Emet i Met (reblog z FB)

Łukasz Szopa

Niedawno, bo kilkanaście dni temu, dałem sobie radę z Dziadami i dybukami Jarosława Kurskiego. Piszę tak świadomie – gdyż przez ¾ książki miałem niemałe problemy. Nie, nie ze stylem, kłębkiem nici przewodnich (że powiem „z niemiecka“), czy opasłością. Gdyż czyta się bardzo dobrze, wartko, płynnie.

Ale i tak – przez ponad 300 stron się z książką kłóciłem! Z początku bardziej z jej Autorem. Ale z czasem z nim jakby mniej – gdyż instynktownie czułem, że on nic za to nie może, że… książka jest jaką jest, ta historia jest jaką jest, i… robi z nim trochę co chce. A on – musi. A on – jest niemal tylko „protokolantem“, który co najwyżej próbuje dla nas, czytelników, jakoś to minimalnie spróbować ułożyć, posegregować, wytłumaczyć to i tamto… Oczywiście – niemal nadaremnie. Gdyż dla niego samego ta olbrzymia historia – to dopiero początek, namiastka kolejnych poszukiwań, odkryć, w historii, w rodzinie, wokół siebie, w sobie samym.

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Frauenblick auf Putinland

Monika Wrzosek-Müller

„Putinland“ von Leonid Wolkow

Seit dem Krieg in der Ukraine versuche ich diese Aggression zu verstehen und nachzuvollziehen, wie es in Russland dazu kommen konnte, dass ein Mann, den man allgemein für eher vernünftig und eher westlich orientiert hielt, uns allen und vor allem den Ukrainern das antun konnte. Ich weiß, dass meine Mutter immer sagte (sie hat im Zweiten Weltkrieg 8 Jahre unfreiwillig in der Sowjetunion, im heutigen Kasachstan verbracht), die Russen seien eine sehr nette, für Musik und Mathematik begabte Nation, aber ungeheuerliche Chauvinisten. Das kann man schlecht als Erklärung für diese Tat stehen lassen und so lese ich rundherum, was in den Jahren in Russland passiert ist, in denen wir uns eher für alles andere interessiert haben. So kam ich auch zu diesem Buch.

Der Untertitel enthält schon eine Information über den Inhalt: Der imperiale Wahn, die russische Opposition und die Verblendung des Westens.

Die einzelnen Kapitelüberschriften geben weiteren Aufschluss:

  • Russlands „wilde Neunziger“
  • Die Errichtung der Machtvertikale
  • Widerstandsgeist und Protestbewegung
  • Bürgermeisterwahl in Moskau
  • Nach der Annexion der Krim
  • Nawalnys Präsidentschaftswahlkampf
  • Die Schlagkraft vernetzter Opposition
  • Der Giftanschlag
  • Russland überfällt die Ukraine
  • Medienmacht und Meinungsbildung
  • Angriffsziel Internet
  • Andersdenken verboten
  • Putins Oligarchen
  • Wir gehören zu Europa
  • Nach Putin: Szenarien und Hoffnungen

Der Autor Leonid Michailowitsch Wolkow, geb. 1980, war und ist ein Freund von Alexei Nawalny, für den er als IT- Experte den Wahlkampf und die Antikorruptionsstiftung organisiert hatte. Also repräsentiert er eine Stimme von innen, aus dem Bauch Russlands (er stammt aus Jekaterinburg), auch wenn er seit 2019 im Exil, in Wilna/Litauen, lebt und von dort aus die Entwicklung in Russland weiter begleitet. Das Buch wurde aus seinen Vorträgen innerhalb von drei Monaten zusammengeschrieben, das merkt man dem Text auch an, doch der Leser erfährt viel über die Entwicklung Russlands zu einer Diktatur. Nebenbei lesen wir über die oppositionelle Szene, wie sie sich entwickelte, wie sie funktionierte, was sie erreicht hat. Den Optimismus des Autors teile ich nicht, aber es ist für uns alle gut zu wissen, dass es organisierte oppositionelle Szene in Russland gibt. Wir, dabei denke ich an die Polen, wissen gut, wie lange und wie gut die Opposition damals vor der Solidarnosc-Zeit organisiert sein musste, wie viel Organisationstalent und Wissen über die Möglichkeiten des Kampfes, wieviel Ausdauer und Durchhaltevermögen es brauchte, um das Regime zu stürzen. Natürlich gab es damals kein Internet und keine entsprechenden Möglichkeiten der Vernetzung, das erleichtert jetzt vieles, vor allem die Kommunikation, ist aber nicht immer verlässlich. Der mögliche Follower brennt nicht immer wirklich und unbedingt für die Sache; ein Klick im Handy oder am Laptop bedeutet nicht, dass derjenige auch einen Beitrag leisten und entsprechend wählen geht, ganz zu schweigen von der Teilnahme an Demonstrationen und anderen Aktionen der Opposition.

Russland hat in den letzten Jahren einen massiven Ruck Richtung Mafiastaat vollzogen; Putin gleicht einem Mafiaboss und obwohl er am Anfang des Buchs als „kleine Leuchte“ beschrieben wird, konnte er dieses riesige Land total nach seiner Vorstellung umgestalten. Dasselbe erzählt in einem Interview Boris Bondarjew, ein russischer Diplomat, der sein Amt nach 20 Jahren niedergelegt hat, in der FAZ am Sonntag: „Er hat dieses Regime errichtet. Es fußt auf Korruption, und zwar auf allen Ebenen des Staates und der Gesellschaft. Alles ist auf ihn ausgerichtet. Er ist die Säule, die alles stützt. Keiner aus seinem Zirkel kann die gleiche Autorität ausüben. Ich bin mit Alexej Nawalny einer Meinung, dass man Russland als Mafiastaat beschreiben kann. Alles beruht auf informellen Beziehungen und Vereinbarungen. Ganze Ministerien oder föderale Behörden werden für Person geschaffen. Wenn Putin in den Ruhestand träte, wäre er seinem Nachfolger ausgeliefert. Er hätte keine Garantien für seine Sicherheit.“ Die Geschichte dazu erzählt das Buch; es geschah schrittweise, immer deutlicher wurden die Anzeichen, doch wir schauten nicht hin, wollten es nicht sehen. Noch klangen in unseren Ohren die verführerischen Worte wie Perestroika, Glasnost etc…, dass in Russland Gorbatschow ganz unbeliebt war, haben wir gar nicht bemerkt. Dann, als allmählich die Protestaktionen verboten wurden, später die Gouverneure nicht mehr gewählt, sondern von oben eingesetzt wurden, hat sich auch niemand besonders aufgeregt. Dann kamen die Morde an Journalisten, Politikern; die Giftanschläge und sogar die Besetzung der Krim verliefen für Putin glimpflich, das alles finden wir in dem Buch wieder. „Im Eiltempo verwandelte sich Russland von einem hybriden autoritären Regime in ein totalitäres Regime, von einer Pseudo-Demokratie in ein vollendetes faschistisches System.“ Der Schritt zum Krieg war dann ganz nah.

Der Autor liefert aber auch die Idee und den Aufbau der Organisation, die sich gegen Putin gestellt hatte; die Bildung der „Stäbe“ Nawalnys als Einheiten des Widerstands in ganz Russland und die Antikorruptionsstiftung: „Stellen wir uns die Pyramide als einen Eisberg vor, der im Meer schwimmt: die Spitze des Eisbergs ragt heraus, aber der allergrößte Teil der Eismasse befindet sich unter Wasser. Dem Kreml ist es in den vergangenen elf Jahren nicht gelungen die Protestbewegung in Russland zu vernichten.“ Aber auch horizontale Strukturen und Kommunikationsnetze wurden geschaffen, die viele Millionen Menschen verbinden.

Schön sind die Passagen über die Allmacht der Propaganda: „Der russische Fernsehzuschauer ist kein Idiot, er ist nur daran gewöhnt, in einem toxischen Informationsmilieu zu existieren. […] In der Sowjetunion gab es ein geflügeltes Wort: In der „Iswestija“ gibt es keine Wahrheit, in der „Prawda“ keine Nachrichten („Iswestija“ bedeutet Nachrichten, „Prawda“ Wahrheit- beides die wichtigsten Zeitungen Russlands). […] Und dass die neue Propaganda keinen Deut besser ist als die alte sowjetische, wissen sie auch. Das Problem ist, dass die Skrupellosigkeit und Maßlosigkeit der neuen russischen Propaganda ihr Vorstellungsvermögen schlicht übersteigt. Jeder Mensch kann nur so weit blicken, wie sein eigener Horizont reicht… Wenn heute dem russischen Fernsehzuschauer rund um die Uhr Horrorgeschichten von den blutrünstigen Nazis in der Ukraine erzählt werden, die Kinder bei lebendigem Leib auffressen, dann findet in seinem Kopf genau dieser Denkmechanismus statt. Natürlich glaubt er nicht wörtlich, was man ihm da erzählt, er weiß ja, dass er belogen wird, ein bisschen vielleicht, oder ein bisschen mehr, egal, aber doch nicht ganz und gar. Soviel er auch abzieht und herunterrechnet, am Ende bleibt ein kleiner Rest, den er glaubt. Er denkt, na gut, das mit dem Kinderfressen muss wohl stimmen, aber bestimmt nicht roh, wahrscheinlich werden sie sie vorher kochen oder wenigstens anbraten.“

Dem Ausblick in die Zukunft, die nach Putin kommen wird, widmet der Autor ein Kapitel: Szenarien und Hoffnungen. Die wichtigste Erkenntnis für mich war, dass der Putinismus Putin nicht überleben wird. „Das System, das Putin errichtet hat, kann er niemandem vererben, es ist absolut personalisiert.“ Also ist die erste Möglichkeit einer Veränderung der Tod des Diktators; es wird Kämpfe um seine Nachfolge geben, ein mögliches Interregnum auch. Ein anderes Szenario wäre ein Aufstand der Eliten, seiner Oligarchen, die nicht mehr genug verdienen, also eine Palastrevolution. Die dritte Möglichkeit ist der Massenprotest, wenn der Leidensdruck zu groß wird, zu viele Soldaten sterben, ihre Mütter es nicht mehr ertragen können. Das könnte in einen Bürgerkrieg ausufern, nur, was erlaubt uns bei all den schrecklichen Szenarien optimistisch zu bleiben? Um mit Nawalny zu sprechen, „to see the bigger picture“. Für den Autor bleibt der Ukrainekrieg nicht nur ein Horror, er hat neue und einzigartige Wege eröffnet zur Lösung von alten Problemen. Der Wandel Russlands zu einer Demokratie ist durch den Krieg viel realistischer geworden. Denn es muss eine Reinigung und Neuausrichtung des Landes geben, die Aufarbeitung und Aufklärung aller Verbrechen. Russland muss seine Lektion lernen, es gibt keine andere Option und das berechtigt uns zum Optimismus. Wichtig erscheint auch dem Autor, wie die Ära Putin endet; am besten wäre, wenn er vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Hag gestellt werden könnte, dann kämen alle seine Verbrechen und Taten ans Licht, es könnte sich kein Mythos des großen russischen Helden bilden.

Leider befinden wir uns heutzutage immer noch nicht an diesem Punkt der Geschichte und viele Menschen in der Ukraine sterben, die Städte werden bombardiert und irgendwie weiß niemand, wo, wann und wie diese Geschichte enden wird.

Proust and his (no)madeleine… (reblog for an anniversary of his death)

In search of lost toast: Paris show reveals origins of Proust’s madeleines

Thanks to Konrad for finding that text and producing some pictures

Previous versions of French novel featured stale bread, toast and biscuit as trigger for author’s childhood memories

Proust's pages with drawings and writing
The exhibition traces the meticulous process through which Proust produced his monumental seven-volume novel. Photograph: supplied

Kim Willsher in Paris Mon 10 Oct 2022

Before Marcel Proust went into raptures over his petites madeleines he was waxing lyrical over a rusk-like biscuit and before that a piece of stale bread. The “episode of the madeleines” as it became known, is one of the most celebrated events in his seminal work À la Recherche du Temps Perdu (In Search of Lost Time), encapsulating its theme of involuntary memory.

Over the space of two years, however, the passage started with a very different flavour as the French author wrote various versions of his childhood recollection.

In 1907 when he was working on the first volume, Swann’s Way, it was the dunking of pain rassis, a piece of stale bread, into tea that provoked his elation. In the next version, it had become pain grillé, or toast, then some time around 1908 it was a biscotte, a kind of hard biscuit.

The rest, of course, is literary history.

In the end, Proust settled on “those short, plump little cakes … which look as though they had been moulded in the fluted scallop of a pilgrim’s shell” to evoke the crumbs dipped in lime-flower tea his Aunt Léonie would feed him as a boy.

Madeleines.
Madeleines. Photograph: Hera Food/Alamy

A new exhibition to mark the 100th anniversary of the writer’s death opens in Paris and traces the meticulous process through which Proust produced his monumental seven-volume novel – the first tome of which appeared in 1913 and the last in 1937.

On display are almost 350 items; including never-before-seen documents, manuscripts, photographs, paintings, objects and costumes tracing and illustrating Proust’s creative process at the time he was writing from the late 19th century until his death in 1922.

Proust preferred to write with a fountain pen in bed, which was just as well as he was frequently ailing and spent the last three years of his life mostly confined to his bedroom, where he slept during the day and worked at night.

Among the most extraordinary exhibits at the François Mitterrand Library – part of the French National Library – are the many notebooks he filled with fluid and almost illegible cursive writing; the rough drafts on loose sheets of yellowing lined paper torn from those same books and the dozens of pages of handwritten and typed manuscripts, as well as publisher’s proof editions filled with editing marks, annotations and revisions.

They reveal a writer who was pedantic and a perfectionist; a tireless editor and reviser of his own work who would toil over a single word, whole sentences and even entire pages struck through with edits scrawled in the top, bottom and side margins. In a pre-computer version of cut-and-paste, Proust would physically cut out large passages of handwritten or typed text and glue them elsewhere.

Portrait of Marcel Proust by Jacques-Emile Blanche (1861-1942).
Portrait of Marcel Proust by Jacques-Emile Blanche (1861-1942). Photograph: Hervé Lewandowski/supplied

Even the first sentence of the first volume, Swann’s Way, that has become one of the most instantly recognisable novel openings: Longtemps, je me suis couché de bonne heure (For a long time, I went to bed early) was written, mulled over, crossed out, then reinstated.

Nathalie Mauriac, one of the exhibition curators, said it had been “very complicated” to follow the order of Proust’s writing. “He wrote the first and last volume at almost the same time and made multiple changes in the organisation of the work,” she said.

“There is something disproportionate in the scope of Proust’s work, as evidenced by the very materiality of his manuscripts, starting with the famous paperoles (paper drafts), those accordions of fragments of paper folded and pasted into his notebooks.”

She said the huge number of corrected and changed manuscripts, and proofs were “very Proust” and were evidence of “the enormous amount of work he put into each book… and the evolution of each”.

In Search of Lost Time is a fictional autobiography in which Proust mirrors his own life, recounting it as a young boy and as an older man recalling his youth. A central theme is the role of memory and the notion that experiences are not lost but remain in the unconscious. The seven volumes eventually ran to more than 3,200 pages and featured more than 2,000 different characters, but the first was refused by several publishers forcing Proust to publish it at his own expense with Grasset. The work is frequently listed among the greatest books of all time.

“Proust was the greatest novelist of the 20th century, just as Tolstoy was in the 19th,” wrote the English novelist Graham Greene.

To the delight of literary historians, Proust kept most of his manuscripts. He was working on and revising the last three tomes of the novel the night before his death on the 18 November 1922, when he died of pneumonia and a pulmonary abscess, aged 50. His work and documents passed to his brother Robert, who ensured the posthumous publication of the three books – and in 1962 Robert’s daughter Suzy Mante-Proust handed all the documents to France’s National Library.

Proust is buried at the Père Lachaise cemetery in Paris.

  • The exhibition at the François Mitterrand Library runs until 22 January 2023.

Foto: EMS


Konrad using the AI-Program DALL-E produced some pictures for the topic Proust and his (no)madeleine… Actually you can say, the program knows exactly what madeleine is (a woman AND a cake) but is ignorant in the question, who is Proust (a man AND a writer). Anyway a wonder!

„ein herrlicher tag für bananenfische“ & Lesehaiku

Johanna Rubinroth

meine mutter lackierte sich gerade die nägel. das telefon klingelte. sie stand auf, und seufzte auf dem weg zum telefon: „ach, ich kann das nicht so wie sie, das telefon klingeln lassen, wenn ich mir die nägel lackiere, ich lasse mich stören, und hebe ab“. nach ihrem gespräch, fragte ich: 

–       mama, wen meinst du? 

–       ach, du weisst doch.

–       nein, ich erinnere mich nicht.

–       doch, doch du kennst sie.

–       deine freundin britta?

–       nein! 

–       deine schwester? 

–       nein!

ich nannte noch weitere 5 frauen, die sich die nägel lackieren.

–       mama, ich kenne keine frau, die das telefon klingeln lässt!

–       doch, doch du kennst sie. 

sie meinte muriel, aus salingers „ein herrlicher tag für bananenfische“. 

***

Rysunki z sieci. Dziękujemy.

Frauenblick: Pflaumenregen

Monika Wrzosek-Müller

Pflaumenregen von Stephan Thome

Das Buch sollte mir eine Atem- oder eher Denkpause bei meinen obsessiven Gedankengängen über den Ukrainekrieg bieten und auch davon ablenken. Es erzählt von Taiwan, es erzählt ausführlich und gut über die Insel, über ihre Geschichte, über die Menschen, die dort leben.

Ich wusste vorher eigentlich so gut wie nichts darüber; geografisch wohl schon – dass die Insel nahe an China, aber auch nicht sehr weit entfernt von den südlichen Inseln Japans liegt und bergig ist; dagegen über ihr Schicksal und die geschichtlichen Verwicklungen wirklich sehr wenig. Leider gehört die Insel, wie die östlichen Staaten von Europa zu den Grenzländern; d.h. Appetit auf ihr Territorium gab es im Geschichtsrad der Jahrhunderte auf vielen Seiten.

Trotzdem oder gerade deswegen ist Taiwan eigentlich immer wieder im Zentrum der zeitgenössischen politischen Auseinandersetzungen. Unlängst sorgte die amerikanische Abgeordnete der Demokraten und Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi durch ihren Besuch in Taiwan für Schlagzeilen. Als Reaktion darauf startete China militärische Manöver rund um die Insel und bekräftigte seinen Besitzanspruch auf die Insel. Dasselbe passierte jetzt wieder, als eine Delegation deutscher Abgeordneter nach Taipeh reiste. So gesehen ist das Thema Taiwan höchst aktuell, brisant und könnte in diesem Sinn dem Problem Ukraine nahekommen.

Wenn wir noch sehen, dass der Autor ein deutscher Sinologe und Wissenschaftler ist, der schon seit 12 Jahren dort lebt und eine taiwanische Frau hat, fassen wir Vertrauen, dass dies nicht nur ein literarisch wirklich gelungener Familienroman ist, sondern dieser auch auf solidem historischen Wissen beruht. Der Autor erläutert, dass er viele der Schauplätze selbst aufgesucht hat; es gibt sie wirklich. Über die Ereignisse in der Zeit um 1940 musste er gründlich recherchieren; er arbeitete ungefähr drei Jahre an dem Projekt. Der Roman handelt von der Geschichte einer Familie in drei Generationen; in dieser Zeit änderten sich die Machtverhältnisse in Taiwan dreimal. Dankenswerter Weise bietet der Autor dem unkundigen Leser vorab eine Art Einführung in die Geschichte der Insel.

„In den Jahren 1894/95 führten das chinesische und das japanische Kaiserreich einen Krieg, der die Kräfteverhältnisse in Ostasien von Grund auf neue ordnete. China verlor und musste seine Provinz Taiwan als Kolonie an den Sieger abtreten. Zunächst lebten die Inselbewohner in einer Art Apartheid avant la lettre, aber mit der Zeit entstand eine einheimische Mittelschicht, die sich in ihren Lebensgewohnheiten kaum von den Kolonialherren unterschied, obwohl sie diesen niemals gleichgestellt war. Nach dem Ausbruch des Pazifischen Kriegs wurde die Tendenz zur Assimilierung vonseiten Japans noch verstärkt. Viele junge Taiwaner, insbesondere Angehörige der indigenen Bevölkerung, kamen als japanische Soldaten ums Leben. 1945 fiel Taiwan zurück an die chinesischen Nationalisten (Kuomintang oder KMT) unter Generalissimus Chiang Kaishek. Diese hatten acht Jahre lang gegen Japan gekämpft und reagierten mit Abscheu auf die japanisierte Lebensweise ihrer vermeintlichen Landsleute. Umgekehrt führte ihr aggressives Auftreten zu Widerstand, der sich im Frühjahr 1947 gewaltsam entlud und anschließend grausam niedergeschlagen wurde: durch willkürliche Verhaftungen und Exekutionen, die als `März-Massaker`, später mit dem Kürzel 228 (für 28. Februar, den Beginn der Unruhen) bezeichnet wurden. Nach der Niederlage gegen Chinas Kommunisten zog sich die KMT 1949 ganz nach Taiwan zurück und verwandelte die Insel in einen autoritären Polizeistaat. Das Kriegsrecht wurde erst 1987 aufgehoben. 1996 fanden erstmals freie Präsidentschaftswahlen statt. Heute ist Taiwan eine ebenso lebendige wie gefährdete Demokratie, denn das Regime in Peking betrachtet die Insel – die nie zur Volksrepublik gehört hat – als einen Teil seines Staatsgebiets und strebt eine notfalls gewaltsame Vereinigung an. In Taiwan will das so gut wie niemand.“

Wir lernen die Hauptheldin, die junge Umeko mit 8 Jahren kennen, als sie noch in die japanische Schule geht, als Tochter einer taiwanischen Mittelschichtsfamilie, die sich mit der japanischen Okkupation arrangiert hat. Das Leben ist sehr geregelt, die Kinder tragen Uniformen, alles scheint voranzuschreiten ohne größere Probleme. Ihr Bruder Keiji spielt hervorragend Baseball und wird deshalb in eine weiterführende japanische Schule aufgenommen; für gebürtige Taiwaner ein besonderes Privileg. Doch aus den Äußerungen der Zuschauer bei einem Baseball-Spiel im Stadion lernen wir, wie die Einstellung der taiwanischen Bevölkerung zu den Japanern ist: „Jemand rief auf Taiwanisch: – Los geht´s! Zeigt es den arroganten Japsen!“ Aber die junge Umeko hat eine japanische Lieblingslehrerin und träumt von einer Reise nach Kyoto; doch schon bald wird sie gezwungen ihren japanischen Namen zu ändern und sich Hsiao Mei nennen zu lassen – nach der Landung der Festlandslandchinesen; zum Schluss erleben wir sie als alte Dame, die einen Sohn namens Harry und einen chinesischen Ehemann hat, und sich in einem sehr sorgfältig arrangierten Leben bewegt. Ihr Sohn lebt inzwischen in Amerika und besucht seinerseits die Insel mit seinem Sohn.

Er reflektiert über die Mutter: „Als Kind war sie angeblich ein unbändiges Plappermaul, […] Die stolze Japanerin, die sie einmal gewesen ist, kann er sich bis heute schwer vorstellen, obwohl Onkel Keiji ihm vor seinem Tod alte Briefe gegeben hat, deren früheste noch aus der Kriegszeit stammen. Wenn einer was damit anfangen kann, dann du, meinte er – inzwischen glaubt er das selbst. Die kleine Umeko war seinerzeit zu jung, um die Kräfte zu verstehen, die ihre vertraute Welt bald zerstören sollten. Erst kamen britische Kriegsgefangene, dann amerikanische Bomber, später die Festländer mit Gewehren im Anschlag. Schon in jungen Jahren muss ihr klargeworden sein – klargemacht worden sein -, wie gefährlich es ist, im falschen Moment den Mund zu öffnen. Darüber sprechen mag sie noch immer nicht. Dinge passieren eben, pflegt sie zu sagen, wenn er nachbohrt. Sicher ist nur, sie hat ihre Lektion gelernt.“

Vielleicht ist die Bezeichnung Hauptheldin auch nicht richtig, denn der Autor gibt uns ein Kaleidoskop von Figuren, Personen, an Hand derer wir die Geschicke des Landes erfahren. Dabei spielen vielleicht die Fragen: wie verhält es sich mit der persönlichen und der nationalen Identität, was bringt die Menschen zusammen, was trennt sie, wo spielen sie mit, wie arrangieren sie sich, wann gehen sie auf die Barrikaden, eine wichtigere Rolle, als die Ereignisse selbst. Obwohl wir so viel über die Geschichte der Insel erfahren, wirken die darin agierenden Helden nicht schemenhaft, sie sind voller Leben und Emotionen, sie wirken authentisch und stark. Vielleicht hilft dabei der ständige Wechsel der Perspektiven und der Narration; die Einschnitte zwischen der Vergangenheit und Gegenwart lassen den Erzählstrom sich nicht nur auf die geschichtliche Chronologie konzentrieren, sondern heben auch die einzelnen Charaktere und Persönlichkeiten hervor, dadurch gewinnt ihr Leben an Buntheit aber auch an Bedeutung und Echtheit; wie ein großer Fächer breitet, öffnet sich das Panorama des Lebens dort.

„Allmählich erwacht die Stadt zum Leben. Im Fenster steht ein farbloser Himmel, der sich für später alle Optionen offenhält. Bevor die Konflikte eskalierten, hatte seine Mutter eine Weile im Haus des Großvaters gelebt, den Harry nur von einer Handvoll alter Fotos kennt. Ein konfuzianischer Gelehrter, der in der Qing-Zeit aufgewachsen war, als die Japaner alle chinesischen Schulen schlossen, auch seine. Den Tempeln seiner Stadt spendete er viel Geld und scheint ein weithin respektierter Mann gewesen zu sein, der an den Sitten einer untergehenden Welt festhielt. Seine Frau hatte gebundene Füße. Manche in der Familie nannten sie schweigsam, andere behaupteten, sie sei ganz und gar stumm gewesen. So oder so, Frauen hatten nichts zu sagen. Von Jinguashi nach Keelung war es bloß ein Katzensprung, aber für die elfjährige Umeko – und nicht nur für sie – muss es sich angefühlt haben, als wäre sie in ein fremdes Land verbannt worden“.

Gut, dass ein sensibler Schriftsteller den Geschichten der Einheimischen so aufmerksam zuhören konnte und sie dann aufgeschrieben, festgehalten hat. Er versteht es auch bestens, dem westlichen, dem europäischen Leser dieses komplizierte, verwinkelte Leben zu veranschaulichen, eine besondere Poetik hineineinzubringen, es für uns schmackhaft zu machen. Die Beschreibungen der Natur auf der Insel, mit den hohen Bergen, das Meer mit dem Wellengang, der Himmel mal mit tiefen Regenwolken, mal stahlblau, die Blüten, all die Pflanzen, die Bäume und der Bambus überall spielen eine genauso wichtige Rolle wie die darin agierenden Menschen, sie tragen die Stimmung und unterstreichen die Emotionen. Das Leben auf der Insel scheint einem nie einfach gewesen zu sein, eher sehr aufgeladen und ungewöhnlich, in all den Veränderungen und Umstellungen. In dem Roman geht es um eine Familie, doch man hat den Eindruck, alles wäre miteinander verknüpft, verwickelt, keine Geschichte wäre eindeutig und klar, überall würden Geheimnisse und Zugeständnisse an das eigene Leben, an das Leben mit der Familie, an die Politik warten, alles würde eine Kette, eine sich weiterdrehende Spirale des Lebens bilden. Man könnte sagen, eben das Leben pur.

Das Buch endet mit dem Titel: „Am Himmel ballen sich dichte Wolken, Wind fährt durch die Bäume und auf einmal klingt das Rauschen der Blätter, als fiele leicht und leise der Pflaumenregen“.

Frauenblick oder…

Monika Wrzosek-Müller

…nochmal über Emmanuel Carrère

An mir nagt das Gefühl, jemandem Unrecht getan zu haben. Ich habe Emmanuel Carrères Buch Yoga hier zerrissen, ohne mich über seine anderen Werke und über seine Person gründlicher informiert zu haben. So fühle ich mich verpflichtet, seine außergewöhnliche Biographie eines russischen – ja nun, wie soll man sagen – Schriftstellers, Terroristen, auf jeden Fall eines Typen, der alle Grenzen überschritt, die Begriffe aufmischte, sein Leben immer wieder neu erfand und in den jeweiligen Rollen auch exzellent auftrat, eher eines Delinquenten als Dissidenten, nämlich über Eduard Limonow, zu würdigen und zu empfehlen. Es geht hier um Eduard Venjaminowitsch Sawenko, der sich selbst Limonow nannte, geb. 1943 in der Ukraine, in der Nähe von Charkiw, gest., 2020 in Moskau.

Natürlich gewinnt die Biografie jetzt, nach dem brutalen Angriff Russlands auf die Ukraine, eine besondere Aktualität und Scharfsicht. Hätten wir mehr solche Bücher gelesen, dann wüsten wir besser über Russland, über die Zerrissenheit der Einwohner dieses riesigen Landes, über ihre Gefühls- und Emotionslage Bescheid. Dass sie die Perestroika und Glasnost nicht immer begrüßt haben und dass es oft im Innern kochte und Widerstände gab.

Für mich ist faszinierend, wie nah der Autor eigentlich seinem Helden ist: ähnlich egozentrisch und auf sich fixiert. Das ist auch, was ihn an der Figur, an dem Menschen Limonow fesselt. Auch die Tatsache, dass er in seinen fast ausschließlich autobiografischen Büchern „ehrlich bis zur Ekstase“ ist. Da ähneln sich die beiden Helden sehr, doch lebt Carrère seine Sehnsüchte und Träume nicht so exzessiv aus. Als Sohn einer französischen, aber russischstämmigen Historikerin, Helene Carrère d´Encausse, die als eine der ersten den Untergang und Zerfall der Sowjetunion vorhersagte, hatte er schon einen besonderen Zugang zu dem Land. Limonow selbst traf er in den 80er Jahren auch persönlich in Paris; der Autor, als junger Spund, nahm damals alles in sich auf – das intellektuelle Leben der französischen Elite; das Sich-Treffen, Mischen, Austauschen, Feiern. Über den Limonow jener Tage schreibt er: „Die Freiheit seines ganzen Auftretens und seine abenteuerliche Vergangenheit imponierten uns jungen Bürgerlichen. […] Er liebte Prügeleien und hatte unglaublichen Erfolg bei Frauen.“ Der Held des Buchs, Limonow, damals in Paris gefeierter Skandalautor, gerade aus New York angekommen, und sein Buch Fuck off, Amerika, gerade auf Französisch erschienen. Ich denke, das ist auch das, was das Buch so lebendig und unterhaltsam macht. Der Autor schwankt bei der Figur zwischen Begeisterung und Ekel, sie zieht ihn an und stößt ab; er beschreibt dabei auch manchmal sich selbst, und während wir das lesen, unterliegen wir auch diesen Schwankungen, das macht auf jeden Fall den Text authentisch und überaus spannend.

Erst viel später, 2007, fährt Carrère nach Moskau, um eine Reportage über Limonow zu machen; er trifft jetzt viele Oppositionelle, die erstaunlich positiv über Limonow sprechen: „Er ist mutig!“, das ist der Tenor. Deswegen fängt auch die Biografie damit an, dass er mit den Leuten um Anna Politkowskaja sprechen will, um die Umstände ihres Todes aufzuklären, und wir lernen eine breite Szene von Moskauer Menschenrechtsaktivisten kennen; da tummelt sich dann auch der ihm schon bekannte Limonow. Schön ist auch das Eingeständnis des Autors, dass sein Held in keine eindeutige Beschreibung passt und dass „sein new wave-artiges Dissidententum erfrischend war“; er schreibt die Biografie auch anhand von dessen Büchern, interviewt ihn eigentlich nie. Er sammelt Informationen über ihn von anderen Menschen, er führte mit über dreißig Personen Gespräche über Limonow.

Der Lebenslauf des inzwischen verstorbenen Helden liest sich wie ein Krimi und ist wirklich voller Überraschungen und Wenden, die eigentlich nicht in ein „normales“ Leben reinpassen, so prall ist es gefüllt. Geboren wurde also er irgendwo in der Nähe von Charkiw; da schon als herumlungernder Poet aufgefallen, geht er nach Moskau, wo er eigentlich studieren will, aber hauptsächlich rebelliert, für Bekannte aus der Szene Hosen schneidert und gut lebt. Dann wird er 1974 aus der UdSSR ausgewiesen, heiratet ein Model und geht zusammen mit ihr nach Amerika, wo er hofft, eine große Kariere zu machen. Er gerät aber in Umstände, die alles andere als rosig sind und die er dann in dem Buch It´s Me, Eddie (auf Deutsch ziemlich schräg übersetzt als Fuck off, Amerika) beschreibt; er wird zum Dissidenten gegen das Dissidententum. So verhält er sich aber sein Leben lang. Mit seinem Buch landet er in Paris und wird dort gefeiert, kann in den besten Zeitschriften und Verlagen veröffentlichen; aber dieses bequeme bürgerlich-intellektuelle Leben passt ihm nicht und so verschwindet er dann wieder nach Moskau, wo nach dem Zusammenbruch des Kommunismus „die Dinge in eine seltsame Richtung zu laufen begannen“. Er verschwindet auf den Balkan, wo er an der Seite von Radovan Karadzic (wie der bekannte polnische Filmregisseur Pawel Pawlikowski in einem Dokumentarfilm „Serbisches Epos“ gezeigt hat), eindeutig für die Serben optiert und sogar auf Menschen im belagerten Sarajevo schießt. Entsprechend setzt er sich später für die Tschetschenen ein, dann in Abchasien gegen die Georgier, und letztendlich wird er 2001 verhaftet und verbringt einige Jahre im Gefängnis, die er auch produktiv nutzt – wo er Bücher schreibt und meditieren lernt. Dazwischen gründet er die Nationalbolschewistische Partei, gibt die Zeitschrift „Limonka“ – die Handgranate – heraus. Er umgibt sich zunächst mit Punks, dann mit faschistoiden Typen, Elementen, die mit kahlrasierten Schädeln und schwarzer Kleidung mit erhobenem Arm, oder aber auch geschlossenen Faust skandierend durch die Straßen Moskaus ziehen. Das alles tut er aber sozusagen augenzwinkernd; gleichzeitig verbandelt er sich auch mit Garri Kasparow und Boris Nemtsow gegen Putin, organisiert sogar „Märsche der Dissidenten“; auf jeden Fall ist er immer ein Star und starker Typ, immer umgeben von Frauen, immer ein Extremist, nie in Ruhe, auch nicht in der Abgeschiedenheit, in der tiefsten Provinz. Er meint, Krieg sei ein existenzielles literarisches Erlebnis und Extremismus seine persönliche Wahrhaftigkeit.

Das Buch erzählt von Limonow, aber auch von Russland und von dem Autor selbst, von dem Durcheinander und der Schnelligkeit der Ereignisse, die diese Zeit bestimmt haben, von den Wechselwirkung des Schicksals einer Persönlichkeit mit den Geschehnissen rundherum, und da sich das so leicht und beschwingt liest, meint man manchmal, es könnte erfunden sein. Am Schluss des Buches sprechen Carrère und Limonow doch direkt miteinander. Limonow: „Ich liebe den Irrsinn. Mein ganzes Leben beweist das. Ich kultiviere nicht Logik, sondern Ekstase. Meine morbiden Empfindungen verschaffen mir Freude“; da kommt es Carrère die Einsicht: „Ich denke, er könnte eine Art Guru in Zentralasien werden“.

Don Kichot? Nie, Pierre Menard. Ach, nie – Jorge Louis Borges. Ale też nie, bo tak naprawdę…

Angelika Murawska
przedruk artykułu opublikowanego na stronie internetowej Akademia

„Pierre Menard, autor Don Kichota”. Technika zamierzonego anachronizmu i
błędnych atrybucji.


Dzięki zabiegowi intertekstualności w utworze Borges’a przestaje obowiązywać naturalny porządek rzeczy i pojawia się miejsce dla innych dopuszczalnych interpretacji. Utwór wykracza nie tylko granice różnorodnego odbioru dzieła, ale także oczekiwania czytelników co do zastosowanych technik.
„Przestrzeń hipertekstu jest (…) przestrzenią, w której przestają obowiązywać i tak arbitralne prawa, których dotkliwy wpływ na nasze życie obserwujemy na każdym kroku.” (Pisarski, Ja tu a ty tam 2004) Jednak eksperyment autora idzie dalej. Użycie techniki zamierzonego anachronizmu i błędnych atrybucji sprawia, że czytelnik przestaje patrzeć na dzieło dosłownie, jest zmuszony do głębszych przemyśleń w różnych kontekstach: literatury, historii czy tradycji.
Główny bohater kreuje dzieło widzialne przez odtworzenie dzieła Cervantesa. Powstają fragmenty, które są pozornie identyczne z hypotekstem. Jest początek wieku XX. Menard postanawia nie tyle przełożyć dzieło Hiszpana, co napisać je „od nowa”. Stawia sobie jednak warunek, że posiądzie najpierw całą wiedzę autora książki z XVII wieku. Osiąga on swój zamierzony cel, jego własne dzieło jest identyczne z tekstem pierwotnym. Utwory są zgodne co do przecinka i kropki nad „i”. Całe zdarzenie jest relacjonowane przez narratora, który ma wgląd do tych dzieł i na swój własny sposób dokonuje ich interpretacji.
Czytelnik ma z początku wrażenie, że powstaje nowy utwór. Kluczowa jest jednak analiza narratora, który w pewien sposób naprowadza odbiorcę na właściwy trop przez porównanie stylów i przytoczone fragmenty.
Relacja narratora jest wyrazem użycia techniki błędnych atrybucji. To dzięki niemu i jego trafnym komentarzom na temat obydwu tekstów autorowi przypisane jest to, że napisał dzieło bardziej wartościowe od Cervantesa, gdyż jest to dzieło bardziej świadome. Co więcej, wychwala on czyn Menarda, który „postanowił wyprzedzić bezużyteczność” i urozmaicił sztukę lektury, zezwalając na przenoszenie się w czasie rzeczywistym.
W opowiadaniu wszystko dzieje się na przekór namacalnemu porządkowi. Język utworu niegdyś współczesny staje się archaiczny, powstaje nowe dzieło, nowe doświadczenia mają miejsce, nowe interpretacje pojawiają się: powtórzona przez Menarda wypowiedź Don Kichota „przeciwko literaturze na korzyść broni” zyskała nowe znaczenie i była rozpatrywana przez baronową da Bacourt w kontekście filozofii Nietzschego.
Wprowadzenie techniki zamierzonego anachronizmu jest interesującym literackim chwytem Borges’a. Dzięki niej czytelnik może spojrzeć na „Don Kichota” poprzez doświadczenia Menarda. Pojawia się ona już na poziomie języka kiedy cytowane jest dzieło Cervantesa, ale także dotyczy samego faktu, że ten utwór pojawia się w XX w. Absurdalny zamiar nabrał sensu ze względu na przepaść czasową dzielącą obydwóch twórców. Najpierw Menard chciał się nauczyć siedemnastowiecznej hiszpańszczyzny i zapomnieć historię Europy od 1602 do 1918 roku. Jednak doszedł do wniosku, że uwłacza to jemu jak pisarzowi i obniża jego wartość. Chciał stać się Cervantesem, ale to było zbyt wymagające, posiadał zbyt małą wiedzę. Wolał pozostać Menardem i z całym swym intelektualnym dorobkiem „dojść” do „Don Kichota”.
Trafna jest uwaga narratora, który mógłby być traktowany jako recenzent pracy Menarda. Otóż, zaznacza on dosyć często w swych wywodach, że jego tekst wydaje się bogatszy od oryginału, ponieważ każde jego zdanie zawiera aluzję do przyszłych wydarzeń, o których Cervantes nie miał pojęcia cztery stulecia wcześniej.
Myślę, że obłęd i ucieczka przed światem i odpowiedzialnością często przypisywana Cervantesowi, przeistacza się dzięki Menardowi w świadomy wybór. Jest odzwierciedleniem „zajęcia umysłowego” i czytelnik jak Menard jest w stanie rozważać historię. „Don Kichot” w wykonaniu Menarda jest dziełem bardziej świadomym.
Tak jak wspomniałam już na początku intertekstualność w utworze Borges’a tworzy nowy porządek rzeczy i pojawia się miejsce dla innych dopuszczalnych interpretacji. „Don Kichot uosabiał rozdźwięk pomiędzy szlachetnością intencji, a niestosownością ich realizacji oraz pomiędzy subiektywnym poczuciem znaczenia a społeczną bezużytecznością, wynikającą z oderwania od swoich czasów i anachronizmu” /Wikipedia/.
Czy tak samo można traktować „Don Kichota” z XX wieku? Czy kontekst historyczny wpływa na jego interpretację? Wg Cervantesa historia jest nauką badającą rzeczywistość, natomiast dla Menarda jest to już „źródło rzeczywistości”, będące swoistym punktem odniesienia. Wszystko ulega relatywizacji włącznie z przygodami Don Kichota.
Dzięki inteligentnemu eksperymentowi Borges chciałby przybliżyć czytelnikowi jego moc nad interpretacją tekstu oraz wpływ różnych kontekstów na odbiór dzieła, czy to historycznych, kulturalnych czy tradycyjnych. Użycie wyżej wspomnianych i pokrótce tu omówionych technik „zaludnia przygodami najspokojniejsze utwory”. Dzieła mogą być dla jednych „widzialne” w pewien sposób, a dla innych odbiorców „widzialne” inaczej.
Pierre Menard stworzył dzieło widzialne na miarę swoich możliwości intelektualnych, gotowości do interpretacji i otwartości umysłu, na które wpłynęły jego doświadczenia życiowe. Każdy z nas ciągle to robi, biorąc do ręki jakąkolwiek książkę i mniemam, że według Borges’a ten proces jest nieunikniony.
Z drugiej strony, można to rozpatrywać oczami autora, który stoi przed możliwością powtarzania pewnych archetypów, wzorów czy języka w swych nowo powstających dziełach i jest to proces, który dzieje się bardzo często, ponieważ: „(…) zbieranie dawnych i cudzych myśli, wspominanie z niedowierzaniem tego, co pomyślał doctor universalis, to wyznawanie naszej bezsilności czy naszego barbarzyństwa.”


Sam tekst Borgesa przedrukowałam już dawno temu TU.


Niedawno wiadomo kto (Arkadiusz Łuba) podesłał mi świetny portret Salmana Rushdie jako Don Kichota. Gdy zajrzałam do internetu, stwierdziłam, że autor, Fernando Vicente, zresztą artysta niezwykle płodny, wielokrotnie w swej twórczości portretował Rycerza Smętnego Oblicza. Tu kilka przykładów znalezionych w sieci:

Reblog: 4 pisarki, które zdefiniowały świat

Samuel Dowd

…(i literaturę) na nowo

Ich niecodzienna, radykalna i zuchwała twórczość na zawsze zmieniła literaturę i kobiety. Czasem odbywało się to po cichu, a innym razem z rozmachem.

Utwór Cztery kobiety Niny Simone to wstrząsający akt oskarżenia, głos sprzeciwu wobec spuścizny niewolnictwa. Słynna piosenkarka jazzowa wypowiada się w imieniu całych pokoleń afroamerykańskich kobiet, przez wieki doświadczających niesprawiedliwości i przemocy. Na przestrzeni XX wieku wiele nieustraszonych wojowniczek podobnie jak Simone występowało przeciwko pokornej i biernej postawie kobiet, broniąc swojego prawa do mówienia własnym głosem i zachęcając do tego inne siostry. Najważniejsze z nich to Virginia Woolf, Simone de Beauvoir, Monique Wittig, Maya Angelou, Bell Hooks i Nawal El-Saadawi.

Odziedziczyłem miłość do literatury po mojej matce. Wszystkie książki, jakie mamy w domu — te powciskane na półkach, rozrzucone po podłogach i zalegające na stoliku nocnym — należały do niej. Często mi czytała, a ja uwielbiałem słuchać raz opadającej, raz wznoszącej tonacji jej głosu. W trakcie czytania nie tylko nauczyła mnie swojej „matczynej mowy”, ale także wpoiła, że słowa budują świat. Utalentowany autor czy autorka ma moc kształtowania otaczającego nas świata.

Książki są ogniwem, które łączy moją matkę i mnie po dziś dzień. Wymieniamy się nimi, dyskutujemy o nich. I często w książkach napisanych przez kobiety odnajdujemy najciekawsze i najistotniejsze dla współczesnego świata wątki. Poniżej przedstawię cztery pisarki, które opisały rzeczywistość z punktu widzenia kobiet, by dać im głos i wypełnić je siłą. 

Lepszy świat nie może istnieć bez wyzwolenia umysłów, ciał, a nade wszystko języka kobiet – Nawal El-Saadawi.

1. Clarice Lispector

Gdy w wieku 23 lat Clarice Lispector opublikowała W pobliżu dzikiego serca, poeta Lêdo Ivo nazwał ją najwspanialszą powieścią, jaką kiedykolwiek kobieta napisała po portugalsku. Gwałtowny, dynamiczny opis myśli i przeżyć bohaterki powieści wprawiał w osłupienie ówczesnych czytelników w Brazylii. Monolog wewnętrzny Joany jest liryczny, senny i nieuchwytny. Oddaje sprzeciw bohaterki wobec konwencji oraz oczekiwań, także własnych.

W 1944 roku powieść została wyróżniona prestiżową nagrodą Graça Aranha. Lispector napisała po niej wiele uznanych powieści, artykułów i opowiadań, w tym „Pasję według G.H.” (1964), opisującą niemal ekstatyczne doznania bohaterki w obliczu śmierci karalucha, a także powieść „Água Viva” („Żywa woda” — 1973), kolaż myśli i refleksji nieprzepuszczonych przez żaden filtr:

Stwarzam siebie na nowo, kreśląc rysunek. Mam głos. Gdy zatracam się w kresce, ćwiczę, jak doświadczać życia bez planowania. W świecie brak określonego porządku, a zatem wszystko, co mam, to porządek mojego oddechu. Pozwalam sobie samej się wydarzać.

Krytyk literacki Sergo Millet twierdził, że Clarice Lispector penetruje głębię psychologicznej złożoności współczesnej duszy. Autorka bez ustanku badała powiązanie pomiędzy językiem a świadomością i próbowała zdefiniować, co tak naprawdę oznacza żyć w kobiecym ciele. Niewątpliwie zaliczana do grona najznakomitszych autorów i autorek XX wieku, według jej biografa i tłumacza w Stanach Zjednoczonych, Benjamina Mosera, była także najważniejszą twórczynią żydowską od czasów Kafki. Tak pisała o niej autorka Hélène Cixous: Clarice to imię kobiety, która zdolna jest przywoływać życie we wszystkich jego ciepłych i chłodnych odcieniach. A ono przychodzi. Ona mówi: Oto jestem. I w tej właśnie chwili Clarice jest. Clarice jest całkowicie zanurzona w chwili, gdy poddaje się istnieniu, żywa, bezkresna, nieskończona…

2. Hélène Cixous

Francusko-algierską pisarkę Hélène Cixous uważa się za jedną z matek poststrukturalnej teorii feministycznej. Jacques Derrida, którego łączyło z nią żydowsko-algierskie pochodzenie i z którym blisko współpracowała, określał ją mianem najlepszego żyjącego autora piszącego w języku francuskim. Wydała ponad 70 dzieł, w tym 23 tomy poezji, sześć zbiorów esejów, pięć dramatów i niezliczone artykuły. Współtworzyła również francuski uniwersytet Université Paris 8 oraz pierwszy Ośrodek Badań nad Problematyką Kobiet w Europie.

Jednak Cixous to nie tylko utalentowana pisarka. Konsekwentnie przekracza wszelkie granice języka, łamiąc jego zasady, ściga się z tym, co w nim nieuchwytne. Jako poliglotka pisze w wielu językach. Podczas wykładu I say Allemagne w 2016 roku postulowała, że poznając nowy język, zyskujesz na człowieczeństwie. Cixous ostro sprzeciwia się pokutującej przez wieki praktyce definiowania kobiet poprzez ich niedostatki i stawia przed sobą oraz innymi wyzwanie, by stworzyć siebie na nowo, bazując na wyjątkowości swoich ciał i biografii. W swoim najsłynniejszym eseju, Le Rire de la Méduse (Śmiech Meduzy — 1975 r.) wyjaśnia:

Kiedy piszę, to wszystko czego nie wiemy, kim powinniśmy być, wypisuje się ze mnie, bez ograniczeń, bez przewidywań, i wszystko czym my będziemy, nas woła do niestrudzonej, upajającej, nigdy nie sytej pogoni za miłością. Zawsze na siebie natrafimy (przeł. Anna Nasilowska).

Esej jest pełną pasji, buntowniczą deklaracją miłości do emancypacyjnej, transgresywnej twórczości kobiet. Pisząc siebie, Cixous pokazuje, że kobiety mogą używać języka, by odzyskać wolność i przyszłość, których tak długo im odmawiano.

3. Audre Lorde

Podobne przesłanie towarzyszy twórczości Audre Lorde. Amerykanka argumentowała, że kobiecy erotyzm — tłamszony i deprecjonowany przez zachodnie, białe społeczeństwo — jest wyzwoleńczą siłą.

Przyznając erotyce należne miejsce w naszym życiu, zyskujemy energię napędową do poszukiwania zmiany w świecie… nie tylko sięgamy do źródeł naszej najskrytszej kreatywności, ale robimy to, co kobiece i co ucieleśnia naszą siłę w obliczu rasistowskiego, patriarchalnego i antyerotycznego społeczeństwa. 

Urodzona w Nowym Jorku autorka o karaibskich korzeniach opisywała samą siebie jako „czarnoskórą, lesbijkę, matkę, wojowniczkę i poetkę”. Od najmłodszych lat tworzyła poezję. Lorde to feministka, nauczycielka, bibliotekarka i aktywistka, której twórczość stanowi świadectwo marginalizacji i wykluczenia społecznego niektórych grup. Autorka była niezwykle wpływową postacią w ruchu na rzecz wyzwolenia czarnoskórych kobiet. Krytykowała również supremację białych w ramach głównego nurtu feminizmu. Badając tożsamość w swoich dziełach, podkreślała, że to wysoce skomplikowany byt, na który składa się płeć, rasa, klasa czy seksualność.

Lorde wspierała kobiety na Kubie i w podzielonym rasowo społeczeństwie RPA. Objęła stanowisko profesor wizytującej na Wolnym Uniwersytecie w Berlinie, gdzie ukuła termin „Afro-Niemiec”. Dał on początek ruchowi czarnoskórych w Niemczech, w ramach którego postulowano okazywanie sprzeciwu za pomocą języka, nie poprzez przemoc. Jako profesor języka angielskiego uhonorowana tytułem poety-laureata stanu Nowy Jork w latach 1991-1992, podkreślała wagę literatury: „Dla kobiet poezja nie jest zbytkiem. To niezbędna potrzeba życiowa. Nadaje jakość światłu, w którym odbijamy nasze pragnienia i marzenia o przetrwaniu i zmianie. Najpierw na poziomie języka, potem idei, w końcu wymiernych czynów”. 

Jej prace pełne są siły, gniewu, buntu i nawoływania do zmiany — są odbiciem kobiety, która dążyła do tego, by „dzielące nas różnice przekuć w siłę”, odmawiając milczenia w obliczu niesprawiedliwości.

4. Joumana Haddad

Kolejną autorką, która nie daje sobie zamknąć ust jest Joumana Haddad — enfant terrible Bliskiego Wschodu. Wielokrotnie nagradzana poetka, dziennikarka, wydawczyni i tłumaczka (posługuje się siedmioma językami), jest redaktorką kulturalną czołowego libańskiego dziennika an-Nahar. Swego czasu wywołała skandal w arabskim świecie, publikując erotyczne czasopismo Jasad (Ciało). Pisarz Tahar Ben Jelloun mówił o niej tak: „Literatura bywa niczym cyklon, który burzy zasady decorum… Joumana Haddad to poetka, która zadomowiła się w tym cyklonie”.

Okiem cyklonu jest z kolei Bejrut, gdzie Haddad się urodziła i wychowała dwóch synów. Poetka sprzeciwia się stereotypowemu postrzeganiu arabskich kobiet przez Zachód. Jednocześnie konfrontuje się z arabskimi poglądami na temat kobiecości. Zaczytując się w Markizie de Sade, którego odkryła za młodu w biblioteczce swojego ojca, Haddad opisuje swoją podróż do swobody intelektualnej w autobiograficznym eseju Zabiłam Szeherezadę. Wyznania gniewnej arabskiej kobiety (2010).

W pracy rozprawia się z niełatwymi tematami takimi jak kobiecy erotyzm, kobiety w polityce czy religia instytucjonalna. Esej stanowi druzgocącą krytykę zarówno zachodnich, jak i arabskich wierzeń. Cytuje w nim Hélène Cixous: „Ocenzuruj ciało, a tym samym ocenzurujesz oddech i mowę”, dodając:

Kobieta jest swoim jedynym znawcą i przewodnikiem po sobie samej. Stanowi jedyny punkt odniesienia dla swojego ciała, ducha i esencji siebie.

W wierszu „Zawsze powstanę“ Maya Angelou pyta: „Czy mój seksapil Cię irytuje?” Joumana Haddad — seksowna, nieustraszona, bezkompromisowa, bezpośrednia — podąża za nią, wykorzystując język, by zburzyć status quo i stworzyć własną, wyjątkową przestrzeń na tym świecie. Wierzy, że „umiejętność czytania to jedno z najważniejszych narzędzi wyzwoleńczych każdego człowieka, a w szczególności współczesnej arabskiej kobiety”.

Dziś na wszystkich kontynentach kobiety czytają inne kobiety, opisując świat na nowo, wreszcie po swojemu. 


Samuel Dowd jako nastolatek mieszkał w Wielkiej Brytanii i Irlandii. Po ukończeniu studiów na kierunku rzeźby, filozofii oraz „sztuki opartej na czasie” rozpoczął pracę jako artysta, twórca filmowy, ogrodnik, pisarz i redaktor Babbel. W poszukiwaniu wszystkiego, co eksperymentalne – w architekturze,  rolnictwie ekologicznym, wielojęzycznej literaturze z pogranicza prozy i poezji oraz muzyce – mieszkał w wielu zakątkach świata: w Finlandii, Nowej Zelandii, Austrii, Chorwacji, a od 2013 r. w Berlinie.

Czekając na zimę, śnieg i mrozy

Ewa Maria Slaska

Upały

Postanowiłam przypomnieć Wam i sobie parę “zimnych kawałków”. Jak co roku.

Zaczynijmy od przesłodkiego filmu o tańczącym pingwinie – Happy feet. Zanim go jednak znalazłam w sieci, trafiłam na stronkę Iceberg, która wytypowała pięć najlepszych filmów o pingwinach:

Be it dancing or surfing, plodding or plotting, one thing’s for sure – penguins have plenty of star power on the silver screen. Here are our five favourite penguin movies. What are yours?

5) Surf’s Up. Released within a year of number 4) below, it could be said this film is Happy Feet, but with surfing. However there are a number of reasons, (the documentay style, clever characters, cool action scenes), that make Surf’s Up an entertaining film in its own right.

4) Happy Feet. Dancing emperor penguins are great for the kids. What’s also great in this popular 2006 animated film is when the world’s governments recognise the perils of overfishing and climate change. Director George Miller said, “…we’re very, very aware of the ozone hole and Antarctica is literally the canary in the coal mine… so it (the film) sort of had to go in that direction.”

3) Encounters At The End Of The World. A documentary by acclaimed director Werner Herzog on life in Antarctica? Count us in. Described by one reviewer as “a contrarian spiritual journey as provocative as it is hypnotic”, the film includes an interview with penguin scientist David Ainley and one of the most haunting scenes you will ever witness – a disorientated penguin heading the wrong way into the Antarctic wild.

2) Penguins of Madagascar. “Kowalski, analysis!” “It’s a really great film, skipper.” While enjoyable in the Madagascar series it was the penguins solo movie that really surprised in its quality. There was action, comedy, emotion, puns… beautiful, beautiful puns! Sometimes our Centre team swears they hear from the habitat, “smile and wave boys, smile and wave”!

1) March of the Penguins. It won the 2005 Academy Award for Best Documentary for good reason. A year of footage goes into showing the annual journey of emperor penguins from the coast to their breeding grounds inland. The fight for survival on the harsh continent is always gripping. With Morgan Freeman narrating it is both incredibly emotional and memorable.

Happy feet:

Pingwiny są w tej chwili, zapewne po kotach i sowach, najbardziej popularnymi zwierzętami popkultury. Wszędzie ich pełno.

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W tym wydaniu czytałam Lewą rękę… Myślałam, że było to jeszcze w PRL-u, ale nie, książka ukazała się w roku 1988 i ja już od trzech lat byłam w Berlinie.

Sięgnijmy więc do mniej oczywistych “zimnych kawałków”. Ursula Le Guin, Lewa ręka ciemności. Zimna powieść, może najzimniejsza na świecie. Napisana w roku 1969, a dziś chyba jeszcze bardziej aktualna niż wówczas. Bo, przypomnijmy, akcja rozgrywa się na planecie Gethen, zwanej Zimą, w państwach Karhid i Orgoreyn. Mieszkańcy tej planety, zwani Getheńczykami, pomimo wielkiego podobieństwa do ludzi, są hermafrodytami. Ich płciowość objawia się wyłącznie w okresie tzw. kemmeru, czyli okresu godowego, który przechodzą co 26 dni. Łączą się wtedy w pary, a u kochanków wykształcają się drugorzędowe cechy płciowe, nadając im seksualność kobiety bądź mężczyzny. Płeć w okresie kemmeru nie jest uwarunkowana – każdy Getheńczyk może stać się zarówno kobietą, jak mężczyzną.
Tyle Wikipedia. Czy to nie niezwykła wizja? Ileż problemów by nam oszczędziło, gdybyśmy mogli przeskakiwać z tożsamości na tożsamość. I pomyśleć, że ślimaki “tak mają”. A to znaczy, że ewolucja na Ziemi miała taką opcję do dyspozycji.

***

W lipcu 2014 roku polecałam na lato dużo różnych filmów, w tym Snowpiercera (Arkę przyszłości), który jest filmem o tym, jak na całym świecie wciąż jest zimno, aż… nie, nie zdradzę jednak. To głupkowaty film, ale w upalne lato jest naprawdę wspaniałym przeżyciem.

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Louis MacNeice
Snow

The room was suddenly rich and the great bay-window was
Spawning snow and pink roses against it
Soundlessly collateral and incompatible:
World is suddener than we fancy it.

World is crazier and more of it than we think,
Incorrigibly plural. I peel and portion
A tangerine and spit the pips and feel
The drunkenness of things being various.

And the fire flames with a bubbling sound for world
Is more spiteful and gay than one supposes— 
On the tongue on the eyes on the ears in the palms of one's hands—
There is more than glass between the snow and the huge roses.

Louis MacNeice, “Snow” from The Collected Poems of Louis MacNeice.  Copyright © 1967 by Louis MacNeice. 

***
Konrad

Śnieg

pośród kierzy
mróz się szerzy
leży pierze
rześkie, jeży
się na trawie
ją wykłuwa
jej pęcherze
mierzy ku nam

piana surczy
pierze spływa
czuję strach
i zimny wymaz
na paluchu
w lewym bucie
chcę się poddać
tej pokucie

skaczę w morze
haust już chełstem
tonę w chłodzie
mierzę się z tym
i to kocham
czemu? jestem
w tej wymianie
ciepło daję

Ten wiersz już TU był, zdjęcie też.
Foto: Konrad

Księga Piasku. Don Kichot.

Jorge Luis Borges (ktoś jeszcze i ja)

Tamten

Stary Borges spotyka podczas spaceru siebie samego sprzed 50 lat. Starzec siedzi na ławce w Ameryce, młodzieniec w Szwajcarii.

– Jestem w Genewie, na ławce, o parę kroków od Rodanu. Dziwne wydaje mi się jedno, że jesteśmy do siebie podobni, choć pan, z tą siwą głową, wygląda na o wiele starszego.
Odpowiedziałem:
– Mogę ci dowieść, że nie kłamię. Opowiem ci o sprawach, o jakich nie może wiedzieć nieznajomy. W domu jest srebrne naczynie do mate na nóżce udającej węża, które nasz pradziad przywiózł z Peru. Jest też srebrna miska, którą przytraczał do siodła. W twojej szafie stoją dwa rzędy książek. Trzy tomy bajek “Księgi tysiąca i jednej nocy” Lane’a ze stalorytem i notkami zamieszczonymi petitem pomiędzy rozdziałami, słownik łaciński Quicherata, “Germania” Tacyta po łacinie w wersji Gordona, “Don Kichot” wydany przez Garniera, “Tablas de sangre” Rivery Indarte, z dedykacją autora, “Sartor Resartus” Carlyle’a, biografia Amiela i schowana za innymi w tekturowej oprawie książka o obyczajach seksualnych ludów bałkańskich. Nie zapomniałem również pewnego popołudnia na pierwszym piętrze domu przy placu Dubourg.
– Dufour – poprawił.
– Zgoda. Dufour. Czy ci to wystarcza?
– Nie – odpowiedział. – Te dowody niczemu nie służą. Jeżeli śni mi się pan, to nic dziwnego, że wie pan to, co ja wiem. Wszystkie pańskie staranne wyliczania są daremne. (…)

Kongres

Bogaty właściciel ziemski postanawia powołać do życia Kongres Świata, co w zamyśle oznacza Kongres Reprezentatntów Całego Świata, a okazuje się Całym Świata:

Twirl, powołując się na Pliniusza Młodszego, wedle którego nie było książek tak złych, by nie zawierały w sobie czegoś dobrego, zaproponował nabycie z kolekcji “La Prensa” trzech tysięcy czterystu egzemplarzy rozmaitych wydań “Don Kichota”, całej korespondencji Balmesa, rozpraw uniwersyteckich, rachunków, biuletynów i programów teatralnych.
“Wszystko jest świadectwem” – oznajmił. Nierenstein poparł go; don Alejandro “po trzech burzliwych sobotach” zaaprobował ten wniosek. Nora Erfjord zrezygnowała ze stanowiska sekretarki; miejsce jej zajął nowy członek, Karliński, człowiek Twirla. Olbrzymie paki gromadzono teraz, bez katalogów i fiszek, w pokojach położonych w głębi oraz w piwnicach wielkiego domiska don Alejandra. W początkach lipca Irala spędził tydzień w Kaledonii; murarze porzucili pracę. Zapytany, zarządca odpowiedział, że tak im rozkazał szef i że w końcu zawsze jest na wszystko dosyć czasu.
(…) W piątek poszedłem przywitać się z don Alejandrem. Towarzyszył mi Fernández Irala. Zmierzchało i do wnętrza domu napływał wiatr z pampy. Na wprost frontonu domu, od strony ulicy Alsina, stał wóz zaprzężony w trzy konie. Dotąd widzę ludzi zgiętych pod ciężarem pak, które składali na ostatnim patio.
Komenderował nimi władczo Twirl. Jakby coś przeczuwając, znaleźli się tam również Nora Erfjord, Nierenstein, Cruz i Donald Wren oraz jeden czy dwóch kongresmanów.
Nora uściskała mnie i ucałowała. Dobrotliwy i wesoły Murzyn pocałował mnie w rękę.
W jednym z pokoi otwarta była kwadratowa klapa w podłodze prowadząca do sutereny, ceglane stopnie ginęły w mroku.
Nagle usłyszeliśmy kroki. Zanim go ujrzałem, wiedziałem, że to don Alejandro. Nie wszedł, ale raczej wbiegł. Miał zmieniony głos. (…) Nie patrząc na nikogo, rozkazał:
– Proszę wynieść to wszystko, co zostało złożone na dole. W suterenie nie może zostać ani jedna książka.
Wykonanie zadania trwało niemal godzinę. Na klepisku ostatniego patia ułożyliśmy bardzo wysoki stos. Chodziliśmy tam i na powrót, jedynym, który się nie poruszył, był don Alejandro.
Po czym padł rozkaz:
– A teraz proszę to podpalić.
Twirl był bardzo blady. Nierenstein wybełkotał:
– Kongres Świata nie może się obejść bez tych drogocennych naukowych pomocy, które tak troskliwie wybierałem.
– Kongres Świata? – powiedział don Alejandro. Roześmiał się gorzko, a nigdy przedtem nie słyszałem, żeby się śmiał.

W niszczeniu tkwi jakaś tajemnicza rozkosz; płomienie rozbłysły hucząc, ludzie zaś przytulili się do murów lub schronili po pokojach. Noc, popiół i zapach spalenizny pozostały na patio. Przypominam sobie jakieś zabłąkane kartki; ocalone – teraz bieliły się na ziemi. Nora Erfjord, która kochała don Alejandra miłością, jaką młode kobiety darzą starych mężczyzn, powiedziała, nie wiedząc właściwie, co mówi:
– Don Alejandro wie, co robi.
Irala, wierny literaturze, wypowiedział zdanie:
– Co ileś wieków biblioteka aleksandryjska musi spłonąć.

Tłumaczenie Zofia Chądzyńska, Wydawnictwo Literackie, seria Proza Iberoamerykańska, Kraków 1980

Ja

Od kilku lat przepisuję, rebloguję, powielam wszystko, co znajdę w życiu i w sieci na temat Don Kichota (Don Kichota), Miguela Cervantesa, Sancho Pansy i Baratarii. Zajmują mnie też utopie i wyspy. Dostały one kiedyś zbiorczą nazwę baratarystyka. Myślałam, że robię coś w rodzaju blogowego bałaganu z Cambridge i że to wolno, no, bo kto mi zabroni cytować? O Borgesie w kontekście tych zabaw i poszukiwań już kilka razy pisałam, cytowałam też całe jego opowiadanie pt. Pierre Maynard, autor Don Kichota, tekst o człowieku, który napisał od nowa Don Kichota. Okazało się jednak, że życie prześcignęło fikcję literacką i…

Ktoś jeszcze

Za przerobienie opowiadania Borgesa grozi mu sześć lat więzienia

29 czerwca 2015

6-lat-wiezienia-za-borgesa

Pablo Katchadjian, argentyński pisarz, który przerobił opowiadanie Jorge Luisa Borgesa „Alef” na nowy utwór o tytule „Spasiony Alef”, może trafić do więzienia nawet na sześć lat, jeśli jego działanie zostanie uznane za plagiat, a nie borgesowski eksperyment.

W swym opowiadaniu „Pierre Menard, autor Don Kichota” Borges pisał o pisarzu, który zamierzał odtworzyć dzieło Cervantesa. Czynił to, przepisując słynną powieść słowo w słowo, litera w literę, a dzieło, dzięki nowemu kontekstowi, miało zyskać nowe znaczenie. „Pierre Menard nie chciał stworzyć innego Don Kichota, co z pewnością jest dość proste, on chciał stworzyć Don Kichota”, pisał Borges.

Ideą zawartą w opowiadaniu „Pierre Menard, autor Don Kichota” inspiruje się od jakiegoś czasu amerykański artysta Tim Youd, który jak dotąd przepisał na maszynie m.in. „Listonosza” Bukowskiego, „Wściekłość i wrzask” Faulknera i „Jima Szczęściarza” Kinglesya Amisa. Jak się okazuje, nie on pierwszy inspirował się pomysłem Borgesa. W 2009 roku argentyński pisarz Pablo Katchadjian wziął na warsztat opowiadanie Borgesa „Alef” i przepisał je na nowo, dodając od siebie drugie tyle tekstu. Tak powstała książka „El Aleph engordado” („Spasiony Alef”). Wydało ją w nakładzie 300 egzemplarzy małe, podziemne wydawnictwo. Rezultatem tego eksperymentu był pozew złożony w sądzie przez Maríę Kodamę (na zdj. poniżej), wdowę po Borgesie i strażniczkę jego spuścizny.

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W zeszłym tygodniu podano do informacji, że Katchadjian został oficjalnie oskarżony o kradzież własności intelektualnej, za co grozi mu sześć lat więzienia. Argentyńskie środowisko literackie trzyma stronę pisarza i raczej nikt nie wątpi, że jego gest miał być eksperymentem literackim. Zresztą Katchadjian poszedł dalej niż bohater opowiadania „Pierre Menard, autor Don Kichota”, bo nie tylko przepisał tekst, ale do 4000 słów Borgesa dodał 5600 swoich.

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Katchdjian (na zdj.) znany jest ze swego performatywnego podejścia do literatury. A Borges? Borges był mistrzem wymyślonych cytatów, literackich odwołań, fikcyjnych recenzji oraz poczucia humoru. Można zastanawiać się, co zrobiłby ze „Spasionym Alefem”. Raczej mało prawdopodobne, by pozwał swego adepta do sądu. Można też potraktować całą sprawę jako głos w dyskusji na temat coraz większej różnicy pomiędzy prawem dotyczącym własności intelektualnej a rzeczywistością z jej Internetem, w którym remiksuje i przerabia się dosłownie wszystko.

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źródło: The Guardian

Ja

Sprawdzam, czy Katchdjian poszedł do więzienia. Jego książka się na pewno ukazała.

Nie, nie poszedł. Książka ukazała się w niskim nakładzie (jedne źródła podają liczbę 200 egzemplarzy, inne 300) i wdowa po Borgesie wystąpiła na drogę sądową.

W 2017 roku Sąd Apelacyjny uchylił akt oskarżenia i oddalił go. Ważną rolę w decyzji sądu odegrała interwencja uniwersytetów w USA, Niemczech, Chinach i Japonii, wskazujących, że El Aleph Engordado jest legalnym zabiegiem literackim.

1 lipca 2021 r. prawa wdowy do dzieła Borgesa zostały chwilowo zawieszone, po tym jak adwokat Katchadjiana złożył pozew, żądając zapłaty 888 500 pesos na koszty sądowe. Zawieszenie praw miało uchronić wdowę przed koniecznością zapłacenia takiej sumy. W przeciwnym razie jej prawa do dzieła Borgesa zostałyby zlicytowane.

Trochę to przypomina proces Johnny’ego Deppa przeciw Amber Heard i vice versa. Zastanawiam się: czy nie ma już czegoś takiego jak jasna wykładnia prawa? Don Kichot byłby bardzo niezadowolony. Borges zresztą też.