Der Weg nach Combray

Liebe Freundinnen und Freunde!

Ich will euch herzlich zur Präsentation meines ersten Fotobuches einladen. Es heißt „Der Weg nach Combray”. Prousts Roman Auf die Suche nach der verlorenenen Zeit hat mich vor zwei Jahren zutiefst beeindruckt und bewegt, selber auf die Suche zu gehen.
Am Abend gibt es unter anderem ein Gespräch zwischen mir und der Fotografin Angela Giebner. Die Bilder aus dem Band sind auch in der Ausstellung zu sehen. Das Buch kann man im Shop meines Verlages bestellen oder am Abend direkt kaufen. Würde mich auf die Unterstützung meiner Arbeit freuen.

Ohne weiteres: Ich lade euch alle herzlich zu dem Abend ein und würde mich freuen, euch zu sehen. Ich bin froh, dass ich in diesen sehr dunklen Zeiten für die Ukraine und für mich an einem Tag mit euch zusammen feiern darf. 

WO: SPACE B23, Greifswalder Straße 23

WANN: 29. April, 18 Uhr

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Ewa Maria Slaska

Masha, Proust und ich

Er hat uns zusammengebracht, der Marcel Proust. Wir haben uns genau vor einem Jahr getroffen, an dem Osternsamstag 2021. Sie hatte Fotos für eine Ausstellung gebracht, ich sollte ein Text dazu schreiben. Habe ich, ja.

Am 19. Mai 2021 stellte Masha ihre Foto-Collagen im Fenster des Antiquariats Mutabor in der Immanuelkirchstraße in Berlin; mein Text hat sie mittels eines Kinderstempelsets per Hand gedruckt und im Türfenster plaziert.

Fünftes Band von Marcel Proust Zyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – Die Gefangene, auf Ukrainisch; Masha aber las Proust auf Russisch

Dafür, dass ich es für sie geschrieben habe, dürfte ich ihre Proust-Fotos auf meinem Blog präsentieren. Hier.

Ihre Proust Fotos. Ja, der Name hat uns verbunden. Die Fotos. Der Proust. Wir sprachen erst eine Stunde miteinander, als wir an Proust kamen. Sie kommt aus Ukraina, und ich wußte schon, dass es dort noch nicht alle sieben Bände übersetzt wurden und dass es für die Menschen dort ein jedes neue Band ein großes Fest ist. Sie warten darauf, vielleicht Jahre, bis sie endlich wissen, was mit Albertine passiert ist oder wo Gilberta nach der Hochzeit wohnte. Bis heute, wenn wir über Proust miteinander sprechen, bittet sie darum, dass ich ihr dies und das von Proust nicht verrate. Als ob es der neuste Matthias Nawrat wäre und nicht ein Dichter, der vor 100 Jahren gestorben ist. Geboren am 10. Juli 1871 in Auteuil bei Paris, gestorben am 18. November 1922 in Paris.

Vor zwei Jahren ist Masha nach Frankreich gefahren, auf den Spuren der verlorenen Person – Marcel Proust. In der Einladung zur morgigen Abend schrieb sie, dass sie vor zwei Jahren auf der Suche gefahren ist …geografisch nach Normandie, wo die manche Szenen aus dem Buch sich abspielen, und innerlich an die Orte der Kindheit, der Jugend und damit verbundenem Gefühl des Erwachens und Spüren der Freiheit. Ich als Erwachsene tauchte in die Welt der Fantasien ein, die dann meine eigenen Erinnerungen hervorbrachte.

Ein Jahr später schauten wir uns beide ihre Fotos von dieser Reise an. Schwarz-weiße Fotos, analog aufgenommen. Selten erinnerten sie an Proust selber. Wenn ja, da sagte sie mir, dass es der Bahnhof in Combray ist.
– Combray?, fragte ich. Du meinst Illiers, so heißt doch die Stadt wirklich?
– Nein, sie hat sich den Namen geändert, die Stadt, sie heißt jetzt Illiers-Combray.
Ich schaue sie an und will es nicht glauben, als ob London jetzt nach Terry Pratchett in Ankh Morpork umgenannt wurde. Es ist aber schon lange Geschichte. Die heutige zusammengesetzte Namensgebung der Stadt, schreibt Wikipedia, wurde 1971 beschlossen und als Dekret im Journal Officiel veröffentlicht. Anlass war der 100. Geburtstag von Marcel Proust. Illiers-Combray, fügt Wikipedia dazu ein, ist die einzige französische Kommune, die einen aus einem literarischen Werk hervorgegangenen Namen trägt.

In Polen gibt es auch so ein Konstrukt, ein Dorf und Gemeinde Lipce Reymontowskie. Der Roman Chłopi (Bauern) in den Jahren 1904-1909 von polnischen Nobelpreisträger, Władysław Reymont geschrieben, spielt im Dorf Lipce. Der heutige Name (mit dem Zusatz Reymontowskie dh. von Reymont ) ist seit dem 1. April 1983 in Kraft.

– Das ist der Armsessel im Haus von Tante Leonie, sagt Masha.
Ich schaue mir das Foto an und weiß, dass ich mich verliebt habe. Dieser verschwommener Sessel, von dem doch niemand weiß, ob er tatsächlich aus dem Hausinventar der Tante Leonie stammt und sogar wenn ja, ob Proust auf ihm / in ihm je Mal gesessen hat, ist ausgesprochen ein Proustsches Objekt.
Ich muss ihn haben!
– Und die Tasse?, fragt Masha. Provokativ.

Ja, natürlich die Tasse, aus der Proust von der Tante ein Schluckchen Lindentee mit einem Biss ‘Madeleine’ bekommen hatte, als er morgens zu ihr ging, um sie zu begrüßen. Die ganze Konstruktion dieses gewältigen Romans, eines der wichtigsten in der Literaturgeschichte, wurde auf dem Fundament von diesem ausgeweichten Biss eines Küchlein errichtet, eines jener, schrieb Proust, dicken ovalen Sandtörtchen, die man ‘Madeleine’ nennt und die aussehen, als habe man als Form dafür die gefächerte Schale einer St.-Jakobs-Muschel benutzt.

Eine ‘Madeleine’ wurde tatsächlich seit eh so gemacht, als ob man sie immer noch für die Pilgern auf dem Weg nach Santiago di Compostella in den Saint-Jakob-Muscheln gebacken hätte. Illiers lag auf dem Weg und seit Jahrhunderten spezialisierte sich in Herstellung dieser Küchlein. Und die Muschel war ein Symbol dieser Pilgerfahrt.

Ja, Masha hatte recht, für eine wahnsinnige Leserin von Proust, wie ich es bin, genauso wie Masha, sollte vielleicht diese Tasse wichtiger sein als alle andere Fotos, die sie gemacht hatte. Kann sein. Nun ja, ich habe mich in den Sessel verliebt.

Aber diese Proust Fotos im Zyklus sind nicht nur die, die sie in Illiers gemacht hate. Dies wäre zu einfach, zu plump, zu unbeholfen. Dafür ist Masha selber zu sehr Künstlerin, um sich mit solchen Platitüden zu begnügen. Was sie in der Normandie und Bretagne suchte, war nicht (oder nicht nur) der Proust selber, sonder der Proustsche Effekt, dieser Moment, der auch Ort sein kann, in dem einem plötzlich seine eigene Gefühle klar werden.
Das Buch war fertig eine Woche, bevor der Krieg in meiner Heimat Ukraine ausgebrochen ist,
schrieb sie in der Einladung. Und plötzlich war es klar. Für mich hat dieses Buch diese, noch weitere Bedeutung: Es geht um die verlorene „alte” Welt, in der es für mich noch möglich war, mich mit dem Thema der Suche nach der Vergangenheit, mit Leichtigkeit und Unbekümmertheit, zu beschäftigen.

Jetzt sind diese Leichtigkeit und Unbekümmertheit nicht mehr möglich. Jetzt ist der Krieg da. Die russischen Panzertanks hätten sowohl den Dichter, als auch seine Mutter und seine Tante, hätten sie noch gelebt, zerfahren. So wie sie so viele Ukrainer, unter ihnen auch Künstler, ermordet haben. Der litauische Regisseur Mantas Kvedaravicius wurde in Mariupol getötet, der Film- und Synchronsprecher und Fernsehmoderator Pasha Lee in Irpien. Der Cellist der polnisch-ukrainischen Band Taraka, Dmitrij, wurde bei den Kämpfen ebenfalls getötet.

Wer noch? Wer ist gestorben im Angriff auf den Bahnhof von Kramatorsk? Während der Belagerung und Luftangriffe von Mariupol? Bei der Bombardierung in Tschernihiw, Massaker von Butscha, Schlacht um Charkiw und Kiiw?

Wer noch?

Frauenblick: Pearl S. Buck

Monika Wrzosek-Müller

Vor fast hundert, genau vor einundneunzig Jahren schrieb die amerikanische Schriftstellerin Pearl S. Buck:

„Daran glaube ich

Ich liebe das Leben, weil mich die Menschen und ihr Werden unendlich interessieren. Durch mein Interesse wächst mein Wissen um sie beständig. Und dieses wiederum läßt mich glauben, daß das gewöhnliche menschliche Herz von Natur aus gut ist. Das heißt, es ist von Natur aus empfindsam und zart, es möchte sich bestätigt sehen und bestätigen, es sehnt sich nach Glück und nach dem Leben. Es will weder getötet werden noch will es töten. Wenn besondere Umstände dazu führen, daß es dem Bösen anheimfällt, wird es doch nie ganz böse. Ein guter Kern bleibt erhalten – und mag es noch so sehr im Verborgenen sein -, aus ihm kann das Gute sich immer wieder nähren.

Ich glaube an die Menschlichkeit, aber mein Glaube ist ohne Sentimentalität. Ich weiß, daß der Mensch in einer Atmosphäre von Unsicherheit, Angst und Hunger verkrüppelt, daß er geformt wird, ohne daß er es merkt. Es ist mit ihm wie mit einer Pflanze, die sich unter einem Stein hervordrängt und ihre eigenen Lebensbedingungen nicht kennt. Nur wenn der Stein weggerollt wird, kann sie frei dem Licht entgegenwachsen. Aber die Kraft dazu ist ihr angeboren, und nur der Tod setzt dem ein Ende.

Ich brauche keinen anderen Glauben als den an die Menschheit. Wie einst Konfuzius nimmt mich das Wunder dieser Welt und das Leben darauf so gefangen, daß ich für Himmel und Engel keine Gedanken mehr habe. Dieses Leben bietet mir genug. Gäbe es kein anderes – es hat sich gelohnt, geboren zu werden, ein Mensch zu sein.

Ich glaube fest an das menschliche Herz und seine Kraft, dem Licht zuzustreben. Und dieser Glaube läßt mich auf die Zukunft der Menschheit hoffen und vertrauen. Der gesunde Menschenverstand wird der Welt eines Tages sicherlich beweisen, daß gegenseitige Hilfe und Zusammenarbeit für die Sicherheit und das Glück aller nur vernünftig sind.

Dieser Glaube gibt mir immer wieder Kraft, alles zu tun, was ein Mensch nur tun kann, um die Lebensverhältnisse so zu formen, daß man sich in Freiheit entwickeln kann. Diese Lebensverhältnisse, glaube ich, müssen unbedingt auf Sicherheit und Freundschaft aufgebaut sein.

Die hoffnungsvolle Tatsache, daß die Welt genug Nahrungsmittel für alle Menschen hat, gibt mir Mut. Unser medizinisches Wissen ist schon so weit vorgeschritten, um die Gesundheit der ganzen menschlichen Rasse zu heben. Die Mittel, die uns für die Erziehung zur Verfügung stehen, können – in weltweitem Rahmen angewandt- die Intelligenz aller steigern. Nur dies eine bleibt uns noch zu tun: Wir müssen herausfinden, wie wir die Vorteile, die einige von uns genießen, aller Welt zugänglich machen. Mit anderen Worten, um auf mein Gleichnis zurückzukommen: wir müssen den Stein wegrollen.

Auch das können wir schaffen, denn genügend Menschen werden den Glauben an sich und die anderen finden. Zwar nicht zur gleichen Zeit. Aber die Zahl derer, die den Glauben haben, wächst. Vor einem halben Jahrhundert noch dachte niemand an Welternährung, Weltgesundheit, Welterziehung. Viele denken heute daran. Inmitten eines möglichen Weltkrieges, einer Massenvernichtung, ist dies meine einzige Frage: Gibt es genug Leute, die den Glauben haben? Bleibt uns Vernünftigen noch genug Zeit zum Handeln? Es ist ein Kampf auf Leben und Tod, ein Kampf zwischen Wissen und Unwissen. Mein Glaube an die Menschheit ist unerschütterlich.“

Unterschrieben: Pearl S. Buck

Im Jahr 1932 erhielt sie für den Roman Die gute Erde den Pulitzer-Preis und 1938 den Literaturnobelpreis. Es war der erste Roman aus einer Trilogie, es folgten Söhne und Das geteilte Haus, die ihr Leben in China sehr anschaulich beschrieben. Um ihren Nobelpreis wurde auch heftig gestritten, denn viele hielten ihre Schreiberei für Trivialliteratur und man sprach sogar von einer Lex Buck im Blick auf die Unstimmigkeiten in der Nobelkommission; Intellektuelle ereiferten sich in Diskussionen über die Frage, was wahre und höhere Literatur leisten muss, um einen solchen Preis zu verdienen.

Es stimmt schon, dass Buck sehr einfach und direkt beschreibt, doch ist die Geschichte mit so viel Menschenkenntnis und Menschenliebe, mit einem Humanismus angefüllt, dass sie sich eher wie eine große Metapher, ein Symbol oder ein Lobgesang an die richtige Lebensführung liest. Die Lebensgeschichte des einfachen Bauers Wang Lung (sie schrieb grundsätzlich über China, wo sie fast ihr ganzes Leben verbracht hatte) fließt vor unseren Augen mit den Nöten und den Bedürfnissen von einfachen Menschen vorbei, die hart arbeiten müssen, um ihr Überlebensminimum zu sichern. Immer wieder kommen Zeiten des Hungers, verursacht durch harte Winter oder lange Dürreperioden, und irgendwann muss die kleine Familie in den Süden des Landes flüchten, in eine große Stadt, wo sie durch Betteln und Rikscha-Fahren etwas Geld ergattert und überlebt. Es kommt dann zu Aufständen und Plünderungen in der Stadt und Wang Lungs Frau erbeutet einen versteckten Schatz, den sie als ehemalige Sklavin in einem raffinierten Versteck findet. Die Familie geht daraufhin zurück in den Norden, Wang Lung kauft immer wieder ein Stück Land mit „guter Erde“, das er dann beackert. Die Ernte wird gut, sie können immer mehr Land kaufen, die Bauern aus den umliegenden Hütten helfen gegen Bezahlung, immer mehr Land zu bestellen. So wird die Familie reich, baut erst ihr Bauernhaus aus; irgendwann zieht sie, auf Zureden des ältesten Sohnes, in das große Haus der Familie Hwang, wo die Ehefrau von Wang Lung als Sklavin gearbeitet hatte, mit vielen Höfen und Häusern, mit Anlagen mit Teichen und goldenen Fischen. Die Kinder gründen inzwischen eigene Familien, viele Enkel werden geboren. Wang Lung bringt auch eine Konkubine ins Haus, die er dann zu seiner zweiten Frau macht.

Die Beschreibungen des Lebens haben für mich etwas Spirituelles, eben Symbolisches, obwohl erstaunlich wenig von Religion die Rede ist; ab und zu macht sich der Hauptheld Wang Lung auf, um ein paar Räucherstäbchen im Tempel anzuzünden, aber das ist auch alles. Immer wieder, wenn Wang Lung Probleme hat, zieht er sich aufs Land zurück, um die Erde, die „gute Erde“ zu spüren, um den Kontakt zu den Wurzeln, zur Einfachheit, zum richtigen Leben nicht zu verlieren. Er muss viele schwierige Entscheidungen als Oberhaupt der großen Familie, des Klans, treffen. Den Zusammenhalt, das Fundament bildet für ihn die „gute Erde“, die man nicht verkaufen, nicht zerstückeln solle. Doch am Ende des Buches, als der alte Herr Wang Lung entkräftet, krank und alt darniederliegt, sagen seine Söhne: „Sei beruhigt, Vater, sei beruhigt! Wir werden das Land nicht verkaufen.“ Aber über den Kopf des alten Mannes hinweg blickten sie einander an und lächelten.

Interessant, dass das Buch in den Jahren 1931-32 als der meist verkaufte Roman in Amerika galt; das lag wohl an der Exotik des fernen Landes oder auch an der Beschreibung der Konkubinen und Sklavinnen. Die Zustimmung und Ablehnung seitens der Literaturkritiker und der Leser schwankte heftig. Später, nach Maos Revolution in China, wurde Pearl S. Buck wegen ihres sozialen Engagements vom FBI überwacht; dieses trug eine 300 Seiten starke Dokumentation zusammen, in der sie kommunistischer Sympathien beschuldigt wurde.

Heute ist das Buch für mich mehr als aktuell, auch seine Rezeption in unterschiedlichen politischen Kontexten lehrreich. Das, was für immer bleibt, ist ihr Glaube an die Menschlichkeit, daran, dass es doch eine Kraft gibt, die uns über die Geldgier hinweg, jenseits von wirtschaftlichen und politischen Interessen zu richtigen Entscheidungen, Ansichten und letztlich zum richtigen Leben führt. Das ist, gerade heutzutage so wenig und doch so viel.

Aus dem Leben in der Wegwerfgesellschaft


Von der Administratorin: Am Ostersamstag machte ich in einer kleinen englischen Stadt (Garden City) einen Spaziergang. Das Wetter war schön und die Straßen waren voller Menschen. Ich ging in die St.-Franziskus-Kirche, wo mehrere Frauen Blumen banden und pflanzten. Wir sind hier nicht in Polen. Am Karsamstag wird in einer anglikanischen Kirche noch nichts gefeiert. Auf der anderen Straßenseite stand ein riesiger Müll-Container, der bis zum Rand mit Kirchenmusik-CDs gefüllt war. Hunderte, vielleicht Tausende von CDs. Zwei dunkelhäutige Personen mit dem Aussehen von Musiklehrern standen in der Nähe des Containers.
– Das ist eine Schande, sagten sie.
Sie nahmen sich eine CD nach dem Zufallsprinzip. Das tat ich auch. Ich zog
Te Deum (Got sei gelobt) von Hector Berlioz.

Es ist ein Kirchenlied aus dem 4. Jahrhundert n. Chr., das immer wieder von Grund auf neu komponiert und anlässlich großer kirchlicher Feste aufgeführt wurde, ursprünglich vermutlich am Vorabend von Ostern. Das ist genau der Tag, an dem ich es aus dem Müll gezogen habe. Musik für das große, traurige Osterfest 2022, wenn ein großer, schrecklicher Krieg in der Welt herrscht.

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Ela Kargol

Welttag des Buches

Das Buch habe ich auf meinem Hof im Müllcontainer gefunden. Zwischen Kaffeesatz und Eierschalen lagen noch andere Bücher. Die sauberen habe ich herausgeholt und daneben auf eine kleine Mauer hingelegt. Wenn es nicht regnet, vielleicht überleben sie, bis jemand wie ich ihnen ein neues Leben im neuen Zuhause schenkt.
Mir läuft es jedes mal den Rücken kalt runter, wenn ich Bücher in Abfallkörben, Mülltonnen oder auf Müllhalden sehe. Dasselbe fühle ich bei weggeschmissenem Brot.
Es gibt doch genug Möglichkeiten die Bücher wegzugeben. Es gibt genug Lebensfenster („Babyklappen“) so wie für ungewollte Kinder, es gibt Büchertelefonzellen, Bibliotheken, Bücherbasare und schließlich Menschen, die sich über weitere Bücher freuen, bei denen es noch Platz in den Regalen gibt.
Was für ein Unterschied besteht zwischen Bücherverbrennung und Bücher-Wegschmeißen?
Fast keinen, die Ideologie ist nur anders. Damals Nationalismus und jetzt Wegwerfgesellschaft und Überfluss.


Für mein Zuhause habe ich ein rotes Buch gerettet, noch paar Jahre Leben geschenkt. Jahrgang 1927, drei Jahre älter als meine Mutter.
Ganzleineneinband mit goldfarbenen geprägten Lettern, sowie Prägungen in Form von einem gebundenem Rosenstrauß, „Jungmädchenwelt, ein Jahrbuch“, herausgegeben in Stuttgart bei der Union Deutsche Verlagsgesellschaft. Es gibt auch ein entsprechendes Buch für die Jungen: „Junge Welt, ein Jahrbuch für unsere Jungen“. Gott sei dank nicht im Müll gefunden, sondern bei Ebay-Kleinanzeigen. Ich denke ernsthaft daran, es zu bestellen.


In dem Mädchenbuch findet man außer einem Rosenstrauß, alles was das Herz einer jungen Frau begehrt: „…Erzählungen ernsten und heiteren Inhalts, Plaudereien über Kunst und Wissenschaft, Länder und Völker, Beruf, Sport, Haus Hof und Garten…“
Es gibt heitere Texte und traurige, Kunstabbildungen solcher Künstler, deren Kunst später entartet wurde oder derer die der NSDAP treu bis zum Ende geblieben sind. Es gibt Rätsel, Märchen und Reiseberichte, Zeichnungen, Bilder und viel mehr.

Auf einer der Seiten wurde ich auf ein Foto von vier Mädchen aufmerksam, die mit erhobenen Händen im Kreis tanzen. Den Namen des Fotografen Paul W. John, geboren im heutigen Łebcz bei Puck, habe ich in Wikipedia gefunden: Paul W. John

Das Foto ist betitelt: Frühlingsreigen. Ich musste nach der Bedeutung des Wortes Reigen suchen.

Ich hatte schon meine Vermutungen über alte germanische Bräuche, die vom Bund Deutscher Mädel übernommen wurden, aber nein, diese Tänze gehen auf die Antike zurück, auf Homer, die Ilias, und haben viel gemeinsam mit Hochzeitsumzügen. Ich musste sofort an einen berühmten Film mit Jerzy Stuhr denken, den Wodzirej in dem Stuhr einen Vortänzer spielt.

Reigen

Was kann man von einer angehenden Hausfrau erwarten? In 30 Merksätzen steht es im Buch geschrieben. Von einer jungen Frau vor fast 100 Jahren hat man was ganz anderes erwartet, was man heute erwarten würde. Würde man heute überhaupt etwas erwarten? Das Wort Erwartung ist schon falsch, es klingt ähnlich wie Manipulation, Suggestion, Lenkung.
Meine Mutter hat mir immer verbale Ratschläge, Suggestionen, Wegweisungen gegeben. Ich habe sie dafür gehasst, obwohl ich sie sehr liebe, die Mutter.
Wenn ich den letzten Punkt der Merksätze für angehende Hausfrauen lese, muss ich lachen. „Kostbare Edelsteine in der Krone der Hausfrau sind: Ordnung, Reinlichkeit, Pünktlichkeit und Sparsamkeit.“
Bei mir fehlt alles. Die anderen Merksätze, wie das ganze Buch in Frakturschrift geschrieben, sind leider auch nichts für mich. Ein Paar würde ich vielleicht akzeptieren: Lasse nichts umkommen, sondern verwende alle Speisen rechtzeitig. Manche sind veraltet, manche unverständlich oder lächerlich: Lasse dich von deiner Nachbarin nicht aufhalten, wenn du kochende Speisen auf dem Herd hast, ebenso lasse das Romanelesen während dieser Zeit. Oftmals ist das unangenehme Anbrennen oder das Überkochen die unvermeidliche Folge davon.

Ich habe als junges Mädchen Anne auf Green Gables gelesen und ihre Ideen und ihr buntes Leben in Kanada wirkten auf mich viel überzeugender als die 30 Merksätze für angehende Hausfrauen in Deutschland.

Man kann über die Merksätze lachen, sie ernst nehmen, als nützlich oder interessant empfinden, man kann sie überspringen und Rätsel lösen, alles für junge Mädchen.

Soviel Wissenswertes auf der Müllkippe gefunden, Texte über Künstler, Literatur, Reisen, Gedichte, Fotos, Bilder, goldene Buchstaben auf roten Leinen…
Manch einer mag sagen, das sei unnützes Wissen, unnützes Buch, alt, gehört in den Müll. Wer liest so was? Wer las so was? Unsere Großmütter, Großväter vielleicht auch. Und die Nachbarin, die vor paar Monaten gestorben ist und deren Wohnung von einer Auflösungsfirma aufgeräumt wurde, samt Büchern.

Allen Büchern auf der Welt wünsche ich schöne Regale, eifrige Leser und Leserinnen und eine gute Behandlung, ein langes Leben in Gesundheit und Achtung.

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Der Welttag des Buches. Charkiv. Bibliothek.

Reblog o książkach

Aru

Krótko o… książkach cz. 43

Stanisław Łubieński, Książka o śmieciach

Kilka lat temu ogromne wrażenie zrobił na mnie debiut Stanisława Łubieńskiego Dwanaście srok za ogon, książka pełna pasji związanej z ornitologią. Tym razem autor pisze o nas, a właściwie o tym co po sobie pozostawiamy, czyli o śmieciach. Od całkiem niedawna produkujemy niezliczoną ilość śmieci, z którymi nie mamy co zrobić, śmieci które zatruwają nas oraz środowisko i to nie tylko te najbliższe. Przy okazji marnujemy sporą ilość surowców naturalnych, których mamy przecież coraz mniej. Rzeczy niby oczywiste, ale jakoś na co dzień większość z nas kompletnie się nad tym nie zastanawia I właśnie dla tej krótkiej refleksji Książka o śmieciach warta jest poświęconego jej czasu. To rzecz nie tylko ważna, ale przede wszystkim mądra, a do tego ciekawie napisana. Cóż warto się czasem zastanowić po co nam kolejny przedmiot, czy faktycznie jest nam niezbędny, a jego posiadanie przyniesie nam aż tyle radości? Myślę, że świadomość tego, co stanie się po zużyciu przez nas tych rzeczy może skłoni nas do bardziej świadomej konsumpcji, bo nie chodzi o to aby całkowicie zrezygnować z dóbr wszelakich, bo jak to mówią, wszystko jest dla ludzi, natomiast warto żyć tak, żeby po naszym odejściu mogli tu żyć inni.

Frank Westerman, My człowiekowate

Skąd pochodzimy i kim jesteśmy? Na te pytania próbuje odpowiedzieć Frank Westerman w swojej książce My człowiekowate. Muszę przyznać, że jest to niezwykle ciekawa rzecz. Kiedy można mówić o tym, że jakiś gatunek jest człowiekiem? Co sprawiło, że mówimy? My człowiekowate to nie tylko historia odkryć najstarszych pozostałości po hominidach. To także historie ludzi, którzy poświęcili życie na ich poszukiwanie. Zresztą one same już są niezwykle interesujące. To nie jest zwykła książka popularnonaukowa. My człowiekowate jest reportażem, książką, w której Westerman wraz z grupą swoich studentów, prowadzi swoiste śledztwo. Przy okazji możemy poznać warsztat reportera. To rzecz, która ma w sobie coś głęboko humanistycznego, no ale w końcu jest to książka zarówno o człowieku współczesnym jak i o jego przodkach.

Der Weber und Schriftsteller, Hugo Lubliner

Ewa Maria Slaska:

2018 wurde mein (auto)biographischer Roman Die Lubliner auf Polnisch herausgegeben. Es war eine, leicht beletrisierte, Familiengeschichte. 20 Jahre habe ich mich auf diese Aufgabe vorbereitet. Danach noch sieben Jahre recherchierte ich. Ich dachte, ich habe damals alles gefunden, was man über die Familie finden konnte, auch manche Lubliner in den Verinigten Staaten, die zur Familie nicht gehören, nur den gleichen Namen besitzen. Lubliner, der aus Lublin.

Im letzten Jahr aber schrieb Ela Kargol das Wort “Lubliner” in Internet ein und fand sofort einen deutschen Schriftsteller (und Weber) aus Berlin, einen gewissen Hugo Lubliner, von dem ich nie gehört habe.

Nun ja, was kann ich jetzt sagen: Bravo Ela!

Zu meiner Erleichterung fand ich später, dass der Wikipedia-Eintrag über Hugo Lubliner, von Ulrich Goerdten, einen pensionierten Bibliothekar in Berlin, erst November 2020 verfasst wurde.

Wikipedia:

Lubliner, Hugo (Pseudonym Hugo Bürger), Bühnendichter, Romanschriftsteller
* 22.4.1846 Breslau, † 19.12.1911 Berlin. (israelitisch)

Sein Vater war Kaufmann in Breslau. Die Familie zog nach dessen Tode 1858 nach Berlin, wo Hugo die Realschule besuchte und anschließend eine kaufmännische Lehre durchlief. Er war von 1865 bis 1873 Leiter einer Weberei.

1865 wurde sein erstes Lustspiel aufgeführt. Ein paar Jahre später entschied er sich für den Schriftstellerberuf und schrieb seit 1873 ständig Lustspiele, die im Königlichen Schauspielhaus in Berlin sowie am Burgtheater in Wien und anderen Theatern aufgeführt wurden. Seine Stücke waren bei den Theatern beliebt und beim Publikum erfolgreich.

Lubliner schrieb auch Romane, in denen das Großstadtleben seiner Zeit geschildert wurde. 1892 gründete er die Zeitung Der Abend, die jedoch keinen geschäftlichen Erfolg hatte. Für den Österreichischen Lloyd redigierte er unter seinem Pseudonym Hugo Bürger vier, 1901 und 1902 erschienene, Reisehandbücher.

Lubliners Grab befindet sich in Berlin auf dem Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee.

Die Liste seiner Werke ist sehr lang und das Wort “Auswahl” lässt vermuten, dass sie länger hätte sein können:

  • Nur nicht romantisch! Dramatischer Scherz in einem Akt. Michaelson, Berlin 1864.
  • Der Frauenadvokat. Marschner & Stephan, Berlin 1876
  • Die Frau ohne Geist. Lustspiel in 4 Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1879.
  • Der Jourfix. Lustspiel in vier Akten. Berlin 1881.
  • Die Modelle des Sheridan. Lustspiel in vier Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1875
  • Die Adoptirten. Schauspiel in vier Acten. Bloch, Berlin 1876.
  • Die Florentiner. Trauerspiel in 5 Aufzügen. Marschner & Stephan, Berlin 1876.
  • Eine Fessel. Schauspiel in vier Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1877.
  • Gabriele. Schauspiel in vier Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1877.
  • Auf der Brautfahrt. Lustspiel in vier Akten. Entsch, Berlin 1880.
  • Forschungsresultate. Lustspiel in 1 Act. Sittenfeld, Berlin 1880.
  • Gold und Eisen. Schauspiel in 4 Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1881.
  • Aus der Großstadt. Schauspiel in 4 Akten. Bloch, Berlin 1883.
  • Die Mitbürger. Lustspiel in 4 Akten. Bloch, Berlin 1884.
  • Gräfin Lambach. Schauspiel in vier Akten. Bloch, Berlin 1886.
  • Die armen Reichen. Lustspiel in 4 Aufzügen. Entsch, Berlin 1886.
  • Die Gläubiger des Glücks. (Berlin im Kaiserreich I.) Roman. Schottländer, Breslau 1886.
  • Die Frau von neunzehn Jahren. (Berlin im Kaiserreich II.) Roman. Schottländer, Breslau 1887.
  • Wenn der Sommer kommt. Lustspiel in 3 Akten. Bernstein, Berlin 1887.
  • Der Name. Schauspiel in 4 Akten. Bloch, Berlin 1889.
  • Im Spiegel. Schauspiel. Bloch, Berlin 1890.
  • Der kommende Tag. Schauspiel in vier Aufzügen. Lehmann, Berlin 1891.
  • Der Riegnitzer Bote. Schauspiel in 4 Akten. Entsch, Berlin 1894.
  • Das neue Stück. Lustspiel in 4 Akten. Entsch, Berlin 1894.
  • An der Riviera. Schottländer, Breslau 1896.
  • Die junge Frau Arneck. Lustspiel in 4 Akten. Entsch, Berlin 1896.
  • Andere Luft. Schwank in 3 Akten. Entsch, Berlin 1897.
  • Nacht und Morgen. Schauspiel in 5 Aufzügen. Boll, Berlin 1897.
  • Der Zoller. Historie in 5 Aufzügen. Boll, Berlin 1897.
  • Das fünfte Rad. Lustspiel in 3 Aufzügen. Bloch, Berlin 1899.
  • Splitter und Balken. Lustspiel in 4 Aufzügen. Bloch, Berlin 1899.
  • Roman eines anständigen Mädchens. Hillger, Berlin 1899.
  • Die lieben Feinde. Lustspiel in 3 Aufzügen. Bloch, Berlin 1901.
  • Redaktion: Der Österreichische Lloyd und sein Verkehrsgebiet. Offizielles Reisehandbuch der Dampfschiffahrtsgesellschaft. Rudolf M. Rohrer, Wien 1901 u. 1902 (4 Bände)
  • Der blaue Montag. Lustspiel in 3 Aufzügen. Bloch, Berlin 1903.
  • Frau Schubels Tochter. Roman. Schottländer, Breslau 1905.
  • Die glückliche Hand. Lustspiel in drei Aufzügen. Bloch, Berlin 1911.

Ein Buch von Hugo Lubliner habe ich gerade in einer Berliner Bibliothek gefunden. Es ist jedoch, wie man sieht, nicht entleihbar. Man kann es nur im Lesesaal lesen und dafür fehlt mir momentan sowohl Zeit als auch Muse. Irgendwann Mal lese ich es… 🙂

***

Am Ende erlaube ich mir noch einen Ausflug ins Reich der Ethymologie. Hugo Lubliner war ein Weber und ein Autor, und dies ist eine sehr logische Zusammensetzung der Berufe. Der Weber erstellt die Textilien, der Autor - Texte. Es ist kein Wortspiel; so ist in der Tat das Wort Text entstanden - vom Stoffe webern. Bei dem Text-Herstellen gibt es noch andere Begriffe aus dem Wortschatz eines Webern. Zum Beispiel ist es sehr wichtig, dass sich durch den ganzen Text konsequent der rote Faden hindurchzieht, so wie sich im gewebten Tuch am Rande der rote Faden durchzieht. Auch die Dichtung und der Dichter sind mit dem Webern eng verwand. Der Dichter baut die Worte eng zusammen, dichtet sie, so wie der Weber mit einem Dichtkamm die Schussfäden eng zusammen... na ja, eben dichtet. In polnischer Sprache gibt es wiederum im Text Kett- und Schussfaden, also Hauptstrang der Narration und die sich drum herum webende Fäden der Nebengeschichten. Also der Schriftsteller und der Weber sollen immer eng miteinander kommunizieren. 

Don Kichot w bibliotece (wojna)

Wspis zbiorczy, jeden z tych, które wciąż przesuwam, żeby zrobił miejsce dla spraw aktualnych. Jest więc dawno nieaktualnby, a za to mocno kobiecy: Ela Kargol, Ewelina Jaworska, Danuta Hossain (i google), Ewa Maria Slaska, Jacek Pałasiński

Ela Kargol:

Czy ktoś w Poznaniu był w tej bibliotece? Czy ktoś wie, co się tam działo? Czy ktoś to zauważył i docenił?

No bo TO, cóż nam mówi? Były dzieci.

Ewelina Jaworska:

W komentarzu do własnego wpisu, opublikowanego TU wiele dni temu: ponoć koleś przez książki wariował, tak uznała rodzina wiedząca lepiej, rady już nie dawał…, wyruszył więc w podróż i miał przygody, kobiety, dzbany, rude włosy nocą… hahaha

Danuta Hossain (i Yves Demoulin via google):

Google est si puissant qu’il nous cache les autres moteurs de recherche. Nous ignorons tout simplement l’existence de la plupart d’entre eux.
Pendant ce temps, il existe encore un grand nombre d’excellents moteurs de recherche dans le monde qui se spécialisent dans les livres, la science et d’autres informations intelligentes.
Gardez une liste de sites dont vous n’avez jamais entendu parler.
www.refseek.com est un moteur de recherche de ressources académiques. Plus d’un milliard de sources
www.worldcat.org – recherchez dans le contenu de 20 000 bibliothèques mondiales
https://link.springer.com – accès à plus de 10 millions de documents scientifiques: livres, articles
www.bioline.org.br est une bibliothèque de revues bioscientifiques publiées
http://repec.org – Des volontaires de 102 pays ont collecté près de 4 millions de publications
www.science.gov est un moteur de recherche du gouvernement américain pour plus de 2200 sites scientifiques
www.pdfdrive.com est le plus grand site Web de téléchargement gratuit de livres PDF. Réclamez plus de 225 millions de titre
www.base-search.net est l’un des moteurs de recherche les plus puissants pour les textes de recherche académique. Plus de 100 millions d’articles scientifiques dont 70% gratuits

Ewa Maria Slaska (już było, rebloguję sama siebie): Synteza biblioteki, Ulli Oesterle (Don Kichot w lewym górnym rogu, powiększenie – poniżej)

I jeszcze z Facebooka: Jacek Pałasiński – 17.02.22 – pkt. 4 (wtedy jeszcze nie było wojny)

A co będzie, kiedy wybuchnie wojna?

Czy ktoś podczas wojny, w słoneczny, lutowy dzień, kiedy na drzewach pojawiają się zielone kiełki i bazie, poczuje bolesny w sercu ucisk tęsknoty za wiosną? Za nowym życiem? Za euforią zmartwychwstania natury? Czy zatrzyma się wtedy, wyciągnie z kieszeni kartkę i ołówek, pardon, smartphone’a i gorączkowo podyktuje strofy lirycznego wiersza, sławiącego ciepły, kolorowy świat?

Czy pokój sprzyja powstawianiu wielkich dzieł sztuki?

Hmmm.

Są różne klasyfikacje najlepszych książek kiedykolwiek napisanych. Poniżej jedna z nich. Większość tytułów powtarza się nienal we wszystkich rankingach; różnią się tylko miejscami.

Popatrzmy: niemal wszyscy zgadzają się, że numerem jeden jest Wojna i Pokój Tołstoja. Napisał ją podczas wojny austriacko-pruskiej, a opublikował w 1869 r., podczas krwawego tłumienia rewolty na Krecie i w przededniu wojny francusko-pruskiej.

Drugą na liście Annę Kareninę napisał podczas wojny rosyjsko-tureckiej.

Don Quijote’a Cervantes napisał podczas wojny hiszpańsko-tureckiej, zginęło co najmniej 15 tysięcy ludzi.

Flaubert tworzył swoją Madame Bovary podczas Wojny Krymskiej, w której jego kraj walczył razem z Brytyjczykami, Turkami i Piemontczykami przeciw Imperium Rosyjskiemu.

George Eliot pisała swoje Miasteczko Middlemarch (uznawane przez BBC za najlepszą książkę wszechczasów) podczas wojny francusko-pruskiej.

James Joyce pisał Ulissesa podczas potwornego zamieszania wojennego w całej Europie, która dopiero szukała równowagi po zakończeniu I Wojny Światowej, a jego Irlandia wstrząsana była jeszcze starciami IRA z wojskami Brytyjskimi.

I tak dalej, i tak dalej, każdy może sobie poprzypominać, co działo się w chwili publikacji tego dzieła.

W tym kontekście mały konkurs: kto z P.T. Czytelników wskaże jakieś wybitne dzieło literatury polskiej, które nie powstałoby podczas jakiejś angażującej Rzeczpospolitą wojny, podczas zaborów lub zgoła w niewoli?

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Jako administratorka przypomnę tu też, że moje ukochane dzieło, W poszukiwaniu straconego czasu, Marcel Proust pisał podczas I wojny światowej – ściślej rzecz biorąc rozpoczął pracę nad powieścią w lipcu 1909 roku, zakończył na krótko przed śmiercią w 1922 roku.

Inny mój ukochany pisarz. Michaił Bułhakow zakończył pisanie swojej najwspanialszej książki, Mistrza i Małgorzaty, w roku 1940, czyli podczas II wojny.

Jeszcze będzie dobrze! Sława Ukrainie!

Don Kichot na poddaszu

Przepiękną tę historię, pierwszy rozdział berlińskiej powieści Leberecht Hühnchen znalazł i umieścił na Facebooku Mars Wawrzyn – dziękuję!

Heinrich Seidel, „Życiosław Kurczak” [Leberecht Hühnchen], 1883 – rozdział I

Deutsch (das ganze Buch) HIER

Dowiedziałem się przypadkiem, że mój dobry przyjaciel i kolega ze studiów Życiosław Kurczak już od jakiegoś czasu zamieszkuje w Berlinie i zajmuje stanowisko w jednej z dużych fabryk mechanicznych przed Bramą Oranienburską. Jak to pewnie zwykle bywa, nasza ożywiona początkowo korespondencja stopniowo przygasła i wreszcie całkiem straciliśmy się z oczu; ostatnim znakiem życia od niego była wiadomość o małżeństwie, które zawarte zostało przed około siedmiu laty w małym miasteczku w Westfalii. Jego nazwisko ściśle wiązało się ze wspomnieniem radosnych czasów studenckich i od razu postanowiłem go odszukać, by kapitalnego człowieka ponownie zobaczyć i odświeżyć wspomnienie dawnych dobrych czasów.

Życiosław Kurczak należał do tych uprzywilejowanych, którym dobra wróżka włożyła do kołyski najlepszy prezent — sztukę bycia szczęśliwym; posiadał dar czerpania słodyczy z każdego kwiatu, nawet z zatrutego. Nie pamiętam, bym widział go markotnym dłużej niż pięć minut, potem wypełniający go niepokonany słoneczny blask znowu jaśniał i umiał nawet najtrudniejszą sprawę zobaczyć przez różowe okulary. W Hanowerze, gdzie studiowaliśmy na politechnice, otrzymywał nader skromne wsparcie z domu i zarabiał na konieczne wydatki udzielaniem licho opłacanych korepetycji; nie opuszczał przy tym jednak żadnego spotkania studenckiego i — co było dla mnie najtrudniejsze do pojęcia — prawie zawsze miał pieniądze, tak że mógł drugiemu coś pożyczyć. Któregoś niedzielnego wieczora znalazłem się w tym, muszę wyznać, nierzadkim położeniu, że wszystkie me źródła wsparcia wyschły, podczas gdy weksel miał nadejść dopiero za kilka dni. Po starannym przetrząśnięciu wszystkich kieszeni i wyciągnięciu wszystkich szuflad zgromadziłem zaledwie trzydzieści fenigów i z tym majątkiem, samotnie pobrzękującym mi w kieszeni, włóczyłem się po ulicach, gorączkowo zastanawiając się nad najkorzystniejszym sposobem utopienia tego kapitału. Te rozmyślania przerwał Kurczak, który nagle stanął przede mną z najszczęśliwszą miną na świecie i zapytał, czy nie mógłbym pożyczyć mu trzech talarów. Ponieważ o to samo chciałem zapytać jego, nie mogłem powstrzymać się od śmiechu i wyjaśniłem, w czym rzecz.

Wspaniale — rzekł. – A więc masz jeszcze trzydzieści fenigów? Kiedy dodamy jedno z drugim, nic też nie przybędzie. Ja właśnie wszystko oddałem naszemu krajanowi Braunowi, który musiał dorzucić się do dużego interesu i oczywiście koniecznie potrzebował pieniędzy. A więc masz jeszcze trzydzieści fenigów? Za to wesoło spędzimy sobie wieczór!

Popatrzyłem na niego zdumiony.

— Daj mi no tylko pieniądze — rzekł — chcę iść na zakupy — w domu też mam różne rzeczy — to będzie lukullusowa, powiadam, lukullusowa uczta.

Ruszyliśmy wąskimi uliczkami w kierunku przedmieścia, gdzie mieszkał. Po drodze zniknął w małym, skromnym sklepiku, który można było poznać po parze skrzyżowanych wapiennych fajeczek, kilku zakurzonych paczkach cykorii i tytoniu, pojemnikach z pastą do butów i garnkach z musztardą, a po chwili wyłonił się stamtąd z dwiema torbami.

Życiosław Kurczak mieszkał na poddaszu śmiesznie małego i niskiego domku, położonego w równie miniaturowym ogrodzie. W pokoju dziennym było akurat tyle miejsca, żeby dwóch bezpretensjonalnych mężczyzn mogło rozprostować nogi, a obok znajdował się pokoik ze skosem, niemal w całości zajmowany przez jego łóżko, tak że kiedy Kurczak siedząc na łóżku chciał założył buty, musiał otwierać drzwi. W klitce tej było jednak coś przytulnego; przeszło na nią coś z pogodnego usposobienia jej mieszkańca.

— Przede wszystkim ogrzej się – rzekł Kurczak — i siadaj na sofie, znajdź sobie jednak dolinkę. Sofa jest nieco górzysta i ważne jest, by usiąść w dolinie.

Rozdmuchał ogień w wolnostojącym żelaznym piecyku, który pod względem wielkości miał się tak mniej więcej do zwykłego pieca jak jamnik do nowofundlanda, i z zadowoleniem przyglądał się rozgorzałemu płomykowi. Piec ten był przedmiotem jego ciągłego zachwytu.

— Nie rozumiem – powiedział — co ludzie mają przeciwko żelaznym piecykom. Za kwadrans mamy tu ciepło. A to, że trzeba ognia pilnować i go podtrzymywać, to jest najprzyjemniejsze zajęcie, jakie znam. A kiedy za oknem trzaskające mrozy, on ślicznie się prezentuje, kiedy taki czerwony i buńczuczny stoi sobie w kącie i na przekór zimnu się rozżarza.

Następnie chwycił mały pordzewiały blaszany garnek, napełnił go wodą i postawił na piecu. Potem nakrył do stołu. W niedużej drewnianej szafce znajdowały się sprzęty kuchenne. Były to dwie filiżanki, jedna wąska wysoka, z błękitną niezapominajką i niezbyt pasującą podstawką, druga całkiem szeroka płaska, której brakowało uchwytu. Dalej ujawniła się mała krzywa maselniczka, blaszana puszka z herbatą i okrągła papierowa tutka, niegdyś mieszcząca kołnierzyki do koszuli, dzisiaj awansowana do rangi cukiernicy. Najkosztowniejszym elementem był jednak wykonany z brązowej ceramiki mały okrągły imbryk do herbaty, z którym obchodził się wyjątkowo ostrożnie, jakby był rodzinną pamiątką i szczególną świętością. Trzy talerze i dwa noże, na tyle do siebie niepodobne, na ile to jest możliwe pośród noży stołowych, widelec z dwoma zaledwie zębami i z fatalną skłonnością do gubienia rączki oraz dwie powyginane łyżeczki ze sztucznego srebra dopełniały zestawu.

Ustawiwszy z pewną zręcznością wszystkie te przedmioty, powiódł po nich pełnym zadowolenia łagodnym spojrzeniem i rzekł: — Cały mój dobytek. Jest to już jednak przecież niewielki wstęp do gospodarności.

Tymczasem woda zawrzała i Kurczak wyciągnął z większej torby pięć jajek, które następnie z wielką zręcznością i przy pomocy swego zegarka kieszonkowego jął gotować. Nastawiwszy następnie świeżą wodę na herbatę i wydobywszy wielki bochen chleba, usadowił się z wyrazem najwyższego zadowolenia na twarzy w sąsiedniej dolince sofy i rozpoczęła się wieczerza.

Zjadłszy jedno jajko, mój przyjaciel ujął drugie i spojrzał na nie refleksyjnie. — Patrz, takie jajko – rzekł — a zawiera całą kurę, musi być tylko wysiedziane. A gdy podrośnie, ta znowu składa jajka, z których znowu będą kury i tak dalej, pokolenie za pokoleniem, niezliczone zastępy zaludniające ziemię. Teraz biorę to jajko i z jednym kęsem wszystkie znikają. Oto, co nazywam ucztą!

Tak ucztowaliśmy i popijaliśmy przy tym herbatę. Ponieważ pięć przez dwa nie idzie, zostało jedno małe, osobliwe żółte jajko, które postanowiliśmy podzielić. — Zdarza się – rzekł mój przyjaciel, zręcznie opukując jajko ostrzem noża, by je rozpołowić — zdarza się, że pośród zwykłych jajek zaplącze się nader rzadki egzemplarz. Bażanty składają takie małe żółte i wierzę istotnie, że to jajko bażancie; miałem kiedyś jedno w kolekcji i wyglądało dokładnie tak samo.

Wydobył swoją połówkę ze skorupki i z namysłem spożył. Potem oparł się wygodnie i z półprzymkniętymi oczami i uśmiechem gastronomicznego błogostanu wyszeptał: — Bażant! Lukullusowa!

Po jedzeniu objawiła się fatalna okoliczność. Mieliśmy wprawdzie tytoń, bo zakupiona wcześniej przez Kurczaka wąska niebieska torebka zawierała tego wybornego ziela za dziesięć fenigów, mój przyjaciel posiadał wszakże tylko jedną wadliwą fajkę, której ustnik zgryziony był do ostatniej główki, a cybuch, będąc o wiele za mały względem kolanka, miał ten niezapomniany zwyczaj, że nagle wybuchał i na nogawki spodni spadał wtedy deszcz iskier.

— Tę trudność łatwo rozwiążemy – oświadczył Kurczak – mam tu Don Kiszota (tytuł ten obok Biblii i kilku prac naukowych stanowił całość jego biblioteki) – jeden pali, drugi czyta, rozdział za rozdziałem. Ty jako gość otrzymujesz fajkę jako pierwszy, więc wszystko jest w porządku.

Potem, gdy ja nabijałem fajkę, a on z namysłem siorbał resztkę herbaty, przyszła mu do głowy nowa myśl.

— To dość niesamowite, gdy się pomyśli, że po to, bym ja mógł w spokoju siorbać herbatę, a ty palić fajkę, pracowity Chińczyk w odległym kraju sadzi sadzonki, a Murzyn pracuje w tropikalnym słońcu. Do tego wielkie parowce w sztormie i szkwale przedzierają się dla nas przez oceany, a karawany ciągną przez rozpalone pustynie. Dumny król handlu-milioner, co w pałacu w Hamburgu mieszka i nad brzegiem Łaby książęcą posiada rezydencję, musi część swojej troski nam poświęcać i podczas gdy jemu zmiany koniunktury nie pozwalają spać po nocach, my leżymy sobie wygodnie wyciągnięci i marzymy o pięknych sprawach, pozwalając jemu zadręczać się tym, byśmy my mogli nabyć herbatę i tytoń. Smakuje mi podwójnie, gdy o tym myślę.

Ach, nie brał pod uwagę, że większość tej herbaty mogła wyrosnąć na rodzimej wierzbie nad brzegiem leniwie płynącego potoku, a tytoń w najlepszym razie pochodził z Marchii Wkrzańskiej, jeżeli nie został wyhodowany na polach Meklemburgii z tej samej rzepy, z której powstał cukier, co osłodził nam herbatę.

Następnie zagłębiliśmy się ponownie w starym wiecznym Don Kiszocie i tak wieczór ów wesoło i spokojnie dobiegł końca.

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Heinrich Seidel (1842-1906) był niezwykłą osobowością, inżynierem, pisarzem i poetą: https://en.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Seidel albo tu – po niemiecku.

SprachCafé Polnisch & ewamaria.blog

präsentieren

FRIDAY, 18 MÄRZ 2022 FROM 19:00-21:00

Event by SprachCafé Polnisch e.V. – Polska Kafejka Językowa

Schulzestr. 1
13187 Berlin Pankow

Trzy berlinianki i szczecinianki z wyboru, zamiłowane czytelniczki i niestrudzone spacerowiczki, od kilku już lat eksplorują swoje miasta, opisują swoje spacery, poszukiwania i lektury na Facebooku i na blogu ewamaria.blog. Od marca 2022 roku zapraszają na comiesięczne spotkania do Polskiej Kafejki Językowej.

Obowiązują reguły 2G plus (centrum testowania znajduje się tuż koło stacji Wollankstr.)

Spotkanie odbędzie się w ramach projektu „SprachCafé 2.0″- FEIN-Pilotprojekt oraz “Od 10 lat razem” – przy wsparciu Urzędu Dzielnicowego Pankow.

Drei Wahlberlinerinnen und Wahlstettinerinnen, leidenschaftliche Leserinnen und unermüdliche Spaziergängerinnen erkunden seit einigen Jahren ihre Städte und berichten auf Facebook und im ewamaria.blog von ihren Spaziergängen, Recherchen und Lektüren. Ab März 2022 laden sie einmal im Monat zum Treffen im Sprachcafé Polnisch ein.
Seid dabei!
Es gelten aktuelle Covid-Regelungen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Projekte „SprachCafé 2.0″- FEIN-Pilotprojekt sowie “Seit 10 Jahren zusammen” statt – mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.

Märztreffen

Serdecznie zapraszamy na spotkanie z nową książką wydaną przez Monikę Szymanik, „Dzieciństwo 1935–1949”. Autorką książki jest Christel Schubert (1935–2019), przedwojenna mieszkanka secesyjnej i reprezentacyjnej kamienicy przy ulicy Świętego Wojciecha 1 (dawnej Karkutschstrasse) w Szczecinie. Swoje wspomnienia spisała kilkadziesiąt lat po opuszczeniu Stettina. Monika Szymanik, która już w pierwszym swoim albumie „Kamienica w lesie” pokazuje nam stary kamieniczny Szczecin, spaceruje śladami małej Christel i jej wspomnień, zatrzymując w obiektywie komórki (tak, komórki!) te miejsca sprzed 80 lat, które nierzadko wyglądają już inaczej i są niemymi świadkami już innych historii.
W spotkaniu weźmie udział Siegmar Jonas, brat Christel Schubert.

Przy okazji rozmowy o dzieciństwie podczas tamtej wojny na pewno porozmawiamy też o tej wojnie, która dzieje się tu i teraz i dotyka, jak tamta, nie tylko żołnierzy, ale wszystkich, dzieci, kobiety, starych, chorych.

Wir möchten Sie herzlich zu einem Treffen mit dem neuen Buch von Monika Szymanik einladen – “Kindheit 1935–1949”. Die Autorin des Buches ist Christel Schubert (1935–2019), eine Vorkriegsbewohnerin eines repräsentativen Mietshauses in der Święty-Wojciech-Straße 1 (ehemalige Karkutschstraße) in Szczecin.
Christel hat ihre Erinnerungen mehrere Jahre nach ihrem Verlassen der Stadt in einem Tagebuch festgehalten. Monika Szymanik, die uns schon in ihrem ersten Fotoalbum “Altbauliebe einer Stettinerin” das alte Stettin im neuen Szczecin zeigt, wandelt auf den Spuren der kleinen Christel und ihrer Erinnerungen und fängt mit dem Objektiv ihres Handys (ja, Handy!) jene Orte von vor 80 Jahren ein, die heute oft anders aussehen und stumme Zeugen schon anderen Geschichten sind.
Am unser Treffen nimmt teil Siegmar Jonas, Bruder von Christel Schubert.

Bei dem Gespräch über das Leben eines kleinen Mädchens während des 2. Weltkrieges kommen wir unausweislich auch an den aktuellen Krieg – den Putins gegen Ukraina, der, wie auch der Krieg damals, nicht nur den Soldaten gilt, sondern allen: Kindern, Frauen, Alten, Kranken.


Dziś premiera

Monika Sznajderman o Annie Bikont

Wydawczyni napisała: Jest to książka znakomita i wstrząsająca, jak tylko może być książka o świecie, w którym nieliczne ocalałe z Zagłady dzieci stają się przedmiotem handlu, rywalizacji, są towarem. O świecie, w którym uratowanego dziecka nie oddaje się ot tak, rodzinie, a nawet rodzicom, tylko trzeba je kupić, a jego wiek często poznać można tylko po zębach. O świecie, w którym dziecko nie jest dzieckiem, lecz tylko zakładnikiem religii i ideologii. I w którym nie ma dobrych wyborów, bo każdy najczęściej prowadzi do tragedii. Znakomicie zriserczowana i napisana z historycznym i reporterskim rozmachem, „Cena. W poszukiwaniu żydowskich dzieci po wojnie” odsłania przed nami całe połacie tego wciąż skrytego w mroku lądu, jakim jest Zagłada. A przy tym jest to książka wciągająca jak rzadko, jak najlepsza powieść detektywistyczna – każde poszukiwanie informacji o kolejnym dziecku zamienia się tu w pasjonujące śledztwo, które autorka za każdym razem stara się doprowadzić do końca. Trudno mi wyrazić moją wdzięczność za tę książkę – jako wydawczyni i osobiście.

Premiera 23 lutego, czyli dziś.

Mucha Kierkegaarda 3

Zmienianie przeszłości. Za i przeciw.

Przeciw: Orwell 1984

Wszyscy wiemy, jak i po co zmieniano przeszłość u Orwella. Przeszłość nie istniała, istniały tylko aktualne wytyczne polityczne, które decydowały o tym, jak miała wyglądać przeszłość. Na tym polegała praca Winstona.

Winston Smith był bowiem pracownikiem Departamentu Archiwów w Ministerstwie Prawdy. Codziennie zmieniał dokumenty archiwalne w taki sposób, żeby nikt nigdy nie mógł zarzucić partii kłamstwa. Dzięki tym zabiegom rząd mógł manipulować przeszłością, teraźniejszością i przyszłością.

Motto przyświecające reżimowi Wielkiego Brata brzmiało: Kto rządzi przeszłością, w tego rękach jest przyszłość; kto rządzi teraźniejszością, w tego rękach jest przeszłość.

Wszystko rozmywało się we mgle. Przeszłość wymazywano, o fakcie wymazania zapominano, i kłamstwo stawało się prawdą.

A jest tak, bo tak naprawdę nie ma ani przeszłości, ani przyszłości, jest tylko ta wąska szczelina pomiędzy dwoma potężnymi nieistniejącymi blokami – trzysekundowa teraźniejszość. Reszta dzieje się w głowach. Wszystko dzieje się w głowie, twierdzi Orwell. A co dzieje się w głowach wszystkich, dzieje się naprawdę.

Oczywiście, moglibyśmy powiedzieć, że istnieje pamięć indywidualna, nasze wspomnienia. Ludzie inteligentni wiedzą więc, że przeszłość została przekręcona, bo przestała zgadzać się z ich wspomnieniami. Tym niemniej system znakomicie nadal funkcjonuje, ludzie nieinteligentni są nieinteligentni i jest wszystko jedno, co myślą. Bez protestu akceptowali nawet najjaskrawsze wypaczenia rzeczywistości, bo nie rozumieli w pełni potworności tego, czego od nich żądano, a ponadto zbyt mało interesowali się aktualnymi wydarzeniami, aby zdawać sobie sprawę z grozy sytuacji. Niewiedza pozwalała im zachować zdrowe zmysły. Przełykali wszystkie kłamstwa, i to bez najmniejszego dla siebie uszczerbku, bo przelatywały przez nich – nie strawione – niczym kamyki przez układ pokarmowy ptaka.

Inteligenci natomiast odkryli dwójmyślenie – umiejętność wyznawania dwóch sprzecznych poglądów i wierzenia w oba naraz. Partyjny inteligent wie, kiedy powinien zmienić swoje wspomnienia, a zatem w pełni się orientuje, że przekręca fakty; równocześnie jednak, dzięki dwójmyśleniu, święcie wierzy, iż prawda nie została pogwałcona.

Wiedzieć i nie wiedzieć; mieć poczucie absolutnej prawdomówności, a jednocześnie wygłaszać umiejętnie skonstruowane kłamstwa; wyznawać równocześnie dwa zupełnie sprzeczne poglądy na dany temat, i mimo świadomości, że się wzajemnie wykluczają, wierzyć w oba; używać logiki przeciwko logice;(…)zapominać wszystko, czego nie należy wiedzieć, po czym przypominać sobie, kiedy staje się potrzebne, a następnie znów szybko wymazywać z pamięci.

Niestety, Winstonowi przydarzyła się miłość, a to sprawiło, że utracił umiejętność wyznawania dwóch sprzecznych poglądów naraz. I wtedy poczuł się zupełnie sam. Przeszłość była martwa, przyszłość niewyobrażalna.

Uświadomił sobie jednak, że to nieprawda. Przyszłość i przeszłość istniały, myśl była wolna, ludzie różnili się między sobą i nie żyli samotnie. Przyszłość i przeszłość to były czasy, kiedy istnieje prawda,
a tego, co się stało, nie można zmienić,
a dziedzictwo kulturowe istniało tylko dlatego, że on, Winston, nie dał się ogłupić i nie uwierzył w wyniki własnej pracy. Zmieniał przeszłość, tak, zmieniał ją z dnia na dzień, czasem wręcz z minuty na minutę, prawda stawała się kłamstwem, kłamstwo prawdą, a oba były bez znaczenia, dopóki on, choćby sam, choćby jedyny na świecie, myślał i wiedział, że BYŁO INACZEJ.

Za (a może jednak też przeciw): Jacek Dehnel (Facebook, luty 2022)

Z okazji dyskusji o przekładzie Jerzy Jarniewicz wkleił wczoraj bardzo ciekawy fragment ze swoich esejów, postulujący tłumaczenie klasyki literatury staropolskiej „z polskiego na nasze”. Myśl powabna, acz rodzi całe mnóstwo spekulacji.

Wziąłem sobie na warsztat wiersz Sępa Szarzyńskiego Epitafium Rzymowi, o tyle łatwiejszy, że to też przecież przekład, i tak sobie przerobiłem:

Nagrobek dla Rzymu

Ty, który przyjechałeś, turysto, pielgrzymie,
I, chcąc w Rzymie Rzym znaleźć, nie widzisz go w Rzymie,
Patrz na zburzone termy, rozwalone mury,
Koloseum, świątynie, złamane kolumny:

Oto Rzym. Po bogatym trupie, choć nieżywy,
widać, że był za życia ogromnie szczęśliwy.
To miasto, świat podbiwszy, siebie pokonało,
By nic niezwyciężonego w świecie nie zostało.

Dziś w pokonanym Rzymie Rzym niepokonany
leży jak trup we własnym cieniu pogrzebany.
Zmieniło się w nim wszystko z tym jednym wyjątkiem:

Tyber jak dawniej płynie do morza spokojnie.
Takie żarty los robi: znikło to, co stało,
tylko to, co się rusza, jeszcze ocalało.

A tu oryginał:

Epitafium Rzymowi

Ty, co Rzym wpośród Rzyma chcąc baczyć, pielgrzymie,
A wżdy baczyć nie możesz w samym Rzyma Rzymie,
Patrzaj na okrąg murów i w rum obrócone
Teatra i kościoły, i słupy stłuczone:

To są Rzym. Widzisz, jako miasta tak możnego
I trup szczęścia poważność wypuszcza pierwszego.
To miasto, świat zwalczywszy, i siebie zwalczyło,
By nic niezwalczonego od niego nie było.

Dziś w Rzymie zwyciężonym Rzym niezwyciężony
(To jest ciało w swym cieniu) leży pogrzebiony.
Wszytko się w nim zmieniło, sam trwa prócz odmiany

Tyber, z piaskiem do morza co bieży zmieszany.
Patrz, co Fortuna broi: to się popsowało,
Co było nieruchome; trwa, co się ruchało.

*

I oczywiście jest jakiś szkolny plus w tym, że nauczyciel nie będzie musiał słuchać salw śmiechu przy “trwa, co się ruchało.” Ale przecież nawet gdyby zrobić to lepiej (to jakaś wersja na kolanie zupełnie machnięta for the sake of argument), nie wiem, czy to coś daje? Bo uwspółcześnione niekoniecznie jest ciekawe, nawet jeśli zrozumiałe. Równocześnie przestawki marnują różne udane zabiegi oryginału (choćby brzmieniowe). Pewnie można wywalić rymy i zrobić z tego w ogóle biały wiersz – ale czy dźwignie go nieco przebrzmiały manierystyczny koncept? Czy wystarczy, żeby zachwycić?