Ist sie, oder ist sie nicht? (reblog)

Christof Kuhbandner
14. Dezember 2018

Intelligenz ist nicht angeboren


Forscher behaupten immer wieder das Gegenteil. Richtig aber ist: Die Gene haben kaum einen Effekt – es kommt auf die Förderung an.

Manchmal ergibt ein einziges Wort einen großen Unterschied. Carol Dweck, eine der weltweit führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Lernmotivation, erzählt dazu in Vorträgen gerne von einer Schule in Chicago, auf der Schüler nach einer schlechten Leistung anstatt der Note “nicht bestanden” die Note “noch nicht bestanden” bekommen. Ein minimaler Unterschied, mit großer Wirkung. Das “noch” transportiert nämlich etwas, das sich in zahlreichen Studien mit Hunderttausenden Schülern als einer der zentralen Motoren für Lernen und Leistung erwiesen hat: die Überzeugung, dass jeder prinzipiell zu guten Leistungen fähig ist, weil Intelligenz nichts Angeborenes oder Festes ist, sondern vielmehr erst durch bestimmte Lernerfahrungen entsteht. Und diese kann man durch bessere Lernstrategien, mehr Anstrengung oder besseren Unterricht erreichen.

Schlägt man aktuell eine Zeitung auf, findet man immer wieder Beiträge von Wissenschaftlern, in denen die gegenteilige Überzeugung verbreitet wird – dass Intelligenz hochgradig vererbt sei. Aus diesem angeblichen Einfluss der Gene werden bildungsbezogene Schlüsse gezogen: “Das Verständnis, dass die DNA den wichtigsten Einfluss auf den Bildungserfolg hat, kann Eltern helfen, die Schwierigkeiten ihres Kindes zu akzeptieren”, schrieb der Genforscher Robert Plomin Anfang Oktober in der Zeit. 2015 behauptete er dort sogar: “zehn Prozent sind das, was Lehrer aus einem Kind herausholen können”. Und die Intelligenzforscherin Elsbeth Stern schrieb unlängst in der Zeitschrift Forschung und Lehre: “Ich halte sehr viele Vorträge vor Lehrern und Lehrerinnen, und die akzeptieren inzwischen, dass angeborene Intelligenzunterschiede existieren”.

Solche Sätze haben eine fatale Wirkung auf Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Demnach wären schlechte Leistungen naturgegeben und müssten hingenommen werden. Anstatt zu versuchen, etwas zu lernen, sollten die betroffenen Kinder dann besser lernen, mit ihrer Dummheit gut zu leben.

In den entsprechenden Beiträgen wird auf umfangreiche Studien verwiesen, die scheinbar zeigen, dass die Intelligenz zu mindestens 50 Prozent und im Erwachsenenalter sogar bis zu 70 Prozent oder mehr vererbt sei. Ein genauerer Blick hinter diese Studien eröffnet allerdings eine Welt, in der nichts so ist, wie es zunächst erscheint, und in der sich offenbar selbst Fachexperten verirren. Der Begriff der “Erblichkeit” ist in dieser Welt sehr eigentümlich definiert, ohne dass dies bei der Interpretation der Ergebnisse beachtet und in der Kommunikation nach außen kenntlich gemacht wird. Um es vorwegzunehmen: Der Blick hinter diese Studien zeigt genau das Gegenteil – dass Gene in Wirklichkeit bei der Intelligenz kaum eine Rolle spielen.

Diese sogenannten populationsgenetischen Studien halten diverse Überraschungen bereit. Die wohl größte ist: Die Studien untersuchen gar nicht, ob bestimmte Gene die Intelligenz verringern oder erhöhen. Das wird erst in jüngerer Zeit erforscht – mit ganz anderen Ergebnissen, wie wir noch sehen werden. Stattdessen ermitteln die Studien, wie stark in einer Gruppe die IQ-Werte von Individuen um den Mittelwert der Gruppe streuen – egal, wo dieser Mittelwert liegt. Die Annahme ist, dass die Streuung durch genetische Unterschiede und unterschiedliche Umwelteinflüsse erzeugt wird. Je unterschiedlicher die Gene und die jeweilige Umwelt sind, umso breiter die Streuung.

Ein logischer Fehlschluss

Durch den Vergleich bestimmter Personengruppen versucht man dann, darauf zu schließen, welchen Anteil die Gene an der Streuung haben. Etwa bei gemeinsam aufgewachsenen Zwillingen: Streuen die IQ-Werte der Eineiigen weniger als die der Zweieiigen, schließt man, das beruhe auf den Genen, weil die Umwelt pro Zwillingspaar ja gleich war. Fällt die Streuung zum Beispiel um 25 Prozent geringer aus, wird daraus errechnet, dass 50 Prozent der Streuung genetisch bedingt sind. (Da sich zweieiige Zwillinge die Hälfte ihres Genmaterials teilen, wird zur Abschätzung der Geneffekte der Wert verdoppelt.)

Worauf also fußt eine solche angebliche “Erblichkeit” von 50 Prozent? Sie stützt sich auf nichts weiter als auf die Streuung von Intelligenzwerten in Gruppen. Schlussfolgerungen über den Einfluss von Genen auf die Intelligenz von Individuen, beispielsweise von Schülern, oder auf die durchschnittliche Intelligenz einer Gruppe, lassen sich daraus grundsätzlich nicht ziehen. Eben das ist aber der Aspekt, der Eltern, Lehrer oder Bildungsforscher interessiert. Daher ist die Aussage, “zehn Prozent sind das, was Lehrer aus einem Kind herausholen können”, auch so gefährlich. Sie ist ein klassischer logischer Fehlschluss.

Die Menschen werden immer intelligenter

Wie viel man tatsächlich trotz der angeblich so hohen “Erblichkeit” aus Kindern “herausholen” kann, zeigt sehr eindrücklich der Flynn-Effekt. Er beschreibt das Phänomen, dass die Menschen immer intelligenter werden. Laut einer Überblicksstudie hat der durchschnittliche IQ von 1909 bis 2013 um etwas mehr als 29 Punkte zugenommen. Verglichen mit einer Person, die 1909 gelebt hat, sind wir heute im Schnitt hochbegabt. Dazu sei gesagt: Substantielle Veränderungen im menschlichen Genpool sind in so kurzer Zeit unmöglich. Der wundersame Anstieg des Denkvermögens beruht fast ganz auf Umwelteffekten wie besserer Bildung oder Ernährung.

Betrachtet man nun, welche Komponenten der Intelligenz überhaupt von Genen beeinflusst werden können, stellt sich heraus: Eigentlich sollte der Effekt der Gene relativ klein sein. Hilfreich ist der Vergleich mit einem Computer. Die Problemlösefähigkeit eines Computers hängt vom Potenzial seiner Hardware und von der Qualität der darauf installierten Software ab. Übertragen auf den Menschen heißt das: Seine Intelligenz besteht aus zwei Komponenten. Erstens der Hardware der biologisch vermittelten Fähigkeiten des Gehirns, etwa der neuronalen Speicherkapazität. Und zweitens der Software der im Laufe des Lebens erworbenen Wissensinhalte und Verhaltensstrategien. Wie beim Computer stammt die für intelligenzbezogene Tätigkeiten – Denken und Problemlösen – benötigte Software aus der Umwelt. Und da die beste Hardware ohne gute Software nichts leisten kann, hängt der Einfluss der Gene prinzipiell davon ab, dass die Umwelt eine gute Software bereitstellt.

Nun könnte man einwenden, dass genetische Effekte auf der Hardware-Ebene des Gehirns dem Erwerb qualitativ hochwertiger Software Grenzen setzen. Ein Blick in die Gehirnentwicklung zeigt aber, dass das unwahrscheinlich ist. Anders als oft vermutet wird, nimmt das Gehirnpotenzial eines Kindes nicht zu, sondern ab, während es wächst und klüger wird. Ein evolutionärer Trick: Kinder produzieren zunächst genetisch bedingt neuronale Verknüpfungen in großem Überschuss, damit sie flexibel auf die Umwelt reagieren können. Und während sie sich dann an ihre jeweilige Umwelt anpassen, wird der neuronale Überschuss erfahrungsbedingt abgebaut. Am Anfang der Intelligenzentwicklung steht also paradoxerweise ein relativ großes Gehirnpotenzial, das mit zunehmender Intelligenz abnimmt. Damit können Gene die Intelligenzentwicklung nur bedingt beeinflussen.

Studien, die den Einfluss bestimmter Gene auf die Intelligenz tatsächlich messen, bestätigen das. Es gibt Untersuchungen mit mehreren hunderttausend Personen, in denen zahlreiche Gene identifiziert wurden, die einen Einfluss auf die Intelligenz haben könnten. Allerdings ist der Effekt der einzelnen Gene verschwindend gering. Selbst wenn man alle Geneffekte kombiniert, kann die aktuelle Forschung Unterschiede in der Intelligenz nur zu vier Prozent erklären. Das Problem: Populäre Populationsgenetiker wollen den geringen Anteil der Gene an der Intelligenz nicht anerkennen. Stattdessen stellen sie mit statistisch fragwürdigen Extrapolationstechniken Vermutungen an. Etwa die, dass mit noch viel größeren Studien – eine Million Probanden oder mehr – weitaus mehr Gene identifiziert werden könnten. Irgendwann werde man sich dann der hohen populationsgenetischen “Erblichkeit” annähern. Aber auch diese Hoffnung ist ein Fehlschluss. Denn die möglicherweise zusätzlich identifizierbaren Geneffekte würden zunehmend immer kleiner ausfallen, so dass substanziell höhere genetische Anteile nicht zu erwarten sind.

Kommen wir zurück zu dem kleinen “noch”. Kindern zu sagen, sie hätten “noch nicht bestanden”, ist nicht nur aus pädagogischer, sondern auch aus biologischer Sicht angebracht. Weil die Intelligenz viel weniger mit den Genen zu tun hat, als einige Wissenschaftler behaupten. Sie verbreiten ihre Thesen, ohne wirklich überzeugende empirische Belege dafür zu haben. Das ist ethisch fragwürdig. Solche falschen Glaubenssätze können bei Kindern, die sich in der Schule schwertun, einen Teufelskreis auslösen. Das Kind selbst, seine Eltern, die Lehrer, alle haben dann weniger Vertrauen in das Potenzial, weil sie glauben das Kind sei “genetisch weniger intelligent”. Das demotiviert das Kind und verleitet Erwachsene, es weniger zu fördern, weil “es ja eh nichts bringt”. Klar, dass dann die Leistung sinkt – was wiederum zu bestätigen scheint, das sei vorherbestimmt. Und das Schlimmste: Bei dieser sich selbst erfüllenden Prophezeiung wird tatsächlich eine geringere Intelligenz entwickelt. Mit den Genen hat das aber nichts zu tun. Umso mehr mit der Umwelt, die auf diese Weise verhindert, dass Kinder ihr wahres Potenzial entfalten können.

Wer Kinder beim Lernen, beim Welterforschen begleitet, muss aber noch etwas anderes wissen. Die Tatsache, dass jedes Kind potenziell eine hohe Intelligenz entwickeln kann, heißt nicht, dass der Weg dorthin einfach ist. Vielmehr ist es ein Weg, auf dem es Motivationstiefs gibt, vor denen man nicht weglaufen kann. Ein Schüler, der diesen Weg noch nicht gegangen ist, wird also nicht, wenn er anfängt, an sich zu glauben, urplötzlich nur noch Fortschritte machen. Und die Erkenntnis vom geringen Einfluss der Gene auf die Intelligenz bedeutet auch nicht, dass Schüler ständig angetrieben werden sollten, in allen Fächern Höchstleistungen zu vollbringen. Wer das tut, verkennt den wichtigen Unterschied zwischen Intelligenz und Expertise. Die Intelligenz ist eine grundlegende mentale Ressource. Bei der Expertise stellt sich die Frage, wo man schwerpunktmäßig diese Ressource investiert. Auf dieser Suche sollten Schüler begleitet werden, damit sie ihre wahren Interessen finden und ihr Intelligenzpotenzial dort auch entfalten können. Und wenn dann in Bereichen, die ihnen weniger interessant erscheinen, ihre Expertise kleiner ist, muss man das akzeptieren.

Christof Kuhbandner, 44, ist Professor der Psychologie und Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg.

Aus einer Kiste… / ze skrzyni z papierami…

Tibor Jagielski

Ich habe in einer Kiste ein paar Skizzen zu den Projekten, die ich vor ca. 20 Jahren selbst realisiert oder an denen ich mitgearbeitet habe, ausgegraben. Ein Weihnachtsfeier war auch dabei…

Wygrzebałem z pudła ze starymi papierami szkice, jakie przed 20 laty wykonałem do kilku projektów, własnych lub tych, przy których współpracowałem. Było też pewne święto bożonarodzeniowe…

1. Projekt eines Plakats zum Theaterstück “Wilde Hunde”
Projekt plakatu sztuki teatralnej “Dzikie psy”, 1998, Berlin

2. Seelauf und Kanufahrt
Kajakiem i na piechotę, 1999, Brandenburgia

3. Skizze zum “Sommernachtstraum”
Szkic do “Snu nocy letniej”, 1996, Berlin

4. Der Ritter der Schwerte (Tarot)
Rycerz mieczy, projekt karty do gry w taroka (Koziorożec/ Wodnik), XII 1996, Vals

5. Einladung zum 25-jährigen Jubiläum des Klubs der alten Junggesellen in Stettin
Projekt zaproszenia na 25-lecie Klubu Starych Kawalerów, Szczecin, XII 2004

Diese Arschlöche Santa Kläuse greifen ein Weib an

Komentarz adminki: Jak szybko zmieniają się obyczaje (bo przecież nie natura ludzka). Obawiam się, że dzisiaj za taką ilustrację kobiety obdarłyby rysownika ze skóry.

6. Happy Hannuka,E-Postcard nach NY
Happy Hannuka, pocztówka elektroniczna do ny, 2004

Rabi's levitation or the pernicious effects of reading Kabbalah

7. Entwurf eines Logos auf dem Portal “XXX”
Projekt logo na portalu “XXX”, XII 2004

Reblog. Kapitalizm się chwieje

Kolejny tekst z cyklu Rozmowy Grzegorza Sroczyńskiego w Gazecie wyborczej podsunięty mi do czytania (i skomentowania) przez Michała Talmę-Sutta. Poprzednio Michał podrzucił mi artykuł o Chińczykach. Podobno z tego “podrzucania” wyniknie zaniedługo cykl rozmów naszych, Michała i moich, o współczesnej kondycji świata. Na razie jednak mamy salon tekstów odrzuconych, przerzuconych, zarzuconych
i podrzuconych…

Tekst opublikowany został TU.

“Kolejny kryzys może być tak głęboki, że zatopi wszystkie łodzie”

Zapowiedzią artykułu jest zdanie: Na świecie zyski rosną, pensje spadają. Dzisiejszy kapitalizm to maszynka, która produkuje kolejny wielki kryzys – z ekonomistką dr Hanną Szymborską rozmawia Grzegorz Sroczyński. Ciekawe tylko, że dostajemy ten tekst do czytania w jego pełnej kapitalistycznej krasie, w zalewie reklam i to takich, które provider wybrał specjalnie dla mnie, analizując moje kliknięcia, lajki i zakupy. (Zupełnie nieźle trafiony wybór sukienek i płaszczy. Chociaż tej kurtki z kapturem w życiu bym nie kupiła.)

Nie wiem, jakie są wnioski ekonomistki, bo wystarczy mi, że wiem, co ja sama o tym myślę. Wywołuję Michała Talmę-Sutta do tablicy i pytam, czy naprawdę trzeba nam sprzedawać jak objawienie coś, co każdy myślący człowiek i tak wie?

Nie patyczkując się zbytnio z tym, kto ułożył jaką teorię, wygłoszę tu kilka moich własnych uwag na temat demokracji, gospodarki, nauki o państwie i społeczeństwie.

Po pierwsze i najważniejsze! Państwo oddało się w ręce kapitału i dlatego było kilka lat temu możliwe, że jacyś trzej nieznani nam faceci z jakiejś nieznanej nam firmy ratingowej mogli ocenić, że Francja przestała być wypłacalna, a zatem skończyła się jako państwo. Moment, w którym to zostało ogłoszone i wszyscy to “łyknęli”, uważam osobiście za koniec demokracji takiej, jaką przez trzy ostatnie stulecia wypracowała Europa.

Umówiliśmy się po rewolucji francuskiej, że dobrowolnie staniemy się częścią państwa demokratycznego, ono zapewni nam nasze podstawowe potrzeby – praca, zarobki, zyski, wykształcenie, opieka zdrowotna, kultura, nauka – a raz na kilka lat normująca ręka demokracji w okresie wyborów umożliwi nam dokonanie w imieniu społeczeństwa korekt (na lepsze!) dotychczasowych zasad działania.

Uznaliśmy też, że najważniejszą grupą społeczną w państwie demokratycznym jest wykształcona klasa średnia, która zapewniała państwu spełnianie wszystkich jego zadań.

Państwo jednak przestało dbać o klasę średnią i oddało się w ręce koncernów. Te jednak nie były już zainteresowane ani produkcją, ani inwestycjami, bo produkcja daje zyski ryzykowne i odległe w czasie, inwestycja w produkcję zamraża gotówkę, podczas gdy inwestycja w grę finansową może przynieść zysk wysoki i natychmiastowy.

Od lat 80, od czasu gdy państwo przestało ingerować w gospodarkę, zniszczone, a przynajmniej osłabione zostały dwa najważniejsze mechanizmy kapitalizmu rynkowego: państwo przestało kontrolować sprawiedliwy podział nadwyżki zysków między płace pracowników a akumulację kapitału. A gospodarka przestała być zainteresowana produkcją i sprzedażą. Zniknął, bo całkowicie stracił znaczenie, idol gospodarki, czyli zadowolony klient.

Wszyscy to widzieliśmy, bo procesy te rozegrały się na naszych oczach i określiły jakość naszego życia. Nasza praca straciła sens, można było za nią coraz mniej płacić, zarabiamy coraz mniej i nikogo to już nie obchodzi. Nowi przywódcy, którzy wykorzystują niezadowolenie biedoty, nie próbują przywrócić równowagi między pracą a jakością życia, a zdobywają wyborców tylko i wyłącznie obiecując i dając pieniądze.

Przy okazji straciła znaczenia inna reguła dawnego modelu społeczno-gospodarczego: ten kto się kształci, dalej zajdzie. To już dawno nie jest prawdą. Dalej zajdzie ten, kto jest cwany i bezwzględny.

Pomińmy już całkowitym milczeniem kolejne anachroniczne reguły: że zadowolony niewolnik lepiej pracuje oraz że właściciel kapitału ma obowiązki wobec państwa (ojczyzny!), społeczeństwa, kultury i nauki. Wszystko zastąpiły proste zasady kapitalizmu: 1/ można zrobić najgorsze świństwo, bo jeśli ja tego nie zrobię, to zrobi to ktoś inny;
2/ jeśli coś przynosi zyski nie tylko można, ale trzeba to zrobić;
3/ pieniądz nie ma ojczyzny

W społeczeństwach i państwach pojawiła się nowa reguła, dawniej całkowicie nieznana. Nieprawdą jest już, że państwo jest zainteresowane utrzymaniem jakości tego, co już zostało osiągnięte i będzie tego bronić w interesie swoich obywateli. Ważne jest, żeby obywatele nie przeszkadzali. Dla nowego typu państwa korzystna jest konsumpcyjna nadprodukcja i zalew taniochy, bo po pierwsze utrzymuje to społeczeństwo w stanie względnego zadowolenia (o to zapewnia wygraną w następnej kadencji), a po drugie sprawia, że biedy i braku szans nie widać na ulicy.

A co robić?

Nie wiem i postanawiam jednak zajrzeć do cytowanego tu artykułu, żeby sprawdzić czy autorka i jej rozmówca mają w tej kwestii jakąś teorię. (Trochę tu skracam, ale odtąd to nie jest mój tekst, tylko pani Szymborskiej):

Politycy muszą przypomnieć sobie, jak skutecznym inwestorem jest państwo. Państwo musi stać się znowu odpowiedzialne za innowacyjność, a zatem inwestować w badania. Państwo musi zapewnić istnienie inwestycji długoterminowych, bo te preferowane przez dzisiejszy rynek finansowy czyli inwestycje krótkoterminowe, nie zapewniają stablinych miejsc pracy i  wzrostu, który daje dobrobyt wszystkim. Ale najważniejsze jest, by w obliczu nowego kryzysu państwa umiały ze sobą współpracować. Trzeba zmienić przedmiot debaty publicznej z uchodźców, protekcjonizmu i wojen tożsamościowych na rzeczy, które są bliższe życia: niskie płace, kiepska jakość pracy, nierówności dochodowe.

Oto trzy rzeczy, które są w zasięgu możliwości obecnych rządów: regulacja sektora bankowego, uruchomienie strategicznych inwestycji państw i reforma systemu podatkowego. To jest osiągalne. Kryzysy w kapitalizmie były i będą. Państwa powinny zadbać, żeby klasa średnia zdołała przetrwać nadchodzące burze.

Barataria 96 Księstwo Hutt River

Lech Milewski

W powszechnym mniemaniu Australia to kraj bez granic, ograniczają ją tylko morza
i oceany.
Nic bardziej błędnego. Wystarczy tylko wychylić nos odrobinę na północ od Perth
i podróżnik natrafi na…

Granica

Oto instrukcja dojazdowa według google.

Mapa

Google wie co pisze – Principality czyli Księstwo.

Księstwo powstało w kwietniu 1970 roku w wyniku oczywistych sprzeczności systemu kapitalistycznego (zainteresowanym polecam lekturę Kapitału K. Marksa).
Konkretnie poszło o wyznaczone przez rząd australijski kwoty, ograniczające produkcję rolną. Zgodnie z nimi farma o powierzchni 4,000 hektarów mogła sprzedać tylko 1,647 buszli zboża (około 50 ton). Aktualne zbiory wyniosły prawie 100 razy więcej.
Leonard Casley, właściciel farmy, złożył protest do gubernatora stanu Zachodnia Australia, ale nie uzyskał odpowiedzi.
Złożył wówczas roszczenie odszkodowania w  wysokości 52 milionów dolarów, jednocześnie uznał się za uprawnionego do zajęcia w charakterze rekompensaty sąsiadujących z farmą gruntów rządowych.
Dwa tygodnie później Casley złożył skargę, że rząd chce dokonać przymusowej akwizycji jego farmy i uznał, że w takiej sytuacji prawo międzynarodowe pozwala mu dokonać secesji i ogłosić niezależność od Australii. Zadeklarował, że nadal pozostaje wiernym poddanym królowej Elżbiety II.

Leonard Casley przyznał sobie tytuł Jego Wysokość Leonard I Książe Hutt. To pozwoliło mu powoływać się na ustawę z 1495 roku (Treason Act), według której władca de facto nie może być oskarżony o zdradę legalnie uznanej władzy.
Casley nie otrzymał oficjalnej odpowiedzi rządu australijskiego i uznał, że tym samym autonomia prowicji staje się faktem dokonanym.

Nieświadomy tych wszystkich zaszłości australijski urząd podatkowy oskarżył Casleya
o niezłożenie wymaganych deklaracji podatkowych. Australijski sąd uznał Casleya winnym.
Nie pozostawało nic innego tylko wypowiedzieć Australii wojnę, co miało miejsce
2 grudnia 1977 roku.
Kilka dni później Casley powiadomił rząd australijski o zakończeniu działań wojennych. Jednak od tego czasu mógł się powoływać na artykuł Konwencji Genewskiej z 1949 roku – rząd powinien wykazać pełen szacunek dla narodu niepokonanego podczas wojny.

Nie wiem jak moi czytelnicy, ale ja czuję się pokonany. A zatem pora na zapoznanie się z regułami funkcjonowania Księstwa.

Po pierwsze w Księstwie obowiązują wizy.
Przybysze muszą na wstępie odwiedzić Government Office i uiścić opłatę $2, dzięki czemu wbije się im wizę do paszportu. Jeśli nie posiadają przy sobie paszportu lub, z sobie tylko znanych powodów, nie życzą sobie, aby widniała w nim wiza Księstwa, wówczas wiza zostanie im wydana jako osobny dokument za taką samą opłatą. Szczegółowe informacje wizowe TUTAJ.

Podczas pobytu w Government Office goście mogą zwiedzić bogatą galerię zabytków
i pamiątek. Wiele z nich nadesłali obywatele nierezydenci – patrz kolejny punkt.
Podczas zwiedzania galerii istnieje prawie 100-procentowe prawdopodobieństwo spotkania członka panującej dynastii.

Uwaga 1: na zdjęciu gabloty z pamiątkami zauważyłem prawo jazdy Elvisa Presleya.

Uwaga 2: wszystkie drogi do Księstwa przebiegają przez teren Australii i administracja Księstwa lojalnie przypomina, że osoby planujące wizytę, są zobowiązane dostosować się do australijskich praw wizowych.

Po drugie – obywatelstwo.
Księstwo z żalem powiadamia, że do czasu rozbudowy infrastruktury nie jest w stanie przyjąć nikogo na pobyt stały. Jednak istnieje możliwość uzyskania statusu poddanego nierezydenta (non-resident subject).
Szczegółowe informacje TUTAJ.
Obecnie Księstwo liczy 23 obywateli rezydentów i ponad 14,000 nierezydentów.

Po trzecie – władza.
Wcześniej wspomniałem Leonarda I, władcę księstwa. W 2017 roku, po 47 latach sprawowania władzy, abdykował on na rzecz swojego najmłodszego syna – Księcia Graeme I. Poniżej Jego Książęca Wysokość Książę Leonard I z żoną Księżniczką Shirley. Między nimi popiersie suwerena.

Książeca para

Na marginesie wspomnę, że książęca para ma sześcioro dzieci. Trzy córki wyszły za mąż
i mieszkają w Perth. Trzej synowie pozostali na ojcowiznie.

Rząd Księstwa obejmuje liczne ministerstwa i komisje, ich liczba znacznie przewyższa liczbę rezydentów. O dalekowzroczności Księstwa może świadczyc fakt, że posiada specjalną Komisję Morską (Naval Commission) mimo, że morza z terenów Księstwa nie widać.

Ekonomia.

Teren Księstwa liczy 75 km2. Większość terenu przeznaczona jest na uprawę zbóż
i hodowlę owiec.

Istotną dziedziną ekonomii jest turystyka. Wikipedia ocenia ilość turystów na 40,000 rocznie.

Więcej na temat ekonomii TUTAJ.

Podobnie jak wiele innych państw o niewielkim terytorium, ale wielkich duchem, Księstwo Hutt River emituje własne monety i znaczki pocztowe.

Monety produkowane są ze szlachetnych kruszców przez renomowane mennice w Australii i USA. Znalazłem informację, że wyemitowana kilka lat temu moneta o nominalnej wartości $100 zawiera drogocenne palladium, którego wartość przekracza obecnie $600.

Moneta

Moneta

Poczta

Znaczki

Monety produkowane są ze szlachetnych kruszców przez renomowane mennice w Australii i USA. Znalazłem informację, że wyemitowana kilka lat temu moneta o nominalnej wartości $100 zawiera w sobie drogocenne palladium, którego wartość przekracza obecnie $600.

Na stronie internetowej Księstwa znalazłem informację, że Księstwo wydaje własne prawa jazdy (cena $100) i różne inne bardzo praktyczne akcesoria.

W innych źródłach znalazłem informację, że rok temu australijski urząd podatkowy zażądał zapłaty prawie 3 milionów dolarów zaległych podatków.
Z drugiej strony administrowanie legalnych i finansowych procedur związanych z Księstwem kosztowało australijskiego podatnika prawie $100,000.
A więc zgodnie z wspomnianym wcześniej dziełem Karola Marksa – ekonomia się kręci i sama siebie napędza.

Wszystko powyższe to prawda i tylko prawda, co potwierdzam spiratowaną z internetu oficjalną pieczęcią Księstwa

Pieczęć

Źródła:
Oficjalna strona internetowa – KLIK.
Wikipedia – KLIK.

Herstory

Kino Regenbogenfabrik / Sa 15.12.18 um 15.00 Uhr

Die Frauen der Revolte

Feministische Aktionen gegen Bevölkerungspolitik
Ein Rückblick in die 80er Jahre
Ein Film

2000-2003, 46 Min, Dokumentarfilm von der Filmgruppe Frauengeschichte(n) im Film

Im Anschluss Gespräch mit den Filmemacherinnen

In den 80er Jahren beschäftigten sich Frauengruppen in vielen Ländern mit dem Thema Bevölkerungspolitik. In der Dokumentation erzählen Aktivistinnen aus Deutschland von Debatten und Aktionen zum Thema Geburtenkontrolle. Sie berichten von der Entstehung humangenetischer Beratungsstellen, über Gen- und Reproduktionstechnologie und letztlich über Selbstbestimmung von Frauen über ihre Körper und feministische Kritik an Bevölkerungspolitik und Gentechnologie.


Frauen bildet Banden – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

2018, 80 Min, Dokumentarfilm vom Frauenlesben Filmkollektiv Las Otras

Im Anschluss Gespräch mit den Filmemacherinnen

Die „Rote Zora“ war in den 70er und 80er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD. Ihre Aktivitäten richteten sich gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologie als Teil der Bevölkerungspolitik und internationalen Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft.

In der linken Geschichtsschreibung in Deutschland weitestgehend ausgeblendet, greifen heute junge Frauen auf ihre Texte und Geschichte zurück.

Es ist auch den wissenschaftlichen Forschungen der in Großbritannien arbeitenden Katharina Karcher zu verdanken, dass wir heute wieder mehr über diese Gruppe erfahren können. Der Film trägt dazu bei, eine Lücke in der bundesdeutschen Geschichtsschreibung zu linkem Widerstand zu füllen. Erzählungen von Zeitzeuginnen, Interviews mit Katharina Karcher und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden.

Fiszbach / Rathaus / Kreuzberg / Görlitzer Park

Kommet heute / Przybywajcie / Just come today

Wiesław Stefan Fiszbach

Die Menschen von Görlitzer Park

Malerei, Fotografie, Zeichnung

Eine Veranstaltung vom Städtepartner Stettin e.V.

Freitag, 14. Dezember 2018 von 18:00 bis 20:00

Rathaus Kreuzberg, Yorkstr 4-11, 10965 Berlin, II Etage

Wiesław Stefan Fiszbach ist ein polnischer Maler, der seit der 80. in Berlin lebt. Vor ein paar Jahren begann er, die Menschen zu porträtieren, die man im Görlitzer Park trifft – Spaziergänger, Dealer, Junkies, Obdachlosen. Der Blick des Künstlers sieht sie an, sie werden nicht beurteilt und nicht bemitleidet. Sie sind, wer sie sind. Das sind wir, die Zuschauer, die uns darüber Gedanken machen sollen.
Die Ausstellung ist vom Mo 10. Dez bis Fr 4. Januar an den Werktagen von 7:00 bis 19:00 im Rathaus Kreuzberg zu sehen.

Ein kleiner Umtrunk mit dem Künstler haben wir für Freitag
14. Dezember ab 18 Uhr vorgesehen.

Bringt das Geld mit, man kann die Kunstwerke auch kaufen!
Und Weihnachten steht vor der Tür!

Melancholia

Teresa Rudolf

Saksofon w jesieni

W parku siada na ławce
czarna Melancholia
z bladą twarzą,
zamyka  oczy,
jak co roku…

Ból nieistnienia przebiega
przez nią jak prąd,
w głowie szuka
czegoś
niecierpliwie..

I nagle przychodzi
ta melodia sprzed lat,
liście pod nogami
chrzęszczą jesiennie,
jak jesień.

Melancholia ogarnia
Melancholię,
melodia kradnie uszy,
a oczy rudo-zielona
jesień…

„Silenzio” Beethovena

Taka ta cisza jakaś słyszalna,
gra na pianinie serca leciutko,
dusza nastawia uszy,
by nie umknęła jej
żadna nuta wzruszenia,

nastawia mózg,
by nie umknęła żadna zaduma…
nad tą tęsknotą
nie wiadomo za czym…
ociera łzę w oku,

nie wiadomo po czym…
uchyla głowę nad doskonałością
nad darem,
który nie wszyscy otrzymują,
jedynie naród wybrany:

Twórcy.

“Beethoven’s Silence”, utwór Ernesto Cortazara, kompozytora meksykańskiego

Zima

Och, nie odpowiada ona
kryteriom, oczekiwaniom,
odpadnie z kastingu
w tym roku, jak mur…

Jak może tak bez bieli?
Lasy, ogrody czekaja,
ludzie chca Świąt i Ryby
A więc jak tak bez bieli?

A narty, sanie, Rudolfy?
Chrupiący śnieg biały?
Świat jak beza bielutki?
Oj zimo, zawalasz!

A zima patrzy smutno
przed siebie, pusto
w jej oczach, strach,
ma znów swą depresję.

Zawaliła w tym roku,
ale jak nie zawalać,
kiedy ściga ją człowiek
zmieniając ciągle klimat…

Wściekłości swej boi się,
że nie wytrzyma, że walnie
lawinami, sztormami,
zimną powodzią.

Boi się stracić kontrolę
wykończy zimnym wichrem,
wykończy szarym zimnem
ale… śniegu nie będzie!

Nie będzie, bo ta biel,
przecież to wiadomo,
jest kolorem czystej,
jak łza Niewinności…


Oprawę muzyczną dzisiejszego wpisu ułożyła Autorka

Reblog: Vermeer van Delft

Kilka dni temu Danusia Starzyńska-Rosiecka z Warszawy przysłała mi takiego oto linka:

Vermeer 

Patrzę, patrzę i napatrzyć się nie mogę. Danusia wie, że ja też, tak jak ona, kocham Vermeera (przepraszam za patos, tak wyszło). Przez lata jeździłam po całym świecie, żeby oglądać jego obrazy w oryginale. Zobaczyłam niemal wszystkie. Aż pewnego dnia okazało się, że w Hadze pokażą naprawdę wszystkie dzieła delftyjczyka, również te niedostępne na co dzień – ze zbiorów królowej angielskiej. Pojechałam, zobaczyłam. Przed widokiem Delft (patrz niżej), tym samym, o którym pisał Proust, postałam godzinę, aż mnie wypchnął “ze stania” jakiś rosły Holender. Dobrze było obejrzeć wszystkie dzieła na raz, ale pomyślałam sobie, że dobrze też było żyć w czasach (i mieć pieniądze), żeby sobie tak jeździć od muzeum do muzeum na dwóch kontynentach.

A wszystko pewnie dlatego że Mama, czyli Irena Kuran-Bogucka, uważała go za mistrza niedoścignionego. Przez całe dzieciństwo oglądałam reprodukcje obrazów Vermeera i słyszałam głos Mamy, że żadna reprodukcja niczego nie odda, bo artysta malował genialnie, a na reprodukcji jego obrazy i dzieła pożal się Boże jakiegoś pacykarza wydają się równej klasy.
Czasy się zmieniły – to, co widzimy w podanym przez Danusię linku, pozwala nam obejrzeć te dzieła lepiej i dokładniej, smakując każdy detal.

Oglądam obrazy na ekranie. Podobają mi się, ale nie wiem, może się mylę, nie zaspokajają miłości. Albo może jej nie budzą. Przypomina mi się wpis Danusi na (słynnym?) naszym wspólnym blogu, zwanym w skrócie “Kura” (Jak udusić kurę, czyli co każda panna po trzydziestce powinna wiedzieć, a dziwnym trafem nie wie).  Już wiem, że koniecznie muszę go zreblogować. Wpisy Danusi “na Kurze” były zielone. Większość naszych wpisów zawierała przepis kulinarny i zagadkę – zostawiam wszystko tak, jak było.

Danuta Starzyńska-Rosiecka

Cztery obrazy

Ostatnio mam mnóstwo pracy. Wracam do domu bardzo zmęczona. Mało piszę dla przyjemności. W ogóle mało robię rzeczy dla czystej przyjemności robienia ich. Niedawno kupiłam piękną grafitową włóczkę na piękny ciepły męski szal, ale nie mam czasu nawet wyjąć jej z torby. Stąd mój dzisiejszy tekst będzie się składał w zasadzie z prawie samych fragmentów tekstów napisanych przez innych, ale za to z jakich tekstów…

Zacznijmy od jednego z najsłynniejszych fragmentów „W poszukiwaniu straconego czasu” Marcela Prousta:

Umarł w następujących okolicznościach. Dość lekki atak uremii sprawił, że zalecono mu spokój. Ale ponieważ jakiś krytyk napisał, iż w ‘Widoku Delft’ Ver Meera (wypożyczonym przez muzeum haskie na wystawę Holendrów) – obrazie, który Bergotte uwielbiał sądząc, że go zna bardzo dobrze – kawałek żółtej ściany, której Bergotte sobie nie przypominał, wymalowany jest tak wspaniale, że kiedy się patrzy wyłącznie na ten fragment, wydaje się niby szacowne dzieło sztuki chińskiej, samowystarczalne w swej piękności, Bergotte zjadł parę kartofli, wyszedł z domu i udał się na wystawę. Przechodząc koło kilku obrazów odniósł wrażenie oschłości i zbyteczności sztuki tak sztucznej, mniej wartej od przewiewu i słońca w jakimś pałacu w Wenecji lub w zwykłym domku nad morzem.

(…) W końcu znalazł się przed obrazem Ver Meera, który pozostał mu w pamięci bardziej olśniewający, bardziej różny od wszystkiego, co znał, ale w którym, dzięki artykułowi krytyka, pierwszy raz zauważył drobne postacie ludzkie namalowane niebiesko i to, że piasek był różowy, i wreszcie szacowną materię kawałka żółtej ściany. Zawrót był coraz silniejszy; Bergotte wlepił wzrok w bezcenną ścianę, jak dziecko wpatrujące się w żółtego motyla, którego pragnie pochwycić. ‘Tak powinienem był pisać – powiedział sobie. Moje ostatnie książki są za suche; trzeba je pociągnąć kilka razy farbą, uczynić każde zdanie cennym samo w sobie, jak ten fragment żółtej ściany’. Równocześnie nie tracił poczucia swego groźnego stanu. Na niebiańskiej wadze jawiło się jego własne życie obciążające jedną z szal, gdy druga zawierała kawałek ściany tak pięknie namalowanej żółto. Bergotte czuł, że niebacznie oddał pierwsze za drugie. ‘Nie mam przecież ochoty – powiadał sobie – figurować na tej wystawie w wieczornej rubryce wypadków’.

Powtarzał sobie: ‘Kawałek żółtej ściany z daszkiem, kawałek żółtej ściany’. Zwalił się na okrągłą kanapę; równie szybko przestał myśleć, że życie jego jest w grze, i odzyskując optymizm powiedział sobie: ‘Zwykła niestrawność, nie dogotowane kartofle, to nic.’ Nowy cios powalił go: Bergotte stoczył się na ziemię, zbiegła się publiczność wraz z woźnymi. Był martwy.

Vermeer van Delft Widok Delft

Vermer van Delft, Widok Delft, Muzeum Królewskie Mauritius Haus w Hadze

„Im dłużej ogląda się ‘Widok Delft’, tym bardziej obraz staje się skomplikowany, tym lepiej widać, jak ściśle obmyślany jest jego rysunek, z tym większą precyzją łączą się w nim elementy składowe” – tak zaś pisał Gustaw Herling-Grudziński.

A teraz spotkanie z innym obrazem. Oto poeta, eseista i prozaik Adam Zagajewski, wspominający jak podczas pobytu w Nowym Jorku nie mogąc sobie poradzić „z nadmiarem tego miasta”, znalazł ukojenie w muzeum:

Trafiłem wtedy do muzeum, Frick Collection, i tam, przed obrazem Vermeera, ‘Lekcja muzyki’, poczułem, jak rzeczywistość, nagle, w jednym momencie, zatrzymała się, zastygła w harmonijnym bezruchu. Przede mną dziewczynka bierze lekcję muzyki, spowita w niebieskie światło, miękkie światło, jak we wnętrzu niebieskiego oceanu. Nagle zapanował spokój, we mnie i w Nowym Jorku. Byłem szczęśliwy, tak jakbym miał wprowadzić się do Vermeerowskiego obrazu i zamieszkać w nim na zawsze, i nie odczuwać już nigdy ani lęku, ani ciężaru pytań bez odpowiedzi, nie przeżywać sztormu sprzeczności i niepewności. Pejzaż otwierał się przede mną, gładka ścieżka pośród oswojonych, ciepłych sprzętów. Miałem przed sobą inny świat: meble leżały na kamiennej posadzce spokojnie i ufnie jak kot, obdarzone były słodką, dobroduszną inteligencją. Nawet światło rozumiało. To nie było zwykłe, zewnętrzne światło, które zatrzymuje się na granicy przedmiotów, odbija się od nich i wraca, zgodnie z prawami fizyki, nie to światło zdawało się płynąć zewsząd, nie dzieląc, nie izolując rzeczy, przeciwnie, było braterskie i rozumne. Jak bardzo chciałbym zostać w tym obrazie. Zatrzymać się w kształcie.

Vermeer van Delft, Przerwana lekcja muzyki, Frick Collection, Nowy Jork

I znów inny obraz i inny tekst. Tym razem poeta i krytyk literacki Jarosław Klejnocki:

Ach jakże zazdroszczą twoje przyjaciółki
sam pan Vermeer maluje cię w jasnej pracowni
pełnej dziwnych sprzętów więc znosisz niewygody:
tyle godzin w tej samej pozie pod ogromną mapą
siedemnastu prowincji w milczeniu z fanfarą ciężką
książką i uwierającym wieńcem na skroni. Żałujesz
tylko ze nie pozwolą ci zatrzymać tej pięknej
szaty z błękitu ale nie martw się jest już
twoja do końca świata.

I już miliony oczu będą patrzeć na ciebie
w zachwycie obojętnie z roztargnieniem w
zniecierpliwieniu z tęsknotą miłości. Jeszcze
o tym nie wiesz lecz przecież przeczuwasz
przymknąwszy nieśmiało oczy zdziwiona dziewczynko.

Cóż za spokój cóż za niewinność choć tyle
nadejdzie słyszę huczące maszyny łoskot
wybuchów widzę otwarte od krzyku usta eksplodują
wzgórza kosmos oddala się coraz bardziej rozpadają
się kraje płonie mapa ginie gdzieś pamięć czernieją
płótna.

A ciebie nie dotyka zimno jesteś wolna więc jaka
zazdrość jakie zachwycenie. Vermeer maluje; chrzęści
piasek w trybach zegarów.

Vermeer van Delft Alegoria malarstwa

Vermeer van Delft, Alegoria malarstwa, Kunsthistorisches Museum, Wiedeń, Austria

Wiersz Klejnockiego prowadzi nas dalej do jeszcze innego tekstu:

– Co robisz? – spytał.
Zdziwiło mnie to pytanie, ale wiedziałem, że lepiej tego nie okazywać
– Kroję warzywa, panie. Na zupę.
Zawsze układam warzywa w kole tak, że każde ma w nim odpowiednie miejsce, niczym kawałki tortu. Tym razem było ich pięć: czerwona kapusta, cebula, pory, marchewka i rzepa, przy czym okrągły środek wypełniała marchewka. Żeby ją tak uformować, użyłam tępej części ostrza.
Mężczyzna postukał palcem w stół.
– Czy w tej kolejności wkładasz je do zupy? – zapytał, oglądając koło.- Nie, panie… – zawahałam się. Nie potrafiłam wyjaśnić, skąd taki układ warzyw. Po prostu czułam, że tak właśnie powinny leżeć, ale bałam się to powiedzieć.- Widzę, że oddzieliłaś odcienie bieli – rzekł, wskazując kawałki rzepy i cebuli. – A dlaczego pomarańczowy i fioletowy nie są obok siebie?
Wziął do ręki kawałek kapusty i marchewki i potrząsnął nimi, jakby to były kości do gry.
Zerknęłam na matkę, która skinęła lekko głową.
– Bo te kolory się kłócą, kiedy są obok siebie, panie.
Uniósł brwi, jakby nie spodziewał się takiej odpowiedzi.

***

Ja z pokrojonych warzyw proponuję wam dziś jednak nie zupę, tylko sałatkę jarzynową. I tak: piękne obrazy, piękna proza, piękna poezja… a na koniec prostota kuchenna w najczystszej postaci, wręcz prostacka; choć bardzo przyziemna, to bardzo smaczna.

Potrzebne są:

– 3 średnie ugotowane ziemniaki,
– 2 średnie ugotowane marchewki,
– szklanka ugotowanego zielonego groszku lub zawartość jednej puszki groszku (odcedzona),
– szklanka ugotowanej fasoli lub zawartość jednej puszki (jw.),
– 2 jajka ugotowane na twardo,
– 2 ogórki kiszone,
– 1 duża cebula cukrowa (cukrowa, bo nie jest ostra),
– 1 jabłko,
– sól,
– pieprz,
– majonez,
– musztarda (ja używam sarepskiej)

Ugotowane warzywa kroimy (jedni lubią drobniutkie kawałki, ja wolę większe). Dodajemy posiekane jajka, ogórki, cebulę i jabłko oraz groszek i fasolę. Mieszamy, przyprawiamy. Dodajemy majonez i odrobinę musztardy.


Dzisiejsza zagadka odnosi się do ostatniego z cytowanych przez mnie tekstów. To początek powieści-opowieści o powstaniu pewnego obrazu, czyli czwartego obrazu. Powieść ta została pięknie sfilmowana. Co to za powieść? Kto jest jej autorem? O jaki obraz chodzi? Jak nazywają się dziewczyna i pan? Kto zagrał ich w filmie?

Odpowiedzi w nadzwyczajnym tempie udzieliła dziewczyna z perłą, to znaczy – zona_oburzona, a chodzi o obraz, książkę i film “Dziewczyna z perłą” – kto namalował – jasne. Autorka powieści – Tracy Chevalier. Reżyser filmu Peter Webber. W rolach głównych Colin Firth jako Jan Vermeer i Scarlett Johansson jako Griet.

W nagrodę rondelek, a dla nas wszystkich jeszcze “Dziewczyna z perłą”:

Reblog: St. Karol Kubicki und die FU

Annika Leister

Stanislaw Karol Kubicki prägte Berlin in der Nachkriegszeit wie kaum ein anderer: Der Mediziner gründete mit Kommiltonen vor 70 Jahren die Freie Universität und später die Berlinische Galerie. “Das bot sich einfach an.”

Annika Leister von der Berliner Zeitung schreibt über Professor Kubicki und wünscht sich im hohen Alter Kubickis Gelassenheit.

Der Text ist sehr gut, informativ und doch voller Gelassenheit, ernsthaft aber doch humorvoll. Die Frau hat den Nerv getroffen.
Und aber nun… Jaaaa…

Der Name Kubicki ist hier immer wieder präsent, das letzte Mal vor zwei Monaten listete ich hier alle Beiträge auf, die auf diesem Blog über den Maler und Dichter Stanisław Kubicki (1889-1942), seine Ehefrau, Malerin und Lehrerin Margarete Kubicka, geb. Schuster (1891–1984) und auch über und von deren Sohn, jetzt schon emeritierten Professor der Neurophysiologie, St. Karol Kubicki (Pseud. Peter Mantis) veröffentlicht wurden.

Sehen Sie selber.

Es tat wirklich weh, dass Frau Leister in ihren schönen Artikel, die Eltern des Professors kaum erwähnt, und es doch schafft, über beide etwas falsch zu schreiben. Der Stanisław Kubicki, der Vater des Professors, stammte aus einer polnischen adligen Familie und war ein Maler und nicht ein Musiker! Und Margarete Kubicka, war vor allem eine Künstlerin und erst dann eine Lehrerin, auch wer eine sehr begnadete. Die Bilder der beiden Künstlern sind unter anderen in der Berlinischen Galerie zu sehen, über die Frau Leister so viel schreibt.

Schade! Es hätte gereicht, bei Wikipedia zu schauen.

Nun aber der Text selber…

Kämpfer für die Freiheit

Stanislaw Karol Kubicki sitzt versunken in einem Ledersessel in seinem Wohnzimmer, eine dicke Strickjacke um seine Schultern. Um ihn herum finden sich, dicht an dicht, Zeugnisse seines beeindruckenden Lebens. An jeder Wand Regale, die vielen Hundert Bücher darin sind abgegriffen, die Einbände sind abgewetzt und haben Knicke. Sie handeln von der Nazi-Zeit oder von archäologischen Ausgrabungen in Mexiko, von seltenen Vögeln und expressionistischer Malerei. Einige davon hat Kubicki selbst geschrieben. Immer wieder gibt es Leerstellen im Regal. Kubicki stellt sein Wissen nicht aus. Er nutzt seine Bibliothek täglich. Internet, ein Handy oder eine Email-Adresse hat er nicht.

Vor den Büchern stehen, ohne jedes Kalkül gemixt, kostbare Marmorbüsten und Kinderbilder, auf denen Kubickis Enkel Löwen und Schmetterlinge gemalt haben. Obwohl dem 92-Jährigen das Gehen inzwischen schwer fällt, ebenso wie das Hören, steigt er regelmäßig auf einen wackeligen Sessel, um die Bücher im obersten Fach zu erreichen. „Aber nur, wenn meine Frau nicht hinguckt“, sagt er und lächelt schelmisch. „Sonst gibt es Ärger.“

Stanislaw Karol Kubicki, von seiner Frau wird er nur Karol genannt, hat in seinen 92 Lebensjahren Berlin geprägt wie wenige andere. Er war der erste Anästhesist der Stadt, eine Koryphäe auf seinem Spezialgebiet in der Neurophysiologie, gründete nach dem Krieg einen Berliner Kunstverein und die Berlinische Galerie. Sein größtes Projekt aber ist bis heute die Freie Universität, die erst auf Drängen und dank des Engagements von Studenten wie Kubicki entstand. Am 4. Dezember 1948 war das, vor genau 70 Jahren. Zur Feier an diesem Dienstag wird auch Kubicki in Dahlem erscheinen.

Er sei damals tief enttäuscht von der einzigen anderen Universität der Stadt gewesen, erzählt Kubicki. Die Berliner Universität Unter den Linden, die 1949 in „Humboldt-Universität“ umbenannt wurde, lag im Ostsektor der Stadt. Nach der Wiederaufnahme des Lehrbetriebs 1946 schlug sich die Politik des SED-Regimes bald in den Hörsälen nieder. Manche Gruppen – Arbeiter- und Bauernkinder zum Beispiel – wurden bei der Immatrikulation bevorzugt, andere hatten deshalb kaum Chancen, angenommen zu werden. Immer wieder wurden regimekritische Studenten exmatrikuliert, verhaftet, zu Zwangsarbeit verurteilt und sogar exekutiert.

Unerträglich waren die Verfolgungen aus Gesinnungsgründen für jemanden wie Kubicki, der damals Anfang 20 und für Medizin eingeschrieben war. Er hatte schon ein Semester unter den Nationalsozialisten studiert und deren Methoden und Einflussnahme auf den Lehrbetrieb zutiefst verabscheut. „Und dann war der Krieg vorbei, die Nazis entmachtet – und die neue Uni tut genau dasselbe!“ Kubicki schüttelt noch heute fassungslos den Kopf, richtet sich in seinem Sessel auf. „Das fehlte noch!“

Kubicki hat keine Lust, zuzusehen, wie sich Geschichte wiederholt. Er schließt sich mit Kommilitonen zusammen, die denken wie er, darunter viele Halbjuden. Der harte Kern des Widerstandes trifft sich oft in seinem kleinen Haus im Neuköllner Stadtteil Britz. Dasselbe Haus, in dem Kubicki noch immer lebt, seit 92 Jahren. Hier kamen die Studenten auf die Idee, eine eigene Universität zu gründen, im Westen der Stadt, unter der Obhut der Amerikaner. Der Name „Freie Universität“ habe von Anfang an festgestanden, sagt Kubicki. Denn genau das sollte sie vor allem anderen sein: ein Ort, an dem freies Denken und Lernen möglich sein sollte, ohne politische Restriktionen, ohne Denkverbote und Strafen. „Als Mahnmal gegen die Ost-Uni“, sagt Kubicki.

Die Studenten suchen Kontakt zu den Amerikanern. Die Besatzungsmacht ist von der Idee einer Uni im Westsektor schnell zu begeistern. Jeder Schritt muss mit ihnen abgesprochen werden, Änderungen verlangen sie kaum. Kubicki ist für die Bewerbungen und die Aufnahme der ersten Studenten zuständig. Die Uni im Osten verlangt Antwort auf Dutzende Fragen, um die Studenten zu durchleuchten, ein „Riesen-Fragebogen“ sei das damals gewesen, sagt Kubicki. Er macht es anders: Von den Bewerbern an der Freien Universität will er nur Name, Alter, vorangegangene Studienerfahrungen wissen – und ob sie Mitglied in NSDAP oder SED waren. Letztere sind die einzigen harten Ausschlusskriterien. Sieben einfache Fragen, die Antworten passen locker auf ein DIN-A4-Blatt. „Jeder sollte studieren können, der wollte“, sagt Kubicki.

Die Amerikaner segnen den Plan ab und stellen die ersten Gebäude in der Boltzmannstraße in Dahlem zur Verfügung. Die Studenten karren Möbel herbei, richten ein provisorisches Sekretariat ein. Circa 2 000 Bewerber melden sich zum ersten Semester, erzählt Kubicki, ebenso wie die ersten Professoren. Die meisten seien aus dem Osten gekommen. „Die hatten die Nase voll, genau wie wir.“ Im Westen habe die FU in den ersten Jahren hingegen keinen guten Ruf gehabt, habe als „aufständische Studenten-Uni“ gegolten. Schließlich ist es deutschlandweit ein Novum, dass Studenten so maßgeblich den Ton angeben.

Kubicki ist der erste Student, der sich an der neuen Universität einschreiben darf. Matrikelnummer 1. Eine historische Eintragung, in dunkelblauer Tinte, heute ist das Papier darunter vergilbt. Entschieden hat das der Zufall: Helmut Coper, Kubickis Kommilitone und ebenfalls Mitgründer der FU, wollte eigentlich auch an erster Stelle stehen. Kubicki und er warfen eine Münze. Das Glück war auf Kubickis Seite. „Ich behaupte gerne: Das hat Coper mir nie verziehen“, sagt er. Heute ist der Münzwurf Legende in der Geschichte der Freien Universität, verewigt in Büchern und auf der Uni-Homepage.

Auch an der FU studiert Kubicki Medizin. Wegen der „Pinkepinke“, behauptet er, reibt Daumen und Zeigefinger aneinander und lacht. Parallel will er, dessen Vater Musiker und Schriftsteller war, auch Kunstwissenschaft belegen. Doch der Vortrag des Professors in der Einführungsveranstaltung ist dröge. Also wechselt er einfach einen Saal weiter, wo Friedrich Wilhelm Goethert gerade eine Veranstaltung in Archäologie gibt. Goethert sei ein fantastischer Lehrer gewesen, sagt Kubicki, seine Stimme tief und eindrucksvoll, sein Vortrag immer mitreißend. An seiner Seite bereist Kubicki später Europa.

Doch auch in seinem Hauptfach, der Medizin, kommt er herum. Er konzentriert sich auf die Elektroenzephalographie, eine damals neue Methode, die Aktivität des Gehirns zu messen. In der Zeit vor der Erfindung der Computertomographie ist es die erste Möglichkeit, „den Menschen in den Kopf zu gucken“, wie Kubicki es formuliert. „Auch wenn in manchen Köpfen nicht besonders viel los war.“ Er reist zu Ärztekongressen weltweit, hält Vorträge. Das laut Kubicki „stinklangweilige“ Thema transportiert er lebendig, bunt, witzig. 1969 wird er als Professor an die FU berufen – und bleibt es, bis er mit 65 Jahren in Rente geht.

An so manche Zeit nach seinem Studium erinnert sich Kubicki heute nur noch schwer. Seine Frau Petra Kubicki sitzt mit im Wohnzimmer. Wenn er in seinen Erzählungen mal den Faden verliert, blickt er zu ihr und fragt: „Mensch, was wollte ich denn noch mal sagen?“ „Das weiß ich doch nicht!“, sagt die 76-Jährige dann lachend. „Warum denn nicht?“, erwidert er. „Du weißt doch sonst immer, was ich sagen will!“

Die beiden waren früher schon mal zusammen, Petra Kubicki hat bei ihm studiert. Sie trennten sich, bekamen Kinder mit anderen Partnern, fanden sich wieder und heirateten spät. Eigentlich habe sie in Kubickis kleines Haus ziehen wollen, erzählt sie. Das aber sei so voll gewesen, gefüllt mit Erinnerungen aus neun Jahrzehnten, dass sie sagte: Da ist kein Platz für meine eigenen Sachen. Kurzerhand kaufte sie ein Häuschen gleich gegenüber. Aus Kubickis Fenster kann man es sehen.

Fast vollständig verblasst ist bei Kubicki die Erinnerung an die prägende Zeit um 1968, als die Freie Universität Zentrum der Studentenproteste war. Rudi Dutschke, Benno Ohnesorg, Gudrun Ensslin, Otto Schily – sie alle waren Studenten der FU. Für viele von ihnen herrschte auch in so manchem Fachbereich an der noch jungen, von Studenten gegründeten FU bereits der „tausendjährige Muff unter den Talaren“. Die Revolution wollten sie an den Universitäten starten – und einige linksextreme Gruppen waren bereit, Gewalt anzuwenden. Andersdenkende Professoren wurden an Vorlesungen gehindert, eingeschlossen, manche auch mit Schlägen und Tritten aus dem Saal getrieben. Kubicki gründete damals die „Notgemeinschaft für eine freie Universität“ mit, die gegen den Extremismus protestierte. Zu sehr erinnerten die Übergriffe an die totalitären Methoden unter Nazi- und SED-Regime – nur dass er nun von den Studenten selbst ausging. Heute regt Kubicki das nicht mehr auf. „Ach, die“, sagt er nur über die 68er. „Studentenpalaver. Die waren praktisch ja zu nichts zu gebrauchen.“

Auch Kubicki redet gern. Noch lieber aber hat er schon immer Fakten geschaffen. In den 70ern sorgt er mit einem Artikel für die Gründung der Berlinischen Galerie, nur eines von vielen Kunstprojekten, die er in der Stadt anleiert. „Ich habe mir damals einfach angeguckt, was in Berlin alles gefehlt hat“, sagt er, als sei das alles nichts.

Die 68er? „Studentenpalaver“

Ob er nicht stolz sei auf sein beeindruckendes Leben? Auf die einzigartige Art, mit der er Berlin geprägt hat, für Hunderttausende Studenten und Kunstliebhaber? Wenigstens ein kleines bisschen? Kubicki verweist auf seine Eltern, vor allem auf seine Mutter, „eine beeindruckende Frau, eine aufrechte Demokratin, eine Revolutionärin, ohne Revoluzzerin“ zu sein. Sie setzte sich für die Entnazifizierung in Schulen im Westen ein. Sie habe ihn maßgeblich geprägt. Sich selbst kreidet Kubicki keine Verdienste an. „Es passierte damals so viel“, sagt er schulterzuckend. „Die Amerikaner waren bereit, Ideen zu unterstützen. Da musste man gründen. Das bot sich einfach an.“

Auf die Freie Universität sei er aber auch heute noch stolz. Sie habe sich gut entwickelt, biete inzwischen Fächer an, von denen er selbst gar keine Ahnung habe. „Eine richtige Elite-Uni“ sei die FU geworden, sagt er – und man weiß nicht genau, ob das jetzt Lob oder Tadel aus dem Mund eines Mannes ist, der immer dafür einstand, dass jeder sich beweisen dürfen sollte.

Wichtiger als sein vergangenes Leben, an das die Erinnerungen langsam schwinden, wichtiger als alle Einrichtungen, die er gegründet hat, ist ihm heute die Familie. Seine Frau, die sechs Kinder, sechs Enkel und eine Urenkelin. Der Hund seiner Frau, Fenja, schlecke die Jüngste gerne ab, die juchze dann und lache. „Das sollten sie mal sehen“, sagt Kubicki. „Es gibt nichts Besseres.“


Archäologe, Mediziner, Kunstliebhaber: Karol Kubicki ist inzwischen 92 Jahre alt.
Foto: Bernd Wannenmacher