Monika Wrzosek-Müller
La doppia notte dei tigli
Welch eine Koinzidenz; gerade sprach ich darüber, dass in Italien auf dem Lande die „Madonna della segiolla“ von Raffael überall über den Betten hing und in Polen die „Matka Boska Częstochowska“ diese Aufgabe erfüllte. Da sah ich im Blog einen Eintrag: Matka Boska Częstochowska. Auf die Madonna kam ich wiederum über den Schriftsteller, Maler, Arzt und Politiker Carlo Levi (1902-1975), in Turin in einer wohlhabenden jüdischen Familie geboren, und über sein Buch „Die doppelte Nacht“; als Levi das schrieb, war er schon weltbekannt. Er wurde von den Faschisten schon 1935 nach Kalabrien in das Dorf Aliano verbannt. Seine Erlebnisse dort hat er in einem berühmten Roman „Christus kam nur bis Eboli“, [Cristo si e fermato a Eboli] verarbeitet. Darin beschreibt er das schwere Leben der Bauern auf den steinigen Feldern und erwähnt eben auch die obligatorische, berühmte „Madonna della seggiola“ über den Ehebetten, die er aber dann im Original im Palazzo Pitti gesehen haben muss, denn er bewohnte eine Wohnung in Florenz, während des Krieges, direkt an der Piazza dei Pitti.
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