Worldwide Screening

Worldwide Screening on 75th International Day of Remembrance of the Victims of the Holocaust

We called for participation in the worldwide screening of “Shoah” by Claude Lanzmann. This can take place privately in a small circle, in a school, in a cinema, in a cultural institution or through a TV channel.

In the 9½-hour film “Shoah” both, surviving victims and perpetrators of the systematic extermination of Jews by the German Reich, have a chance to speak. Lanzmann worked on the film for eleven years, from 1974–1985. The Berlinale awarded the director the Honorary Golden Bear for his life’s work in 2013. His film is regarded as an »epochal masterpiece of memory studies«.

January 27, International Day of Remembrance of the Victims of the Holocaust, was introduced by the United Nations in 2005 to commemorate the Holocaust and the liberation of the Auschwitz-Birkenau concentration camp on January 27, 1945. The Auschwitz-Birkenau concentration camp was the largest German extermination camp during National Socialism. About 1.1 million people were murdered there. A total of over 5.6 million people fell victim to the Holocaust.

Until January 20th we will collect information about the screening you have organized. Please send us an to worldwidescreening@literaturfestival.com so that we can communicate the events on our website www.worldwidereading.com.

Here you find a list of participants. There will be screenings in Austria, Canada, Chile, France, Germany, Great Britain, Greece, Italy, Nigeria, Spain, USA.

Worldwide Screening am 75. Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust

Das internationale literaturfestival berlin [ilb] rief Personen, Schulen, Universitäten, Medien und kulturelle Institutionen zu einer weltweiten Filmvorführung von »Shoah« von Claude Lanzmann am 27. Januar 2020 auf. Damit knüpft das ilb an die Serie der weltweiten Lesungen an, die es seit 2006 zu verschiedenen Themen, vor allem auf die Menschenrechte bezogen, organisiert hat.

In dem 9½-stündigen Film kommen überlebende Opfer wie Täter der systematisch betriebenen Vernichtung der Juden durch das Deutsche Reich zu Wort. Lanzmann arbeitete an dem Film elf Jahre, 1974-1985. Die Berlinale verlieh dem Regisseur 2013 den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk.

Der 27. Januar, Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, wurde 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt, um dem Holocaust und der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 zu gedenken. Bei dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau handelte es sich um das größte deutsche Vernichtungslager während des Nationalsozialismus. Etwa 1,1 Millionen Menschen wurden hier ermordet. Insgesamt fielen über 5,6 Millionen Menschen dem Holocaust zum Opfer.

Bis zum 20.1. nehmen wir gern noch Veranstaltungshinweise an. Bitte schicken Sie uns eine Nachricht über Ihre Veranstaltung an worldwidescreening@literaturfestival.com. Auf unserer Website www.worldwidereading.com werden wir diese Informationen einstellen.

Eine aktuelle Veranstaltungsübersicht finden Sie hier. Es wird Veranstaltungen in Chile, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kanada, Nigeria, Österreich, Spanien und USA geben.

Trailer #ilb19
With this video we commemorate a great festival in 2019 and look forward to the 20th ilb in Septembre 2020.

https://www.literaturfestival.com/%2B%2Bresource%2B%2Bcollective.flowplayer/flowplayer.swf

Mit diesem Video blicken wir zurück auf ein großartiges Festival in 2019 und schauen vorfreudig auf das 20. Jubiläum des ilb im September 2020.

internationales literaturfestival berlin
Chausseestr. 5
10115 Berlin
Fon +49 (0) 30 – 27 87 86 65
Fax +49 (0) 30 – 27 87 86 85
presse@literaturfestival.com

www.litfestodessa.com
www.worldwide-reading.com
www.comics-berlin.de
http://www.wordalliance.org
20. internationales literaturfestival berlin | 9-19. September 2020
#ilb20 #ilb2020


In Berlin gibt es Vorführungen sowohl heute als auch morgen:

Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Sonntag, 26.01.2020
10.00 – 21.00 Uhr
Eintritt frei, Anmeldung unter
https://calendar.boell.de/de/civi_register/139583
https://calendar.boell.de/de/event/claude-lanzmann-shoah

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
Berlin
27.01.2020
10 Uhr
https://www.adk.de/de/programm/index.htm

Brotfabrik Berlin
Caligariplatz 1
13086 Berlin
27.01.2020
13 Uhr
Eintritt pro Teil: 5 EUR. Alle vier Teile: 15 EUR
https://www.brotfabrik-berlin.de

KulturMarktHalle
Hanns-Eisler-Str. 93
10409 Berlin
26.01., 12.00 Uhr (mit vier kleinen Pausen)
www.kulturmarkthalle-berlin.de

Container
Am Weidendamm 3
10117 Berlin-Mitte (Nähe Bahnhof Friedrichstraße, der Eingang wird ausgeschildert)
Sonntag, 26.01.2020, ab 13 Uhr in drei Etappen  (3,5h, 3h, 3h – jeweils eine Stunde Pause zwischen den Teilen)
Alle Mitschauenden werden gebeten, Essen und Getränke mitzubringen, damit in den Pausen zusammen gegessen werden kann
Interessierte werden gebeten ihr Kommen kurz per Mail an
verfolgt-verschwiegen-vergessen@riseup.net anzukündigen

Janusz-Korczak-Bibliothek
Berliner Straße 120
13187 Berlin
26. Januar, 10.00 – 19.30 Uhr
http://stadtbibliothek-pankow.berlin.de

SANDALIA – Un’isola a Berlino
Schillerstraße 106, 10625 Berlin-Charlottenburg
Montag, 27. Januar 2020, 11.00 Uhr – 21.00 Uhr
Eintritt frei
www.sandalia.org

 

Eine Utopie zu mithaben (Reblog+)

Im Voraus, weil es im Artikel keine Erwähnung findet und erst im Kommentar angesprochen wird. Wünsdorf ist eine nach der Wende gegründete Bücherstadt, wo sich vor allem Antiquariate mit ihren enormen Bücherdepots niederliessen. Mehr dazu HIER.

Roland Mischke

Grüner Visionär
Über eine Idee von Eckhart Hahn

Berliner Zeitung, 25.10.019

 

40 Kilometer vor Berlin
Wie Wünsdorf die erste Öko-Stadt der Welt werden könnte

Ausgerechnet Wünsdorf, die lange verbotene Stadt. Sie ist zu seinem Lieblingsprojekt geworden, zu seinem Lebensprojekt. In Wünsdorf will Ekhart Hahn die erste Öko-Stadt der Welt errichten.

Auf brandenburgischen Sand soll auf 90 Hektar Fläche eine Gartenstadt entstehen, der Gründer nennt sie „einen ökologischen Lernort, wie es ihn weltweit noch nirgendwo gibt. Ein neuer Lebensraum, ein Zukunftsmarkt.“ Und der Sand, sagt Hahn, der Siedlungsökologe, werde dabei kein Nachteil sein, ganz im Gegenteil.

Für DDR-Bürger war Wünsdorf gesperrt

Ausgerechnet Wünsdorf, 40 Kilometer südlich von Berlin. Seit 1910 Militärstadt mit Infanterieschule, Kasernen und Truppenübungsplätzen. Im Ersten Weltkrieg war hier das Hauptquartier der Reichswehr. 1935, zwei Jahre nach Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurde das Oberkommando der Wehrmacht dorthin verlegt.

1945 übernahm der militärische Führungsstab der sowjetischen Streitkräfte der Roten Armee die Stadt, von Wünsdorf aus wurde die finale Schlacht um Berlin befehligt. Nach der Kapitulation rückte das Oberkommando der sowjetischen Streitkräfte ein, der Kalte Krieg begann. Für DDR-Bürger war Wünsdorf gesperrt.

1994 zogen die Russen ab und hinterließen eine heruntergekommene Stadt, teilweise vermint und weitgehend leer. Heute hat Wünsdorf knapp über 6000 Einwohner, nun sollen noch 10.000 dazukommen. Wenn es nach Ekhart Hahn geht.

(…)
Er ist Architekt, Raumplaner und Siedlungsökologe, 76 Jahre alt, Segler. Das erklärt seine Sprache.

Unsere Städte, sagt er, seien wie fossile Tanker, würden immer schwerfälliger. „Wir brauchen postfossile, wendige, gutorganisierte Segler. Wünsdorf soll zu dem Segelboot werden, das der Welt zeigen wird, wie sich die Städte umbauen lassen. Dass es in der Brandenburger Sandwüste steht, ist für unser Projekt von Vorteil. Mit neuen Nährkreisen werden wir daraus eine fruchtbare Gartenstadt machen.“

Ekhart Hahn ist ein nüchterner Mann, er hat alles durchgeplant und 2016 den Verein ICEC gegründet, International Campus Eco City. Hahn hat Kontakte zu großen Wirtschaftsunternehmen, zu Bundestagsabgeordneten, Brandenburger Landespolitikern und zu Softwareunternehmen. Für ein großes Projekt muss mit anderen zusammen groß gedacht werden. Und wenn sie es verstehen, werden sie zu Unterstützern. Wie der SPD-Politiker Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., den Hahn vor Jahren kennenlernte.

Sie kamen ins Gespräch darüber, was jeder Einzelne dazu beitragen kann, den Klimawandel und die damit verbundenen Flucht- und Siedlungsbewegungen zu begleiten. Die größte Herausforderung auf dem Planeten, sagte Thierse. Hahn erzählte vom Plan einer Eco City. Im Grußwort für das Heft, das das ICEC-Projekt vorstellt schreibt Thierse: „Wir brauchen durchdachte Visionen, wie die zentralen Probleme unserer Zeit zu lösen sind. Ich wünschte sehr, dass dieses Projekt gelingen möge – als ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft.“

(…)

Ekhart Hahn ist in Stettin geboren, die Eltern waren Ärzte, die Familie wurde 1945 vertrieben und landete in Niedersachsen. Von dort ging Hahn 1970 an die TU Berlin, war nach fünf Jahren Studium Dozent und bereiste 1975 im Auftrag des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit China. „Noch in der Mao-Zeit, das Land war rückständig, aber es wollte vorankommen.“ In den Siebziger- und Achtzigerjahren hat Hahn in China gelehrt. Sein Thema: die umweltbezogene Siedlungspolitik.

Beeindruckt von dem Report „Die Grenzen des Wachstums“ vom Club of Rome entschied er sich dann für eine berufliche Neuausrichtung und zog sich für sieben Jahre in das Dorf Riedlingen im Schwarzwald zurück. Dort entwickelte er die Thesen zur Siedlungsökologie, die er in mehreren Büchern verbreitete. Zurück in West-Berlin folgten weitere Bücher über die Zukunft der Städte. Die TU Dortmund berief ihn zum Honorarprofessor für Ökologische Stadt- und Raumplanung, das lehrt er seit 1998 auch in Japan.

(…)

Hahn und der Verein ICEC wollen in Wünsdorf 30 Millionen Euro in Grundstücke investieren. In den Machbarkeitsstudien gruppiert sich der Stadtplan um eine grüne Mitte, gerahmt von Wohnquartieren, einer Öko-Station als Herzkammer der Eco City und einem Besucherzentrum. Hier werden sämtliche Energie- und Stoffströme zusammenlaufen, permanent kontrolliert, neu aufbereitet und wieder in den Kreislauf des Stadtorganismus eingespeist. Auf 20 Hektar wird Gartenland, auf 3,5 Hektar werden Gewächshäuser für Gemüse, Obst und Beeren entstehen. Terra preta, schwarze Erde, die sich im Boden des Amazonasbeckens als fruchtbar erwiesen hat, wird den märkischen Sand bedecken. Dazu Biomasse aus Abfällen der Bewohner und ihre Fäkalien zum Düngen.

Die Energieversorgung geschieht nach dem Smart Grid System, es handelt sich um intelligente Stromnetze mit hocheffizienten Energiespeichern. Die kreislauforientierte Technik führt Grund- und Oberflächenwasser, Regen-, Grau- und Schwarzwasser zusammen. Es wird eingesetzt in der urbanen Landwirtschaft, in Gärten, Freiräumen und zur Kühlung. Angelegt werden Wasserläufe, Teiche und eine Fischzuchtanlage. Autos dürfen nicht hinein in die Gartenstadt, Fahrradwege werden gebaut, die Beförderung der Versorgung wird durch Lastenräder und Elektromobilität geleistet. Die Zugereisten sollen  in lichten Häusern mit bunten Fassaden leben.

„Öko-Städte werden unser Überleben sichern“

Angetan ist Ekhart Hahn von den massiven denkmalgeschützten Bauten Wünsdorfs. Die robuste Bausubstanz wird ökologisch saniert. In die einstige Panzerhalle, 120 Meter lang und ebenso breit, 90 Meter hoch, werden drei Etagen implantiert – für Seminarräume und Werkstätten des Campus-Instituts.

Der „Kulturpalast“, in dem einst führende Militärs der Sowjets Klassikkonzerten lauschten, wird zum interkulturellen Zentrum, zum House of One für lernende und lehrende Studierende, die Muslime, Buddhisten und Christen sind. „Öko-Städte werden unser Überleben sichern“, sagt Hahn. „Wenn alle zusammenhalten. ICEC Wünsdorf wird die Blaupause sein.“

Eine Schlüsselaufgabe der Menschheit

Die behördlichen Voraussetzungen sind erfüllt, dank einer großzügigen privaten Spende konnte ein Koordinationsbüro etabliert werden. Jetzt soll Hahns Vorarbeit Früchte tragen. Er hat einen Stab an Experten versammelt: für urbane Landwirtschaft, Landschaftsarchitekten, Pioniere des baubiologischen Planens, dazu Stadtplaner und Künstler.

Der Spezialistenpool wird Studierenden aus aller Welt zur Verfügung stehen, sie werden einige Monate oder Jahre in Wünsdorf leben und dann in ihre Länder zurückkehren.

So arbeitet ICEC inzwischen mit einem Büro in Singapur zusammen, dass dort eine völlig neue Wasserversorgung entwickelt hat. Hahns will Ideen von überallher in der Campusstadt zu konzentrieren. „Der ökologische Stadtumbau ist die Schlüsselaufgabe der Menschheit im 21. Jahrhundert“, sagt er immer wieder.

Er weiß aber auch, dass es nicht genügt, den weltweiten Anforderungen mit Plastikreduktion oder Wärmedämmung zu begegnen. Gebraucht wird ein überzeugendes Konzept. Die Aktivisten von Fridays for Future unterstützt er. Er sagt aber auch: „Sie kennen die Lösungen nicht.“ Ekhart Hahn hingegen glaubt, die Mittel zu kennen, um dem Klimawandel effektiv begegnen zu können.

Da ist die zellulare Vernetzung der Systeme: Wärme aus der Erdtiefe, Energie von der Sonne durch Fotovoltaik, Wasserrecycling und ein perfekter innerer Nährkreislauf. „Die Ressourcen, die wir zum Lebensunterhalt brauchen, werden auf Quartiersebene dezentral neu in Beziehung gesetzt“, sagt Hahn. „Das deutet bereits die neue Mobilität an: kurze Wege, Fahrrad- und Fußgängerbereiche, Frischemärkte, kleine Läden.“ Die lokale Ökonomie hat sich in Mikrostrukturen und der Kiezkultur durchgesetzt. In Wünsdorf sollen 80 Prozent des Gemüse- und Obstbedarfs in der Stadt produziert werden. Für Ekhart Hahn ist das „der Übergang ins postindustrielle Zeitalter“.

Noch wird in Wünsdorf nicht umgegraben und gebaut. Bald aber könnte es so weit sein.


Kommentare:

Anne Schmidt

Die Idee Herrn Hahns von der ökologischen Stadt in Wünsdorf erinnert mich an die Ökostadt Davis bei San Francisco und an die Aussteigerkolonie Eden bei Oranienburg, die Ende des 19. Jahrhunderts von Lilienthal aus Blockhohlsteinen errichtet wurde.
In der Zeit der Planung für ein neues Tempelhofer Feld teilten wir (Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof) in einer der zahlreichen Pressekonferenzen der damaligen zuständigen Senatorin, Frau Junge-Reyer, mit, dass die Ökostadt Davis ein Vorbild für eine autofreie Siedlung auf dem Flughafen sein könne.
Leider gingen die späteren Planungen, die Volk sei`s gedankt, in einer Volksabstimmung abgelehnt wurden, völlig an diesen Visionen vorbei. Hätte die Utopie einer ökologischen, autarken kleinen Stadt zur Abstimmung gestanden, wäre das Ergebnis sicherlich anders ausgefallen.
Wünsdorf ist bahntechnisch gut an Berlin angebunden, aber sind die Altlasten aus Land und Wasser wirklich verschwunden? Die befürchteten Kosten für die Dekontaminierung des riesigen Militärareals bei Jüterbog haben die Entscheidungsträger und Lobbyisten Anfang der 1990er dazu bewogen, Schönefeld zum Standort für den Mammutflughafen BER zu küren.
Die Kosten, die bisher in Schönefeld und Umgebung entstanden sind, haben alle anderen wichtigen Problemfelder in Berlin in den Schatten gestellt. Die Brände vom letzten Jahr auf dem “Minenfeld” bei Jüterbog stellen ein weiteres Kapitel im Brandenburger Katastrophenarchiv dar.
Ich hoffe, dass Herr Hahn in der einstigen Bücherstadt Wünsdorf nur ein zurückgebliebenes Archiv und kein vergrabenes und versenktes Arsenal vorfindet. Vielleicht wäre es einfacher eine zweite Abstimmung zur Nutzung des
Tempelhofer Feldes herbeizuführen als in Wünsdorf Altlasten zu beseitigen.

Ewa Maria Slaska

Ach jej, Männer! Dieser Anspruch! ICH war der Erste, der Wichtigste! Noch nie in der Welt gab es so etwas, was ICH mir ausgedacht habe!
Wer verantwortet diese Alleinstellung-Ansprüche in dem obigen Text? Der Ekologe oder der Autor?
Anne Schmidt schreibt über Ökostadt Davis bei San Francisco und die Kolonie Eden bei Oranienburg. Ich habe hier auf diesem Blog mehrere Male über realisierten Utopien geschrieben. Vor allem über Silvio Gesell. Als Silvio Gesell, der übrigens auch zeitlang in der schon erwähnten Kolonie Eden wohnte, seine Teorie des “freien Geldes” veröffentlichte, entstanden in der ganzen Welt mehrere, meistens sehr erfolgreich wirtschaftende, Freie-Geld-Kommunen. Ich schrieb über Silvio HIER, HIER, HIER und HIER. Da er ein deutscher Autor ist, “polonisierte” und übersetzte ich seine Theorie in meine Sprache. Die deutschen Leser können ein Buch von Silvio Gesell über Wirtschaft mit dem Freien Geld HIER lesen.
Wichtiger ist aber, dass man – erfolgreich – versuchte die Gesellsche Theorien lebendig zu machen. In den 30ern gab es mehrere Städte, die es machten, am erfolgreichsten war die Stadt Wörgl in Österreich.

Die positiven Auswirkungen führten dazu, dass der Modellversuch in der Presse als das „Wunder von Wörgl“ gepriesen wurde. Das Interesse daran stieg derart, dass über hundert weitere Gemeinden im Umkreis von Wörgl dem Beispiel folgen wollten. Auch im Ausland und in Übersee fand die Aktion starke Beachtung und Nachahmer. Aus Frankreich reiste der Finanzminister und spätere Ministerpräsident Édouard Daladier nach Wörgl, und in den USA schlug der Wirtschaftswissenschaftler Irving Fisher der amerikanischen Regierung – wenn auch vergeblich – vor, ein Wörgl-ähnliches Geld mit dem Namen Stamp Scrip zur Überwindung der Wirtschaftskrise einzuführen.

Allerdings erhob die Oesterreichische Nationalbank gegen die Wörgler Freigeld-Aktion vor Gericht erfolgreich Einspruch, weil allein ihr das Recht auf Ausgabe von Münzen und Banknoten zustand. Das Experiment von Wörgl und alle weiteren Planungen wurden verboten. Nach Androhung von Armeeeinsatz beendete Wörgl das Experiment im September 1933.

Na, kann man sagen, dem neuen Visionär geht es nicht um Geld, sondern um, na ja, wie in jeder utopischen Narration – DIE RETTUNG DER WELT, die wie ein Wunder auf dem Sand wachsen wird.

Dazu kann ich nur sagen, der Sohn von Silvio Gesell, Carlos, baute die ganze grüne Stadt auf den Dünnen in Argentinien: Villa Gesell in der Mar de la Plata, wo nichts aber nichts wachsen wollte. Ich schrieb darüber HIER für meine polnische Leser. Der deutsche Leser kann viel über die Villa Gesell HIER erfaren. Auf dem Foto unten sieht man, wie Villa Gesell heute aussieht. Es wohnen dort im Winter ca. 30 Tausend Menschen, im Sommer wesentlich mehr, weil es ein Kurort ist.


Anne Schmidt
Mitbegründerin der aufgelösten BI Flughafen Tempelhof (BIFT)

Ewa Maria Slaska
Blogadministratorin und Utopistin

Lublinerzy i Lublinerowie

for English scroll down

czyli projekt Andrzeja Titkowa

Kiedyś wydałam książkę o rodzinie.

Kiedyś Andrzej Titkow zrealizował taki film, który po polsku nazywa się Lublinerzy.

Film Titkowa dotyczy mieszkańców Lublina. Moja książka to historia rodziny, która wzięła nazwisko od od tego miasta, ale to co ja jako kronikarka wiem, już się z tym miastem nie łączy. Dalekie ślady prowadzą do Galicji, do Krakowa, rodzina przeniosła się do Warszawy, a po wojnie rodzinne drogi rozeszły się po świecie, a my zawędrowaliśmy do Łodzi, Gdańska, Berlina, Ottawy i Florencji.


Teraz koleżanka tłumaczy książkę na niemiecki (pieniądze by się przydały, oczywiście, ale to nie o takie sumy tu teraz chodzi), a Andrzej Titkow chce zrobić film, a pieniędzy po prostu nie ma i prosi o nie w sieci. W apelu jest zdjęcie, jak Andrzej siedzi na schodach. Nie widać kapelusza, pewnie jest z drugiej strony. Postanowiłam, że usiądę sobie obok niego i też będę prosić na ten film. Dajcie, dobrzy ludzie, my naprawdę robimy te książki i filmy nie tylko dla siebie, ale dla Was, przede wszystkim dla Was!


Lublinerzy/ LUBLINERS
Jestem poetą, reżyserem, scenarzystą i producentem. W branży filmowej pracuję prawie pół wieku. Jestem autorem osiemdziesięciu filmów dokumentalnych, filmów fabularnych, spektakli teatralnych i telewizyjnych. Filmy o tematyce żydowskiej są obecne w mojej twórczości od wielu lat. Pełnometrażowy dokument „Lublinerzy” to jeden z nich. Pracuję nad nim od kilku lat. Pomysł filmu zrodził się podczas Lubliner Reunion, zorganizowanego przez Ośrodek “Brama Grodzka-Teatr NN, który odbył się w dniach 3-7 lipca 2017 roku. Uczestniczyłem w tym niezwykłym wydarzeniu i prowadziłem jego dokumentację.

W filmie „LUBLINERZY” chcę przedstawić historię kilku żydowskich rodzin na szerszym, społeczno-politycznym tle historii międzywojennej Polski. Chcę pokazać możliwie wszystkie aspekty tego życia, niczego nie pomijając, ani nie zatajając. Polska była przez wieki krajem wielokulturowym, a życie społeczności żydowskiej było nierozerwalnie związane z polską historią. Korzenie bohaterów tego filmu są ściśle związane z Lublinem i choć los rozrzucił ich po całym świecie, tysiące niewidzialnych nici wiążą ich wciąż z tym miastem. W tym filmie chcę pokazać problem Zagłady od strony psychologicznej i jednostkowej, poprzez bardzo osobiste, często intymne, opowieści filmowych protagonistów. Każda z tych historii jest inna, lecz wszystkie są jednakowo poruszające i niosą humanistyczne przesłanie. Chcę w tym filmie pokazać nie tylko niewyobrażalne cierpienie związane z żydowskim losem podczas Zagłady, ale także zaakcentować ludzką wolę przetrwania, która potrafi przezwyciężyć śmierć.

Ten dokument jest projektem bardzo wyjątkowym i trudnym ze względu na sam temat, jak również z powodu  ilości protagonistów i miejsc zdjęciowych oraz wielu innych elementów. Pewne środki finansowe zostały już pozyskane dzięki szczodrości Prezydenta Lublina, pan Krzysztofa Żuka, jednak jest to kwota niewystarczająca do rozpoczęcia produkcji. W tej sytuacji zmuszony jestem do poszukiwania jeszcze innych zródeł finansowania i, z tego powodu, zwracam się również do Państwa. Ten niezwykle ważny i potrzebny film ma szansę powstać jedynie dzięki Waszej wspaniałomyślnej pomocy. Wszyscy darczyńcy zostaną wymienieni w napisach końcowych filmu, dostaną płytę dvd z filmem oraz zostaną zaproszeni na uroczystą premierę, która zaplanowana jest na grudzień 2020 roku.

My name is Andrzej Titkow. I am a poet, film director, a producer and a scriptwriter with a long experience. I am the author of 80 documentaries and several TV feature films including a drama serial, a cinema feature, a few stage drama performances and TV spectacles. I am also an author of three Volumes of Verse. Throughout my career, the Jewish themes were constantly present in my artistic activity.

My latest project, a full-length documentary entitled “Lubliners” focuses on the history of several Jewish families in Diaspora. For centuries, Poland was a multicultural country, and the life of the Jewish community is inextricably linked to Polish history. The roots of my protagonists are closely related to Lublin. Although, their fate has spread them all over the world, thousands of invisible threads still tie them with this city. The idea to make such a documentary came up in my mind during Lubliner Reunion, which took place from 3 to 7 July 2017.

This documentary may provide an opportunity to unveil the truth hidden in the deepest part of the history. The testimony of protagonists bring valid and yet universal message. I am deeply convinced that this testimony will be able to preserve, reaching the subsequent generations. In my documentary, I would like to present Shoah through the stories of my protagonists. Each of them is different, yet they are all equally complex and moving. My goal is to present not only the enormity of the suffering bounded to the Jewish fate, but also to emphasize the great will to survive, which transcends death.

“LUBLINERS”  is very demanding project, which requires  a full commitment due to a number of protagonists, locations and other elements. I would like to mention that the some financial means were already provided by the President of Lublin. This amount of money was a great support, thanks to which I was able to finish the development stage. Nevertheless, this sum is not sufficient to start production and therefore I am asking for help. The amount acquired through this fundraising will allow me to start shooting in various places around the world. Your generous help is the only way to obtain the goal of creating valid and worthwhile film. I would like to assure that all the donators are going to be mentioned in the film credits. I also provide them a DVD copy of the documentary. Finally, all the benefactors are going to be invited for the official film premiere in Lublin in December 2020.

Do prezesa Platformy Obywatelskiej, Grzegorza Schetyny

“NIE” dla Ujazdowskiego jako kandydata
z list opozycji do senatu!

Kampanię utworzył(a)
Zuza Skórniewska

Proszę o wycofanie kandydatury Kazimierza Michała Ujazdowskiego, jako reprezentanta KO+Lewicy w okręgu 44 (Warszawa -Białołęka, -Bielany, -Śródmieście i -Żoliborz +ludzie głosujący za granicą) w wyborach do senatu, jako iż jego poglądy nie reprezentują tego, co powinno się nazywać zdecydowaną i widoczną opozycją, wobec konserwatywnej partii PIS.

Człowiek o poglądach jawnie konserwatywnych, popierający zaostrzenie aborcji, będący sojusznikiem radykalnej grupy antichoice, Ordo Iuris i ponadto jawnie podkreślający swój brak akceptacji wobec osób homoseksualnych, biseksualnych i transpłciowych (w skrócie LGBT) nie może reprezentować ludzi, którzy nie zgadzając się z polityką PIS, chcą zagłosować na alternatywę. Taka alternatywa zostaje nam obecnie odebrana i pozostaje nam tylko wybierać pomiędzy dwoma wariantami polityki PIS – czy to na tym polega demokracja?

Dlaczego ta sprawa jest ważna?

Sprawa ta jest o tyle ważna, iż nie dotyczy wyłącznie mieszkańców Warszawy zameldowanych na terenie okręgu 44, ale i każdego obywatela Rzeczypospolitej Polski głosującego za granicą – wszyscy ludzie, głosujący za granicą “zameldowani” są bowiem w okręgu 44.
Nam wszystkim, czyli milionom ludzi, którzy zdecydowani są głosować na politykę bardziej inkluzyjną i mniej konserwatywną, odebrane zostaje prawo głosu – nie możemy wyrazić na jakiej polityce nam naprawdę zależy. Twoi wyborcy nie bez powodu nie głosują na PIS, nie chcemy głosować na człowieka, który de facto reprezentuje politykę partii, wobec której Twoja partia rzekomo jest w opozycji.

Człowiek, który:
1. Ma czelność odmawiać kobietom praw człowieka i pchać się, by decydować o ich losie, życiu i prawach reprodukcyjnych;
2. Odpowiada się za “leczeniem” z homoseksualizmu;
3. Manifestował swoje rasistowskie i antysemickie uprzedzenia (poprzez uczestniczenie w nagonce o tle antysemickim wymierzonej w polską artystkę żydowskiego pochodzenia, Andę Rottenberg, co poskutkowało jej odejściem z muzeum Zachęty)…

…nie jest reprezentantem polityki, którą chcą wspierać Pańscy wyborcy.
Prosimy o niezwłocznie wycofanie kandydatury tego człowieka.

Z uszanowaniami,
Sygnatariuszki i Sygnatariusze

Podpisz apel


Niektóre powody złożenia podpisu

  • Wystawianie podróbki PiSu do starcia z PiS to żart
    z wyborców. KMU nie będzie mnie w żaden sposób reprezentował jako wyborcy.

  • Ujazdowski to katolicki fanatyk, jego miejsce jest w pisie.

  • Bo w tym kraju już jest dosyć polityków reprezentujących ciemnogród.

Barataria 55 Über die Windmühlen

Letzte Woche traf ich mich mit meiner Freundin, die im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Polen lebt, dh. in der Pampa an der Oder. Wir sprachen darüber, was man tun kann, um diese schöne Landschaften attraktiver zu machen, da sie eigentlich, abgesehen von ein paar Hundert Polen, die dorthin aus Polen eingezogen sind, fast leer liegen. Aber diese Leere, die man als Magnet für Stadtmüde-Intelektuellen benutzen könnte, zieht auch die Firmen an, die die berühmten energieherstellenden Windräder überall dort bauen wollen, wo sie mit wenig Protest rechnen müssen. Also da genau, an der Grenze!

Man möchte sich wehren, protestieren, die Errichtung des Windparks verhindern, sagte meine Freundin. Weil genau diese unberührte Leere das Einzige ist, was die Anziehungskraft dieser Gegenden ausmacht. Macht man sie kaputt, verbaut sie, kommen die Städtler nicht, um dort ihre Datschas zu errichten. Also zur Waffe!

Diese Kampfidee schien mir sehr cervantesque zu sein, weil ich in diesem Moment immer noch glaubte, besser zu wissen. Ich versuchte zu argumentieren, dass es doch in allgemeinem Interesse ist, doch irgendwo muss man diese Ungetümer errichten können, wir müssen doch umweltfreundlich agieren, sozial und nicht egoistisch… Blah blah…

Dann kam ich mit dem Zug zurück nach Berlin. Unterwegs las ich im Internet einen Artikel zum Thema. Und in der Zeitungskiosk fand ich einen Comic von Flix, in dem es um genau dasselbe geht. Alles Humbug! Plötzlich musste ich ansehen, dass man uns, gutmutigen Gutmenschen hinters Licht führte und dass, ehmmm, der olle gute Don Quijote es durchschaut hat und einfach im Recht ist! Wer hätte es gedacht?

Ewa Maria Slaska

Windenergie, kraftlos und teuer

Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass heute weltweit etwa 0,4 % der Energie aus Wind und Solarkraft stammt. Selbst 2040, wenn alle Regierungen ihre grünen Versprechen gehalten haben, werden Solar und Wind nur 2,2 Prozent der weltweiten Energieversorgung decken.

… der Hauptgrund dafür, warum Wind und Solarkraft keine entscheidende Lösung gegen den Klimawandel sein können, besteht in einem fast unlösbaren Hindernis: Wir brauchen auch Energie, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.

Und nun?

Es heißt, Windenergie sei billiger als fossile Brennstoffe, was aber weitgehend eine Fata Morgana ist. Große Windparks brauchen Subventionen oder Steuererleichterungen. Dies ist der einzige Grund, sie zu bauen.

Mehr noch!

Je mehr Windkraftwerke in Betrieb genommen werden, desto weniger ist der Strom wert, den sie erzeugen. Der weitere Ausbau von Wind- und Solarenergie mithilfe von Subventionen bedeutet, dass die Gesellschaften für den Strom dreimal zahlen müssen – einmal für den Strom selbst, einmal für die Subventionen an die ineffizienten erneuerbaren Energien und einmal für diejenigen, die jetzt auch noch an ineffiziente fossile Kraftwerke gehen. Allesamt werden die Subventionen in nächsten 25 Jahren über zwei Billionen Euro betragen. Damit erreicht man den Unterschied der Temperaturerhöhung um lediglich 0,0175 Grad Celsius.


In der Flix Version von den berühmten spanischen Roman befinden wir uns genauso dort und dann, wo ich mich letzter Woche befand: Jetzt und in der Norddeutschen-Pampa, in einem Dorf namens Tobosow mitten in der vorpommerschen Ödnis!

Der Held, ein alter, schrulliger Kauz, hatte bis jetzt nur eine Schnapsidee: Mittels der Leserbriefen, die bewahrte Waffe der Wutbürger sind, kämpfte er gegen die allgegenwärtigen Herrschaft der Comics in der Zeitungen, im Buchwesen und vor allen in den Köpfen der jungen Leser.

Zum Beginn der Story erreicht ihn aber noch eine Hiobnachricht, die noch schlimmer ist als Batmann, Spidermann und Supermann zusammen: Man wird in Tobosow einen Wind(mühlen)park einrichten. Don Quiijote begibt sich auf seinem alten Fahrrad in die Pampa, um seine Feinde zu vernichten. Mitdabei ist statt Sancho Pansa auch Don Quijotes 8-jähriger Enkelsohn, der tatsächlich den Kopf voller Comic-Helden hat, sich für Batman, den Dunklen Ritter hält und überall das Böse wittert, das er vernichten soll.
Dann sagt der Opa, es sei nicht wichtig, gegen das Böse zu kämpfen, es ist wichtig sich für das Gute zu engagieren.
Es ist doch das Gleiche, protestiert der Enkel.
Ist nicht, antwortet Opa, man muss nur die Welt genau beobachten, um die Wahrheit zu sehen.

Ja… und am Ende? Am Ende kehrt der Enkel zu Mama und benimmt sich ganz vernünftig. Der Opa landet im Seniorenheim für Alzheimer erkränkte, die sich alle für Ritter halten. Und in Tobosow… Na ja, es ist nicht klar, aber ich vermute in Tobosow wird der Windpark entstehen, damit sich die Bösen ihre Taschen mit Subventionen vollstopfen und wir, die Gutmenschen, glauben, den nächsten sauberen Schritt in die saubere Zukunft gemacht zu haben…

Aber nicht verzagen. Und weiter protestieren und gegen die Windmühlen zu kämpfen.  Wie sagte es der Meister Cervantes:

Derjenige, der Wohlstand verliert, verliert viel; derjenige, der einen Freund verliert, verliert mehr; doch derjenige, der seinen Mut verliert, verliert alles.

Wielka Orkiestra w Berlinie / Polnisches Hilfeorchester in Berlin (Charity)

Das Datum des 26. WOŚP-Finales ist schon festgelegt – notiert den 13. Januar in euren Kalendern, weil da was abgehen wird! 🎉🎶✨

WAS IST EIN WOŚP-FINALE?
➤ Eintägige Spendensammlung, die jedes Jahr von dem Großen Orchester der Weihnachtshilfe organisiert wird ❤️
➤ Eine alle möglichen Teilungen und Unterschiede übergreifende Veranstaltung – egal, wen du anfeuerst, welche Pizza du magst oder wie du dein Klopapier aufhängst 🖖🏽
➤ Das Ziel – Hilfe bei der Behandlung der Kinder sowie eine würdige Seniorenpflege 💰
➤ Ein internationales Fest – an den Finalen nehmen über 1500 Städte/Stäbe teil! 🌎
➤ “Das Licht zum Himmel” – die Finale-Tradition. Wir zünden Wunderkerzen an und senden positive Gedanken, wo sie am meisten nötig sind ✨
➤ Leckeres polnisches Essen 😋
➤ Konzerte, Versteigerungen, Kinderprogramm und wunderbare Atmosphäre 🤘🏼

w sobotę 13 stycznia od godziny 12
Samstag 13. Januar ab 12 Uhr

Restauracja La Luz
Adresse
Oudenarder Str. 16-20
13347 Berlin–Wedding
Telefon
(030) 450 892 30

➤ Jednodniowa zbiórka publiczna organizowana co roku przez Fundację Wielkiej Orkiestry Świątecznej Pomocy ❤️
➤ Wydarzenie ponad podziałami – nieważne, komu kibicujesz, na kogo głosowałeś, czy lubisz hawajską i którą stroną wieszasz papier toaletowy! 🖖🏽
➤ Cel zbiórki – pomoc w leczeniu chorych dzieciaków i godna opieka geriatryczna dla starszych 💰
➤ Międzynarodowe święto – w Finałach bierze udział ponad 1500 miast/sztabów! 🌎
➤ „Światełko do nieba” – finałowa tradycja. Odpalamy zimne ognie i kierujemy pozytywne myśli tam, gdzie są najbardziej potrzebne ✨
➤ Pyszne polskie jedzenie 😋
➤ Koncerty, aukcje, losowania, atrakcje dla dzieciaków i świetna atmosfera 🤘🏼


And the day after!

🇵🇱 >> Kochani, DZIĘ-KU-JE-MY! 🙏🏼 Według wstępnych obliczeń zebraliśmy PONAD 9000 EURO—a to nie wszystko! 🎉 To znaczy, że TRZYKROTNIE przebiliśmy nasz zeszłoroczny rekord! 😱 Idziemy odespać ten dzień pełen emocji, a już od jutra działamy dalej ❤️❤️❤️

🇩🇪 >> IhrLlieben, DANKE SCHÖN! 🙏🏼 Wir wissen bereits, dass wir ÜBER 9000 EURO gesammelt haben—und das ist nicht alles! 🎉 Das ist dreimal so viel wie vor einem Jahr! Wir mussen jetzt ausschlafen, aber ab morgen geht es weiter! ❤️❤️❤️

🇺🇸 >> THANK YOU, friends! 🙏🏼 According to our first count, we already have OVER 9000 EURO—and that’s not even all of it! 🎉 This means we’ve more than TRIPLED last year’s record! 😱 Time to call it a day, but in the morning we’re starting prep for 2019 ❤️❤️

Hilferuf / Wołanie o pomoc


Celina Muza
Drodzy Przyjaciele, Liebe Freunde,

dzisiaj, troszkę weekendowo, piszę do was w zupełnie innej sprawie.

Byłam w połowie października na Kaszubach w regionie, przez który przeszła w nocy z 11 na 12 sierpnia nawałnica niszcząc hektary lasów i wiele domów, przede wszystkim tych starszych i biedniejszych. Pojechałam tam razem z 7-osobową silną grupą męską z firmy SchoPa, w której pracuje mój małżonek. Dowiedzieliśmy się od przyjaciół, że w dalszym ciągu potrzebna jest tam pomoc. Aktualnie brakuje nie tylko materiałów, ale przede wszystkim fachowców: murarzy, elektryków, malarzy, dekarzy… Po prostu ich tam nie ma, a jeżeli są, to stawiają takie warunki finansowe, że zatrudnić ich mogą tylko najbogatsi (ale akurat te domy najmniej ucierpiały).

heute schreibe ich Euch – ein wenig in Wochenendstimmung – in einer ganz anderen Sache.

Mitte Oktober war ich in der Kaschubei, in der Region, in der in der Nacht vom 11. auf den 12. August ein schlimmer Sturm gewütet hat, der ganze Hektar von Wäldern und viele, vor allem ältere und ärmere Häuser zerstört hat. Ich bin zusammen mit einer 7-Mann starken Gruppe von der Firma SchoPa, bei der mein Mann arbeitet, dorthin gefahren. Wir hatten von Freunden erfahren, dass dort weiterhin Hilfe gebraucht werde. Aktuell fehlt es dort nicht nur an Baumaterial, sondern vor allem an Handwerkern: Maurern, Elektrikern, Malern, Dachdeckern… Es gibt sie einfach nicht, und wenn welche da sind, dann stellen sie solche finanziellen Forderungen, dass nur die Reichsten es sich leisten können, sie anzustellen (deren Häuser jedoch am wenigsten unter dem Sturm gelitten haben!).

Nie sądziłam, że na dwa miesiące po tragedii zastanę tam taki obraz nędzy i rozpaczy! Załączam kilka zdjęć, ale uwierzcie mi, żadne nie oddaje nawet w przybliżeniu rozmiarów zniszczeń. Stałam na drodze pomiędzy dwiema wsiami w gminie Brusy i zwyczajnie płakałam patrząc na to co zostało po pięknych lasach.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich zwei Monate nach der Tragödie ein solches Bild des Jammers vorfinden würde. Ich füge einige Fotos hinzu, aber glaubt mir bitte, keines der Bilder kann auch nur annähernd die Ausmaße der Zerstörungen widergeben. Ich stand in der Gemeinde Brusy auf der Straße zwischen zwei Dörfern und weinte einfach beim Anblick dessen, was dort von den wunderbaren Wäldern übriggeblieben ist.

Nasi wolontariusze pracowali przez cały weekend w trzech wsiach, w trzech gospodarstwach, które do tego czasu nie miały jeszcze w ogóle dachu. I natychmiast po powrocie do Stargardu oznajmili, że muszą pojechać na Kaszuby jeszcze raz aby położyć poszkodowanym elektrykę i podłogi. Z nadzieją, że uda się tym rodzinom, które otrzymały tylko dotacje na zakup desek na dach i ewentualnie nowego pieca grzewczego (ale nie wszyscy), spędzić Święta we własnym domu.

Unsere Freiwilligen haben das ganze Wochenende über in drei Dörfern gearbeitet, in drei Bauernhöfen, die bis dahin überhaupt keine Dächer hatten. Und sofort nach ihrer Ankunft in Stargard erklärten sie, sie würden sofort wieder in die Kaschubei fahren müssen, um den Geschädigten noch die Elektroleitungen und die Fußböden zu legen. Mit der Hoffnung, dass es diesen Familien, die nur eine Zuwendung für den Kauf von Brettern für das Dach und eventuell für einen neuen Heizofen erhalten hatten (es waren nicht alle), gelingen wird, Weihnachten im eigenen Haus zu verbringen.

Ale kiedy już uda się w miarę odbudować dom, zaczną się kolejne problemy. Po wichurze lało przez kilka dni i domy bez dachów zalane były doszczętnie. W pośpiechu przenoszono dobytek do stodół przykrytych plandekami i niedługo okaże się, że na przykład poduszki przemokły, pościel zgniła, odkurzacz już nie działa, produkty chemiczne są nie do użytku… ubrania do wyrzucenia. Najbiedniejsi w okolicy stracili wszystko.

Aber nachdem sie ihr Haus einigermaßen wiederaufgebaut haben, werden weitere Probleme beginnen. Nach dem Sturm hatte es mehrere Tage geregnet und die dachlosen Häuser wurden völlig überschwemmt. In aller Eile wurde das Hab und Gut in mit Planen bedeckte Scheunen gebracht, und bald wird sich herausstellen, dass zum Beispiel die Kissen nass geworden sind, die Bettwäsche vermodert ist, der Staubsauger nicht mehr funktioniert, chemische Produkte nicht mehr zu gebrauchen sind, und die Kleidung weggeworfen werden muss. Die Ärmsten in der Gegend haben alles verloren.

Moich przyjaciół mieszkających w Polsce zachęcam do wsparcia Komitetu Społecznego Przymuszewo po nawałnicy. W każdy weekend grupa wolontariuszy pracuje na budowach.

https://www.facebook.com/search/top/?q=przymuszewo%20po%20nawa%C5%82nicy

Społeczny Komitet Przymuszewo po nawałnicy

BGŻ BNP PARIBAS: 83 1600 1462 1832 3260 4000 0001

IBAN: PL83160014621832326040000001

BIC: PPABPLPK

Moich przyjaciół mieszkających w Niemczech chciałam poinformować, że 3 listopada zostanie przeze mnie założone specjalne konto w Berliner Volksbank, na którą będę zbierać darowizny na rzecz 3 rodzin w gminie Brusy.

Meine Freunde, die in Deutschland leben, möchte ich informieren, dass ich am 3. November ein SonderSpendenKonto bei der Berliner Volksbank einrichten werde.

Zastanówcie się proszę czy, jaką sumą i w jakim miesiącu w ciągu najbliższych miesięcy moglibyście włączyć się do pomocy?

Bitte, überlegt ob Ihr helfen könnt den 3 Familien ein normales Leben wieder führen zu können? Wenn ja, mit welcher Summe und wann in den nächsten paar Monaten?

Liczę na Was!

Ich zähle auf Euch!

Pozdrawiam serdecznie… viele Grüße

Celina

Kot. Ze świata podręcznych 8

Ewa Maria Slaska

Przez przypadek, którego jak wiadomo nie ma, w dniu, kiedy w internecie rozpoczęła się akcja #metoo, znalazłam na facebooku, taki oto plakat:

Plakat festiwalu Satyrykon Legnica 2005, zaprojektowany przez Józefa Wilkonia.

Zamyśliłam się, ale nie nad kotami, tylko nad sobą i światem. Graficznie znakomity plakat. Ciekawe, że natychmiast wiadomo było (mnie?), że ta biała to kotka, a ten czarny to kocur. Bo czarny robi to co robi, a biały nie robi nic. Jasne.

Gdy plakat powstał i posłużył informacji publicznej był jednak rok 2005, prawdopodobnie wtedy nikogo ani zgorszył ani zainspirował do myśli “pożytku publicznego” czyli, jak to się nazywało za moich czasów, “wyższej użyteczności publicznej”. Ja sama jednak przypominam sobie, że już wtedy, te kilkanaście lat temu, kiełkowały we mnie małe złości związane z publicznym sugerowaniem czy to chwytania za tyłek czy może pewnych obyczajów seksualnych, ongi bardzo jeszcze wyuzdanych, a i dziś w takiej np. powieści Witkowskiego Wymazane określanych jako “dziki seks analny”. Otóż kilkanaście lat temu rozpowszechnił się w Berlinie zwyczaj sięgania na powitanie do tyłka partnerki i sugerowania ruchem palca środkowego (znanego wszak jako fuck you finger), że się jej ten palec wtyka… Był to gest wcale nie skierowany do partnerki, która na pewno go nie widziała, a więc możliwe, że nawet nie wiedziała, iż tak się ją wita, nie, był to gest skierowany do świata zewnętrznego. Palec pod kobiecym tyłkiem miał, tak to rozumiałam, obwieszczać wulgarnie, że ten tyłek jest do mojej męskiej dyspozycji i to, ho ho, jak!, jak tylko chcę… Gest ów raził (mnie) i prowokował (też mnie), zastanawiałam się zatem, gdzie mogłabym o tym napisać (nie miałam jeszcze bloga, może zresztą wcale jeszcze nie było żadnych blogów), aż zobaczyłam parę, gdzie to dziewczyna na powitanie podetknęła facetowi palec pod tyłek. Co ten jej gest oznaczał? Jeśli był dosłowny, to była to sprawa ich obojga, ale nie wykluczone, iż głosił, że jak ty mnie tak ja tobie, czyli równouprawnienie. Niestety nie poczułam w tym momencie żadnej satysfakcji, wręcz przeciwnie, jeśli to możliwe, było mi jeszcze gorzej. Z przyczyn banalnych. Bo jestem po prostu staroświecka i uzależniona od norm obowiązujących w mojej młodości, a wpajanych mi przez dwie kobiety – jedną, która wyrastała w zamożnym mieszczańskim domu na początku XX wieku, i drugą – wychowaną w latach 30. I to one zatrzęsłyby się ze wstrętu na widok dziewczyny, która sugeruje wtykanie facetowi palca w dupę…

Z reguły próbuję w takich sytuacjach sama siebie przywoływać do porządku – nie gorsz się, to inne pokolenie i ich życie, twoje poczochrane włosy i mini spódniczki też gorszyły starsze panie, również te, które cię wychowywały… Zapomniałam o problemie, zresztą symboliczne wtykanie palca dość szybko zniknęło z życia codziennego i nawet kiedyś pomyślałam, że może dobrze, że z nikim nie kruszyłam kopii o taką błahostkę. Aż dopiero…

Jakub Zasada

Aż dopiero dziś, w październiku 2017 roku, pomyślałam, że trzeba było już wtedy jak ten kot drzeć mordę… Drzeć mordę o wszystko i o wszystkim. O tym co przyjaciele, szefowie, mężowie, narzeczeni, drzeć się… O zwykłe proste gesty też, a nie tylko o sprawy dramatyczne i straszne, bo te błahostki nie biorą się znikąd i są wierzchołkiem góry lodowej… A jak milczymy, przyzwalamy, wszyscy to wiemy. I potem, jak przerwiemy milczenie, usłyszymy straszną opowieść, opublikowaną w Wysokich obcasach, opowieść podręcznej, kobiety maltretowanej i gwałconej przez męża, który torturując ją, komentował: “możesz pójść i opowiedzieć wszystkim, i tak ci nikt nie uwierzy”.
I rzeczywiście – nikt jej nie uwierzył.


Przepraszam Józefa Wilkonia i przepraszam Polish Poster Gallery z Wrocławia. Chciałam napisać wpis o pięknych kotach na plakatach, a wyszło jak wyszło, wyszedł ogromny smutek i wiedza o tym, że wszyscy jesteśmy winni temu, co się przydarzyło Ewie z Wysokich obcasów.

Tu plakaty.

Leszek Żebrowski, Józef Wilkoń, Jakub Zasada
Ryszard Kaja, Ryszard Kaja, Leszek Żebrowski
Ryszard Kaja, Ryszard Kaja, Józefa Wilkoń
Ryszard Kaja, Jakub Erol, Leszek Wiśniewski

Liu Xiaobo and Liu Xia

Wczoraj przygotowałam ten wpis, i wczoraj Liu Xiaobo umarł
I prepared that post yesterday. Yesterday Liu Xiaobo died.
Ich habe diesen Beitrag gestern vorbereitet. Gestern ist Liu Xiaobo gestorben.

R.I.P.

Aufruf an die Chinesische Regierung bezüglich Liu Xiaobo und seiner Frau Liu Xia

Appeal to the Chinese government concerning Liu Xiaobo and his wife Liu Xia

Nobel Peace Prize Laureat Liu Xiaobo has been diagnosed with liver cancer. His wife, Liu Xia, who has been under house arrest for several years, is also gravely ill. They have the wish to travel to Germany so they can receive medical care. Their wish to leave China is so strong that Liu Xiaobo has stated that – if he is to die – he does not want to do so on Chinese soil. Liu Xia also no longer wishes to live there. Time is running. We urge the Chinese government to grant Liu Xiaobo and Liu Xia the freedom to leave the country!

Der Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ist an Leberkrebs erkrankt. Er und seine Frau Liu Xia haben hat den Wunsch geäussert, nach Deutschland auszureisen, um medizinische Hilfe für beide zu bekommen – denn auch Liu Xia, die seit Jahren unter Hausarrest steht, ist schwer erkrankt. Der Wunsch der beiden geht soweit, dass Liu Xiaobo sagt, er möchte – selbst wenn er sterben muss – nicht in China sterben. Und Liu Xia sagt, dass sie nicht länger in China leben möchte. Die Zeit ist knapp. Wir appellieren dringend an die chinesische Regierung: geben sie diesen beiden Menschen die Freiheit, das Land zu verlassen!

The poem “You Wait for Me with Dust” by Liu Xiaobo in Chines, English, German and Polish. Other languages (Afrikaans, Arabic, Bosnian, Dutch, Finnish, French, Hebrew, Kurdish, Komi,  Portuguese, Romanian, Russian, Slovenian, Spanish, Swedish, Welsh) you find here.

和灰尘一起等我–给终日等待的妻

你一无所有,只能
和家里的灰尘一起等我
它们一层层
积满了所有角落
你不愿拉开窗帘
让阳光惊扰它们的安宁

 

 

书架上的字迹被灰尘掩埋
地毯的图案吸满了灰尘
你喜欢在给我写信时
笔尖吸住几粒灰尘
让我的眼睛有些刺痛

 

你终日端坐
不想随意走动
生怕自己的脚踩痛了灰尘
你尽量平稳地呼吸
用沉默编写一个故事
在这令人窒息的岁月
灰尘们献出仅有的忠诚

 

灰尘浸满了
你的目光、呼吸、时间
在你的灵魂深处
日复一日的修筑坟墓
从脚底一寸寸堆积
直到胸口直到喉咙

 

你知道,坟墓
是你最好的归宿
在那里等我
不会有任何惊扰
你就是对灰尘情有独衷
在黑暗中在安静中在窒息中
等我等我

 

和灰尘一起等我
拒绝阳光和空气的流动
让灰尘彻底埋葬自己
让自己在灰尘中睡去
直到我回来
你才苏醒
揩净皮肤和灵魂的灰尘
如同死而复活的奇迹

晓波1999.4.9

You Wait for Me with Dust

nothing remains in your name, nothing
but to wait for me, together with the dust of our home
those layers
amassed, overflowing, in every corner
you’re unwilling to pull apart the curtains
and let the light disturb their stillness

over the bookshelf, the handwritten label is covered in dust
on the carpet the pattern inhales the dust
when you are writing a letter to me
and love that the nib’s tipped with dust
my eyes are stabbed with pain

you sit there all day long
not daring to move
for fear that your footsteps will trample the dust
you try to control your breathing
using silence to write a story.
At times like this
the suffocating dust
offers the only loyalty

your vision, breath and time
permeate the dust
in the depth of your soul
the tomb inch by inch is
piled up from the feet
reaching the chest
reaching the throat

you know that the tomb
is your best resting place
waiting for me there
with no source of fear or alarm
this is why you prefer dust
in the dark, in calm suffocation
waiting, waiting for me
you wait for me with dust

refusing the sunlight and movement of air
just let the dust bury you altogether
just let yourself fall asleep in the dust
until I return
and you come awake
wiping the dust from your skin and your soul.
What a miracle – back from the dead.


April 9th 1999

translated by Zheng Danyi, Shirley Lee and Martin Alexander

Warte auf mich mit dem Staub

Es bleibt dir nichts übrig,
als mit dem Staub auf mich zu warten.
Schicht um Schicht füllt er die Ecken.
Du lässt die Vorhänge zu,
Die Sonne soll den Staub nicht stören.

Auf den Bücherregalen verschwinden die Zeichen im Staub,
die Muster im Teppich, vom Staub vollgesogen.
Wenn du mir schreibst, tauchst du den Stift gern in den Staub,
die Staubkörner stechen dann in meinen Augen.

Du sitzt den ganzen Tag da und willst nicht umhergehen,
damit deine Füße den Staub nicht verletzen.
Du atmest ganz ruhig, schreibst mit deinem Schweigen
eine Geschichte in dieser erstickenden Zeit.
Nur der Staub bleibt dir noch treu.

Der Staub erfüllt dir den Blick,
den Atem, die Zeit.
In deiner Seele baut er Tag um Tag ein Grab,
Zoll um Zoll, angefangen bei den Füßen
bis zur Brust und bis zur Kehle

Du weißt, das Grab ist deine beste Zuflucht.
Niemand stört dich, wenn du dort auf ich wartest.
Du hast eben eine besondere Beziehung zum Staub
der Dunkelheit in der erstickenden Stille, warte,
bitte wart auf mich.

Warte auf mich mit dem Staub
verweigre die Sonne, die Strömung der Luft,
bis der Staub dich ganz begräbt.
Lass dich einschlafen im Staub bis du erwachst,
wenn ich zurück bin,
wischt du den Staub von der Haut,
von der Seele und stehst auf
wie durch ein Wunder.

ÜbersetzungxMartinxWinter

Czekaj mnie w kurzu

cała jesteś tylko czekaniem na mnie
czekaniem w kurzu naszego domu
gdy jego warstwy gromadzą się
narastam w każdym kącie
czekasz niezdolna odsunąć zasłony
i pozwolić światłu by wygnało kurz

na półkach z książkami
porastają kurzem notatki wzory dywanu
wchłaniają kurz gdy piszesz do mnie list
dobrze, że stalówka jest nieoczyszczona
bo moje oczy dźga ból

cały dzień siedzisz
nie mogąc się ruszyć ze strachu
by twoje kroki nie wznieciły kurzu
starasz się płytko oddychać
gdy korzystając z ciszy piszesz
w takich chwilach duszący pył
jest zadziwiająco wierny

X

twoje spojrzenie, oddech i czas pozwalają
bym prochem wrastał po trochu coraz głębiej
w głąb duszy dusząc rósł od stóp do gardła

X
ty wiesz, że w tym grobie
można najlepiej wypocząć
czekając na mnie bez lęku
i nie niepokojona
dlatego pył jest dobry
w ciemności cicho dusi czekając,
czekając na mnie

X

czekasz przykryta kurzem
bez słońca i bez powietrza
pozwalasz by pochował cię pył
zasypiasz przyprószona zanim powrócę
i przebudzisz się
otrząśniesz proch ze skóry i duszy
cóż za cud – powstać ze zmarłych

9.04.1999

przełożyła Anna Nasiłowska

Fotoausstellung des UMBRUCH Bildarchivs

Respekt!
Solidarische Begegnungen

20.5.17 – 24.8.17 im RegenbogenCafé

Eine Fotoausstellung des Umbruch Bildarchivs in Zusammenarbeit mit der Regenbogenfabrik als Kontrapunkt zu Fake-News, Hasstiraden und destruktiver Stimmungsmache in den sozialen Medien.

Mit Fotos von: Andrea Linss, Jutta Matthess, Christina Palitzsch, Monika v. Wegerer, Oliver Feldhaus, Peter Homann, Michael Hughes, Adrienne Gerhäuser, Nicholas Ganz, Merchi, Jan, Omer Fadl und Hermann Bach.

Für kurze Zeit öffneten sich in Deutschland Grenzen:
“Welcome Refugees” stand für eine gesellschaftliche Offenheit und Solidarität, die auf das Sterben in Syrien und die Toten im Mittelmeer antwortete.
Diese Stimmung begann nach wenigen Monaten durch eine aggressive Berichterstattung der Medien zu kippen, Brandanschläge und Angriffe auf Geflüchtete nahmen ein entsetzliches Ausmaß an. In diesen Attacken und der Flut der Fake-News und Hasstiraden auf Geflüchtete und Nicht-Deutsche scheint der reale gesellschaftliche Rassismus auf der Straße und in den sozialen Medien auf.
Ob sich hier gesellschaftliche Mehrheiten widerspiegeln oder nur scheinbare Mehrheiten virtuell erzeugt werden, ist nicht leicht zu erkennen.

Die Ausstellung setzt der virtuellen Hetze eine andere Welt entgegen. Statt der Aus- und Abgrenzung von Menschen zeigt sie solidarische Begegnungen voller gegenseitigem Respekt: Menschen, die sich mit Offenheit, Freundlichkeit und ohne Vorurteile begegnen. Virtualisierten Feindbildern und Hass stellt sie die Wirklichkeit alltäglichen Widerstands entgegen. Die Ausstellung versucht, die Subjektivitäten aller Menschen wie auch das allen Gemeinsame durch die fotografische Linse zu sehen, zu erkennen und zu respektieren.

Ein Versuch, der im alltäglichen und im perspektivischen Zusammenleben unverzichtbar ist.

Öffnungszeiten:
Mo. 13-20h, sonst 10-20h

Die Fotos hat für uns Christine Ziegler ausgesucht