Tibor Jagielski: Co będzie? Was wird werden?

Tibor Jagielski – SprachCafé Polnisch 

Morgen / Jutro

Samstag 15. Juni, 18:00 Uhr Vernissage und Texte von Tibor Jagielski
Sobota, 15 czerwca o godzinie 18 – wernisaż i spotkanie autorskie z Tiborem Jagielskim

Ich weiß nicht, was Tibor morgen zeigen wird und was er uns vorliest . Ich habe hier (ganz / fast) zufällig etwas ausgesucht, um Euch überzeugen, dass man / frau morgen unbedingt ins polnische Sprachcafé kommen soll.

Nie wiem, co Tibor jutro będzie czytał i co pokaże. Wybrałam coś z jego ogromnego dorobku, który tu prezentowałam, po to, żeby zachęcić Was do przyjścia jutro do Polskiej Kafejki Językowej.

Schulzestraße 1, 13187 Berlin S-Bahn Wollankstraße

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Eine Seite, die ich auf der Strasse gefunden habe

Ewa Maria Slaska

Meine treuen Leser:Innen wissen, dass ich es liebe, die auf der Straßen gefundenen Buchseiten aufzulesen und deren Autorin / den Autor zu entdecken. Vor Jahren, aber schon in den Zeiten, dass dieser Blog funktionierte, war es wirklich eine akribische Aufgabe, die Autorin oder den Autor zuerst in Kritiken zu finden, oder mindestens vermuten, wer es sein kann und was für ein Werk es ist. Meistens ging ich am Ende in die Bibliothek oder kaufte ich das Buch. Jetzt ist es viel viel einfacher. Man sucht sich eine Zeile, gibt sie dem Google und schon ist des Pudelsrätsel gelöst, wie bei Goethe: Das also war des Pudels Kern!

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Freiheit Gleichheit Solidarność – neue Freifläche bei „Berlin Global“

Monika Wrzosek-Müller

(Eine ganz persönliche, subjektive Betrachtung)

Das ist eigentlich die Geschichte einer gefühlten Fremdheit, oder einer Leidenschaft, und deren Stationen im Leben von Menschen, die sich für die intensive, wirkliche und alltägliche Verständigung zwischen den Mitmenschen, vielleicht aber doch speziell zwischen Polen und Deutschen einsetzen und eingesetzt haben.

Auf jeden Fall durchbricht diese Freifläche bei Berlin Global, die am Freitag eröffnet und mächtig gefeiert wurde, die gewaltige steinerne Fassade des Kolosses Humboldt-Forum, eines Riesen, der immer noch nicht seinen Platz und seine Aufgabe gefunden hat. Die Ausstellung macht den Ort lebendig. Zur Eröffnung strömen vor allem junge Polen aus allen Richtungen, aber auch ein paar Veteranen der deutsch-polnischen Verständigung, ein paar Deutsche Freunde, Interessierte, Verlorene. Sie alle lassen sich das Konzept erklären, sind von der Farbigkeit und der gelungenen Inszenierung fasziniert. Sie lassen sich die Orte in Berlin vorführen, die mit Polen, der polnischen Geschichte, den polnischen Menschen verbunden sind, die Videos auf großen Bildschirmen mit Gesprächen, Aussagen von mehrheitlich Polen zu den Themen wie: Fremdheit, gefühlte, erlebte, Eingewöhnung, deutsch-polnische Beziehungen, Solidarność versus Solidarität im Leben, seit dem Krieg in der Ukraine und auch vorher…

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Frauenblick auf…

die Wohnanlage

Monika Wrzosek-Müller

Jeden Morgen ging sie mit dem Hund aus dem Haus und je nach Wetter bog sie links oder rechts ab. War es sehr sonnig und heiß ging sie nach links, da war es vormittags schattig und oft windig. Sie ging dann zwischen kunstvoll angelegten Parkflächen, die eben keine reinen Grasflächen waren; da sind diverse Bodendecker eingepflanzt, manche blühten schon, andere kamen später, auch verschiedene Blumen wie Iris und niedrig wachsende Rosenarten, aber auch Hortensien, Sommerflieder, Lavendelbüsche, verschiedene Arten von Storchenschnabel, Immergrün und vieles mehr. Diejenigen, die länger im Schatten lagen, gediehen eindeutig besser, sie wurden nicht von der Sonne verbrannt. Nach rechts lief sie, wenn im Winter, Frühjahr oder späten Herbst Licht- und Sonnenstunden weniger wurden. Eigentlich war die Bepflanzung ähnlich, wie auf der anderen Seite, die Sonneneinstrahlung setzte aber den Pflanzen oft so stark zu, dass sie manchmal schon in Juni ausgetrocknet und mickrig waren und es viele nackte Stellen gab.

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Reise nach Amerika (4)

Jacek Slaski

TAG 24 – NEW YORK

(…)

Die Subway brachte uns zurück nach Downtown, am Columbus Circle stiegen wir aus und gingen in den Central Park, jetzt stand ein Stimmungsaufheller auf dem Programmzettel, der Central Park Zoo. Wir laufen durch den Park, die Menschen lächeln, Influencer drehen kleine Videos, die Bäume blühen in herrlichen farben, die Squirell hüpfen herum, von der idyllischen Brücke über einem kleinen See kann man Schildkröten beobachten, die sich am Ufer sonnen. Es ist bestes Frühlingswetter. Im Café essen wir Burger und Fritten, God bless the United States of America!

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In Berlin ins Museum

Es tut sich viel in der Berłiner Museumslandschaft. In der Alten National Gallerie gibt es die grose Caspar-David-Friedrich-Ausstellung; in Barberini in Potsdam – Akte von Modigliani und im Altes Musem die Frauen der Antike.

Göttinnen und Gattinnen
Frauen im antiken Mythos

24.05.2024 bis 16.03.2025
Altes Museum

Monströs wie Medusa, schön wie Aphrodite, treu wie Penelope – viele Frauen der antiken Mythologie sind vor allem durch Stereotype weiblicher Rollenbilder bekannt. Inspiriert von einem Boom aktueller Lesarten der Mythen wirft die Antikensammlung einen neuen Blick auf die Göttinnen und Heldinnen.

Antike Mythologie fasziniert bis heute: Medusa, Kirke, Medea und Persephone – Neuerzählungen der Geschichten mythologischer Frauen sind in Romanen für Jugendliche und Erwachsene zurzeit beliebt. Die vorwiegend weiblichen Autorinnen geben den mythischen Frauengestalten eine eigene Stimme. So entsteht ein Perspektivwechsel auf Geschichten, die bislang vor allem durch Autoren der männlich geprägten antiken Gesellschaft überliefert sind.

Buste von Cleopatra und Julius Cesar; (c) Johannes Laurentius

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Reise nach Amerika (3)

Jacek Slaski

TAG 13 – BARSTOW, ROUTE 66, DEATH VALLEY

(…)

Barstow ist wie die Stadt aus dem ersten Teil des Animationsfilms “Cars”, ein Ort, an dem die Automobilkultur gelebt wurde und der, nun abgekoppelt von den großen Verkehrslinien, seiner Lebenskraft beraubt vor sich hin vegetiert. Werkstätten, Reifenhändler, Autohändler, Autozubehör-Shops und Autowaschanlagen reihen sich hier aneinander, dazwischen Leerstand, obdachlose Menschen und gähnende Leere. Ein trostloser Anblick. Die E-Mobilität ist in Barstow nicht angekommen, Teslas sieht man hier nicht, der Boden ist durchtränkt mit Öl, Diesel und Benzin. Hübsch gemalte Murals erinnern an die guten alten Zeiten, als hier die kolossalen Straßenkreuzer aus amerikanischer Produktion durchsausten. Wir sausen mit unserem Nissan davon. Goodbye Route 66. 

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