Eine polnische Musikerin und ein deutscher Regisseur schauen auf ihre 35 Jahre zusammen zurück. Sehr symbolisch, weil so lange ist’s auch her, dass Polen und Deutschland den berühmten Nachbarschaftsvertrag unterschrieben haben.
– Ein einmaliger Abend von und mit Celina Muza und Andreas Visser.
Celina wird singen!
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35 lat małżeństwa i sąsiedztwa – humorystyczne, melancholijne i muzyczne spojrzenie wstecz na 35 lat niemiecko-polskiego traktatu o sąsiedztwie, no i oczywiście na 35 lat małżeństwa.
– Wyjątkowy wieczór w wykonaniu Celiny Muzy i Andreasa Vissera.
Włoska wystawa o św. Franciszku została pokazana w Warszawie w podziemiach kościoła Wszystkich Świętych na placu Grzybowskim. Ekspozycję przygotowali bracia mniejsi z Asyżu we współpracy z historykami franciszkanizmu. Franciszek przemawia do nas po ośmiu wiekach, piszą organizatorzy wystawy. Jej osią jest testament Biedaczyny. Wystawa jest próbą pokazania Franciszka “bez etkiet i uproszczeń”. Najważniejszym eksponatem wystawy był portret św. Franciszka przypisywany Cimabuemu, przechowywany w Muzeum Porcjunkuli w Asyżu. Niestety wystawa trwała tylko trzy dni, od 9 do 11 pa’dziernika 2026 roku.
Obraz Stanisława Kubickiego pt. Święty i zwierzęta, który jest stylizowanym autoportretemy artysty, a jednocześnie figurą św. Franciszka.
Obraz był użyty na okładce I i II wydania książki prof. Lidii Głuchowskiej, Stanisław Kubicki, Kunst und Theorie w wydawnictwie WIR, Berlin 2003 i 2002 (reprodukcja za zgodą spadkobierców artysty).
Ausstellungen von Margarete Kubicka im Projektraum Kunst-im-Tauthaus
In der vergangenen Woche haben wir in einem Beitrag über das GemäldeDie Legende von Kranae (1962) an die Künstlerin Margarete Kubicka (1891–1984) erinnert, die in ihrer Jugend mit der polnisch-deutschen Avantgardegruppe Bunt (1917–1922) nahestand, welche vornehmlich in Posen und Berlin wirkte. Die Malerin, Grafikerin und Dichterin blickte auf ein langes Leben zurück und hinterließ ein Werk von mehreren Tausend Arbeiten. Während ihr Schaffen aus der Zeit vor 1945 wissenschaftlich fundiert aufgearbeitet ist, erweist sich ihr umfangreicher Nachlass aus der Nachkriegszeit als so vielschichtig, dass dessen systematische Erfassung selbst für die Forschung ein mehrjahrzehntelanges Unterfangen darstellen würde. Einen prägnanten Überblick über ihr Oeuvre bot im vergangenen Monat eine Ausstellung im Projektraum Kunst-im-Tauthaus in der Berliner Hufeisensiedlung. Die von den Architekten Bruno Taut und Martin Wagner sowie dem Gartenarchitekten Leberecht Migge in den Jahren 1925–1933 entworfene Anlage gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Wahl des Ausstellungsortes besitzt historischen Bezug: Margarete und Stanisław Kubicki zählten zu den Erstbewohnern der Siedlung.
Bereits vor knapp einem Jahr widmete sich am selben Ort eine prägnante Präsentation dem Schaffen Kubickas. In den unrenovierten Innenräumen eines für die Siedlung typischen Wohnhauses wurden rund 30 Gemälde, Aquarelle und Grafiken der vielseitigen Künstlerin gezeigt. Unter den grafischen Arbeiten stach ihr eindringliches, expressionistisches Selbstbildnis von 1918 hervor (links), dessen flächenhafte Schwarz-Weiß-Kontraste an die Ästhetik zeitgenössischer Avantgarde-Zeitschriften wie Der Sturm, Die Aktion oder das Posener Organ Zdrój anknüpfen. Charakteristisch für die Formensprache ihres Frühwerks standen zudem zwei Aquarelle aus der wohl bedeutendsten Serie dieser Schaffensphase – dem ihrem Ehemann gewidmeten Manifest über die Rolle des Künstlers Hommage à Kubicki
1924 Kubicki und die Wissenschaften, Kubicki – mit Steinen und Insekten sowie das Blatt Baum im Sturm (1923)
An die düstere Ära des Nationalsozialismus erinnerten drei Arbeiten: das monumentale Aquarell Hekuba (1939, aus dem erst 1943 fortgeführten fünfteiligen Zyklus Frauen – siehe oben) sowie zwei intimere Blätter aus der autobiografischen Folge 1945:
Oben auf dem Bild rechts das Bild links: Britzer Kreis; unten: Geliebter Baum – Heimat der Seele, Gefäß der Jugendtränen und Ewig dunkle Frage.
Das thematische Spektrum ihres Nachkriegsschaffens, in dem sie sich über Jahrzehnte hinweg intensiv mit Historie, Mythologie, Naturwissenschaften, Literatur und Philosophie auseinandersetzte, spiegelte sich in einer Gruppe deutlich großformatigerer Arbeiten wider. Hervorzuheben ist hierbei das in Indigo- und Grautönen gehaltene Bild Britzer Kreis (1953), das auf die konspirativen Treffen des antinazistischen Widerstands im Hause Kubicka Bezug nimmt. Weiterhin zu nennen sind der Fries Es werde Licht – Evolution (1961) sowie zwei farblich wie dynamisch herausragende Leinwände aus dem Zyklus James Joyce tanzt (Griechischer Tanz, Das Tänzeln mit Stöckchen, Die Erstarrung im Alter, 1962). Zu den Arbeiten dieser Reihe hinterließ Kubicka eingehende schriftliche Kommentare unter Bezugnahme auf die damalige biografische Literatur zum Schriftsteller.
Es ist unmöglich, alle auf dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten aufzuzählen, geschweige denn zu beschreiben. Sie können jedoch in der beigefügten Dokumentation aus dem Projektraum Kunst-im-Tauthaus eingesehen werden. Ich erwähne daher nur noch drei Werke aus der 21-teiligen Reihe Religionsstifter (1962), in der die Künstlerin zur Technik des Linolschnitts zurückkehrte, die für die Expressionisten in ihrer Jugend klassisch war.
*** Ein besonderer Dank gilt Herrn Ralf Rose/ Projektraum Kunst-im-Tauthaus für die freundliche Bereitstellung der Ausstellungsdokumentation.
Mense Iunio anni MMXXVI in domo auctionaria Bassenge Berolini pictura eximia empta est pro una ex praeclarissimis collectionibus privatis Varsoviensibus: Fabula de Kranaë (Die Sage von Kranäe / Auch ein KRANÄE) Margaretae Kubicka (MDCCCXCI–MCMLXXXIV). Haec pictrix, graphica et poeta egregia—spiritus movens gregis expressionistarum Polono-Germanici Posnaniensis Bunt appellati, fautrix exhibitionum eius Posnaniis Berolinique atque socia ephemeridum artium Die Aktion et Zdrój—partes singulares egit in retibus necessitudinum formandis et patrimonio avant-garde internationalis servando. Ut uxor poetae et pictoris Stanislai Kubicki (a Gestapo anno MCMXLII interfecti) et particeps obsistentiae antifascisticae, opus reliquit vehementi vi motus animi et politici imbutum. Cuius haereditatem fere per triginta annos investigo.
35 lat małżeństwa i sąsiedztwa – humorystyczne, melancholijne i muzyczne spojrzenie wstecz na 35 lat niemiecko-polskiego traktatu o sąsiedztwie, no i oczywiście na 35 lat małżeństwa. – Wyjątkowy wieczór w wykonaniu Celiny Muzy i Andreasa Vissera.
Bądźcie z nami!
Spotkamy się
23 października 2026, piątek, o godz. 19:00 w SprachCafé Polnisch, Schulzestr. 1, 13187 Berlin-Pankow
W języku polskim.
Wstęp wolny. Datki na cele stowarzyszeniowe mile widziane.
W ramach projektu „Miejsce: Schulzestrasse”, finansowanego ze środków Urzędu Dzielnicy Pankow w Berlinie.
[DEU]
35 Jahre Ehe und Nachbarschaft – Ein humoristischer, melancholischer und musikalischer Rückblick auf 35 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag, ach ja, und natürlich auf die 35 Jahre Ehe. – Ein einmaliger Abend von und mit Celina Muza und Andreas Visser.
Seid dabei!
Wir sehen uns
am 23. Oktober 2026, Freitag, 19:00 Uhr im SprachCafé Polnisch, Schulzestr. 1, 13187 Berlin-Pankow
In polnischer Sprache.
Eintritt frei. Freiwillige Spenden zugunsten des Vereins sind willkommen.
Im Rahmen des Projektes „Der Ort: Schulzestrasse“, gefördert aus Mitteln des Bezirksamtes Pankow von Berlin“.
So ein Titel, so ein Name der Autorin; man könnte meinen: sehr exotisch alles. Doch dann stellt sich heraus, dass der Stoff des Buchs mich direkt betrifft, mir nahe ist. Wo immer ich im Text im weiteren Kontext auf das Thema Polen stoße – die Menschen und das Land – wird die Erzählung für mich sehr emotional; sie bewegt mich, zieht mich mit.
To już dziś. Heute treffen wir uns im SprachCafé Polnisch, um über Henryk Bereska zu reden, uns zu erinnern, ihn zu würdigen.
A od czasu jak zapowiadamy to wydarzenie, przychodzą komentarze, listy, wspomnienia. / Und seit wir diese Veranstaltung angekündigt haben, erreichen uns Kommentare, Briefe und Erinnerungen.
Wir sind wieder da, am südlichsten Zipfel der Toskana. Es ist dieses Jahr heiß, das Wasser wie lauwarmer Tee, an manchen Stellen wie Suppe. Es kommt uns eine Urwärme entgegen, die wir so in den letzten Jahren nicht hätten; alle sind hier besorgt, denn wenn jetzt jedes Jahr die Temperaturen weiter so steigen würden, könnte man nicht mehr hier leben. Dazu kommt eine unheimliche Luftfeuchtigkeit, die natürlich von den Lagunen, dem Meer, dem Wasser rundherum resultiert. Schon jetzt verfügen die meisten Häuser über eine Klimaanlage. Das wiederum bedeutet mehr Wärme draußen auf den Straßen. Die Menschen hier sortieren ihren Müll sorgfältiger als in Berlin, sammeln Plastik an den Stränden, fahren winzige Autos, viele auch Elektro…viel mehr können sie nicht tun. Trotzdem ist das Gebiet um den Monte Argentario eines der grünsten rundherum und sogar in der hitzigsten Hitze ist es hier schattig und angenehm. Die grünen Hügel sorgen für angenehmes Klima. Kaum vorstellbar, wie die Menschen Temperaturen von über 45 Grad in einer zubetonierten Stadt aushalten müssen. Hier eine kurze Bestandsaufnahme, es ist Ende September, die Temperaturen liegen in der Nacht bei 24, am Tag bei 30 Grad.