Die Kunst, Sachen zusammenzubringen, und unterstützen

Monika Wrzosek-Müller

Palazzo Butera, via Butera 8, Palermo

Nun sind wir in Palermo; die Stadt übertrifft sich und uns an Gegensätzen. Zwischen Schönheiten und ausgesuchten, wirklich fantastischen Kunstwerken türmen sich zwischen Ruinen Müll und Abfall. Neben Häusern und Kirchen mit wunderschönen Fassaden, sehr professionell restauriert in gepflegten, exotischen Gärten, gibt es Gegenden, wo das Vergammelt-Sein fast Programm zu sein scheint. Zum Glück schauen wir auf solch ein Viertel von oben, von unserer Dachterrasse aus, doch ab und zu müssen wir auch unten da hindurch. Einiges wird auch hier schon restauriert und bewohnbar gemacht, auch in gehobener Qualität; leider ziehen dann die Touristen in die schönsten Häuser, mit denen Airbnb und andere, vor allem ausländische Appartement-Vermittlungsfirmen ihr Geschäft machen. Straße für Straße wird gentrifiziert. Wo früher Renato Guttuso seine realistischen Monumentalwerke malte und die Künstler um sich scharte – in dem Viertel oder besser gesagt dem Markt Vucciria – sind jetzt vor allem Immobilienfirmen am Werk. Vielleicht wird auch dagegen protestiert, mit einer sehr einfachen, aber effektiven Methode, die ich auch schon in Syrakus beobachtet habe: am späten Abend wird Musik ganz laut aufgedreht, bis zwei oder drei Uhr morgens, ohne dass in der betreffenden Bar Leute wären; so kann man selbst im vierten Stock nur schwer schlafen. Das vertreibt vor allem die älteren Besucher sehr wirkungsvoll.

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fAIrness

Offener Brief

https://fairnessjetzt.de/

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,

Künstliche Intelligenz ist ein großes Versprechen. Schon heute erzielt KI in vielen Bereichen Ergebnisse, die vor einigen Jahren undenkbar gewesen wären – in der Arbeitswelt, in der Bildung und bei der politischen Teilhabe könnte sie die Menschheit in ein völlig neues Zeitalter führen. Auch die großen Sprachmodelle (etwa ChatGPT) haben sich in kürzester Zeit in den Alltag vieler Menschen integriert, sind heute schon nicht mehr daraus wegzudenken und prädestiniert, den Horizont der Menschen um ein Vielfaches zu erweitern. All das ist faszinierend – und besorgniserregend.
Thema Jobs: Arbeit garantiert den Menschen in diesem Land wirtschaftliche Unabhängigkeit und spendet im besten Fall Sinn und Identität. OpenAI, das führende KI-Unternehmen der Welt, schreibt jedoch in seiner Charta, dass sein Ziel ist: hochgradig autonome Systeme zu entwickeln, die den Menschen im Bereich Arbeit aus nahezu allen Bereichen verdrängen.

Schon heute sehen wir, dass ein breites Spektrum von Menschen betroffen ist. Vom Supermarkt über Rechtsanwaltskanzleien bis zu Programmierjobs beobachten wir, dass Arbeitsplätze wegfallen. Auch der Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Menschen wird schwerer, weil KI entsprechende Jobs übernimmt.
Wir als FAIRNESS JETZT sorgen uns darüber, was es für die Menschen in diesem Land bedeutet, Wir sorgen uns, was es mit unserer Gesellschaft macht, wenn ungebremst und ungesteuert massenhaft Arbeitsplätze wegfallen. Es gibt in Deutschland historische Parallelen zu solch einer Situation, und sie mahnen.
Wir sorgen uns auch um die Situation von Kindern und Jugendlichen. Schon heute sind tägliche Bildschirmzeiten von acht und mehr Stunden keine Seltenheit. Das lässt wichtige Entwicklungsschritte verkümmern und ist kein Zufall: Die großen Tech-Konzerne haben Social Media so designt, dass psychologische Abhängigkeiten entstehen. Wo jedoch Instagram, Facebook und TikTok bloß unsere Aufmerksamkeit wollen, gehen KI-Chatbots einen großen Schritt weiter: Sie wollen menschliche Bindung simulieren. Das tun sie schon heute, mit traurigem Erfolg: In den USA gibt es vermehrt Fälle, in denen sich junge Menschen auf Anraten einer KI erst von ihren Familien abwenden und dann suizidieren.
Eine Abkehr von der Demokratie, auch das erleben wir. Künstliche Intelligenz ermöglicht die massenhafte Erstellung von DeepFakes. Gerade antidemokratische Kräfte setzen diese ganz bewusst ein. Auch zeigt die USA, dass sich die Chefs großer Tech-Konzerne ohne zu zögern mit Präsident Donald Trump eingelassen haben – einem Mann, der unschuldige Menschen aus ihren Häusern zerren lässt, politische Gegner einschüchtert und der Welt mit Krieg droht. Doch auch für demokratische Kräfte ist Künstliche Intelligenz eine Verführung: Sie ermöglicht massenhafte Überwachung auf einem Niveau, das die freiheitlich-demokratische Grundordnung aushebeln kann.
Dann ist da diese Gefahr, die klingt wie aus einem Sci-Fi-Film: Dass eine superintelligente KI die Menschheit auslöschen könnte. Ein Szenario, das viele führende KI-Wissenschaftler für möglich halten, unter anderem der KI-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton – er hat sogar seinen gut bezahlten Job bei Google verlassen, um genau vor dieser Gefahr zu warnen.
Nicht jedem Menschen in diesem Land ist all das bewusst, bei vielen herrscht Neugier und manchmal Aufbruchstimmung. Doch die wachsende Sorge, auch die nehmen wir wahr – im direkten Gespräch, in den Medien, in Umfragen.
Künstliche Intelligenz ist nicht nur eine Technologie, sie ist eine gesellschaftliche Aufgabe, eventuell ein Epochenbruch. In solchen Momenten müssen wir als Menschen zusammenkommen. Wir müssen darüber sprechen, was wir wollen. Wir müssen Antworten finden auf die großen Fragen.
Als FAIRNESS JETZT schlagen wir deshalb vor, dass Sie, Herr Bundeskanzler, einen „Bürgerrat Künstliche Intelligenz“ einberufen. Ihr verstorbener Parteikollege Wolfgang Schäuble sagte in Bezug auf Bürgerräte vor einigen Jahren: „Diese besondere Form der Beteiligung kann das Vertrauen in die Politik stärken und der repräsentativen Demokratie neue Impulse geben.“
Daran glauben wir auch. Wir glauben an die Macht des Zuhörens, des Austauschs und der Demokratie. Künstliche Intelligenz kann zu großem Unglück oder großem Fortschritt führen. Welchen Weg wir wählen, darüber sollten wir alle entscheiden – gemeinsam.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort!

Kontakt

Bei Fragen, Gedanken und Feeback, schreibt uns gerne ein Mail:
kontakt@fairnessjetzt.de

Alle Presseanfragen gerne an:
raphael@fairnessjetzt.de

PS. Am 28. Februar gab es in Berlin schon eine Demo und eine Sitzung des Bürgerrats, aber sicher wird es weitere Veranstaltungen geben. Ich versuche Euch / uns am Laufenden zu halten.

Inzwischen passierte auch Weltboykott der Firma, die den ChatGPT macht. In 48 Studnen verlor sie 1,5 Mio Subskribenten! Mach mit! Macht unbedingt mit!

O trzech muralach w Poznaniu

Ela Kargol

Jeden świeci i się raduje, drugi budzi kontrowersje, że aż konserwator zabytków, nie wie, co z tym fantem zrobić, a trzeci ukrył się tak sprytnie, że gdyby nie panowie stojący w bramie, pewnie bym go nie zobaczyła.

Historię małpki Punch opowiedziała mi moja córka. W sumie dorosła osoba, a tak się wzruszyła, albo dała zmanipulować, że aż zamówiła sobie pluszowego orangutana, podobnego do tego, który rzekomo miał zostać mamą zastępczą dla Punch.


Został, nie został. Internauci uwierzyli, że został. No i ruszyła sprzedaż pluszowych małpich matek. Gdyby nie ta historia, pewnie w ogóle nie zwróciłabym uwagi na newsy z Poznania, mojego rodzinnego miasta.

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Na Dzień Kobiet

Matylda Wikland

Jutro jest rzeczą, bądź rozmyślania roztopowe

Podczas jednego z wykładów prof. Czarnocki zauważył, że w ostatniej ławce dwóch studentów gra w karty. Profesor przerwał wykład i poprosił, aby grający do niego podeszli. Zapytał, w co grają, a oni odpowiedzieli, że w pokera. Na pytanie o stawkę odrzekli, że grają o 5 zł za punkt. Profesor zdziwił się, że grają tak nisko, wyciągnął z kieszeni 10 zł i dał im, mówiąc: „Ja w waszym wieku też grałem w pokera, ale o wieś, a czasami o kilka wsi. Przykro, że gracie tak nisko, a teraz słuchajcie wykładu, bo to wam się bardziej w życiu przyda niż gra w karty”.

(prof. Janusz Emerich, “Wspomnienie o prof. Wilhelmie Czarnockim”)

Poruszenie wzwyż, przepuszczenie sennego świstu powietrza, i osunięcie się na wycyzelowane ramy podstawy. Chwila spokoju, słońce muska łagodne wzgórki lodu niczym oszlifowane czułą ręką rzemieślniczą. Fala wzbiera znów, uniesienie, oddzielenie, odepchnięcie, płyta z westchnieniem opada.

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Wakacje w Anglii (2)

Drugą część zimowych wakacji angielskich spędziłam w Kornwalii, czyli na tym sięgającym w Ocean Atlantycki cyplu angielskiej wyspy położonym na południowym zachodzie od… wszystkiego. Za Kornwalią jest ocean, za oceanem Ameryka.

Wakacje w Kornwalii zapewnili mi Kasia, której cioteczną babką była teściowa mojej teściowej, oraz jej mąż Clint. Bardzo im dziękuję!

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Kajakarstwo a fizyka kwantowa (3)

Marek Włodarczak alias Tabor Regresywny

Ludzie myślą, że są bezsilni w starciu z systemem. Są bezsilni, bo grają zgodnie z regułami narzuconymi przez system. Nie mają odwagi wyjść poza wszelkie reguły. Stary Burnus mówił, że lepiej z mądrym przegrać, niż z głupim wygrać. Co robić, żeby z głupim nie przegrać. Grać absurdem. Nie wiem, czemu to działa? Za każdym razem jestem zdziwiony, jak działa.

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Sny w bluesie

Teresa Rudolf

Tiulowe baranki

Kiedy przychodzi noc,
wpada światło księżyca
jasne, srebrne i chłodne, 
myśli układają się do snu.

Myśli dziś ostre jak brzytwa,
choć i łagodne jak baranki,
rozliczają, lub też chwalą
miniony, senny już dzień.

W głowie galimatias,
chaos emocji i logiki,
aż…ta tiulowa niemoc
szczelnie zasłoni oczy. 

Sen na sztalugach

Bledniemy sobie nieustająco,
coś wpycha nas brutalnie
do lamusa wspomnień
by zamknąć szufladę…

Nie wystarczyły moje
słodziutkie akwarelki,
a później olejne farby,
ani też i te krzykliwe…

Nie wystarczyły, 
wiem, wiem, wiem,
nie można nieustająco
malować równocześnie…

…na  kilku 
sztalugach,

..na mojej,
 i na czyjejś.

Wiersze na zaćmienie Księżyca

Andrzej “Filet” Fikus

Depresja

Zdzira podstępna
Zapada żelbetonowa kurtyna
Widząc promień słońca
Spada gilotyna
Wyczuwając iskrę nadziei
Idzie z tobą do sklepu
Byś się zgubił wśród półek
Byś wybiegł spocony oszalały
Ona idzie z tobą do łożka
Żebyś nie zasnął spał w malignie
Żebyś w śnie chodził w smole
Żeby być przy twoim obudzeniu
I cię ukrzyżować

Depresja siedzi na chodniku
Nie zawsze cuchnie brudem i alkoholem
Jedzie pociągiem nie chce wysiąść
Patrzy w kałużę chce utonąć

A jeśli mnie spotkasz
Zobaczysz czarne łzy
Głuche wycie krzyk ujadanie niemocy
Nie mów weź się w garść
Bo ci wyrwę język
Nie radź jakoś to będzie
Bo ci przegryzę tętnicę
Weź mnie za rękę
Pójdźmy razem po pomoc
Uporządkujmy moje rachunki
Usuńmy stare kurze
I bądź czujny nowe czyhają

***

Widziałem dziś jak cię zabrał wiatr
Wciąż czekam wciąż się oddalasz
Nie odsłonię okien już bo widziałem jak cię porwał wiatr
Liście zamiatają po tobie ślady
Nie mam prawa czekać bo widziałem właśnie jak cię uwiódł wiatr
Wkrótce kolory zakończą swój taniec a chłodny garb melancholii wyrośnie na moich plecach
Widziałem dziś jak się nie opierałaś
by cię zabrał wiatr

***
Zatrzymałem się w tym miejscu
Niewymownie podobnym do ciebie
Przykucnąłem na liściu wodnej lilii
Nasłuchuję wśród trzciny
Wiatr jakby niósł twój szept
Bądź tu znów wkrótce
Przysięgnę ci słońce

Man weiß schon wer es mit Don Quijote ernst nimmt

Ewa Maria Slaska mit vielen Dank an Arkadiusz Łuba

Es ist schon lange her, als ich das erste Mal auf diesem Blog in Herrn Łuba den Don Quijote erkannte.
https://ewamaria.blog/2019/05/27/barataria119-i-opera-raz-jeszcze/.

So sah er damals aus:

Jetzt aber zurück in die Gegenwart. Gerade schreibt Herr Łuba über Kafka und fand für mich zwei Fragmente. Beide sind eine reine Provokation.

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