Ein Film von Guilliame Rieu (Zusendung von Wiadomo kto)
https://www.arte.tv/de/videos/101335-000-A/don-quichotte-gegen-die-dunklen-maechte








Und am Ende…
Beiträge auf Deutsch
Ein Film von Guilliame Rieu (Zusendung von Wiadomo kto)
https://www.arte.tv/de/videos/101335-000-A/don-quichotte-gegen-die-dunklen-maechte








Und am Ende…
Monika Wrzosek-Müller
So ein Titel, so ein Name der Autorin; man könnte meinen: sehr exotisch alles. Doch dann stellt sich heraus, dass der Stoff des Buchs mich direkt betrifft, mir nahe ist. Wo immer ich im Text im weiteren Kontext auf das Thema Polen stoße – die Menschen und das Land – wird die Erzählung für mich sehr emotional; sie bewegt mich, zieht mich mit.
Continue reading “„Die Summe unserer Teile“ von Paola Lopez”To już dziś. Heute treffen wir uns im SprachCafé Polnisch, um über Henryk Bereska zu reden, uns zu erinnern, ihn zu würdigen.
A od czasu jak zapowiadamy to wydarzenie, przychodzą komentarze, listy, wspomnienia. / Und seit wir diese Veranstaltung angekündigt haben, erreichen uns Kommentare, Briefe und Erinnerungen.
Continue reading “Porozmawiajmy o Beresce! Reden wir von Henryk Bereska!”Monika Wrzosek-Müller
Maremma amore mio
Vor einem Jahr schrieb die Autorin über Maremma: https://ewamaria.blog/2025/11/09/frauenblick-auf-toscana/
Wir sind wieder da, am südlichsten Zipfel der Toskana. Es ist dieses Jahr heiß, das Wasser wie lauwarmer Tee, an manchen Stellen wie Suppe. Es kommt uns eine Urwärme entgegen, die wir so in den letzten Jahren nicht hätten; alle sind hier besorgt, denn wenn jetzt jedes Jahr die Temperaturen weiter so steigen würden, könnte man nicht mehr hier leben. Dazu kommt eine unheimliche Luftfeuchtigkeit, die natürlich von den Lagunen, dem Meer, dem Wasser rundherum resultiert. Schon jetzt verfügen die meisten Häuser über eine Klimaanlage. Das wiederum bedeutet mehr Wärme draußen auf den Straßen. Die Menschen hier sortieren ihren Müll sorgfältiger als in Berlin, sammeln Plastik an den Stränden, fahren winzige Autos, viele auch Elektro…viel mehr können sie nicht tun. Trotzdem ist das Gebiet um den Monte Argentario eines der grünsten rundherum und sogar in der hitzigsten Hitze ist es hier schattig und angenehm. Die grünen Hügel sorgen für angenehmes Klima. Kaum vorstellbar, wie die Menschen Temperaturen von über 45 Grad in einer zubetonierten Stadt aushalten müssen. Hier eine kurze Bestandsaufnahme, es ist Ende September, die Temperaturen liegen in der Nacht bei 24, am Tag bei 30 Grad.
Continue reading “Wieder da!”In unregelmäßigen Abständen wiederhole ich auf dem Blog die Beiträge von Polkopedia, die online Enzyklopädie der Polinnen im Ausland; die ist ein Bisschen anders als die anderen Wikipedia-Arten. Hier dürfen die Autor:Innen alle mögliche Ausdruck-Mittel benutzen, um ihre Sache am besten zu präsentieren.
Anna Maria Warszawska (DE)
geb. am 18. August 1907 in Krone-Abbau/Bromberg (Koronowo/Bydgoszcz), hingerichtet am 1. April 1943 in Plötzensee
Autorin: Katharina Anetzberger
Projekt: “Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee”
Beschreibung des Projekts / Beschreibung des Workshops / Polkopedia
Continue reading “Aus Polkopedia: Anna Maria Warszawska”Monika Wrzosek-Müller
Kann es sein, dass nicht alle beim schwarzen Getränk ans Kaffee denken. Es gibt natürlich dunkelbraunes Coca-Cola, doch schwarz, ohne Milch, denken wir eigentlich alle an Kaffee. Wusstet ihr, dass die größten Mengen von Kaffee pro Einwohner mit Abstand die Menschen in Finnland trinken, gefolgt von Schweden? Italien, für mich das Königreich des Kaffees, rangiert ziemlich weit unten, erstaunlich. Die Deutschen konsumieren laut dieser meiner Quelle nur etwa halb so viel wie die Finnen und die Italiener noch deutlich weniger als die Deutschen. Bei den Kaffeeproduzenten dagegen lag ich mit meinen Vermutungen eigentlich richtig; da ist Brasilien ganz vorne, aber Äthiopien, das Ursprungsland des Kaffees, steht hinter Vietnam (!), Kolumbien und Indonesien zurück… Inzwischen ist es auch nicht mehr so wichtig, ob der Kaffee nun aus 100% Arabica-Bohnen besteht, die lange Zeit als die edleren galten, oder ob auch Robusta Bohnen hinzugefügt werden. Auf jeden Fall ist Kaffee ein gutes Geschäft und viele global agierende Firmen verdienen im großen Stil enorm viel Geld damit; inzwischen glaubt man, dass der Kaffeemarkt in der Zukunft noch wachsen könnte, denn riesige Länder wie China oder Indien finden zunehmend Geschmack daran.
Continue reading “Das schwarze Getränk”

Wäre es nicht angemessen, wenn der Deutsche Bundestag am 1. September eine Gedenkstunde abhalten würde – aus Anlass des Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen, mit dem Deutschland 1939 den Zweiten Weltkrieg entfesselt hat? Ein solcher Akt könnte in Deutschland das Bewusstsein für die Verbrechen schärfen, die Deutsche zwischen 1939 und 1944 an Polen begangen…
Continue reading “Noch zum 1. September”KÄMPFERINNEN* – Frauen, Widerstand und Erinnerung in transnationaler Perspektive
Konferenz
Samstag, 10. Oktober 2026, 14:00
Adresse des Veranstaltungsorts/ Venue address: Kapelle99, Boxhagener Straße 99, 10245 Berlin
Kontakt/ Contact: kaempferinnen2026@gmail.com
www: https://ambasadapolek.org/kaempferinnen
Anmeldung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSd4MoHJFbkwcWJuKrxylpZT8mbQmvTmSZ0-juN3YT1nj2z0JA/viewform
Continue reading “Konferenz Kämpferinnen”Monika Wrzosek-Müller
Jedes zweite Jahr bringt Twardoch ein Buch und das nicht nur in Polen, auch auf jeden Fall, fast gleichzeitig in Deutschland heraus. Die frühen Romane beschäftigten sich mit der nahen Vergangenheit, mit der Geschichte; so das für Polen wichtige Buch über Warschau in der Okkupationszeit und den Aufstand Morphin, es folgten Drach, dann ein Jahr später Wale und Nachtfalter. Tagebuch vom Leben und Reisen, Der Boxer (auf Polnisch allerdings Król], Das schwarze Königreich, Demut, Kälte, Die Nulllinie und jetzt eben der neueste Roman auf Polnisch Sagen wir mal, dass Piontek und auf Deutsch Sehnsucht. Die letzten drei Romane sind erstens dünner und zweitens variieren mehr in der Gegenwart mit Ausflügen in die Vergangenheit und sogar die Zukunft. Die Übersetzung wurde immer von Olaf Kühn geliefert, nicht dass ich immer mit der Wahl der Titel einverstanden wäre. Ich war nicht gleich von Anfang an Fan von Twardochs Schreibkunst. Er war mir zu demonstrativ, zu obskur, brutal. Die Lust am Lesen seiner Romane stieg kontinuierlich und stetig und ich bin ihm inzwischen dankbar, dass es so jemanden gibt; mit diesem Mut, der Chuzpe und Verantwortung für Geschehnisse in der Welt. Twardoch schaut ziemlich unerschrocken in die Zukunft. Sagen wir, bisher, denn im letzten Buch ist die Dystopie von 2031 ziemlich dunkel und erinnert mich und meine Generation an doch, immer noch, nahe Vergangenheit.
Continue reading “Sehnsucht, [Powiedzmy, że Piontek], Szczepan Twardoch”Ewa Maria Slaska
Thursday, czwartek, Donnerstag August 27 • 19:30 – 22:00
Buchpremiere mit Autorin Hannah Mann zu ihrem Debütroman »Zeppelin und Karpfen«, moderiert von Paul Bokowski – mit szenischer Lesung!
Es ist nicht die Zukunft, die auf uns wartet, sondern die Vergangenheit.
Suzanna ist Fotografin. Sie hält die Träume anderer fest und die Geister der Familie in Schach. Bis ihre Mutter von einem Tag auf den anderen verschwindet. Sie scheint sich auf eine Reise in ihre Erinnerungen begeben zu haben, und Suzanna und der restlichen Familie bleibt nichts anderes übrig, als ihr dorthin zu folgen.
Ein zarter und spannender Roman über Emanzipation und die Sehnsucht nach einem Zuhause, das im Gegenwind der Geschichte unerreichbar scheint.
»Hannah Mann zeigt uns in ihrem wunderschönen Debüt, warum wir gar nicht genug Familienromane lesen können: Im Kleinen zeigt sich immer das große Ganze.« Dana von Suffrin, Autorin von »Nochmal von vorne« und »Toxibaby«.
»Ein eindringlicher Roman über Erinnerung und Herkunft – feinfühlig erzählt, mit großem Gespür für Zwischentöne und melancholischer Wärme.« Irina Kilimnik, Autorin von »Sommer in Odessa«.
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Ciotką Hannah Mann była nasza blogowa (i nie blogowa oczywiście też) autorka Viktoria Korb. Gdy jej siostra przysłała mi zaproszenie na tę imprezę, napisała właśnie o tym: jak widzisz tradycje pisarskie po ciotce się utrzymują.
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Nazwałam ten wpis “Pochwałą ciotek”, co jak wiadomo jest (też) tytułem wiersza Marii Pawlikowskiej-Jasnorzewskiej.
Zanim znajdę cały wiersz, przypomnę, że zaczyna się słowami “ciotki nie były piękne”.
Maria Pawlikowska-Jasnorzewska
Ciotki
Ciotki nie były piękne, nie miały nic z wróżek.
Były dzielne, szczawiowe, barchanowe żony.
Nie miały złotych włosów ani cienkich nóżek,
ani oczu złowrogich o rzęsach zdziwionych.Brały serio swe dzieci, kwiaty i owoce,
mężów trzymały krótko, perfum nie lubiły,
zasypiały spokojnie w księżycowe noce,
pełne kurzej tężyzny i jaglanej siły.Jedynie ciocia Jola wiotka i pachnąca
przypominała wróżkę i paryską lalkę.
Chodziła w piórkach ptasich i tiulach ze słońca,
całowała, podnosząc gwiaździstą woalkę…Wkrótce ją jakieś wichry żałosne rozwiały
wśród wiosennych błyskawic i szumów ponurych…
Zgrzebne ciotki płakały – lecz nic nie wiedziały,
jaki był smak miłości i… trutki na szczury.
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Przedruk za: Maria Pawlikowska-Jasnorzewska, Poezje, zebrała i opracowała Matylda Wiśniewska, tom 1, Warszawa 1974, s. 209; znalezione: https://teatrnn.pl/para/maria-pawlikowska-jasnorzewska-ciotki/
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No i wreszcie moja własna pochwała ciotek, spreparowana zresztą głównie dlatego, że jestem ciotką. Nie wymyśliłam jej, gdzieś ją znalazłam, już niestety w ogóle nie wiem, gdzie, ale przekazałam tym, którym jestem ciotką, ku uwadze.
Nie jest dobrze mieć szalonych, odstających od normy rodziców. To bardzo nas obciąża jako dzieci, a często wystawia na pośmiewisko rówieśników, natomiast świetnie jest mieć szaloną, odstającą od normy ciotkę. Jest pewnym wzorcem, acz nie zobowiązującym, pozwala rozpoznać inne drogi i inne perspektywy, wesprze, gdy będziemy chcieli zrobić coś, co odstaje od normy.
Tak to jest.