Barataria Britz 2020

Ela Kargol, Ewa Maria Slaska, Krystyna Koziewicz

Seit es in Berlin die Quarantäne gibt, gehen wir am Wochenende meistens zu dritt, seltener zu zweit, spazieren, jedes Mal woanders hin. Das Wetter spielt mit, April und Mai 2020 sind schön, auch wenn manchmal windig. Der Himmel über Berlin war seit Jahrzehnten nicht so sauber und klar gewesen, so strahlend blau.

Am Sankt Andreas Tag (16. Mai) gingen wir in den Stadtteil Britz, bekannte Gräber (Gräber der Bekannten) zu besuchen und fanden… Barataria.

Auf dem Friedhof hinter der U-Bahn-Station Grenzallee liegt Witold Kamiński, paar Kilometer weiter südlich, im Parkfriedhof Neukölln – Prof. Stanislaw K. Kubicki.

Beide Verstorbene waren Freunde, beide – wichtige, bescheidene Menschen, so eine heutzutage seltene Eigenschaftzusammensetzung. Beide, um die Wörter von Ernst Wiechert zu benutzen, legten ihre Hände auf der Oberfläche der Wirklichkeit, beide haben tiefen Spuren hinterlassen. Professor Kubicki war Gründer der Freien Universität Berlin, Witold Kamiński – des Polnischen Sozialrats, einer der wichtigsten Selbsthilfeorganisationen der Polen in Berlin. Beide waren gute, offene, tolerante, helle Menschen gewesen. Um die Beiden haben wir geweint und sie fehlen uns, werden immer fehlen. (20191027_tsp_Todesanzeigen für KundK).


Der Parkfriedhof Neukölln liegt neben einer schönen Windmühle. Bei der Mühle steigen wir aus dem Bus aus.
Ja, sagt Ela, Barataria. Ich stimme zu. Barataria ist in unseren Gesprächen und auch auf diesem Blog seit langem keine Insel-Stadt mehr, wo Sancho Pansa zehn Tage als Gubernator wirkte, sondern ein Platz egal wo für Don Quijote.
Ja, es ist eine wunderbare Barataria. Ruheinsel mitten in der Stadt. Ungemähte Gras. Schafe auf der Wiese. Blühende Büsche. Eine alte hölzerne Windmühle, wo man immer noch (oder wieder?) das Mehl herstellt und den Beruf Müller erlernen kann; die nächsten Kurse beginnen Ende August; es gibt noch Plätze frei.

Wir gehen in den Parkfriedhof, eine Friedhofsanlage, die sich in der Gestaltung am Konzept des englischen Landschaftsgartens orientiert und die man seit Beginn des 20. Jahrhunderts überall in Europa errichten ließ. Der Parkfriedhof Neukölln ist groß und sehr unterschiedlich gestaltet, er fasst 202.180 m² um. Er ist ziemlich jung, wurde erst 1949 angelegt. Bemerkenswert, schreibt Wikipedia, sind die auf dem Friedhof weitläufige parkähnliche Gesamtanlage, die Skulptur der Persephone von Max Kruse, ein Zierbrunnen und fünf bildhauerisch aufeinander abgestimmte Schöpfstellen mit Skulpturen.

Wir wissen noch nicht, dass sich in der Friedhofsanlage die große Barataria vom Außen in kleiner Skala wiederholen wird. Kleiner und bunter als die große.

Wir sollten es aber schon geahant haben, als wir bei dem Eingang eine Leserin trafen. So ist es jetzt in Berlin. Es gibt in der Stadt 270 Friedhöfe, alte und neue, historische und moderne, aber allesamt schön und an schönen Tagen zum Relaxen, Lesen, Träumen einladend.

Liest die holzerne Leserin den Don Quijote? Möglich ist es. Zum Britzer Mühle ist es doch von ihr nur einen Hasensprung. Und siehe, ihr gegenüber gibt es auch ein Grab, an dem der Grabstein sichtlich aus dem Mühlstein gefertigt wurde. Dass es nicht das Grab von Don Quijote ist…

Erst gehen wir aber zu der Wiese, wo Herr Professor beerdigt wurde. Quartal 27.

Liegt er hier, wo die Kerze steht? Das wissen wir nicht, ist es aber doch ganz unwichtig. Wir sind zu ihm gekommen und das weißt er, dessen sind wir uns sicher. Seien Sie gegrüßt, Herr Professor.

Nicht weit von der Wiese, wo Herr Professor begraben liegt, hat jemand eine Stelle für Kindergräber entworfen. Ein Ort der Farben und, ja, Fröhlichkeit. Solche Kinder-Grabfelder sind in Berliner Friedhöfen allerorts zu finden. Offensichtlich hat es irgendwann Jemand (ein Psychologe vielleicht) entdeckt, dass (vielleicht) eine Trauerarbeit um das Kind besser gelingt, wenn die Trauernden nicht in ein tiefes schwarzes Loch gestürzt sind, wenn um sie herum etwas optimistischer vorgeht. flyer_sternenkinder

Hier wiederholt sich alles: Es gibt ein kleines Palais (das von der Fürstin und den Fürsten, die Sancho Pansa zu Gubernator auf der Insel Barataria machten?)
Kleine gewundene Steinwege, hie und da mit bunten Kachelsteine inkrustiert, ganz im spanischen Stil, führen zu den Thronsesseln für die Fürstin und ihren Herr Gemahl. Mitten in einer Steinspirale steht ein Windrad, um ihn herum sind kleine Gräber voller bunter Windräder platziert, dahinten auf der Wiese stehen farbige Schafe. Heute sind sie pastellfarben, aber auf einem Foto aus dem Flyer sieht man, dass sie Mal starke, kräftige Farben hatten.

Nebenan fotografieren wir auf einer hölzernen Bank zwei alte Kuscheltiere. Ich schaue sie an und denke, dass der Dünne, der links liegt, vielleicht im depressiven Zustand, Don Quijote ist und der dicke, zufriedene – Sancho Pansa. Im Buch ist Barataria ein einziger Zeit-und-Raum, wo die Beiden getrennt sind. Hier sind sie wieder zusammen, einer leidet für die Welt und der Andere (eine Katze ist es) passt wachsam auf, dass dem Traurigen nicht passiert. Pass auf uns auch, Sancho Pansa.

Frauenblick: Prag 6

Monika Wrzosek-Müller

Prag immer wieder und noch immer!

Die Wege zu manchen Parks in Prag werden sich in mein Gedächtnis einprägen: mit der roten 18 oder der kurzen 2 nach Letna, mit der alten 22 nach Petrin und mit der meist modernen 20 nach Divoka Sarka, mit der 17 zur Stromovka oder in die anderen Richtung nach Visehrad, allesamt Straßenbahnlinien. Unterwegs ein Meer von soliden alten Bürgerhäusern mit differenzierten, sehr verschiedenen Fassaden, meistens in gutem Zustand, in allen Architekturstilen. Ab und zu ragen wunderschöne Türme, Kuppeln, Dächer von Klöstern, Kirchen, Theatern auf. Die Zahl der Theater ist unendlich; fast jedes Viertel hat nicht nur eins, meistens sind es mindestens zwei; eines für das tschechische Publikum das andere (früher) für das deutsche, und manchmal sogar für das jüdische und sie heißen nicht Theater, wie in fast allen europäischen Sprachen, sondern divadlo (was in der slawischen Sprache leicht zu erklären ist: dziwować się, patrzeć: sich wundern, schauen). Das mit der großen Zahl gilt auch für die Friedhöfe; Friedhofsmauern und -tore laufen an vielen Straßen entlang, manche bilden nur noch Oasen des Grüns und werden nicht mehr genutzt, es sei denn zum Verweilen und Ausruhen, manche sind inzwischen Teil von Museen. Die Fassaden der Kirchen, oft in die Fluchtlinie der Straße eingegliedert, doch mit bewegten, wellenförmigen Ornamenten sind eine gute Unterbrechung, damit das Auge wieder konzentriert betrachten kann. Es gibt auch enorm viele Denkmäler, neben den alten bronzenen menschlichen Gestalten zu Pferd oder auch sitzend, auf einem Sockel stehend, kommen neuere Skulpturen auf kleinen Plätzen, neben einem Gebäude, vor einer Kirche; sie signalisieren meistens: wir denken noch daran, immer, immer wieder. So zum Beispiel das Denkmal für die Opfer des Kommunismus; aber auch so viele ganz moderne Skulpturen im weitesten Sinne (wie die von Cerny) habe ich bis jetzt in keiner anderen Stadt gesehen. Es gibt sogar ein Lapidarium, in dem alle nicht mehr aufgestellten Skulpturen und Denkmäler versammelt und aufbewahrt sind. Ja, eine Stadt, die über so viele Jahrhunderte kontinuierlich gewachsen ist und das meiste erhalten und gepflegt hat, gibt es in Europa mit allen seinen Kriegen wirklich selten.

In dieser Stadt laufe ich jeden Tag herum, betrachte Fassaden, Denkmäler, Straßen und grübele, wie das Leben wohl früher hier aussah. Das ist ganz nah und greifbar und eigentlich leicht vorstellbar, doch vieles oder auf jeden Fall einiges ist auch auf ewig verschwunden. Das ganze jüdische Leben ist zum Beispiel zu einem musealen Komplex in Josefov-Viertel geworden, in Corona-Zeiten regt sich da nichts mehr. Die hier lebenden Juden wurden mehrmals auch in früheren Zeiten vertrieben, von Maria Theresia 1744, später durften sie ihr Handwerk oder ihren Beruf ausüben, doch kein Eigentum erwerben. Nach 1849 wurde das Ghetto allmählich aufgelöst und wegen des schlechten Zustandes und mangelnder Hygiene aufgrund der Assanierungsgesetze von 1893 völlig neu errichtet und später der Stadt als Josefov-Viertel eingegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind nun die alten Bewohner völlig verschwunden, zu denen auch die deutschen Bewohner dieser neu entstandenen prächtigen Bürgerhäuser zählten. Geblieben sind nur die alten Synagogen und der alte Friedhof als museale Objekte; einzig die Jerusalemer Synagoge wird noch für religiöse Zwecke genutzt; die heutige jüdische Gemeinde ist winzig. Fast jeden Morgen schaue ich mir auch vier Stolpersteine, die um die Ecke unserer Wohnung in das schöne Pflaster aus kleinen hellen Granit- und Marmorsteinchen eingelassen sind, sie zeugen von der Abwesenheit.

Mein Kopf geht manchmal in den schmalen, engen Gassen seinen eigenen Weg, verlässt die umgebende Realität. Seit Tagen sitze ich und übersetze Texte für einen Sammelband über die Entwicklung des Regionalismus in Polen. Die Entstehung dieser historischen Teildisziplin ist mir eher schleierhaft, aber manchmal werde ich durch diese Texte mit eigenen Erinnerungen konfrontiert. Einer der Texte handelt von der Herausbildung der Subregion Gorce-Gebirge neben der stark autonomen und folkloristisch interessanten Region Podhale. Da werde ich in die Vergangenheit katapultiert; als Kind fuhr ich nämlich jahrelang in die Gorce-Region: Rabka-Zdrój, Rabka Zaryte, Chabówka etc… das kleine Flüsschen Białka. Meine Großmutter konnte sich nicht in höheren Bergen aufhalten und so wurde die Familie nach Gorce gelenkt. Meist gleich für zwei Monate mieteten meine Eltern eine richtige Bauernhütte; ich erinnere mich an das Entsetzen meiner Oma, als wir das erste Mal in Rabka-Zaryte ankamen und das Häuschen sahen, in dem wir wohnen sollten, ein gemeinsamer Flur sozusagen für Mensch und Tier. Wir sollten auf der einen Seite, die Tiere auf der anderen Seite hausen. Ich erinnere mich an die laut summenden dicken Fliegen, und an den Geruch, um nicht zu sagen den Gestank. Meine Oma kämpfte resolut und mit allen Mitteln mit der Bäuerin und die Tiere wurden verlegt, die beiden Räume, in denen wir wohnen sollten, noch schnell geweißt. Wir blieben die ganzen zwei Monate der Ferien in den Bergen, zuerst mit der Oma, was mich am meisten freute und mir lieb war, dann kam noch meine Lieblingstante dazu, um in das Dorfleben eingeführt zu werden, meine Oma reiste ab, zum Schluss kamen meine Eltern und manchmal auch irgendwelche Freunde mit ihren Kindern. Auf den Fotos aus der Zeit sehe ich wie ein kleiner Junge aus, mit ganz kurzen Haaren und einem komischen Pony, ganz hoch, kurz geschnitten, ich fürchte von der Hand meiner Mutter; neben mir meine Schwester und zwei oder drei andere Kinder, dazu kamen dann auch oft noch die Kinder aus dem Dorf. Für uns waren das immer ganz tolle Ferien, mit verschiedenen Tieren, mit viel Auslauf und Freiheit, mit ganz anderem, fast exotischen Leben; wir lernten Butter schlagen in hohen hölzernen Gefäßen und hatten jede ein eigenes Küken, das mit der Zeit wuchs und später verspeist werden sollte, was aber jedes Mal mit einem Drama endete. Man musste Wasser aus dem Brunnen ziehen und auf einem alten Holz- oder Kohleofen heiß machen, damit man kochen konnte. Später gab es zum Wasserkochen große, kleine und mittlere Tauchsieder. Wir tobten in den Scheunen herum, gingen auf die Wiesen, um auf die Kühe aufzupassen, sammelten Eier, die die Hühner irgendwo auf dem Gelände gelegt hatten. Zum ersten Mal sah ich ganz kleine Küken, die gerade aus dem Ei geschlüpft waren. Nach Warschau kamen wir braungebrannt, gestärkt und meistens voller Läuse zurück. Dass diese Gegend so einen Aufschwung nehmen und zum Touristenmagnet werden würde, hätte ich nie gedacht. Natürlich fuhren wir wegen der guten Luft, der günstigen klimatischen Lage dorthin, aber auch und vor allem weil es da sehr preiswert war.

Mein Vater kam meistens nur für zwei Wochen dazu und nach ein paar Tagen ging er wandern. Er nahm seinen alten, rundlichen Stoffrucksack, mit zwei aufgesetzten Taschen mit ledernen Verschlüssen, und verschwand für zwei, drei Tage; es hieß, er würde den Turbacz besteigen, den höchsten der eigentlich ziemlich niedrigen Berge da. Er kam meistens voll von Erlebnissen aus dem Wald zurück, überwältigt von der Natur und den Ausblicken auf die Tatra-Gipfel; oft, das gab er auch freimütig zu, hatte er sich verlaufen, denn es gab keine vorgezeichneten Routen. Einmal hatte er eine Begegnung mit einem Luchs, der ihn den ganzen Nachmittag verfolgte und sich gegen Abend auf ihn stürzen wollte; und wohl hat er das auch getan, denn mein Vater kam mit Schrammen an Armen und Händen zurück und meine Mutter schimpfte, dass er sich solchen Gefahren aussetzte. Ich jedoch fand es fantastisch und stellte mir immer wieder vor, wie sich das abgespielt haben mochte.

Wir waren ganz in das Dorfleben integriert, spielten in der Scheune im Heu, gingen mit den Kühen auf die Weide, sangen mit den Dorfkindern Lieder; während der Ernte halfen wir, so gut wir konnten, und fuhren abends auf den hohen Heuwagen mit der ganzen müden Mannschaft nach Hause zurück. Wir gingen alle mit Eimern Blaubeeren und Himbeeren pflücken, am Ende des Aufenthalts auch Pilze sammeln. Pilze wuchsen zu Tausenden in der Gegend, man musste sie nicht besonders suchen, manchmal schnitt man sie mit einer Sichel (die Reizker und die Butterpilze), man stolperte über sie und wollte sie irgendwann gar nicht mehr sehen.

Diese Welt, so lese und übersetze ich, ist verschwunden; die Region hat sich herausgemacht, ist touristisch voll erschlossen. Man kann Appartements mieten oder im Hotel wohnen. Natürlich ist es gut, dass es den Menschen dort besser geht, doch ganz viel von dem authentischen Leben, dem aus meiner Erinnerung, ist weg. Eigentlich, denke ich, müsste man auch bestimmte Lebensformen wie die alten Denkmäler konservieren, erhalten, damit wir sehen können, wo wir waren und wohin wir gegangen sind und welche Entwicklungen dabei wirklich positiv waren.

Zurück zu Prag, die Stadt nutzt die Zwangspause und bessert alles aus: die Fassaden, die Straßenbahnschienen, die Trottoirs, die Gärten; auch viele Restaurants renovieren ihre Innen- und Außenräume, auch manche Museen sind mit Gerüsten versehen. Doch eigentlich, so geben auch unsere hiesigen Freunde zu, ist die Stadt jetzt schöner und zugänglicher mit der deutlich reduzierten Zahl an tobenden Menschenmassen; wäre das nicht ein guter Ansatz etwas zu ändern.

Mama, Rysia, Marx

Wenn es Pandemia nicht gegeben hätte…

Ewa Maria Slaska
Mein Leben kann man in
drei Phasen aufteilen, eine für Mama, eine für Marx und eine für Rysia.
Zufälligerweise sind sie alle drei am 5. Mai geboren: 1818 / 19
18/ 2018

– Mein Leben, sagte ich zu Marx, ist ganz genau der rechte Handschuh des Buches von deinem Freund, der Friedrich von Engels.
– Er war kein „von“. Ich war es. Und meine Frau.
– Egal. Er schrieb ein Buch, unter dem Titel: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats. Und bei mir war es gerade umgekehrt: Der Verlust der Familie, des Privateigentums und des Staats.

Kapitel Eins. Mama oder der Ursprung der Familie.

Du bist eine schreckliche Hexe, sagte meine Mutter, kein Mann wird dich je heiraten wollen.
Ich bin sechs. Verstehe kaum, was sie sagt, aber die Drohung ist unverkennbar.
Was habe ich getan, dass sie mir sowas sagte?

– Eee, sagt Rysia. Unwichtig. Einfache kolloquiale Übertreibung.

Der Tag liegt über 60 Jahre zurück. Es gab noch keine kleine Hexe namens Bibi Blocksberg, noch keine sympathischen Drachen, Vampire und Magier. Man brauchte noch Jahrzehnte, um die Kraft einer Hexe zu entdecken und sie zum Symbol der Frauenbewegung zu erheben. Ich war ein Kind. Eine Hexe war ein Schreck. Alles, wovon wir in der Märchenwelt umgeben wurden, war schrecklich, egal ob es die Gebrüder Grimm waren oder Andersen. Die kleine Sirene verliert lange Haare und Stimme, um die Liebe des Prinzen zu gewinnen. Die Hexe sagt ihr, dass sie zwar jetzt wunderbare Beine hat, aber mit der Liebe ist es so, dass man nie sicher sein kann, ob man geliebt wird. Und sie wird nicht geliebt. Sie steht im Schloss in einer dunklen Ecke und schaut zu, wie der Prinz eine Usurpatorin heiratet. Dich wird man nicht heiraten, kleine Sirene.
Und die Beine tun dir weh.
Deine Beine bluten.

Das Mädchen, das auf das Brot trat, ist auch von Andersen. Sie wollte tanzen gehen in ihren schönen roten Schuhen, und wollte sie nicht schmutzig machen. Sie musste durch einen Sumpf. Schnell holte sie das Brot aus ihrer Tasche, schmiss es in den Schlamm, und Hop, dachte sie, schon bin ich auf der anderen Seite. Aber nein. Sie versank in den Moorgrund und kam zur Moorfrau hinunter, die dort braut. Das sieht man, wenn die Wiesen im Sommer dampfen. Es ist schrecklich in der Brauerei der Schlammhexe, es ist eine stinkende Schlammgrube! Du wirst später selber eine Schlammhexe, Mädel. Man wird dich nie heiraten wegen deiner Füße in roten Schuhen.

– Hej, faucht Rysia. Schmeiß deine roten Schuhe weg.

Natürlich noch Aschenputtel. Beine, Füße, Schuhe, Blut, Prinz. Im Märchen wird er dich heiraten, aber im wahren Leben heiratet er eine von deinen Halbschwestern, die, die sich die Zehen abgehackt hatte, oder eh die, die ihre Fersen abhackte. Ihre Füße bluten, man wird dich nicht heiraten.

Och ja, klar, auch Rotkäppchen.

– Na, sagt Rysia, was sucht sie hier? Ihre Beine sind ganz in Ordnung. Und ihr Blut steckt ganz symbolisch im Rotkäppchen.

Man hackt auf dich ein, kleines Mädchen, deine Füße bluten. Du stehst in einer dunklen Ecke hinter dem Weihnachtsbaum und betest darum, dass dich niemand zum Tanzen auffordert. Du bist sieben. Deine Mutter hat dir ein Kleidchen gemacht, indem sie ihr Kleid grob abgeschnitten hat. Man sieht die Nähte ganz genau, jeder Stich ist so lang wie Mamas Finger. Mama hat sich mit der Nadel in den Finger gepiekt. Man sieht es nicht, aber auf dem Kleid ist Blut. Und du bist eine Hexe.
Hexe, Blut, Beine, Schuhe, Prinz, das wird gebraucht, um zu heiraten.
Aber siebenjährige Mädchen heiraten noch nicht.

Wir waren beide im Zimmer und standen neben dem Bücherregal. Mama in der Hocke, ich neben ihr stehend. Was habe ich damals getan, dass sie mir so etwas sagte? Seit Jahren versuche ich meine Unfähigkeit, mich daran zu erinnern, durchzubrechen, einen Schritt tiefer in die verlorene Zeit zu machen, nur eine Minute früher. Diese eine Minute.

Na, sagt Rysia. Lass die Minute sein. Es war eh eine Prophezeiung und keine Bedrohung. Du wolltest nie heiraten. Ja, wohl hast du es getan, aber dann biste weg, du warst weg, du wolltest es nicht und jetzt lebst du allein, das heißt mit mir, natürlich, und sagst immer selber, dass du so zufrieden bist, wie nie in deinem Leben.
Und rote Schuhe sind rote Schuhe. Und rote Socken sind rote Socken. Und eine Rose ist eine Rose.

Es gibt noch eine Frauengeschichte mit Blut. Eine Frauentag-Geschichte. Eine Frau sticht sich in den Finger. Die Frau bin ich, noch klein, aber in einer kleinen Frau steckt schon immer die zukünftige große Frau. Ich war acht Jahre alt, und ging zu einem Ballettkurs. Wir tanzten eine einfache Tanzszene. Zuerst gingen wir, Mädchen in weißen Ballettkleidchen, paarweise quer über die Bühne, als ob wir die Blumen sammelten. Dann kamen von der anderen Ecke Jungs in Leinenhosen und taten so, als ob sie uns erschrecken wollten. Wir liefen rum, die Jungs hinter uns, dann aber war klar, dass es nur ein Scherz war, wir bildeten einen Kreis, Mädchen, Junge, Mädchen, Junge, hielten uns fest an den Händen und tanzten im Kreis, schneller, schneller, schneller…

Einmal im Jahr tanzten alle Ballettkinder in der Oper, wir also mit unseren Wiesentanz auch. Der Ballettlehrer hat uns tausend Mal ermahnt, dass wir unsere Kleidchen schneeweiß waschen müssen und dann glatt und glänzend bügeln. Unsere Ballettschuhchen müssten auch schneeweiß sauber gekriegt werden, genauso wie Slips, die unter den kurzen Kleidchen hervorzulugen hatten. Es ist schwer zu begreifen, aber 1957, in der Volksrepublik Polen, war es fast unmöglich, diese Forderungen zu erfüllen. Es ist mir heut nicht klar, weshalb ich mich um mein Kostüm selber kümmern musste. War aber so. Plötzlich war es Frauentag und ich musste mich für die Matinee in der Oper fertig machen. Es geschah, wie es geschehen musste. Das Kleidchen war zwar vielleicht nicht schneeweiß, aber doch weiß, sauber und glatt gebügelt, die Schühchen waren ebenfalls eher eierschalen- als schneeweiß, aber irgendwie würde es gehen. Aber es gab KEINEN Slip! Keinen Slip! Keinen Slip! O Gott, was jetzt? Zur Erklärung: das, was in den Frühfünfzigern in Polen ein Mädchen an normalen Tagen trug, waren so genannte „Reformen“, Baumwollhöschen, meistens rosa. Zig mal getragen und ausgewaschen. Nirgendwo ein Slip. Nicht im Schrank, nicht im Wäschekorb. Dort aber finde ich weiße Nylonslips meiner Mutter. Sie sind ungewaschen, ja, und viel zu groß, ja, aber mindestens weiß und gleißend. Ich hole mir mein Nähzeug, und ruck zuck mit großen langen krummen Stichen nähe ich mir aus Mamas weißen Slips so etwas wie Mädchenslip für mich. Ich muss mich beeilen, es ist schon spät, gleich muss ich losrennen. Den letzten Stich ziehe ich durch meinen Finger! Ich reiße mich im Schreck hoch, zerreiße die Haut, Blut tropft auf… och… Gott sei‘s dank, Blut tropft auf den Fußboden und nicht auf meine hervorgezauberten Slips. Ich binde ein Taschentuch um meinen Finger, packe ein, binde mir ein weißes Tuch um die Haare und bin schon auf der Straße, laufend, so schnell ich kann.

Ich komme als Letzte, eine der Mutter entdeckt meinen blutenden Finger, klebt mir ein Wundpflaster um, zupft am meinem Haartuch, und schon stehen wir hinter der Bühne und warten auf unseren Auftritt. Vor uns sind noch die Kindergarten-Kinder und Erstklässler, die einen dummen Zwergentanz tanzen, nicht so wie wir, schon große schöne Mädchen, die einen lieblichen schönen Wiesentanz tanzen werden… Schöne Prinzessinnen, leicht wie Elfen…

Jetzt tanzen wir … Wir beugen uns, um die schönen Blumen zu pflücken, irgendein Mozart fließt von oben auf uns, tin tin tin tin, tanzen wir auf unseren Satinpointe-Schuhchen, hier so eine schöne Blume, und da noch eine und mein Slip beginnt sich aufzulösen… Ich höre es durch den Mozart sehr deutlich … Auf dem linken Pobacken. Schon kommen die Jungs, wir laufen weg, tirlirirlilalallala, weg in den Wald, die Jungs kommen näher, hop hop hop, Mädels lauft, laufe du Schöne, laufe Fraulein, Schmetterlinge kommet näher… Wir drehen uns, lach lach lach lacht die Musik, lach lach lach lachen die Mädchen über den Scherz, lach lach, meine Slips knistern auf dem rechten Po… Wir halten Händchen und tanzen schneller, schneller bis meine Slips, schon total zerissen, mir vom Po nach unten fließen und ich stolpere um sie, falle mit der Nase auf den Boden. Shame auf meinen Po. Ich hoffe, ich sterbe. Dong! Der ganze Kreis zerreißt, mehrere von uns fallen auf den Fußboden. Vorhang. Ende Gelände. Ich werde nie wieder auf der Bühne tanzen, keine Primaballerina werden.

So verliert man die Familie und ist allein auf der Welt. Sie können heftig wie sie wollen auf mich wirken, sich um mich drängen, mich umarmen mit ihren Judasumarmungen, ich habe keine Familie, keine, die mir Halt und Hilfe versprechen kann im Angesicht der Gefahren der weiten großen, schrecklichen Weltbühne. Egal wie schön sie immer wieder Mozart spielen mögen, ich werde ihnen allen nie mehr glauben… Sie haben mich alleine gelassen. Sie taugen als Familie nichts. Ende des Kapitels Eins.

Oder nein, noch nicht. Noch eine Bemerkung. Daher habe ich ja auch keine gute, feste, ewighaltende Familie gründen können.

Jetzt aber. Ende des Kapitels Eins. Verlust der Familie.

Kapitel Zwei. Marx oder der Ursprung des Privateigentums.

Man hatte in Polen gar nichts. Ich noch weniger als die anderen, weil meine Eltern keinen Wert auf das Materielle legten. Das sagten sie immer wieder und waren stolz drauf, Grashüpfer sein, keine Ameisen. Das hieß in der Praxis, dass meine Freundinnen aus der Schule Mama und Papa fragen konnten, ob sie ihnen etwas kaufen. Eine Jacke, einen Rock, Schuhe. Ich nicht. Ich trug immer etwas von den Älteren, etwas Abgelegtes, Nicht-Gewolltes. Das letzte woran ich mich erinnere, das für mich gekauft und genäht wurde, ist eine wollene Jacke, gemustert Dunkelblau und Schwarz. Da bin ich vielleicht zwölf gewesen. Sonst nie etwas Neues. Nie. Einmal, fragte ich, ob ich neue Handschuhe bekommen kann, meine sähen nämlich schrecklich kindisch aus. Nein, sagt Papa, es gibt kein Geld für neue Handschuhe, nur weil sie schrecklich aussehen. Ich hab selber gar keine.

Das prägt für immer. 60 Jahre später, ohne darüber nachzudenken, bin ich sofort im Stande das Prinzip Zero-Waste anzunehmen und zu wissen, dass ich bis Ende meines Lebens NIE MEHR etwas kaufen werde. Das macht mir nichts aus. Ich lernte es, als ich zehn war. Die Handschuhe waren mein letzter Versuch. Seitdem werde ich nie mehr drum bitten, dass man mir etwas kauft. Ich wachse in dem zu langen Mäntel und den zu engen Schuhen auf, in schlecht angepassten Klamotten. Seit dem Vorfall mit dem Slip für den Ballettauftritt versuche ich auch nie mehr, etwas für mich zu nähen.

Nie werde ich von alleine Shopping machen. Klamotten sind ja in Polen auch schlicht miserabel. Also kein Geld da, wenn aber doch, dann gibt es sowieso nichts, was man kaufen wollte. Da ich aus Danzig komme, einer Hafenstadt, hatte ich (rein theoretisch) noch eine andere Option, an Klamotten zu gelangen, nämlich die von Seemännern aus dem Ausland mitgebrachte, was dem Neckermann-Katalog-Angebot der 70ger entsprach. Die Dinge kamen zu einem entweder unter dem Tisch oder in den gesetzlich zugelassenen privaten Läden, die Komis hießen. Im Komis nahm man die Ware nur zum Provisionsverkauf. Die Dinge waren sündhaft teuer. Nur eine meiner Schulkameradinnen hatte solche Klamotten, die ihr ihre reiche Tante kaufte. Aber eine reiche Tante war eine seltene Ware. Ich hatte zwar auch eine, die wohnte aber in Australien. Etwa zweimal im Jahr schickte sie uns große Pakete voller Kleider und der Tag wenn Mama, meine Schwester und ich die Pakete öffneten, war ein buntes Fest fürs Leben in der grauen Wirklichkeit des kommunistischen Polens, aber die Kleider selber taugten für Nichts. Riesige raschelnde Taft- und Tüllballkleider, grosse Strickjacken, Kostümchen für Mitvierzigerinnen, die um vier oder fünf Konfektionsgrößen grösser und breiter waren als ich.

Als ich in den Westen kam, wiederholte sich die Situation. Zuerst hatte ich kein Geld, und als ich endlich an Geld kam, waren erst alle Dinge nie so, wie ich sie tragen wollte. Dazu kam noch ein mulmiges Gefühl, eine Art Gewissensbisse, als ich das Geld für mich selber ausgab. Mindestens zehn Jahre dauerte es, bis ich endlich ohne Probleme in einen Laden gehen konnte, um mir ein Kleid zu kaufen. Allmählich waren die Klamotten auch angenehmer, sahen nicht so verdammt steif und kleinbürgerlich aus, es kamen Boho-Looks, Ethno-Looks, Second-Hand-Looks, Urlaub-in-Toscana-Looks und was auch noch alles, bald aber wurden sie durch Billigzeug aus Indien, Pakistan und China ersetzt. Tand, Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand, schrieb Fontane. Tand, Tand, Tand. Aus dem Gefühl, dass alles Tand ist, erwuchs selbständig, unabhängig von Moden und Trends, die Entscheidung, dass die Klamotten für nichts taugen.

Sie sind mir zum Symbol geworden, Symbol für Alles, was man wollen könnte und nicht hatte, um dann festzustellen, dass man es auch nicht braucht. Haus – um Gotteswillen! nur zum weglaufen. Auto! Kein Führerschein, wie praktisch. Fahrrad – dito, nicht zu gebrauchen von Jemanden, der nicht Fahrrad fahren kann. Bücher – sind doch Bibliotheken da und Bücherstände auf dem Flohmarkt. Möbel, Tand Tand Tand ist alles von Menschenhand.

Und endlich ein Zitat, das zu mir passt. Das hilft unendlich. Was braucht ein Schriftsteller? Nicht viel, viel weniger als jeder andere, Bett, Tisch, Stuhl, Bücher vielleicht und ein bisschen Geld für Reisen, um die Welt zu sehen. Gott sei gedankt, dass ich eine Schriftstellerin bin.

Was für ein wunderbares Prinzip. Ja, Marx, im Allgemeinen geht es mir um soziale Gerechtigkeit, im Grunde aber, um das Prinzip, teilen zu können. Für Leute kann es schwer sein, zu teilen. Für mich nicht. Ich kann alles teilen, alles weggeben.
Was kann aber derjenige teilen, der nichts hat und nie den Sinn entwickelte, etwas zu besitzen?!

Ende des Kapitels zwei. Verlust des Privateigentums.

Kapitel Drei. Rysia oder die Entstehung des Staats.

Denken Sie bitte nicht, dass ich meinen Staat Polen verloren habe, als ich im Januar 1985 mit einem Koffer in einer Hand und mit der zweiten die Hand meines Sohnes haltend, einen Zug aus Danzig nach Berlin Ost bestieg.

Ich emigrierte, aber der Staat war da. Überhaupt und für mich. Ich wusste nicht, dass es so ist, aber jetzt weiß ich – solange ich mich für den Staat engagierte, hatte ich ihn. Sogar als PiS an die Macht gekommen ist, engagierte ich mich gegen diese Partei und dies bedeutete, dass ich ihn hatte, den Staat. Weil der Staat doch nicht die Regierung ist und nicht das Territorium. Nicht die Grenze und nicht die Leistung. Nicht Errungenschaften machen den Staat und sogar Fehler ändern nichts an dem, was er im Grunde ist. Der Staat, der dein ist, ist Liebe. Es sind Menschen mit denen wir gemeinsam unseren Staat lieben. Wir können auch stolz sein, dass muss aber nicht sein. Was sein muss, ist die gemeinsame Liebe. Je länger die Litanei der Verbrechen ist, die die Recht und Gerechtigkeit-Partei gegen die Demokratie verbrochen hat, desto schwieriger war diese Liebe, aber sie war da, immer noch war sie da. Oder mindestens – dachte ich, dass sie da war.

In nicht mal einer Woche soll in Polen eine Wahl-Farce stattfinden. Man hat wegen der Pandemie Briefwahl konzipiert, die Post, der die Territoriale Militäreinheiten zu Hilfe stehen werden, muss austragen und soll damit unabhängige Wahlkomitees ersetzen.

Die Wahlen werden von PiS gewonnen. Der gängige Witz lautet: sag mal, mit wie vielen Stimmen wird Duda am 10. Mai die Wahlen gewinnen?
Im kommunistischen Polen wären es 99%, in PiS-Polen wird man sich mit 61% begnügen. Das reicht. Mehr braucht niemand. 61% und die Pandemie, die den Diktatoren in aller Welt wie ein Himmelsgeschenk in den Schoß fiel, werden reichen, um die Diktatur der Einzigwichtigen-Partei für die nächsten 20 Jahre zu festigen. Sie sind keine Idioten, die von der PiS-Partei. O nein, die sind die klügsten Köpfe, die wir jemals am Steuerrad des Staatsschiffes hatten. Klüger als Boleslaus der Mutige, der erste polnische König, klüger als Kasimir der Große, der Polen modernisierte, klüger als Wladislaus Jagiello, der den größten Sieg in der Geschichte Polen ausgekämpft hatte. Klüger als Bierut, Gomułka, Gierek und Jaruzelski, als Wałęsa, Mazowiecki, Kwaśniewski und Tusk. Sie haben ganz Polen, einen 40-Milionen-Staat unterjocht, ohne eine einzige Strassenschlacht, ohne jedweden politischen Gefangenen, ohne Zensurbehörde und Unterdrückungsapparat. Nur durch Propaganda und die alte Römische Regel divide et impera, regiere und teile (sprich: bezahle), haben sie die absolute Macht bekommen, haben Millionen aber Millionen Zlotys aus den Staatskassen auswandern lassen: für sich und eigene Sippschaft und für die Katholische Kirche.

Und dies alles bei wachsender Popularität. 61%.

Das erschreckt und lässt die übliche Liebe im Hals stecken.
Gestern fragte mich mein Kumpel, ob ich wählen gehe?
Nein, sagte ich, wozu auch?
Ich liebe diesen Staat nicht.
Ende des Kapitels 3. Verlust des Staats.

Mach dir keine Sorge, sage ich zu Rysia, dich liebe ich.

Poniemieckie

Auf Deutsch siehe link im 2. Absatz

Ewa Maria Slaska

Pro domo sua

Dostałam już jakiś czas  temu i właściwie od razu przeczytałam książkę Karoliny Kuszyk, Poniemieckie, wydaną przez Wydawnictwo Czarne, ale dopiero teraz przyszedł czas, bym coś tu o niej napisała. Nie jest to powieść, jak się każdy z nas spodziewał, ani autobiograficzna opowieść, lecz zebranie danych na temat tego, co poniemieckie. Książka jest starannie opracowanym kompendium tego, co było poniemieckie. Miasta i wsie, pola, parki, ogrody i domy. Krowy i świnie. Bezpańskie psy i zdziczałe koty. Pomniki, linie kolejowe, mosty. Drzewa. Szpital, ratusz, gazownia, elektrownia. Cmentarz. Meble, obrazy, obrusy. Ubrania, buty, zabawki. Zapachy i kolory.

Ważny temat, dotąd rzadko poruszany, ale jednak wielu z nas już o tym pisało i mówiło. Ja też. Przypomnę więc tu moje bardzo dawne opowiadanie, które wiele lat temu przywołałam też TU na blogu. Napisałam wtedy: Po polsku opowiadanie nazywa się Lalka. Po niemiecku In fremden Schuhen. Obie wersje zostały wielokrotnie opublikowane, a wersja niemiecka była też kilkanaście razy czytana w radio w całych Niemczech. Był czas, że honoraria za opowiadanie o niemieckiej lalce i o tym, jak polska dziewczynka odkrywa niemiecką przeszłość swojego miasta, było moim podstawowym źródłem utrzymania. Kiedyś też czytałyśmy nasze opowiadania we dwie z nieżyjącą już niemiecką pisarką, Ursulą Höntsch, która jako mała dziewczynka ucieka z rodzicami i musi zostawić ukochanego misia. Temat pojawił się też niedawno w filmie wg autobiografii Judith Kerr, Kiedy Hitler ukradł różowego króliczka. Dzieci i ich poniemieckie zabawki, w poniemieckich domach i poniemieckich miastach.

Ewa Maria Slaska

Lalka

Urodziłam się w cztery lata po wojnie. Tylko cztery lata. A przecież wcale nie było to takie proste do pojęcia. Wojna była tak odległa, zatopiona w przeszłości, choć przecież decydowała o życiu tu i teraz. Była. Była zawsze. Ciągła cezura: przed wojną, po wojnie. Po wojnie było lepiej…
Wojna wyznaczała treść filmów, plakatów, książek, przemówień. Chłopcy bawili się w wojnę, biegali po podwórku, strzelali z patyków. Realna materia strachu, nierealna materia zabawy. Nic nie znacząca za dnia, straszliwa w sennym koszmarze. Najdawniejszy zapamiętany sen. Bombardowanie, płonące domy i ulice. Sen w kolorze płomieni. I szary sen. Ustawiczny sen o tym, że trzeba iść tam, gdzie na końcu nieruchome szeregi stoją na placu apelowym. Kolejka nagich postaci przed budynkiem. Ciemność, noc, zimno. Świat bez słońca. Dziecinna wizja wojny, której wciąż trzeba się bać, choć miało się szczęście urodzić cztery lata po jej zakończeniu.
Dopiero w szkole, czytając Gałczyńskiego ‐ kto się dziś bez wstydu przyznaje do czytania Gałczyńskiego, a przecież wszyscy go czytaliśmy ‐ straszne odkrycie, że wojna toczyła się też w pełnym blasku słońca, przy pięknej pogodzie, gdy kwitł wrzos i miedziane żmije wygrzewały się w beżowym piasku wydm. I dwa wyobrażenia o przyszłej wojnie, która nadchodziła nieuchronnie. Trwanie w ciemnej, na głucho zamkniętej piwnicy bez okien lub szukająca samobójstwa twarz pochylona nad piecykiem gazowym. Żydowski los, dobrowolnie wybrany ze wszystkich możliwych modeli przetrwania lub śmierci.

Gdańsk wyszedł z wojny jako morze ruin. Wcale ich nie pamiętam. Wszyscy moi koledzy pisarze z Trójmiasta zachowali jakieś niezwykłe wspomnienia z dzieciństwa, pamiętają zabawy w chowanego w ruinach gotyckich kościołów i niewypały w piaskowych lejach drążących okoliczne lasy. A we mnie nic, tylko kwitnące żółto krzaki janowca, grudki bursztynu na plaży w Mikoszewie i ogród za domem, w którym kwitły irysy i bez, a między dwoma drzewami głogu rozpięta była huśtawka. Tylko bajki Andersena i moje przedsenne marzenia, którymi odpędzałam od siebie strach przed zaśnięciem. Księżniczka motyli, wieszczka lalek, Indianka skacząca konno przez dwumetrową drewnianą palisadę Fortu Last Surprise, Kalipso o pięknych włosach. Dziś, jako dorosły człowiek, nie wiem, dlaczego nie widziałam wokół siebie śladów wojny, której przez całe dzieciństwo tak potwornie się bałam. Tak jak nie widziałam śladów codziennej rzeczywistości politycznej. Rokossowski był dla mnie człowiekiem, który w dzieciństwie pijał herbatę trzymając łyżeczkę w szklance, stąd została mu na zawsze jedna uniesiona demonicznie w górę brew.

Nie miałam pojęcia, że to Rosjanie obrócili Gdańsk w perzynę i wygnali Niemców. Czy mogę dziś twierdzić, że byłam bezmyślną ofiarą komunistycznej propagandy. Nawet tego nie jestem pewna. Chyba raczej tworzyłam sobie swoje własne wyjaśnienia. Byłam kilkakrotnie w Warszawie, a ponieważ wojenne ruiny w Warszawie ‐ te pamiętam znakomicie ‐ nie były tak wstydliwie pomijane, przeciwnie były jakimś masochistycznym świadectwem męstwa, bohaterstwa, patriotyzmu, powodem do chluby i chwały, więc przeniosłam warszawskie wyjaśnienia na gdański grunt. Za ruiny polskich miast byli odpowiedzialni Niemcy. I to wystarczyło.

Kochałam Gdańsk. Kochałam stare, odbudowane uliczki z wąskimi domami o wysokich oknach, z gankami, na które prowadziły niskie płaskie schody z metalową poręczą i ogromną kamienną kulą. Kochałam gotyckie kościoły tak dalece, że nie zauważyłam, iż były tylko ruiną, i mewy nad Motławą. Kochałam jazdy tramwajem nad morze. Uwielbiałam ‐ tak jak tylko małe rozmarzone dziewczynki mogą coś uwielbiać ‐ morze zimą. Szare fale wzburzonego morza rozbijające się z hukiem o nabrzeże, spłukujące piasek plaży w Brzeźnie i podmywające korzenie róż kutnerowych wzdłuż spacerowych alejek. W przenikliwie zimne niedziele trudno było uzmysłowić sobie, że to te same róże, które latem pachniały i odurzająco, i rybnie, tłuszczem do smażenia i piaskiem na gorącej skórze, natartej olejkiem do opalania. W sklepach można było dostać tylko jeden rodzaj olejku, więc cały świat pachniał tak samo. Róże latem były zakurzone i znikały pod wiecznie takimi samymi rozmowami plażowiczów. Zima należała do sfery szarej, była grisaille kolorystycznym i dźwiękowym. Chmury dotykały obwisłymi granatowymi brzuchami szarej powierzchni morza, tłumiąc rozdzierający pisk mew i rybitw.

Pewnej zimy Zatoka Gdańska zamarzła. Popielata pod bezsłonecznym niebem, ujęta w ramy nieba, portu i krwędzi Wysoczyzny Oksywskiej, była jak obraz holenderskiego mistrza. Na matowym, pełnym grud i załomów lodzie widać było daleko, w kierunku Helu maleńkie ludzkie figurki.

Och, moje miasto, pełne wspomnień o koronkach, aksamitach, atłasach, o lokach, w które wpięte były szare perły, o złotych siatkach na włosy i bursztynie, miasto pawany i sarabandy, uliczek zatopionych w srebrnym blasku księżyca i miłości. Być może naprawdę żyłam w wieku XVII i dlatego nie zauważałam ruin, Rosjan, pochodów pierwszomajowych ani czołgów. Myślałam, że w każdym mieście na świecie żyją razem Niemcy, Polacy, Holendrzy, Szkoci, Żydzi, Anglicy, ubierają się w cudowne stroje, połyskujące srebrem i tańczą na balach, podając rękę miłości, która wszystko zwycięża.

Ten świat był mi niedostępny, to prawda, ale nie dlatego, że nie istniał już dawno, bo tego wcale nie wiedziałam, lecz dlatego, że byłam za mała, a do tego brzydka. W moim świecie, jak w opowiadaniach Fitzgeralda, było miejsce tylko dla pięknych, młodych, bogatych, dobrze ubranych dorosłych.

O Rosjanach się nie mówiło. To znaczy politycy ‐ jak sądzę ‐ mówili i to dużo. Ja jednak potrafiłam w nie słyszeć polityki. Tak jak nie słyszałam kazań w kościele. Polityka i religia spływały wokół mnie wielkimi falami, zapewne próbowały mnie, każda na swój sposób, wychować i ukształtować ‐ a ja spałam. Byłam nieprzytomna. A może tylko głupia i niedojrzała. W kościele Serca Jezusowego, tym samym gdzie Günter Grass posadził Oskara Mazeratha na kolanach Matki Boskiej, patrzyłam co niedziela w witraże. Przedstawiały polskich błogosławionych, Andrzeja Bobolę, Stanisława Kostkę, Salomeę. Polskość tego przekazu wzruszała mnie równie mało, co jego religijna wzniosłość. Fascynowała mnie przejrzysta materia szkła, szkarłatne i głęboko błękitne szaty, przez które wyobraźnia przechodziła na drugą stronę, jak przez komin lub studnię. Faktycznie więc ‐ mimo religii co czwartek, mszy co niedziela, mimo plakatów politycznych w przedszkolu i na ulicy ‐ rosłam na istotę zupełnie pozbawioną wiedzy o ideologii. Sterylnie wyjałowiona.

Moja dziecinna odmowa dotyczyła treści przekazu, nie sięgając rytuału. Rytuał religijny był bajkowy, a więc sprawiał mi przyjemność. Boże Narodzenie, Wielkanoc. Nazwy, barwy, dźwięki. Anielskie włosy, białe suknie, kwiaty, lilie… Lilie sprawiły, że stałam się fanatyczną wielbicielką rytuału Bożego Ciała. Gdybym wiedziała już wtedy, że to moja patronka, święta Ewa, średniowieczna zakonnica z Liege, zadbała o to, by w połowie XIII wieku wprowadzić do chrześcijańskiego rytuału święto Bożego Ciała ‐ czy wtedy stałabym się nieco mniejszą poganką? Niemcy przypisują to święto Julianie, ale ja nadal ‐ wbrew historyczno kanonicznej prawdzie ‐ wolę, by to była Ewa. Obie były dziwnymi kobietami. Julianę przyjęto do klasztoru w wieku pięciu lat. Była bystrym dzieckiem, szybko nauczyła się czytać i pisać, również po łacinie, by studiować pisma świętego Augustyna i życie świętego Bernarda z Clairveaux. Miała 16 lat, gdy ujrzała Jezusa i ten nakazał jej uzupełnić chrześcijański rok rytualny o brakujące święto uwielbienia dla Eucharystii. Pokazał jej też symbol ‐ tarczę księżyca wyszczerbioną w jednym miejscu, a szczerba oznaczała właśnie owo brakujące święto. Juliana została przeorką i rozpoczęła długą i uporczywą kampanię o uczczenie osobnym świętem Corpus Dei. Znużone walką władze klasztorne wypędziły Julianę i kilka wiernych jej mniszek, i wtedy na arenie pojawiła się Ewa ‐ samotnica z kościoła świętego Marcina w Liege. Mówi się, że Ewa żyła najpierw jako światowa dama, zanim nie oddała się samotnemu bytowaniu w klauzurze romańskiego kościoła. Juliana wędrowała od klasztoru do klasztoru, głosząc wszędzie chwałę Bożego Ciała, gdy tymczasem Ewa nie ruszyła się z miejsca. Pozostała w Liege i pisywała listy do arcybiskupa i archidiakona prowincji, który, gdy został papieżem Urbanem IV, rzeczywiście ustanowił święto Bożego Ciała. Przekonała go ponoć krew Zbawiciela, która wypłynęła z hostii podanej przez księdza niedowiarka wieśniakom w Bolzano. Krew kapała z hostii na szaty księdza, patenę, marmurowe balaski i haftowane obrusy. Juliana już nie żyła już, ale Ewa nadal toczyła walkę o Boże Ciało. Urban zobaczywszy w swym pałacu w Orvieto procesję krwawiącego Bożego Ciała przypomniał sobie jej nawiedzone listy.
Krew i wizje. Śni mi się, że jestem małą dziewczynką, mam sześć lat i krwawię. Po udach spływają mi najpiew pojedyncze krople, a potem strumienie krwi. Mam sześć lat, nie wiem jeszcze, że istnieje coś, co nazywa się miesiączka. Krew zalewa biały dywan, ściany, korytarz. Wychodzę z pokoju. Czy zostanę ukarana za pokrwawienie podłogi? Sypię kwiaty z koszyczka. Kadzidło, ołtarze na ulicy. Dwie nawiedzone mniszki, które w XIII wieku sprawiły, że teraz idę w procesji z białą lilią na patyku w dłoni, zapatrzona w wizję księżniczki, którą mogłabym być, gdybym nie była mała i brzydka. Niewątpliwie bycie małą i brzydką nie sprzyjało rozumieniu treści religijnych. Mistyka melancholijnej dziewczynki. Niczego nie pojmowałam.

Indoktrynacja polityczna była jeszcze łatwiejsza do odrzucenia, bo nie miała w sobie elementów bajkowych i pięknych przedmiotów. W równym stopniu nie pojmowałam niczego, ale też nawet nie próbowałam brać w tym udziału. Rytuał komunistyczny lat pięćdziesiątych był zbyt słabo zrytualizowany, żeby mnie skusić. To kwestia smaku. Herbert też to zauważył, choć nie był małą dziewczynką. Dziwnym trafem ignorowanie rytuału politycznego nie przysporzyło mi żadnych problemów. Miałam szczęście. I wtedy, i potem. Nigdy nie zostałam ukarana za odrzucenie polityki, za to że niczym się nie interesowałam i nigdzie nie należałam. Później, już jako osoba dorosła, czerpałam z tego pewną satysfakcję, mogąc z czystym sumieniem wyznawać, że nic i nigdy. Były to jednak obłudne ćwierć prawdy, bo byłam tylko sennie odporna na świat i nigdy nie użyłam świadomości, by swą indolencję uzasadnić etycznie ani za nią zapłacić.

Mieszkaliśmy w domu nazywanym potocznie „poniemiecki“, ale ta nazwa nic mi nie mówiła. Można ją było rozumieć jako charakterystykę czasową: kiedyś niemiecki, jako przekazanie praw własności. Ja jednak, w najlepszym wypadku, jeżeli w ogóle poświęciłam jej choć trochę uwagi, używałam jej jako określenia stylu architektonicznego: gotycki, romański, poniemiecki. I nie stawiałam pytań. Myślę, że jako dziecko w ogóle niewiele stawiałam pytań ‐ poza tym jednym, wielkim, ciążącym nad moim życiem pytaniem: dlaczego? Dlaczego jestem brzydka? Już nawet nie pytałam, dlaczego nie jestem kochana? Brzydcy nie mają prawa do miłości, można ich tylko odrzucić. O to więc nie pytałam, a nic innego mnie nie zajmowało. Nie pytałam o przeszłość, o znaczenie słowa „poniemiecki“. Dzieci podobno wiecznie zadają pytania, ale mają one charkter poznawczo‐teraźniejszy, a nie historyczny. Przeszłość nie istnieje, bo dziecko w niej nie istniało. My, powojenne dzieci, byliśmy przybyszami, nie tylko w sensie dziejowym, byliśmy przybyszami w sensie biologicznym.

Poniemiecki dom był dwupiętrową willą z nisko opadającym ceglanym dachem, miał dwie okrągłe wieżyczki i dwa wykusze oraz ganek z żeliwną poręczą i oszklonym zadaszeniem. Przez witrażowe secesyjne okno przedostawało się do sieni biało‐fiołkowe światło, rzucając na podłogę wyblakłe cienie kanciastych, stylizowanych kwiatów. Na prawo z sieni wchodziło się do pokoju dziadka Jana, emerytowanego dyrektora PKP, który poświęcił czas emerytury wycinaniu z lipowego drewna gdańskich domów ze spiczastymi szczytami, gotyckich kościołów i szlachetnych w swych holendersko‐renesansowych proporcjach budowli miejskich. Średniowieczno‐barokowe miasto Gdańsk na stole dziadka Jana stanowiło dla mnie jedyny prawdziwy ideał piękna przeszłości, jedyną piękną prawdę. Był to rodzaj egzystencji urojonej, pojmowałam ją jednak bardzo dobrze.

Było raz sobie miasto Gdańsk (tak, tak, to jest parafraza Grassa), które nie przyjęło Johanna Sebastiana Bacha na kapelmistrza, bo nie zdał się szacownej Radzie Miejskiej dość dobry. Było raz sobie miasto Gdańsk, które po dwustu latach władzy krzyżackiej podjęło decyzję, że woli sprzymierzyć się z Rzeczpospolitą Polską. Było raz sobie miasto Gdańsk, które jeszcze trzysta lat później uroczyście świętowało obchody przyłączenia do Polski i zleciło muzykom skomponowanie z tej okazji kantaty na chór i orkiestrę. I nikomu w mieście nie wadziło, że ku czci powrotu do Polski chór śpiewał po niemiecku. Było raz sobie miasto Gdańsk, spowite w czarny aksamit i brabanckie koronki, w koralach i pierścieniach z bursztynu, wykarmione tłustą białą rybą Wschodniego Morza, nasączone słodkim, ciężkim winem Hiszpanii, miasto pachnące pieprzem i goździkiem, nieistniejące miasto moich fantazji.

W ogrodzie przed domem znajdowała się betonowa figura, przedstawiająca podobno Poezję. A może Miłość? Nie wiadomo dokładnie, bo wiatr i deszcz zmieniły alegorię w dość obły betonowy walec. Szare i płomiennopomarańczowe plamy znaczyły miejsca, gdzie porosty zdołały zamienić martwy beton w żywą i odżywczą materię natury. Poezja była poniemiecka, tajemnicza i fascynująca.

Mówiło się niekiedy, że w naszym domu mieszkał kiedyś lekarz. I dobrze. Kiedyś to znaczy w jakimś odległym, nieistniejącym czasie przeszłym. Aż przyszedł dzień i ciotka Karolina wspomniała mimochodem, że ów lekarz był Niemcem.
‐ Co? ‐ zapytałam oburzona. ‐ Co to znaczy?
‐ Przed wojną mieszkali tu Niemcy.
‐ Gdzie?!
‐ W Gdańsku.
‐ Dlaczego?!
Było mi niedobrze. Przecież wiedziałam doskonale, że Gdańsk był od wieków polskim miastem. Propaganda jednak robiła swoje. Takie rzeczy wiedziało w końcu każde dziecko. Niemcy nie mieli tu nic do roboty. Oczwiście pomijając wojnę. Wojna była tak czy owak czymś ponad wszelkie rozumienie okrutnym, a jej celem było właściwie tylko jedno ‐ nasycić niemiecką żądzę krwi. Niemiecki lekarz, ktoś osiadły, mieszkający w jakimś domu, w naszym domu nie pasował mi do obrazu wojny.
Idę na podwórko. Muszę to wszystko przemyśleć. W Gdańsku mieszkali Niemcy. A potem zniknęli. Ale nie całkiem. Niektórzy zostali i wtedy mówi się o nich: autochtoni. Dzień objawienia. Nareszcie wiem, kto to są autochtoni. Ale to objawienie zmienia też znaczenie słowa poniemiecki. Przy kolacji wracam więc do tematu:
‐ Czy to znaczy, że w naszym domu mieszkali Niemcy?
‐ Tak.
‐ No i co się z nimi stało? Umarli?
Tak powinien wyglądać świat: ci, którzy zamieszkiwali przeszłość, nie żyją.
‐ Czy ja wiem? Może uciekli.
‐ Przed kim?
‐ Przed Rosjanami.
‐ Przed Rosjanami, oni nas przecież wyzwolili?!!
Ciotka Karolina milczy. Ja uporczywie pytam dalej.
‐ Dokąd uciekli?
‐ No, chyba do Niemiec.
‐ I tam umarli?
‐ Dlaczego? To przecież było zaledwie dziesięć lat temu.
Dziesięć lat temu! A ja mam sześć lat. Liczby. Dziwne.
Następnego dnia zaczynam poszukiwanie prawdy. Muszę przyjrzeć się wszystkiemu pod nowym kątem. Niemiecki dom. Przed dziesięciu laty mieszkał tu niemiecki lekarz. Potem ja się urodziłam, a lekarz zniknął. Oglądam cały dom. Być może pierwszy raz naprawdę dostrzegam rzeczywistość. Klatka schodowa z biało‐czarnymi kwadratami posadzki, secesyjne okno, Poezja w ogrodzie. A może Miłość? Otwieram drzwi do kantorka pana Jasińskiego. Wydaje mi się, że w zatęchłym powietrzu ciasnej, komórki czuję nie tylko zapach smarów i oleju samochodowego, ale nagle dziwnie wyraźny zapach leków. Lekarza już nie ma, nie ma jego lekarstw, a przecież zapach trwa, mocniejszy niż wszystkie materialne fragmenty rzeczywistości, które tak łatwo spalić, zniszczyć, wyrzucić. Stoję w kantorku i wdycham zapach przeszłości.
‐ No, szkrabie, szukasz czegoś? ‐ pyta przyjaźnie pan Jasiński. Jest duży i tęgi. Trochę się go boję, bo pije. ‐ No? Szukasz czegoś? ‐ powtarza pytanie pan Jasiński.
‐ Tak ‐ kiwam głową. ‐ Niemców.
‐ To są Niemcy ‐ mówi pan Jasiński i pokazuje mi obrzydliwy obrazek wycięty z jakiejś gazety i oprawiony w ramki. Po co ludzie wieszają coś takiego na ścianie? Szary, straszny krajobraz, szereg kolczastych drutów, jakaś wieżyczka, brama, w oddali komin. ‐ Oświęcim ‐ mówi pan Jasiński.
Potakuję ze zrozumieniem, choć nic nie rozumiem. Nie wiem, co to jest Oświęcim.
‐ Tak ‐ mówię‐ ale ciotka Karolina mówiła, że Niemcy tu byli. U nas.
‐ Oczywiście ‐ mówi pan Jasiński.
Czy pan Jasiński ma to samo na myśli, co ja, gdy mówi to swoje tak, oczywiście? Też ma na myśli Niemców, a nie żołnierzy?
‐ I gdzie oni są?
‐ Wypędzeni. Przyszli nasi i wygonili cholernych Szwabów. I dobrze.
I dobrze, trzeba ich było po prostu wypędzić. Tych wszystkich uzbrojonych po zęby Niemców w mundurach koloru polnej szarości. Tylko tych moich, pięknych, w lokach, kaftanach i aksamitach, tych nikomu nie wolno tknąć, bo ich kocham.
‐ Widział Pan tych Niemców? Tych stąd?
‐ Tak.
Teraz mam się już zdecydowanie na baczności.
‐ To oni zbudowali ten dom?
‐ Tak.
Więc jednak.
‐ Inne domy też?
‐ Też. Tu mieszkali sami bogaci. Widziałaś kiedyś ich rzeczy? Jeszcze trochę tego zostało, choć większość poszła w szaber.
Pan Jasiński idzie ze mną do holu. Pod schodami we wnęce znajdują się małe, zamknięte na kłódkę drzwi. Jak z Alicji w krainie czarów. Tajemnicze drzwi do ogrodu. Że też nigdy nie zwróciłam na nie uwagi. Pan Jasiński podaje mi kluczyk.
‐ No, otwórz!
W środku są zabawki. Patrzę pytająco na pana Jasińskiego. Kiwa głową i wraca do swoich zajęć. Wyciągam po kolei przedmioty ukryte w schowku. Czy dlatego kiedyś w przyszłości będę studiowała archeologię, żeby jeszcze raz poczuć ten dreszcz zdumienia i grozy, a jednocześnie zachwytu, gdy nagle w codziennej powierzchni rzeczywistości otworzą się drzwi w przeszłość.
Skrzypce. Biorę je do ręki, opieram o ramię ‐ skąd wiem, że tak się trzyma skrzypce? Próbuję grać. Potworny wizg przywołuje do holu nie tylko pana Jasińskiego, lecz również panią Jasińską z Joanną i Antkiem. Joanna jest młodsza ode mnie, ale jest i tak moją jedyną towarzyszką zabaw. Dom jest mały, zamieszkany tylko przez cztery rodziny, nie to co nowe bloki w mieście. I tylko dwie rodziny mają dzieci.
‐ Czy Joanna może się ze mną pobawić? ‐ pytam.
Odkładam skrzypce i już teraz we dwie wyciągamy kolejne przedmioty z komórki. Papiery, strasznie dużo papierów, są pożółkłe i dziwnie pachną. Wyrzucamy je. Lalka. Ma prawdziwe, długie, jasne włosy i niebieskie oczy, które się zamykają i otwierają. Nigdy jeszcze nie widziałyśmy takiej zabawki. Właściwie ta lalka jest ładna, ale jest w niej coś strasznego. Boję się jej. Jasne włosy tylko luźno trzymają się płóciennej czaszki. Wypadające kosmyki odsłaniają szare placki lalczynej skóry. Jedno błękitne oko wepchnięte w ciemny oczodół. Wyrzucam lalkę na stertę papierów, po chwili jednak znowu biorę ją do ręki. Nie da się jej wyrzucić. Leży koło nas, patrzy czarną dziurą oka. Odwracam ją twarzą do podłogi. Szukamy dalej. Książki z obrazkami. Struwwelpeter. Nieznośny Piotruś. Włosy jak rosochate gałęzie sterczą na wszystkie strony. Paznokcie długie, spiczaste, jak pokrzywione i zardzewiałe ostrza noży. Kto wychowuje dzieci na takich książeczkach? Jestem zafascynowana i przerażona. Tak nie wyglądają żadne dzieci. To straszydło z bajki, jakiś niedorosły diabeł. Litery w książce nie dają się odczytać. Trudno nawet pojąć, że to litery. Raczej z wewnętrznej wiedzy niż ze zrozumienia czerpię pewność, że powyginane kanciasto znaki przypominające kawałki drutu to jednak pismo. Umiem już czytać, ale ta potworna książka z obrazkami nie daje się przeniknąć. Możemy tylko oglądać straszne obrazki. Gry. Niektóre podobne do naszych: młynek, chińczyk, gęsia ścieżka, halma. I jedna zupełnie odmienna, metalowa, lekko podrdzewiała. Gra magnetyczna, ale skąd możemy to wiedzieć?
Z trudem i pasją odkrywców przenikamy tajemnicę żelaznej planszy. Jeszcze dziś, pisząc o tym, czuję w dłoniach nieco odrażający, a przecież jak pokuszenie, dreszcz ‐ dotyk czegoś, co może się okazać obrzydliwe. W przeciwieństwie do papieru, który nie kryje w sobie żadnych odstręczających właściwości, metal zdaje mi się przykry, a rdza kojarzy się z krwią. W ustach czuję dziwny smak, jakby mi wybito wszystkie zęby. Na planszy trzeba ustawić drewniane figurki o metalowych podstawkach, a gdy od spodu przesuwa się małe kawałki magnesu, figurki poruszają się jak samodzielne, żywe istotki. Znamy obie tę bajkę ‐ to historia Jasia i Małgosi. Latami jeszcze będziemy się potem obie z Joanną bawić tą poniemiecką grą.
Najbardziej zachwyca nas w niej ilość szczegółów. Chatka Jasia i Małgosi, las, domek z piernika, wszystko jest jak zaczarowane. W lesie koło drzew rosną małe, do ostatniego detalu wiernie odtworzone muchomory. Szyszki wyglądają jakby zaraz miały się z nich wysypać nasiona. Listki i czerwone owoce kaliny aż się proszą o zerwanie. Skąd mogłyśmy wiedzieć, że to kicz, banalne, zwykłe, tak dobrze mi teraz znane niemieckie zamiłowanie do drobiazgowego odtwarzania przytulnej rzeczywistości, słodkiej, kolorowej, pełnej kotków, kwiatków i koronkowych firanek w oknach. Byłyśmy dziećmi naszego czasu, czasu szarych papierowych torebek i szorstkich, żółtawych stronic w książkach, z rzadka tylko ozdabianych jakimś prostym rysunkiem, w nudnych, brudnych kolorach. Nasze sukienki są brunatnoniebieskie lub granatowe, nigdy nie widziałyśmy nawet kawałka koronki, nie słyszałyśmy słowa jedwab, nie wiemy o istnieniu wywoskowanych posadzek i kryształowych żyrandoli. Pordzewiały, ale wciąż jeszcze barwny świat z bajki o Jasiu i Małgosi nie dopuszcza żadnych innych myśli, jak tylko tę jedną ‐ tak wygląda piękno, które nie jest naturą, lecz dziełem człowieka. Figurki odgrywają swoje prawdziwe role w nieprawdziwym świecie realnego piękna. Rodzice wyrzucają swoje dzieci. A ja nie pytam, dlaczego.

Teraz mieszkam w Niemczech i napatrzyłam się na rodziców, którzy wyrzucają swoje dzieci. Domek z piernika. Baba Jaga. Piec. Klatka. Zła czarownica pakuje Małgosię do pieca. Dzielny Jaś uwalnia siostrzyczkę i teraz oboje wrzucają do pieca wstrętną jędzę. Zgrzyt zamka, gdy dzieci zatrzaskują drzwi pieca. Niech się smaży powolutku w własnym tłuszczu aż do skutku. Co to za wierszyk? Baba Jaga siedzi w piecu. Tak. Wszystko jest w porządku ‐ dobro zwycięża, zło przegrywa i musi zostać ukarane. Takie są wymogi sprawiedliwości dziejowej. To ona pozwala dziecku zabić w piecu wstrętną czarownicę. Nie ma w tym nic złego, to bajka i sprawiedliwość ‐ obie są dobre. Jaś jest szczupły, jasnowłosy, błękitnooki. Jak lalka.

W nocy śnię o Jasiu. Jedzie na koniu przez szarozielone pastwisko. Ma wymierzyć karę czarownicy. Starej i nagiej, o czarnych włosach i długim haczykowatym nosie. Najpierw wyrwie jej złote zęby. Smak metalu w ustach. Złote zęby. Dlaczego ludzie mają złote zęby? Czarownica ma ich bardzo dużo. Budzę się z krzykiem. Zabawki nie dają mi spokoju. ‐ Kto się nimi bawił? ‐ Wreszcie udaje mi się sformułować mój niepokój. Ciotka Karolina przygląda mi się ze zdziwieniem.
‐ Córka, jak sądzę.
Lekarz miał więc córkę.
‐ Czy ona była dzieckiem?
‐ Oczywiście.
Czy jest możliwe, żeby Niemcy byli dziećmi? Niemcy. Kolumny żołnierzy bez oblicza. Maszerują na Wschód i umierają w śniegu Rosji. Niemcy. Czarno ubrani strażnicy z obozów, zawsze z czarnymi psami. Niemcy. Samoloty zrzucające bomby. Miasto płonie, ulicami, w szpalerze pożarów uciekają kobiety z dziećmi. Niemcy. Roboty, upiory, które nie potrafią mówić, a tylko szczekają jak ich czarne psy. Już wyobrażenie sobie, że Niemiec może być lekarzem, nosić biały kitel a nie mundur, mieszkać w domu, a nie kryć się po okopach lub wyskakiwać z czołgu, przekracza właściwie moje możliwości. Z trudem dociera do mnie, że Niemiec nie zawsze nosi hełm, wysokie ciężkie buty, ściśnięty pasem mundur.
‐ Dziewczynka? ‐ pytam uporczywie, choć ciotka mi to już w końcu powiedziała.
‐ Sądząc po zabawkach, dziewczynka.
Niemiec, który jest dziewczynką. Nie, nie niemiecka dziewczynka, lecz Niemiec, który jest dziewczynką. Niemiec, dorosły, mężczyzna, który nagle stał się mały i rodzaju żeńskiego ‐ dziewczynka. Biorę do ręki jej lalkę. Dziewczynka, która bawiła się tą lalką. Też chciałabym mieć taką piękną lalkę. Ale własną. Tą lalką nie mam ochoty się bawić. Ale nie umiem jej też wyrzucić. Boję się jej.
‐ Joanna ‐ mówię zdecydowanie ‐ musimy ją pochować. Ona nie żyje.
Joanna zrobi tak czy owak wszystko, co powiem, ale uporczywie zadaje pytania.
‐ Skąd wiesz, że umarła?
‐ Umarła, nie widzisz? Jej serce przestało bić.
W skupieniu Joanna przykłada buzię do piersi lalki. Jest cicho i upalnie.
‐ Jak ona miała na imię?
Kto? Lalka czy dziewczynka? Ale Joanna nie wie jeszcze, że była tu kiedyś jakaś dziewczynka. A ja jej o tym nie powiem.
‐ To czarownica ‐ odpowiadam. Jak ma na imię niemiecka Baba Jaga? Niemiecka lalka‐czarownica, która już nie żyje?
‐ Adolfa ‐ odpowiadam po chwili. To na pewno niemieckie imię, żadna Polka nie może się tak nazywać. Nawet jeśli jest tylko lalką.

Adolfa została pochowana. Tak jak się należy. Na odległym o parę ulic od domu niemieckim cmentarzu. Wystarczyło powiedzieć Eleonorze, mojej kaszubskiej niani, że chciałybyśmy znowu pobawić się na cmentarzu. Cmentarz był zupełnie w porządku. Groby czysto uprzątnięte, choć nie przyozdobione choiną, kwiatami i wieńcami, jak te na naszym cmenarzu w Dolinie Królewskiej. Wiosną na niemieckim cmentarzu kwitły niezliczone przylaszczki, które zbierałyśmy z zapałem, aby przyozdobić nimi kapliczki domowe, pracowicie klejone i malowane podczas lekcji religii. Posypałam obficie kwiatami papierowy kościółek.
‐ Matka Boska będzie się cieszyć ‐ oznajmiłam z zadowoleniem. Ozdobienie kwiatami domowej kapliczki, przed którą w maju powinnam się codziennie modlić, zalicza się na pewno do dobrych uczynków, a zależy mi bardzo na dobrych uczynkach. Właśnie minęły Wielki Post i Wielkanoc, kiedy to co dzień w małym notesiku „do słówek“ notowałam dobre uczynki. Prawdę mówiąc, mam nawet dwa zeszyciki ‐ jeden dla potrzeb siostry Julii z kościoła Najświętszego Serca Jezusowego, drugi do pokazania pani Helence w przedszkolu. Nie wszystkie dobre uczynki dają się zapisać dwa razy. Wiem o tym, chociaż nikt mi tego nie wyjaśniał. Przylaszczki i kapliczka należą do sfery sacrum, też to wiem, choć nie wiem, co znaczy sacrum. Ale wiem, że siostra Julia i pani Helenka nie mogą się nawzajem lubić.
‐ Z czego cieszy się Matka Boska? ‐ pyta nieco sceptycznie ciotka Karolina. Ja jednak nie mam jeszcze ucha wyczulonego na sceptycyzm i rezerwę, z jaką dorośli dość często reagują na dzieci.
‐ Z kwiatów.
Matka Boska cieszy się z bezkrwawych ofiar, które jej w naszej dziecięcej ufności i w miłości naszego dobrego dziecięcego serduszka przedkładamy. To słowa siostry Julii. A siostra Julia nosi wprawdzie czarny habit, ale ogromny śnieżnobiały kornet w zupełności zaspokaja mój podziw dla niezwykłych strojów i niezwykłych słów. Pan Bóg jest inny. Wcale mu się nie spodobała ofiara Kaina. Przyglądam się obrazkowi, który malowałyśmy na religii. Na kopczyku kamieni marchewka, jabłko, snopek zboża, przetkany kąkolem, rumiankiem i makiem. Dym ofiary ciągnie się nisko po szarej, zoranej ziemi. Obok, na piecyku Abla zabita owieczka. Nie bardzo rozumiem, o co Panu Bogu chodziło z Kainem, przecież owoce i kwiaty są znacznie lepsze na ofiarę niż mięso. Ale ja nie lubię mięsa, gdy muszę zjeść wołowinę, rośnie mi ustach coraz większa, nie dająca się przełknąć kula. Zgodnie z ówczesnym systemem wychowawczym nie wolno mi wstać od stołu, dopóki nie zjem, siedzę więc zrozpaczona, z grudą przeżutego mięsa w ustach i przyglądam się dzieciom, które już dawno mogą się bawić lalkami w dom. Pan Bóg widocznie lubi mięso. Jestem małą oddaną rytuałom dewotką i po raz pierwszy pojmuję, że istnieje różnica między kobietą a mężczyzną.

Biedna Eleonora! Została ostro skarcona przez mamę, widać Joanna musiała wypaplać pani Jasińskiej, co robiłyśmy na cmentarzu. Już nie wolno nam bawić się na niemieckim cmentarzu. Płaczę i nie można mnie pocieszyć. Przecież miałam jak najlepsze intencje. A poza tym, skąd bądę czerpała materię mych dobrych uczynków ‐ fiołki, przylaszczki, przebiśniegi. Ale zakaz zostanie na nas nałożony dopiero później. Na razie jest letni, pogodny dzień. Idziemy się bawić na cmentarzu. Zabieram ze sobą owiniętą w szalik, przygotowaną do pogrzebu Adolfę. Nie przychodzi mi do głowy, żeby poinformować Eleonorę o moich planach. Eleonora jest pogodną, siedemnastoletnią Kaszubką, ma dwa grube, jasne warkocze i rumiane policzki. Jest zachwycona, że nie musi harować w polu, lecz że wolno jej służyć w mieście i to u dobrych państwa. Jest ze mną od niedawna, bo ciotka Karolina pracuje teraz nie tylko na Politechnice, ale i w Urzędzie Morskim, nie ma więc tyle czasu, żeby się mną zajmować. Eleonora nie ma zbyt wielkiego pojęcia o wychowywaniu dzieci, a już na pewno ‐ oceniam to z dzisiejszej perspektywy ‐ nie była w stanie sprostać moim dziecinnym pomysłom. Była natomiast pogodna i przemiła, i opowiadała nam kaszubskie bajki o Purtku‐Wodniku i o Zazulce, którą porwały wodnice mieszkające w pałacu na dnie jeziora Wdzydzkiego. Bajki kaszubskie były pogodne, pełne zapachu sosnowych lasów i rybnych jezior. Czarownice kaszubskie, diabły i demony pomagały dobrym i biednym, a karały złych bogaczy. A Zazulka wróciła z dna jeziora ogromnie bogata, bo wodnice dały jej mnóstwo pereł, szmaragdów i srebra. I teraz poślubi Fredka, który jej cały czas szukał i wołał na brzegu jeziora płaczliwym głosem: Wróć, Zazulko, wróć, bo kocham cię bardzo! I nawet bogaci muszą się na to zgodzić.
‐ Kto to są bogaci? ‐ pytam.
‐ Niemcy ‐ odpowiada Eleonora. A po chwili dodaje: ‐ I Polacy.
Kaszubski punkt widzenia. Potakujemy posłusznie. Eleonora wie, co mówi. Może w jej kaszubskich bajkach nawet Polacy mogą być niedobrzy. Świat bajek jest tak inny od stołu, przy którym siedzi się żując mięso. Lubiłam bajki kaszubskie znacznie bardziej niż wydane właśnie ‐ jakież socjalistyczne osiągnięcie ‐ baśnie Grimmów. Te wydawały mi się okrutne i nieprzyjazne. I prawie zawsze o jakichś synach i innych chłopcach. Męski świat. Bez księżniczek, co najwyżej z siostrami, z których co najmniej dwie zawsze były niedobre i głupie. Mama uważała, że dzieci mają złe sny po lekturze baśni Grimmów. Zabrała mi książkę i dała coś jej zdaniem znacznie odpowiedniejszego. Na przykład mitologię grecką.
Idziemy na cmentarz ‐ Eleonora, Joanna i ja, i zabieramy zawiniętą w szalik Adolfę. Eleonora przysiadła na śmiesznej drewnianej ławeczce z żeliwnymi nóżkami, nam wolno zaś biegać do woli. Na cmentarzu jest cicho i cieniście, rosną tu niezwykłe drzewa i krzaki, jakich nigdzie indziej nie widziałam. Wiele lat później dowiem się, że Niemcy słynęli w całej Europie z upodobania do egzotycznych drzew i krzewów, i że miejsce, w którym stał niegdyś niemiecki dwór najłatwiej rozpoznać można właśnie po owych niezwykłych roślinach. Sumak octowy, którego cień jest niebezpieczny, bo może dzieciom wyssać krew, szarłat, złoty deszcz spadający na Danae. Pigwa i rajska jabłoń na konfitury. Morwa na jedwab. Azalie, cedry libańskie, tak piękne, że na pewno rosły również w raju, bambusy. Moja romantyczna natura pławi się w tych cudownych nazwach, wywołuje od razu z pamięci historie o boginiach, nimfach i ziemskich księżniczkach, które greccy bogowie zamienili w drzewa i kwiaty. Adolfa jest tylko niemiecką lalką, nie zasłużyła sobie na żadne wspaniałe drzewo, ale być może zmieni się w pęd bluszczu, ciemny, ponury, straszny, gdy o nim myśleć przed zaśnięciem.
Pochowałyśmy Adolfę w murowanym grobowcu rodziny Meier. To ja tak zadecydowałam. Grobowiec wygląda jak mały domek bez okien. Żelazne odrzwia przeżarte rdzą pozwalają zajrzeć do środka. W środku wprawdzie nic nie widać poza gęstym, czarnym, nieprzeniknionym mrokiem, ale z grobowca wydobywa się lekko tylko uchwytna, a przecież realna woń, mieszanina stęchlizny, chłodu i nieodwołalnej tajemnicy śmierci. Z trudem otwieram metalowe wrota.
‐ A jeśli siedzi tam upiór ‐ mówię do Joanny. Przyciskam lalkę do piersi i wyobrażam sobie upiora z grobowca rodziny Meier ‐ jest blady, przezroczysty, ma długie lodowato zimne palce. Zaraz wyciągnie ręce i dotknie nas. Wrzucam Adolfę niezbyt godnie do wnętrza ciemności. W imię Ojca, i Syna, i Ducha Świętego. Zgrzyt zatrzaskiwanych drzwi. Wieczny odpoczynek racz jej dać Panie, recytuję z namaszczeniem. Zamknąwszy upiora Meierów z powrotem w jego własnym mroku odzyskuję siłę modlitwy. Adolfa na zawsze spoczywa w grobie, a światłość wiekuista niechaj jej świeci, i wszystkim Niemcom też ‐ dodaję pośpiesznie.

Nic jednak nie jest tak „na zawsze“ jak się to może wydawać sześcioletniej dziewczynce. Dziesięć lat później miasto zrównało z ziemią cmentarze niemieckie ciągnące się wzdłuż Alei zwanej kiedyś Hindenburga, potem Hitlera, potem Rokossowskiego, a wreszcie Zwycięstwa. Na miejscu cmentarzy założono park, niezwykłe drzewa niemieckie pozostawiono i teraz ocieniają piaskownice i zieleńce. Chciałabym zobaczyć w tym obrazku coś kojącego, ale mi się nie udaje. Wciąż widzę stary zacieniony cmentarz i lalkę, której wraz ze wszystkimi innymi Niemcami nie dane było zażywać spokoju wiekuistego. Ale nie warto o tym pisać, bo już Grass rozkumaczył się wróżebnie o losie niemieckich cmentarzy w Gdańsku, a grassowaska wizja ich restytucji jest jeszcze gorsza niż moja własna opowieść o pogrzebie Adolfy.

Jedziemy do wioski Eleonory, bo Eleonora chce mnie pokazać. Nie przedstawić ‐ na to jestem zbyt mała i zbyt obca. Zostanę pokazana, jak lalka. Eleonora omawia z rodzicami tysięczne szczegóły i wreszcie jedziemy. Jest wiosna. Oglądam krowy na pastwisku, żółte kurczaczki w stodole, kaczeńce na podmokłych łąkach wzdłuż błotnistego strumienia, gdzie zbieramy młodą pokrzywę. Nie mogę zrozumieć, że nie parzy.
‐ Nie tylko nie parzy. Można ją nawet jeść ‐ mówi Eleonora.
Próbuję, jak może smakować pokrzywa. Jak nic. Jestem rozczarowana. Z torbą pełną uzbieranej zieleniny idziemy do pani Grocholskiej. Jest stara i słaba. Eleonora chętnie jej pomaga. Pokrzywa jest dla perliczek pani Grocholskiej. Jestem zachwycona. Pomoc staruszce jest tego rodzaju dobrym uczynkiem, który da się zapisać dwa razy. Pani Grocholska mieszka w małym domku, zanurzonym po małe okna w gęstwie wiosennych kwiatów. Jestem miejskim dzieckiem z domu przy głównej ulicy ‐ nie wiem, co to są gęstwy kwiatów. Jak urzeczona wpatruję się w tuliapany, żonkile, forsycje i hiacynty. W sadzie kwitną drzewka wiśni i ogromne stare jabłonie, a może grusze. Wielkie, sztywno wyprostowane czerwone tulipany wyłaniają się z morza żółtych, puszystych mleczy. Stado indyków i perliczek pasie się między kwiatami. Pani Grocholska staje na progu. Ma siwe włosy i jasnofioletową sukienkę.
‐ Guten Morgen, Frau Grocholsky ‐ mówi Eleonora, a ja nie mogę zrozumieć, co mówi. Pierwszy raz usłyszałam wówczas obcy język. Skubię fałdy niebieskiej spódniczki Eleonory.
‐ Co ty mówisz? ‐ pytam cicho.
‐ To po niemiecku.
Pani Grocholska nie zna ani polskiego ani kaszubskiego.
Niemka! Autochtonka! Baba Jaga! Drżę z przerażenia. Czy jest możliwe, żeby w tym swoim domku z piernika miała piec? Eleonora wcale się nie przejmuje. Pani Grocholska zaprasza nas do środka. Do kuchni. W końcu jesteśmy na wsi, a na wsi życie toczy się w kuchni. Pani Grocholska rozgrzewa czarne żeliwne serca w piecu. A więc ma piec! W gardle narasta mi straszna dławiąca kula, jeszcze gorsza niż nie przeżute mięso, bo nie można jej wypluć, gdy nikt nie patrzy. Za chwilę gorące gofry w kształcie serc lądują na stole. Do tego miód i śmietanka. Nigdy w życiu nie widziałam nic podobnego. Pochodzę z rodziny naukowców i artystów, nie wiem, jak piecze się ciasto czy robi ciastka. Ciastka zawsze były towarem, jak taksówki, lokomotywy, buty czy agrafki, czymś, co pojawia się nie wiadomo skąd. Serca z ciasta są pełne kwadratowych wgłębień, miód i śmietanka zatrzymują się w nich jak maleńkie sadzawki słodyczy. Jakie pyszne są serca z miodem. Ale nawet serca z miodem nie są w stanie przekupić mojego strachu. Domek z piernika też pysznie smakował! Wyjść! Wyjść! Wyjść! Płaczę, bo jestem wśród obcych i boję się krzyczeć.
Niedziela. Rano poszliśmy do kościoła, a teraz zostanę pokazana. Siedzę w kuchni napakowana jedzeniem do granicy mdłości. Co chwila otwierają się niebiesko pomalowane drzwi i nowa postać wsuwa się nieśmiało do kuchni. Najpierw tylko się na mnie patrzy. To sens i cel mojej wizyty ‐ pozwolić, by mi się przypatrywano jak lalce. Kuchnia jest pełna ludzi, którzy mówią coś, czego nie rozumiem. Jednak gdy zwracają się do mnie, mówią po polsku.
‐ Mówicie po niemiecku? ‐ pytam i czuję jak potworna klucha znowu podjeżdża mi do gardła.
‐ Nie, po kaszubsku ‐ mówi pani Hinz, matka Eleonory, podając mi pączka. Aha, po kaszubsku. Już wiem i na całe życie zapamiętam, że kaszubski jest odrębnym językiem, a Kaszubi odżywiają się ciastkami, które na dodatek sami robią. Mój ojciec podobno robi statki, moja matka obrazy, a moja ciotka książki. Statek jest większy od ciastka, ale nie da się go położyć na talerzu. Mój podziw dla Kaszubów jest nie do ogarnięcia. Zwłaszcza dla pani Hinz. Też chętnie załatwiłabym sobie taką mamę, która robi pączki.
‐ Przeczytasz nam coś? ‐ pyta ostrożnie i nieśmiało pan Hinz i podaje mi gazetę. Oto cud, który Eleonora prezentuje swojej wsi. To właśnie chcą zobaczyć na własne oczy i usłyszeć na własne uszy wszyscy zgromadzeni w kuchni Hinzów mężczyźni ‐ bo tylko mężczyźni zgromadzili się w tym ciasnym i dusznym pomieszczeniu. Otwieram gazetę i po cichu, sama dla siebie, przyglądam się tytułom. Co mam przeczytać? O tak, reportaż o odbudowie Gdańska. Niezwykła cisza zapada w kuchni Hinzów, gdy mała dziewczynka z miasta, czarodziejska żywa lalka ma starym i doświadczonym Kaszubom przeczytać na głos artykuł z gazety. Czytam. Dziesięć lat trwało, aż miasto Gdańsk podniosło się z ruin. Dziesięć lat wytężonej pracy. Dziesięć lat wysiłków i niezwykłego poświęcenia. Dziesięć lat owocnego współdziałania artystów i rzemieślników, którzy połączywszy swe zdolności odbudowali dawną świetność i niewysłowioną piękność mego miasta, perły Bałtyku.
Miasto Gdańsk niegdyś nasze…
Do diabła! ‐ odezwał się ze złością któryś z mężczyzn.
Czuję się niepewnie. Cytat z Mickiewicza zawisł w dusznym, słodko‐mdłym powietrzu. Pytająco spoglądam w stronę moich słuchaczy. Wszyscy mówią teraz jednocześnie. Podziw dla miejskiego dziecka, które nie dorósłszy jeszcze do wieku szkolnego, płynnie potrafi czytać „na gazecie“, znika, w zamian pojawia się oburzenie i złość na treść czytanego przeze mnie państwowo-twórczego reportażu. Nie rozumiem tego, odbieram więc zarzuty wypowiadane podniesionym głosem jako skierowane przeciwko mnie.
‐ Ja przecież nie kłamię ‐ szepczę płaczliwie i przytulam się mocniej do Eleonory. Lata miną, zanim będę w stanie jeszcze raz sprostać jakiemukolwiek publicznemu występieniu. Eleonora jest wprawdzie starsza ode mnie, ale jest równie co ja wystraszona i niezdolna stawić czoła siedzącym w kuchni mężczyznom. Pani Hinz pocieszająco podsuwa mi talerz z pączkami i gładzi mnie po głowie. Nie chcę jeść, nie chcę ciastek, nie chcę już nic więcej, chcę tylko do domu.
Do domu!

Papstjahr 2020

Nina Marzahn

Wie mir in Polen der Papst begegnete

Immer wenn ich im Fernsehen den Papst sah, musste ich an Polen denken. Dabei war er doch schon lange in Rom und nur noch ganz selten in Polen. Seit Beginn seiner Amtszeit war ich bestimmt häufiger in Polen als er. Jedesmal wenn ich da war, war er nicht da – und doch da.

Schon bei meiner ersten Polenfahrt tauchte er auf – als Überraschungsgast. Im Sommer 1979 reiste ich mit Eltern und Geschwistern ein in die damalige Volksrepublik Polen, für stolze 30 DM Zwangsumtausch pro Person und Tag, um die frühere Heimat meines Vaters kennen zu lernen. Der hatte längst in Niedersachsen neue Wurzeln geschlagen, trotzdem war diese Unternehmung aufregend für ihn – auch für uns Kinder, die das Land nur von wenigen verblichenen Schwarzweißfotos her kannten.

Hinter Szczecin fuhren wir mit maximal fünfzig Stundenkilometern über holperige Vorkriegslandstraßen durch ein idyllisches Pomorze, das frühere Pommern, in Richtung Osten, bestaunten unterwegs die vielen Seen oder versuchten die Störche auf den Wiesen zu zählen. Überall schien die Zeit stehen geblieben, auch im verträumten Heimatdorf meines Vaters: Panjewagen als einzige Fortbewegungsmittel, Pferde statt Traktoren, an den ohnehin schlichten einstöckigen Bauernhäusern seit Ewigkeiten nichts gemacht, Pumpe und Klohäuschen auf dem Hof. Sogar die kleine Düne, auf der mein Vater als Kind herumgetobt hatte, existierte noch und war nicht gewandert. Und auf einmal kam Farbe in die verblichenen Schwarzweißfotos und die Personen darin begannen sich zu bewegen wie in einem alten Film.

Wirklich mitspielen in einem solchen Film konnten wir kurz darauf in einem Dorf vor den Toren Danzigs, in Kaszuby, der Kaschubei, wo die alte Bäurin Maria Trzebiatowska uns zwei Zimmer vermietete: Morgens im kleinen Haussee baden, zum Frühstück warme Milch serviert bekommen, vergessene Apfelsorten von knorpeligen Obstbäumen pflücken, plaudern auf einer wackeligen Gartenbank bis zum Sonnenuntergang. Alle Wände im Haus gekalkt in verwaschenem Weiß, in kühlen Schlafkammern dicke Federbetten und riesige Kopfkissen zum Drin-Versinken, das „Latrinchen”, also Klohäuschen, auf dem nachts natürlich unbeleuchteten Hof inmitten aller dort zusammengetriebenen Tiere.

Nur ein Zimmer war tapeziert, die so genannte gute Stube. Stolz stand die kleine alte Frau in ihrer Kittelschürze dort vor einem funkelnagelneuen Bild an der Wand. “Das is äin grrosses Glick fier Pollen”, sagte sie und zeigte auf einen kernigen Karol Wojtyła, der gerade in Rom zum Papst gewählt worden war und deshalb als Johannes Paul der Zweite mit schicker Mitra auf dem Kopf selbstbewusst zu uns herunter schaute. „Ja, da haben Sie recht“, murmelten wir höflich, nicht ahnend, was wir da überhaupt sagten. Wir waren nicht katholisch, nur ein bisschen evangelisch, und eigentlich war dieser neue Heilige Vater nicht vorgesehen in unserem Heimatfilm. Das scherte den aber gar nicht, jeden Morgen leistete er uns Gesellschaft in der guten Stube, schaute uns beim Frühstücken zu und erreichte dadurch, dass wir immer wieder zu ihm hinschielten und über ihn redeten. Wer weiß, vielleicht habe ich es ja seinem auffordenden Blick zu verdanken, dass ich mir nachts mutig meinen Weg zum Latrinchen bahnte, es toll fand, mit einem bisschen „proszę“ und „dziekuję“ – bitte und danke aus Langenscheidts Reise-Sprachführer – im kleinen Dorfkonsum einzukaufen, mich an das einfache Landleben unter frommen Katholiken gewöhnte und schließlich gar nicht mehr weg wollte. Klar, dass wir unsere Vemieterin mit „Pani” Trzebiatowska anredeten und nicht mit „Frau”, insgeheim nannten wir sie aber liebevoll „Tschebbie“, auch später noch, denn solange sie lebte, machten wir auf unseren Polenreisen immer wieder Station bei ihr. Nach diesem ersten Besuch bei der guten Pani empfanden wir unseren anschließenden Aufenthalt im noch vom polnischen Sozialismus geprägten Danzig als herben Kontrast. Das Interhotel und die Westtouristen waren fest in der Hand des staatlichen Reisebüros Orbis, die Straßen in der Hand von polnischen Herren, die einem in aller Öffentlichkeit traumhafte Schwarztauschkurse für D-Mark in Zloty aufdrängten. Da freuten wir uns richtig, wenn wir mal einen Bekannten entdeckten: Johannes Paul, dessen Portrait in den Gebäuden seines Einflussbereichs hing, den großen alten Backsteinkirchen.

Im Sommer 1981 stellte ich Pani Trzebiatowska meinen neuen Freund Fred vor. Zusammen waren wir in unserem R4 von West-Berlin aus losgefahren, wo ich inzwischen lebte, und stellten – nach nervigen Zwischenstopps auf überfüllten Campingplätzen – unser Zelt auf ihrer idyllischen Streuobstwiese auf. Die hatten wir ganz für uns allein und vergaßen sofort alles um uns herum. Erst nachdem wir in der Wohnstube bei Kaffee und Kuchen dem Papst unsere Aufwartung gemacht hatten, begannen wir wieder wahrzunehmen, was sonst noch los war im Land. Der Heilige Vater hatte mittlerweile ziemlich viele Missionare beschäftigt, die am „Glick fier Pollen” bastelten. Einen kannten wir schon aus der Tagesschau, denn er war ein richtig berühmter Laienbruder, der zwar keine Kutte trug, dafur aber stets das Bildchen einer gewissen „Schwarzen Madonna” am Revers, und der Lech Wałęsa hieß. Ziemlich viele Leute hörten auf ihn, den Streikführer von der Danziger Leninwerft, weil er für eine gerechte Sache kampfte, und eigentlich mochte ich solche Kämpfer für die Gerechtigkeit bedingungslos, trotzdem war ich bei seinem Anblick immer wieder stutzig geworden. „Was hat ne Madonna mit nem Streik zu tun?“ fragte ich Fred, aber auch er war irritiert und wusste es nicht, denn von unseren West-Berliner Demos waren wir andere Streiksymbole gewohnt.

Die Antwort bekamen wir, als wir Tschebbie an einem Sonntag zur Messe fuhren. Gespannt schaukelten wir die alte Frau mit unserem R4 über etliche Schlaglöcher ins nächste Kirchdorf, blieben selber dann aber vor der Kirche stehen, die von den Ankommenden regelrecht gestürmt wurde. Auch draußen gab es viel zu sehen für uns, z.B. die ein bis zwei Trecker-Besitzer pro Dorf, die es sich nicht nehmen ließen, mit der ganzen Familie im Sonntagsstaat auf ihren frisch geputzten Treckern vorzufahren. Die Armen kamen in Panjewagen. Alles in allem stand da ein überraschend riesiger, bunt gewürfelter Fuhrpark um die kleine, brechend volle Dorfkirche herum, wahrend von deren Kanzel gerade die neue politisch-religiöse Botschaft für die kommende Woche verkündet wurde. Die Faszination des neuen Bewusstseins war hier, und fast überall auf dem Lande, ganz direkt zu spüren. Nur im hintersten Masuren, an der russischen Grenze, wohin es uns einmal verschlug, wirkten die Leute auf uns eher wie Wilderer und Fallensteller und soeben den Masurischen Geschichten von Siegfried Lenz entsprungen – und als ob es ihnen völlig egal war, wer gerade Polens Geschicke lenkte, die katholische Kirche oder die kommunistische Partei.

Um 1990, zur Wendezeit, waren Fred und ich in Gdańsk bei polnischen Kurzzeit-Freunden zu Besuch. Wer sicher gehen wollte, stellte damals sein Auto auf einem bewachten Parkplatz ab, das machten sogar die Polen so. Dieses Problem hatten wir nicht, denn instinktiv hatten wir unseren neuen Golf zu Hause gelassen. Vom Bahnhof Berlin-Lichtenberg aus waren wir mit dem Zug nach Gdańsk gefahren, zusammen mit unzähligen autolosen, schwer bepackten Polen, die im Westen für den privaten Verbrauch oder für einen sehr privaten Handel eingekauft hatten, zum Beispiel ganze Paletten River-Cola von Aldi. Auch Marian und Izabela, ein junges Pärchen, das in Berlin studierte, hatten einige Waren mitgenommen – und uns, weil wir ihrer Mutter und Schwiegermutter Jadwiga durch Zufall eıne gut bezahlte Putzstelle in West-Berlin vermittelt hatten. Von den dabei verdienten Devisen konnte sie sich nun ihre Wohnung in einer Gdansker Platte kaufen, und so etwas war neu in Polen. Viele ihrer Freundinnen machten es bekanntlich wie sie, ließen zu Hause ihren Job sausen, um im Westen D-Mark zu erwirtschaften. Bei Jadwiga ging den ganzen Tag Telefon, dem Tonfall nach führte sie sehr ernste Gespräche und notierte dabei etwas in einem Rechenheft. „Jetzt spricht sie über Wurst“, übersetzte Marian, oder: „Jetzt vermittelt sie Konserven mit Kochschinken“. Aha.

Einmal lud sie uns in ein neureich eingerichtetes „Restauracja“ ein. Die Kellner bewegten sich majestätisch in roten, silbrig betressten Zirkusdirektor-Jacketts und servierten mit weißen Handschuhen. Meine Cola wurde mir wie ein Pokal auf einem glänzenden Tablettchen gereicht. Mit einem eleganten Zipp zog unser weißer Handschuh die Dose auf und goss mir die Cola in ein Weinglas. So vornehm habe ich nie wieder eine Rıver-Cola von Aldi getrunken.

Jadwigas Plattenbauwohnung war nach westIichem Standard eingerichtet und Jadwiga selbst, eine wendige, umtriebige Frau, war nach westlichem Standard gekleidet. Unterwegs in den öffentlichen Verkehrsmitteln und auf den Straßen sahen wir oft ganz andere Leute, Männer in abgewetzten Anzügen und mit wodkatrübem Blick, Frauen in ärmlichen Pullis und Röcken, in der Hand den unvermeidlichen Einkaufsbeutel mit verblasstem Muster. Diese nicht wenigen, offensichtlich verarmten Menschen ohne Putzstellen und Schwarzmarkwerbindungen passten nicht ins Bild der schönen Stadt, nicht ins Bild vom „Glick fier Pollen”. „Hier ist was faul, Johannes Paul“, blaffte ich sein Portrait an, das im Schaukasten der Marienkirche in der Altstadt hing.

Immer wieder begegneten wir in Polen dem Heiligen Vater auf die eine oder andere Art. Schließlich begleitete er mich und meine Mutter im Sommer 1999 in Wrocław, dem früheren Breslau, als wir dort ein paar Tage Urlaub machten. Wir trafen auf eine junge und lebendige polnische Stadt, in die wir sofort bereitwillig eintauchten. Kaum hatten wir unser Gepäck im Hotel Monopol abgestellt, zog es uns wieder hinaus zu einem Bummel durch die quirrelige Innenstadt. „Fast wie früher”, sagte meine Mutter, die hier bis 1944 ihre Jugend verbracht hatte, und ließ lächelnd ihre Augen kreisen. Neugierig guckten wir in die Schaufenster der gutbestückten Schuh- und Modegeschäfte. Vor allem bewunderten wir die frisch restaurierten Häuserzeilen der Altstadt. „Extra für dich”, neckte ich meine Mutter. Gleich am ersten Abend versackten wir fast in einem der vielen Straßenrestaurants, die rund ums „Ratusz” und den „Rynek“ – das Rathaus und den großen Platz mit den schönen Patrizierhäusern – die Szene bestimmen. Wäre nicht das polnische Stimmengezwitscher um uns herum gewesen, ich hätte gemeint, in einer wohlhabenden Bürgerstadt irgendwo in Westeuropa zu sein.

An einem sonnigen Nachmittag bummelten wir über eine Oderbrücke hinüber zur berühmten Dominsel, wo uns ein malerisches, hervorragend restauriertes Ensemble von Kirchen und Funktionsgebäuden des Klerus erwartete und – wen wunderts noch – Seine Heiligkeit Johannes Paul der Zweite: Beinahe aus jedem Fenster eines Kirchenbüros oder Gemeindesaals schaute er uns an und nach, egal, um welche Ecke wir auch bogen. Auf dem Rückweg durch die Stadt nahmen wir nun auch an etlichen Fenstern von Privatwohnungen Fotos mit einem lächelnden Papst wahr, kleine Bildpostkarten, die wir bisher übersehen hatten.

Johannes Paul hatte Wrocław besucht. Das wusste außer uns hier jeder, natürlich auch der Kellner unseres Lieblingslokals am Rynek. Und die Altstadt hatten die Breslauer extra für den Papst so schön restauriert. „Also doch nicht für mich“, spielte meine Mutter die Enttäuschte und bestellte uns darauf noch zwei Wodka. Und dann fiel uns die gute Tschebbie wieder ein, die schon lange in Polens Norden unter der Erde lag und vielleicht von ihrem Heiligen Vater und dem „Glick fier Pollen” träumte. Ob sie wohl einverstanden gewesern wäre mit allem?

Am letzten Morgen blickte mich der Papst noch einmal an – und da beschloss ich, ihn mitzunehmen. Kurz vor der Abreise wollten wir im ehemaligen Kaufhaus Wertheim noch unsere übrig gebliebenen Zlotys unterbringen. Da mein Notzheft voll war mit Reiseerlebnissen, suchte ich ein neues in der Papierwarenabteilung und konnte mich dort nicht losreißen von einem Heft mit einem buntem Maria-und-Jesus-Bild und der Aufschrit „Religia”. So etwas hatte ich in einem deutschen Kaufhaus noch nie gesehen. Fasziniert schlug ich das oberste Heft des Stapels auf: Von der Innenseite des Heftdeckels schaute mich mit missionarischem Blick Johannes Paul der Zweite an. Und er hielt offenbar Rechenkästchen für die angemessene Religionsheft-Linierung. Zur Aufrechnung von guten und bösen Taten? Für meine schriftstellerischen Nofizen war dieses Heft weniger geeignet, aber eins war mir klar, es musste mit nach Deutschland, für einen ganzen Zloty.

Lange schob ich zu Hause das merkwürdige Heft vor einem Fach ins andere, bis ich am 1. Januar 2002 plötzlich eine Erleuchtung hatte. Von diesem Datum an, dem Euro-Stichtag, wurde es unser Haushaltsbuch. Ich fühlte mich unsicher der unbekanten Währung gegenüber, wollte erstmals in meinem Leben ehrlich alle Ausgaben noteren und fand dazu in diesem Heft nicht nur Reschenkästchen, sondern auch seelsorgerlichen Beistand – sozusagen. So kam es, dass Johannes Paul, der polnische Papst, kritisch über jede Flasche Wein und überhaupt über jeden unnötig ausgegebenen Euro in unserem Haushalt wachte und sich schon einmischte, obwohl Polen damals noch gar nicht zur EU gehörte. So war er eben.

2005, nach dem Tod des polnischen Papstes geschrieben

Frauenblick Prag 4

Moi drodzy Czytelnicy, Sąsiedzi Teresy Rudolf powrócą za tydzień.

Monika Wrzosek-Müller

Lagebericht aus einer belagerten Stadt

Der Titel des Gedichts von Zbigniew Herbert Raport z oblężonego miasta [Lagebericht aus einer belagerten Stadt] kam mir fast automatisch in den Sinn; Anfang der achtziger Jahre haben wir ihn überall gelesen, vor allem erinnere ich mich an den Umschlag der Hefte der Pariser „Kultura“, die das Gedicht in Umlauf gebracht hat. Natürlich spielte es auf die politische Situation des Kriegszustandes in Polen an, aber durch die literarische Form der Ballade, die dann auch Gientrowski für sein Lied genutzt hat, war es, als ob ein Barde eine Situation für viele Generationen besingen würde.

Der Titel kam mir jetzt immer wieder in den Sinn, hier in Prag, in Zeiten der Coronavirus-Krise, auch wenn sie weniger politisch belastet ist und die Belagerung sich auf die Maßnahmen zum eigenen Schutz beschränken. Die Situation ist manchmal doch ähnlich bedrohlich und man weiß nicht, wie und vor allem wann sie zu Ende gehen wird. Wir kämpfen gegen einen Feind, den wir gar nicht kennen, nicht einschätzen, nicht sehen und nicht riechen können. Damals in Polen war vieles klar und obwohl die Niederlage auch für viele bitter und böse hätte ausgehen können, war die Situation vielleicht besser abschätzbar.

Vor allem wurde mir einfach bewusst, dass wir älter geworden sind und zu den besonders bedrohten, schutzbedürftigen Personen gehören. Bei einem Spaziergang im Letna-Park auf der Kleinseite in Prag hielten uns junge Leute an und fragten, ob wir denn Schutzmasken bräuchten, wir müssten uns doch schützen, oder. Dazu muss man sagen, dass in Prag alle mit den Schutzmasken herumlaufen müssen und auch wenn diese Maßnahmen vielleicht nicht viel helfen, so machen sie doch sichtbar, dass etwas anders ist als sonst, dass man Abstand halten soll, dass wir alle um unser Durchkommen ringen. Also, die beiden jungen Menschen haben gesehen, dass wir mit unseren Schals vor dem Gesicht nicht ganz glücklich waren. (Natürlich sind die Masken normal in Apotheken oder Drogerien längst nicht mehr zu bekommen.) Wir haben schnell E-Mails ausgetauscht, den Abstand ständig im Blick, und am nächsten Tag standen sie vor unserer Tür und brachten 6 wunderschöne selbstgenähte Schutzmasken in einem Plastikbeutel fest verschlossen, mit der Anweisung, sie vor dem ersten Gebrauch noch mit heißem, kochendem Wasser zu spülen. Daraufhin fühlte ich mich so geschützt und vor allem nicht allein gelassen, dass ich kurz auf die leere Karlsbrücke rausgeschlüpft bin und die Stadt hat mich mit den wunderschönsten Ausblicken und Wärme für vieles entschädigt und für diesen Abend reichlich belohnt.

Zurück zu dem Gedicht von Herbert; es ist mit meiner Jungend und der folgenschweren Geschichte Polens verbunden. In jedem Satz wiegt der Dichter das Schicksal des Landes und seine eigene Rolle darin ab und beschreibt die Zustände, die er Tag für Tag im Land erlebt. Und so könnte ich auch versuchen, die ersten Wochen der Quarantäne in Prag zu beschreiben. Montag: noch viele Menschen bewegen sich auf den Straßen und einige Restaurants räumen ihre Vorräte und Viktualien aus, man kann noch Kaffee und eine Pizza um die Ecke bestellen. Am Dienstag ist schon merklich leerer, sogar weniger Autos fahren durch die Straßen. Am Mittwoch kann man immer noch die Pizza an der Ecke to go kaufen Am Donnerstag kommt die Aufforderung, in den öffentlichen Verkehrsmitteln Masken zu tragen, und am Freitag sind dann alle Geschäfte, Cafés und Restaurants um uns herum geschlossen. Es wird stiller, klarer und unheimlicher. Es fahren Straßenbahnen mit kaum Menschen drin, sogar Hundebesitzer sind kaum auf dem Stückchen Rasen vor dem Rudolfinum zu sehen.

Doch der Frühling kommt, die Tage werden länger, die Uhren auf die Sommerzeit umgestellt, im Park darf man zu zweit und mit dem Hund sowieso spazieren gehen. Die Osterglocken blühen zusammen mit Forsythien und Stiefmütterchen, auch manche Obstbäume sind mit weißen Blüten besprenkelt, die Vögel singen aus voller Kraft. Die Natur ruft zur Aktion, der Mensch muss Vernunft walten lassen und zu Hause bleiben.

Die zweite Woche der Quarantäne ist wesentlich monotoner, es stellt sich ein klarer Rhythmus ein und die Tage gleichen einander, bis auf das Leben im Handy und in den Mails; da brodelt es und blüht von der Kreativität. Es werden Videos mit Witzen, mit originellsten Darstellungen, Bildern, Fotos, Konzerten und Gedanken ausgetauscht. Alte Freunde melden sich plötzlich, neue sind auch besorgt, wie es uns in der Ferne und Fremde geht. Irgendwann streikt das Handy, es kann das alles nicht mehr speichern und verarbeiten.

Die dritte Woche der Quarantäne beginnt mit Schneefall und der Sorgen, wie lange es noch dauern und wie das Leben danach wird. Wie viel von der EU uns noch erhalten bleiben wird, warum hören wir so wenig aus Brüssel? Unter den Schutzmasken kann man die Gesichtszüge nicht erkennen, manche tragen dazu noch dunkle Sonnenbrillen, und wenn dazu noch eine Mütze auf den Kopf kommt, ist man total maskiert; man spürt den Ausnahmezustand, er ist überall angekommen. Dazwischen gibt es lange Zeiten mit Lesen, Arbeiten, Yoga-Üben und kleine Perioden, um mit dem Hund Gassi zu gehen und dem Ausblick auf das Weltkulturerbe auf der anderen Seite der Moldau zu schauen. Reicht das, wird das für die nächste Zeit ausreichend sein?

Nur der Frühling wenn auch zaghaft, der kommt, es legt sich ein grüner Schimmer über die Wiesen in den Parks und auf die Bäume. Die Magnolien sind schon fast verblüht, die Kälte hat auch ihnen zugesetzt. Die Sträucher der Forsythien stehen ganz in Gelb getaucht, der Flieder zeigt kleine Blättchen und Ansätze der Blüten. Wir warten auf die blühenden Kirschbäume, von denen es hier unheimlich viele in den Sady gibt. Das wird ein Fest, vielleicht auch der Befreiungsschlag. Jeder macht seine Gewissensprüfung, Zeit dazu ist reichlich vorhanden. Doch immer öfters drängt sich die Frage auf, wie lange können wir noch abseits von allem, in häuslicher Abgeschiedenheit ausharren. Natürlich bilden wir uns weiter und lesen, und hören und sehen; aber alles das geschieht auf einem anderen Gleis, so als ob der Zug, der früher mit voller Geschwindigkeit fuhr, jetzt plötzlich auf ein Abstellgleis geleitet wurde.

Doch wir tragen es mit Ruhe und Gelassenheit, denn irgendwann wird es vorbei sein und wir werden wieder aufleben und uns mit anderen unterhalten, treffen und sprechen können – und vielleicht auch denken, das hat mir gut getan, diese Pause.

Blog w czasach corony (koty i inne tematy)

 

 

 

 

 

 

 

Tibor Jagielski, Comic Erna

Wahałam się długo, czy w czasach tak skomplikowanych, jak dzisiejsze, mam i ja pisać o kotach, bo przecież koty łażą po tym blogu i tak wszędzie – w czwartki wychodzi zza węgła czarny kot, nazywany przez autora Księciem Ciemności, w piątki są aż dwa koty Teresy, podobne jak dwie krople wody do kota z opakowań Whiskasa (ale jedzą, jak się zdaje, Shebę) – Salcia i Salomon, u mnie oczywiście w domu jest Rysia, młoda, ale już stateczna dama, która 5 maja skończy dwa lata i wtedy… Ale nie uprzedzajmy wypadków, jak mawiali autorzy groszowych powieści (i ich postmodernistyczni naśladowcy) i na razie powiedzmy sobie, że skoro nawet najpoważniejszy z nas – Tibor – przysłał mi właśnie rysunki i wiersz o kocicy Ernie (i o sobie, i o coronie), pomyślałam, że jednak pokażę te koty, które mi się zawsze zbierają, przychodzą nie wiadomo skąd, choć o tych akurat wiadomo, kiedy – koty, które przyszły w marcu. Nawet pomyślałam, że to w sam raz wpis na Prima Aprilis.

No ale potem w sieci zaczął krążyć taki rysunek i już przestało być tak do śmiechu. Choć z drugiej strony, czy to ważne, czy to był kot w laboratorium, czy zupa z łuskowca, czy pieczony nietoperz. Jak wszystkie inne epidemie w historii ludzkości, ta też przyszła z Chin, i czy jest to zemsta Ziemi, czy wirus, który uciekł z laboratorium, to chyba wszystko jedno. I tak jest to lepsza wizja, niż ta, którą wpisałam kilka dni temu w komentarzu, czyli niż spiskowa wizja dziejów. Bo wtedy to nie kot wypuścił wirusa na Chiny, tylko Chińczyk na koty i resztę świata (zob. TU, komentarz nr 6).

Tibor Jagielski

eindringlinge in neheimer str. 2

irgendwie bin ich mir sicher,
dass mit so einen dreckskerl wie ich,
kann nur eine gemeine, wie erna,
verweilen, aber kein gekröntes haupt.

***
Ten piękny ogród letni w szarościach, błękitach i zieleniach został namalowany przez Nikolaja Bogdanowa-Bielskiego. Okno na ogród powstało w roku 1940 i bardzo przypomina wcześniejszą o 10 lat, złocistą Wiosnę w Gościeradzu Leona Wyczółkowskiego. Ile razy jestem w Muzeum w Bydgoszczy, zastanawiam się, czy nie dałoby się tego obrazu wynieść.

 

 

 

 

 

 

Puste te pokoje, “państwo wyszło”, zostały tylko koty, fotele, kapelusze. U Bogdanowa-Bielskiego za oknem siedzi dziewczyna i czyta, u Wyczółkowskiego ten kto czytał, przed chwilą i na pewno tylko na chwilę opuścił pokój, skoro okno zostało otwarte, a książka leży na parapecie. Na obrazach Jarosława Łukasika zawsze jest pusto, ale zawsze widać, że przed chwilą jeszcze ktoś tu był. Ktoś już wyszedł, kot wciąż jeszcze jest. Kontempluje swoją samotność. Teraz, gdy patrzę na ten obraz, myślę, że ten ktoś być może odszedł na zawsze. Tego się nie robi kotu, ale zdaje się, że kot tego jeszcze nie wie.

O tym pisze Zbigniew Milewicz. O samotności w czasach corony. Pierwszy felieton z cyklu Z domowego aresztu

Pochwała samotności

Były naczelny redaktor „Dziennika Zachodniego” w Katowicach, srogi Bronisław Schmidt – Kowalski, u którego terminowałem w latach 70 ubiegłego stulecia jako szpunciarz, czyli zbieracz i autor informacji do kroniki miejskiej, był zagorzałym zwolennikiem zwięzłości treści. Mawiał, że absolutnie każdy temat dziennikarski można zmieścić na jednej stronie maszynopisu, przeciwko czemu buntowali się najczęściej publicyści, którym pozwalano wprawdzie pisywać dłuższe teksty, ale te nadmiernie rozgadane szły nieodmiennie pod gilotynę sekretarza redakcji. Wyjątek stanowiły pryncypialne materiały partyjne, pisane na zamówienie nieboszczki PZPR, ale to już inna historia. Gadulstwo nie wyszło jej na dobre, wiadomo, jak skończyła, a ja jeszcze żyję, bo mało gadałem i tego się będę dalej trzymał.

Zatem krótko: ludzie, przestańcie się nad sobą użalać, że z powodu korona wirusa siedzicie w domu, izolacja ma wiele zalet. W nieustannym, coraz większym pędzie po sukces, sławę i pieniądze, nie mieliście czasu na medytację, na zastanowienie się, po co ten cały stress. Szczurzy wyścig musiał wyhamować i niechcący dołączyliście do emerytów, od lat samotnie spędzających czas w swoich domach, do skazanych z wyrokami odsiadki, do chorych przykutych do łóżek. Zapytajcie ich, co czują, jak organizują sobie czas i dlaczego wielu z nich mimo wszystko zachowuje pogodę ducha i mogłoby swoim optymizmem obdzielić połowę świata? Paradoksalnie im jest teraz łatwiej, przyzwyczaili się do samotności, do swoich ograniczonych ruchów i duchowo sprawniej przyjdzie im przetrwać czas zarazy.

Kiedy okazało się, że wirus zbiera swoje śmiertelne żniwo zwłaszcza u ludzi starszych, zadzwonił do mnie mój młodszy syn i żartobliwie zapytał, czy sporządziłem już testament i nie zapomniałem tam o nim. Odpowiedziałem przecząco, w tonie równie lekkim. Zawsze – powiedział – mogę na niego liczyć, ale jak będzie ze mną źle, to mam wsiąść do auta i jechać po pomoc. Adresu niestety nie dostałem, sam go nie znał, więc póki co staram się dbać o zdrowie i chodzę na gimnastykę leczniczą do Eleny, która męczy się z moim stawem barkowym, oczywiście w obowiązkowej maseczce ochronnej na twarzy.

Dzisiaj jest to artykuł deficytowy, trudno dostępny na niemieckim rynku, jakiś czas temu zamówiła w Amazone trzy sztuki, do swojego prywatnego użytku, ale podała adres firmowy. Maseczki przyleciały z Hongkongu i… wylądowały w Urzędzie Celnym w Lipsku, który wystosował do Eleny pismo, że będzie musiała zapłacić cło za zamówiony towar i dopiero wtedy go otrzyma. Dokładnie w tym samym czasie media odtrąbiły wspaniałomyślny pakiet pomocowy niemieckiego budżetu dla gospodarki, dotkniętej pandemią koronawirusa. Pieniądze jeszcze nie zostały wypłacone, a już trzeba je zwracać, więc budżet za bardzo nie ucierpi, a Elena może. Twarda z niej jednak sztuka, wysłała odwołanie do Lipska i liczy na to, że może trafi na jakiegoś mądrego urzędnika. Mądrość urzędnicza jest jak legendarny potwór z Loch Ness, wszyscy o nim słyszeli, ale kto go tak naprawdę widział?

PS od Adminki: Od tego tygodnia poczynając będę co środę publikowała teksty, które z domowego aresztu będzie nadsyłał Zbychu, czyli Zbigniew Milewicz.

Ten kawałek sztuki ulicznej znalazłam na Facebooku, a podpisany był: academia-lorenense-de-letras-e-artes, Akademia literatury i sztuki w Sao Paulo, w Brazylii.

Tibor Jagielski, twierdzi, że TEN kot to Kot morski. No nie wiem, koty morskie to jednak małpki, o czym TU już kiedyś pisałam, a to ewidentnie kot.

 

Wśród kocich znalezisk są też trzy, które nie dają się nijak połączyć w jakąś myślową całość, ale dla porządku dodam je tu, bo inaczej będą się przez następne miesiące dopominały o swoje miejsce na blogu. Zresztą skarpetki są w końcu bardzo fajne.

O jednym z tych kotów pamiętajmy tak, jak na to zasługuje, jeśli rzeczywiście 10 maja Czytelnicy z Polski rzeczywiście będą mieli głosować. My, Polacy mieszkający i przebywający poza Polską, zostaliśmy wykluczeni już jakiś czas temu podczas głosowania w sejmie 28 marca o 3 nad ranem. Nie chcę nikogo do niczego namawiać, ale może warto by się zastanowić nad bojkotem tych wyborów. No, ale może Unia zmusi Polskę  do ich odwołania z powodu corony. Na razie przedstawiciele samorządów odmawiają ich zorganizowania. To słynne nieposłuszeństwo obywatelskie. Chwała im za to!
Zdjęcie szarego kota na szarej rzeźbie zrobił Elliot Erwitt, (właśc. Elio Romano Erwitt, ur. 26 lipca 1928 w Paryżu) – amerykański fotograf i filmowiec, słynący z ironicznych czarno-białych zdjęć przedstawiających codzienne życie. Tak pisze Wikipedia. Ale takie znowu codzienne to to zdjęcie nie jest.

Alte und neue Amerika oder Amerika als Utopiemuster

Brigitte von Ungern-Sternberg

Slubfurt, die Hauptstadt von Nova Amerika (Nowa Ameryka)
Am 29. Februar habe ich in einer kleinen Galerie im Graefekiez Michael Kurzwellys Vortrag zu seiner ’sozialen Plastik’ in Slubfurt und Umgebung gehört.
Slubfurt? Was soll das sein? Es ist ein ‚realer Ort‘, der Name ist eine Schöpfung aus Slubice und Frankfurt und besagt, dass diese kleine Region zwischen den beiden Städten links und rechts der Oder  weder polnisch noch deutsch ist …  eine schöne Utopie! Diese  aber bleibt kein Traum, sondern wird konkret verwirklicht und das in einer östlichen Gegend, von der man hört und liest, dass sich des öfteren Nazis und Antifas feindlich konfrontieren und Asylsuchende und Migranten sehen müssen, wo sie bleiben.
Ich war sehr beeindruckt.
Im Video führt Kurzwelly anschaulich aus, wie man sich das vorzustellen hat, wer die Mitspieler in diesem real existierenden Territorium mit Nationalfahne, Währung, Regierung sind, das sich in der Grenzregion entlang der Oder ausweitet zu ’Nowa Amerika’.

Ewa Maria Slaska

Amerika als ein Utopie-Projekt

The Church of John F. Kennedy, Roman von Thomas Meinecke (Suhrkamp, 1997)

Der Verleger schrieb zu diesem merkwürdigen postmodernen Buch:

Auf der Suche nach den transatlantischen Luftwurzeln der europäi­schen – und vor allem auch: der deutschen – Kultur in Amerika bewahrheitet sich dem Reisenden Wenzel Assmann die These, daß die USA zwar imstande sind, die ganze Welt über den Einheitskamm ihres »Way of Life« zu scheren, dass sie nach innen jedoch eine bis heute äußerst heterogene Kulturlandschaft voller weißer Flecken und schwarzer Löcher aufweisen. Jene Kadenzen, die von den einzelnen ethnischen Gruppierungen der Salatschüssel U.S.A. auf die europäische Nationalstaatlichkeit, der sie einst entflohen sind, angestimmt werden, erscheinen dabei als nach wie vor utopischer Vielklang, der in krassem Gegensatz zu den engstirnigen Bestrebungen des während seines sogenannten Einigungsprozesses in lärmende National- und wütende Kleinstaaterei zerfallenden Europas steht.

Zugegeben, der obige Text scheint einfach geschrieben zu werden im Vergleich mit dem Roman, den er beschreibt. Ellenlange Sätze von Meinecke sind verschnörkelt, modern baroque und zum Teil vollkommen unverständlich. Dafür aber ist die Materie des Meineckes Buches unheimlich unbekannt und daher auch sehr interessant. Es ist Frühling 1990. In Deutschland wird alles durch die Vereinigung gewendet bzw durch die Wende vereinigt.  Wenzel Assman, einem jungen deutschen privat Forschern, gefällt das, was in seiner Heimat passiert, überhaupt nicht. Er ist einer an die Utopie glaubender Kommunist und glaubt zu wissen, dass die utopischen Gedanken, mit denen man sich an die Vereingung ranmachte, wie etwa die blühenden Landschaften von Helmut Kohl, von dem Kapitalismus locker verschluckt werden. Er flieht nach Amerika und hat es überhaupt nicht vor, zurück zu kommen. In Amerika sammelt Assman Informationen über die Deutschen ebendort, seine Studienreisen finanziert er mit Hilfe Deutscher Telefonbücher, die er in kleinen immer noch sehr deutschen Ortschaften in den Südstaaten zu kostenpflichtigen Durchblättern und Kopieren anbietet. Wenn er aber den Süden Richtung New York verlässt und über die blühende Landschaften der protestantischen Utopie Pennsylwania fährt, nutzen ihn seine Telefonbücher nicht mehr. Die Amische, in dessen Land er sich gerade bei dem beginnenden Winter begibt, sind an ihre europäischen Wurzel nicht interessiert. Sie haben auf dem alten Kontinent Verfolgungen erlitten, müssten fliehen und um ihr Leben bangen, dies unterstützt keine Nostalgie nach die alten guten Zeiten daheim.  Sie machten sich nach Übersee, um endlich so zu leben, wie es ihnen ihre strenge protestantische Religion oktroyiert hat. Dort gründeten sie Pennsylvanien, einen Paradies auf der Erde

Dieser Bundesstaat im Osten der Vereinigten Staaten von Amerika wurde von William Penn (1644 – 1718), einen wohlhabenden und einflussreichen Engländer, gegründet. Er war Theologe, Jurist und erfolgreicher Verwalter seiner zahlreichen Güter. Noch in England gesellte er sich der Sekte der Quaker und erarbeitete ein Modell für eine neue quakersche Siedlung in Nordamerika. Nach dem Tod von Penns Vater, berühmten Admiral, Sir William Penn, beglich König Karl II. im Jahre 1681 eine größere Geldschuld, indem er Penn Junior ein riesiges Gebiet in der nordamerikanischen Wildnis vermachte und ihn zum dortigen Gouverneur ernannte. Das neue Land wurde zuerst „Sylvania“ (Waldland) und dann Pennsylvania als Ehrung für Penn-Papa genannt. Noch im gleichen Jahr, 1681, gründete Penn die Hauptstadt Philadelphia, die damit zu den ältesten Städten der USA zählt.

Und jetzt endlich zum Buch! Zum Buch! Seite 196 und drei weitere.

Der Nachmittag begann bereits diesig zu werden, am Horizont tauchten weitere Schneefall verheißenden Wolken auf, Wenzel hatte bestimmt noch siebzig Meilen durch Pennsylvania vor sich, bis er endlich im gelobten Land der geheimnisvollen Amischen einrollen würde. Links eine Abzweigung nach East Berlin, dann eine nach Weigelstown, rechts ging es nach Hanover und dem Lake Marburg, dazwischen New Oxford, York, ein weiteres Manchester und, schließlich, Lancaster. Wo es dort links nach Mannheim abging, hielt er sich rechts, um wenige Meilen weiter südlich in den Highway 340 einzubiegen. Windige, überdachte Pferdewagen, deren dreieckig fluoreszierende Heckmarkierungen in Assmanns Scheinwerferkegeln aufleuchteten, trabten vor dem zerbeulten Chevrolet her, beachtliche Ackergaul-Gespanne zogen, zu beiden Seiten der Landstrasse, diverses, vorsintflutlich anmutendes Bauerngerät in die stattlichen Scheunen, und hinter den Fenstern der großen, weißgestrichenen Gutshäuser wurden die ersten Kerzen angezündet. Wenzel hielt den Atem an und war tatsächlich etwas erleichtert, als ihm, auf der verschneiten Gegenfahrbahn, eine Kolonne benzinbetriebener Kraftfahrzeuge begegnete, welche ihrerseits, wie Assmann, hinter einem Pferdebuggy klebte. Halleluja, dachte Wenzel, und schlug mit der flachen Hand auf das Lenkrad. Er war nunmehr ein paar Autostunden von New York City entfernt, wenn er sich hierbei nicht gerade um einen weißen Flecken der Karte handelte, so doch, ganz offensichtlich, auf ein weiteres schwarzes Loch in American Dream gestoßen!

Wenzel Assmann beschlos eine Reihe von Tagen im Landkreis der sogennanten utopischen Gemeinden zu verbringen, und bog zwischen den Dörfern Bird-in-Hand und Intercourse, auf deutsch hieß das Geschlechtsverkehr, in die südliche Harvest Straße Richtung Orchard View Motel ein.
Das hübsche Gasthaus wurde von einer Familie abgefallener Amischer betrieben; das hieß, sie waren lediglich noch die reguläre Mennoniten, durften mit der Welt verhandeln, zum Beispiel Gastgewerbe treiben und sogar schwarzlackierten Autos fahren, vorausgesetzt, dass sie an diesen auch alle Chromteile, Zeugen irdischer Eitelkeit, schwarz einfärbten. Ein solchermasse komplett schwarz geschwärzter Chevy Impala parkte dann auch im Hof des Orchard View Motel; dem gewöhnlichen Kinogänger wäre er wie Killer-Limousine aus einem Carpenter’schen Siebziger-Jahre Film vorgekommen, allein der Eingeweihte wußte von dem schicken Design tiefdemütiges Täufertum altdeutscher Zunge auszumachen. Gut nacht! Motelbesitzer Stauffer schlurfte in sein Haus zurück: wahrscheinlich legte er sich schon um acht zu Bett. Assmann dagegen machte sich putzmunter daran, sein Auto auszupacken. Neben ihm logierte ein älteres Ehepaar aus Manhattan, das seine eigenen, lange zurückliegende Hochzeitsreise, vom deutschen Pennsylvanien bis zu den beinahe kosmisch rauschenden Niagara-Fällen, noch einmal über die Weihnachtstage nachvollzog. Zwar waren die beiden extra ins abgelegene Orchard View Motel gegangen, aber daß dessen menonnitischer Besitzer absichtlich keine Fernsehgeräte in die Zimmer gestellt hatte, hielten sie doch für übertrieben und kaum erträglich. Zweiter Themenschwerpunkt der New Yorker, wann immer Assman einen neuen Karton Bücher in sein Zimmer schleppte: Die USA würden von Rechtsanwälten regiert und also ruiniert; auch diese durchaus einleuchtende Verschwörungstheorie hatte Assmann schon des öfteren gehört. Ihm war nun aber weder nach einer leichten Seifenoper noch nach gravierendenr Rechtsprechung zumute, also wunschte er den Yankees einen schönen Abend, holte, bei Stauffer war schon alles dunkel, seine Yuengling-Sechserpackung aus dem Kofferraum und schloß sich in der frommen Stubbe ein. Auf dem Kopfkissen des voluminösen Federbett, wie aus einem Wilhelm-Busch-Bogen, dachte Assmann, lag ein winziges Brustbild des täuferischen Theologen Menno Simons inklusiver rückwärtiger Kurzbiografie; der Mann war 1496 in Witmarsum geboren worden sowie Anfang 1561 bei Bad Oldesloe gestorben; und auf dem Nachtschrank lag, Wenzel hochwillkommen, ein buntes Büchlein mit dem vielversprechenden Titel 20 Most Asked Questions, verlegt in Lancaster im Jahre 1979 nach des Herren Geburt.

Naturgemäß drehten sich alle zwanzig Fragen um die verschiedenen Täufer Gruppen, welche sich in pennsylvania, Dutch Country, Dutch immer für Deutsch, niedergelassen hatten; mit unüberhörbar begünstiegender Betonung der Mennoniten-Sekte, in welche Stauffer gewissermaßen zurückgestoßen worden war. Da aber die Amischen mit der Wißbegirige weitgehend mit mennonitischen Abhandlungen über deren fundementalistischen Glaubensbrüder vorliebnahmen. Frage Nummer Eins hielt sich den auch gleich mit dem Unterschied zwischen Amischen und Mennoniten auf; wobei die ersteren, von denen sich einige Gruppen auch Mennoniter alter Verfassung nannten, als schrullig-archaische Ausgabe der letzten durchgingen. Wo der Mennonit in die Carpenter-Chaise stieg, schwang sich der Amische auf den harten Kutschbock, wo dieser den Lichtschalter drückte, machte jener eine Kerze an, wo Menno Simons’ Anhänger in ihrem kargen, pseudoprotestantischen Kirchenschiff beteten, blieb die Gefolgschaft Jacob Ammans gleich im Bauernstübchen, und so weiter. So etwas läßt sich merken, dachte Assmann und blätterte weiter. Punkt zwei: Zuerst mit Luther und Zwingli gegen die korrupten, alten Katholen, dann die wiedertäuferische Abspaltung in Deutschland, Holland und der Schweiz; anarchistische Anabaptisen-Kommunen kämpfen einen apokalyptischen Dreifrontenkrieg gegen Staat, Katholizismus und Reformation zugleich. Verdachtsmomente der Kriegskommunisten, nach denen Luther die Wucherer in erster Linie aus antisemitischen Beweggründen verurteilt hatte, erhärten sich; Assmann kannte diese geschichten aus seiner eigenen Anarchistenzeit. Frage Drei; Jawohl, die Amischen und Mennoniten sind Christen wie Sie, liebr Motelbesucher, oder wie Dirk Willems, der dem Büttel, welcher ihm nachsetzte und dabei durch die dünne Eisdecke des Dorftümpels gebrochen war, das Leben rettete und daraufhin trotzdem festgenommen sowie 1569 auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

Märtyrer, notierte Assmann, spielen offenbar eine zentrale Rolle in den utopischen Kommunen.

Nun ja…

Z lamusa

Tibor Jagielski

na razie internet znajduje się nadal w powijakach
ten oblepiony spamem bobasek wygraża nam piąstką hejtera
i oznajmia, że jak dorośnie, to nam dokopie,
bo nie ma większego filozofa niż google, a filozofki jak wikipedia
te dwie niańki to wektory w przyszłość kiedy to do okna zastuka drona,
uprzejmie ostrzeże, że w przypadku użycia fałszywej karty kredytowej zacznie natychmiast strzelać,
i uprzejmie zapyta
– kto zamówił pizzę, a kto fryty?

Wisława Szymborska

Der Hass

Schaut, wie er immer noch tüchtig,
wie gut er sich hält
in unserem Jahrhundert der Hass.
Wie leicht nimmt er die hohen Hindernisse.
Wie einfach für ihn – springen, zupacken.

Anders als die anderen Gefühle.
Gleichzeitig älter und jünger als sie.
Gebiert selbst Ursachen,
die ihn zum Leben erwecken.
Sein Schlaf wird nie Ewiger Schlaf.
Schlaflosigkeit nimmt ihm keine Kräfte,
sonern vermehrt sie.

Die Religion oder nicht
– in den Startlöchern zu knien, drauf kommt es an.
Die Heimat hin oder her
– Sturmlaufen, das ist es.
Und selbstgerecht von anfang an rennt er alleine.
Der Hass. Der Hass.
Sein Gesicht verzehrt durch Grimmase
einer Liebesekstaze.

Ah, diese anderen Gefühle
– schwächlich und lahmarschig.
Seit wann kann die Bruderschaft
auf die Menge rechnen?
Ist Mitleid jemals
als erstes ans Ziel angelangt?
Wieviele hat Zweifel mit sich gerissen?
Er reisst nur, der seins weiss.

Begabt, aufnahmefähig, emsig.
Braucht man darüber zu sprechen wieviele Lieder er schuf?
Wieviele Seiten der Geschichte er schrieb?
Wieviele Teppiche aus Menschen breitete er aus,
auf wievielen Plätzen und Stadien?

Belügen wir uns nicht:
er kann die Schönheit schaffen.
Prächtig sind seine Brände in der dunklen Nacht.
Ausgezeichnet das Gewimmel der Explosionen
in rostiger Morgendämmerung.
Es ist schwer den Trümmerrn das Pathos abzusprechen,
und den derben Witz, einer, ins Himmel ragenden, Kollonade.

Er ist ein Meister des Kontrasts
zwischen Lärm und Stille
zwischen rotem Blut und weissem Schnee.
Aber vor allem langweilt ihn nie
das Motiv der geplegten Häscher
mit seinen geschändeten Opfern.

Zu neuen Aufgaben immer bereit.
Wartet er mit Geduld.
Man sagt er sei Blind. Blind?
Er hat rege Augen eines Scharfschützen
und blickt brav in die Zukunft
– er allein.

aus dem Polnischen von Tibor Jagielski (1996)

 


Kongres owadów – W Francji nazywają nas Prusakami, w Prusach – Francuzami

naprawdę nie wiem, co mnie pozytywnie nastroi, może to, że żeby się zalogować tutaj, nie potrzebuję wieczności; może z tego powodu, że szelowska wieś (otoczona drutem z kolczastych bajkopisarzy – dorn 😉 ) pochrapuje nadal spokojnie (podczas gdy medialne haubice szeryfowej angeli po przeoraniu grecji, dobrały się do węgier), a jej prezydent czyta uśmiechając się łagodnie, a wręcz dziewiczo na tle zramolałej sceny politycznej zaścianka; polskiej lewicy nie pozostanie nic innego jak poprosić o azyl w chile

(chiny nie wchodzą w rachubę – nie ma gdzie się spowiadać), a najbardziej krewcy udadzą się, pod przywództwem millera, do boliwii, aby założyć tam rodziny z indiankami i plantacje koki

być moze dopiero tam, w cieniu andyjskich wulkanów i w słodkiej melodii fletów, narodzi się nowa lewica aby, najpóźniej za dwieście lat, obalić totalną dyktaturę happytalizmu; venceremos!