Unser Mauerbuch / Nasza książka o Murze Berlińskim

Ela Kargol / Krystyna Koziewicz / Ewa Maria Slaska

W piątek 21 stycznia o godzinie 18.30 w VHS Mitte na Antonstraße 37 (sala 207) zaprezentujemy nasze książki / Am Fr 21. Januar um 18.30 Uhr in der VHS Mitte Antonstraße 37 (Saal 207) werden wir unsere Bücher präsentieren.

Czyli dziś. / Dh. heute.

Czekają nas normalne aktualnie rygory pandemiczne – trzeba mieć dwa szczepienia plus test, albo być ozdrowieńcem plus test. Potrzebne są też oczywiście maski.

Es gelten übliche Anti-Covid-Bedingungen – man muss zwei Impfungen vorweisen oder genesen sein, dazu noch Test (also 2G+). Selbstverständlich muss man auch Masken haben.

Zastanawiałam się, co mam tu opublikować, żeby Was zachęcić do przyjścia na nasze dzisiejsze spotkanie i po dłuższym namyśle wybrałam wiersz o kościele wysadzonym w powietrze z powodu budowy Muru Berlińskiego. To piękny wiersz. Pisała o nim Ela Kargol – TU:

Milly Hilgenstock (1961)

Die Kirche steht leer und verlassen
Milly Hilgenstock /tłum. Ewa Maria Slaska (2019)

Cichy jest kościół, opuszczony
Es liegt an der Bernauer Straße
Inmitten der Stadt Berlin
Die Kirche, die jetzt verlassen,
Es steht eine Mauer darin.
Es mahnten so viele Stunden
Versöhnungsglocken die Stadt.
Sie klagten über die Wunden
Die Krieg uns geschlagen hat.
Nun sind die Glocken verklungen,
Vermauert die Kirchtür, das Tor.
Und wo Lieder gesungen
Schweigt jetzt Gemeinde und Chor.
Die Uhr am Kirchturm blieb stehen
Bevor es Mitternacht schlug.
Wohin Herr sollen wir gehen?
Wann ist des Wartens genug?
Was will der Zeiger uns sagen,
Der fünf vor 12 blieb stehn?
Die Mauer hat uns zerschlagen,
wir können uns nicht mehr sehn.
Wir grüßen drüben die Brüder,
Die jetzt durch die Mauer getrennt.
Wir wissen, wir sehen uns wieder,
Der Herr die Seinen doch kennt.
Die Kirche steht leer und verlassen,
Kein Licht, kein Orgelton mehr.
Und an der Bernauer Strasse
Die Steine klagen so schwer.
Die Zeit mag das Kreuz verhöhnen,
Es bleibt, wenn die Mauer zerfällt.
Dann wird uns wieder versöhnen
Gott über den Mauern der Welt.
Ulica Bernauer w Berlinie,
Linia co środkiem miasta bieży,
Cichy tu kościół, opuszczony
Mur, wieża i dzwony na wieży.
Te dzwony od tylu brzmiały lat
na cześć i chwałę pojednania
Obiecywały szczęśliwy świat,
I koiły wojenne rany.
Teraz przebrzmiały dzwonów tony,
Zamurowany kościół i drzwi.
A gdzie pieśnią dźwięczały dzwony
Milczy nawa i niemy jest chór.
Zatrzymał się zegar na wieży,
zanim północ wybiła w mroku.
Pokąd Panie trzeba nam wierzyć?
I czekania czas kiedy minie?
Co mówią wskazówki zegara,
Zatrzymane tuż przed północą?
Mur nam się spotkać nie zezwala
Mur nas wypędził na krawędź dnia.
Nasi bracia, siostry czekają,
martwy nas od nich mur oddzielił.
Wiemy, kiedyś się znów spotkamy,
Pan pozna swoich, nie traćmy nadziei.
Cichy jest kościół, opuszczony,
Nie ma blasku świec i organów.
Na ulicy wiodącej do Bernau
Płaczą kamienie i kraczą wrony.
Lecz przyjdzie czas, że krzyż urośnie,
Doczekamy, strwożeni, słabi.
Bóg pojedna nas z sobą radośnie
I niech moc znowu będzie z nami.

Aus unseren Bücher suchte ich für Euch ein Gedicht, geschrieben als die Berliner Mauer errichtet wurde – 1961. Die polnische Übersetzung fertigte ich, als Ela Kargol mit Joanna Trümner auf diesem Blog über die Mauer schrieben; der Beitrag über Versohnungskapelle, in dem auch dieses Gedicht seinen Platz fand, wurde veröffentlicht am 13. August 2019 zum Jahrestag der Errichtung der Mauer.

VHS-Antonstr-Mauerbuch – pdf zum Öffnen

Frauenblick. Andrzej Stasiuk.

Monika Wrzosek-Müller

Andrzej Stasiuk – nach Jahren

Vor Jahren, als ich ganz kurz im Polnischen Kulturinstitut die Spalte: Kultur, Politik, Literatur leitete, habe ich u.a. Andrzej Stasiuk zu einer literarischen Soiree eingeladen. Schon damals fiel mir auf, wie gutaussehend und erzählbegabt der Schriftsteller war, ein Typ mit Esprit, mit Lebens- und Durchsetzungskraft. Bei dem Abend war auch sein Übersetzer Olaf Kühn anwesend, das Gespräch stützte sich vor allem auf die Erzählungen aus dem Leben des Schriftstellers, das für mehrere Romane den Stoff liefern könnte; er gab auch etwas später das Buch Jak zostałem pisarzem [Wie ich Schriftsteller wurde. Versuch einer intellektuellen Autobiographie] heraus. Irgendwie erinnerte mich seine Erzählweise und der
Versuch sich selbst zu positionieren an Lessico famigliare [Mein Familien-Lexikon], 1965, und die kurze Erzählung Il mio mestiere aus Le piccole virtú von Natalia Ginzburg. Ob er ihr Werk kannte, scheint mir eher unwahrscheinlich. Damals habe ich ihn nicht danach gefragt. Stasiuk selbst beruft sich in einem Gespräch auf seine Vorbilder wie Thomas Dylan, Joseph Brodsky oder Czesław Miłosz. Es sind also eher Dichter als Prosautoren, die ihn inspirieren. Das Poetische bleibt also ein Markenzeichen in der Stasiuks Prosa erhalten.

Andrzej Stasiuk reiht sich für viele Polen in eine Figur des gepflegten Außenseiters, der gegen vieles rebelliert und sich dem „normalen“ Leben eines Intellektuellen Schriftstellers entzieht. Schon sein Lebenslauf mit der abgebrochenen Schulbildung, einem Aufenthalt im Gefängnis wegen der Rebellion gegen den Drill und unmenschliche Behandlung während des Militärdienstes, dann der Wohnortwechsel aufs noch tiefere Land (damals noch völlig unüblich…) in das Dorf Czarne in den Niederen Beskiden klingen nach einem extravaganten, selbstbestimmten Leben, das er wie ich neulich erfahren habe, fortsetzt. Später heiratete er Monika Sznajderman und zusammen gründen sie den Verlag Czarne, der bis heute existiert und sehr gute Literatur (vor allem die aus dem sog. Mittelosteuropa und Reiseliteratur) herausbringt.

Natürlich denkt man bei Stasiuk an seine wunderschön herausgegebenen Bücher wie Dukla schon im Verlag Czarne [Die Welt hinter Dukla] in der schönen Übersetzung von Olaf Kühn, oder Kruk [Der weiße Rabe]. Später folgen viele Titel, viele gute Romane, fast jedes Jahr einer, die sehr oft weiterhin von Olaf Kühn ins Deutsche übertragen werden. Er schrieb auch über seine Lesereise in Deutschland das Buch unter dem Titel Dojczland, das mit demselben Titel in Suhrkamp 2008 erschienen war. Irgendwann wurden seine Bücher eher von Renate Schmidgall übersetzt. Der letzte Titel, der mir in Erinnerung geblieben ist, hieß Wschód [Der Osten]. Stasiuk schien sehr viel zu reisen, schien auf einem poetischen, Selbstfindungsweg zu sein. Der Osten, weite Steppen, die Wüste, menschenleere Räume, unberührt und manchmal doch grausam, die Ukraine faszinierten ihn; da suchte er seine Wurzeln und sein Verständnis der Ereignisse. Er entzog sich weiterhin dem „modernen“ Leben, benutzte kein Handy, war in keinen Netzwerken unterwegs.

Fast nebenbei, oder doch erst später fing er auch an, sich für Musik, für Jazz zu interessieren und dieses Interesse verfolgt er bis heute. Schon 2007 gab er zusammen mit Mikołaj Trzaska und anderen Musikern einen Album Kantry heraus, in dem er von der Reise über das ehemalige Jugoslawien berichtet. Bei langsamen Klängen, jazzartig werden die Szenen untermalt, kommen die Erlebnisse der Reise noch besser zur Geltung; z.B. die Stücke Istrianna und Sarajewska. Zugegeben Stasiuk verfügt über eine sehr angenehme, tiefe, melodische Stimme, fast priesterliche, ohne belehrend zu klingen.

2020 erschienen weitere zwei CD mit Trzaska Grochów głosem [Grochow (Stadtviertel von Warschau) mit der Stimme] liest Stasiuk seine frühen Texte über die Gegend (die auch teilweise in Tygodnik Powszechny veröffentlicht wurden) und wird wiederholt von den Musikern begleitet. Für die Fans dieser rechtsseitigen Weichsel Warschau ein Muss. Er beschreibt noch die erhaltenen Holzhäuser und das ärmliche, meistens Arbeiterleben und den Stolz der Bewohner, die für ihren Viertel zwar leidend doch gradestehen. Die Musik ist wirklich minimalistisch, so dass die Texte gut hörbar und nachvollziehbar sind. Dabei kommt es sehr gut heraus, worum es Stasiuk wie auch in seinen Prosawerken geht, mit vielen Beschreibungen der Natur hebt er das Poetische, Erlebte, die Landschaften, Orte nach oben; er erlebt das sehr intensiv und hautnah, dadurch wirkt alles sehr authentisch und keineswegs snobistisch und überzogen.

Später gibt es noch eine CD mit der Gruppe Haydamaken, eine sogar schon 2018 unter dem Titel: Mogiły Haremu und jetzt 2021 eine neue, in der er die Gedichte von Mickiewicz vorträgt.

Der eigentliche Anlass, warum ich über Stasiuk jetzt gerade schreibe, ist sein neues Album Opla Stasiuk Trzaska. Es ist eine Improvisation um die polnische Religiosität und Gewalttätigkeit. Stasiuk selbst hebt die Musik hervor, seine Rezitation beschränkt sich hier aufs Beten, das Beten an die heilige Maria, das Gemurmel. Das Album wurde mit großer Aufmerksamkeit in den polnischen Medien aufgenommen, es gab viele Interviews mit dem Schriftsteller; in einem sagt er sehr deutlich und unverblümt, worum es ihm geht: „Ich sage: ‘jetzt wird es über Polen und die Heilige Maria gehen’ und die Zuschauer und Zuhörer flüstern: ‘jetzt wird er PIS und die Religion mit Scheiße bewerfen.’ Wie groß war dann die Überraschung, dass ich einfach ein Gebet gesprochen hatte“. Stasiuk berührt schon interessante Seite der polnischen Religiosität, er spricht von einem fast heidnischen Kult der Maria und dazu kommt von der Musikerseite der Rhythmus von Oberek. Oberek ist ein polnischer Drehtanz, in dem sehr bewegten und raschen Tanzschritten drehen sich die Paare, immer schneller und immer wieder, man denkt fast an die Derwische, an ihre Drehfiguren und das Magische, Mystische, das dabei entsteht. Das findet auch Stasiuk, Oberek symbolisiert für ihn gut polnische Wirklichkeit, es drehe sich alles im Kreis ständig und wiederholt, und irgendwann versuche man sich loszureißen, manchmal per Zufall scheint es, als würde es für eine Weile gelingen und dann gleich danach kommt die Bauchlandung. So bleibt nach einem Fest, nach einer Hochzeit nur Kater. Die Gruppe hat diese Musik, die ganze CD den Sommer über probiert, aufgenommen, auch immer wieder aufs Neue versucht, die richtige Stimmung, den richtigen Rhythmus zu treffen.

Das, was mir bei Stasiuk gefällt, er bleibt sich selbst treu, läuft nicht mit, kritisiert auch gezielt, immer seinen Standpunkt bewahrend.

Inzwischen ist auch ein neuer Roman Przewóz [Flussfähre, Flussüberfahrt] von ihm erschienen, ein Buch über die Normalität des Krieges, das Alltagsleben unter widrigen Umständen, mit Gerüchen, Stimmungen und Atmosphäre.

Auf jeden Fall ein Schriftsteller, den man beobachten soll.

Don Quijote macht Striptease

Ela Kargol (Fotos) & Ewa Maria Slaska (Text)

Beginnen wir damit: Es ist ein fantastischer Don Quijote, der Mitte Dezember für ein paar Tage aus Potsdam kam. Heute noch kann man ihn um 18 Uhr in Berlin sehen, im Theaterforum Kreuzberg, sonst in Potsdam, wo er auch zum Jahresende aufgeführt wird, am 29., 30. und 31. Dezember.
Gastspiel Neues Globe Theater.

Es ist eine moderne Version von Don Quijote, für das Deutsche Theater Berlin nach Cervantes von Jakob Nolte verfasst. Kurz, bündig, an moderne Zeiten angepasst.

Also, was ist Barataria? Der Schauspieler wußte es nicht, woher sofort klar wurde, dass man im Stück von der Insel erzählen wird (dies lässt sich nicht vermeiden), der treue Knappe bekommt sie aber nicht.

Im Theaterflugblatt schrieb man von Don Quijote: Er unterliegt einem letzten Kampf gegen sein eigenes Spiegelbield und sich selbst in Unsinnigkeit seiner Handlungen eingestehen muss.

Es kling düster, tragisch, traurig. Man denkt, na ja, klar, armer Don Quijote, er war doch der Ritter von Traurigen Gestallt, erzwungenermasse wird also ein Stück, das von ihm handelt, unendlich düster. Und dann kommt man ins Theater, entsprechend in trauriger Gedanken versunken und trifft an fulminante Komödie, mit zwei fantastischer Schauspieler und einem unglaublichen Gitarristen un Komponisten, Rüdiger Krause, der mit eigenen und eigens dafür komponierten Werke bravourös das Geschehen auf der Bühne begleitet und ergänzt. Anachronistisch, ironisch, zielsicher und vortrefflich treffend treffen wir auf der Bühne zwei, die uns und unsere Zeiten durchs Kakao ziehen: Laurenz Wiegand als Don Quijote und Andreas Erfurth als Sancho Panza.

Gitarrist, Sancho Panza und Don Quijote. Nicht der Ritter, sondern der Knappe, so wird im Stück gemunkelt, wäre der geheime Hauptheld diese Geschichte. Der wahre Held. Hinter Don Quijote sieht man seine Ritterschuhe, ausgefertigt aus karierten Hauslatschen und getragen auf zwei verschieden farbenen Socken.

Passend zu Don Quijotes karierten Hausschuhen fungiert ebenfalls karierter Geschirrtuch in den Händen von Sancho Pansa. Man hätte nie vermutet, was so ein Geschirrtuch, weiß-rot kariert und gar etwas schmutzig, was solch ein Tuch also alles machen kann. Er ist Wappe und Waffe, Hut und Matratze (Luftmatratze!), Schild und Wand, manchmal Waschlappen und manchmal Handtuch.

So behaupten sich die beiden, eigentlich ohne Requisiten und ohne Szenenbild. Es kommen keine Prinzessinnen und keine Zauberer, keine Schafe und keine Dulcinea, und trotzdem sehen wir all das gespielt und erzählt von den beiden Protagonisten und musikalisch untermalt und betont von der Gitarre. Nur kampfen tun sie ganz sichtbar.
Die Liebe müssen wir uns vorstellen und die Freiheit. Den Ritt auf der mageren Stutte und die Windmühlen. Es gibt nicht, nur das Wort, Bewegung und Musik.

Und mittendurch – ein Striptease. Das sehr wohl bis zur nackten Gipfel zu bewundern ist.

Liebe Leser:innen, fährt nach Potsdam! Undbedingt!

Advenukka

Advenukka ist Advent und Chanukka zugleich. Und das ist eben heute!!! Wie schön!

All was fake! Sorry! Die Veranstaltung fand nicht statt!

Ich habe hier zu einer Advenukka-Feier eingeladen. We were there, me and my friends from Israel. And we kissed the pawl. Byłam tam z moimi przyjaciółkami z Izrela i pocałowałyśmy klamkę. Miało być pięknie, oryginalnie, wesoło, w duchu integracji religijnej, a wyszło jak zawsze. Wir hofften auf ein wunderbares Koexistenz-Fest und fanden Nix. Nicht Mal einen Infozettel, dass man die Veranstaltung abpfeiffen muss. Aus welchen Grund auch immer. Schade Cymes und Delishkes 😦

Foto: Monika Wrzosek-Müller
SUNDAY, 28 NOVEMBER 2021
FROM 14:00-21:00
LATKES treffen GLÜHWEIN
in CYMES UN DELISHKES

Tauroggener Str. 42, 10589 Berlin

Machine Hallucinations: Nature Dream

Refik Anadol in König Galerie

6.11.2021 – 17.12.2021

KÖNIG GALERIE presents MACHINE HALLUCINATIONS: NATURE DREAMS, Refik Anadol’s second large-scale solo exhibition in Germany. Almost two years after his site-specific installation LATENT BEING, the artist returns to Berlin to reveal the aesthetic outcomes of his research into the intersection of human consciousness, archives of nature, and machine intelligence.

MACHINE HALLUCINATIONS: NATURE DREAMS, designed specifically for KÖNIG GALERIE, comprises three novel aesthetic approaches to a vast photographic dataset of nature: A giant data sculpture displaying machine-generated, dynamic pigments of nature titled NATURE DREAMS, four new series of data paintings, and WINDS OF BERLIN, a site-specific, public art projection on the tower of ST. AGNES which will be created based on environmental real-time data collected from the city.

Anadol is a pioneer in the world of rare digital art and crypto collectibles, minting the first fully immersive digital artwork NFT in September 2021. For KÖNIG GALERIE he creates unique NFT options: the AI data sculpture NATURE DREAMS, and his public projection, WINDS OF BERLIN, which will mark the first time a generative public artwork in Berlin to be offered in NFT form.

An architectural exhibition of synesthetic reality experiments based on GAN algorithms developed by artificial intelligence and inspired by fluid dynamics, NATURE DREAMS turns datasets into latent multi-sensory experiences to commemorate the beauty of the earth we share.

“I am very excited to be back in Berlin to transform the façade of the iconic ST. AGNES church into a data sculpture and showcase our most cutting-edge AI data paintings from the MACHINE HALLUCINATION series. Our studio’s exploration of digital pigmentation and light through fluid solver algorithms draws inspiration from nature-themed datasets, using the most innovative methods available to AI-based media artists.

Refik Anadol

MACHINE HALLUCINATIONS is an ongoing exploration of data aesthetics based on collective visual memories of space, nature, and urban environments. Since the inception of the project during his 2016 during Google AMI Residency, Anadol has been utilizing machine intelligence as a collaborator to human consciousness, specifically DCGAN, PGAN and StyleGAN algorithms trained on these vast datasets to reveal unrecognized layers of our external realities.

Anadol and his team collect data from digital archives and publicly available resources, then process the millions of photographic memories with machine learning classification models. The sorted image datasets are then clustered into thematic categories to better understand the semantic context of the data universe. This expanding data universe not only represents the interpolation of data as synthesis, but also becomes a latent cosmos in which hallucinative potential is the main channel of artistic creativity. As a thoroughly curated multi-channel experience, MACHINE HALLUCINATIONS offers a new form of sensational autonomy via cybernetic serendipity.

Refik Anadol is a media artist and pioneer in the aesthetics of machine intelligence, and the director of Refik Anadol Studio in Los Angeles. Since 2008, his works have explored the space among digital and physical entities by creating a symbiotic relationship between architecture, science, technology, and media arts. As an artist and a spatial thinker, he addresses the challenges, and the possibilities, that ubiquitous computing has imposed on humanity, and what it means to be a human in the age of AI.

Coining the terms “data painting” and “latent cinema”, Anadol has invited his audience to imagine alternative and dynamic realities by re-defining the functionalities of both interior and exterior architectural elements. He tackles this by moving beyond the integration of media into built forms and translating the logic of a new media technology into spatial design. Anadol’s site-specific three-dimensional data sculptures, liveaudio/visual performances, and immersive installations take many virtual and physical forms. Entire buildings come to life, floors, walls, and ceilings disappear into infinity, vivid aesthetics take shape from large swaths of data, and what was once invisible to the human eye becomes visible.

REFIK ANADOL STUDIO consists of artists, architects, data scientists, and researchers from diverse professional and personal backgrounds, embracing principles of inclusion and equity throughout every stage of production. While the studio is located in Los Angeles, its members originate from 10 different countries and are collectively fluent in 14 languages. Since 2014, REFIK ANADOL STUDIO’s site-specific public art projects comprised vast and multidimensional urban typologies, inspiring participation, interaction, and appreciation of art in diverse communities around the world. The members share Anadol’s vision of blurring the boundaries between art, science, and technology with a focus on creating new public spaces and screens by augmenting existing architectural elements and buildings facades.

Ela Kargol, Krystyna Koziewicz & Ewa Maria Slaska in front of church tower
25th of Nov 2021 at 18:00

BIO

Refik Anadol’s (b. 1985, Istanbul, Turkey) work has been shown worldwide in numerous institutional exhibitions including the Venice Architecture Biennale (2021); the National Gallery of Victoria 2020 Triennal, Melbourne (2020); MUTEK, Montreal (2020); Centre Pompidou, Paris (2020); National Museum of China, Beijing (2019); Fotografiska, Stockholm (2019); ZKM, Karlsruhe (2019, 2018); the Istanbul Biennal, Istanbul (2015); Marta Herford Museum, Herford (2010); the Contemporary Art Center – sentralistanbul, Istanbul (2008). Public audio-visual performances took place in locations throughout the world such as the Walt Disney Concert Hall, Los Angeles (2018, 2014); Ars Electronica, Linz (2017, 2011, 2010); the Arc de Triomf, Barcelona (2011); the European Capital of Culture, Essen (2010) and many others. The artist has been honoured with the Lorenzo il Magnifico Lifetime Achievement Award for New Media Art (2019); the German Design Award (2017); the Microsoft Research’s Best Vision Award (2013), amongst others.

Wer möchte mitmachen? Who would like to participate?

Worldwide Screening: »The Dissident« von Bryan Fogel am 10. Dezember 2021

The international literature festival berlin [ilb] invites individuals, schools, universities, the media, and cultural institutions to participate in a Worldwide Screening of »The Dissident« by Bryan Fogel on 10 December 2021, the anniversary of the Universal Declaration of Human Rights proclaimed by the United Nations in Paris in 1948.

The documentary reconstructs the background of the murder of the Saudi Washington Post journalist and regime critic Jamal Khashoggi in 2018 and illuminates the geopolitical and power-strategic context of the case.

With the worldwide screening of Bryan Fogel’s film, we want to commemorate Jamal Khashoggi’s struggle for human rights and freedom of press and make sure that his commitment to an open, pluralistic Saudi Arabia is not forgotten.

With the film screening, we would also like to bring into focus the human rights violations in Saudi Arabia, especially the right to freedom of expression and freedom of the press. Saudi Arabia ranks fifth among countries that control the internet through spying techniques, censors and trolls. Dozens of journalists are currently imprisoned or beeing persecuted. Women and queer people who stand up for their rights are also imprisoned and tortured. In 2019, 184 people were executed in Saudi Arabia, more than ever before.

»The Dissident«: American documentary filmmaker and Academy Award winner Bryan Fogel spent two years researching for the film. The two-hour documentary analyses the course of events at the consulate in Istanbul and also sheds light on how those in power in Saudi Arabia suppress freedom of the press and manipulate public opinion with trolls and bots. Turkish investigators, journalists and opposition members in exile, Khashoggi’s fiancée Hatice Cengiz and the former CIA director John Brennan have their say.

Jamal Khashoggi (*1958 in Medina, Saudi Arabia) was the director of the Saudi daily newspaper Al-Watan. As of 2017, he was living in the USA. In his texts, he openly criticised the Saudi Arabian government and was a member of an oppositional Twitter network.

With the Worldwide Screening, the ilb continues the series of Worldwide Readings it has been organising since 2006 on various topics, mainly related to human rights, as well as the first two Worldwide Screenings from 2020.

We are calling for participation in the Worldwide Screening of »The Dissident«. This can be done privately in a cinema, in a cultural centre or theatre, a small circle or in a school. The film »The Dissident« is available as video on demand from various streaming providers in English and German and from August 2021 also as DVD in bookshops. Screening rights must be clarified individually with the distributor – we are happy to provide information about distributors.

Institutions and individuals who would like to participate with a screening on 10 December 2021 are asked to send us the following information by 15 November 2021: Organisers, venue, time, participating actors, event language, link to your website if applicable. The email address is: worldwidescreening@literaturfestival.com. The ilb will announce the events on the website and on social media. More
Weltweite Filmvorführung: »The Dissident« von Bryan Fogel Das internationale literaturfestival berlin (ilb) ruft Kinos, Schulen, Universitäten, Fernsehsender, Medien, kulturelle Institutionen und Individuen zu einer weltweiten Filmvorführung von »The Dissident« von Bryan Fogel am 10. Dezember 2021 auf, dem Jahrestag der durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 in Paris verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
Der Film rekonstruiert die Hintergründe der Ermordung des saudischen Washington Post Journalisten und Regimekritikers Jamal Khashoggi und beleuchtet die geopolitischen und machtstrategischen Zusammenhänge des Falls. Khashoggi wurde am 2. Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem 15-köpfigen saudischen Geheimdienstkommando getötet, als er dort Papiere für seine bevorstehende Hochzeit abholen wollte.Mit der weltweiten Vorführung des Films von Bryan Fogel erinnern wir an Jamal Khashoggis Kampf für Menschenreche und Pressefreiheit und möchten einen Beitrag dazu leisten, dass sein Einsatz für ein offenes, pluralistisches Saudi-Arabien nicht vergessen wird.

Mit der Filmvorführung wollen wir zudem die Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien, besonders das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit, in den Fokus rücken. Saudi-Arabien steht auf Platz fünf jener Länder, die mittels Spionagetechnik, Zensoren und Trollen das Internet kontrollieren. Dutzende Journalist*innen befinden sich aktuell in Gefangenschaft oder werden verfolgt. Auch Frauen und queere Personen, die sich für Ihre Rechte einsetzten, werden inhaftiert und gefoltert. 2019 wurden in Saudi-Arabien 184 Menschen hingerichtet, so viele wie nie zuvor.

»The Dissident«: Der amerikanische Dokumentarfilmer und Oscarpreisträger Bryan Fogel hat für den Film zwei Jahre recherchiert. Die zweistündige Dokumentation analysiert den Tathergang im Konsulat in Istanbul und beleuchtet daneben, wie Machthaber in Saudi-Arabien die Pressefreiheit unterdrücken und die öffentliche Meinung mit Trollen und Bots manipulieren. Zu Wort kommen türkische Ermittler*innen, Journalist*innen und Oppositionelle im Exil, die Verlobte Khashoggis Hatice Cengiz und auch der ehemalige CIA-Direktor John Brennan.

Jamal Khashoggi (*1958 in Medina, Saudi-Arabien) war Direktor der saudi-arabischen Tageszeitung Al-Watan. Ab 2017 lebte er in den USA. In seinen Texten kritisierte er offen die saudi-arabische Regierung und war Mitglied in einem oppositionellen Twitter-Netzwerk.

Das ilb knüpft mit dem Worldwide Screening an die Serie der weltweiten Lesungen an, die es seit 2006 zu verschiedenen Themen, vor allem auf Menschenrechte bezogen, veranstaltet sowie an die ersten beiden Worldwide Screenings aus dem Jahr 2020.Wir rufen zur Beteiligung an der weltweiten Filmvorführung von The Dissident auf. Dies kann privat in einem Kino, in einem Kulturzentrum oder Theater, einem kleinen Kreis oder in einer Schule erfolgen. Der Film »The Dissident« ist als Video on Demand bei verschiedenen Streaming-Anbietern auf Englisch und Deutsch und seit August 2021 auch als DVD im Buchhandel erhältlich. Die Vorführrechte sind individuell mit dem Verleih zu klären – gerne geben wir Auskunft über die Distributoren.

Institutionen und Personen, die sich mit einer Vorführung am 10. Dezember 2021 beteiligen möchten, werden gebeten, uns folgende Informationen bis zum 15. November 2021 zukommen zu lassen: Organisator*innen, Veranstaltungsort, Uhrzeit, teilnehmende Akteure, Veranstaltungssprache, ggf. Link zu Ihrer Webseite.

Die E-Mail-Adresse lautet: worldwidescreening@literaturfestival.com. Das ilb wird die Veranstaltungen auf der Webseite und in sozialen Medien ankündigen. Mehr
internationales literaturfestival berlin
Chausseestr. 5
10115 Berlin
Tel. +49 (0) 30 – 27 87 86 65
Fax +49 (0) 30 – 27 87 86 85
presse@literaturfestival.com

#ilb21 #ilb www.literaturfestival.com
www.litfestodessa.com

Odeszły

Ela Kargol, Krystyna Koziewicz, Ewa Maria Slaska

Byłyśmy z nimi zaprzyjaźnione, co roku odwiedzamy ich groby, myślimy o nich, piszemy, również tu, na blogu Ewa Maria & Friends.

Chcemy o nich jutro z Wami porozmawiać – zapraszamy do Galerii NaKole na Neukölln, którą prowadzi Wiesław Fiszbach, malarz.

Viki – odeszła 11 grudnia 2020 roku zabierając ze sobą pierwszą chanukową świeczkę, pół roku po swoich urodzinach 11.06.1945.

Była zawsze świetnie ubrana, mnóstwo podróżowała, wszystkich znała, napisała kilka książek. Słynęła z z ciętych wypowiedzi i ripost. Tu kilka z nich:

Każdy ma wrogów, nie warto się przejmować, po prostu trzeba mieć więcej przyjaciół niż wrogów.
Uciekinierzy chcieliby mieć nasze problemy.
Wolę nie zarabiać, niż użerać się Urzędem Skarbowym.
Nie ma to, jak przygotować na kolację dla wegetarian porządną, soczystą pieczeń wieprzową.
Jestem niewierząca w czterech religiach.
Na zewnątrz mógł być sobie bardzo poważny i dramatyczny stan wojenny, ale ja wysyłałam moim przyjaciołom do Warszawy nie tylko leki, ale również staniki, majtki, prezerwatywy i podpaski – dla mnie to już na zawsze będzie “stanik wojenny”.

Joasia – zachorowała dwa lata temu, umarła przed rokiem – w myślach zawsze sobie mówię, że zabrał ją październik, bo i choroba, i śmierć nadeszły w tym miesiącu.

Była jedną z najaktywniejszych autorek tego bloga – pisała dużo, ciekawie, na różne tematy i nigdy nie nawalała – jak obiecała tekst, to on zawsze był. Jeśli chodzi o ilość opublikowanych wpisów w dziesięcioletniej historii tego bloga na pierwszym miejscu jestem (niestety) ja (bo muszę wypełniać wszystkie dziury), na drugim Zbigniew Milewicz (197 wpisów), na trzecim właśnie ona – 89 tekstów. Proza, eseje, reportaże z podróży. Dużo z mężem podróżowali, ostatnią wielką podróż odbyli do Peru. W ostatnim wpisie o tej podróży czytam niezwykłą wiadomość.

Następnego dnia wstajemy o świcie. Ronaldo czeka na nas przed bungalowem. W świetle latarki wspólnie pokonujemy drogę do miejsca postoju naszej łodzi. W ciemnościach odpływamy od brzegu, przez godzinę płyniemy przez pola mgły przy akompaniamencie odgłosów dżungli. Kiedy docieramy na miejsce, Ronaldo opowiada nam, że niedaleko stąd widział przed rokiem „uncontacted person”, czyli indygennego Indianina, który nie miał do tej pory żadnego kontaktu z naszą cywilizacją. „Co się w takim przypadku robi?”, pytam z ciekawością. „Nie wolno podejmować żadnych prób nawiązania kontaktu, Indianie mogą poczuć się zagrożeni i zareagować agresywnie. Należy niezwłocznie poinformować dyrekcję parku”. Ronaldo dodaje, że naukowcy szacują, że na terenie parku Manu mieszka od tysiąca do trzech tysięcy Indian, którzy nie mieli do tej pory żadnego kontaktu z naszą cywilizacją.

Wiedzieliście o tym? Bo ja nie, a w końcu studiowałam etnografię.

Irena – była taka młoda, miała 40 lat, jak odeszła. Ela Kargol zapamiętała ją, jak w ogrodzie wspięła się na drzewo, żeby zebrać śliwki. “Taka była młoda, szczupła, gibka.”

Życie boli. Boli inaczej jak głowa, zwichnięta noga, wyrwany ząb, albo rwa kulszowa. Nie pomoże pigułka. Życie jest lekoodporne.

Przyjeżdżałaś rowerem do naszego ogrodu, smukła, gibka, wysportowana. Sama jeżdżę rowerem, a więc za ten rower miałaś już u mnie dodatnie punkty i za góry. Zazdrościłam tobie twoich górskich wypraw. Bo ja też miłośniczka gór, ale bardziej w schronisku, przy gitarze i wódeczce. A ty naprawdę przemierzałaś alpejskie i tatrzańskie szlaki. Pamiętasz, jak obiecałyśmy sobie wysłać kartkę z wakacji? Wiem, że od ciebie dostałam, a ja swoją do ciebie wysłałam dopiero z Berlina.

Ewa – nie miała 60 lat, jak odeszła. Monika Wrzosek-Müller tak o niej napisała:

Była gorliwą czytelniczką, czytała książki z niesamowitym zapałem i zaparciem, dyskutowała żarliwie.
Była kochającą matką, która uwielbiała swojego syna-przyjaciela.
Była wspaniałą nauczycielką, którą uwielbiały generacje obcokrajowców przybywających do Berlina.
Była towarzyska, lubiła życie codzienne, z kawą, papierosem i kieliszkiem czerwonego wina.
Była towarzyszką dla wielu osób, którym było dane ją spotkać. Potrafiła słuchać i próbowała pomagać w rozwiązaniu problemów, zapominając często o swoich własnych.

Choroba przyszła niespodziewanie, walczyła z nią przez kilka lat, nie poddając się pesmistycznym diagnozom większości lekarzy.

Dla mnie odeszła moja bardzo bliska przyjaciółka, osoba wielkiej kultury
i charyzmy.

Maryla – odeszła tak jak Ewa i Joasia, na raka, w wieku około 60 lat. W ciągu kilku lat z Berlina zniknęły trzy charyzmatyczne tłumaczki polsko-niemieckie, takie, które potrafiły nie tylko przetłumaczyć jeden język na drugi, ale też jeden z tych krajów przetłumaczyć mieszkańcom drugiego. I to w obu kierunkach.

Od wielu tygodni jej szwagierka, Magda, pisze dla nas, Czytelników bloga o Maryli. W ostatnim wpisie napisała:

Jesień coraz bardziej kolorowa, drzewa sypią żółto-czerwonym confetti, niedługo początek listopada. Naturalnie w tym czasie więcej myślimy o bliskich, którzy odeszli, jedziemy na cmentarz, trzeba uporządkować groby, zapalić znicze, położyć świeżą wiązankę. Coraz więcej wspomnień, tych zaduszkowych, z czasu, kiedy jeszcze przychodziliśmy na cmentarze z kimś, a nie do kogoś. Te polskie Zaduszki mają jedyny w swoim rodzaju, melancholijny, podszyty smutkiem nastrój, poważny, otwierający na eschatologię. Komercyjna, jarmarczna zabawa Halloween wprowadza jakiś dysonans, przełamuje smutek i religijną powagę, pozwala na śmiech, na kpinę ze śmierci, ma zapewne łagodzić lęk egzystencjalny. Według mnie Halloween po prostu nie pasuje do tych naszych świąt. Maryla była innego zdania. Może podobała jej się groteskowość Halloween, może też dlatego że w ogóle lubiła wszelkie poważne rozmowy zamykać żartem. Może w tym jej zwyczaju kryła się jakaś myśl o nietrwałości wszystkiego, może te żarty były rodzajem przypomnienia, że nie warto wszystkiego traktować tak bardzo serio, w końcu nic nie jest wieczne, wszystko się zmienia, a wreszcie kiedyś kończy. Może w tych żartach przejawiała się jej prywatna filozofia, zakładająca konieczność zachowania stoickiego dystansu wobec tego, co nieuchronne.


Johanna, Melina und das Patent

Liebe Ewa,

so eine schöne Nachricht können wir heute verkünden! Es ist soweit! 

Ein unfassbares Hurra. Unsere Serie in 8 Teilen ist fertig! DAS PATENT! 

Zweieinhalb Jahre haben wir das Erfinden erforscht und entdeckt. Wir haben Jahrhunderte durchreist und über Innovation nach Innovation gestaunt. Wir haben Laboratorien durchforstet und das Gehirn untersucht. Auf Entdeckungsreise zu den Erfindungen dieser Welt waren wir. Immer auf der Suche: wie geht es, dieses ominöse Erfinden?

AB DEM 10.10. IM RADIO UND ONLINE! 

Reblog: Vermeer van Delft

theartnewspaper.com

José da Silva

Girl Reading a Letter at an Open Window

Art lovers get ready to be struck by Cupid’s arrow, as the first image of the completed restoration of Johannes Vermeer’s Girl Reading a Letter at an Open Window (around 1657-59) has been released today by Dresden’s Gemäldegalerie Alte Meister, fully revealing a hidden image of Cupid. The change to the composition in one of Vermeer’s most famous paintings is so great that the German museum is dubbing it a “new” Vermeer in publicity materials.

The painting has been in the museum’s collection for more than 250 years and the hidden Cupid had been known about since an x-ray in 1979 and infrared reflectography in 2009. It had been assumed that the artist himself had altered the composition by covering over the painting of Cupid.

But when a major restoration project began in May 2017, conservators discovered that the paint on the wall in the background of the painting, covering the naked Cupid, had in fact been added by another person. When layers of varnish from the 19th century began to be removed from the painting, the conservators discovered that the “solubility properties” of the paint in the central section of the wall were different to those elsewhere in the painting.

Following further investigations, including tests in an archaeometry laboratory, it was discovered that layers of binding agent and a layer of dirt existed between the image of Cupid and the overpainting. The conservators concluded that several decades would have passed between the completion of one layer and the addition of the next and therefore concluded that Vermeer could not have painted over the Cupid himself.

Girl Reading a Letter at an Open Window – from the left: old version without Cupid, partially restored and fully restored version; photographed during restoration © Gemäldegalerie Alte Meister, SKD, Photo: Wolfgang Kreische (click on the picture to get a bigger version)

When the discovery was announced to the public in 2019, the senior conservator Uta Neidhardt said that it was “the most sensational experience of my career”. She added: “It makes it a different painting.”

The layer of overpaint was meticulously removed using a scalpel under a microscope, revealing the startlingly altered composition. The painting will go on show next month for the first time since the restoration as the star piece in a major exhibition titled Johannes Vermeer: On Reflection (10 September-2 January 2022) at the Gemäldegalerie in Dresden. The exhibition will include ten Vermeer paintings in total, making it one of the most significant shows on the Dutch Old Master in recent years (there are only around 35 extent Vermeer paintings).

Among the standout loans in the show are The Geographer (1669) from the Städel Museum in Frankfurt; View of Houses in Delft/The Little Street (around 1658) from the Rijksmuseum in Amsterdam; and A Young Woman standing at a Virginal (around 1670-72) from the National Gallery in London, which has a similar painting of Cupid in the background.

Unser Buch

Im August dieses Jahres sind 61 Jahre vergangen seitdem man die Berliner Mauer errichtet hat.
28 Jahre später, am 9. November fiel sie.

Polinnen über die Berliner Mauer

Im Dezember 2020 haben Freunde von polnischer Aktivistin und Autorin, Joanna Trümner (1958-2020) beschlossen, ihr Andenken mit der Herausgabe eines Buches mit ihren Texten über die Berliner Mauer zu ehren.

Elżbieta Kargol und Joanna Trümner, zwei Autorinnen, die schon lange für diesen Blog (ewamaria.blog) schrieben, beschlossen schon 2019, mehrere Texte unter dem Titel »Vor 30 Jahren fiel die Mauer« zum Blog zu bringen.

Sie bereiteten diese Beiträge seit Mitte 2019 vor als ihr gemeinsames Werk, obwohl zuerst war es öfter so, dass Joanna Texte schrieb und Ela Fotos machte. Als Joanna erkrankte, übernahm sie das Schreiben der weiteren Texte. Kurz vor der Fertigstellung des Buches vervollständigte die Publikation Krystyna Koziewicz.

Die Texte und somit das Buch sind (eigentlich selbstverständlich) auf Polnisch entstanden – es waren doch alle Polinnen, diese Frauen, die sich das ganze ausgedacht und beschrieben haben. Auch die Gruppe, die sich zusammen getan hat, um das Buch herauszugeben, war lediglich weiblich.

Im Januar 2020, als das Buch auf Polnisch fertig war, organisierte Ewa Maria Slaska, eine polnische Bloggerin und Redakteurin des Buches, eine Spendenaktion über die Plattform GoFundMe. Die Ergebnisse dieser Aktion übertrafen alle Erwartungen. Es hat sich soviel Geld angesammelt, dass man Entscheidung getroffen hat, all die Texte ins Deutsche übersetzen zu lassen, um das Buch auch auf Deutsch herauszugeben. Die Übersetzung übernahmen zwei weitere Polinnen – Dorota Cygan und Elżbieta Jagiełło. Diese einmalige Frauenriege wurde erst an der Finale durch einen Mann noch, einen Dichter und Grafiker, K. Łamarz unterstützt, der den Satz und Layout vorbereitet und diesen wunderbaren Umschlag entworfen hat, mit dem Bild von Rainer Fetting, »Van Gogh und Mauer« (1978, Akryl auf Leinen, mit freundlicher Erlaubnis des Künstlers).

Wir laden ein! Zapraszamy!

PS. 1. Zbigniew Milewicz und ich (Ewa Maria Slaska) haben an diesem Abend auch Texte über New York gelesen, Fragmente eines anderen Buchprojekts.

PS. 2 Auf dem Bild: Rainer Fetting, »Van Gogh und Mauer« (1978, Akryl auf Leinen, mit freundlicher Erlaubnis des Künstlers)