Frauenblick

Monika Wrzosek-Müller

Meine Lektüre

Die Welt und wir selbst geraten gerade immer mehr in Stille, in einen Zustand des ständigen Wartens und sich Ermahnens, in Abgeschiedenheit; wichtiger wird es, zu lesen als Leute zu treffen, wichtiger, in sich zurückzukehren als in Ausstellungen, Konzerte, Theater und Kinos zu gehen. Eigentlich müsste diese Zeit für Menschen, die, wie ich, Yoga praktizieren, eine Quelle der Inspiration sein, doch sie hängt langsam wie eine bleierne Decke über allem und wir versuchen eher schlecht als recht rauszukommen und rauszuschauen. Die einzig wirklich aufmunternde Tätigkeit ist die Lektüre und vielleicht auch der online-Austausch darüber. Die lesenden Madonnen und anderen heiligen Damen des Mittelalters könnten uns hier ein Vorbild sein.

Lange Abende blieb ich an ein Buch gefesselt, auch wegen des Umfangs (es sind beinahe 600 Seiten), aber auch wegen des Themas, mit dem ich seit Jahren schwanger bin. Der Titel klärt vieles: Rückkehr nach Lemberg. Über die Ursprünge von Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Eine persönliche Geschichte von Philippe Sands. Der Autor, Anwalt und Professor für internationales Recht, lebt in London, ist jüdischer Abstammung und seine Familie stammt aus Lemberg, oder genauer: aus Zółkiew in der Nähe von Lemberg. Er versucht, bei seinen Reisen den Grund für die Odyssee seiner eigenen Familie zu entschlüsseln und den Ausgangspunkt, den Ursprung findet er immer wieder in der Stadt Lemberg.

Vielleicht etwas weitläufig und sehr ambitioniert verbindet er die Geschichte seiner Familie mit der von zwei weltbekannten Juristen: Hersch Lauterpacht und Raphael Lemkin. Da sich das Buch in der Zeit kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, dann während und danach, bewegt, bleiben uns die Ereignisse und Persönlichkeiten aus dieser Zeit nicht verborgen. Viele Seiten widmet Sands auch dem „Generalgouverneur“ des besetzten Polen und Reichsminister Hans Frank, auch der ein Jurist. Der Aufbau des Buches ist an einige Achsen gebunden: an eine zeitliche, die chronologische Geschichte der Familie, rückwärts erzählt; an eine geografische, von Zółkiew nach Lemberg, Wien, London, USA und oft zurück nach London, die Schweiz, mit einem starken Focus auf dem Beruf des Juristen. Der Autor begibt sich an diese Orte, führt Gespräche mit den Helden, mit seiner Familie (der Mutter), sichtet Fotos und erhalten gebliebene Dokumente und begleitet manche seiner Personen auch bei wichtigen historischen Ereignissen – dem Nürnberger Prozess.

Hinter allen diesen Aktivitäten, den Reisen, Gesprächen, Interviews und Recherchen in Archiven, steht für mich sein starker Wille und Wunsch, an der Familie wenigstens in minimalem Umfang etwas wiedergutzumachen, sie zu entschädigen, ihr Genugtuung zu leisten; das ist der eigentliche Motor des Buchs und vielleicht spielt auch sein persönlicher Ehrgeiz eine Rolle. Sands liefert Porträts von einigen der Personen, die ich erwähnt habe; im Hinblick auf die Zeit und die Ereignisse, die ihn interessieren, zögert er auch nicht, deren Nachkommen aufzusuchen und anzusprechen, sozusagen einen persönlich Eindruck von ihnen zu bekommen, sich sogar mit ihnen zu befreunden. So entsteht ein sehr lebendiges, persönliches, im historischen Geschehen verwurzeltes Werk, das über vieles Auskunft gibt, was man eigentlich bereits weiß und worüber man doch immer mehr erfahren könnte – über eine Welt, die es tatsächlich nicht mehr gibt.

Natürlich sind die Zeit, die Akteure und eben die Ereignisse, die in dem Buch beschrieben werden, so bedeutend, dass der persönliche Aspekt dahinter manchmal verschwindet und wenig sichtbar wird, doch die treibende Kraft für das ganze Unternehmen bleibt der Wunsch, sich mit der eigenen Geschichte versöhnen zu können.

Ich werde hier nicht das ganze Buch zusammenfassen; erwähnenswert ist, dass Sands als Jurist die Auseinandersetzung um die juristisch neu formulierte Begriffe Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit sehr anschaulich darstellt. Der Leser erfährt, wie es dazu kam und wie zwei hervorragende Juristen jüdischer Abstammung diese Begriffe geprägt und erfolgreich dafür gekämpft haben, sie in die Nürnberger Prozesses einzubringen. Wie diese Begriffe dann auch politisiert wurden, aber auch eindringlich, wie wichtig sie für die damalige Zeit und die Entstehung vieler internationaler Organisationen waren.

Für mich persönlich hat das Buch geklärt, was meine Mutter mit ihrem oft wiederholten Satz meinte, dass die juristische Fakultät in Lemberg die beste in ganz Europa gewesen sei. Offensichtlich gab es eine Zeit, in der es wirklich so war…

Czekając na śnieg

Ewa Maria Slaska

Dwa zdjęcia znalezione w sieci przypomniały mi, że bywały zimy, kiedy padał śnieg.

POLAND. Silesia region. Kalwaria Zebrzydowska village. 1981.
Religious pilgrimage during the Holy Week. Foto Bruno Barbey.

 

Jacek Szymański
na portalu Gdańsk historyczny:
Rok 1904, Jaśkowa Dolina, restauracja Forsthaus… i ten klimat 

Lubię śnieg i lubię zimę. Może dlatego lubię też białe malarstwo. Gdy jesienią tego roku byłam w Tate Modern w Londynie zachwyciłam się salą poświęconą białemu malarstwu. Są też sale o innych kolorach.

Te dwa zdjęcia zrobiłam ja, resztę biorę ze strony Tate Modern (uwaga, póki co Tate Modern jest zamknięta do odwołania, oczywiście z uwagi na koronę. Jak ja byłam, korona też była, było też przez nią mnóstwo ograniczeń, nie było szatni ani kawiarni, trzeba się było rejestrować zawczasu, ale jeszcze można było wejść; dziś, dwa miesiące później, już nie można wejść).

Achrome 1958 Piero Manzoni 1933-1963 Purchased 1974 http://www.tate.org.uk/art/work/T01871

 

Monochrome White Painting 1963 Li Yuan-chia 1929-1994 Purchased 2004 http://www.tate.org.uk/art/work/T11871

 

White Painting 1969 Michael Buthe 1944-1994 Purchased with funds provided by the Edward and Agnes Lee Acquisition Fund 2016 http://www.tate.org.uk/art/work/T14782

Oczywiście w Tate Modern nie ma Białego kwadratu (kompozycji suprematycznej) Kazimira Malewicza, bo jest w MOMA w Nowym Jorku, ale nie mogę się oprzeć, żeby go tu nie przypomnieć. Oczywiście biały kwadrat nie jest tak słynny jak czarny. Ale to tylko kwestia marketingu.

Artist Kazimir Malevich
Year 1918
Medium Oil on canvas
Dimensions 79.4 cm × 79.4 cm (31¼ in × 31¼ in)
Location Museum of Modern Art, New York City[

Jeszcze jeden biały obraz – został rok temu sprzedany za 20 milionów dolarów: Robert Ryman (b. 1930), Bridge

Ciekawy, prawda?

No i wreszcie mój ulubiony – Jacek Mydlarski (1950-2020), gdański malarz bieli, przyjaciel. Kupiłam kiedyś, dawno temu dwa jego obrazy. Przyznaję, że nie za 20 milionów dolarów. Ale ponieważ nie miałam wtedy w ogóle pieniędzy, to może symbolicznie te zakupy są sobie równe.

Te dwa jego białe obrazy towarzyszyły najpierw mi, a potem mojemu siostrzeńcowi w wędrówkach po kilkunastu naszych mieszkaniach (jesteśmy nomadami). Artysta umarł niedawno, jego niezwykłe białe prace można obejrzeć online.

Obrazy bieli

Osteuropa-Tage 2020 Übersetzerworkshop

Die Osteuropa-Tage Berlin 2019/2020 werden seit 2019 von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert. Beim Festival stehen Künstler*innen, Autor*innen und Aktivist*innen im Mittelpunkt, die wegen ihrer pro-demokratischen und pro-feministischen Ansichten in ihren Herkunftsländern oft auf Kritik stoßen. In Berlin kommen Protagonist*innen aus Polen, Bulgarien, Tschechien und Russland in einem Polylog zusammen, um die Kooperation und Entwicklung gemeinsamer Methoden zu fördern, mit denen Feminismus & Demokratie den Mittelpunkt dieser Gesellschaften (wieder) erreichen.

Das Programm richtet sich an Interessierte an der Kultur der vier mittel-/osteuropäischen Länder, aber auch an diejenigen, die offen sind, zum ersten Mal damit in Berührung zu kommen.

Alle Veranstaltungen finden online statt.

Übersetzungsworkshop “Voices to be heard”

Wann:  24 und 25. Oktober, 10-16 Uhr (CET)
Wo: online, Anmelden via Eventbrite
Preis: kostenlos

Quo vadis, Osteuropa?

Polnische Städte erklären sich zu LGBTQ-freien Zonen, in Bulgarien protestieren Menschen gegen die Ratifizierung der sog. “Istanbul-Konvention” zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, die russische Regierung beschließt die Errichtung eines eigenen Internets unter kompletter Staatskontrolle… Solche Geschichten dominieren die deutsche Nachrichtenlandschaft in Bezug auf osteuropäische Länder. Wie ist es eigentlich, alles das “live” als Teil einer dieser Gesellschaften zu erleben? Unsere Autor*innen berichten. Sie schildern Kontexte, Zusammenhänge und Umstände für ihre Landesleute, so wie wir sie hier selten erleben können. Genau das wollen wir bei diesem Übersetzungsworkshop ermöglichen.

Zwei Tage lang werden wir in kleinen Gruppen publizistische Texte zu den aktuellen gesellschaftlichen Themen aus Polen, Bulgarien, Tschechien und Russland ins Deutsche übersetzen, um ihren Botschaften eine (weitere) Stimme in Deutschland zu geben. Die Gruppen werden von erfahrenen Übersetzer*innen geleitet, die die Teilnehmer*innen bei der Arbeit an den Texten unterstützen.

Es werden Texte von Monika Tichy (Polen, Vorstandsmitglied beim Stettiner LGBTQ+ Verein Lambda Szczecin), Nadezhda Dermendjieva (Bulgarien, Geschäftsführerin des Bulgarian Fund for Women), Jiří Přibáň (Tschechien, Juraprofessor an der Universität Cardiff) und Alexey Kovalev, Anna Vilisova & Ilya Schevelev (Russland, Investigativ-Ressort des unabhängigen Nachrichtenportals Meduza) übersetzt.

Alle Übersetzungen werden im Anschluss am Workshop lektoriert und voraussichtlich Ende 2020 veröffentlicht.

Du kannst dich für diese Veranstaltung auf Eventbrite registrieren.

***Der Zoom-Link zur Online-Veranstaltung wird innerhalb einer Woche vor dem Event an alle Teilnehmer*innen per Mail zugeschickt.***


So viel findet sich auf der offizieller Seite der OET. Ich werde hier noch meine Bemerkungen zufügen. Mindestens zwei Themen sind für mich persönlich interessant: die Werkstatt und Monika Tichy, Autorin aus Stettin.

Die Werkstatt haben wir uns vor 20 Jahren ausgedacht. 1994 gründeten wir den WIR e.V., Verein zur Förderung der Deutsch-Polnischen Literatur. Primärer Zweck des Vereins war es, Bücher herauszugeben. Inzwischen und danach gab es ganz viele andere Tätigkeiten, Lesungen, Performances, Festivals. Irgendwan junge Autoren, die mit WIR zusammen gearbeitet hatten, kamen zu den Vorstand mit der Frage, ob wir bereit wären, für junge Dichter aus Deutschland und Polen, einen Übersetzer-Werkstatt zu organisieren, um danach ein Buch mit deren Texten in beider Sprachen herauszugeben. Wir sagten zu, ohne zu wissen worauf wir uns ranlassen. Es gab insgesamt sechs wunderbare Workshops, mehrere Veranstaltungen, eine gemeinsame Fahrt auf der Oder und am Ende drei Bücher. Ca. 100 junge Dichter*Innen nahmen an all diesen Events teil. Manche sind danach sehr erfolgreich geworden und wir sind stolz, dass sie, als noch unbekannt, bei uns waren. Michał Witkowski, Alexander Gumz, Daniela Seel, Radek Wiśniewski, Janusz Gabryel, Łukasz Kaniewski sind inzwischen feste Bestandteile der Literaturszene in beiden Ländern.

Alexander Gumz, Jan Kettner und Jacek Slaski (die Gruppe nannte sich Arte Nova), die Initiatoren der Workshops, haben intuitiv eine wunderbare Methode ausgearbeitet, wie man an die Texten rangehen soll. Man wollte keine von oben herab vorbereitete Übersetzungen, die sehr oft die Themen, Worte, Ideen verfehlten. Die Übersetzungen sollten in einer gemeinsamer Arbeit der polnischen und deutschen Autoren entstehen. Jede(r) sollte mit jeder/m über seine / ihre Texte reden können, Ratschläge bei anderen suchen, immer wieder neu ausprobieren. Fachübersetzer sollten nur im Ernstfall eingreifen, meistens hielten sie sich am Rande der Workshops und dienten nur als Berater.
Junge Menschen bereiteten nicht nur Texte und Abschlußveranstaltungen vor, aber redigierten auch ihre eigene WIR-Bücher.

Irgendwann ging die Idee vom Autoren-Workshop in die Welt. Vor ein paar Jahren brachte ich sie in die Osteuropa-Tage und seitdem freue ich mich immer, dass sie sich so konsequent und erfolgreich entwickelt :-).

Bei der ersten Werkstatt, 2017, war mit uns noch Joanna Trümner, die in der Gruppe, die mit den Gedichten von Marek Maj, eines Dichters aus Stettin gearbeitet hat, mitübersetzte. In letztem Jahr wollte sie wieder dabei sein, als (Vor)Übersetzerin eines Texts von Frau Prof. Inga Iwasiów und eine Gruppenleiterin, aber die Krankheit war schon schneller als sie. In diesem Jahr weilt sie nicht mehr unter uns.

***

Monika Tichy traf ich schon ein paar Mal, einmal in Februar 2020, als wir, Berliner vor dem Polnischen Institut gegen Anti-LGBT-Politik der polnischen Regierung protestierten und Monika eine fantastische, sehr persönliche Rede hielt. Sie war auch vor einem Monat bei einem Protestmarsch aus Słubice nach Frankfurt / Oder, an dem ca. 1000 Deutsche und Polen teilnahmen (ich berichtete HIER). Ela Kargol und ich diskutierten HIER über einen Mural in Stettin, dessen Initiatorin Monika war. Ich finde, sie ist eine wunderbare Frau und ich werde gern erfahren, was sie schreibt und was hier übersetzt wird. Das aber erfahren wir erst am Tag des Workshops bei dem Workshop oder (hier) ein paar Tage später 🙂

ExpoMetro – uwaga, tylko do 19 października!

Dziś, jutro i pojutrze trzy propozycje, co robić, gdy znowu wisi nad nami Covid-19

Krystyna Koziewicz

Niezwykła galeria w berlińskim metrze – ExpoMetro

Życie kulturalne w czasach pandemii wymaga poszukiwań nowych form aktywności, które ostatnimi czasy przeniosły się do sieci lub w miejsca w przestrzeni publicznej. Coraz częściej proponuje się nam również obcowanie ze sztuką w metrze, co pozwala nam, podróżnym choć na chwilę oderwać się od szarej rzeczywistości i krzątaniny dnia codziennego. Stacja metra na Kreuzbegu – Mehringdamm już nieraz zaskoczyła podróżujących tą trasą znakomitą galerię zdjęć do filmu Minionki czy serialu Wiedźmin, nakręconego przez Netflix wg kultowej powieści polskiego autora SF, Andrzeja Sapkowskiego.

W tym roku team BVG przekształcił stacje metra Mehringdamm i Zoologischer Garten w galerię wystawiającą prace wielu wspaniałych, znanych i nieznanych artystów: Expo Metro. Wystawa została otwarta 9 października i potrwa jeszcze do poniedziałku, 19 października, jest zatem jeszcze czas, żeby pojechać do centrum lub na Kreuzberg i obejrzeć świetną, darmową ekspozycję.

To świetna okazja do spotkania ze sztuką, jej kontemplacji, dająca okazję do wyciszenia, refleksji, a może inspiracji. Artysta zawsze tworzy dla ludzi, po to, by dostarczyć nam nowych przeżyć, wzbogacić nasze życie duchowe. Ludzie czekający na kolejkę na tej właśnie stacji mają okazję, by zamiast nerwowego czekania i patrzenia ze złością na zegarek, bo metro właśnie znowu spóźniło się o 30 sekund, oddać się uspokojającemu i inspirującemu zajęciu podziwiania sztuki i bogactwa jej artystycznych form wyrazu.

W wystawie biorą udział profesjonalni artyści europejscy i amatorzy. We wrześniu wystawę obejrzeli paryżanie, w grudniu zostanie pokazana w Londynie.

Stacja metra: Mehrindamm U-6, U-7

Zoologischer Garten U-9

Więcej info https://expometro.co/de/exhibition/2020-berlin

Czytamy / Wir lesen

IMMER BARATARIA

In Frühling 2014 publizierte Ewa Maria Slaska auf ihrem Blog
ewamaria.blog
zehn Gedichte ihrer Schwester, Katarzyna Krenz,
über alten Dichter, der stirbt, und sein Leben rekapituliert.

Am morgen endete der Storm.
Der A
lte Dichter lag lang auf dem Ufer, umgespült
von den Wogen, gut wissend, was geschah.
Seine Schiff ging runter, verloren, ohne Wiederkehr,
und mit der Schiff auch seine ganze Ladung.
(…)
In der Luft zitterte grünes Jungelrauschen, die Insel jedoch
schwieg. Unbekannte. Ungenannte. Niemandem gehörend.

Seit Januar 2017 publizierte Ewa Maria Slaska dreiundhalb Jahre lang auf ihrem Blog Texte (meistens eigene, manchmal aber auch von ihren Friends) über alten Rebell (und Ritter) Don Kichot, und seinem Friend (und Knappe) Sancho Pansa. Die beiden sind unzertrennlich, schon im Roman von Cervantes, seit dem aber auch in unserem Kulturerbe. Es sind nur zehn Tage, dass der Herr und sein Knappe ihren Abenteuer getrennt den Stirn bieten – das ist die Zeit Sancho Pansas als Gubernator auf einer vermeintlichen Insel Barataria.
Der alte Dichter stirbt. Er stirbt allein. Aber obwohl Don Kichote immer in Begleitung kommt und sein treuer Sancho Pansa auch im Moment des Todes bei im weilt,
sind sie doch eine und diesselbe Person.

Der alte Dichter – Don Kichote.

Wie der Zufall es eigenhandig bestimmte, wurden sowohl die Gedichte von Katarzyna als auch fast alle Texte von Ewa Maria immer Montags veröffentlicht.

Jetzt lesen beide ihre Texte in der Regenbogenfabrik.
Am Dienstag.


Katarzyna ist nicht gekommen. Christina las ihre Gedichte. Und ich erzählte über Barataria.

Foto Ela Kargol

Zdjęcia i kolaż: Aleksandra vel Ola Puciłowska i Kasia Kalin

Kamienica w lesie, czyli dom w mieście

Nie zapomnijcie maseczek / Masken nicht vergessen!

Monika Szymanik i jej pasje, stare domy, zdjęcia, poznawanie ludzi, wydawanie książek… O Szczecinie, spacerach i książkach będziemy dziś rozmawiać z Moniką w Sprachcafé Polnisch

Monika zaczęła opowiadać o “stareńkich” (“stareńki” to jej ulubione słowo) detalach szczecińskich kamienic na Instagramie i to oczywiście widać w tym, co pisze. Wczoraj na przykład zamieściła na Instagramie powyższe zdjęcie i taki oto opis:

Dzisiaj jeszcze raz kamieniczne mieszkanie, pokój od frontu, który przeszyła podczas wojny bomba. Przepiękny parkiet został uratowany i cieszy oczy. Sztukaterie, które były w tym pokoju również, uległy niestety uszkodzeniom. Ale i tak pokój zachwyca, także dzięki poszanowaniu zastanego przez wspaniałych właścicieli. Światło wpada do tych wnętrz z dwóch stron świata.
#kamienica #kamienice #kochamkamienice #kamienica_w_lesie #altbauliebe #altbau #altbauliebe #mieszkaniewkamienicy #szczecin #stettin #kochamszczecin #loveszczecin #mojemiasto #igers_szczecin #igerspoland #visitszczecin #visitpoland #zachodniopomorskie #pocztowkazpolski #magicznapolska #oldinterior #altbauwohnung #olddetails

My, ludzie Facebooka w znacznie mniejszym stopniu używamy hasztagów, ale co tam, skoro będę prezentowała dziś (po niemiecku) autorkę z Instagramu, to poszaleję i ja. Zaczynam:
#Monika Szymanik #Sprachcafé Polnisch #Czwartek #Donnerstag #Treffen #Spotkanie

Niestety, nic się, jak widać, nie wydarzyło, informacje, których chciałam Wam udzielić, nie zlinkowały się w magiczny sposób, czyli jednak oprzeć się muszę na tradycyjnej metodzie pisania wszystkiego, co musicie wiedzieć, żeby przyjść dziś na spotkanie z Moniką Szymanik:

10.09.2020 / 19:00
Zapraszam do polskiej Kafejki Językowej / Ich lade zu Sprachcafé Polnisch ein
Schulzestr. 1 13187 Berlin-Pankow
na spotkanie z Moniką Szymanik, szczecinianką, która po polsku i po niemiecku wydała książkę o starych szczecińskich kamienicach i tajemnicach…

Altbauliebe einer Stettinerin – Begegnung mit der Autorin

Ein Abend mit Monika Szymanik, Buchautorin: „Altbauliebe einer Stettinerin“. Beginn: 19 Uhr, SprachCafé Polnisch – mit Streaming.

Eine Einladung zu einer Reise durch Stettin, bei der die Wegweiser Intuition und künstlerische Sensibilität sind. Zusammen mit Monika Szymanik entdecken Sie alte magische Straßen und Gassen, historische Gebäude mit ihren Fassaden. Alles, was sichtbar und verborgen ist. Alles in einem Fotoalbum und vor allem in einem bezaubernden Gespräch.

Monika Szymanik ist Stettinerin, die eines Tages ihre Wohnung verließ, um einen Spaziergang zu machen. Dieser erwies sich dann als erster aus einer ganzen Reihe von Foto-Spaziergängen. So begann Monika Szymanik aus Eintönigkeit des Daseins der Architektur und ihrer Natur mit ihrem Smartphone Augenblicke einzufangen. Aber diese Eintönigkeit war lediglich eine scheinbare. Die von Monika Szymanik festgehaltenen Bilder erzählen Geschichten. Welche Geschichten? Darüber erzählt die Buchautorin selbst.
Herzlich willkommen!

Wir bitten um Anmeldungen: kontakt@sprachcafe-polnisch.org
Die Anzahl der Plätze vorort ist beschränkt.

Die Veranstaltung ist kostenlos.
Wir bedanken uns für die Unterstützung des Bezirksamtes Pankow im Rahmen des Projektes „Menschen schaffen Orte“ sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Rahmen des Projektes FEIN  SprachCafé 2.0.

Schirrmherr der Veranstaltung ist Städtepartner Stettin e.V.

Seid dabei! Zapraszamy!


Da Treffen war gestreamt (), jeder kann uns hören und sehen, wie wir uns lebendig und fröhlich über die Leidenschaften von Monika Szymanek unterhalten. / Spotkanie było streamowane, każdy może nas obejrzeć i posłuchać jak żywo i radośnie rozmawiamy o licznych pasjach naszej referentki. Tu tylko kilka migawek, okiem Eli Kargol:

 

Frankfurt Słubice PRIDE

5 września / 5. September 2020: Odbędzie się pierwszy Słubice-Frankfurt-PRIDE // Erster Frankfurt-Słubice-PRIDE zieht durch die Doppelstadt

W sobotę, 5 września, pod hasłem „Miłość bez granic” rozpocznie się pierwszy słubicko-frankfurcki marsz równości. Pierwszym celem wiecu jest zwrócenie uwagi na brak widoczności i infrastruktury osób nieheteronormatywnych w obu częściach dwumiasta. Drugim celem jest okazanie solidarności ze społecznością LGBTIQ* w Polsce, która doświadcza obecnie silnej dyskryminacji i wyparcia wskutek ustanowienia tak zwanych „stref wolnych od LGBT” w niektórych gminach oraz wskutek nagonek, prowadzonych m.in. przez partię rządzącą PiS w czasie niedawnej kampanii prezydenckiej.
Unter dem Motto „Liebe ohne Grenzen“ findet am Samstag, dem 5. September 2020, ab 14.00 Uhr in der Doppelstadt der erste Frankfurt-Słubice-PRIDE statt. Die Demonstration will einerseits auf die kaum bis gar nicht vorhandene Sichtbarkeit und Infrastruktur für queere Menschen in beiden Teilen der Doppelstadt aufmerksam machen. Zweiter Schwerpunkt ist die Solidarisierung mit der LGBTIQ*-Community in Polen, die durch sogenannte „LGBT-freie Zonen“ in einigen Kommunen sowie durch hetzerische Kampagnen, u. a. durch die Regierungspartei PiS im jüngsten Präsidentschaftswahlkampf, heftig diskriminiert und bedrängt werden.

Dwumiasto ma być miejscem bezpiecznym dla wszystkich ludzi. Dlatego organizatorzy marszu zapraszają do udziału w nim także burmistrza Słubic Mariusza Olejniczaka oraz nadburmistrza Frankfurtu René Wilke. Podczas wydarzenia przedstawią swoje historie, działania, postulaty i cele osoby nieheteronormatywne, działacze i działaczki, organizacje ze Słubic i Frankfurtu, województwa lubuskiego i Brandenburgii, Polski i Niemiec.
Die Doppelstadt soll ein sicherer Ort für alle Menschen sein. Darum lädt das Organisations-Team auch herzlich Oberbürgermeister René Wilke und Bürgermeister Mariusz Olejniczak zu dem Umzug ein. Unterwegs werden queere Personen, Aktivist*innen, Organisationen aus Frankfurt und Słubice, Brandenburg und Lubuskie, Deutschland und Polen ihre Geschichten, Arbeit, Forderungen und Ziele vorstellen.

To wydarzenie na rzecz różnorodności seksualnej i płci społeczno-kulturowej, wolności i bezpieczeństwa osób nieheteronormatywnych organizuje niezależna grupa składająca się z 20 osób pochodzących ze Słubic, Frankfurtu i okolic.
Hinter der Veranstaltung für Vielfalt der sexuellen Orientierungen und Identitäten sowie Freiheit und Sicherheit für queere Menschen steht eine unabhängige Organisationsgruppe mit rund 20 Engagierten aus Frankfurt, Słubice und der näheren Umgebung.

LGBTIQ* to termin, który odnosi się do osób identyfikujących się jako lesbijki, geje, osoby biseksualne, transpłciowe, interpłciowe, queer oraz takie, które nie są pewne swojej tożsamości seksualnej.
LGBTIQ* steht für lesbische, schwule, bi-, trans- und intersexuelle sowie sämtliche queere und Trans-Personen.

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Start/rozpoczęcie: 05.09.2020, 14:00 Uhr, Plac Bohaterów, Słubice
Treff für Zugreisende: 13.00 Uhr Bahnhof Frankfurt (Oder) // Zbiórka osób przyjeżdżających pociągiem: godz. 13.00, dworzec kolejowy we Frankfurcie nad Odrą<

Trasa będzie prowadziła od Słubic przez most graniczny na Odrze i centrum Frankfurtu, a zakończy się na Holzmarkt, gdzie zaplanowano zakończenie wiecu o godzinie 16.30. //
Die Route führt durch Słubice über die Oderbrücke und durch das Frankfurter Zentrum zum Holzmarkt, wo die Abschlusskundgebung gegen 16.30 Uhr geplant ist.

Corona-Regeln//Zasady bezpieczeństwa sanitarnego z uwagi na pandemię COVID-19:
Es besteht die Pflicht zur Mund-und-Nasen-Bedeckung sowie Mindestabstand von 2 Meter in Polen bzw. 1,50 Meter in Deutschland, in Słubice sind gegenwärtig max. 150 Teilnehmende zugelassen. //
Obwiązuje zakrywanie nosa i ust oraz zachowanie odstępu 2 metrów w Polsce, a 1,5 metra w Niemczech. Dopuszczalna liczba uczestników marszu w Słubicach to obecnie 150 osób.

Bilderatlas Mnemosyne

Ausstellung zum Buch

Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne
Das Original
04.09.–30.11.2020
Haus der Kulturen der Welt

John-Foster-Dulles-Allee 10/ 10557 Berlin
Tel. + 49 – (0)30 – 397 87 0 / Fax +49 – (0)30 – 394 86 79/ info@hkw.de
Öffnungszeiten: täglich außer Di 12–20h
Eintritt:  7€/3€ Unter 18 Jahren Eintritt frei

Umfassende Hygienevorkehrungen zum Schutz der Besucher*innen und Mitarbeiter*innen beinhalten eine begrenzte Besucher*innen-Kapazität und ein kontaktloses Ausstellungserlebnis. Bitte tragen Sie vor Ort einen eigenen Mund-Nasen-Schutz und halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Besucher*innen ein. Wir empfehlen, eigene Kopfhörer mitzubringen.

In den 20er Jahren entwickelte der Kunst- und Kulturwissenschaftler Aby Warburg (1866–1929) seinen Bilderatlas Mnemosyne, der wiederkehrende visuelle Themen und Muster von der Antike über die Renaissance bis zur Gegenwartskultur nachzeichnet. Sein Ansatz ist Inspiration für die visuell und digital dominierte Welt von heute. Das HKW präsentiert alle 63 Tafeln des Atlas – erstmals wiederhergestellt mit Warburgs originalem Bildmaterial.

Aby Warburg studierte die Wechselwirkungen von Bildern aus verschiedenen Epochen und kulturellen Kontexten. Er entwickelte den Bilderatlas Mnemosyne, um die Einflüsse der Antike auf die Renaissance und weit darüber hinaus bildlich darstellbar zu machen. Der Atlas bestand in seiner letzten Version aus 63 großen schwarzen Tafeln, auf denen Warburg fotografische Reproduktionen von Kunstwerken aus dem Nahen Osten, der europäischen Antike und der Renaissance neben zeitgenössischen Zeitungsausschnitten und Werbeanzeigen anordnete. In den Jahren vor seinem Tod 1929 experimentierten Warburg und seine engsten Mitarbeiter*innen Gertrud Bing und Fritz Saxl mit Form und Funktion des Bilderatlas. Ihr Ziel war eine Publikation, die für die Diskussion zwischen Expert*innen ebenso wie für das breitere Publikum gedacht war. Im Entstehungsprozess entwickelte sich der Atlas zu einem Erkenntnisinstrument.

Warburgs Methode setzte neue Maßstäbe: Sie bestand darin, kanonisierte Bilder neu anzuordnen und sie epochenübergreifend zu betrachteten; sein Projekt überschritt die Fachgrenzen zwischen Kunstgeschichte, Philosophie und Anthropologie und war grundlegend für die heutigen Disziplinen der Bild- und Medienwissenschaften. Heute bietet sein Umgang mit dem Bildgedächtnis Inspiration und alternative Routen durch eine von visuellen Medien bestimmte Realität.

Die Ausstellung im HKW stellt die letzte dokumentierte Version des Atlas von Herbst 1929 nahezu vollständig mit den Originalabbildungen wieder her: Dafür haben die Kuratoren Roberto Ohrt und Axel Heil in Zusammenarbeit mit dem Warburg Institute den größten Teil der originalen, teils mehrfarbigen 971 Abbildungen in der 400.000 Objekte zählenden Photographic Collection des Instituts aufgespürt – und präsentieren so zum ersten Mal nach Warburgs Tod die 63 Tafeln seines unvollendeten Hauptwerks. Zum ersten Mal zu sehen sind außerdem 20 unveröffentlichte großformatige Abbildungen von Tafeln, die bisher nur im Archiv des Warburg-Instituts zugänglich waren: Sie gehören zu den Vorversionen des Atlas, größtenteils im Herbst 1928 entstanden, und werden in großen Fotoabzügen von den schwarz-weißen Originalnegativen präsentiert.

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Die Ausstellung wird kuratiert von Roberto Ohrt und Axel Heil in Zusammenarbeit mit dem Warburg Institute.
Im Rahmen von Das Neue Alphabet

Parallel zur HKW-Ausstellung zeigt die Gemäldegalerie in der Ausstellung Zwischen Kosmos und Pathos Kunstwerke von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Neuzeit, die Warburg als Vorlagen seiner enzyklopädischen Bildersammlung dienten.

Buch zur Ausstellung

Herausgegeben von Haus der Kulturen der Welt und The Warburg Institute; Roberto Ohrt, Axel Heil
Verlag: Hatje Cantz, 2020
Gestaltung von Axel Heil, Christian Ertel, fluid editions
184 Seiten, Englisch
83 ganzseitige Abbildungen und über 170 Textabbildungen, gebunden, 44 x 60 cm
ISBN 978-3-7757-4693-9
Preis: 200 €

Versandbestellungen über den Verlag

In den 1920er Jahren arbeitete der Hamburger Kunst- und Kulturwissenschaftler Aby Warburg an seinem Bilderatlas Mnemosyne, jenem Tafelwerk, das in der Zwischenzeit zu einem Mythos der modernen Kunstwissenschaft und zum Basisprogramm der Bildwissenschaft avanciert ist. In ihm schuf Warburg ein visuelles Referenzsystem, das seiner Zeit weit voraus war. Roberto Ohrt und Axel Heil haben nun in Zusammenarbeit mit dem Warburg Institute den Versuch unternommen, alle Einzelbilder des Atlas ausfindig zu machen und diese Reproduktionen von Kunstwerken aus dem Nahen Osten, der europäischen Antike und der Renaissance so zu zeigen, wie Aby Warburg sie selbst auf mit schwarzem Stoff bespannten Tafeln angebracht hat. Damit zeigen der Folio-Band und die Ausstellung im HKW im Herbst 2020 sein gesamtes unvollendetes Hauptwerk zum ersten Mal nach Warburgs Tod.

Der Kunsthistoriker Roberto Ohrt und der Künstler Axel Heil haben im 400.000 Einzelbilder umfassenden Bestand der Photographic Collection des Warburg Institutes, nach den Abbildungen des Atlas geforscht. Ihre Arbeit ist eine umfassende Würdigung der gesamten Bilderwelt Aby Warburgs.

Mit Beiträgen von Roberto Ohrt, Axel Heil, Bernd M. Scherer, Bill Sherman, Claudia Wedepohl.


EMS: Am Tag der Ausstellungseröffnung gebe ich dazu meinen eigener Berliner Fund – auf dem Foto das Kleid von Primavera entdeckt in einem türkischen Laden mit Hochzeitsgarderobe:

Reblog o ogrodach (wystawa) / Gärten (Ausstellung)

Wystawa wirtualna: Ogrody w oczach artystów polskich i niemieckich
Virtuelle Ausstellung: Gärten in den Augen deutscher und polnischer Künstler

Uwaga: Kliknięcie w obraz Teresy Murackiej Park przekieruje nas do wystawy
Achtung: durch einen Klick aufs Bild von Teresa Muracka gelangen wir in die Ausstellung

Fundacja Pokolenia Pokoleniom i Policultura Verein zapraszają na wernisaż kolejnej odsłony wystawy OGRODY POLSKO-NIEMIECKIE OCZAMI ARTYSTÓW,

Vernisage
Freitag / w piątek, 04 września / September godz./ um 18:30 Uhr

Partner projektu: Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej.
Maseczki mile widziane, w zachowaniu rekomendowanego dystansu (pandemia covid) pomoże możliwość rotacyjnego oglądania wystawy dzięki temu, że przed atelier jest wielki dziedziniec.
Bitte kommeth mit den Masken!