Chodzenie po mieście / Stadt begehen (Spuren)

Otmar Käge

Brücken nach Polen und Kaliningrad

Von der „Rundreise Danzig und nördliches Ostpreußen für die Mitglieder und Freunde des Mennonitischen Arbeitskreises Polen“ lese ich im Ibersheimer März-Gemeindebrief und bin sofort interessiert. Aber ich erfülle nicht die beiden Bedingungen; bin zwar vor einem halben Jahrhundert getauft, dann jedoch den Mennoniten „abtrünnig“ geworden.

„Kein Problem“, beruhigt mich Reiseleiter Frank W. am Telefon. Und gleich die erste Bus-Mitreisen- de, neben der ich in der 40-köpfigen Gruppe Platz nehme, eine Hamburgerin aus Königsberg, ist evangelisch; hat zwar eine mennonitische, aber auch katholische Bekannte: weil Hamburg konfes-sionell eine liberale Stadt sei.

Mein Berlin ist um 12 Uhr die letzte Zusteigestation, sodass wir von dort ohne größere Unterbrechung unser erstes Reiseziel Danzig ansteuern können; bei herrlichem, frisch windigem Sonnenwetter. Ich habe mich auf eine Gruppenvorstellrunde eingestellt, aber sie unterbleibt. Offensichtlich, weil sich, wie ich nach kurzer Zeit spüre, die meisten Reisenden kennen. Mich (noch) nicht, aber ich fühle mich keinen Moment unbehaglich dabei.

Von der ersten Etappe bis Danzig erinnere ich bis auf eine kinderbunte Straßenrand-Plakatwand zur Ulica Sezamkowa mit Ernie, Bert & Krümelmonster keine besonderen Augen-Blicke; aber einige inter- essante Informationen unseres Reiseleiters, womit er uns von nun an Tag für Tag versorgt:

1530 erstmals Täufer in Danzig (auch Menno Simons war da)
Seit 1569 besteht eine Gemeinde.
Die 1638 und 1648 gebauten friesisch- bzw. flämisch-mennonitischen Kirchen wurden kriegszerstört.
Die 1819 eingeweihte Kirche steht noch heute;
eine von insgesamt 17 mennonitischen Kirchen im Großen Werder bis zum Krieg.
Vom zentral am Eingang zur Danziger Altstadt an der Heilig-Geist-Straße gelegenen Hotel Freie Stadt – der ersten unserer insgesamt vier vorzüglich ausgewählten Unterkünfte – ist es bis zur Menno- nitenkirche am Bischofsberg in der Ulica Mennonitów gar nicht weit. Die nach dem Krieg wieder auf- gebaute Kirche bildet mit Altenheim und Predigerhaus einen 200 Jahre alten Gebäudekomplex, der heute eine Pfingstgemeinde beherbergt. Ihr Pfarrer empfängt uns freundlich und überlässt uns den Kirchenraum für eine Andacht und einen Vortrag über die mennonitischen Familien von dem Block und Wiebe, die vor über 300 Jahren als Künstler und Wasserbaumeister Bedeutendes und teilweise noch heute Sichtbares in der Danziger Region geschaffen haben.

Beim Abendessen in einer historischen Restauracja mit Kellnern in Kniebundhosen und Sologesang zum Akkordeon wird mir aus den Gesprächen rundum bewusst, was für eine „weltweite Bruder- und Schwesternschaft“ und Community die Mennoniten sind: Etwa auf einem Hof an der Toten Weichsel geboren, haben sie Vorfahren in Russland und Verwandte in Holland, Kanada oder Pennsylvania und verbrachten selbst Jahre im Chaco oder als MCC-Freiwilliger auf Kreta.

Am nächsten, fronleichnamstillen Sonnenmorgen „tauchen“ wir im wahrsten Sinn des Wortes östlich Danzig in die Weichselniederung ein, wo sich nahe der Stadt Elbing mit 1,8 m unterm Meeresspiegel der tiefste Punkt Polens befindet. In dieses auch „Großer/s Werder“ genannte Gebiet sind 1530 die ersten, überwiegend holländische Täufer eingewandert und haben es unter großen Entbehrungen – „Der ersten Generation der Tod, der zweiten die Not, der dritten das Brot“ – nutzbar gemacht: „Ein Segen bis in unsere heutige Zeit war die Einwanderung der Mennoniten in unser gesamtes Heimatgebiet“ lese ich in einem Buch über Die Geschichte des Kreises Großes Werder aus dem Jahre 1939. Und die Jahre danach?

Die von einem strahlend blauen, von Mauerseglern durchpfeilten Himmel überwölbte flache Werder-Landschaft erstreckt sich felder-, busch- und baumgrün, rapsgelb bis zum Horizont, den eine Schar Windräder und davor eine große Ansammlung von Häusern, Höfen, Hallen, Silos und ein paar (Kirch-) Türmen zu füllen beginnt: Tiegenhof. Ein geografisch und geistlich zentraler ehemaliger Mennoniten-Ort im Großen Werder; auch „geistig“: Wurde dort doch Stobbes Machandel gebrannt – „Der Jetter- funken is in alle Welt beriehmt!“ –, den auch Günter Grass in seiner Danziger Trilogie nicht uner- wähnt und den ein mitreisender Stobbe-Nachfahr in unserem Bus kreisen lässt.

Irma Q. wurde 1928 auf einem Gehöft nahe Tiegenhof geboren, das man heute noch an dem Strommast identifizieren kann, der schon vor über 80 Jahren das Anwesen überragte. Die 65-Jährige hat es 1993 mit klopfendem Herzen wieder besucht und ist von der 1945 vom Bug auf den west- preußischen Hof umgesiedelten polnischen Familie herzlich empfangen worden: „Irma, warum kommst Du so spät?“ Damals, Ende des Krieges, war ihr Vater auf Nimmerwiedersehn von sowje- tischen Soldaten verschleppt worden und die 17-Jährige musste zusammen mit der Mutter auf ihrem enteigneten Hof Hilfsdienste leisten, bis sie 1947 des Landes verwiesen wurden.

Anders als in Tiegenhof machen wir in Elbing um die Mittagszeit Halt. Gibt es dort doch gleich zwei Mennonitenkirchen zu sehen! Die aus dem Jahr 1590 stammende und damit älteste in der ganzen Region musste sich – wie auch Synagogen oder teilweise noch bis heute Moscheen – tarnen und präsentiert sich uns mit einer vierstöckigen Wohnhausfassade im noblen Renaissancestil.

Während wir durch die friedlich-feiertägliche horizontweite Hügellandschaft fahren, hören wir, was sich hier im Winter 1945 abgespielt hat: Fast eine halbe Million Flüchtlinge versuchte, dem russi- schen Kessel über die Frische Nehrung und die Ostsee zu entkommen; darunter auch unser Mitrei-sender Artur R., der als damals 16-Jähriger die vaterlose Familie mit einem Fuhrwerk unter gezieltem Beschuss auf ein entsetzlich überladenes Schiff brachte, das kurz nach dem Auslaufen torpediert wurde und zehn Tage auf dem Meer trieb.

Wir dagegen navigieren sicher wie in Abrahams Schoß Richtung russische Grenze. Dennoch beginnen nach und nach die Gespräche zu verstummen. Liegt es am Zunehmen stacheldrahtbewehrter Mili- täranlagen links und rechts der Straße? Der vorletzte beunruhigende Blick vor der Grenze fällt auf einen Panzer-, der letzte beruhigende auf einen provisorischen Fußball-Platz. Der lächelnden Grenz- beamtin gefallen meine grünen Haare (wahrscheinlich, weil sie selbst grüne Fingernägel hat). Die grüne Landschaft in der Kaliningrader Oblast unterscheidet sich von der kultivierten auf der polni- schen Seite dadurch, dass sie sich – wie einige mennonitische Landwirte kopfschüttelnd feststellen – selbst überlassen ist; was wunderschöne lila und weiße Lupinenfelder und reizvoll wechselnde Gras-, Busch- und Baumformationen zur Folge hat. Im Schatten einer mächtigen Ritterordenswehrkirchen- ruine gibt es eine ermunternde Bibelbetrachtung, beklappert aus den beiden Storchennestern in luftiger Höhe:

De Oadebar, de Oadebar, de woahnt op onse Schin. On wenn he doar herunderkickt, tellt he de Farkel an de Schwin.

Im ehemaligen ostpreußischen Königsberger Gebiet zu Seiten der alleenalten Reichsstraße 1 werden die mennonitischen Spuren spärlicher, aber die düsteren deutschen nicht: An der Bernsteinküste hat 2011 der aus Danzig stammende israelische Bildhauer Frank Meisler ein Denkmal für mehr als 3000 – die genaue Zahl ist bis heute nicht bekannt – überwiegend junge jüdische Frauen errichtet, die die SS im Januar 1945 in die eisige Ostsee getrieben oder erschossen hat. Die noch nicht geflohene deut- sche Bevölkerung – darunter ein Vetternbub unseres Reiseleiters – wurde von der sowjetischen Ar- mee gezwungen, für sie ein Massengrab am Strand auszuheben; über den heute der Schlagschatten des Denkmals aus emporgereckten Armen und verkrampften Händen fällt und wo Badegäste nach Bernstein suchen.

So ist

Das Leben: wie eine Wasserlache – du kannst darin Dreck oder die Sterne sehen

Dieses Kant-Zitat lese ich an einer Parkbanklehne auf der Königsberger Dominsel. Die Stadt ist in der schlimmen Folge der Hitlerei erst dem Erdboden gleichgemacht und dann nach (über)lebensprak- tisch nüchternen Gesichtspunkten wieder aufgebaut worden. Aber das konservatorische Interesse im Zusammenhang der 750-Jahr-Feierlichkeiten 2005 hat zu einer staunenswerten historischen Wende im Stadtbild geführt, die die heikle deutsche (Zeit-) Geschichte und Kultur mitnichten übergeht. Das beginnt mit dem Umbenennungsvorschlag Kantgrad für Kaliningrad, setzt sich in Erinnerungs(denk)- malen für den Königsberger Philosophen, für Schiller, E.T.A. Hoffmann und Agnes Miegel fort, ver- stopft mit dem Blech deutscher Automarken die Innenstadt und endet in Gestalt historischer Foto- grafien mit deutschen Straßennamen und Reklameschildern als Hotelzimmerschmuck: Gruene Bruecke 1907 – Agfa – Deutsche Bank Filiale – Sueddeutsche Klassenlotterie.

Der wieder aufgebaute Dom mit seiner imposanten Potsdamer Schuke-Orgel bietet uns Raum für eine kurze Betrachtung über den „fragwürdigen“ Gott und die Legende von Augustinus und dem Engelkind am Meer. Beim Abendessen diskutieren wir an unserem Tisch über die merkwürdige Maxime „Tu niemand etwas Gutes, dann erlebst du nichts Böses“.

Am nächsten Morgen irre ich mich in der Abreisezeit nach Svetlogorsk, dem „Sotschi des Nordens“, ostpreuß. Rauschen. Was mich dort eine Runde Wodka kostet; im Hotel Universal in der Nekrasov-Straße, wo das altersschwache Haus Nr. 1 auf einer Gedenktafel mit Profilrelief verkündet, dass hier die junge Käthe Kollwitz wiederholt in glücklichen Ferientagen „ihren Grosvater Julius Rupp (1809 – 1884) denbekannten Teologenbesuchte.“ Nicht weit entfernt informiert ein aufgeblättertes Bronze- buch auf einem Findlingstein vor alter Bäderhauskulisse darüber, dass hier im nordischen Seebad Thomas Mann 1929 die Novelle Mario und der Zauberer im italienischen Seebad Torre di Venere geschrieben hat.

Noch exotischer wird es einen Tag später kurz hinter der russisch-litauischen Grenze mitten auf der Kurischen Nehrung in Nidden, wo der frischgebackene Nobelpreisträger 1930 ein Sommerhaus er- warb und mit einem atemberaubenden Blick auf Haff, Ostsee und den Wüstensand der Wanderdüne das Ägypten Josephs und seiner Brüder imaginierte, bis ihn „das Megaphon-Deutschtum der national- sozialistischen Presse und das halbnärrische Geifern sogenannter Führer“ für immer vertrieben.

Seltsam: Auf dieser doch so sonnigen Reise wieder einer der häufigen Augenblicke, „wo Deutsch- lands Himmel die Erde schwärzt“ (Ingeborg Bachmann), und das Wasser von See, Haff und auch der Nogat unterhalb der Marienburg, die sich einen Tag später als rot leuchtendes Backsteingebirge von einem wolkenlos blauen Himmel abhebt. „Hier bin ich im September 1944 eingeschult worden“, erzählt Gudrun F. Den vier Kilometer langen Schulweg vom Hof bis zur hölzernen Fußgängerbrücke, die heute wieder den Fluss überspannt, legte sie zusammen mit der älteren Schwester im Pferde- fuhrwerk zurück. Kurze Zeit später kesselten sowjetische Truppen die Stadt ein und die Mutter trainierte mit ihnen das Verhalten bei Fliegerangriffen. Zuerst war die Flucht von den deutschen Behörden verboten, dann beschaffte der Vater seiner Familie Plätze auf dem Kraft-durch-Freude-Kreuzfahrer Gustloff, auf den sich bei ihrer Ankunft Ende Januar 1945 aber bereits 10000 Verzwei- felte geflüchtet hatten. Den acht auch Verzweifelten rettete dies das Leben, aber bescherte ihnen drei Internierungsjahre auf Jütland, wo die Achtjährige nicht nur von Wortungetümen wie „Entnazi- fizierung“ und „Zuzugsgenehmigung“ verwirrt wurde.

Reisegefährte Oskar W., der uns immer wieder mit Gedichten von Wilhelm Busch und Christian Mor- genstern erheitert hat, wies in diesem Zusammenhang auf den Königsberger Philosophen hin, für den der Krieg der natürliche Zustand des Menschen gewesen sei. Demgegenüber lesen wir in Posen, uns- rer letzten Reisestation, auf einem Banner über dem Friedensplatz den Satz des polnischen Priester- poeten Jan Twardowski, dass es die Liebe schon gab, bevor es den Menschen gab.

Da wir Posen erst abends und zudem bei einsetzendem Regen erreichen, kann die Stadt nur einen flüchtigen Eindruck hinterlassen. Aber etwas Besonderes auf dieser so erlebnisreichen Reise erleben wir hier doch: Schon haben wir die morgenverkehsreiche Innenstadt, die ihre bedeutende (Messe-) Vergangenheit und -gegenwart überall stolz zur Schau stellt, hinter uns gelassen und fahren durch ausgedehnte Gewerbegebiete, da schiebt sich ein weitläufig eingezäuntes Areal mit Landmaschinen in unseren Blick; mit einem Namen im Firmenschild, der auch – ich trau meinen Augen nicht – in unserer Reiseliste steht! Und tatsächlich: Es sind die Söhne meiner Busnachbarn Brunhilde und Dankwart H., die ihr landwirtschaftliches Gerät auch in Polen verkaufen.

Was für ein ermutigender, gegenwärtiger Ausblick für eine Reise, in deren Verlauf wir so viel Verlorenes, Verscherztes, mittlerweile wohl aber auch Verschmerztes gehört und gesehen haben! Und für eine friedliche gemeinsame Zukunft wird demnächst ein Bus mit mennonitischen Jugend- lichen ins Weichseldelta fahren:

Glück und Segen! – Szczęścia i błogosławieństwa!

O.K. / Bärlin, 25.6.2015

Chodzenie po mieście. Paul Auster

Ewa Maria Slaska

Ten spacer odgrywa tu bardzo ważną rolę, spacer po Nowym Jorku, ale i po wyspie Baratarii. W opisie książki przeczytałam bowiem, że pierwsza część trylogii, Szklane miasto, charakteryzuje sie intertekstualnymi nawiązaniami do Don Kichota. Nie wiem, czy sama bym na to wpadła. Wybrałam tę książkę z uwagi na niezwykłe chodzenie po mieście. Ale skoro Wikipedia tak twierdzi, to możemy rzucić najpierw okiem na nawiązania intertekstualne do dzieła Cervantesa.
Przede wszystkim główny bohater tej części, Daniel Quinn ma inicjały swojego pierwowzoru. Ten aspekt oczywiście znika w tłumaczeniu, bo Quinn musiałby mieć po polsku nazwisko zaczynające się na K. Z drugiej jednak strony – czy rzeczywiście inicjały DQ na pewno muszą oznaczać nawiązanie do Don Kichota? No, ale z kolei jeden z bohaterów powieści, “Paul Auster pisarz” (nie mylić z Paulem Austerem autorem) pisze artykuł o tym, kto napisał Don Kichota, a pielęgniarka innego z bohaterów nazywa się Saavedra, nosi więc matrylinerane nazwisko Cervantesa, a jej mąż policjant w odległy sposób spełnia rolę boga z maszyny w tej opowieści.

Quinn dostaje zadanie śledzenia Stillmana. Ten wychodził z hotelu nie później niż o ósmej, zawsze w tym samym brązowym płaszczu, z dużym, staroświeckim sakwojażem. Powtarzało się to dzień w dzień przez dwa tygodnie. Krążył po okolicznych ulicach, bez pośpiechu, czasem tylko minimalnie posuwał się naprzód, przystawał, ruszał dalej, znowu przystawał, jakby musiał zważyć i zmierzyć każdy krok, zanim wyznaczy mu miejsce wśród sumy wszystkich kroków. Quinn źle to znosił. Przywykł chodzić szybko, więc całe to dreptanie, przystawanie, powłóczenie nogami zaczęło go w końcu męczyć, gwałciło jego naturalny rytm. Był zającem w pogoni za żółwiem i raz po raz musiał się hamować.

Dla Quinna pozostawało tajemnicą, co właściwie Stillman robi podczas tych spacerów. Oczywiście widział wszystko na własne oczy i sumiennie zapisywał w czerwonym notesie każdy drobny fakt. Ale ich sens wciąż mu się wymykał. Zawsze miał wrażenie, że Stillman zmierza donikąd i nie bardzo nawet wie, gdzie jest. A jednak – jakby z rozmysłem – trzymał się skąpo wytyczonego terenu, którego północną granicą była Sto Dziesiąta, południową Siedemdziesiąta Druga, zachodnią Riverside Park, a wschodnią Amsterdam Avenue. I choć wędrował na pozór całkiem przypadkową, co dzień inną trasą, nigdy tych granic nie przekraczał. Precyzja ta zbijała Quinna z tropu, bo pod każdym innym względem Stillman zdawał się nie mieć celu. (…) czasem się schylał, podnosił coś z ziemi i uważnie oglądał, obracając w palcach. (…) Niekiedy po długich badaniach ciskał przedmiot z powrotem na chodnik. Przeważnie jednak otwierał torbę i ostrożnie chował znalezisko. Potem sięgał do kieszeni płaszcza po czerwony notes – podobny do notatnika Quinna, choć mniejszy – i z wielkim skupieniem pisał w nim przez parę minut. Kończąc tę operację, wkładał notes z powrotem do kieszeni, brał sakwojaż i ruszał w dalszą drogę. Na oko sądząc, zbierał przedmioty bez żadnej wartości: popsute, wyrzucone drobiazgi, niechciane rupiecie. (…) Quinn postanowił notować możliwie najwięcej. (…) Opisywał każdy gest Stillmana, każdy przedmiot wrzucony do torby lub ciśnięty z powrotem na ziemię, prowadził szczegółowy grafik wszelkich zdarzeń, a w dodatku z pedantyczną drobiazgowością odnotowywał zygzakowatą marszrutę, zapisując każdą ulicę, skręt i postój. (…)

Quinn postanawia przestudiować notatki, jakie napisał podczas śledzenia Stillmana.

Szło mu jak po grudzie, zwłaszcza na pierwszych stronach. Tam, gdzie w ogóle zdołał odcyfrować poszczególne słowa, rzecz wydawała się niewarta zachodu. „W połowie drogi między przecznicami podnosi z ziemi ołówek. Ogląda, waha się, chowa do torby… Kupuje w sklepie sandwicza… Siada na ławce w parku i czyta czerwony notes”. Brzmiało to jak stek bzdur. Bez wyraźnego powodu Quinn przewrócił kartkę i na czystej stronie naszkicował mapkę terytorium Stillmana.

Potem uważnie przejrzał notatki i zaczął nanosić długopisem trasę, którą starzec przebył w ciągu jednego dnia – tego właśnie, gdy Quinn postanowił dokładnie odnotować wszystkie meandry jego wędrówki. Wynik był następujący:

Rysunek ten przypominał Quinnowi ptaka, być może drapieżnego, szybującego w powietrzu z rozpostartymi skrzydłami. Lecz po chwili wydało mu się, że to nadinterpretacja. Ptak znikł i zostały tylko dwie abstrakcyjne figury, połączone mostkiem, który Stillman wstawił w środek, idąc na zachód Osiemdziesiątą Trzecią. Quinn zajął się kolejnym dniem, żeby zobaczyć, co to da. Otrzymał zupełnie inny wynik.

Diagram wyglądał trochę jak mapa urojonego stanu, który można by pewnie jakoś wklinować między dwa już istniejące na Środkowym Zachodzie. Tego dnia Stillman ruszył prosto do Riverside Drive, skręcił w stronę Harlemu, minąwszy jedenaście przecznic, zrobił w lewo zwrot i wszedł do parku, gdzie zaraz zawrócił na południe. Figura, którą nakreślił, byłaby prawie idealnym, wąskim prostokątem, gdyby pominąć nitkę między Broadwayem a Riverside Drive, parę lekkich zygzaków w parku oraz to, że kilkakrotnie okrążył pomnik żołnierzy i marynarzy, jakby stawiał kropkę nad – a raczej pod – I. Wrócił do hotelu prawym chodnikiem Riverside Drive.

Quinn oderwał się na chwilę od rysunku, żeby sobie uzmysłowić, co właściwie wyprawia. Bazgrze od niechcenia? Trwoni czas, jak pierwszy lepszy głupek, czy próbuje coś ustalić? Zrozumiał, że obie odpowiedzi są nie do przyjęcia. Jeśli po prostu zabija czas, to czemu w tak mozolny sposób? Czyżby do tego stopnia go zamroczyło, że nie ma już odwagi myśleć? A skoro nie gryzmoli dla zabawy, do czego naprawdę zmierza? Wydawało mu się, że szuka znaku, przedziera się przez chaotyczny labirynt wędrówek starca w poszukiwaniu iskry sensu. Wniosek mógł być tylko jeden: ten mianowicie, że Quinn uparcie nie wierzy w przypadkowość poczynań Stillmana. Chce nadać im sens, niechby najbardziej mętny. Już choćby to samo w sobie było nie do przyjęcia. Znaczyło bowiem, iż Quinn ośmiela się przeczyć faktom, a przecież dobrze wiedział, że nic gorszego detektyw zrobić nie może.

Postanowił jednak brnąć dalej. Nie było jeszcze późno, dochodziła dopiero jedenasta, a zresztą zaszkodzić te spekulacje na pewno nie mogły. Trzecia mapka ani trochę nie przypominała dwóch poprzednich.

Nagle Quinn wyzbył się wszelkich wątpliwości. Wydawało się jasne, że – pomijając wydreptane w parku esy-floresy – ma przed sobą literę E. Przyjąwszy, że drugi diagram to rzeczywiście litera I, można było bez wielkiego ryzyka uznać ptasie skrzydła z pierwszego za literę W. Nawet tylko te trzy ułożone w kolejności, w jakiej powstały, tworzyły już sensowne słowo, ale Quinn wolał wstrzymać się z wyciąganiem wniosków. Następny dzień zaowocował diagramem zbliżonym do litery Ż. Podobnie jak poprzednie, również i ten w części parkowej wzbogacały rozmaite nieregularności, przybliżenia i kunsztowne ozdobniki. Czepiając się resztek obiektywizmu, Quinn usiłował spojrzeć na rysunek tak, jakby wcale nie oczekiwał, że ujrzy literę alfabetu łacińskiego. Mówiąc uczciwie, niczego nie był pewien: diagram równie dobrze mógł być czystą abstrakcją. Może tylko zwidują mu się obrazki, tak jak w dzieciństwie, kiedy wpatrywał się w chmury? Lecz zbieżność była uderzająca. Gdyby kształt litery miała jedna mapka, a choćby i dwie, mógłby je zbagatelizować jako kaprys losu. Ale seria czterech takich przypadków? To już wydawało się mocno naciągane.

Kolejny dzień dał kanciaste A: podkowę przekreśloną w połowie, jak zwykle z całą masą rokokowych farfocli. Następnie pojawiło się B: dwa pudła stały krzywo jedno na drugim, a wierzchem sypały się wióry chroniące zawartość. Potem drugie A, trochę chwiejne, odrobinę drabiniaste, z malejącymi ku górze schodkami po bokach. I drugie B: w ryzykownym przechyle, perwersyjnie podparte w jednym tylko punkcie, niby piramida ustawiona na wierzchołku.

Quinn wypisał litery w porządku chronologicznym: WIEŻA BAB. Bawił się nimi przez pół godziny, dzielił je na różne sposoby, zmieniał szyk, aż wreszcie powrócił do pierwotnego i napisał: WIEŻA BAB. Rozwiązanie to trąciło taką groteską, że ledwie śmiał je uznać. Chociaż Stillman jeszcze nie skończył, odpowiedź wydawała się jasna: WIEŻA BABEL. (…)

A jednak istniały zarysy liter – nie na ulicach, na których powstały, lecz w czerwonym notatniku Quinna. Sam Quinn właśnie się zastanawiał, czy Stillman co wieczór obmyśla w swym pokoju marszrutę na następny dzień, czy też improwizuje w ruchu. Obie możliwości były prawdopodobne. (…) Myśl o literach przerażała Quinna. Wersja, zgodnie z którą Stillman wydeptywał właśnie litery, wydawała się tak pokrętna, pełna tak szatańskich niedomówień, że nie chciał jej uznać.

Postanowił się położyć; spał niespokojnie, zbudził się, przez pół godziny pisał w czerwonym notatniku, wrócił do łóżka. Tuż przed zaśnięciem zdążył pomyśleć, że ma pewnie jeszcze dwa dni, bo Stillman nie dokończył przesłania. Pozostały dwie ostatnie litery – E i L. Myśli Quinna rozbiegły się. Wylądował w urojonej krainie okruchów, ojczyźnie niesłownych rzeczy i niedorzecznych słów. Po raz ostatni pokonując senne odrętwienie, przypomniał sobie, że El po starohebrajsku znaczy Bóg.

Następnego dnia Quinn rozmawia wreszcie ze Stillmanem. Starzec przyznaje, że to, co robi, ma, jego zdaniem, doniosły sens.

– Codziennie wstaję skoro świt, mówi starzec. Muszę wychodzić bez względu na pogodę, stale być w ruchu, bez przerwy na nogach, co chwila pędzić z miejsca na miejsce. Niech mi pan wierzy, to człowieka po prostu wykańcza. (…) Widzi pan, świat rozpadł się na kawałki. A moja rola polega na tym, żeby go z powrotem poskładać. (…) szukam tylko najogólniejszej zasady, a to leży w zasięgu możliwości pojedynczego człowieka. Jeśli zdołam położyć podwaliny, samego dzieła odbudowy mogą dokonać inne ręce. Najważniejsza jest główna przesłanka, pierwszy krok w sferze teorii. A w tym niestety nikt mnie nie wyręczy. (…) Zrozumiałem, że muszę się ograniczyć. Pracować na terenie dość małym, żeby wszystkie wyniki były niepodważalne.

Stillman odtwarza spacerami tezy swojej pracy doktorskiej o tym, że Ameryka jest Nowym Światem i w swoich spacerach po Nowym Jorku, po tym małym wycinku miasta między Riverside a Amsterdam Avenue buduje ten świat jeszcze raz, tworzy jego dwie części, najpierw Raj, który był obietnicą szczęścia, a potem Wieżę Babel, która sprawiła, że raj się rozpadł. I jak Adam w Raju – podnosi pogubione przez przechodniow przedmioty i nadaje im nowe nazwy.

Spacer jako tworzenie świata, którego budulcem są wydeptane na ulicach słowa.

Cytaty z wydania Znaku (2012), przekład Michał Kłobukowski, rozdziały 8, 9

Chodzenie po mieście. Wilsnacker Straße

Ela Kargol

Berlin, Moabit, więzienie, sąd, szkoła, kościół, cmentarze, lew, wąż i ubodzy poeci.

Lubię Berlin, teraz tym bardziej, gdy wiem, że nie mogę się z niego ruszyć, nie tylko ze względu na pandemię. Odkrywam nowe rzeczy, ulice, dzielnice. A klatka schodowa u mojego lekarza na Moabicie przy Rathenower Straße zachwyca mnie za każdym razem, kiedy po niej stąpam.

To tam przy tej ulicy, na rogu z Alt-Moabit kiedyś znajdował się budynek sądu karnego. Niestety nie przetrwał wojny, a imponująca wielkością i treścią rzeźba autorstwa Alberta Wolfa przedstawiająca lwa walczącego z wężem w obronie swoich lwiątek zmieniała kilka razy swoje miejsce i teraz stoi przy Wilsnacker Straße przed kompleksem budynków też sądu karnego, wybudowanych trochę później i rozbudowanych jeszcze później. Lwa odkryłam niedawno, spacerując po Moabicie, wokół więzienia, sądu, szkoły, kościoła, a więc instytycji stojących na straży prawa, moralności i sprawiedliwości. Lew ma symbolizować prawo i sprawiedliwość, a wąż nikczemność zło, kłamstwo i podstęp. Nie zawsze jednak to pierwsze jest prawe, a jeśli jest prawe, to nie zawsze zwycięża. Rozwścieczony lew z łapą uniesioną do góry, z rozwartą paszczą walczy z równie rozjuszonym wężem w obronie swoich lwiątek. Wąż trzyma już w uścisku jedno lwiątko, drugie schowane za tylnymi łapami lwa, nie bardzo wie o co chodzi i w jak wielkim jest niebezpieczeństwie.

Lew i wąż na cokole nie przerywają walki, a więc trudno przewidzieć, jak ona się skończy. Żal mi wprawdzie lwiątek, ale dlaczego miałabym stanąć po stronie lwa?

Ciekawe, że ten sam symbol walczącego z wężem lwa umieściło w swoim nagłówku, dzisiaj można byłoby powiedzieć, użyło jako loga jedno z pierwszych czasopism dla homoseksualistów, które pojawiło się w Niemczech w czasach Republiki Weimarskiej Die Freundschaft. Monatsschrift für den Befreiungskampf andersveranlagter Männer und Frauen.

Na przeciwko „lwa i węża” jest plac zabaw. Mało kto wie, że kiedyś w tym miejscu znajdował się budynek gimnazjum (Königliches Luisen-Gymnasium)

Gimnazjum, jedno z pierwszych w Prusach, gdzie kobiety mogły przystąpić do egzaminu dojrzałości. 29 marca 1896 roku maturę zdało tutaj 6 kobiet: Ethel Blume, Johanna Hutzelmann, Irma Klausner, Else von der Leyen, Margarete von der Leyen und Katharina Ziegler. Popiersie Wilhelma Schwartza, długoletniego dyrektora gimnazjum, a przedtem dyrektora gimnazjum w Poznaniu (Königliche Friedrich-Wilhelms-Gymnasium Posen, dzisiejsza „Trójka”, budynek stoi do dziś) stoi przed placem zabaw, w miejscu dawnej jego szkoły. Wyobrażam sobie, że wiosną i latem, wśród bujnej zieleni jeszcze trudniej będzie je dostrzec. Główny budynek szkolny nie przetrwal do dzisiejszych czasów. Można go tylko zobaczyć na starych widokówkach. Jednak po drugiej stronie Wilsnacker Straße, tuż za „lwem i wężem” zachował się jeden z budynków szkolnych przynależących do luizjańskiego gimazjum, w tej chwili przylegający do budynku wymiaru sprawiedliwości i przez ów wymiar użytkowany.



Gimazjum, a teraz plac zabaw od północnej strony sąsiaduje z cmentarzem przy kościele pod wezwaniem św. Jana Chrzciciela. Jest to jeden z czterech kościołów zaprojektowanych dla przedmieść Berlina przez Karla Friedricha Schinkla. Kościół był kilka razy przebudowywany i rozbudowywany przez takie sławy jak Friedrich August Stüler i Max Spitta, a po zniszczeniach wojennych odbudowany według planów Ottona Bartninga.

 

Cmentarz przy kościele projektował Peter Joseph Lenné. Jedynie stare drzewa, których coraz mniej, wyznaczają dawne aleje cmentarne. Cmentarz zamknięto w roku 1904, nie niszcząc wszystkich grobów, w 1935 roku roku zlikwidowano jego część, graniczącą z Wilsnacker Straße. I właśnie tu pochowano ponad 300 osób, które zginęły krótko przed zakończeniem II wojny światowej, cywilów i żołnierzy, dzieci i starców, ofiary i katów. Tutaj spoczął również Albrecht Haushofer, antynazista, geograf, pisarz, autor Sonetów Moabickich (Moabiter Sonette), więziony w moabickim więzieniu przy Lehrter Strasse (w tej chwili w tym miejcu znajduje się park historyczny, a fragment sonetów Haushofera zapisany jest na murze więiennym).

Haushofer wraz kilkunastoma innymi więźniami został rozstrzelany krótko przed końcem wojny, 23 kwietnia 1945 roku w pobliżu więzienia, na zbombardowanym obszarze tzw. Ulap-Gelände (Universum Landes-Ausstellungs-Park). Obecnie na części tego dawnego terenu wystawienniczego znajduje się park. W kieszeni płaszcza zamordowanego Haushofera znajdowały się kartki z 80 sonetami. Grób Haushofera jest honorowym grobem miasta Berlina. Na tablicy na murze cmentarnym cytowany jest fragment jego Sonetów moabickich:

Der Wahn allein war Herr in diesem Land.
In Leichenfeldern schliesst sein stolzer Lauf,
Und Elend, unermessbar, steigt herauf.

(Sam obłęd w tym kraju panował.
Stos trupów jego dumny krok pokona,
I rozleje się nędza, niezmierzona.)

Z postacią Haushofera i z jego miejscem pochówku związana jest historia zmarłego w 2004 roku Rainera Hildebrandta, znanego przede wszystkim jako założyciel muzeum Muru Berlińskiego „Dom przy Checkpoint Charlie” (Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie). Hildebrandt był studentem Hauhofera, sam uważał się za jego przyjaciela, był związany z ruchem oporu, działającym w kręgu Hauhofera.

Życzeniem Hildebrandta było, aby po śmierci został pochowany na cmentarzu wojennym przy Wilsnacker Straße, obok Haushofera. Poniewaz jest to cmentarz dla ofiar wojny i jej terroru władze miasta nie dały zezwolenia wdowie po Hildebrandcie na pochowanie męża w tym miejscu. Do dziś urna z prochami Hildebrandta znajduje się w berlińskim krematorium w Ruhleben i czeka na pogrzeb.

Gdy stoję przed grobem Haushofera, twidzę, że miejsce dla jego studenta byłoby z każdej strony.

Na części cmentarza przy Kościele św. Jana Chrzciciela oprócz grobów najstarszych, między innymi rodziny Gericke oraz fabrykanta Pfluga, są dwa groby dość nowe, przy murze graniczącym z dawną szkołą powszechną, grób Ronalda Holloway’a i jego żony Dorothei. Oboje byli związani z filmem, z Berlinale, z filmem niemieckim i wschodnioeuropejskim, byli świadkami upadku Muru Berlińskiego i czasu przemian, co zarejestrowali na taśmie filmowej. Są autorami filmu Die Mauertänzerin.

Prawie naprzeciwko cmentarza mieszkała rodzina Wirpszów. Witold Wirpsza zapomniany poeta, prozaik, tłumacz literatury niemieckiej, którego przypomniała mi ostatnio adminka i zaprowadziła pod dom, w którym mieszkał wraz ze swoją żoną Marią Kurecką, również pisarką i tlumaczką. Maria Kurecka przeżyła męża kilka lat, ale nawet po jego śmierci, jak wspomina adminka, często z nim rozmawiała, częstując Ewę Marię zupą z homara, taką z proszku, za kilkadziesiąt fenigów. Na inną pewnie nie było Wirpszów nigdy stać, oboje byli biednymi poetami.

https://ewamaria.blog/2021/02/08/biedny-poeta-der-arme-poet-the-poor-poet/

Chodzenie po mieście. Kościół Uchodźców

Krystyna Koziewicz

Nie liczy się to, ile posiadasz, ale ile dajesz innym i jak się z nimi dzielisz. Pomagając innym pomagasz i sobie. Starajcie się zostawić ten świat choć trochę lepszym, niż go zastaliście. – Robert Baden–Powell.

W czasie długo trwającej pandemii człowiek nie ma zbyt wielkiego wyboru, jeśli chodzi o aktywność fizyczną, chodzi się na spacery dla poprawienia kondycji, byle tylko był ruch, złapać świeży oddech i żeby jakoś czas zleciał. Tak robią wszyscy, chodzimy na spacerniak, najczęściej wokół dzielnicy lub w pobliskim parku, odkrywając czasami co nieco.

Wiele razy podczas tych niekiedy bezcelowych spacerów przeżywałam momenty zdziwienia, jak choćby to, że woda w kanale stała się czystsza, tak czysta, że widać nawet dno koryta. Zwłaszcza wyrzucone metalowe przedmioty, jak kosze na śmieci. Wrrr! No i zima wróciła na dobre, taka, jaką znamy z dzieciństwa. Może to będzie mała rekompensata za grzechy i winy, jakie ludzkość popełniła wobec Matki Natury?

Moim największym spacerowym odkryciem i zdziwieniem była tablica ogłoszeniowa kościoła St. Simeon (świętego Symeona Starca) przy Wasserstrasse, która zawierała tygodniowy harmonogram mszy świętych dla uchodźców oraz zawiadomienia o poradniach dla uzależnionych, potrzebujących duchowego wsparcia, azylu itp. Zaskoczyły mnie nabożeństwa odprawiane w języku perskim, rosyjskim, francuskim, arabskim, hiszpańskim, chińskim, angielskim, włoskim, niemieckim.
No tak, mog
łam się wcześniej domyślić, przecież na fasadzie kościoła widnieje napis WITAMY w różnych językach świata. Ileż to razy przechodziłam obok, zmierzając do sklepu i jakoś nigdy nie zauważyłam, że ten neogotycki ceglany kościół, na który codziennie patrzę z okna, opiekuje się szczególnie potrzebującymi.

Okazuje się, że St. Simeon Kirche na Kreuzbergu – to ewangelicki Kościół dla ludzi, którzy uciekli z pogrążonych w konfliktach krajów, szukając wolności, bezpieczeństwa i schronienia. Jest tutaj miejsce dla przybyszy z całego świata, miejsce, ale i innych ludzię w potrzebie.

Wchodzę do internetu i sprawdzam, czego jeszcze mogę się dowiedzieć o działalności kościoła?

Dla ludzi zagubionych, niepewnych i zdezorientowanych wolontariusz jest ważną osobą, jest kotwicą. Dlatego rekrutujemy i przygotowujemy do pracy wolontariackiej tych, którzy chcą nas wspierać w pracy z uchodźcami i dla uchodźców, również tych, którzy sami mają za sobą doświadczenie uchodźcze

Poprzez wydarzenia kulturalne, a także wykłady, dyskusje i spotkania informacyjne, oferujemy wszystkim szansę konstruktywnego i krytycznego skonfrontowania się z problemem ucieczek, azylu i praw człowieka.

Promujemy otwartość i tolerancję dla różnorodności.

Chcemy dać uchodźcom przestrzeń, w której mogą aktywnie realizować własne projekty i rozwijać zainteresowania. Chcemy by ludzie, których inaczej nie widać, stali się widoczni, chcemy dać im głos. Pomaga nam w tym komitet doradczy, w skład którego wchodzą osoby reprezentujący różne gremia i instytucje zajmujących się uchodźcami i migrantami w Berlinie.

Gdy tłumaczę ten tekst na polski, zastanawiam się, jak przetłumaczyć niemieckie słowo Willkommenskultur? Google Translator tłumaczy je jako “przyjazną kulturę”, ale to nie o to chodzi. Wikipedia nie ma hasła po polsku. Po angielsku wikipedysta pisze, że jest to Welcoming culture – niemiecki koncept, w którym ludzie, urzędy i instytucje wspólnie tworzą taką atmosferę, która ma zapewnić uchodźcę, że jest w Niemczech mile widziany. W artykule polskiej gazety Rzeczpospolita używa się po prostu niemieckiego terminu: polityka gościnności; niemiecka Willkommenspolitik czy też Willkommenskultur to postawa otwartości, gotowości do przyjmowania ludności napływowej, szczególnie gdy są to osoby starające się o azyl.

I tak jest. Istniejące w Niemczech organizacje humanitarne roztaczają opiekę nad uchodźcami, emigrantami, bezdomnymi, ludźmi wykluczonymi, dając każdemu, kto jest w potrzebie, szanse uzyskania pomocy i to zarówno materialnej, jak i psychologicznej.

Pomaganie uchodźcom stało się jednym z największych wyzwań naszych czasów. Flüchtlingskirche Kościół Uchodźców jest otwarty na wszystkich ludzi, bez względu na pochodzenie, wyznanie, status prawny, wiek, płeć i język. W centrum uwagi Kościoła Uchodźców stoi człowiek, któremu umozliwia się zachowania swojej tożsamości.

W Niemczech są szeroko rozbudowane państwowe struktury socjalne, jednak o ludzi, którzy wypadli z systemu opieki społecznej, lub jeszcze nie zostali nim objęci, troszczą się struktury diakoniczne i kościoły, które są jak dwie strony tego samego medalu, bo też stoją przecież na tym samym fundamencie.

Słowo diakonia wymaga pewnego wyjaśnienia. Po grecku, pisze Wikipedia, oznacza to służbę, nieodpłatną posługę. W Kościele katolickim słowo diakonia dotyczy różnych form działalności, może być np. diakonia liturgiczna, muzyczna, itp. W kościołach protestanckich posługa diakonacka wiąże się głównie z pracą socjalną, oraz pomocą potrzebującym.

Misją diakonii ewangelickiej jest wzmacnianie obecności kościoła w życiu społecznym, po to, by każdemu kto potrzebuje pomocy, stworzyć duchową przystań. Codziennym obrazkiem, jaki można zobaczyć przy kościołach i diakonach ewangelickich w Berlinie, to wystawione na zewnątrz kosze z pieczywem i konserwami, reklamówki z produktami żywnościowymi. W okresie zimowym diakonie oferują ciepły posiłek oraz zimową odzież, a niekiedy również nocleg. To wszystko robią ludzie kościoła oraz wolontariusze, którzy licznie angażują się do prac charytatywnych.

Kościoły w Niemczech znacząco rozbudowały pomoc dla uchodźców po tym, jak jesienią 2015 roku, po słynnym powiedzeniu Angeli Merkel „Damy radę”, do Niemiec napłynęła wielka fala uciekinierów z terenów objętych wojną. Kościoły utworzyły wówczas specjalne budżety, przeznaczone na pomoc dla imigrantów, ubiegających się o azyl, oddały też do dyspozycji dodatkowe kwatery w parafiach, klasztorach, seminariach duchownych. Przesłanie tej działalności było jasne: Świat potrzebuje naszej dobroci, tego, byśmy nieśli pomoc tym, którzy jej potrzebują.

O Jezusie jako uchodźcy wspominał także papież Franciszek przy okazji Dnia Uchodźcy już w roku 2014. “Pamiętajmy, że uchodźcą był Jezus, musiał uciekać, by ratować swe życie, wraz z Józefem i Maryją musiał odejść do Egiptu. Jezus był uchodźcą. Biblia opowiada o ucieczce jego rodziny do Egiptu przed królem Herodem. To wystarczający powód dla Kościołów, by nie tylko głosić pomoc dla uchodźców, ale udzielać jej na co dzień.”

Reblog: Spazierengehen

Ich beginne mit einem Reblog, danach kommen Koziewicz, Auster, Slaska, Robert, Nova in beliebiger Reiehnfolge. Ein Spaziergang pro Woche. Immer Samstags (nur heute ist es ausnahmsweise Sonntag, weil ich gestern über Hanau berichten wollte). Ich lade ein, weitere abgefahrene Stadtwanderungen zu beschreiben.

Reblog: Jacek Slaski, TIP Berlin, 29.01.2021

Den Spaziergang würfeln? So erkundet ihr Berlin per Zufall

Ein gewürfelter Spaziergang in Berlin: In der eigenen Stadt losgehen und nicht wissen wohin. Wann passiert das schon mal? In der Regel hat man ein festgelegtes Ziel. Büro, Schule, Restaurant, die Wohnung von Freunden oder den Supermarkt. Selbst beim Spazieren gibt es meist eine konkrete Idee. Man schlendert im Park umher, flaniert über eine Geschäftsstraße oder durch einen belebten Kiez.

Ich wollte es anders machen. Die scheinbar bekannte Gegend auf neue Art entdecken, ohne zu wissen wohin der Weg führt. An jeder Straßenecke und an jeder Kreuzung sollte der Zufall entscheiden, wie es weitergeht. Plötzlich wurde die Stadt zum unbekannten Terrain. Mehr als einen handelsüblichen Spielwürfel brauchte es nicht für dieses urbane Abenteuer.

Spaziergang Berlin: Der Würfel entscheidet über den Weg. Foto: Jacek Slaski

Der Würfel entscheidet über den Weg. Foto: Jacek Slaski

Euere Spaziergänge sind langweilig? Würfelt euch den Weg!

Es ist ein angenehm milder Wintertag. Ich trete aus meinem Kreuzberger Wohnhaus, hier ist der Startpunkt, direkt vor der eigenen Tür. Mein Freund Stan wartet auf mich, wir wollen den experimentellen Stadtspaziergang zusammen machen. Links geht es zur Skalitzer Straße, rechts zum Paul-Lincke-Ufer. Wo lang jetzt?

Die Regeln sind simpel. Man würfelt. Bei einer Eins oder Zwei geht es nach links, bei einer Drei oder Vier geradeaus und bei einer Fünf oder Sechs nach rechts. Kann man nur in zwei Richtungen gehen, so wie wir gerade, vereinfachen sich die Regeln. Eins bis Drei links und Vier bis Sechs rechts. Die Stadt wird zum Spielbrett, wir zu den Spielfiguren.

Spaziergang Berlin: Provisorisches Lager eines Obdachlosen am Landwehkanal. Foto: Jacek SlaskiProvisorisches Lager eines Obdachlosen am Landwehrkanal. Foto: Jacek Slaski

Ich würfle. Eine Fünf. Wir gehen Richtung Paul-Lincke-Ufer. An der Reichenberger Straße muss wieder gewürfelt werden. Es geht weiter geradeaus, dann links am Ufer des Landwehrkanals entlang. Stan hat eine Eins gewürfelt. Wir schauen den Schwänen auf dem Wasser zu, es geht an der Emmaus-Ölberg-Kirche vorbei. Sie sieht verlassen aus. Ich frage mich, ob da jemals jemand reingeht.

Auf dem kleinen Platz spielen Leute Boule und trinken Kaffee aus Thermoskannen

Auf einer alten Matratze hat jemand einen Sponti-Spruch gesprüht. Überall kleben Corona-Plakate. Maske auf. Impfzentrum. Schnelltest hier. Auf dem kleinen Platz hinter der Forster Straße spielen Leute Boule und trinken Kaffee aus Thermoskannen, auf der anderen Uferseite hat sich jemand ein provisorisches Lager eingerichtet.

Das Würfelglück führt uns weiter am Kanal entlang. Dabei hätten wir auch im Kreis laufen können, das ist die Gefahr bei diesem Experiment. Vielleicht auch die Schwachstelle. Aber dann wäre es eben so. Es gibt Regeln, selbst auferlegte, doch wenn man sie nicht befolgt, kann man es gleich sein lassen.

Spaziergang Berlin: Free-Box mit ausgedienten Dingen in der Pflügerstraße. Foto: Jacek Slaski

Free-Box mit ausgedienten Dingen in der Pflügerstraße. Foto: Jacek Slaski

Erst an der Glogauer Straße müssen wir rechts abbiegen, über die Thielenbrücke geht es auf die Pannierstraße. Wir sind in Neukölln. An jeder Straßenecke wächst die Spannung, Stan will Richtung Treptower Park, ich hoffe nur, wir drehen uns nicht im Kreis und müssen auf der anderen Kanalseite wieder zurück. Hoffnungen, Wünsche und Angst vor Wiederholung und Langeweile auf der einen Seite. Abenteuerlust und die Möglichkeit der Entdeckung, des Unerwarteten, auf der anderen.

Gegen die Stadt der Reichen. Foto: Jacek Slaski

Sind wir Forscher, Touristen oder zwei Schwachköpfe mit einem Würfel?

Wir geben die Entscheidungen über den Verlauf der Strecke ab, aber wir schalten nicht ab. Wir unterwerfen uns dem Würfelglück, aber wir hadern mit der Situation. Die Würfe werden antizipiert, man lobt und ärgert sich, beschwört den Würfel. So, los, jetzt eine Sechs! Nein, Du Idiot, keine Eins. Bei aller Ohnmacht wollen wir den Weg irgendwie trotzdem bestimmen und freuen uns zugleich über dieses leicht absurde Projekt, das uns auf neue Art durch den eigenen Kiez führt. Sind wir Forscher, Touristen oder zwei Schwachköpfe mit einem Würfel? Alles drei, nehme ich an.

Eine „Free-Box“ mit alten Büchern, Klamotten und Dingen des täglichen Gebrauchs steht in der Pflügerstraße. Wir kommen an Häusern vorbei, an denen Transparente gegen die neuen Eigentümer hängen. Neben einem Spielplatz ist ein weiteres Obdachlosenlager aufgebaut, auf den Fassaden bemängeln revolutionäre Sprüche den Wandel der Stadt.

Die Gentrifizierung ist unser ständiger Begleiter, sie schneidet sich hier im Nordneuköllner Kiez tief ins Gewebe der Stadt. Auch jetzt, obwohl wegen Corona alles geschlossen ist, werden die Fronten klar. Altmieter, Investoren, Hipster, Türken, die ramschigen Läden, ausgebaute Dachgeschosse und die schicken Bars und Cafés. Alls drängt sich zusammen, es brodelt und der Quadratmeterpreis steigt. Pandemie hin oder her.

Die Idee eines experimentellen Stadtspaziergangs ist nicht von mir. Die Methode mit den Würfeln schon, zumindest ist sie nicht abgeschaut. Auch wenn es sein mag, und das ist recht wahrscheinlich, dass sich schon jemand vor mir exakt so durch eine Stadt bewegt hat.

Die ganze Sache geht auf die Psychogeografie zurück

Eine mit Theorie unterlegte, literarische Form der Stadterkundung. Es geht um Stadträume, Stadtplanung, die Wirkung der Architektur, Journalismus, Reportage. Zumeist steht die Stadt und das Verhältnis des Einzelnen (oder einer bestimmten Gruppe) zu ihr, im Vordergrund.

Schon in den 1950er-Jahren haben die französischen Situationisten mit ähnlichen Aktionen begonnen und versuchten, sich die Stadt in Form von Kunst-Happenings anzueignen. Der Kasseler Spaziergangswissenschaftler Lucius Burkhard ließ seine Studenten experimentelle Spaziergänge machen, sie sollten etwa untersuchen, wie der Autoverkehr oder abgeschlossene Firmengelände den Stadtraum beeinflussen.

Psychotherapy während einer psychogeografischen Erkundung der Stadt. Foto: Jacek SlaskiPsychotherapy während einer psychogeografischen Erkundung der Stadt. Foto: Jacek Slaski

Die britische Schriftstellerin Aminatta Forna beschrieb No-Go-Areas für Frauen und Persons of Color und machte darauf aufmerksam, dass nicht jede Stadt gleichermaßen für jeden begehbar ist. Eine Erfahrung, die auch der jamaikanische Schriftsteller und Journalist Garnette Cadogan machte, dessen dunkle Hautfarbe ihm zwar bei Streifzügen durch seine Heimatstadt Kingston keine Probleme bereitete, in New York aber seine Bewegungsfreiheit in bestimmten Gegenden oder zu bestimmten Uhrzeiten extrem erschwerte.

Und ein Autor namens Iain Sinclair zeichnete irgendwann in den 1990er-Jahren den Buchstaben „V“ in den Londoner Stadtplan, den er anschließend ablief und seine Erfahrungen, die er entlang der Strecke machte, beschrieb.

Stan interessieren die alten Psychogeografie-Geschichten und Theorien nicht

Viel lieber erzählt er bei unserem Würfelspaziergang, wo er mal gewohnt hat, wo seine Exfreundinnen lebten oder alte Kumpel. Erinnerungen an Orte, WG-Zimmer, flüchtige Begegnungen, Umzüge und Partys.

Er hat instinktiv das Wesen der Psychogeografie erfasst, dazu muss man sich schließlich nicht unbedingt mit Wissen aufladen. Stadt und Erinnerung verschmelzen. Bilder, Gedanken und Verknüpfungen treten hervor, verstärkt vom zufälligen Ablaufen der an sich bekannten Straßen und Plätze. Der Zufall erzeugt zwangsläufig einen Bewusstseinsstrom.

Wir wohnen beide schon lange hier. Im Dreieck zwischen Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln. Die Adressen wechselten, die Gegend blieb. Wären wir in Reinickendorf, Köpenick oder Spandau unterwegs, gäbe es weniger oder andere Erinnerungen. In einer anderen Stadt erst recht, doch auch völlig unbekannte Orte ließen sich gewürfelt gut erkunden. Vermute ich. Irgendwann probiere ich es mal aus.

Der Neukölln Bierdosensammler mit Außenwerbung. Foto: Jacek Slaski

Wir sind im Rütlikiez. Im Späti kaufen wir zwei Flaschen Cola. In einem mit Dosen zugestellten Fenster hängt ein Schild. Ein Bierdosensammler hat seine Telefonnummer drauf geschrieben. Wer seltene Exemplare hat, soll anrufen, ist der nicht ausgesprochene Aufruf.

Ich überlege, ob man diese Würfelspaziergänge nicht an bestimmte Aktionen knüpfen sollte. Die Auflage, mit der Stadt zu interagieren, sich überwinden und Kontakte knüpfen, mit fremden Menschen reden, Dinge tun, die man sonst nicht tun würde. Etwa beim Bierdosensammler anrufen und fragen, welche Dose ihm fehlt und diese dann suchen und ihm vorbeibringen. Nächstes mal. Doch die Möglichkeiten sind unendlich, ein beflügelndes Gefühl.

Am Weichselplatz finde ich ein Buch, jemand hat es in einen Hauseingang gelegt. Es ist Jack Londons Roman „Wolfsblut“. Gelesen habe ich es nicht, aber ich meine mich zu erinnern, dass es darin um Wanderungen, um Abenteuer und das Ungewisse geht. Der Mensch und die Natur. Der Mensch und seine Umgebung. Bei London ist es die Wildnis, bei uns Neukölln.

Ganz kurz sehe ich Stan und mich, wie wir in Jacks tiefe Fußstapfen treten. Wir beide, unterwegs im urbanen Dschungel. „Dunkler Tannenwald dräute finster zu beiden Seiten des gefrorenen Wasserlaufs“, lautet der erste Satz aus dem Klassiker. Könnte man so die Beschreibung einer Berlin-Wanderung beginnen?

Weichselstraße, Ossastraße, Rütli-Campus.

Hier beginnt sich das System gegen uns zu wenden, wir laufen drei mal um den Block

immer wieder über das Gelände der berüchtigten Neuköllner Schule, die wegen der Gewalt und der verzweifelten Hilferufe der Lehrer vor Jahren landesweit für Schlagzeilen sorgte und dann mit viel politischem Willen und Fördergeldern umgekrempelt wurde.

Rütli und wieder Rütli. Irgendwas müssen wir übersehen haben, sagen wir uns, leicht irritiert von der Wiederholung. Und tatsächlich entdecken wir bei jeder weiteren Runde ein neues Detail. Eine im Boden eingelassene Gedenktafel für den Weltraumhund Laika, ein großes Backgammon-Feld, einen ungewöhnlichen Blick auf eine Brandmauer, ein altes Tor, das seinen Zweck nicht mehr erfüllt, weil es von einem neuen Zaun verdeckt wurde.

Immer wieder Rütli-Campus. Foto: Jacek Slaski

Keiner von uns war vorher auf dem Rütli-Gelände, jetzt haben wir es drei mal, von verschiedenen Seiten kommend, entdeckt, entdecken müssen. Die Würfel lassen uns nicht weg, wir kommen nicht mehr in den Treptower Park, auch am Kanal bleiben wir nicht. Doch das Ende naht. Der Spaziergang musste von Beginn an begrenzt werden. Nach 90 Minuten ist Schluss, so der Entschluss.

Die Hipster-Meile wirkt im hellen Winterlicht seltsam trüb

Der Zufall leitet uns endlich auf die Weserstraße. Die Hipster-Meile wirkt im hellen Winterlicht seltsam trüb. Müll und Hundescheiße vor verschlossenen Läden sind kein einladendes Bild. Stan lacht bei dem Gedanken, was wohl der Freund seiner Mutter, ein patenter Ur-Spandauer, zu dem verlotterten Bezirk sagen würde. Doch für nicht wenige Berliner ist Neukölln so weit weg wie die Bahamas.

Wir kehren auf die Pannierstraße zurück und landen schließlich auf der geschäftigen Sonnenallee. Noch fünf Minuten, dann ist der Spaziergang vorbei. An der Ecke Sonnenallee und Jansastraße erreichen wir unser zeitlich festgelegtes Ziel. Ziemlich genau sieben Kilometer haben wir zurückgelegt, sagt die App MyTracks. Dieser Endpunkt soll der Startpunkt für den zweiten Würfelspaziergang werden. Wer weiß, wohin uns der Weg dann führt. Zurück oder weiter weg von den vertrauten Straßen?

Eine mit der App MyTracks erstellte Karte des gewürfelten Spaziergangs. Screenshot: MyTtracks


Inspiration und Dank gilt Anneke Lubkowitz. Ohne den von ihr herausgegebenen Band „Psychogeografie“ hätte ich den Würfel wohl nicht in den Stadtraum geworfen.

Psychogeografie herausgegeben von Anneke Lubkowitz, Matthes & Seitz, 240 S., 22 €