Frauenblick. Kapadokien (3)

Monika Wrzosek-Müller

Derwische – der spirituelle Weg

Noch ein Text über meine Reise nach Kappadokien, in die Türkei.

Natürlich haben wir der Zeremonie der Tanzenden Derwische in einer unterirdischen Höhle beigewohnt. Auch wenn sich das sehr touristisch anfühlt, und auch ist, zwingt die Veranstaltung selbst zum Nachdenken. Denn jeder sucht seinen Weg, einen Sinn im Leben, etwas, was darüber hinausweist, was in schwierigen Momenten an etwas Höheres glauben lässt. Schon lange liefern unsere Religionen nicht genug Nahrung oder sie sind zu rigide, zu hermetisch, ihre Institutionen zu schwerfällig, als dass man sich ihnen anvertrauen möchte. Unsere Ewa macht sich mit dem Don Quijote auf die Reise und sucht auf dem alten, ewigen Weg nach konkreten Lösungen oder nach Konzepten für ein Weiterkommen.

Die Autorin hat sich auf den Yoga-Weg begeben, ohne sich dabei auf die sektenähnlichen Verstrickungen einzulassen, ohne auf ihre andere, „normale“ Lebensroutine zu verzichten. Ein bequemer Yoga-Weg, der manches besser zu verstehen, zu meistern erlaubt, der Körper und Geist einen Ausweg bietet und die Seele auch nicht vergisst.

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Frauenblick. Ballonfahrt und…

Monika Wrzosek-Müller

… die Landschaft in Kappadokien

Fliegen wurde in meiner Familie immer großgeschrieben; als Kind hörte ich die fantastischen Erzählungen über meinen Großvater, der während des Zweiten Weltkrieges in der Royal Airforce war, junge englische Piloten ausbildete und über Schottland von den Deutschen abgeschossen wurde. Irgendwann, nicht lange her, habe ich tatsächlich seinen Grabstein auf einem kleinen Friedhof unweit von Aberdeen, in Lossiemouth gefunden. Er war das große Vorbild in unserer Familie, ich das schwarze Schaf; doch das Fliegen blieb immer ein Thema für mich. Ich erinnere mich, als ich nach Deutschland, West-Berlin kam, träumte ich monatelang vom Fliegen. Dieses Fliegen war mit einem gesteigerten Gefühl der Freiheit und des Loslassens verbunden. Im Traum stand ich am offenen Fenster, stieg hinaus und flog, ohne Sorgen, ohne Angst, schwebte einfach so über ganze Landschaften, über Häuser, Kirchen mit ihren Türmen, Flüsse, Brücken, Felder, Wälder, erstaunlicher Weise aber nicht über Städte; es waren immer grüne Landschaften, keine Häusermeere. Ich sah große Seen, Meeresküsten unten; in keinem Moment empfand ich Angst. Ich wachte meistens am Ende einer solchen Reise auf.

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Frauenblick. Kapadokien.

Monika Wrzosek-Müller

Die Reise nach Kappadokien und Antalya

Die Reise liegt nun schon mehr als eine Woche zurück, trotzdem habe ich mich noch nicht wieder ganz hier in Berlin eingelebt. Es ist zu kühl, zu chaotisch und voll mit Problemen, die ich lösen sollte, einige schon vorher, oder solche, die man gar nicht angehen sollte. Eine Reise bedeutet doch ein bisschen Flucht vor dem überbordenden, routinierten Alltag, vor Verpflichtungen jeglicher Art, vor kleinen mühsamen Zusammenhängen, die einen einengen? Auf die Reise gehen, sich auf den Weg machen, aufbrechen, Neues erleben, aktiv sein, auf jeden Fall motiviert so eine Reise immer zu neuen Blickwinkeln, zu neuen Perspektiven, besonders wenn der Weg in Gebiete führt, die zu einem anderen Kulturkreis gehören.

Morgens, kurz vor Sonnenaufgang weckte mich meistens der Muezzin, nicht immer war mir das angenehm; doch wir sollten darauf achten, welchen Ton er anschlug: morgens, mittags und abends und noch zwischendurch, denn er ruft fünfmal am Tag; zweifellos war für mich der Ruf Adhan morgens am schönsten. Die immer gleichen paar Sätze: „Gott ist groß. Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah. Eilt zum Gebet. Eilt zur Seligkeit. Gott ist groß.“ wurden durch Lautsprecher hörbar. Angeblich gibt es noch einen Satz: „Das Gebet ist besser als Schlaf“, wird aber nur von Sunniten ausgerufen. In der Türkei Atatürks erfolgte der Ruf auf Türkisch, seit 1969 gab es wieder die arabische Variante und so ist es bis heute.

Der Flug nach Antalya mit „Sunexpress“ dauerte 3,5 Stunden und wäre an sich angenehm gewesen, nur wurde uns nichts zu Trinken angeboten, nicht einmal Wasser, das ich vergessen hatte zu kaufen. Die Gruppe, die sich nach der Ankunft zusammenfand, bestand aus eher ältlichen Teilnehmern aus Berlin und München. Die ein wenig Jüngeren konnten das Durchschnittsalter kaum senken. Der Graben zwischen Ost- und Westdeutschen hat sich, schien mir, noch vertieft, so war ich ganz selig und froh, dass ich ausgerechnet eine allein reisende Schwedin in der Gruppe traf.

Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in der Nähe von Antalya und dem Ort Manavgat sollten wir gleich in die Berge aufbrechen und bald ging es auch schon durch das Taurus Gebirge über viele Serpentinen bergauf, durch richtig viel Schnee, nach Kappadokien. Die Unterschiede bei Klima und Vegetation hätten nicht größer sein können, unten in der Antalya-Ebene blühten Orangen, Mandeln, Aprikosen, Zitronen auch Granatäpfel – ein blühendes, grünes Meer von Pflanzen, Früchten und Gemüse, aber auch Blumen mit unheimlich vielen Gewächshäusern lag auf beiden Seiten der sehr gut ausgebauten Schnellstraßen. Oben auf dem Pass, auf 1850 m, lag kniehoch Schnee, wir waren in den Wolken, es gab Tannen und Kiefern, aber auch riesige alte Zedern. Der Übergang zu der anderen Seite war weniger dramatisch, denn die Hochebene Richtung Konya liegt auf 1200 m. Kurz vor der Reise hatte ich auf ARTE eine Sendung über Pferdezüchter in der Mongolei gesehen und die weiten, breiten, hügeligen, wunderschönen Landschaften bewundert; das erlebte ich jetzt hier vor meinen Augen. Bevor die Steppe zu trocken, grau und steinig wird, gibt es einen Streifen wunderschöner Landschaft mit noch grünen Weiden und Hügeln im Hintergrund, menschenleer soweit das Auge reicht, diese Weite ist imposant, unendlich, überwältigend. An mehreren Stellen haben wir Projekte zur Aufforstung und Urbarmachung des Bodens gesehen; es ist eine Gegend, in der es kaum regnet. So sind riesige Anstrengungen nötig, um Wasser von den Bergen in die Hochebene zu leiten und die Pflanzungen zu bewässern. Bereits da unterwegs habe ich gespürt, dass die Türkei ein riesiges Land mit noch ungeahnten Möglichkeiten ist und dass sich unheimlich viel in dem Land getan hat seit meinem letzten Aufenthalt zu Ende 80er Jahre. Wir kamen dann hinter Konya in die Steppenregionen, die bedrückend leer und fast tot sind. Stundenlang graue Steppe, die auch zu dieser Jahreszeit (Frühling) ausgetrocknet ist. So, habe ich gedacht, musste die Steppe in Kasachstan ausgesehen haben, wohin meine Mutter 1940 mit ihrer Familie aus Lemberg von den Sowjets verschleppt wurden. Völlig menschenleer, ohne Tiere, aber auch ohne Bäume oder höhere Pflanzen, nichts war zu sehen, keine Dörfer, keine Häuser, stundenlang nichts. Wie hat man da überlebt, wie hat man das bewältigt, fragte ich mich immer wieder; die Steppe dort in Kasachstan war noch größer, noch leerer, noch hoffnungsloser, ohne Straßen, Zivilisation, ohne Fluchtmöglichkeiten. Von dort kamen die Nomadenvölker, die Seldschuken, die auch die Steppe in Anatolien bevölkert haben.

Inzwischen waren wir schon auf der Route der Seidenstraße und besichtigten in Aksaray, eine seldschukische Karawanserei, die es an Mächtigkeit mit einer Festung, einer Burg hätte aufnehmen können, auch hinsichtlich der unheimlichen Baukunst, mit schönen Steinmetzarbeiten an den Portalen. Man kann sich richtig vorstellen, wie die Karawanen mit ihren Waren und Transporttieren (Kamele, Esel, seltener Pferde) und die Menschen dort Unterschlupf fanden, also ein Nachtlager, Ruhe und vor allem Sicherheit. Entlang dieser Straße gab es alle 30 bis 50 km. eine solche Karawanserei, nicht alle waren so reich geschmückt und groß, doch alle wehrhaft und mit einem riesigen verschließbaren Tor versehen.

Die Hochebene von Kappadokien erstreckt sich zwischen zwei riesigen Vulkanen, Hasan Dagi (3268 m) und Erciyes Dagi (3916 m), die sich mit schneebedeckten Gipfeln in der klaren, durchsichtigen Luft sehr schön präsentierten und über die Ebene wachten. An den Hängen des Erciyes Dagi kann man angeblich sogar Skifahren; ich selbst habe abends einige junge Japaner mit Skiern in unserem Hotel unweit von Göreme gesehen. Auf jeden Fall sehen die Berge imposant aus, auch von der ohnehin schon auf ca. 1000 m gelegenen Hochebene. Tatsächlich ähneln sie für mich dem Fuji-Vulkan bei Tokio, meistens waren ihre Gipfel auch von den Wolken verhüllt.

Die Geschichte Kappadokiens begann schon in Urzeiten; seitdem zogen immer wieder viele verschiedene Nomadenvölker durch dieses erstaunliche Land. Mal blieben sie länger, mal zogen sie schnell weiter. Von den wichtigeren seien hier Hethiter, Phrygen und Perser zu nennen, auch Alexander der Große hat das Territorium besetzt. Dann gab es starke griechische Einflüsse, bis schließlich das Land zur römischen Provinz wurde. Doch gleichzeitig blühte das Christentum in Kappadokien auf, wovon auch die unzähligen Kirchen, Klöster und Abteien zeugen, die bis heute existieren. Zwischenzeitlich kamen die Araber mit dem Islam und die Kirchen wurden geschlossen, doch schon bald breiteten sich die Seldschuken aus, die die christliche Religion durchaus tolerierten. Erst danach übernahmen Osmanen die Herrschaft.

Doch es ist ein Land geblieben, das von vielen Völkern/ Ethnien bewohnt war und ist, immer wieder auch überfallen wurde. Davon zeugen die unterirdischen Städte, die 150 unterirdischen Zufluchtsstätten, über 30 davon kann man als Städte bezeichnen. Sie erstreckten sich über mehrere Stockwerke und auch in die Breite, verfügten über sehr komplizierte, raffiniert konstruierte Systeme für die Wasserversorgung und die Luftzirkulation und über Vorratskammern. Die Bewohner dieser Städte konnten sich einige Monate dort versteckt halten. Die Eingänge wurden mit riesigen flachen Steinen blockiert; diese Torsteine waren aus einem anderen harten Stein gemeißelt, sie erinnerten an Mühlsteine und waren rundlich. Eindeutig erwiesen scheint die Tatsache, dass es sich vorwiegend um christliche Bevölkerung handelte, die dort Unterschlupf fand; davon zeugen die Kirchen und Kapellen, die man gefunden hat. Diese Städte sind wirklich unheimlich und riesige Gebiete besitzen solche Anlagen. Leider wurde mir bei der Besichtigung einer solchen Stadt schon im zweiten unterirdischen Stockwerk übel; ich bin also nicht ganz nach unten vorgedrungen, so habe ich sie nur aus Erzählungen und Beschreibungen erlebt. Ganz unten befanden sich offenbar Toiletten und Grabstätten; es war an alles gedacht. Die Temperaturen blieben das ganze Jahr niedrig, um 10 Grad, deshalb werden einige Räume heutzutage als Weinkeller genutzt. Die ländliche Bevölkerung lebte noch sehr lange in den unterirdischen Räumen, den Höhlen; als in den 60er Jahren endgültig Schluss damit sein sollte, kehrten im Sommer immer wieder Leute in ihre alten Behausungen zurück. Sie wussten, dass es derart frische Temperaturen auch in modernsten Appartements nicht gab.

Das alles ermöglicht der Tuffstein; die in früheren Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden aktiven Vulkane spien Asche und vulkanische Erde aus, es strömte Lava aus, in Jahrtausenden sind diese vulkanischen Aussonderungen versteinert. Jetzt präsentieren sie sich als Tuffstein mit bizarren, wirklich außergewöhnlichen Formationen. Der Tuffstein ist so weich, dass er sich relativ leicht formen lässt und macht das Aushöhlen für unterirdische Anlagen möglich, erst in Verbindung mit Sauerstoff, also an der Luft, verhärtet sich der Stein. Noch heutzutage entstehen Bauwerke in dieser Bauweise: wir haben ein Keramik-Museum in ausgehölten Grotten, sehr schönen Räumen, besichtigt. Die Arbeiten für dieses private Güray Müse in Avanos dauerten 6 Jahre, doch das Ergebnis beeindruckt durch die Präsentationsart und die Objekte, aber auch durch die moderne Verkaufsgalerie. Es gibt ein Café, man kann auch Führungen buchen; an den ausgestellten Objekten wird die kulturelle Vielfalt und das Alter dieser Kulturregion sichtbar.

Über meine Ballonfahrt und die „Feenkamine“ berichte ich das nächste Mal.

Don Kichot w Amsterdamie

Ela Kargol

Chciałam zrobić admince przyjemność, sobie zresztą też, bo odkąd poznałam Ewę, niepoprawną Donkiszotkę, sama się nią po trochu stałam i ciągle szukam, jak nie Don Kichota, to Baratarii.
Pod koniec marca pojechaliśmy do Amsterdamu, rodzinnie. Plan zwiedzania był dość napięty, choć nie uwzględniał hitu sezonu czyli wystawy Vermeera.

Skoro już nie obejrzałam Vermeera, nie pojechałam do Delftu, miasta narodzin i śmierci artysty (to akurat było w planie, a odnośnie deklinacji, to podobno ma tak być – do Delftu – choć ja napisałabym do Delft), pomyślałam, że do widoku amsterdamskich wiatraków przydałby się Don Kichot lub jego brak.

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III Wyprawa na Wyspy Szczęśliwe

Tabor Regresywny

Miałem we Wrocławskim Stowarzyszeniu Twórców Kultury opowiadać o metafizycznych założeniach Wędrownego Kursu Sztuki Żeglowania i wtedy Marysia poprosiła mnie, bym coś powiedział o „Wyspach Szczęśliwych”. Pomyślałem sobie – co tam będę opowiadał? Lepiej zorganizuję wyprawę. Wprowadziłem moje pół łodzi na scenę, usiadłem na mostku kapitańskim i mówię
– Nie wiem, gdzie są „Wyspy Szczęśliwe”. Wiem tylko, że trzeba iść ciągle iść.
– W stronę słońca – dodała Marysia.

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Zaczął się chiński Rok Królika, czyli Kota

Wojtek Korsak

podsunął nam trochę koloru niebieskiego i KOTA. Wszystkiego najlepszego!

“Niebieskie miasto” Chefchaouen – położone w górach Rifu i, ponieważ właśnie kilka dni temu zaczął się chiński Rok Królika, czyli Kota, masa najlepszych niebieskich życzeń dla wszystkich kotów, arabskich, japońskich, chińskich i niechińskich.

Frauenblick: Irgendeinen Zug nehmen

Monika Wrzosek-Müller

Wsiąść do pociągu byle jakiego
Nie dbać o bagaż
Nie dbać o bilet
Ściskając w ręku kamyk zielony
Patrzeć jak wszystko zostaje w tyle…

[Irgendeinen Zug nehmen, sich nicht ums Gepäck kümmern und nicht um eine Fahrkarte
In der Hand ein grünes Steinchen haltend, schauen wie alles zurückbleibt]

Als ich noch in Warschau Ende der siebziger Jahre dieses Lied von Maryla Rodowicz hörte, war mir eher der erste Satz des Reifrains wichtig, mit den Jahren gewinnt eher der letzte an Bedeutung. Gerade habe ich erfahren, dass die Verfasserin des Liedtexts, Magdalena Czaplińska einen Prozess gegen die Polnische Bahn (PKP) gewonnen hat. Die Bahn hat auf Plakaten mit dem Text geworben, ohne sich um die Rechte daran zu kümmern.

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Wystawa tysiąclecia (reblog)

Johannes Vermeer van Delft (1632 – 1675), malarz holenderski. Girl with a Pearl Earring, 1665 / Dziewczyna z perłą. Niestety będzie ją można obejrzeć na wystawie tylko d0 30 marca, potem powróci na swoje miejsca, czyli do muzeum Mauritjus Haus w Hadze. Dziękuję komentatorce Joannie za znalezienie tej wiadomości, o której w wiadomościach na temat wystawy niechętnie się wspomina, albo wręcz przedstawia jako sukces, np. tu: https://europeartpress.eu/2023-vermeer-amsterdam

Reblog

Holendrzy biją rekord. O tej wystawie w Amsterdamie będzie mówił świat

Władze Rijksmuseum, najważniejszego muzeum w Amsterdamie, zapowiedziały największą w historii wystawę dzieł Johannesa Vermeera. Teraz podbiły stawkę – do Rijksmuseum z całego świata ściągnięte zostaną niemal wszystkie zachowane prace artysty.

Rijksmuseum w lutym 2023 roku otworzy wystawę Johannesa Vermeera – największą ekspozycję w historii słynnego muzeum w Amsterdamie i jednocześnie największą wystawę prac Vermeera w historii. Zwiedzający będą mogli obejrzeć wszystkie obrazy malarza, które można przywieźć do Amsterdamu, bo ich stan pozwala na transport. Dzieła powrócą później do macierzystych muzeów rozsianych po całym świecie.

Częściowo zapomniany przez niemal dwa stulecia od swej śmierci Vermeer został odkryty na nowo w drugiej połowie XIX wieku. Podczas gdy dziś przypisuje mu się około 35 obrazów i najprawdopodobniej jest to niemal cały jego dorobek artystyczny, amsterdamska placówka zaprezentuje co najmniej 28 prac malarza.

W jednym miejscu będzie można zobaczyć wszystkie najważniejsze dzieła Vermeera. Wśród nich znajdą się między innymi „Dziewczyna z perłą”, na co dzień znajdująca się w Mauritshuis w Hadze, czy „Ważąca perły”, która do Amsterdamu przyjedzie z The National Gallery of Art w Waszyngtonie. Do muzeum trafią także dzieła, które po raz pierwszy zostaną wystawione na widok publiczny – między innymi „Dziewczyna czytająca list”, w której niedawno odsłonięto duży, zamalowany dotychczas fragment.

– Na świecie istnieje około 35 znanych obrazów Vermeera. Oznacza to, że w retrospektywie Rijksmuseum zabraknie tylko około siedmiu dostępnych na świecie prac artysty – powiedział rzecznik Rijksmuseum.

Dotąd największą wystawą retrospektywną Vermeera była ta, którą zorganizowano w 1996 roku w muzeum narodowym Mauritshuis, znajdującym się w Hadze. Wówczas pokazano 23 dzieła malarza. – Obejrzenie wszystkich prac pod jednym dachem będzie przeżyciem, którego nie doświadczył nigdy nawet sam Vermeer – podkreśla dyrektor Rijksmuseum, Taco Dibbits.

Pomysł na organizację wystawy zrodził się, gdy kuratorzy Rijksmuseum zdali sobie sprawę, że prawdopodobnie będą mieli możliwość wypożyczenia trzech prac artysty z Frick Collection – muzeum sztuki mieszczącego się na Manhattanie w Nowym Jorku. To sytuacja niezwykle rzadka. Zazwyczaj nie jest to możliwe, ale ku radości władz Rijksmuseum, w galerii będzie prowadzony remont, który sprawi, że znajdujące się w niej prace i tak będą musiały zostać przetransportowane w inne miejsce. 

Dziełem, które nie pojawi się podczas retrospektywy w Amsterdamie jest między innymi „Lekcja muzyki”, znajdująca się w kolekcji królewskiej w pałacu Buckingham w Londynie. Powodem jest to, że obraz jest zbyt delikatny, by można było go transportować. Nie zostanie pokazana również “Śpiąca pokojówka” z Metropolitan Museum of Art w Nowym Jorku. W tym przypadku obraz nie może zostać przewieziony do Amsterdamu, ze względu na zawiłe warunki wypożyczania dzieła.

Wiele z obrazów, które zostaną pokazane w Rijksmuseum, przed wydaniem decyzji o pokazaniu ich publicznie, zostało poddanych badaniom naukowym. Sprawdzono w ten sposób, czy dzieła na pewno będą bezpieczne w transporcie.

***

Czytam i już się cieszę. Oczywiście pojadę, tak jak pojechałam niemal trzydzieści lat temu do Hagi, na tę poprzednią wielką ekspozycję dzieł Vermeera. Już sobie zarezerwowałam sobie bilety.

To była wielka sprawa, bo przedtem przez wiele lat układałam wszystkie podróże tak, żeby obejrzeć Vermeera (jakiegoś Vermeera), a tu nagle wszystko było w jednym miejscu. Nawet obraz od królowej były, o którym teraz się mówi, że jest zbyt delikatny i nie przyjedzie, a wtedy był. Pamiętam, że jak robiłam listę obrazów, które jeszcze muszę zobaczyć, obraz u królowej pomijałam, bo wydawało się, że nigdy go nie obejrzę. A jednak. Wytrwałość czyni cuda.

Więc tak, zapewne ta nowa wystawa będzie jeszcze lepsza od tamtej. Ale tamta miała obrazy, których ta mieć nie będzie. Pewnie król Karol się uparł. Wystawę w Hadze zapowiadano jako wystawę stulecia. Układano o niej wiersze. Tracy Chapman napisała powieść o Dziewczynie z perłą (1999), a Peter Webber nakręcił wg niej film (2003). To ugruntowało pozycję Johannesa Vermeera van Delft jako ikony popkultury. Już wtedy było bardzo dużo ludzi, teraz będzie masowy spęd.

Poszukałam na półce katalogu tamtej wystawy. W środku znalazłam jeszcze jakieś reprodukcje i gazetę z artykułem. Takie łupy:


A tu jeszcze ciekawostka pojawiająca się ostatnio od czasu do czasu na tym blogu – Konrad zapytał program DALL-E (sztuczna inteligencja produkująca obrazy na zawołanie), jak wyglądałby Don Kichot namalowany przez Vermeera van Delft. Program naprawdę dużo wie, wie na przykład, że u Vermeera często na ścianie są obrazy i prawie zawsze również okno. Imponujące.

Wait…

Maria Nova (Nova You)

Kultur Tandem

opsoSrtden0m14h9lt587if1f4809i3769095lh4ltgmiul1mccag4i30285  · 

25.11.2022 @ @karlstorbahnhof

W.

𝙬𝙖𝙞𝙩𝙚𝙧 : 𝙬𝙖𝙞𝙩𝙧𝙚𝙨𝙨

𝙖𝙧𝙘𝙝𝙚𝙤𝙡𝙤𝙜𝙮 & 𝙘𝙝𝙤𝙧𝙚𝙤𝙜𝙧𝙖𝙥𝙝𝙮 𝙤𝙛 𝙬𝙖𝙞𝙩𝙞𝙣𝙜.

𝙏𝙝𝙚 𝙊𝙘𝙚𝙖𝙣 𝙋𝙞𝙚𝙘𝙚

𝘞. 𝘭𝘪𝘬𝘦 𝘸𝘢𝘪𝘵𝘪𝘯𝘨

𝘞. 𝘭𝘪𝘬𝘦 𝘸𝘢𝘳

𝘞. 𝘭𝘪𝘬𝘦 𝘸𝘢𝘵𝘦𝘳

𝘞. 𝘭𝘪𝘬𝘦 𝘸𝘢𝘷𝘦

𝘞. 𝘭𝘪𝘬𝘦 𝘸𝘢𝘭𝘬𝘪𝘯𝘨


Eine 𝖠𝖻𝗁𝖺𝗇𝖽𝗅𝗎𝗇𝗀 𝗎̈𝖻𝖾𝗋 𝖡𝖾𝗐𝖾𝗀𝗎𝗇𝗀𝖾𝗇, 𝖶𝖺𝖼𝗄𝖾𝗅𝗇, 𝖯𝗎𝗅𝗌𝗂𝖾𝗋𝖾𝗇 𝗎𝗇𝖽 𝗌𝖼𝗁𝗅𝗂𝖾ß𝗅𝗂𝖼𝗁 𝗎̈𝖻𝖾𝗋 𝖽𝗂𝖾 𝖢𝗁𝗈𝗋𝖾𝗈𝗀𝗋𝖺𝗉𝗁𝗂𝖾 𝗌𝖾𝗅𝖻𝗌𝗍, 𝗎̈𝖻𝖾𝗋 𝖽𝗂𝖾 𝗌𝗂𝖼𝗁 𝖸𝖮̄𝖴 𝗂𝗁𝗋𝖾 𝖾𝗋𝗌𝗍𝖾𝗇 𝖦𝖾𝖽𝖺𝗇𝗄𝖾𝗇 𝗆𝖺𝖼𝗁𝗍:

“𝙂𝙚𝙝𝙚𝙣𝙙 𝙞𝙘𝙝 𝙛𝙪̈𝙡𝙡𝙚 𝙙𝙞𝙚 𝘼𝙗𝙬𝙚𝙨𝙚𝙣𝙝𝙚𝙞𝙩 𝙫𝙤𝙣 𝘽𝙚𝙬𝙚𝙜𝙪𝙣𝙜 𝙞𝙢 𝙍𝙖𝙪𝙢”.

A 𝗍𝗋𝖾𝖺𝗍𝗂𝗌𝖾 𝗈𝗇 𝗆𝗈𝗏𝖾𝗆𝖾𝗇𝗍𝗌, 𝗐𝗂𝗀𝗀𝗅𝖾𝗌, 𝗉𝗎𝗅𝗌𝖾𝗌, 𝖺𝗇𝖽 𝖿𝗂𝗇𝖺𝗅𝗅𝗒 𝗈𝗇 𝗍𝗁𝖾 𝖼𝗁𝗈𝗋𝖾𝗈𝗀𝗋𝖺𝗉𝗁𝗒 𝗂𝗍𝗌𝖾𝗅𝖿, 𝗈𝗇 𝗐𝗁𝗂𝖼𝗁 Maria Nova/𝖸𝖮̄𝖴 優 𝗂𝗌 𝗆𝖺𝗄𝗂𝗇𝗀 𝗁/𝖾𝗋 𝗍𝗁𝗈𝗎𝗀𝗁𝗍𝗌:

“𝙬𝙖𝙡𝙠𝙞𝙣𝙜, 𝙄 𝙖𝙢 𝙛𝙞𝙡𝙡𝙞𝙣𝙜 𝙩𝙝𝙚 𝙖𝙗𝙨𝙚𝙣𝙘𝙚 𝙤𝙛 𝙢𝙤𝙫𝙚𝙢𝙚𝙣𝙩 𝙞𝙣 𝙨𝙥𝙖𝙘𝙚”.


Ein Projekt von KulturTandem in Kooperation mit Karlstorbahnhof.

Gefördert von @basf_tor4

Tickets: https://karlstorbahnhof.reservix.de/p/reservix/event/1973325