Polen! 2017! Frauenstreik geht weiter!

Heute!

Gastgeber: Regenbogenfabrik und labournet.tv

Donnerstag, 17. Mai 19:00 – 22:00

Kino Regenbogenfabrik
Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

50 min, polnisch mit dt. Untertiteln, 2018
in Anwesenheit der Filmemacherin (angefragt)

Film von Magda Malinowska über den Kampf von Frauen, die in kommunalen Kindertagesstätten in Poznań arbeiten. Ihr Kampf um existenzsichernde Löhne und bessere Arbeitsbedingungen begann 2011. Seitdem haben sie sich weiter organisiert und radikalisiert.

In dem Film wird herausgearbeitet, wie die Hungerlöhne für die Kindergärtnerinnen zusammen mit der Last der Hausarbeit und Betreuung der eigenen Kinder und Eltern, die vor allem auf den Schulter von Frauen liegt, deren Leben unerträglich macht.

Deshalb haben sie auch an der großen Demonstration gegen die Verschärfung des Abtreibungsverbots in Polen 2017 teilgenommen.

Irena-Sendler-Jahr 2018

Menschenleben retten ist Pflicht und keine Heldentat

Text und Fotos © Urszula Usakowska-Wolff

Besuch bei Irena Sendler am 26. 12. 2005 in Warschau: mit Anna Mieszkowska und Manfred Wolff.

Am 12. Mai 2008 starb in Warschau Irena Sendler, eine Frau, die heute weltweit als Heldin verehrt wird, deren Namen Schulen, Straßen und Parks tragen, eine Frau, die mit höchsten polnischen und israelischen Auszeichnungen bedacht und die 2007 und 2008 für den Friedensnobelpreis nominiert wurde.
An den Rollstuhl gefesselt – eine Folge ihrer Folterungen durch die Gestapo im berüchtigten Pawiak-Gefängnis im von den Deutschen besetzten Warschau im Herbst 1943 –, wurde ihr am Ende ihres Lebens, als sie ihr kleines Zimmer im Warschauer Pflegeheim der Barmherzigen Brüder nicht mehr verlassen, geschweige denn reisen konnte, das Interesse der Öffentlichkeit zuteil. Ihre Erlebnisse und ihre außerordentliche Haltung während des Zweiten Weltkriegs blieben lange Zeit im Verborgenen, denn sie habe nur ihre Pflicht getan und wollte darüber keine Worte verlieren. Dass ihre Geschichte, die Geschichte einer mutigen Frau, die zur Rettung von 2500 jüdischen Kindern und etlichen Erwachsenen aus dem Warschauer Ghetto beigetragen hatte, öffentlich bekannt wurde, verdankte sie vier Schülerinnen aus der 300-Seelen-Gemeinde Uniontown im amerikanischen Bundesstaat Kansas, die Ende der 90er Jahre im Rahmen einer Projektarbeit herausgefunden haben, dass sie während der Naziherrschaft doppelt so vielen Juden das Leben rettete als Oskar Schindler. Darüber verfassten sie den zehnminütigen Einakter „Life in a Jar“ (Das Leben im Glas), der sich bis heute großer
Popularität erfreut, vieltausendmal aufgeführt wurde und noch immer aufgeführt wird. Als sie erfuhren, dass ihre Heldin in Warschau lebt, besuchten sie sie dort zum ersten Mal 2001, was das Interesse der polnischen Medien auf die mutige Polin lenkte, sodass sie ihre Geschichte an die Öffentlichkeit brachten. 2003 lernte die polnische Theaterwissenschaftlerin und Autorin Anna Mieszkowska Irena Sendler kennen. Das war eine schicksalhafte Begegnung: Zehn Monate lang trafen sie sich fast jeden Tag und Irena erzählte Anna ihr Leben. 2004 wurde im Warschauer Verlag Muza das Buch „Die Mutter der Holocaust-Kinder. Irena Sendler und die geretteten Kinder aus dem Warschauer Ghetto“ veröffentlicht. Dank Anna Mieszkowska, deren Sendler-Biografie mein Mann Manfred Wolff und ich 2006 für die DVA ins Deutsche übersetzt hatten, lernten wir Irena kennen und konnten sie einige Male in Warschau besuchen. Anna Mieszkowska und ich hatten die Gelegenheit, das Leben und die Taten dieser außerordentlichen Frau Erwachsenen und Jugendlichen unter anderem in Leipzig, Detmold, Düsseldorf, Berlin, Unterwaltersdorf (Österreich), Wien, Nürnberg, München, Stuttgart, Stockholm, im
belgischen St. Vith, Kelmis, Eupen und Brüssel vorzustellen. Die über zwanzig Lesungen, zu denen Hunderte von Menschen erschienen, dauerten nicht selten über drei Stunden und könnten noch länger sein, denn das Interesse an dieser mutigen, bescheidenen Frau war ungebrochen. Am 19. April 2009 strahlte die CBS den Film „The Courageous Heart Of Irena Sendler“ aus, dem Mieszkowskas Buch zugrunde lag, den über acht Millionen Zuschauer in den Vereinigten Staaten sahen. Am 1. Mai 2009 wurde nach Irena Sendler eine vom Niederländer Jan Ligthart gezüchtete Tulpenart benannt, am 4. Mai 2009 wurde ihr in Berlin posthum der Audrey Hepburn Humanitarian Award verliehen. Und das
Jahr 2018 wurde vom polnischen Parlament in Gedenken an ihren zehnten Todestag zum IrenaSendler-Jahr erklärt.

Irena Sendler am 26.12. 2005 im Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Warschau.

Liebe, Demut und Toleranz

Die am 15. Februar 1910 in Warschau geborene Irena Krzyżanowska stammte aus einer
patriotischen, sozialdemokratischen polnischen Familie. Ihre Eltern brachten ihr bei, dass man die Menschen nur in gute und schlechte einteilt und dass Herkunft, Religion und Hautfarbe dabei keine Rolle spielen. „Einem Ertrinkenden muss man die Hand reichen“, lernte sie von ihrem Vater, der als Arzt vor allem Arme behandelte, sich von einem Patienten mit Typhus ansteckte und starb, als Irena sieben Jahre alt war. Liebe, Demut und Toleranz waren die drei Grundsätze, denen sie immer treu blieb. Irena Sendler war zeit ihres Lebens eine sozial engagierte Frau, die sich bereits im Vorkriegspolen – als Mitarbeiterin des Sozialamts im Warschauer Magistrat – für die Rechte alleinerziehender Müttern von unehelichen Kindern einsetzte. Gleich nach dem Ausbruch des Zweiten
Weltkriegs im September 1939 gründete sie mit anderen zehn Kolleginnen und einem Kollegen vom Warschauer Sozialamt eine Untergrundorganisation, die den Juden zu Hilfe eilte, obwohl die Deutschen in Polen, im Gegensatz zu den anderen besetzten Ländern, die kleinste, einem Juden geleistete Hilfe mit dem Tod bestraften. Angesichts des Elends der Kinder im Warschauer Ghetto, das von den deutschen Besatzungsbehörden im Herbst 1940 als „jüdischer Sperrbezirk“ errichtet wurde, in dem eine halbe Million Menschen, darunter viele Freundinnen und Freunde Irenas, unter unvorstellbaren Bedingungen zusammengepfercht leben mussten, begann sie unter dem Decknamen Schwester Jolanta und mit einem Passierschein, der ihr jederzeit freien Zutritt zum Ghetto ermöglichte, diese Kinder auf zum Teil abenteuerlichen Wegen – in Säcken und Kartons – auf die „arische Seite“ zu schleusen, um sie vor dem sicheren Tod im Vernichtungslager Treblinka zu retten. Die Kinder erhielten eine neue Identität und wurden in polnischen Familien, Waisenhäusern oder Klöstern untergebracht. Ihre Namen notierte sie auf dünnen Papierstreifen und versteckte sie in einem Einmachglas unter einem Apfelbaum im Garten. Das war Irena Sendlers Liste, jenes „Leben im Glas“, wo die Vergangenheit der geretteten Kinder bewahrt wurde, sodass sie sich nach dem Krieg wieder ihrer wahren Identität vergewissern und den Weg zu ihrer Angehörigen finden konnten.

Sean H. Ferrer (r.), Sohn von Audrey Hepburn, überreicht am 4. Mai. 2009 in Berlin dem Botschafter der Republik Polen, Dr. Marek Prawda, den Audrey Hepburn Humanitarian Award 2009 posthum für Irena Sendler

Im Herbst 1943 wurde Irena Sendler von der Gestapo verhaftet und zum Tod verurteilt. Trotz schrecklichster Folterungen gab sie keinen Namen preis, auch nicht, um ihr Leben zu retten. Durch Bestechung eines Gestapobeamten, der sie von der Liste der Todeskandidatinnen entfernte, kam sie frei und lebte bis zum Ende des Kriegs in verschiedenen Verstecken, da sie von den Deutschen gesucht wurde. Sie gab aber ihre Arbeit nicht auf und half als Leiterin des Kinderreferats des Judenhilferats Żegota in
Warschau, der Finanzmittel des polnischen Untergrundstaates an die verfolgten Juden verteilte, den jüdischen Kindern weiter.

Anna Mieszkowska, Die Mutter der Holocaust-Kinder. Irena Sendler und die geretteten Kinder aus dem Warschauer Ghetto, DVA, 2006

Beeindruckende Zivilcourage
„Die Rettung der jüdischen Kinder war meine Pflicht und keine Heldentat. Sie war die Berechtigung meiner Existenz. Mein Vater brachte mir nämlich bei, dass man den Schwachen und Gefährdeten helfen muss. Wenn sich damals deutsche Kinder in einer solchen Situation befänden wie die jüdischen Kinder, hätte ich ihnen auch geholfen“, sagte Irena Sendler. Sie war sehr darüber erfreut, dass ihre Biografie in Deutschland erschien und verfolgte mit Spannung die Resonanz darauf.
„Ständig höre ich das Echo, das der Inhalt des Buchs ‘Die Mutter der Holocaust-Kinder’ in
Deutschland hervorruft“, schrieb sie mir am 27. Februar 2008. „Mit Frau Mieszkowska sind wir zum Schluss gekommen, dass Ihre Übersetzung besser gefällt und mehr Interesse weckt, als das Buch in Polen.“ Und tatsächlich war das Interesse an Irena Sendler im deutschsprachigen Raum enorm. Vor allem Jugendliche waren von ihrer Zivilcourage beeindruckt. An den Lesungen, die in Deutschland, Österreich und in Belgien stattfanden, beteiligten sich Hunderte von Schülerinnen und Schülern, alleine an den Schulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens über 500! Daraus entwickelten sich langfristige Projekte, die von Jugendlichen initiiert und durchgeführt wurden. So geschehen an
der Robert-Jungk-Oberschule in Berlin, deren Lehrerinnen und Schülerinnen im Februar 2008 nach Warschau reisten, um Irena Sendler zu besuchen, und ihre Eindrücke in einer multimedialen Präsentation festhielten; die im Juli 2007 eingeweihte Irena-Sendler-Schule im bayerischen Hohenroth, die erste Irena-Sendler-Schule weltweit, deren Schülerinnen und Schüler zur Eröffnung eine große Ausstellung ihrer Patronin organisierten und deren Rektorinnen im September 2007 einen Apfelbaum im Park vor dem Ghetto-Denkmal in Warschau pflanzten; das Theaterstück „Tor zum Leben. Die Rettung von 2500 Kindern aus dem Warschauer Ghetto“, dargestellt von geistig
behinderten Schülern und Schülerinnen aus Deutschland (Bodelschwingh-Schule in Soest), Polen (Zespół Szkół im. Aleksandra Kamińskiego in Strzelce Opolskie) und Israel (Morasha School in Netanya) sowie die Projektarbeit „Die Mutter der Holocaust-Kinder. Irena Sendler und die geretteten Kinder aus dem Warschauer Ghetto“, an der drei Schulklassen des César-Franck-Athenäums in Kelmis in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens sieben Monate lang arbeiteten. Über 50 Schülerinnen und Schüler, darunter viele Muslime, beschrieben jede Straße und jede Person, die in diesem Buch vorkommen und versammelten die Ergebnisse ihrer Arbeit in einer beeindruckenden
Ausstellung, die bis Mitte Mai 2009 in ihrer Schule besichtigt werden konnte.
Im November 2010 wurden zwei weitere Schulen in Deutschland nach Irena Sendler benannt: in Hamburg-Wellingsbüttel und in Euskirchen.

Irena Sendler am 11. 09. 2007 im Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Warschau.

Vorbild für viele Menschen

„Irena Sendler war eine Frau, die anderen das Leben rettete und nicht an sich selbst dachte“, fassten die Schülerinnen und Schüler des CFA Kelmis ihre Erkenntnisse, die sie während der Projektarbeit gewonnen haben, zusammen. „Irena Sendler wurde durch das Buch ‘Die Mutter der Holocaust-Kinder’ weltweit bekannt und einige gerettete Kinder erfuhren so, dass sie noch lebt. Es ist schade, dass sie erst so spät berühmt wurde. Wir kannten Irena Sendler vorher gar nicht. Wir wussten auch nicht, wie ein Ghetto aussieht und wie unmenschlich Menschen sich verhalten können. Irena Sendler hatte viele Helfer, die ihr bei der Kinderrettung halfen. Was Irena Sendler gemacht hat, war Zivilcourage.
Heutzutage gibt es auch viele sozial engagierte Menschen, die Menschen helfen, aber sie riskieren nicht ihr eigenes Leben. Uns hat dieses Projekt die Erfahrung gebracht, jeden Krieg vermeiden zu wollen. Wenn man Streit hat, soll man darüber reden oder sich gegenseitig ignorieren. Wir wissen jetzt auch viel mehr über den Krieg, Irena Sendler und die anderen Helfer. Irena Sendler kann stolz auf ihre menschliche Würde sein. Sie ist ein Vorbild für viele andere Menschen.“

Ja, das stimmt: Irena Sendler vertrat Werte, die sie dazu veranlassten, auch in Zeiten größter Menschenverachtung, die zur Menschenvernichtung führte, die Menschlichkeit zu bewahren und zu verteidigen. Irena Sendler hat mit ihrem ganzen Leben bewiesen, dass man auch in fürchterlichsten Zeiten Gutes tun muss, weil das die Pflicht eines jeden anständigen Menschen ist. Und das bleibt gültig – über ihren Tod hinaus.

Mehr Infos unter:
www.irenasendler.org (Englisch)
http://roksendlerowej.pl/ (Rok Ireny Sendlerowej)


Unsere Autorin, Urszula Usakowska-Wolff wird am 2. September Irena Sendler im Café Regenbogenfabrik vorstellen. Dazu schrieb sie:

Irena Sendler, die Retterin der Kinder aus dem Warschauer Ghetto

Vortrag von Urszula Usakowska-Wolff aus Anlass des Irena-Sendler-Jahres 2018

Am 12. Mai 2008 starb in Warschau im Alter von 98 Jahren Irena Sendler, eine Frau, die heute nicht nur in Polen als Heldin verehrt wir. Erst am Ende ihres Lebens wurde bekannt, dass sie unter dem Decknamen Schwester Jolanta zusammen mit einem von ihr gegründeten und vorwiegend aus Frauen bestehenden Netzwerk hunderte von jüdischen Kindern aus dem Warschauer Ghetto gerettet, mit falschen Papieren versorgt und in polnischen Familien, Waisenhäusern und Klöstern untergebracht hatte. Als die Gestapo sie im Herbst 1943 verhaftete und folterte, gab sie keinen Namen preis. Sie wurde zum Tode verurteilt, doch sie konnte unmittelbar vor der Vollstreckung der Todesstrafe fliehen. Irena Sendlers fast unbekannte Geschichte schrieb 2003 Anna Mieszkowska auf und veröffentliche sie in einem Warschauer Verlag. 2006 erschien ihre „Die Mutter der Holocaust-Kinder. Irena Sendler und die geretteten Kinder aus dem Warschauer Ghetto“ betitelte Biografie in der DVA. Die Übersetzer Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff lernten Irena Sendler 2005 kennen und besuchten sie mehrere Male in Warschau. Obwohl sie unter der Folgen der Gestapo-Folter zu leiden hatte und auf einen Rollstuhl angewiesen war, strahlte sie Wärme und Bescheidenheit aus. Ihre Geschichte ist ein Beispiel dafür, welche Taten ein Mensch mit Zivilcourage auch in den schrecklichsten Zeiten vollbringen kann. „Die Rettung der jüdischen Kinder war meine Pflicht und keine Heldentat. Mein Vater brachte mir nämlich bei, dass man den Schwachen und Gefährdeten unabhängig von Herkunft, Nationalität oder Religion helfen muss. Wenn sich damals deutsche Kinder in einer solchen Situation befänden wie die jüdischen Kinder, hätte ich ihnen auch geholfen“, betonte Irena Sendler.

***
Urszula Usakowska-Wolff, 1954 in Warschau geboren, studierte Germanistik an den Universität Bukarest und Warschau. Die Journalistin, Autorin und Kuratorin lebt seit 1986 in Deutschland, zuletzt in Berlin. Sie übersetzte zahlreiche Bücher aus dem Polnischen, darunter Lyrik von Erna Rosenstein, Geneowefa Jakubowska-Fijałkowska und Jan Goczoł sowie Prosa von Artur Sandauer. 2009 gab sie ihre Gedichte „Perverse Verse“ im Pop Verlag heraus.

Mehr Infos unter:
www.kunstdunst.com
https://urszulausakowskawolff.wordpress.com/

Berlin. Kolejką wokół miasta / Abgesang in der Ringbahn

Annett Gröschner  Abgesang in der Ringbahn2010
Tłumaczyła na polski: Ewa Maria Slaska

Kolejką wokół Berlina. Koda

Siedzę w kolejce i jadę wokół miasta. 37 kilometrów torów oddziela Śródmieście od dzielnic wokół. Wokół miasto przemyka za oknami, ale jest też w środku. Dobre miejsce do czytania grubych książek, całowania się bez pamięci, prowadzenia nie przeznaczonych dla obcych rozmów w obcych językach, przezimowania, jeśli nie możesz spędzić zimy w domu. Mogę dokonać zdecydowanego cięcia w tym, co robię, nie przecinając jednak niczego, bo kolejka jedzie bez przerwy wokół i wokół, a po godzinie dociera dokładnie tam, gdzie się wsiadło. Ale nie. Nigdy przecież nie wraca się dokładnie do punktu wyjścia. Z każdym okrążeniem wokół Berlina miasto się zmienia, widzi się je zatem inaczej.
Kolejka okrężna wiąże wokół Wschód z Zachodem, krzyżuje wokół Północ z Południem. Gdy w roku 1961 miasto otoczył Mur, przerwał okrąg w dwóch miejscach, między Sonnenallee i parkiem Treptow i między Gesundbrunnen a Schönhauser Allee. Dziś miasto dzielą tylko brukowe wydania gazet. Pomiędzy Schönhauser Allee a Parkiem Treptow czyta się Kurier Berliński, po drugiej stronie – BZ czyli Gazetę Berlińską. Dopiero w czerwcu 2002 roku zamknął się okrąg kolei wokół miasta, dopiero wtedy Berlin się naprawdę zjednoczył. Tak uważam.
Czytam moją ulubioną książkę
o moim ulubionym mieście
Berlin und die Berliner. Berlin i berlińczycy.
Z roku 1905.
Na końcu pytanie:
Dlaczego kochamy Berlin? Można to dokładnie przebadać. A, B, C. Jak zadanie arytmetyczne i co było do okazania. Pomyślmy jednak,
do czego może się przyczepić każdy globtrotter taki jak ty, wtedy wiesz, że Berlin powinien się wykazać z nawiązką, aby cię powstrzymać. Postaraj się określić tę nawiązkę.
Tu pierwsza próba jej sformułowania.
Czego by mi brakowało, gdyby trzeba było mieszkać gdzie indziej (ohydna myśl):
xxxBerlina jako takiego, w ogóle i w szczegółach;
xxxstarych pijaków u Breescha i Latschenpaula i we wszystkich innych starych knajpach berlińskich;
xxxgracji na Kastanienallee i dziwek na Oranienburger,
xxxwysztafirowanych panienek w kolejce do Berghainu;
xxxdomu ze spiczastym dziobem przy dworcu Ostkreuz;
xxxpoetki Elke Erb jeżdżącej na rowerze po Weddingu;
xxxdziesiątków tysięcy ludzi dopingujących swoją drużynę czyli Union;
xxxpunków na Aleksie, nie licząc psów;
xxxjeziora Müggelsee po sezonie i widoku na jezioro Wannsee z poddasza Literarisches Colloquium pod koniec kwietnia, gdy jachty po raz pierwszy po zimie wciągają żagle;
xxxCentrum Studiów Berlińskich i wszystkich innych archiwów;
xxxkrzaków czarnego bzu nad kanałem Friedrichsgracht i dziedzińca zamkowego bez zamku;
xxxskaterów przy pomniku Polaków;
xxxkina na Friedrichshainie po ostatnim seansie filmowym;
xxxlotniska Tegel o bladym świcie widzianego z porannego samolotu z Nowego Jorku;
xxxporannego pociągu z Królewca, kończącego bieg na dworc Lichtenberg;
xxxrozgwieżdżonego nieba latem nad jeziorem Weissen See i miękkiej ciepłej wody w jeziorze;
xxxsamolotów kłębiących się jak ryby na niebie;
xxxzapachu lasu koło więzienia Tegel;
xxxmrukliwego kierowcy w nocnym autobusie numer 22;
xxxGerda i Elisabeth na ulicy Kurta Tucholskiego, Robinsona w tramwaju, który krzyczy głódgłódgłód i Feixa zblazowanego artysty na cmentarzu, który nawet leżąc już w grobie, jeszcze obrzucał turystów obelgami;
xxxwieczoru 26 grudnia na Ku’dammie;
xxxmostu górnokładowego czyli Oberbaumbrücke dniem i nocą;
xxxzaspanego pasażera w niebieskim kombinezonie o czwartej nad ranem w poniedziałek w kolejce wokół miasta;
xxxchłopców arabskich dyskutujących o jebaniu w dupę o czwartej nad ranem w niedzielę w kolejce wokół miasta;
xxxkolejki okrążającej miasto wokół w kierunku przeciwnym do ruchu wskazówek zegara;
xxxi wokół, zgodnie z ruchem wskazówek zegara;
xxxpizzy w Brot and Rosen, falafla w Maroush, Chicken Curry w Asia Tiger i Palak Panir w Hufeland;
xxxtajemniczej parceli Immanuelkirchstraße 14, gdzie pochowano cztery trupy i po bombardowaniu miasta nigdy ich nie znaleziono;
xxxdzielnicy bud zwanej Scheunenviertel, kiedy wyglądała, jakby wojna się dopiero skończyła, i gdzie na fasadach kamienic wciąż widać było ślady jej dawnych mieszkańców;
xxxgruzów Bunkerbergu w parku Friedrichshain;
xxxciszy między fasadami starych domów tuż przed Bożym Narodzeniem, kiedy nowi berlińczycy pojechali do siebie, żeby odwiedzić mamę;
xxxzapachu ostatnich pieców węglowych;
xxxstoiska z przyprawami na targu nad kanałem Landwehry;
xxxknajpy Babel o czwartej nad ranem, kiedy porządni ludzie śpią i popiół wysypuje się z przepełnionych popielniczek;
xxxrestauracji Walden podczas koncertu Bolszewickiej Orkiestry Dętej;
xxxknajp takich jak Koepi, Knaack, Franz i nie zapomnijmy też o SO36;
xxxkina na świeżym powietrzu przed Galeriami Narodowymi, tą starą, i tą nową;
xxxmostu Fryderyka w piątek o 9 zanim zacznie się najazd turystów, i mostu Admirała, gdzie gra muzyka;
xxxzmęczonych ludzi czekających przed Urzędem Pracy na Westendzie;
xxxświatła na berlińskich obrazach Konrada Knebla;
xxxbzów na cmentarzu komunalnym na Gotlindestrasse;
xxxtarasu na dachu w Teatrze an der Parkaue czyli na parkowej polanie;
xxxkolorowych liści na podwórkach jesienią;
xxxkasztanów, wiązów i innych zagrożonych roślin;
xxxplacu Savigny‘ego o szóstej rano, kiedy spacerują tam lisy;
xxxoddechu kolejki miejskiej i metra, wydech, wdech;
xxxOranienstrasse na całej długości i z całym inwentarzem;
xxxrosyjskiego supermarketu na Landsberger Allee, gdzie na zakupy przychodzą kobiety ubrane w futra z norek;
xxxdzielnicy Prenzlauer Berg bez snobów i straszydeł;
xxxtramwaju M10 niezależnie od pory dnia i nocy i wszystko jedno gdzie;
xxxstoiska z lukrecją na targu na placu Käthe Kollwitz i tylko tego;
xxxgazomierza na Schönebergu;
xxxDworca Głównego czyli Hauptbahnhof z daleka;
xxxbulwaru nad Szprewą w dzielnicy rządowej latem;
xxxplacu Magdeburskiego w niedzielne popołudnie;
xxxReichstagu, który wciąż jeszcze jest zapakowany;
xxxprawdziwych wschodnich bułek na placu Arnswaldskim;
xxxwróbli w Tierparku i lemurów trójpalczastych w Zoo;
xxxcypla na końcu półwyspu Stralau z widokiem na Wyspę Miłości i elektrownię;
xxxcałkowicie zarośniętego diabelskiego młyna i dinozaurów w nieczynnym parku rozrywki Plänterwald;
xxxelektrowni Klingenberg w jasne zimowe popołudnie;
xxxzamarzniętej zatoki Rummelsburg z łyżwiarzami,
xxxBerlina, który nie chce być Nowym Jorkiem, Paryżem i Monachium;
xxxplanu miasta, planu metra i planu kanalizacji;
xxxOgrodu Wypędzonych w Muzeum Żydowskim, gdzie wydaje się, że człowiek traci grunt pod nogami;
xxxbasenu Oderberg wypełnionego wodą;
xxxwielkiego zbiornika wodnego bez wody;
xxxśladów po Murze, bez muru, bez zabudowy;
xxxBerlina, który nie chce być hipsterski i ma dupie locations;
xxxBerlina, który jest kreatywny i nie meczy o tym jak koza na każdym rogu;
xxxBerlina, który całkiem dobrze sobie radzi bez złotego łańcuszka i bez kasy;
xxxwidoku Wieży Telewizyjnej z północnego odcinka kolejki;
xxxzachodu słońca w biotopie, jakim były dworce Anhalt i Gleisdreieck;
xxxPlacu Poczdamskiego przed tym, zanim go zabudowano;
xxxprywatnego klubu na Kreuzbergu w piątek;
xxxdoniczki amarylisa w zniszczonych pracą rękach małej Wietnamki na Greifswaldskiej;
xxxRixdorfu w Boże Narodzenie i starego miasta w Kopanicy wczesną jesienią;
xxxwsi Lübars w stojącym letnim powietrzu;
xxxulicy Owocowej, gdy nazywała się jeszcze Owocowa a nie Komuny Paryskiej;
xxxśladów po pociskach na tynku narożnego domu nad Kanałem Miedzianym;
xxxwspomnień emigrantów o Berlinie mieście świateł i długich nagich nóg;
xxxstawu na osiedlu Podkowy czyli Hufeisensiedlung w Britzu;
xxxwidoku na północ z góry Kreuzberg;
xxxnabrzeży Szprewy, jeszcze nie zabudowanych;
xxxcmentarza miejskiego Dorotheenstädtische Friedhof wieczorem po zamknięciu;
xxxBerlina widzianego ze statku;
xxxwietnamskiego targu Dong Xuan na Lichtenbergu czyli Jasnej Górze;
xxxruin ambasady greckiej w Tiergarten;
xxxbliźniąt syjamskich w formalinie w Muzeum Medycyny;
xxxschodów w Nowym Muzeum;
xxxwidoku na Oberbaumbrücke ze statku kąpielowego na Szprewie rano o ósmej;
xxxwidoku ośnieżonej kolonii ogródków działkowych Raj;
xxxi wszystkiego, o czym zapomniałam.

Annett Gröschner czyta wiersz Abgesang in der Ringbahn podczas spotkania autorskiego Wahlverwandschaften zorganizowanego w Kesselhaus przez Berlińską Akcję Literacką w dniu 17 kwietnia 2018 roku

Karl Marx zum 200. Geburtstag

Christine Ziegler

“Frau Kapital trifft Dr. Marx”
vom Weber-Herzog-Musiktheater

Es war der Donnerstag vor genau einem Monat, 5.4.18 um 20 Uhr im RegenbogenKino.

Ein schwarzer Vorhang vor der Kinoleinwand, ein altes Klavier, ein Sofa und ein Lehnstuhl, viel mehr brauchen sie nicht, die Leute vom Weber-Herzog-Musiktheater, um die Thesen von Karl Marx aus dem ersten Band des Kapital in 100 Minuten auf die Bühne zu bringen. Wichtiger war ihre Geduld in unzähligen Diskussionen, die wichtigen Worte und Sätze herauszuschälen, auf die es ihnen ankommt. Hinwenden, herwenden, alles im Licht der Ereignisse der seitdem vergangenen Jahre betrachten, das hat das Distillat dann hervorgebracht.

Ein studierter Marx mit Hang zum Dozieren trifft auf eine feine, etwas exhaltierte Dame mit Lust am Rausch der Macht. Wer besucht hier wen auf wessen Geburtstagsparty?

Ausbeutung, Mehrwert, Öl als Droge und die Betrachtung, wie eigentlich alles anfing mit der Akkumulation, wir können mit Frau Kapital gemeinsam auf Reisen gehen und die Rolle des Kapitalismus als ökonomische Entwicklungsstufe wiedererkennen.

Wie wir das alles wieder loswerden können, das skizzieren sie notwendigerweise nur, denn die Aufgabe, die da vor uns liegt, ist natürlich ans Publikum zurückgegeben.

Wenn wir aber unsere Gesundheit und das Leben auf dem Planeten bewahren wollen, dann muss sich grundlegend was ändern.

Das würde ohne die tolle Musik dann doch an der einen oder anderen Stelle wie ein Seminar daherkommen. Nachdenken ist halt auch anstrengend. Mit Lust an der Zuspitzung und mit ganz verschiedenen Stilmitteln unterstützt die Musik den Erkenntnisprozess mit einem Couplet aus den zwanziger Jahren ebenso wie mit einem Choral.
Und immer wieder schaut auch Kurt Weil erfreut um die Ecke.

So kommen alle auf ihre Kosten, ganz sicher die, die sich ihren Marx selber erarbeitet haben, aber auch die, die keinen einzigen Kapitalkurs durchstehen wollten.

Es wirken mit:
Raiko Hannemann, Christof Herzog, Martin Orth und Christa Weber.

Produktionsleitung / Regieassistenz: Dennis Kupfer

Nochmal Gelegenheit, das selber zu sehen:
Di., 15.5.18 um 20 Uhr, wieder im RegenbogenKino
Lausitzer Straße 22
10999 Berlin

3. Mai – Tag der Pressefreiheit

Wortgewalten — Hans von Held                             Siła słowa — Hans von Held

Ein aufgeklärter Staatsdiener zwischen Preußen und Polen
Oświecony urzędnik między Polską a Prusami

Ausstellungseröffnung

Samstag, 5. Mai 2018, 15 Uhr
Schloss Caputh — Saal im Westlichen Erweiterungsflügel
Straße der Einheit 2, 14548 Schwielowsee

Die Verfolgung und Inhaftierung von Journalisten und Publizisten aufgrund kritischer Berichterstattung ist in vielen Ländern der Welt auch heute ein hochaktuelles Thema. An diese Problematik wird jährlich am 3. Mai mit dem Tag der Pressefreiheit erinnert.

Als ein früher Vorläufer für den Kampf um Meinungsfreiheit, der für die gerechte Sache Strafversetzungen und selbst Festungshaft in Kauf nahm, kann der preußische Beamte Hans von Held (1764—1842) angesehen werden. Wegen seiner politischen Schriften zählte er in seiner Zeit zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Spätaufklärung in Preußen. Berüchtigt war er vor allem durch seine Anklagen gegen die preußische Staatsverwaltung Ende des 18. Jahrhunderts und seine öffentliche Kritik am preußischen Vorgehen nach der Zweiten und Dritten Teilung Polens (1793/1795).

Der in Schlesien geborene Hans von Held studierte an den Universitäten Frankfurt an der Oder, Halle an der Saale und Helmstedt Rechts- und Staatswissenschaften. Zunächst als Sekretär der niederschlesischen Akzise- und Zolldirektion in Glogau/Głogów und Küstrin/Kostrzyn tätig, wurde er 1793 nach Posen/Poznań versetzt, in das nach der Zweiten Teilung Polens zu Preußen geschlagene Gebiet.

Als Zollrat der neuen Provinz Südpreußen war er mit der Korruption unter hohen Beamten, der Bereicherung des Adels und Ausbeutung der Bevölkerung konfrontiert. Von der Gedankenwelt der Aufklärung beeinflusst und von den Ereignissen der Französischen Revolution beflügelt, setzte sich Held für Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit ein. Er machte die Missstände in einem schwarzgebundenen Buch publik, das als »Schwarzbuch« bekannt wurde.

Vor dem Hintergrund der Französischen Revolution und der polnischen Aufstände in den Teilungsgebieten war der preußische König bemüht, kritische Stimmen zu unterdrücken. Anstatt Helds Vorwürfe untersuchen zu lassen, ordnete er dessen Strafversetzung an. Helds publizistischer Kampf, den er von Brandenburg an der Havel und Berlin aus fortsetzte, endete schließlich mit Festungshaft in Kolberg, heute Kołobrzeg.

Neben dem Wirken von Hans von Held wird auch das konfliktreiche Verhältnis zwischen Preußen und Polen-Litauen sowie die Entwicklung in den neuen preußischen Provinzen dargestellt.

Die zweisprachige (deutsch-polnische) Wanderausstellung und ein dazugehöriges Begleitbuch vermitteln anhand der Lebensgeschichte von Hans von Held ein lebendiges Bild der Geschichte Ostmitteleuropas in den Jahrzehnten um 1800.

Die Ausstellung Wortgewalten. Hans von Held. Ein aufgeklärter Staatsdiener zwischen Preußen und Polen wurde von Anna Joisten und Prof. Dr. Joachim Bahlcke vom Historischen Institut der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa realisiert und wird vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Schloss Caputh gezeigt.

Musikalisch wird die Eröffnung von Meriel Price (Saxophon) umrahmt.

Zur Ausstellung ist eine gleichnamige Publikation erschienen.
Dauer der Ausstellung
6. Mai bis 15. Juli 2018

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17:30 Uhr

Wir alle altern…

Ewa Maria Slaska

und die Kunst ist, dabei interessant auszusehen

Wir alle altern im Laufe unseres Lebens. Man ist trotzdem versucht, den Prozess zu verlangsamen, dass das Altern so sanft wie möglich vonstatten geht, dass man auch im fortgeschrittenen Alter gut aussieht und sich wohl und fit fühlt. Es gibt Tausende Ratschläge, wie dies zu erreichen wäre. Man behauptet, dass Menschen mit festen Tagesabläufen und Ritualen, die sich in ihrem leben sicher und geborgen fühlen, länger und besser leben. Mag sein, dennoch besteht in der Routine auch die Gefahr der Langenweile. Es soll also ratsam sein, täglich ein paar Sachen anders zu machen als gewöhnlich. Zum Beispiel Zähne mit links putzen, wenn man dazu gewöhnlich immer die rechte Hand benutzt. Auch mag sein. Aber ist Zähneputzen genügend Abwechslung, um uns jung zu halten?

Eine der schönsten Theorie, die ich diesbezüglich fand, fand ich ausgerechnet in einem Warteraum eines Krankenhaus, wo ich wegen Diagnose, Behandlung, OP-Termin und dergleichen stundenlang sitzen müsste. Unter den obligatorischen Stapel der vom Lesezirkel der Ärzte angebotenen Zeitschriften, die sich zwischen Gala und Spiegel bewegen, die allesamt nach ein paar Stunden durchblättern langweilen (Lebbensverkürzung!), als ich schon weder mein Handy noch mein mitgebrachtes Buch ausstehen konnte, fand ich eine wunderbare originelle nie gesehene anziehende Glanzzeitschrift aus Berlin mit so einem Coverbild, dass ich fast umgefallen bin von Entzücken. Es war Clique, Das Magazin im Süden Berlins, eine Zeitschrift herausgegebener von einer Gruppe… Hier gerate ich im Zweifeln, weil ich weder vom Magazin, noch von der Internetseite, noch vom Fanpage auf dem Facebook, klug bin, was für Menschen sind es, die sich in dieser Clique vor genau 10 Jahren zusammen gemacht haben. Ältere, Wohlhabende, Interessierte, Gleichgesinnte…? Solche, die ihr Interesse für gutes Altern, sich in eine originelle Weise ausdrückt? Weiss ich nicht, aber egal… mir geht es nicht um sie, sondern zuerst nur um dieses Bild:

Es ist die Nummer 1/2018 erschienen am 8. April 2018

Ich schnappe mir gierieg die glänzende Zeitschrift (obowhl ich normalerweise ungern die glänzende Dinge lese, wegen der Ökologie und des Lebensstils, und…). Britt Kanja, lese ich. Keine Ahnung wer Britt Kanja ist. Britt Kanja, eine Elfe… Interview mit einer Elfe. Ich weiss es nicht, gefällt mir dieses Wort “Elfe” oder verabscheue ich es schon. Ist eine alte Frau eine Elfe? Komme ich zurück in die Welt von Anne Shirley aus Avonlea, die ich als junges Mädchen (wie wir alle in kommunistischen Polen) geliebt und auch später sie mir immer wieder in schweren Lebenskrisen zum Trost geholt habe? Oder bin ich angewidert von der Vorstellungen der älteren Frauen mit ihrer coquetten Lächeln als eine Elfe, was ich als Erniedrigung empfinde? Aber ich schiebe meine Zweifeln weg, was will ich? Das Bild ist fantastisch! Diese alte Frau, dieses Kleid, dieser üppige Schmuck, die Handschuhe! Dabei ist dieses Kleid senffarben, eine unglückliche Farbe, die aber in dieser Kombination…

And dann, drinne, im Anmacher des Interviews mit ihr finde ich einen Satz, der mich regelrecht umhaut: Das Aussehen, das gute Look, ist wichtig und verlängert Leben. Bella figura… Das ist sie zweifellos.

Das Aussehen verlängert das Leben. Was für eine Haltung! Dieser Satz, diese Meinung von Britt, bildet den einzigen Sinn dieses Beitrags, der Rest ist nur schöner Schmuck, türkisfarbene Handschuhe zum Senffarbenen Kleid.

Im Interview wird noch ein Foto von Britt Kanja veröffentlicht.

Ein Vogel auf dem Hut! Brrr! Ist er echt? Das Kleid gelb, auch eine Farbe, die en masse und in solcher Schrilligkeit ein Unglück sein kann, aber die Frau ist gemacht, wie selten eine. So viel Mut beim Kleiden haben die sehr junge Cosplayer in Japan, aber eine alte Frau fast nie. Mutig, mutig. Mutig und interessant. Aber tatsächlich coquett. Zu coquett für meine Bedürfnisse.

Jetzt, beim Recherchieren, finde ich, dass Britt Kanja schon immer eine Berliner Elfe genannt wurde. Sie war eine Partygröße des Berliner Nachtlebens und wichtigste Party-Elfe der Stadt, die exzessives Nachtleben mit Champagnerpartys und Tabledancer führte. Ein sozialer Schmetterling, eine Stil-Ikone, eine Legende Berlins. Also jeder weiss, nur ich nicht…

Britt Kanja ist eine der schillernderen Figuren dieses Lebens in Berlin, seitdem sie in den späten achtziger Jahren gemeinsam mit Bob Young die “Tanzstelle” an verschiedenen Orten in Berlin inszenierte, bis sich das Geschehen schließlich im 90 Grad in der Schöneberger Dennewitzstraße etablierte. Britt war nie Mitinhaberin. Eigentlich war das 90 Grad nur als Provisorium gedacht, für drei Monate. Doch dann entwickelte sich der neue Club so heftig, dass schon bald eine Institution daraus wurde. Bob Young hat dem 90 Grad längst den Rücken gekehrt. Vor knapp zwei Jahren haben die beiden Hamburger Nils Heiliger und Frank Schulze-Hagenest den Laden übernommen, lassen Ariane Sommer auf dem Tresen tanzen und Edel-Partys veranstalten. Britt Kanja ist bis heute dem Club treu geblieben und gibt dort allmonatlich die Gastgeberin für Freitags-Partys, die bei Clubgästen die Erinnerungen an das “alte” 90 Grad wach hält.

Schrieb im Tagespiegel Alexander Pajevic zum 50. Geburtstag der Schauspielerin (heute ist sie 67, ein Jahr jünger als ich…)

Sie lebt allein in einer vollgestellten Wohnung voller Putten und Buddhas in Charlottenburg; in ihrem Wohnzimmer mit Kanapee und Chaiselongue ist der Dielenboden gold lackiert. Auch das wohl ein eher ungewöhnliches Ambiente für eine fast Fünfzigjährige – aber auch ein Kennzeichen für ihren ungewöhnlicher Lebensweg.

Und so weiter… Man findet Massenweisse Informationen über sie im Internet…

Und noch etwas zum Ergänzen der Lebensphilosofie von Britt Kanja. Bei dem Rescherchieren finde ich noch eine Regel: Der Lebensstil ist bei dem Ältern wichtiger als Gene!

Wer hätte gedacht, dass schrille Vögel besser dran sein werden als die tüchtige Ameisen!


Komischerweise, wie es in (meinem) Leben oft so ist, finde ich gleich danach auf der Strasse ein Roman Die Begierde nach Wissen (1989) von Margaret Drabble, die wir alle kannten, weil wir alle ihr erstes Buch The Garrick Year (1964) gelesen haben. Und was schreibt die Drabble gerade in der zweiten Szene? Es ist 2. Januar 1987, ein Freitag, ein Feiertag auch. Susie Enderby hat gerade ihr neues Kleid angezogen, eigentlich eine Kombination, was auch immer dieses Wort in der zweiten Hälfte der Achzigern bedeutete:

Heute abend hatte Susie, um sich aufzuheitern, ihre senffarbene Kombination angezogen, aber das hatte sie nicht gerade fröhlicher gestimmt. Sie warf sich hin und wieder, um sich aufzumuntern, einen Blick in den geschickt ausgerichteten dreiteiligen Spiegel über den Kaminsims aus Marmorimitat. (…) Senf war ein schöner Farbton. Und dann dieses trockene, seidene, knisternde Material. Sie strich sich über den Ärmel. Bernstein würde gut zu Senf passen. Das künstliche Kaminfeuer glühte.

Es ist 40 Jahre später. Die Errungenschaften der Menschheit sind nicht mehr künstliche  Kaminsimse und Feuer, sonder künstliche Intelligenz. Und frau wird auf keinen Fall den Bernstein zu Senf tragen, sondern Türkis. Aber sicherlich Imitat, was jetzt Modeschmuck heißt.

PS nach vielen Monaten.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich Frau Kanja letztens in einem Bus in Schöneberg getroffen habe. Sie war wunderbar smaragd-grün und dunkelblau angezogen und ich wollte sie ansprechen, habe ich mich aber an ihrem Namen nicht erinnert! So ein Pech! Es gehört leider zum Altern…

Über Indien am Sonntag 6 (und Schluss)

Tanja Krüger & Johanna Rubinroth

Die Autorinnen sind schon längst zurück in Berlin. Ich glaube auch, dass ich das Wichtigste, was sie mir per WhatsApp zugesendet haben, in letzten Wochen veröffentlichte. Höchste Zeit in meinem Handy und im Computer alles Indische von Joasia und Tanja aufzuräumen und wegpacken. Und dann sehe ich, dass mit jeder Woche, als ich die Sonntagsbeiträge vorbereitet habe, etwas geblieben ist, etwas, manchmal weil es schon zu viel war, andersmal, weil das, was da war zum Nix passte oder ich es mir nicht erklären konnte, worum es den beiden Travellerinnen dabei ging. Und als ich gerade dabei war, es wegzuschaffen, befiel mich ein Gefühl des Verlusts. Ich dachte plötzlich, dass ich es bereuen werde, diesen bizarren und unzusammen hängenden Fotos nicht genug Beachtung geschenkt zu haben.

Die Fotos, die ich hier zeige hatten meistens keine Unterschrift. Ausser eins, das betitelt wurde: mit nummerierten wasserhähnen am bahnhof… Na bitte. Und was wundert? In Berlin ist jeder Baum in der Stadt nummeriert 🙂


Und bei der Gelegenheit ein Foto eines nummerierten Baums im Garten meines Wohnhauses in Berlin und eine im Netz gefundene Information des Hauptstädtischen Grünamts: An den Berliner Straßen stehen über 50 verschiedene Baumgattungen. Die fünf am häufigsten vorkommenden Baumgattungen sind Linde, Ahorn, Eiche, Platane und Kastanie. Sie machen ca. 75% des Straßenbaumbestandes aus. Na!

 

Frauenblick

Monika Wrzosek-Müller

Feiertage, Irving Penn Centennial, Der Jahrhundertfotograf

Ostern war und ist für mich eigentlich die Zeit der Ausflüge, der Unternehmungen, wenn es geht ins Freie und weg aus der Stadt. Doch wenn das Wetter nicht anders erlaubt auch in der Stadt; sich anschauen, was die Hauptstadt so anbietet. Es herrschte immer die Meinung, Berlin sei ein Hype, wenn es um Ausstellungen geht. Lange Zeit galt das auch für mich im Hinblick auf Berlin schon, doch seit circa zwei Jahren gab es keine so großen gelungenen Ausstellungen mehr, es wird viel renoviert und restauriert, gebaut und ausgebessert, dies und jenes ist vorübergehend geschlossen, noch nicht geöffnet, gerade in Planung… doch wir leben nur einmal, und alles was nach uns kommt, ist irgendwie für uns selbst irrelevant.

Desto mehr freute ich mich, als wir am Ostersonntag beim scheußlichsten Wetter aller Zeiten in die C/O Berlin gingen und uns eine wirklich gelungene Ausstellung ansahen. Der Name des Fotografen war schon ein Versprechen, doch die Zahl der Werke und ihre Gliederung übertraf meine Erwartungen. Sie wurde vom Metropolitan Museum of Art in Zusammenarbeit mit der Irving Penn Foundation verarbeitet; zugute kamen die Schenkungen von 180 Arbeiten oben genannter Stiftung an das Metropolitan Museum, so dass man in den Genuss von 240 Arbeiten des Fotografen kommt. Es sind Arbeiten aus verschiedensten Bereichen; das Einzige, was fehlt, sind Landschafts- und Architekturfotografien, Motive, die bei vielen anderen Fotografen als Hauptmotiv gelten. Penn hat sich eindeutig der lebendigen Dingen verschrieben: den Menschen. Wir erleben verschiedene Gattungen seiner Fotokunst – Akt-, Mode- und eben Porträtfotografie; das Gros der Arbeiten sind Porträts, die er auch neu definiert und oft die ganze Gestalt des Menschen zeigen. Seine Arbeiten sind immer auf das Wesentliche reduziert, zeigen berühmte Menschen eingezwängt in eine Ecke, oder sitzend auf einem Hocker, der nur mit einem grau-beigen Teppich bedeckt wurde. Übrigens ist auch der Teppich in der Ausstellung zu bewundern. Penn arbeitete seit seinen jungen Jahren als Coverfotograf für Vogue, er soll 166 Titelbilder für diese berühmte Modezeitschrift geliefert haben. Es gibt also in der Ausstellung wunderbare Fotos der Titelseiten mit den schicksten, elegantesten Frauen der Welt. Seine zweite Frau Lisa Fonssagrives-Penn wurde zum beliebtesten Objekt seiner Modefotografie; es sind Bilder, die exquisite Eleganz und eher kühle Weiblichkeit zur Perfektion bringen. Kein Wunder, dass ihn in den folgenden Jahren die Fotografen der jüngeren Generation wie Richard Avedon, Annie Leibowitz oder Helmut Newton versucht haben zu kopieren.

Penn selbst bleibt nicht nur bei der Modefotografie; er reist auch in ferne Länder, 1948 nach Peru, später in den sechziger Jahren nach Neuguinea und Marokko, überall fotografiert er Menschen in einfachen Studios ohne aufwändigen Hintergrund. Meistens mietet er das Atelier des dortigen Stadtfotografen und wartet auf dessen Kunden, die zum Fotografieren kommen. Interessant ist, dass er die Fotografien für die Zeitungen/Magazine farbig drucken lässt, doch für größere Formate und Ausstellungen zieht er die Bilder immer schwarz-weiß ab, auch alle Porträts sind schwarz-weiß, doch da spielen die Grautöne eine große Rolle. Seine Rolleiflex-Kamera war in der Ausstellung auch zu sehen. Sein Interesse an Menschen geht noch weiter und in der Serie The Small Trades (kleines Gewerbe) stellt er sie in ihrer Arbeitskleidung und mit den entsprechenden Requisiten dar. Es finden sich darunter: Bäcker und Kellner, Friseure und eine Ballonverkäuferin, Schornsteinfeger, Metzger etc… es gilt für ihn das Alltägliche ungeschönt mit der Kamera festzuhalten.

In all den Jahren hörte Penn nicht auf zu zeichnen und zu malen, auch wenn er in diesem Kunstzweig keine Erfolge feierte, half ihm die Beschäftigung damit bei seiner Arbeit als Fotograf. Zu seinen Lieblingsmalern gehörten Surrealisten, darunter Giorgio de Chirico, dessen menschenleere Landschaften ihn faszinierten. Die Liebe zur Kunst ist besonders in späteren Jahren sichtbar, als er sich den Stillleben widmet. Da stellt er alle Details sehr bewusst zusammen, man hat das Gefühl es sind Gemälde, die im Spiel des Schattens und Lichts den Betrachter ansprechen. Manche der Arbeiten erinnern mich an die Bilder meines Lieblingsmalers Giorgio Morandi, bei denen es um Nähe und Entfernung geht. Es sind Stillleben zusammengestellt aus alten, gefundenen Stücken von Röhren in verschiedenen Größen. Wunderschön sind seine Fotos von Mohnblühten.

Es gibt auch eine Serie von weiblichen Aktfotos, die mir vielleicht am wenigsten zusagen. Es fällt auf, dass es ihm nicht um die Schönheit dieser Körper geht, sondern um die Form. Auch das Verfahren, wie er die Abzüge produziert, ist eine mühsame Arbeit an der Perfektion. Man spürt überall, in jedem Bild, dass er mit seinem Blick den Gegenstand der Fotografie veredelt, aufwertet, einmalig macht. Es sind auf keinen Fall Schnappschüsse.

In allen Genres wird seine unheimliche Faszination an der Arbeit als Fotograf sichtbar.

Eine Ausstellung, die man nicht verpassen sollte. Ist auch bis 1. Juli in C/O zu sehen.

Barataria 61 czyli Jeść wiśnie z możnym panem

Hrabia Christian Ernest von Benzel Sternau

Deutscher Text gleich unter dem Bild

Tak jak obiecałam, dziś tekst jednej ze sztuk pana Hrabiego: Kozioł ofiarny czyli Niedobrze jest jeść wiśnie z możnym panem.

Tu wersja po polsku         Hier Original auf Deutsch

Ewa Maria Slaska

Jak to los dziwnie plecie… wybierając sztukę do tłumaczenia zupełnie na chybił trafił, trafiłam nie chybiając na historię, gdzie jeden z bohaterów to Hrabia, a w pierwszym rozdziale rozmawiający panowie (a tak, bo to sztuka, gdzie tylko panowie grają – jeden zresztą całkiem nieobecny) mówią o położonym nad Wisłą Królestwie Sarmacji i jego pseudokrólu. Nie zajęłoby mnie to specjalnie, wszyscy wiemy, że sztuki teatralne rozgrywają się … “gdzieś” (chętnie na wyspach Baratariach), a już szczególnie interesujące jest to “gdzieś” w szekspirowskiej Opowieści zimowej (już… gdzieś o tym pisałam), która dzieje się w Czechach, a dopływa się tam statkiem. Myślałabym więc, że to “gdzieś” w sztuce Niedobrze jest jeść wiśnie z możnym panem, to właśnie taka Sarmacja gdzieś (ależ to wyraz, to “gdzieś” – jak go tu powtórzyłam kilka razy, to aż mnie zamurowało z wrażenia – przecież to nie może być naprawdę to “gdzieś”!)

Tym niemniej w scenie gdzie pojawia się Sarmacja, w rozmowie Sekretarza z Opatem, gdy już jezuicki księżulo z Anglii drogo sprzedał sekretarzowi Ministra Imperium Niemieckiego zgodę na wsparcie kandydatury… dobrze, o tym później, bo się tu zaplączemy. Na razie wystarczy, jeśli powiem, że na końcu pertraktacji Sekretarz, zresztą Czech w służbie cesarskiej, pozwala sobie na boku na maleńką kąśliwą uwagę, że teraz zapłaci szczwanemu angielskiemu jezuicie, ale on i tak na szubienicy skończy, zwłaszcza, że już go nazwisko do tego predestynuje, nazywa się wszak Strikland.

Wiadomo jak to jest. Jeśli ktoś w sztuce nazywa się Stryczkowski i mają go obwiesić, toć go przecież i obwieszą. A tu nie! Opat obiecuje skuteczne poparcie, zabiera pieniądze i znika ze sztuki na zawsze. Czyli ten jakiś Stryczkowicz wcale się na darmo alibo po nic tak nazywa. A to w porządnej sztuce nie-mo-żli-we! Niemożliwe i już. W powieści może być inaczej, w wierszu też, to jasne, tam się mogą ukazać jakieś mgły, bo to naoczny wyraz ma być stanu ducha podmiotu lirycznego. Bogdaj tam literatura. Ale w sztuce teatralnej każda rzecz, każde słowo musi być po coś! To ta dubeltówka – musi wystrzelić! Dlaczego zatem Strikland?

Nie byłabym sobą, gdybym nie dotarła do sedna rzeczy. Strikland to William Strickland, angielski duchowny, bardzo zręczny dyplomata, który był jednym z głównych architektów strategii przetrwania jezuitów w latach oficjalnej kasacji zakonu, zadysponowanej przez papieża Klemensa XIV i trwającej od roku 1773 do 1814.

Gdy to znalazłam, wiedziałam już, że pozbawione “c” nazwisko Opata to wskazówka autora do tych, którzy czytając lub wystawiając sztukę, będą ją chcieli osadzić w konkretnych realiach. A wtedy się okaże, że pod każdą z postaci sztuki – Opata, Sekretarza, Wielkiego Kanclerza czy Księcia – da się podstawić konkretne osoby, a lekka sztuczka dworska okaże się uszczypliwą satyrą na współczesną politykę.
Przy tej okazji od razu powiem, że sztuka wcale nie jest błaha, jest dobrze napisana, autor nie mówi człowiekowi wszystkiego, czyli, jak to dawniej określaliśmy – daje do myślenia. Naprawdę, dobrze wam radzę – przeczytajcie ją!

Przyznam też, że dawno żadne tłumaczenie nie sprawiło mi takiej przyjemności, jak obcowanie ze sposobem myślenia i pisania pana hrabiego Benzel-Sternau. I od czasu jak je skończyłam, chodzę sobie po świecie i myślę, że chciałabym przetłumaczyć wszystkie te sztuki (40!), a potem je rozszyfrować, opracować i wydać. Również po niemiecku, bo przecież NIKT ich już tu nie zna! Oczywiście wiem, to zadanie ponad moje siły, nie jestem przecież ani historyczką, ani literaturoznawczynią, i na niczym się nie znam. A w ogóle, kogo to interesuje i kto by mnie tu mógł wesprzeć, i czy jakieś wydawnictwo…

Czysta baratarystyka!, mówię Wam.

Na razie wróćmy jednak do Stricklanda. Wcale niełatwo go było znaleźć, ciocia Wikipedia zawiodła tu na całej linii, no ale wujek Google, jak zawsze, w końcu dogrzebał się do informacji. Znalazł je w jakichś wewnętrznych pisemkach zakonnych w Anglii, jedną na stronie, która natychmiast zawiesza działanie całego komputera! Wydaje mi się, że to nie z jezuickiej złośliwości (choć ta była znana i wysoko ceniona), lecz przez ten obrazek, niepoprawnie umieszczony na stronie przez ojca redaktora (tu jest poprawnie).

William Strickland (1731-1819), obraz namalowany przez George’a Romney’a

Już same te dwa portrety otwierają wiele tropów, którymi, o nie!, wcale nie pójdę. (Na przykład popiersie mężczyzny z dużym nosem, widoczne na obu obrazach na biurku Stricklanda. Czy to Ignacy Loyola?

Giacomo del Conte namalował ten obraz w dniu śmierci
założyciela zakonu, 31 lipca 1556 roku.)

Wracamy, wracamy do naszych baranów! Jest druga połowa XVIII wieku (w III scenie sztuki zostanie to tak właśnie zapisane). Papież Klemens XIV zawiesił działanie potężnego zakonu jezuitów, wydając w tym celu stosowną bullę, Dominus ac Redemptor.

Bulla została wydana w lipcu 1773 roku i zastosowana z wielkim zapałem we Francji, Hiszpanii i Portugalii, które miały swoje powody, żeby nienawidzić zakonu (Francja z uwagi… o nie! nie myślcie sobie, wcale się tym nie będę zajmowała! Ale jak by co, obejrzyjcie film Misja lub przeczytajcie powieść Suego Żyd Wieczny Tułacz). To co się działo we we Francji, jako żywo przypomina, że już kilkaset lat wcześniej w tym kraju zlikwidowano pewien potężny zakon, a że tym razem nie zapłonęły stosy, to tylko dlatego… (no nie, nie skusicie mnie… do baranów!)

Rok 1773. Dla Polski trudny czas, bo oto zaledwie przed półtora rokiem rozegrał się pierwszy rozbiór Polski. Dwa kraje, które tego dokonały, protestanckie Prusy i prawosławna Rosja, ignorują papiestwo i nie widzą (póki co) powodu, żeby stosować się do papieskich rozporządzeń. Z drugiej strony oba wiedzą, że zagarnęły właśnie wielkie kęsy Polski, kraju katolików i coś z tym fantem trzeba będzie zrobić. Co? Wzmocnić zakon jezuitów, przyciągnąć ich z Francji, Hiszpanii, Portugalii… Pozwolić im tu działać i rosnąć w siłę.

Również Anglia, od czasu rozwodu Henryka VIII z Katarzyną, niezależna od papistów, wspiera jezuitów i staje się centrum zarządzania zakonem. Stąd Strickland, wychowanek jezuickiej akademii w Liege, po powrocie do Anglii będzie kierował zabiegami zakonu, o utworzenie niezależnej prowincji w Rosji, co mu się uda, ale to już zupełnie inna historia.

W sztuce jednak nie ma mowy o tym, że we Francji rewolucja, wręcz przeciwnie złowrogi przybysz z Francji, zwany tu Książę lub Le Duc, został przysłany jako dyplomata przez Kardynała-Ministra. A więc rzecz rozgrywa się przed wybuchem rewolucji.

Co pozwala ustalić, że akcja sztuki toczy się pomiędzy rokiem 1773 a 1789.  Z rozmowy Stricklanda z Sekretarzem wynika, że w Sarmacji właśnie zapaść muszą jakieś decyzje. Jakie? Nieważne.  Instrument do zarządzania Sarmacją znajduje się w rękach Wielkiego kanclerza. Król się nie liczy. Taki z niego pseudokróla pseudorepubliki, komentuje złośliwie Sekretarz, zakłócający spokój chłopski tyran. “Chłopski tyran”, to nie “z chłopa król”, tylko ten, co chłopów uciska. To już wtedy, gdy hrabia Sternau pisze swoją sztukę, zdumiewający Europę fakt, że w Polsce chłopi wciąż są niewolnikami swoich panów (i będzie tak jeszcze dobre pół wieku, dopóki Rosja i Prusy nie zniosą pańszczyzny, ale tego hrabia nie może wiedzieć).

Oczywiście chodzi tu o Króla Stanisława Augusta Poniatowskiego, który przy wsparciu carycy Katarzyny został osadzony na tronie polskim w roku 1764, po to, by nie utrudniał rozbiorów. I tak sobie rządził aż do ostatecznego końca Polski, bo abdykował po ostatnim rozbiorze w roku 1795 i… (o nie, nic z tych rzeczy, nie będę się tu zajmowała pobytem króla-exula w Skt. Petersburgu, ani tym, że  jego ukochaną lekturą był wtedy Upadek cesarstwa rzymskiego Gibbona, tak jakby poniewczasie chciał się czegoś nauczyć od historii, nauczycielki…) Póki co jest jeszcze królem Polski, jak pisze Sternau, “słabeuszem i katolikiem, który może być sobie katolikiem z łaski Wielkiej Kobiety”.

Dokonajmy krótkiej analizy sytuacji politycznej. W Prusach albo rządzi jeszcze Fryderyk Wielki (1712 – 1786), albo już jego bratanek i następca, Friedrich Wilhelm II (17441797); wielki Fryderyk zmajstrował I rozbiór Polski, drugi był odpowiedzialny za dwa następne.
W Rosji przez cały czas rządzi caryca Katarzyna (1729 – 1796), która umarła jak już dokonała ostatecznego rozbioru Polski.
W Austrii sytuacja jest bardziej skomplikowana. Zasadniczo cesarzem jest Józef II Habsburg (1741-1790), s
yn Marii Teresy, która zresztą jako regentka nadal ma wiele do powiedzenia. A sytuacja jest skomplikowana, bo Józef jest jednocześnie ostatnim cesarzem Świętego Cesarstwa Rzymskiego Narodu Niemieckiego (i tu oczywiście można by dalej i dalej, o wojnach Prus o dominację, o wojnie siedmioletniej, o wojnach śląskich…). Doradcą cesarza i matki regentki jest nasz Wielki Kanclerz i to on steruje politykę Prus i Austrii w kierunku rozbiorów Polski.
W Anglii, skąd przybywa Strickland, rządzi aktualnie Georg III (1738-1820) – od 25 października 1760 roku ostatni król Wielkiej Brytanii i Irlandii, a pierwszy (od 1801 roku) król Zjednoczonego Królestwa Wielkiej Brytanii i Irlandii, ostatni elektor Rzeszy i książę oraz pierwszy król Hanoweru.
W przedrewolucyjnej Francji rządzi jeszcze Ludwik XV (do roku 1774), zięć króla Polski, Stanisława Leszczyńskiego, mąż jego córki Marii, ale może już Ludwik XVI (1754-1793) król od roku 1774 do 1791, choć po prawdzie już w roku 1789 rewolucja pozbawiła go wszelkiej władzy. Jego żoną była Maria Antonina, córka cesarzowej Austrii Marii Teresy.

I wszyscy w domu!

Wielokrotnie wspominany w sztuce Kardynał-Minister Francji to zapewne kardynał de Rohan, ten zaplątany po uszy w słynną aferę naszyjnikową, która rozegrała się w roku 1784/1785. Ponieważ w sztuce nie ma mowy o aferze, być może zawężamy tym samym jej możliwe ramy czasowe do okresu 1773-1784.

Pozostaje nam jeszcze papież, bo to on ma przyznać ów ze wszechmiar pożądany kardynalski kapelusz. Nie jest to już chyba Klemens XIV, tylko raczej Pius VI (1775 – 1799), jezuita. Jego następca Pius VII przywróci zakonowi jezuitów wszystkie prawa. Pius VI tego nie uczyni, ale sprzyja jezuitom i najwyraźniej mają oni u niego wielki mir.

To zresztą sprawy (przynajmniej pozornie) marginalne. Głównym tematem sztuki są bowiem negocjacje o kardynalski kapelusz. Stąd przypuszczenie, że nie określone bliżej niemieckie imperium, które macza łapy w sprawach polskich, to trzecia potęga rozbiorowa – katolicka Austria, a projektantem tego handlu ewidentnie pro domo sua  jest właśnie Wielki Kanclerz: Wenzel Anton Graf Kaunitz-Rietberg (1711 – 1794), ambitny i wpływowy polityk austriacki. Zgodnie z enuncjacjami autora Minister osiągnął w życiu właściwie wszystko, ale młodszy syn, oddany do stanu duchownego, przysparza mu zmartwień, wdał się w nieczyste sprawki, w co go wciągnął przysłany z Paryża dyplomata, francuski książę, okultysta i satanista. Wielki Kanclerz musi jak najszybciej zaprowadzić porządek. Odsyła syna na wygnanie do klasztoru i poprzez wciągnięcie do gry kardynała Rohana zamierza przeinterpretować satanistyczne zabawy syna i Francuza z potępionego czarnoksięstwa w młodzieńcze wybryki. Ma powstać nowa MaBeNa – Machina Bezpieczeństwa Narracyjnego. Francuski Książę i syn Kanonik to nie skazani na anatemę wyznawcy Belzebuba, nie, to nie Politycy Wyklęci. To tylko dzieci się bawią.

Uratowany od banicji syn uda się z klasztoru prosto do Rzymu po ów kupiony od Stricklanda kapelusz kardynalski.

Wszystko pięknie. Kanclerz Kaunitz miał dzieci aż siedmioro, ale wygląda na to, że żaden z synów nie był kardynałem albo choćby duchownym.


No nic, na razie więcej faktów nie wyduszę z tego jednego krótkiego zdanka w sztuce, które, złapane mocno w garść, okazało się drogą do zagmatwanej historii Polski i Europy pod koniec XVIII wieku. A wszak jedno zdanko Sekretarza to tylko było. Do kasy więc (do siebie). Stryczek go nie minie, jako ostatnie wyniesienie – w końcu nazywa się Strickland!

Na zakończenie dodam, że hrabia Sternau zatytułował naszą sztukę Niedobrze jest jeść wiśnie z możnym panem i wcale a wcale wam nie wyjaśnię, że w tym przysłowiu chodzi o to, że możny pan wypluje wam pestki w gębę. Przeczytajcie, to sami zobaczycie (i same!)

Über Indien am Sonntag 5

Tanja Krüger & Johanna Rubinroth

Unsere Autorinnen sind immer noch in Indien, diesmal unter anderen da, wo alles motorisierte verboten ist! Wegen der Luft aber auch der Wunsch der Gewerkschaft der Handkarren Wallaa. Matheran. Es ist ein Luftkurort, wo es zwar von den Touristen wimmelt, die sind jedoch alle Einheimischen, solche also, die für Touristen nich als Touristen gelten. Pferde sind erlaubt. In Matheran leben 500 Pferde.

 

Man reitet von einem View-Point zu anderen.

 

Im Wald verfallene Bauten. In der Stadt viel Obst. Targola, Amarut…

Man kommt an mit dem kleinen Zug, später aber wird jeder mit dem Handwagen gefahren, oder auf dem Pferd reiten, manchmal aber auch… ja!… wird man getragen.

Die Autorinnen haben nicht erklärt, was es ist. Plastikbeutel mit Getränke?


Nächste Station Mumbay. Es geht zurück nach Hause.

 

Auf Wiedersehen.