Masha & Ewa Maria

Foto Masha Pryven

In Combray wurde jeden Tag bereits am späten Nachmittag, lange bevor jener Augenblick kam, in dem ich würde zu Bett gehen und fern von meiner Mutter und meiner Großmutter daliegen müssen, ohne zu schlafen, mein Schlafzimmer von neuem zum schmerzlichen Angelpunkt meiner bangen Erwartungen.

(…)

Wenn ich hinaufging, um mich schlafen zu legen, so war mein einziger Trost, dass Maman, wenn ich im Bett läge, kommen würde, um mir einen Gutenachtkuss zu bringen. Doch dieses Gutenachtsagen währte so kurz, sie ging schon so bald wieder hinunter, dass der Augenblick, in dem ich hörte, wie sie heraufkam, dann, wie das leichte Rauschen ihres Gartenkleides aus blauem Musselin, an dem kleine Quasten aus geflochtenem Stroh baumelten, den Flur mit der Doppeltür entlangwanderte, für mich ein schmerzvoller Augenblick war. Er kündigte jenen an, der ihm folgen musste, jenen, in dem sie mich verlassen haben, in dem sie wieder hinuntergegangen sein würde. Das ging so weit, dass ich schließlich wünschte, dieses von mir allzu geliebte Gutenachtsagen möge so spät wie möglich stattfinden, damit sich die Gnadenfrist, in der Maman noch nicht erschienen war, verlängern würde. Manchmal, wenn sie, nachdem sie mich geküsst hatte, die Tür öffnete, um davonzugehen, wollte ich sie zurückrufen, sie bitten: »Gib mir noch einen Gutenachtkuss«, aber ich wusste, dass sie sogleich ihr verstimmtes Gesicht aufsetzen würde, denn das Zugeständnis, das sie meinem Kummer und meiner Erregung machte, indem sie heraufkam, mich in den Arm zu nehmen, mir diesen Friedenskuss zu bringen, ärgerte meinen Vater, der dieses Ritual lächerlich fand, und eher hätte sie getrachtet, mir diese Gewohnheit auszutreiben, als mich diejenige annehmen zu lassen, sie um einen weiteren Kuss anzubetteln, während sie schon auf der Türschwelle stand.
Doch sie verstimmt zu sehen machte all die Besänftigung wieder zunichte, die sie mir gerade gebracht hatte, als sie ihr liebevolles Antlitz über mein Bett beugte und es mir darreichte wie die Hostie nach dem Friedensgruß bei der Kommunion, während meine Lippen aus ihrer leiblichen Anwesenheit die Kraft zum Einschlafen schöpften.

Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Band 1, Auf dem Weg zu Swann, Teil 1, Combray
Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer

Schody / Stairs/ Treppen

Tanja & Joasia

Piranesi, Escher, Squid Games and Indian architects


Tanja & Joasia fotos from

BUNDI 

RANI KI JI BAORI & DABHAI KUND

in the Indian state of Rajasthan.

It was built in 1699 by Rani Nathavati Ji (Solanki) who was the younger queen of the ruling Rao Raja Anirudh Singh of Bundi. It is a 46 meter deep stepped well with some superb carvings on its pillars and a high arched gate. It is a multistoreyed structure with places of worship on each floor. The step well has a narrow entrance marked by four pillars. Stone elephant statues that face each other stand in the corners. Ogee brackets decorate all the archways of 46 m deep Raniji ki Baori, which is reputedly the largest Baori of Bundi. Baoris were significant social constructions in the medieval Bundi since they acted as assembly areas for the townsfolk. Raniji ki Baori has superb carvings on its pillars and a high arched gate.

It was constructed during the reign of his son Maharao Raja Budh Singh who ruled Bundi from 1695 AD to 1729 AD. (Wikipedia)

Der Weg nach Combray

Liebe Freundinnen und Freunde!

Ich will euch herzlich zur Präsentation meines ersten Fotobuches einladen. Es heißt „Der Weg nach Combray”. Prousts Roman Auf die Suche nach der verlorenenen Zeit hat mich vor zwei Jahren zutiefst beeindruckt und bewegt, selber auf die Suche zu gehen.
Am Abend gibt es unter anderem ein Gespräch zwischen mir und der Fotografin Angela Giebner. Die Bilder aus dem Band sind auch in der Ausstellung zu sehen. Das Buch kann man im Shop meines Verlages bestellen oder am Abend direkt kaufen. Würde mich auf die Unterstützung meiner Arbeit freuen.

Ohne weiteres: Ich lade euch alle herzlich zu dem Abend ein und würde mich freuen, euch zu sehen. Ich bin froh, dass ich in diesen sehr dunklen Zeiten für die Ukraine und für mich an einem Tag mit euch zusammen feiern darf. 

WO: SPACE B23, Greifswalder Straße 23

WANN: 29. April, 18 Uhr

***

Ewa Maria Slaska

Masha, Proust und ich

Er hat uns zusammengebracht, der Marcel Proust. Wir haben uns genau vor einem Jahr getroffen, an dem Osternsamstag 2021. Sie hatte Fotos für eine Ausstellung gebracht, ich sollte ein Text dazu schreiben. Habe ich, ja.

Am 19. Mai 2021 stellte Masha ihre Foto-Collagen im Fenster des Antiquariats Mutabor in der Immanuelkirchstraße in Berlin; mein Text hat sie mittels eines Kinderstempelsets per Hand gedruckt und im Türfenster plaziert.

Fünftes Band von Marcel Proust Zyklus Auf der Suche nach der verlorenen ZeitDie Gefangene, auf Ukrainisch; Masha aber las Proust auf Russisch

Dafür, dass ich es für sie geschrieben habe, dürfte ich ihre Proust-Fotos auf meinem Blog präsentieren. Hier.

Ihre Proust Fotos. Ja, der Name hat uns verbunden. Die Fotos. Der Proust. Wir sprachen erst eine Stunde miteinander, als wir an Proust kamen. Sie kommt aus Ukraina, und ich wußte schon, dass es dort noch nicht alle sieben Bände übersetzt wurden und dass es für die Menschen dort ein jedes neue Band ein großes Fest ist. Sie warten darauf, vielleicht Jahre, bis sie endlich wissen, was mit Albertine passiert ist oder wo Gilberta nach der Hochzeit wohnte. Bis heute, wenn wir über Proust miteinander sprechen, bittet sie darum, dass ich ihr dies und das von Proust nicht verrate. Als ob es der neuste Matthias Nawrat wäre und nicht ein Dichter, der vor 100 Jahren gestorben ist. Geboren am 10. Juli 1871 in Auteuil bei Paris, gestorben am 18. November 1922 in Paris.

Vor zwei Jahren ist Masha nach Frankreich gefahren, auf den Spuren der verlorenen Person – Marcel Proust. In der Einladung zur morgigen Abend schrieb sie, dass sie vor zwei Jahren auf der Suche gefahren ist …geografisch nach Normandie, wo die manche Szenen aus dem Buch sich abspielen, und innerlich an die Orte der Kindheit, der Jugend und damit verbundenem Gefühl des Erwachens und Spüren der Freiheit. Ich als Erwachsene tauchte in die Welt der Fantasien ein, die dann meine eigenen Erinnerungen hervorbrachte.

Ein Jahr später schauten wir uns beide ihre Fotos von dieser Reise an. Schwarz-weiße Fotos, analog aufgenommen. Selten erinnerten sie an Proust selber. Wenn ja, da sagte sie mir, dass es der Bahnhof in Combray ist.
– Combray?, fragte ich. Du meinst Illiers, so heißt doch die Stadt wirklich?
– Nein, sie hat sich den Namen geändert, die Stadt, sie heißt jetzt Illiers-Combray.
Ich schaue sie an und will es nicht glauben, als ob London jetzt nach Terry Pratchett in Ankh Morpork umgenannt wurde. Es ist aber schon lange Geschichte. Die heutige zusammengesetzte Namensgebung der Stadt, schreibt Wikipedia, wurde 1971 beschlossen und als Dekret im Journal Officiel veröffentlicht. Anlass war der 100. Geburtstag von Marcel Proust. Illiers-Combray, fügt Wikipedia dazu ein, ist die einzige französische Kommune, die einen aus einem literarischen Werk hervorgegangenen Namen trägt.

In Polen gibt es auch so ein Konstrukt, ein Dorf und Gemeinde Lipce Reymontowskie. Der Roman Chłopi (Bauern) in den Jahren 1904-1909 von polnischen Nobelpreisträger, Władysław Reymont geschrieben, spielt im Dorf Lipce. Der heutige Name (mit dem Zusatz Reymontowskie dh. von Reymont ) ist seit dem 1. April 1983 in Kraft.

– Das ist der Armsessel im Haus von Tante Leonie, sagt Masha.
Ich schaue mir das Foto an und weiß, dass ich mich verliebt habe. Dieser verschwommener Sessel, von dem doch niemand weiß, ob er tatsächlich aus dem Hausinventar der Tante Leonie stammt und sogar wenn ja, ob Proust auf ihm / in ihm je Mal gesessen hat, ist ausgesprochen ein Proustsches Objekt.
Ich muss ihn haben!
– Und die Tasse?, fragt Masha. Provokativ.

Ja, natürlich die Tasse, aus der Proust von der Tante ein Schluckchen Lindentee mit einem Biss ‘Madeleine’ bekommen hatte, als er morgens zu ihr ging, um sie zu begrüßen. Die ganze Konstruktion dieses gewältigen Romans, eines der wichtigsten in der Literaturgeschichte, wurde auf dem Fundament von diesem ausgeweichten Biss eines Küchlein errichtet, eines jener, schrieb Proust, dicken ovalen Sandtörtchen, die man ‘Madeleine’ nennt und die aussehen, als habe man als Form dafür die gefächerte Schale einer St.-Jakobs-Muschel benutzt.

Eine ‘Madeleine’ wurde tatsächlich seit eh so gemacht, als ob man sie immer noch für die Pilgern auf dem Weg nach Santiago di Compostella in den Saint-Jakob-Muscheln gebacken hätte. Illiers lag auf dem Weg und seit Jahrhunderten spezialisierte sich in Herstellung dieser Küchlein. Und die Muschel war ein Symbol dieser Pilgerfahrt.

Ja, Masha hatte recht, für eine wahnsinnige Leserin von Proust, wie ich es bin, genauso wie Masha, sollte vielleicht diese Tasse wichtiger sein als alle andere Fotos, die sie gemacht hatte. Kann sein. Nun ja, ich habe mich in den Sessel verliebt.

Aber diese Proust Fotos im Zyklus sind nicht nur die, die sie in Illiers gemacht hate. Dies wäre zu einfach, zu plump, zu unbeholfen. Dafür ist Masha selber zu sehr Künstlerin, um sich mit solchen Platitüden zu begnügen. Was sie in der Normandie und Bretagne suchte, war nicht (oder nicht nur) der Proust selber, sonder der Proustsche Effekt, dieser Moment, der auch Ort sein kann, in dem einem plötzlich seine eigene Gefühle klar werden.
Das Buch war fertig eine Woche, bevor der Krieg in meiner Heimat Ukraine ausgebrochen ist,
schrieb sie in der Einladung. Und plötzlich war es klar. Für mich hat dieses Buch diese, noch weitere Bedeutung: Es geht um die verlorene „alte” Welt, in der es für mich noch möglich war, mich mit dem Thema der Suche nach der Vergangenheit, mit Leichtigkeit und Unbekümmertheit, zu beschäftigen.

Jetzt sind diese Leichtigkeit und Unbekümmertheit nicht mehr möglich. Jetzt ist der Krieg da. Die russischen Panzertanks hätten sowohl den Dichter, als auch seine Mutter und seine Tante, hätten sie noch gelebt, zerfahren. So wie sie so viele Ukrainer, unter ihnen auch Künstler, ermordet haben. Der litauische Regisseur Mantas Kvedaravicius wurde in Mariupol getötet, der Film- und Synchronsprecher und Fernsehmoderator Pasha Lee in Irpien. Der Cellist der polnisch-ukrainischen Band Taraka, Dmitrij, wurde bei den Kämpfen ebenfalls getötet.

Wer noch? Wer ist gestorben im Angriff auf den Bahnhof von Kramatorsk? Während der Belagerung und Luftangriffe von Mariupol? Bei der Bombardierung in Tschernihiw, Massaker von Butscha, Schlacht um Charkiw und Kiiw?

Wer noch?

Przeszłość fotografii

Seit wann gibt es Fotografie?

Die Wurzeln der Fotografiegeschichte liegen weiter zurück, als wir annehmen: Bereits im 4. Jahrhundert vor Christus beschrieb Aristoteles die Camera Obscura. Hierbei wird ein Bild in das Innere der Lochkamera projiziert. Durch eine kleine Öffnung sieht man die auf dem Kopf stehende Projektion der Außenwelt. Die Camera Obscura gilt als Urstein fotografischer Verfahren – sie ebnete den Weg für weitere revolutionäre Erfindungen.

Wer erfand die Fotografie?

Joseph Nicéphore Niépce (auch Nièpce oder Niepce) und Louis Daguerre gelten als die Erfinder der Fotografie:

  • 1826 gelang es Joseph Nicéphore Niépce, das erste beständige Bild aufzunehmen. Dafür belichtete er eine mit Asphalt beschichtete Zinnplatte – und das 8 Stunden lang! Nièpce wählte ein naheliegendes Motiv: den Ausblick aus seinem Arbeitszimmer im französischen Saint-Loup-de-Varennes.
  • Der Maler Louis Jacques Mandé Daguerre war so begeistert von der Errungenschaft, dass er Nièpces Partner wurde. Er tüftelte weiter an der Technik und entwickelte ein Verfahren mit Kupferplatten und Quecksilberdämpfen, welches eine deutlich kürzere Belichtungszeit ermöglichte.
  • Damit fand Daguerre 1839 mit der nach ihm benannten Daguerreotypie einen Weg, Fotografie erstmals kommerziell für Portraits zu nutzen. Hier begann die bahnbrechende Erfolgsgeschichte der Fotografie.
  • William Henry Fox Talbot entwickelte wenige Jahre später das Negativ-Positiv-Verfahren. Mit seiner Hilfe konnten Fotografen nun ihre Bilder durch Negativabzüge vervielfältigen.


Fotografie Geschichte damals wie heute: Selfies und „sex sells“

Bevor Fotografie zur eigenständigen Kunstgattung aufstieg, dominierte insbesondere Malerei die Kunstszene. Noch im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Fotografen von Künstlern als minderwertige Rivalen angesehen. Traditionell ließ man sich zu dieser Zeit von Malern porträtieren, die nun um ihre Daseinsberechtigung fürchteten. Dennoch integrierten die ersten Künstler Fotografie in ihren Arbeitsprozess.

Das erste “Selfie” der Geschichte nahm 1839 der amerikanische Lampenhersteller und Fotografie-Enthusiast Robert Cornelius auf: mit Hilfe der Daguerreotypie. Geschäftstüchtige Fotografen erkannten sofort den kommerziellen Mehrwert der Reproduzierbarkeit der Bilder.

Aktfotografen wie Alexis Gouin oder Bruno Braquehais produzierten in den 1850er Jahren mit ihren erotischen Darstellungen die Vorläufer klassischer Pin-up-Fotos. Diese fanden reißenden Absatz, was nicht verwunderlich ist: „Sex sells“ – daran hat sich auch heute nichts geändert. Nach wie vor gehören Aktbilder zum festen Repertoire vieler Fotografen, doch nur wenige finden den schmalen Grat zwischen Ästhetik und Erotik.

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Aber es ist alles nicht so eine simple story, wie man sie hier, im rebblogten Text und beigefügten Film(chen) darstellt, weil eben die Camera Obscura schon in der Antike bekannt war und den findigen und pfiffigen Künstler dies zu tun ermöglichte, was von der Welt als schier Unmögliches, ergo – Wunder, ergo – Schwarz Magie, klasifiziert wurde. Eine solche Geschichte erzählt ein deutscher Schriftsteller, Mathias Gatza in seinem faszinierendem Roman Der Augentäuscher (siehe oben). Ich werde Euch nicht erzählen, worum es in diesem Buch geht. Es ist so lustig, ironisch, gesellschaftskritisch und interessant, dass Ihr es einfach lesen musst.

Palermo 2021

Johanna Rubinroth

Ale ci bogowie tu nie mają fajnie, strasznie muszą się męczyć. / Aber diese Götter hier, die haben es nicht gut, sie leiden schrecklich. / But these gods here don’t have it nice, they are in terrible pain.

Szczęśliwym się człowiek staje wtedy, jak się nogę złamie. / Man wird glücklich, wenn man sich das Bein bricht. /One becomes happy when one’s leg is broken.

A poza tym to w Palermo jest tak: / Außerdem sieht es in Palermo so aus: / But never mind, Palermo is OK:

Drzewa w Palermo. / Bäume in Palermo. / Trees in Palermo.

I… / Und…/ And…

Barataria?

Film: Gabriela Falana

Muzyka: Marcin Brzozowski

Film piękny, ale ponieważ jest tam tylko jeden wiatrak, dodam tu jeszcze, “jednego Fangoga” i jedno zdjęcia wydawcy Radka Bolałka z Olandii. Radek napisał: Nie ma Olandii bez wiatraków. Ale nie ma też Olandii bez kamieni. Olandia składa się z wiatraków i kamieni. No i krów oraz owiec.

Yayoi Kusama

Yayoi Kusama in Berlin.

There is allmost no chance to get the ticket, but try. Just try. Try HERE.

It is fantastic. She get you in her crazy world and you remember that journey forever.


Below you see, what she made especially for her exhibition in Gropius House in Berlin.

All fotos made by Konrad.

The exhibition itself is the retrospective of all her famous or less famous works, starting with her drawings from the school time. You had never a possibility to see all these works together.

If you do not get the ticket, just enjoy these fotos.

Niebo nad Berlinem

Krzysztof Pukański

Ballada na cztery tęcze

Zdjęcia “tęczowe” są wszystkie zrobione w ciągu jednego dnia, jedne wczesnym rankiem, inne późnym popołudniem. Tęcza za każdym razem była podwójna, niestety nie wszędzie to widać. Dwa razy w ciągu dnia podwójna tęcza. Tego to nawet najstarsi berlińscy górale nie widzieli. Pierwsza tęcza się objawiła, gdy właśnie miałem zamykać, a druga, gdy dopiero co otworzyłem me piękne oczęta. Aż się zacząłem podejrzliwie rozglądać, czy to nie jaka fotomorgana. Albo czy może Pani Bozia jaja sobie robi i z nieba do mnie mryga, albo, co gorsza, znaki jakie daje? A że zewsząd akurat oblewała mnie czarna kałuża beznadziejnej rozpaczy, uznałem, że to znak. Znak żeby zabierać d.pę w troki i łapać się za aparat. I nie blokować samolubnie kałuży, której Bozia zapewne potrzebuje dla kogoś innego. Biedaczyna!

Masha and Marcel Proust

Masha Pryven

Between going and staying

2020

Between going and staying
the day wavers,
in love with its own transparency.
The circular afternoon is now a bay
where the world in stillness rocks.
All is visible and all elusive,
all is near and can’t be touched.
Paper, book, pencil, glass,
rest in the shade of their names.
Time throbbing in my temples repeats
the same unchanging syllable of blood.
The light turns the indifferent wall
into a ghostly theater of reflections.
I find myself in the middle of an eye,
watching myself in its blank stare.
The moment scatters. Motionless,
I stay and go: I am a pause. 

by Octavio Paz
(translated by Eliot Weinberger)

Masha Pryven used that poem instead of a description of a photographs series by the group exhibition “One Swallow Does Not Make a Summer”, which was on display October 22-25, 2020 at the GlogauAir Gallery, Berlin.
That series was titled “Between going and staying” and was about the ephemeral distance between now and then, about the melancholic nature of time and remembrance of things past. All photos were shot in 2020 in Brittany (Bretagne), where the author visited places one find in the book by Marcel Proust In Search of Lost Time.

Ewa Maria Slaska, administrator:

  1. You can buy the pictures. Just write a comment and don’t forget to write your mail.
    I have that one with an armchair. It is an authentic Proust’s armchair in a house of Aunt Leonie in Combray (Illier)
  2. Till 23rd of Mai you can visit an Antiquariat in Immanuelkirchstraße 6, 10405 Berlin, for an exhibition with another photos by Masha