Film Polska 2019

 

 

 

14. Polnisches Filmfestival filmPOLSKA (24.04.-01.05.2019)

Das spannendste Kino in Europa

Mit über dreißig Filmen zeigt vom 24.04.-01.05.2019 das größte polnische Filmfestival außerhalb Polens, was die zeitgenössische polnische Filmkunst zu bieten hat. Die Filmemacherinnen und Filmemacher Polens reflektieren in ihren Werken wichtige gesellschaftliche Themen und halten dem Publikum einen Spiegel vor. Festlich eröffnet wird filmPOLSKA 2019 am Abend des 24.04. im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz.

Seinem Alter entsprechend zeichnen den 14-jährigen Festivaljüngling Frische und Frechheit aus – vor allem durch Filme in der Sektion Neues Polnisches Kino. Im Fokus des Wettbewerbs stehen Werken des polnischen Regienachwuchses, darunter „Werewolf“ (Regie: Adrian Panek), „Nina“ (Regie: Olga Chajdas) und „Fugue“ (Regie: Agnieszka Smoczyńska). Im diesjährigen Kurzfilmprogramm wird mit einer Auswahl an Kurzfilmen unterschiedlicher Formate und Genres das Produktionsstudio Munk Studios aus Warschau vorgestellt, die als Schmiede junger Talente große Anerkennung erlangt hat.

Die diesjährige Retrospektive widmet sich dem Filmschaffen des  Altmeisters Krzysztof Zanussi. Anlässlich seines 80. Geburtstags eröffnet filmPOLSKA am 26.04. im Zeughauskino in Anwesenheit des Regisseurs eine Werkschau mit seinen Filmen aus den 70er Jahren, die zum „Kino der moralischen Unruhe“ zählen. Zanussis Filme spannen eine philosophische Welt auf und widmen sich den großen Fragen der Aufklärung und Menschheit.

Gelten in Zanussis Betrachtung der Welt noch Verhaltensregeln und Moral, zerbrechen sie bei Wojciech Smarzowski. Der Regisseur geht kritisch und radikal mit aktuellen sozialpolitischen Themen um (z.B. „Haus der Finsternis“, „Die Hochzeit“, „Klerus“). Seinem besonderen Blickwinkel auf die Welt, die aus den Fugen geraten ist, ist die Hommage „Die Welt nach Wojciech Smarzowski“  gewidmet.

Dieses Jahr wird filmPOLSKA von der Ausstellung „Krzysztof Komeda. Meine süße europäische Heimat“ begleitet. Bereits ab dem 16.04. sind in der Galerie des Polnischen Instituts Noten, Partituren, Fotografien und Filmetüden mit Musik des außergewöhnlichen Jazzmusikers zu sehen und zu hören. Zu seinen bekanntesten Stücken zählt „Rosemary‘s Lullaby“ aus Polańskis einst gefeierten Streifen „Rosemary’s Baby“ (1968).

Krzysztof Komeda – Lullaby – (Rosemary’s Baby – 1968), gesungen von Mia Farrow


Über die Vergabe des filmPOLSKA 2019-Filmpreises werden die Kamerafrau Bernadette Paassen, der Filmkritiker Patrick Wellinski und die Filmemacherin und Kuratorin Dorothee Wenner entscheiden. Sieben Filme gehen im Wettbewerb ins Rennen. Der Gewinner wird am 01.05. um 21 Uhr im Filmclub K18 Berlin gezeigt.

Die zur Wahl stehen folgende Filme: Fuga / Fugue von Agnieszka Smoczyńska, Wilkołak / Werewolf (R: Adrian Panek), Nina (R: Olga Chajdas), Atak paniki / Panic Attack (R: Paweł Maślona), Córka trenera / A Coachs’s Daughter (R: Łukasz Grzegorzek), Over the Limit (R: Marta Prus), Via Carpatia (R: Klara Kochańska und Kasper Bajon).


14. filmPOLSKA – 24.04.-01.05.2019 – www.filmpolska.dewww.facebook.com/filmpolska.berlin

Veranstalter:
Polnisches Institut Berlin, Burgstraße 27, 10178 Berlin, Tel.: 0049 30 24 75 81 0
berlin@instytutpolski.org, www.polnischekultur.de


Heute:

  1. filmPOLSKA Festivaleröffnung: Eröffnungsfilm und Gäste

Filmkritikerin Margarete Wach für ihr Engagement für das polnische Kino geehrt

 

 

Am 24. April wird der Auftakt des größten Festivals des neuen polnischen Kinos außerhalb Polens gefeiert. Im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz werden Małgorzata Bochwic-Ivanovska (Polnisches Institut Berlin) und Kirsten Niehuus (Medienboard Berlin-Brandenburg) das 14. filmPOLSKA eröffnen. Im Rahmen der Eröffnungsgala werden Jury-Mitglieder Bernadette Paassen, Patrick Wellinski und Dorothee Wenner vorgestellt. Die Filmkritikerin und Journalistin Margarete Wach wird für ihr Engagement für das polnische Kino und die deutsch-polnische Filmvermittlung gewürdigt. Im Anschluss feiert der Film 7 Uczuć / 7 Gefühle / 7 Emotions von Marek Koterski in Anwesenheit des Produzenten Włodzimierz Niederhaus, des Stardarstellers Robert Więckiewicz und des Komponisten Arkadiusz Grochowski seine Berlinpremiere.

Der Film 7 Uczuć / 7 Gefühle bekommt seinen Koterski-typischen surrealistischen Einschlag dadurch, dass alle Rollen bis in die kleinsten Nebenfiguren mit Erwachsenen besetzt sind. Die Hauptfigur, Adaś Miauczyński, erfährt von seiner Psychologin, dass er unzufrieden mit seinem Leben sei, weil er als Kind nicht gelernt habe, mit sieben elementaren Gefühlen umzugehen: Angst, Wut, Trauer, Freude, Ekel, Eifersucht und Scham. Miauczyński macht sich also auf eine Gedankenreise in seine Kindheit, in die Zeit der anbrechenden Pubertät.

Frauenblick auf Blumen

Monika Wrzosek-Müller

Tulpen

Manchmal fallen einem Bücher vom Himmel und sind genau richtig für den Moment, für die Jahreszeit und überhaupt. Genauso ist es mir ergangen, als ich das Büchlein von Zbigniew Herbert „Der Tulpen bitterer Duft“ in den Händen hielt. Dass ausgerechnet mein Lieblingsdichter, der Verfasser von „Herr Cogito“, sich mit der Geschichte der Tulpen und der Tulpenmanie beschäftigt, hat mich gleich für das Büchlein eingenommen. Hinzu kam, dass es in wunderschöner Form beim Insel-Verlag, mit gut ausgewählten Abbildungen hauptsächlich niederländischer Maler, erschienen ist. Die gute Übersetzung von Klaus Staemmler tut dem Text und vor allem dem Leser gut. Die Tulpe ist außerdem eine der schönsten Schnittblumen, man freut sich schon im Februar auf immer buntere und ausgefallenere Tulpensträuße; ich liebe Tulpen in allen Farben und Formen. Leider gedeihen sie in den sandigen Böden Brandenburgs nicht besonders, und selten kommen welche mehrere Jahre hintereinander, meistens muss man sie jedes Jahr neu pflanzen. Ich erinnere mich, dass ich manchmal 50 Tulpenzwiebeln im Herbst gesetzt habe und nur einige wenige dann im Frühjahr rauskamen. Doch auf den Märkten in der Stadt machen sie sich wunderbar, und ich muss mich immer beim Kaufen regelrecht bremsen. Und nun las ich über die Geschichte dieser wunderbaren Blume:

„Die Tulpe ist ein Geschenk des Orients, wie viele segensreiche und unheilvolle Geschenke […]. Der Name stammt aus dem Persischen und bedeutet Turban. Sie war eine seit Jahrhunderten geliebte und verehrte Blume in den Gärten Armeniens, der Türkei und Persiens. Am Sultanshofe veranstaltete man alljährlich Tulpenfeste […]. Ihr Auftauchen im Westen ist das Verdienst eines Diplomaten. Er hieß Ogier Ghiselin Busbecq und war Gesandter der Habsburger am Hofe Suleimans des Prächtigen. Er war ein gebildeter und wissbegieriger Mensch, schrieb pflichtgemäß erschöpfende diplomatische Berichte, sammelte aber mit noch größerer Begeisterung griechische Manuskripte, antike Inschriften und Naturalien. 1554 schickte er an den Wiener Hof Kaiser Ferdinand I. eine Sammlung Tulpenzwiebeln. Das war der unschuldige Anfang des Bösen.

Von dieser Zeit an verbreitet sich die Blume verblüffend schnell in Europa. […] Im gleichen Jahr (1561) bewundern die Gäste der Bankiersfamilie Fugger in deren Augsburger Gärten Beete dieser noch seltenen Blume, die etwas später in Frankreich, den Niederlanden und England erscheint, wo John Tradescent, der Gärtner Karls I., sich der Züchtung von fünfzig Tulpensorten rühmt. Eine kurze Zeit lang versuchen die Gastronomen, daraus einen Leckerbissen für vornehme Tische zu machen. In Deutschland aß man die Zwiebel in Zucker, in England dagegen scharf abgeschmeckt in Essig und Öl. Auch die schändliche Verschwörung der Apotheker, aus der Pflanze ein Mittel gegen Blähungen zu gewinnen, verlief glücklicherweise im Sande. Die Tulpe blieb sie selbst, ein Gedicht der Natur, der vulgärer Utilitarismus fremd ist… und so weiter, und so fort.“1

Typisch für Engländer, machen aus alles Pickels, schon damals; ich dachte die Sitte wäre aus Indien zu ihnen gekommen. Es scheint aber, dass es umgekehrt ist. Die Deutschen tendierten zu Kaffee mit Kuchen, auch mit der Tulpenzwiebel.

Wann die Tulpenzwiebeln in die Niederlande gelangten, weiß man nicht, doch schon Mitte des 16. Jhs. wurden sie erwähnt. Bestimmt aber trug der Botaniker Carolus Clusius zur Verbreitung und Bewunderung dieser Pflanze bei; er lehrte an der Universität Leiden und sich sehr für die Tulpe interessierte – bis Diebe sie ihm stahlen. Doch da war das allgemeine Interesse schon erwacht. Tulpen sind für Züchter besonders geeignet, weil sie eine unendliche Vielzahl von Formen und Farben entwickeln und sich mit relativ geringen Aufwand und auf kleinem Raum züchten lassen. Die Holländer rühmten sich ihrer Freiheit, einer unbesiegbaren Flotte und eben der Tulpen. Die Beschäftigung mit der Züchtung immer neuer, außergewöhnlicher Sorten von Tulpen wurde ihnen aber zum Verhängnis. Manche wurden noch reich durch den Handel mit den Tulpenzwiebeln, doch für die meisten endete irgendwann die Spekulation damit in einer Katastrophe. Irgendwann wurde die Beschäftigung mit immer neuen Tulpensorten zu einer Art Manie, zur Krankheit; sie setzte Anfang des 17. Jhs. an und dauerte mehr als ein Jahrzehnt.

Herbert vergleicht das Fieber der Tulpenmanie, das das Land befallen hat, mit einer Krankheit, mit einer Droge, von der es sich nicht befreien, erholen kann. „Das ganze Land ist mit einem Netz mehr oder weniger bekannter, geheimer und fast öffentlicher „Höhlen“ des Tulpenhazards überzogen. Dahinter steht keinerlei dämonische Kraft, sondern die schlichte Regel jedes großen Spiels, jedes mächtigen Lasters – möglichst viele Menschen hineinziehen und umgarnen. Weil man den Irrsinn nicht logisch begründen kann, braucht man zu seiner Verteidigung eine gute Statistik – so handeln alle oder fast alle, auch die Politiker. Eliminieren, die Zahl derjenigen vermindern, die abseits stehen, kritisch zu schauen, das Spiel verderben. Die Welt der Tulpomanen strebt danach, eine totale Welt zu werden.“2 Die Preise änderten sich mehrmals am Tag; immer tiefer wird die Kluft zwischen dem realen Wert einer Zwiebel und deren Preis auf den Auktionen. Es war wie eine große Börse für Zwiebeln, obwohl es offiziell nichts dergleichen gab. Die Manie befiel alle Klassen, alle Schichten der Bevölkerung, jeder versuchte, sein Glück mit der „goldenen“ Tulpe zu erhaschen. Dass dabei die Armen viel mehr riskierten, war natürlich klar. 1637 krachte es mächtig in der Tulpenwelt; der Höchstpreis für die Tulpenzwiebel wurde festgelegt; er betrug von nun an nur 50 Gulden und damit war der Spekulation und der Tulpenbörse ein Ende gesetzt. Danach folgte der erste moderne Börsencrash.

Nicht nur in Holland sorgten Tulpen für finanzielle Schwierigkeiten: In Frankreich ließ der Sonnenkönig Ludwig XIV. angeblich jedes Jahr vier Millionen Tulpenzwiebeln importieren und fast wäre daran sein Staat bankrottgegangen. Nach Brandenburg gelangte die Tulpe übrigens auch ganz früh, nämlich 1661; in dem Jahr zählte der Kurfürst von Brandenburg 126 verschiedene Tulpensorten in seinen Aufzeichnungen auf.

Immer noch, jedes Jahr im Frühjahr, fahren Tausende von Menschen nach Holland, um die riesigen Tulpenfelder zu bewundern. Die Tulpen auf den Blumenfeldern werden nicht für Schnittblumen gezüchtet; diese wachsen in Gewächshäusern, wo man ihr Wachstum viel besser kontrollieren kann. Die Tulpen auf den Feldern werden für die Zwiebeln gezüchtet, sie verblühen dann im Sommer, werden aus der Erde gezogen, getrocknet und für den Verkauf bereitgestellt. Ab Mitte April beginnt die Blütensaison auf den Feldern; es gibt große Tulpenfeste, Tulpenkorsos: Die Farben- und Formenpracht ist schier unendlich; die Felder erreichen beträchtliche Ausmaße, soweit das Auge reicht, gibt es Blütenmeer.

Ich bin eine regelrechte Tulpen-Fanatikerin; es gibt kaum eine andere Blume, die so gut in die Vase passt!

1 Zbigniew Herbert, Der Tulpen bitterer Duft, Insel Verlag, 2001, S. 20
2 Ebenda, S. 44

Siłaczki / Starke Frauen / Die Frauen der ersten Stunde

Ein Film über Frauenemanzipation in Polen vor 100 Jahren. Im Programm Treffen mit den Autoren des Films: Marta Dzido und Piotr Śliwowski. Bitte, komm’ verkleidet.
Film auf Polnisch mit deutschen Untertiteln.

Film o emancypacji Polek przed stu laty. W programie spotkanie z autorami filmu – Martą Dzido i Piotrem Śliwowskim. Przebierzcie się za emancypantki!

Mantegna & Bellini

Ewa Maria Slaska

Dla Danusi

Deutsch & English in Text

1 marca otwarta została w Berlinie wystawa superlatyw. Podczas konferencji prasowej nazwano ją wprawdzie tylko wystawą roku, ale czuło się, że mówcy, rozpływając się nad wartością wystawy, a więc tego, co przygotowali bądź opłacili, wiedzą, że mówią o wystawie dekady, a może stulecia. Jest w każdym razie spektakularna, niezwykła, nadzwyczajna, sensacyjna. To słowo pojawia się wielokrotnie i nader skutecznie, bo recenzje też piszą o sensacji.

Nota bene pan drugi z prawej, przewodniczący Towarzystwa Ubezpieczeń Od Ognia (Feuer-Sozietät) poinformował zebranych, że jego instytucja wydaje rocznie 1,5 miliarda euro na sponsorowanie popularyzacji sztuki. Och!

Gościa zamierzającego udać się na wystawę informuję, że zanim tam dojdzie czeka go przedostanie się przez rozległy plac budowy. Z tyłu widać już zbawcze napisy, że owszem Mantegna i Bellini, ale przed nami droga przez mękę. Na pociechę dodam, że jakoś się dojdzie. Idźcie wzdłuż płotów.

Potem już będzie coraz lepiej.

Wystawa zajęła również reprezentacyjny holl wejściowy Nowej Galerii Narodowej (Neue National Galerie) z piękną instalacją wodną Waltera de Maria, a ja słysząc to wyobrażałam sobie, że będzie nam dane doświadczać przyjemności, jakie mieli bogacze, którzy zamawiając dzieło sztuki, nie wieszali go bezdusznie na ścianie, lecz umieszczali je pomiędzy drogimi kwiatami, w otoczeniu drogocennych przedmiotów  i wkomponowywali je w gry wodne i ogrody…

Dzieło Waltera de Maria zniknęło jednak całkowicie, wodę wyłączono, kamienne baseny przykryto podłogami i dywanami, jeśli w salach były kiedykolwiek jakiekolwiek okna, to wszystkie zostały pokryte gęstą, intensywnie kolorową materią spowijającą sufity, podłogi i ściany. Zielenie, szarości, czerwień. Wystawa jest zbiorem coraz mniejszych szkatułek, zamykających nas w czarodziejskim świecie. Gdy potem wyjdziemy z muzeum, ze zdumieniem stwierdzimy, że tam na zewnątrz nadal trwają prace budowlane, a niebo jest niebieskie.

Co naprawdę wzrusza na wystawie jest maleńka informacja – Fotografujcie (przepraszam za jakość zdjęcia) i jak chcecie, to wyślijcie swoje fotografię na stronę #mantegnabellini (oczywiście jak wam się uda – mnie się nie udało, ale cóż bym ja tam miała wysyłać :-).

Podczas konferencji zostaliśmy dobitnie poinformowani, że galeria ma teraz super nowoczesną stronę, ale może jestem zbyt archaiczna, żeby odkryć jakieś jej nieopisane uroki, a zdjęcia (choćbym chciała) nie udało mi się przesłać, więc chyba wszystko jest nie dla mnie. Ale inni wstawili tam zdjęcia i filmiki, co wygląda bardzo ładnie. Poniżej filmik z wystawy w londyńskiej National Gallery, która poprzedziła tę naszą, berlińską.

Und hier (endlich) eine richtige Kritik auf Deutsch.

A ja od siebie dodam na koniec – piękna wystawa, czarodziejska, pozwala zapomnieć o stresie i zmartwieniach :-). Wielcy artyści, wielkie obrazy.

Alle Infos hier

Im Rathaus Kreuzberg

Foto-Begegnung

Land / Stadt       Analog / Digital     Polnisch / Deutsch

Elżbieta Kargol / Lupo Finto

01. – 21. März 2019 im Rathaus Kreuzberg, Yorckstraße 4-11
Vernissage Fr., 01.03.2019 um 19:00 Uhr

Unterschiedlicher könnten die Fotografien von Elzbieta Kargol und Lupo Finto nicht sein:

Elzbieta präsentiert eine Auswahl ihrer Momentaufnahmen – auf dem Land in Polen entstanden, analog und schwarz/weiß fotografiert – in Rahmen im klassischen Format 2 zu 3.
Lupo hat jedem Motiv ein „passendes“ farbiges Digitalfoto aus seiner umfangreichen Sammlung von „Street-Art in Berlin“ im Format 3 zu 4 auf Kapa-Platte gegenüber gestellt.
Dorota Kot hat diese beiden Fotograf*innen zusammengebracht,  mit ihnen das Konzept erarbeitet und die Organisation der Ausstellung übernommen.

Diese vielschichtige Begegnung ist ein Experiment, den Betrachtenden Vielfalt, Unterschiedlichkeit aber auch Gemeinsamkeiten verschiedener Fotogenres nahezubringen. Sie soll zum Nachdenken, aber auch zum Lachen anregen!

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Lupo Finto ist waschechter Berliner und (noch) ü50. Er arbeitet seit 2003 mit Digitalkamera und hat seit 2010 Fotoausstellungen vor allem zu Street-Art in Berlin und Osnabrück.
„Ich bedanke mich herzlichst bei den Street-Art-Künstler*innen, die mir schon viele schöne Momente in der manchmal doch tristen Stadt beschert haben.“
Kontakt: lupofinto@gmx.de

Als Elżbieta vor über 30 Jahren nach Berlin (West) kam, hat sie für sich die Welt der damals analogen Fotografie entdeckt. Die Suche nach den Motiven zieht sie seither nach Polen, wo sie vornehmlich das dörfliche Leben ins Bild setzt. Die meisten in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind von der Autorin selbst in der Dunkelkammer entwickelt und vergrößert worden.
Kontakt: e.kargol@web.de

Die Ausstellung wurde von
Städtepartner Stettin-Kreuzberg/Friedrichshain
organisiert

Der geniale Pole

Der Übertitel stammt von mir. Ich denke mir, er war einfach genial.
Eure Administratorin

Polnisches Institut Berlin

ausstellung
21 . 02 . | 19 . 00

VERNISSAGE: WITKACY. EIN GENIALER PSYCHOHOLIKER

AUSSTELLUNG: 21.02 – 29.03.2019
VERNISSAGE: 21.02.2019 | 19:00

In den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts schießen in Polen die Genies wie Pilze aus dem Boden. 1882 wird Karol Szymanowski geboren, zwei Jahre später der Maler Leon Chwistek und der Anthropologe Bronisław Malinowski. 1885 schließlich kommt Stanisław Ignacy Witkiewicz, kurz „Witkacy“ genannt, zur Welt.

Witkacy war zweifellos ein kreatives Universalgenie, ebenso wie Władysław Strzemiński und Leon Chwistek oder nach dem Zweiten Weltkrieg Tadeusz Kantor. Er war Maler, Fotograf, Schriftsteller, Philosoph und Performer. Auch das Leben selbst war für ihn künstlerisches Material.Witkacy quälte sich und andere – vor allem die Frauen, von denen er zeit seines Lebens abhängig war. Die künstlerische Vielfalt in Witkacys Schaffen resultierte aus der Unmöglichkeit, in einer einzigen Form alle Aspekte seiner Persönlichkeit artikulieren und zur Ruhe kommen zu können.

Witkacy war ein kompromissloser Provokateur und ein ostentativer Egoist. Er hasste beschönigende Masken und riss sich selbst die ab, die niemand sah. 1939 wurde Witkacy ein Opfer der Geschichte: Als nach der Wehrmacht auch die Rote Armee in Polen einmarschierte, nahm er sich am 18. September das Leben.

Kuratorinen: Maria Anna Potocka und Delfina Jałowik (Museum für zeitgenössische Kunst MOCAK in Kraków)

Veranstalter und Partner: Polnisches Institut Berlin, Polnisches Institut Düsseldorf, Tatra-Museum Zakopane und Museum für zeitgenössische Kunst MOCAK in Kraków

Eintritt: frei


Witkacy: Gefährlicher Bandit (ca. 1930) © Tatra-Museum Zakopane

Ort: Galerie des Polnischen Instituts,
Burgstr. 27, 10178 Berlin

Don Quijote überall

Don Kichot begleitet mich überall. Ich gehe in die U-bahn Station und was sehe ich dort – ein Konzert, der heute statt findet. Und ich kann nicht hin, bin schon verplant… Vielleicht wird aber eine(r) von Euch gehen können und mir / uns demnächst darüber berichten?

Gautier Capuçon
Berlin, Konzerthaus
Konzerthausorchester Berlin
Pablo González Dirigent
Gautier Capuçon Violoncello

Amalia Arnoldt Viola

Richard Strauss, „Don Quixote“ – Phantastische Variationen über ein ritterliches Thema op. 35

Zur Stimme von Miguel de Cervantes’ tragikomischem „Ritter von der traurigen Gestalt“ wird das vom französischen Star-Cellisten Gautier Capuçon gespielte Solo-Cello, das Richard Strauss in seinem „Don Quixote“ durch diverse halluzinierte Abenteuer schickt.

Karten vom 25 bis 66 €.


In Wikipedia findet man viel darüber, mehr als ich je erwartet hätte:

Don Quixote, Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35, ist eine Tondichtung von Richard Strauss für Solocello, Solobratsche und großes Orchester. Sie basiert auf dem Roman Don Quijote de la Mancha des spanischen Autors Miguel de Cervantes. Sie ist in Form einer Sinfonia concertante komponiert, mit einem Solocello, das die Figur des Don Quijote repräsentiert, sowie Bratschen-, Tenortuben- und Bassklarinetten-Solisten, die Sancho Pansa darstellen.

Strauss komponierte das Werk 1897 in München.

Die Uraufführung fand am 8. März 1898 im Kölner Gürzenich statt. Es dirigierte Franz Wüllner.

Die Partitur enthält ursprünglich kein Programm, doch hat der Komponist zu den einzelnen Abschnitten des Werks nachträglich kurze programmatische Erläuterungen zum besseren Verständnis verfasst.

Die zweite Variation schildert eine Episode, in der Don Quijote einer Schafherde begegnet und sie für eine herannahende Armee hält. Strauss setzt dissonantes Flatterzungenspiel ein, um das Blöken der Schafe nachzuahmen. Dies ist eines der ersten Vorkommen dieser Spieltechnik.

Instrumentation

Das Werk ist wie folgt besetzt: Piccoloflöte, 2 Flöten, 2 Oboen, Englischhorn, 2 Klarinetten in B (2. auch in Es), Bassklarinette, 3 Fagotte, Kontrafagott, 6 Hörner in F, 3 Trompeten in D, 3 Posaunen, Tenortuba (Euphonium) in B, Basstuba, Pauken, Triangel, große Trommel, Becken, kleine Trommel, Tamburin, Windmaschine, Harfe und Streicher.

Sätze

  1. Introduktion: Mäßiges Zeitmaß – Don Quichotte verliert über der Lektüre der Ritterromane seinen Verstand und beschließt, selbst fahrender Ritter zu werden
  2. Thema. Mäßig – Don Quichotte, der Ritter von der traurigen Gestalt
  3. Maggiore – Sancho Pansa
  4. Variation I: Gemächlich – Abenteuer an den Windmühlen
  5. Variation II: Kriegerisch – Der siegreiche Kampf gegen das Heer des großen Kaisers Alifanfaron
  6. Variation III: Mäßiges Zeitmaß – Gespräch zwischen Ritter und Knappen
  7. Variation IV: Etwas breiter – Unglückliches Abenteuer mit einer Prozession von Büßern
  8. Variation V: Sehr langsam – Die Waffenwache
  9. Variation VI: Schnell – Begegnung mit Dulzinea
  10. Variation VII: Ein wenig ruhiger als vorher – Der Ritt durch die Luft
  11. Variation VIII: Gemächlich – Die unglückliche Fahrt auf dem venezianischen Nachen
  12. Variation IX: Schnell und stürmisch – Kampf gegen vermeintliche Zauberer
  13. Variation X: Viel breiter – Zweikampf mit dem Ritter vom blanken Mond
  14. Finale: Sehr ruhig – Wieder zur Besinnung gekommen

An Cello Mischa Maisky, conductor Wolfgang Sawallisch. Man muss sagen bei diesem Konzert sieht der Cellist eigentlich genau so, wie man sich Don Quijote vorstellt.

Schönen Tag für euch alle – mit wunderbarer Musik!

Jacek Dehnel in Berlin

Polnisches Institut Berlin                        literatur                        11 . 02 . | 19 . 00

JACEK DEHNEL

Wir laden zu einem Gespräch mit Jacek Dehnel (geb. am 1. Mai 1980 in Gdańsk), einem berühmten polnischen Schriftsteller, Dichter und Maler ein. Zuletzt trat er als Ko-Autor des Drehbuchs zum Oscar-nominierten animierten Kunstfilm „Loving Vincent“ in Erscheinung, der weltweit Aufsehen erregte, weil er gleichzeitig Leben und Werk Vincent van Goghs in seiner Bildsprache filmisch nachstellte.

Der Schwerpunkt von Dehnels künstlerischem Interesse liegt in der Vergangenheit – sowohl stilistisch als auch thematisch, wo er sich u. a. auf den polnisch-jüdischen Zwischenkriegs-Klassiker Bruno Schulz bezieht.

Für sein Debüt “Żywoty równoległe” mit Laudatio von Czeslaw Milosz erhielt Dehnel 2005 den renommierten Literatur-Preis der Kościelski-Stiftung (Nagroda Fundacji im. Kościelskich), ein Jahr später wurde er mit dem Preis „Paszport Polityki“ (Polityka) in der Kategorie “Literatur” ausgezeichnet. Zu seinen wichtigsten Werken gehören „Lala“ und „Saturn. Schwarze Bilder der Familie Goya“ – beide Romane wurden von Renate Schmidgall ins Deutsche übersetzt. Dehnels Bücher erschienen auch in vielen anderen Sprachen.

Jacek Dehnel übersetzt auch selbst ins Polnische, u. a. Gedichte von Philip Larkin und Osip Mandelstam. 2008 erhielt Dehnel dafür vom Rat der Polnischen Sprache den Titel eines „Ehrenkonsuls für polnische Sprache“.

Moderation: Arkadiusz Łuba

Einlass: 18:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Galerie des Polnischen Instituts,
Burgstraße 27, 10178 Berlin

Tytuł zdjęcia

Am nächsten Tag, Dienstag 12. Februar beginnt um 14:00 Uhr im Institut eine Konferenz, bei der Jacek Dehnel als Vortraghaltende teilnimmt

Nationale Identität in Europa

Das Jahr 1918 stellt eine grundlegende Zäsur in der Geschichte Europas dar, zerfiel doch eine internationale und gesellschaftliche Ordnung, die letztlich bis auf den Wiener Kongress zurückging und vielen Menschen als unwandelbar schien. Während ein Teil der europäischen Gesellschaften die neue Ordnung, welche aus dem Chaos der Nachkriegsjahre entstand, als eine Katastrophe empfand, wurde das neuentstandene Staatensystem von Ländern wie Polen enthusiastisch begrüßt. Schließlich hatte das Land dem Zusammenbruch der Vorkriegsordnung nach 123 Teilungszeit seine neu gewonnene Unabhängigkeit zu verdanken.

Aus der Perspektive des frühen 21. Jahrhunderts mag das Festhalten am Prinzip des Nationalstaats oftmals anachronistisch erscheinen und doch zeigt nicht nur das Unabhängigkeitsstreben einzelner Regionen wie Katalonien, Flandern, Norditalien oder Schottland, sondern auch das Erstarken patriotischer Kräfte, dass der Nationalstaat alles andere als überholt ist. Betrachtet man dazu noch die gegenwärtige Situation der EU, welche sich in einem ungewissen Zwischenzustand zwischen Staatenbund und Bundesstaat befindet, stellt sich nun mit zunehmender Dringlichkeit die Frage, welche Rolle der Nationalstaat in der voranschreitenden europäischen Integration weiterhin spielen kann, spielen soll – und spielen darf.

Diese Fragen sollen den Ausgangspunkt für eine öffentliche Podiumsdiskussion bieten, die mit verschiedenen hochrangigen Denkern und Politikern besetzt und in drei Panels gegliedert ist:

Panel 1: Europäische Konzepte des Nationalstaats

Panel 2: Die polnische nationale Identität vor europäischem Hintergrund

Panel 3: Die Rolle der Nationalstaaten in der Europäischen Union

Veranstalter:
Instytut Zachodni in Poznań und Deutsche Nationalstiftung
in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin

Rosa Luxemburg & Paweł Adamowicz

Sie ist vor Hundert Jahre gestorben. Eine Jüdin, eine Polin, eine Frau, eine Geh-Behinderte. In der Tat viermal behindert. Oder gar fünf, sie war doch noch eine Linke.

In meinem Land verhasst wie die Pest. In Deutschland respektiert, viel mehr als in ihrem Heimatsland. Man hatte letztens ihre Gedenktafel vom ihren Haus in Zamość entfernt.
Geboren 1871, ermordet am 15. Januar 1919 in Berlin.

August Bebel Institur lädt heute, am Di 15. Januar um 18–22 Uhr zu einem Film & Diskussion ein.

Rosa Luxemburg – 100 Jahre danach

Die Person Rosa Luxemburgs bewegt ein Jahrhundert nach ihrem Tod noch immer die Gemüter. Der Film Margarethe von Trottas aus dem Jahr 1986 bringt sie uns nahe. Aber wie authentisch ist der Film? Was hat sie politisch vertreten und was hat sie uns heute noch zu sagen?
Mit: Ernst Piper (Historiker, Luxemburg-Biograf) und Franziska Drohsel (Juristin, ehem. Juso-Bundesvorsitzende)

Ort und Kooperationspartner: Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22 (U Schönleinstr.), www.moviemento.de l Eintritt: 5 €, Reservierung: Tel. (030) 692 47 8


Paweł Adamowicz – 1 Tag danach

Geboren 1965 in Gdańsk, am 13. Januar 2019 mit einem Messer während einer Wohltätigkeitsveranstaltung (Das Große Orchester der Weihnachtshilfe) ebenda niedergestochen; gestorben am 14. Januar 2019.

Adamowicz war von 1998 bis zu seinem Tod der Stadtpräsident von Danzig. Bis 2015 gehörte er der Bürgerplattform (Platforma Obywatelska) an, seitdem parteilos; gründete eine Wählervereinigung „Alles für Danzig“.

Seine Stadt verabschiedete sich von ihm am Abend seines Todestages (siehe Foto). Ähnliche Veranstaltungen fanden in vielen Städten in Polen statt, aber auch im Ausland, in Berlin, Budapest…

In Berlin gab es zuerst eine Schweigen-Zeremonie vor dem Brandenburger Tor und danach gingen wir (informell und illegal) zum Reichstag. Dort steht ein Fragment der Werftmauer aus Danzig mit einer Tafel zur Ehre der Solidarność. Sie wurde seiner Zeit von Paweł Adamowicz enthüllt.

Es war eine schöne Idee von polnischer Journalistin, Dorota Danielewicz (und auch ihr Foto unten), dass wir dorthin gehen. Und sogar die Berliner Polizei hat die Verlegung der Gedächtnisversammlung anerkannt.

Fragment der Danziger Werftmauer an der Rückseite des Deutschen Bundestags (Reichstag) wurde am 17. Juni 2009 von Paweł Adamowicz enthüllt


Znałam go, tak jak znało go wielu ludzi z Gdańska.
Chodził do tej samej szkoły, do której i ja (wcześniej, wcześniej) chodziłam (i do której uczęszczał też Donald Tusk) – I Liceum Ogólnokształcącego im. Mikołaja Kopernika, tuż koło bramy Stoczni Gdańskiej. Kilkakrotnie, gdy już mieszkałam w Niemczech, przyjeżdżałam na spotkania z nim. Omawialiśmy różne projekty polsko-niemieckie, które odbywały się (lub miały się odbyć i nie zostały zrealizowane) w Gdańsku i Berlinie. Kiedyś rozmawialiśmy o podobieństwach między tymi miastami, o ich osobnej pozycji, o roli, jaką odegrały w historii Niemiec, Polski, Europy i świata. Raz czy drugi widzieliśmy się w Berlinie, ostatnio podczas spotkania miast partnerskich w niemieckim Ministerstwie Spraw Wewnętrznych.

Ale może najmilsze wrażenie zostawił mi podczas pewnej niemal-że rodzinnej uroczystości w Ratuszu Gdańskim. Był 24 czerwca 2016 roku. Moi przyjaciele obchodzili 50 rocznicę ślubu. Oni i kilkanaście innych starych dobrych małżeństw. Ceremonię prowadził właśnie Paweł Adamowicz. Zachowywał się świetnie, swobodnie, serdecznie. Przemawiał, gratulował, ściskał, obejmował, całował w rękę lub w policzki, a potem, gdy nadeszła pora tańców –  tańczył. I nie był to taniec gwiazd, tylko serdeczna wspólnota prezydenta
i obywateli miasta, którym rządził (Foto Kasia Bogdanowicz).

Na pożegnanie z Panem Pawłem Adamowiczem przyleciał Donald Tusk.

“Unrast” Tokarczuk in Zitadelle Spandau

Seit ein paar Jahren gehen Monika Wrzosek-Müller und ich immer zu neuen Aufführungen von Elżbieta Bednarska. Ihr Theater ist eine skurille Mischung des Textes, der Choreografie und Akrobatik sowie ungewöhnlicher Raumnutzung. Sie arbeitet immer an den Grundlagen der Bücher der polnischen Autoren mittlerer Generation. Nach Innana in den Katakomben von Olga Tokarczuk und Hebronmauer von Andrzej Stasiuk, nahm Bednarska diesmal wieder ein Buch von Olga Tokarczuk an: Unrast (Bieguni).

See you in Zitadelle Spandau. Wir können (voraus)sagen – geht hin! Es lohnt sich.

Nach dem klicken an das Bild kann man sich eine pdf-Datei des Flyers speichern und alles in Ruhe lesen.

Spätere Notiz. Monika: Hervorragenes Theater!


Bei der Gelegenheit noch ein anderer kultureller Ratschlag für morgen für Polen und Polensfreunde in Berlin – Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy – Großes Orchester der Weihnachtshilfe 2019 in Werkstatt der Kulturen in Neukölln, Wissmannstr. 32. Ab 12:00 bis 23:59 Uhr.

Spätere Notiz. Ewa: Es war so angenehm, und dann diese Nachricht, dass unser Danziger Stadtpräsident, Paweł Adamowicz, während der Veranstaltung in einer recht-radickallen Attacke schwer verletzt wurde! Shame!