Polonia dla Gazy

Wiktor Pahl

Hejka droga Polonio! Organizujemy wydarzenie ze zbiórką pieniędzy na pomoc humanitarną dla Gazy. Będzie jedzenie (m.in. wegańskie pierogi ruskie!), muzyka, panele dyskusyjne, mały flohmarkt.

Serdecznie zapraszamy!🍉

Jako grupa polskich aktywistów i aktywistek na rzecz Palestyny, chcielibyśmy serdecznie zaprosić na wydarzenie “Polonia dla Palestyny – jeszcze Gaza nie zginęła”, które odbędzie się 28.04.2024 o godz. 18.00 w MaHalle (Waldemarstraße 110, 10997 Berlin).

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Die kleine große Welt

Monika Wrzosek-Müller

Eichwerder

Darüber habe ich schon ganz am Anfang meiner „Karriere“ bei Ewas Blog geschrieben; jetzt ist mir wieder so ein Fall passiert. Er gehört in die Reihe „Zufall oder Schicksal?“ Ich beschreibe das inzwischen als zufällige Schicksalhaftigkeit oder schicksalhafte Zufälligkeit, auch wenn ich eigentlich daran glaube, dass alles vielleicht einen tief verborgenen Sinn hat. Wir erkennen ihn erst Jahre später, wundern uns dann, fragen, was war damals, warum, wie ist das möglich? Irgendwo ist aber doch der sprichwörtliche Hund begraben.

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Ist es der Don Kichot?

Anne Schmidt & Ewa Maria Slaska

Anfang April 2024. Es ist gerade kalt. Gestern war es warm. Morgen wird auch warm werden, heute ist aber kalt. April halt. Auf Polnisch sagt man, kwiecień plecień, bo przeplata, trochę zimy, trochę lata. Deutsche sagen: April, April, der weiß nicht, was er will. OK, heute will er es kalt, windig und naß haben. Wir gehen minimalistisch essen in einem schłn minimalistisch eingerichteten Lunch- und Dinerrestaurant Mirari, Friedrichstraße 29 und dann zum Besselpark. Bessel war ein Astronom, der (lese ich) in der benachbarten Sternenwarte gearbeitet hatte. Es ist Kreuzberg, ich liebe diesen Stadtviertel und hat hier in der Nähe jahrelang gearbeitet. Nie habe ich von einer Sternenwarte hier gehört.

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Frauenblick auf Hunde

Monika Wrzosek-Müller

Hundeliebhaber: innen

Wie viel Mensch braucht ein Hund? Die Frage könnte man umkehren: Wie viel Hund braucht ein Mensch? Die erste Frage stellt Maike Maja Nowak in ihrem Buch, das von Begegnungen mit Hunden und ihren Menschen erzählt und sie schreibt: „Ich danke allen Hunden, die ich während meiner Arbeit kennenlernen durfte, obwohl ich ihnen nichts beibringen musste, weil sie ja selbst am besten wissen, wie es ist, ein Hund zu sein. Dafür konnte ich lernen, wie man ihnen stets dort begegnen kann, wo ihre Natur noch gesund ist – selbst dann, wenn diese vom Menschen völlig zerstört scheint. So gewann ich das Vertrauen darauf, dass in jedem Wesen etwas zu finden ist, das heil geblieben ist, wenn man nur seiner Natur folgt.“ Die zweite stelle ich mir immer wieder in unserem Park, wenn ich die Hundebesitzer beobachte, und ich würde sagen: das Problem sind eher wir, die menschlichen Wesen, und nicht die Hunde.

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Biste bescheuert…

Michael G. Müller

„Biste bescheuert…“ – ein ganz normaler Tag in Berlin

Ich stehe (für meine Verhältnisse) früh auf, weil ich vor zehn Uhr nach Pankow kommen muss – zu einem wissenschaftlichen workshop. Gut, ich stehe also in unserer Charlottenburger Wohnung rechtzeitig auf, esse ein schnelles Frühstück, schaue dabei auf den netten kleinen Park vor unserem Wohnkomplex und mache mich dann auf den Weg zur S-Bahn. Ich begegne gleich um die Ecke einer älteren Frau – habe sie schon öfter gesehen – mit langen grauen Haaren, etwas gehbehindert, eigentlich freundlich; diesmal wird sie von einer jungen Betreuungskraft (?) begleitet. Heute hat die Frau riesig lange rote Krallen auf ihre Finger gesetzt und sie beschwert sich laut. Die Betreuerin redet „vernünftig“ mit ihr; es geht um irgendeine Beschwerde, wegen derer die Frau unbedingt die Verbraucherzentrale anrufen will. Die Betreuerin bugsiert sie freundlich in die S-Bahn…

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Frauenblick auf Antalya (3)

Monika Wrzosek-Müller

Antalyas Umgebung: Termessos und Ariassos

Um von fast Meereshöhe auf 1100 zu kommen, braucht man einige Zeit und vor allem gute Straßen; heutzutage ist das auch kein Problem, aber wie haben sie das in der Antike geschafft, noch dazu riesige Steinblöcke transportiert, große Anlagen, Mauern, Aquädukte gebaut? Diese Fragen beschäftigen mich die ganze Zeit während dieses Ausflugs.

Wir fahren mit einem ältlichen Renault, der faucht und schwitzt und die Erhebungen vor sich eher nicht mag. Später, auf dem Rückweg wird alles leichter, immer wieder muss man bremsen.

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SprachCafé im Ohr

Pressemitteilung: 18.3.2024

Hallo, hier ist das SprachCafé im Ohr!
Das zweite Jahr des Projekts “SprachCafé im Ohr” für mehrsprachige Familien, ErzieherInnen, PädagogInnen und Lehrkräfte hat begonnen.
Das “SprachCafé im Ohr” ist ein auf drei Jahre angelegtes Projekt des Vereins SprachCafé Polnisch aus Berlin, das sich an alle richtet, die sich privat oder beruflich mit dem Thema Mehrsprachigkeit sowie mehrsprachige Erziehung beschäftigen. Es besteht aus kostenlosen telefonischen Beratungen in 14 Sprachen durch geschultes Beraterinnen-Team sowie aus internationalen FamilienCafés. Unsere Beraterinnen kommen aus verschiedenen Ländern, leben in Berlin und haben durch Beruf und Familie direkten Kontakt zu Fragen der Mehrsprachigkeit in ihren Communities.

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Delikatöse Bedrohung

Sabine der Martin
14.03.2024

https://www.sabine-de-martin.de Reblog

Ameisenköder, der wie ein Gesicht aussieht, mit roten Augen und Mund, auf einem Heizungsgitter


Du dachtest immer, dass es plötzlich passiert: alle Lampen gehen gleichzeitig aus, weil jemand über Nacht die Macht an sich gerissen und jetzt das Sagen hat. Willkürliche Verbote, keine Meinungsfreiheit mehr, Gefängnisse füllen sich mit Unschuldigen. Aber, kein Grund zur Sorge oder gar Vorsorge: so etwas passiert nur in Ländern, die vorher auch schon suspekt waren, und nicht bei uns.
Denn wir haben Delikatesse! Das ist nicht nur das bessere, sondern das beste. Delikatesse gibt es nur in Europa, oder in Ländern, die Europäer*innen besiedelt haben. Die Delikatesse ist sogar in Europa geboren, deshalb stolzieren wir. Auch wenn schon von Anfang an nicht alle einen Löffel in die Hand bekommen haben, und das bis heute so geblieben ist, gilt die Delikatesse bei den Privilegierten als Musterbeispiel der Gleichberechtigung und gut gefeit gegen alles Ungenießbare. 

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Shri Badrakali Amman Hindu Temple (Sri Lanka 2)

Johanna Rubinroth & Tanja Krüger

Eine maximal gekürzte Beschreibung aus Wikipedia: Ein Hindu-Tempel, der der Göttin Bhadrakali gewidmet ist, einer Version der Kali, errichtet in Trincomalee, Ostprovinz, Sri Lanka, der Teil einen alten und großen Komplex miteinander verbundener Schreine ist, alle errichtet im dravidischen Architektur-Stil. Der Tempel hat schon vor dem 11. Jahrhundert Pilger angezogen.

Die Beschreibung ist gekürzt, weil es voll von Nichtigkeiten ist, um zu verschleiern, dass – wie die Autorinnen meinen – die Hindus selber nicht wissen, wer und wann den Tempel errichtet hatte, und die prude Wikipedia Beschreibung vergisst zu erwähnen, dass es ein Kali-Schrein ist, das vor allem aus den Penissen gesteht. Und man weiß nicht genau, welcher Esel zu welchen Penis gehört, und welcher Mund welchen Kind verschluckt.

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