Don Kichot i bułki

Bułki, bo u autora często zdarza się, że wszyscy coś jedzą, coś przeżuwają, coś mamlą. Często są to bułki. Po bułki się też wstaje rano i idzie.

Turecki Don Kichot, przysłany z urlopu przez Monikę Wrzosek-Müller

Ale jednak, nie ma co, zacznijmy od początku.

Są takie dni, że nie chce mi się ani pisać, ani czytać. Nie chce mi się oglądać filmów, rozwiązywać trudnych sudoku, ani nawet iść na spacer. Stan “nie chce mi się” doprowadza do tego, że staję przed regałami i szukam książki zapomnianej lub przegapionej. W stanie “nie chce mi się” tylko takie rzeczy dają się czytać. Zapomniane, zakurzone. Tak kilka dni temu wpadł mi w ręce Kijowski. Andrzej Kijowski, Bolesne przypomnienia, zbiór felietonów z Tygodnika Powszechnego z wczesnych lat 70. Wczesne lata 70, czyli lata mojej młodości, ostatnio mi często towarzyszą, a w literaturze i szerzej sztuce spoglądam na nie ze zdumieniem, bo najczęściej autorzy z tamtych czasów nie piszą, nawet nie wspominają mimochodem o tym, że człowiek wylądował na Księżycu. Ostatnio coraz bardziej mnie to zdumiewa.

Czy Kijowski pisał o lądowaniu na Księżycu jeszcze nie wiem, bo dopiero zaczęłam czytać, ale na pewno od razu w pierwszym felietonie jest don Kichot i to nie jako jakiś strzępek metafory, nie – jest jako pełnogęby pan ostatniego akapitu i autorskiej puenty.

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Library of Lublin Yeshiva

Piotr Nazaruk

Wonderful developments have occurred in 2023 regarding our project aiming to digitally reunite the famous library of Yeshivas Chachmei Lublin. We have uncovered documents and press reports from the 1940s proving that the library of the Lublin Yeshiva – once the largest religious Jewish library in Poland holding around thirty thousand volumes – was not burned during the Second World War, as claimed by many sources, but rather scattered around the world.

https://teatrnn.pl/wystawy/the-library-of-the-lublin-yeshiva/

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Sztuczny złodziej

Ostatnio na Facebooku pojawił się tekst deklaracji Europejskiej Unii Pisarzy i Unii Literackiej w sprawie Sztucznej Inteligencji, która okrada autorów:

Piractwo XXI w., czyli tzw. Sztuczna Inteligencja działająca na rynku książki, to gotowanie żaby. Politycy udają, że nie widzą, jak wielkie korporacje kradną teksty autorek i autorów, by maszyny ćwiczyły się na nich, a nawet produkowały teksty literackopodobne. Podpisane fikcyjnymi nazwiskami (dziwnie podobnymi do nazwisk popularnych autorów i autorek) są już sprzedawane, a zyski zasilają konta korpo.

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Frauenblick aufs Sterben

Monika Wrzosek-Müller

Das reine Land nach Olga Tokarczuk – Letzte Geschichten von Elzbieta Bednarska sowie das Buch selbst

Interessant, als ich über das Stück und das Buch nachdachte (allerdings habe ich das Buch auf Polnisch gelesen), kam mir in den Sinn, dass ich den Begriff „Reines Land“ aus dem Buddhismus kenne. Ja, denn der Amida (Amitabha)-Buddhismus ist ein wichtiger Weg, bei dem das Individuum in reinen Bereichen seine Entwicklung beschleunigen kann und, auf die Andere Kraft vertrauend, wiedergeboren wird, um schließlich in das Reine Land (ins Nirvana, Paradies) einzutreten. Diese Glaubens- und Denkrichtung ist in fast allen asiatischen Ländern weit verbreitet (Japan, China, Korea, Taiwan, Vietnam und Singapur). Der praktische Weg führt durch Konzentration und Visualisierungen zu höheren Entwicklungsstadien.

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Frauenblick auf Netflix

Monika Wrzosek-Müller

Vier Kurzfilme von Wes Anderson nach Erzählungen von Roald Dahl

Ewa hat uns über die beiden neuen polnischen Filme Znachor und Chlopi informiert. Ich bin ihr sehr dankbar, weil man immer wieder etwas verpasst, oder zu spät reagiert und manche Filme verschwinden sehr schnell auf Nimmerwiedersehen.

Daher möchte ich heute gerne über die vier neuen Kurzfilme von Wes Anderson nach Erzählungen von Roald Dahl auf Netflix berichten; ich habe sie mir zwei Mal angesehen und fand sie faszinierend, vielleicht nicht gerade filmisch, aber durchaus theatralisch und ästhetisch. Nach den Filmen Grand Budapest Hotel und The French Dispatch, die sich ähnlicher Kulissen, oder besser gesagt ähnlich ausgedachter Kulissen bedienen, konnte man auch vielleicht diese Art von Filmen erwarten. Sie entstehen nur im Auge des Regisseurs und haben meistens wenig mit der wirklichen Umgebung zu tun. Nun gut, The French Dispatch, der an einem fiktiven Ort in Kansas spielt, wurde doch in einer realen Stadt in Frankreich gedreht, in Angoulême. Sie wurde aber sehr verfremdet.

Ich sehe, was du nicht siehst, Der Schwan, Der Rattenfänger, Gift: vier Kurzfilme, von denen der erste, der längste ca. 40 Min dauert; die anderen wesentlich kürzer je ca. 17. Min. sind, bedienen sich völlig künstlicher Kulissen, oder reale Räume werden so umgestaltet, dass sie diese spezielle Aura der pastellfarbenen und geordneten Unordnung aufweisen, die mich sehr fasziniert. Natürlich, denke ich, ist da der Kameramann sehr wichtig, tatsächlich derselbe wie im French Dispatch: Robert D. Yeoman. Man kann nach diesen inzwischen, nach mehreren Filmen, auch alles als manieriert empfinden und es kann vielleicht auch irgendwann langweilig werden, doch es gibt immer wieder etwas zu entdecken, neue verrückte Farbkombinationen, neue Bühnenbilder, aber im Grunde ähneln sich die Filme und diese Art Filme, zu machen, sehr. Dies kann zu einer Falle für den Regisseur werden, in eine Sackgasse führen. Kein Wunder, denn so wie die Kameraführung ist auch für die Kostüme und das Bühnenbild eine feste Gruppe von Menschen verantwortlich, die für Anderson arbeiten, darunter die polnischstämmige, in den USA lebende Kostümbildnerin Kasia Walicka-Maimone. Für die Handschrift von Wes Anderson sorgen eben diese Personen. Gerade in den Kurzfilmen spielt kaum reale Umgebung eine Rolle, das ganze Bühnenbild ist arrangiert, wird, wie auf einer Theaterbühne von dem Hilfspersonal zurechtgerückt, verschoben, angeheftet, weggebracht, aufgestellt, zugemacht; dieses Personal gehört sozusagen zum Bild, trägt auch entsprechende Kleidung, jeweils passend zu dem Bild.

Es spielen hervorragende Schauspieler, wirklich solche, auf die man sich zu 100% verlassen kann, allerdings gibt es keine Frauenrollen, alles spielt sich unter Männern ab. Mir scheint, als ob sie etwas Postkoloniales an sich hätten, mit der Vergangenheit in der Gegenwart kämpfen würden. In diesen Filmen wird das meiste einfach von einem neutralen Beobachter erzählt, nur die wesentlichen Szenen werden gespielt, und zwar sehr entfremdet. Und sie handeln von Gewaltphantasien und von der Welt des Geldes; denn ob es der Henry Sugar ist oder andere Protagonisten, sie sind wohlhabend und haben keine Geldsorgen. Henry Sugar gelangt an ein Büchlein über einen Vorfall in einem Krankenhaus, wo sich ein Mann meldet, der seine Fähigkeit zum Hellsehen von den Ärzten bestätigt haben will, die er sich mit Ausdauer nach Yoga-Anleitung aneignet hat und im Zirkus vorführt. Henry Sugar liest dieses Büchlein und übt solange nach dessen Anleitung, bis er auch verdeckte Karten erkennen kann; diese Fähigkeit nutzt er dann zum Geldscheffeln in den Casinos. Um sein Gewissen zu beruhigen, spendet er dann dieses Geld an Waisenhäuser. Bei dem Schwan ist die sinnlose Brutalität interessant, bei dem Rattenfänger eigentlich der Schauspieler, der ihn spielt, und die sehr menschliche Ratte, vielleicht auch die Erkenntnis, dass die Ratten sehr viel cleverer, klüger als die Menschen sein können. Bei Gift ist das ganze ad Absurdum geführt; denn es gibt keine Schlange im Bett des von Benedict Cumberbatch gespielten weißen Mannes im kolonialen Indien und es geht nur darum, die Anstrengungen zu seiner „Rettung“ zu beschreiben und die Unterwürfigkeit der indischen Bediensteten zu zeigen. Allerdings sind sie es, die retten können und gute Einfälle haben. Alles ist schnell mit englischem Humor erzählt und endet im nirgendwo. Die Erzählungen von Roald Dahl wurden vor kurzen neu herausgegeben und übersetzt, und „mit hundert Veränderungen versehen um empfindsame Gemüter zu schonen“ (laut Wikipedia). Ihm wurden antisemitischen Äußerungen vorgeworfen. Offensichtlich sind sie aber sehr filmisch oder für das Theater tauglich, denn es wurden schon mehrere Filme nach dessen Vorlagen gedreht. Unabhängig davon schrieb er selbst Drehbücher (z.B. für James Bond). Er hat auch viele Kinderbücher für seine zahlreichen Kinder geschrieben und vielleicht sind die Inszenierungen der vier Filme etwas auch diesen Werken abgeschaut.

Auch wegen Ralph Fiennes, der den Schriftsteller Dahl spielt, und den Rattenfänger, Benedict Cumberbatch, Dev Patel und Ben Kingsley würde ich die Filme empfehlen.

Frauenblick. Graue Bienen…

…von Andrej Kurkov, Erinnerung an den zukünftigen Krieg

Monika Wrzosek-Müller

Die Handlung des Romans entwickelt sich langsam, bedächtig, um nicht zu sagen schwerfällig. Der Leser wird Schritt für Schritt in die „graue Zone“ eingeführt, in das Niemandsland an der Front zwischen ukrainischen Regierungstruppen und den Verbänden der russisch kontrollierten „Volksrepublik Donezk“ – eingeführt in den Alltag dort um 2016/2017. Es passiert wenig, nur die Natur ändert sich mit dem Licht etwas. Die Handlung setzt noch im Winter ein, der Himmel ist grau und grau ist auch das Leben rundherum. Beschrieben wird die laute Stille, die herausfordernde Stille: ihre Arten und Abarten; ohne Strom, ohne jegliche Infrastruktur, ohne Nachbarn, in einem Nichts, in dem Dorf Malaja Starogradowka, das zum Untergang verurteilt ist, auf ein Minimum reduziert. Die Bewohner sind geflüchtet, haben ihre Fenster und Türen mit Brettern vernagelt, die beiden einzigen Verbliebenen, Sergej und Paschka, leben nicht weit voneinander entfernt, aber eher wie Katz und Maus, „Freundfeind“; der eine traut dem anderen nicht. Sie gehören auch zu verschiedenen Lagern; während Paschka mit den pro-russischen Separatisten kooperiert, ist Sergej Sergejiwitsch eher ein unauffälliger Ukrainer. Beide haben etwas im Leben verpasst, sind Rentner ohne Familienangehörige. Ab und zu hören sie Detonationen, es zischen Raketen über ihre Dächer, sie sehen einen Toten auf dem Feld liegen, zu dem sie nicht ohne Gefahr vordringen können. Uns, den Lesern, bleibt aber immer wieder völlig unverständlich, wie sie dort eigentlich überleben. Und wir verfallen diesen stimmungsvollen Bildern, die Kurkov für uns zeichnet.

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Chłopi, czyli nowy polski kandydat do Oskara.

Film “Chłopi” został polskim kandydatem do Oscara w kategorii najlepszy pełnometrażowy film międzynarodowy. Film DK Welchman (Dorota Kobiela) i Hugha Welchmana nakręcony i stworzony został na podstawie nagrodzonej Noblem w roku 1924 powieści Władysława Reymonta, publikowanej w odcinkach w latach 1908-1912. Film został najpierw nakręcony jako film aktorski, a następnie kadr po kadrze animowany przez stu artystów, przy użyciu techniki, którą Welchmannowie zaprezentowali już kilka lat temu w filmie Twój Vincent.

Prace nad filmem studio BreakThru Films rozpoczęło w 2020 roku.
Reżyseria i scenariusz DK Welchman, Hugh Welchman
Produkcja: Polska, Litwa, Serbia
Animacja malarska: Piotr Dominiak i zespół

W rolach głównych:
Kamila Urzędowska, Jagna
Robert Gulaczyk, Antek
Mirosław Baka, Boryna
Ewa Kasprzyk, Dominikowa
Sonia Mietielica, Hanka

Zdjęcia: Radosław Ładczuk, Kamil Polak i Szymon Kuriata
Kostiumy: Katarzyna Lewińska
Scenografia: Elwira Pluta

Premiera światowa 8 września 2023 roku podczas Miądzynarodowego Festiwalu Filmowego w Toronto, kinowa premiera polska: 3 października. Film został również pokazany na Festiwalu Polskich Filmów Fabularnych w Gdyni oraz na Festiwalu Filmowym w Wenecji, gdzie reżyserowie otrzymali nagrodę publiczności i nagrodę jury, a odtwórczyni roli Jagny – kryształową gwiazdę Elle.