Koraliki wspomnień

Teresa Rudolf

***

Krople deszczu 
pukają 
znów lekko
w moje 
serce, tej zimy
jakieś 
dziwnie jesienne.

Jakaś tęsknota, 
jakiś smutek
chcą ze mną 
rozmawiać…
…a czy ja chcę?

***

A czy to 
pamiętasz?
Miałam się spotkać
z kimś bardzo 
ważnym, no,
wiesz już…

A Ty: 

“Przecież 
nie idziesz na
rozmowę o pracę, 
masz tutaj szminkę
podkreśl sobie usta”.

Ciebie nie ma,
zostały dziś tylko 
wpomnień koraliki,
jak można tak młodo,
tak bardzo młodo umierać…

…a malujesz tam usta?

***

Aksamitną czerń,
też jedwabiste ciepło
czuję wciąż pod palcami.

Witałaś się tyle razy,
a pożegnałaś raz…
czarna, sprytna, 
szybka kotka.

Dziś jest trzynastego
i piątek,
przebiegnij mi drogę,
proszę…

***

A kiedy 
znów 
przyfrunie 
wiosna
bosa 
w listku 
figowym,
zacznę 
zbierać
kolorowe
korale.

Wiersze z brodą i bez (8)

Tibor Jagielski

Rose Ausländer (1901 – 1988)


Miłość V

Znajdziemy się ponownie

w toni
ty będziesz wodą
a ja kwiatem lotosu
Będziesz mnie dźwigał
a ja piła ciebie

Połączymy się
Na oczach wszystkich

Nawet gwiazdy
zdziwią się:
tych dwoje
stało się wybrańcami
ich marzenia

W deszczu

Siedzę w parku pod kasztanem
a deszcz
całuje kwiaty

Tańczy na mojej parasolce
zaprasza

Kocham chłód
lata
fontannę grającą
smutną pieśń deszczu
na parasolu kasztana

Jego srebrne serce
bije w moim sercu

Nadzieja IV

Moje
z rozpaczy
urodzone słowo
z rozpaczonej nadziei
że poezja
jest jeszcze możliwa

My trzy i Urszula

Czyli jutro kolejne nasze spotkanie w Sprachcafé Polnisch.

Trzeci piątek miesiąca, 20 stycznia 2023
o godzinie 19:00

Polska Kafejka Językowa
Schulzestr. 1
13187 Berlin

Dojazd do stacji S-Bahn Wollankstraße

Uwaga – wokół Friedrichstrasse konunikacja zastępcza! Lepiej jechać kolejką albo metrem nr 8 do Gesundbrunnen!

Tym razem zapraszamy na spotkanie z Urszulą Usakowską-Wolff, poetką, publicystką, zbieraczką sztuki ludowej, tłumaczką, menadżerką kultury. Tak naprawdę Urszula po prostu jest i już samo jej bycie przynosi człowiekowi radość, choć jej cięte riposty i komentarze mogą też przyprawić o niepokój.
Urszula w Sprachcafé Polnisch podczas jubileuszu dziesięciolecia bloga. Fota: ktoś z uczestników wieczoru (przepraszam, nie wiem, kto?). W tle obraz Wiesława Stefana Fiszbacha.

Na swojej stronie internetowej Urszula pisze o sobie / auf ihrer Internetseite schreibt Urszula über sich:

Urszula Usakowska-Wolff wurde am 30. September 1954 in Warschau geboren. Sie lebte von 1964-1966 in Bern, dann von 1970-1974 in Bukarest, wo sie an der dortigen Universität Germanistik und Romanistik studierte.

Ihr Studium setzte sie am Institut für Germanistik der Warschauer Universität fort, das sie 1977 mit dem Grad eines Magisters beendete.

Von 1977-1981 war sie Redakteurin des Polnischen Rundfunks in Warschau.

Nach der Verhängung des Kriegsrechts am 13.12.1981 wurde sie entlassen und mit Publikationsverbot belegt.

Sie lebte von 1984-1986 in Schwaz (Tirol) und Wien.

1986 heiratete sie Manfred Wolff. Von 1986 bis 2006 lebte sie in Bad Oeynhausen. Von 1989 bis 1990 war sie Inhaberin der Galerie Usakowska-Wolff in Herford. Bis 2019 kuratierte sie über 60 Ausstellungen, vorwiegend polnischer und osteuropäischer Kunst, in Deutschland.

Seit Mai 2006 lebt sie in Berlin.

Urszula Usakowska-Wolff ist freie Journalistin, Lyrikerin, Herausgeberin und Übersetzerin polnischer Literatur; seit Mitte der 1990er Jahre publizierte sie in Polen und Deutschland hunderte Beiträge über die deutsche und internationale Kunstszene.

Von 2007 bis 2016 war sie Mitarbeiterin der Berliner Straßenzeitung strassen|feger, wo sie als freie Kulturredakteurin zweimal im Monat in der Rubrik »art strassenfeger« ihre Ausstellungskritiken und Texte über die zeitgenössische Kunst veröffentlicht.

Bis Ende 2022 war sie Korrespondentin der Vierteljahresschrift des Polnischen Skulpturenzentrums in Orońsko, für die sie seit 1998 jährlich vier umfangreiche Texte im Jahr über die deutsche und internationale Objekt- und Installationskunst schreibt. Sie war freie Mitarbeiterin der Kunstmagazine art in berlin und stayinart – und arbeitet mit dem Portal Porta Polonica in Bochum zusammen.

2006-2011 – Vizepräsidentin des PEN-Zentrums der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil deutschsprachige Länder (Exil-PEN)

2009-2011 – Mitglied des Programmrats des Polnischen Skulpturenzentrums in Orońsko.

Preise und Auszeichnungen:

Ökumenischer Preis »Schafe Davids« der Stiftung Sacro-Art & der Stiftung Merkuryusz der Krakauer Journalisten für Aktivitäten zur deutsch-polnisch-jüdischen Aussöhnung

Pegasus-Medaille der Akademie der Schönen Künste in Warschau für die Popularisierung der polnischen Kunst in Deutschland

Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen für die Popularisierung der polnischen Kultur und Literatur in Deutschland

ART & POETRY BY URSZULA USAKOWSKA-WOLFF

Frauenblick: Bernardine Evaristo kontra Annie Ernaux

Monika Wrzosek-Müller

Jeder kämpft um seinen Platz in der Welt; selbst die bloße Existenz beweist das. Doch in der modernen, kapitalistischen Welt ist dieser Kampf zum Sinn des Lebens geworden. Manche haben mehr Kraft, Wut, Charisma, Talent, so dass sie sich an die Spitze durchkämpfen und sich da oben dann etablieren. Das Recht des Individuums auf Eigentum, auf seinen individuellen Weg ist festgeschrieben und das wird als Erfolg gefeiert. So wundert es niemanden, dass dieser Kampf und die Karriere wichtiger werden als das Leben mit den Mitmenschen, als die Moral – umso weniger, als die Kirchen immer weniger Zulauf haben und kaum jemand sich noch als gläubig bekennt und nach religiösen Geboten lebt.

Zunehmend kämpfen auch verschiedene Teilgruppen um ihre Rechte, wahrscheinlich zurecht. Nur, müssten wir nicht immer im Kopf behalten, dass mehr Platz für mich weniger Platz für andere bedeutet – was in den laufenden Auseinandersetzungen gar nicht beachtet wird.

Für mich interessant wird es, wenn solche Kämpfe in der Literatur ausgetragen werden, wenn die Literatur gar zur Waffe des Kampfs wird.

Der erste Satz in Annie Ernauxs Rede bei der Verleihung des Nobelpreises an sie klag nach erbittertem Kampf:

j`ai écrit pour venger ma race“ – „Ich habe geschrieben, um meine Rasse zu rächen“. Was meinte sie denn damit, sie, die weiße Tochter einer weißen christlichen Mittelklassefamilie in Frankreich. Es geht nicht um ethnische Herkunft auch wenig um das Geschlecht. Viel mehr meint sie ihre „Benachteiligung“ als eine, die nicht in die Elite der herrschenden und reichen hineingeboren wurde. Und letztendlich geht es um ihren persönlichen, eigenen Kampf um den persönlichen Aufstieg. So wie ich die Bücher unserer diesjährigen Nobelpreisträgerin verstanden habe (gelesen habe ich: „Die Jahre“, „Der Platz“, „Eine Frau“), hat sie tatsächlich für sich, für ihren Platz in der Welt, in der Literaturgeschichte geschrieben. Immer wieder über sich selbst, über ihre Eltern, ihre Mutter, ihren Vater berichtet – sachlich, wenig emotional, ausführlich, auch interessant, aber nur ihre Welt fand Eingang in die Beschreibung. Auch in der gut halbstündigen Rede drehte sich alles um ihr Schreiben, ihren Weg, ihre Suche nach der geeigneten Sprache, erst ganz zum Schluss kamen allgemeinere Aussagen über die Welt um sie herum. Mich macht immer wieder diese selbstbezogene Perspektive stutzig, die Welt ausschließlich durch die eigenen Augen, aber auch durch das Prisma der eigenen Interessen zu sehen, was bei manchen Autoren fast an Narzissmus grenzt; so bei Emmanuel Carrère in seinem Buch „Yoga“, bei dem ich völlig entsetzt war, da er gerade diesen Narzissmus als den yogischen Weg kennzeichnet, wo doch das Zügeln des eigenen Ego das Hauptziel des Yogaweges sein sollte. Ist das nicht ein bisschen dürftig für große Literatur, das ständige Kreisen um sich selbst…

Ein Gegenbeispiel bot mir das Buch von Bernardine Evaristo „Mädchen, Frau, etc.“. Auf 550 Seiten beschreibt sie Schicksale und Lebenswege von 12 britischen Frauen, die alle zu den „people of colour“ gehören. Ihre Lebensläufe sind miteinander verflochten und daraus resultiert für mich die Erkenntnis der Schriftstellerin: wir sind miteinander verbunden, wir leben nicht jeder für uns allein. Die geschilderten Umstände und Ereignisse werden auch durch autobiografische Tatsachen unterbaut und unterstützt. Wenn man sich die Interviews mit der Schriftstellerin anhört, erfährt man, wie viel Parallelen es zu ihrem eigenen Leben gibt; das macht das Buch so authentisch und kraftvoll.

Es ist durchaus ein feministisches Buch, es streitet für die Rechte der „coloured“ Frauen in England. Auch wenn Sätze fallen wie: „Feminismus ist doch voll Herdennummer, hat Yazz [die Tochter der Hauptheldin] ihr erklärt, ganz ehrlich, heute ist es sogar schon durch, noch eine Frau zu sein, neulich hat bei uns an der Uni diese nicht-binäre Aktivistenperson gesprochen, M M das war der mega Eye-Opener für mich, ich denke, in Zukunft sind wir irgendwann alle nicht-binär, weder männlich noch weiblich, was ja alles sowieso nur Genderperformance ist, und das heißt dann auch, Mumsy, dass deine Frauenpolitik überflüssig wird, abgesehen davon bin ich Humanistin, das spielt sich auf einer viel höheren Ebene ab als Feminismus
Hast du davon gehört?“

Das Buch dokumentiert fast auf ethnologische Art und Weise das Leben dieser 12 Frauen, in Gesprächen, Monologen stellen sich die Frauen vor. Sie stammen aus allen Teilen der Welt; das Einzige, was sie verbindet, ist ihre dunklere Hautfarbe und, daraus folgend, ihre komplizierten Schicksale, die irgendwie zusammenhängen. Die Schriftstellerin selbst wurde in London geboren, ihr Vater stammt aus Nigeria, die Mutter war englische Grundschullehrerin, sie studierte und war am Theater tätig, inzwischen lehrt sie kreatives Schreiben an der Londoner Universität. Über die Hauptheldin, die eindeutig die Züge der Autorin trägt: „sie widmete sich ganz der Mission, sich in schwarzer Geschichte, Kultur, Politik und Feminismus weiterzubilden, entdeckte die alternativen Buchläden von London…und stöberte dort stundenlang: Geld, um sich etwas zu kaufen hatte sie nicht, las aber Home girls: A Black Feminist Anthology von vorn bis hinten durch, im Stehen und in wöchentlichen Tranchen…
Die Buchhändlerinnen schien das nicht zu stören
Als ich schließlich an einer sehr konventionellen Schauspielschule genommen wurde, da war ich lange politisiert und stellte dort alles in Frage
Als einzige Nichtweiße der Schule…“

Das Buch liefert uns aber auch ein Panorama der Zeit; da die Frauen verschiedensten gesellschaftlichen Schichten angehören, aus unterschiedlichen Familien stammen, verschiedene Berufe ausüben, erfährt man, wie sich die Beziehungen mit der Zeit verändern, wie die Probleme sich vertiefen oder auch lösen. Es ist ein Roman, der etwas sehr Warmes, Menschliches an sich hat, er erinnert uns daran, was uns zusammenhält, was wichtig für das menschliche Zusammenleben ist. Mit Humor, wirklich oft witzig und augenzwinkernd, auf keinen Fall moralisierend, schlägt auch vor, die DNA zu untersuchen, um die eigenen Identitätsprobleme zu lösen:

„als das Testpaket eintraf, gab Penelope den Anweisungen gemäß eine Speichelprobe in das Teströhrchen, schickte es mit der Post zurück…
Jüdisch, das ging noch, aber nie im Leben hätte sie damit gerechnet, Afrika in ihrer DNA zu sehen, das war der größte Schock überhaupt, der Test hielt überhaupt keine Antworten bereit, er stellte sie vor lauter neue Fragen“

Überhaupt ist das Buch so undogmatisch und ohne jegliche Ansprüche, einer Ideologie folgen zu müssen, es zeigt die ganze Ambivalenz des Lebens in der modernen Welt.

Ich kann mir den Text sehr gut als ein Bühnenstück, vorstellen; vielleicht auf einige Episoden reduziert, aber mit dieser Wucht der Authentizität und des Gelebten, direkt vorgetragen, ohne sich in die Schablonen der gerade modernen Begriffe zwingen zu lassen.

„Dr. Roland Quartey, landesweit erster Professor für Modernes Leben an der University of London
Echt jetzt? Für das ganze moderne Leben, Dad? …‘
ist das nicht, na ja, ein bisschen sehr hoch gegriffen? Musst du dafür nicht eigentlich Experte für alles sein, in einer Welt mit über sieben Milliarden Menschen und, was weiß ich, zweihundert Ländern und mehreren Sprachen und Kulturen
ist das nicht mehr so Gottes Zuständigkeitsbereich? Sag bloß, du bist neuerdings Gott, Dad? Also, so ganz offiziell? …“

So und ähnlich laufen die Gespräche, es gibt aber auch einige episch erzählte Lebensläufe, die unkonventionell und einzigartig sind. Der Roman ist wirklich wert gelesen zu werden.

Drei Freudinnen und die Mauer

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/leben-in-zwei-systemen-die-generation-der-transformation-in-polen-swr2-leben-2022-11-21-100.html

Leben in zwei Systemen – Die Generation der Transformation in Polen

STAND 18.11.2022 RENATA NASSERI

Leben in zwei Systemen – Die Generation der Transformation in Polen

Malgorzata, Agnieszka und Renata wurden 1973 in Poznan geboren. In der Schule waren sie unzertrennlich und lernten, dass es kein besseres und gerechteres System als den Kommunismus gibt.

Beim Mauerfall 1989 waren sie 16 Jahre alt. 1991 erlebten sie, wie die Sowjetunion endgültig zerfiel. Die Welt stand für sie von nun an Kopf, alte Gewissheiten lösten sich auf. Die Freundinnen mussten sich mit der neuen ökonomischen und politischen Realität auseinandersetzen.

Die frühen 1990er Jahre haben ihr Leben geprägt – bis heute.

Manuskript zur Sendung / Sendung

Sendung vom Mo., 21.11.2022 15:05 Uhr, SWR2 Leben, SWR2

Frauenblick: Irgendeinen Zug nehmen

Monika Wrzosek-Müller

Wsiąść do pociągu byle jakiego
Nie dbać o bagaż
Nie dbać o bilet
Ściskając w ręku kamyk zielony
Patrzeć jak wszystko zostaje w tyle…

[Irgendeinen Zug nehmen, sich nicht ums Gepäck kümmern und nicht um eine Fahrkarte
In der Hand ein grünes Steinchen haltend, schauen wie alles zurückbleibt]

Als ich noch in Warschau Ende der siebziger Jahre dieses Lied von Maryla Rodowicz hörte, war mir eher der erste Satz des Reifrains wichtig, mit den Jahren gewinnt eher der letzte an Bedeutung. Gerade habe ich erfahren, dass die Verfasserin des Liedtexts, Magdalena Czaplińska einen Prozess gegen die Polnische Bahn (PKP) gewonnen hat. Die Bahn hat auf Plakaten mit dem Text geworben, ohne sich um die Rechte daran zu kümmern.

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Z wolnej stopy 77

Zbigniew Milewicz

Szczera do bólu…

Styczeń to miesiąc, w którym przed 160 laty wybuchło w Polsce powstanie przeciw rosyjskiemu imperium, o wyzwolenie spod zaboru, powstanie, które carscy okupanci krwawo stłumili. Tysiące polskich patriotów wywieziono na Sybir. Do ludzi, którzy nie dali się zastraszyć, należała niewątpliwie Lucyna Ćwierczakiewiczowa, o której pisałem w ubiegłym tygodniu.

Pewnego razu, podczas protestu przeciwko powołaniu w Warszawie arcybiskupa Felińskiego, uważanego powszechnie za człowieka carskiej Rosji, wstała w trakcie mszy świętej i odezwała się w kierunku duchownego wprost. – Powolny sługo carski, arcybiskupie Feliński! W imieniu dobrych Polaków, co wyszli z katedry, w imieniu całego narodu polskiego, przeklinam ciebie, przeklinam do trzeciego pokolenia! – miała zawołać.*

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Bring Poems to Athens

Noch zum Blogjubiläum / Jeszcze z okazji jubileuszu bloga

Urszula Usakowska-Wolff

(from the series “Poetry in Progress”)

uma hija humba gaga
manga haja gamba haha
figo fago lobster zgaga
halli galli ubu flacha

bingo bungo bouboulina
hipster homer troja ares
deus zeus ex machina
feta kreta gaia mores

platon pindar politea
hejza hola hi witkacy
common mammon amaltheia
gadu gadu cacy cacy

surmelina sneaker nike
gyros eros maces pita
samothrake raki psyche
nick titania hippolyta

nikab kebab burka trendy
menetekel mama mia
baba jaga bomba handy
ali baba skype sharia

listerine lysistrata
pallas callas la divina
ola boga trata tata
mnemosyne heroina

börek burek charon error
dali dada zoom sirtaki
tshador rumor horror terror
ouzo vodka gin suflaki

zorba zebra zorro zero
odysseus kirke moly
epos ethos hades hero
penelope really holy

kogel mogel kebab selfie
smartphone ip apple center
social media pythia delphi
login password crisis enter

tablet themis tinder twitter
hocus pocus google gender
bara bara aphrodite
hello hellas chat me tender

daimon chaos minotaurus
ticktok hashtag mask chimaera
virus morbus universus
hybris hypnos pyrrhus aera

magic tragic crime medea
calamari kaliméra
eos eon deo theia
bye bye byron et cetera

Druga strona medalu

Teresa Rudolf

***
Stół na biało
sztućce, talerze,
czystość tradycji,
jeszcze wciąż cisza,
oczekiwanie na ludzi.

***
Choinka zielona
wyhodowana ekstra
(ta mała, średnia, duża)
na uroczyste znów święta,
błyszczy, szeleści, zaprasza,
w pokojach, sklepach, na rynkach.

***
Wielki stos drzewek
nieważnych po świętach, 
niepotrzebnych już nikomu
na śmietniskach całego świata,
...wyhodowanych ekstra na święta.

***
Ryby pieczone, smażone,
ekstra hodowane na święta,
mięsa smażone, panierowane,
brzęczenie sztućców przy stole,
chór mieszanych ludzkich głosów.

***
Ludzkie głosy na pasterkach,
pełnych kościołów świata,
tu w ciepłych płaszczach,
tu w cienkich okryciach,
bo ci tutaj, a ci tam...

***
O północy w każdą Wigilię,
wszystkie zwierzęta mówią;
te z kanap chcą więcej ruchu,
mniej głaskania, oglądania TV,

a te z ulicy mniej strachu, głodu, 
zimna, kaleczenia serca, też ciala,
przez człowieka tak przebogatego
w tradycje od tych wielu tysięcy lat;
 
- ach, strach pomyśleć o Sylwestrze!

Krzyczą wszystkie, 
te, z tych kanap
i te, z tych ulic.

***
Już milkną 
głosy wigilijne
zwierząt mówiących
tradycyjnie tylko w święta,
pustoszeją stoły, też zastawa
dla zabłąkanych, zgłodniałych
ludzi, wylatujących z tej tradycji
mieszkania u siebie, też z bliskimi...

***
Ciągle My,
dla Nas,
o Nas...

A tutaj wojna,
a tu znów klimat,
a tu ci, co wciąż "za"
i znów ci, co "przeciw"...

...na Zegarze Świata 
nakręcanym przez
to nasze dziwne
mrowisko! 
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Kraina Żydów

Konrad

Z okazji Chanuki, historia alternatywna miejsca, które naprawdę powstało…

Miranda wstawała późno. W sieci zdecentralizowanych komun można ułożyć sobie życie takie, jakiego się pragnie. Nigdy nie lubiła wstawać wcześnie – nie dołączyła jednak do nocnej komuny. W nocy woli być sama. Pracuje nad wyglądem kolumn w nowej synagodze. Każda komuna posiada przynajmniej jeden taki budynek – nieważne czy religijny, czy świecki. Synagogi świeckie spełniają dwojaką rolę placu i ratusza, religijne zaś przyzwalają dodatkowo na modlitwy. Granica między tym co ziemskie, a tym co boskie jest nawet bardziej rozmyta – w większości świeckich synagog odprawiane są rytuały inspirowane dawnymi ceremoniami religijnymi. Odnoszą się one jednak do wspólnoty, zamiast do B-ga.

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