Karl Marx zum 200. Geburtstag

Christine Ziegler

“Frau Kapital trifft Dr. Marx”
vom Weber-Herzog-Musiktheater

Es war der Donnerstag vor genau einem Monat, 5.4.18 um 20 Uhr im RegenbogenKino.

Ein schwarzer Vorhang vor der Kinoleinwand, ein altes Klavier, ein Sofa und ein Lehnstuhl, viel mehr brauchen sie nicht, die Leute vom Weber-Herzog-Musiktheater, um die Thesen von Karl Marx aus dem ersten Band des Kapital in 100 Minuten auf die Bühne zu bringen. Wichtiger war ihre Geduld in unzähligen Diskussionen, die wichtigen Worte und Sätze herauszuschälen, auf die es ihnen ankommt. Hinwenden, herwenden, alles im Licht der Ereignisse der seitdem vergangenen Jahre betrachten, das hat das Distillat dann hervorgebracht.

Ein studierter Marx mit Hang zum Dozieren trifft auf eine feine, etwas exhaltierte Dame mit Lust am Rausch der Macht. Wer besucht hier wen auf wessen Geburtstagsparty?

Ausbeutung, Mehrwert, Öl als Droge und die Betrachtung, wie eigentlich alles anfing mit der Akkumulation, wir können mit Frau Kapital gemeinsam auf Reisen gehen und die Rolle des Kapitalismus als ökonomische Entwicklungsstufe wiedererkennen.

Wie wir das alles wieder loswerden können, das skizzieren sie notwendigerweise nur, denn die Aufgabe, die da vor uns liegt, ist natürlich ans Publikum zurückgegeben.

Wenn wir aber unsere Gesundheit und das Leben auf dem Planeten bewahren wollen, dann muss sich grundlegend was ändern.

Das würde ohne die tolle Musik dann doch an der einen oder anderen Stelle wie ein Seminar daherkommen. Nachdenken ist halt auch anstrengend. Mit Lust an der Zuspitzung und mit ganz verschiedenen Stilmitteln unterstützt die Musik den Erkenntnisprozess mit einem Couplet aus den zwanziger Jahren ebenso wie mit einem Choral.
Und immer wieder schaut auch Kurt Weil erfreut um die Ecke.

So kommen alle auf ihre Kosten, ganz sicher die, die sich ihren Marx selber erarbeitet haben, aber auch die, die keinen einzigen Kapitalkurs durchstehen wollten.

Es wirken mit:
Raiko Hannemann, Christof Herzog, Martin Orth und Christa Weber.

Produktionsleitung / Regieassistenz: Dennis Kupfer

Nochmal Gelegenheit, das selber zu sehen:
Di., 15.5.18 um 20 Uhr, wieder im RegenbogenKino
Lausitzer Straße 22
10999 Berlin

3. Mai – Tag der Pressefreiheit

Wortgewalten — Hans von Held                             Siła słowa — Hans von Held

Ein aufgeklärter Staatsdiener zwischen Preußen und Polen
Oświecony urzędnik między Polską a Prusami

Ausstellungseröffnung

Samstag, 5. Mai 2018, 15 Uhr
Schloss Caputh — Saal im Westlichen Erweiterungsflügel
Straße der Einheit 2, 14548 Schwielowsee

Die Verfolgung und Inhaftierung von Journalisten und Publizisten aufgrund kritischer Berichterstattung ist in vielen Ländern der Welt auch heute ein hochaktuelles Thema. An diese Problematik wird jährlich am 3. Mai mit dem Tag der Pressefreiheit erinnert.

Als ein früher Vorläufer für den Kampf um Meinungsfreiheit, der für die gerechte Sache Strafversetzungen und selbst Festungshaft in Kauf nahm, kann der preußische Beamte Hans von Held (1764—1842) angesehen werden. Wegen seiner politischen Schriften zählte er in seiner Zeit zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Spätaufklärung in Preußen. Berüchtigt war er vor allem durch seine Anklagen gegen die preußische Staatsverwaltung Ende des 18. Jahrhunderts und seine öffentliche Kritik am preußischen Vorgehen nach der Zweiten und Dritten Teilung Polens (1793/1795).

Der in Schlesien geborene Hans von Held studierte an den Universitäten Frankfurt an der Oder, Halle an der Saale und Helmstedt Rechts- und Staatswissenschaften. Zunächst als Sekretär der niederschlesischen Akzise- und Zolldirektion in Glogau/Głogów und Küstrin/Kostrzyn tätig, wurde er 1793 nach Posen/Poznań versetzt, in das nach der Zweiten Teilung Polens zu Preußen geschlagene Gebiet.

Als Zollrat der neuen Provinz Südpreußen war er mit der Korruption unter hohen Beamten, der Bereicherung des Adels und Ausbeutung der Bevölkerung konfrontiert. Von der Gedankenwelt der Aufklärung beeinflusst und von den Ereignissen der Französischen Revolution beflügelt, setzte sich Held für Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit ein. Er machte die Missstände in einem schwarzgebundenen Buch publik, das als »Schwarzbuch« bekannt wurde.

Vor dem Hintergrund der Französischen Revolution und der polnischen Aufstände in den Teilungsgebieten war der preußische König bemüht, kritische Stimmen zu unterdrücken. Anstatt Helds Vorwürfe untersuchen zu lassen, ordnete er dessen Strafversetzung an. Helds publizistischer Kampf, den er von Brandenburg an der Havel und Berlin aus fortsetzte, endete schließlich mit Festungshaft in Kolberg, heute Kołobrzeg.

Neben dem Wirken von Hans von Held wird auch das konfliktreiche Verhältnis zwischen Preußen und Polen-Litauen sowie die Entwicklung in den neuen preußischen Provinzen dargestellt.

Die zweisprachige (deutsch-polnische) Wanderausstellung und ein dazugehöriges Begleitbuch vermitteln anhand der Lebensgeschichte von Hans von Held ein lebendiges Bild der Geschichte Ostmitteleuropas in den Jahrzehnten um 1800.

Die Ausstellung Wortgewalten. Hans von Held. Ein aufgeklärter Staatsdiener zwischen Preußen und Polen wurde von Anna Joisten und Prof. Dr. Joachim Bahlcke vom Historischen Institut der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa realisiert und wird vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Schloss Caputh gezeigt.

Musikalisch wird die Eröffnung von Meriel Price (Saxophon) umrahmt.

Zur Ausstellung ist eine gleichnamige Publikation erschienen.
Dauer der Ausstellung
6. Mai bis 15. Juli 2018

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17:30 Uhr

Wir alle altern…

Ewa Maria Slaska

und die Kunst ist, dabei interessant auszusehen

Wir alle altern im Laufe unseres Lebens. Man ist trotzdem versucht, den Prozess zu verlangsamen, dass das Altern so sanft wie möglich vonstatten geht, dass man auch im fortgeschrittenen Alter gut aussieht und sich wohl und fit fühlt. Es gibt Tausende Ratschläge, wie dies zu erreichen wäre. Man behauptet, dass Menschen mit festen Tagesabläufen und Ritualen, die sich in ihrem leben sicher und geborgen fühlen, länger und besser leben. Mag sein, dennoch besteht in der Routine auch die Gefahr der Langenweile. Es soll also ratsam sein, täglich ein paar Sachen anders zu machen als gewöhnlich. Zum Beispiel Zähne mit links putzen, wenn man dazu gewöhnlich immer die rechte Hand benutzt. Auch mag sein. Aber ist Zähneputzen genügend Abwechslung, um uns jung zu halten?

Eine der schönsten Theorie, die ich diesbezüglich fand, fand ich ausgerechnet in einem Warteraum eines Krankenhaus, wo ich wegen Diagnose, Behandlung, OP-Termin und dergleichen stundenlang sitzen müsste. Unter den obligatorischen Stapel der vom Lesezirkel der Ärzte angebotenen Zeitschriften, die sich zwischen Gala und Spiegel bewegen, die allesamt nach ein paar Stunden durchblättern langweilen (Lebbensverkürzung!), als ich schon weder mein Handy noch mein mitgebrachtes Buch ausstehen konnte, fand ich eine wunderbare originelle nie gesehene anziehende Glanzzeitschrift aus Berlin mit so einem Coverbild, dass ich fast umgefallen bin von Entzücken. Es war Clique, Das Magazin im Süden Berlins, eine Zeitschrift herausgegebener von einer Gruppe… Hier gerate ich im Zweifeln, weil ich weder vom Magazin, noch von der Internetseite, noch vom Fanpage auf dem Facebook, klug bin, was für Menschen sind es, die sich in dieser Clique vor genau 10 Jahren zusammen gemacht haben. Ältere, Wohlhabende, Interessierte, Gleichgesinnte…? Solche, die ihr Interesse für gutes Altern, sich in eine originelle Weise ausdrückt? Weiss ich nicht, aber egal… mir geht es nicht um sie, sondern zuerst nur um dieses Bild:

Es ist die Nummer 1/2018 erschienen am 8. April 2018

Ich schnappe mir gierieg die glänzende Zeitschrift (obowhl ich normalerweise ungern die glänzende Dinge lese, wegen der Ökologie und des Lebensstils, und…). Britt Kanja, lese ich. Keine Ahnung wer Britt Kanja ist. Britt Kanja, eine Elfe… Interview mit einer Elfe. Ich weiss es nicht, gefällt mir dieses Wort “Elfe” oder verabscheue ich es schon. Ist eine alte Frau eine Elfe? Komme ich zurück in die Welt von Anne Shirley aus Avonlea, die ich als junges Mädchen (wie wir alle in kommunistischen Polen) geliebt und auch später sie mir immer wieder in schweren Lebenskrisen zum Trost geholt habe? Oder bin ich angewidert von der Vorstellungen der älteren Frauen mit ihrer coquetten Lächeln als eine Elfe, was ich als Erniedrigung empfinde? Aber ich schiebe meine Zweifeln weg, was will ich? Das Bild ist fantastisch! Diese alte Frau, dieses Kleid, dieser üppige Schmuck, die Handschuhe! Dabei ist dieses Kleid senffarben, eine unglückliche Farbe, die aber in dieser Kombination…

And dann, drinne, im Anmacher des Interviews mit ihr finde ich einen Satz, der mich regelrecht umhaut: Das Aussehen, das gute Look, ist wichtig und verlängert Leben. Bella figura… Das ist sie zweifellos.

Das Aussehen verlängert das Leben. Was für eine Haltung! Dieser Satz, diese Meinung von Britt, bildet den einzigen Sinn dieses Beitrags, der Rest ist nur schöner Schmuck, türkisfarbene Handschuhe zum Senffarbenen Kleid.

Im Interview wird noch ein Foto von Britt Kanja veröffentlicht.

Ein Vogel auf dem Hut! Brrr! Ist er echt? Das Kleid gelb, auch eine Farbe, die en masse und in solcher Schrilligkeit ein Unglück sein kann, aber die Frau ist gemacht, wie selten eine. So viel Mut beim Kleiden haben die sehr junge Cosplayer in Japan, aber eine alte Frau fast nie. Mutig, mutig. Mutig und interessant. Aber tatsächlich coquett. Zu coquett für meine Bedürfnisse.

Jetzt, beim Recherchieren, finde ich, dass Britt Kanja schon immer eine Berliner Elfe genannt wurde. Sie war eine Partygröße des Berliner Nachtlebens und wichtigste Party-Elfe der Stadt, die exzessives Nachtleben mit Champagnerpartys und Tabledancer führte. Ein sozialer Schmetterling, eine Stil-Ikone, eine Legende Berlins. Also jeder weiss, nur ich nicht…

Britt Kanja ist eine der schillernderen Figuren dieses Lebens in Berlin, seitdem sie in den späten achtziger Jahren gemeinsam mit Bob Young die “Tanzstelle” an verschiedenen Orten in Berlin inszenierte, bis sich das Geschehen schließlich im 90 Grad in der Schöneberger Dennewitzstraße etablierte. Britt war nie Mitinhaberin. Eigentlich war das 90 Grad nur als Provisorium gedacht, für drei Monate. Doch dann entwickelte sich der neue Club so heftig, dass schon bald eine Institution daraus wurde. Bob Young hat dem 90 Grad längst den Rücken gekehrt. Vor knapp zwei Jahren haben die beiden Hamburger Nils Heiliger und Frank Schulze-Hagenest den Laden übernommen, lassen Ariane Sommer auf dem Tresen tanzen und Edel-Partys veranstalten. Britt Kanja ist bis heute dem Club treu geblieben und gibt dort allmonatlich die Gastgeberin für Freitags-Partys, die bei Clubgästen die Erinnerungen an das “alte” 90 Grad wach hält.

Schrieb im Tagespiegel Alexander Pajevic zum 50. Geburtstag der Schauspielerin (heute ist sie 67, ein Jahr jünger als ich…)

Sie lebt allein in einer vollgestellten Wohnung voller Putten und Buddhas in Charlottenburg; in ihrem Wohnzimmer mit Kanapee und Chaiselongue ist der Dielenboden gold lackiert. Auch das wohl ein eher ungewöhnliches Ambiente für eine fast Fünfzigjährige – aber auch ein Kennzeichen für ihren ungewöhnlicher Lebensweg.

Und so weiter… Man findet Massenweisse Informationen über sie im Internet…

Und noch etwas zum Ergänzen der Lebensphilosofie von Britt Kanja. Bei dem Rescherchieren finde ich noch eine Regel: Der Lebensstil ist bei dem Ältern wichtiger als Gene!

Wer hätte gedacht, dass schrille Vögel besser dran sein werden als die tüchtige Ameisen!


Komischerweise, wie es in (meinem) Leben oft so ist, finde ich gleich danach auf der Strasse ein Roman Die Begierde nach Wissen (1989) von Margaret Drabble, die wir alle kannten, weil wir alle ihr erstes Buch The Garrick Year (1964) gelesen haben. Und was schreibt die Drabble gerade in der zweiten Szene? Es ist 2. Januar 1987, ein Freitag, ein Feiertag auch. Susie Enderby hat gerade ihr neues Kleid angezogen, eigentlich eine Kombination, was auch immer dieses Wort in der zweiten Hälfte der Achzigern bedeutete:

Heute abend hatte Susie, um sich aufzuheitern, ihre senffarbene Kombination angezogen, aber das hatte sie nicht gerade fröhlicher gestimmt. Sie warf sich hin und wieder, um sich aufzumuntern, einen Blick in den geschickt ausgerichteten dreiteiligen Spiegel über den Kaminsims aus Marmorimitat. (…) Senf war ein schöner Farbton. Und dann dieses trockene, seidene, knisternde Material. Sie strich sich über den Ärmel. Bernstein würde gut zu Senf passen. Das künstliche Kaminfeuer glühte.

Es ist 40 Jahre später. Die Errungenschaften der Menschheit sind nicht mehr künstliche  Kaminsimse und Feuer, sonder künstliche Intelligenz. Und frau wird auf keinen Fall den Bernstein zu Senf tragen, sondern Türkis. Aber sicherlich Imitat, was jetzt Modeschmuck heißt.

PS nach vielen Monaten.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich Frau Kanja letztens in einem Bus in Schöneberg getroffen habe. Sie war wunderbar smaragd-grün und dunkelblau angezogen und ich wollte sie ansprechen, habe ich mich aber an ihrem Namen nicht erinnert! So ein Pech! Es gehört leider zum Altern…

Über Indien am Sonntag 6 (und Schluss)

Tanja Krüger & Johanna Rubinroth

Die Autorinnen sind schon längst zurück in Berlin. Ich glaube auch, dass ich das Wichtigste, was sie mir per WhatsApp zugesendet haben, in letzten Wochen veröffentlichte. Höchste Zeit in meinem Handy und im Computer alles Indische von Joasia und Tanja aufzuräumen und wegpacken. Und dann sehe ich, dass mit jeder Woche, als ich die Sonntagsbeiträge vorbereitet habe, etwas geblieben ist, etwas, manchmal weil es schon zu viel war, andersmal, weil das, was da war zum Nix passte oder ich es mir nicht erklären konnte, worum es den beiden Travellerinnen dabei ging. Und als ich gerade dabei war, es wegzuschaffen, befiel mich ein Gefühl des Verlusts. Ich dachte plötzlich, dass ich es bereuen werde, diesen bizarren und unzusammen hängenden Fotos nicht genug Beachtung geschenkt zu haben.

Die Fotos, die ich hier zeige hatten meistens keine Unterschrift. Ausser eins, das betitelt wurde: mit nummerierten wasserhähnen am bahnhof… Na bitte. Und was wundert? In Berlin ist jeder Baum in der Stadt nummeriert 🙂


Und bei der Gelegenheit ein Foto eines nummerierten Baums im Garten meines Wohnhauses in Berlin und eine im Netz gefundene Information des Hauptstädtischen Grünamts: An den Berliner Straßen stehen über 50 verschiedene Baumgattungen. Die fünf am häufigsten vorkommenden Baumgattungen sind Linde, Ahorn, Eiche, Platane und Kastanie. Sie machen ca. 75% des Straßenbaumbestandes aus. Na!

 

Frauenblick

Monika Wrzosek-Müller

Feiertage, Irving Penn Centennial, Der Jahrhundertfotograf

Ostern war und ist für mich eigentlich die Zeit der Ausflüge, der Unternehmungen, wenn es geht ins Freie und weg aus der Stadt. Doch wenn das Wetter nicht anders erlaubt auch in der Stadt; sich anschauen, was die Hauptstadt so anbietet. Es herrschte immer die Meinung, Berlin sei ein Hype, wenn es um Ausstellungen geht. Lange Zeit galt das auch für mich im Hinblick auf Berlin schon, doch seit circa zwei Jahren gab es keine so großen gelungenen Ausstellungen mehr, es wird viel renoviert und restauriert, gebaut und ausgebessert, dies und jenes ist vorübergehend geschlossen, noch nicht geöffnet, gerade in Planung… doch wir leben nur einmal, und alles was nach uns kommt, ist irgendwie für uns selbst irrelevant.

Desto mehr freute ich mich, als wir am Ostersonntag beim scheußlichsten Wetter aller Zeiten in die C/O Berlin gingen und uns eine wirklich gelungene Ausstellung ansahen. Der Name des Fotografen war schon ein Versprechen, doch die Zahl der Werke und ihre Gliederung übertraf meine Erwartungen. Sie wurde vom Metropolitan Museum of Art in Zusammenarbeit mit der Irving Penn Foundation verarbeitet; zugute kamen die Schenkungen von 180 Arbeiten oben genannter Stiftung an das Metropolitan Museum, so dass man in den Genuss von 240 Arbeiten des Fotografen kommt. Es sind Arbeiten aus verschiedensten Bereichen; das Einzige, was fehlt, sind Landschafts- und Architekturfotografien, Motive, die bei vielen anderen Fotografen als Hauptmotiv gelten. Penn hat sich eindeutig der lebendigen Dingen verschrieben: den Menschen. Wir erleben verschiedene Gattungen seiner Fotokunst – Akt-, Mode- und eben Porträtfotografie; das Gros der Arbeiten sind Porträts, die er auch neu definiert und oft die ganze Gestalt des Menschen zeigen. Seine Arbeiten sind immer auf das Wesentliche reduziert, zeigen berühmte Menschen eingezwängt in eine Ecke, oder sitzend auf einem Hocker, der nur mit einem grau-beigen Teppich bedeckt wurde. Übrigens ist auch der Teppich in der Ausstellung zu bewundern. Penn arbeitete seit seinen jungen Jahren als Coverfotograf für Vogue, er soll 166 Titelbilder für diese berühmte Modezeitschrift geliefert haben. Es gibt also in der Ausstellung wunderbare Fotos der Titelseiten mit den schicksten, elegantesten Frauen der Welt. Seine zweite Frau Lisa Fonssagrives-Penn wurde zum beliebtesten Objekt seiner Modefotografie; es sind Bilder, die exquisite Eleganz und eher kühle Weiblichkeit zur Perfektion bringen. Kein Wunder, dass ihn in den folgenden Jahren die Fotografen der jüngeren Generation wie Richard Avedon, Annie Leibowitz oder Helmut Newton versucht haben zu kopieren.

Penn selbst bleibt nicht nur bei der Modefotografie; er reist auch in ferne Länder, 1948 nach Peru, später in den sechziger Jahren nach Neuguinea und Marokko, überall fotografiert er Menschen in einfachen Studios ohne aufwändigen Hintergrund. Meistens mietet er das Atelier des dortigen Stadtfotografen und wartet auf dessen Kunden, die zum Fotografieren kommen. Interessant ist, dass er die Fotografien für die Zeitungen/Magazine farbig drucken lässt, doch für größere Formate und Ausstellungen zieht er die Bilder immer schwarz-weiß ab, auch alle Porträts sind schwarz-weiß, doch da spielen die Grautöne eine große Rolle. Seine Rolleiflex-Kamera war in der Ausstellung auch zu sehen. Sein Interesse an Menschen geht noch weiter und in der Serie The Small Trades (kleines Gewerbe) stellt er sie in ihrer Arbeitskleidung und mit den entsprechenden Requisiten dar. Es finden sich darunter: Bäcker und Kellner, Friseure und eine Ballonverkäuferin, Schornsteinfeger, Metzger etc… es gilt für ihn das Alltägliche ungeschönt mit der Kamera festzuhalten.

In all den Jahren hörte Penn nicht auf zu zeichnen und zu malen, auch wenn er in diesem Kunstzweig keine Erfolge feierte, half ihm die Beschäftigung damit bei seiner Arbeit als Fotograf. Zu seinen Lieblingsmalern gehörten Surrealisten, darunter Giorgio de Chirico, dessen menschenleere Landschaften ihn faszinierten. Die Liebe zur Kunst ist besonders in späteren Jahren sichtbar, als er sich den Stillleben widmet. Da stellt er alle Details sehr bewusst zusammen, man hat das Gefühl es sind Gemälde, die im Spiel des Schattens und Lichts den Betrachter ansprechen. Manche der Arbeiten erinnern mich an die Bilder meines Lieblingsmalers Giorgio Morandi, bei denen es um Nähe und Entfernung geht. Es sind Stillleben zusammengestellt aus alten, gefundenen Stücken von Röhren in verschiedenen Größen. Wunderschön sind seine Fotos von Mohnblühten.

Es gibt auch eine Serie von weiblichen Aktfotos, die mir vielleicht am wenigsten zusagen. Es fällt auf, dass es ihm nicht um die Schönheit dieser Körper geht, sondern um die Form. Auch das Verfahren, wie er die Abzüge produziert, ist eine mühsame Arbeit an der Perfektion. Man spürt überall, in jedem Bild, dass er mit seinem Blick den Gegenstand der Fotografie veredelt, aufwertet, einmalig macht. Es sind auf keinen Fall Schnappschüsse.

In allen Genres wird seine unheimliche Faszination an der Arbeit als Fotograf sichtbar.

Eine Ausstellung, die man nicht verpassen sollte. Ist auch bis 1. Juli in C/O zu sehen.

Barataria 61 czyli Jeść wiśnie z możnym panem

Hrabia Christian Ernest von Benzel Sternau

Deutscher Text gleich unter dem Bild

Tak jak obiecałam, dziś tekst jednej ze sztuk pana Hrabiego: Kozioł ofiarny czyli Niedobrze jest jeść wiśnie z możnym panem.

Tu wersja po polsku         Hier Original auf Deutsch

Ewa Maria Slaska

Jak to los dziwnie plecie… wybierając sztukę do tłumaczenia zupełnie na chybił trafił, trafiłam nie chybiając na historię, gdzie jeden z bohaterów to Hrabia, a w pierwszym rozdziale rozmawiający panowie (a tak, bo to sztuka, gdzie tylko panowie grają – jeden zresztą całkiem nieobecny) mówią o położonym nad Wisłą Królestwie Sarmacji i jego pseudokrólu. Nie zajęłoby mnie to specjalnie, wszyscy wiemy, że sztuki teatralne rozgrywają się … “gdzieś” (chętnie na wyspach Baratariach), a już szczególnie interesujące jest to “gdzieś” w szekspirowskiej Opowieści zimowej (już… gdzieś o tym pisałam), która dzieje się w Czechach, a dopływa się tam statkiem. Myślałabym więc, że to “gdzieś” w sztuce Niedobrze jest jeść wiśnie z możnym panem, to właśnie taka Sarmacja gdzieś (ależ to wyraz, to “gdzieś” – jak go tu powtórzyłam kilka razy, to aż mnie zamurowało z wrażenia – przecież to nie może być naprawdę to “gdzieś”!)

Tym niemniej w scenie gdzie pojawia się Sarmacja, w rozmowie Sekretarza z Opatem, gdy już jezuicki księżulo z Anglii drogo sprzedał sekretarzowi Ministra Imperium Niemieckiego zgodę na wsparcie kandydatury… dobrze, o tym później, bo się tu zaplączemy. Na razie wystarczy, jeśli powiem, że na końcu pertraktacji Sekretarz, zresztą Czech w służbie cesarskiej, pozwala sobie na boku na maleńką kąśliwą uwagę, że teraz zapłaci szczwanemu angielskiemu jezuicie, ale on i tak na szubienicy skończy, zwłaszcza, że już go nazwisko do tego predestynuje, nazywa się wszak Strikland.

Wiadomo jak to jest. Jeśli ktoś w sztuce nazywa się Stryczkowski i mają go obwiesić, toć go przecież i obwieszą. A tu nie! Opat obiecuje skuteczne poparcie, zabiera pieniądze i znika ze sztuki na zawsze. Czyli ten jakiś Stryczkowicz wcale się na darmo alibo po nic tak nazywa. A to w porządnej sztuce nie-mo-żli-we! Niemożliwe i już. W powieści może być inaczej, w wierszu też, to jasne, tam się mogą ukazać jakieś mgły, bo to naoczny wyraz ma być stanu ducha podmiotu lirycznego. Bogdaj tam literatura. Ale w sztuce teatralnej każda rzecz, każde słowo musi być po coś! To ta dubeltówka – musi wystrzelić! Dlaczego zatem Strikland?

Nie byłabym sobą, gdybym nie dotarła do sedna rzeczy. Strikland to William Strickland, angielski duchowny, bardzo zręczny dyplomata, który był jednym z głównych architektów strategii przetrwania jezuitów w latach oficjalnej kasacji zakonu, zadysponowanej przez papieża Klemensa XIV i trwającej od roku 1773 do 1814.

Gdy to znalazłam, wiedziałam już, że pozbawione “c” nazwisko Opata to wskazówka autora do tych, którzy czytając lub wystawiając sztukę, będą ją chcieli osadzić w konkretnych realiach. A wtedy się okaże, że pod każdą z postaci sztuki – Opata, Sekretarza, Wielkiego Kanclerza czy Księcia – da się podstawić konkretne osoby, a lekka sztuczka dworska okaże się uszczypliwą satyrą na współczesną politykę.
Przy tej okazji od razu powiem, że sztuka wcale nie jest błaha, jest dobrze napisana, autor nie mówi człowiekowi wszystkiego, czyli, jak to dawniej określaliśmy – daje do myślenia. Naprawdę, dobrze wam radzę – przeczytajcie ją!

Przyznam też, że dawno żadne tłumaczenie nie sprawiło mi takiej przyjemności, jak obcowanie ze sposobem myślenia i pisania pana hrabiego Benzel-Sternau. I od czasu jak je skończyłam, chodzę sobie po świecie i myślę, że chciałabym przetłumaczyć wszystkie te sztuki (40!), a potem je rozszyfrować, opracować i wydać. Również po niemiecku, bo przecież NIKT ich już tu nie zna! Oczywiście wiem, to zadanie ponad moje siły, nie jestem przecież ani historyczką, ani literaturoznawczynią, i na niczym się nie znam. A w ogóle, kogo to interesuje i kto by mnie tu mógł wesprzeć, i czy jakieś wydawnictwo…

Czysta baratarystyka!, mówię Wam.

Na razie wróćmy jednak do Stricklanda. Wcale niełatwo go było znaleźć, ciocia Wikipedia zawiodła tu na całej linii, no ale wujek Google, jak zawsze, w końcu dogrzebał się do informacji. Znalazł je w jakichś wewnętrznych pisemkach zakonnych w Anglii, jedną na stronie, która natychmiast zawiesza działanie całego komputera! Wydaje mi się, że to nie z jezuickiej złośliwości (choć ta była znana i wysoko ceniona), lecz przez ten obrazek, niepoprawnie umieszczony na stronie przez ojca redaktora (tu jest poprawnie).

William Strickland (1731-1819), obraz namalowany przez George’a Romney’a

Już same te dwa portrety otwierają wiele tropów, którymi, o nie!, wcale nie pójdę. (Na przykład popiersie mężczyzny z dużym nosem, widoczne na obu obrazach na biurku Stricklanda. Czy to Ignacy Loyola?

Giacomo del Conte namalował ten obraz w dniu śmierci
założyciela zakonu, 31 lipca 1556 roku.)

Wracamy, wracamy do naszych baranów! Jest druga połowa XVIII wieku (w III scenie sztuki zostanie to tak właśnie zapisane). Papież Klemens XIV zawiesił działanie potężnego zakonu jezuitów, wydając w tym celu stosowną bullę, Dominus ac Redemptor.

Bulla została wydana w lipcu 1773 roku i zastosowana z wielkim zapałem we Francji, Hiszpanii i Portugalii, które miały swoje powody, żeby nienawidzić zakonu (Francja z uwagi… o nie! nie myślcie sobie, wcale się tym nie będę zajmowała! Ale jak by co, obejrzyjcie film Misja lub przeczytajcie powieść Suego Żyd Wieczny Tułacz). To co się działo we we Francji, jako żywo przypomina, że już kilkaset lat wcześniej w tym kraju zlikwidowano pewien potężny zakon, a że tym razem nie zapłonęły stosy, to tylko dlatego… (no nie, nie skusicie mnie… do baranów!)

Rok 1773. Dla Polski trudny czas, bo oto zaledwie przed półtora rokiem rozegrał się pierwszy rozbiór Polski. Dwa kraje, które tego dokonały, protestanckie Prusy i prawosławna Rosja, ignorują papiestwo i nie widzą (póki co) powodu, żeby stosować się do papieskich rozporządzeń. Z drugiej strony oba wiedzą, że zagarnęły właśnie wielkie kęsy Polski, kraju katolików i coś z tym fantem trzeba będzie zrobić. Co? Wzmocnić zakon jezuitów, przyciągnąć ich z Francji, Hiszpanii, Portugalii… Pozwolić im tu działać i rosnąć w siłę.

Również Anglia, od czasu rozwodu Henryka VIII z Katarzyną, niezależna od papistów, wspiera jezuitów i staje się centrum zarządzania zakonem. Stąd Strickland, wychowanek jezuickiej akademii w Liege, po powrocie do Anglii będzie kierował zabiegami zakonu, o utworzenie niezależnej prowincji w Rosji, co mu się uda, ale to już zupełnie inna historia.

W sztuce jednak nie ma mowy o tym, że we Francji rewolucja, wręcz przeciwnie złowrogi przybysz z Francji, zwany tu Książę lub Le Duc, został przysłany jako dyplomata przez Kardynała-Ministra. A więc rzecz rozgrywa się przed wybuchem rewolucji.

Co pozwala ustalić, że akcja sztuki toczy się pomiędzy rokiem 1773 a 1789.  Z rozmowy Stricklanda z Sekretarzem wynika, że w Sarmacji właśnie zapaść muszą jakieś decyzje. Jakie? Nieważne.  Instrument do zarządzania Sarmacją znajduje się w rękach Wielkiego kanclerza. Król się nie liczy. Taki z niego pseudokróla pseudorepubliki, komentuje złośliwie Sekretarz, zakłócający spokój chłopski tyran. “Chłopski tyran”, to nie “z chłopa król”, tylko ten, co chłopów uciska. To już wtedy, gdy hrabia Sternau pisze swoją sztukę, zdumiewający Europę fakt, że w Polsce chłopi wciąż są niewolnikami swoich panów (i będzie tak jeszcze dobre pół wieku, dopóki Rosja i Prusy nie zniosą pańszczyzny, ale tego hrabia nie może wiedzieć).

Oczywiście chodzi tu o Króla Stanisława Augusta Poniatowskiego, który przy wsparciu carycy Katarzyny został osadzony na tronie polskim w roku 1764, po to, by nie utrudniał rozbiorów. I tak sobie rządził aż do ostatecznego końca Polski, bo abdykował po ostatnim rozbiorze w roku 1795 i… (o nie, nic z tych rzeczy, nie będę się tu zajmowała pobytem króla-exula w Skt. Petersburgu, ani tym, że  jego ukochaną lekturą był wtedy Upadek cesarstwa rzymskiego Gibbona, tak jakby poniewczasie chciał się czegoś nauczyć od historii, nauczycielki…) Póki co jest jeszcze królem Polski, jak pisze Sternau, “słabeuszem i katolikiem, który może być sobie katolikiem z łaski Wielkiej Kobiety”.

Dokonajmy krótkiej analizy sytuacji politycznej. W Prusach albo rządzi jeszcze Fryderyk Wielki (1712 – 1786), albo już jego bratanek i następca, Friedrich Wilhelm II (1744–1797); wielki Fryderyk zmajstrował I rozbiór Polski, drugi był odpowiedzialny za dwa następne.
W Rosji przez cały czas rządzi caryca Katarzyna (1729 – 1796), która umarła jak już dokonała ostatecznego rozbioru Polski.
W Austrii sytuacja jest bardziej skomplikowana. Zasadniczo cesarzem jest Józef II Habsburg (1741-1790), s
yn Marii Teresy, która zresztą jako regentka nadal ma wiele do powiedzenia. A sytuacja jest skomplikowana, bo Józef jest jednocześnie ostatnim cesarzem Świętego Cesarstwa Rzymskiego Narodu Niemieckiego (i tu oczywiście można by dalej i dalej, o wojnach Prus o dominację, o wojnie siedmioletniej, o wojnach śląskich…). Doradcą cesarza i matki regentki jest nasz Wielki Kanclerz i to on steruje politykę Prus i Austrii w kierunku rozbiorów Polski.
W Anglii, skąd przybywa Strickland, rządzi aktualnie Georg III (1738-1820) – od 25 października 1760 roku ostatni król Wielkiej Brytanii i Irlandii, a pierwszy (od 1801 roku) król Zjednoczonego Królestwa Wielkiej Brytanii i Irlandii, ostatni elektor Rzeszy i książę oraz pierwszy król Hanoweru.
W przedrewolucyjnej Francji rządzi jeszcze Ludwik XV (do roku 1774), zięć króla Polski, Stanisława Leszczyńskiego, mąż jego córki Marii, ale może już Ludwik XVI (1754-1793) król od roku 1774 do 1791, choć po prawdzie już w roku 1789 rewolucja pozbawiła go wszelkiej władzy. Jego żoną była Maria Antonina, córka cesarzowej Austrii Marii Teresy.

I wszyscy w domu!

Wielokrotnie wspominany w sztuce Kardynał-Minister Francji to zapewne kardynał de Rohan, ten zaplątany po uszy w słynną aferę naszyjnikową, która rozegrała się w roku 1784/1785. Ponieważ w sztuce nie ma mowy o aferze, być może zawężamy tym samym jej możliwe ramy czasowe do okresu 1773-1784.

Pozostaje nam jeszcze papież, bo to on ma przyznać ów ze wszechmiar pożądany kardynalski kapelusz. Nie jest to już chyba Klemens XIV, tylko raczej Pius VI (1775 – 1799), jezuita. Jego następca Pius VII przywróci zakonowi jezuitów wszystkie prawa. Pius VI tego nie uczyni, ale sprzyja jezuitom i najwyraźniej mają oni u niego wielki mir.

To zresztą sprawy (przynajmniej pozornie) marginalne. Głównym tematem sztuki są bowiem negocjacje o kardynalski kapelusz. Stąd przypuszczenie, że nie określone bliżej niemieckie imperium, które macza łapy w sprawach polskich, to trzecia potęga rozbiorowa – katolicka Austria, a projektantem tego handlu ewidentnie pro domo sua  jest właśnie Wielki Kanclerz: Wenzel Anton Graf Kaunitz-Rietberg (1711 – 1794), ambitny i wpływowy polityk austriacki. Zgodnie z enuncjacjami autora Minister osiągnął w życiu właściwie wszystko, ale młodszy syn, oddany do stanu duchownego, przysparza mu zmartwień, wdał się w nieczyste sprawki, w co go wciągnął przysłany z Paryża dyplomata, francuski książę, okultysta i satanista. Wielki Kanclerz musi jak najszybciej zaprowadzić porządek. Odsyła syna na wygnanie do klasztoru i poprzez wciągnięcie do gry kardynała Rohana zamierza przeinterpretować satanistyczne zabawy syna i Francuza z potępionego czarnoksięstwa w młodzieńcze wybryki. Ma powstać nowa MaBeNa – Machina Bezpieczeństwa Narracyjnego. Francuski Książę i syn Kanonik to nie skazani na anatemę wyznawcy Belzebuba, nie, to nie Politycy Wyklęci. To tylko dzieci się bawią.

Uratowany od banicji syn uda się z klasztoru prosto do Rzymu po ów kupiony od Stricklanda kapelusz kardynalski.

Wszystko pięknie. Kanclerz Kaunitz miał dzieci aż siedmioro, ale wygląda na to, że żaden z synów nie był kardynałem albo choćby duchownym.


No nic, na razie więcej faktów nie wyduszę z tego jednego krótkiego zdanka w sztuce, które, złapane mocno w garść, okazało się drogą do zagmatwanej historii Polski i Europy pod koniec XVIII wieku. A wszak jedno zdanko Sekretarza to tylko było. Do kasy więc (do siebie). Stryczek go nie minie, jako ostatnie wyniesienie – w końcu nazywa się Strickland!

Na zakończenie dodam, że hrabia Sternau zatytułował naszą sztukę Niedobrze jest jeść wiśnie z możnym panem i wcale a wcale wam nie wyjaśnię, że w tym przysłowiu chodzi o to, że możny pan wypluje wam pestki w gębę. Przeczytajcie, to sami zobaczycie (i same!)

Über Indien am Sonntag 5

Tanja Krüger & Johanna Rubinroth

Unsere Autorinnen sind immer noch in Indien, diesmal unter anderen da, wo alles motorisierte verboten ist! Wegen der Luft aber auch der Wunsch der Gewerkschaft der Handkarren Wallaa. Matheran. Es ist ein Luftkurort, wo es zwar von den Touristen wimmelt, die sind jedoch alle Einheimischen, solche also, die für Touristen nich als Touristen gelten. Pferde sind erlaubt. In Matheran leben 500 Pferde.

 

Man reitet von einem View-Point zu anderen.

 

Im Wald verfallene Bauten. In der Stadt viel Obst. Targola, Amarut…

Man kommt an mit dem kleinen Zug, später aber wird jeder mit dem Handwagen gefahren, oder auf dem Pferd reiten, manchmal aber auch… ja!… wird man getragen.

Die Autorinnen haben nicht erklärt, was es ist. Plastikbeutel mit Getränke?


Nächste Station Mumbay. Es geht zurück nach Hause.

 

Auf Wiedersehen.

Über Indien am Sonntag 4

Tanja Krüger & Johanna Rubinroth

wandern weiterhin durch Indien, schicken ihre Fotos und sind nach wie vor bei ihren Erklärungen sehr knapp (letztendlich kommt doch alles per WhatsApp). Ich glaube sie waren jetzt in einer Stadt, wo es 50 Tausend Einwohner gibt und 10 Tausend Tempel. Gokarna!? Vielleicht. Schaut euch die Fotos an, die Unterschrifte sammle ich drunter. Weil sie manchmal sogar besser sind als die Fotos. Versucht sie selber einzuordnen…

Gokarna! Auf dem Bahnhof. Auf dem Strand. Tempel im Bahnhof. Besucherinnen aus aller Welt. Tempel. Elephant aus den Blumen. Kolam. Kopf zum Banannenblatt statt Hand mit Löffel zum Mund. Sieben Becken zum Eintauchen bei einem Tempel. Müll. Ochse mit grünen Hörnern. Penis-Tempel. …. Schlafende. Selfie bei der Toilette. Singender Tempel-Automat auf dem Bahnhof. Tag und Nacht singen Blinden unter unseren Fenstern. Elefanten-Tempel. Tempelgucken vom Roof. Elefanten vor dem Tempel. Unglaublicher Tempel. …. Wassebüffel.

Gokarna. Stadt in Südindien.

Ich schaue in der Wikipedia. Und das erste, was ich finde, ist eine Text über Gokarna auf Tschechisch. Gokarna, město poutníků, klidných pláží a skvělého jídla. Stadt der Pilger, Strände und des wunderbaren Essens. Ich schaue mir die Fotos an und denke, na ja, das ist eben genau das. Mehr braucht man nicht zu wissen. Ach, doch, vielleicht woillen wir doch wissen, was ein kolam ist. Die Wikipedia sagt etwas Erstaunliches: Kolam ist ein meist zentrisch symmetrisches Muster, das viele Frauen in Südindien täglich mit weißem oder auch gefärbtem Reismehl im Eingangsbereich ihres Hauses anfertigen.

Täglich!

8 kwietnia: Mury kontra Pożądanie

Auf Deutsch auf rot…

Kwiecień 2018 jest paranoidalnym wręcz miesiącem, jeśli chodzi o polskie ewenty. Skrzynka mailowa pęka od zaproszeń na wystawy, debaty imprezy, tańce, koncerty, polskie gotowanie po persku, polską ręczną domową produkcję kosmetyków, polskie wykłady o pielęgnacji metodą ayurvedy…

Na zrzucie ekranu umieszczonym obok widać, wcale nie wszystkie!, polskie berlińskie imprezy kwietniowe.

Czasem myślę, że Polacy w Berlinie robią więcej niż tej samej wielkości społeczności w Polsce. Jest nas w Berlinie podobno około 130 tysięcy, do końca nikt tego nie wie tak na pewno, bo zależy to między innymi od metod liczenia i przyjętych kryteriów, ale pomińmy ten szczegół. Sto tysięcy. Załóżmy, że jest nas sto tysięcy.

Zaglądam do internetu. W Polsce są 23 miasta, które mają ponad sto tysięcy mieszkańców. Chyba niewiele, ale w ogóle (czytam) jest w Polsce mniej niż tysiąc miast, a dominują małe miasta, o populacji nie przekraczającej dziesięciu tysięcy mieszkańców – takich miast jest aktualnie 514. Miast o populacji równej wielkością Polonii w Berlinie jest 23.  Legnica, Kalisz, Koszalin, Chorzów, Tarnów, Włocławek, Wałbrzych, Zielona Góra, Opole… Opole 120 tysięcy… Stop.

Spójrzmy na Opole, bo to mniej więcej podobne wielkości. Oferta na kwiecień 2018 – festiwal teatralny (wiele różnych terminów), koncert, kabaret, spotkanie poetyckie, bajki dla dzieci, wernisaż i finisaż. Owszem dużo. Dużo i ciekawie. Ale praktycznie nie przekracza to tego, co oferuje Berlin. A w Opolu kulturą zajmują się przecież odpowiednie instytucje, wydział kultury, miejski i wojewódzki, wojewódzki dom kultury, biblioteka publiczna… Tymczasem w Berlinie albo robimy takie rzeczy zupełnie sami, wydzierając fundacjom i instytucjom pieniądze na projekty, albo założyliśmy sami nasze własne instytucje kultury, albo w trakcie długich podchodów przekonaliśmy jakieś instytucje niemieckie, żeby się nami zajęły.

Z oferty na najbliższy weekend w Berlinie wybieram, jak u Szaniawskiego – dwa teatry.

Polska grupa teatralna w Berlinie, Teatr w Afekcie, wystawia komedię Jacka Getnera, pt. Pożądanie (oryginał: Pożądanie w cieniu pokrywki).
Zapraszamy w niedzielę, 8.04 o godzinie 19:00 do klubu kulturalnego Mastul na Weddingu, przy ulicy Liebenwalder Str. 33, 13347 Berlin. (Das polnische Theater aus Berlin präsentiert das Theaterstück Begierde, auf Polnisch zwar aber mit deutschen Untertiteln, oder sind es Übertiteln, egal, Hauptsache – polnisches Theater in Berlin auch auf Deutsch mit einem Lustspiel).

Twórczynie piszą o swoim teatrze i o spektaklu:

Berliński polonijny Teatr w Afekcie czwarty już raz zaprasza na spektakl komediowy Jacka Getnera “Pożądanie”. Jest to komedia traktująca o sile i jakości marzeń przeciętnego konsumenta. Okazuje się, że pod wpływem, na co dzień skrzętnie skrywanych pragnień, nawet sentymentalna wizyta w teatrze przeistoczyć może się w wojnę.

Występują: Jeremi Kozłowski, Agnieszka Winter i Katarzyna Willmann.
Spektakl grany jest po polsku z niemieckimi napisami.

Bilety w cenie 6 euro będzie można kupić na miejscu bezpośrednio przed spektaklem. Nie ma możliwości rezerwacji miejsc.

Terminy: 08.04. i 21.04.2018, godzina 19:00.

 

I jeszcze tekst Agnieszki Winter:

Oryginalny tytuł spektaklu to: „ Pożądanie w cieniu pokrywki“ i to wcale nie jest bez znaczenia. Wprawdzie już po Wielkanocy i gorączka gotowania minęła, jednak garnki przydają się cały rok, nie tylko od święta. A co robi się od święta? Od święta to można zrobić wyjątek we własnych postanowieniach np. dietetycznych (pozwalając sobie na dodatkowy kawałek tortu czekoladowego) czy moralnych (pozwalając sobie na jeszcze jeden kieliszek wódki). Można również od święta się do czegoś przemóc i np. być miłym dla nieprzyjaciela lub odstąpić od codziennej zgryźliwości albo tak jak ja, coś napisać. Jednak klasykiem odświętnym jest elegancka kreacja i … wyjście do teatru.

Kto ciekaw jest poznać prawdę o kobietach, ich najskrytszych marzeniach, pragnieniach i słabościach, niech zawita i obejrzy naszą sztukę.

Kultura czy figura? Ile warta jest sztuka? Na co skorzy jesteśmy wydać nasze z trudem ciułane pieniądze? Jak ma się wartość warzyw ze straganu do wartości biletu na spektakl?

Na te, i wiele innych pytań odpowiemy już w niedzielę na scenie klubu kulturalnego Mastul na Weddingu.

Zapraszamy na kilkadziesiąt minut dobrej zabawy i głębszej refleksji.

Foto: Marek Wiśniewski


06. – 08.04.18

Theaterperformance „Die Mauern von Hebron“ mit Texten von Andrzej Stasiuk

Der legendäre Debütroman „Die Mauern von Hebron“ (Mury Hebronu, 1992) von Andrzej Stasiuk wird erstmals auch in Berlin aufgeführt. Die Inszenierung von Elżbieta Bednarska ist an drei Terminen im April 2018 im ehemaligen Frauengefängnis Berlin-Lichterfelde zu sehen.
In dem Roman „Die Mauern von Hebron“ erzählt Andrzej Stasiuk über seine Erfahrungen im Gefängnis, wo er seine 1,5-jährige Militärstrafe wegen Desertion verbüßte. Ungeschönt und hemmungslos schildert er die dort herrschende Brutalität, Gewalt und Kälte. Stasiuk gerät dabei in eine Auseinandersetzung mit seinem eigenen menschlichen Dasein, die er mit seiner abstrakten und metaphysischen Sprache eindrucksvoll beschreibt. Mit dem Roman legte der Autor das Fundament für sein gesamtes weiteres Schaffen.
Elżbieta Bednarska inszeniert in ihrer Romanadaption die einzelnen schmerzhaften Stationen eines Gefangenen, dessen Existenz auf ein Minimum an Raum und Zeit beschränkt ist. Diese entmenschlichenden Bedingungen werfen die Frage nach der Menschlichkeit und nach der Würde des Insassen auf.

Premiere: 06.04.2018 um 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 07.04.2018 und 08.04.2018 jeweils um 20 Uhr
Ort: SOEHT.7: Ehemaliges Frauengefängnis, Söhtstr. 7 12203 Berlin-Lichterfelde

Weitere Informationen zum Stück sowie zur Kartenvorbestellung finden Sie hier.
05.04.2018 – http://oder-partnerschaft.eu/veranstaltungen/2018/10828

Über Indien am Sonntag 3

Tanja Krüger & Johanna Rubinroth

.. aus Indien

Diesmal sind Unterschrifte ganz knapp: Frauen, im südindischem Dorf, Ausflug zu Heiliger Insel Rameshwarm. Daher greife ich zur Wikipedia zu:

Rameswaram (Tamil: இராமேஸ்வரம் Irāmēsvaram [(ɨ)ˈɾaːmeːsʋəɾʌm], auch Rameshwaram, Ramesvaram) ist eine Stadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Sie liegt im Distrikt Ramanathapuram auf der dem Festland vorgelagerten Insel Pamban in der Meerenge zwischen Indien und Sri Lanka. Als Ort, an dem Rama nach seiner Rückkehr aus Lanka den Gott Shiva verehrt haben soll, gilt Rameswaram als einer der heiligsten Orte des Hinduismus und ist daher einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Indiens.