Die Frau unterwegs

Monika Wrzosek-Müller

Lublin – Tamara Łempicka

Der Ausflug nach Lublin, hauptsächlich zu der Ausstellung, war schön, lehrreich und interessant. Schon die Schnellstraße S 17, auf der wir gefahren sind, erfüllte alle europäischen Standards, mehr noch, war besser als die meisten „Superstrade“ in Italien, gepflegt auch rundherum und kostenlos. Ich habe die Gegend um Lublin und Nałęczów als Kind öfters gesehen, auch von Kazimierz Dolny aus und auch später; sie hat sich so sehr entwickelt, verändert, es wurden prächtige Häuser gebaut, vielfältige Obstplantagen angelegt. Klar, das ist auch der Teil Polens, der die besten Lössböden hat; trotzdem hat mich das Ausmaß des Fortschritts und der Entwicklung überrascht. Für meine Begriffe hat sich da viel mehr verändert als in unserer Uckermark in Brandenburg.

Unterwegs achteten wir auf die vorbeifahrenden Lastwagen; es fuhren nur einige wenige mit weißrussischen Kennzeichen, die meisten hatten ukrainische, russische haben wir überhaupt keine gesehen. Es gab aber viele ukrainischen Personenwagen in beiden Richtungen.

Lublin begrüßte uns mit herrlichem Wetter, mit einer sehr aufgeräumten, renovierten Altstadt, mit vielen Touristen, erstaunlich vielen auch ukrainischen Touristen, die mit ihren Autos da waren; sie machten nicht den Eindruck von Flüchtlingen. Einige von ihnen, vor allem Frauen, begleiteten uns in die Ausstellung weiter, sie filmten alles und sahen sich die Exponate erstaunlich eingehend und interessiert an. Ich fragte mich schon sowieso, warum Lublin, dann vielleicht auch ukrainische Wurzeln bei Tamara Lempicka, doch das Einzige was ich finden konnte, waren eher russische Verbindungen und Verwandtschaften ihres Vaters. Das Lubliner Schloss, das mich bei früheren Besuchen immer an eine aus Pappmaschee aufgestellte Kulisse erinnert und eher abgeschreckt hatte, war sehr sorgfältig restauriert. Im Innenhof sind der Turm und die Kapelle zu besichtigen (Überreste der alten Burg). Nichts deutete auf den Krieg hin, der doch nicht weit, fast um die Ecke weitertobt.

Also der Titel der Ausstellung „Die Frau unterwegs“ passt vielleicht am besten zu dieser doch sehr faszinierenden Frau. Sie hat in ihrem Leben meistens, so scheint mir, das gemacht, was sie wollte, und vor nichts hatte sie Angst, natürlich half ihr das Talent. Das Interesse an ihr und ihrem Werk – ich erinnere mich an eine Ausstellung in Mailand, 2006 im Palazzo Reale, wo sie Tamara de Lempicki genannt wurde; die Mailänder Ausstellung habe ich nicht gesehen, wohl aber die Plakate, die in der ganzen Stadt aushingen, und die langen Schlangen vor dem Eingang – beruht vielleicht auch auf ihrer Art der Selbstinszenierung, auf ihrem Habitus einer Diva, die wohl auch eine gute Künstlerin war; eine coole, schöne Frau, das spielte sie alles sehr gekonnt aus, auch ihre Herkunft, auch ihren Namen. Sie positionierte sich irgendwo zwischen Peggy Guggenheim und den vielen Filmdiven des damaligen Hollywood und ihr Bild trug zum Teil bestimmt zu dem Erfolg bei, den sie in den dreißiger und vierziger Jahren hatte.

Geboren wurde Tamara Rozalia Gurwik-Górska laut einiger Quellen in Warschau am 16. Mai 1898, doch manche sprechen von Moskau und einem zwei Jahren späteren Geburtsdatum. Ihre Eltern gehörten einer Elite an, die in Warschau, Moskau und St. Petersburg zu Hause war, doch immer wieder auch länger in anderen Teilen des Europas weilte, so in der Schweiz, in Italien und in Paris. Ihr Vater wird als reicher russischer Jude, Kaufmann oder Industrieller, beschrieben; er starb bald nach ihrer Geburt. Die Mutter stammte aus einer wohlhabenden polnisch-katholischen Familie, die zahlreiche Beziehungen zu berühmten Künstlern wie Ignacy Paderewski oder Artur Rubinstein pflegte. Sie wuchs eher bei den Großeltern und in Internaten auf. Irgendwann übersiedelte sie dann nach St. Petersburg, wohnte bei ihrer Tante und deren Mann, der Familie Stifter, in einer luxuriösen Residenz. Beim ersten Ball, den sie als ganz junge Frau besuchen durfte, lernte sie ihren späteren Mann Thadé Lempicki kennen. Die beiden heirateten schnell und Tamara wurde bald auch Mutter einer Tochter – Kizette, die sie später oft porträtieren wird. Leider ändert sich die Situation in Petersburg für sie schnell zum Schlechten, die Verwandten emigrierten nach Dänemark. Tadeusz wurde im Winter 1918 verhaftet und in ein Gefängnis gesteckt; Tamara nutzte ihre Bekanntschaft zum schwedischen Konsul und beschaffte falsche Dokumente auch für ihren Mann, sie reisten erst einmal nach Kopenhagen, dann nach Warschau und bald schon nach Paris. Nach einigen dort unter schwierigen Umständen verbrachten Monaten half ihr die Familie, ihre Schwester Adrianna Górska überredete sie zum Studium an der Académie Ranson. Seitdem scheint das Leben für Tamara wieder buntere Farben angenommen zu haben. Durch Vermittlung der Schwester stellte sie ihre Bilder aus; sie wurden von der Kritik warm und positiv aufgenommen. Bald kam es auch zur ersten Reise nach Italien, auf die viele weitere folgen sollten. Sie lernte einflussreiche, künstlerisch interessierte Italiener kennen, flirtete mit einigen von ihnen und wurde in der italienischen Szene bekannt und als Künstlerin anerkannt. Die schon vorher angespannten Beziehungen zu ihrem Mann verschlechterten sich, so dass sie 1928 auseinandergingen. Tadeusz heiratete bald seine neue Liebe, Tamara lernte den ungarischen Baron Raoul Kuffner kennen. In diesen Jahren entstanden Bilder wie „Mein Porträt“ oder auch „Die Frau im grünen Bugatti“, das die Titelseite einer Zeitschrift zierte. Es wurde zum Symbol einer freien, selbstbestimmten Frau und auch eine Ikone des art déco. 1934 heiratete sie zum zweiten Mal, den Baron, zog nach Wien und Budapest, besuchte mehrmals Italien, reiste auch tiefer in den Süden, es zog sie nach Afrika und in den Nahen Osten. Sie suchte die Wärme und das Leben, das ihr eigenes ihr nicht ausreichend gab. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, verließen die Kuffners Europa, sie fuhren nach Amerika. Sie malte dort die Damen der Gesellschaft, er floh als Jude vor dem Naziterror. In Amerika wurden sie jedoch nicht an einem Ort sesshaft, sie besichtigten, wohnten in New York, San Francisco, Los Angeles, Miami aber auch auf Cuba. Auch ihre Töchter kamen nach Amerika. Erst ab 1949 kehrte Tamara mehrmals nach Europa, Italien, Paris zurück. Nach dem Tod ihres Mannes 1962 zog sie zu ihrer Tochter Kizette, die in Huston wohnte. Doch lange hielt sie an einem Ort und wahrscheinlich mit der Familie nicht aus und zog nach Cuernavaca in Mexico, in die Stadt des ewigen Frühlings. 1980 stirbt sie auch dort und ihre Asche wurde am Vulkan Popocatépetl verstreut.

Ihr Leben hat sie an verschiedene Orte geführt, sie blieb nie länger irgendwo, war getrieben von ihren eigenen Ansprüchen oder vom Schicksal? Trotzdem führte sie ein gesellschaftlich sehr erfüllendes Leben; so kam sie auch an ihre Aufträge, meistens durch Mundpropaganda. Sie malt des Öfteren Damen der höheren Gesellschaft, damit verdiente sie genug Geld, um für sich, aber auch für ihre Familie zu sorgen. Vor allem die Bilder mit den klaren, eindeutigen Farben, die mit Schatten und Licht spielten, blieben ihr Markenzeichen, das madonnenhafte Blau, das klare Hoffnungsgrün. Irgendwann war sie eine der bestbezahlten Künstlerinnen der Welt. Schwer wog bestimmt, dass ihre Versuche in anderen Stilrichtungen nie erfolgreich waren. Sie wandte sich auch anderen Themen zu, versuchte Landschaften, Stillleben zu malen; an ihre glorreichen Erfolge der art déco-Zeit konnte sie aber nicht mehr anknüpfen.

Für mich bleibt sie die Ikone einer Zeit, in der das Gefühl der Schönheit mit der Einfachheit zusammenging, in der alles: die Architektur, die Inneneinrichtung, die Gegenstände, alles den Wunsch äußerte, das Schöne zu kultivieren und zu prämieren. Die Ausstellung bringt das eben auch zusammen, zeigt die Einrichtung ihres Appartements und Ateliers in Paris, auch Gegenstände, die sie benutzt hatte, werden ausgestellt. So ergibt sich nicht nur durch ihre Gemälde ein Bild der ganzen Person, nur so kann man sich ihr annähern und sie besser verstehen.

Don Kichot na poddaszu

Przepiękną tę historię, pierwszy rozdział berlińskiej powieści Leberecht Hühnchen znalazł i umieścił na Facebooku Mars Wawrzyn – dziękuję!

Heinrich Seidel, „Życiosław Kurczak” [Leberecht Hühnchen], 1883 – rozdział I

Deutsch (das ganze Buch) HIER

Dowiedziałem się przypadkiem, że mój dobry przyjaciel i kolega ze studiów Życiosław Kurczak już od jakiegoś czasu zamieszkuje w Berlinie i zajmuje stanowisko w jednej z dużych fabryk mechanicznych przed Bramą Oranienburską. Jak to pewnie zwykle bywa, nasza ożywiona początkowo korespondencja stopniowo przygasła i wreszcie całkiem straciliśmy się z oczu; ostatnim znakiem życia od niego była wiadomość o małżeństwie, które zawarte zostało przed około siedmiu laty w małym miasteczku w Westfalii. Jego nazwisko ściśle wiązało się ze wspomnieniem radosnych czasów studenckich i od razu postanowiłem go odszukać, by kapitalnego człowieka ponownie zobaczyć i odświeżyć wspomnienie dawnych dobrych czasów.

Życiosław Kurczak należał do tych uprzywilejowanych, którym dobra wróżka włożyła do kołyski najlepszy prezent — sztukę bycia szczęśliwym; posiadał dar czerpania słodyczy z każdego kwiatu, nawet z zatrutego. Nie pamiętam, bym widział go markotnym dłużej niż pięć minut, potem wypełniający go niepokonany słoneczny blask znowu jaśniał i umiał nawet najtrudniejszą sprawę zobaczyć przez różowe okulary. W Hanowerze, gdzie studiowaliśmy na politechnice, otrzymywał nader skromne wsparcie z domu i zarabiał na konieczne wydatki udzielaniem licho opłacanych korepetycji; nie opuszczał przy tym jednak żadnego spotkania studenckiego i — co było dla mnie najtrudniejsze do pojęcia — prawie zawsze miał pieniądze, tak że mógł drugiemu coś pożyczyć. Któregoś niedzielnego wieczora znalazłem się w tym, muszę wyznać, nierzadkim położeniu, że wszystkie me źródła wsparcia wyschły, podczas gdy weksel miał nadejść dopiero za kilka dni. Po starannym przetrząśnięciu wszystkich kieszeni i wyciągnięciu wszystkich szuflad zgromadziłem zaledwie trzydzieści fenigów i z tym majątkiem, samotnie pobrzękującym mi w kieszeni, włóczyłem się po ulicach, gorączkowo zastanawiając się nad najkorzystniejszym sposobem utopienia tego kapitału. Te rozmyślania przerwał Kurczak, który nagle stanął przede mną z najszczęśliwszą miną na świecie i zapytał, czy nie mógłbym pożyczyć mu trzech talarów. Ponieważ o to samo chciałem zapytać jego, nie mogłem powstrzymać się od śmiechu i wyjaśniłem, w czym rzecz.

Wspaniale — rzekł. – A więc masz jeszcze trzydzieści fenigów? Kiedy dodamy jedno z drugim, nic też nie przybędzie. Ja właśnie wszystko oddałem naszemu krajanowi Braunowi, który musiał dorzucić się do dużego interesu i oczywiście koniecznie potrzebował pieniędzy. A więc masz jeszcze trzydzieści fenigów? Za to wesoło spędzimy sobie wieczór!

Popatrzyłem na niego zdumiony.

— Daj mi no tylko pieniądze — rzekł — chcę iść na zakupy — w domu też mam różne rzeczy — to będzie lukullusowa, powiadam, lukullusowa uczta.

Ruszyliśmy wąskimi uliczkami w kierunku przedmieścia, gdzie mieszkał. Po drodze zniknął w małym, skromnym sklepiku, który można było poznać po parze skrzyżowanych wapiennych fajeczek, kilku zakurzonych paczkach cykorii i tytoniu, pojemnikach z pastą do butów i garnkach z musztardą, a po chwili wyłonił się stamtąd z dwiema torbami.

Życiosław Kurczak mieszkał na poddaszu śmiesznie małego i niskiego domku, położonego w równie miniaturowym ogrodzie. W pokoju dziennym było akurat tyle miejsca, żeby dwóch bezpretensjonalnych mężczyzn mogło rozprostować nogi, a obok znajdował się pokoik ze skosem, niemal w całości zajmowany przez jego łóżko, tak że kiedy Kurczak siedząc na łóżku chciał założył buty, musiał otwierać drzwi. W klitce tej było jednak coś przytulnego; przeszło na nią coś z pogodnego usposobienia jej mieszkańca.

— Przede wszystkim ogrzej się – rzekł Kurczak — i siadaj na sofie, znajdź sobie jednak dolinkę. Sofa jest nieco górzysta i ważne jest, by usiąść w dolinie.

Rozdmuchał ogień w wolnostojącym żelaznym piecyku, który pod względem wielkości miał się tak mniej więcej do zwykłego pieca jak jamnik do nowofundlanda, i z zadowoleniem przyglądał się rozgorzałemu płomykowi. Piec ten był przedmiotem jego ciągłego zachwytu.

— Nie rozumiem – powiedział — co ludzie mają przeciwko żelaznym piecykom. Za kwadrans mamy tu ciepło. A to, że trzeba ognia pilnować i go podtrzymywać, to jest najprzyjemniejsze zajęcie, jakie znam. A kiedy za oknem trzaskające mrozy, on ślicznie się prezentuje, kiedy taki czerwony i buńczuczny stoi sobie w kącie i na przekór zimnu się rozżarza.

Następnie chwycił mały pordzewiały blaszany garnek, napełnił go wodą i postawił na piecu. Potem nakrył do stołu. W niedużej drewnianej szafce znajdowały się sprzęty kuchenne. Były to dwie filiżanki, jedna wąska wysoka, z błękitną niezapominajką i niezbyt pasującą podstawką, druga całkiem szeroka płaska, której brakowało uchwytu. Dalej ujawniła się mała krzywa maselniczka, blaszana puszka z herbatą i okrągła papierowa tutka, niegdyś mieszcząca kołnierzyki do koszuli, dzisiaj awansowana do rangi cukiernicy. Najkosztowniejszym elementem był jednak wykonany z brązowej ceramiki mały okrągły imbryk do herbaty, z którym obchodził się wyjątkowo ostrożnie, jakby był rodzinną pamiątką i szczególną świętością. Trzy talerze i dwa noże, na tyle do siebie niepodobne, na ile to jest możliwe pośród noży stołowych, widelec z dwoma zaledwie zębami i z fatalną skłonnością do gubienia rączki oraz dwie powyginane łyżeczki ze sztucznego srebra dopełniały zestawu.

Ustawiwszy z pewną zręcznością wszystkie te przedmioty, powiódł po nich pełnym zadowolenia łagodnym spojrzeniem i rzekł: — Cały mój dobytek. Jest to już jednak przecież niewielki wstęp do gospodarności.

Tymczasem woda zawrzała i Kurczak wyciągnął z większej torby pięć jajek, które następnie z wielką zręcznością i przy pomocy swego zegarka kieszonkowego jął gotować. Nastawiwszy następnie świeżą wodę na herbatę i wydobywszy wielki bochen chleba, usadowił się z wyrazem najwyższego zadowolenia na twarzy w sąsiedniej dolince sofy i rozpoczęła się wieczerza.

Zjadłszy jedno jajko, mój przyjaciel ujął drugie i spojrzał na nie refleksyjnie. — Patrz, takie jajko – rzekł — a zawiera całą kurę, musi być tylko wysiedziane. A gdy podrośnie, ta znowu składa jajka, z których znowu będą kury i tak dalej, pokolenie za pokoleniem, niezliczone zastępy zaludniające ziemię. Teraz biorę to jajko i z jednym kęsem wszystkie znikają. Oto, co nazywam ucztą!

Tak ucztowaliśmy i popijaliśmy przy tym herbatę. Ponieważ pięć przez dwa nie idzie, zostało jedno małe, osobliwe żółte jajko, które postanowiliśmy podzielić. — Zdarza się – rzekł mój przyjaciel, zręcznie opukując jajko ostrzem noża, by je rozpołowić — zdarza się, że pośród zwykłych jajek zaplącze się nader rzadki egzemplarz. Bażanty składają takie małe żółte i wierzę istotnie, że to jajko bażancie; miałem kiedyś jedno w kolekcji i wyglądało dokładnie tak samo.

Wydobył swoją połówkę ze skorupki i z namysłem spożył. Potem oparł się wygodnie i z półprzymkniętymi oczami i uśmiechem gastronomicznego błogostanu wyszeptał: — Bażant! Lukullusowa!

Po jedzeniu objawiła się fatalna okoliczność. Mieliśmy wprawdzie tytoń, bo zakupiona wcześniej przez Kurczaka wąska niebieska torebka zawierała tego wybornego ziela za dziesięć fenigów, mój przyjaciel posiadał wszakże tylko jedną wadliwą fajkę, której ustnik zgryziony był do ostatniej główki, a cybuch, będąc o wiele za mały względem kolanka, miał ten niezapomniany zwyczaj, że nagle wybuchał i na nogawki spodni spadał wtedy deszcz iskier.

— Tę trudność łatwo rozwiążemy – oświadczył Kurczak – mam tu Don Kiszota (tytuł ten obok Biblii i kilku prac naukowych stanowił całość jego biblioteki) – jeden pali, drugi czyta, rozdział za rozdziałem. Ty jako gość otrzymujesz fajkę jako pierwszy, więc wszystko jest w porządku.

Potem, gdy ja nabijałem fajkę, a on z namysłem siorbał resztkę herbaty, przyszła mu do głowy nowa myśl.

— To dość niesamowite, gdy się pomyśli, że po to, bym ja mógł w spokoju siorbać herbatę, a ty palić fajkę, pracowity Chińczyk w odległym kraju sadzi sadzonki, a Murzyn pracuje w tropikalnym słońcu. Do tego wielkie parowce w sztormie i szkwale przedzierają się dla nas przez oceany, a karawany ciągną przez rozpalone pustynie. Dumny król handlu-milioner, co w pałacu w Hamburgu mieszka i nad brzegiem Łaby książęcą posiada rezydencję, musi część swojej troski nam poświęcać i podczas gdy jemu zmiany koniunktury nie pozwalają spać po nocach, my leżymy sobie wygodnie wyciągnięci i marzymy o pięknych sprawach, pozwalając jemu zadręczać się tym, byśmy my mogli nabyć herbatę i tytoń. Smakuje mi podwójnie, gdy o tym myślę.

Ach, nie brał pod uwagę, że większość tej herbaty mogła wyrosnąć na rodzimej wierzbie nad brzegiem leniwie płynącego potoku, a tytoń w najlepszym razie pochodził z Marchii Wkrzańskiej, jeżeli nie został wyhodowany na polach Meklemburgii z tej samej rzepy, z której powstał cukier, co osłodził nam herbatę.

Następnie zagłębiliśmy się ponownie w starym wiecznym Don Kiszocie i tak wieczór ów wesoło i spokojnie dobiegł końca.

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Heinrich Seidel (1842-1906) był niezwykłą osobowością, inżynierem, pisarzem i poetą: https://en.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Seidel albo tu – po niemiecku.

Was kannst du mir, Herr, geben?

Was wirst du machen, Herr, wenn ich sterbe? (Foto: Konrad Kozaczek)

Ela Kargol und Ewa Maria Slaska, die sowohl den Blog ewamaria.blog als auch eine informelle Gruppe dreier Freudinnen vertreten (die eine Freundin – Krystyna Koziewicz – fuhr gerade zur Reha) möchten zu Ehren des 41. Geburtstags der Regenbogenfabrik ihre Zeit, ihre Gedanken und ihre Spaziergänge darstellen zu den Themen Pandemie, Lockdown, Krankheit, Verlust und Krieg.

Und trotz all dieser schweren Lasten zeigen, dass frau (versuchen) kann, ihren Optimismus, ihre Autoironie und, ja, auch Humor zu bewahren.

Es kommen Texte, Fotos, Plaudereien, Musik und Gedichte. Hier ein Gedicht:

Ela Kargol, Frühling in meinem Garten

Der Frühling in meinem Garten ein bisschen unbeholfen,
als ob es ihm verboten wäre, das Haus zu verlassen.
Nun, Knospen sind da und Gras vom letzten Jahr,
ein paar Gänseblümchen auf dem blassen Rasen.
Nur die Veilchen wollen sich vielleicht beeilen,
sie duften, sie violetten…
Die Eiche noch im Winterrock, nicht angezogen,
könnte doch noch keinen Lenzkleid kaufen,
zieht ihren Mantel nicht aus
klammert sich an den Zaun
streckt sich gelangeweilt aus.

Was blühen soll, wird blühen, aber bei dem Nachbarn
Bei uns fraßen Mäuse alles, worauf es ihnen pfiff.
Oder legten sich einen Vorrat an
Für unsichere Zeiten
Diese Unsicherheit
Auch im Frühling,
weiß nicht, was sie tun soll,
sie liest die Leitlinien nicht.

Die Bienen wählen bald ihre Queen
setzen ihr eine goldene Krone auf.
Nun, die Königin sieht mit einer Krone gut aus.
Andere werden sie gerne ausziehen,
Abdanken, zurückweisen,
sie verlassen das Königreich,
…keinen Frühling wollend.
Hinter einem Vorhang schauen sie nach,
ob die Sonne schon scheint, der Apfelbaum blüht,
oder der Flieder.

SprachCafé Polnisch & ewamaria.blog

präsentieren

FRIDAY, 18 MÄRZ 2022 FROM 19:00-21:00

Event by SprachCafé Polnisch e.V. – Polska Kafejka Językowa

Schulzestr. 1
13187 Berlin Pankow

Trzy berlinianki i szczecinianki z wyboru, zamiłowane czytelniczki i niestrudzone spacerowiczki, od kilku już lat eksplorują swoje miasta, opisują swoje spacery, poszukiwania i lektury na Facebooku i na blogu ewamaria.blog. Od marca 2022 roku zapraszają na comiesięczne spotkania do Polskiej Kafejki Językowej.

Obowiązują reguły 2G plus (centrum testowania znajduje się tuż koło stacji Wollankstr.)

Spotkanie odbędzie się w ramach projektu „SprachCafé 2.0″- FEIN-Pilotprojekt oraz “Od 10 lat razem” – przy wsparciu Urzędu Dzielnicowego Pankow.

Drei Wahlberlinerinnen und Wahlstettinerinnen, leidenschaftliche Leserinnen und unermüdliche Spaziergängerinnen erkunden seit einigen Jahren ihre Städte und berichten auf Facebook und im ewamaria.blog von ihren Spaziergängen, Recherchen und Lektüren. Ab März 2022 laden sie einmal im Monat zum Treffen im Sprachcafé Polnisch ein.
Seid dabei!
Es gelten aktuelle Covid-Regelungen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Projekte „SprachCafé 2.0″- FEIN-Pilotprojekt sowie “Seit 10 Jahren zusammen” statt – mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.

Märztreffen

Serdecznie zapraszamy na spotkanie z nową książką wydaną przez Monikę Szymanik, „Dzieciństwo 1935–1949”. Autorką książki jest Christel Schubert (1935–2019), przedwojenna mieszkanka secesyjnej i reprezentacyjnej kamienicy przy ulicy Świętego Wojciecha 1 (dawnej Karkutschstrasse) w Szczecinie. Swoje wspomnienia spisała kilkadziesiąt lat po opuszczeniu Stettina. Monika Szymanik, która już w pierwszym swoim albumie „Kamienica w lesie” pokazuje nam stary kamieniczny Szczecin, spaceruje śladami małej Christel i jej wspomnień, zatrzymując w obiektywie komórki (tak, komórki!) te miejsca sprzed 80 lat, które nierzadko wyglądają już inaczej i są niemymi świadkami już innych historii.
W spotkaniu weźmie udział Siegmar Jonas, brat Christel Schubert.

Przy okazji rozmowy o dzieciństwie podczas tamtej wojny na pewno porozmawiamy też o tej wojnie, która dzieje się tu i teraz i dotyka, jak tamta, nie tylko żołnierzy, ale wszystkich, dzieci, kobiety, starych, chorych.

Wir möchten Sie herzlich zu einem Treffen mit dem neuen Buch von Monika Szymanik einladen – “Kindheit 1935–1949”. Die Autorin des Buches ist Christel Schubert (1935–2019), eine Vorkriegsbewohnerin eines repräsentativen Mietshauses in der Święty-Wojciech-Straße 1 (ehemalige Karkutschstraße) in Szczecin.
Christel hat ihre Erinnerungen mehrere Jahre nach ihrem Verlassen der Stadt in einem Tagebuch festgehalten. Monika Szymanik, die uns schon in ihrem ersten Fotoalbum “Altbauliebe einer Stettinerin” das alte Stettin im neuen Szczecin zeigt, wandelt auf den Spuren der kleinen Christel und ihrer Erinnerungen und fängt mit dem Objektiv ihres Handys (ja, Handy!) jene Orte von vor 80 Jahren ein, die heute oft anders aussehen und stumme Zeugen schon anderen Geschichten sind.
Am unser Treffen nimmt teil Siegmar Jonas, Bruder von Christel Schubert.

Bei dem Gespräch über das Leben eines kleinen Mädchens während des 2. Weltkrieges kommen wir unausweislich auch an den aktuellen Krieg – den Putins gegen Ukraina, der, wie auch der Krieg damals, nicht nur den Soldaten gilt, sondern allen: Kindern, Frauen, Alten, Kranken.


Frauenblick auf den Krieg

Monika Wrzosek-Müller

Vom Krieg in der Ukraine in dem Piłsudski-Museum

Seit einigen Tagen dauert ein absurder, unmenschlicher und brutaler Krieg in der Ukraine. Lange standen die russischen Einheiten entlang der Grenze und viele (mich eingeschlossen) dachten, es wird bei dem Theater und den Drohungen bleiben. Putin würde seine Tiraden ausspucken und die Welt würde ihn zurechtweisen. Die amerikanischen Informationen, nach denen die Invasion in zwei Tagen, dann in vier, dann am nächsten Wochenende beginnen sollte, tat ich als Übertreibung ab. Doch ich wurde eines Besseren belehrt, er hat das Unvorstellbare doch in die Tat umgesetzt und wir schauen zu. Das macht einen so mutlos, ratlos und auch wütend. Inzwischen dauert der Krieg drei Wochen, nach Polen sind über eine Million Menschen geflüchtet, hauptsächlich Frauen und Kinder; drei von ihnen mit vier Kindern beherberge ich in der Wohnung meiner Mutter. Die Polen helfen musterhaft, mit großer Empathie und Wärme, vieles ist sehr gut organisiert, aber wie lange und wie viele Menschen werden sie aushalten können. Auf der anderen Seite wird ununterbrochen geredet, dabei erreicht man eher wenig; wir haben diesen Verrückten zu lange machen lassen, die Augen zugemacht und seine Unmenschlichkeit nicht sehen wollen, zu mächtig waren die Konzerne, die Industrie; Gas, Öl, Stahl, floss günstig aus Russland … alles Faktoren, die mehr zählten als die Moral. Jetzt rächt sich das, alle haben Angst und wissen nicht, wie man diesen Knoten lösen könnte. Die fahrende Lokomotive der Vernichtung ist nur schwer zu stoppen, auch wenn die Ukrainer wirklich unheimlichen Mut, strategische Intelligenz und Kampfbereitschaft zeigen.

Eigentlich sollte der Anfang dieses Textes mit der spontanen Spendenhilfe für die Ukrainer, die ich zufällig im Piłsudski-Museum am Anfang der Invasion miterlebt habe, eine Überleitung zu einem Text über das Museum bilden. Inzwischen bin ich in die Geschehnisse tief verwickelt und weiß nicht recht, ob eine Information über das Museum in diesen Zeiten sinnvoll ist, auch wenn die historischen Parallelen in diesen dramatischen Zeiten stärker sichtbar sind; viele Polen haben das Gefühl eines déja vue: was muss noch Schlimmeres passieren, damit man wirklich jegliche Verbindung nach Russland abbricht, den Geldfluss ganz unterbindet. Vielleicht bietet die Beschäftigung mit dem Museum etwas Ablenkung von der ständigen Flut der Informationen und Bilder über diesen schrecklichen, wirklich makabren und unvorstellbaren Krieg, die wir hier in Warschau bekommen.

Also: das Museum, das am 14. August 2020 eröffnet wurde, liegt in dem kleinen Örtchen Sulejówek, früher nicht zu Warschau gehörend, dort, wo Piłsudski sich im Alter zurückgezogen hatte; es nimmt ein Terrain von ca. 4 Ha ein. Es existiert noch sein Wohnhaus, die Villa Milusin, das man auch besichtigen kann, dazu zwei weitere alte Gebäude – ein hölzernes Sommerhaus, die Villa Bzów [Villa Flieder], typisch für diese Gegend, und ein Quartier für Piłsudskis militärische Leibgarde. Auf dem großen Terrain inmitten von Kiefernwald wurde dann ein Kubus, das Gebäude des Museums, errichtet. Es harmoniert mit der Natur rundherum, ist aber ein sehr moderner, großer Betonbau nach den Plänen des Piłsudski-Enkels Krzysztof Jaraczewski und Radosław Kacprzak. Der Bau passt sich gut an die Umgebung an, ist nicht zu hoch, die meisten Ausstellungsräume befinden sich unter der Erde. Vor dem Eingang gibt es eine Skulptur: Piłsudski als Vater mit seinen Töchtern, sitzend auf einer Bank. Die ständige Ausstellung trägt den Titel: Dla Rzeczpospolitej. Józef Piłsudski 1867-1935 w Muzeum Józefa Piłsudskiego w Sulejówku. [Für die Republik. Józef Piłsudski 1867-1935 im Museum Józef Piłsudski in Sulejówek].

Beim Betreten des Museums hat man schon etwas das Gefühl, ein Mausoleum, ein Grab des Tutenchamun zu betreten, eine breite Marmortreppe führt zwei Stockwerke tief unter die Erde, doch man wird dann sehr gut durch die sorgfältig und breit angelegten Ausstellungräume geleitet, erfährt viel nicht nur über die Person Piłsudskis, sondern auch über die Geschichte der Zwischenkriegszeit, des damals gerade erst wiedererstandenen polnischen Staats. Dadurch gewinnt das Museum an Wichtigkeit und Bedeutung; es ist eine Ausstellung über die Jahre der Zweiten Polnischen Republik, über die Euphorie der Freiheit, der Unabhängigkeit und der Selbstbestimmung, die mit der Person Józef Piłsudskis verbunden war. Die Ausstellung ist sehr durchdacht und hat mehrere Darstellungsebenen. Der erste deutlich sichtbare Faden führt durch die Biographie Piłsudskis, Kindheit und Schule, Elternhaus etc… Der Besucher durchschreitet durch sechs chronologisch angeordnete Räume das Leben Pilsudskis: „Ziuk“ (der Kosename), „Wiktor“, der Kommandant, der Naczelnik [der Vorsteher], der Marszałek [der Marschall], der sechste Raum heißt „Symbol“ und betrifft mehr Piłsudskis Vermächtnis für Polen. Parallel dazu werden Ereignisse aus Europa, manchmal der Welt an historischen Achsen stichwortartig dargestellt, für mich eine wunderbare Lehrstunde in Geschichte. Natürlich nehmen auch Ereignisse in Polen und den Nachbarländern, die Bezüge und Zusammenhänge zwischen ihnen einen wichtigen Anteil an der Ausstellung teil.

Vom unteren Teil, bis 1918, gelangt man über eine Art von Rampe nach oben, an riesigen Leinwänden oder Bildschirmen vorbei, auf denen Ausschnitte der historischen Ereignisse aus der Zeit gezeigt werden, der Kampf um die Unabhängigkeit und Souveränität Polens. Auf dem Zwischengeschoss wird dann Piłsudskis Tätigkeit im freien Polen gezeigt. Alles wird durch Räume mit dem Thema Symbol durchschnitten, was zum Nachdenken und zum Herstellen geschichtlicher Parallelen anregen soll. Damit hatte ich dann auch mehr Schwierigkeiten; es ist auch nicht mehr so eindeutig positiv und erbauend, was in der Zeit passierte.

Als ich die Ausstellung zum ersten Mal gesehen hatte, deutlich vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine, war ich doch etwas vom Ausmaß der Stilisierung des großen Staatsmanns, um nicht zu sagen Führers, überrascht und von den eher geringen Anstrengungen, das zu relativieren. Jetzt haben sogar solche Schlagworte wie: „Nie oddamy Wilna, nie oddamy Lwowa“ [Wir geben Vilnius nicht preis, wir geben Lviv nicht preis“] einen anderen Klang und Charakter. Mögen wir diese Krise sobald wie möglich bewältigen.

Dwa wiersze wojenne

Mieczysław Węglewicz

***

Drzemie Bóg zmęczony
gdzieś w koronach drzew
a w tych drzewach wiatr mu nuci
ukraiński śpiew

Od Czerwonej Połoniny do Czarnego Morza
gore ziemia Ukrainy
w rzekach łzy i pożar
Dnieprem, Prutem, Czeremuszem płyną łzy i krew
Bóg jest z nami
choć zmęczony
śpi
w koronach drzew
Ale uwierz Nasza Ziemio
my jak klucz żurawi
powrócimy Wolni, wiosną
nikt Cię nie zostawi
Uwierz wolna Ukraino
nie cofniemy słowa
Zbudujemy nasze domy
jeszcze raz od nowa

Tułacze

Jadą i idą,
Nie śpią i płaczą
Na plecach niosą
dolę tułaczą
I smutek w oczach
czarny,
ogromny
Lęk polnej sarny
w sercach bezdomnych
Jadą i idą
Nie śpią i płaczą
Na plecach niosą
dolę tułaczą

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Anne Schmidt

Foto Anne Schmidt

13 Tage nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine fuhr ich mit 2 Töpfen heißer Linsensuppe zum Berliner Hauptbahnhof, wo sich hunderte von ukrainischen Flüchtlingen vor einer einzigen Essensausgabe drängten.
Ich hatte am Abend vorher in der Berliner Abendschau davon gehört, dass es im Bahnhof keine Möglichkeit gäbe etwas zu kochen. Also brachte ich eine vegetarische und eine Suppe mit Fleisch in noch warmem Zustand mit Hilfe der Freiwilligen unter das hungrige Volk.
Die Töpfe ließ ich gleich da, in der Hoffnung, sie könnten dem spendablen Hotel von der anderen Straßenseite von Nutzen sein.
Nach einem Slalomlauf durch Taschen, Koffer und Rucksäcke mitsamt darauf kauernden Menschen gelangte ich ins Freie am Washington-Platz unter einem azurblauen Himmel.
Der alles beherrschande Cube spiegelte Gebäude, Menschen und Bäume wider, unter ihnen ein kleines Bäumchen mit dichtem braunen Laub. Da ein kleiner Zaun dieses Bäumchen umgibt, war mir sofort klar, dass es das Bäumchen sein muss, dass 2014 angedenk der Opfer vom Maidan, vom damaligen ukrainischen Botschafter in Deutschland und dem ehemaligen deutschen Botschafter in der Ukraine gepflanzt worden war.
Bei näherer Betrachtung sah ich ein Schild an dem Bäumchen, auf dem des größten ukrainischen Dichters gedacht wird.
Mir ist sein Name entfallen, aber er ist es sicherlich wert, bei dem nächsten Ausflug ins Regierungsviertel dieses umzänte Bäumchen am Spreeufer gegenüber vom Cube aufzusuchen und den gelb-blauen Bändern an seinen Ästen noch die eigenen hizuzufügen.

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Autorin hat ihre Angaben ein paar Tage später ergänzt: Es ist Taras Szewczenko Baum. Taras Hryhorowytsch Schewtschenko (ukrainisch Тарас Григорович Шевченко, wiss. Transliteration Taras Hryhorovyč Ševčenko; * 25. Februar / 9. März 1814; † 26. Februar / 10. März 1861) war Maler und der bedeutendste ukrainische Lyriker. War so wichtig wie in Deutschland Goethe und in Polen – Mickiewicz.

Der bittere Donnerstag

Joasia Rubinroth

Po polsku

SWEET THURSDAY

SŁODKI CZWARTEK

DER SÜSSE DONNERSTAG

Weiterhin bitter.

Weil: so süß und nach Regenbogen hat der Kaffee geschmeckt auf dem Balkon in Odessa, letzten August.

Vor 17 Wochen noch ein Erlebnis:

Im Restaurant mit Krankenhausbetten, im Garten mit Villa, im ehemaligen Sanatorium…

… die weiße Pavlova: die so heißt, weil die Schlagsahne im Idealfall aussieht wie das Tütü von Anna Pavlova, wenn es im Pas de deux schwebt.

Heute hingegen vielleicht die Rettung:

Die ukrainische Spezialität: der Speck SALO.

Es gibt ihn auch mit Schokolade. Von anderen Nationen auch ungesündestes Essen der Welt genannt, von der Popsängerin Ruslana bevorzugt.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/3825221.stm

Bis vor zwei Wochen noch in Odessa auf dem Markt zu kaufen gewesen.

Auch zum Verkauf standen: Nackthunde.

Heute? Nacktes Grauen statt Nackthunde.

Eigentlich sollte es um Zuckertüten in Petersburger Hängung gehen.

Statt dessen eine Erinnerung an eines der schönsten Museen der Welt…

… dessen Petersburger Hängung abgehängt im Keller vor den Bomben Schutz sucht.

Humor, durch alte ernste, gewichtige Meister neben modernen Grafiken.

Heute Kellerluft und Artillerie-Beschuss statt Kenner-Blicke und Museums-Selfies.

Heute Sturmgewehr in die Hand, statt Höschen aus und Tanz mit Matisse.

Matisse in der Sonne, auf dem Weg zur Bar am Luxusstrand, wo die Botox-Frauen ihre Silicon-Brüste spazieren führten.

Heute? Kugelsichere Weste statt Botox und Molotov-Cocktails statt Sex on the Beach und Bier am Strand.

Vor 17 Wochen feierte die Ukraine seine Unabhängigkeit.

Damals schon bitter, mit Kampfmitteln zu feiern.

Eigentlich sollte es um SUCHT nach ZUCKER gehen.

Abhängigkeit, genannt auch SUCHT bezeichnet das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es können die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und die sozialen Chancen eines Individuums beeinträchtigt werden. (Zitat Internet)

Heutiger Mittelpunkt: Putins Imperialismus, die Besessenheit nach dem Zarenreich.

Es sollte um Süßes gehen, es ist abscheulich .

Frauenblick auf eine Stadt

Monika Wrzosek-Müller

Żyrardów eine ehemalige Musterstadt der Leinenindustrie

An die Leinenvorhänge in meinem Kinderzimmer erinnere ich mich sehr gut. Das Orange war leuchtend und die grob gewebte Struktur ließ auch immer die Sonne durchscheinen. Mir wären etwas enger, dichter gewebte Stoffe lieber gewesen, hinter denen man sich besser verstecken und etwas mehr Schatten haben könnte. Doch diesen Leinen gab es zu kaufen und es war auch bunt, farbenfroh, im Gegensatz zu der grauen, wirklich grauen Wirklichkeit. Damals habe ich gar nicht daran gedacht, dass sich die Leinenfabriken nicht weit von Warschau befanden und der Stoff dort hergestellt wurde, deshalb auch erhältlich war. Doch die Farbigkeit und die schönen Muster sind mir immer noch in Erinnerung; die Vorhänge wurden dann im Lauf der Jahre in Kissenbezüge umgenäht. Später, als Teenager, hatte ich auch ein langes Kleid aus Leinen, exakt aus dem Leinenstoff für Kartoffelsäcke – grob, naturfarben, das Kleid lang, mit Fransen unten, sehr herausfordernd, vor allem für meine Eltern. Ansonsten hielten sie sehr an polnische Produkte, und Leinen war ein solches.

Jetzt, an dem bisher einzigen schönen Wochenende seit Weihnachten, haben wir von Warschau aus einen Ausflug nach Żyrardów unternommen. Die Stadt liegt etwa 45 Km entfernt von der Hauptstadt, in südwestliche Richtung. Sie ist leicht zu erreichen, sowohl von der Autobahn nach Posen aus als auch von der nach Kielce, sie liegt eben in der Mitte, in der flachen, platten masowischen Ebene, ziemlich unwirklich, als einziger geschlossener Komplex erhalten, vom Krieg einfach unberührt geblieben. Sie ist auch mit der Bahn zu erreichen, auf der Strecke nach Łódź. Schon seit 1845 hatte Żyrardów einen Bahnanschluss, es lag an der Eisenbahnstrecke Warschau-Wien.

Überhaupt kommt man in dem Städtchen nicht aus dem Staunen heraus; es stehen noch so viele Bauten aus dem 19. Jahrhundert: der alte, schöne Bahnhof im Stil eines polnischen Landhauses, mit prächtigen Kachelöfen im Wartesaal, die ganze Siedlung von süßen Arbeiterhäusern aus Backstein, mit Holzhäuschen in den Gärtchen, wo die Arbeiter Hühner hielten und Wirtschaftsräume hatten. Es ist atemberaubend, diese Holzkonstruktionen zu sehen, die ältesten aus den 1870er Jahren. Und sie existieren immer noch und werden von den jetzigen Bewohnern auch benutzt. Die Häuser sind noch nicht restauriert, werden aber weiter bewohnt. Im Zentrum der Siedlung gibt es natürlich eine imposante Pfarrkirche im neugotischen Stil, 1900-1903 erbaut; es gab mehrere Kirchen verschiedener Konfessionen, wie es auch verschiedene Nationalitäten gab, die in dem Städtchen zusammenlebten: Polen, Juden, Tschechen, Slowaken, Franzosen, Ukrainer, Russen; sogar Schotten und Engländer soll es gegeben haben. Die katholische Pfarrkirche ragt mit ihren beiden imposanten Kirchtürmen in der flachen Landschaft empor und man sieht sie schon von weitem. Vor der Pfarrkirche war früher der Marktplatz, heute eher eine Grünanlage mit Bänken und Rosenbeeten. Gegenüber, auf der anderen Seite der Hauptstraße („Straße des 1. Mai“) erhebt sehr der ganze Komplex der Fabrikanlagen mit der alten und neuen Spinnerei und der Strumpfweberei, die jetzt, gründlich saniert, in sehr interessant aussehende Lofts und Wohnungen umgewandelt wurde. Die Ausmaße dieser Bauten lassen den Besucher staunen, aber es handelte sich ja um die größte Leinenproduktionsstätte in Europa und die Strumpffabrik soll immerhin die größte im russischen Reich gewesen sein. Weitere Sehenswürdigkeiten kann man aufzählen: die alten Schulen und das Fabrikkrankenhaus, auch ein Waisenheim und ein Kindergarten haben dort Platz, es fehlte nicht einmal eine Bade- und Waschanstalt. Schließlich waren da die imposanten Gebäude der Verwaltung, das Kontor, das Magistratsgebäude; alle diese Bauten waren hauptsächlich aus rotem Backstein errichtet, was vielleicht an Łódź erinnert, aber allgemein in diesen Breitengraden nicht sehr häufig vorkam.

Das alles war mit Grünanlagen und Parks geplant worden und der Entwurf wurde auf der Weltausstellung in Paris als Mustersiedlung präsentiert. Offensichtlich war den Fabrikanten auch Kultur und Unterhaltung wichtig, schon 1913 entstand das Volkshaus Karl Dittrichs mit einer Bühne, später als Kino genutzt, und die „Ressource“, ein jetzt sehr schön restauriertes Gebäude, das als Touristeninformationszentrum, Hotel und Restaurant dient und früher eine Art englischen Club und ein Theater beherbergte. Man geht wirklich staunend herum – überrascht, dass damals so gründlich über ein Bauensemble nachgedacht wurde; z.B. wurde das Arbeiterquartier sorgsam getrennt von den Direktorenvillen errichtet. Mitten im sehr schön angelegten Park steht auch die Repräsentationsvilla von Karl Dittrich, jetzt ein Museum. Der Park mit seinen Wasserläufen und kleinen Brückchen, alten Buchen und Pavillons zum Verweilen wurde auch erst vor Kurzem instandgesetzt. Natürlich lag das Städtchen an einem Flüsschen, denn die Leinenproduktion verlangte viel Wasser. Ich habe sehr gelacht über seinen Namen: Pisia Gągolina (das Wort pisa stammt angeblich aus altpreußisch und bedeutete fließen, gągolina dagegen kommt von den Lauten, die die Gänse erzeugen).

Immer wieder dachte ich, das ist eine komplette Welt für sich, eingeschlossen, perfekt in sich stimmig; man konnte da leben, arbeiten, in die Schule gehen und nie herauskommen, nie den Ort wechseln; nur für den Handel, für den Verkauf mussten die Herren Direktoren sich in die Ferne, hinaus in die Welt draußen wagen. Die Produkte, die Leinenstoffe wurden in vielen Städten Europas verkauft. Die Fabrik betrieb Läden unter anderem in Warschau, Kalisz, Tschenstochau, Posen und St. Petersburg.

Ich lief durch die kleinen, von Bäumen gesäumten Straßen und stellte mir vor, wie es war damals, als die Fabriken noch in Betrieb waren, die Schornsteine Rauch ausspuckten, die Maschinen unheimlich lärmten, die Damen in den langen Kleidern spazierten und die Arbeiter und Arbeiterinnen (denn davon gab es viele) in graublauen Arbeitsuniformen vorbeihuschten. Die Vergangenheit ist hier sehr genau sichtbar und nachfühlbar, fast konserviert; die Zukunft mit den schönen Lofts noch sehr unsicher, gewünscht aber nicht gelebt.

Noch ein Aspekt ist mir bei dem Städtchen wichtig; ich hörte davon in Prag, da wollte ein junger tschechischer Historiker eine Arbeit darüber schreiben. Die Verbindungen zu Tschechen sind vielfältig und gehen tief. Die zweite Entwicklungsphase der Fabrikstadt, seit der Übernahme durch Dittrich und Hielle, die eben aus Nordböhmen kamen, brachte eine rasante Entwicklung und beträchtlichen Ausbau. Sie nannten ihr Unternehmen Zyrardower Manufacturen Hielle & Diettrich und beschäftigten eine Menge von Arbeitern und sorgten auch für sie. Unter den Familien, die nach Żyrardów kamen, gab viele Einwanderer aus Tschechen. In einer dieser Familien wurde 1881 Pavel Hulka geboren. Dank eines Stipendiums in Heidelberg konnte er als Publizist und später Übersetzter arbeiten, zusammen mit seiner polnischen Frau Kazimiera Laskowska gründete er die Zeitung Echo Żyrardowskie, in der er sich sehr für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Arbeiter einsetzte. Vor allem aber war er als Übersetzer aus dem Tschechischen tätig. Er brachte Werke von Karel Čapek und Bozena Nemcova dem polnischen Publikum nahe, größere Bekanntheit erlangte er aber vor allem durch die Übersetzung des Romans „Der brave Soldat Schwejk“ von Jaroslav Hašek. Sein autobiografischer Roman, fast ein Tagebuch, „Mój Żyrardów“ kann als Quelle für das Geschehen während des Krieges in Żyrardów gelesen werden.

Und noch eins: warum eigentlich Żyrardów? Der Name stammt von dem französischen Techniker, später auch Ingenieur Philippe de Girard; sein Denkmal steht inzwischen vor der „Ressource“, für alle sichtbar. Nach einem sehr abwechslungsreichen Leben – er hatte für einen in Frankreich ausgeschriebenen Preis für eine Flachsspinnmaschine eine solche konstruiert, das Preisgeld aber nie bekommen – wurde er 1825 von der russischen Regierung nach Warschau geholt. Nach mehreren weiteren Stationen landete er schließlich mit seiner Erfindung in den Leinenproduktionsfabriken. Später versuchte er sich in Bergbau, Wasserbau und der Zuckerproduktion. Und da das G als ż ausgesprochen wird, kam es zum dem Ortsnamen Żyrardów.

Wir(r) und der Krieg

Wie immer, wenn etwas Wichtiges passiert, versuche ich auf dem Blog den Schritt mit der Zeit zu halten. Und wie immer, das wichtigste scheint mir, was Ihr, meine Leser, darüber denkt. Es waren schon Elżbieta Kargol, Joasia Rubinroth und Michał Talma-Sutt mit ihren Gedanken hier. Heute präsentiere ich zwei weitere Reaktionen von Euch – ein Foto von Krzysztof Pukański und einen Brief, den ich per Mail von Christine Ziegler bekommen habe. Ihr seid alle gebeten, Eure Gedanken mit uns zu teilen.

Eure Administratorin

Krzysztof Pukański

Die Franziskanerkloster-Ruine in Berlin Mitte. Das Foto hat Krzysztof Pukański 2014 gemacht. Als wir am Wochenende seine Bilder sortiert haben, schaute er es an und sagte nur ein Wort: Ukraine.

Christine Ziegler

Liebe Ewa,

das ist nun unser Balanceakt, den wir zur Zeit vollbringen müssen. Das eigene Leben nicht verlieren, uns darauf konzentrieren. Und gleichzeitig nicht aus den Augen verlieren, wie nun die Welt sich ganz neu formiert.

Es ist Krieg und ich begehr, nicht schuld daran zu sein. Das war schon ein Stoßseufzer im 30-jährigen Krieg und in der Beziehung hat sich nichts geändert bis hin zu uns. Denn natürlich sind wir Menschen miteinander verwoben und was wir dem Menschen gegenüber antun, tun wir uns selber an.

Meine Freundin Moni wohnt nicht weit von Ramstein, sie kann den Krieg hören. Sie erzählt von ihren Söhnen, Wehrdienstverweigerern, die jetzt überlegen, wo sie wohl schießen lernen können, um ihre Familien verteidigen zu können. Was natürlich bei einem nuklearen Angriff Quatsch ist, wie sie resümmiert. Es gehe wohl mehr darum, sich nicht hilflos zu fühlen. Ja, da gehe ich ganz mit ihr, es geht im Moment darum, sich nicht hilflos zu fühlen. Fatalerweise suggeriert schießen können einen Ausstieg aus der Hilflosigkeit. Wenn wir in all der Misere vielleicht ein Quentchen Glück haben, dann bringt uns dieser abartige Konflikt vielleicht doch bei den erneuerbaren Energien voran. Aber wer weiß, vielleicht auch nur dreckiges LNG (Liquefied Natural Gas, verflüssigtes Erdgas – Weiteres dazu HIER – Anm. der Administratorin).

Und jetzt werfen sie bei ihren Reden im Bundestag mit unglaublichen Summen um sich und wollen der Bundeswehr alles vorn und hinten reinschieben, geht’s noch? Das wird schwer hier rational gegenzuhalten.

Wenn nix mehr geht, noch was zum Schmunzeln:

Das ist die Serie, in der Wolodymyr Selenskyj den ukrainischen Präsidenten gespielt hat. Ach, die kennst du sicher sowieso. Ihm wurde ja oft sein Dasein als Commedian negativ angekreidet, aber verflixt, Reagan war auch vorher Schauspieler…

Ach, sagt ein Freund, der grad in Afrika ist, hätte er doch vorher angeschaut, was aus dem Schauspieler Reagan geworden ist.

Auf jeden Fall ist das Thema Inszenierung wieder vollkommen virulent. Da ist dann allerdings Putins Inszenierung hoffnungslos oldschool. Doch dann wird Krieg nicht allein mit Öffentlichkeitsarbeit gewonnen, Wirtschaftskraft und Rüstung und schlichte Mehrheiten sind dann doch ausschlaggebend.

Wie finden wir den Pfad, auf dem wir weiter unser Leben leben können, uns gegenseitig stärken können, ohne dem jeweils aktuellen Darth Vader anheimzufallen. Krieg ist unerbittlich und lässt ein sowohl als auch schlecht zu. Entweder bist du für mich oder gegen mich. Dabei ist die Weisheit von Karl Kraus weiterhin hochaktuell: “Krieg – das ist zuerst die Hoffnung, daß es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, daß es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, daß es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht.”

Die Sonne scheint zum Glück auch heute und inzwischen werden nicht nur HartzIV-Empfänger:innen dazu aufgefordert, einen Pullover mehr anzuziehen und mit der Bahn zu fahren ;-))

Rede ich wirr?

Liebe Grüße

Christine

Ewa Maria Slaska

Nein, liebe Christine, Du redest nicht wirr.

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Aus Polen:

Eduard Koller

The most beautiful photo I’ve seen today: Polish moms left strollers at the train station, for Ukrainian moms who may need them when they arrive in Poland with kids. 🇵🇱🇺🇦