128 (Reblog)

Für Dorota Kot mit dem Dank für ihr Geschenk zum Frauentag 🙂

coverfrauen128128 ist das Magazin der Berliner Philharmoniker, entsprechend der Anzahl der Musiker des Orchesters. Das Magazin widmet sich aktuellen Debatten aus der Welt der Klassik, berichtet über die Berliner Philharmoniker und bespricht kulturelle Themen über den philharmonischen Kosmos hinaus. Es erscheint 4-mal pro Jahr in der Auflage von 15.000 Exemplaren.

Die Nr. 1 im Jahre 2015 wurde den Frauen in der Klassik gewidmet, Sängerinnen, Komponistinnen, aber auch Musikjournalistinnen. Eine von ihnen, Eleonore Büning, schrieb einen Text, der mich heute, ein Jahr später, als ich ihn gelesen hat, sehr stark getroffen hat. Online habe ich ihn nicht gefunden, ich fotografiere also, lasse durch OCR laufen und korrigiere. Eine Arbeit, sage ich Euch.

bueningbeethoven winietaES IST SCHON EIN PAAR JAHRE HER. Bei einem  Beethoven-Symposion an der amerikanischen Ostküste lernte ich einen Armvoll neuer, verrückter Theorien kennen, die Musik betreffend, die ich liebe. Damals war der Begriff Genderstudies in Deutschland noch nicht in  Gebrauch, aber in der Neuen Welt hatte Susan McClarys  Buch ››Feminine Endings‹‹ längst Furore gemacht und  eine Fülle an weiteren Grundlagenforschungen zum Sexismus in der Musik nach sich gezogen. Nur für die Praxis  war dies vorerst noch folgenlos. Nach wie vor wurde das  New York Philharmonic von einem kurzen, rundlichen  und – streng gendermäßig sowie unter Vermarktungsgesichtspunkten doch eher unauffälligen – männlichen Dirigentenexemplar angeleitet; wohingegen die Person,  die den Solopart des Beethovenschen Klavierkonzertes am Flügel bestritt, wie so oft weiblich, gertenschlank, höchst  attraktiv und in Glitzerstoff verpackt war. Auch hierzulande  gab es vorerst nur zwei weibliche Dirigenten,  also etwa 0,1 Prozent, die es geschafft hatten, ein eigenes Orchester zu leiten. Sie hießen Pfund und Mounk. In Boston sagte man mir, Beethoven sei schuld an dieser beklagenswerten Quote.
Ein male chauvinist par excellence, habe Beethoven  eine virile Instrumentalmusik geschaffen, die, postum  weltweit durchgesetzt und zu einem Leitbild für andere  Komponisten, ja, zur Alphatier-Musikform eines neuen  Klassikzeitalters geworden, Ausdruck eben dessen sei:  frauenfeindlich. Die Durchführung des ersten Satzes der  Neunten wurde analysiert als die gewalttätigste Episode der Musikgeschichte überhaupt. In der Struktur der

Sonatenhauptsatzform, wie sie den meisten ersten Symphoniesätzen seit Beethoven zugrunde liegt, mit ihrem männlichen und weiblichen Thema, erkannte man den Reflex der hierarchischen Denkformen einer männlich dominierten alten Welt, welche demnächst dem Untergang geweiht sei. Und sogar die hehre Idee der absoluten Musik entpuppte sich, mit ihrer philosophisch unterfütterten Meinungsherrschaft, als ein verkapptes Unterdrückungsinstrument.
Natürlich konnte ich, nachdem ich zurückgekehrt war, Beethovens Neunte oder auch Schumanns Vierte nicht mit anderen Ohren hören als zuvor. Ich sah auch nicht plötzlich weniger Musikerinnen in den großen Symphonieorchestern herumsitzen, es wurden, im Gegenteil, nach und nach immer mehr. Hier hatten administrative Gleichstellungsmaßnahmen offenbar teilweise Erfolg. Es gibt mittlerweile Orchester, bei denen Probespiele hinter einem Vorhang stattfinden, womit die Fragen, ob Frauen emotionaler phrasieren oder Männer sich von Geigerinnendekolletés ablenken lassen, ebenso obsolet geworden sind wie die, ob ein Kontrabassist den Betriebsablauf stört, wenn er seine Tage hat. Geschlechtszugehörigkeit ist kein relevantes Kriterium mehr für die (Nicht-)Einstellung. Für die Beförderung aber mitunter doch noch.
Auch di Zahl der Dirigentinnen hat sich seither vervielfacht, in der laufenden Opernsaison haben zum Beispiel gerade drei neue junge Generalmusikdirektorinnen im deutschsprachigen Raum ihre Arbeit aufgenommen. Trotzdem ist die Quote hier immer noch mies. Was Führungspositionen anbelangt, hinkt der Musikbetrieb anderen Kulturbereichen mit kreativem Personal hinterdrein. Es gibt ganz selbstverständlich erfolgreiche Museumsdirektorinnen, Intendantinnen, Pilotinnen, Regisseurinnen. Wir haben eine Kanzlerin. Eine Verteidigungsministerin. Aber eine Wunschkandidatin für die Rattle-Nachfolge? Die ist so was von nicht in Sicht, dass ich mich selbst ein bisschen auslachen muss in dem Moment, da mir der Gedanke kommt und ich ihn aufschreibe.

Nur, was kann Beethoven dafür? So durchgeknallt, wie mir diese Frage einst vorkam, ist sie vielleicht doch nicht. Einerseits wird der Kanon des Orchester-Repertoires, dieser großartige erfolgreiche Fortsetzungsroman der Symphonie, von Überwältigungsmetaphern und antagonistischen Prinzipen geradezu durchwuchert. Überall tummeln sich Helden. Fast alle groß besetzten, öffentlichen Instrumentalmusiken des 19. und 20. Jahrhunderts berichten von Märschen, Kämpfen, Opfern, Krieg und Sieg, Überwindung und Apotheose, das reicht von Beethoven über Mahler bis Schostakowitsch. Gewiss ist das genuin kein Genderproblem, eher ein wie auch immer gebrochener Spiegel der realen Zeitläufte, und betroffen sind von solchen politischen und sozialen Erschütterungen Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen. Allerdings werden Kriege nicht von den Krankenschwestern geführt, sondern von Generälen. Auch in diesem gesellschaftlichen Bereich ist Gleichberechtigung noch lange keine Selbstverständlichkeit.
Dagegen herrscht sie in der Vokalmusik zu fast hundert Prozent, zumal in der Gattung Oper schon seit über vierhundert Jahren (oder, enger gerechnet, wenigstens seit die letzten Kastraten, immerhin auch eine Art Mann, haben abtreten müssen). Madrigalkomponistinnen reüssierten in der Renaissance. Operndiven regierten die Barockoper, und sie gaben diese Führungsrolle auch nicht auf in der französischen Revolutionsoper, in der Grand Opéra, im Belcanto, bei Rossini, Donizetti, Verdi und Wagner, wo die stärkste Figur, die am Ende fackelschwingend übrig bleibt, Brünnhilde heißt, nicht Siegfried.
Dieser Siegfried ist ein Kindskopf, Wotan impotent. Von der Oper lernen, heißt siegen lernen. Möglicherweise war es also doch kein Zufall, dass ausgerechnet Beethoven, der Held der absoluten Instrumentalmusik, nur ein einziges Werk zu dieser zukunftsträchtigen Gattung hat beisteuern können, und das auch noch unter heftigen Wehenschmerzen. Doch drückte er dabei, und das war gut so, der Frau die Pistole in die Hand.

Solidarność według Kobiet / Frauen und Solidarność

Die unsichtbaren Frauen: Solidarność, polnischer Feminismus und das Feindbild „Gender“
Filmabend und Diskussion
Frauen der Solidarność (OmU, Polen, 2014) Reg. Marta Dzido, Piotr Śliwowski

Letztes Jahr feierte Polen 25 Jahre Freiheit. „Solidarność“ hat grammatisch das weibliche Geschlecht, trägt aber ein männliches Gesicht, und die dominante Erzählung über den antikommunistischen Widerstand verschweigt die Beteiligung der Frauen an der Bewegung. Die Geschichte dieser unsichtbaren Frauen hat jedoch bis heute Auswirkungen auf den polnischen Feminismus. Wie kann die Geschichte der Frauen im und gegen den Kommunismus rekonstruiert bzw. wiedergewonnen werden? Hat der Triumph der Solidarność im Jahr 1989 den polnischen Frauen Befreiung gebracht? Und wie geht es weiter mit Frauenfragen im heutigen Polen, wo die aktuelle Regierung die „Gender-Ideologie“ zum Feindbild macht?

Kommentar zum Film und Einführung in die Online-Ausstellung „Women under Communism“ von Ewa Maria Slaska (Autorin und Journalistin) und Prof. Dr. Magdalena Waligórska (Universität Bremen)

Solidarnosc in RBF7xx
Der Film widmet sich den polnischen Frauen, die sich in den 1980er Jahren in der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc engagierten und damit zur politischen Wende 1989 beitrugen. Doch im kulturellen Gedächtnis Europas ist der Beitrag dieser Aktivistinnen nahezu ausradiert und in der Geschichtsschreibung sozialer Bewegungen wird der politische Aktivismus beteiligter Frauen häufig ausgeblendet. Stattdessen wird Bewegungsgeschichte auf männliche Akteure verkürzt. So auch im Falle der Solidarnosc, der größten Oppositionsbewegung im kommunistischen Osteuropa, die in ihren besten Zeiten zehn Millionen Mitglieder zählte, davon die Hälfte Frauen. Obwohl die Gewerkschafterinnen Seite an Seite mit ihren männlichen Kollegen für eine Demokratisierung der Gesellschaft kämpften, ist kaum eine der rund fünf Millionen Frauen aus der Solidarnosc namentlich bekannt. Und das, obwohl es gerade die Frauen waren, die in den Jahren nach der Verhängung des Kriegsrechts und dem Verbot der Gewerkschaft 1981 konspirative Strukturen aufbauten. Innerhalb der Gewerkschaft blieben ihnen Führungspositionen verwehrt, und 1989 saß lediglich eine einzige Frau aus der Solidarnosc bei den Verhandlungen mit am „Runden Tisch”. Der Film begibt sich auf Spurensuche nach den vergessenen Aktivistinnen.
D. Brunow, Feministische Studien

In Zusammenarbeit mit Städtepartner Stettin e.V.

Veranstalter Solidarnosc

Zum Frauentag organisiert Regenbogenkino beginnend am 3. März eine Reihe mit den Filmen zum Thema Migrantinnen / Frauen in anderen Ländern und Kulturen.

Siehe

Wielcy pisarze i kobiety

Ewa Maria Slaska

Baśce O.

Harper Lee, Umberto Eco, Romain Rolland, Gabriel Garcia Marquez, Thomas Mann, Hermann Hesse, Julio Cortazar

Umarli kilka dni temu, albo nie żyją od wielu lat… Obchodzimy właśnie rocznice ich urodzin lub śmierci, albo zostali zapomniani na zawsze. Wielcy pisarze, którzy ukształtowali moje życie. Gdy piszę pierwsze zdania tego tekstu, wciąż dodaję w tytule kolejne nazwiska, patrzę na tę listę i cały czas wiem, że brakuje jej dwóch postaci – Homer i Marcel Proust. Ale ci dwaj są z jakiejś innej półki, znacznie wyższej niż reszta, nie mogę ich dodać do listy moich wielkich pisarzy, bo są ponad wszelkimi listami i kategoriami. Natomiast świadomie nie wpisałam na listę moich pisarzy kilku innych, podobno nawet ważniejszych – James Joyce, Lew Tołstoj, Fiodor Dostojewski, Gustave Flaubert

Czytałam ich, oczywiście, byli wielcy, ale nie byli “moi”… Wielcy pisarze dużo pisali, ale ci moi są dla mnie najczęściej autorami jednej książki. Mojej książki. Colas Breugnon, Zabić drozda, Sto lat samotności, Imię róży, Gra w klasy… kultowa książka mojego pokolenia w Polsce. Oczywiście W poszukiwaniu… i oczywiście Odyseja.

To moja klasyfikacja, moi najważniejsi pisarze. Dlatego jest tu Harper Lee, a nie ma Faulknera i Hemingwaya.

I wśród nich tylko jedna kobieta, właśnie Harper Lee! Dlaczego tylko jedna!? Pytam nie bez powodu, ale o tym za chwilę…

Potem, gdy pojawiają się pisarze ważni, i sławni, i wielcy, ale już nie AŻ TAK ważni, i sławni, i wielcy, Pruszyński, Paustowski, Galsworthy, Gołubiew, Grass, Fitzgerald, Hrabal, Steinbeck, Tolkien, Kerouac, Nooteboom, Calvino, Buzatti… pojawi się też dużo kobiet. Margaret Mitchell, Margerite Duras, Françoise Sagan, Lucy Maud Montgomery, Carson McCullers, Simone de Beauvoir, Ursula K. le Guin, Selma Lagerlöf, Sigrid Undset, Karin Blixen, Pearls Buck, Astrid Lindgren, Gertrud von Le Fort, Agata Christie, ulubiona, bo to na jej książkach i na Kubusiu Puchatku uczyłam się angielskiego… I Francis Yates, autorka książki Sztuka pamięci, która na lata stała się dla mnie wzorem inteligentnej kobiety. To taki najdawniejszy mój własny kanon czytelniczy, który przez lata będzie się rozrastał, odmładzał, feminizował, pojawią się w nim przede wszystkim amerykańskie pisarki postetniczne, Alice Walker, Luise Erdrich, Amy Tan…, Siri Huvsted jako osobna pozycja, i wreszcie feministki.

Feministki to już oczywiście odkrycie po wyjeździe do Niemiec. Jechałam do kraju Manna i Hessego, a przyjechałam do świata, gdzie czytało się Mary Daly, Julię Kristevę i Susan Sonntag. Oraz, oczywiście, Alice Schwarzer, choć dziś chyba już nie chciałabym jej czytać, bo jest wcale nie mała różnica finansowa i etyczna między Alice Schwarzer z lat 80 a teraz.

Feministki objawiły się właściwie już w Polsce, w okresie Solidarności, bo w końcu i one przyjeżdżały do kraju, w którym coś się działo, zakładając, zresztą słusznie, że jak będzie się działo dużo, to będzie się dział również feminizm. Ale podczas jednego czy drugiego spotkania w Polsce nie wiedziałam jeszcze, że można by z tymi kobietami porozmawiać o literaturze feministycznej i chyba nie przychodziło mi do głowy, że mogłaby taka być.

Wiedziałam natomiast, że jest literatura pisana przez mężczyzn, której kobiety nie trawią, i literatura pisana przez kobiety, która może nie zawsze odpowiada temu, czego kobiety chciałaby od literatury, ale przynajmniej taka, którą będą mogły uczuciowo zrozumieć.

To, że jako kobieta nie jestem w stanie z przyjemnością czytać literatury napisanej przez mężczyzn, było moim własnym odkryciem i to z młodego wieku, skoro napisałam o tym jako osiemnastolatka na egzaminie wstępnym na polonistykę. Nawet nie pamiętam dokładnie, jak był sformułowany temat, sądzę, że nie miał prowadzić do wniosków feministycznych, lecz raczej chodziło o wzory powieściowe lub coś w tym rodzaju. Napisałam, że Faulkner i Hemingway to nie jest “moja” literatura, że wojna, polowanie… zresztą nie wiem, co dokładnie, ale na pewno, że nie… NIE!

To wypracowanie wpłynęło na moje życie i to całkiem bezpośrednio. Bo po południu po egzaminie pisemnym poszłyśmy z Baśką O. na spacer i ustaliłyśmy, że… wcale nie chcemy studiować polonistyki, a może w ogóle nie chcemy studiować, a na pewno mamy w nosie egzaminy i że nie będziemy już niczego zdawać, tylko idziemy jutro na plażę.

Poszłyśmy. Gdy wróciłam do domu, opalona, opiaszczona, potargana, tam już była groza. Mama tłukła talerze, a Ojciec nie pytając o nic, wziął mnie za rękę i zaprowadził… na egzamin! Nie było daleko. Egzaminy już się skończyły, cała komisja czekała tylko na mnie. Nic nie rozumiałam, przecież nikt nigdy nikogo nie zmusza do egzaminu na studia, a egzaminy są przecież anonimowe. Więc dlaczego? Weszłam, wepchnięta przez Ojca, i przypomniało mi się, nie wiedzieć czemu, jak kiedyś późną nocą Ojciec odwiózł nas obie na kolonie, jechałyśmy z kimś samochodem, ale nie pamiętam z kim. Było ciemno, wszyscy spali, Ojciec się dobijał do drzwi, w końcu otworzyła jakaś zaspana kucharka, zaprowadziła nas do kierowniczki, a potem do jakiejś ciemnej sypialni. Obudziliśmy wychowawczynię i Ojciec powiedział: … Pani, dzieci przywiozłem. Może to było Dzień dobry Pani, albo Proszę Pani, ale może rzeczywiście tak powiedział, jakoś zbyt prosto i niezbyt uprzejmie. I wepchnął nas przez drzwi.

Wydaje mi się, że nie zdawałam tego egzaminu, że wystarczyło, że się pojawiłam. Chociaż może było jakieś pytanie pro forma, typu – kiedy była bitwa pod Grunwaldem? Nic nie pamiętam. Dopiero po kilku dniach, gdy już wiadomo było, że zdałam i zostałam przyjęta, rodzice powiedzieli mi, że moje wypracowanie egzaminacyjne było tak dobre i oryginalne, iż gdy się nie pojawiłam na egzaminie, komisja zadzwoniła do rodziców i zapytała, co się stało, czy może jestem chora…

Tak to Baśka nie dostała się na studia, a ja owszem… Ale niewiele to pomogło, bo i tak nie chciałam studiować polonistyki… W następnym roku rozpoczęłam studia etnologiczne, a w rok później zaczęłam studiować archeologię…

Ktoś mi kiedyś powiedział, że to wypracowanie pokazywano następnym pokoleniom studentów. Kiedyś chciałam je przeczytać, ale oczywiście nikt nic nie wiedział i nic nie pamiętał, i nie umiał mi odpowiedzieć na pytanie, czy może gdzieś jest. Może zniknęło, może jest w Archiwum Akt Nowych w Gdyni.

Potem były jeszcze dwa znaczące spotkania z książkami pisanymi przez kobiety.

polskieksiazkiPierwsze w Polsce w latach 70. Chcałam zostać dziennikarką, taką lepszej klasy, i obsyłałam różne konkursy. Głupi był to pomysł i nie przyniósł żadnych widomych efektów, ale wtedy tego nie mogłam wiedzieć. Wysłałam więc recenzję na jakiś konkurs zorganizowany przez Kobietę i życie. To informacja bez znaczenia, ale ponieważ pamiętam, to napiszę, że była to autobiografia Stanisława Makowieckiego Mamałyga czyli słońce na stole. Dostałam wyróżnienie i przysłano mi jako nagrodę kilkanaście książek. Dopiero po jakimś czasie odkryłam, że wszystkie były napisane przez kobiety. Przyznaję, że do dziś myślę z uznaniem o tej peerelowskiej redakcji.

niemieckieksiazkiGdy przyjechałam do Berlina przez kilka miesięcy sprzątałam, nie dlatego, żebym specjalnie lubiła sprzątanie, ale dlatego, że to w latach 80 robiły tu wszystkie Polki. W domu profesorostwa G. na Frohnau odkryłam, że na stoliku nocnym pana profesora leżą eseje filozoficzne i polityka, a u pani profesorowej książki napisane przez kobiety.

Kresy. Epizod niewiele znaczący…

Andrzej Rejman

Hanka Ordonówna i jej dwa psy Bernardyny
krótkie wspomnienie Krystyny Stankiewicz

Krystyna Stankiewicz, urodzona 10 kwietnia 1931 roku w Berżenikach, powiat święciański, województwo wileńskie, jedna z trojga dzieci Heleny z Zanów i Kazimierza Stankiewiczów. Dzieciństwo spędziła w rodzinnych Berżenikach. Jako dziecko wielokrotnie odwiedzała Wilno. Po wybuchu wojny Stankiewiczowie zmuszeni byli opuścić rodzinne strony, przejściowo mieszkali w Wilnie, po aresztowaniu Kazimierza Stankiewicza przez NKWD w styczniu 1945 roku, żona Helena wysłała dwoje dzieci pod opieką bliskiej znajomej p. Wandy Kawalcowej do Polski. Trzecie dziecko – najstarsza córka Maria zmarła w sierpniu 1940 roku na zapalenie opon mózgowych. Helena Stankiewiczowa pozostała w Wilnie, starając się o uwolnienie męża. Niestety wysiłki nie powiodły się. W czerwcu 1945 roku Helena udała się do Warszawy do dzieci, które mieszkały u rodziny w Aninie. Kazimierz powrócił z niewoli jesienią 1948 roku. Po wojnie Krystyna Stankiewicz ukończyła Państwowa Szkołę Pielęgniarską nr 4 na Solcu w Warszawie i pracowała nieprzerwanie ponad 29 lat na oddziale chirurgii jako instrumentariuszka, potem na sali operacyjnej jako oddziałowa w Wojskowym Instytucie Medycyny Lotniczej. Mieszka w Warszawie na Żoliborzu.

***

Hanka Ordonówna w Wilnie (źródło: culture.pl)

…Przez kilka pierwszych dni września 1939 roku występowała w teatrzyku Tip–Top. W listopadzie 1939 roku, kiedy zaprotestowała przeciw projekcjom hitlerowskiego filmu o zajęciu Warszawy, aresztowało ją gestapo. Z więzienia na Pawiaku wyszła w lutym 1940 roku, dzięki interwencji męża, hrabiego Michała Tyszkiewicza, obywatela litewskiego (spowinowacony z rodziną Tyszkiewiczów król Włoch Wiktor Emanuel II interweniował u Hitlera). Wyjechała do Wilna, wówczas pod okupacją litewską, gdzie jej pierwszy występ, w sali Teatru na Pohulance stał manifestacją narodową. Tam w latach 1940–1941 grała także w Lutni i w Polskim Teatrze Dramatycznym.

Po aneksji Litwy przez ZSRR, NKWD aresztowało jej męża z powodu zaangażowania politycznego – opieki nad obywatelami polskimi na Litwie z ramienia Rządu RP na Obczyźnie. Został osadzony na Łubiance w Moskwie. W tym samym czasie władze sowieckie zwróciły się do Ordonówny z propozycją koncertów w Moskwie. Po początkowych wahaniach artystka zaakceptowała tę propozycję nie do odrzucenia, mając nadzieję na uratowanie męża. Jej występy, znakomicie zresztą przyjmowane, przerwał wybuch wojny niemiecko-sowieckiej 22 czerwca 1941 roku.

Ordonówna próbowała wrócić do Wilna. Tymczasem władze radzieckie nakłaniały ją do przyjęcia obywatelstwa ZSRR. Gdy odmówiła, została aresztowana za… nieposiadanie przynależności państwowej i zesłana do sowchozu – tuczarni świń – pod Kujbyszew nad Wołgą. Tam, ze względu na trudne warunki życia, powróciła jej choroba płuc. Po uwolnieniu w następstwie układu Sikorski-Majski (30 lipca 1941) Ordonówna początkowo zawędrowała do teatru tworzącego się w polskim ośrodku w Tocku.

Przejęta jednak losem najmłodszych, zajęła się organizowaniem pomocy dla osieroconych dzieci polskich wygnańców, które udało jej się wywieźć z ZSRR. Z uwagi na pogarszający się stan zdrowia, wraz z sierocińcem została ewakuowana przez Bombaj w Indiach do Bejrutu w Libanie, gdzie jej mąż – również zwolniony dzięki traktatowi Sikorski-Majski – był wtedy pracownikiem Poselstwa Polskiego w Bejrucie.

Z książki “Tułacze dzieci”, którą Hanka Ordonówna wydała w 1948 roku w Bejrucie pod pseudonimem Weronika Hort, z żywo nakreślonych portretów dziecięcych najbardziej zapada w pamięć postać pięcioletniej Kaziuni, oczekującej pochwał za to, że udało jej się ukraść nieco chleba i kipiatoku jednej z babuszek. Była to postać fikcyjna, na którą złożyło się kilka dziecięcych losów. Wstrząsająca książka, udokumentowana zdjęciami i odbitką rękopisu jednego z opowiadań, opisuje epizod niewiele znaczący dla losów całej wojny. Ale jakże ważny dla ocalonych….

(źródło: culture.pl) http://culture.pl/pl/tworca/hanka-ordonowna

A tu jej najsłynniejszy przebój:

Kosmopolen oder Bevor man ein Verein gründet

Emanuela Danielewicz

Aller Anfang ist leicht, wenn man den Humor nicht verliert
oder das
was am Anfang über Polen im Ruhrgebiet in aller Anstandskürze erzählt werden sollte und die Gründung der Kosmopolen Künstlerinitiative nicht verhinderte

Bevor man ein Verein gründet, muss man etwas erlebt haben, was einen dazu bewegt. Meistens ist es ein Mangel. Bei mir war es eigentlich umgekehrt. Ich habe so viel nicht gesehen und so viel nicht erlebt, aber viel geträumt, beobachtet, gehört, gefühlt, verstanden, dass sich der Wunsch, Ideen auch zu verwirklichen vergrößerte. Und ich habe eine Weite an Möglichkeiten dafür gesucht und hier entdeckt.

Im Ruhrgebiet, höflich in der hiesigen Umgangssprache Ruhrpott genannt, um zu betonen, dass wir hier alle im selben Topf stecken, ist die Vereinsstruktur seit Jahrzehnten alltäglich. Ständig werden hier Vereine gegründet, die sehr konkret die Stadt mitgestalten. Hier kann man sich auf die Kumpels-Kultur und SPD Führung verlassen. Jeder hier engagiert sich und manche in sehr vielen Vereinen gleichzeitig. So ist es auch was ganz selbstverständliches ein Vorstand zu sein, oder Präsident und man bindet es anderen nicht sofort auf die Nase, wann man sich zum ersten Mal begegnet.

Die Stadt Bochum war als Ort für die Gründung von Kosmopolen von Anfang an perfekt. Die Geschichte um die ersten drei polnischen Vereinigungen um 1920 (mit dabei mein Großonkel Jan im Vorstand, wie ich viel später erfuhr) trugen dazu bei, dass ich persönlich als “Polin, die aktiv ist” wahrgenommen, schnell städtische Unterstützung fand. Die Politik, die auf Strukturwandel setzt und dabei die lokale sowie  internationale Kulturarbeit die Hauptrolle spielt, hilft. Der “Zeitgeist” lebt heute zeitgleich und fordert Mehrsprachiges, fördert Selbstorganisation, unterstützt alles mit Geschichte und liebt gute Kunst und Diskussionen.

Naiv dachte ich, dass das Interesse an einem neuem “Deutsch-Polnischem” Verein, dass ausnahmsweise künstlerisch-kulturelle Ausrichtung hätte, schnell wachsen könnte. Immerhin wird behauptet, jeder dritte hier im Ruhrgebiet stamme aus Polen. Also nahm ich an, es müsse doch an der Polnischen Kultur auch etwas Interesse geben bzw. am Osten allgemein. Doch es kam anders. Künstler tun sich schwer Ihre eigene Interessen organisierter zu gestalten und zu pflegen, erst Recht Mitglied im weiteren Verein zu werden. Die Deutschen… pardon: Biodeutschen…  haben weiterhin Panik in einem solchen Verein zu oft mit der Vergangenheit beschäftigt zu sein und sind trotz Hochkultur dem Künstler als mündige Person eher skeptisch gegenüber…  Die Polen bzw. die aus den heutigen polnischen Gebieten stammende Arbeitsmigranten und Emigranten sind mit der eigenen  oft sehr persönlichen Repräsentation und Identifikation so sehr beschäftigt, dass die Frage: Was ist eigentlich Polnisch? dominant aufkreuzt und sie an Aktivitäten außerhalb der katholischen Gemeinden stoppt.

Polen außerdem haben auch einen zwiespältigen Ruf. Das Warum kann man z.B. täglich vor der Christuskirche Bochum hören, oder vor der Stadtbücherei. Dort trifft sich eine Gruppe der noch nicht eingetragenen Biertrinkerpartei und schreit sich vollprozentig laut an, polnisch selbstverständlich. Wenn man Polen als Polin kennenlernt, wollen sie schnell etwas von einem. Der letzte z.B. ein Jacek mit einem neuen Job, wollte von mir gleich eine neue Wohnung und auch Hilfe beim Möbelkauf. Nein penetrant wurden seine Wünsche nicht geäußert, sondern ganz leise, wie zur Mutter, die immer zuhört und sofort reagiert.
Es gibt kein Polnisches Café in Bochum. Das Kalinka Cafe, gegenüber meinem alten berühmten 10 Meter Balkon, wo auch Kosmopolen eV gegründet wurde (11 Künstler im Hellweg 18 am 19. Mai 2008) klingt russisch, ist aber von der NEW German Generation of NEW Vegans geführt. Es gibt noch an verschiedenen Locations auftauchende Polonia Diskothek, heute unter einer türkischen Führung, vor deren Tür kaum ein Taxi halten möchte und wirklich jeder Taxifahrer haarsträubende Geschichten erzählt.

Was Polen können, ist Drama und wie weit sie damit gehen, zeigt die letzte Wahl in Polen.

Beinahe vergessen hätte ich das sogenannte Polnische Haus am Kortländer, über das vor acht Wochen beim Symposium des Nationalkomites aus Stuttgart “Charta von Venedig”  für ein größeres Publikum, doch ohne Publikum (weil es keine Interessierten zu diesem Thema gab) fachmännisch u.a. auch mit mir debattiert wurde, ob es sich um ein Haus handelt, das einen deutschen Denkmalschutz überhaupt erhalten sollte. Bis heute kann man dort historisch wertvolle “Schätze” finden und ein Namensschild verrät, dass Bund der Polen, einer der ersten polnischen Vereine, hier seinen Raum hat. Angeblich treffen sich dort die Älteren noch. Angeblich schreiben Damen noch Protokolle. Das Haus daneben ist schöner. Es war zur gleichen Zeit ein Bordell, das nächste Haus eine Polnische Arbeiterbank, deren Schriftzug man noch irgendwie lesen kann und das mich zu Phantasien inspiriert, in mir Fragen hervorruft: “Ob eine Arbeiterbank wirklich andere Finanzpolitik steuerte?”

Das Haus der Polen selbst ist marode, hässlich und alt. Daher wäre ich dafür es abzureißen und etwas Neues für heutige Zwecke Nützlicheres zu gestalten und aufzubauen. So ist es dem großen Kloster unweit dieser Straße ergangen. Große Schlesisch-Deutsch- Polnische Gemeinde hat den Abriss dieses Klosters mit extrem interessanter Geschichte 1971 nicht verhindern können. Heute wachsen noch die Bäume und auf dem Platz ist ein moderner Wohnbau für Weisenkinder entstanden, das St. Vincenz.
Kann man aber die letzten Steine der “Zeit der Ruhrpolen” überhaupt abreißen?  Es gibt doch seit wenigen Jahren ein neues vom BUND Unterstützes Projekt: das digitale Archiv der Polen genannt Porta Polonica, Leitung Herr Dr. Jacek Barski, auf deren Webseiten die nächsten Jahre personenbetonter die Geschichte der Polen in ganz Deutschland neu zusammengetragen und attraktiv dargestellt wird. Zum Teil werde auch ich mit einigen Portraitarbeiten beitragen können.

Was mich bei diesem ganzen Thema anfing zu interessierten war, ähnlich meines persönlichen Dilemmas keiner eindeutigen Kultur, Nation und Sprache anzugehören: die Tragik der Schlesier hier im Ruhrgebiet. Sie kamen in Ihrem Selbstverständnis als Deutsche nach Deutschland und wurden zu Ruhrpolen und das zu einer Zeit in der Polen seit 100 Jahren auf der Landkarte Europas nicht existierte.  Sie fühlten nationale Zugehörigkeit zu Deutschen, wurden aber als Polen wahrgenommen. Die Folge ist nun, dass hier jeder fast Pole ist. Auch das erschwert irgendeine vernünftige Abgrenzung, zum Glück. Kann es sein, dass wir nicht von Organisationen oder kultiviertem Bewusstsein, sondern einfach durch die klimatische Lage mehr beeinflusst werden? Sehr logisch wurde daher der Zusammenhang und Vortrag des Museumsleiters der Zeche Hannover Dietmar Osses  betitelt: “Von den Ruhrpolen zu den Kosmopolen” und erinnert auch uns indirekt, dass die Geschichten sich wiederholen können. Ich selbst komme aus Poznań, lebte über zwölf Jahren in Berlin, schlesische Kultur kenne ich nicht, habe aber Verständnis dafür, dass  die Liebe zu einem besonderen Flecken Erde durch Kultur und in Erinnerung länger gelebt, geschmeckt, gehört und erzählt werden möchte. Artur Beckers masurische Geschichten sprechen Bände. Auch er träumt von Kosmopolen, wenn er sich meditativ entspannen möchte.

Man muss wissen, dass vor 150 Jahren kaum jemand hier im Ruhrgebiet lebte. Alle waren Migranten, die hierher kamen. Auch das ist beste Voraussetzung gerade hier Kosmopolen zu gründen und den polnischen Aspekt der Geschichte in Form von etwas aufgefrischter europäischer Interkultur anzubieten, denn gemeinsame Geschichte ist immer auch ein Geschenk der gemeinsamen Lebenserfahrung und dass sollte man meiner Meinung sehr feinsinnig pflegen, statt Geschichte dramatisch und aggressiv den anderen gegenüber umzudeuten versuchen.

Wir haben Kosmopolen gegründet, um eben aus dem Deutsch Polnischem Dilemma auszutreten, einen dritten Weg vorzuschlagen, dem Kosmopolitischen auch Ausdruck zugeben, was aber am Wort Polen bei manchen hängen bleibt und manchmal einen Kontext aufdrängt, der für uns längst überwunden ist.
Man kann daher Kosmopolen als ein Tor begreifen von etwas nach?… vom Nationalen raus ins Inhaltliche… Basil Kerski, Chefredakteur der Zeitschrift Dialog und der Geschäftsführer vom Europäischen Kulturzentrum Solidarność in Gdansk,  meinte in den 90er Jahren dazu Andrzej Bobkowski mitzitierend, dass Kosmopole ein Mensch ist der scheinbar Widersprüchliches sich widersetzendes in sich vereint.

Ich begreife Kosmopolen eV als etwas Komplexes: Grenzenlose Offenheit im Begriff (Kosmos größer als ein Ich, Polen als Plural, nicht Singular!) und exklusive Geschlossenheit durch das Naturgesetz der Bipolarität zugleich. (Nord und Südpol als Beispiel der Bipolarität sowie gemeinsamer Einheit, in Deutsch an den Polen bedeutet an den Erdpolen, Verein als Struktur der möglichen Exklusivität und Inklusion)
Man kann sich nicht verlieren, weil es zugleich auch Halt gibt.

Wonach klingt das für Sie? Es gibt viele Antworten, daher werde ich die meinen hier nicht alle verraten. Ich bin ein Freund der gemeinsamen Diskussion, kitzel’ gerne und hoffe durch die Publikation dieses Textes auf der Webseite der Autorin Ewa Maria Slaska neue Freunde zu finden und zu motivieren, sich in diesem Rahmen mal mitzubewegen. Die nächste Aktion ist ein No Budget Neujahreskonzert am Donnerstag, den 21.01.2016.

Und was wir in diesen acht Jahren geschafft haben? Hier eine kleine Zusammenfassung:

Über sechs kleine Festivals, neue Produktionen u.a. auch für Kinder, neues Publikum für Polnische Kultur gefunden, Partner in ganz Ruhrgebiet bis Köln, die an Kosmopolen Aktionen Interesse haben, Familienkonzerte, neue Jazzreihen, Literaturreihen, neue etwas nettere Vorurteile gegenüber Polen… wir gewannen eine Goldene Eule in Wien, ein Zukunftswettbewerb, öffneten paar Herzen und bekamen gute Förderungen, so dass alle Teilnehmer normal honoriert wurden (auch dafür engagiere ich mich persönlich)… wir sind heute 14 deutschlandweit, haben zwar mehr Freunde, suchen aber neue Unterstützer und Mitglieder vor Ort im gewichtigen Jahr “25 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag” und in der prickelnden neuen politischen Situation jetzt in Polen.

Zu viele ungesehene, ungehörte, hoch talentierte, sensible und einsame weil eher introvertierte Menschen begegne ich und tue beruflich mein Möglichstes, um deren Dasein, deren Leben und Schaffen lauter zu kommunizieren, erst Recht im extrovertiertem technischem Zeitalter. Jeder ist seines Glückes Schmied, sagt man im Westen. Das stimmt im Fall der Kunst nicht ganz, denn Kunst ist tot und hat ohne Zuschauer, Zuhörer kaum irgendein Sinn. Kultur machen wir selbst. Ich mag Kunst, Musik, Fotografie, Literatur und dafür habe ich mit ein paar anderen Zeitgenossen aus verschiedenen Ländern Raum erkämpfen und schaffen dürfen.

Kosmopolen als Verein raubt mir viel Zeit, manchmal zum Glück auch den Verstand, nie die Geduld, aber am 21.01.2016 wird der vieldimensionale Sinn der ganzen Unternehmung zu hören und zu finden sein. Meine Herzliche Einladung nach Bochum ins Planetarium:

emanuelaplakatKOSMOPOLEN NEUJAHRESKONZERT 
Donnerstag, der 21.01.2016 – 20.00h
Konzert unter Sternen

es spielen:
Robert Kusiolek / Akkordeon
Elena Chekanova / Elektronik

ORT: Zeiss Planetarium Bochum
Castroper Straße 67 – 44791 Bochum
Eintritt: VVK 10,–/AK 12,–
Infos & VVK: www.planetarium-bochum.de
www.kosmopolen.de

X

P.S.
Zum Schluss eine kleine Anekdote. Seit nun vier Jahren suche ich neue Räume, vielleicht Galerie tauglich und für Organisatorisches von Kosmopolen nützlich.
Mein neuer Vermieter hat mir nach zwei Jahren Versprechungen beinahe den Schlüssel dazu in die Hände gegeben. Er, der stolze Besitzer vom ehemaligen Bunker, den er innerhalb von drei Jahren phänomenal umbaute und mit genügend Räumen bestückt, hat auch das zweite Mal Kosmopolen eV keinen Raum gegeben, als sich die Möglichkeit ergab. Alle Bitten halfen nichts. Der Bunker wäre mir gegenüber, im Raum war vorher eine Künstleragentur. Kosmopolen darf nicht rein, aber im selben Raum leuchtet es heute Violett und Damen leichtbekleidet lernen an der Stage Poledance.
Geistige Kunst und Kultur ist offensichtlich “gefährlicher” als Sex. In diesem Sinne: lass es uns 2016 krachen und diese Energie nützen 🙂

Kosmopolen Aktionen – in Planung 2016
Wir bekommen wieder die große Bühne in der Stadt Bochum!
Konzerte: NEW Polish Tunes 2016 in Essen, Bochum und Dortmund
Lesungen und Diskussionen: Die Kunst der Übersetzungen / Sztuka Tłumaczeń
Kinderaktionen und Polnische Weihnachten im mondo mio Dortmund auf Wunsch Vermittlung  bzw. Empfehlungen von Programmen, Konzerten…

KONTAKT:
Kosmopolen eV
Klarastrasse 6
44793 Bochum
Germany

www.kosmopolen.de          info@kosmopolen.de
Tel: +49 6872 9965
Mówimy po polsku

Wie kann ich Kosmopolen eV unterstützen?

Klicke regelmäßig: www.kosmopolen.de – die Klickzahlen werden gezählt

Unterstütze den Verein, Künstler, Kunst, Deutsch Polnische Kultur im Ruhrgebiet mit Deiner Fördermitgliedschaft   (€ 5,-/Monat, ab € 30,-/Jahr möglich)

Persönliches von Emanuela Danielewicz
Fotografin, Dipl. Kommunikationsdesignerin
und seit Oktober 2015 Studentin von Kulturreflexionen & Philosophie – Uni Witten Herdecke
www.danielewicz.de

Reblog: Bernhardt w Australii

Lech Milewski opisał w dwóch odcinkach pobyt Pasteura w Australii. W drugim wpisie pojawiła się Sarah Bernhardt, w tak niezwykłej opowieści, że dziś rebloguję plotki o pobycie wielkiej aktorki i miłośnicy w Australii…

The Divine Sarah Bernhardt (1844–1923) in Australia, 1891: sex, theatre, sun

Young Czech artist Alphonse Mucha (1860-1939) after moving to Paris created an Art Nouveau poster in 1884 to advertise Bernhardt’s role of Gismonda at Paris’ Theatre de la Renaissance. This poster broke new ground in the art poster world, and within a week of printing, Mucha became a very well known artist in Paris. Sarah Bernhardt loved the poster, and signed Mucha to a 6-year contract. During that time, Mucha designed other posters for her and became very close to the theatrical legend.

Bernhardt was also a keen fan of photography,  using the most modern 19th century technologies available to get her image out to the public.

Bernhardt as Gismonda, created by Mucha in 1884, Paris

By the time the Divine Sarah Bernhardt arrived in Australia in 1891, she was the most famous actress in the world. The Pall Mall Gazette in July 1891 noted that the 46-year-old star’s arrival in Sydney emptied State Parliament and caused wild scenes at Redfern station where she was received with extraordinary honours. The Mayor left his duties to meet her and took her to an official reception. The harbour was decorated as if for a regatta, and the town was illuminated at night.
*
Everyone cashed in on her trip to Australia. The fabulous Australia Hotel, whose foundation stone had been laid by the state premier Sir Henry Parkes just two years earlier, asked Sarah Bernhardt to perform the grand opening. Her name was first in the new hotel register, later displayed in a glass showcase in the main foyer.

Hotel Australia, 1891, opened by Bernhardt

Impresario George Tallis was closely associated with the JC Williamson firm for 50+ years. While concentrating on the business side, Tallis learned every aspect of theatrical management, from choosing costumes to handling international stars. Enticing Bernhardt to do a tour of Australia in 1891, Tallis said, marked the high point in his early career and led to his later fame and knighthood.

The newspapers were agog. The Melbourne Argus in Sep 1890 told its readers that JC Williamson has concluded an agreement with Mme Sarah Bernhardt and company, who would visit Australia for a theatrical season of 10 weeks. She would first appear in Melbourne in June 1892. The plays to be produced would include M. Sardou’s drama Cleopatra. In July 1891 The Argus wrote  “Madame Sarah Bernhardt opened the Sydney season to night at Her Majesty s Theatre in Camille. The house was crowded by a brilliant audience, who, though somewhat impassive during the first act of the play, were gradually warmed to genuine enthusiasm, and rewarded the magnificent performance of the great actress by thunders of applause. Tomorrow La Tosca will be produced”.

Photo of Bernhard, taken during her Australian trip, 1891 (State Library Vic)

During the Sydney leg of her tour, Bernhardt performed in Camille, La Tosca, Fedora, Jeanne D’Arc and Cleopatra. Her performances at Her Majesty’s were in French, so Sydney audiences were provided with English translations via booklets. They followed the play using these booklets. This meant that the house lights were not lowered during the performances. Despite the language difference, Sydney theatregoers rapturously received Sarah Bernhardt. As in France, her costumes were sublime.

At the very same time, Australia needed help to end the appalling rabbit plague and Professor Louis Pasteur sent his brilliant nephew Dr Adrien Loir (1862-1941), a handsome young scientist, to represent the family business – the Pasteur Institute. Apparently Dr Loir needed a translator since he didn’t speak English well, so Bernhardt offered her services (sic)! Bernhardt, aged 47, was already a legendary lover with a particular interest in much younger men. She took one look at young Dr Loir and instead of going on to fulfil her contractual obligations in Brisbane, the couple had a passionate romp for a week on the tiny Rodd Island in Sydney Harbour.

In time, the lovely Bernhardt returned to France alone, but clearly island life had started to appeal to her. At home she bought a Napoleonic fort on the lovely Belle Isle off the coast of Brittany where she spent holidays for the rest of her life.

It is just as well she did her romping in Australia. At 70 she injured her leg when performing Victorien Sardou’s play Tosca, in which she was the heroine who finally hurls herself off a castle wall to kill herself in despair. She tried wearing a cast but that failed;  the Divine Sarah then decided she would be better off without the leg altogether. She wrote to one of her lovers, the surgeon Samuel Pozzi, telling him to cut it off above the knee. Even then, wooden legs failed her, so she was carried around on a sedan chair for the rest of her life, including on stage and on tour.

When the star died in 1923, half a million citizens lined the streets of Paris to bid farewell to France’s most beloved heroine.

***
Read Sarah: The Life of Sarah Bernhardt, written by Robert Gottlieb and published by Yale UP, 2010. And read EdwardianPromenade for some of the gossip that surrounded her early adult life.

 

Obrazki z Iranu 9

hidzab3Adam Slaski

Krótki przewodnik po hidżabach

14 października

Gdy Europejczyk myśli o muzułmankach zakrywających włosy, myśli o hidżabie, burce, kwefie itp. Ja sam zawsze je myliłem i nadal mi się to zdarza, więc spróbuję uporządkować te kwestie.

Po pierwsze hidżab to pojęcie z zakresu teologii, nie krawiectwa. Oznacza obowiązek zakrywania ciała, jaki spoczywa na pobożnej muzułmance.

Burka to odzienie zakrywające całe ciało, za wyjątkiem szparki na oczy. Kwef (inaczej nikab) to ta część burki, która zasłania twarz. W Iranie nikt nie nosi burki ani kwefu!

hidzab7   Irańskie dziewczyny noszą chustki, makne lub czador. Czym jest chustka nie będę tłumaczył. Makne (angielska pisownia maqnae lub maghnae, zapisuję po polsku, ale nie odmieniam, jako że wyraz kończy się dźwiękiem, który nie występuje w polszczyźnie) to kaptur z kołnierzem, który opina się pod szyją i zakrywa ramiona. Jest to strój oficjalny, obowiązkowy dla uczennic w szkołach i pracowniczek urzędów państwowych, więc na co dzień widzi się wiele kobiet, które go noszą. Makne jest popularne głównie w Iranie, ale nosi się je również w niektórych innych krajach muzułmańskich. Irańskim wynalazkiem jest czador, czyli okrycie w postaci półkola materiału noszonego otwarciem do przodu i sięgającego do ziemi. Czador nie ma rękawów ani zapięcia, kobiety zwykle przytrzymują go ręką pod szyją. Czador jest zawsze czarny, nosi go wiele kobiet, szczególnie tych starszych, ale również nastolatki. Ten rodzaj okrycia ma długą tradycję, bo pochodzi jeszcze z czasów przedmuzułmańskich.

hidzab8-2piony-2Ale hidżab to nie tylko nakrycie głowy. Obowiązkowe są również zakrycie nóg (długie spodnie lub szata do ziemi), długi rękaw i luźny krój, który nie będzie ujawniał kształtów ciała. W praktyce wszystkie Iranki noszą obcisłe dżinsy, widać więc, że poniżej kolan zasady się nie przyjęły. Długie rękawy obowiązują jednak bezwzględnie. Podobnie luźny krój, który zazwyczaj oznacza tunikę lub lekki płaszcz. Powinny one sięgać mniej więcej do kolan. Taki lekki płaszcz, bardzo tu popularny, nosi nazwę manto (z francuskiego manteau – płaszcz). Mimo tego, że manto jest cienkie, mi ten nakaz wydaje się bardzo uciążliwy, bo w Iranie jest przez większą część roku bardzo gorąco i człowiek noszący takie okrycie musi się okropnie grzać. Z drugiej jednak strony dziewczyna w dobrze skrojonym manto wygląda bardzo szykownie.

hidzab8-2pionyJeszcze kilka słów o lakierze do paznokci. Rzuca się w oczy, że w Iranie używa go bardzo niewiele kobiet i można znaleźć w internecie doniesienia o karach i aresztowaniach za pomalowane paznokcie. Jednak mój ekspert stwierdził autorytatywnie, że to bzdura. Islam nie zabrania malowania paznokci, zasady wymagają jedynie, by przed modlitwą dokonać ablucji, a to wiąże się ze zmyciem lakieru. Ale to już sprawa pobożności i szczerości przed bogiem, a nie policji. Zatem niewielka popularność lakieru do paznokci to wyłącznie sprawa mody.

Wróćmy do nakrycia głowy. O ile czador rzeczywiście zakrywa włosy, o tyle z makne i chustką sprawa ma się już bardzo różnie. Zdecydowana większość kobiet odsłania przynajmniej grzywkę. Okazuje się, że makne, które z definicji powinno być strojem bardzo skromnym, można założyć tak, by sporo odkryć. Co dopiero chustka, która często zaczyna się dopiero na szczycie głowy, a wiele dziewczyn posuwa się (o zgrozo!) do tego, że upinają włosy w kok i chustę przyczepiając do tego koku. Taki hidżab stanowi wymówkę wobec stróżów prawa i modny dodatek, ale z pobożnym strojem nie ma nic wspólnego.

hidzab8-2piony-3

Shayan opowiedział mi anegdotę o swojej koleżance, która wyszła za Turka. Porządna dziewczyna zawsze nosiła hidżab, który odsłaniał jedynie grzywkę, ale teściowa, gdy ją zobaczyła, była bardzo skonfundowana. “Zasłaniaj włosy, albo rzuć to w cholerę” – powiedziała, gdyż w Turcji podobnie jak w większości krajów muzułmańskich z hidżabem jest jak z celibatem, czyli nie można przestrzegać go prawie. W Iranie, jak widać, można. Można przestrzegać prawie, można też nie przestrzegać wcale. W górach, powyżej schronisk, dziewczyny chodzą z gołą głową, albo noszą czapkę z daszkiem.

hidzab4

Pisałem już, że widziałem raz lub dwa razy na ulicy dziewczyny bez hidżabu, ale było ciemno, pewnie liczyły, że nikt nie zauważy. Bezpiecznie można też zdjąć hidżab w autokarze, bo te w Iranie zawsze mają zaciągnięte zasłony. Podobno kobiety lubią także odkrywać głowę, gdy prowadzą samochód, ale tego akurat nigdy nie widziałem. Widziałem za to wiele dziewczyn, które zdjęły hidżab na spotkaniu couch surferów. Turystki prawie wszystkie, również kilka Iranek. Zapamiętałem też, że gdy ktoś wyciągnął aparat i zaczął robić zdjęcia, część Iranek założyła chustki z powrotem.

hidzab9-2Zastanawiało mnie, jak uprawia się sport w hidżabie. Sepidar wyjaśniła, że na fitnesie są same dziewczyny, więc nie trzeba nosić hidżabu, a gdy uprawia sport na powietrzu, to zakłada chustkę, ta chustka spada i kobieta się tym nie przejmuje. Dla pobożnych kobiet uprawianie sportu na dworze jest natomiast wykluczone.

Z ciekawostek, widziałem w kawiarni w Teheranie kelnerkę, typową pankówę, z włosami ściętymi na jeża i pofarbowanymi na pomarańczowo. I oczywiście w chuście. W Isfahanie widziałem za to hipsterki w okularach z grubymi oprawkami i w manke.

hidzab9

Jeszcze dwa słowa o męskich strojach. Nie ma tu ścisłych religijnych zasad, ale krótkie spodnie w Iranie nie uchodzą – ubierając się w coś takiego, człowiek zupełnie by się ośmieszył. Nie ma przeciwwskazań dla t-shirtu, ale zdecydowanie częściej widzi się Irańczyków w koszulach. Mało popularne są też sandały, choć nie ma w nich niczego nieodpowiedniego. Typowy Irańczyk nosi więc długie spodnie, koszulę z długim rękawem i buty. Wykluczony jest za to krawat – symbol zepsutego Zachodu!

Teraz najważniejsze pytanie – co ludzie o tym sądzą. Pytałem kilka osób, głównie turystki, ale też miejscowych. Trudno z tych odpowiedzi wyciągnąć średnią, bo były zupełnie różne. Pragmatyczne: zupełnie mi nie przeszkadza i okropieństwo, nie da się w tym wytrzymać. Ideologiczne: Nakaz noszenia hidżabu obraża zarówno mężczyzn, bo sugeruje, że nie są w stanie trzymać na wodzy swoich popędów, jak i kobiety, którym odbiera prawo decydowania za siebie. Nikogo nie zaskoczę, gdy napiszę, że jestem generalnie przeciwny takim ustawowym nakazom, religijnej dyktaturze i tak dalej ple ple ple. Powiem więc, że Iranki w chustach są moim zdaniem niesamowicie seksowne. Modne dziewczyny noszą często mocny makijaż, dobierają chustę do koloru szminki i razem wygląda to bardzo ładnie!

hidzab9-1

I na koniec zdjęcia. Większości ciekawych przypadków nie udało mi się sfotografować, bo niby jak miałbym usprawiedliwić robienie komuś zdjęć na ulicy. Wykorzystałem za to niecnie most Sa-o-se i plac Imama w Isfahanie oraz ogród Eram w Szirazie, by na ich tle robić zdjęcia przechodniom. W Teheranie nie było zabytków, które dawały by mi dobre usprawiedliwienie, więc udokumentowałem głównie modę isfahańską, ale różnice nie są duże. W Jazdzie jest za to zupełnie inaczej – praktycznie wszystkie kobiety noszą czador, w chustkach chodzą jedynie turystki.

Bilder von Margarete Kubicka in der Hufeisensiedlung

1 KUBICKA Selbstbildnis1917

Margarete Kubicka, Selbstbildnis, 1917

Noch bis zum Sonntag, den 6. Dezember sind in der Berliner Hufeisensiedlung, entworfen vom bekannten Avantgardearchitekten, Bruno Taut, Bilder von Margarete Kubicka (1891-1984) zu sehen.

 

 

Die Hinterglasmalerei Weltenwanderer (1923) im expressionistisch-theosophischen Geist gehört dazu.

2 KUBICKA Weltenwanderer

Die Finissage
dieser sorgfältig vorbereiteten Schau
findet am 6. Dezember, um 15.00 Uhr
im Hufeisen-Café
Fritz-Reuter-Allee 44, 12-359 Berlin
statt

Lidia Głuchowska

Margarete Kubicka. Ihr Beitrag zur Herausbildung und Entwicklung der Gruppe Bunt (1917-1922), einer deutsch-polnischen Künstlervereinigung der Avantgarde

Sie war Ehefrau des polnischen Malers und Graphikers, Stanisław Kubick und die einzige Frau und die einzige Deutsche unter den Mitbegründern der Posener Gruppe „Bunt“ (Revolte), deren Hauptforum die Kunstzeitschrift Zdrój (Quelle) bildete.

Im März 1918 erschien in diesem Periodikum das Programmheft der Vereinigung, deren zweisprachige Name, sowohl auf Deutsch und Polnisch sinnbildhaft für ihr expressionistisches Programm steht.

Margarete Kubicka hat das einzige im Linolschnitt festgehaltene Dokument der Diskussionen im Zentrum des Posener Expressionismus, dem Gut von Jerzy Hulewicz in Koscianki bei Września/Wresen geschaffen, auf dem sie Mittels kubo-futuristischer Bildsprache den Gedankenaustausch von Stanisław Kubicki, Jerzy Hulewicz, seiner Ehefrau und sich selbst darstellte.

3 KUBICKA Bei Hulewicz

Margarete Kubicka, Bei Hulewicz, Linolschnitt , 1917, Zdrój Febr, 1918, II, Nr. 4

 Kubicka sorgte dafür, dass die Gruppe Kontakte zu internationalen Avantgardekreisen Berlins um die Zeitschrift Die Aktion knüpfte. Sie war auch hauptverantwortlich für die Organisation ihrer kollektiven Ausstellung in den Redaktionsräumen von Die Aktion im Juni 1918. Anlässlich davon erschien eine Sondernummer dieser Zeitschrift. Es folgten weitere Publikationen und Ausstellungen.

4 - 5- 6 Bunt

Ankündigung der Bunt-Ausstellung in den Redaktionsräumen von Die Aktion mit dem Linolschnitt von Margarete Kubicka Opfer

 Sie hat auch das internationale Profil der Zeitschrift Zdrój und ihre grafische Gestaltung in Anlehnung an die der Berliner Periodika Die Aktion und Der Sturm, geprägt, da sie Covers der Einzelhefte vom Juli und November 1918 und vom Gesamtband VI entworfen hat.

7-8-9 Kubicka

Stilistisch und kompositorisch souverän, beeinflusste ihr Werk das Schaffen ihrer Kollegen, Jerzy Hulewicz und Władysław Skotarek.

In der historischer Perspektive war es auch ihr Verdienst, dass sie die nach den vier „Bunt“-Ausstellungen in Berlin gebliebenen Werke ihrer Künstlerkollegen während des Zweiten Weltkriegs beschützte und für die Nachwelt rettete.

Diese bilden den Kern der Ausstellung Bunt –Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werkle aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki, deren letzte Schau in Wrocław (ehemals Breslau) parallel zur Ausstellung von Kubicka eröffnet wurde und noch bis zum 12. Dezember 2015 zu sehen ist.

SIEHE HIER

10 BUNT Expressionism Grenzuebergreifend 2 11 BUNT expressionismus Grenzuebergreifend BreslauMehr über das Leben und Werk der Künstlerin in:

  • Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945, Berlin 2007
  • Lidia Głuchowska (Hg,): Bunt – Ekspresjonizm – Transgraniczna awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego / Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki, Poznań: Muzeum Narodowe, 2015

sowie
in den Begleitheften zur Ausstellung im Hufeinsen-Café,
herausgegeben von der Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“

13 KUBICKA Hufeisen Cafe

12-14 lidia

Auszüge aus dem Referat von der Autorin gehalten am 29. November 2015 im Café in der Hufeisensiedlung

Margarete Kubicka in der Hufeisensiedlung

Am Sonntag, den 15. November wird in der Berliner Hufeisensiedlung, erbaut 1926 vom avantgardistischen Architekten, Bruno Taut, eine Werkschau der Berliner Künstlerin, Margarete Kubicka eröffnet. Wenn sie auch häufig als Expressionistin bezeichnet wird, da sie der polnischen Gruppe Bunt (Revolte) angehörte, trägt ihr frühes grafisches Werk eher kubo-futuristische Züge. Ihre Stärke, neben dem Linolschnitt, waren die leuchtenden Aquarellen, die sie gerne in die Serien gesammelt hat und die of eine Art Geschichte erzählen.

Einige ihrer Werke gehören der Berlinischen Galerie, darunter die Folge, Drei Sprünge des Wan Lung zum gleichnamigen Roman von Alfred Döblin.

Begleitend zur Ausstellung finden Sonderveranstaltungen statt, darunter ein Interview mit dem Sohn der Künstlerin, Mitbegründer der Freien Universität, St. Karol Kubicki sowie zwei kunstgeschichtlichen Vorträge.

Im Namen der Organisatoren, denen wir zu diesen Initiative auch gratulieren, laden wir Sie herzlich ein.

Mehr über das Leben und Werk der Künstlerin in:

Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945, Berlin 2007.

Kubicka Hommage Agitator small 2

Margarete Kubicka, Hommage à Kubicki: Stanislaw Kubicki, der Agitator, 1924, Aquarell, Privatbesitz

Kubicka_Neukolln3 small

Margarete Kubicka, Neukölln: Bau der U-Bahn-Überführung 3, Linolschnitt, 1928, Privatbesitz

Für die Reproduktionsgenehmigung danken wir Herrn Prof. St. Karol Kubicki

Kubicka Hufeisen1 Kubicka Hufeisen 2