Brigitte von Ungern-Sternberg
Pfarrhäuser bewohnt von Familien mit 5/6 Kindern und mehr waren in der Zeit als ich Kind war keine Seltenheit. In solch einer kinderreichen Familie bin ich aufgewachsen. Von 1940-1949 (!) wurden sechs Kinder geboren, erst drei Jungen und dann drei Mädchen. Die Pfarrfrau war in solchen Familien nicht berufstätig, ihr Mann war der Alleinverdiener. Der Etat einer vielköpfigen Familie war durchaus knapp und überschaubar. In dieser Situation gab es allerdings etwas von unschätzbaren Wert:
die D i e n s t w o h n u n g –
mitunter ein H a u s mit großem Garten mit einer niedrigen Miete, die man auf dem freien Markt für ein solches Objekt nicht hätte finden können!
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