Das schwarze Getränk

Monika Wrzosek-Müller

Kann es sein, dass nicht alle beim schwarzen Getränk ans Kaffee denken. Es gibt natürlich dunkelbraunes Coca-Cola, doch schwarz, ohne Milch, denken wir eigentlich alle an Kaffee. Wusstet ihr, dass die größten Mengen von Kaffee pro Einwohner mit Abstand die Menschen in Finnland trinken, gefolgt von Schweden? Italien, für mich das Königreich des Kaffees, rangiert ziemlich weit unten, erstaunlich. Die Deutschen konsumieren laut dieser meiner Quelle nur etwa halb so viel wie die Finnen und die Italiener noch deutlich weniger als die Deutschen. Bei den Kaffeeproduzenten dagegen lag ich mit meinen Vermutungen eigentlich richtig; da ist Brasilien ganz vorne, aber Äthiopien, das Ursprungsland des Kaffees, steht hinter Vietnam (!), Kolumbien und Indonesien zurück… Inzwischen ist es auch nicht mehr so wichtig, ob der Kaffee nun aus 100% Arabica-Bohnen besteht, die lange Zeit als die edleren galten, oder ob auch Robusta Bohnen hinzugefügt werden. Auf jeden Fall ist Kaffee ein gutes Geschäft und viele global agierende Firmen verdienen im großen Stil enorm viel Geld damit; inzwischen glaubt man, dass der Kaffeemarkt in der Zukunft noch wachsen könnte, denn riesige Länder wie China oder Indien finden zunehmend Geschmack daran.

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Noch zum 1. September

Wäre es nicht angemessen, wenn der Deutsche Bundestag am 1. September eine Gedenkstunde abhalten würde – aus Anlass des Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen, mit dem Deutschland 1939 den Zweiten Weltkrieg entfesselt hat? Ein solcher Akt könnte in Deutschland das Bewusstsein für die Verbrechen schärfen, die Deutsche zwischen 1939 und 1944 an Polen begangen…

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Konferenz Kämpferinnen

KÄMPFERINNEN* – Frauen, Widerstand und Erinnerung in transnationaler Perspektive
Konferenz

Samstag, 10. Oktober 2026, 14:00

Adresse des Veranstaltungsorts/ Venue address: Kapelle99, Boxhagener Straße 99, 10245 Berlin 

Kontakt/ Contact: kaempferinnen2026@gmail.com
www: https://ambasadapolek.org/kaempferinnen

Anmeldung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSd4MoHJFbkwcWJuKrxylpZT8mbQmvTmSZ0-juN3YT1nj2z0JA/viewform

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Sehnsucht, [Powiedzmy, że Piontek], Szczepan Twardoch

Monika Wrzosek-Müller

Jedes zweite Jahr bringt Twardoch ein Buch und das nicht nur in Polen, auch auf jeden Fall, fast gleichzeitig in Deutschland heraus. Die frühen Romane beschäftigten sich mit der nahen Vergangenheit, mit der Geschichte; so das für Polen wichtige Buch über Warschau in der Okkupationszeit und den Aufstand Morphin, es folgten Drach, dann ein Jahr später Wale und Nachtfalter. Tagebuch vom Leben und Reisen, Der Boxer (auf Polnisch allerdings Król], Das schwarze Königreich, Demut, Kälte, Die Nulllinie und jetzt eben der neueste Roman auf Polnisch Sagen wir mal, dass Piontek und auf Deutsch Sehnsucht. Die letzten drei Romane sind erstens dünner und zweitens variieren mehr in der Gegenwart mit Ausflügen in die Vergangenheit und sogar die Zukunft. Die Übersetzung wurde immer von Olaf Kühn geliefert, nicht dass ich immer mit der Wahl der Titel einverstanden wäre. Ich war nicht gleich von Anfang an Fan von Twardochs Schreibkunst. Er war mir zu demonstrativ, zu obskur, brutal. Die Lust am Lesen seiner Romane stieg kontinuierlich und stetig und ich bin ihm inzwischen dankbar, dass es so jemanden gibt; mit diesem Mut, der Chuzpe und Verantwortung für Geschehnisse in der Welt. Twardoch schaut ziemlich unerschrocken in die Zukunft. Sagen wir, bisher, denn im letzten Buch ist die Dystopie von 2031 ziemlich dunkel und erinnert mich und meine Generation an doch, immer noch, nahe Vergangenheit.

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Pochwała ciotek, czyli premiera książki Hannah Mann

Ewa Maria Slaska

Buchpremiere // Hannah Mann: ZEPPELIN UND KARPFEN

By Aufbau Verlage

MärchenhütteBerlin, BE

Thursday, czwartek, Donnerstag August 27  •  19:30 – 22:00

Buchpremiere mit Autorin Hannah Mann zu ihrem Debütroman »Zeppelin und Karpfen«, moderiert von Paul Bokowski – mit szenischer Lesung!

Es ist nicht die Zukunft, die auf uns wartet, sondern die Vergangenheit.

Suzanna ist Fotografin. Sie hält die Träume anderer fest und die Geister der Familie in Schach. Bis ihre Mutter von einem Tag auf den anderen verschwindet. Sie scheint sich auf eine Reise in ihre Erinnerungen begeben zu haben, und Suzanna und der restlichen Familie bleibt nichts anderes übrig, als ihr dorthin zu folgen.

Ein zarter und spannender Roman über Emanzipation und die Sehnsucht nach einem Zuhause, das im Gegenwind der Geschichte unerreichbar scheint.

»Hannah Mann zeigt uns in ihrem wunderschönen Debüt, warum wir gar nicht genug Familienromane lesen können: Im Kleinen zeigt sich immer das große Ganze.« Dana von Suffrin, Autorin von »Nochmal von vorne« und »Toxibaby«.

»Ein eindringlicher Roman über Erinnerung und Herkunft – feinfühlig erzählt, mit großem Gespür für Zwischentöne und melancholischer Wärme.« Irina Kilimnik, Autorin von »Sommer in Odessa«.

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Ciotką Hannah Mann była nasza blogowa (i nie blogowa oczywiście też) autorka Viktoria Korb. Gdy jej siostra przysłała mi zaproszenie na tę imprezę, napisała właśnie o tym: jak widzisz tradycje pisarskie po ciotce się utrzymują.

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Nazwałam ten wpis “Pochwałą ciotek”, co jak wiadomo jest (też) tytułem wiersza Marii Pawlikowskiej-Jasnorzewskiej.

Zanim znajdę cały wiersz, przypomnę, że zaczyna się słowami “ciotki nie były piękne”.

Maria Pawlikowska-Jasnorzewska

Ciotki

Ciotki nie były piękne, nie miały nic z wróżek.
Były dzielne, szczawiowe, barchanowe żony.
Nie miały złotych włosów ani cienkich nóżek,
ani oczu złowrogich o rzęsach zdziwionych.

Brały serio swe dzieci, kwiaty i owoce,
mężów trzymały krótko, perfum nie lubiły,
zasypiały spokojnie w księżycowe noce,
pełne kurzej tężyzny i jaglanej siły.

Jedynie ciocia Jola wiotka i pachnąca
przypominała wróżkę i paryską lalkę.
Chodziła w piórkach ptasich i tiulach ze słońca,
całowała, podnosząc gwiaździstą woalkę…

Wkrótce ją jakieś wichry żałosne rozwiały
wśród wiosennych błyskawic i szumów ponurych…
Zgrzebne ciotki płakały – lecz nic nie wiedziały,
jaki był smak miłości i… trutki na szczury.

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Przedruk za: Maria Pawlikowska-Jasnorzewska, Poezje, zebrała i opracowała Matylda Wiśniewska, tom 1, Warszawa 1974, s. 209; znalezione: https://teatrnn.pl/para/maria-pawlikowska-jasnorzewska-ciotki/

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No i wreszcie moja własna pochwała ciotek, spreparowana zresztą głównie dlatego, że jestem ciotką. Nie wymyśliłam jej, gdzieś ją znalazłam, już niestety w ogóle nie wiem, gdzie, ale przekazałam tym, którym jestem ciotką, ku uwadze.

Nie jest dobrze mieć szalonych, odstających od normy rodziców. To bardzo nas obciąża jako dzieci, a często wystawia na pośmiewisko rówieśników, natomiast świetnie jest mieć szaloną, odstającą od normy ciotkę. Jest pewnym wzorcem, acz nie zobowiązującym, pozwala rozpoznać inne drogi i inne perspektywy, wesprze, gdy będziemy chcieli zrobić coś, co odstaje od normy.

Tak to jest.

300 Männer

Michael G. Müller

„Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG“. Ein Buch von Konstantin Richter1

Was könnte man hier erwarten: Eine nostalgische Heldenerzählung über die Unternehmer und Bankiers, denen Generationen von Deutschen ihren Wohlstand verdankten? Oder das Gegenteil, eine radikale Abrechnung mit den Wirtschaftsbossen, die das kapitalistische System „Deutschland AG“ durch das katastrophale 20. Jahrhundert gesteuert haben? Es geht aber weder um das eine noch um das andere. Stattdessen um eine ganz nüchterne, dabei genauso unparteiische wie kritische wirtschaftshistorische Analyse – um den gelungenen Versuch, das System Deutschland AG in seiner Entwicklung vom späten 19. Jahrhundert bis heute zu verstehen und verständlich zu beschreiben.

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Ferragosto

Monika Wrzosek-Müller

Bis zum Ferragosto musste man die Hitze, auch da oben in Fiesole, genauer Settignano aushalten, danach kamen Gewitter, es wurde auch früher dunkel, also weniger Sonne, man atmete durch und im zweiten Atemzug merkte man leider, der Sommer ist wieder mal vorbei. Dass das Fest, der eine Tag am 15 August, in Italien große Bedeutung hatte, wusste ich schon lange, doch seine Geschichte war mir eigentlich nicht so klar. Die Leute trafen sich zum Grillen, Familien fuhren an den Strand, Freunde kamen zu Besuch, es war immer etwas los; auch in der hitzigsten Hitze, wo man dachte, alles müsste stehenbleiben, wurde gefeiert. Die Lokale draußen vor der Stadt füllten sich mit den Stadtmenschen, es wurde getanzt, gespielt, es war laut mit den vielen Kindern, die auch manchmal weinten, meistens jedoch um die Tische rannten. In der Stadt war es dagegen völlig still, alles war geschlossen: Läden, Ämter, Büros, aber auch viele Restaurants. Ich erinnere mich, dass wir später einmal, schon aus Kleinmachnow, an diesem Tag in Apulien waren und aus irgendeiner Trattoria zurückkehrten; das Thermometer bei einer Apotheke zeigte um 22 Uhr 39 Grad an.

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Die kleine große Welt

Monika Wrzosek-Müller

Auch die kleinen Kreise des Lebens schließen sich und es ist beglückend, das zu bemerken und die Geschichten zu verfolgen.

Neulich gab es bei der Ausstellungseröffnung „Augenreisen“ von Heinz Trökes in der Camaro Stiftung wieder so einen Moment. Der Sohn des Künstlers erzählte über seinen Vater – wie das so mit ihm war, nicht immer einfach, immer auf Reisen…Ich saß da und dachte, Trökes, Trökes …Mir kommt der Name sehr bekannt vor. Woher kennst du diesen doch ziemlich ungewöhnlichen Namen? Dann fiel es mir ein: Anna Trökes. Die wohl bekannteste Yogalehrerein und Buchautorin zu diesem Thema in Deutschland. „Das Große Yoga Buch“ begleitete mich schon während der Ausbildung, ihre Stimme war bezaubernd und sie sprach mit runden, sehr gut formulierten Sätzen, was nicht bei jedem der Fall ist, das können einfach nicht alle. Ich habe auch ein paar Mal ihre Kurse besucht, bekannt waren auch Yogafestivals, die sie manchmal mitorganisiert hat und bei denen der „lächelnde Schamane“ als DJ auftrat. Aber welchen Zusammenhang gab es mit dem Namen, stammte sie aus dieser Familie?

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