Bursztynowa Góra to jedyny na Pomorzu rezerwat przyrody nieożywionej, zajmujący tak znaczną powierzchnię ponad pięciu hektarów. Powstał w latach pięćdziesiątych celem ochrony wyeksploatowanych wyrobisk kopalni odkrywkowej bursztynu. która działała tu już we wczesnym średniowieczu.
Tablica informacyjna, Zarząd Parków Narodowych i Rezerwatów Przyrody
Przyjechałam pociągiem z Berlina, Stacja Lublin Główny. Przywitała mnie gwałtowna burza, błyskawice, zacinający deszcz i XIX‑wieczny budynek z dużo młodszym napisem DWORZEC.Naprzeciwko konstrukcja zupełnie inna. Nowoczesna. Bez nazwy, bez szyldu, jakby jeszcze nie zdecydowała, czym chce być. Z daleka przypominała palmiarnię bez palm, choć jej ażurowe, białe słupy miały w sobie coś z pni egzotycznych drzew. Więc zapytałam: „Dworzec autobusowy?”, „Tak”,odpowiedział pan ochroniarz. I myśląc, że szukam w plecaku papierosów, wskazał miejsce, gdzie można zapalić. A ja szukałam telefonu, żeby zrobić zdjęcie obu budynkom.
Neptun mnie rozczarował. Zapamiętałam go jako znacznie większego. Oczywiście wtedy byłam dzieckiem, więc proporcje wyglądały inaczej. Dziś ginie trochę w cieniu wyższych kamienic, kościołów, ratusza i wszystkiego, co wokół się dzieje. A przecież to Neptun, król mórz, wiekowy strażnik Dworu Artusa, któremu udało się uniknąć przetopienia na armaty. A że król bywa nagi, stąd pewnie często ginął jego listek figowy, czyli płetwa konia morskiego, która listek udaje.
Do Gdańska pojechałam nieprzygotowana, nie odświeżając sobie wiedzy o mieście, nie pytając o nic adminki – Gdańszczanki, nie czytając przewodników. Chciałam, żeby miasto samo mnie prowadziło. Po części się udało, po części błądziłam.
Wybraliśmy się niedawno ze znajomą do Hebden Bridge; to mała wioska w dolinie rzeki Calder w Yorkshire, znana jako “brytyjska stolica lesbijek”. Zupełnie nie przypomina innych znanych gayborhoods, zwykłe pełnych życia nocnego i gwaru. Takie miejsca najczęściej zdominowane są jednak przez gejów, a lesbijki chyba wolą jednak tzw. cottagecore – czyli wyidealizowaną wizję życia na wsi, która “(…) koncentruje się na ideach prostego bytu i harmonii z naturą. Inne powiązane tematy obejmują samowystarczalność, romantyzację pracy domowej, tradycyjnych umiejętności oraz zrównoważonego rozwoju”.
So sind es also zwei Kräfte gewesen, die aus unserer Stadt das gemacht haben, was sie jetzt ist: die Fürsorge des Staates und der Fleiß und Einsicht der Bürger schaft, eine glückliche Vereinigung, die auch für die Zukunft die besten Hoffnungen erweckt.
—Dr Erich Schmidt Historische Einleitung, Industrie und Gewerbe in Bromberg (1907)
Kannitverstan im Bett. In: Die Weltwoche, Nr. 40, 1996
Ende der zwanziger Jahre brach ein junger Religionsforscher nach Indien auf, wo er seine Suche gleich zweispurig betrieb. Sein Schriftstudium beim bengalischen Sanskritgelehrten Surendranath Dasgupta ergänzte er durch Sinneseindrücke: In der Freizeit suchte er unter anderem dessen Tochter Maitreyi Devi zu verführen. Die Ergebnisse beider Studiengänge sind allgemein bekannt. Der Rumäne Mircea Eliade (1907-1986) hat mit seinen Veröffentlichungen zu vergleichender Religionswissenschaft Weltruhm erlangt und ist auch als Romancier hervorgetreten. Bereits im Jahr 1934 hat Eliade sein Liebesabenteuer in Romanform gleich in zwei Sprachen veröffentlicht. Der rumänische Titel «Maitreyi» gab die Identität der Geliebten preis; der französische Titel «Les nuits bengales» («Die bengalischen Nächte») nahm den Ausgang der Geschichte vorweg.
Od adminki: Nie wiem, kto jest redaktorem / administratorem / autorem tego bloga – nie znalazłam imienia ani nazwiska, tylko propozycje wynajmu mieszkań oraz kontakt mailem lub przez telefon. No cóż, jednak ta osoba opisuje wycieczkę śladami Don Kichota i ja ją tu zrebloguję:
Oto moja trasa i zdjęcia z podróży – Belmonte – Mota del Cuervo – El Toboso – Campo de Criptana – Consuegra.
Masha Pryven
Der Weg nach Combray
16,5 x 22 cm, 40 Seiten, 26 Abb., Klappenbroschur, Fadenheftung
ISBN 978-3-9820807-9-6
Liebe Freundinnen und Freunde!
Ich will euch herzlich zur Präsentation meines ersten Fotobuches einladen. Es heißt „Der Weg nach Combray”. Prousts Roman Auf die Suche nach der verlorenenen Zeit hat mich vor zwei Jahren zutiefst beeindruckt und bewegt, selber auf die Suche zu gehen. Am Abend gibt es unter anderem ein Gespräch zwischen mir und der Fotografin Angela Giebner. Die Bilder aus dem Band sind auch in der Ausstellung zu sehen. Das Buch kann man im Shop meines Verlages bestellen oder am Abend direkt kaufen. Würde mich auf die Unterstützung meiner Arbeit freuen.
Ohne weiteres: Ich lade euch alle herzlich zu dem Abend ein und würde mich freuen, euch zu sehen. Ich bin froh, dass ich in diesen sehr dunklen Zeiten für die Ukraine und für mich an einem Tag mit euch zusammen feiern darf.
WO: SPACE B23, Greifswalder Straße 23
WANN: 29. April, 18 Uhr
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Ewa Maria Slaska
Masha, Proust und ich
Er hat uns zusammengebracht, der Marcel Proust. Wir haben uns genau vor einem Jahr getroffen, an dem Osternsamstag 2021. Sie hatte Fotos für eine Ausstellung gebracht, ich sollte ein Text dazu schreiben. Habe ich, ja.
Am 19. Mai 2021 stellte Masha ihre Foto-Collagen im Fenster des Antiquariats Mutabor in der Immanuelkirchstraße in Berlin; mein Text hat sie mittels eines Kinderstempelsets per Hand gedruckt und im Türfenster plaziert.
Fünftes Band von Marcel Proust Zyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – Die Gefangene, auf Ukrainisch; Masha aber las Proust auf Russisch
Dafür, dass ich es für sie geschrieben habe, dürfte ich ihre Proust-Fotos auf meinem Blog präsentieren. Hier.
Ihre Proust Fotos. Ja, der Name hat uns verbunden. Die Fotos. Der Proust. Wir sprachen erst eine Stunde miteinander, als wir an Proust kamen. Sie kommt aus Ukraina, und ich wußte schon, dass es dort noch nicht alle sieben Bände übersetzt wurden und dass es für die Menschen dort ein jedes neue Band ein großes Fest ist. Sie warten darauf, vielleicht Jahre, bis sie endlich wissen, was mit Albertine passiert ist oder wo Gilberta nach der Hochzeit wohnte. Bis heute, wenn wir über Proust miteinander sprechen, bittet sie darum, dass ich ihr dies und das von Proust nicht verrate. Als ob es der neuste Matthias Nawrat wäre und nicht ein Dichter, der vor 100 Jahren gestorben ist. Geboren am 10. Juli 1871 in Auteuil bei Paris, gestorben am 18. November 1922 in Paris.
Vor zwei Jahren ist Masha nach Frankreich gefahren, auf den Spuren der verlorenen Person – Marcel Proust. In der Einladung zur morgigen Abend schrieb sie, dass sie vor zwei Jahren auf der Suche gefahren ist …geografisch nach Normandie, wo die manche Szenen aus dem Buch sich abspielen, und innerlich an die Orte der Kindheit, der Jugend und damit verbundenem Gefühl des Erwachens und Spüren der Freiheit. Ich als Erwachsene tauchte in die Welt der Fantasien ein, die dann meine eigenen Erinnerungen hervorbrachte.
Ein Jahr später schauten wir uns beide ihre Fotos von dieser Reise an. Schwarz-weiße Fotos, analog aufgenommen. Selten erinnerten sie an Proust selber. Wenn ja, da sagte sie mir, dass es der Bahnhof in Combray ist. – Combray?, fragte ich. Du meinst Illiers, so heißt doch die Stadt wirklich? – Nein, sie hat sich den Namen geändert, die Stadt, sie heißt jetzt Illiers-Combray. Ich schaue sie an und will es nicht glauben, als ob London jetzt nach Terry Pratchett in Ankh Morpork umgenannt wurde. Es ist aber schon lange Geschichte. Die heutige zusammengesetzte Namensgebung der Stadt, schreibt Wikipedia, wurde 1971 beschlossen und als Dekret im Journal Officiel veröffentlicht. Anlass war der 100. Geburtstag von Marcel Proust. Illiers-Combray, fügt Wikipedia dazu ein, ist die einzige französische Kommune, die einen aus einem literarischen Werk hervorgegangenen Namen trägt.
In Polen gibt es auch so ein Konstrukt, ein Dorf und Gemeinde Lipce Reymontowskie. Der Roman Chłopi (Bauern) in den Jahren 1904-1909 von polnischen Nobelpreisträger, Władysław Reymont geschrieben, spielt im Dorf Lipce. Der heutige Name (mit dem Zusatz Reymontowskie dh. von Reymont ) ist seit dem 1. April 1983 in Kraft.
– Das ist der Armsessel im Haus von Tante Leonie, sagt Masha. Ich schaue mir das Foto an und weiß, dass ich mich verliebt habe. Dieser verschwommener Sessel, von dem doch niemand weiß, ob er tatsächlich aus dem Hausinventar der Tante Leonie stammt und sogar wenn ja, ob Proust auf ihm / in ihm je Mal gesessen hat, ist ausgesprochen ein Proustsches Objekt. Ich muss ihn haben! – Und die Tasse?, fragt Masha. Provokativ.
Ja, natürlich die Tasse, aus der Proust von der Tante ein Schluckchen Lindentee mit einem Biss ‘Madeleine’ bekommen hatte, als er morgens zu ihr ging, um sie zu begrüßen. Die ganze Konstruktion dieses gewältigen Romans, eines der wichtigsten in der Literaturgeschichte, wurde auf dem Fundament von diesem ausgeweichten Biss eines Küchlein errichtet, eines jener, schrieb Proust, dicken ovalen Sandtörtchen, die man ‘Madeleine’ nennt und die aussehen, als habe man als Form dafür die gefächerte Schale einer St.-Jakobs-Muschel benutzt.
Eine ‘Madeleine’ wurde tatsächlich seit eh so gemacht, als ob man sie immer noch für die Pilgern auf dem Weg nach Santiago di Compostella in den Saint-Jakob-Muscheln gebacken hätte. Illiers lag auf dem Weg und seit Jahrhunderten spezialisierte sich in Herstellung dieser Küchlein. Und die Muschel war ein Symbol dieser Pilgerfahrt.
Ja, Masha hatte recht, für eine wahnsinnige Leserin von Proust, wie ich es bin, genauso wie Masha, sollte vielleicht diese Tasse wichtiger sein als alle andere Fotos, die sie gemacht hatte. Kann sein. Nun ja, ich habe mich in den Sessel verliebt.
Aber diese Proust Fotos im Zyklus sind nicht nur die, die sie in Illiers gemacht hate. Dies wäre zu einfach, zu plump, zu unbeholfen. Dafür ist Masha selber zu sehr Künstlerin, um sich mit solchen Platitüden zu begnügen. Was sie in der Normandie und Bretagne suchte, war nicht (oder nicht nur) der Proust selber, sonder der Proustsche Effekt, dieser Moment, der auch Ort sein kann, in dem einem plötzlich seine eigene Gefühle klar werden. Das Buch war fertig eine Woche, bevor der Krieg in meiner Heimat Ukraine ausgebrochen ist, schrieb sie in der Einladung. Und plötzlich war es klar. Für mich hat dieses Buch diese, noch weitere Bedeutung: Es geht um die verlorene „alte” Welt, in der es für mich noch möglich war, mich mit dem Thema der Suche nach der Vergangenheit, mit Leichtigkeit und Unbekümmertheit, zu beschäftigen.
Jetzt sind diese Leichtigkeit und Unbekümmertheit nicht mehr möglich. Jetzt ist der Krieg da. Die russischen Panzertanks hätten sowohl den Dichter, als auch seine Mutter und seine Tante, hätten sie noch gelebt, zerfahren. So wie sie so viele Ukrainer, unter ihnen auch Künstler, ermordet haben. Der litauische Regisseur Mantas Kvedaravicius wurde in Mariupol getötet, der Film- und Synchronsprecher und Fernsehmoderator Pasha Lee in Irpien. Der Cellist der polnisch-ukrainischen Band Taraka, Dmitrij, wurde bei den Kämpfen ebenfalls getötet.
Wer noch? Wer ist gestorben im Angriff auf den Bahnhof von Kramatorsk? Während der Belagerung und Luftangriffe von Mariupol? Bei der Bombardierung in Tschernihiw, Massaker von Butscha, Schlacht um Charkiw und Kiiw?