Reblog für eine Archäologin

Vor ein paar Wochen publizierte (rebloggte) ich HIER eine Fantasy-Liebes-Geschichte über Pompei und Ausbruch des Vesuvs vor 1940 Jahren. Jetzt lasse ich die Wissenschaft zum Wort. Und das erste, was die Wissenschaft uns sagt, ist es, dass der berühmteste Vulkansausbruch der Welt nicht am 24. August, wie bis jetzt vermutet, sondern eben im Oktober statt fand. Zwei Monate Unterschied. Für Archäologen kein Grund zu sorgen. Wir bewegen uns eh in der Zeitfenster von Jahren, Jahrzenten, Jahrtausenden oder gar mehr.

Werden die verkohlten Papyri aus Pompeji nun endlich entziffert?

Jene Schriftrollen, die beim Ausbruch des Vesuv zerstört wurden, könnten dank neuer Methoden lesbar werden. Womöglich befinden sich darunter verschollene Klassiker

Klaus Taschwer

4. Oktober 2019

Wann genau der Vesuv im Jahr 79 unserer Zeitrechnung ausbrach, ist fast 2000 Jahre später immer noch unklar. Erst vor einem Jahr stieß man bei Ausgrabungen in Pompeji auf ein Graffito, das vermutlich vom 17. Oktober des Jahres 79 stammt. Deshalb nimmt man nun an, dass die verheerende Eruption, die Pompeji, Herculaneum und zwei weitere Städte unter einer bis zu 25 Meter hohen Schicht aus vulkanischer Asche und Bimsstein begrub, am 24. Oktober stattgefunden haben dürfte.

Fast 1700 Jahre später begann man dort mit den wissenschaftlichen Ausgrabungen. Und bereits im Jahr 1752 entdeckte man bei Grabungen in Herculaneum eine Sammlung von etwa 1800 Schriftrollen. Fundort dieser bis heute einzigartigen Bibliothek war übrigens eine Villa, die dem Schwiegervater von Julius Cäsar gehört haben dürfte.

Einzige “erhaltene” antike Bibliothek.

Diese Schriftrollen, die heute zum Gutteil in der Biblioteca Nazionale di Napoli aufbewahrt werden, bilden die einzige bekannte Textsammlung der Antike, die sich als Ganze erhalten hat – aber eben nur in völlig verkohlter und entsprechend fragiler Form. Entsprechend brachten alle Versuche, die verkohlten Papyri wieder auszurollen, nicht wirklich brauchbare Ergebnisse. Zudem gehen Forscher davon aus, dass die noch sichtbare Schrift durch den Kontakt mit der Luft vollends verschwinden könnte.

Doch seit ein paar Jahren gibt es neue Hoffnung. 2016 gelang Forschern um Brent Seales (University of Kentucky) nämlich ein wichtiger Durchbruch: Sie schafften es, eine 1.700 Jahre alte, ebenfalls verbrannte hebräische Schriftrolle mit hochenergetischen Röntgenstrahlen so zu durchleuchten, dass der verborgene Text tatsächlich lesbar wurde. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Text aus dem biblischen Buch Levitikus.

Der “digitale Restaurator” Brent Seales erklärt, wie er die hebräische Schriftrolle lesbar machte.

Eine wahre Herkulesaufgabe.

Das neue Forschungsunterfangen, das der international führende “digitale Restaurator” alter Texte nun mit zwei Schriftrollen aus Herculaneum begonnen hat, ist freilich ungleich herausfordernder und, wenn das Wortspiel erlaubt ist: eine wahre Herkulesaufgabe.

Während die Tinte der hebräischen Schriftrolle feinste Metallpartikel enthielt und deshalb bei Röntgenbestrahlung relativ gut sichtbar wurde, hat man für die Schriftrollen aus Herculaneum Tinte auf Kohlenstoffbasis mit ganz wenig Blei verwendet – jedenfalls bei jenen Schriftrollen, die nun analysiert werden. Das mache es unmöglich, den Inhalt der Schriftrollen mit “normalen” Röntgenstrahlen sichtbar zu machen, so Seales.

Energiereiche Strahlen und KI

Er setzte deshalb auf besonders energiereiche Röntgenstrahlen der britischen Synchrotronstrahlungsquelle Diamond Light Force, wo in den letzten Wochen zahllose Scans der beiden antiken Schriftrollen gemacht wurden, die dem Collège de France gehören. Für die Analyse dieser Scans wird dann maschinelles Lernen eingesetzt.

Das ist eine Methode aus der KI-Forschung, bei der Software “trainiert” wird, um sich selbstlernend zu verbessern. Konkret soll der Algorithmus mittels vier Fragmenten, die ebenfalls durchleuchtet wurden, minimalste Unterschiede zwischen beschriebenen und unbeschriebenen Bereichen erkennen lernen.

Eines der vier Fragmente, das bei der Entzifferung helfen soll.

Griechisch oder Lateinisch?
Ob das auch tatsächlich gelingen wird, ist noch offen und wird sich wohl erst in den nächsten Monaten zeigen. Dann aber könnte die Methode für alle weiteren rund 1.000 Schriftrollen verwendet werden, die noch nicht völlig zerstört sind. Die wenigen identifizierten Schriftrollen waren übrigens auf Griechisch verfasst, was für die restlichen Papyri nicht gelten muss, wie der Papyrologe und Gräzist Dirk Obbink von der Uni Oxford erklärt, der beim Training der Algorithmen half.

Er ist besonders neugierig, was sich in den Rollen verbirgt und verweist unter anderem darauf, dass erst im Vorjahr ein neues historisches Werk von Seneca dem Älteren unter den Papyri aus Herculaneum entdeckt wurde. Obbink hofft, dass die noch unentzifferten Schriftrollen womöglich sogar verschollene Werke der Antike wie die Gedichte Sapphos oder die Abhandlung von Marcus Antonius über seine eigene Trunkenheit enthalten könnten. Letztere würde er besonders gerne lesen.

Reblog: Universum oder…

Fortsetzung vom gestern

Miroslav Stimac

… Was, wenn die Menschheit vorher vernichtet wird?

Niemand kann sagen, wie wahrscheinlich es ist, dass wir vernichtet werden, bevor wir eine Welt simulieren können. Sehr wahrscheinlich aber liegt es in unserer eigenen Hand. Denn wir leben auf einem relativ stabilen, sicheren Planeten (sei er nun physisch oder in der Simulation so modelliert), dessen Sonne noch etwa eine Milliarde Jahre einen akzeptablen Energie-Output liefern wird.

Größere gefährliche Ereignisse wie Explosionen von naheliegenden Supernovae oder riesige Asteroideneinschläge innerhalb der nächsten Millionen Jahre sind unwahrscheinlich. Somit bleibt als wahrscheinlichste Möglichkeit der Vernichtung der Menschheit der Einsatz gefährlicher Technologien, insbesondere für militärische Zwecke.

Und wenn wir nicht simulieren wollen?

Im zweiten Szenario fragt Bostrom sich: Wie wahrscheinlich ist es, dass die Menschheit sich gegen die Erschaffung einer Simulation entscheiden würde – auch wenn sie möglich ist? Denkbar ist, dass es als uninteressant oder ethisch nicht akzeptabel eingestuft und durch Gesetze und hohe Strafen verhindert würde. Dies findet Bostrom zwar vorstellbar, aber basierend auf bisherigen Erfahrungen unwahrscheinlich.

Ahnensimulation, also die Simulation der geschichtlichen Entwicklung menschlicher Zivilisationen über kurze oder lange Zeiträume hinweg, ist sowohl für Geschichtswissenschaftler als auch für Unterhaltungszwecke interessant. Viele unserer modernen Videospiele basieren auf Settings und Simulationen vergangener geschichtlicher Epochen, sei es nun bei Strategiespielen wie der Total-War-Reihe oder in Abenteuer- beziehungsweise Rollenspielen mit geschichtlichen Settings wie Assassin’s Creed.

Auch die Simulation von sozialen Interaktionen kleiner Gemeinschaften und Freundeskreise ist beliebt, wie man an der Sims-Spielereihe sehen kann. Die Geschichte zeigt zudem, dass man den Einsatz von Technologie auf lange Sicht kaum verbieten kann.

Wahrscheinlich leben wir selbst in einer Simulation

Das dritte Szenario beschreibt eine Zukunft, in der solche Simulationen technologisch möglich sind und von der Menschheit durchgeführt werden. Wenn dem so sein sollte, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass einige der simulierten Welten selbst dazu fähig werden, neue Simulationen zu erschaffen und auszuführen. Folglich leben wir wahrscheinlich in einer Simulation, und die Erschaffer unserer Simulation leben vermutlich auch in einer Simulation. Es ist laut dieser Hypothese sehr unwahrscheinlich, dass wir in der einen, ursprünglichen, physischen, nicht-simulierten Welt leben.

Und weiter?

Nick Bostrom schlussfolgert daraus, dass entweder vor uns Zivilisationen Simulationen erschaffen haben und wir somit höchstwahrscheinlich in einer Simulation existieren – oder keine Zivilisation es zuvor geschafft hat, Simulationen auszuführen, weil sie sich davor wahrscheinlich selbst vernichtet hat, was in diesem Fall auch uns vermutlich passieren würde.

Sobald eine Zivilisation die Fähigkeit erlangt, Ahnensimulationen zu erschaffen, wird sie Bostroms Hypothese zufolge viele solcher Simulationen durchführen. Somit erschafft eine physische Zivilisation viele Ahnensimulationen, von denen manche sich selbst so weit entwickeln werden, eigene Simulationen erschaffen zu können.

Aus Sicht der Wahrscheinlichkeitslehre ist es nach dieser Hypothese somit unwahrscheinlich, dass wir in einer physischen Welt leben. Es ist nur dann statistisch wahrscheinlich, dass wir in einer physischen Welt leben, wenn alle oder fast alle physischen Zivilisationen den technologischen Stand, selbst Ahnensimulationen zu erschaffen, nicht erreichen, weil sie sich davor selbst vernichten, und es deshalb im Universum mehr physische als simulierte Zivilisationen gibt.

Die finale Schlussfolgerung: Wir existieren wahrscheinlich in einer Simulation oder werden uns wie andere Zivilisationen vor dem Erschaffen der Simulationen selbst vernichten. Die Möglichkeit, dass wir die Ersten sind, die Simulationen erschaffen werden, ist zwar nicht ausgeschlossen, aber sehr unwahrscheinlich.

Gab es unsere Geschichte und gibt es dunkle Materie?

Wir wissen nicht, ob es unsere Menschheitsgeschichte tatsächlich gab oder die Simulation zu einem späteren Zeitpunkt begann und unser Geschichtswissen samt archäologischer Funde auf festgesetzten Startdaten der Simulation basiert. Vielleicht ist ein Teil unserer Geschichte nur eine Illusion.

Wann unsere Simulation gestartet wurde und welchen Zweck sie hat, können wir kaum beurteilen. Die Erschaffer könnten sie aus wissenschaftlicher Neugier oder für Unterhaltungszwecke betreiben. Sie könnten eine Simulation zum Zeitpunkt des Urknalls starten oder erst im Mittelalter und die davor liegende Geschichte, also die Antike und frühere Epochen, als festgelegte Startdaten wählen, ohne dass die Simulation je die Antike durchlaufen hat.

Anm. der Administratorin: Es gibt auf Polnisch ein Fantasy-Buch – Inanna von Julitta Mikulska – das erzählt, wir, denkende Menschen, in der Zeit der alten Sumeren (also vor ca. fünf Tausend Jahren) erschaffen wurden, als Roboter dh. Wesen, dazu bestimmt, Arbeit zu verrichten. Deshalb halten wir die Arbeit für das Götliche. Und dann sind unsere Erschaffer verschwunden und wir blieben, ein so zu sagen, menschlicher Überbleibser, eine Art von alten Besen, die ununterbrochen die Wassereimer schleppen…

Des Weiteren wissen wir nicht, ob das Universum wirklich so ist, wie wir es messen. Wir können nicht sagen, ob es wirklich dunkle Materie und dunkle Energie gibt und ob das Universum so groß ist, wie wir bisher annehmen. Vieles kann simuliert sein, wenn unsere Wahrnehmung von Computerprogrammen beeinflusst wird.

Phänomene in der Quantenphysik werden plausibel

Die Unschärfe in der Quantenphysik (siehe zum Beispiel die Heisenbergsche Unschärferelation) wäre im Zusammenhang mit der Simulationstheorie plausibel. Denn selbst ein zukünftiger Supercomputer kann nicht unendlich schnell rechnen, um unendlich genau zu simulieren. Deshalb wäre eine Unschärfe im Mikrokosmos ein eleganter Trick.

Gleiches gilt auch für das Phänomen, dass Quanten sich erst zum Zeitpunkt der Messung für eine Ausprägung ihrer Eigenschaften wie dem Spin entscheiden: Der Computer muss diese Entscheidung erst treffen, wenn es jemanden gibt, der die Beobachtung durchführt und sich für das Teilchen interessiert. Das ähnelt prinzipiell der bereits erwähnten Technologie Occlusion Culling in Videospielen.

Auch die Begrenzung der Lichtgeschwindigkeit, die mit etwa 300.000 km/s im Verhältnis zum Radius des beobachtbaren Universums von etwa 46 Milliarden Lichtjahren sehr gering ist, ist danach plausibel. Denn so kann der Supercomputer die Datenrate bei Messungen von kosmischen Ereignissen durch Beobachter wie uns Menschen elegant begrenzen.

Und so weiter. Lesen Sie HIER

Reblog: Universum oder willkommen in Matrix

Miroslav Stimac

Woher kommen das Leben, das Universum und der ganze Rest?

Reblog vom 12. September 2019

Erst kam der Urknall, dann entstand zufällig Leben – oder es war alles vollkommen anders. Statt Materie und Energie könnten Informationen das Wichtigste im Universum sein, und vielleicht leben wir in einer Simulation.

Eine Aufnahme der Feuerrad-Galaxie, die 21 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist.

Das Standardmodell der Kosmologie beschreibt ein Universum, das aus dem Nichts mit dem Urknall entstand und seitdem expandiert. Die Biologie geht davon aus, dass in diesem Universum Leben aus nicht lebendiger Materie zufällig hervorging und sich gemäß der Evolutionstheorie von Charles Darwin weiterentwickelt. Und jede Religion hat ihre eigene Erklärung. Doch es gibt noch alternative philosophische Modelle, von denen zwei besonders für Informatiker interessant sind.

Sie basieren auf der Annahme, dass nicht nur Materie und Energie, sondern auch Informationen zu den Grundbestandteilen des Universums zählen. Demnach war die Entstehung von intelligentem Leben kein Zufall, sondern wird vom Universum selbst oder einer Intelligenz außerhalb des Universums begünstigt. Eines der Modelle könnte sogar zu der Schlussfolgerung führen, dass Informatiker vom Universum gewollt sind.

Das Standardmodell der Kosmologie

Beide Modelle sind aus der Auseinandersetzung mit einigen Aspekten des Standardmodells der Kosmologie entstanden, das ich deshalb zuerst kurz erläutern möchte. Zeit und Raum sind danach zugleich mit dem Urknall entstanden. Seither dehnt sich das Universum aus.

Normalerweise würde man wegen der Gravitationskraft erwarten, dass der Raum immer langsamer expandiert und es sogar zu einer Umkehr kommen kann: das Zusammenfallen aller Masse zu einem Zentrum, was man als Big Crunch bezeichnet. Alle Materie müsste demnach im Laufe der Zeit in schwarze Löcher fallen, die wiederum durch die Gravitationskräfte miteinander zu einem einzigen riesigen schwarzen Loch verschmelzen und die Gesamtmasse des Universums an einem Punkt verdichten. Denkbar ist, dass danach wieder ein neuer Urknall stattfindet und ein neues Universum geboren wird.

Beobachtungen deuten jedoch auf das Gegenteil hin: Der Raum selbst expandiert immer schneller, was durch die Rotlichtverschiebung von entfernten Galaxien beobachtet werden kann. Um diese Beobachtungen mathematisch zu erklären, wurde die dunkle Energie erfunden. Sie muss laut Berechnungen etwa 68 Prozent der Gesamtmasse des Universums ausmachen. Was genau dunkle Energie ist, ist jedoch unbekannt – direkt gemessen wurde sie noch nicht.

Neben der dunklen Energie gibt es die sogenannte dunkle Materie. Sie wurde ebenfalls mathematisch aus der Beobachtung abgeleitet, dass es bei Weitem zu wenig sichtbare Materie (Sterne, Sternennebel und so weiter) gibt. Denn diese erzeugt nicht genug Gravitationskraft, damit die äußeren Bereiche der Galaxien die Formen haben, die wir beobachten. Daher geht man von der Existenz der dunklen Materie aus, die so genannt wird, weil man sie schwierig oder gar nicht beobachten beziehungsweise messen kann.

Berechnungen zufolge besteht das Universum zu etwa 95 Prozent aus dunkler Materie und dunkler Energie. Alles, was wir sehen – die Galaxien, Sterne und auch die messbare Energie in Form von elektromagnetischen Wellen wie dem Licht – sind also nur etwa fünf Prozent des Universums.

Wieso der Urknall stattfand und warum es mehr Materie als Antimaterie gibt, kann mit dem Standardmodell der Kosmologie noch nicht erklärt werden. Die gewöhnliche Materie in unserem Universum besteht aus Atomen, deren Kerne elektrisch positiv geladen sind und um die sich negativ geladene Elektronen in bestimmten orbitalen Bahnen bewegen. Daneben gibt es auch freifliegende Elektronen und ionisierte Atome, die nur aus dem positiv geladenen Kern bestehen. Antimaterie ist im Universum sehr selten und besteht aus elektrisch negativ geladenen Kernen und positiv geladenen Elektronen, die man Positronen nennt. Antimaterie ist somit umgekehrt elektrisch geladen wie Materie.

Wenn man sie zusammenbringt, verwandeln sich beide in pure Energie, was Einstein mit der berühmten Formel E = mc² beschrieben hat. Ein Gedankenspiel: Würde man ein Gramm Antimaterie mit einem Gramm Materie kombinieren, würden etwa 1,8 x 10 hoch 14 Joule Energie freigesetzt werden. Das entspricht in etwa dem chemischen Brennwert von vier Millionen Kilogramm Erdöl. Deshalb wird in vielen Science-Fiction-Filmen Antimaterie als Energieträger für Raumschiffe verwendet.

Statistisch ist zu erwarten, dass nach dem Urknall gleich viel Materie und Antimaterie entstanden wären und diese sich gegenseitig aufgehoben, das heißt in pure Energie umgewandelt hätten.

Leben – einfach nur Glück?

Zum Glück für uns gab es aber anscheinend mehr Materie als Antimaterie, so dass wir in einem Universum leben, das Materie enthält – und dies ist wiederum eine Voraussetzung für die Bildung von Sternen, Planeten, Molekülen und somit Leben. Auch ein Glück ist, dass das Universum weder zu heiß noch zu kalt ist. Noch viele andere Faktoren sind so kalibriert, dass sie unsere Existenz ermöglichen, etwa die Gravitationskraft.

Es stellt sich die Frage, ob das Universum zufällig entstanden und zufällig so parametrisiert ist, dass sich intelligente Lebensformen entwickeln konnten, die über das Universum nachdenken können. Manche Wissenschaftler vermuten, dass es viele Universen gibt und die meisten dieser Universen kein Leben ermöglichen. Wir hätten demnach einfach das Glück, in einem lebensfreundlichen Universum zu existieren.

Der Philosoph und Astrophysiker Nick Bostrom ist mit dieser Erklärung nicht zufrieden. Er ist primär Philosoph, doch er studierte auch Astrophysik und hat einen Master im Themenbereich Computational Neuroscience am King’s College (University of London). Er hat eine Alternativhypothese entwickelt. Er ist der Ansicht, dass sie absichtlich geschaffen wurde – zu wissenschaftlichen Zwecken oder zur Unterhaltung. Seiner Hypothese zufolge leben wir in einer Simulation. Und sehr wahrscheinlich werden wir laut Bostrom selbst in der Zukunft Simulationen von Zivilisationen erschaffen.

Bostrom ist Professor an der philosophischen Fakultät der Universität Oxford. Schon im Jahr 2003 erregte er mit seiner Simulationshypothese Aufsehen. Zu den Anhängern dieser oder verwandter Simulationshypothesen zählen unter anderem Elon Musk, Mitbegründer von Tesla und Gründer von SpaceX, und Tom Campbell, Physiker, Bewusstseinsforscher und ehemaliger Mitarbeiter bei der Nasa. Ein aufgezeichnetes Gespräch mit Elon Musk über die Simulationshypothese gibt es hier. Tom Campbell erklärt in diesem Video, wieso er die Hypothese plausibel findet.

Mit Simulation ist gemeint, dass alles simuliert ist, also das Leben, unser Bewusstsein und alle Wahrnehmungen von der angeblich physischen Welt, die demnach nicht wirklich physisch existiert, sondern eben simuliert wird. Das leitet Bostrom als wahrscheinlichste Annahme her, indem er drei Szenarien durchspielt, von denen seiner Ansicht nach mindestens eines eintreten muss.

Simulation ist unmöglich oder wir werden davor vernichtet – unwahrscheinlich

Das erste Szenario spielt die Annahme durch, dass die Simulation des menschlichen Bewusstseins technologisch unmöglich sei oder die Menschheit vernichtet würde, bevor sie in der Lage wäre, eine solche Simulation zu erschaffen. Betrachtet man die rasanten Fortschritte der Computertechnologie und insbesondere von Videospielen sowie die Zeit, die uns bleibt, um sie weiterzuentwickeln, sieht es danach aus, dass dieses Szenario unwahrscheinlich ist.

Die ersten Videospiele wie Pong (1972 von Atari veröffentlicht) oder Space Invaders (erschienen 1978, programmiert von Tomohiro Nishikado und vertrieben von Taito) waren sehr simpel, weil wegen geringer Rechenleistung und Speicherkapazitäten komplexe Spiele nicht möglich waren.

Pong bestand aus nur drei Objekten, zwei Balken und einem Ball. Die Simulation des Bewegungsverhaltens des Balls erforderte nur wenige Inputvariablen wie den Einfallswinkel des Balls auf den Balken und die vertikale Bewegungsrichtung des Balkens. Im Vergleich dazu stellen moderne Spiele wie Elite Dangerous (erschienen 2014), das – für ein Spiel – relativ gelungen den Aufbau der Milchstraße simuliert und dessen Simulation etwa 400 Milliarden Sterne, Planeten und Monde umfasst, gigantische Fortschritte dar. Zwischen Pong und Elite Dangerous liegen nur 42 Jahre – sehr wenig im Vergleich zum geschätzten Alter des Universums von etwa 14 Milliarden Jahren.

Uns bleiben noch viele Millionen Jahre Zeit …

Unsere Sonne wird in etwa 5 Milliarden Jahren zum roten Riesen werden und die Erde verkohlen. Schon davor wird es zwar auf der Erde wegen der höher werdenden Leuchtleistung der Sonne ungemütlich werden, aber vermutlich haben wir noch etwa eine Milliarde Jahre Zeit, bis wir auf einen anderen Planeten umsiedeln sollten.

Das Mooresche Gesetz besagt, dass sich die Anzahl der Transistoren auf einem Chip bestimmter Größe alle 12 bis 24 Monate verdoppelt, was ungefähr auch zu einer Verdopplung der Rechenleistung führt. Doch auch wenn die Verdopplung etwas langsamer stattfindet, spielt das keine Rolle, angesichts von vielen Millionen Jahren Zeit. Es ist somit nur eine Frage der Zeit, wann die Rechenleistung von Computern ausreichen wird, um Simulationen des menschlichen Bewusstseins zu erschaffen.

Man schätzt, dass die Informationsverarbeitungsleistung des menschlichen Gehirns einer Rechenleistung von etwa 10 hoch 16 Rechenoperationen pro Sekunde entspricht, vielleicht auch 10 hoch 17 Rechenoperationen. Gemäß dem Mooreschen Gesetz wird diese Rechenleistung relativ bald mit Computern realisierbar sein, und wenige Jahrzehnte später wird die Rechenleistung ausreichen, um Milliarden Menschengehirne zu simulieren, also die gesamte Menschheit.

Ein Bewusstsein braucht keinen Körper

Die Annahme, dass die Menschheit simuliert werden könnte, beruht auf der Hypothese der Substratunabhängigkeit. Sie besagt, dass ein Bewusstsein kein bestimmtes Trägermedium benötigt, sondern austauschbar ist. Das heißt, es spielt keine Rolle, ob die Gedanken durch Aktivitäten in neuronalen Netzen eines biochemisch arbeitenden Gehirns oder in Computern entstehen. Dies beschreibe ich später noch ausführlicher.

Auch Objekte wie zum Beispiel einen Stein kann man beliebig genau simulieren. Zwar besteht ein Stein aus einer großen Anzahl von Atomen, und auch mit zukünftigen Supercomputern wäre es unmöglich, alle Atome der Erde in Echtzeit zu simulieren – aber das ist gar nicht nötig. Es genügt, die Atome erst dann zu simulieren, wenn jemand ein Objekt wie den Stein mit Instrumenten genauer betrachtet.

Wenn man den Stein gut genug simuliert, so ist er aus Sicht eines Beobachters nicht von einem echten Stein unterscheidbar. Zwar besteht ein echter Stein aus physischer Materie und ein simulierter Stein aus Informationen, aber ist für den Beobachter unerheblich, weil seine Beobachtung eine Informationsverarbeitung ist. Seine Sinne nehmen Daten auf und sein Gehirn, egal ob physisch oder simuliert, verarbeitet diese zu Informationen und Wissen.

Ansonsten genügt es, die aktuell optisch wahrnehmbaren Eigenschaften des Steins zu simulieren, wofür es wenig Rechenleistung braucht. In Videospielen wird dies bereits gemacht, beispielsweise mit der Technik Occlusion Culling: Man muss nur die Objekte präzise berechnen und rendern, die im Sichtfeld des Spielers sind.

Die Schlussfolgerung ist demnach, dass früher oder später die Simulation von Bewusstsein und somit von Zivilisationen möglich sein wird. Simuliert man Bewusstsein und dessen Wahrnehmungen von der Welt, kann man ganze Welten erschaffen. Wir könnten ganze Planeten und Galaxien in der Wahrnehmung des Bewusstseins simulieren, ohne diese kosmischen Objekte physisch erschaffen zu müssen.

Aber was, wenn die Menschheit vorher vernichtet wird?

Fortsetzung folgt morgen

Reblog: Unser Staubsauger! Wer hätte es gedacht?!

Internet der Dinge

Das verrät Ihr kaputter Staubsauger noch alles über Sie.

Ausrangierte Smarthome-Geräte landen auf eBay-Kleinanzeigen, dem Flohmarkt oder im Müll. Oft haben sie noch viele Daten über ihren Vorbesitzer gespeichert. Ein Hacker hat Dutzende gebrauchte Geräte gekauft – und Erstaunliches gefunden.

Von Judith Horchert, Zehdenick

Alles fing damit an, dass Dennis Giese sich im Jahr 2017 einen Staubsaugerroboter kaufen wollte. Der sollte Gieses kleine Wohnung in Darmstadt säubern, aber weil Giese Spezialist für IT-Sicherheit ist, interessierte ihn nicht nur, ob sein Gerät ordentlich Wollmäuse entfernt. Er wollte wissen, welche Informationen so ein Roboter über seine Nutzer sammelt und an den Hersteller weitergibt. Und das war nicht wenig, wie er später in einem Vortrag auf einem Hackerkongress zeigte.

Doch wie viele der gesammelten Informationen verbleiben auf den Geräten selbst – und was kann man noch auf alten Gadgets finden, die beispielsweise im Internet gebraucht verkauft werden? Giese begann einzukaufen.

Die Geräte von deutschen Nutzern kaufte er auf Onlineportalen. In Boston, wo er ebenfalls zur Cybersicherheit forscht, begab er sich auch offline auf Shopping-Touren: “Da gibt es Technik-Flohmärkte, da findet man einiges. Das meiste habe ich aber in Deutschland gekauft”, sagt er.

Dennis Giese hat inzwischen mehr als 200 smarte Geräte auf Datenreste untersucht

(c) Thorsten Schröder CC-BY 2.0

Rund 200 smarte Geräte besitze er inzwischen, neu oder gebraucht. Staubsauger und Überwachungskameras, Media Player und Drohnen, Kühlschränke, Router, Waschmaschinen und Geschirrspüler sind dabei. “Oft werden die kaputt angeboten, zum Beispiel mit einem Wasserschaden oder einem defekten Motor”, so Giese. “Das ist mir völlig egal, ich will eh nur an die Hauptplatine.” Und die hat es mitunter in sich.

WLAN-Passwörter im Staubsauger, Pornos auf der Playstation

Giese hat zum Beispiel Geräte erworben, die von ihren Vorbesitzern gar nicht zurückgesetzt worden sind. Auf einem Media Player fand er etwa nicht nur eine umfangreiche Porno-Sammlung, sondern auch die E-Mail-Adresse des früheren Besitzers, die mit Googles Play Store verknüpft war.

Als er in der Uni von dem Fund berichtete, erzählte ihm ein Kommilitone, auch er habe auf einer gebrauchten Playstation 3 einmal jede Menge “Erwachsenenfilme” gefunden. Gieses Professor riet ihm, sich nicht durch die Daten des fremden Nutzers zu wühlen, sondern es beim bloßen Fund zu belassen. Das sah Giese auch so.

Dass auf alten Geräten – etwa gebrauchten Festplatten, Rechnern oder Handys – oft noch jede Menge Daten schlummern, ist nicht neu, schon gar nicht in der Hackerszene, bei deren Sommercamp Giese seine Funde vorstellt. Doch gerade bei Smarthome-Geräten bleibt die Gefahr für die Nutzer oft abstrakt: Was kann ein Haushaltsgerät schon über mich wissen?

Auf smarten Kameras fand Giese Videoschnipsel, auf Staubsaugerrobotern Karten der zuvor gesaugten Wohnung. Und weil es sich um smarte Geräte handelt, kam er mindestens an die WLAN-Zugangsdaten – womit sich manchmal viel anfangen lässt. “Viele Menschen benutzen ihr Passwort für mehrere Dienste, und dieses Passwort habe ich dann”, sagt Giese. “Und wenn man eine smarte Glühbirne in den Müll wirft, sollte man dran denken, dass ein technisch versierter Nachbar darüber theoretisch an die WLAN-Zugangsdaten kommen könnte. Und damit hätte er Zugang zum Heimnetzwerk.” Schließlich arbeite er selbst mit bekannten Methoden, im Grunde sei das alles nichts Neues – nur würde die Anzahl der vernetzten Geräte in den Haushalten zunehmen.

WLAN-Daten führten den Hacker zur alten Wohnung des Staubsaugers

In manchen Fällen war es Giese sogar möglich, anhand der WLAN-Zugangsdaten herauszufinden, wo der vorherige Besitzer wohnt. Ein Staubsaugerroboter kam aus Magdeburg, einer aus Hanau. “Bei dem aus Hanau waren zwei WLANs registriert. Mithilfe der Google-Lokalisierungs-API konnte ich bis auf 13 Meter genau herausfinden, wo die Wohnung sein musste”, sagt der Forscher. Das habe sich dann leicht verifizieren lassen, weil im Namen des WLANs ein Teil der Adresse auftauchte.

Keineswegs ist es immer die Schuld der Nutzers, dass auf den Geräten noch viele Daten liegen. Laut Giese ist es oft so, dass ein “sauberes Löschen” für den Nutzer gar nicht möglich ist. Das hänge damit zusammen, welcher Speicher in dem Gerät verbaut sei. “Wenn ich Geräte kaufe, treffe ich meistens auf eine dieser drei Möglichkeiten: Entweder wurde gar nichts zurückgesetzt oder die Nutzer haben es zwar versucht, aber nur oberflächlich etwas gelöscht, beispielsweise die WLAN-Daten. Im dritten Fall haben die Hersteller geschludert, weil sie eine komplette Datenlöschung unmöglich machen”, so Giese.

Den Betroffenen hilft diese Einsicht wenig – schließlich ist jede dieser Varianten unangenehm. Und auch Giese hat keine Lösung für das Problem: “Es wäre aber schon ein erster Schritt, wenn sich die Leute bewusst wären, was so ein Gerät speichert und dass darauf noch einiges zu finden sein kann.”

Er rät davon ab, gebrauchte smarte Haushaltsgeräte zu verkaufen oder weiterzugeben, sofern der Nutzer keine Vorstellung davon habe, welche Informationen sich darauf noch befinden. Oder wenn man nicht mehr in der Lage ist, die Daten zu löschen: “Oft geht das ja gar nicht, weil das Gerät defekt ist.” Da sollte sich jeder Nutzer überlegen, ob er es wirklich “an Bastler” verkaufen möchte – denn “Bastler” sind eben auch so Leute wie Giese. Nur nicht immer mit guten Absichten.

Reblog: Mentona

Pojutrze lecę do Nicei, a potem jedziemy z Iwoną do Mentony.
Dziękuję, moja kochana!
Reblog wpisu z 10 lutego 2018 roku.

Ewa Maria Slaska (tekst) i Iwona Schweizer (inspiracja i sponsoring)

Menton czyli Mentona, miasto na Lazurowym Wybrzeżu we Francji. Pewnie bym nawet nie wiedziała, że istnieje, ale podczas zbierania materiałów do książki o rodzinie wypłynęło zdjęcie pradziadków, już w podeszłym wieku, na bulwarze w Mentonie.

I jak to zwykle w takich wypadkach bywa, niedługo później przyjechała przyjaciółka „z Ameryki” czyli Iwona, współautorka tego wpisu, obejrzała moją książkę o cmentarzach i powiedziała, „a w Mentonie jest na cmentarzu taki biały anioł, to grób Polki, Lewandowskiej”. A potem przysłała dwa zdjęcia.

Właśnie minęło 107 lat od jej śmierci.

Zaglądam do Wikipedii i znajduję skąpą notatkę o mieście. Połowę wpisu stanowi informacja o pochowanych tu Polakach. Grzebano ich na dwóch sąsiadujących ze sobą wzgórzach – cmentarzu Trabuquet czyli Katapulty i cmentarzu Vieux Château – Starego Zamku. Średniowieczny zamek w Mentonie wybudowano na wzgórzu zwanym Colla Regna, 78 m nad poziomem morza. W ciągu trzech wieków przechodził różne koleje losu i został ostatecznie opuszczony w 1650 roku. Ruiny, znacjonalizowane w czasie Rewolucji, zakupiła gmina Mentona w 1807 roku z przeznaczeniem na cmentarz. Zdjęcie grobu Lewandowskich jest wizytówką i miasta, i samego cmentarza na Wzgórzu Zamkowym.

W 1873 roku, pisze Wikipedia, w Mentonie zmarł Władysław Krasiński, najstarszy syn Zygmunta Krasińskiego. W 1880 roku zmarł tu zesłaniec i pisarz Bronisław Zaleski, a 18 marca 1899 roku – Izabella Działyńska i w tym samym roku – Feliks Kołyszko, jeden z przywódców Powstania styczniowego na Litwie. Pochowano tu także takich polskich malarzy jak: Konstanty Przecławski i Władysław Hirszel.

O Lewandowskiej Wikipedia nie wspomina, a, mimo iż kęs czasu już upłynął od wizyty Iwony w Berlinie, autorka zdjęć i duchowa współautorka tego wpisu nadal nie znalazła notatek z wycieczki na Riwierę w maju 2015 roku. Szukam więc w internecie.

Niemal natychmiast znajduję hasło l’tombeau de lewandowska. Zdjęcie już znam, bardziej interesuje mnie podpis, ale i on niewiele wnosi do tego, co już wiem: Grave of the Polish Lewandowska family in the cemetery of Menton (Alpes-Maritimes, France), with an allegory of the Resurrection.

Czyli nie Anioł tylko Rezurekcja (duszy? ciała? utraconej ojczyzny?) i nie grób Janiny, lecz całej familii Lewandowskich. Znajduję jeszcze jedno zdjęcie. W tle zdjęcia Iwony są Alpy, a tu w dole widać Morze Śródziemne. Niezwykła jest lokalizacja grobu a przeto i samej rzeźby, sugerująca, że dusza nieśmiertelna wyrywa się właśnie teraz, w tej chwili do lotu ku niebu.

Na cmentarzu pochowano mnóstwo sławnych osób, w tym słynnego grafika Art Nouevau, Aubreya Beardsleya. Urodził się w roku 1872, zmarł w wieku lat 26 w Mentonie. Ilustrował Salome Oskara Wilde’a, a jego prace są symbolem stylistyki secesyjnej. Zmarł na gruźlicę i przychodzi mi do głowy, że mogło tak być, że do Mentony przyjeżdżali gruźlicy, żeby tu umrzeć. A mój pradziadek, znany lekarz warszawski, był specjalistą chorób laryngologicznych i płucnych, jeździł do słynnego Davos, żeby się zaznajomić ze stosowaniem zabiegu odmy płucnej i to on zastosował ją po raz pierwszy w Polsce. Niewykluczone, że taki pan, nawet jadąc na wakacje, coś tam przy okazji chciał zobaczyć, co wiązało się z jego profesją.

Janina z Jełowickich Lewandowska żyła 27 lat i przypuszczam, że podobnie jak Beardsley zmarła w Mentonie na gruźlicę. Moje przypuszczenie potwierdza zbąszyński poradnik turystyczny online, którego autorem jest Roman Rzepa: Mentona była ulubionym miejscem wypoczynku dla ludzi majętnych chorych na gruźlicę. Łagodny klimat korzystnie wpływał na organizm zmęczony walka z chorobą. (…) Na cmentarzu w Menton znajduje się przepiękny nagrobek Janiny z Jełowickich Lewandowskiej. Jest to dzieło Donato Barcaglio, znanego rzeźbiarza włoskiego, laureata licznych nagród tak w Europie, jak i w Ameryce, a także właściciela największej pracowni rzeźbiarskiej w Mediolanie. Pomnik ma formę masywnego, elegancko zdobionego sarkofagu z otwartym wiekiem, z którego ulatuje piękna, spowita w miękki całun, postać młodej kobiety. Identyczna rzeźba znajduje się na Powązkach.
Jak już wiemy, ta kobieta to Zmartwychwstanie – Rezurekcja. Sprawdzam informację o Powązkach i zaiste – rzeźba Barcagalio zdobi tu grób Lusi (Heleny) Raciborowskiej (1881-1899). Dziewczyna była jeszcze młodsza niż Janina i żyła zaledwie 18 lat. „Sowa”, autor bloga o Powązkach pisze: Jest to chyba najpiękniejszy pomnik Starych Powązek, chociaż (niestety) ani on polski, ani – w skali świata 😉 – jedyny. O pięknej, spowitej w miękki całun, postaci niewieściej (co cytował już Rzepa) autor pisze dalej: Ręce ma złożone w geście modlitwy, a zarazem zachwytu, twarz pełną szczęścia i radości zwróconą ku niebu. Jakże się tu bowiem nie cieszyć: oto zabrzmiały dźwięki trąb anielskich i bezgrzeszna (z pewnością 😉), niespełna osiemnastoletnia Lusia unosi się do Raju.

Janina też.

„Sowa” pisze dalej:

Nagrobek ten doskonale pokazuje, na co było stać rzeźbiarzy włoskich przełomu XIX/XX w. Cała kompozycja pełna jest dynamiki i ruchu, podkreślonych przez rozwiane szaty zmartwychwstałej, układające się w miękkie fałdy. Artyście udało się niemal ożywić kamień, gdyż postać Lusi, choć wykonana przecież z twardego marmuru, sprawia wrażenie lekkiej, jakby naprawdę unoszonej przez niebiańskie powiewy. Cała scena zdaje się uchwyconą niczym na fotografii, świadcząc o perfekcyjnym warsztacie artysty.

Podziwiać należy nie tylko mistrzostwo dłuta, ale i hmm… „inżynierii rzeźbiarskiej”. Figura zmarłej jest bowiem mocno odchylona od pionu, a jednocześnie przymocowana do podłoża na dosyć niewielkiej powierzchni. Cała ta konstrukcja wytrzymała jednak niemal sto lat i dopiero na początku XXI w. konieczna była pilna interwencja konserwatorska, gdyż sarkofag zaczął pękać.

Właśnie dynamika rzeźby Barcaglia zdecydowanie wyróżnia pomnik Lusi spośród innych nagrobków powązkowskich. Można śmiało powiedzieć, że nie ma drugiego tak „żywego” posągu w naszym „mieście umarłych”, bo też polska skulptura (zwłaszcza cmentarna) rządziła się innymi prawami niż włoska. Na cmentarzu winien bowiem dominować nastrój powagi, któremu odpowiadały formy statyczne, a nie jakieś tam rwące się w niebiosa, rozegzaltowane niewiasty. Dlatego też włoski weryzm, zwłaszcza w tak „czystej” formie, jak pomnik Lusi, jest na Starych Powązkach reprezentowany zaledwie przez kilka nagrobków, na czele z najbardziej okazałym monumentem, właśnie Raciborowskich.

Na Cmentarzu Powązkowskim jest to jedyny tego typu i klasy nagrobek, ale okazuje się, że w skali światowej to żaden unikat. Na cmentarzu w Menton znajduje się nagrobek Janiny z Jełowickich Lewandowskiej, który jest prawie taki sam jak Lusi Raciborowskiej. Drobne różnice występują w sarkofagu: „warszawski” ma mniejsze wieko i brak na nim kartuszy herbowych (Jełowicki i Dołęga). Ponadto, konserwacje przeprowadzone w ostatnich latach, sprawiły, że powązkowska rzeźba prezentuje się świeżo, a kontury nie są tak wygładzone, jak na pomniku we Francji.

Wybór nagrobka dla młodej kobiety w Mentonie i dziewczyny na Powązkach odbył się zapewne na zasadzie kontaktów rodzinnych. Badacz kresowych genealogii rodzinnych, Krzysztof Pankowski ustalił, że rodzina Raciborowskich pochodziła z Podola, podobnie jak familie Lewandowskich oraz Jełowickich. Raciborowscy i Lewandowscy byli bliskimi sąsiadami: Wolica Zarubieniecka, należąca do Raciborowskich, była o 12 kilometrów oddalona od posiadłości Lewandowskich – Chodorkowa. A że w owych czasach małżeństwa aranżowano miedzy sąsiadami, nie może dziwić, że Wincenty Raciborowski ożenił się z Antoniną Lewandowską. Również Jełowiccy pochodzili z Podola. Niestety nic nie wiadomo nie tylko o samej Janinie, ale też nie bardzo wiadomo, który to Lewandowski się z nią ożenił. Pankowski przypuszcza, że mógł to być jeden z tzw. synów niedziedziczących z Chodorkowa, być może związany z Francją profesor Nikodem Lewandowski, po którym pozostała w Chodorkowie bogata biblioteka polsko-francuska. Więzy rodzinne i sąsiedzkie tłumaczyłyby zatem, dlaczego nagrobki na cmentarzach w Warszawie i w Mentonie są niemal identyczne.

W Jerozolimie (Reblog)

Jacek Pałasiński

Tę kulinarną przygodę, to już na pewno opisałem w „Najpiękniejszych słowach”! Ale… Kto czytał odświeży, kto nie czytał – może się zdecyduje?

W 2002 r. byłem za JPII w Jerozolimie. Pobyt w tym mieście zawsze jest magiczny, więc i tym razem, mimo nawału pracy, chodziłem trochę w różowej chmurze, na granicy jawy i urojenia. Obserwowałem błyskawiczną przemianę jednego z polskich dziennikarzy, wówczas mojego redakcyjnego kolegi: z racjonalnego stał się osobnikiem opętanym religijnie i nie przypadkiem stoi dziś na czele organizacji o szlachetnej nazwie, przemienionej w odrażającą szczujnię.

Rozmawiałem – i rozmowy te zapadły mi głęboko w duszę – z Żydami i Arabami; jedni i drudzy obywatele Izraela, tłumaczyli mi dlaczego żyją w apartheidzie i dlaczego poprawne stosunki w pracy nigdy nie mogą przekuć się w stosunki koleżeńskie…

Niejaki R., dziennikarz włoski którego życie toczyło się wyłącznie wokół religii i dlatego przeniósł się na stałe do Jerozolimy, dołączył do naszego międzynarodowego grona watykanistów, pracujących na stałe w Sala Stampa Vaticana. Uważał nas – jak wielu jemu podobnych na całym świecie – za grupę szczególnie uprzywilejowanych wybrańców, dostępujących na co dzień zaszczytu obcowania ze Świętą Stolicą i świętymi purpuratami ją zaludniającymi. On też nie wiedział, że nasze rozmowy będą dla niego szokujące i rozczarowujące.

Ale R. był wprowadzony we wszystkie tajniki Jerozolimy i namówił nas – bez większego trudu zresztą – na wizytę w wyjątkowej restauracji. Prowadził ją irański Żyd, lata po alii, też opętany religijnie.
To była wyjątkowa restauracja, ponieważ działała tylko przez pół roku i na posiłki czekało się bardzo długo, zważywszy, że przygotowywał je i podawał sam właściciel. Wszystko dlatego, że serwowano tam wyłącznie dania wspomniane w Biblii oraz w Misznie i Gemarze. Dlatego przez pół roku Irańczyk chodził po pustyni i po górach, szukając odpowiednich ziół i roślin i trzymał restaurację otwartą do wyczerpania ich zapasów.

Dostać się tam nie było proste, bo oczekiwanie na miejsce przy stoliku trwało miesiące. Ale zrobił wyjątek dla nas z poczucia gościnności wobec „świty papieża”. Poszliśmy tam wieczorem, po pracy, przejęci i podnieceni: cóż to będzie za przygoda, co za wyróżnienie! Zasiedliśmy, a na stół, jedna po drugiej, wjeżdżały dostojnie kolejne miseczki z biblijnymi daniami. Mieliśmy poczucie obcowania z transcendentalnym, atmosfera była uroczysta, że bardziej się nie da.

Nigdy nie zapomnę tej jerozolimskiej kolacji. Również dlatego, że nigdy przedtem, ani nigdy potem niczego równie niesmacznego nie miałem w ustach! Dominowała przykra gorycz i smaki tyleż egzotyczne, co powszechnie uważane za nie nadające się do spożycia.

Potem wielokrotnie wracałem do Jerozolimy i szukałem tego miejsca, chcąc odtworzyć tamten moment. Ale w miejscu, w którym wtedy byliśmy nie było śladu po restauracji, i przechodnie i pracujący opodal urzędnicy pamiętali ją, ale nie wiedzieli, co się z nią stało: czy została zamknięta, czy też może właściciel, religijny Irański Żyd umarł i nikt już nie robi potraw na podstawie Świętej Księgi i przypisów do niej.

Reblog: Wiatr

Być może Autor ma dziś imieniny. Jeśli tak, to składam mu tą drogą nie tylko podziękowanie za mądre teksty, ale również najserdeczniejsze życzenia
zdrowia, szczęścia i optymizmu
mimo wszystko

Jacek Pałasiński

Kilka dni temu, kiedy tak mocno wiało, niespodziewanie wrócił mi na myśl ów dzień, kiedy zostałem wysłany do magla. Nie przepadałem za domowymi robótkami, ale do magla lubiłem chodzić: była wzbudzająca respekt maszyneria i na dodatek tak przyjemnie pachniało krochmalem! Zawsze było tam kilka kobiet, nie przypominam sobie żadnego mężczyzny. Zostawiłem pakunek wielki prawie, jak ja, malutki i ruszyłem z powrotem do domu. Był wiatr, jakiego jeszcze nie zaznałem w moim krótkim życiu. Ciepły i huczący. Otworzyłem usta, a on wdarł się do środka i wydymał mi policzki, aż usta furgotały! To było tak śmieszne, że wiatr poniósł gdzieś daleko mój głośny rechot.

Och, tego magla nie ma już od dziesięcioleci; nie ma drewnianego domku, w którym mieszkał MB, mój kolega z klasy ze smykałką do szemranych interesów, nie ma już stojącej naprzeciw piekarni pana Wawra, który robił najlepsze rogaliki na świecie; nigdy później już nie jadłem równie pysznych… Nie ma błota po deszczu, leży równiutki asfalt, wysokie krawężniki, chodnik z kostki z kolorowa ścieżką rowerową… Tuż obok, tam, gdzie kiedyś wywaliłem się na rowerze i paskudnie rozwaliłem kolano, stoi całe osiedle niezbyt pięknych domów; w ogóle, dokoła nabudowano dużo domów i willi. Miejsce byłoby nie do poznania, gdyby nie wielkie gmaszysko, przedszkole, do którego kiedyś, krótko mnie posyłano, a przedszkolanki były złe, że nie chciałem zasnąć…

Rzewność? Żadnej: to podwarszawskie miasteczko (włączono je do „Wielkiej Warszawy” dopiero bodaj w 1966 r.) było jednym, wielkim ante literam pisem, więc było mi głęboko nienawistne. Gromnice w oknach, kiedy szła burza, księżulo, który, nam, dzieciom, na lekcjach religii opowiadał, że tam, na obrzeżach miasteczka, wyobraźcie sobie, mieszka rodzina niewierzących, a my aż zawyliśmy ze zgrozy, oburzenia i chęci natychmiastowego ukarania zbrodniarzy. Łajdactwo, złodziejstwo i wszechobecne pijaństwo wszędzie dokoła, ale na niedzielną mszę, odstawieni, wszyscy zjawiali się, by karnie wyśpiewywać zawodzące hymny. Komuniści? Tak, ale nie było pewności: kierowniczka szkoły podstawowej, pani G. od polskiego, pani M., też od polskiego, kazała nam wyśpiewywać przed każdą lekcją „miotnie stal czerwona iskry w dal”. Kiedy jej mówiliśmy, że powinno być „czerwone iskry w dal”, stawiała nam dwóję… I kto jeszcze? Nie, więcej chyba nie było.

Byłem już znacznie starszy, gdy dowiedziałem się, że miasteczko to nazywało się przed wojną „Kaczy dół”, a zupełnie dorosły, kiedy dotarło do mnie, że było w dużej mierze osiedlem żydowskim. Na skraju naszego placu był jeszcze obszerny dół, o którym mówiło się „bagienko”, choć był już całkowicie suchy. Krótko przed śmiercią moja Matka, gadająca już całkiem bez sensu, nagle opowiedziała, że raz w tygodniu nad ten stawik przychodzili tłumnie okoliczni Żydzi i „się tam kiwali, mrucząc coś pod nosem”. Ale nikt, nigdy nie pokazał mi, które domy były pożydowskie, z których Żydów wyprowadzono na zabicie i nikt nigdy nie opowiedział, czy gorliwie pomagali w tym moi późniejsi sąsiedzi.
Co tam, dziś tych domów już nie ma, więc wszystko to, jakby nigdy się nie wydarzyło…

Marzyłem, by się z tego pisu wyrwać i robić to, co wydawało mi się jedyną dobrą drogą życia. Uczyć się, rozwijać zdolności intelektualne, pracować nad sobą, stłumić pisowskie instynkty i stawać się lepszym człowiekiem, inwestować w siebie, by któregoś dnia stać się przydatnym i służyć społeczeństwu, jak najlepiej umiem, by to moje rodzinne miasteczko któregoś dnia przestało być pisowskie, by stało się mądre, dobre i zamożne.

Proszę, jakie refleksje może przywiać człowiekowi wiatr… Starość to czas bilansów, a mnie wiatr przyniósł gorzkie i bolesne poczucie zupełnego bankructwa.

Woodstock vor 11 Jahren (Reblog/Reprint)

Jacek Slaski

TIP Berlin

Auch 39 Jahre nach dem berühmtesten Musikfestival der Popgeschichte wird im
idyllischen Woodstock der Mythos der Hippiebewegung liebevoll gepflegt.

Die andere Stadt: Woodstock

Tatsächlich war „Woodstock“ gar nicht in Woodstock. Jenes drei­tägige Ereignis, das vom 15. bis 18. August 1969 durch die Kombination aus schlechtem Wetter, schlechten Drogen, einer chaotischen Organisation und einer halben Million Hippies zum Schlüsselmoment der 60er Jahre wurde, musste wegen des riesigen Andrangs auf Max Yasgurs Felder in der Nähe der Kleinstadt Bethel verlegt werden, ganze 69 Kilometer von Woodstock entfernt.

Doch das hat dem Ort nicht geschadet. Heute sieht das malerische Städtchen am Fuße des Cat­skill-Mountain-Naturschutzreservats immer noch aus wie ein am Leben erhaltener Hippietraum. Die beschauliche Stadt bietet alles, was langhaarige Freaks, liberale Aussteiger und Künstlerseelen zum Leben brauchen. Eine entspannte Atmosphäre, viel Natur und frische Luft, gesundes Essen und nicht zuletzt ausreichend Rockmusik. Kleine Läden mit Kunsthandwerk, bunten Hemden und selbst gemachtem Schmuck prägen den Ort, dazu gesellen sich Galerien, Plattenläden, Cafés und Restaurants mit vegetarischen Spe­­zialitäten.

Künstler ohne Ende

„Drei Vier­tel der Leute hier sind entweder vollständig oder zumindest teilweise künstlerisch tätig“, sagt Barry Samuels, der Vorsitzende der Handelskammer in Woodstock. Der kleine Mann mit verwuscheltem grauen Haar und Nickelbrille steht vor einer bunten Holzhütte mit Peace-Zeichen auf dem Dach, dem Hauptsitz der hiesigen Händlergilde, und sinniert über die Geschichte dieses besonderen Ortes.
Die weltoffene und kreative Stimmung, die Woodstock seit jeher umgibt, war schon früh für die New Yorker Bohemiens attraktiv. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zog es sie in diese abgeschiedene Gegend mit Wäldern, Bergen und Flüssen. Der Engländer Ralph Whitehead gründete um 1903 die Byrdcliffe Arts Colony, die noch heute von dieser Tradition zeugt. Viele der damals errichteten Holzhäuser, in denen Künstler, Schauspieler, Dichter und Journalisten lebten und arbeiteten, sind noch heute zu besichtigen.

Später folgten die Beatniks, die Folkszene und die Hippiebewegung. „David Bowie, Thelonious Monk, Lee Marvin, Van Morrison und Ethan Hawke haben hier alle eine Zeit lang gelebt“, sagt Samuels nicht ohne Stolz. Bob Dylan zog sich 1966, nach seinem tragischen Motorradunfall, dorthin zurück. In Woodstock erschuf er gemeinsam mit The Band in einer rosafarbenen Scheune namens Big Pink seine Vision einer uramerikanischen Musik. Nachzuhören sind die Ergebnisse auf den Alben „The Basement Tapes“ oder „Music from Big Pink“. Wer sucht, kann Big Pink entdecken, allerdings befindet sich das Anwesen in Privatbesitz, außer der Erinnerung ist wenig geblieben. Besser man kehrt gleich bei dem 68-jährigen The-Band-Schlagzeuger Levon Helm ein. Der lebt immer noch in diesen Wäldern und organisiert gelegentlich in seiner Scheune die „Midnight Ramble“-Konzerte. Für Musikfans eine einmalige Gelegenheit, den alten Geist von Woodstock zu spüren.

Ausgeglichener Wallfahrtsort

„Früher, vor dem legendären Festival, trafen sich Bands aus der Umgebung auf einem leeren Feld und spielten Blues, Country und Folk, aber auch Kammermusik und klassische Werke, und die Bewohner holten ihre Picknick­körbe raus“, erinnert sich Samuels. 1969 sah aber alles anders aus. Die musikalische Revolution war im vollen Gange und das geplante Woodstock Music and Art Fair Festival drohte den überschaubaren Rahmen zu sprengen. Darum muss­ten Jimi Hendrix, Janis Joplin und Santana bei Bauer Yasgur spielen.
Woodstock wurde trotzdem als Symbol der Hippiebewegung zum Wallfahrtsort. Alles strahlt Ausgeglichenheit aus. Die Hotels heißen Harmony House oder Dharma Guest House, im Woodstock Farm Sanctuary leben Kühe und Schafe, die vor dem Schlachthaus gerettet wurden, und in vielen Fens­tern hängt das freundliche „Freaks Welcome“-Schild. Das zeugt nicht nur von der friedlichen Philosophie der Hippies, sondern auch von ihrem Geschäftssinn. Mag die Bewegung in den 60ern an­ti­ka­pi­ta­lis­tisch gewesen sein, heute wis­sen die Freidenker von einst durchaus, wie man sich aus den Ideen der Vergangenheit ein angenehmes Leben in der Gegenwart einrichten kann. Und das allein ist schon bewundernswert.

Anreise
Von New York City etwa zweiStun­den mit dem Auto. Mietwagen am besten in Deutschland reservieren, das ist günstiger als vor Ort, z.B. www.billiger-mietwagen.de/Autovermietung-new-york.html

Woodstock_Jacek Slaski

Ansehen
Byrdcliffe Arts Colony Die um 1903 errichteten Holzhäuser der ersten Künstlergeneration in Woodstock, Upper Byrdcliffe Road, www.woodstockguild.org;
Artist Cementary: Auf dem kleinen Friedhof wurden berühmte Bewohner Woodstocks beerdigt.
Buddhistisches Kloster: Oberhalb des Stadtzentrums, am Ende der Meads Mountain Road. Dort beginnen auch die Wanderwege in die Catskill Mountains.

Midnight Ramble Konzertreihe in der Scheune von Levon Helm, Schlagzeuger von The Band, Infos unter www.levonhelm.com

Essen und Trinken
Joshua’s Restaurant im Zentrum (51 Tinker Street) ist seit 30 Jahren eine Institution. Das „Gourmet Magazin“ nennt das Bear Café (295 Tinker Street) als beste Adresse.

Übernachten
Zentral: Phoenicia Belle (73 Main Street, http://www.phoeniciabelle.com, ab 90 Dollar/Nacht) und Twin Gables Guest House (73 Tinker Street, www.twingableswoodstockny.com, ab 84 Dollar/Nacht)


Zugabe vom Sommer 2019: Zum 50. von Woodstock: 100 beste Hippie-Songs

Reblog. Ist Venus die andere Erde?

Freitag, der Tag von Freia, in vielen anderen Sprachen – Venustag, daher ein passender Reblog

M. Darby Dyar, Suzanne E. Smrekar, Stephen R. Kane

Die Venus

Die Venus ist so groß wie die Erde und begann unter ähnlich lebensfreundlichen Bedingungen. Heute ist sie eine felsige Gluthölle. Forscher versuchen intensiv, die unterschiedliche Entwicklung zu verstehen – denn die Erkenntnisse weisen weit über unser eigenes Sonnensystem hinaus.

© NASA/JPL (Ausschnitt)

Als 1982 die neu gewählte US-Regierung um Präsident Reagan umfangreiche Kürzungen bei der US-Weltraumforschung beschloss, gehörte die geplante NASA-Mission Venus Orbital Imaging Radar zu den Opfern. Doch die Abteilung für Planetologie am Massachusetts Institute of Technology griff zu unkonventionellen Methoden: Schnell kratzten die Wissenschaftler von anderen Missionen übrig gebliebene Teile zusammen und konstruierten daraus eine preiswertere Raumsonde. Nur noch 680 Millionen US-Dollar kostete der so konzipierte Magellan-Orbiter, der 1989 zur Venus startete.

Venus: Lange vernachlässigt, jetzt wieder ein Astrotrend (Hyperraum TV) – ein von der Medienwissenschaftlerin und Wissenschaftshistorikerin Susanne Päch betriebener Spartensender für Wissenschaft und Technologie.

1990 war er am Ziel. In den darauf folgenden fünf Jahren lieferten die Instrumente Radarbilder der gesamten Planetenoberfläche, Daten über Schwerkraftanomalien und eine topografische Karte der Venus. Magellan war die jüngste in einer langen Reihe sowjetischer und US-amerikanischer Missionen zu unserem Nachbarplaneten. Nachdem die Sonde 1994 planmäßig auf die Oberfläche der Venus gestürzt war, endete mit ihr allerdings auch das Interesse der NASA an weiteren Flügen zu dem erdgroßen Himmelskörper. Seither haben Planer gut zwei Dutzend Vorschläge für neue Missionen eingereicht – genehmigt wurde keiner. Die von Magellan gesammelten Daten liefern bis heute das beste Kartenmaterial.

In der Zwischenzeit haben die europäischen und japanischen Raumfahrtagenturen mit erfolgreichen Missionen zur Venus das Spielfeld betreten. Diese führten zu Durchbrüchen beim Verständnis der Atmosphäre und brachten zusammen mit neuen Analysen der Magellan-Messungen Erkenntnisse, auf Grund derer einige Lehrbücher umgeschrieben werden müssen. Die Venus scheint vulkanisch aktiv zu sein, und es gibt sogar Hinweise auf eine beginnende Plattentektonik. Solche Vorgänge halten viele Wissenschaftler für eine Voraussetzung für die Entstehung von Leben. Theoretische Modelle deuten auch darauf hin, dass die Venus relativ lange flüssiges Wasser auf ihrer Oberfläche gehalten hat.

Diese Erkenntnisse fallen mit einer weiteren erstaunlichen Entwicklung in der Astronomie zusammen: der Entdeckung von Tausenden von Exoplaneten in anderen Sonnensystemen. Viele sind etwa so groß und so weit von ihren Sternen entfernt wie die Venus. Alles, was wir über den Planeten nebenan erfahren, könnte das Verständnis solcher unzugänglich fernen Welten verbessern. Wenn wir herausfinden, ob und wann auf der Venus lebensfreundliche Bedingungen geherrscht haben, können wir auch die Chancen auf Leben auf den venusähnlichen Himmelskörpern in der übrigen Milchstraße besser einschätzen.
Die meisten der bisher entdeckten Exoplaneten wurden mit der Transitmethode gefunden. Dabei untersuchen Astronomen verräterische Helligkeitsschwankungen von Sternen, die auftreten, wenn Planeten vorbeiziehen. Die Technik liefert deren Größe, aber die allein sagt noch nicht viel aus. Würde ein außerirdischer Beobachter unser Sonnensystem mit der Transitmethode betrachten, erschienen Venus und Erde fast identisch. Dabei ist Erstere zumindest für uns bekannte Lebensformen völlig unbewohnbar, während die Erde seit rund vier Milliarden Jahren komplexe Ökosysteme beherbergt.

Wir können zwischen ähnlich großen Planeten näher differenzieren, indem wir ihre Abstände zu ihren Sternen messen. Die »habitable Zone« ist die Region, in der ein felsiger Planet zumindest theoretisch flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche haben könnte. Bei der Erde ist das offensichtlich der Fall. Doch auch die Venus befand sich früher in jenem Bereich – womöglich sogar eine ganze Weile. Die Grenzen der habitablen Zone verschieben sich mit der Zeit nach außen, weil die Sonne mit zunehmendem Alter intensiver leuchtet. Inzwischen liegt unser ungleicher Zwilling in der nach ihm benannten Venuszone. In dieser Region eines Sternensystems verursacht verdampfendes flüssiges Wasser einen »galoppierenden Treibhauseffekt«, der letztlich die Ozeane zum Kochen bringt und völlig verschwinden lässt.
Heißes Ende nach viel versprechendem Start
Ursprünglich entstanden Venus und Erde unter sehr ähnlichen Bedingungen. Wahrscheinlich brachten Kometen Eis auf die Oberflächen beider Planeten. Simulationen der frühen Venus zeigen, dass es hier wohl eher flüssiges Wasser gab als auf der Erde. Es könnte sich bis vor etwa einer Milliarde Jahren dort gehalten haben. Heute ist die Venus jedoch äußerst unwirtlich. Wie kam es dazu? Ist die Venus vielleicht sogar der Endzustand aller bewohnbaren Planeten dieser Größe, oder repräsentiert sie lediglich eines von vielen möglichen Schicksalen solcher Himmelskörper?

Unsere Suche nach Antworten wird zum Teil durch die dicke, nahezu undurchsichtige Atmosphäre des Planeten behindert. Hoch oben liegen Wolken aus Schwefelsäure, und am Boden ist der Luftdruck vergleichbar mit dem Wasserdruck einen Kilometer unter der Oberfläche irdischer Ozeane. Die weitaus überwiegend aus Kohlendioxid bestehende Atmosphäre ist hier so dicht, dass das Gas zu einem so genannten überkritischen Fluid mit Eigenschaften sowohl eines Gases als auch einer Flüssigkeit wird.

Im Gegensatz zu unserer Welt hat die Venus kein Magnetfeld als Schutz vor dem Sonnenwind. Dieser stete Strom energiereicher Teilchen dürfte über die Äonen hinweg das verdampfte Wasser des Planeten in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten haben. Der leichte Wasserstoff entwich schnell ins All. Gleichzeitig konnte sich mangels Oberflächenwasser das ständig aus dem Planeteninneren entweichende Treibhausgas Kohlendioxid nirgends lösen. Es sammelte sich darum in der Atmosphäre an. Heute sind die Temperaturen auf Grund des Treibhauseffekts durch das CO2 auf der Venus mehr als 400 Grad Celsius höher als auf der Erde.

Die einzigen Daten, die wir direkt von der Oberfläche der Venus haben, stammen von sowjetischen Venera-Lande­sonden aus den 1970er und 1980er Jahren. Diese überlebten unter den extremen Bedingungen nur wenige Minuten, aber in der kurzen Zeit übertrugen sie immerhin einige Informationen über die chemische Zusammensetzung ihrer Umgebung. Darüber hinaus beruht unser mineralogisches Wissen vor allem auf umstrittenen Interpretationen von Radarmessungen aus dem Orbit und auf Spekulationen über chemische Reaktionen zwischen den Gesteinen und den Gasen des Planeten bei den dort herrschenden Drücken und Temperaturen.

© Kevin Gill / JAXA/ISAS/DARTS/Kevin M. Gill / Venus – May 17 2016 / CC BY 2.0 CC BY (Ausschnitt)

Die Venus im ultravioletten und infraroten Licht | Betrachtet man unsere innere Nachbarin Venus im Teleskop, so zeigt sich der Planet dem Auge als grellweiße Sichel ohne jegliche weitere Merkmale. Die permanente Wolkendecke der Venus, die überwiegend aus konzentrierter Schwefelsäure besteht, reflektiert im sichtbaren Licht den größten Teil der auf sie treffenden Sonnenstrahlung zurück ins All. Fotografiert man die Venus dagegen im infraroten oder ultravioletten Licht, so enthüllt sich dem Kameraauge eine hochdynamische und wechselhafte Atmosphäre mit ausgeprägten Wolkenstrukturen und Stürmen. Dieses Bild wurde aus Daten der japanischen Raumsonde Akatsuki vom US-amerikanischen Amateurbildbearbeiter Kevin Gill zusammengesetzt. Es kombiniert Bildinformationen im ultravioletten (weiße und blaue Farbtöne) mit Bilddaten aus dem infraroten Spektralbereich (bräunliche Farbtöne). Die Kombination zeigt die Venus am 17. Mai 2016 und erlaubt einen Einblick in die Struktur der Venusatmosphäre.

Inzwischen fanden Forscher jedoch heraus: Es ist möglich, die Gesteine auf der Venus von der Umlaufbahn aus zu kartieren. Dazu muss man gewissermaßen durch geeignete Fenster im elektromagnetischen Spektrum schauen, bei denen Strahlung nicht vom Kohlendioxid in der Atmosphäre absorbiert wird. Glücklicherweise lassen sie gerade in Bereiche blicken, wo sich die für Vulkangestein typischen Minerale Olivin und Pyroxen bemerkbar machen. Vielleicht könnten wir so endlich die Zusammensetzung des Planeten genauer bestimmen.

Die europäische Raumsonde Venus Express, die von 2006 bis 2014 den Planeten untersucht hat, nutzte eines der Fenster. Damit erstellten Forscher für einen Großteil der Südhalbkugel die erste Übersicht der von der Oberfläche ausgestrahlten Wärme. Die Daten enthalten auch spektrale Informationen, das heißt charakteristische Ausschläge in den Intensitätskurven, mit denen sich Minerale im Boden identifizieren lassen.
Auf der Karte fallen zudem zahlreiche so genannte Hotspots auf. Solche Gebiete geben so viel Wärme ab, dass die wahrscheinlichste Erklärung dafür ein junger Vulkanismus ist. Die Venus ist also wohl noch geologisch aktiv, im Gegensatz etwa zum Mond, der in dieser Hinsicht seit langer Zeit ruhig ist, und zum Mars, wo Vulkanismus bestenfalls vereinzelt vorkommt.

Vielleicht zeigt die Venus gerade, wie Plattentektonik ihren Anfang nimmt
Auf der Erde hängt der Vulkanismus mit der Plattentektonik zusammen, also der Bewegung von Teilen der Kruste gegeneinander. Sie ist für die vielen geologischen Formationen auf unserem Planeten verantwortlich und hat außerdem langfristige Klimazyklen stabilisiert. Das hat höher entwickeltes Leben auf der Erde begünstigt oder gar erst ermöglicht. Tektonische Vorgänge bilden neue Kruste an den mittelozeanischen Rücken der Erde und schieben an anderen Stellen Teile zurück in den Mantel. Beide Prozesse erlauben es unserem Planeten, Wärme und chemische Verbindungen zwischen seinen inneren und äußeren Bereichen auszutauschen. Vulkanismus bringt Wasser an die Oberfläche, hält die Atmosphäre in einem gewissen Gleichgewicht und schafft Lebensraum oberhalb des Meeresspiegels. Aus diesen und weiteren Gründen ist die Frage, ob die Venus solche Phänomene aufweist – und warum oder warum nicht –, für viele Forscher so wichtig.

Spärlichen Daten zufolge begann die Plattentektonik auf der Erde vielleicht schon vor vier Milliarden Jahren. Nur wenige Spuren haben sich bis heute erhalten. Jedenfalls wissen wir nicht wirklich, wie ein mit Basalt und möglicherweise bereits mit Ozeanen bedeckter Planet zu einem komplizierten System beweglicher Platten übergeht. Eine Hypothese lautet: Heißes Material aus dem Inneren dringt nach oben, was die Kruste und den äußeren Mantel (zusammen Lithosphäre genannt) schwächt. Die Oberfläche bricht auf, und die unter Druck stehende Gesteinsschmelze kann zu heftigem Vulkanismus führen, wie er sowohl auf der Erde als auch auf der Venus vorkommt. Die Last des ausgetretenen Materials auf der gerissenen Lithosphäre kann die betroffenen Teile absinken lassen und eine Subduktion herbeiführen, wobei eine Schicht unter eine andere gleitet. Wenn der Prozess oft genug stattfindet, stößt das die Plattentektonik an.

Eventuell geschieht das gerade auf der heutigen Venus. Die Lithosphäre auf der Venus ist heiß und dünn – wohl wie seinerzeit bei der Erde. Gewisse Regionen erinnern frappierend an terrestrische Subduktionszonen. Ein Beispiel ist Artemis Corona, eine kreisartige Formation in der Nähe des Venusäquators. Ihre Größe entspricht etwa der des Aleutengrabens, einer Vertiefung des Meeresbodens vor der Küste Alaskas. Solche Merkmale könnten Stellen auf der Venus kennzeichnen, an denen Material aus dem Mantel an die Oberfläche steigt und auf die Kruste drückt. Auch Laborexperimente und Computersimulationen deuten darauf hin, dass es sich hier um Subduktionszonen handelt.

Die bislang vorliegenden Bilder haben eine zu geringe Auflösung, um das sicher zu beurteilen. Aber anscheinend befindet sich die Tektonik auf der Venus im Anfangsstadium ihrer Entwicklung. Die Magellan-Bilder zeigen keine Hinweise auf miteinander verbundene Platten – vielmehr sehen wir vereinzelte Stellen, an denen die Subduktion beginnt, jeweils um solche kreisförmigen Regionen mit aufsteigendem Material. Doch warum kam es nicht früher dazu, und wie wird es weitergehen?

Sofern sich die Venus im Lauf der Zeit abkühlt, können die jetzt entstehenden Verwerfungen überdauern, und der Planet durchliefe vielleicht den gleichen Übergang zur Plattentektonik wie damals die Erde. Möglicherweise sind dieser Prozess und die damit verbundene Stabilisierung der Atmosphäre nicht nur in unserem Sonnensystem üblich, sondern auch bei Exoplaneten. Es gibt also gewichtige Gründe für weitere Missionen zum Nachbarplaneten. Mit genaueren Bildern und Spektren könnten Wissenschaftler zentrale Fragen zum Vulkanismus und zur Plattentektonik der Venus beantworten.

Die NASA entscheidet im Rahmen ihres Discovery-Programms regelmäßig über kleine, verhältnismäßige kostengünstige Missionen. Zwei von uns (Smrekar und Dyar) sind an der Planung einer vorgeschlagenen Raumsonde namens VERITAS beteiligt (Venus Emissivity, Radio Science, InSAR, Topography, and Spectroscopy). Sie würde die Oberfläche viel detaillierter erfassen und hätte neben einer Kamera auch ein Spektrometer an Bord. Weitere Arbeitsgruppen erstellen ebenfalls Konzepte. So könnte eine neue Generation von Planetologen die Chance bekommen, besser zu verstehen, warum unsere Nachbarin einen so anderen Weg gegangen ist als die Erde, und mehr über die Entwicklungen in Erfahrung zu bringen, die solche Himmelskörper lebensfreundlich machen.

Barataria czyli nowy blog (reblog)

Pojawił się nowy blog poświęcony komiksom: Bare Comic Book Art. Gdy tworzyłam ten wpis, przyznaję – dwa tygodnie temu, było tam jeszcze niewiele treści, bo też i blog właśnie był powstał. W międzyczasie, gdy ja zażywałam wywczasów, Autor na pewno dodał mnóstwo nowych wpisów, ja siłą rzeczy poprzestanę na tym, co znalazłam tam 13 lipca o świcie.

Przypomnę, że jedna z gałęzi baratarystyki zajmuje się śledzeniem tropu Don Kichota i Sancho Pansy we współczesnej kulturze, a te nader często prowadzą do popkultury i komiksu, gdzie nierówne pary przyjaciół od ponad stu lat gwarantują dobrą rozrywkę. Jak zauważyła w jednym z komentarzy nasza autorka, Ela Kargol, takich par jest nieskończenie wiele – Flip i Flap, Bolek i Lolek, Żwirek i Muchomorek, Romek i Atomek (oczywiście, oczywiście, kolega komentator ma rację – TYTUS, Romek i Atomek), Robinson i Piętaszek, Dedal i Ikar… Autor bloga o komiksach podsunął mi wtedy sugestię, że również Kajko i Kokosz są naśladownictwem chudego Rycerza o Smętnym Obliczu i nieudacznego gubernatora Baratarii. Stało się to oczywiście pretekstem do stworzenia nowego wpisu, jednego z ostatnich numerowanych wywodów na temat baratarystyki.

Na blogu Bare Comic Book Art Kajko i Kokosz pojawiają się jako pierwszy post.

Uwaga – włączcie głośniki i słowniki, bo od tego momentu wpis składa się z krótkiego wprowadzenia, kilku obrazków i audycji radiowej. Tekst i audycja – po niemiecku, ale nawet Czytelnicy nie znający niemieckiego znajdą tu ciekawe materiały, bo w tle pojawiają się też oryginalne głosy po polsku. Zwracam uwagę na wypowiedź pięcioletniej Jagusi.

NEUE ABENTEUER VON KAJKO UND KOKOSZ
Nach 30 Jahren wird ein polnischer Kult-Comic wiederbelebt

Vor knapp dreißig Jahren ist der letzte Comic des polnischen Comic-Zeichner, Janusz Christa, erschienen. Seine Abenteuer über zwei slawische Krieger Kajko und Kokosz waren hier im Lande sehr begehrt. Nun ist vor einer Woche ein neues Heft mit einer aus dem Christa-Archiv herausgeholten Geschichte erschienen. Arkadiusz Łuba hat sie sich schon angeschaut und gelesen.
foto: Umschlagbild von „Die königliche Kavallerie“, (c) Egmont Polska.