SprachCafé Polnisch & ewamaria.blog

präsentieren

FRIDAY, 18 MÄRZ 2022 FROM 19:00-21:00

Event by SprachCafé Polnisch e.V. – Polska Kafejka Językowa

Schulzestr. 1
13187 Berlin Pankow

Trzy berlinianki i szczecinianki z wyboru, zamiłowane czytelniczki i niestrudzone spacerowiczki, od kilku już lat eksplorują swoje miasta, opisują swoje spacery, poszukiwania i lektury na Facebooku i na blogu ewamaria.blog. Od marca 2022 roku zapraszają na comiesięczne spotkania do Polskiej Kafejki Językowej.

Obowiązują reguły 2G plus (centrum testowania znajduje się tuż koło stacji Wollankstr.)

Spotkanie odbędzie się w ramach projektu „SprachCafé 2.0″- FEIN-Pilotprojekt oraz “Od 10 lat razem” – przy wsparciu Urzędu Dzielnicowego Pankow.

Drei Wahlberlinerinnen und Wahlstettinerinnen, leidenschaftliche Leserinnen und unermüdliche Spaziergängerinnen erkunden seit einigen Jahren ihre Städte und berichten auf Facebook und im ewamaria.blog von ihren Spaziergängen, Recherchen und Lektüren. Ab März 2022 laden sie einmal im Monat zum Treffen im Sprachcafé Polnisch ein.
Seid dabei!
Es gelten aktuelle Covid-Regelungen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Projekte „SprachCafé 2.0″- FEIN-Pilotprojekt sowie “Seit 10 Jahren zusammen” statt – mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.

Märztreffen

Serdecznie zapraszamy na spotkanie z nową książką wydaną przez Monikę Szymanik, „Dzieciństwo 1935–1949”. Autorką książki jest Christel Schubert (1935–2019), przedwojenna mieszkanka secesyjnej i reprezentacyjnej kamienicy przy ulicy Świętego Wojciecha 1 (dawnej Karkutschstrasse) w Szczecinie. Swoje wspomnienia spisała kilkadziesiąt lat po opuszczeniu Stettina. Monika Szymanik, która już w pierwszym swoim albumie „Kamienica w lesie” pokazuje nam stary kamieniczny Szczecin, spaceruje śladami małej Christel i jej wspomnień, zatrzymując w obiektywie komórki (tak, komórki!) te miejsca sprzed 80 lat, które nierzadko wyglądają już inaczej i są niemymi świadkami już innych historii.
W spotkaniu weźmie udział Siegmar Jonas, brat Christel Schubert.

Przy okazji rozmowy o dzieciństwie podczas tamtej wojny na pewno porozmawiamy też o tej wojnie, która dzieje się tu i teraz i dotyka, jak tamta, nie tylko żołnierzy, ale wszystkich, dzieci, kobiety, starych, chorych.

Wir möchten Sie herzlich zu einem Treffen mit dem neuen Buch von Monika Szymanik einladen – “Kindheit 1935–1949”. Die Autorin des Buches ist Christel Schubert (1935–2019), eine Vorkriegsbewohnerin eines repräsentativen Mietshauses in der Święty-Wojciech-Straße 1 (ehemalige Karkutschstraße) in Szczecin.
Christel hat ihre Erinnerungen mehrere Jahre nach ihrem Verlassen der Stadt in einem Tagebuch festgehalten. Monika Szymanik, die uns schon in ihrem ersten Fotoalbum “Altbauliebe einer Stettinerin” das alte Stettin im neuen Szczecin zeigt, wandelt auf den Spuren der kleinen Christel und ihrer Erinnerungen und fängt mit dem Objektiv ihres Handys (ja, Handy!) jene Orte von vor 80 Jahren ein, die heute oft anders aussehen und stumme Zeugen schon anderen Geschichten sind.
Am unser Treffen nimmt teil Siegmar Jonas, Bruder von Christel Schubert.

Bei dem Gespräch über das Leben eines kleinen Mädchens während des 2. Weltkrieges kommen wir unausweislich auch an den aktuellen Krieg – den Putins gegen Ukraina, der, wie auch der Krieg damals, nicht nur den Soldaten gilt, sondern allen: Kindern, Frauen, Alten, Kranken.


Frauenblick auf eine Stadt

Monika Wrzosek-Müller

Żyrardów eine ehemalige Musterstadt der Leinenindustrie

An die Leinenvorhänge in meinem Kinderzimmer erinnere ich mich sehr gut. Das Orange war leuchtend und die grob gewebte Struktur ließ auch immer die Sonne durchscheinen. Mir wären etwas enger, dichter gewebte Stoffe lieber gewesen, hinter denen man sich besser verstecken und etwas mehr Schatten haben könnte. Doch diesen Leinen gab es zu kaufen und es war auch bunt, farbenfroh, im Gegensatz zu der grauen, wirklich grauen Wirklichkeit. Damals habe ich gar nicht daran gedacht, dass sich die Leinenfabriken nicht weit von Warschau befanden und der Stoff dort hergestellt wurde, deshalb auch erhältlich war. Doch die Farbigkeit und die schönen Muster sind mir immer noch in Erinnerung; die Vorhänge wurden dann im Lauf der Jahre in Kissenbezüge umgenäht. Später, als Teenager, hatte ich auch ein langes Kleid aus Leinen, exakt aus dem Leinenstoff für Kartoffelsäcke – grob, naturfarben, das Kleid lang, mit Fransen unten, sehr herausfordernd, vor allem für meine Eltern. Ansonsten hielten sie sehr an polnische Produkte, und Leinen war ein solches.

Jetzt, an dem bisher einzigen schönen Wochenende seit Weihnachten, haben wir von Warschau aus einen Ausflug nach Żyrardów unternommen. Die Stadt liegt etwa 45 Km entfernt von der Hauptstadt, in südwestliche Richtung. Sie ist leicht zu erreichen, sowohl von der Autobahn nach Posen aus als auch von der nach Kielce, sie liegt eben in der Mitte, in der flachen, platten masowischen Ebene, ziemlich unwirklich, als einziger geschlossener Komplex erhalten, vom Krieg einfach unberührt geblieben. Sie ist auch mit der Bahn zu erreichen, auf der Strecke nach Łódź. Schon seit 1845 hatte Żyrardów einen Bahnanschluss, es lag an der Eisenbahnstrecke Warschau-Wien.

Überhaupt kommt man in dem Städtchen nicht aus dem Staunen heraus; es stehen noch so viele Bauten aus dem 19. Jahrhundert: der alte, schöne Bahnhof im Stil eines polnischen Landhauses, mit prächtigen Kachelöfen im Wartesaal, die ganze Siedlung von süßen Arbeiterhäusern aus Backstein, mit Holzhäuschen in den Gärtchen, wo die Arbeiter Hühner hielten und Wirtschaftsräume hatten. Es ist atemberaubend, diese Holzkonstruktionen zu sehen, die ältesten aus den 1870er Jahren. Und sie existieren immer noch und werden von den jetzigen Bewohnern auch benutzt. Die Häuser sind noch nicht restauriert, werden aber weiter bewohnt. Im Zentrum der Siedlung gibt es natürlich eine imposante Pfarrkirche im neugotischen Stil, 1900-1903 erbaut; es gab mehrere Kirchen verschiedener Konfessionen, wie es auch verschiedene Nationalitäten gab, die in dem Städtchen zusammenlebten: Polen, Juden, Tschechen, Slowaken, Franzosen, Ukrainer, Russen; sogar Schotten und Engländer soll es gegeben haben. Die katholische Pfarrkirche ragt mit ihren beiden imposanten Kirchtürmen in der flachen Landschaft empor und man sieht sie schon von weitem. Vor der Pfarrkirche war früher der Marktplatz, heute eher eine Grünanlage mit Bänken und Rosenbeeten. Gegenüber, auf der anderen Seite der Hauptstraße („Straße des 1. Mai“) erhebt sehr der ganze Komplex der Fabrikanlagen mit der alten und neuen Spinnerei und der Strumpfweberei, die jetzt, gründlich saniert, in sehr interessant aussehende Lofts und Wohnungen umgewandelt wurde. Die Ausmaße dieser Bauten lassen den Besucher staunen, aber es handelte sich ja um die größte Leinenproduktionsstätte in Europa und die Strumpffabrik soll immerhin die größte im russischen Reich gewesen sein. Weitere Sehenswürdigkeiten kann man aufzählen: die alten Schulen und das Fabrikkrankenhaus, auch ein Waisenheim und ein Kindergarten haben dort Platz, es fehlte nicht einmal eine Bade- und Waschanstalt. Schließlich waren da die imposanten Gebäude der Verwaltung, das Kontor, das Magistratsgebäude; alle diese Bauten waren hauptsächlich aus rotem Backstein errichtet, was vielleicht an Łódź erinnert, aber allgemein in diesen Breitengraden nicht sehr häufig vorkam.

Das alles war mit Grünanlagen und Parks geplant worden und der Entwurf wurde auf der Weltausstellung in Paris als Mustersiedlung präsentiert. Offensichtlich war den Fabrikanten auch Kultur und Unterhaltung wichtig, schon 1913 entstand das Volkshaus Karl Dittrichs mit einer Bühne, später als Kino genutzt, und die „Ressource“, ein jetzt sehr schön restauriertes Gebäude, das als Touristeninformationszentrum, Hotel und Restaurant dient und früher eine Art englischen Club und ein Theater beherbergte. Man geht wirklich staunend herum – überrascht, dass damals so gründlich über ein Bauensemble nachgedacht wurde; z.B. wurde das Arbeiterquartier sorgsam getrennt von den Direktorenvillen errichtet. Mitten im sehr schön angelegten Park steht auch die Repräsentationsvilla von Karl Dittrich, jetzt ein Museum. Der Park mit seinen Wasserläufen und kleinen Brückchen, alten Buchen und Pavillons zum Verweilen wurde auch erst vor Kurzem instandgesetzt. Natürlich lag das Städtchen an einem Flüsschen, denn die Leinenproduktion verlangte viel Wasser. Ich habe sehr gelacht über seinen Namen: Pisia Gągolina (das Wort pisa stammt angeblich aus altpreußisch und bedeutete fließen, gągolina dagegen kommt von den Lauten, die die Gänse erzeugen).

Immer wieder dachte ich, das ist eine komplette Welt für sich, eingeschlossen, perfekt in sich stimmig; man konnte da leben, arbeiten, in die Schule gehen und nie herauskommen, nie den Ort wechseln; nur für den Handel, für den Verkauf mussten die Herren Direktoren sich in die Ferne, hinaus in die Welt draußen wagen. Die Produkte, die Leinenstoffe wurden in vielen Städten Europas verkauft. Die Fabrik betrieb Läden unter anderem in Warschau, Kalisz, Tschenstochau, Posen und St. Petersburg.

Ich lief durch die kleinen, von Bäumen gesäumten Straßen und stellte mir vor, wie es war damals, als die Fabriken noch in Betrieb waren, die Schornsteine Rauch ausspuckten, die Maschinen unheimlich lärmten, die Damen in den langen Kleidern spazierten und die Arbeiter und Arbeiterinnen (denn davon gab es viele) in graublauen Arbeitsuniformen vorbeihuschten. Die Vergangenheit ist hier sehr genau sichtbar und nachfühlbar, fast konserviert; die Zukunft mit den schönen Lofts noch sehr unsicher, gewünscht aber nicht gelebt.

Noch ein Aspekt ist mir bei dem Städtchen wichtig; ich hörte davon in Prag, da wollte ein junger tschechischer Historiker eine Arbeit darüber schreiben. Die Verbindungen zu Tschechen sind vielfältig und gehen tief. Die zweite Entwicklungsphase der Fabrikstadt, seit der Übernahme durch Dittrich und Hielle, die eben aus Nordböhmen kamen, brachte eine rasante Entwicklung und beträchtlichen Ausbau. Sie nannten ihr Unternehmen Zyrardower Manufacturen Hielle & Diettrich und beschäftigten eine Menge von Arbeitern und sorgten auch für sie. Unter den Familien, die nach Żyrardów kamen, gab viele Einwanderer aus Tschechen. In einer dieser Familien wurde 1881 Pavel Hulka geboren. Dank eines Stipendiums in Heidelberg konnte er als Publizist und später Übersetzter arbeiten, zusammen mit seiner polnischen Frau Kazimiera Laskowska gründete er die Zeitung Echo Żyrardowskie, in der er sich sehr für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Arbeiter einsetzte. Vor allem aber war er als Übersetzer aus dem Tschechischen tätig. Er brachte Werke von Karel Čapek und Bozena Nemcova dem polnischen Publikum nahe, größere Bekanntheit erlangte er aber vor allem durch die Übersetzung des Romans „Der brave Soldat Schwejk“ von Jaroslav Hašek. Sein autobiografischer Roman, fast ein Tagebuch, „Mój Żyrardów“ kann als Quelle für das Geschehen während des Krieges in Żyrardów gelesen werden.

Und noch eins: warum eigentlich Żyrardów? Der Name stammt von dem französischen Techniker, später auch Ingenieur Philippe de Girard; sein Denkmal steht inzwischen vor der „Ressource“, für alle sichtbar. Nach einem sehr abwechslungsreichen Leben – er hatte für einen in Frankreich ausgeschriebenen Preis für eine Flachsspinnmaschine eine solche konstruiert, das Preisgeld aber nie bekommen – wurde er 1825 von der russischen Regierung nach Warschau geholt. Nach mehreren weiteren Stationen landete er schließlich mit seiner Erfindung in den Leinenproduktionsfabriken. Später versuchte er sich in Bergbau, Wasserbau und der Zuckerproduktion. Und da das G als ż ausgesprochen wird, kam es zum dem Ortsnamen Żyrardów.

Frauenblick: Norblin-Fabrik

Monika Wrzosek-Müller

Neue Räume in Warschau

Eigentlich hatte ich vor, in Warschau lange Spaziergänge zu meinen alten, aber auch den neuen Orten zu unternehmen. Doch die Tage sind zu kurz, auch es ist zu dunkel, das Wetter spielt manchmal völlig verrückt; es gibt Schneegewitter oder Hagelstürme, dann scheint plötzlich die Sonne und mich überfällt eine Lethargie, die ich erst einmal überwinden muss, bevor ich mich überhaupt in Bewegung setzten kann. Sich aus dem geschützten und noch sehr altmodischen Viertel Saska Kępa in die Großstadt zu bewegen, erfordert Mut; hier ist alles klein, bekannt, überschaubar; drei größere, vertikal verlaufende Straßen und etwas mehr horizontale. Natürlich findet man auch hier schöne alte Bauhaus-Häuser, noch nicht herausgeputzt, noch im Urzustand, die mich anlächeln. Manchmal verfehlen die allzu pingeligen Renovierungen ihr Ziel, sie lassen die alte Patina verschwinden, zusammen mit der Schönheit und Einfachheit, zu schade. Doch die große neue Welt befindet sich eindeutig außerhalb von diesem Viertel.

Vor ein paar Tagen habe ich mich dann doch rausgewagt und bin in andere Räume, Stadtteile von Warschau aufgebrochen, eigentlich ganz im Zentrum, wohin ich früher nie vorgedrungen war. Der Raum hinter dem Zentralbahnhof, hinter der Shoppingmall „Złote Tarasy“, voll von richtigen Wolkenkratzern, Hochhäusern und mit ganz breiten geraden Straßen, hat mich erstaunt. Es ist da so viel entstanden, ganz neue Viertel, die für mich eher nach einer Metropole in Amerika aussehen und dem mir unbekannten New York als nach dem mir bekannten Warschau. Umso mehr freute ich mich, als ich die alten, gerade renovierten Gebäude der Norblin-Fabrik von weitem sah. Sie bilden einen schönen Kontrast zu der übrigen Bebauung in der Gegend. Eigentlich müssten wir in Europa doch aufpassen, nicht überall dasselbe zu produzieren und zu reproduzieren, dieselben Glasfassaden mit den schnell sich bewegenden Liften draußen, alles hochmodern und zugleich eher unmenschlich, so dass das individuelle Gesicht einer Stadt völlig verschwindet. Am „Rondo ONZ“ wehte der Wind so stark, dass viele Leute ihre ursprüngliche Route aufgaben und umkehrten; ein Mann im Rollstuhl wäre fast auf die Straße geweht worden, wären da nicht zwei kräftige junge Männer gewesen, die ihm halfen.

Endlich aber war ich doch bei der Norblin-Fabrik, Gebrüder Buch und T. Werner, angelangt und bewunderte erst einmal von außen das sehr schöne Objekt, das sich über mehrere alte Fabrikgebäude erstreckt mit den integrierten Bürotowern dazwischen. Von weiten sieht man schon ein nicht allzu buntes Murale von Pola Dwurnik, das die Fabrik darstellt und im Stil ihres berühmten Vaters, einen Maler, gehalten ist. Die Wahl der Materialien bei der Instandsetzung der Fabrik hat mich begeistert, neben edlen Holzarten gibt es Rosteisen [oxidierten Stahl], schöne Steinfußböden mit eingelassenen alten Schienenresten, die schöne Muster auf dem Boden bilden. Alles ist sehr elegant, präzise und in guter Harmonie zwischen der alten und modernen Struktur eingerichtet. Revitalisiert wurden insgesamt 9 alte Gebäude, die auch Baudenkmäler sind, sowie 50 Maschinen aus dem alten Maschinenpark, die im ganzen Gelände ausgestellt stehen, z.B. eine hydraulische Presse, die 50 Tonnen wiegt. Manche der Maschinenteile wurden ihrer ursprünglichen Funktion enthoben und fungieren z.B. als Untersätze für die Glastische, für die Bänke. Manche von den Gebäuden wurden komplett neu, aber in historischer Gestalt wiederaufgebaut.

Die Geschichte der Familie ist bemerkenswert: der Sohn eines Zeichners und Malers Warschauer Motive, des Franzosen Jean Pierre Norblin de la Gourdine, Aleksander Jan Konstanty Norblin, genannt John, geboren 1777, wurde nach langer Ausbildung in Paris zum Metallgießer (Bronze) nach Warschau angeworben und gründete dort 1820 die Norblin-Fabriken, damals „Warszawska Fabryka Bronzów“ (Warschauer Bronze-Fabriken) genannt. Sie produzierten hauptsächlich künstlerische Objekte in Bronze, z.B. große Leuchter für Kirchen, Epitaphien, auch Büsten. Er arbeitete viel für die Familie Czartoryski, fertigte eine Büste des Fürsten, auch Figuren und Ornamente für die Gräber der ganzen Familie. Erst später begann die Fabrik, auch Alltagsgegenstände wie Besteck etc. herzustellen. Die Fabrik wurde immer größer, fertigte auch die Samoware für russische Adelige; die Nachfrage nach den schönen, edlen Gegenständen stieg ständig, so wundert die Größe des Terrains, das die Fabrik einnahm, nicht. Auf dem Gelände befindet sich jetzt auch ein Museum, das die Firmengeschichte dokumentiert.

Noch sind nicht alle Räume in der Fabrik fertig und belegt, das Gelände wurde erst Ende September 2021 eröffnet; doch jetzt schon kann man sehen, dass es eine gelungene Mischung von Kunst bietet: zwei Galerien, Kultur, ein sehr luxuriöses Kino, „Kinogram“, mit einer noch moderneren Bar, mit mehreren Kinosälen, ein Bereich für eine Bio-Markthalle, „Biobazar“, wo man frische Bioprodukte kaufen und auch essen kann, und ein ganz großer Bereich für eine Food Town mit 23 gastronomischen Konzepten aus Europa, und anderen Teilen der Welt, wo man in geräumigen Fabrikhallen gut essen kann. Hier ist auch eine wunderschöne Piano-Bar untergebracht mit einer Bühne für die live-Musik und Tanzflächen.

Ich schlenderte langsam durch das ganze Gelände, das noch nicht überlaufen ist, und irgendwann gelangte ich in den ersten Stock mit einer wunderschönen Ausstellung in geräumigen, sehr gut designten Vitrinen, die aus den alten historischen Wagen der Fabrik gefertigt sind: die ganze Produktion der Fabrik von silbernen und versilberten Objekten; wir sehen Vasen, Platten, Besteck, Kelche, Kannen, Unterteller, Silberringe, Zuckerdosen, überhaupt Dosen etc… Großer Beliebtheit erfreuten sich kleine Tischbürsten mit ebenso kleinen, schön verzierten Schaufelchen. Ich erinnere mich an die alten, halb „aufgegessenen“ Löffel, die meine Oma in ihrer winzigen Wohnung in Mokotów noch benutzte und die sie über die Verbannung nach Kasachstan bewahrt und dann mit zurückgebracht hatte. Mit den Löffeln konnte man nichts mehr essen, die Versilberung war gesprungen, sie kratzten und man konnte sie nicht mehr richtig reinigen. Das meiste Silber war natürlich da, in der Verbannung, verkauft oder in Essbares eingetauscht worden; geblieben waren für uns Enkelkinder Erinnerungen wie: „das war doch echtes Norblin, oder eher Fraget“. Meine Oma schätzte die Erzeugnisse dieser polnischen Fabriken sehr und sie erzählte mir, dass in dem Flügel, den sie in ihrer Wohnung in Lemberg hatten zurücklassen müssen, drei Komplette von je 24 Besteckteilen für jede ihrer drei Töchter eingelagert waren; sie konnten nicht so viel in die Verbannung mitnehmen. Als ich vor ein paar Jahren in Lemberg war, auch in ihrer Wohnung, zwar verkleinert, denn da wohnten nun drei Familien, konnte ich keinen Flügel ausfindig machen, geschweige denn die Besteckkomplette für die Mädchen.

Die Norblin-Fabrik scheint mir eine Mischung aus Zukunft und fortgesetzter Vergangenheit in diesem während des Zweiten Weltkrieges wirklich total zerstörten Warschau zu sein. Im Sommer wird sich der Ort bestimmt mit Tausenden von Besuchern füllen.

Pola Elizejskie i Asfodelowe Łąki

Ewa Maria Slaska

Czyli kolejne łąki w zaświatach (i nie)

Kilkakrotnie pisałam tu już o tym, że jakoś się nam ludziom wydaje, że gdy umrzemy, pójdziemy się przechadzać po łąkach, albo będziemy na nich siedzieć i słuchać tego, co nam wyszumią wierzby, albo opowiedzą mędrcy.
Pola Elizejskie i Asfodelowe Łąki to obrazy zaświatów w mitologii greckiej. Z asfodelami będzie trudniej i poświęcimy im za chwilę więcej czasu, natomiast Pola Elizejskie są tak znane, że właściwie wcale nie pamiętamy, że to jest nie tylko luksusowa ulica w Paryżu, ale pewne wyobrażenie starożytnych Greków o tym, co nas czeka po śmierci.

Zacznijmy może jednak od ulicy, Avenue des Champs-Élysées, alei ciągnącej się od Placu Zgody do Placu (ongiś) Gwiazdy, który dziś nazywa się placem Charlesa De Gaulle’a, gdzie stoi słynny Łuk Tryumfalny. Jest to, jak twierdzą niektórzy, najpiękniejsza ulica na świecie, a stanie się niedługo po prostu niesamowita, gdyż burmistrzyni Paryża, Anne Hidalgo ogłosiła kilka dni temu, że ulica do roku 2030 zmieni się w „niezwykły ogród”. Inwestycja będzie kosztowała ok. 250 milionów euro, a zrealizuje ją architekt Philippe Chiambaretta.

To już zresztą zdarzyło się 12 lat temu, podczas festynu zorganizowanego na Polach Elizejskich z okazji Zielonych Świątek, choć trwało to wtedy tylko dwa dni. Na Polach Elizejskich posadzono 150 000 krzewów i 650 drzew, wśród których pasły się krowy, owce i kozy. Festyn został zorganizowany przez francuski Związek Młodych Rolników (Jeunes Agriculteurs), którzy chcieli w ten sposób zwrócić uwagę rodaków na głęboki kryzys, jaki przeżywa gospodarka rolna. (Ciekawe: gdy taki sam cel przyświeca rolnikom niemieckim, w Berlinie pojawiają się setki dudniących traktorów, a niekiedy przywożą one do miasta tony gnoju.)

Pola Elizejskie zostały założone w roku 1616 przez królową Marię Medycejską, która kazała tu poprowadzić wiodącą do Luwru drogę wysadzaną drzewami. W roku 1640 drogę przedłużono do Ogrodu Tuileries, a w roku 1724 do Placu Gwiazdy.

W XVIII wieku aleja stała się modnym deptakiem spacerowym i miejscem spotkań arystokracji. Maria Antonina chodziła tu na przechadzki z przyjaciółmi i brała lekcje muzyki w Hotelu Crillon. Pola Elizejskie zostały wchłonięte przez aglomerację Paryską dopiero w roku 1828. Aleja pozyskała wówczas chodniki, latarnie gazowe i fontanny.

Po tej miejskiej wycieczce wróćmy jednak na nasze łąki w zaświatach.

Starożytni Grecy wyobrażali sobie życie po śmierci jako mniej ciekawe niż na Ziemi. Dusza zmarłego po przepłynięciu rzeki Styks w łodzi starca Charona, stawała przed trzema sędziami. Kierowali oni zmarłych do jednego z trzech miejsc – Tartaru (piekła), Erebu (czyśćca czyli zwyczajnych zaświatów dla zwyczajnych ludzi) lub Elizjum (raju).

W Tartarze odbywali wieczną karę Syzyf, Tantal, Iksjon, Danaidy, Uranos.

Na Pola Elizejskie szli tylko Sprawiedliwi. Przekraczali rzekę zapomnienia – Lete i gdy napili się z niej wody, zapominali o ziemskim życiu. Czekał na nich kraj wiecznego spokoju i pośmiertnej szczęśliwości, a ich dusze, wyzbyte wszelkich cierpień i pragnień, przechadzały się po bladych łąkach, przysłuchując się muzyce niewidzialnych lir.

Na tych “bladych łąkach” rosnąć miały topole i asfodele.

O ile topola nie budzi w nas specjalnego zaciekawienia, o tyle asfodele owszem. Są to piękne białe kwiaty, zwane złotogłowiem lub, po francusku, berłem królewskim (le bâton royal).

Złotogłów wprawdzie symbolizuje śmierć, świat zmarłych, żal, smutek, melancholię, sentymentalizm, pokorę, wieczność, ale na grządkach prezentuje się bardzo pięknie i wspaniale pachnie. Na wyspach greckich wciąż są miejsca, gdzie rosną te kwiaty, czyli Asfodelowe Łąki (ἀσφόδελος λειμών asphódelos leimṓn). W starożytnej Grecji asfodele sadzono na cmentarzach jako pokarm dla dusz zmarłych.

Dodam tu, że uczeni indoeuropeiści widzą związek etymologiczny pomiędzy greckimi (W)ēlýsion pedíon, staronordyckim val-höll (Walhalla), ze słowiańskim Welesem, tocharskim(A)walu – „śmierć” i hetyckim wēllu – oznaczającym łąki w zaświatach.

Leon Bakst (1866-1924), Elizjum. zielone łąki w cieniu ciemnych drzew.

Dodatek literacki (za Magazynem Podkowiańskim):

Osip Mandelsztam

Meganom

Jeszcze nie kwitną asfodele,
Wiosna jest szaroprzezroczysta.
Na razie jeszcze wrą tu fale,
Wiatr w chroboczącym piasku śwista.
Lecz już wstępuje moja dusza
W taneczny krąg, jak Persefona,
A kto w królestwie zmarłych widział
Ręce po łokcie opalone?

A czemu łódce powierzamy
Urnę, gdzie ciężki proch wsypano
I święto czarnych róż święcimy
Nad ametystów ciekłych pianą?
Tam dusza moja lecieć chce,
Za Meganomu mgliste skały,
A w dniu pogrzebu wróci stamtąd
Żagiel żałobnie poczerniały.

Jak szybko chmur łańcuchy płyną
Przez ciemniejące nieboskłony
I czarne róże lecą w strzępach
Pod księżyc wiatrem opleciony.
A ponad rufą cyprysową,
Jak gołąb szlochu, ptak nagrobny,
Ostatnich wspomnień wielka flaga
Wstęgą rozwłóczy się żałobną.

I otwierają się szeleszcząc
Smutne minionych lat wachlarze,
Tam, gdzie amulet dygoczący
Niegdyś się zarył w piasek plaży.
Tam dusza moja lecieć chce,
Za Meganomu mgliste skały,
A w dniu pogrzebu wróci stamtąd
Żagiel żałobnie poczerniały.

1917

Przełożył Jarosław Marek Rymkiewicz

Wiersz ten Mandelsztam napisał w sierpniu 1917 roku podczas pobytu w Ałuszcie. Miał wtedy dwadzieścia sześć lat i rozmyślał (jak świadczy Meganom) o śmierci. Żeby dobrze zrozumieć ten wiersz, trzeba wiedzieć, co następuje. Meganom to przylądek czy raczej górzysty cypel przylądka na południowym wybrzeżu Krymu, między Sudakiem i Koktebelem. Jak świadczą opowieści, wspomnienia i wiersze dziewiętnastowiecznych turystów (wśród nich – Adama Mickiewicza), wybrzeże to jest – lub raczej było – jednym z najpiękniejszych miejsc na świecie. Słodkie krajobrazy południowego wybrzeża porównywano wielokrotnie do krajobrazów raju (lub raj – wyobrażano sobie na podobieństwo tego skrawka Półwyspu Krymskiego). Asfodele, wedle mitologii Greków, były kwiatami, które rosły w podziemnej krainie umarłych, na tamtejszych łąkach nad Styksem. Są to kwitnące biało byliny, o wąskich liściach i gęstych kwiatostanach, rzadkie w głębi kontynentu europejskiego, często zaś spotykane na wybrzeżach Morza Śródziemnego. Również cyprysowa rufa (cyprys to w kulturze śródziemnomorskiej drzewo śmierci) wskazuje, że okręt, o którym mowa w wierszu, płynie do krainy zmarłych – albo z tej krainy. Czarny żagiel pochodzi prawdopodobnie z mitologii greckiej – pod takim właśnie żaglem płynął statek, na którym, po zabiciu na Krecie potwornego Minotaura i porzuceniu kreteńskiej księżniczki Ariadny na wybrzeżu wyspy Naxos, powracał do Aten książę Tezeusz. Miał on po zamordowaniu Minotaura, ale tylko w tym wypadku (tak się umówił ze swoim ojcem, królem Ajgeusem), wciągnąć na maszty swego statku biały żagiel, ale zapomniał o tym i Ajgeus, zobaczywszy zbliżający się do brzegu statek pod czarnym żaglem, popełnił samobójstwo – rzucił się ze skały w fale Morza Egejskiego. Warto tu może jeszcze wspomnieć, w związku z Tezeuszem i Ariadną, że Mandelsztam był miłośnikiem muzyki Richarda Straussa, autora modernistycznej (a może nawet już postmodernistycznej – choć ukończonej w latach pierwszej wojny światowej) opery Ariadna na Naxos. Jak się zdaje, Mandelsztamowi bardziej niż wyrafinowana Ariadna na Naxos podobała się jednak wcześniejsza opera Straussa – napisana w roku 1905 posępna Salome. Jakieś fragmenty z Salome (na pewno był wśród nich słynny Tanz der sieben Schleier) poeta usłyszał po raz pierwszy w czasie swojego pobytu w Paryżu w roku 1908 – w wykonaniu orkiestry pod dyrekcją samego Richarda Straussa.

Frauenblick – Warschau 1

Monika Wrzosek-Müller

Tu zaszła zmiana – Hier ist eine Veränderung eingetreten

Es hat mich wieder anderswohin verschlagen; zugegeben, es ist meine Heimatstadt Warschau, doch nicht das Viertel, in dem ich früher gewohnt habe. Auch sonst erkenne ich meine Stadt kaum wieder, natürlich gibt es noch den Kulturpalast und die Altstadt und die Wohnblocks und die Busse und Straßenbahnen, doch scheint mir alles sauberer, funktioneller, schneller, moderner. Es gibt viele Elektro-Busse, die ganz leise auf der Straße summen, und die Straßenbahnen sind ganz modern; um den Kulturpalast ist eine Skyline entstanden, die sehr schön mit ihm harmoniert. Lange Jahre war ich in Warschau immer nur mit tausenden von Erledigungen, Telefonaten, Terminen und Treffen beschäftigt, immer gezwungen, in kürzester Zeit ein Maximum an Problem zu lösen, so dass ich das das normale Leben rundherum und die Veränderungen kaum wahrnahm. Natürlich ist die äußere Schicht jetzt menschenfreundlicher, viele alte Gebäude restauriert oder wenigstens neu verputzt, angestrichen; sie sehen frisch, hell und angenehm aus. Die Trottoirs sind begradigt, die Löcher verschwunden, überall stehen Müllkörbe, manche Bushaltestellen sind zum Verlieben, mit schönen hölzernen Bänken und Glashäuschen, und die Busse fahren pünktlich.

Und doch frage ich mich komischerweise immer wieder: ist das jetzt besser, sind die Leute glücklicher, entspannter, freundlicher? Leider fällt die Antwort nicht oft positiv aus, es gibt riesige Unterschiede zwischen den Klassen oder gesellschaftlichen Schichten; das ist überall sichtbar. Und so wird die Wirklichkeit auch ganz verschieden wahrgenommen; an Übertreibungen in beiden Richtungen fehlt es nicht. Und leider verschwindet, die von mir so geliebte Spontanität in den zwischenmenschlichen Beziehungen; man trifft sich viel weniger, vieles ist sehr formell geworden. Bei meiner Yogagruppe reden die jungen Leute überhaupt nicht miteinander, sie sind todernst mit ihren perfekt ausgeführten Asanas beschäftigt. Auf meine Frage, wo hier die Matten seien, gab es keine Antwort, keine einzige, obwohl in der Garderobe sechs junge Frauen saßen und keine von ihnen ein Neuzugang war.

Jetzt versuche ich doch über eine sehr positive und sichtbare Veränderung zu berichten, die mich besonders gefreut hat und neue Ausblicke auf das Warschauer Panorama bietet. Ich meine die Ufergebiete an der Weichsel, sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite. Eine Stadt, die am Fluss gebaut wurde, ist anders; es gibt immer das eine und das andere Ufer, es braucht Brücken, auch wenn man diese Tatsache manchmal fast vergisst, bildet so ein Fluss ein ständig präsentes Element der Stadtlandschaft. Früher, viel früher war der Fluss eine natürliche Barriere, die vor Feinden schützte, der Fluss diente als Transportweg und wunderbare Wasserquelle. Nach der Industrialisierung und vor allem mit dem Erscheinen von Autos als Transportmittel bewegte sich die Bebauung oft vom Flussufer weg. So war das auch in Warschau, obwohl immer wieder versucht wurde, die Weichsel für den Wassersport zu nutzen – es gab sogar eine Weichselflotte – wurden die Ufer vernachlässigt. Niemand wäre in meinen jungen Jahren auf die Idee gekommen, an der Weichsel spazieren zu gehen, schon gar nicht auf dem rechten Weichselufer, das völlig von Gestrüpp überwachsen war, morastig, gefährlich und verschmutzt und auch wirklich unzugänglich. Dann kam die Veränderung; Schon um 2000 entstanden am linken Ufer so prominente Bauten wie das Wissenschaftszentrum Kopernikus, die Universitätsbibliothek, das Museum für Moderne Kunst an der Weichsel, schon von weitem sichtbar. Dazu kam der Ausbau des Fahrrad- und Spazierwegs mit vielen Cafés und Restaurants. Plötzlich war das Ufer sichtbar und die Leute flanierten hier, im Sommer verlagert sich das Nachtleben mit den vielen Bars, Clubs und Events ans Ufer. Später kam dann die Zeit für die rechte Seite: das Nationalstadion wurde erneuert, fast neu gebaut, auch da passierte vieles, doch zum Glück nicht zu viel.

Die Weichsel ist im Stadtgebiet von Warschau 28 km lang, ein ganzes Stück; sie ist wenig reguliert und asymmetrisch, d.h. auf der rechten Seite ganz flach, auf der linken erhöht. Immer schaute man auf das rechte Ufer von oben herab, da gab es die schlechteren Wohnviertel, es war nicht das Zentrum, allenfalls für die Industrie. Doch siehe da, nach 2017, dem „Jahr der Weichsel“, hat sich vieles verändert. Es wurden mehrere großartige Strände am rechten Weichselufer angelegt, mit richtig schönem Sand, im Sommer kursiert auch eine kostenlose Fähre, die beide Uferseiten verbindet. Der naturbelassene Weg nah am Wasser ist inzwischen fast ganze 28 Km lang, hauptsächlich rasen darauf Radfahrer, aber man kann doch auch spazieren gehen. Es gibt Sportklubs mit Rudervereinen und Tennisplätzen, doch alles sehr zurückgezogen; Hauptsache bleibt die Natur mit den vielen Weiden, den Pappeln und den Wiesen, ein riesiges Gebiet mit vielen Vögeln, Bibern und anderen Tierarten. Die letzte Renovierung der Lazienki-Trasse brachte auch wunderbare Fußgänger- und Radfahrbrücken auf beiden Seiten der Trasse, von denen man wirklich atemberaubende Ausblicke auf Warschaus Skyline hat. Langsam entstehen auch in unmittelbarer Nähe neue Apartmenthäuser, die Gegend wird aufgewertet. Über diese Veränderung freue ich mich mächtig und empfehle jedem, der nach Warschau fährt, sich für diesen Weg Zeit zu nehmen.

Spaziergänge in Berlin – Mitte

Brigitte von Ungern-Sternberg

Berliner ‚Schlossfreiheit‘ und Bauakademie

Seit 1976 ist Berlin mein Wohnort und inzwischen Heimat. Wie oft war ich in Ostberlin vor der ‚Wende‘? Nicht oft: Ich besuchte das Pergamonmuseum, speiste beim ‚Gastmahl des Meeres‘ und kaufte in einer Buchhandlung Unter den Linden Bücher und Platten. Nach diesem Anfangsprogramm fiel mir zu Ostberlin nicht mehr viel ein. Dorthin fahren mit der umständlichen Voranmeldung über das Besucherbüro und dem Zwangsumtausch – wofür? Ich hatte weder Verwandte noch Freunde in Ostberlin. Auf der westlichen Seite dagegen gab es viel zu erkunden. In der Stadtmitte verblasst inzwischen allmählich das Erscheinungsbild der früheren Hauptstadt der DDR. Es wird gebaut, rekonstruiert, repariert …. es ist auch die Suche nach einer neuen Identität. Wieviel DDR darf dabei sein? Wieviel Repräsentanz von früheren geschichtlichen Orten und Gebäuden?

Das Schloss/Humboldtforum steht. Ich habe dort vor kurzem die Ausstellungsräume mit Kulturgegenständen aus Asien, Afrika und Ozeanien besichtigt in überwältigender Fülle und Qualität. Es war kein Problem, eine Eintrittskarte zu bekommen: stehen in einer kurzen Schlange vor den Ticketschaltern, eine halbe Stunde warten, keinerlei Voranmeldung im Internet. Jetzt weiß ich, was im Schloss ‚drin‘ ist und auch, dass man mehrfach hingehen muss, um die Sammlungen gebührend zu betrachten und zu bewundern.


In der unmittelbaren Nachbarschaft des Schlosses wird jetzt der Wiederaufbau der Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel in Angriff genommen. Es wurde 1836 fertig und Schinkel bezog dort eine Dienstwohnung. Die Bauakademie war außen wie innen ein überaus nobler Bau und gleichzeitig ‚progressiv‘, insofern als es ein Prototyp war für unzählige nichtkirchliche Ziegelbauten in Berlin, z.B. Schulen. Auf dem Gemälde von Friedrich Wilhelm Klose sieht man die Bauakademie am Spreekanal mit einem äußerst niedrigen Wasserstand – es war wohl ein besonders trockener Sommer. Auf der anderen Seite des Kanals befinden sich die Gebäude der ‚Schlossfreiheit‘, sie verdecken die Sicht auf das Stadtschloss dahinter. Diese ‚Schlossfreiheit‘ samt Flussbad im Spreekanal wurde abgeräumt, um dem Nationaldenkmal von Kaiser Wilhelm II Platz zu machen. Es wurde errichtet in den Jahren 1895 – 97. Die Bürgernähe der früheren preußischen Könige verschwand, es gab um das Schloss herum nunmehr kaiserlichen Abstand. Die Bauakademie hat es mit Würde ertragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Bauakademie eine Ruine, das Schloss wurde gesprengt und das Nationaldenkmal abgetragen.

Auf einem Foto von 1952 steht auf dem Ort des Nationaldenkmals eine Art Galerie gekrönt von einer Taube, der Platz ist offenbar dem Frieden gewidmet. Eine neue Sinngebung für den Standort. Die Galerie samt Taube ist irgendwann wieder verschwunden. Auf der anderen Seite des Kanals sieht man auf dem Foto die Ruine der Bauakademie. Die stand noch bis in die50er Jahre, man hätte sie wieder instandsetzen können so wie die Schlossruine auch. Es gab sogar einen Plan dafür. Daraus wurde nichts, die Ruine wurde abgetragen und das Außenministerium der DDR auf dem Grundstück gebaut. Basta!

Derzeit wird eifrig auf dem Baugrund der Schlossfreiheit/ Nationaldenkmal/ DDR Friedensgalerie an dem Fundament für das ‚Einheitsdenkmal‘ gebaut. Es entsteht wieder ein Gedenkort: für das wiedervereinigte Deutschland. Und die Bauakademie? Einen Investor für ihren Wiederaufbau hat man gesucht und nicht gefunden. Auf dem Grundstück findet derzeit eine archäologische Grabung statt. Eine Bundesstiftung hat die Aufgabe für den Wiederaufbau übernommen.

Wir dürfen gespannt sein!

Na Placu Hiszpańskim

Ewa Maria Slaska
inspiracja: Tomasz Fetzki

Dawno nie byłam w Brukseli, tak dawno, że jak tam byłam ostatni raz, to się jeszcze nie interesowałam ani Don Kichotem i Sancho Pansą, ani utopiami i wyspami. Tomasz natomiast udał się był z małżonką w podróż, z której najpierw przysłał mi zdjęcia pomnika obu moich ulubieńców z San Sebastian, a potem dodał ich obu w wersji z Brukseli. To ich adres: Place d’Espagne / Spanjeplein / 1000 Brüssel.

Patrzę i patrzę na te dwie twarze i myślę sobie, że o ile Don Kichot wygląda tak jak zawsze wygląda (choć nie wiadomo czemu, jak Pantokrator błogosławi nam wzniesioną prawicą), o tyle Sancho Pansa jest odmienny, bardziej pański – najbardziej mi przypomina polskiego szlachcica, a dokładniej rzecz biorąc – Onufrego Zagłobę. Zapewne rzeźbiarz wzorował się tu na Falstaffie, grubasie i samochwale ze sztuk Szekspira. Duchowo są zresztą podobni do siebie ci trzej poboczni bohaterowie, bez których jednak bohaterowie właściwi wcale by nie przetrwali. Bo bohater musi się zajmować swoją ważną misją, czy jest to Wolność Ojczyzny czy Sprawiedliwość Społeczna, oraz ważną misją uczuciową – Uwalnianiem Uciśnionych Dziewic, a tymczasem oni troszczyć się będą o nocleg, spyżę i napitek, bezpieczeństwo, zasięganie języka, zmylenie pogoni, oszwabienie oszustów, wywinięcie się z opresji i inne praktyczne zadania rycerskiego dnia codziennego. Są mądrzy i choć chciałoby się o nich powiedzieć, że to takie chłopki roztropki, to jednak na tej ich ludowej mądrości można naprawdę polegać.

Przyznam się tu, że gdy myślę o Brukseli, mniej pamiętam moje tam wizyty, a lepiej świetną powieść wiedeńczyka Roberta Menasse – Stolica. Czytałam ją po niemiecku, po polsku ukazała się w roku 2019 w Oficynie Literackiej Noir sur Blanc, w tłumaczeniu Jacka Burasa.

A na zakończenie tego wpisu pokażę Wam coś jeszcze – baratarystyczną lampę dotykową Don Kichot. Za jedne 600 euro.

Don Quixote Tischleuchte Ingo Maurer

Die Tischleuchte Don Quixote von Ingo Maurer zeichnet sich durch extreme Vielfalt aus. Die Leuchte ist bieg- und schwenkbar und kann sich drehen und strecken. Der Leuchtenhersteller Ingo Maurer brachte bei der Don Quixote Tischleuchte die Materialien Stahl, Aluminium und elastisches Kunststoff in Einklang. Don Quixote – ein wahrer Hingucker.

Die Don Quixote von Ingo Maurer besitzt einen integrierten Touch-Tronic Dimmer. Auf diese Weise kann die Helligkeit der Leuchte stufenlos geregelt werden.

Z wolnej stopy 53

Zbigniew Milewicz

Siła tradycji

Życie w górach jest twarde i prawdziwego Bawarczyka byle wirus nie załamie. Już drugi rok mija, jak monachijska Theresienwiese – adres znany piwoszom na całym świecie – świeci o tej porze pustkami, nie ma namiotów dla wielotysięcznej publiki, lunaparku, muzycznych decybeli i tłumów w metrze, ale pamięć o Oktoberfeście jak najbardziej trwa. Niby został z powodów sanitarnych, z uwagi na covid 19 odwołany, ale gastronomicy, którzy przed swoimi lokalami mają letnie ogródki, mogą go na skromną skalę obchodzić. Mnie osobiście cieszy, że osiągnięto przynajmniej taki kompromis, bo branża restauratorów, srodze dotknięta przez pandemię, trochę się odkuje, a konsumenci przy augustinerze i golonce przypomną sobie stare, dobre czasy.

W trzecią sobotę września przez starówkę przejechały więc jak co roku, pięknie udekorowane konne zaprzęgi miejscowych browarów, przy straganach Viktualienmarkt odbyło się tradycyjne O zapft is, czyli burmistrz wbił pierwszego szpunta w chmielowy antałek, politycy i piwowarzy wznieśli toast za ponowny „nie – początek“ Oktoberfestu i punkt 12 – a w tysiącach monachijskich knajp tudzież knajpeczek rozpoczęło się dwutygodniowe świętowanie.

My z Marysią Mayerhöfer dołączyliśmy do biesiadujących w niedzielę, po wieczornym nabożeństwie u św. Michała i miejsce, w którym udało nam się upolować wolny stolik było wyborne. Nürnberger Bratwurst Glöckl am Dom to nieduży, stary lokal, w jednym z zaułków starówki przy katedrze, nastawiony nie tylko na amatorów pieczonych kiełbasek, ale i innych specjałów bawarskiej kuchni. Strucla jabłkowa na ciepło z waniliowym sosem pod kufelek za bardzo nie pasuje, za to z czarną, aromatyczną herbatą komponuje się dobrze i kelnerowi nawet oko nie drgnie, kiedy przyjmuje to dosyć nietypowe dzisiaj zamówienie. Mają tutaj też dobrą, bawarską kapelę, której na zdjęciach niestety nie słychać, ale widać, jak paradnie się prezentuje.

Prawdziwego Bawarczyka na ogół rozpoznaje się po stroju. Bawarczycy kochają nosić swoje trachty przy różnych okazjach, są dumni ze swoich korzeni, ze swojej kulturowej odrębności i czas Oktoberfestu sprzyja takim paradom. Za prawdziwych uznałbym jednak również i tych, którzy nie noszą trachtów i nie mówią żadnym z bawarskich dialektów, ale tutaj żyją, uczą się i pracują. Często mają różne, cudzoziemskie akcenty i kolory skóry, ale jak ich zapytasz, skąd pochodzą, to zwykle usłyszysz: natürlich, aus Bayern! Czasami ten i ów jeszcze wykrzyknie z dumą: Lewandowski, Polska! I co takiemu powiesz, że plecie trzy po trzy? Tak się identyfikują, tak się identyfikujemy i trzeba to przyjąć zwyczajnie, po ludzku, z życzliwym uśmiechem.

Chodzenie po mieście. Spaziergänge in einer Stadt.

Ela Kargol

Stettin, Stadt an der Oder und fast am Meer.

Stadt, die segelt, wenn der richtige Wind weht. Und heute weht der Wind vom Meer her.

Das ideale Wetter für die Segler.

Aber die Yachten liegen vor Anker an den Stettiner Kais noch bis Montag und zeigen sich den Betrachtern von ihrer besten Seite. Auch andere Attraktionen locken überall in der Stadt. Noch bis Sonntag dauern die Meerestage in Stettin.

Die Züge Berlin – Szczecin fahren wieder.

Szczecin ist immer einer Reise wert!

Wenn jemand mehr Ruhe braucht und auch andere Eindrücke, würde ich “Stettiner Venedig” oder die Besichtigung der Lentz-Villa empfehlen und auch die wunderbare Ausstellung im Nationalmuseum Stettin mit dem (irreführenden Titel) Stettin / Szczecin – eine Geschichte.

Szczecin, miasto nad Odrą (i prawie nad morzem).

Gdy wieje odpowiedni wiatr, miasto żegluje. A dziś wieje wiatr od morza.

Wspaniała pogoda na żagle.

Ale do poniedziałku jachty będą jeszcze stały przy nabrzeżu, pokazując się widzom od najpiękniejszej strony. W mieście w ogóle mnóstwo atrakcji. Jeszcze do niedzieli będą trwały Dni Morza w Szczecinie.

Pociągi na trasie Berlin – Szczecin znowu kursują.

Szczecin jest zawsze wart podróży!

Gdy ktoś woli ciszę, znajdzie ją na pewno w “Szczecińskiej Wenecji” albo odwiedzając świeżo odrestaurowaną willę Lentz. Można też polecić wspaniałą wystawę (choć o mylącym tytule) w Muzeum Narodowym: Stettin / Szczecin – jedna historia.

Chodzenie po Jerozolimie (Barataria)

Czy słyszeliście kiedyś, moi mili Czytelnicy, o syndromie jerozolimskim? Podobno część osób, gdy przyjedzie do tego miasta, traci rozum. Większości wydaje się wtedy, że jest Jezusem, ale szaleństwo może objawiać się różnie… Można na przykład zbudować wiatrak! Jerozolima położona jest na wzgórzach (na wysokości mniej więcej takiej jak Zakopane), na skraju pustyni judzkiej. Wszędzie czuć przyjemny wiaterek… Tylko na jednym ze wzgórz nie wieje wcale lub prawie wcale… i właśnie na tym wzgórzu pewien znany filantrop w XIX wieku postawił wiatrak, by można było mleć zboże.

Taką anegdotę opowiedziała kiedyś na jednym z poprzednich moich blogów Danusia Starzyńska-Rosiecka. Wtedy przyjęłam ją jak wiele innych anegdot: czego to ludzie nie wymyślą? Teraz, po wielu latach prywatnej wiatrakomanii, postanawiam zająć się sprawą wiatraka w Jerozolimie i to wiatraka, który jest niewątpliwym objawem szaleństwa jerozolimskiego.

Pisałam niedawno o szalonym Don Kichocie, który staje się własnym Sancho Pansą. Teraz z kolei objawił się szalony Don Kichot, który buduje sobie własny wiatrak.

Szaleniec nazywał się Mojżesz (Moses) Montefiore, a jego wiatrak został postawiony w 1857 roku na zboczu naprzeciw zachodniego muru Jerozolimy. Budowa wiatraka była częścią programu rozwoju dla nowo przybyłych żydowskich mieszkańców Jerozolimy, których później nazwano by syjonistami, ale w połowie XIX wieku ten termin jeszcze się nie pojawił.

Moses Montefiore był zwolennikiem emigracji ludności żydowskiej z Europy do Palestyny i był inicjatorem projektu pomocy dla osadników. Projekt obejmował założenie pierwszej dzielnicy żydowskiej, Mishkenot Sha’ananim, oraz powołanie do życia instytucji przemysłowych, takich jak drukarnia i zakład włókienniczy, a także ów wiatrak. Wiatrak okazał się jednak niezbyt istotną inwestycją, bo rzeczywiście brakowało mu… wiatru. Pracował do 1878 roku, kiedy to w Jerozolimie został zbudowany pierwszy młyn parowy. Z biegiem lat wiatrak popadł w ruinę i został odrestaurowany w 2012 roku. Dziś mieści się tu muzeum Montefiorego, gdzie znajduje się m.in. replika słynnego powozu, którym Mojżesz Montefiore jeździł po świecie.

Montefiore urodził się w Livorno, zamieszkał w Anglii, gdzie z wielkim zyskiem zajmował się handlem herbatą. Ożenił się z panną Rothschild i w roku 1838 otrzymał tytuł szlachecki z rąk królowej Victorii.

Ci, którzy (tak jak ja) lubią Sagę rodu Forsythe’ów Johna Galsworthy’ego, poczują w tym momencie, że dobrze wiedzą, jak było, bo wszak stary Joylon założył podwaliny swego rodu, handlując herbatą, którą drogą morską sprowadzał z Indii. Przy okazji przypomnę trochę może zapomnianą prawdę, że herbatę sprowadzano do Europy drogą lądową z Chin i była to herbata sucha. Anglicy z kolei sprowadzali herbatę statkami z Indii i była to herbata wilgotna i dojrzewająca. Herbatę suchą chętnie piło się w Rosji, a za pośrednictwem Rosji – również w Polsce, i trochę to dziwne, że po transformacji cała Polska przerzuciła się na picie herbaty Darjeling lub Assam, bo tak naprawdę ulubioną herbatą Polaków była, tak, proszę Państwa, sprowadzana przez PRL herbata Yunan lub Ulung.