Der glücklichste Tag

DER GLÜCKLICHSTE TAG

Drehbuch eines Kurzspielfilmes

Renata Borowczak-Nasseri

1.  AUSSEN. HINTERHOF EINES ZWEIFAMILIENHAUSES.  TAG

1. Mai, 1986. BURG. Sachsen-Anhalt

Monika (6), blondes, welliges Haar, saubere, weiße Bluse, dunkelblauer Rock, weiße Kniestrümpfe, rote Sandalen, um den Hals ein rotes Pionier-Tuch, sitzt auf einer Bank im Hof, neben ihr ein kleines Kätzchen mit zitternden Beinchen. Monika streichelt das Kätzchen und flüstert in sein Ohr.

MONIKA

Ich krieg heute ein Eis und Zuckerwatte, weißt du? Mama hat gesagt: ich darf dich nicht auf den Schoss  nehmen, sonst machst du mir die Bluse dreckig!

Plötzlich, durch ein  angelehntes Fenster des heruntergekommenen, winzigen Einfamilienhauses, hört man einen Streit. Monika setzt die Katze vorsichtig neben der Bank ab, ihre Gesichtszüge sind plötzlich angespannt. Sie geht zum Fenster, legt die Hände auf das Fensterbrett, zieht sich hoch, versucht durch das Fenster ins Innere des Zimmers zu schauen. Monika hört einen kurzen Aufschrei, hört jemandem weinen. Sie zieht sich mit aller Kraft hoch:

***

Monikas MUTTER (28), sehr hübsch und schwarzhaarig, in einer rosafarbenen Bluse und weißem Rock, steht in der Ecke des Zimmers, eine Hand auf der Wange, Augen und Gesicht vom Weinen nass und gerötet. Auf dem Tisch eine Wodka-Flasche, zwei leere Gläser. Monikas VATER (30),  in einem schmutzigen Unterhemd, sitzt am Tisch. Zwischen Mutter und Vater steht HERMANN (32) in Milizuniform, versucht zu schlichten. Der Vater trinkt ein Glas Wodka auf Ex.

VATER

(provozierend)

Ist mein Geld, das ich hier vertrinke! Was dagegen?! He!?

Der Vater gießt Wodka in Hermanns Glas.

VATER

Trink! Sind wir Kumpels, oder was?

Hermann zögert kurz, dann kippt er den Alkohol herunter. Die Mutter schaut den Vater herausfordernd an.

MUTTER

Du hättest nie heiraten sollen, nie ´ne  Familie haben! Du hast es versprochen!

Die Mutter stürzt nach vorne, greift zur Wodkaflasche, der Vater stellt sich ihr in den Weg, sie ringen miteinander, Hermann greift ein.

Monikas Augen weiten sich vor Entsetzen, sie atmet unruhig, die Finger rutschen vom Fensterbrett ab. Monika stürzt auf den trockenen Sandboden im Hof. Sofort steht sie auf und klopft den Sand vom Rock ab. Plötzlich greift jemand ihre Hand. Monika richtet sich auf, schaut hoch – es ist die Mutter, ihr Gesicht ist immer noch verweint, die Lippen zusammengepresst. Die Mutter zieht Monika hinter sich her, zum Gartentor, auf die Straße.

2. AUSSEN. 1. MAI FEST. MARKTPLATZ IN. TAG

Stände mit Zuckerwatte, Bier und Eis. Jugendliche in weißen Hemden, Pionieruniformen und roten Halstüchern spazieren, stehen Schlange, manche halten rote, manche DDR-Fahnen, rote Papiernelken, rote Luftballons in den Händen. Dazwischen ältere, festlich gekleidete Leute,  ein paar russische Soldaten, manche sichtbar angetrunken.

Hinter den Bäumen auf einer Anhöhe sieht man die Burg, von dort her hört man Marsch-Musik herüberklingen. Monika und ihre Mutter stehen vor einem Eisstand. Die Mutter ist in Gedanken versunken, das Gesicht traurig, sie hält Monikas Hand. Plötzlich wird sie von einem der russischen Soldaten geschubst. Der SOLDAT (20) betrachtet die Mutter von Kopf bis Fuß, ihre weibliche Figur, die langen, schwarzen, glänzenden Haare.

SOLDAT
(russisch)

Kakaja krasavica, ja bym tak s taboj, uh!
(Was für ne Puppe, ich würde mit dir, uh!)

Monika schaut den Soldaten neugierig an. Er trägt einen Bürstenschnitt, Soldatenstiefel, eine grüne Uniform, das Hemd ist auf der Brust aufgeknöpft. Er ist groß und kräftig gebaut. Der Soldat stellt sich neben die Mutter, zwei andere russische SOLDATEN lachen auf,  der Soldat lacht laut mit. Die Mutter hält krampfhaft Monikas Hand, zieht sie mit sich, sie entfernen sich schnell von dem Eisstand.

SOLDAT
(russisch)

Kakaja delikatnaja, poszla ty, poszutit nie moschna!
(Was für eine Mimose, geh doch, man kann nicht mal einen Witz machen!)

MONIKA
(kann kaum mit der Mutter Schritt halten)

Mutti, und mein Eis? Du hast es doch versprochen! Ich will mein Eis!

Die Mutter stellt sich in die Schlange vor dem Zuckerwattestand.

MUTTER

Willst du nicht eine Zuckerwatte? Die ist schön süß.

Monika klatscht in die Hände und springt vor Freude in die Luft. Plötzlich wird sie ernst.

MONIKA
(resolut)

Gut, dass Vater doch nicht mitgekommen ist.
Er hätte eh alles versoffen.

3. AUSSEN. AN DEM FLUSS. NACHMITTAG

Monikas Finger sind klebrig von der Zuckerwatte. Die Mutter steht am Fluss, beugt sich vor, nimmt zwei Hände voll Wasser und wäscht Monikas Hände.

Ein junges, verliebtes Paar geht Händchen haltend an ihnen vorbei, verschwindet in dem nahegelegenen Wäldchen.

Die Mutter nimmt Monikas Hand, geht in Richtung eines Waldpfades. Monika schlurft ihr hinterher. Einer ihrer weißen, vom Staub schmutzigen Kniestrümpfe ist heruntergerutscht.

MONIKA

Mama, meine Beine tun weh. Ist Vater schon… Dürfen wir schon nach Hause?

MUTTER
(leise, mehr zu sich selbst als zu Monika)

Ja, ich glaube, ich  hoffe… wir können.

MONIKA

Und singst du mir das Soldatenlied?

MUTTER

Das ist doch für Jungs, Moni, nicht schon wieder!

MONIKA

Bitte, Mama, bitte!

MUTTER
(singt)

Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee,

MONIKA
(singt mit)

Ich fahre einen Panzer ratata, ratata. Ich fahre einen Panzer ratatata
Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee, ich steige in ein Flugzeug…

Monika und die Mutter verschwinden hinter der Kurve.

4. AUSSEN. WALDPFAD, IN DER NÄHE DER LANDSTRASSE. ABENDDÄMMERUNG

Monika und die Mutter gehen den steilen Weg hinauf. Aus einiger Entfernung hört man Geräusche von fahrenden Autos.

MONIKA

Mama, ich kann nicht mehr.

MUTTER

Noch ein paar Schritte, du bist doch kein Baby mehr, ich trag dich bestimmt nicht Hucke Pack!

Plötzlich das Geräusch eines auf den Boden geschmissenen Fahrrades. Monikas Hand wird aus der Hand ihrer Mutter gerissen. Alles passiert sehr schnell.

In Großaufnahme Monikas verdutztes, erschrockenes Gesicht:

***

Das Hinterrad des Fahrrades dreht sich schnell, rattert. Ein kräftiger Rücken, umspannt von einem grünen Soldatenhemd, Bürstenschnitt. Die Mutter liegt rücklings auf dem Boden. Der entblößte, weiße Oberschenkel der Mutter. Der von Anstrengung gerötete, fleischige Nacken des Soldaten. Das entsetzte Gesicht der Mutter. Aus der aufgeplatzten Lippe der Mutter rinnt Blut. Die Hand des Soldaten zerrt den weißen Rock hoch. Ein Strumpfhaltergürtel kommt zum Vorschein. Der Mund der Mutter vom Schrei verzerrt. Die Hand des Soldaten presst sich auf ihren Mund, ihr Schrei verstummt.

Monika steht daneben, wie versteinert,  die Augen weit aufgerissen.

MONIKA

Mutti! Mutti!

Plötzlich stürzt  sich Monika auf den Soldaten, sie schlägt mit ihren kleinen Fäustchen auf seinen Rücken und auf seinen Kopf ein. Der Soldat verscheucht sie wie eine lästige Fliege. Monika erblickt sein Gesicht und erkennt ihn. Es ist der Soldat, den sie auf dem Markt gesehen haben. Der Soldat versucht die Mutter auf den Mund zu küssen, die Mutter tritt um sich, ringt mit ihm. Monika rennt in Panik um das auf dem sandigen Boden liegende Paar herum.

MONIKA

Mutti! Mutti!

Plötzlich hört Monika das Motorengeräusch eines auf der Landstraße fahrenden Autos, sie lauscht, schießt hoch, läuft in Richtung Landstraße.

Die kleinen Füße in den roten Sandalen und den weißen, staubigen Kniestrümpfen wirbeln Staub auf. Monika atmet schwer, läuft aber weiter. Sie läuft den Weg hoch in Richtung Landstraße. Man hört wieder den Motor und das Fahrgeräusch eines auf der asphaltierten Landstraße fahrenden Autos. Monika stolpert, stürzt auf die Knie, steht sofort wieder auf, läuft weiter, läuft schneller, läuft, läuft…

5. AUSSEN. AM STRASSENRAND. LANDSTRASSE. ABEND

Monika kommt auf der Landstraße angelaufen. Sie schaut nach links, nach rechts: die Straße ist leer. An der Landstraße entlang führen Gleise, ein Zug nähert sich, Monika springt hoch, winkt hektisch. Monika sieht im Fenster des Zuges eine Frau, ihre Blicke treffen sich, die Frau winkt zurück, lächelt, der Zug rauscht vorbei, verschwindet. Monika lässt die Arme sinken. Plötzlich hört sie das Geräusch eines Automotors, ein Wartburg kommt um die Kurve gefahren. Monika winkt hastig, aufgeregt.

MONIKA
(schreit)

Meine Mutti, meine Mutti!

Der Wartburg, mit einer vierköpfigen Familie an Bord, fährt vorbei ohne anzuhalten, verschwindet hinter der Kurve. Monika schaut prüfend in Richtung des Waldpfades, von hier aus kann sie die Mutter nicht sehen. Sie schaut wieder auf die Landstraße. Am Straßenrand fährt ein MANN (55) auf einem Fahrrad. Monika läuft auf die Straße, fast vor das Fahrrad.

MONIKA
(schreit aufgelöst)

Meine Mutti, meine Mutti, da ist ein Mann, da ist ein Mann, da!

Der Mann hält an. Monika zeigt Richtung Pfad.

MANN

Was ist los?! Was ist los meine Kleine?

MONIKA

Meine Mutti, da, auf dem Boden. Sie ist da! Und ein Mann! Er tut ihr weh!

Monika rennt los, zu dem Pfad. Nach ein paar Schritten hält sie inne, dreht sich zu dem Mann um. Der Mann folgt ihr, das Rad schiebend. Monika beruhigt sich, läuft weiter, der Mann steigt auf das Fahrrad, überholt Monika. Schnell fährt er den Pfad hinunter.

6. AUSSEN. PFAD. ABEND

Monika läuft auf die Mutter zu. Der Mann mit dem Fahrrad steht neben der Mutter. Die Mutter verschämt, die Lippe aufgeplatzt, das Gesicht blutverschmiert, schüttelt den Staub und das Gras vom Rock ab. Der Soldat ist verschwunden. Monika schmiegt sich mit dem ganzen Körper an die Mutter. Die Mutter umarmt Monika, greift  ihre Hand, streichelt ihr zärtlich das Haar, küsst sie auf beide Wangen.

MANN

Alles in Ordnung? Hat er Ihnen was angetan?

Die Mutter schüttelt heftig den Kopf, verneint.

MANN

Ich begleite sie bis zur Landstraße,
man muss die Miliz verständigen… eine Anzeige erstatten, oder so…

Die Mutter schüttelt heftig den Kopf. Die Mutter, Monika auf dem Arm, geht  den Pfad hinauf. Der Mann, den Kopf gesenkt, schiebt sein Fahrrad, läuft nebenher. Sie schweigen.

7. AUSSEN. STRASSE. ABEND

Der Mann steigt auf das Fahrrad, entfernt sich. Die Mutter schaut hinter ihm her, setzt Monika vorsichtig auf dem Gehweg ab.

DIE MUTTER

Monika, jetzt kannst du selber laufen…
komm her, ganz nah zu mir, verdeck mich ein bisschen,
damit man den schmutzigen Rock nicht so sieht.

Bluse und Rock der Mutter haben Grasflecken und sind staubig.

MUTTER
(leise zu Monika)

Komm dichter `ran, dichter `ran.

Monika gehorcht schweigend, versucht so dicht wie möglich an der Seite ihrer Mutter zu gehen.

MUTTER
(flüstert vor sich hin)

Die Nachbarn, die Nachbarn… wenn sie das sehen…

8. AUSSEN. HOF DES EINFAMILIENHAUSES. ABEND

Monika und die Mutter sitzen dicht nebeneinander auf der Holzbank im Hof. Die Mutter bewegungslos, leicht nach vorn gebeugt, mit stumpfem Gesichtsausdruck.

Der Vater, zerzaustes Haar, das Gesicht von Alkohol und Schlaf gerötet, läuft vor der Bank auf und ab, wie ein Tiger im Käfig. Plötzlich bleibt er stehen, beugt sich zur Mutter herunter.

VATER
(zu der Mutter)

Sagst du`s mir endlich, oder nicht?!

Monika schmiegt verschreckt die Wange an den Arm der Mutter, lugt ängstlich zum Vater hoch. Der Vater greift Monikas Arme, zieht sie an sich heran, schaut ihr prüfend in die Augen.

VATER
(gespielt zärtlich)

Monika, sag dem Papi, was ist mit Mutti passiert?…

(plötzlich wird seine Stimme ganz scharf)

Na los!

(er schüttelt Monika kräftig)

Rede endlich!

Monika schüttelt den Kopf, schweigt beharrlich, dreht den Kopf zur Seite. Die Mutter starrt apathisch ihre Hände an, die auf ihrem Schoss liegen. Der Vater hebt die Hand, wie zu einem Schlag. Monika folgt dieser Handbewegung mit erschrockenem Blick.

VATER
(schreit die Mutter an)

Wer hat das getan?! Wo?!

MONIKA
(hastig)

Er hatte ein Fahrrad, so ein Mann! Ein Soldat!
Und… er hat Mutti auf den Boden geschmissen.

Monika spielt die Situation nach, der Vater packt sie wieder an den Armen, schüttelt sie leicht.

VATER

Wo? Monika, wo ist das passiert, mein gutes Mädchen, wo war das?

MONIKA

Am Fluss, im Wald.

Die Mutter schluchzt leise.

MUTTER

Er hat mir nichts getan… wegen dem Strumpfhaltergürtel… er kam nicht ran. Frag den Schmidtke, der hinter der Kaserne wohnt. Monika hat ihn geholt… dann ist der abgehauen. Frag ihn, wenn du mir nicht glaubst…

VATER
(zu Monika)

Moni, war das ein Soldat?

MONIKA

Ja, ohne Haare und er hatte so ein Hemd und eine Uniform. Wie die in der Kaserne… So Stiefel…

Der Vater steht eine Weile unbeweglich da, die Hände auf Monikas Armen. Plötzlich schaut er sich um, sucht den Hof ab: er sieht den Baum, das Fass mit dem Regenwasser unter der Rinne, die Schaukel. Sein Blick fällt auf ein an die Hauswand angelehntes altes Fahrrad.

Der Vater geht energisch auf das Fass zu, taucht seinen blonden, lockigen Kopf in das Regenwasser, taucht auf, schüttelt sich, wie ein nasser Hund. Das Wasser rinnt seinen Hals herunter, auf das Unterhemd.  Der Vater schnappt sich das Fahrrad, springt auf, verschwindet hinter dem Tor. Das schwere Tor fällt krachend ins Schloss.

9. AUSSEN. HOF DES EINFAMILIENHAUSES. ABEND

Es ist dunkel geworden. Die Holzbank nur von einer Lampe vor der Haustür beleuchtet. Die Mutter sitzt immer noch bewegungslos da, den Kopf gesenkt, die Hände auf dem Schoss, Monika eng an sie geschmiegt, die Augenlieder fallen ihr zu.

MONIKA
(flüstert)

Mutti, gehen wir ins Haus, mir ist kalt.

Die Mutter reagiert nicht, starrt ihre Hände an, glättet mit einer nervösen Geste ihren Rock.

Plötzlich das Geräusch des auffliegenden Tores. Der Vater kommt mit dem Fahrrad angefahren. Die Mutter zuckt zusammen. Der Vater schmeißt das Fahrrad auf den Boden, in der Hand hält er ein Bündel. Der Vater wirft das Bündel auf den Boden,  der Mutter vor die Füße, setzt sich neben die Mutter auf die Bank, nimmt sie in die Arme.

VATER

Dieses Schwein greift keine Frau mehr an. Ich hab` ihm alle Zähne ausgeschlagen, mit ‘m Fußtritt!

Die Mutter schmiegt sich an den Vater, weint. Der Vater drückt sie an seine Brust, streichelt ihr Haar. Monika rutscht von der Bank, hockt sich neben das Bündel. Es ist das grüne Soldatenhemd, befleckt mit einer braunen Flüssigkeit. Monika greift das Hemd mit zwei Fingern, aus dem Hemd fallen blutige Zähne. Monika zuckt entsetzt zusammen, zieht die Hand zurück, setzt sich schnell zu der Mutter auf die Bank, drückt sich an ihren Rücken. Alle drei: Monika, die Mutter und der Vater verharren eine Weile in der zärtlichen Umarmung.

10. INNEN. MILIZWAGEN. VOR DEM HAUS. NACHT

Monika sitzt auf dem Schoss eines MILIZBEAMTEN (26), lacht. Ihre Hände halten das Lenkrad, sie spielt Autofahren.

MILIZBEAMTER

Und jetzt sanft in die Kurve. Los! Brrr und wir düsen!

Monika lacht vergnügt. Der Milizbeamte schaltet das Fernlicht an, die Straße wird hell.

MILIZBEAMTER

Und jetzt gib Gas und wir fliegen!!!

Der Vater sitzt auf dem Rücksitz. Neben ihm Hermann, der Milizbeamte, mit dem er vor paar Stunden Wodka getrunken hat. Hermann hält einen Notizblock in der Hand, klopft mit einem Stift darauf.

HERMANN

Die Russen sind total sauer.

Hermann nimmt das blutbefleckte Soldatenhemd in die Hand.

HERMANN
Das ist Körperverletzung mit bleibenden Schäden! Jetzt sag mir, ganz ernsthaft, was verdammte Scheiße,  hast du noch mit ihm gemacht?

MILIZBEAMTER

Schrei nicht so rum vor dem Kind!

Monika scheint es nicht zu hören, ihre ganze Aufmerksamkeit schenkt sie den Knöpfen auf dem Armaturenbrett des Milizwagens.

HERMANN
(zum Vater)

Spuck` s endlich aus!

Der Vater zuckt mit den Schultern, aus dem Augenwinkel schaut er zum Hemd.

VATER
(leise)

Ich habe ihn am Fluss erwischt. Ich hatte so eine Stinkwut. Nach dem er sie…. Der saß da, ganz ruhig, hat Bier getrunken, der Arsch! Ich bin auf ihn los, damit hat er nicht gerechnet, so ein Bulle, so ein Schwergewicht, um die 100 Kilo…

MONIKA
(ohne das Spiel zu unterbrechen)

Und mein Papa hat ihm alle Zähne ausgeschlagen, mit EINEM Fußtritt!

HERMANN
(zum Vater)

Stimmt das?

VATER

Meine Fresse, ich glaub, alle sind raus, der braucht ne neue Kauleiste!

MILIZBEAMTER

Wenn er mit meiner Uschi so… gut hast du das gemacht! Keine Frage! Ich hätte es nicht besser machen können!

HERMANN
(zu dem Milizbeamten)

Halt den Mund!

VATER

Die Zähne waren in dem Hemd, ich weiß nicht, wo die hin sind, hab ich irgendwie verloren. Vielleicht im Hof…

HERMANN

Scheiß auf die Zähne, jetzt im Dunkeln werden wir sie bestimmt nicht suchen.

MILIZBEAMTER

Wohl kaum!

HERMANN

Da hast du dir schön was eingebrockt.  Mann o Mann, Scheiße. Jetzt musst du die Fresse halten, als ob nichts passiert wäre. Wir warten mal ab. Die Russen haben auch Schiss. Mal ehrlich, wenn die Kleine nicht da gewesen wäre, hätte er sie vergewaltigt.

Hermann streckt seine Hand aus, der Vater ergreift sie, ein kräftiges Händeschütteln unter Männern.

HERMANN

Und deine Moni, Alter, frech und gescheit!  Besser als ein Junge! So eine hätt ich auch gern.

11. AUSSEN. AUF DER STRASSE VOR DEM HAUS. NACHT

Der Vater steigt aus dem Streifenwagen. Der Milizbeamte reicht ihm Monika. Der Vater hebt Monika hoch, wirft sie hoch in die Luft, fängt sie wieder auf. Monika gluckst vor Freunde.

VATER
(stolz)

Mein Blut!

Monika legt die Hände um den Hals des Vaters. Die Milizbeamten im Wagen lächeln und winken. Der Vater, Monika auf dem Arm,  geht auf das Haustor zu. Hermann kurbelt das Autofenster herunter.

HERMANN
(ruft)

Hej, kommst du später zum Goldenen Krug?

Hermann hebt die Hand wie zum Trinken.

Der Vater bleibt stehen, zögert, verneint dann aber mit einem entschiedenen Kopfschütteln.

VATER

Nein! Heute nicht!


Anmerkung der Autorin:

Die Gewalt, vor allem sexuelle Übergriffe, durch die in der DDR stationierten russischen Soldaten, waren nicht nur unmittelbar nach dem Krieg, sondern auch noch in den 80-er und 90-er Jahren an der Tagesordnung. Im Jahr 1989 wurden allein in Burg (Sachsen-Anhalt) drei Frauen vergewaltigt , vier weitere fielen einer versuchten Vergewaltigung zum Opfer, die allein dadurch verhindert werden konnte, dass  Passanten auf sie aufmerksam wurden und die Frauen fliehen konnten.

Die russische Kommandantur unternahm alles, um die Taten der Soldaten zu vertuschen: Die Opfer wurden eingeschüchtert, es gab sogar Bestechungsversuche.

Ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte, dem bisher nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde.

Anmerkung der Redakteurin:

Renata Nasseri fertigte im Sommer 2014 einen 14-minutigen-Spielfilm nach dieser Geschichte. Ich war dabei als eine Comparsin. Der Film ist sehr gut.

Poesis – Poetry – Poesie – Poezja / Carl Orff

Carl Orff “Carmina Burana”

Carmina Burana is a scenic cantata composed by Carl Orff in 1935 and 1936. It is based on 24 of the poems found in the medieval collection Carmina Burana. Its full Latin title is Carmina Burana: Cantiones profanæ cantoribus et choris cantandæ comitantibus instrumentis atque imaginibus magicis (“Songs of Beuern: Secular songs for singers and choruses to be sung together with instruments and magic images.”) Carmina Burana is part of Trionfi, the musical triptych that also includes the cantata Catulli Carmina and Trionfo di Afrodite. The best-known movement is “Fortuna Imperatrix Mundi” (“O Fortuna”) that opens and closes the piece.
Carl Orff (July 10, 1895 – March 29, 1982) was a 20th century German composer, best known for his cantata Carmina Burana (1937). In addition to his career as a composer, Orff developed an influential method of music education for children.

FORTUNA IMPERATRIX MUNDI
O Fortuna
velut luna
statu variabilis,
semper crescis
aut decrescis;
vita detestabilis
nunc obdurat
et tunc curat
ludo mentis aciem,
egestatem,
potestatem
dissolvit ut glaciem.Sors immanis
et inanis,
rota tu volubilis,
status malus,
vana salus
semper dissolubilis,
obumbrata
et velata
michi quoque niteris;
nunc per ludum
dorsum nudum
fero tui sceleris.Sors salutis
et virtutis
michi nunc contraria,
est affectus
et defectus
semper in angaria.
Hac in hora
sine mora
corde pulsum tangite;
quod per sortem
sternit fortem,
mecum omnes plangite!
O Fortune
like the moon
you are changeable,
ever waxing
and waning;
hateful life
first oppresses
and then soothes
as fancy takes it;
poverty
and power
it melts them like ice.Fate – monstrous
and empty,
you whirling wheel,
you are malevolent,
well-being is vain
and always fades to nothing,
shadowed
and veiled
you plague me too;
now through the game
I bring my bare back
to your villainy.Fate is against me
in health
and virtue,
driven on
and weighted down,
always enslaved.
So at this hour
without delay
pluck the vibrating strings;
since Fate
strikes down the strong man,
everyone weep with me!
Fortune plango vulnera
stillantibus ocellis
quod sua michi munera
subtrahit rebellis.
Verum est, quod legitur,
fronte capillata,
sed plerumque sequitur
Occasio calvata.In Fortune solio
sederam elatus,
prosperitatis vario
flore coronatus;
quicquid enim florui
felix et beatus,
nunc a summo corrui
gloria privatus.Fortune rota volvitur:
descendo minoratus;
alter in altum tollitur;
nimis exaltatus
rex sedet in vertice
caveat ruinam!
nam sub axe legimus
Hecubam reginam.
I bemoan the wounds of Fortune
with weeping eyes,
for the gifts she made me
she perversely takes away.
It is written in truth,
that she has a fine head of hair,
but, when it comes to seizing an opportunity
she is bald.On Fortune’s throne
I used to sit raised up,
crowned with
the many-coloured flowers of prosperity;
though I may have flourished
happy and blessed,
now I fall from the peak
deprived of glory.The wheel of Fortune turns;
I go down, demeaned;
another is raised up;
far too high up
sits the king at the summit –
let him fear ruin!
for under the axis is written
Queen Hecuba.
O Fortuna!
Wie der Mond
So veränderlich,
Wachst du immer
Oder schwindest! –
Schmähliches Leben!
Erst mißhandelt,
Dann verwöhnt es
Spielerisch den wachen Sinn.
Dürftigkeit,
Großmächtigkeit
Sie zergehn vor ihm wie Eis.Schicksal,
Ungeschlacht und eitel!
Rad, du rollendes!
Schlimm dein Wesen,
Dein Glück nichtig,
Immer im Zergehn!
Überschattet
Und verschleiert
Kommst du nun auch über mich.
Um des Spieles
Deiner Bosheit
Trag ich jetzt den Buckel bloß.Los des Heiles
Und der Tugend
Sind jetzt gegen mich.
Willenskraft
Und Schwachheit liegen
Immer in der Fron.
Drum zur Stunde
Ohne Saumen
Rührt die Saiten! –
wie den Wackeren
Das Schicksal
Hinstreckt; alle klagt mit mir!Die Wunden, die Fortuna schlug,
Beklage ich mit nassen Augen,
Weil sie ihre Gaben mir
Entzieht, die Widerspenstige.
Zwar, wie zu lesen steht, es prangt
Ihr an der Stirn die Locke,
Doch kommt dann die Gelegenheit,
Zeigt sie meistens ihren Kahlkopf.Auf Fortunas Herrscherstuhl
Saß ich, hoch erhoben,
Mit dem bunten Blumenkranz
Des Erfolges gekrönt.
Doch, wie ich auch in der Blüte stand,
Glücklich und gesegnet:
Jetzt stürze ich vom Gipfel ab,
Beraubt der Herrlichkeit.Fortunas Rad, es dreht sich um:
Ich sinke, werde weniger,
Den anderen trägt es hinauf:
Gar zu hoch erhoben
Sitzt der König auf dem Grat:
Er hüte sich vor dem Falle!
Denn unter dem Rade lesen wir:
Königin Hecuba.
O Fortuno
niby Księżyc
nieustannie zmienna,
ciągle rośniesz
lub zanikasz
ciemna lub promienna.
Życie podłe
wciąż kapryśnie
chłodzi nas lub grzeje,
niedostatek
lub bogactwo
jak lód w nim topnieje.Kołem toczy
się Fortuna
zła i nieżyczliwa,
nasze szczęście
w swoich trybach
miażdży i rozrywa,
z twarzą szczelnie
zasłoniętą
często u mnie gości,
by na kręgach
mego grzbietu
grać swe złośliwości.Los zbawienia,
cnót zasługi
przeciw mnie są teraz,
w mej słabości
albo woli
wspierały mnie nieraz.
A więc zaraz
nie mieszkając
uderzajcie w struny
i użalcie
się nade mną,
ofiarą Fortuny!Rany od Fortuny ciosów
opłakuję łzami
nigdy zresztą mnie nie psuła
skąpymi łaskami.
Wprawdzie mówię, że jej czoło
zdobią pukle złote,
lecz czas spod nich też obnaży
łysiny sromotę.Na Fortuny złotym tronie
siedziałem wyniosły,
zdobny w wieniec powodzenia
z wszystkich darów wiosny.
Lecz choć stałem u zenitu
o swe szczęście wsparty,
nagle spadłem z wszystkich darów
do szczętu obdarty.Obróciło się Fortuny
koło nieżyczliwe,
innego już po mnie wznosi
na szczyty zdradliwe,
król im wyżej nad tłum siędzie,
tym pewniejsza zguba,
gdyż na kole tym czytamy:
“Królowa Hekuba”.

Reblog: Woman’s work 2


Woman’s work: Columbia Journalism Review

A dark, rancid corner Borri says journalists have failed to explain Syria’s civil war because editors only want ‘blood.’ (Alessio Romenzi)

He finally wrote to me. After more than a year of freelancing for him, during which I contracted typhoid fever and was shot in the knee, my editor watched the news, thought I was among the Italian journalists who’d been kidnapped, and sent me an email that said: “Should you get a connection, could you tweet your detention?”

That same day, I returned in the evening to a rebel base where I was staying in the middle of the hell that is Aleppo, and amid the dust and the hunger and the fear, I hoped to find a friend, a kind word, a hug. Instead, I found only another email from Clara, who’s spending her holidays at my home in Italy. She’s already sent me eight “Urgent!” messages. Today she’s looking for my spa badge, so she can enter for free. The rest of the messages in my inbox were like this one: “Brilliant piece today; brilliant like your book on Iraq.” Unfortunately, my book wasn’t on Iraq, but on Kosovo.

People have this romantic image of the freelancer as a journalist who’s exchanged the certainty of a regular salary for the freedom to cover the stories she is most fascinated by. But we aren’t free at all; it’s just the opposite. The truth is that the only job opportunity I have today is staying in Syria, where nobody else wants to stay. And it’s not even Aleppo, to be precise; it’s the frontline. Because the editors back in Italy only ask us for the blood, the bang-bang. I write about the Islamists and their network of social services, the roots of their power— a piece that is definitely more complex to build than a frontline piece. I strive to explain, not just to move, to touch, and I am answered with: “What’s this? Six thousand words and nobody died?”

Actually, I should have realized it that time my editor asked me for a piece on Gaza, because Gaza, as usual, was being bombed. I got this email: “You know Gaza by heart,” he wrote. “Who cares if you are in Aleppo?” Exactly. The truth is, I ended up in Syria because I saw the photographs in Time by Alessio Romenzi, who was smuggled into Homs through the water pipes when nobody was yet aware of the existence of Homs. I saw his shots while I was listening to Radiohead—those eyes, staring at me; the eyes of people being killed by Assad’s army, one by one, and nobody had even heard of a place called Homs. A vise clamped around my conscience, and I had to go to Syria immediately.

But whether you’re writing from Aleppo or Gaza or Rome, the editors see no difference. You are paid the same: $70 per piece. Even in places like Syria, where prices triple because of rampant speculation. So, for example, sleeping in this rebel base, under mortar fire, on a mattress on the ground, with yellow water that gave me typhoid, costs $50 per night; a car costs $250 per day. So you end up maximizing, rather than minimizing, the risks. Not only can you not afford insurance—it’s almost $1,000 a month—but you cannot afford a fixer or a translator. You find yourself alone in the unknown. The editors are well aware that $70 a piece pushes you to save on everything. They know, too, that if you happen to be seriously wounded, there is a temptation to hope not to survive, because you cannot afford to be wounded. But they buy your article anyway, even if they would never buy the Nike soccer ball handmade by a Pakistani child.

With new communication technologies there is this temptation to believe that speed is information. But it is based on a self-destructive logic: The content is now standardized, and your newspaper, your magazine, no longer has any distinctiveness, and so there is no reason to pay for the reporter. I mean, for the news, I have the Internet—and for free. The crisis today is of the media, not of the readership. Readers are still there, and contrary to what many editors believe, they are bright readers who ask for simplicity without simplification. They want to understand, not simply to know. Every time I publish an eyewitness account from the war, I get a dozen emails from people who say, “Okay, great piece, great tableaux, but I want to understand what’s going on in Syria.” And it would so please me to reply that I cannot submit an analysis piece, because the editors would simply spike it and tell me, “Who do you think you are, kid?”—even though I have three degrees, have written two books, and spent 10 years in various wars, first as a human-rights officer and now as a journalist. My youth, for what it’s worth, vanished when bits of brain splattered on me in Bosnia, when I was 23.

Freelancers are second-class journalists—even if there are only freelancers here, in Syria, because this is a dirty war, a war of the last century; it’s trench warfare between rebels and loyalists who are so close that they scream at each other while they shoot each other. The first time on the frontline, you can’t believe it, with these bayonets you have seen only in history books. Today’s wars are drone wars, but here they fight meter by meter, street by street, and it’s fucking scary. Yet the editors back in Italy treat you like a kid; you get a front-page photo, and they say you were just lucky, in the right place at the right time. You get an exclusive story, like the one I wrote last September on Aleppo’s old city, a UNESCO World Heritage site, burning as the rebels and Syrian army battled for control. I was the first foreign reporter to enter, and the editors say: “How can I justify that my staff writer wasn’t able to enter and you were?” I got this email from an editor about that story: “I’ll buy it, but I will publish it under my staff writer’s name.”

And then, of course, I am a woman. One recent evening there was shelling everywhere, and I was sitting in a corner, wearing the only expression you could have when death might come at any second, and another reporter comes over, looks me up and down, and says: “This isn’t a place for women.” What can you say to such a guy? Idiot, this isn’t a place for anyone. If I’m scared, it’s because I’m sane. Because Aleppo is all gunpowder and testosterone, and everyone is traumatized: Henri, who speaks only of war; Ryan, tanked up on amphetamines. And yet, at every torn-apart child we see, they come only to me, a “fragile” female, and want to know how I am. And I am tempted to reply: I am as you are. And those evenings when I wear a hurt expression, actually, are the evenings I protect myself, chasing out all emotion and feeling; they are the evenings I save myself.

Because Syria is no longer Syria. It is a nuthouse. There is the Italian guy who was unemployed and joined al-Qaeda, and whose mom is hunting for him around Aleppo to give him a good beating; there is the Japanese tourist who is on the frontlines, because he says he needs two weeks of “thrills”; the Swedish law-school graduate who came to collect evidence of war crimes; the American musicians with bin Laden-style beards who insist this helps them blend in, even though they are blonde and six-feet, five-inches tall. (They brought malaria drugs, even if there’s no malaria here, and want to deliver them while playing violin.) There are the various officers of the various UN agencies who, when you tell them you know of a child with leishmaniasis (a disease spread by the bite of a sand fly) and could they help his parents get him to Turkey for treatment, say they can’t because it is but a single child, and they only deal with “childhood” as a whole.

But we’re war reporters, after all, aren’t we? A band of brothers (and sisters). We risk our lives to give voice to the voiceless. We have seen things most people will never see. We are a wealth of stories at the dinner table, the cool guests who everyone wants to invite. But the dirty secret is that instead of being united, we are our own worst enemies; and the reason for the $70 per piece isn’t that there isn’t any money, because there is always money for a piece on Berlusconi’s girlfriends. The true reason is that you ask for $100 and somebody else is ready to do it for $70. It’s the fiercest competition. Like Beatriz, who today pointed me in the wrong direction so she would be the only one to cover the demonstration, and I found myself amid the snipers as a result of her deception. Just to cover a demonstration, like hundreds of others.

Yet we pretend to be here so that nobody will be able to say, “But I didn’t know what was happening in Syria.” When really we are here just to get an award, to gain visibility. We are here thwarting one another as if there were a Pulitzer within our grasp, when there’s absolutely nothing. We are squeezed between a regime that grants you a visa only if you are against the rebels, and rebels who, if you are with them, allow you to see only what they want you to see. The truth is, we are failures. Two years on, our readers barely remember where Damascus is, and the world instinctively describes what’s happening in Syria as “that mayhem,” because nobody understands anything about Syria—only blood, blood, blood. And that’s why the Syrians cannot stand us now. Because we show the world photos like that 7-year-old child with a cigarette and a Kalashnikov. It’s clear that it’s a contrived photo, but it appeared in newspapers and websites around the world in March, and everyone was screaming: “These Syrians, these Arabs, what barbarians!” When I first got here, the Syrians stopped me and said, “Thank you for showing the world the regime’s crimes.” Today, a man stopped me; he told me, “Shame on you.”

Had I really understood something of war, I wouldn’t have gotten sidetracked trying to write about rebels and loyalists, Sunnis and Shia. Because really the only story to tell in war is how to live without fear. It all could be over in an instant. If I knew that, then I wouldn’t have been so afraid to love, to dare, in my life; instead of being here, now, hugging myself in this dark, rancid corner, desperately regretting all I didn’t do, all I didn’t say. You who tomorrow are still alive, what are you waiting for? Why don’t you love enough? You who have everything, why you are so afraid?

With the exception of Alessio Romenzi, the names in this article have been changed for reasons of privacy.


Jak to się czasem dziwnie składa; oba zdjęcia znalazłam podczas tej samej wizyty na Facebooku, choć wstawili je do FB zupełnie inni ludzie. /Wie sich manchmal die Dinge merkwürdig ergänzen; beide Bilder fand ich bei demselben Besuch im Facebook; sie wurden aber von verschiedenen Leuten gepostet.
vangogh-roslina
Obok portretu van Gogha cytat: “Normalność to wybrukowana ulica; dobrze się po niej chodzi – ale nie urosną tu rośliny”.

Budujmy arkę

Akcja Jadwigi Łopaty: Arka nasion

Termin: 21 lipca 2013 (niedziela)

Program

9:30 – 10:30 “Uciec z Matrixa – zbudować Arkę – trzy kroki jakie należy podjąć” – wprowadzenie Sir Julian Rose, autor książki “Zmieniając kurs na życie. Lokalne rozwiązania globalnych problemów”
10:30 – 11:30 “Nowoczesny, energooszczędny i zdrowy dom bez kredytu”, prezentacja – Krzysztof Wietrzny, ekspert i praktyk ekologicznych technologii, twórca EKOCENTRUM ICPPC
11:30 – 12:30 Nasza Arka (część I) – zwiedzanie EKOCENTRUM ICPPC, oprowadza Krzysztof Wietrzny
12:30 – 13:30 “Niezależność energetyczna w skali mikro. Systemy do produkcji czystej i taniej energii elektrycznej oraz cieplnej na potrzeby domu jednorodzinnego”, prezentacja – Krzysztof Wietrzny, ekspert i praktyk ekologicznych technologii, twórca EKOCENTRUM ICPPC
13:30 – 14:30 Obiad z lokalnych i ekologicznych produktów
14:30 – 16:00 Nasza Arka (część II) – “W drodze do samowystarczalności żywnościowej (uprawy, komposty i preparaty, przechowywanie żywności, pozyskiwanie nasion)” – wykład i prezentacja gospodarstwa – Jadwiga Łopata, laureatka Nagrody Goldmana (ekologiczny Nobel) i Sir Julian Rose
16:00 – 16:30 Podsumowanie

Koszt warsztatów: 190 zł

Osoby zainteresowane uczestnictwem w warsztatach prosimy o zgłoszenia e-mailem: biuro@icppc.pl lub telefonicznie 033 8797 114.

Moje obrazy

Kasi dedykuję

Ewa Maria Slaska

Były już miasta i muzea, dziś obrazy. Patrzę na moje ulubione obrazy z dzieciństwa  i myślę sobie, że powszechny dostęp do dzieł sztuki sprawił, iż wydaje się, jakbyśmy mieli gust banalny czy tuzinkowy. Tymczasem ja po prostu nadal lubię te same obrazy, a każdy z jakiegoś powodu.

Obrazy oglądałam od najwcześniejszego dzieciństwa w książkach mojej matki. Były to przedwojenne niemieckie książki, np. Kunstgeschichte Hammanna, znalezione czy to bezpośrednio w ruinach zburzonego Gdańska czy w antykwariatach, które oczywiście czerpały je z tego samego źródła. Większość tych publikacji miała ilustracje czarno-białe. Były jednak, również niemieckie i przedwojenne, albumy, w które wklejało się obrazki z pudełek po papierosach. Matka miała albumy różowy i żółty czyli gotyk i renesans. Mój syn znalazł dla mnie te książki na rynku w Berlinie i różową i niebieską – późny gotyk. W albumach były kolorowe ilustracje, ale w tych należących do mamy jakiś poprzedni właściciel powyrwał wszystkie reprodukcje przedstawiające Wenus. Nagą, ale tego dowiedziałam się później.

Córki flamandzkiego malarza Cornelisa de Vos. Ojciec namalował je między rokiem 1630 a 1640. Bardzo je lubiłam. Myślałam sobie, że to takie same dziewczynki jak my dwie – moja siostra i ja.

581px-Cornelis_de_Vos_002

Petrus Christus 1470, Berlin, Galeria malarstwa.

Petrus_Christus_-_Portrait_of_a_Young_Woman_-_Google_Art_ProjectTen obraz jako jeden z pierwszych objawił się samoistnie w PRL, nie jako cytat z przeszłości w poniemieckich książkach, lecz obiekt dopuszczony do istnienia mocą decyzji władz. Został umieszczony na okładce książki Andrzeja Banacha: Historia pięknej kobiety (Wyd. Literackie, Kraków 1960).

Czytałam tę książkę chyba ze sto razy. Miałam 11 lat, gdy Mama przyniosła ją do domu. Od tej pory przestałam wieczorami marzyć o tym, że jestem Indianką, towarzyszką życia chłopców z książek “Błękitny ptak” Anny Müller-Tannewitz oraz “Ziemia słonych skał” Sat-Okha czyli Stanisława Supłatowicza. Jako Indianka umiałam na koniu przeskakiwać bardzo wysokie palisady. Ale przestałam być Indianką. W wieczornych marzeniach byłam teraz średniowieczną lub renesansową księżniczką.

Johannes_Vermeer_(1632-1675)_-_The_Girl_With_The_Pearl_Earring_(1665)Dziewczyna z perłą. 1665 rok. Olej na desce. Mauritshuis w Hadze. Jan Vermeer van Delft.

Moja Matka, która sama była artystką, wysoko ceniła Vermeera. Twierdziła, że malował tak, iż na końcu każdego włosa w pędzlu umieszczał kroplę farby innego koloru. Kolor mienił się więc jak tafta. Spośród obrazów Vermeera mnie najbardziej podobały się te, gdzie dziewczyna lub kobieta była sama.

Te dziewczynki i dziewczyny dorastały wraz ze mną. Gdy powoli przestawałam być dzieckiem moim ulubionym obrazem było małżeństwo Arnolfini Jana van Eycka z roku 1434, znajdujące się w zbiorach Galerii Narodowej w Londynie. Nie dlatego, że już mi się tak spieszyło do małżeństwa, ale ewidentnie już dobrze było mieć towarzysza. W prawdziwym życiu długo go jeszcze nie było, ale na obrazie pojawił się miły szczupły młody pan. Smutny, blady.

Van_Eyck_-_Arnolfini_PortraitDopiero teraz, opowiadając tę historię, widzę, że jestem nieodrodną córką hanzeatyckiego Gdańska. Wszystko co mi się podoba(ło), to malarstwo flamandzkie czy niederlandzkie. Ewidentnie ważne były też młode kobiety, od małych dziewczynek po młodą ciężarną żonę. Ale w tym podwójnym portrecie małżonków Arnolfini po raz pierwszy oprócz młodych kobiet, ich twarzy i strojów ważne stały się i inne szczegóły – pantofelki na drewnianym koturnie, mały piesek, różaniec z bursztynów, owoce na parapecie okna, no i oczywiście lustro w głębi pokoju, a w nim plecy obojga młodych ludzi, pomiędzy nimi malarz ze sztalugami, a wokół dziesięć scen przedstawiających mękę Jezusa. Wydaje mi się, że po raz pierwszy w tym właśnie obrazie zobaczyłam coś więcej niż tylko wirtualne portrety i prefiguracje samej siebie – tu po raz pierwszy zobaczyłam OBRAZ. Dorosłam. Zaczęłam się interesować malarstwem.

Miasta w sezonie / Städte in Saison

Das Rätsel wurde von Anne Schmidt gelöst: Das Städtchen heißt Köpenick, das Buch von Carl Zuckmayer – “Hauptmann von Köpenick. Ein deutsches Märchen in drei Akten” und der wahre Held der Geschichte – Friedrich Wilhelm Voigt.

Jest początek lipca 2013 roku. Godzina 12 w południe. Piękna pogoda. Słońce, ciepło, ale nie upalnie, lekki wietrzyk. Pojechałam służbowo do małego miasteczka nad jeziorem.
W miasteczku jest kompleks ładnych budynków barokowych położonych na wyspie w pięknym parku.

I jest pusto. pusto. Pusto. Pusto….

Co to za miasteczko? Was ist das für ein Städtchen?

puste10 puste01 puste02 puste03 puste04 puste05 puste05a puste05b puste05c puste06 puste07 puste08
hauptmannW tym miasteczku stoi pomnik pewnego bohatera literackiego, który wzorowany był na losach pewnej autentycznej postaci.

er

Kto to? Wer ist es? Friedrich Wilhelm Voigt.
Co zrobił? Was hat er gemacht? Am 16. Oktober 1906 hat er als Hauptmann verkleidet einen Überfall auf das Rathaus der Stadt Cöpenick bei Berlin organisiert;  mit einem Trupp gutgläubiger Soldaten drang er ins Rahaus ein, verhaftete den Bürgermeister und raubte die Stadtkasse.
Kto o nim napisał? Wie hieß der Autor? Carl Zuckmayer
Jak się nazywała książka o nim? Wie hieß das Buch?
– “Hauptmann von Köpenick. Ein deutsches Märchen in drei Akten” (1931); es war nicht das erste (und nicht das letzte) Theaterstück über Voigt, dafür aber das berühmteste.

I notatka dla polskich czytelników: http://pl.wikipedia.org/wiki/Kapitan_z_K%C3%B6penick

Puppendienstag: Christine

Gertraud Pohl

Manchmal siehst du Menschen fröhlich beisammen sein
und du bist allein.
Du möchtest zu ihnen, ja sogar mit ihnen gehn –
würden sie das verstehn?

Es gibt Zeiten, in denen Kontakte überaus erschwert sind, und meine “Puppenaktion” ist ein guter Beitrag, die Blokade zu durchbrechen.

Christinedoppel1
Vor einigen Monaten kaufte ich eine neue kleine Digitalkamera, die mich überall hin begleiten sollte und meinen Blick für die “Bilder” des Daseins schärfen sollte – und in Erinnerung an meine längst verstorbene Mutter, Gisela Agnes Christine, die uns Kinder angeleitet hatte, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen, nannte ich sie “Agnes”. Den Namen Christine  verlieh ich meinem neuen, sehr fotogenen Puppen-Modell. Und nun kommuniziere ich auf zwei Ebenen über “Agnes” und “Christine” mit meiner eigenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, und das bereitet nicht nur mir großes Vergnügen.

Ur-Christine
Dann entdeckte ich den bisher unbeachteten Charme einer Puppe von einem Flohmarkt, die sehr fotogen war, und ihr gab ich den dritten Namen meiner Mutter “Chistine”. Nun habe ich mit diesem Team Agnes-Christine einige Tage verbracht – und bin total begeistert von der Wirkung – nicht nur in Bezug auf die entstandenen Fotos, sondern auch von der Reaktion der Menschen, die mich beim Fotografieren bemerken, mit mir sprechen und manchmal auch Fotos geschickt haben möchten.

Christinedoppel2

ChristinemitLoewenDas bin ich

Ich kann vierblättrige Kleeblätter finden,
aus Sonnenstrahlen Girlanden winden,
ich kann tagtäglich Blumen verschenken
und über den Sinn des Lebens nachdenken,
ich kann ein köstliches Mahl bereiten,
wenn´s sein muss, kann ich königlich schreiten,
ich kann mein Lebensmuster stricken
und mich nach Regenwürmern bücken,
ich kann die spanische Sprache verstehen
und manchmal in die Zukunft sehen,
ich kann sehr schöne Fotos machen
und kann aus tiefstem Herzen lachen,
ich kann fast alles mit jemandem teilen
und lange an schönen Plätzen verweilen,
ich kann den Augenblick genießen
und meine Blumen pünktlich gießen,
im Luxus leben und bescheiden,
kann mich und andre richtig kleiden,
ich kann recht gut mit Stäbchen essen
und mich mit „Sternendeutern“ messen,
ich kann verstehen und kann schweigen,
kann mich in der Gesellschaft zeigen,
mit Mensch und Tier zusammenleben
und aufwärts zu den Gipfeln streben –
das bin ich…

Gottes Schuh – Boży but

Po polsku i po niemiecku / Auf Deutsch und auf Polnisch

Kolejny film Renaty Borowczak, tym razem o naiwnym artyście, Stanisławie Zagajewskim z Włocławka. Nächster Film von Renata Borowczak – über einen naiven Künstler aus polnischen Włocławek.

Stanislaw Zagajewski habe ich im Winter 2004 besucht. Der unscheinbare Künstler, der damals in einem bescheidenen Häuschen in Wloclawek, Polen, lebte, wollte zuerst nicht erlauben, dass ich über ihn den Kurzfilm “Der Schuh Gottes” drehe. Als er erfahren hat, dass ich den langen Weg aus Berlin zurücklegte, stimmte er zu.

Ich habe einen Tag mit ihm, seinen Hunden und seiner Kunst verbracht. Schon damals, als er noch lebte (er starb 2008), hatte er ein eigenes Museum in Wloclawek. Die Skulpturen haben solch eine enorme Kraft, dass man am liebsten Eine mit nach Hause nehmen möchte.

Stanislaw Zagajewski war ein Autodidakt, und ein Genie. Obwohl er nicht mal genau sagen konnte, wann er geboren wurde (man schätzt sein Geburtsdatum auf das Jahr 1927), als Waisenkind von Nonnen großgezogen wurde und nicht mal eine elementare Ausbildung genoss, verzauberte mit seinen ausdrucksvollen, kompromisslosen Tonskulpturen. Seine Werke werden in Warszawa, Katowice, Torun und  Lausanne ausgestellt.

***

Odwiedziłam Stanisława Zagajewskiego zimą 2004 roku. Artysta mieszkał wówczas w małym domku we Włocławku. Początkowo nie chciał się zgodzić na propozycję, że nakręcę o nim film krótkometrażowy “Boży but”. Zgodził się,  gdy dowiedział się, że przyjechałam specjalnie do niego aż z Berlina.

Spędziłam cały dzień z nim, z jego psami i z jego sztuką. Już wtedy, gdy artysta wciąż jeszcze żył (zmarł w roku 2008), we Włocławku znajdowało się jego muzeum. Jego rzeźby mają siłę i najchętniej człowiek zabrałby jakąś do domu.

Stanisław Zagajewski był samoukiem. I geniuszem. Nie był w stanie powiedzieć, kiedy się urodził, ale ocenia się, że było to w roku 1927. Osierocony, wychowywał się u sióstr zakonnych i nie otrzymał nawet podstawowego wykształcenia. Był wspaniałym rzeźbiarzem, a jago gliniane dzieła są magiczne, mocne i bezkompromisowe. Jego prace znajdują się w zbiorach muzealnych w Warszawie, Katowicach, Toruniu i Lozannie.

Poezja – Poesie – Poetry – Poésie / Baudelaire

It is a virtual movie of the legendary French poet Charles Baudelaire (1821 — 1867) reading his poem L’Albatros” The Albatros. Kind Regards Jim Clark All rights are reserved on this video recording copyright Jim Clark 2011

Charles Baudelaire L’Albatros / Albatros / Albatross / Der Albatross 1861

L’Albatros

Souvent, pour s’amuser, les hommes d’équipage
Prennent des albatros, vastes oiseaux des mers,
Qui suivent, indolents compagnons de voyage,
Le navire glissant sur les gouffres amers.

À peine les ont-ils déposés sur les planches,
Que ces rois de l’azur, maladroits et honteux,
Laissent piteusement leurs grandes ailes blanches
Comme des avirons traîner à côté d’eux.

Ce voyageur ailé, comme il est gauche et veule!
Lui, naguère si beau, qu’il est comique et laid!
L’un agace son bec avec un brûle-gueule,
L’autre mime, en boitant, l’infirme qui volait!

Le Poëte est semblable au prince des nuées
Qui hante la tempête et se rit de l’archer;
Exilé sur le sol au milieu des huées,
Ses ailes de géant l’empêchent de marcher.

Albatros

Czasami dla zabawy uda się załodze
Pochwycić albatrosa, co śladem okrętu
Polatuje, bezwiednie towarzysząc w drodze,
Która wiedzie przez fale gorzkiego odmętu.

Ptaki dalekolotne, albatrosy białe,
Osaczone, niezdarne, zhańbione głęboko,
Opuszczają bezradnie swe skrzydła wspaniałe
I jak wiosła zbyt ciężkie po pokładzie wloką.

O jakiż jesteś marny, jaki szpetny z bliska,
Ty, niegdyś piękny w locie, wysoko, daleko!
Ktoś ci fajką w dziób stuka, ktoś dla pośmiewiska
Przedrzeźnia twe podrygi, skrzydlaty kaleko!

Poeta jest podobny księciu na obłoku,
Który brata się z burzą, a szydzi z łucznika;
Lecz spędzony na ziemię i szczuty co kroku –
Wiecznie się o swe skrzydła olbrzymie potyka.

Tłumaczyła Bronisława Ostrowska

Albatross

Often, to amuse themselves, the men of a crew
Catch albatrosses, those vast sea birds
That indolently follow a ship
As it glides over the deep, briny sea.

Scarcely have they placed them on the deck
Than these kings of the sky, clumsy, ashamed,
Pathetically let their great white wings
Drag beside them like oars.

That winged voyager, how weak and gauche he is,
So beautiful before, now comic and ugly!
One man worries his beak with a stubby clay pipe;
Another limps, mimics the cripple who once flew!

The poet resembles this prince of cloud and sky
Who frequents the tempest and laughs at the bowman;
When exiled on the earth, the butt of hoots and jeers,
His giant wings prevent him from walking.

Translated by William Aggeler

Der Albatros

Oft kommt es dass das schiffsvolk zum vergnügen
Die albatros • die grossen vögel • fängt
Die sorglos folgen wenn auf seinen zügen
Das schiff sich durch die schlimmen klippen zwängt.

Kaum sind sie unten auf des deckes gängen
Als sie • die herrn im azur • ungeschickt
Die grossen weissen flügel traurig hängen
Und an der seite schleifen wie geknickt.

Er sonst so flink ist nun der matte steife.
Der lüfte könig duldet spott und schmach:
Der eine neckt ihn mit der tabakspfeife
Ein andrer ahmt den flug des armen nach.

Der dichter ist wie jener fürst der wolke
Er haust im sturm • er lacht dem bogenstrang.
Doch hindern drunten zwischen frechem volke
Die riesenhaften flügel ihn am gang.

Übersetzt von Stefan George

Jegomość

Zbigniew Milewicz

Jegomość

We wpisie z 2 czerwca, poświęconym najstarszemu zawodowi świata, wspomniałem pierwszego zakopiańskiego proboszcza, który to chłopom cudzołożnikom kazał za pokutę przynosić kamień na budowę nowego kościoła. Przeglądając życiorys księdza Józefa Stolarczyka, zobaczyłem, że 6 lipca minie 130 rocznica jego śmierci, korzystając więc z tej okrągłej daty, pozwolę sobie przypomnieć barwną postać człowieka, który poza Tatrami może być mniej znany.

Pierwszy raz usłyszałem o nim może jakieś sześćdziesiąt lat temu, w mocno szczenięcym wieku, kiedy to z dziadkami zacząłem jeździć z Chorzowa do Bukowiny Tatrzańskiej, podówczas jeszcze autentycznej, pięknej wsi góralskiej. Zatrzymywaliśmy się na letnisko u rodziny Budzów, Chowańców albo u Kuchtów i to właśnie od gaździny Kuchtowej pochodził ten pierwszy przekaz. Genewka, tak ją tu wszyscy nazywali, była zażywną, ciemnowłosą kobietą, obdarzoną siedmioma synami (z najmłodszym Staszkiem przyjaźniłem się, chodziliśmy razem w góry) i bardzo pracowitym, choć milczkowatym mężem, który z twarzy i fryzury mocno przypominał Adolfa Hitlera, ale poza tym przyjemny był bardzo. Genewka, jak wielu jej ziomków, miała niewątpliwy talent aktorski i gawędziarski. W przeprosinach za skalną, nieurodzajną glebę, ledwo pod grulicki, Pan Bóg szczodrze obsiał Podhale artystycznymi darami. O szarej godzinie, albo w niedzielne popołudnia, siadywaliśmy u nich w starym domu, w izbie, a ona opowiadała piękną gwarą, między innymi o nienauconyk gazdach, co do kościoła wchodzili, fajki od świec przy ołtarzu zapalali i co kapeluszy przed Najświętszym Sakramentem zdejmować nie chcieli. Ile to ksiądz jegomość musiał się natrudzić, zanim ich wychował. Uparci byli, nie chcieli poddać się jego woli, ale proboszcz, jak słowo nie skutkowało, to i sękatego kija użyć potrafił. Nie pamiętam, czy mówiła o nim po nazwisku, ale tego jegomościa zapamiętałem.

Ksiadz_Stolarczyk_1889Co spowodowało, że akurat młodemu księdzu Stolarczykowi władza kościelna powierzyła do zaorania równie twarde jak ta ziemia dusze, nie wiem. Może fakt, że sam pochodził z chłopskiej rodziny, z beskidzkiej wsi Wysoka koło Jordanowa, także więc był góralem. Po ukończeniu gimnazjum pijarów w Podolińcu na Spiszu wstąpił do seminarium w Tarnowie, gdzie w 1842 roku otrzymał święcenia kapłańskie. Jako duszpasterz rozpoczął działalność w Makowie, później posługiwał w Nowym Targu, znowu na krótko w Tarnowie i w listopadzie 1847 roku pojawił się w Zakopanem, rzeczywiście zakopanej pośród gór mieścinie, ledwo odkrytej przez panów ze świata. Miał za sobą dopiero kilkumiesięczny wikariat w tarnowskiej katedrze, ale za to duże doświadczenie zdobyte w innych, podhalańskich parafiach. Był księdzem z powołania. Do wiernych zwracał się prosto, dosadnie, jednocześnie budził respekt dwumetrowym wzrostem i fizyczną siłą, pewnie więc rokował dobre nadzieje, jako duszpasterz i zarządca nowej placówki.

Zakopane przywitało swojego pierwszego proboszcza chłodno. Przyroda – panującą już w pełni zimą, a ludzie – nieufnością i rezerwą. Bodaj jedynymi zadowolonymi byli ówcześni właściciele podtatrzańskich dóbr, rodzina Homolacsów. Konflikty między góralami a dziedzicami były na porządku dziennym.

Parafialny kościółek, pierwsza zakopiańska świątynia, malutka i drewniana, znalazła swoje miejsce na skrawku skarpy rwącego potoku, na Pęksowym Brzyzku. Proboszcz uporał się z budową, opodal założył słynny dziś cmentarz, na którym spoczywają zasłużeni dla Zakopanego i Podhala.

Nie tak gładko szło księdzu „nawracanie” górali. Za Sabałą gadali wciąż po swojemu, filozoficznie : „w Pana Boga wierz, ale MU nie wierz”, a gdy proboszcz wytykał niepokornym nieobecność na mszy świętej, odpowiadali: „nie trza sie telo Panu Bogu naprzykrzać” albo „racej byś do lasu seł paciorek se zmówić, niz teli cas w kościele siedzieć”(…) Kazania głoszone w gwarze trafiały do serc, choć nieraz były to słowa ciężkie dla honornych gazdów. Pozwalał sobie proboszcz wprost z ambony, po imieniu i nazwisku, wygrzmieć parafian za grzechy, których dopuścili się w mijającym tygodniu*.

Zwalczał zbójowanie, uczył katechizmu. W niedziele szedł do karczmy i wołał gazdów na sumę do kościoła, a jeśli nawet tym hrubym, czyli znamienitszym pozwalał zapalać fajki od świec na głównym ołtarzu i kurzyć je na chórze, to przecież z czasem przestali to robić i… kapelusze już ściągali z głów, jak wchodzili do kościoła. Półdziki lud pomału się cywilizował, analfabetyzm był jednak niemal powszechny. Lud litery nie znał i gęby w kościele otworzyć nie umiał – pisał Stolarczyk w kronice parafialnej. Aby to zmienić, założył pierwszą szkołę elementarną we wsi, w której uczyli parafialni organiści. Dzięki ks. Stolarczykowi powstały też na Podhalu pierwsze szkoły zawodowe – snycerska i koronkarska.

Jako jeden z pierwszych rozpoznał turystyczne walory Zakopanego, zaczął chodzić po Tatrach zaraz po objęciu nowej parafii. Czynił to z pasją i namiętnością, ale przezornie niemal zawsze w asekuracji góralskich przewodników, którymi byli m.in. Jędrzej Wala starszy, Szymon Tatar starszy i Wojciech Gąsienica-Kościelny. Wielka Encyklopedia Tatrzańska Zofii i Witolda Paryskich wyszczególnia, że w 1849 roku ksiądz stanął na niższym szczycie Świnicy (wyższy był jeszcze niezdobyty). Około 1850 roku był na Łomnicy, cztery lata później podjął nieudaną próbę wejścia na Lodowy Szczyt (od strony Lodowej Przełęczy), a w 1867 wspiął się, jako pierwszy taternik, na Baranie Rogi i ponownie zaatakował Lodowy Szczyt, tym razem skutecznie. Kiedy w roku 1874 stanął na Gerlachu (ósme wejście), tej najwyższej ambonie Tatr i Karpat (2655 m) , radośnie odśpiewał tubalnym głosem Te Deum. Annały tatrologiczne milczą na temat, ile lawin wtedy zeszło w doliny, ale zgodne są co do tego, że dzięki tym wyprawom ks. Stolarczyk przyczynił się do wykształcenia wśród Zakopian grupy dobrych przewodników.

Mieli coraz więcej zajęcia, Zakopane robiło się modne, dzięki letnikom niektóre rodziny przestawały głodować i to też było w dużej mierze jego zasługą. Dla przyjeżdżających gości był pierwszym informatorem, doradcą i autorytetem w sprawach góralszczyzny i Tatr. W roku 1867 nadano wsi prawa oddzielnej gminy, dwadzieścia lat później stała się uzdrowiskiem. Jan Karpiel Bułecka, znany zakopiański architekt i muzyk (starszy brat Sebastiana z formacji Zakopower) opowiada, jak to na księżowskiej plebanii gościli wielcy tego świata, Jan Matejko, Stanisław Witkiewicz, Helena Modrzejewska, Henryk Sienkiewicz. Bywali i górole, bo i góroli wołoł, gaździny ucył, jako majom w swoich chałupach gości przyjmować, bo wielko bieda była, co by se pore dutków mogli zarobić. Ale jak się pana przyjmuje, trza mu dać, zeby mioł cysto i pieknie. Toz to ich ksiądz jegomość ucył, jako to majom robić, co by tym panom było wygodnie. Bywoł tu i Sabała, ale sie strasznie radzi z księdzem nie widzieli, bo kiedy ci wielcy Sabałe chwolili, jaki to on fajny, jako to fajnie potrafi godać, to ksiądz jegomość kiwoł głowom z politowaniem i godoł: taaaak, Sabała to jest wielkie dzieło boże, tylko szkoda, że niedokończone…**

Peksowy_stoIarczykPrzez wiele lat ks. Stolarczyk spisywał Kronikę Parafii Zakopiańskiej, która doczekała się aż trzykrotnego wydania drukiem (1915, 1984, 1986). Zawiera ona cenne wiadomości z dziejów Zakopanego, a także sporo ciekawych danych oTatrach. W kurorcie ksiądz ma ulicę swojego imienia, a w okolicach Morskiego Oka – przełęcz. Zmarł w Zakopanem w 1893 roku, w wieku 77 lat, pochowano go na Pęksowym Brzyzku, obok jego przyjaciela, Tytusa Chałubińskiego. Rok później w sąsiedztwie znalazł się Jan Krzeptowski Sabała, z którym proboszcz za ziemskiego życia darł koty. Przed wejściem na cmentarz wisi tablica: Ojczyzna to ziemia i groby. Narody tracąc pamięć, tracą życie. Zakopane pamięta. W tym mocnym kontekście wydaje się, że dawni rywale się pogodzili.

* Agata Żak, Tarnowski Kurier Kulturalny, czerwiec 2013

** filmowy dokument z TV Polonia, przesłany do You Tube 17 lutego 2010 roku:


Zakopane, Jan Karpiel Bułecka, Jozef Pitoń, ks. Stanisław Szyszka od Św. Krzyza w Zakopanem.