Die erste Hälfte des 20. Jahrhundert war eine Zeit der ‘Völkerwanderung’ freiwillig oder unfreiwillig. Die Umsiedlung war freiwillig, aber es war dennoch ein Verlust der Heimat.
Die Fotos werden in einer Ausstellung im Mentzendorff Haus gezeigt. Dort hat der deutsch-lettische Verein DOMUS RIGENSIS seinen Sitz.
Gefunden wurden die Fotos irgendwo auf einem lettischen Speicher, glaube ich. Im Internet habe ich keinen Hinweis auf die Ausstellung gefunden. Sie war vielleicht ziemlich improvisiert.
Wenn ich dieses Foto sehe: einen Himmel mit Sternen in der Nacht, denke ich mit etwas Wehmut daran, dass so etwas in Berlin das ganze Jahr nicht zu sehen ist.
Eines Tages 1951 brachte das Auto des Dekans, das nur ansprang wenn mehrere Leute es anschoben, die Pfarrersfamilie zum Kulmbacher Bahnhof. Die Fahrt mit der Dampflok, die mir endlos vorkam, ging nach München, wo mein Vater als Pfarrer an die Erlöserkirche nördlich des Siegestor im Herzen von Schwabing versetzt worden war.
Meine frühesten Kindheitserinnerungen setzen ein in einer fränkischen Kleinstadt, in Kulmbach, berühmt für sein gutes Bier. Dort bekam mein Vater 1947 eine Stelle an der Petrikirche, die das Stadtbild dominiert. Sie steht am Anfang einer steil auf einen Berg führenden Zugangsstraße zur Plassenburg, bei weitem dominanter als die Petrikirche – kleine altfränkische Stadt gegen eine Festung mit imposanten Mauern.
Pfarrhäuser bewohnt von Familien mit 5/6 Kindern und mehr waren in der Zeit als ich Kind war keine Seltenheit. In solch einer kinderreichen Familie bin ich aufgewachsen. Von 1940-1949 (!) wurden sechs Kinder geboren, erst drei Jungen und dann drei Mädchen. Die Pfarrfrau war in solchen Familien nicht berufstätig, ihr Mann war der Alleinverdiener. Der Etat einer vielköpfigen Familie war durchaus knapp und überschaubar. In dieser Situation gab es allerdings etwas von unschätzbaren Wert:
die D i e n s t w o h n u n g –
mitunter ein H a u s mit großem Garten mit einer niedrigen Miete, die man auf dem freien Markt für ein solches Objekt nicht hätte finden können!
Dies ist die prominenteste und aktuellste Bedeutung des Begriffs. Es handelt sich um ein politisches und wirtschaftliches Konzept, das darauf abzielt, neue Gemeinden auf bundeseigenem Land zu errichten, die weitgehend von bestehenden staatlichen und bundesstaatlichen Vorschriften, einschließlich Arbeits- und Umweltgesetzen, ausgenommen sind.
An Sylvester hörte ich ein Konzert mit Trompete und Orgel in der Samariterkirche im Prenzlauer Berg – eine Stunde lang Barockmusik mit diesen Instrumenten.
Ich hatte in dieser Stunde Zeit, an der nächsten Säule eine Skulptur zu studieren: einen Engel, der zu „Friede auf Erden“ mahnt, darunter als Unterstützung einen ‚Grünen Mann‘. Dieser taucht gelegentlich besonders in gotischen Kirchen auf, jetzt also in dieser neugotischen Berliner Kirche.
In Bezug auf das Datum habe ich Unterschiedliches gelesen, ist ja auch eigentlich nicht wichtig. Im Beitrag des ‘Deutschland Funks’ war es im Oktober, jedenfalls war es im Jahr 1923.
In diesem Beitrag ist zu hören, dass die Forschungen einer F r a u zu den ‚Cepheiden’ bedeutsam dafür waren, dass Hubble seine Entdeckung machte. In Amerika konnte sie an der Harvard University studieren, ob sie das in Europa so ohne weiteres gekonnt hätte!?!
Nach Hubble wurde das berühmte Hubble Teleskop benannt, die Frau kennen nur die Spezialisten. Es war Henrietta Swan Leavitt. Nach ihr wurde ein Asteroid und ein Mondkrater benannt (1973 entdeckte Asteroid (5383) Leavitt & Mondkrater Leavitt)
Immerhin hat ein Kollege Henrietta Swan Leavitt gewürdigt und sie für einen Nobelpreis vorgeschlagen. Wikipedia schreibt: 1921 starb Henrietta Swan Leavitt an Krebs. In Unkenntnis ihres Todes erwog der schwedische Mathematiker Gösta Mittag-Leffler 1925, Leavitt für einen Nobelpreis vorzuschlagen. Da dieser jedoch nicht postum verliehen wird, ging sie letztlich leer aus. Nota bene Edwin Hubble teilte ein Schicksal mit Henrietta: Auch für ihn war es für einen Nobelpreis war zu spät!
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Dirk Lorenzen in Deutschland Funk, 5. Oktober 2023
In der Nacht auf den 6. Oktober 1923 beobachtete der US-Astronom Edwin Hubble den Spiralnebel im Sternbild Andromeda. Diese Nacht veränderte unsere Kenntnis vom All – denn der vermeintliche Nebel ist eine riesige, weit entfernte Galaxie.
Seit 100 Jahren ist klar, dass M31 kein Nebelfleck in der Milchstraße ist, sondern eine eigene Galaxie. (Bill Schoening, Vanessa Harvey/REU program/NOIRLab/NSF/AURA)
eine ‚kleine‘ kosmische Exkursion zum Andromeda Nebel – als veritable Galaxie entdeckt erst vor 100 Jahren, am 7. Dezember 1923.
Vor 1923 gab es die Vorstellung, dass unsere Milchstraße alles ist, was das ganze Universum ausmacht. Mehr sei da nichts.
Weit gefehlt! Der amerikanische Astronom Edwin Hubble belehrte uns eines besseren. Die Galaxie Andromeda ist unsere kosmische Nachbarin so imposant in ihrer Größe wie unsere Milchstraße selbst. Ihr Spektrum liegt im bläulichen Bereich, d.h. sie nähert sich unserer Galaxie. So die Erkenntnis im Jahr 1923.