Unser Buch

Im August dieses Jahres sind 61 Jahre vergangen seitdem man die Berliner Mauer errichtet hat.
28 Jahre später, am 9. November fiel sie.

Polinnen über die Berliner Mauer

Im Dezember 2020 haben Freunde von polnischer Aktivistin und Autorin, Joanna Trümner (1958-2020) beschlossen, ihr Andenken mit der Herausgabe eines Buches mit ihren Texten über die Berliner Mauer zu ehren.

Elżbieta Kargol und Joanna Trümner, zwei Autorinnen, die schon lange für diesen Blog (ewamaria.blog) schrieben, beschlossen schon 2019, mehrere Texte unter dem Titel »Vor 30 Jahren fiel die Mauer« zum Blog zu bringen.

Sie bereiteten diese Beiträge seit Mitte 2019 vor als ihr gemeinsames Werk, obwohl zuerst war es öfter so, dass Joanna Texte schrieb und Ela Fotos machte. Als Joanna erkrankte, übernahm sie das Schreiben der weiteren Texte. Kurz vor der Fertigstellung des Buches vervollständigte die Publikation Krystyna Koziewicz.

Die Texte und somit das Buch sind (eigentlich selbstverständlich) auf Polnisch entstanden – es waren doch alle Polinnen, diese Frauen, die sich das ganze ausgedacht und beschrieben haben. Auch die Gruppe, die sich zusammen getan hat, um das Buch herauszugeben, war lediglich weiblich.

Im Januar 2020, als das Buch auf Polnisch fertig war, organisierte Ewa Maria Slaska, eine polnische Bloggerin und Redakteurin des Buches, eine Spendenaktion über die Plattform GoFundMe. Die Ergebnisse dieser Aktion übertrafen alle Erwartungen. Es hat sich soviel Geld angesammelt, dass man Entscheidung getroffen hat, all die Texte ins Deutsche übersetzen zu lassen, um das Buch auch auf Deutsch herauszugeben. Die Übersetzung übernahmen zwei weitere Polinnen – Dorota Cygan und Elżbieta Jagiełło. Diese einmalige Frauenriege wurde erst an der Finale durch einen Mann noch, einen Dichter und Grafiker, K. Łamarz unterstützt, der den Satz und Layout vorbereitet und diesen wunderbaren Umschlag entworfen hat, mit dem Bild von Rainer Fetting, »Van Gogh und Mauer« (1978, Akryl auf Leinen, mit freundlicher Erlaubnis des Künstlers).

Wir laden ein! Zapraszamy!

PS. 1. Zbigniew Milewicz und ich (Ewa Maria Slaska) haben an diesem Abend auch Texte über New York gelesen, Fragmente eines anderen Buchprojekts.

PS. 2 Auf dem Bild: Rainer Fetting, »Van Gogh und Mauer« (1978, Akryl auf Leinen, mit freundlicher Erlaubnis des Künstlers)

Zróbmy to zatem sami

Christine Ziegler

Dann machen wir’s halt selbst – 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin

Herzliche Einladung zur Eröffnung am
Do., 28.08.2021 | 19 Uhr

Mit: Casa Kuà, HeileHaus, Kinderbauernhof am Mauerplatz, Regenbogenfabrik, Schokofabrik

Eröffnung Donnerstag, 26. August, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 27. August bis 12. Dezember 2021

Öffnungszeiten: Di-Do 12 – 18 Uhr / Fr – So 10 – 20 Uhr

www.dann-machen-wir-es-selbst.org

Bitte beachten Sie die aktuellen Covid-19 Regelungen.

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95a
10999 Berlin
fhxb-museum.de

In selbstverwalteten Initiativen drücken wir unsere Wünsche und Hoffnungen auf eine Stadt für alle aus. Fünf selbstorganisierte Projekte blicken zurück auf ihre bewegte, manchmal auch noch sehr junge, Geschichte, auf interne Konflikte und die gesellschaftlichen Kämpfe, in denen sie sich positionieren. Mit “Dann machen wir’s halt selbst” fragen wir in Form einer Ausstellung, wie in dieser ökonomisch unter Druck geratenen Stadt selbstorganisierte Räume politische Möglichkeiten offenhalten.

Projektgruppe “Dann machen wir’s halt selbst”: Heike Böziger, Barbara Bohl, Anke Peterssen, Hermann Schlegel, Andy Wolff, Christine Ziegler
Kuratiert von: Inga Zimprich
Websitegestaltung: Judith Fehlau
Ausmalbilder von: Burcu Türker
Ausstellungsdesign: Inga Zimprich

“Dann machen wir’s halt selbst” wird unterstützt von Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

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We’ll do it ourselves, then

– 40 years of self-organised spaces in Berlin

With: Casa Kuà, HeileHaus, Kinderbauernhof am Mauerplatz, Regenbogenfabrik, Schokofabrik

Opening: 26 August, 7pm
Exhibition duration: 27 August – 12 December 2021
Opening hours: Tue – Thu, 12 – 6pm / Fri – Sun, 10 – 8pm

www.dann-machen-wir-es-selbst.org

Please note the current Covid-19 regulations.

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95a
10999 Berlin
fhxb-museum.de

In taking part in self-organised projects, we express our wishes and our hopes for a city belonging to all. Here five self-managed projects look back on their eventful, sometimes still very young, histories, on internal conflicts, and on the social struggles in which they position themselves. With “We’ll do it ourselves, then” we ask, in the form of an exhibition, how self-organised spaces keep political possibilities alive in a city under huge economic pressure.

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Zróbmy to zatem sami

– 40 lat samorządnych przestrzeni w Berlinie

Pięć projektów: Casa Kuà, HeileHaus, Kinderbauernhof am Mauerplatz, Regenbogenfabrik, Schokofabrik

Otwarcie: 26 sierpnia o godzinie 19
Czas ekspozycji: 27 sierpnia – 12 grudnia 2021
Godziny zwiedzania: Wt – Czw, 12 – 18 / Pią – Nie, 10 – 20

www.dann-machen-wir-es-selbst.org

Prosimy o przestrzeganie aktualnie obowiązujących przepisów Covid-19.

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95a
10999 Berlin
fhxb-museum.de

Biorąc udział w samorządnych projektach, dawaliśmy wyraz naszym potrzebom i nadziejom, że nasze miasto należy do wszystkich. Pięć takich samozarządzających się projektów ocenia swoją pełną wydarzeń historię, niekiedy całkiem niedawną, w której pomiędzy konfliktem wewnątrz grupy, a walką o realizację celów społecznych, kształtuje się ich osobowość. Poprzez wystawę “Zróbmy to zatem sami” próbujemy zastanowić się nad pytaniem, jak samorządne zarządzanie przestrzenią może wspierać politykę komunalną w mieście w czasach silnych nacisków ekonomicznych.

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Eine Schlossgeschichte

Brigitte von Ungern-Sternberg

Es ist fertig!

Das Berliner Stadtschloss/Humboldtforum!

Man kann durch die Innenhöfe spazieren und den Stilmix aus Barock und moderner Architektur in Augenschein nehmen. Einige Ausstellungsräume gibt es schon, vor allem mit Berliner Stadtgeschichte. Dort kommen auch Kinder auf ihre Kosten. Vermutlich muss man sich anmelden, um diese Ausstellungen besuchen zu können.

Zum Standort des Stadtschlosses gibt es eine lange Geschichte. Zunächst wollten die Berliner Bürger 1448 den Bau eines Schlosses verhindern. Die Doppelstadt Berlin/Cölln hatte zeitweilig den Status einer Hansestadt und wollte partout nicht die Residenz eines Kurfürsten werden. Deshalb öffneten ‚Wutbürger’ ein Wehr an der Spree und fluteten den Bauplatz, ein Versuch, die Bauarbeiten unmöglich zu machen. Den erhofften Beistand anderer Hansestädte in Brandenburg gab es nicht. Die Berliner konnten sich auf die Dauer gegen den Bauherren, den Kurfürst Friedrich II (genannt ‚Eisenzahn‘), nicht wehren und mussten sich fügen.

Das erste Schloss war ein Renaissancebau, das ersetzt wurde durch den barocken Bau von Adreas Schlüter.

Dieser barocke Nachfolgebau wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengt und ein Palast der Republik errichtet für einen neuen Staat, die DDR. Nach der Wiedervereinigung verschwand mit der DDR auch der Palast. Auch das war nicht unumstritten – aber die Befürworter eines kompletten Nachbaus des ‚alten‘ Schlosses von Andreas Schlüter haben gewonnen. Jetzt gibt es im Profil des Stadtpanoramas die neue Kuppel des Stadtschlosses, gekrönt von einem Kreuz – auch dieses ging nicht ohne Diskussion ab. Das Kreuz ist noch nicht zu sehen auf dem Foto mit dem Schloss, das noch im Bau war.

Chodzenie po mieście. Spaziergänge in einer Stadt.

Ela Kargol

Stettin, Stadt an der Oder und fast am Meer.

Stadt, die segelt, wenn der richtige Wind weht. Und heute weht der Wind vom Meer her.

Das ideale Wetter für die Segler.

Aber die Yachten liegen vor Anker an den Stettiner Kais noch bis Montag und zeigen sich den Betrachtern von ihrer besten Seite. Auch andere Attraktionen locken überall in der Stadt. Noch bis Sonntag dauern die Meerestage in Stettin.

Die Züge Berlin – Szczecin fahren wieder.

Szczecin ist immer einer Reise wert!

Wenn jemand mehr Ruhe braucht und auch andere Eindrücke, würde ich “Stettiner Venedig” oder die Besichtigung der Lentz-Villa empfehlen und auch die wunderbare Ausstellung im Nationalmuseum Stettin mit dem (irreführenden Titel) Stettin / Szczecin – eine Geschichte.

Szczecin, miasto nad Odrą (i prawie nad morzem).

Gdy wieje odpowiedni wiatr, miasto żegluje. A dziś wieje wiatr od morza.

Wspaniała pogoda na żagle.

Ale do poniedziałku jachty będą jeszcze stały przy nabrzeżu, pokazując się widzom od najpiękniejszej strony. W mieście w ogóle mnóstwo atrakcji. Jeszcze do niedzieli będą trwały Dni Morza w Szczecinie.

Pociągi na trasie Berlin – Szczecin znowu kursują.

Szczecin jest zawsze wart podróży!

Gdy ktoś woli ciszę, znajdzie ją na pewno w “Szczecińskiej Wenecji” albo odwiedzając świeżo odrestaurowaną willę Lentz. Można też polecić wspaniałą wystawę (choć o mylącym tytule) w Muzeum Narodowym: Stettin / Szczecin – jedna historia.

shut down

... oder wie ensteht ein gedicht
… albo jak powstaje wiersz

pierwszy shutdown  2018/01/02  tagesschicht 6:00 bis 18:00 ICC, berlin

Tibor Jagielski

aus notizbuch, 15 Januar 2020

letzter arbeitstag; ich fahre zum domizil dienstsachen und schlüßel abzugeben
verabschiede mich von frau p.
den ganzen mobbingstrupp schenke ich keinen blick, aber es tut weh,
nach so vielen monaten ackerei für ein äppel und ein ei

weiterhin fühle ich mich wie vor dem kopf gestossen
über den jordan musst du schon allein und lässt die ganze meute hinter dir
hoffentlich nicht der einziger trost jenseits
sisiphos versus hiob oder atlas

same tragedie
nawet herakles po powrocie do domu
otrzymuje w darze od dejaniry koszule
koszule!

na polach  elizejskich
szary popiół spada z nieba
jak śnieg
na tłumy
wędrujace po monotonnej szarej równinie

syzyf to pestka
kompleks edypa?
nieznany
elektra?
bajka na dobranoc

tylko macierzanka
rośnie razem z nami
jak milczenie starego telefonu
nikt nie wykręci już jego tarczy

tylko macierzanka
różanopalca pozdrawia nas o świcie
i pozwala
na oddech

shut down

zmarł duński satyryk westergard
cześć jego pamięci

kurt marti, wiersz dla muchy

poniewczasie
(pada śnieg)
w ciszy nocnego pokoju
budzi  się mucha
niebiesko pobłyskując
w żółtym świetle
lampy z ryżowego papieru
pobrzękuje tu i tam tu i tam
przed regałem z książkami
no i co
(słyszę pytanie)
chcesz nam  w związku z tym powiedzieć?
nic nic
zapisuję to
dla muchy

z tomu wierszy:
miłość przychodzi na piechotę

Kurt Marti, gedicht für eine fliege

unzeitig
(draußen fällt Schnee)
ist in der stille
des nächtlichen zimmers
eine fliege erwacht blau schimmernd
im gelben licht
einer reispapierlampe
surrt sie aufab aufab
vor bücherregalen ja und
(so höre ich fragen)
was willst du uns damit sagen?
nichts nichts:
ich schreibe das auf
für die fliege

Kurt Marti, Die Liebe geht zu Fuß
Ausgewählte Gedichte. Nagel & Kimche, Zürich 2018

intro:
 sobota, 22 kwietnia 1933
“wczoraj zadzwonił benn, był na premierze “schlagetera” johst’a na osobiste zaproszenie komisarza rust’a,
a potem na spotkaniu przy piwie; na przedstawieniu byli stehr, emil strauß, schäfer, blunck, kolbenhayer, schaffner, peter dorfler,
czyli nie brakowało tam zdolnych, ale kluczem wyboru była polityka, a nie talent;
benn odczuł uzurpację i wrogość. uważa, że nas nie tylko wyeliminują, ale i fizycznie zniszczą”
oskar loerke “dzienniki”
—————————————————————————–
wpadam do pracy na kwadrans przed zmiana, a razem ze mną fadi,co nie jest dla niego normalne
(zawsze się spóźniał, od kiedy go znam, przynajmniej sekundę)
– co jest grane? – pytam
– kismet, zamykają budę, a nas wyrzucają – mówi
– ale ja mam grafikę na cały styczeń! – odpowiadam
– zapomnij, idziemy na bruk, albo na stadion, filzen* – śmieje się
—————————————————————————–
*) filzen – rewizja osobista
—————————————————————————–
list od kazia, pierwszy znak życia od niego po trzydziestu latach (sic);
pisze, że bardzo namiętnie mnie wspomina i proponuje spotkanie;


c.d.n.

Chodzenie po mieście. Łąka.

Ewa Maria Slaska

Dieser Beitrag begann ich auf Polnisch zu schreiben und er hat sich “selber” (so zu sagen) in einen deutschen Text umgewandelt, er ist also entweder für die, die Slubfurter Sprache mächtig sind, oder die, die sich dem Google Translator anvertrauen können. Oder die, denen es egal ist. Die Bilder sind doch schön und das reicht.

Wpis zaczyna się po polsku, a potem “samoistnie” niejako przechodzi na niemiecki. W razie potrzeby proszę sięgnąć do tłumacza w Google.

  1. Nie kosić
  2. Nie przycinać drzew i krzaków w frymuśne figury
  3. Siać gęsto, żeby nie trzeba było plewić
  4. Mieszać gatunki
  5. Dodawać trawę (albo przeciwnie: Boże broń nie dodawać trawy!)
  6. Nie wyrywać chwastów (nic nie jest chwastem!)
  7. Siać wszędzie i wciąż dosiewać coś nowego, wszędzie coś może wyrosnąć (albo przeciwnie – nigdy nic nie dosiewać! Ale rzeczywiście nigdy nie wiadomo, gdzie co wyrośnie.)
  8. Wykorzystywać balkony i dachy, a także miejsca pod płotami, wokół drzew i w ogóle wszędzie. Nawet jeśli straż miejska przyjedzie i wszystko usunie – zaczynać od nowa, kiedyś wyjdzie na nasze. W Holandii już tak jest – władze Amsterdamu wydały broszurki z instrukcją, jak rozbijać bruk, żeby sadzić kwiaty. Jeszcze będzie przyjemnie.
  9. Zbierać nasiona i robić własne mieszanki na następny rok
  10. Podlewać
  11. Pluć pestkami owoców po okolicy
  12. Siać i sadzić rodzime gatunki, pamiętając jednak, że klimat się zmienia, czyli to co 50 lat temu nie było rodzime, teraz może bujnie rosnąć i owocować, np. kiwi, aby z egzotycznego przybysza stać się rośliną rodzimą.
  13. Zbierać zioła, jeść kwiaty

Na przełomie tysiącleci ideałem w krajobrazie miejskim Berlina były pojedyncze drzewa i gęste, równo przycinane żywopłoty. Dziś właśnie się porządnie ukorzeniły i mogłyby rosnąć same, gdyby nie to, że przecież trzeba je bez przerwy przycinać. Te żywopłoty odpowiadają hipsterskiej wizji Berlina sprzed 20 – 30 lat. Przeniesiono tu stolicę z Bonn. Upadł komunizm i zaczęła się globalizacja. Do władzy doszło nowe pokolenie, ci, którzy wyrastali z komputerami od młodości, byli pewni siebie, trzymali ręce w kieszeniach (albo co najmniej jedną rękę), nawet podczas spotkań na najwyższym szczeblu, pouczali nas, jak zorganizować świat, a mówiąc do nas, żuli gumę. Pojedyncze okiełznane drzewa i przymuszone do rygoru żywopłoty bardzo dobrze odpowiadały temu, co myśleli o urządzaniu świata mężczyźni w garniturach od Armaniego. Kobiety dopiero nadciągały i jeszcze nie wiadomo było, jak będą wyglądały te, które przebiją się przez szklany sufit. Na początku miały jeszcze fryzury prosto od fryzjera i szare lub czarne garnitury. Gdy ich marynarki zrobiły się kolorowe jak katalog farb, a włosy urosły i rozwiewały się na wietrze, zmieniła się też zieleń w Berlinie. Charakteryzują ją przede wszystkim chwasty i łąki.

Jeśli myślimy, że to my wymyśliliśmy kolorowe łąki w mieście, to teraz Was pouczę. Łąki w mieście wymyślił ogrodnik miejski pewnego niemieckiego miasteczka i teraz te łąki się tak nazywają. “Lato w Mössinger”.

Der Begriff Mössinger Sommer dürfte den Blumenliebhabern bekannt sein. Der Name setzt sich zum einen aus der Stadt Mössingen um zum anderen aus der Geschichte dieses Ortes zusammen. Mössingen selbst wird mit seinen etwas mehr als 20.000 Einwohnern als große Kreisstadt gelistet und liegt in der mittleren schwäbischen Alb ca. 15 km südlich der Kreisstadt Tübingen. Der ehemalige Stadtgärtner Dieter Felger hat in der Stadt Mössingen damit begonnen, Abstandsgrün bzw. Verkehrsgrünflächen mit diesen Blumenmischungen zu bestreuen. Innerhalb kurzer Zeit wurden diese künstlich erschaffenen Blumenwiesen schnell von den Anwohnen, aber vor allem überregional bekannt, sodass in den Folgejahren sich die Stadt Mössingen zu einer wahren Blumenstadt entwickelt hat. Jedes Jahr hat die Stadt eine Vielzahl an Besuchern zu verzeichnen, die ausschließlich wegen der Blütenvielfalt sich auf den Weg zur Stadt Mössingen aufgemacht haben. Neben den ursprünglichen Grünflächen besitzen diese Blumenwiesen einige Vorteile. Zum einen werten diese Mössinger Sommer Blumenwiesen die örtlichen Gegebenheiten optisch deutlich auf und zum anderen hinterlässt die große Vielfalt von mehr als 30 verschiedenen Blumenarten auch in der Natur sichtbare Veränderungen. Diverse Imker haben sich unter anderem in der Region niedergelassen, um sicherzustellen, dass ihre Bienen hochwertigen Honig produzieren. Die teilweise stark tragenden Blütenpollen sind für viele Bienen und Hummeln ein ideales Reservoir an Blütennektar. Neben diesen Insekten sind zur Blütezeit über mehrere Monate hinweg massiv Schmetterlinge zu entdecken und das selbst in dicht besiedelten Wohngegenden. Insgesamt konnte die Stadt Mössingen mit dem Produkt Mössinger Sommer einen Verkaufserfolg erzielen der seines gleichen sucht.

Na, schön, oder? Wollen Sie sich dies bestellen? Bitte sehr, HIER geht es zu eigener Mössinger Wiese.

In der letzten 20 Jahren “verwieste” sich Berlin massiv und zwar in zwei Richtungen – eine Naturwiese und die Mössinger Wiese. Naturwiese (es kann auch eine “Wasserwiese” sein) sieht ungefähr so aus:

Naturwiesen sehen nicht besonders anziehend aus, sind aber “Natur”, die Farbwiesen sind dagegen meistens eine künstliche Mischung, die oft sogar exotische Pflanzen beinhaltet, ist aber als Farbtupfen viel “schöner” und sieht so aus:

Ciekawe jak to jest, że natura jest “brzydsza” niż kolorowa kwietna łąka.

I odpowiedź: bo jest naturalna. Tym samym wracamy do języka polskiego i do jeszcze prostszej porady, jak stworzyć łąkę w mieście:

Robert Maślak

Miasta wydają pieniądze na ciągle koszenie trawników i zakładanie tzw. łąk kwietnych. Kasa krąży, firmy zarabiają, a płacą mieszkańcy. Wysiewane gatunki często nie są dostosowane do siedliska i o taką łąkę trzeba stale dbać lub szybko kończy ona żywot. Zanim wydasz pieniądze na łąkę kwietną, sprawdź, czy nie utworzy się ona sama, za darmo.

Często łąki kwietne i to dostosowane do warunków, rosną całkowicie za darmo i są praktycznie bezobsługowe. Wystarczy zaprzestać obsesyjnego koszenia – robić to raz w roku w drugiej połowie lata lub jesienią. Trzeba podkreślić, że często koszony trawnik jest biologicznie niemal martwy, mało przydatny dla owadów i innych zwierząt, których liczebność bardzo spada. Czasem zakładane łąki się sprawdzają, tu pozytywny przykład z Wrocławia. Łąka kwietna na pl. Społecznym przed Urzędem Wojewódzkim co prawda zostala założona specjalnie, ale żyje już wlasnym życiem i stopniowo zmienia swój skład gatunkowy na bardziej dostosowany do siedliska. Wszystko bez kosztów na koszenie i bez zatrucia powietrza. Mnóstwo gatunków, od żółtej dziewanny przez czerwone maki i białe krwawniki, do niebieskiego żmijowca i jasieńca. Moja rada dla miast, spółdzielni i wszystkich, którzy chcą mieć łąki kwietne – nie wykaszajcie trawników przez 1-3 lata, zobaczcie czy łąka kwietna nie utworzyła się tam sama i dopiero wtedy decydujcie o dosianiu tam łąkowych roślin kwitnących.

War die Welt früher schwarz-weiß?

Brigitte von Ungern-Sternberg

Ich habe ein schönes Video aufgetrieben – eine Fahrt mit der Linie 4, einer schrappigen Trambahn, durch dasMünchen der 60iger Jahre. In den Trambahnwagen bewegten sich damals noch ein Schaffner oder eine Schaffnerin. Die Stimmung dieser Trambahnfahrt mit der Linie 4 in schwarz-weiß Farben – eher Nicht-Farben – gefällt mir besonders. Damals war München (Berlin, Warschau, London ….) auch noch nicht so bunt wie heute. Es gab viele graue Häuser, manche noch mit den Einschusslöchern des letzten Krieges. Wenig Grünes, wenig Bäume. Irgendwie war die Welt früher eher schwarz-weiß, so wie die Fotos, die gemacht wurden – jedenfalls in meiner Erinnerung. Grellbunte Farben haben mit der Popkultur eingesetzt.

Besonders wichtig waren für mich und meine Altersgenoss*innen im Münchner Stadtteil Schwabing, in dem ich meine Kindheit und Schulzeit verbrachte, die Kinos, allen voran das Kino in der Occamstraße. Man konnte in ihnen der etwas spießigen Welt der 50-er Jahre ff entkommen in andere Welten. Ich habe ein paar Fotos von diesen zauberhaften Orten gefunden, an denen alle paar Tage ein anderer künstlerisch anspruchsvoller Film aus Italien, Frankreich, England, Amerika, auch Filme der 20iger, 30iger und 40iger Jahre liefen – viele in schwarz-weiß, Tore zur Welt!

Wichtiger als die eher langweilige Schule!

Entrissen

Sie wurde uns nach kurzer schwerer Krankheit entrissen.   

Judy Kadar
24. Januar 1950 – 27. Juni 2021

Judy war Harfenistin aber auch Multi-Instrumentalistin, Co-Leiterin des Ensembles COLLAGE-forum für frühe musik berlin, Lehrerin und Mitgründerin der Historical Harp Society in USA.
Sie hat mit uns gemeinsam durch ihre Musik, ihrer Kreativität und ihrem Ausdruck fördernden Vorbild die Gestaltung unserer Musik geprägt.
Es fehlt uns ihre Intensität und tiefe Sensibilität für gemeinsames Musizieren und ihr Tod  ist ein schrecklicher, entsetzlicher Verlust – es gibt keine Worte dafür.

COLLAGE- forum für frühe musik berlin.
Larissa Ghadiali, Klaus Sonnemann

***

Krystyna Koziewicz und ich gingen im letzten Jahr zu einem Konzert von ihrer Gruppe Trecento auf dem Chamisso-Platz in Kreuzberg. Unsere Freundin, Brigitte von Ungern-Sternberg, spielte damals Flöte und Tamburin, Judy – die Harfe. Es ist der letzte Konzert von Trecento gewesen. Daher rebbloge ich hier mein eigenen Beitrag vom letzten Jahr.

Musizieren in der Zeiten der Corona

Posted on by Ewa Maria

Brigitte von Ungern-Sternberg schickte uns eine Einladung:

***

Brigitte von Ungern-Sternberg

Über den Tod von Judy Kadar sind meine Mitspieler*innen sehr sehr traurig – wir sind ohne sie musikalische Waisen.

Judy war das Herz und die Seele des Ensembles TRECENTO, die professionelle Leitung.

Ich war jährelang  Mitglied des Ensembles und es war nie langweilig. Wir haben an den unterschiedlichsten Programmen gearbeitet auf dem großen Feld der sogenannten ‚Alten Musik‘. Dies umfasst Musik von mehreren Jahrhunderten, angefangen von den Liedern der Troubadoure und der frühen Mehrstimmigkeit im Hochmittelalter bis in die Musik der Renaissance.

Die ‚Alte Musik‘ unterscheidet sich von beispielsweise einem Beethoven Quartett, dass sie zwar aufgeschrieben, aber nicht besonderen Instrumenten zugeordnet wurde. Das bedeutet, dass jedes Arrangement nach den jeweils vorhandenen Instrumenten und Sänger*innen entwickelt wird.

Man probiert aus und das Endergebnis entsteht durch die Mitwirkung aller Beteiligten – ein kollektiver Prozess! Gespielt wurde bei TRECENTO die Musik auf Harfen, Fideln, Lauten, Pommern, Schalmeien, Flöten und natürlich wurde gesungen. War ein Programm ausgereift, wurde es in dieser oder jener Berliner Kirche präsentiert und dann ein neues angefangen.

Ob es ohne Judy weitergeht?   

Vermutlich leider nicht.

Reblog(s): Niki de Saint Phalle

Po Yayoi Kusamie i Leonor Fini MUSI się tu znaleźć jeszcze jedna moja ulubiona, niezwykła artystka – Niki de Saint Phalle. Ale ponieważ Monika Wrzosek-Müller i ja pisałyśmy już tu o niej, postanowiłam, że po prostu zrebloguję te nasze wpisy. Ja pisałam po polsku, Monika po niemiecku.

Nach Yayoi Kusama und Leonor Fini MUSS ich hier noch ein Beitrag über Niki de Saint Phalle veröffentlichen, noch eine aussergewöhnliche weibliche Künstlerin, die ich sehr mag. Da jedoch Monika Wrzosek-Müller und ich schon hier Beiträge über sie publizierten, rebloggiere ich sie. Monika schrieb auf Deutsch, ich auf Polnisch.

Monika Wrzosek-Müller, Die kleine große Welt 20 (24.10.2015)

Der Tarot Garten der Niki de Saint Phalle

Sie wollte eigentlich von dem Skulpturengarten in der Toskana berichten, von dem Weg dahin, von ihrer Enttäuschung – und dann nach einem Gespräch mit einer Freundin hielt sie inne, schaute tiefer und fand viele Gesichter des Gartens, die sie vorher nicht gesehen hatte.

Den Garten wollte sie natürlich sehen, er war schon eine Berühmtheit und in der westlichen Welt so etwas, wie ein Muss, wenn man in der Gegend war. Sie kurvten und wendeten, um den Weg zu finden, ziemlich lange; die bescheidenen Hinweisschilder waren rar. Sie kamen von der falschen Seite, nicht von dem wunderschönen Städtchen Capalbio, das oben auf einem Hügel thronte und es mit seinen mittelalterlichen Mauern mit Monterregioni aufnehmen konnte, oder vielleicht sogar noch reizvoller war, mit dem Blick aufs breite, weite Meer. Aber sie kamen an und hatten, stellte sich heraus, wenig Zeit; der Garten wurde schon um 18.00 Uhr geschlossen, es war September.

Immer wieder hatte sie sich nach ihrer Ankunft im Westen konfrontiert gesehen mit dem westlichen Feminismus, mit dem sie nicht viel anzufangen wusste und den sie am Anfang in der BRD mit einem ziemlich schlampigen Stil der Kleidung assoziiert hatte, mit Stricken in den Hörsälen der Universitäten und dem Fehlen von Frauen in den oberen Chefetagen, vielleicht auch mit der Zeitschrift „Emma“ und der Person Alice Schwarzer. Für ihre Generation aus Polen, die der Töchter von Müttern, die alles schmissen: den Job, die Versorgung des Haushalts, Klavierspielen und eine gewisse Intellektualität, wenn die Zeit dafür reichte, waren die Kämpfe der Frauen hier anfänglich irgendwie lächerlich und auf jeden Fall unverständlich. Allmählich ging ihr auf, dass in der Welt des Geldes die Sachen sich anders gestalteten, und irgendwann etwas später, auf einer Konferenz im südenglischen Harrogate, bei einem Panel über Frauen in der polnischen Opposition, verstand sie, dass ihre Mutter zwar alles bewältigt hatte sich aber ihres Werts keineswegs bewusst gewesen war, und eigentlich auch keine Feministin. Den „kleinen“ Unterschied zwischen den Feministinnen und den überlasteten, chronisch kranken und überarbeiteten Frauen in ihren vielfältigen Berufen in den sozialistischen Ländern lernte sie erst allmählich.

An das alles dachte sie nicht, als sie durch den Garten an der Grenze zwischen Toskana und Latium ging; das kam erst später nach dem Gespräch mit Andrea. Danach hat sie sich über die Künstlerin, Niki de Saint Phalle informiert, über ihr Leben und den Fluch, der sie verfolgte, und den Segen der Kunst, der ihr erlaubt hatte, so zu leben, wie sie wollte, Kunst als Lebensprinzip zu kultivieren. Vor allem berührt hatte sie die Schönheit der Künstlerin, die aus den Fotos von ihr sprach: das feine filigrane Gesicht und die schlanke Figur, die Schönheit, die im Wiederspruch stand zu den von ihr dargestellten groben, fleischigen, rundlichen und manchmal fast vulgären Frauenfiguren. Ihre „Nanas“ waren für viele Frauen in der alten BRD ein Inbegriff des Feminismus; die bunten Gestalten sah sie einmal auf einer Reise nach Hannover, auch in Bonn, auch die riesige, viele Meter lange Figur von Hon vor dem Moderna Museet in Stockholm.

Doch da in der Toskana, an dem schönen Abend, erschienen ihr die Figuren zu grell, zu bunt, zu aggressiv und demonstrativ, ganz anders als die Umgebung; der Hinweis der Künstlerin auf die Verbindung und Inspiration bei Gaudi und Hundertwasser fand sie nicht gerecht, weil die beiden tief mit den Städten verbunden waren, für die oder wo sie ihre Werke schufen. Sowohl der Park Güell in Barcelona als auch das Elektrizitätswerk in Wien waren jeweils für den Standort errichtet, nicht austauschbar, verwurzelt und einmalig. Den Tarot Garten konnte sie sich dagegen in der Gegend um Berlin auch gut vorstellen; würden die Menschen nicht auch dahin strömten, um sich die wunderbar farbigen, bunten, fröhlichen Figuren anzuschauen? Das Argument, dass diese sich mit der männlichen Welt der italienischen Provinz auseinandersetzten, nahm sie nicht ab. Sie existierten für sich, im Kreis der 22 Figuren der Tarot Karten, das große Arkanum des Spiels, mit einigen Tiergestalten, Wohnensembles dazu. Zwar waren wie immer ihre Geschlechtsteile gut sichtbar und überdimensional, aber das war der Stil der Künstlerin.

Nun war sie aber drin und ging hinter Familien mit vielen Kindern her, die vor Freude und Erregung bei so viel Farbe, Spiegel und Spiegelung quietschten. Sie spielten mit den Tieren, ließen sich fotografieren, drauf, drunter und daneben. Überhaupt war der Garten für selfies wie geschaffen, animierte, die Posen der Figuren einzunehmen, sich zur Schau zu stellen. Sie bewunderte die unheimliche Arbeit, die feine und genaue Ausführung, die Fantasie der Künstlerin. Es war zugegeben schwerste Arbeit, die riesigen Figuren zu schaffen, zuerst aus einem Geflecht von Eisengittern, dann mit Beton zu bespritzen; erst danach kamen die Keramikfliesenarbeiten oder die Bemalung. Die oft verwendeten Spiegelscherben funkelten und spiegelten das Licht der untergehenden Sonne wunderbar, die Farben waren frisch und kräftig, lebendig, wie gerade aufgetragen. Je nach dem Licht der auf- und untergehenden Sonne konnte man unheimliche Fotografien machen, mit Farben, die aus einer ganz anderen Welt waren; wahrscheinlich, dachte sie, musste man sich da etwas länger aufhalten, um den Charme und die Seele des Gartens zu ergründen und ihm zu erliegen. Die Künstlerin selbst verstand den Garten als einen meditativen Ort und zum Tarot-Spiel sagte sie sehr klug einmal: „Das Leben ist wie ein Kartenspiel, wir werden geboren, ohne die Regeln zu kennen, aber jeder von uns muss mit dem Blatt spielen, das er bekommt.“

Zu Hause in Berlin stellte sie herrlich gelbe Sonnenblumen in eine prachtvolle Vase einer schweizerischen Künstlerin, der Mutter einer Freundin, die in Massa Marittima lebt und dort ihre wunderschönen Keramikarbeiten herstellt – eine einmalige Vase, die mit kleinen sich spiegelnden, gelblich-goldenen und burgunder-rostroten Mosaiksteinchen ausgekleidet ist.

Ewa Maria Slaska, Kot i ptak z cmentarza Montparnasse (26.01.2019)

Kilka lat temu byłam na cmentarzu Montparnasse (zobacz wpis Pisarze i cmentarze), odwiedziłam groby Sartre’a, Simone de Beauvoir, Ionesco i Cortazara.

Cortazar – najukochańszy, absurdalny, kultowy… Naszukałam się jego grobu jak głupia. W końcu machnęłam ręką na porównywanie rzeczywistości z planem. Wiedziałam, że jest w lewo od grobu Ionesco i tak długo chodziłam między grobami, aż znalazłam.

A mimo to nie znalazłam ani grobu z kotem, ani z ptakiem. O obu dowiedziałam się przez przypadek, szukając informacji, dlaczego pewna rzeźba Niki de Saint Phalle nazywa się Nana de Berlin?

Setki stron internetowych uporczywie powtarzały jedno zdanie – że ta mała Nana (ma niewiele ponad 30 cm wysokości), zwana również La baigneuse, została przez artystkę zaprojektowana w roku 1973 i wykonana w Niemczech w 500 egzemplarzach. Dopiero zadając pytanie na stronie internetowej artystki, dowiedziałam się, że wydawcą nakładu był oddział słynnego berlińskiego wydawnictwa Propyleje (Propyläen), a dokładniej jego dział zwany Refaktur. Berlińską Nanę wciąż można gdzieś od kogoś kupić, a jej cena waha się pomiędzy osiem a trzydzieści tysięcy euro, nie kupujcie więc kota w worku.


Zastanawiam się, jak to było możliwe, że choć, jak mi się wydaje, zdeptałam cały ten cmentarz od muru do muru, nie zauważyłam dwóch nagrobków wykonanych przez jedną z moich ulubionych i z daleka rozpoznawalnych artystek. Jest to tym dziwniejsze, że jeden z tych nagrobków to duży, kolorowy kot…
Le Chat Ricardo z roku 1989, to poliestrowa rzeźba na grobie Ricardo Menona (1952–1989), rzeźbiarza i malarza, asystenta artystki podczas budowy Ogrodu Tarota. Ricardo, który zmarł w wieku 37 lat na aids, był jednym z wielu przyjaciół Niki de Saint Phalle chorych na tę w owym czasie nieuleczalną chorobę. Dzisiaj, 30 lat później, ludzie chorzy na aids mają szansę przeżyć wiele lat, pod warunkiem, że systematycznie przyjmują leki spowalniające. Rzeźba kota została przez artystkę podpisana: Nie jestem kotem, jestem Ricardo. Również drugi grób na cmentarzu Montparnasse, ozdobiony rzeźbą artystki, to grób jej przyjaciela i asystenta, Jean-Jacquesa Goetzmana, który umarł na aids.
Niki de Saint Phalle była znana ze wsparcia, jakiego udzielała chorym, a także instytucjom, które walczyły o ich godne życie. W roku 1987 opublikowała książkę AIDS: You Can’t Catch It Holding Hands, która została wydana po angielsku, francusku, niemiecku, włosku i japońsku. Wszyscy znamy ten tytuł, to znane hasło: Nie nabawisz się aids, trzymając się za ręce.
Jean-Jacques Goetzman był przyjacielem Philipa Matthew, syna artystki. Umarł w roku 1998, a Niki de Saint Phalle wykonała dla niego rzeźbę zatytułowaną Oiseau pour Jean-Jacques (ptak dla Jana Jakuba).

Frauenblick. Wegfahren.

Monika Wrzosek-Müller

Dass man in der Pandemie irgendwohin fahren, sich bewegen, etwas anderes sehen möchte, ist klar. Das lange Hocken an einem Ort, mit wenigen Menschen rundherum, hat uns alle etwas unbeweglich, mürbe, etwas einsamer, stiller, vielleicht auch nachdenklicher gemacht.

Unsere Einsiedelei in der Uckermark entpuppte sich als eine fantastische Möglichkeit für Abwechslung im Alltag; viel Natur ist unerhört gesund und ökologisch, jedem zu empfehlen. An den Anschlagbrettern in den Dörfern sehen wir immer öfter Anzeigen wie „suche eine Bleibe, ein Häuschen, ein Appartement für eine Familie…“ Es wurde uns auch oft berichtet: jetzt, wegen der Pandemie sei der Ansturm auf unsere Gegend gewaltig; die Berliner zögen aufs Land, nicht in den grünen Speckgürtel, sondern weiter weg und landeten hier in unserem schönen Bundesland. Langsam wird es um unseren See voller, nicht nur wegen der vielen Bieber; es gibt immer mehr Ausflügler, Tages-, Sommertouristen, länger Verbleibende, Wanderer, Radfahrer, Camper. Die Entwicklung konnte man förmlich spüren, schon länger, jedes Jahr wurden es mehr, die hierher kamen. Manche kauften gleich Häuser, bauten sie aus, breiteten sich sichtbar in den Dörfern aus, andere kamen mit dem Zug, mit Sack und Pack, mit Kindern, mit Fahrrädern, wieder andere, so wie wir, pachteten ein Häuschen, um immer wieder herkommen zu können. Lange galt in der Pandemie, wer hier keine fest Bleibe hatte, konnte nicht rausfahren; da fühlten wir uns richtig privilegiert.

Schon der Weg hierher ist ein kleines Abenteuer, wir passieren mehrere Zonen, fahren durch verschiedene Landschaften, verlassen die städtische Umgebung, das Ballungsgebiet; das passiert nicht so einfach und abrupt, es geht eher bedächtig und langsam voran. Man merkt es an der Vegetation, an Art der Bebauung, sogar an den Grüntönen und den Lufttemperaturen. An der Autobahn in Berlin ist das Grün gelblich, mickrig, die Akazien blühen so kräftig, als ob sie das letzte Mal die Möglichkeit dazu hätten, wir fahren langsam, Tempo 60 ist erlaubt. Die Autobahn mäandert durch die Stadtausläufer, wie ein gekräuseltes Band, eingezwängt in die Lärmschutzwälle.

Die nächste Etappe führt schon außerhalb von Berlin, weg von dem ganzen Ballungsgebiet, sozusagen fast im Freien; bei dem sitzenden Bären an der Stadtgrenze geben alle Gas, so als ob sie eilig hätten, zu ihrem jeweiligen Ziel zu kommen. Die Wiesen an den Seiten sind eher ausgetrocknet, die Bäume lassen ihre Äste hängen. Bald passieren wir das Unglücksdorf Nassenheide im Löwenberger Land; der Ort liegt langgestreckt an der Bundesstraße 96, hindurch rollt der ganze Verkehr mit Lastern und PKW; schon seit 1879 ist er auch durch die Eisenbahn mit Berlin verbunden. Ich staune jedes Mal über den sogenannten Waldkindergarten, der zwar seitlich wirklich an einen Wald grenzt, aber auch und sogar vor allem mit der langgestreckten Fassade an die besagte B 96. Hinter Nassenheide, hinter dem Bahnübergang beginnen dann die Ackerflächen; sie liegen alle in der Zehdenick-Spandauer Havelniederung und zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr flach sind und großflächig; schon in früheren Epochen, besonders aber dann in der DDR, wegen der LPGs, wurde auf enorm großen Flächen gewirtschaftet. Hier passieren wir riesige Felder mit Raps oder Mais, je nach Jahreszeit, auch Getreide wird angebaut. Alle diese Felder sind „quadratisch, praktisch und gut“, als Begrenzungen sind riesige, jetzt teils ganz ausgetrocknete Pappeln gesetzt worden, inzwischen überwuchert von Misteln. Für mich ist diese Landschaft eher traurig, doch sie scheint gut zu prosperieren; es gibt viele Pferdeställe, Pferde-Pensionen, auch viele Radfahrer sind auf den seitlich gelegenen Radwegen unterwegs. Dieses Bild begleitet uns mit kleineren Abweichungen bis nach Zehdenick; wir passieren den Ort Neuholland, der von klevisch-niederländischen Zuwanderern gegründet wurde. Sie haben das Sumpfgebiet mit Kanälen durchzogen und so den fruchtbaren Boden nutzbar gemacht. Das sieht man auch heute noch, die Felder sind von Kanälen durchschnitten. Hier wird das Grün saftiger, manchmal, je nach Jahr, gibt es auch Sonnenblumenfelder soweit das Auge reicht. Auf den Wiesen sieht man oft Störche, einzeln auf Nahrungssuche, und im zeitigen Frühjahr Unmengen von Kranichen. Manche Straßenabschnitte sind von alten Linden oder gar Eichen gesäumt, allerdings haben diese während der letzten Dürrejahre auch sehr gelitten. Kurze Abschnitte wurden mit neuen Bäumen bepflanzt, auch mit mir unbekannten Ahornsorten, doch meistens mit Linden, die erstaunlich schnell wachsen. Sie wechseln auch ihr Blätterkleid je nach Jahreszeit, am schönsten sind sie aber doch im Herbst, da können die Baumkronen in der Sonne manchmal richtig in Goldgelb erglühen. Mit jeder Etappe kommen wir tiefer in die Natur und verlassen das städtische Flair. Es fühlt sich wie eine richtige Verwandlung an; die ganze Lebensweise wird umgestellt, die super Einbauküchen und komplizierte Bäder bleiben in Berlin; in der Natur ist man viel weniger anspruchsvoll. Da reicht der simple Holzofen und ganz einfache Einrichtung, sie wird sogar vorgezogen.

Bald sind wir schon in Zehdenick, das Städtchen ist auch mit dem Boot von Berlin aus zu erreichen. In dem Namen Zehdenick höre ich immer das slawische Cedenic, und tatsächlich lese ich, dass es da eine frühslawische Befestigung gegeben hatte. Schon 1281 wurde sie als civitas in den kirchlichen Dokumenten erwähnt. Die wechselvolle Geschichte der Stadt, wie sie von einer Adelsfamilie zur anderen wechselte, kann man eher schwer erkennen. Für mich war interessant, dass sie 1438 von Kurfürst Friedrich I der Familie von Arnim als Lehen gegeben wurde. Später tauschte die Familie sie wiederum gegen den Ort Boitzenburg ein (das Schloss Boitzenburg liegt nicht weit von unserem Ort, also dem Dorf, zu dem wir fahren). Vom alten Glanz zeugen auf jeden Fall die Ruinen des alten Zisterzienserinnenklosters, an denen wir vorbeifahren. Größere Bedeutung errang das Gebiet um Zehdenick, als die Bahnstrecke zwischen Löwenberg und Templin gebaut wurde; 1887 wurden große Tonvorkommen entdeckt, daraufhin entstanden zahlreiche Ziegeleien und in den Ringöfen wurden Ziegeln gebrannt, die per Schiff nach Berlin transportiert wurden. Der Satz „Berlin ist aus dem Kahn erbaut“ kann man dann besser verstehen. Das sind diese kleinen, gelblichen Ziegel, die man z.B. an den Häuschen in Werder sehen kann.

Hinter Zehdenick sind wir schon mitten in der Natur, auch wenn wir entlang der erwähnten Bahnstrecke fahren und manche Dörfer sich für meinen Begriff unvorstellbar in die Länge ziehen. Es wird zunehmend welliger, hügeliger, noch grüner und ursprünglicher. Entlang der Felder gibt es oft einen Streifen mit Wiesenblumen; Mohn, Margeriten oder Kornblumen sind oft dabei. Es gibt auch Felder, die regelrecht bläulich schimmern wegen die vielen Kornblumen. Eine Endmoränenlandschaft mit zahlreichen Seen, Buchenwäldern, hier und da fruchtbaren Böden, mit Findlingen, vielen sumpfigen Wiesen breitet sich vor uns aus. Terra ukera ist nicht das, was man denken würde, nämlich urbares Land, sondern laut Wikipedia wohnte in diesem Gebiet das slawische Volk der Ukranen. Namen, die auf diese Herkunft deuten Unter- und Oberuckersee nahe Prenzlau, der Fluss Uecker und die Stadt Ueckermünde. Das Wort Mark kommt erst viel später und bedeutet Grenzland und so haben wir schon im 15. Jahrhundert den Namen Uckermark. Kurz vor Templin gibt es eine Strecke mit super Radwegen und ordentlich geschnittenen Hecken und Bäumchen; wir fahren an einer erstaunlichen touristischen Erfindung vorbei, nämlich dem „Themenpark“ Eldorado vor Templin, der mehr wie eine Westernkulisse aussieht, am Röddelinsee gelegen. Diese Attraktion wartet an der linken Straßenseite, schon nahe bei dem Städtchens Templin. El Dorado: auf jeden Fall kommt der Name aus dem Spanischen und bedeutet: der Goldene und wurde zuerst für einen Mann, dann für eine Stadt und schließlich für ein Territorium benutzt. Später weitete sich der Begriff auf alles aus, was mit Goldsuche zu tun hatte; was für ein Gold im Templiner Eldorado gesucht wird, habe ich bisher nicht herausgefunden. Noch vor der Stadt gibt es eine Draisine, mit der man zu viert bis nach Fürstenberg gelangen kann, also einsteigen, sich betätigen und völlig CO ² frei losfahren. Natürlich durchziehen das ganze Gebiet diverse Rad- und Wanderwege, man kann stundenlang wandern, ohne einem Menschen zu begegnen. Manchmal ist es fast gruselig, der Wald flüstert rundherum, die Wege führen nach links, rechts, geradeaus und zurück; man steht an einer Kreuzung und weiß nicht weiter. Tief in den Wäldern ist die Stille, die Vollkommenheit der Natur noch präsent.

Danach kommen wir schon in Templin an, wo wir unsere Einkäufe tätigen, und die letzte Etappe führt direkt in die Oase des Grünen, an einen See, groß und tief genug, um schwimmen, angeln und mit dem Ruderboot fahren zu können.

Über das Städtchen Templin und das Dorf Warthe berichte ich ein andermal; erst einmal sind wir angekommen.