Film im Lockdown


DAS NEUE EVANGELIUM

Digitaler Filmstart mit Beteiligung der Kinos

PORT AU PRINCE PICTURES startet DAS NEUE EVANGELIUM von Milo Rau am 17. Dezember 2020 digital. Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, werden neben anderen Kultureinrichtungen auch die Kinos weiter geschlossen bleiben.

Um aber dennoch einen Beitrag für die Kultur- und Filmlandschaft zu leisten, hat der Filmverleih Port au Prince Pictures beschlossen, den Film DAS NEUE EVANGELIUM von Milo Rau am 17. Dezember auch im Lockdown zu starten: Als sogenannte digitale Kinoauswertung und mit Beteiligung der Kinos, die konkret und unmittelbar an den Streaming-Umsätzen beteiligt werden.

„Mit DAS NEUE EVANGELIUM starten wir einen hochpolitischen Film, der thematisch offenkundig in diese Zeit gehört. Die Entscheidung, den Filmstart nicht zu verschieben, sondern den Film in jedem Fall digital und unter Beteiligung der Kinos zugänglich zu machen, hat also gewichtige inhaltliche Gründe. Außerdem wollen wir zeigen, dass auch in Lockdown-Zeiten neue Filme mit relevanten Themen erfolgreich starten können und wir wollen mit dem Film dazu beitragen, dass das Kino in diesen auch für die Kinos schweren Monaten nicht gänzlich aus den Köpfen seiner Fans verschwindet“, erklärt Jan Krüger von Port au Prince Pictures.   

Und so funktioniert es:
Unter http://www.dasneueevangelium.de/ erwirbt der Zuschauer sein Online-Kinoticket und wählt gleichzeitig ein Kino aus, das er am Erlös beteiligen möchte. Dieses Kino erhält dann 30% des Preises eines digitalen Tickets. Der Film DAS NEUE EVANGELIUM ist nach Bezahlung und anschließender Aktivierung der Ticket-ID 24 Stunden streambar. Zusätzlich wird als Bonusmaterial ein Q&A mit Regisseur Milo Rau und dem Hauptdarsteller und Politaktivisten Yvan Sagnet abrufbar sein.
So wird Port au Prince Pictures an dem geplanten und langfristig vorbereiteten Filmstart festhalten.

Der Vorverkauf ist ab 01. Dezember 2020 möglich.

Die Preise für die digitale Auswertung:
Einzelticket: 9,99 Euro
Ab 20 Karten bei Gruppen: 7,99 Euro
Ab 50 Karten für Gruppen: 5,99 Euro

DAS NEUE EVANGELIUM 
Ein Film von MILO RAU mit YVAN SAGNET als Jesus
Digitale Kinoauswertung: 17. Dezember 2020
2020 | Länge: 107 Minuten

Regisseur Milo Rau inszeniert in der süditalienischen Stadt Matera, in der sowohl Pier Paolo Pasolini als auch Mel Gibson ihre legendären Filme über das Leben Jesus’ gedreht haben, DAS NEUE EVANGELIUM. Gemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet schafft er einen hochpolitischen Jesus-Film, in dem biblische Erzählung und verzweifelte Revolte ineinanderfließen. Entstanden ist ein hybrider Film: eine Verschmelzung von Dokumentarfilm, Spielfilm, politischer Aktionskunst und Passionsspiel. DAS NEUE EVANGELIUM ist ein Manifest für die Opfer des westlichen Kapitalismus das angesichts der europäischen Flüchtlingskrise und der weltweiten Black Lives Matter-Bewegung aktueller nicht sein könnte. Ein authentisch politisches wie auch theatralisches und filmisches neues Evangelium für das 21. Jahrhundert.

DAS NEUE EVANGELIUM feierte eine vielbeachtete Weltpremiere beim diesjährigen Filmfestival in Venedig und lief im diesjährigen Wettbewerb der IDFA (International Documentary Filmfestival Amsterdam). Port au Prince Pictures startet den Film am 17. Dezember 2020.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.dasneueevangelium-film.de

Worldwide Screening of I AM NOT YOUR NEGRO by Raoul Peck on December 10, 2020

Deutsch unten

Worldwide Screening: I Am Not Your Negro by Raoul Peck on December 10, 2020

On December 10, 2020, the anniversary of the day the United Nations General Assembly adopted, in 1948, the Universal Declaration of Human Rights, a second Worldwide Screening will take place. Cinemas, schools, universities, and cultural institutions have responded to the call of the international literature festival berlin (ilb) to screen I Am Not Your Negro by Raoul Peck. This award-winning 95-minute 2016 documentary was shot on the basis of the unfinished manuscript “Remember This House” by James Baldwin (1924 – 1987).

The worldwide screening is intended to underscore our responsibility to examine the history of colonialism and racism. Over the course of almost four centuries, 10-12 million enslaved Africans were transported to America, mainly by European traders. More than 250 years after the abolition of the Atlantic slave trade, equal treatment of white people and People of Color has by no means been established – neither in America, nor in Europe, or any other region of the world.

In addition to analogue events, digital screenings will take place. Here you can find a list of participating institutions and links.

website

Worldwide Screening: I Am Not Your Negro von Raoul Peck am 10. Dezember 2020

Am Jahrestag der, durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 verkündeten, Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte findet das zweite Worldwide Screening am 10. Dezember 2020 statt. Kinos, Schulen, Universitäten und kulturelle Institutionen folgten dem Aufruf des internationalen literaturfestivals berlin (ilb) zu einer weltweiten Filmvorführung von I Am Not Your Negro von Raoul Peck. Der preisgekrönte, 95-minütige Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016 wurde auf Basis des unvollendeten Manuskripts „Remember This House“ von James Baldwin (1924 – 1987) gedreht.

Mit der weltweiten Vorführung soll unsere Verantwortung unterstrichen werden, die Geschichte der Kolonisation und des Rassismus detailliert aufzuarbeiten. Im Laufe von fast vier Jahrhunderten wurden 10-12 Millionen versklavte Afrikaner nach Amerika transportiert, hauptsächlich von europäischen Händlern. Mehr als 250 Jahre nach der Abschaffung des atlantischen Sklavenhandels ist die Gleichbehandlung von Weißen und People of Color keineswegs festgeschrieben – weder in Amerika noch in Europa noch in anderen Regionen der Welt.

Neben analogen Veranstaltungen finden an dem Tag weltweit auch digitale Screenings statt. Schauen Sie sich die Liste der teilnehmenden Institutionen und Links hier an.

Webseite


internationales literaturfestival berlin
Chausseestr. 5
10115 Berlin
Fon +49 (0) 30 – 27 87 86 65
Fax +49 (0) 30 – 27 87 86 85
presse@literaturfestival.com

21. internationales literaturfestival berlin | 8.–18. September 2021
7. internationales literaturfestival odessa | 22.–25. September 2021

www.litfestodessa.com
www.worldwide-reading.com
www.comics-berlin.de
www.wordalliance.org

Wish oder auf der Suche nach den erfolgreichen Polen (Reblog)

zeit.de 
Wish-App: Wenn du wirklich bei Wish bestellst
Von Nele Spandick

Wish ist das Gegenmodell zum Edelhändler Manufactum. Kein schönes Einkaufserlebnis, keine Qualität, kein als Minimalismus getarnter Konsum. Sondern: billig, billig, billig. Die App selbst sieht bereits so trashig aus, dass man daran zweifeln könnte, ob überhaupt irgendetwas ankommt, wenn man hier bestellt. In quadratischen Kacheln sind die Produkte präsentiert: Der Zähnebleicher wird mit einem Vorher-Nachher-Bild von gelben und weißen Zähnen beworben. 2,79 Euro. Eine Unterhose lässt den Hintern mit Schaumstoff größer und praller wirken. 2,19 Euro. Ein BVB-Fan-Pullover für 21,92 Euro, ein Schraubenschlüssel für 3,81 Euro, pinke Einwegmasken für 5,06 Euro.

Auf einer extra Seite können Nutzer einmal am Tag am virtuellen Glücksrad drehen. Je nachdem, auf welcher Zahl es landet, darf man länger oder kürzer in angeblich besonders guten Sonderangeboten wühlen. Teleshopping im Internet, ein unendlicher Stream abgefahrenster Produkte. Alle vor allem günstig.

Während viele Unternehmen zurzeit versuchen, sich nachhaltiger und hochwertiger zu positionieren, macht Wish genau das Gegenteil und hat damit Erfolg. Nach Firmenangaben nutzen monatlich 100 Millionen Menschen die App, mehr als zwei Millionen Produkte werden pro Tag verkauft. Fußballstars wie Neymar und Gareth Bale machen Werbung für die Verkaufsplattform. Nächstes Jahr soll der Börsengang folgen. Das ist auch der Grund, warum das Unternehmen sich aktuell nicht öffentlich zu seiner Entwicklung äußert.

Wer aber shoppt hier? Der polnisch-kanadische Firmengründer Piotr Szulczewski, gerade mal 39 Jahre alt, bezeichnete seine Zielgruppe einmal selbst als “the invisible half” – die unsichtbare Hälfte. Ihm seien Investoren begegnet, die sich nicht hätten vorstellen können, wer bei Wish bestellt, weil es in ihrem Bekanntenkreis niemand tat. Szulczewski meint, das sei der blinde Fleck von reichen Großstädtern. In Deutschland ist die App vor allem bei Menschen bekannt, die auf Facebook aktiv sind. Dort wirbt das Unternehmen intensiv, fast aggressiv. Eine Studie des privaten Instituts für Handelsforschung in Köln (IFH), das sich auf Trends im E-Commerce spezialisiert hat, zeigt, dass sowohl Alte als auch Junge, Reiche wie Arme und Gebildete wie Ungebildete auf Wish bestellen – ungefähr zu gleichen Teilen. Aber wieso? Ist es nur der Preis?

“Wish befriedigt bestimmte Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten: Schnäppchenjagd, Stöbern und exklusive Produkte”, sagt Mailin Schmelter vom IFH, die die Studie mit erstellt hat. Für die Erkenntnisse befragte das Institut 1.200 Menschen, denen die Marke vom Namen her bekannt war. Schmelter sagt, die ständig aufblinkenden Rabattaktionen und das ungeordnete Anzeigen der absurden Produkte setzten Reize, die zum Kauf motivierten. Und das, obwohl den Leuten bewusst sei, dass sie mit schlechter Qualität rechnen müssten. Manche hätten sogar selbst schon schlechte Erfahrungen gemacht. “Bei einigen Käuferinnen und Käufern gibt es einen richtigen Spieltrieb”, sagt Schmelter. “Die finden das einfach spannend.” Und für den günstigen Preis seien sie bereit, das Risiko zu tragen. Ein Spieleinsatz von zwei oder fünf Euro scheint ihnen verschmerzbar.

Dabei ist dieses Risiko tatsächlich ziemlich groß: Produkte kommen oft verspätet oder gar nicht an. Ihre Qualität ist schlecht, manchmal entsprechen sie nicht der eigentlichen Beschreibung. Das berichten Verbraucher in ihren Beschwerden bei den Verbraucherzentralen. Und wenn das iPhone, das man bestellt hat, dann nur in Puppengröße ankommt, kann auch der günstige Preis nicht über die Enttäuschung hinweghelfen.

Die Verbraucherzentralen nehmen vermehrt Beschwerden entgegen, allein in diesem Jahr waren es bereits 200. Peter Gerlicher, Marktbeobachter der Verbraucherzentrale Bundesverband vermutet, dass die Dunkelziffer noch höher sei. “Die Beschwerden kommen nicht nur hier und da mal auf, sondern immer wieder und über alle Bundesländer verteilt.” Vor dem Hintergrund, dass Wish nicht der Marktführer im Onlinehandel ist, seien 200 Beschwerden bereits beachtlich.

Gerlicher erzählt, dass Wish-Kunden sich auch über den Versand beklagen. Er dauere länger als bei anderen Anbietern, auch weil viele Produkte aus dem ostasiatischen Raum kämen. Vor allem werde die Bestellung durch Versand- und Rücksendekosten teurer, als der ausgeschriebene Preis zunächst vermuten lässt. Gerlicher kennt Fälle, in denen automatisch verschickte Mahnungsschreiben sogar noch vor dem Produkt bei den Kunden ankamen. “Teilweise sind die Verbraucher verwundert, dass bei der Bestellung auch noch Zoll-Gebühren auf sie zukommen”, sagt Gerlicher.

Das Problem ist: Wish ist nur eine Plattform. Die Kundinnen bestellen direkt bei kleineren Unternehmen. Wish selbst hat mit dem Versand und der Produktion nichts zu tun, das Unternehmen erhält eine Provision. Der direkte Vertragspartner der Kundinnen und Kunden ist nicht Wish, sondern ein kleines Unternehmen, das im schlechtesten Fall tausende Kilometer entfernt sitzt und schwer zu erreichen ist.

Für einige scheint das alles aber einfach ein Witz zu sein. In sozialen Medien kursiert sogar inzwischen ein Meme zu Wish: Ein Bild zeigt etwa den britischen Premier Boris Johnson im Laborkittel – der Kommentar darunter lautet: “Wenn du Christian Drosten bei Wish bestellst.”

Oder ein Bild der deutschen Girlgroup Tic Tac Toe – “Wenn du Destiny’s Child bei Wish bestellst.” “Bei Wish bestellt” als Sinnbild für schlechte Qualität. Wäre die Plattform ein normales Unternehmen, wäre dieses Meme der Untergang, aber sie ist eben nicht normal. Wish funktioniert vielleicht sogar genau deswegen.

Ergänzung von der Administratorin: Es stimmt nicht, dass es im Netz eine oder andere Meme zu Wish kursiert. Wahr ist der Gegenteil: Es ist so, dass es im Netz, vor allem in Tweeter, einen Meme-Erstellung-Spiel gibt zu dem Begriff: Bei Wish bestellt. Der Boris Johnson und die Tic Tac Toe Girls sind nur zwei Beispiele von Tausenden. 

Wie hier

PS. Mein Sommer-Kleid für 1,- Euro (+ 2,95 Euro Versand-Kosten) ist nie angekommen.

Achtung! Es geht um unsere S-Bahn!

Die S-Bahn Ausschreibung

Online-Konferenz *

Mi., 25.11.20 | 19:00 | RegenbogenKino

Was will der Senat – was will das Bündnis “Eine S-Bahn für Alle!” ?

Bis jetzt ist die S-Bahn noch zu hundert Prozent in der Hand der Deutschen Bahn, also in staatlichem Eigentum.
Doch vor wenigen Monaten wurden zwei Teilnetze – das sind zwei Drittel der gesamten S-Bahn – europaweit ausgeschrieben. Das heißt: Privaten Unternehmen wird die Tür für den Betrieb der S-Bahn und die Instandhaltung der Fahrzeuge geöffnet. Dabei kann nicht nur für den S-Bahn Betrieb auf jedem der beiden Teilnetze ein anderes Privat-Unternehmen den Zuschlag bekommen, auch die Instandhaltung der Fahrzeugen für die beiden Teilnetze kann an zwei verschiedene Privatunternehmen vergeben werden.
Das bedeutet die Zerschlagung und Privatisierung der S-Bahn.

Die Berliner*innen haben in den vergangenen Jahren mit Privatisierungen nur schlechte Erfahrungen gemacht. Das Wasser wurde privatisiert und musste dann – nach dem erfolgreichen Volksentscheid – für viel Geld wieder zurück gekauft werden. Tausende Wohnungen, die einmal der Stadt gehört haben, wurden ebenfalls verkauft.
Jetzt gibt es die Kampagne “Deutsche Wohnen & Co enteignen”, mit der ebenfalls viele Häuser, ehemals in städtische Hand gewesen, in öffentliche Hand zurückkehren sollen.

Wir wollen nicht, dass ein drittes Mal wiederholt wird, was zwei Mal komplett in ein Desaster geführt hat.

Das ist das Ziel des Bündnisses “Eine S-Bahn für Alle”:
Die Zerschlagung und Privatiserung der S-Bahn zu verhindern. Die Ausschreibung umfasst ein Volumen von 8 Milliarden Euro. Ein Abbruch der Ausschreibung ist möglich.

Redende:
Janek Neuendorf (S-Bahner, Mitglied der EVG), Ava Matheis (Bündnis “Eine S-Bahn für Alle”), ein Vertreter des AKI in der IG Metall

Veranstalter: Bündnis “Eine S-Bahn für Alle”

Mehr Infos gibt’s hier.
* Online-Zugang ab 18:40  unter:
https://bbb.extern.alt.coop/b/and-t4m-fkp
Nutzt als Browser Chrome oder Firefox.
Internet Explorer funktioniert nicht!

Corona i my

Drodzy Czytelnicy, jest 26 października. Z przyczyn mi nieznanych skasowałam sama i osobiście opublikowany 23 wpis o przypadkach zachorowań na koronę wśród bliskich, przyjaciół, rodziny, czy innych znanych mi osób. To były cztery opowieści. Wpis zniknął, a ja próbuję go teraz odtworzyć. Nie będzie taki sam, ale może będzie nawet lepszy, kto wie. W każdym razie opowieść pierwsza jest teraz jeszcze lepsza niż ta sprzed kilku dni.

Jurek Owsiak ma coronę, i Andrzej Duda, a przez niego również Iga Świątek. To nie jest jak na wiosnę, gdy coronę mieli “jacyś ludzie”. Teraz to nasi bliscy, ci, których znamy.

Wasza Adminka

1. Maria, kuzynka z Włoch

Jak ważne jest noszenie maseczki?

W domu u mojej mamy, pani po dziewięćdziesiątce, odbyło się spotkanie zapoznawcze mojej mamy z panią S., która ma u niej zamieszkać. W spotkaniu, zaproszona przeze mnie, uczestniczyła żona mojego kuzyna (nazwijmy ją Ola). Oczywiście żadna z pań w domu nie miała maseczki – bo i po co, pandemia jest tylko w sklepach, komunikacji miejskiej, zbiorowiskach ludzkich różnego typu, ale nie w domu! Na szczęście panie nie podały sobie ręki, nie ściskały się i siedziały sporo oddalone od siebie.
Po dwóch dniach od tego spotkania Ola wieczorem poczuła bóle w mięśniach, na wszelki wypadek poszła następnego dnia zrobić wymaz, nie była co do niego wielce przekonana i jakież było jej zaskoczenie, jak odebrany wynik okazał się pozytywny!!! Wpadła w panikę, bo oprócz domowników mogła przekazać wirusa mojej i swojej mamie.
Oczywiście zawiadomiłam mamę, która natychmiast odwołała dwie panie, które przychodzą pomagać jej w domu. Zawiadomiłam również panią S. Jakie było moje zdziwienie, gdy pani S. odpowiedziała mi, że ona pod koniec tygodnia ma wesele swojego kuzyna i że musi w nim uczestniczyć! Wesele będzie na 150 osób i, jeżeli ona jest zarażona, to “rozda w prezencie ślubnym” wirusa. Na moją poradę, żeby była przynajmniej w maseczce odpowiedziała, że nie jest to możliwe!
I tu moja refleksja, czy to takie trudne do zrozumienia, że od jakiejkolwiek imprezy ważniejsze jest zdrowie ludzi i to jakich ludzi, przecież w tym weselu będzie uczestniczyć najbliższa rodzina, przyjaciele i znajomi! Czyli nic nas te osoby nie obchodzą, byle by brać udział w ceremonii.
Życzę oczywiście mojej mamie, mamie Oli i pani S., żeby się okazało, że się nie zaraziły i że pani S. nie zarazi 149 bliskich jej osób, ale niestety nie zawsze można liczyć na szczęśliwy los i kroniki tego lata to potwierdzają. Ile to razy czytaliśmy, że po weselu cała wieś wylądowała na kwarantannie! Teraz dopiero zrozumiałam te dziwne rezultaty akurat wesel. Biorą w nich udział ludzie, którzy “muszą iść”, bo nie wyobrażają sobie wesela bez swojego udziału – ŚWIADOMI PODEJRZENIA O ZAKAŻENIE, nie badają się żeby przypadkiem nie zamknięto ich w “więzieniu” kwarantanny!!!, a noszenie maseczek to przejaw złego stylu.
P. S. Minęło już 10 dni od fatalnego spotkania, czyli skończyła się kwarantanna, wszyscy uczestnicy opowiadania czują się dobrze, a ile najedli się strachu…
I jeszcze morał. Parafrazując cytowanego często przez mojego Dziadka Sztaudyngera “Myjcie się dziewczyny, bo nie znacie dnia ani godziny”, powiem: noście maseczki, bo nie wiecie, czy już zarażacie!

2. Ola, żona kuzyna z Warszawy

Jak już większość z Was wie, mam COVID-19.
Czuję się dobrze, przechodzę to prawie bezobjawowo. Za 3 dni koniec izolacji, ponowne badania (z własnej woli, bo oficjalnie nie trzeba…) i wolność🍾.
Ale to co było w tym najgorsze to strach, kogo mogłam zarazić, zanim zrobiłam test.
To jest OGROMNA ODPOWIEDZIALNOŚĆ!!!
Jeśli nie boicie się o siebie, to pomyślcie o innych.
Maseczki, maseczki i jeszcze raz maseczki!
Niech każdy zachowuje się tak, jakby był chory, bo być może właśnie jest.
Maseczki nosimy, żeby nie zarażać innych.
Są też pozytywy: jako ozdrowieniec, będę mogła oddać osocze💪
Mąż, sąsiedzi, znajomi tak mnie rozpieszczali, że aż szkoda wracać do zdrowych 🙂
Mąż i syn negatywni👍.

Po kilku dniach skończyła kwarantannę. Pisze:

Dzwoni telefon
– dzień dobry, pani Ola?
– tak, przy telefonie
– starszy sierżant jakiśtam, sprawdzam czy jest pani na kwarantannie. kończy się dzisiaj o 23.58. potem buciki i na dwór…
– tak, na razie siedzę karnie.
– z maluszkiem?
– jakim maluszkiem???
– no mówi pani: karmie
🤣🤣🤣 a to byłoby do Guinessa… siedzę karnie a nie karmie!
popłakaliśmy się razem ze śmiechu!
miał chłop poczucie humoru😂
miłego dnia wszystkim


3. Ania, młoda przyjaciółka z Berlina

Corona-story
Po 2 tygodniach od pozytywnego testu i średnio-męczących symptomów już miało być przecież lepiej, a tu dopiero zaczęło się na dobre.
Ostatnie dni jestem leżącym i śpiącym ciałem, głowa pęka, zataczam się wstając, ciężko mi układać spójne zdania, więc sorry jeśli się tu gubię, nawet wzięcie książki czy telefonu do ręki to total wyzwanie. W ogóle nie przyswajam nowego inputu, więc ta książka to głównie podpórka pod herbatę, nie wchodzą filmy, podcasty, nawet feed fejsowy okazuje się być too much. Ale biorę ten telefon, żeby się czymś z Wami podzielić.
Wczorajszy wieczór spędziliśmy na oglądaniu filmu (to mój szczyt macierzyństwa w tych dniach: leżeć z dziećmi przed ekranem i próbować nie spać, choć spałam już pewnie z 18 godzin tego dnia). Ciemno za oknem, tutaj całkiem przytulnie, dziewczynki mi robią masaż dłoni przy okazji. To prawie jakbym sama rękoma ruszała. A tu dzwoni dzwonek.
Tom poszedł otworzyć, ale zobaczył tylko uciekającą sylwetkę naszego znajomego i wielką paczkę pod drzwiami z różnymi pysznościami. Ten znajomy to jeden z chłopaków, który przyszedł do Europy z daleka, którego przykryłam w nocy śpiworem od Was, pod budynkiem biura do spraw migracji, w 2015 roku. Potem miesiącami pomagał mi rozpakowywać auto ze śpiworami i ciepłymi kurtkami. Ale od tamtej pory praktycznie nie mieliśmy kontaktu. Musiało mu mignąć na fejsie, że leżę z koroną w izolacji. Nie jest ani bliskim przyjacielem, ani sąsiadem, wiem, że mieszka pod drugiej stronie Berlina.
A dlaczego Wam o tym mówię? Bo takiego właśnie Berlina bym chciała. Takiej Europy. I takich Europejczyków.
A friend in need is a friend indeed.
The 4th week of covid starts today and I… start feeling better!
You have no idea what those donuts, flowers and bread at my doors meant to me.
Also: all your little messages, funny pictures of dogs and cats, helium balloon speeches and tits videos, all your love and care. I am sure that this helps facing the virus.
And for sure it helps to worry a little bit less and to feel that you are not alone, even if it’s scary. Thank you ❤
I have learnt from you a lot those weeks. And I want to be even more like this: carrying and supporting.
Once I’m out of bed, I will also bring you shopping! Just give me few days! Now I will still sleep a bit:)
PS. T. and girls are fine (girls were negative all that time, no idea how). They are very happy to be able to finally go out.

*

“Nie broniłam się, gdy po mnie przyszedł. Poddałam się bez walki, a on zabrał mi wszystkie siły i zapachy. W zamian za nie przyniósł najdłuższy sen świata” – to kawałek z pamiętnika o covidzie Domki Spytek.

Dziś mój 23 dzień. Głowa zaczyna pracować, myślę myśli, jestem w stanie czytać. Wielka, przeogromna, ulga. Najbardziej się o tę głowę bałam. Lubię moją głowę.

Marta Fox, znajoma pisarka
Wstrząsajaca relacja. Po prostu przeczytajcie: martafox

Osteuropa-Tage 2020 Übersetzerworkshop

Die Osteuropa-Tage Berlin 2019/2020 werden seit 2019 von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert. Beim Festival stehen Künstler*innen, Autor*innen und Aktivist*innen im Mittelpunkt, die wegen ihrer pro-demokratischen und pro-feministischen Ansichten in ihren Herkunftsländern oft auf Kritik stoßen. In Berlin kommen Protagonist*innen aus Polen, Bulgarien, Tschechien und Russland in einem Polylog zusammen, um die Kooperation und Entwicklung gemeinsamer Methoden zu fördern, mit denen Feminismus & Demokratie den Mittelpunkt dieser Gesellschaften (wieder) erreichen.

Das Programm richtet sich an Interessierte an der Kultur der vier mittel-/osteuropäischen Länder, aber auch an diejenigen, die offen sind, zum ersten Mal damit in Berührung zu kommen.

Alle Veranstaltungen finden online statt.

Übersetzungsworkshop “Voices to be heard”

Wann:  24 und 25. Oktober, 10-16 Uhr (CET)
Wo: online, Anmelden via Eventbrite
Preis: kostenlos

Quo vadis, Osteuropa?

Polnische Städte erklären sich zu LGBTQ-freien Zonen, in Bulgarien protestieren Menschen gegen die Ratifizierung der sog. “Istanbul-Konvention” zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, die russische Regierung beschließt die Errichtung eines eigenen Internets unter kompletter Staatskontrolle… Solche Geschichten dominieren die deutsche Nachrichtenlandschaft in Bezug auf osteuropäische Länder. Wie ist es eigentlich, alles das “live” als Teil einer dieser Gesellschaften zu erleben? Unsere Autor*innen berichten. Sie schildern Kontexte, Zusammenhänge und Umstände für ihre Landesleute, so wie wir sie hier selten erleben können. Genau das wollen wir bei diesem Übersetzungsworkshop ermöglichen.

Zwei Tage lang werden wir in kleinen Gruppen publizistische Texte zu den aktuellen gesellschaftlichen Themen aus Polen, Bulgarien, Tschechien und Russland ins Deutsche übersetzen, um ihren Botschaften eine (weitere) Stimme in Deutschland zu geben. Die Gruppen werden von erfahrenen Übersetzer*innen geleitet, die die Teilnehmer*innen bei der Arbeit an den Texten unterstützen.

Es werden Texte von Monika Tichy (Polen, Vorstandsmitglied beim Stettiner LGBTQ+ Verein Lambda Szczecin), Nadezhda Dermendjieva (Bulgarien, Geschäftsführerin des Bulgarian Fund for Women), Jiří Přibáň (Tschechien, Juraprofessor an der Universität Cardiff) und Alexey Kovalev, Anna Vilisova & Ilya Schevelev (Russland, Investigativ-Ressort des unabhängigen Nachrichtenportals Meduza) übersetzt.

Alle Übersetzungen werden im Anschluss am Workshop lektoriert und voraussichtlich Ende 2020 veröffentlicht.

Du kannst dich für diese Veranstaltung auf Eventbrite registrieren.

***Der Zoom-Link zur Online-Veranstaltung wird innerhalb einer Woche vor dem Event an alle Teilnehmer*innen per Mail zugeschickt.***


So viel findet sich auf der offizieller Seite der OET. Ich werde hier noch meine Bemerkungen zufügen. Mindestens zwei Themen sind für mich persönlich interessant: die Werkstatt und Monika Tichy, Autorin aus Stettin.

Die Werkstatt haben wir uns vor 20 Jahren ausgedacht. 1994 gründeten wir den WIR e.V., Verein zur Förderung der Deutsch-Polnischen Literatur. Primärer Zweck des Vereins war es, Bücher herauszugeben. Inzwischen und danach gab es ganz viele andere Tätigkeiten, Lesungen, Performances, Festivals. Irgendwan junge Autoren, die mit WIR zusammen gearbeitet hatten, kamen zu den Vorstand mit der Frage, ob wir bereit wären, für junge Dichter aus Deutschland und Polen, einen Übersetzer-Werkstatt zu organisieren, um danach ein Buch mit deren Texten in beider Sprachen herauszugeben. Wir sagten zu, ohne zu wissen worauf wir uns ranlassen. Es gab insgesamt sechs wunderbare Workshops, mehrere Veranstaltungen, eine gemeinsame Fahrt auf der Oder und am Ende drei Bücher. Ca. 100 junge Dichter*Innen nahmen an all diesen Events teil. Manche sind danach sehr erfolgreich geworden und wir sind stolz, dass sie, als noch unbekannt, bei uns waren. Michał Witkowski, Alexander Gumz, Daniela Seel, Radek Wiśniewski, Janusz Gabryel, Łukasz Kaniewski sind inzwischen feste Bestandteile der Literaturszene in beiden Ländern.

Alexander Gumz, Jan Kettner und Jacek Slaski (die Gruppe nannte sich Arte Nova), die Initiatoren der Workshops, haben intuitiv eine wunderbare Methode ausgearbeitet, wie man an die Texten rangehen soll. Man wollte keine von oben herab vorbereitete Übersetzungen, die sehr oft die Themen, Worte, Ideen verfehlten. Die Übersetzungen sollten in einer gemeinsamer Arbeit der polnischen und deutschen Autoren entstehen. Jede(r) sollte mit jeder/m über seine / ihre Texte reden können, Ratschläge bei anderen suchen, immer wieder neu ausprobieren. Fachübersetzer sollten nur im Ernstfall eingreifen, meistens hielten sie sich am Rande der Workshops und dienten nur als Berater.
Junge Menschen bereiteten nicht nur Texte und Abschlußveranstaltungen vor, aber redigierten auch ihre eigene WIR-Bücher.

Irgendwann ging die Idee vom Autoren-Workshop in die Welt. Vor ein paar Jahren brachte ich sie in die Osteuropa-Tage und seitdem freue ich mich immer, dass sie sich so konsequent und erfolgreich entwickelt :-).

Bei der ersten Werkstatt, 2017, war mit uns noch Joanna Trümner, die in der Gruppe, die mit den Gedichten von Marek Maj, eines Dichters aus Stettin gearbeitet hat, mitübersetzte. In letztem Jahr wollte sie wieder dabei sein, als (Vor)Übersetzerin eines Texts von Frau Prof. Inga Iwasiów und eine Gruppenleiterin, aber die Krankheit war schon schneller als sie. In diesem Jahr weilt sie nicht mehr unter uns.

***

Monika Tichy traf ich schon ein paar Mal, einmal in Februar 2020, als wir, Berliner vor dem Polnischen Institut gegen Anti-LGBT-Politik der polnischen Regierung protestierten und Monika eine fantastische, sehr persönliche Rede hielt. Sie war auch vor einem Monat bei einem Protestmarsch aus Słubice nach Frankfurt / Oder, an dem ca. 1000 Deutsche und Polen teilnahmen (ich berichtete HIER). Ela Kargol und ich diskutierten HIER über einen Mural in Stettin, dessen Initiatorin Monika war. Ich finde, sie ist eine wunderbare Frau und ich werde gern erfahren, was sie schreibt und was hier übersetzt wird. Das aber erfahren wir erst am Tag des Workshops bei dem Workshop oder (hier) ein paar Tage später 🙂

Circa van Gogh und die Künstliche Intelligenz

Meistens finde ich, irgendwo in der Stadt, Bücher oder Bücherseiten, diesmal war es eine alte Zeitung in einem Café, eine Seite vom Bild, auf die ich aufmerksam geworden bin, weil das, was man sofort sah, ein Selbstbildnis von van Gogh war. Die Buchstaben der Titel sind jedoch viel größer als das Bild. Ich, hmmm, entwand die Seite und erst später stellte ich fest, dass ich am 9. Oktober die Zeitung vom 1. September fand und entwand.

Echtheit mit künstlicher Intelligenz bewiesen

Computer löst van-Gogh-Rätsel

 

 

Van Gogh oder nicht van Gogh? Das Hamburger Auktionshaus Dechow versteigerte am Dienstag 1. September 2020 online ein Gemälde zum Ausgangspreis von 500 000 Euro, das eines der frühesten Werke von van Gogh sein soll, die „Mühle von Wijk“, eine Kopie des berühmten Bilds von Jacob van Ruisdael aus dem 17. Jahrhundert. Einige Experte hielten diese Kopie für “echt Vincent”. Das Amsterdamer Van-Gogh-Museum erkennt das Bild jedoch nicht als eigenhändig an, zumal auch die Unterschrift des Künstlers anders ist als sonst. Van Gogh unterschrieb seine Werke immer als Vincent, hier gibt es jedoch einen verschnörkelten van Gogh.

Jetzt hat angeblich ein Computer das Rätsel gelöst: Wolfgang Reuter (55) von der Münchner Data-Firma „Alexander Thamm“ ließ das Gemälde ohne Auftrag des Besitzers mit Künstlicher Intelligenz (KI) untersuchen. Das Ergebnis: Es stammt mit 89 % Wahrscheinlichkeit von der Hand des van Gogh (1853-1890). Reuter sollte für 20 Künstler einen Klassifizierungs-Alghorithmus gespeichert haben, Rembrandt, Leonardo da Vinci, van Gogh. Jeder Künstler hat eigene Stilelemente und Muster, die der Alghorithmus selbst erkennt und lernt. Es ist, sagt Reuter, ein digitaler Fingerabdruck des Malers, den ein Fälscher nicht hundertprozentig nachahmen kann.

Der Alghorithmus wurde mit 1878 Werken von van Gogh trainiert.

Bei mir im Kopf klingelt es Alarm Stufe A1! 1878 Werke! Wie das? Ich glaubte zu wissen, VvG hatte 300 Bilder gemalt. Ich lag allerdings falsch, bei Wikipedia fand ich die Information, es waren 864 Gemälde und über 1000 Zeichnungen. Nun also: der Alghorithmus wurde mit allen Werken von Vincent trainiert. Bei Testen des Bilds speisste man ihm mit ca. 100 zufällig ausgewählten Bildfragmente von Mühle von Wijk. Er verglich dies mit seinem eingespeicherten Fundus und entschied: Es ist echt!

Juristisch bindend ist der Urteil nicht. Nicht desto trotz hat jemand das Bild gekauft. Das Aktionshaus sagt der Öffentlichkeit nicht, wer der Käufer war.

Wenn das Bild aber nun echte van Goghs Kopie ist, wieso bezeugt man es nur 89%ige Echtheit?

Weil es mathematisch bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung so ist. Mein Vater, der Ingenieur war, brachte mir irgendwann bei, wie man mit einem Rechenschieber rechnet.
Das erste, was wir gemeinsam ausgerechnet haben, war fantastisches Ergebnis:
2 x 2 ist ca. 4.
Circa? fragte ich.
Circa, stimmte mein Vater zu.

Circa van Gogh wurde für 550.000 Euro erworben.

Kartofle – Erdäpfel – Potatos

W Niemczech zaczynają się właśnie wakacje jesienne, niekiedy zwane Kartoffelferien – wakacje ziemniaczane; nazwa pochodzi z czasów, gdy uczniowie pomagali dorosłym na roli. Po wprowadzeniu obowiązku szkolnego praca odbywała się przed szkołą i po lekcjach, ale w takie dni, kiedy miały miejsce wykopki, rodzice po prostu nie posyłali dzieci w ogóle do szkoły. Nie mogąc temu zapobiec, władze szkolne po prostu wprowadziły wakacje szkolne na okres zbiorów ziemniaków.

Kartofle to w sztuce piękny temat.

Pablo Neruda

Oda do frytek

We wrzącej
oliwie
pryska
radość
świata,
ziemniaczane
strugi
wędrują
na patelnię
jak śnieżnobiałe
pióra
porannych
łabędzi,
a wyskakują
na wpół złote od
płynnego bursztynu oliwek.

Czosnek
dodaj do tego
jego ziemisty zapach,
pieprz
przywiany znad zrębu gór
i tak
modnie ubrane
w kostiumy koloru kości słoniowej
lądują na  talerzu
zawsze powracająca pełnia

i wyborna prostota ziemi.

Tłumaczył Tibor Jagielski

De aardappeleters, schilderij van Vincent van Gogh, gemaakt in 1885 in Nuenen (Museum Otterlo)

Seamus Heaney
He received the Nobel Prize for Literature in 1995. 2011 he died in age of 74. I published already that poem, but it was so many years ago…

Digging

Between my finger and my thumb
The squat pen rests; snug as a gun.

Under my window, a clean rasping sound
When the spade sinks into gravelly ground:
My father, digging. I look down

Till his straining rump among the flowerbeds
Bends low, comes up twenty years away
Stooping in rhythm through potato drills
Where he was digging.

The coarse boot nestled on the lug, the shaft
Against the inside knee was levered firmly.
He rooted out tall tops, buried the bright edge deep
To scatter new potatoes that we picked,
Loving their cool hardness in our hands.

By God, the old man could handle a spade.
Just like his old man.

My grandfather cut more turf in a day
Than any other man on Toner’s bog.
Once I carried him milk in a bottle
Corked sloppily with paper. He straightened up
To drink it, then fell to right away
Nicking and slicing neatly, heaving sods
Over his shoulder, going down and down
For the good turf. Digging.

The cold smell of potato mould, the squelch and slap
Of soggy peat, the curt cuts of an edge
Through living roots awaken in my head.
But I’ve no spade to follow men like them.

Between my finger and my thumb
The squat pen rests.
I’ll dig with it.

Übersetzung ins Deutsche & Tłumaczenie na polski: HIER / TU

Jean-Francois Millet, La Récolte des pommes de terre, 1855 (Museum Baltimore)
 
O ziemniakach było już u mnie na blogu kilka wpisów, nie tylko cytowany powyżej wiersz Heaneya. Joanna Trümner, opowiadając o podróży do Peru, pisała w jednym z wpisów o ziemniakach. Pokazywałam w zeszłym roku choinki z ziemniaków. Publikowałam tekst o wielkiej innowacji agrarnej, jaką była uprawa ziemniaków, zainicjowana i wspierana na wielką skalę przez króla Prus, Fryderyka Wielkiego. Był opis wojennej wyprawy po ziemniaki autorstwa mojej ciotecznej babki. Napisałam też kiedyś wpis o Mamie i ziemniakach, a właściwie o obieraniu ziemniaków. Danusia czyli Danuta Starzyńska-Rosiecka podawała kilkakrotnie przepisy na ziemniaki (tu sałatka), a poza tym, tak jak ja, hodowała ziemniaka na balkonie (ja miałam w tym roku dwa). Ale chyba najdziwniejszym wpisem o ziemniakach jest historia o ziemniaku jako… pieniądzu. Czy muszę dodawać, że przygotowując ten wpis, obierałam jednocześnie ziemniaki, gotowałam je, kroiłam na plasterki i ubijałam jajka na hiszpański omlet z ziemniakami, zwany tortillą? Mniam…

***
Jaka smutna wiadomość. Wczoraj wieczorem umarła Joanna Trümner, tłumaczka i autorka, o której tu właśnie piszę, dosłownie w poprzednim akapicie.

Pisała dla nas o podróżach, do Peru, do Australii, pisały z Elą Kargol o Murze Berlińskim, ale na pewno wielu z nas zapamiętało ją przede wszystkim jako autorkę Stuarta, długiej opowieści o losach pewnego angielskiego nieudacznika, któremu się tak nie wiodło z kobietami i który wciąż nie mógł się zdecydować, czy woli bezpieczne i nudne życie nauczyciela matematyki, czy niepewne peregrynacje jako muzyk po trzeciorzędnych klubach i scenach muzycznych Australii. Opowieści Joanny o Stuarcie bardzo nas wszystkich zajmowały, a ponieważ historia posuwała się naprzód powoli, jako administratorka cieszyłam się na wiele lat opowieści i zawsze mówiłam, że Stuart to tacy moi Matysiakowie. W pewnym momencie przed kilku laty, niemal z dnia na dzień, Joanna przestała pisać o Stuarcie. Męczyłam ją, bo twierdziłam, że Czytelnicy (i ja) chcą się jednak dowiedzieć, co było dalej? Po jakimś czasie i z pewnymi oporami Joanna przyznała, że jej też brakuje tego Smutnego Pana. Była już chora, ale obie liczyłyśmy na to, że za chwilę podejmie przerwany wątek.
Niestety, nigdy już nie dowiemy się, co było dalej.

Żegnaj, Joasiu!

Louise Glück (czyli Szczęście)

Literacka nagroda Nobla 2020

Nagroda dla Louise Glück, amerykańskiej poetki i eseistki. Wybór Akademii Szwedzkiej oceniają z Wrocławia prof. Inga Iwasiów, Justyna Sobolewska, Michał Nogaś i Michał Rusinek.

 

Louise Glück was born in New York City in 1943 and grew up on Long Island. She attended Sarah Lawrence College and Columbia University. Considered by many to be one of America’s most talented contemporary poets, Glück is known for her poetry’s technical precision, sensitivity, and insight into loneliness, family relationships, divorce, and death. The poet Robert Hass has called her “one of the purest and most accomplished lyric poets now writing.” In 2020 she was awarded the Nobel Prize in Literature “for her unmistakable poetic voice that with austere beauty makes individual existence universal.”

Glück is the author of 12 books of poetry, including the recent collections Faithful and Virtuous Night (2014), winner of the National Book Award, and Poems 1962-2012 (2012), which won the Los Angeles Times Book Prize, as well as the essay collection American Originality (2017). Glück’s early books feature personae grappling with the aftermaths of failed love affairs, disastrous family encounters, and existential despair, and her later work continues to explore the agony of the self. Her first book of poetry, Firstborn (1968), was recognized for its technical control as well as its collection of disaffected, isolated narratives. Helen Vendler commented on Glück’s use of story in her New Republic review of The House on Marshland (1975). “Glück’s cryptic narratives invite our participation: we must, according to the case, fill out the story, substitute ourselves for the fictive personages, invent a scenario from which the speaker can utter her lines, decode the import, ‘solve’ the allegory,” Vendler maintained. But she added that “later, I think … we read the poem, instead, as a truth complete within its own terms, reflecting some one of the innumerable configurations into which experience falls.” According to poet-critic Rosanna Warren, Glück’s “power [is] to distance the lyric ‘I’ as subject and object of attention” and to “impose a discipline of detachment upon urgently subjective material.”

Glück’s poems in books such as Firstborn, The House on Marshland, The Garden (1976), Descending Figure (1980), The Triumph of Achilles (1985), Ararat (1990), and the Pulitzer Prize-winning The Wild Iris (1992) take readers on an inner journey by exploring their deepest, most intimate feelings. Glück’s ability to create poetry that many people can understand, relate to, and experience intensely and completely stems from her deceptively straightforward language and poetic voice. In a review of Glück’s The Triumph of Achilles, Wendy Lesser noted in the Washington Post Book World that “‘direct’ is the operative word here: Glück’s language is staunchly straightforward, remarkably close to the diction of ordinary speech. Yet her careful selection for rhythm and repetition, and the specificity of even her idiomatically vague phrases, give her poems a weight that is far from colloquial.” Lesser went on to remark that “the strength of that voice derives in large part from its self-centeredness—literally, for the words in Glück’s poems seem to come directly from the center of herself.”

Because Glück writes so effectively about disappointment, rejection, loss, and isolation, reviewers frequently refer to her poetry as “bleak” or “dark.” The Nation’s Don Bogen felt that Glück’s “basic concerns” were “betrayal, mortality, love and the sense of loss that accompanies it… She is at heart the poet of a fallen world.” Stephen Burt, reviewing her collection Averno (2006), noted that “few poets save [Sylvia] Plath have sounded so alienated, so depressed, so often, and rendered that alienation aesthetically interesting.” Readers and reviewers have also marveled at Glück’s gift for creating poetry with a dreamlike quality that at the same time deals with the realities of passionate and emotional subjects. Holly Prado declared in a Los Angeles Times Book Review piece on The Triumph of Achilles (1985) that Glück’s poetry works “because she has an unmistakable voice that resonates and brings into our contemporary world the old notion that poetry and the visionary are intertwined.” Glück’s Pulitzer prize-winning collection, The Wild Iris (1992), clearly demonstrates her visionary poetics. The book, written in three segments, is set in a garden and imagines three voices: flowers speaking to the gardener-poet, the gardener-poet, and an omniscient god figure. In the New Republic, Helen Vendler described how “Glück’s language revived the possibilities of high assertion, assertion as from the Delphic tripod. The words of the assertions, though, were often humble, plain, usual; it was their hierarchic and unearthly tone that distinguished them. It was not a voice of social prophecy but of spiritual prophecy—a tone that not many women had the courage to claim.

Meadowlands (1996), Glück’s first new work after The Wild Iris, takes its impetus from Greek and Roman mythology. The book uses the voices of Odysseus and Penelope to create “a kind of high-low rhetorical experiment in marriage studies,” according to Deborah Garrison in the New York Times Book Review. Garrison added that, through the “suburban banter” between the ancient wanderer and his wife, Meadowlands “captures the way that a marriage itself has a tone, a set of shared vocal grooves inseparable from the particular personalities involved and the partial truces they’ve made along the way.”

Vita Nova (1999) earned Glück the prestigious Bollingen Prize from Yale University. In an interview with Brian Phillips of the Harvard Advocate, Glück stated: “This book was written very, very rapidly… Once it started, I thought, this is a roll, and if it means you’re not going to sleep, okay, you’re not going to sleep.” Although the ostensible subject matter of the collection is the examination of the aftermath of a broken marriage, Vita Nova is suffused with symbols drawn from both personal dreams and classic mythological archetypes. Glück’s next collection, The Seven Ages (2001) similarly takes up both myth and the personal in forty-four poems whose subject matter ranges throughout the author’s life, from her earliest memories to the contemplation of death. Glück’s next book, Averno (2006) takes the myth of Persephone as its touchstone. The book’s poems circle around the bonds between mothers and daughters, the poet’s own fears of ageing, and a narrative concerning a modern-day Persephone. In the New York Times, Nicholas Christopher noted Glück’s unique interest in “tapping the wellsprings of myth, collective and personal, to fuel [her] imagination and, with hard-earned clarity and subtle music, to struggle with some of our oldest, most intractable fears—isolation and oblivion, the dissolution of love, the failure of memory, the breakdown of the body and destruction of the spirit.”

William Logan called Glück’s A Village Life (2009), “a subversive departure for a poet used to meaning more than she can say.” The book is a marked formal departure for Glück, relying on long lines to achieve novelistic or short-story effects. Logan saw A Village Life as a latter-day Spoon River Anthology in its use of “the village as a convenient lens to examine the lives within, which counterpoint the memories of her [Glück’s] life without.” Dana Goodyear, reviewing the book for the Los Angeles Times found A Village Life “electrifying,” even as it presumed to tell its “polite” story of a “dying agriculture community, probably in Italy, probably some time between the 1950s and today.” Goodyear added: “Ordinariness is part of the risk of these poems; in them, Glück hazards, and dodges, sentimentality. The near miss makes us shiver.” Glück’s selected Poems 1962-2012 (2012) was published to great acclaim. While highlighting her work’s fierceness and “raking moral intensity,” in the words of New York Times reviewer Dwight Garner, the collection also allowed readers to see the arc of Glück’s formal and thematic development. According to Adam Plunkett, reviewing the collected poems in the New Republic, “Very few writers share her talent for turning water into blood. But what emerges from this new, comprehensive collection—spanning the entirety of her career—is a portrait of a poet who has issued forth a good deal of venom but is now writing, excellently, in a softer vein.”

In 2003 Glück was named the 12th US Poet Laureate. That same year, she was named the judge for the Yale Series of Younger Poets, a position she held until 2010. Her book of essays Proofs and Theories (1994) was awarded the PEN/Martha Albrand Award for Nonfiction. In addition to the Pulitzer and Bollingen Prizes, she has received many awards and honors for her work, including the Lannan Literary Award for Poetry, a Sara Teasdale Memorial Prize, the MIT Anniversary Medal, the Wallace Stevens Award, a National Humanities Medal, and a Gold Medal for Poetry from the American Academy of Arts and Letters. She has received fellowships from the Guggenheim and Rockefeller Foundations, and from the National Endowment for the Arts. In 2020 she was awarded the Nobel Prize in Literature.

Glück is currently writer-in-residence at Yale University and lives in Cambridge, Massachusetts.

October (section I)
 
Is it winter again, is it cold again,
didn’t Frank just slip on the ice,
didn’t he heal, weren’t the spring seeds planted

didn’t the night end,
didn’t the melting ice
flood the narrow gutters

wasn’t my body
rescued, wasn’t it safe

didn’t the scar form, invisible
above the injury

terror and cold,
didn’t they just end, wasn’t the back garden
harrowed and planted—

I remember how the earth felt, red and dense,
in stiff rows, weren’t the seeds planted,
didn’t vines climb the south wall

I can’t hear your voice
for the wind’s cries, whistling over the bare ground

I no longer care
what sound it makes

when was I silenced, when did it first seem
pointless to describe that sound

what it sounds like can’t change what it is—

didn’t the night end, wasn’t the earth
safe when it was planted

didn’t we plant the seeds,
weren’t we necessary to the earth,

the vines, were they harvested?