Pierogi w Café Freysinn

freysinnberlin
Café und Bistro im Brunnenviertel, Berlin-Mitte

freysinnCafé und Bistro Freysinn
Jasmunder Straße 5 | 13355 Berlin
Inhaberinnen: Ann-Kathrin Mätzold, Marta Susid
E-Mail: info [at] freysinn.com

Ja? Was ist das? Produktplacement? Werbung? Gar vielleicht – bezahlte? Nein, nein… Hier lesen wir heute – Nicola Caroli und ich. Um 18 Uhr.  Wir lesen auf Deutsch. Im Rahmen des Projekts Woche der Sprache und des Lesens im Wedding 2013. 

Und hier kleine Leseprobe von mir, die auch erklärt, weshalb man nach der Lesung polnische Pirogge essen kann. Überhaupt ist das Essen im Café Fraysinn hervorragend! Echt hervorragend!

Ewa Maria Slaska, Die Persona von Bergmann

“Drei Wochen. In drei Wochen kann man ganz viel schaffen. Was hast du zu verlieren?”
“25 Tausend Euro!!!”
Ich entschließe mich Pierogi vorzubereiten. Ich bin eine Polin, und angesichts einer Katastrophe fängt eine echte Polin an, zu kochen. Es darf etwas nahrhaftes sein und am liebsten auch etwas arbeitsaufwendiges und zeitraubendes. Und ich ahne schon die Ausmaße der Katastrophe… 25 Tausend Euro!
Zuerst kocht man das Sauerkraut. Bis es weich und samten wird. Mit Kümmel, Majoran und Pfeffer. 25 Tausend Euro, verdammt noch mal!
Ich ziehe einen Leinenbeutel aus dem Küchenschrank. Es duftet herrlich nach Weihnachten, Lagerfeuer im dunklen, weißen Wald und Faschingszug auf Schlitten. Die getrockneten Steinpilze.
“Was machst du?! Ich rede mit dir, und du beschäftigst dich mit deinen Pilzen.”
Gerade deshalb denke ich, aber ich sage es nicht. Einem Genie sagt man sowas nicht.
“Ich höre dir zu, Liebling.”
Herrlich duften meine Steinpilze. Ich fühle mich glücklich. Im Hinterkopf wächst zwar die winzige Frage, ob das alles gutgehen wird, ob es nicht zu voreilig ist, schon heute zu sagen, ich sei glücklich. Angesichts einer Katastrophe gehe ich heute noch gern in die Küche und bereite Pierogi vor, währenddessen der Mann an meiner Seite mit seinen intellektuellen Aufgaben ringt. Ich tue es gern, ich bin aber vorsichtig… ach was, es ist schön…
Ich lasse das Wasser kochen, tue die schönen, weissen, breiten Pilzscheiben darein und lasse sie im bedeckten Topf eine Stunde lang schwach sieden.
“Eine von den beiden Frauen ist 40, schön, reich und intelligent…”
“Sprichst du vielleicht von mir? Ausser reich stimmt alles. Ist sie auch in ihrem Beruf erfolgreich?”
“Joanna!!!”
“Ja, ja.”
“Der ganze Film spielt in einer Nervenklinik.”
“War es nicht schon mal in einem Film?”
“Alles war schon mal… ”
Das stimmt.
Ich hacke eine üppige Zwiebel klein und brate sie in der Butter. Herrlich!
“Sie leidet unter unerklärbarer Todesangst. Es beeinflusst sie, die Familie, die Karriere ihres Ehemannes. Carolina…”
“Wer ist Carolina?”
Peter nimmt meine Frage nicht wahr: ” … und ihr Ehemann entscheiden gemeinsam…”
Eine Frau und ihr Mann entscheiden selten gemeinsam. Das sagt mir meine Erfahrung. Aber Peter hat wohl andere Erfahrungen angesammelt. “…dass ob sich Carolina untersuchen lässt. Sie bleibt in einer Klinik. Lediglich die Beobachtungen werden durchgeführt. Dadurch schafft man für den Film eine metaphorische Situation: es spielt sich weder medizinisch noch psychotherapeutisch etwas ab, trotzdem bleibt die Hauptfigur in der Anstalt.”
“Und wozu?” frage ich.
“Wie wozu?”
“Wozu soll sie im Krankenhaus leiden? Zuhause hätte sie besser gehabt. Möchtest du probieren, wie die Pilze schmecken?”
“Mein Gott, Joanna, ich rede mit dir über ernsthafte Probleme und du…”
Oho!
„Ich höre dir doch mit äußerstem Ernst zu.” Ich zerkleinere die Steinpilze. “Wieso leidet sie eigentlich unter Todesangst?”
“Wie wieso? Was meinst du?”
“So wie ich es sage: Wieso hat sie Angst vor dem Tod?”
“Jeder hat doch Angst vor dem Tod.”
“Ich nicht.”
Ich gieße den Pilzsud ins Sauerkraut. Jetzt wird es gekocht, bis das sie bräunlich wird. Kochen ist vielleicht ein Schutzwall gegen die Angst. Man schafft die Welt, das All, was weiß ich…, es gibt bei Italo Calvino eine Frau N-gdx-zungh, eine nichtexistierende Existenz in dem Knollen des Alls vor dem Urknall, die eines Tages sagt: ach Kinder, ich hätte euch so gern köstliche Pasta zubereitet. Pastateig und Pierogiteig bereitet man auf ähnliche Weise zu. Mehl, Ei, Salz und Wasser. Und viel menschliche Mühe beim Kneten. Man knetet und knetet, eine demiurgische Aufgabe, und dann rollt man und wälzt, und rollt, und bei jeder Bewegung der Teigrolle wächst das All unter den Händen der Frau N-gdx-zungh.
Ich setze den Wassertopf auf.
“OK OK, sie hat Angst. Und?”
“Ihr Zustand verschlechtert sich.”
“Warum?”
“Sie ist krank. Sie weiß es aber nicht.”
“Unmöglich. Eine Krankheit, die in einer deutschen Klinik unerkannt bleibt?”
“Gehirntumor?”
“Der wird doch entdeckt.”
“Vielleicht nicht. Wenn er sich in den Falten verbirgt.”
“Na gut…”
Ich schneide kleine Kreise aus dem gerollten Teig, fülle sie mit Sauerkraut-Zwiebel-Pilz-Mischung und verklebe ihre Ränder zum Halbmond. Kosmische Formen. Alles lässt sich kosmisch auslegen, man braucht nur seinen Willen, um die Welt als das All zu sehen und nicht als Jammertal.
“Zuerst unternimmt Carolina noch Versuche gegen ihre Angst zu kämpfen oder sie zu erklären…”
“Warte doch mal, ihre Angst sei ist durch ihre Krankheit bedingt, sie braucht keine intellektuelle Erklärungen.”
“Sie weiß es nicht. Für sie ist sie unerklärbar. Sie ist eine intelligente Frau, die glaubt, ihre Angst intellektuell zu erfassen zu können. Erst später, schon im Krankenhaus, unterliegt sie der Angst und spürt, wie sie sie langsam wegfrisst.”
Ich werfe die erste Portion der Pierogi ins kochende Wasser hinein.

Und den Rest kann man heute um 18.00 Uhr hören. Und danach köstliche Pierogi bestellen. Ach, wie schön, dass es Oktober gibt, und Pilze, und gutes Essen, und überhaupt…

13.10.2013 / 13:13

Zacznę obowiązkowo czyli od zaproszenia na wernisaż w dniu 13.10.2013 o godzinie 13:13 / Morgen findet eine Ausstellungseröffnung statt und zwar um diese magische Zeit: 13.10.2013 um 13:13 Uhr.

plakatela Ela/ Elżbieta Woźniewska

fionaIch kenne sie / Znam ją.
Ich bewundere ihre Kunst. / Cenię i podziwiam jej malarstwo.
Jak kiedyś będę miała dość pieniędzy, na pewno kupię sobie jej obraz. / Wenn ich mal genug Geld haben werde, werde ich mir ihr Bild kaufen.
Na przykład ten. / Zum Beispiel dieses.
Fiona
Oder ich lasse mir von Ela mein Portait malen. / Albo zamówię u Eli mój portret.
Na przykład jak jeden z tych. / Zum Beispiel wie ein von diesen.

portretyelaSie macht auch andere Sachen, sie nennt sie Ikonen und Kryptograme. Die mag ich nicht besonders, aber sie sind farbenfroh, lustig und finden viele Bewunderer. Sie haben eine wunderbare, rauhe Oberfläche, wie eine Katzenzunge./ Maluje też inne rzeczy. Nazywa je Symbole i Kryptogramy. Nie przepadam za nimi, ale przyznaję, są barwne, wesołe i znajdują wielu nabywców. Mają wspaniałą strukturę, są szorstkie jak język kota.

buzki Robi też przedziwne, piękne, wyszukane książki artystyczne. / Sie macht auch aussergewöhnliche, exquisite Kunstbücher.

bookselaSie ist eine tief glaubende Christin. / I jest głęboko wierzącą chrześcijanką.
Daher die Ausstellung in der Kirche? / Dlatego wystawa w kościele polskim w Berlinie?

tryptykrzymski-aniol-tekstKrystyna Koziewicz tak napisała o wystawie:

W 35 rocznicę wyboru papieża Polaka na Stolicę Piotrową. 13.10.13 w Galerii pod Bazyliką w Berlinie Ela Woźniewska zadedykowała wystawę ”Próg nadziei”  Błogosławionemu Janowi Pawłowi II.

Ksiądz proboszcz Marek Kędzierski jest kustoszem tej galerii, w której realizuje słowa Jana Pawła II, że należy ewangelizować kulturę. „Przestrzeń sakralna ma nas wzmacniać w wierze”.

Ela Woźniewska ukończyła malarstwo na Akademii Sztuk Pięknych w Krakowie, grafikę w ASP w Katowicach, studiowała w Berlinie w Akademie der Künste.

ela-wystawa2Dzieła przedstawione na wystawie „Próg nadziei” powstawały przez ostatnich 15 lat i są odzwierciedleniem życiowej refleksji Eli na temat aktualnych wydarzeń i postaw ludzkich. Na suficie galerii artystka umieściła kryptogramy – barwną płaszczyznę symboli, pokazujących dążenie do doskonałości i perfekcji człowieka wolnego od cierpienia i pogardy.  Ale to niełatwe. Nie było łatwe w socjalizmie, ale nie było też łatwe na Zachodzie, i nie jest łatwe teraz, po roku 2001, po wojnach w Afganistanie, Iraku, Syrii, Pakistanie. Ela w swojej twórczości nawiązuje do ogromu zniszczeń człowieczeństwa w serii obrazów, przypominających zgliszcza WTC.

Artystka przekazuje swoje przemyślenie, zmuszając nas do refleksji, opamiętania, bo Opatrzność każdy czyn oceni – przestrzega. Na obrazach pokazuje też piękno, które pochodzi z pokory. Każdy musi sam zajrzeć w głąb swojego ego, by zrozumieć samego siebie, odnaleźć sens życia. Ona to zrobiła. Jak sama twierdzi, późno znalazła drogę do Boga, ale bez Boga nie może planować ani tworzyć.

Wystawa w polskim kościele poświęcona jest Błogosławionemu Janowi Pawłowi II.  Dobrymi czynami przekraczajmy próg nadziei.  Zachęcam do obejrzenia i refleksji!

300 Jahre Nachhaltigkeit

Vor 300 Jahren schrieb Hans Carl von Carlowitz sein Buch Sylvicultura oeconomica, oder haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur wilden Baum-Zucht, das als erstes Werk gilt, das Nachhaltigkeit fordert: „Wird derhalben die größte Kunst/Wissenschaft/Fleiß und Einrichtung hiesiger Lande darinnen beruhen / wie eine sothane Conservation und Anbau des Holtzes anzustellen / daß es eine continuierliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe / weil es eine unentberliche Sache ist / ohne welche das Land in seinem Esse nicht bleiben mag.“

Dass es mit Herrn von Carlowitz so gewesen ist, wurde ich von Tarik Mustafa informiert, Präsidenten des Bundesverbandes Nachhaltigkeit. Wir treffen uns auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, auf dem Gelände von Arche Metropolis. Ich drehe seine Visitenkarte in der Hand rum. Ha, Bundespräsident! Wir alle sind doch irgendwelche Präsidenten. Er ist ein Präsident der Eutopie, eines glucklichen Ortes. Es ist ein Kunstprojekt fżr die Chancen und die Entwicklung der urbanen Gesellschaft in 21. Jahrhundert. Kunsprojekt. Akademie für Fortschriftliche Rückbesinnung. Auszeichnungen durch UNO. Ich schaue mir sein Feld an und weiß nicht, ist es ein schönes Projekt, ist es ein Bluff? Tarik selber ist jedoch ein unglaublich netter Mensch. Offen, entgegenkommend. Ich vermute, dass er auch ein Frauenversteher ist, weil er mir so leicht alle meine anfängliche skeptische Gedanken weg nimmt.  Das Projekt soll dem Gründungsvater der Nachhaltigkeit gebürtige Ehre zuweisen.

An einem schönem, kalten, windigen Tag sitzen wir auf einer Holzbank mitten im Nichts des riesiggrossen ehemaligen Flughafens und reden von bürgerliche Partizipation, Zukunftsvisionen und sozialen Aufgaben jedes Einzelnen. 1,3 Hektar Feld mieten er und seine Mitstreiter, wo sie kleine Hütten bauen, kleine Gartenbeete für Schulklassen zur Verfügung stellen, kleine Bühne betreiben, gedeckt von einem Dach aus den Plastikresten voll von gewollten Leerräume. Wir reden miteinander und ich bin enthusiastisch und hingerissen.

archeDas haben die charismatischen Menschen an sich. Sie bezirzen uns. Was hat er mir erzählt, der Tarik? Ausser Bilder von kleinen Hüten, vom weiten Feld und der Geschichte von Herrn Carlowitz, habe ich wenig im Kopf. Trotzem, eins ist sicher: Ein interessantes Bildungs- und Kunstprojekt.

Adresse:
Tempelhofer Feld, zwischen den beiden Eingängen vom Tempelhofer Damm und dann ganz einfach dorthin gehen, wo man kleine Häuschen und flattriges Dach sieht

Bilder: Wikipedia Commons

Zusätzliche Information vom November 2013. Arche Metropolis wird ausweichen müssen.
wymowienie

Poesie – Poezja / Meret Oppenheim

Achtung: Beitrag auf Deutsch und Polnisch – Uwaga: wpis po niemiecku i po polsku

Geboren vor Hundert Jahren, am 6. Oktober 1913, in Berlin-Charlottenburg, Künstlerin und Dichterin, eine von wichtigsten Malerinnen und Bildhauerinnen der modernen Kunst. Das Objekt ‹Le déjeuner en fourrure› aus dem Jahre 1936, dh. ‹Tasse und Teller aus Porzellan, sowie ein Löffel, alles mit einem dünnen Pelzchen überzogen›, ist nicht ihr wichtigstes Werk, aber wohl so ein, das jeder kennt. In der großen Berliner Retrospektive gibt es sie nur als Abbildung. Eigentlich Schade, oder?

futrzana filiżanka

Sie war eine emanzipierte, mutige, kreative und exzentrische Frau mit aussergewöhnlichen erotischen Ausstrahlung, die mit den wichtigsten Künstler ihrer Zeit befreundet war, Marcel Duchamps, Max Ernst, Man Ray, und von ihnen fotografiert und porträtiert wurde. Jetzt widmet ihr bis 1. Dezember Martin Gropis Bau in Berlin eine bemerkenswerte Retrospektive.

meretoppenheimMeret Oppenheim – wielka artystka, wspaniała kobieta, niezwykła osobowość. Prawdziwa kobieta wyzwolona. Malarka, rzeźbiarka i poetka. Na polskiej Wikipedii potraktowana doprawdy per noga: “Stworzyła tylko jedno znane dzieło, lecz do dziś uważane jest za spektakularne” – mowa oczywiście o futrzanym śniadaniu. (http://pl.wikipedia.org/wiki/Meret_Oppenheim)

Dla artystki słowo było bowiem niezwykle ważne, włączała je w obiekty sztuki, ilustrowała ich sens dołączanym wierszem. Najsłynniejszym jej tomem poetyckim jest “Husch, husch, der schönste Vokal entleert sich”. Jej wiersze zostały zamieszczone w antologii poezji szwajcarskiej „Poszerzenie źrenic”, poezja Szwajcarii niemieckojęzycznej po 1945 roku (wybór i redakcja: Werner Morlang i Ryszard Wojnakowski, Wyd. Atut, Wrocław 2013). Niestety nie mam tej antologii w domu, a zanim ją sprowadzę z Wrocławia, trochę czasu upłynie. Tymczasem chciałam ten wpis zamieścić właśnie dziś, w setną rocznicę urodzin artystki. Jej wiersze przetłumaczyłam więc dla Was sama. Dwa fragmenty i jeden wiersz o wolności.

Von Beeren nährt man sich                           Jagodami można się pożywić,
mit dem Schuh verehrt man sich.                butem obronić.
Husch Husch, der schönste Vokal                Sio, sio,
entleert sich.                                                    najpiękniejsza zgłoska pustoszeje.

Für dich – wider dich                                    Dla ciebie – przeciw tobie
Wirf alle Steine hinter dich                           Rzuć za siebie wszystkie kamienie
Und lass die Wände los.                                I zostaw wszystkie ściany.

***
Endlich!
Die Freiheit!
Die Harpunen fliegen.

Der Regenbogen lagert in den Straßen,
Nur noch vom fernen Summen der Riesenbienen unterhöhlt.

Alle verlieren alle, das sie ach wie oft,
Vergeblich überflogen hatte.

Aber:

Genoveva:

Steif
Auf dem Kopfe stehend
Zwei Meter über der Erde
Ohne Arme.

Ihr Sohn Schmerzereich:
In ihr Haar gewickelt.

Mit den Zähnen bläst
sie ihn über sich her!

Kleine Fontäne.

Ich wiederhole: Kleine Fontäne.
(Wind und Schreie von ferne.)

1933

Nareszcie!
Wolność!
Lecą harpuny.

Tęcze nagromadzone na ulicach,
Wydrążone odległym brzęczeniem wielkich pszczół.

Wszystko stracone wszystko, choć, ach, tak często
Przelatywały nad nimi.

Ale:

Genowefa:

Sztywno
Stojąc na głowie
Dwa metry nad ziemią
Bezręka.

Jej syn PełenMęki
Zaplątany we włosy matki.

A ona wiatr zębami czyni
Okręca go wokół.

Mała fontanna.

Powtarzam: mała fontanna
(wiatr i krzyki z oddali)

1933

PS: Królowa z obciętymi rękami i syn PełenMęki to postaci z baśni Grimma Bezręka dziewczyna: http://www.grimmstories.com/pl/grimm_basnie/bezreka_dziewczyna

Kunst und Kampf

Heute… Heute lese ich. Es ist diesmal eine merkwürdige Sache. Der Text, den ich heute lese, wird man morgen hier auf dem Blog finden.  Sonst…

boks-plakatKUNST UND KAMPF IM STUDIO 14

Fightnight Events und Boxring Promotions Ltd. – 28. Juni 2013
Ufer Studios Berlin

ROCKEN, LESEN, SCHAUEN & BOXEN

Die Kapelle Weyerer ist anders. Die Musik ist zwar eingängig, aber doch mit Anspruch. Die Texte sind mal lustig, mal sentimental, aber stets überlegt. Die Arrangements klingen irreführend einfach. Der „Professor“ am Schlagzeug gibt alles – und zwar mit Gefühl. Nick Flade am Keyboard  ist einfach phänomenal. Er hat virtuose Phasen, da sitzt man auf der Stuhlkante oder lehnt sich zurück und macht die Augen zu. Der Chef, Stefan Weyerer, ist eine ganz besondere Nummer. Er macht mit seiner Stimme, was man weder ihm noch ihr zugetraut hätte.Die Süddeutsche hat es in einem Satz zusammengefasst, was ihn ausmacht: “Da steht einer, der die Ungereimtheiten des Lebens besser in Worte fassen kann als alle Söhne Mannheims zusammen…”

Bilder sind jedermanns Sache, nur wenn es auf den Geschmack ankommt, wird es kritisch. Renate Herda hat sehr verschiedene Ansätze. Sie arbeitet heute vorwiegend in ihrem molekularen Stil, zeigt im Uferstudio 14 im Wedding aber Bilder aus mehreren ihrer Schaffensperioden, also unterschiedliche Stile. Meist haben ihre Bilder Witz, es gibt auch oft einen Clou, aber keine Programmbilder. Leider nicht dabei hat sie diesmal ihre Ikonen. Das sind sehr kunstvolle, wertvolle Arbeiten. Wer Spaß an Farben, Formen und Witz hat, der kann sich mit ihren gezeigten Bildern gut eine Weile beschäftigen. Wenn die Zeit nicht reicht, kann man sie auch kaufen.

Ewa Maria Slaska hat was, was vielen deutschen Autoren fehlt. Sie kann ernste Dinge mit Humor behandeln. Sie hat zum Beispiel einen sehr unterhaltsamen Aufsatz zum 60. Todestag Josef Stalins geschrieben. Ewa hat noch eine attraktive Eigenschaft als Autorin. Sie glaubt nicht, dass Unverständliches intellektuell wäre und hält Länge nicht unbedingt für Qualität. Freuen Sie sich auf polnischen Charme im Wedding.

Das Boxen ist exemplarisch im Studio. Wir unterscheiden – Kickboxen und englisches Boxen. Technik, Stile, Stärken, was setzt sich durch? Die Profis zeigen es uns unter lokaler Beteiligung. Kraft ist nicht alles, aber Mut braucht man in jedem Fall. Und Disziplin. Wir werden sehen.

Julka auf dem FlowMarkt Neukölln

Jeden zweiten Sonntag / co drugą niedzielę
Textilienmarkt / pchli targ z tkaninami i ciuchami

Berlin Maybachufer

FlowMarkt

Julka (Julia Sokolnicka) ist dabei, vielleicht nicht immer, aber immer öfter und bietet Vintage Fashion an – na targu sprzedaje też Julia Sokolnicka. … to są za każdym razem inne sukienki, mówi, bo one są Vintage – używane, wyszukiwane.

Vintage3 Vintage1 Vintage2Ich gehe am Sonntag dorthin / wybieram się tam w niedzielę i Wam też radzę.

1913. Święto wiosny. Frühlingsweihe.

Na całym świecie lato, u nas na blogu też, a tymczasem w Szczecinie wciąż jeszcze wiosna. Ale za to – jaka!

swietowiosny-pracawreWystawa jubileuszowa w stulecie otwarcia Gmachu Głównego Muzeum Narodowego / Ausstellung zum hundertjährigen Eröffnungsjubiläum des Hauptgebäudes des Nationalmuseums
Szczecin / Stettin    http://www.muzeum.szczecin.pl

Wernisaż / Vernissage:                  21.06.2013, 18.00

do / bis:                                                         08.09.2013

Podczas trwania ekspozycji wstęp do wszystkich oddziałów Muzeum Narodowego w Szczecinie jest wolny / Während der Ausstellung ist der Eintritt zu allen Abteilungen des Nationalmuseums Stettin frei.

Text auf Deutsch: 1913-Fruehlingsweihe

swietowiosny21czerwca-8wrzesnia Celem wystawy jest zarysowanie obrazu kultury sprzed stu lat w odniesieniu do problemu dziedzictwa. Rok 1913 okazał się wyjątkową datą. Nie tylko graniczną z punktu widzenia historii politycznej, jako ostatni moment pokoju przed wybuchem Wielkiej Wojny, ale także obfitującą w przełomowe dla XX wieku wydarzenia artystyczne. Na lata 1910–1913 przypadły prace nad merytorycznym i architektonicznym kształtem prezentacji zbiorów Muzeum Miejskiego w Szczecinie, przygotowywanej pod okiem doktora Waltera Riezlera. Temu cenionemu w Niemczech reformatorowi kulturalnemu, łączącemu pasje archeologa klasycznego, krytyka sztuki nowoczesnej i muzykologa, udało się zbudować galeryjną narrację w oparciu o zabytki starożytności, kultur pozaeuropejskich oraz malarskie, rzeźbiarskie i graficzne prace mistrzów zachodnioeuropejskiej awangardy. 1913. Święto wiosny to projekt wystawienniczy, który upamiętniając otwarcie gmachu przy ówczesnym Tarasie Hakena (dziś: Wały Chrobrego), przywołuje interdyscyplinarną metodę pierwszego dyrektora tamtej instytucji – zestawia arcydzieła sztuki pierwszych dekad XX wieku z ich archaicznymi, klasycznymi i prymitywnymi źródłami inspiracji.

Wyjątkowa, reprezentacyjna forma gmachu muzealnego, ukształtowana przez miejskiego architekta Wilhelma Meyera, nadała panoramie pomorskiej metropolii nowy akcent urbanistyczny, zmieniając zarazem sposób postrzegania polityki kulturalnej magistratu. Podtytuł szczecińskiej wystawy jubileuszowej nawiązuje do innego wydarzenia artystycznego tego samego czasu, czyli wiosny 1913 roku, tym razem o skali międzynarodowej – inauguracji paryskiego Théâtre des Champs-Élysées. Otworzył on swoje podwoje głośną premierą spektaklu Igora Strawińskiego Święto wiosny, wykonanego przez Balety Rosyjskie w choreografii Wacława Niżyńskiego i scenografii Nikołaja Roericha. Zarówno oskarżany o „germańskość” budynek teatru, projektowany przez Henry’ego van de Veldego i zrealizowany ostatecznie przez Auguste’a Perreta, jego dekoracje i wyposażenie (między innymi dłuta Antoine’a Bourdelle’a), jak i estetyka wystawianych na jego deskach dzieł scenicznych stanowiły przełom w dziejach sztuki, symbolicznie otwierając nowe stulecie. Do rangi podobnego symbolu urosła również wystawa Armory Show, zorganizowana dwa miesiące wcześniej w koszarach nowojorskiego regimentu – reprezentatywny przegląd współczesnej sztuki europejskiej większości kierunków awangardowych.

Ekspozycję 1913. Święto wiosny pomyślano jako przegląd kluczowych problemów „dzieła totalnego” około 1913 roku, który okazał się także dla szczecińskiego muzealnictwa swoistym „świętem wiosny”. Motywem przewodnim wystawy uczyniono taniec – metaforę witalności i wolności. Odwołanie do trzech wydarzeń – w Szczecinie, Paryżu i Nowym Jorku – pozwala na połączenie perspektywy globalnej, europejskiej i lokalnej. Prezentowane dzieła malarstwa, rzeźby, rysunku, grafiki i rzemiosła artystycznego pochodzą z kolekcji własnej oraz Muzeum Narodowego w Warszawie, Muzeum Narodowego w Gdańsku, Muzeum Sztuki w Łodzi, Muzeum Uniwersyteckiego w Toruniu, Georg-Kolbe-Museum w Berlinie, Akademie der Künste w Berlinie, Städtische Galerie w Dreźnie, Kunstsammlungen w Zwickau, Ernst Barlach Stiftung w Güstrow oraz zbiorów prywatnych. Obiekty te tworzą zazębiające się narracje, a opowieść o źródłach odnowy sztuki została podzielona na cztery części:
1. Baśń słowiańska. Rodzima egzotyka
2. Popołudnie fauna. Nowa Arkadia
3. Wiosna w Paryżu. Artystyczna stolica świata
4. Czarna muzyka. Awangarda i kultury prymitywne

Osią koncepcyjną wystawy jest zestawienie zabytków etnograficznych i archeologicznych z dziełami takich artystów  jak: Abram Jefimowicz Archipow, Ernst Barlach, Émile-Antoine Bourdelle, Béla Czóbel, Kees van Dongen, Xawery Dunikowski, Lyonel Feininger, Marcel Gromaire, Aristide Maillol, Tadeusz Makowski, Georg Kolbe, Max Pechstein, Toma Rosandić, Karl Schmidt-Rottluff, Paul Sérusier, Franz von Stuck, Maurice de Vlaminck, Wojciech Weiss, Eugeniusz Zak i wielu innych.

Kuratorzy / Kuratoren: Szymon Piotr Kubiak & Dariusz Kacprzak

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Naklejka

Naklejka to po hiszpańsku La Pegatina, a to…

…ulubiony zespół moich przyjaciół. Jest ich zresztą kilka – La Vela Puerca, Che Sudaka… No means No. Są też soliści. Na przykład Fermin Muguruza. Czyli różnie, ale generalnie chyba SKA. Muzyka do poSKAkania. Kinga i Włodek jeżdżą po Europie w pogoni za koncertami swoich ulubieńców, od chyba 10 lat. Od kilku lat nagrywają też filmy na koncertach, które to filmy umieszczają na Youtubie i nie wiem, może coś pokręciłam, ale chyba zaliczyli ostatnio milionowe wejście. Czyli coś jak kasiazosiagosia tylko, że w muzyce.

kwikiPodobno w Urugwaju w Sylwestra 2012 ludzie bawili się tylko przy muzyce z KWIK TV.

http://www.youtube.com/user/kwiktv &  http://www.2nt.eu/

A w Berlinie od dziś przez trzy dni festiwal dla tych, którzy lubią dokładnie takie klimaty – czyli porady kulturalne. Festiwal klimatów hiszpańsko-latynoskich. Trzeciego dnia wystąpi La Pegatina.

BeLaSound Festival
14-16.06.2013
Yaam Berlin
Stralauer Platz 35, 10243 Berlin

52866event

Dopisane po koncercie przez Kingę z KWIK TV:


La Pegatina to bardzo energetyczny zespół z Barcelony grający rumbę katalońską, rock i ska. Wprawdzie wywodzą się z kręgu Manu Chao, lecz atmosfera na ich koncertach jest zdecydowanie weselsza, ponieważ przyświeca im zawsze jedna zasada – koncert to okazja do wspólnego świętowania i zabawy z CAŁĄ publicznością. Nie inaczej było podczas ich występu w Berlinie 16 czerwca na festiwalu BeLaSound w klubie Yaam.

Skakali, tańczyli i śpiewali wszyscy. Z resztą ich muzyka to kwintesencja słonecznej, szalonej imprezy i nikogo nie pozostawia obojętnym. Być blisko a nawet wśród ludzi – oto sposób na odlotowy koncert, a przy okazji skuteczny chwyt marketingowy i pozyskanie wiernych fanów.

Zespół obchodzi w tym roku swoje dziesiąte urodziny, a w Berlinie zagrał swój 701 koncert. Szczególnie popularni są w Holandii, gdzie na ich występy przychodzą tysiące osób, ale zjeździli już całą Europę, koncertowali również w Chinach, Ekwadorze i Kanadzie.

Wszystkie płyty La Pegatiny można pobrać za darmo z ich strony: http://www.lapegatina.com/

PS od Redakcji: KWIK TV zorganizowała pierwszy (i jak dotąd jedyny) koncert zespołu La Pegatina w Polsce (Szczecin jesień 2010)