Werke Kubickis in der Berlinischen Galerie

Vortrag in der Berlinischen Galerie, Sonntag, 21.05.2017, 12.00 Uhr

Bitte Eintrittskarten selber kaufen

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung Stanisław Kubicki (1889–1942) – „Nicht unsere Werke sind wichtig, sondern das Leben”/ „Nie dzieła nasze są ważne, lecz życie” (Rathaus Kreuzberg, 2-23.05.2017) findet

ein Vortrag von Dr. Lidia Głuchowska statt.

Die Assistenz bei der anschließenden Präsentation übernehmen Studierende der Kunstfakultät Universität Zielona Góra: Katarzyna Smugarzewska, Marta Olejnik sowie Tri Minh Ngutyen und Sinh Truong Nguyen – Teilnehmer des Austauschprogramms Erasmus aus Vietnam am Institut für Visuelle Künste.

Im Zentrum der Betrachtung befinden sich drei von fünf in der Berlinischen Galerie befindlichen Kunstwerke des deutsch-polnischen Avantgardekünstlerpaares Margarete und Stanisław Kubicki: Kirche vor Aufgehender Sonne und Ekstase Kubickis und die Aquarellreihe Kubickas zum Roman Alfred Döblins Die drei Sprünge des Wang Luns.

Weiterhin besitzt das Berliner Museum für Moderne Kunst zwei Pastelle Kubickis, die jedoch derzeit nicht ausgestellt werden: Das Blühen III (1928) und Mutter mit totem Kind (1926).                                  

Dazu ein paar einleitende Worte von Dr. Lidia Głuchowska:

Kirche vor aufgehender Sonne (1919) Kubickis gehört, neben Ekstase zu den zwei bis heute erhaltenen Gemälden Kubickis, die 1919/1920 in der berühmtesten Galerie der Avantgarde – Der Sturm Herwarth Waldens – ausgestellt wurden. Dort wurden sie von Fritz Karsen erworben. Das Motiv geht auf die ersten expressionistischen Darstellungen im Werk der polnischen Künstlergruppe Bunt (Revolte, 19181922) zurück, die Kubicki 1916/1917 im schlesischen Schömberg (heute Chełmsko Śląskie) geschaffen hat. Diese haben ihr Ursprung in den naturalistischen Skizzen der dortigen Landschaft und Architektur, welche immer noch mit den Gegenwartsfotografien davon identifizierbar sind. Synthetisiert wurden sie danach zu expressionistischen Linolschnitten, die sich durch die prägnanten schwarz-weiss Kontrasten auszeichnen und 1917 in Posen/Poznań ironisch als „drei Kuben Kubickis“ (nach dem Motto nomen est omen) mitbezeichnet wurden.
Die weitere Transformation des Motivs erfolgte ca. drei Jahre später. Deren Ergebnis waren – eine elegante Tuschezeichnung, ein verschollenes Aquarell sowie eine Kreidezeichnung. Die Vollendung des Gestaltungsprozesses bildet das in der Berlinischen Galerie befindliches Gemälde, welches zu den am häufigsten ausgestellten Werke des Künstlers zählt.

Motiv der Schömberger Kirche vor aufgehender Sonne
Werke Stanisław Kubickis, 1917-1919, Foto Marek Kubicki,1997,
aus: Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe, Berlin 2007

Die Ekstase (1919), der noch ein Originalzettel der Sturm-Galerie beigefügt ist (Kat. Nr. 60, Lagernr. 83), entstand beinahe parallel zur letzten Version von Kirche… Vom ausgewiesenen polnische Expressionismuskenner, Jerzy Malinowski, wurde das Gemälde zu den drei ersten abstrakten Werken der polnischen Kunst zugerechnet.


Stanisław Kubicki, Ekstase, um 1919

Im Zentrum dieser Komposition – die obere Partie ist gelblich, die untere grau-blau gehalten – befindet sich eine nur skizzenhaft angedeutete, entmaterialisierte, geometrisch aufgefasste menschliche Silhouette. Ihre Hände sind nach oben geworfen, ihre Beine angeknickt, und der Kopf ist nach unten gebeugt. Gesichtszüge und jegliche andere individuelle Merkmalle sind eingespart. Die ganze Gestalt scheint im Raum hoch über dem Boden zu schweben. Sie erinnert an einen Vogel, der im Flug innehält. So visualisiert Kubicki den vom Menschen erträumten Zustand der endgültigen Befreiung vom geistigen und körperlichen Schmerz, den Zustand der buddhistischen Nirwana oder vielleicht des höchsten erotischen Glücks.

In Kubickis Linolschnittfassung von Ekstase bestimmen parallele schwarze Flächen und Linien, die Spannung erzeugen und diese betonen, das Charakteristische des Dargestellten. Dieses Bild wirkt jedoch noch viel abstrakter als die oben besprochene Ölfassung aus der Berlinischen Galerie.

Es existieren noch vier weitere Kompositionen Kubickis in diesem Stil gehalten, die ebenfalls Versuche künstlerischer Visualisierung abstrakter Begriffe darstellen. Alle gehen zwar von der alltäglichen Wahrnehmung konkreter Objekte aus, wie z.B. eines musizierenden oder im Gebet knienden Menschen oder auch der den Kopf stützenden Hand – pars pro toto eines Denkers, sowie einer im Balletttanz vibrierenden Frau, doch sind diese realen Motive in den Linolschnitten Baßgeigenspieler, Demut, La pensée und Tänzerin kaum erkennbar. Diese Werke hatte wohl vor Augen der Gründungsdirektor der Berlinischen Galerie, Eberhardt Roters als er feststellte:

Stanislaw Kubicki, ein Deutsch-Pole, malt im Stil eines dynamischen Kubo-Expressionismus, der in Verbindung mit der Berechnung der Bildkomposition aus pythagoreischen Zahlenfigurationen, später immer deutlicher einen metaphysischen Gedankengrund zu erkennen lässt.

Abstrakte Linolschnitte Stanisław Kubickis, 1918-1919
Ekstase, Der Eintretende, Demut, Maternité, Hockende Frau, Tänzerin, La pensée

aus: Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe, Berlin 2007

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Ihre 12-teilige Aquarellfolge Die drei Sprünge des Wang Lun (1925) inspiriert vom gleichnamigen Roman Alfreds Döblins, stellte Margarete Kubicka (1895-1984) zeit ihres Lebens mindestens acht Mal aus, was darauf hinweist, welche Gewichtigkeit die Künstlerin ihr beigemessen hat. Dieser hat sie auch ihr melancholisches, verschlüsseltes Selbstbildnis beigefügt. Die Folge widerspiegelt ihre Auseinandersetzung mit dem Buch, die wohl die ganze Künstlergeneration prägte und eine Abrechnung mit der Revolution und zugleich einen Ausgleich zwischen den Idealen der vita activa und vita contemplativa schildert.

Vier Werke Margarete Kubickas aus ihrer 12-teiligen Aquarellenfolge Die drei Sprünge von Wan Lun (1925)  nach dem Roman Alfred Döblins sowie ihr dieser Folge angeschlossenes Selbstbildnis
aus: Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe, Berlin 2007

Die Gestaltung der Figuren in der Aquarellfolge weist Verwandtschaften mit Umberto Boccionis futuristischen Einmaligen Form des Kontinuität im Raum von 1913 auf, am deutlichsten wohl in ihrem Bild Unaufhörlich gellte Wang. Die Bildfläche wirkt in Werken Kubickas lichtdurschienen und transparent. In ihrer Gestaltungsmethode schlugen sich die Entdeckungen der Photokinetik und der Röntgenbilder nieder, was besonders in Bezug auf die Darstellung menschlicher Figuren zum Ausdruck kommt.

Die futuristisch-transparent-figürlichen Werke Margarete Kubickas sind den zumeist statisch-kubistisch-abstrakten Werken ihres Mannes gegenüberzustellen, was ihre künstlerische Eigenständigkeit deutlich bezeugt.

Kubicka äußerte sich in Aquarell(-enfolgen) häufig. Schnell zu gestalten – sie musste ja als Zeichenlehrerin allein den Unterhalt der 4-köpfigen Familie meistern – waren sie gewissermaßen ihr Tagebuch.

Zu den wichtigsten Aquarellreihen, die sie geschaffen hat, zählten – außer den Drei Sprüngen des Wang Lun, solche Visualisierungen des menschlichen Lebens in der Geschichte wie wohl die schönsten – Tode (1927/1928), Frauen (1943) sowie im autobiografischen Werk 1945. Doch eine absolute Sonderstellung in ihrem Oeuvre hat die ihrem Mann glorifizierende Folge Hommage à Kubicki (1924), die ihn als Avantgardekünstler fortschrittlicher sozialen Ansichten in unterschiedlichen Aktivitäten des modernen Lebens darstellt, von denen keineparadoxerweise – mit Malen oder Schreiben gleichgesetzt wird…

Krzysztof Kubicki – Wspomnienie / Nachruf

Lidia Głuchowska, Jarosław Mulczyński, Halina i Krzysztof Kubiccy

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Pamięci Krzysztofa Kubickiego

Dotychczas na tym blogu wielokrotnie pisaliśmy o malarzu, grafiku i poecie Stanisławie Kubickim i jego synu Karolu, który w 2015 r. ofiarował odziedziczone po swych rodzicach ekspresjonistyczne prace artystów grupy Bunt Muzeum Narodowemu w Poznaniu i Muzeum Okręgowemu im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy.

8 stycznia 2017 roku zmarł bratanek artysty, Krzysztof Kubicki.

Msza żałobna odbędzie się dziś w Poznaniu o godz. 11.00 w kościele Maryi Królowej na Rynku Wildeckim, a pogrzeb o godzinie 12.30 na cmentarzu przy ul. Bluszczowej.

krzysztof-kubicki

Pan Krzysztof – zawsze elegancki i życzliwy. Wierny patriotycznym tradycjom Rodziny i tradycji ułańskiej. Gdy przed 19 laty rozpoczynałam moje studia nad awangardą i nie znaną jeszcze wówczas w Polsce twórczością malarską Kubickich oraz ich dwujęzycznym dorobkiem poetyckim, to on przekazał mi kontakt do swego kuzyna w Berlinie, St. Karola Kubickiego, który z czasem udostępnił mi swe bogate prywatne archiwum.

Wraz z żoną pan Krzysztof wielokrotnie udzielał mi informacji biograficznych na temat swego wuja i asystował moim pracom badawczym. Dziś z wdzięcznością, honorując jego pamięć, chciałabym przywołać wybrane fragmenty wywiadu, którego w 1991 roku wraz z także już zmarłą żoną Haliną udzielił Jarosławowi Mulczyńskiemu. Dołączam do nich komentarze i tłumaczenie.

Krzysztof Kubicki przed portretem podwójnym Margarete i Stanisława Kubickich (Transformacja M/S) Andrzeja Bobrowskiego. Wernisaż wystawy Bunt – Expressjonizm – Transgraniczna Awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego, kwiecień 2015. (o wystawie m.in. TU)

Przypomnijmy, że artysta i poeta, Stanisław Kubicki, mąż równie kreatywnej Margarete, z domu Schuster, urodził się w styczniu 1889 roku, w Ziegenhain w okręgu Kassel, dokąd ze względów zawodowych przeprowadził się wraz z żoną jego ojciec Witalis – inżynier-mierniczy.

Jarosław Mulczyński: – Rodzina przeprowadzała się, jak wynika z Państwa wypowiedzi, i mieszkała coraz bliżej ziem polskich, a stryjowie Pańscy umierali już w Poznaniu i Wielkopolsce. Czy oznacza to, że przenieśli się do Polski?

Halina i Krzysztof Kubiccy: – Tak. Kiedy w 1915 r. zmarł ojciec Stanisława Kubickiego, jego matka wraz z córką Hanną przyjechały do Poznania i zamieszkały przy ul. Długiej. Mojej babce szczególnie zależało na zachowaniu i pielęgnowaniu polskości, i dlatego chciała mieszkać blisko Polski. Nosiła niemieckie nazwisko Stark. Mamy jednak dowód na to, że nie identyfikowała się z tą nacją, mamy w naszych domowych zbiorach jej rysunek z 1870 r., który sygnowany jest nazwiskiem Sztark!”

JM: – Jak w takim razie przyjęła wiadomość, że jej syn Stanisław pragnie poślubić rodowitą Niemkę, nie znającą słowa po polsku?

H KK: – To był dla matki z pewnością wstrząs. Sama demonstacyjnie prezentowała swoje polskie pochodzenie i kiedy mieszkała w Niemczech, nie poznała do końca dobrze tego języka – po prostu nie chciała. A jednak stosunki między matką a synową musiały być jak najbardziej poprawne. Kiedy nasze córki spotkały się z Małgorzata Kubicką w Berlinie na przełomie lat siedemdziesiątych i osiemdziesiątych, wspominała ona wtedy, że Kubiccy w jej pamięci zachowali się jako bardzo bliscy i serdeczni ludzie. Na niektórych pracach podpisywała się „Stasiowa“! [„Stanisławowa” – tak sygnowała m.in. manifest grupy Die Kommune w 1922 r. – LG.] I tak mówiła o sobie! Wynika z tego, że musiała być dobrze przyjmowana. (…) Przyjeżdżała do Poznania raczej na krótkie pobyty. Być może mieszkała krótko w mieszkaniu matki Stanisława przy ul. Długiej lub u znajomej matki – panny Zofii Hoppe przy ul. Półwiejskiej (list matki Stanisława z 21 lipca 1916 r.).

JM: – A jakie są wcześniejsze dzieje rodziny Kubickich? Nasuwa się skojarzenie z postacią Jakuba Kubickiego, architekta Stanisława Augusta.

H KK: –Nie, takich powiązań nie ma, już to bowiem sprawdziliśmy. Najwcześniej udokumentowany przodek naszej rodziny to Franciszek Kublicki, który urodził się około 1770 r., był z zawodu kowalem („Löffelschmidtmeister”) i mieszkał w Kotlarni na Śląsku (w tej miejscowości nazwisko to jest bardzo popularne). W rodzinnych przekazach ustnych mówiło się, że rodzina była herbu „krzyż i miecz”, co pozwala przypuszczać, że linia wywodzi się z Kublickich z Połockiego i prawdopodobnie przybyła na Śląsk w XVIII w., i wtedy mogła zmienić nazwisko na Kubiccy, wyrzucając literkę „l”. A na marginesie możemy dodać, że architekt Kubicki był herbu „skrzydlata kolumna” i, o ile wiemy, nie miał syna. W każdym razie wspomniany Franciszek Kublicki ożenił się z Rozalią Cieślick (na Śląsku bardzo popularne nazwisko) i miał syna Karola, urodzonego 7 lipca 1801 r., który był czwartym z kolei synem. Karol Kubicki jako jeden z pierwszych absolwentów ukończył polskie gimnazjum w Gliwicach (spis maturzystów w: Nitsche: Geschichte der Stadt Gleiwitz). Znał dobrze język niemiecki (odbywał praktyki w sądzie) i potem był sędzią miejskim w Sohrau (obecnie Żory [dwie pomyłki! Sorau i Żary a nie Sohrau i Żory – LG]). Dzięki znajomości języka niemieckiego został przeniesiony do Poznania. W latach trzydziestych XIX w., kiedy nastały rządy Flottwella, obowiązkiem wszystkich urzędników pracujących w Poznańskiem była znajomość tego języka. W tym celu sprowadzano ze Śląska urzędników i tym samym Karol Kubicki był pierwszym z rodziny, który około 1835 r. przyjechał na te ziemie. Pracował w Sądzie Miejskim w Poznaniu. Zmarł w 1854 r. i został pradopodobnie pochowany na św. Wojciechu. I tu w Poznaniu urodził się ojciec Stanisława Kubickiego, Witalis (ur. 27 kwietnia 1851 r., zm. w 1915 r. w Berlinie Pankow przy Binzstrasse 2). Jego matką była Teofila Żuromska, druga żona Karola, z którą miał troje dzieci. Witalis Kubicki studiował w Bonn meliorację i miernictwo, a praktykę odbywał na Śląsku. W 1886 r. w kościele św. Marcina w Poznaniu poślubił Marię Sztark, ur. w 1858 r. Witalis dostał pracę w Ziegenhain, gdzie przychodziło na świat młodsze rodzeństwo. Witalis znany był jako projektant urządzeń śluzowych. Kilkanaście lat temu śluza tego typu funkcjonowała jeszcze w Eberswalde Może ją projektował mój Dziadek? (…)”

Do Eberswalde Kubiccy przenieśli się z Ziegenhain, zanim zamieszkali w Berlinie-Pankow. W swym, otwartym dla patriotycznych polskich studentów domu, podejmowali także Stanisława Przybyszewskiego, późniejszego ideowego adwersarza młodych ekspresjonistów grupy Bunt.

Margarete Kubicka wspominała, że około 1911 jej późniejszy mąż udał się do Paryża. Miał tam m.in. tłumaczyć teksty teoretyczne jednego z inicjatorów kubizmu – Georgesa Braque’a. Środki na tę wyprawę pozyskać miał ze spadku, z którym obchodził się niezbyt roztropnie…

H KK:

Otóż jeden z antenatów rodziny, ze strony matki Stanisława, Marcin Goldmann, ustanowił 4 lipca 1854 r. fundację dla dzieci, a później potomków swoich dwóch sióstr, Teresy i Brygidy. Teresa wyszła za mąż za Sławskiego i otrzymała od brata Komorniki koło Poznania, natomiast Brygida wyszła za Starka, z którym miała troje dzieci, Antoniego, Carla (był ojcem Marii Sztark, matki Stanisława) i Paulinę. Fundacja Marcina Goldmanna, składająca się z 5 tys. talarów złożonych na 5%, miała konkretne przeznaczenie – ukończenie gimnazjów i studiów przez potomków obu sióstr. Przypuszczamy, że Stanisław mógł również korzystać z tego stypendium. Cała fundacja została zlikwidowana w 1948 r., a więc trwała ponad 100 lat i jest chyba mało znanym faktem historycznym. Fundacja przyczyniła się również do tego, że tak pieczołowicie przechowywane były dokumenty naszej rodziny, z których wiele zachowało się do naszych czasów.

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Rodzeństwo Stanisława Kubickiego: od lewej stoją: Witold, Hanna, Tadeusz. Od lewej siedzą: Jerzy (ojciec Krzysztofa Kubickiego), Stanisław, Jan. Foto: Albert Klatt, Eberswalde 1910, zbiory prywatne Krzysztofa i Haliny Kubickich, Poznań.

Fragmenty tekstu Poznali się w Berlinie. Małgorzata i Stanisław Kubiccy (Rozmowa z Krzysztofem Kubickim, bratankiem artysty oraz jego żoną Halina, przeprowadzona w 1991 r. przez Jarosława Mulczyńskiego, Kronika Wielkopolski 1992/ 1(60), s. 81-89.

Więcej interesujących informacji na temat rodziny Kubickich m. in. we wspomnieniach prof. St. Karola Kubickiego (w języku niemieckim) zamieszczonych na naszym blogu w kilku odcinkach – odcinek 1 TU, a potem co tydzień.

oraz w publikacjach:

Alina Sokołowska (córka Krzysztofa Kubickiego), Kiedyż będzie koniec tej okropnej wojny – wojenne listy matki do synów, z archiwum rodzinnego Kubickich. Pierwsza wojna światowa i przewrót 1918; Kronika Miasta Poznania 2014/2, s. 145-166.

Bunt – Ekspresjonizm –Transgraniczna awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego / Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki, red. Lidia Głuchowska, Poznań: Muzeum Narodowe, 2015.

Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945, Berlin, Gebr. Mann 2007.

Lidia Głuchowska, Stanisław Kubicki. In transitu. Ein Poet übersetzt sich selbst/ Poeta tłumaczy sam siebie, Wrocław: Dolnośląskie Centrum Sztuki i Kultury 2015.

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Im Andenken an Krzysztof Kubicki

Bisher haben wir auf diesem Blog mehrmals über den Maler, Grafiker und Dichter Stanisław Kubicki berichtet, wie auch über seinen Sohn, Karol, der im 2015 die von seinen Eltern vererbten Werke der Künstlergruppe Bunt (Revolte) dem Nationalmuseum in Poznań sowie dem Leon-Wyczółkowski-Regionalmuseum in Bydgoszcz vermacht hat.

Am 8 Januar ist der Neffe des Künstlers, Krzysztof Kubicki, verstorben.

Die heilige Trauermesse findet heute um 11 Uhr in Poznań (Kirche Maryja Królowa, Rynek Wildecki) und die Beerdigung um 12.30 auf dem Friedhof Bluszczowa-Str. statt.

Krzysztof – immer elegant und herzlich. Er war der patriotischen Tradition seiner Familie treu, wie auch der Ulanen-Tradition. Er war derjenige, der mir, als ich vor 19 Jahren meine Studien an der Avantgarde und dem damals noch in Polen unbekannten malerischen Werk der Kubickis und am ihren zweisprachigen dichterischen Schaffen ansetzte, Kontakt zu seinem Cousin in Berlin, St. Karol Kubicki, vermittelt hat, der mir mit der Zeit sein reiches Privatarchiv zur Verfügung stellte.

Krzysztof Kubicki und seine Ehefrau haben mir mehrmals biografische Auskünfte über seinen Onkel gegeben und begleiten wohlwollend meine wissenschaftlichen Forschung. Heute, aus Dankbarkeit und zum ihrem Andenken, möchte ich einige Fragmente aus dem Interview zitieren, welches Krzysztof und seine Frau Halina 1991 Jarosław Mulczyński gegeben hat. Diesen füge ich meine eigene Kommentare bei, sowie meine eigene Übersetzung.

Am Anfang sei daran erinnert, dass der Maler und Dichter, Stanisław Kubicki, Ehemann der ebenso kreativen Margarete, geb. Schuster, zur Welt im Januar 1889, im hessischen Ziegenhain (Kreis Kassel) gekommen ist, wohin aus beruflichen Gründen sein Vatter Witalis, – Landvermesse und Kulturingenieur – mit seiner Frau gezogen ist.

Jarosław Mulczyński: Die Familie zog, wie Ihrer Äußerung zu entnehmen ist, um und wohnte damit näher an Polen, und Ihre Onkel sind in Posen und Großpolen gestorben. Bedeutet das, daß Sie nach Polen umgezogen sind?

Halina und Krzysztof Kubickis: Ja. Als der Vater von Stanisław Kubicki 1915 starb, zog seine Mutter mit der Tochter Hania nach Posen und ließ sich in der Długa Straße nieder. Meine Großmutter lag viel an der Erhaltung und Pflege der nationalen Tradition, deswegen wollte sie in der Nähe von Polen wohnen. Sie trug zwar den deutschen Namen Stark, wir haben aber einen Nachweis, dass sie sich mit dieser Nation nicht identifizierte. Wir haben in unseren familiären Aufzeichnung ihre Unterschrift von 1870 mit der Schreibweise Sztark.

JM: Wie nahm sie denn im solchen Fall die Nachricht auf, dass ihr Sohn Stanisław eine gebürtige Deutsche heiratete, die kein Wort Polnisch kannte?

H KK: Das war für die Mutter mit Sicherheit ein Schock. Sie selbst stellte ihre polnische Herkunft heraus, und lernte, als sie in Deutschland wohnte, die Sprache nie vollkommen – sie wollte einfach nicht. Die Beziehungen zwischen Mutter und Schwiegertochter dürften jedoch sehr korrekt gewesen sein. Als unsere Tochter 70/80er Jahre Margarete Kubicka in Berlin traf, erwähnte sie, dass sie die Kubickis als ihr sehr Nah stehende und höfliche Leute im Gedächtnis habe. Auf manchen Bildern unterschrieb sie mit „Stasiowa“! [als „Stanislawowa“ signierte sie 1922 Manifeste der Gruppe Die Kommune – LG.] Und so sprach sie über sich! Es folgt daraus, dass sie gut aufgenommen gewesen sein musste. Auf der anderen Seite gab es nicht viele gegenseitige Kontakte. Sie kam eher zu kurzen Aufenthalten nach Posen. Wahrscheinlich wohnte sie in der Wohnung von Stanisławs Mutter an der Długa Straße oder bei einer Bekannten von ihr – einer Frau Zofia Hoppe in der Półwiejska Straße (siehe einen Brief von Stanisławs Mutter von 21. Juli 1916).

JM: Und wie sind die früheren Erlebnisse von der Familie Kubicki? Besteht eine Verbindung zu Jakob Kubicki, dem Architekten von Stanisław August [Poniatowski, der letzte polnische König – L.G.].

H KK: Nein. Solche Verbindung existiert nicht. Wir haben das schon überprüft. Der erste erwähnte Vorfahr unserer Familie ist Franciszek Kublicki, geboren 1770. Er war von Beruf Löffelschmiedemeister und wohnte in Kotlarnia in Schlesien (in diesem Ort ist das ein sehr häufiger Name). In den mündlichen Übermittlungen heißt es, die Familie habe ein Wappen mit „Kreuz und Schwert“ gehabt. Das lässt vermuten, dass unser Familienzweig von Kubickis aus Połockie abstammt und wahrscheinlich im 18. Jahrhundert nach Schlesien kam, und dann den Namen auf Kubicki verändern konnten, indem sie den Buchstaben „l“ wegließen. Beiläufig sei erwähnt, daß der Architekt Kubicki ein Wappen mit geflügelten Säulen hatte, und – wie wir wissen – keinen Sohn hatte. Der erwähnte Franciszek Kublicki heiratete Rozalia Cieślick (in Schlesien ein sehr häufiger Name) und hatte einen Sohn Karol, geb. am 7. Juli 1801. Der war der vierte Sohn. Karol Kubicki schloss als einer der ersten Absolventen das polnische Gymnasium in Gleiwitz ab (Abiturientenverzeichnis der Geschichte der Stadt Gleiwitz). Er sprach deutsch (leistete Praktika im Gericht ab) und wurde später Standrichter in Sohrau (jetzt Żory [Sorau dh. Żary und nicht Żory – LG]). Dank der deutschen Sprachkenntnisse wurde er nach Posen versetzt. In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts, mit Beginn der Regierung Flottwells, wurden die Kenntnisse dieser Sprache für alle Beamten im Regierungsbezirk Posen Pflicht. Zu diesem Zweck wurden Beamte aus Schlesien her versetzt, und so war Karol Kubicki der erste der Familie, der gegen 1835 in diesem Bereiche ansässig wurde. Er arbeitete am Standgericht in Posen. 1854 ist er gestorben und wurde wahrscheinlich am Friedhof des Heiligen Wojciech („Święty Wojciech“) begraben. Und hier in Posen wurde Stanislaw Kubickis Vater, Witalis, geboren (* 27. April 1851, † 1915 in Berlin-Pankow, Binzstraße 2). Seine Mutter war Teofila Żuromska, die zweite Frau von Karol, mit der er drei Kinder hatte. Witalis Kubicki studierte in Bonn Melioration und Vermessungswesen, und machte sein Praktikum in Schlesien. 1886 heiratete er in der Kirche des Heiligen Martin in Posen die Lehrerin Maria Sztark, geb. 1858. Witalis bekam eine Stelle in Ziegenhain, wo Stanislaw zur Welt kam, und wo später in Kassel die jüngeren Geschwister geboren wurden. Witalis war bekannt als Projektant der Schleusenanlagen. Solche Schleusenwehre funktionierten vor einigen Jahren noch in Eberswalde. Vielleicht entwarf sie mein Großvater.

Nach Eberswalde zogen die Kubickis aus Ziegenhain, bevor sie sich in Berlin-Pankow angesiedelt haben. In ihrem für die polnische patriotische Jugend offenen Haus, haben sie auch u.a. Stanisław Przybyszewski empfangen, der später zum ideologischen Gegner der jungen Künstler der Expressionistengruppe Bunt wurde Bunt.

Den Erinnerungen von Margarete Kubicka ist zu entnehmen, dass ihr späterer Ehemann ca. 1911 aus diesen Mitteln seine Reise nach Paris finanzierte. Dort soll er u.a. theoretische Texte eines der Initiatoren des Kubismus – Georges Braque ins Polnische übersetzt haben. Mit seiner Erbschaft ging er allerdings nicht sehr sorgfältig um…

H KK: Einer der Ahnherren von Stanislaws Familie mütterlicherseits, Martin Goldmann, gründete am 4. Juli 1845 eine Stiftung für Kinder und Nachkommen seiner zwei Schwestern Teresa und Brygida. Teresa heiratete einen Sławski und bekam von dem Bruder Komorniki bei Posen. Brygida heiratete einen Stark, mit dem sie drei Kinder hatte: Antonie, Carl (der Vater von Maria Stark, Stanislaws Mutter) und Paulina. Martin Goldmanns Stiftung – 5.000 Thaler, deponiert auf 5% – hatte das konkrete Ziel, die Finanzierung des Gymnasienbesuch und das Studium von Nachkommen der beiden Schwestern. Wir vermuten, dass auch Stanisław das Stipendium nutzen konnte. Die Stiftung wurde erst 1948 aufgelöst, überdauerte also 100 Jahre, und das ist eine wenig bekannte historische Tatsache. Die Stiftung beeinflusste auch die sorgfältige Aufbewahrung der Familiendokumente, von denen viele bis in unsere Zeit erhalten sind.“

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Geschwister von Stanisław Kubicki: Von links stehend: Witold, Hanna, Tadeusz. Von links sitzend: Jerzy (Vater von Krzysztof Kubicki), Stanisław, Jan. Foto: Albert Klatt, Eberswalde 1910, Privatarchiv von Krzysztof und Halina Kubickis in Poznań.

Das ganze Interviev wurde veröffentlicht:

Poznali się w Berlinie. Małgorzata i Stanisław Kubiccy (Rozmowa z Krzysztofem Kubickim, bratankiem artysty oraz jego żoną Haliną, przeprowadzona w 1991 r. przez Jarosława Mulczyńskiego, [Sie lernen sich in Berlin kennen. Margarete und Stanislaw Kubicki. (Ein Gespräch von Jarosław Mulczyński mit Krzyszof Kubicki, dem Neffen des Künstlers, und seiner Frau Halina 1991) / Kronika Wielkopolski 1992/ 1(60), s. 81-89.

Mehr interessante Details die Familie Kubicki betreffend befinden sich u.a. auf unserem Blog (Erinnerungen von Prof. St. Karol Kubicki) – der erste Teil HIER, danach regelmäßig jede Woche am Montag – so wie in den Publikationen:

Alina Sokołowska, (eine der Töchter von Krzysztof Kubicki), “Wann endet dieser schreckliche Krieg…” Kriegsbriefe der Mutter an die Söhne aus dem Familienarchiv Kubickis. Erster Weltkrieg und Umbruch 1918, Kronika Miasta Poznania, 2014/2, S. 145-166.

Lidia Głuchowska (Hg.), Bunt – Ekspresjonizm –Transgraniczna awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego / Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki, Poznań: Muzeum Narodowe, 2015.

Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 19101945, Berlin: Gebr. Mann 2007.

Lidia Głuchowska, Stanisław Kubicki. In transitu. Ein Poet übersetzt sich selbst/ Poeta tłumaczy sam siebie, Wrocław: Dolnośląskie Centrum Sztuki i Kultury 2015.

W parku księcia Pücklera / Beim Fürst Pückler in Bad Muskau

Mehr darüber / Jeszcze o tym samym

Pamiętajcie o Ogrodach

1 września 2016 roku w Nowym Zamku, w uwodzącym wszechobecną i kojącą zielenią Parku Mużakowskim na granicy polsko-niemieckiej otwarto wystawę Ogrody. Zwiedzenie jej to świetny pomysł na ciepły wrześniowy weekend.

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Powyżej: Park Mużakowski; poniżej: Jazzband Suan Tun Hoan (Wietnam) – gitara (lider zespołu), Marcin Włodarczyk – fortepian, Paweł Narajowski – kontrabas, Kuba Lechki – perkusja

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Wystawa zorganizowana została we współpracy Uniwersytetu Zielonogórskiego i Muzeum Ziemi Lubuskiej w Zielonej Górze z Fundacją „Park Księcia Pücklera Bad Muskau”. Jest trzecią ekspozycją z cyklu Topografia polskiej sztuki współczesnej, a zarazem wydarzeniem inaugurującym obchody 25-lecia istnienia Instytutu Sztuk Wizualnych Wydziału Artystycznego Uniwersytetu Zielonogórskiego.
Podczas wernisażu dr Cornelia Wenzel, zastępca dyrektora zarządzającego Fundacji, stwierdziła z humorem: „Pokaz prac Ogrody jest prezentem urodzinowym, który przedstawiciele Instytutu [Sztuk Wizualnych] sami sobie sprawili na jego 25 urodziny, w czym i my mogliśmy mieć swój udział. Dziękujemy Państwu za to serdecznie i gratulujemy z okazji jubileuszu.”

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Z kolei Hansjörg König, Przewodniczący Rady Fundacji, w swej przemowie przypomniał, że Park Mużakowski, który 1 maja 2015, w 200-lecie swego istnienia wpisany został na listę światowego dziedzictwa UNESCO, stał się wzorcowym przykładem ośrodka bilateralnej współpracy polsko-niemieckiej, służącej rozwojowi transgranicznego regionu kulturalnego. Podziękował serdecznie wszystkim pracownikom Instytutu Sztuk Wizualnych UZ – uczestnikom wystawy – za oryginalny wkład w te działania. Zwracając się do inicjatora cyklu wystaw Topografia polskiej sztuki współczesnej, dyrektora Muzeum Ziemi Lubuskiej, Leszka Kani, stwierdził natomiast: „właśnie tego typu współpracy polsko-niemieckiej życzyliśmy sobie w roku 2005, by aktywnie ożywiła obiekt światowego dziedzictwa kultury – Park Mużakowski. Jestem bardzo zadowolony, że właśnie dzięki Pańskiemu zaangażowaniu jest ona dziś niemal oczywistością. Oczywiście wiem, że w codziennej rzeczywistości jeszcze długo nie będzie ona wolna od ustawicznego wysiłku. Stąd też także w przyszłości chętnie wesprę ten piękny i ważny projekt. (…) jestem pewien, że prezentowane tu dzieła sztuki dostarczą nam przyjemności intelektualnej, która towarzyszyć nam będzie w drodze do domu.”
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ogrody2-4W ramach wystawy Ogrody dwudziestu artystów z Zielonej Góry wypełnia przestrzeń czasu, wspomnień, poznania i sztuki. Tytuł ekspozycji rozumieć można dosłownie i metaforycznie. Wpisuje się ona w kontekst jedynego transgranicznego założenia ogrodowo-parkowego w Europie, jest formą międzynarodowego dialogu na temat kultury, ekologii oraz historii i współczesności stosunków polsko-niemieckich.
W recenzji katalogu wystawy prof. Beata Frydryczak zauważyła: „[Ta] polsko-niemiecka publikacja wykracza poza standardową monografię. (…) Już sam fakt jej zatytułowania Ogrody/Gärten i zaprezentowania w czasie wystawy przygotowanej przez artystów pracujących w Instytucie Sztuk Wizualnych Uniwersytetu Zielonogórskiego w Nowym Zamku w Parku Mużakowskim dodaje jej dodatkowych wartości.

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To sprawia, że dwugłos: teoretyczno-artystyczny w sposób konieczny uzupełniony jest o kontekst zewnętrzny: otoczenie parku i jego estetykę, związaną z nim historię i wspólne polsko-niemieckie działania o wymiarze ponadgranicznym i kulturowym, czego książka i zapowiadająca ją wystawa jest doskonałym dowodem. Ogrody/Gärten to publikacja (i wystawa), która buduje nową wartość w tym, co już artystyczne (Parku Mużakowskim), a podejmując dyskurs na temat ogrodów, wprowadza go na metapoziom, w którym ogród nabiera wymiaru ideowego i metaforycznego zarazem. O ogrodach w ogrodzie, o krajobrazach w krajobrazach – mówić można tylko obrazami i metaforami. Ta publikacja otwiera taką możliwość, rozbrzmiewając na trzech poziomach: teoretycznym, artystycznym i ideowym, jeżeli za ideę uznać naturalne medium Parku Mużakowskiego. (…) Projekt graficzny książki (…) doskonale współgra z jej zawartością (…) Meandry Parku Mużakowskiego mogą być refleksem meandrów myśli artystycznej oplatającej to, co ujęto wspólnym mianem ogrodów. Wprowadza do nich tekst Artura Pastuszka Il faut cultivert notre Jardin, który w eseistycznej formule próbuje znaleźć podstawy idei ogrodu jako takiego. Tekst Lidii Głuchowskiej posiada bardziej krytyczny wymiar, będąc ambitną próbą zaprezentowania obecnych na wystawie artystów i ich prac.”

ogrody2-8Wystawa Ogrody potrwa do końca października. Serdecznie zapraszamy
Nowy Zamek, Park Mużakowski/Bad Muskau
Kuratorzy: Leszek Kania (Muzeum Ziemi Lubuskiej, Zielona Góra)
prof. Paulina Komorowska-Birger (Instytut Sztuk Wizualnych UZ, Zielona Góra)
Kierownictwo naukowe: dr Lidia Głuchowska (Instytut Sztuk Wizualnych UZ, Zielona Góra)
Koordynacja: Regina Barufke, Bad Muskau
Uczestnicy: mgr Paweł Andrzejewski, mgr Basia Bańda, prof. Andrzej Bobrowski, prof. UZ dr hab. Radosław Czarkowski, prof. Jarosław Dzięcielewski, dr Katarzyna Dziuba, prof. UZ Magdalena Gryska, mgr Mirosław Gugała, dr Jarosław Jeschke, dr Helena Kardasz, prof. Paulina Komorowska-Birger, prof. Stanisław Kortyka, mgr Marek Lalko, prof. UZ dr hab. Alicja Lewicka-Szczegóła, prof. UZ dr hab. Jarosław Łukasik, mgr Maryna Mazur, dr Anna Owsian-Matyja, prof. Piotr Szurek, dr Patrycja Wilczek-Sterna, prof. UZ dr hab. Ryszard Woźniak

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Plakat: dr Piotr Czech (Instytut Sztuk Wizualnych UZ, Zielona Góra)
W projekcie plakatu i okładki katalogu wykorzystano fragmenty ekolinowego obrazu Basi Bańdy Sadzonki (2013).
Katalog/Publikacja towarzysząca Ogrody:
Red. naukowa: dr Lidia Głuchowska
Projekt graficzny: dr Piotr Czech
Tłumaczenie: Mirosława Kowęzowska, Reiner Mende, Andre Rudolph
Konsultacja naukowa: Cord Panning, Artur Pastuszek, Andre Rudolph
Redakcja językowa: Regina Barufke, Lidia Głuchowska, Cornelia Wenzel
ISBN: 978-83-88426-96-4
Prace z wystawy, fot. Lidia Głuchowska, skatalogowane w publikacji Ogrody

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Vergisst nicht die Gärten…

Am 1. September 2016 wurde im Neuen Schloss, im Fürst-Pückler-Park Bad Muskau an der deutsch-polnischen Grenze, welcher mit dem ewigen Grün besticht, die Ausstellung Gärten eröffnet. Diese Schau zu besichtigen ist eine gute Idee für ein sonniges September-Wochenende.

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Die Ausstellung entstand als Ergebnis der Kooperation der Universität Zielona Góra und des Lebuser Landesmuseums in Zielona Góra mit der Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ als die dritte Ausstellung der Reihe Topografie der polnischen Gegenwartskunst.
Gleichzeitig bildet sie den Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Bestehens, welches das Institut für Visuelle Künste an der Kunstfakultät der Universität Zielona Góra in diesem Jahr begeht.

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Hansjörg König, Vorsitzender des Stiftungsrates in seiner Eröffnungsrede erinnerte daran, dass der Muskauer Park, welcher am 1. Mai 2015 in einem feierlichen Akt auf die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde, zum Vorbild der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Dienste der Entwicklung der grenzüberschreitender Region wurde. Herr König bedankte sich bei allen Ausstellenden aus dem Institut für Visuelle Künste für ihren originellen Beitrag dazu. In seiner Ansprache an den Initiator der Ausstellungsreihe Topografie der polnischen Gegenwartskunst, den Direktor des Lebuser Landesmuseum in Zielona Góra, Leszek Kania merkte er ebenfalls an: „Genau diese Art der deutsch-polnischen Zusammenarbeit haben wir uns 2005 für die aktive deutsch-polnische Bespielung der Welterbestätte Muskauer Park gewünscht. Ich bin glücklich, dass sie gerade dank Ihres Einsatzes heute fast schon selbstverständlich ist. Natürlich weiß ich, dass das in der Realität des Alltags und bei den Mühen der Ebene noch längst nicht immer der Fall ist. Dieses schöne und wichtige Projekt unterstütze ich daher sehr gern auch für die Zukunft. (…) Ich bin mir sicher, dass die Kunstwerke intellektuellen Genuss bereiten werden, der uns erfüllt nach Hause begleitet.“

ogrody2-6Im Rahmen der Ausstellung Gärten kreierten zwanzig Künstler aus Zielona Góra einen exterritorialen, mentalen Raum der Zeit, der Erinnerung, der Erkenntnis und der Kunst.Der Titel der Schau ist wörtlich und metaphorisch zu verstehen. Die Ausstellung Gärten fügt sich in den Kontext des einzigen grenzüberschreitenden Landschaftsparks Europas ein und ist Ausgangspunkt für einen internationalen Dialog über Kultur und Ökologie ebenso wie über die Geschichte und Gegenwart der deutsch-polnischen Beziehungen.

ogrody2Im Gutachten zu deren Katalog (hg. von Dr. Lidia Głuchowska) stellte Prof. Beata Frydryczak fest: „[diese] deutsch-polnische Publikation sprengt den Rahmen einer typischen Monografie (…). Einen besonderen Wert verleiht dem Buch neben dem zweisprachigen Titel Ogrody/Gärten die Tatsache, dass es während der Ausstellung im Neuen Schloss im Fürst Pückler Park in Bad Muskau präsentiert wird, wo die Werke der Künstler des Institutes für Visuelle Künste der Universität Zielona Gora ausgestellt werden. Folglich wird die theoretisch-künstlerische Zweigleisigkeit auch durch den äußeren Kontext komplementär ergänzt, nämlich durch die Parkumgebung, dessen Ästhetik und Geschichte sowie durch gemeinsame deutsch-polnische Vorhaben von grenzübergreifender kultureller Dimension. Die Ausstellung im Vorfeld und auch das nun vorliegende Buch sind der beste Beweis für eine gelungene Komplementarität der beiden Artefakte. Ogrody/Gärten sind eine Publikation (und Ausstellung), die in künstlerischer Hinsicht einen Neuwert schafft (Muskauer Park); und indem sie an den Diskurs über Gärten anknüpft, hebt sie den Garten auf eine Metaebene, auf der er eine ideelle und zugleich metaphorische Dimension gewinnt. Über Gärten im Garten und Landschaften in der Landschaft kann nur in Metaphern und Bildern gesprochen werden. Die vorliegende Publikation eröffnet solch eine Möglichkeit, indem sie auf drei Ebenen verweist: die theoretische, künstlerische und ideelle Ebene, sofern man das natürliche Medium Muskauer Park als Idee betrachten kann. (…) Die Mäander des Muskauer Parks können als Reflex der Mäander künstlerischer Reflexion um all das betrachtet werden, was unter dem Namen Muskauer Park vereinigt wurde. Eine Einführung in diese Reflexionen bietet der Text von Artur Pastuszek Il faut cultivert notre Jardin, der in essayistischer Form auf den Ursprung der Idee des Gartens an sich einzugehen versucht. Der Text von Lidia Głuchowska dagegen enthält eher eine kritische Dimension und stellt einen ambitionierten Versuch dar, die in der Ausstellung präsentierten Werke und die Künstler darzustellen.“
Die Ausstellung dauert noch bis Ende Oktober. Herzlich willkommen!

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Ausstellung Gärten
Ausstellungsdauer: 1. Sept. – 31. Okt. 2016, Neuer Schloss, Nowy Zamek, Bad Muskau
Kuratoren: Leszek Kania (Lebuser Landesmuseum, Zielona Góra)
Prof. Paulina Komorowska-Birger (Institut für Visuelle Künste, Universität Zielona Góra)
Wissenschftliche Leitung: Dr. Lidia Głuchowska (Institut für Visuelle Künste, Universität Zielona Góra)
Koordination: Regina Barufke, Bad Muskau
Ausstellende Künstler: Mag. Paweł Andrzejewski, Mag. Basia Bańda, Prof. Andrzej Bobrowski, Prof. UZ Dr. habil. Radosław Czarkowski, Prof. Jarosław Dzięcielewski, Dr. Katarzyna Dziuba, Prof. UZ Magdalena Gryska, Mag. Mirosław Gugała, Dr. Jarosław Jeschke, Dr. Helena Kardasz, Prof. Paulina Komorowska-Birger, Prof. Stanisław Kortyka, Mag. Marek Lalko, Prof. UZ Dr. habil. Alicja Lewicka-Szczegóła, Prof. UZ Dr. habil Jarosław Łukasik, Mag. Maryna Mazur, Dr. Anna Owsian-Matyja, Prof. Piotr Szurek, Dr. Patrycja Wilczek-Sterna, Prof. UZ Dr. habil. Ryszard Woźniak
Plakat: Dr. Piotr Czech (Institut für Visuelle Künste, Universität Zielona Góra)
Für das Plakat und den Cover wurden Fragmente des Ekolinegemäldes von W projekcie plakatu i okładki Basia Bańda Sätzlinge (2013) verwendet.
Katalog/Begleitpublikation Gärten:
Herausgeberin: Dr. Lidia Głuchowska
Grafische Gestaltung: Dr. Piotr Czech
Übersetzung: Dr. Mirosława Kowęzowska, Reiner Mende, Dr. Andre Rudolph
Wissenschaftliche Beratung: Cord Panning, Dr. Artur Pastuszek, Dr. Andre Rudolph
Lektorat: Regina Barufke, Lidia Głuchowska, Cornelia Wenzel
ISBN: 978-83-88426-96-4
www.muskauer-park.de   www.mzl.zgora.pl   www.wa.uz.zgora.pl   www.isw.uz.zgora.pl
FOTOS Werke aus der Ausstellung, Fot. Lidia Głuchowska, verzeichnet im Katalog Gärten

Bunt und Bunt and also the Revolt

Film Bunt – Re-Vision

Today we present the preview (teaser) of the film Bunt. Re-Vision. 100 Years of Bunt/ Revolt, which shows the entire tour of the donated art exhibition Bunt – Expressionism – Transborder avant garde. Works from the Berlin collection of prof. St. Karol Kubicki (2015) from Berlin via the Nationalmuseum Poznań, Regionalmuseum Leon Wyczółkowski in Bydgoszcz, Kraszewski Museum Dresden and the Lower Silesian Center of Photography “Roman House” [Dolnośląskie Centrum Fotografii „Domek Romański”] in Wrocław.

The exhibition finale will take place on Saturday 12 December 2015 at 16.00 in the Lower Silesian Center of Photography “Roman House” [Dolnośląskie Centrum Fotografii „Domek Romański”]. The event will be a combination of the premiere of the documentary-artistic film Bunt. Re-Vision and the presentation of a book concurrent to the exhibition written by the exhibition’s curator Dr. Lidia Głuchowska.

Dziś prezentujemy wglądówkę (teaser) filmu Bunt – Re-Wizja. 100 lat Buntu, ukazującego wszystkie stacje międzynarodowego tournée wystawy donacyjnej Bunt – Ekspresjonizm – Transgraniczna awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego, która wyruszyła z Berlina do Muzeum Narodowego w Poznaniu, Muzeum Okręgowego im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy i Dolnośląskiego Centrum Fotografii „Domek Romański” we Wrocławiu

Finisaż w sobotę, 12.12.2015 o godz. 16.00 w Dolnośląskim Centrum Fotografii „Domek Romański”, połączony będzie z premierą filmu dokumentacyjno-artystycznego Bunt – Re-Wizja,a także prezentacją towarzyszącej jej książki autorstwa kuratorki, dr Lidii Głuchowskiej.

Heute zeigen wir die Vorschau (Teaser) des Films Bunt – Re-Vision. 100 Jahre von Bunt / Revolte über alle Stationen der internationalen Ausstellungstour Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki. Die Kunstwerke aus Berlin sind die Werke im Nattionalmuseum Poznań, Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseum in Bydgoszcz, Kraszewski-Museum in Dresden sowie Bezirksmuseum im Niederschlesischen Zentrum für Fotografie „Domek Romański” [Romanisches Haus] präsentiert worden.

Bei der Finissage am Samstag, den 12. Dezember 2015 um 16.00 im Niederschlesischen Zentrum für Fotografie „Domek Romański” [Romanisches Haus], wird die Erstpräsentation des dokumentarisch-künstlerischen Films Bunt – Re-Vision sowie eine Präsentation der Begleitpublikation, ein Buch der Kuratorin Dr. Lidia Głuchowska, stattfinden.

We invite you to the first presentation at the finissage
Zapraszamy na premierę na finisażu
Wir laden Sie herzlich zur Erstpräsentation auf der Finissage ein

The initial shots of the film were presented in the Regional Museum Leon Wyczółkowski in Bydgoszcz in so called “Cinema”, one of the three parts of the arrangement of the exhibition, next to the “Street” and the “Café”, inspired by the atmosphere of the artistic centres of the 1920s.
Next to the “Cinema” is to be seen the presentation of the artistic book Refleks / Relfex (2014) and the drawing by Jacek Szewczyk Alley without work (1999), part of the presentation Ich 7 / The 7 of them (They 7)

Początkowe sceny filmu zaprezentowane zostały w Muzeum Okręgowym im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy, w części ekspozycji zatytułowanej „Kino“, która – podobnie jak pozostałe części aranżacji, czyli „Ulica“ i „Kawiarnia“ – zainspirowane były atmosferą centrów artystycznych dwudziestolecia międzywojennego.
Obok „Kina” widoczna prezentacja książki artystycznej Refleks (2015) oraz rysunek Jacka Szewczyka Aleja bez pracy (1999), część prezentacji Ich 7.

Die Anfangsszenen des Filmes wurden präsentiert im Leon- Wyczółkowski-Bezirksmuseum in Bydgoszcz im so genanten „Kino“, einem der drei Teile des Ausstellungsarrangements, welcher, neben der „Straße“ und dem „Café“, an die Aura der künstlerischen Zentren der 1920er inspiriert wurden.
Neben dem Kino – die Präsentation des Kunstbuchs entstanden im Rahmen des Projekts Refleks / Reflex sowie die Zeichnung von Jacek Szewczyk Allee der Arbeitslosen (1999), Teil der Kunstpräsentation Ich 7 / Sie 7.

1 Bunt Bydg Szewczyk

BUNT – RE-Vision. 100 Years of Bunt / Revolt
artistic-documentary film

Concept: Lidia Głuchowska, An Kraśko
Technical production: An Kraśko
Text: Lidia Głuchowska

At the exhibition closing event in Wrocław the film’s final version will be screened including 8 episodes:

1/ Acceptance of the donation from prof. Kubicki in Berlin-Hufeisensiedlung and transport to the National Museum in Poznań, 16 March 2015.

2/ Exhibition opening in the National Museum in Poznań, 19 April 2015.

3/ The long Museum Night and curator-guided exhibition viewing in the National Museum in Poznań, 16 May 2015.

4/ Opening of the premiere showing of the project Flyer, squat Od-Zysk, 16 May 2015. Handing over a gift by Polish contemporary artists and a letter of intent – thanking for the donation by prof. Kubicki from Germany, to the hands of the curator dr. Lidia Głuchowska.

5/ Presentation of the gift by Polish contemporary artists to prof. Kubicki in Berlin-Hufeisensiedlung.

6/Exhibition opening and conference in the Leon Wyczółkowski District Museum in Bydgoszcz.

7/ Press conference, exhibition opening and the exhibition in Kraszewski-Museum Dresden; handing over of a miniature of the installation by Karolina Ludwiczak and Marcin Stachowiak and the order of the Leon Wyczółkowski District Museum in Bydgoszcz to prof. St. Karol Kubicki in Berlin by the artists and the Museum’s director prof. dr. hab. Ryszard F. Woźniak.

8/ Vernissage at the Gallery of the Culture and Art Centre OKiS, Lower Silesian Centre for Photography “Domek Romański” in Wrocław.

There were also two other films presented during the exhibition –Refleks [Reflex] and Ulotka [Flyer] by Marek Glinkowski (sound: Radosław Włodarski, 2015)

Authors of the works presented in the movie:

Krzysztof Balcerowiak, Andrzej Bobrowski, Magdalena Czerniawska, Zuzanna Dyrda, Stefan Ficner, Agata Gertchen, Marek Glinkowski, Mariusz Gorzelak, Paweł Frąckiewicz, Jarosław Janas, Aleksandra Janik, Dorota Jonkajtis, Anna Kodź, Wojciech Kołacz, Katarzyna Krawczyk, Marta Kubiak, Maciej Kurak, Maryna Mazur, Agnieszka Mori, Christopher Nowicki, Grzegorz Nowicki, Mirosław Pawłowski, Max Skorwider, Jacek Szewczyk, Piotr Szurek, Michał Tatarkiewicz, Anna Trojanowska, Przemysław Tyszkiewicz, Małgorzata ET BER Warlikowska, Radosław Włodarski.

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In Dresden Kraszewski Museum the movie was presented already during the press conference and the opening, in one of the exhibition rooms. It allowed the visitors to imagine the parallellity of the different moments of the exhibition tour – the signing of the donation contract in Berlin by Professor Kubicki, the vernissage of the first station of the exhibition in Nationalmuseum in Poznan and the vernissage of the Ulotka / Flyer project in squat Od-Zysk as well as the presentation at the second station of the exhibition in Bydgoszcz.

At the photo-exhibition curator, Lidia Głuchowska and exhibition coordinator, Bronislaw Kowalewski at the vernissage in Dresden.

In the background – the movie: Prof. St. Karol Kubicki, his wife – Petra, as well as the curator, Lidia Głuchowska, after the forwarding the artpieces from his Berlin collection to the Nationalmuseum in Poznań and the regional Museum Leon Wyczółkowski Museum in Bydgoszcz.

W Muzeum im Józefa Ignacego Kraszewskiego w Dreźnie film prezentowany był w jednej z sal wystawowych i to już w trakcie konferencji prasowej i wernisażu, co wśród zwiedzających budzić mogło wrażenie paralelności różnych momentów tournée wystawy donacyjnej – począwszy od podpisania umowy donacyjnej przez prof. Kubickiego w Berlinie, otwarcia pierwszej odsłony w Muzeum Narodowym w Poznaniu oraz premiery projektu Ulotka na sqacie Od-Zysk, a także pokazu podczas na drugiej stacji wystawy – w Bydgoszczy.

Na zdjęciu – kuratorka, dr Lidia Głuchowska i kordynator wystawy, Bronisław Kowalewski podczas wernisażu w Dreźnie. W tle- film: prof. St. Karol Kubicki, jego żona Petra oraz kuratorka, Lidia Głuchowska, po przekazaniu daru dla Muzeum Narodowego w Poznaniu i Muzeum Okręgowego im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy.

Im Kraszewski Museum Dresden wurde der Film in einem der Ausstellungsräume bereits während der Pressekonferenz und der Ausstellungseröffnung gezeigt. Dies könnte bei den Besuchern den Eindruck von der Parallelität unterschiedlicher Momente der Ausstellungstour erweckten – der Unterzeichnung des Schenkungsvertrags durch Prof. Kubicki in Berlin, der Eröffnung der Erstausstellung im Nationalmuseum Poznan und der Vernissage des Projekts Ulotka / Flyer im Squat Od-Zysk sowie der Schau in der zweiten Ausstellungsstation in Bydgoszcz.

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Director of the Regional Museum Leon Wyczółkowski in Bydgoszcz, prof. Michał Woźniak during the opening in Dresden. In the background – the movie: presentation of the Logo of the touring exhibityion by Andrzej Bobrowski and Radosław Włodarski at the vernissage of the Ulotka / Flyer project in squat Od- Zysk in Poznań.

Dyrektor Muzeum Okręgowego im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy, prof. dr Michał Woźniak podczas wystąpienia na wernisażu w Dreźnie. W tle – film: Andrzej Bobrowski i Przemysław Włodarski prezentują logo wystawy donacyjnej na wernisażu projektu Ulotka na squacie Od-Zysk w Poznaniu.

Direktor des Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseums in Bydgoszcz, Prof. Ryszard F. Woźniak während der Eröffnungsrede in Dresden. Im Hinterngrund der Film: Andrzej Bobrowski und Przemysław Włodarski present ieren das Logo der Ausstellungstour auf der Vernissage des Projekts Ulotka / Flyer in the squat Od-Zysk in Poznań.

BUNT – RE-Wizja. 100 lat Buntu
Film dokumentacyjno-artystyczny

Koncepcja: Lidia Głuchowska, An Kraśko
Realizacja techniczna: An Kraśko
Tekst: Lidia Głuchowska

Premierowy pokaz całego filmu na finisażu odsłony wrocławskiej obejmuje 8 epizodów:

1/ Przejęcie donacji prof. Kubickiego w Berlinie-Hufeisensiedlung i transport do Muzeum Narodowego w Poznaniu, 16.03.2015.

2/ Wernisaż w Muzeum Narodowym w Poznaniu, 19.04.2015.

3/ Długa Noc Muzeów i oprowadzanie kuratorskie po Muzeum Narodowym w Poznaniu, 16.05.2015.

4/ Wernisaż premierowej odsłony projektu „Ulotka”, squat Od-Zysk, 16.05.2015.

Przekazanie daru polskich artystów współczesnych i listu intencyjnego – podziekowania za donację z Niemiec dla prof. Kubickiego na ręce kuratorki, dr Lidii Głuchowskiej.

5/ Wręczenie daru polskich artystów współczesnych prof. Kubickiemu w Berlinie-Hufeisensiedlung.

6/ Wernisaż i konferencja naukowa w Muzeum Okręgowym im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy.

7/ Konferencja prasowa, wernisaż i wystawa w Muzeum Józefa Ignacego Kraszewskiego w Dreźnie oraz przekazanie miniatury instalacji Przenikanie Karoliny Ludwiczak i Marcina Stachowiaka oraz medalu Muzeum Okręgowego im. Leona Wyczółkowskiego prof. St. Karolowi Kubickiemu w Berlinie przez artystów i dyrektora muzeum, prof. dra. hab. Ryszarda F. Woźniaka

8/ Wernisaż we Wrocławiu.

Na wystawie prezentowane były jeszcze dwa filmy artystyczne autorstwa Marka Glinkowskiego (dźwięk: Radosław Włodarski, 2015) – Ulotka i Refleks

Prezentowano w nich prace graficzne nastepujących artystów:

Krzysztof Balcerowiak, Andrzej Bobrowski, Magdalena Czerniawska, Zuzanna Dyrda, Stefan Ficner, Agata Gertchen, Marek Glinkowski, Mariusz Gorzelak, Paweł Frąckiewicz, Jarosław Janas, Aleksandra Janik, Dorota Jonkajtis, Anna Kodź, Wojciech Kołacz, Katarzyna Krawczyk, Marta Kubiak, Maciej Kurak, Maryna Mazur, Agnieszka Mori, Christopher Nowicki, Grzegorz Nowicki, Mirosław Pawłowski, Max Skorwider, Jacek Szewczyk, Piotr Szurek, Michał Tatarkiewicz, Anna Trojanowska, Przemysław Tyszkiewicz, Małgorzata ET BER Warlikowska, Radosław Włodarski.

During the display in the Lower Silesian Photography Centre „Domek Romański“ the movie was to bee seen already from the street, through the windows. It invited the passengers to come in and to see the whole exhibition. In the movie is to be seen the moment of forwarding of the gratitude presents of the Poznań contemporary artists to Prof. St. Karol Kubicki in Berlin.

Next to the screen is to be seen the sculpture by Małgorzata Kopczyńska Cerberus (c. 2013), part of the artistic presentation Ich 7 / The 7 of Them.

Podczas wystawy w Dolnośląskim Centrum Fotografii Domek Romański film było widać już przez okna, z ulicy. Zapraszał on przechodniów do wejścia do środka i zapoznania się z całą ekspozycją.
W filmie udokumentowano m.in. moment przekazania daru współczesnych artystów z Poznania prof. St. Karolowi Kubickiemu w Berlinie.

Obok monitora – rzeźba Małgorzaty Kopczyńskiej Cerber (ok. 2013), część prezentacji artystycznej Ich 7.

Während der Ausstellung im Niederschlesischen Zentrum für Fotografie, „Domen Romański” der Film war zu sehen schon aus der Straße, durch die Fenster. Das lud die Passanten ein, damit sie reinkommen, um die gesamte Ausstellung anzusehen. In dem Film ist u.a. der Moment der Übergabe des Ausstellungslogos – des Dankbarkeitsausdrucks der Gegenwartskünstler aus Poznań to Prof. St. Karol Kubicki in Berlin.

Neben dem Bildschirm- Plastik von Małgorzata Kopczyńska Cerberus (ca. 2013), Teil der Kunstpräsentation Ich 7 / Sie 7.

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BUNT– RE-Vision. 100 Jahre Bunt / Revolte
Künstlerisch-dokumentarischer Film

Konzeption: Lidia Głuchowska, An Kraśko
Technische Umsetzung: An Kraśko
Text: Lidia Głuchowska

Die Erstaufführung des gesamten Films während der Finissage der Schau in Wrocław umfasst 8 Episode:

1/ Übernahme der Schenkung von Prof. Kubicki in der Hufeisensiedlung/Berlin und Transport in das Nationalmuseum Poznań, 16.03.2015.

2/ Vernissage im Nationalmuseum Poznań, 19.04.2015.

3/ Lange Nacht der Museen und kuratorische Führung im Nationalmuseum Poznań, 16.05.2015.

4/ Vernissage der Erstpräsentation des Projekts Ulotka [Flyer], im Squat Od:Zysk, 16.05.2015.

Übergabe des Geschenks und Dankschreibens von den zeitgenössischen Künstlern aus Poznań für Herrn Prof. Kubicki an die Kuratorin Dr. Lidia Głuchowska.

5/ Aushändigung des Geschenks an Herrn Prof. Kubicki in Berlin.

6/ Vernissage und wissenschaftliche Konferenz im Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseum in Bydgoszcz.

7/ Vernissage und Ausstellung im Kraszewski-Museum Dresden. Anschließend Übergabe einer Miniatur der Installation Przenikanie [In-Einander-Greifen] von Karolina Ludwiczak und Marcin Stachowiak sowie der Medaille des Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseums in Bydgoszcz an Prof. St. Karol Kubicki in Berlin durch die Künstler und den Museumsdirektor Prof. Dr. Ryszard F. Woźniak.

8/ Vernissage in der Galerie des Kultur- und Kunstzentrums in Wrocław, dem Niederschlesischen Zentrum für Fotografie „Domek Romański“.

In der Ausstellung wurden ferner zwei weitere Filme: Refleks [Reflex] and Ulotka [Flyer] von Marek Glinkowski ((Klang: Radosław Włodarski, 2015) gezeigt, in denen Werke folgender Grafikkünstler präsentiert wurden: Krzysztof Balcerowiak, Andrzej Bobrowski, Magdalena Czerniawska, Zuzanna Dyrda, Stefan Ficner, Agata Gertchen, Marek Glinkowski, Mariusz Gorzelak, Paweł Frąckiewicz, Jarosław Janas, Aleksandra Janik, Dorota Jonkajtis, Anna Kodź, Wojciech Kołacz, Katarzyna Krawczyk, Marta Kubiak, Maciej Kurak, Maryna Mazur, Agnieszka Mori, Christopher Nowicki, Grzegorz Nowicki, Mirosław Pawłowski, Max Skorwider, Jacek Szewczyk, Piotr Szurek, Michał Tatarkiewicz, Anna Trojanowska, Przemysław Tyszkiewicz, Małgorzata ET BER Warlikowska, Radosław Włodarski.

5 Ana Krasko

Here is An Kraśko, responsible for the technical production and the artistic shape of the movie.
Oto An Kraśko odpowiedzialna za techniczną realizację i artystyczny kształt filmu.
Das ist An Kraśko, verantwortlich für die künstlerische Umsetzung und die künstlerische Gestalt dieses Films.
Foto: Mariola Nehrebecka

At the screen part of the glas instalation Interference-Re-Integration/ Przenikanie /In-Einander-Greifen by Karolina Ludwiczak & Marcin Stachowiak

SEE ALSO / SIEHE AUCH / ZOBACZ TAKŻE

Stanisław Kubicki – In transitu

transitu3xThe international touring exhibition Bunt – Expressionism – Transborder Avant-Garde. Works from the Berlin Collection of Prof. Stanisław Karol Kubicki is coming in two days an end.
The exhibition finale will be a combination of the premiere of the documentary-artistic film Bunt. Re-Vision and the presentation of a book concurrent to the exhibition written by the exhibition’s curator Dr. Lidia Głuchowska.
The exhibition finale: Saturday, 12 December 2015 at 16.00 in the Lower Silesian Center of Photography “Roman House” in Wrocław.

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Za dwa dni dobiega końca międzynarodowe tournée wystawy donacyjnej Bunt – Ekspresjonizm – Transgraniczna awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego.
Finisaż połączony będzie z premierą filmu dokumentacyjno-artystycznego Bunt – Re-Wizja, a także prezentacją towarzyszącej jej książki autorstwa kuratorki, dr Lidii Głuchowskiej.
Finisaż: sobotę, 12.12.2015, godz. 16.00 w Dolnośląskim Centrum Fotografii „Domek Romański” we Wrocławiu

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In zwei Tagen erreicht die internationale Ausstellungstour Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki ihr Ende. Bei der Finissage wird die Erstpräsentation des dokumentarisch-künstlerischen Films Bunt – Re-Vision sowie eine Präsentation der Begleitpublikation, eines Buches der Kuratorin Dr. Lidia Głuchowska, stattfinden.
Finissage: Samstag, den 12. Dezember 2015 um 16.00 Uhr, Niederschlesisches Zentrum für Fotografie „Domek Romański” in Wrocław

POET il 1 Cover

WERSJA POLSKA  / DEUTSCHE FASSUNG

Stanisław Kubicki who had roots in Poland and Germany not only created poetry in two languages but also expressed himself in two artistic media – visual arts and literature. He was equally engaged in popularizing aesthetic innovation as he was in the socio-political changes of his time, proving his patriotism and fascination with the avant-garde utopia of the new community. In her search for the essence of this trans-border phenomenon, Lidia Głuchowska, in her book provides an insight into the crucial chapter of the history of Polish culture, German studies on Polish literature and art history, by referring to the achievements of such renowned researchers of expressionism as Paul Raabe, Eberhard Roters and Heinrich Kunstmann.

Prof. UAM dr hab. Brigitta Helbig-Mischewski, Polish-German Research Institute at Collegium Pollonicum in Słubice (Adam Mickiewicz University in Poznań, Europa-Universität Viadrina in Frankfurt on Oder)

By focusing on Kubicki’s romantic Polish patriotism and simultaneously on his avant-garde internationalism, Lidia Głuchowska, uses comparative – art historical and philological – methodology and provides an incisive approach and enlightening results. Her sensitivity to the pregnant relationship between the author’s own German and Polish versions of the same poems and their role in both transmedial artistic and political activities enables Głuchowska to analyze productively the differences and parallels between Kubicki’s German and Polish verses. By embracing this original method – from which the title of “in transitu” derives – she is able to penetrate the deepest meanings of the writer’s intentions. The result of the author’s heroic endeavor is to restore the fullness to Stanisław Kubicki’s life in art and to show that the dilemma of his national or supranational self-awareness was typical of many artists of the ‘new states’ in Central Eastern Europe after WW1.

Steven Mansbach, Professor of the History of Twentieth-century Art University of Maryland, USA

Stanisław Kubicki – the author of manifestos and posters of the Poznań group Bunt (1918 – 1922) – initiated the group’s contacts with the international avant-garde in Berlin. For a long time now he’s been valued as the author of expressionist and cubo-constructivist drawings and paintings which were created with extraordinary formal discipline. It turns out however that in the culminating phase of his achievements he also wrote interesting program poems and did so in Polish and German at the same time. Only a comparative analysis of the two areas of Kubicki’s creative activities facilitates a full unveiling of its originality. That is the subject of an insightful monograph by Lidia Głuchowska who thanks to her competency in literary studies and art history, critically researches many archival sources unknown up till now and also documents the artist’s active participation in the Polish resistance movement and the circumstances of his tragic death at the hands of Gestapo.

Prof. dr hab. Waldemar Okoń, The Institute of Art History, University of Wrocław

2abcrazem

Repro p. / s. / S. 3, 342-343

The book Stanisław Kubicki – In transitu – The poet translates himself is not only a solid publication in terms of content but a widely commented and beautiful edition containing program manifestos and expressionist poetry in two languages by the radical leader of the Bunt group Stanisław Kubicki. The works created between 1918 and 1921 reflect the dilemmas of many representatives of the classic avant-garde not only in Poland but also in the other “new countries” of Central Eastern Europe.
Part of them were printed in that stormy period as a kind of artistic intervention to the sudden socio-political changes of the end of the first world war and at the beginning of the new, post-war order. At that time they were simultaneously published in Poland and in Germany in Zdrój magazine, Die Aktion, Der Weg and Die Bücherkiste and in the almanac Faded Dawn of the Epoch. Fighting for the New Art 1917 – 1921 [Zagasły brzask epoki. W walce o nową sztukę 1917–1921], however the majority of them were found only recently and they were reconstructed as a bilingual collection by the author of that publication.
The poetic-program works of Kubicki in the book are a worldwide curiosity: the artist wrote them originally in two languages breaking the particularity of the literary message and thus created a peculiar manifesto of avant-garde internationalism.

3abcrazemRepro p. / s. / S. 9, 281, 165

The versed expressionist manifestos by Kubicki correspond to his drawings that he created simultaneously and paintings similar in themes and universal in expression due to the international – by its nature – artistic language. Together they are a representative example of the explosive synergy of word and image, intensifying the program message in magazines and ethereal printed materials of the avant-garde.
The frame for the poems is a monographic commentary on the interdisciplinary oeuvre by Kubicki which is polemical in comparison with the traditional and stereotypical opinion of his achievements. The book’s introduction defines his poetry and artistic and political activity as an expression of ambivalent self-awareness – in transitu –that is a typical avant-garde multiple identity, stretched between the belief in a trans-national utopia of the new man, the new community and romantic patriotism.
That romantic patriotism was expressed in the unparalleled sacrifice of Kubicki. As the National Army’s courier to the embassies of neutral countries in Berlin he died at the hands of Gestapo.

4abcrazemRepro p. / s. / S. 106, 107, 223

The presentation of the artistic and literary oeuvre included in the five essays goes beyond the revision of Kubicki’s place in the national and universal history of literature and art. It is also an insightful, stylistic and subject-matter-oriented interpretation of the aesthetic artifacts because it unveils the little known behind-the-scenes activity of Kubicki and his colleagues from Bunt in international artistic circles.
The author provides a critical contextualization of the myth and reality of revolution in Kubicki’s works, there’s therefore an echo of his alleged participation in the Spartacus uprising in Germany which the author describes by referring to the theory of the grotesque. Moreover, by delving into the archival source materials the author documents Kubicki’s involvement in the Polish resistance during the second world war. The Preface by Peter Mantis enables understanding the relationships between the artistic (auto)creation of Kubicki and his tragic biography.
The publication concludes with an annex pertaining to the drawings by the Bunt group from the heritage left by the artist and his wife – poet, painter and graphic artist Margarete Kubicka – donated to the National Museum in Poznań and the Leon Wyczółkowski District Museum in Bydgoszcz as well as the exhibition to honor this generous gift.

5abcrazemRepro p. / s. / S. 379, 24, 25

The book Stanisław Kubicki – In transitu – The poet translates himself captivates with its elaborate artwork by the frequently awarded designer Monika Aleksandrowicz. Most of all, she managed to excellently elicit the innovativeness of Kubicki’s art works, their unique discipline and their internal rhythm. Many of the over seventy black and white reproductions are shown here for the first time

6abrazem

Repro p. / s. / S. 62, 63

Lidia Głuchowska, Stanisław Kubicki – In transitu – Poeta tłumaczy sam siebie / Ein Poet übersetzt sich selbst; Przedmowa / Vorwort [Foreword]: Peter Mantis, transl.: Dorota Cygan, Lidia Głuchowska, Arkadiusz Jurewicz, Michael Zgodzay; Style editors: Margit Jäkel, Elżbieta Łubowicz; Ośrodek Kultury i Sztuki we Wrocławiu, Wrocław 2015, pp. 1-480, ISBN: 978-83-62290-97-0.

POET il 6

Table of Contents PL/E/D

Introduction / EinleitungWstęp

Appendix: Donation and Exhibition E /
Anhang: Schenkung und Ausstellung /Załącznik: Donacja i wystawa

Repro p. / s. / S. 262 (Fragment)

 

Bilder von Margarete Kubicka in der Hufeisensiedlung

1 KUBICKA Selbstbildnis1917

Margarete Kubicka, Selbstbildnis, 1917

Noch bis zum Sonntag, den 6. Dezember sind in der Berliner Hufeisensiedlung, entworfen vom bekannten Avantgardearchitekten, Bruno Taut, Bilder von Margarete Kubicka (1891-1984) zu sehen.

 

 

Die Hinterglasmalerei Weltenwanderer (1923) im expressionistisch-theosophischen Geist gehört dazu.

2 KUBICKA Weltenwanderer

Die Finissage
dieser sorgfältig vorbereiteten Schau
findet am 6. Dezember, um 15.00 Uhr
im Hufeisen-Café
Fritz-Reuter-Allee 44, 12-359 Berlin
statt

Lidia Głuchowska

Margarete Kubicka. Ihr Beitrag zur Herausbildung und Entwicklung der Gruppe Bunt (1917-1922), einer deutsch-polnischen Künstlervereinigung der Avantgarde

Sie war Ehefrau des polnischen Malers und Graphikers, Stanisław Kubick und die einzige Frau und die einzige Deutsche unter den Mitbegründern der Posener Gruppe „Bunt“ (Revolte), deren Hauptforum die Kunstzeitschrift Zdrój (Quelle) bildete.

Im März 1918 erschien in diesem Periodikum das Programmheft der Vereinigung, deren zweisprachige Name, sowohl auf Deutsch und Polnisch sinnbildhaft für ihr expressionistisches Programm steht.

Margarete Kubicka hat das einzige im Linolschnitt festgehaltene Dokument der Diskussionen im Zentrum des Posener Expressionismus, dem Gut von Jerzy Hulewicz in Koscianki bei Września/Wresen geschaffen, auf dem sie Mittels kubo-futuristischer Bildsprache den Gedankenaustausch von Stanisław Kubicki, Jerzy Hulewicz, seiner Ehefrau und sich selbst darstellte.

3 KUBICKA Bei Hulewicz

Margarete Kubicka, Bei Hulewicz, Linolschnitt , 1917, Zdrój Febr, 1918, II, Nr. 4

 Kubicka sorgte dafür, dass die Gruppe Kontakte zu internationalen Avantgardekreisen Berlins um die Zeitschrift Die Aktion knüpfte. Sie war auch hauptverantwortlich für die Organisation ihrer kollektiven Ausstellung in den Redaktionsräumen von Die Aktion im Juni 1918. Anlässlich davon erschien eine Sondernummer dieser Zeitschrift. Es folgten weitere Publikationen und Ausstellungen.

4 - 5- 6 Bunt

Ankündigung der Bunt-Ausstellung in den Redaktionsräumen von Die Aktion mit dem Linolschnitt von Margarete Kubicka Opfer

 Sie hat auch das internationale Profil der Zeitschrift Zdrój und ihre grafische Gestaltung in Anlehnung an die der Berliner Periodika Die Aktion und Der Sturm, geprägt, da sie Covers der Einzelhefte vom Juli und November 1918 und vom Gesamtband VI entworfen hat.

7-8-9 Kubicka

Stilistisch und kompositorisch souverän, beeinflusste ihr Werk das Schaffen ihrer Kollegen, Jerzy Hulewicz und Władysław Skotarek.

In der historischer Perspektive war es auch ihr Verdienst, dass sie die nach den vier „Bunt“-Ausstellungen in Berlin gebliebenen Werke ihrer Künstlerkollegen während des Zweiten Weltkriegs beschützte und für die Nachwelt rettete.

Diese bilden den Kern der Ausstellung Bunt –Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werkle aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki, deren letzte Schau in Wrocław (ehemals Breslau) parallel zur Ausstellung von Kubicka eröffnet wurde und noch bis zum 12. Dezember 2015 zu sehen ist.

SIEHE HIER

10 BUNT Expressionism Grenzuebergreifend 2 11 BUNT expressionismus Grenzuebergreifend BreslauMehr über das Leben und Werk der Künstlerin in:

  • Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945, Berlin 2007
  • Lidia Głuchowska (Hg,): Bunt – Ekspresjonizm – Transgraniczna awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego / Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki, Poznań: Muzeum Narodowe, 2015

sowie
in den Begleitheften zur Ausstellung im Hufeinsen-Café,
herausgegeben von der Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“

13 KUBICKA Hufeisen Cafe

12-14 lidia

Auszüge aus dem Referat von der Autorin gehalten am 29. November 2015 im Café in der Hufeisensiedlung

Exhibition “Bunt” – Expressionism – Transborder Avant-Garde in Wrocław

Bunt-Plakat-WroclawDr Lidia Głuchowska

Opening today:

November, 26th, 2015, 5 pm
Dolnośląskie Centrum Fotografii “Domek Romański”, Wrocław

Press PO POLSKU Gazeta Wyborcza Wrocław
Radio PO POLSKU POSLUCHAJ

 

2 Bunt Transborder Avant Garde

Arrangement with the posters of the first “Bunt” exhibition in Poznań in 1918 and the last one, in Berlin, 1922

The Wrocław edition of the exhibition Bunt – Expressionism – Transborder Avant-Garde. Artpieces from the Berlin Collection of Prof. Stanisław Karol Kubicki is a closing event of the touring display of donated art which includes exhibitions in essential pre-war centers of expressionism and the development of graphic arts. So far it has been shown in Poznań, Bydgoszcz and Dresden. It was organized to honour the donation received by the Leon Wyczółkowski Regional Museum in Bydgoszcz and the National Museum in Poznań from Professor Stanisław Karol Kubicki, son of the Polish-German avant-garde artists Margarete and Stanisław Kubicki.

About these tourning exhibition we already have written here, here, here, here, here and at many other places – just look in the index or searching.

The exhibition finale on 12 December 2015 will be connected with the aid of four bilingual publications accompanying the exhibition, among them the book by the curator, Lidia Głuchowska, Stanisław Kubicki – in transitu. Poeta tłumaczy sam siebie / Ein Poet überestzt sich selbst, and the premiere screening of a documentary-artistic film Bunt – Re-visions showing the entire tournée.

3 Bunt printsExhibition ”Bunt” – Expressionism – Transborder Avant-garde: prints of the group “Bunt”

The core of the exhibition consists of prints, drawings and pastels created by members of the artistic association from Poznań known as Bunt (“Revolt”), focused around the Poznań magazine Zdrój (1917-1922).

Margarete and Stanisław Kubicki, the co-founders of the group, began its cooperation with Polish and foreign galleries as well as such magazines as Die Aktion and Der Sturm from Berlin. The exhibit also includes works by other members of the group: Jerzy Hulewicz, Władysław Skotarek, Stefan Szmaj, Jan Jerzy Wroniecki and Jan Panieński. Proceeding the donation, the prints and drawings had remained abroad since the “Bunt” exhibitions in Berlin (1918-1922).

4 Bunt Szmaj

Linocuts by Stefan Szmaj

In Wroclaw it should be especially mentioned, that the first expressionist linocuts of the “Bunt” circle, among them The Tower of Babel from the poster of its first exhibition, were created by Stanisław Kubicki in Schömberg/ Chełmsko Śląskie, Silesia.

5 Kubicki Silesia linocuts

The Silesian linocuts by Stanisław Kubicki, among them The Tower of Babel

Logo of the exhibition is the linocut by Andrzej Bobrowski Transformation M/S. Just as the artists of the “Bunt” never create a group portrait, Margaret and Stanisław Kubicki never did a portrait of themselves as a couple.

2 BUNT Bobrowski A, Transformation M_S project, 2015a jpgThe linocut by Andrzej Bobrowski Transformation M/S [Transformation M(argarete)/ S(tanisław)] refers to the self-portrait of Margarete Kubicka from 1917 and the Self-portrait IV of her husband which was not preserved but is only known from the publications of Zdrój and Die Aktion magazines in 1918. This contemporary work of graphic art of a hybrid and panoramic composition in a form that refers to the banner is a reflection on the creative and personal relationship of the Kubickis. It is also a reflection on the passing of time and the details of artistic biographies receding in group memory, but also on group identity and the lack of integrity of an artifact in the epoch of its technical reproduction.

7 Bunt Flyer i PryenikaniePart of the presentation Flyer: print by Małgorzata EtBER Warlikowska and the installation Interference – Re-Integration by Karolina Ludwiczak and Marcin Stachowiak

The exhibition of these works created towards the end of World War I and shortly after is accompanied by the contemporary artistic projects: Refleks [Reflex, 2014-2015], Ulotka [Flyer] and Ich 7 [They 7, 2015], inspired by the art and ideology of “Bunt” and created by contemporary graphic artists from Poznań and Wrocław and a sculptor, Małgorzata Kopczyńska. The latter’s participation is a symbolic allusion to August Zamoyski, who was also a sculptor and a member of the Expressionist group from Poznań. In addition to works on paper, sculptures and documentary photography, the exhibition includes artistic films and a monumental glass installation Przenikanie [Interference – Re-Integration, 2015].

The contemporary artistic presentations demonstrate the stylistic and ideological influence of “Bunt” on the works of present-day artists, especially to its idea of critical art, and constitute a symbolic artistic response to the donation of works from Germany. Expressionist inspirations are particularly evident in the social involvement of the installations; the artworks unmask rigid conventions, instances of provincialism and xenophobia, combat the idealization of reality and the reinforcement of socio-political hypocrisy by the media as well as the limitations imposed on citizens by institutions.

The distribution of art through public media, a practice to which Reflex and Flyer also refer, was one of the typical modes of expression used by “Bunt” and other artists of the pre-war European avant-garde. The primary media used at that time were art books and political leaflets with informative and propaganda content. Distributed at rallies, they reinforced the message of artistic manifestos and supported the ideas of social and political emancipation.

The installation Przenikanie makes one understand the paradox related to the technique used to create it. The artifact made by Ludwiczak and Stachowiak is an example of a peculiar interdisciplinary game – the work they created is partly fine art and not a print on a flat screen. That way they also refer to the relief nature of linocut slabs out of which the Kubickis printed their images of themselves.

8 Bunt Ich 7

Presentation They 7: Prints by Jacek Szewczyk, Przemysław Tyszkiewicz and Agata Gertchen

The presentation They 7 concerns works of a larger format, programmatically and technologically inspired by “Bunt” traditions, executed by an informal group of seven artists. The works demonstrate the timelessness of avant-garde ideas and aesthetics as well as their potential for reinterpretation. The name of the project (containing the word ich, meaning “they” in Polish and “I” in German) echoes the bilingual name of “Bunt” (“Revolt”, “rebellion” in Polish, “colourful” in German), which reflected the supranational nature of Expressionist ideology.

9 Bunt Ich 7

Presentation They 7 corresponding with the architecture and life of Wroclaw. From left to the right: prints by Andrzej Bobrowski, Przemysław Tyszkiewicz and Agata Gertchen.

 The scale of the objects of the presentation They 7 similar to the installation Przenikanie. Significantly larger than the ones from the time of the classic avant-garde, is supposed to epitomise for the viewers a change of status and the recipient paradigm. In the times of “Bunt”, graphic art was reproduced in magazines which were the main media of international artistic exchange. Today the art, which is often exhibited in large formats, has gained autonomy and dominated the contemporary iconosphere.

10 Bunt ich 7

Presentation They 7 corresponding with the architecture and life of Wroclaw. From left to the right: prints by Piotr Szurek and Przemysław Tyszkiewicz

The artists of “Bunt” in their operations considered both the national and transnational perspective, constructing our network of artistic contacts from amongst all the Polish artistic groups of that time.

There are not many documents of the international cooperation between the members of the group and other artistic associations, even though the pages of Zdrój [Source] magazine, co-created by “Bunt” artists, are proof of their relationships with creative communities not only in Germany, which is widely known, but also in France, Belgium, Italy, Russia, the Czech Republic, Iceland and even India.

11 Bunt Fotos

The impressive impact of the inter-partition and international exhibitions and publishing initiatives of these artists were also documented in their personal correspondence and some photos.

The photographic re-creation of one of the Expressionist linocuts printed in Zdrój (and Die Aktion), the Self-portrait of Stanisław Kubicki from 1918 shot by Berlin ex-Dadaist Raoul Hausmann, shows an expert use of light and shadow. Although Hausmann went on to inspire the camera masters of his time, none of them documented his meetings with Kazimierz Malewicz, the theoretician of Suprematism. The a bis z magazine is the only evidence of their discussions on the internal contradictions in proletarian art. A memento mori of the fascist period is formed from the photographs proving the existence of works condemned to erasure from official artistic life and the collective memory as part of the campaign to banish “degenerate art”. These include photographs documenting such avant-garde works as the sculptures Female torso by Otto Krischer or Mother and child by Pola Lindenfeld, destroyed by the SA and SS during searches conducted in the Berlin home of Margarete and Stanisław Kubicki.

9 Kubicki Pilsudski

Stanisław Kubicki, “In memoriam” (1935–1939) statue of Józef Piłsudski and the legionaries from the “Kobylepole group” who died in 1919–1920. The monument was located in the park of the palace of Count Stanisław Mycielski in Kobylepole, destroyed in the 1940s., postcard from the 1930s

Other photographs call back from oblivion the forgotten Eternal Remembrance memorial to Józef Piłsudski and his legions, erected in the suburbs of Poznań. It was the only commissioned work of Stanisław Kubicki showing classicist influences and a testament to the widespread cult of Marshal Piłsudski in 1934 in the face of the growing power of Soviet and fascist totalitarianism, but also the fascination of the Zdrój artistic community with the idea of Polish unification in the spirit of the Jagiellonian union, a concept dating back to the days of World War I.

The photographs provide a commentary on the history of transborder contacts and the patriotic fascinations of “Bunt” members. Despite their lack of objectivity and poor state of preservation, they clearly demonstrate the artists’ ambivalent attitude, fluctuating between approval of the “new Polish state” and enthusiasm for the utopian avant-garde idea of a “new international community”.

13 Przenikanie i Ulotka

Installation Interference – Re-Integration by Karolina Ludwiczak and Marcin Stachowiak and the part of the presentation Flyer. To be seen are prints and drawings by Zuzanna Dyrda and Jacek Szewczyk

***
Initiator/curator of the tour
: Lidia Głuchowska
Financial support: Foundation for Polish-German Cooperation
XXXXXXXXXXXXXXISamorząd Województwa Dolnośląskiego

Patronage:                 International Print Triennial Society in XXXXXXXXXXXXXX Kraków
XXXXXXXXXXXXXXiWilly Brandt Center for German and XXXXXXXXXXXXXXiEuropean Studies at the University of xxxxxxxxxxxxxxxxxiWrocław

Showings of the exhibition:
National Museum in Poznań – 19.04-31.05.2015
Leon Wyczółkowski Regional Museum in Bydgoszcz – 25.06-23.08.2015
Kraszewski Museum (Museen der Stadt Dresden) in Dresden – 4.09-8.11.2015
“Roman House” Lower Silesian Photography Centre in Wrocław – 19.11-12.12.2015

Organizers:

Centre for Culture and Art in Wrocław, as part iof the Lower Silesian Art Festival

National Museum in Poznań

Leon Wyczółkowski Regional Museum in Bydgoszcz

Kraszewski Museum (Museen der Stadt Dresden) in Dresden

Reflex and Flyer curator: Maciej Kurak
Flyer coordinator in Wrocław: Jacek Szewczyk, Małgorzata ET BER Warlikowska

They 7 (graphic art and sculpture) curator: Lidia Głuchowska

Installation Interference – Re-Integration: Karolina Ludwiczak and Marcin Stachowiak

Artistic-documentary film: Lidia Głuchowska, Anna Kraśko

Tour logo:               Andrzej Bobrowski, Transformation M/S – project, linocut, 2015

Partners:

University of Arts in Poznań, Faculty of Graphic Arts and Visual Communications

Academy of Art and Design in Wrocław, Faculty of Graphic and Art of Media
University of Zielona Góra, Faculty of Arts, Institute of Visual Arts

Wroclaw Good Books Fair

“Roman House” Lower Silesian Photography Centre in Wroclaw

Rarytas Foundation, Poznań
”Zachęta“, Greater Poland Society for the Encouragement of the Fine Arts

 Photos by Lidia Głuchowska and Olga Nazarkiewicz

Ta Głuchowska ostatnio to tylko o sztuce…

Były czasy, że Lidia Głuchowska miała czas i donosiła na przykład o wystawianiu kanap na trawniki, o ciastkach z Krzykiem Muncha lub o zupie z opieniek, ale ostatnio to już nic, tylko ta sztuka. Dziś grafika, ten gatunek sztuki, który wywołuje u mnie poczucie niespełnionej tęsknoty. Moja mama, Irena Kuran-Bogucka, była graficzką, wyrastałam więc w świecie pełnym takich słów jak “drzeworyt” i “linoryt”, rzadziej “zupa” i “drugie danie”, a nigdy “konfitura” czy “sernik”. Jako dziecko mogłam być z takiej sytuacji niezadowolona, jako dorosła kobieta, kiedy sama zrobię i zupę, i konfiturę, tęsknię za grafiką, za akwatintą, akwafortą, sztychem, suchą igłą...

plakat1

Lidia Głuchowska

Graficzna Retrospektywa w Zielonej Górze

Jeszcze do końca roku w Zielonej Górze zobaczyć można zorganizowaną w ramach programu towarzyszącego Międzynarodowemu Triennale Grafiki w Krakowie wystawę Retrospektywa Zakładu Grafiki Instytutu Sztuk Wizualnych Uniwersytetu Zielonogórskiego. Prezentuje ona dokonania 17 grafików dawniej i dziś związanych z tym ośrodkiem.

retrospektywaa (1)Plakat zapowiadający pokaz filmu dokumentacyjno-artystycznego Bunt – Re-wizja i widok na wnętrze ekspozycji Retrospektywa. Na pierwszym planie prace Andrzeja Bobrowskiego i Katarzyny Dziuby.

Ekspozycji towarzyszy pokaz filmu dokumentacyjno-arystycznego Bunt – Re-wizja Lidii Głuchowskiej i Anny Kraśko na temat międzynarodowego tournée wystawy donacyjnej Bunt – Ekspresjonizm – Transgraniczna awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego w Poznaniu, Bydgoszczy, Dreźnie i Wrocławiu, także włączonego do Triennale Grafiki.

retrospektywaa (2)Galeria Biblioteki Uniwersyteckiej, Zielona Góra, wernisaż w dniu 23.10.2015

Wśród wystawionych prac, w aranżacji korespondującej z pejzażem i architekturą za oknem Galerii Biblioteki Uniwersyteckiej, znalazła się m.in. praca Studium PO. XIV (1980–1983, autooffset), którą pozostawił po sobie Wielki Nieobecny – nestor zielonogórskiego (choć nie tylko) środowiska grafików – Jan Berdyszak, artysta, który z równą maestrią wypowiadał się o rysunku, malarstwie, grafice, fotografii, rzeźbie i szeroko rozumianej instalacji czy scenografii.

Z jego holistycznym pojmowaniem grafiki korespondują twórczość i refleksja teoretyczna Andrzeja Bobrowskiego, który, zwłaszcza w ostatnich swych pracach, koncentruje się nie tylko na aplikowaniu na płaszczyznę symbolicznych form, lecz i w równym stopniu na zacieraniu, zakrywaniu ich, zdzieraniu warstw farby i papieru, redukcji materialnej warstwy dzieła, obnażaniu śladów uczuć. Proces ten ma, jak można sądzić, charakter puryfikacyjny, katarktyczny.

retrospektywaaJan Berdyszak, Studium PO. XIV, 1980-1983 (autooffset)

Andrzeja Bobrowskiego absorbuje tło postrzegane jako horror vacui. Odwracając relacje obwiązujące w sformalizowanym systemie dystrybucji grafiki, czyni on rozróżnienie między chronioną jak sacrum matrycą a odbitką, którą można w eksperymentalny sposób opracowywać, kształtując w sposób równie strukturalny jak wyjściową płytę, aż do okaleczenia powierzchi, przebicia się przez nią na zewnątrz, do rzeczywistości – poza płaszczyznę estetycznego artefaktu.

Także inni artyści omawianego kręgu w swych pracach koncentrują się na odkrywaniu konwencjonalności znaczeń. Pismo i graficzny zapis słów są przedmiotem studiów Radosława Czarkowskiego i Mirosława Gugały, którzy analizując i eksponując formę graficznego zapisu określonych pojęć, jednocześnie wskazują na nieoczekiwane sensy ukryte za tym, co w komunikacie najbardziej oczywiste. Semantycznie istotna jest przy tym skala objektów. Dla Radosława Czarkowskiego jego aktualne prace, układające się w cykl, odnoszący się do do takich pojęć jak Jesus, Wiedzieć – Widzieć, Gastarbeiter, Learn, Love – Hope – Pain, są logiczną konsekwencją wcześniejszych realizacji w różnych mediach rysunku czy malarstwie. Przyznaje jednak, że kreują one odmienną sytuację odbiorczą. Aktualnie tworzone murale wykluczają bowiem subtelność kameralnego przekazu, jak można uzyskać przy zastosowaniu tradycyjnych technik graficznych. Także Mirosław Gugała na wielu poziomach, nie tylko w liternictwie, lecz i w układach gwiazd, dostrzega graficzne konstelacje, skłaniające do interpretacji własnej roli w kosmosie i otaczającym systemie komunikacyjnym.

4 Andrzejewski Czarkowski Na pierwszym planie druki cyfrowe Pawła Andrzejewskiego i Radosława Czarkowskiego, na drugim akwaforty Maryny Mazur i linoryt Witolda Michorzewskiego             

5 Abstro-Typo-Filia-I

Abstro – Typo – Filia – I, 2012 (litografia, serigrafia, perforacja)

Retrospektywa Zakładu Grafiki ukazuje obok siebie prace bardzo różnorodne. Są tu zarówno pełne humoru i celnej obserwacji prace w technikach eksperymentalnych Wojciecha Müllera, jak i twórczość plakatowa Witolda Michorzewskiego – nowoczesna i staroświecka zarazem, bo z jednej strony awangardowo kwestionująca kanon estetyczny, a z drugiej wprzęgnięta w służbę (pozytywistycznej) reformy rzeczywistości.

Trudno też szukać analogii między onirycznymi i emanującymi aurą groteski dziełami Tadeusza Jackowskiego a antropocentrycznym, tworzonym na zasadzie fragmentaryzacji wizerunkiem dłoni autorstwa Izabelli Gustowskiej, już poprzez sugestywnie czerwone tło ewokującym ciepło i sensualizm.

6 Gustowska Mueller

Prace graficzne Izabelli Gustowskiej i Wojciecha Müllera

Barwa jest siłą i głównym środkiem wyrazu realizowanego przez Katarzynę Dziubę od 2012 roku cyklu Processing, w którym konstytutywną rolę odgrywa jednak i światło, istotne już w jej wcześniejszych pracach, wykonanych w technikach litografii i algrafii. W tych wielkoformatowych drukach pigmentowych uporczywie powtarza się motyw przenikających się pulsarów, ich nieregularnego rytmu i kontynuacyjności – niedawno jeszcze utrzymanych w optymistycznych i harmonijnych, neonowych barwach, teraz atakujących dramatycznym kontrastem czerwieni, czerni i bieli. Jak Katarzyna Dziuba porzuciła swe dawniej preferowane techniki dla druku cyfrowego, tak i Grzegorz Nowicki „zdradził” dla niego i dla offsetu bardziej kameralną serigrafię. Nowicki zderza monochromatyczne rejestracje pejzażu i „górskie krajobrazy” przypadkowych struktur pomiętego papieru z geometrycznymi formami, znakami z innego całkiem supra-porządku.

7 Jackowski NowickiWklęsłodruk Tadeusza Jackowskiego i druk cyfrowy Grzegorza Nowickiego

Znakowość świadomie destylowana z fotograficznych obrazów jest też cechą prac dwóch grafików odwołujących się do ikonosfery socrealizmu – Stefana Ficnera i Pawła Andrzejewskiego. Obaj traktują ją z nieukrywaną nostalgią, ukazując ją jednak z odmienną intencją.  W litograficznym cyklu Hołobutów (2015) Ficner podejmuje grę z kodem wizualnym stosowanym przez polityczną propagandę. Andrzejewski, sięgając po tę samą technikę i po druk cyfrowy, od lat tworzy hommage dla ikony PRLu – poczciwej syrenki, wydobywając z powierzchni papieru niemal haptyczny urok rdzy socrealizmu, w nowszych pracach kreując jednak uniwersalne symbole niemal na miarę pittura metafisica.

8 FINCNER 5

Stefan Ficner, Hołobutów V, 2015 (litografia, cynkografia)
(część tej pracy była jedną z ulotek, eksponowaną na prezentacji towarzyszącej wystawie „Bunt” – Ekspresjonizm – Transgraniczna awangarda w Poznaniu, Bydgoszczy, Dreźnie i Wrocławiu)

Podobna nostalgia, zaklęta w wyblakłych fotografiach, emanuje także z cyklu Garda Maryny Mazur (akwatinta 2015). Niepokojąca narracja i migotliwie poetycka aura tych druków uwodzą tak bardzo, że trudno uwierzyć, iż ich powstanie poprzedzał mozół pokonywania ograniczeń tworzywa.

9 Mazur Garda

Dwa wklęsłodruki Maryny Mazur z serii Garda, 2014 (akwatinta)

Do żmudnego manualnego procesu w swych rysunkach tuszem sięga także Piotr Czech. Zaangażowanie emocjonalne w kreowanie „osobnego świata” uniwersum tajemniczych szufladek i labiryntu drobiazgowości, skoncentrowanego na niewielkiej powierzchni, to mniej znana strona jego dokonań, gdyż w swej codziennej praktyce twórczej czy dydaktycznej docenia i wykorzystuje raczej walory miksowania tradycyjnych technik z cyfrowymi, co służy profesjonalizacji grafiki projektowej, którą się zajmuje.

10 Czech tuszRysunki tuszem Piotra Czecha z lat 2010-2014     

Wizytówka stylu Tadeusza Piskorskiego to syntetyczne komunikaty wizualne zawarte w nagradzanych wielokrotnie w kraju i za granicą plakatach, takich jak prezentowany na wystawie zabawny Oktoberfest. Z kolei próbą kunsztu Jacka Papli są publikacje oficyny Wydawniczej Uniwersytetu Zielonogórskiego, wśród których klarowna i wyrazista okładka książki Jazz w kulturze polskiej poświadcza także współpracę muzyków i plastyków Wydziału Artystycznego.

11 Piskorski-pion12 Papla Jazz-pion

Projekt okładki – Jacek Papla i plakat Tadeusza Piskorskiego

 

O sile prac jednego z najbardziej wiernych swej technice i tematowi twórców – Piotra Szurka – stanowi misterna precyzja. Ograniczenie formalne i stałość inspiracji są dla niego wyzwaniem i drogą ku perfekcji. Tym, co zadziwia u twórcy od lat uporczywie studiującego własną fizjonomię, jest nagłe antyklasyczne rozdwojenie wizerunku i dysonans – płaski pas czerni ze śladami kropel (krwi? łez?) rozdzielający lustrzane odbicia niezliczone już razy uwiecznianej twarzy – tej samej, lecz nie takiej samej.
Aż się prosi, żeby zobaczyć w tej pracy metaforę środowiska artystycznego, które reprezentuje widziane przed dekadą i dziś.

13szurek-autoportretPiotr Szurek, Autoportret, 2015 (akwatinta, sucha igła)

Graficzna retrospektywa roku 2015 w Zielonej Górze nie jest zamknięciem, lecz raczej znakiem (auto) refleksji jej twórców in statu nascendi. Trwały symbol ich dorobku to z pewnością Artoteka Biblioteki Sztuki, od 2001 roku, tworzona przede wszystkim przez doktor Janinę Wallis. Interesującym dokumentem są też katalogi wystaw zbiorowych Zakładu Grafiki, istotny znak dokonań artysty-edytora, Jacka Papli.

plakat2
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Wystawa Retrospektywa Zakładu Grafiki Instytutu Sztuk Wizualnych Uniwersytetu Zielonogórskiego w ramach programu towarzyszącego Międzynarodowemu Triennale Grafiki w Krakowie. Galeria Biblioteki Uniwersytetu Zielonogórskiego

23.10.-31.12.2015

Kuratorzy: Janina Wallis, Andrzej Bobrowski
Współpraca kuratorska: Lidia Głuchowska, Małgorzata Skrzypczak
Katalog: Lidia Głuchowska, Janina Wallis; noty biograficzne: Małgorzata Skrzypczak

Zdjęcia pierwsze i ostatnie: Zaproszenie na wystawę Retrospektywa Zakładu Grafiki Instytutu Sztuk Wizualnych Uniwersytetu Zielonogórskiego, projekt: Jacek Papla, motyw tytułowy: Nina Stefaniak

Finissage

Lidia Głuchowska

Bunt, internationaler Expressionismus und die avantgardistische „Neue Welt“ – Finissage und Buchpräsentation im Kraszewski-Museum, Dresden

Sonntag, 8. November um 15.00 Uhr

Nur noch wenige Tage ist im Kraszewski-Museum, Dresden die Ausstellung Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von prof. St. Karol Kubicki zu sehen.

Ab dem 26. November wird sie noch in Wrocław gezeigt.

Anlässlich der Finissage findet im Kraszewski-Museum, Dresden Vortrag und Führung von Dr. Lidia Głuchowska sowie die Präsentation der Begleitpublikation zur Ausstellung

10 Gluchowska Poet in TransituAuch wenn Expressionismus zumeist als eine „deutsche“ Stilrichtung bezeichnet wird, war der Radius seiner Wirkung durchaus viel breiter. Im Grunde entfaltete er sich international mit jeweils spezifischen lokalen Ausprägungen, häufig folkloristisch gefärbt, und verlieh der Idee der „neuen Staaten“ Ausdruck, die nach dem Ersten Weltkrieg entstanden war.

1a Gluchowska BuntKuratorin der Ausstellung und Autorin vor der Dokumentation der internationalen Vernetzung der Gruppe Bunt, Kraszewski-Museum, Dresden.

Foto: Mariola Nehrebecka

Das expressionistische Universum erstreckte sich von Skandinavien bis zum Balkan. Sein wichtigstes Zentrum in Polen wurde Poznań/Posen, wo die literarisch-künstlerische Gruppe Bunt (Revolte) und die Zeitschrift Zdrój (Quelle – 1917-1922) entstanden sind.

Der Sohn ihrer zweier Mitbegründer, eines deutsch-polnischen Künstlerpaares, Margarete und Stanisław Kubicki, hat sich entschieden, Werke der Posener Künstlervereinigung die nach ihren Berliner Ausstellungen in den Jahren 1918-1922 in der Sammlung seinen Eltern verblieben sind, den polnischen Museen zu vermachen. Dies war der Anlass, eine Wanderausstellung, auf der sie alle zu sehen sind, zu organisieren.

Die Gruppe Bunt, die Teil der transnationalen Kunstbewegung wurde, verkündete in ihren parallel auf Deutsch und Polnisch verfassten Manifesten die Utopie der avantgardistischen, grenzenlosen „Neuen Welt“. Die Fotodokumentation zur ihrer internationalen Zusammenarbeit der ist leider nur fragmentarisch erhalten. Aus ihrer Zeitschrift Zdrój und aus ihrem Briefwechsel ist jedoch bekannt, dass Kontakte mit Künstlerkreisen nicht nur in Deutschland gepflegt wurden, sondern auch in Frankreich, Belgien, Italien, Russland, Tschechien, Island und sogar Indien. Somit werden Initiativen der Künstlervereinigung von eindrucksvoller Reichweite bestätigt, die auch alle drei damaligen Teilungsgebiete Polens miteinbezogen. Diese wird ebenfalls durch die Publikationen in solchen expressionistischen Kunstzeitschriften wie Die Aktion, Der Sturm, Der Weg oder Die Bücherkiste bestätigt.

2 Skotarek BuntPlakate der ersten Ausstellung der Gruppe Bunt (Revolte) in Poznań/Posen 1918 sowie expressionistische Linolschnitte von Władysław Skotarek , darunter Schrei und Panik, inspiriert vom Schrei Edvard Munchs

Die Bunt-Mitglieder verewigten nicht einmal ihre erste Ausstellung, die als strategischer succès du scandale gilt und deren Aura den Veranstaltungen der Zürcher Dadaisten und Modernisten in Paris gleichen sollte. Das einzige Foto, welches das Zentrum ihrer Tätigkeit dokumentiert – den Gutshof des Verlegers der Zeitschrift Zdrój Jerzy Hulewicz in Kościanki – zeigt diesen nur in Begleitung ihrer ersten informellen Herausgebers, Stanisław Przybyszewski, der seinerzeit in Berlin als der „geniale Pole“ bezeichnet wurde. Dieser hat allerdings in Berlin 1894 die erste Monographie über den Urexpressionisten Edvard Munch und somit auch die erste Theorie des Expressionismus verfasst.

3 Przybyszewski HulewiczStanisław Przybyszewski und Jerzy Hulewicz vor dem Porträt Przybyszewskis aus der Hand von Jerzy Hulewicz. Kościanki, Wielkopolska [Großpolen].
Aus: Stanisław Przybyszewski, Listy, Hg. v. Stanisław Helsztyński, Bd. 2., Warszawa/Gdańsk 1938.

Ein groteskes Anti-Gruppenbildnis ist wiederum das Foto von den Separatisten des Kongresses Internationale Union fortschrittlicher Künstler in Düsseldorf im Jahr 1922, an dem Margarete und Stanisław Kubicki teilnahmen. Hier ist der spiritus rector des radikalen Flügels der Künstlervereinigung Bunt unter den wichtigsten Vertretern der internationalen Avantgarde zu sehen.

Dem Ex-Dadaisten Raoul Hausmann gelang es wiederum mithilfe von Licht-Schaffen-Effekten das expressionistische Linolschnittbildnis von Kubicki nachzuahmen.

4 Separatysci Hausmann

Links: Separatisten des Kongresses der Union Fortschrittlicher Internationaler Künstler, Düsseldorf, 1922 Stanisław Kubicki (sitzend), Franz W. Seiwert, Hannah Höch, El Lissitzky, Otto Freundlich, Ruggero Vasari, N.N., Nelly van Doesburg, Cornelis van Eesteren, Hans Richter, Theo van Doesburg, Raoul Hausmann, Werner Graeff.
Foto: Retina, aus: Central European Avant-Gardes: Exchange and Transformation, 1910-1930, Hg. Timothy O. Benson, Cambridge 2002, S. 35
Rechts: Raoul Hausmann, Korb mit Lampe, 1930, Fotografie, Privatsammlung von Prof. St. Karol Kubicki, Berlin. Foto: Mariola Nehrebecka

Ein im Privatarchiv Kubickis erhaltenes Foto der Gruppenmitglieder von Jung Jiddisch aus Łódź bestätigt die Einbindung von Bunt in das multikulturelle künstlerische Leben Polens nach dem ersten Weltkrieg. Suggestiv wirken auch die Porträts einiger Künstler beider Vereinigungen aus der Serie Menschen des 20. Jahrhunderts von August Sander, gestaltet in der Konvention der Neuen Sachlichkeit. Von Hausmann wurde Kubicki nicht nur porträtiert. Zusammen mit ihm realisierte er auch Fotoexperimente, deren Dokumente zwei in seinem Atelier entstandene und in seinem Nachlass erhaltene Aufnahmen, mit dynamisch und abstrakt wirkenden Formen bilden.

5Hausmann IdyszRechts: Marek Szwarc, Moses Broderson und Jankiel Adler präsentieren das zweite Heft ihrer Zeitschrift Jung Idysz (Jung Jiddisch) 1919, Nr. 2–3. / Links: Raoul Hausmann, Korb mit Lampe, 1930. Foto: Lidia Głuchowska

1926 in Berlin führte Kubicki in Berlin Gespräche mit dem polnischstämmigen Vertreter der russischen Avantgarde, Kasimir Malewich. Diese desillusionierten ihn endgültig zur Idee der „proletarischen Kunst“, was in seinen Beiträten in der Kölner Kunstzeitschrift a bis z zum Ausdruck kam. Diese wurde von der Gruppe progressiver Künstler herausgegeben, mit der die Kubickis zwischen 1923 und 1933 zusammen ihre Werke ausstellten. 1929 wurde Kubicki auf Empfehlung ihres Wortführers, Franz Wilhelm Seiwert, vom Hoffotografen der Progressiven, August Sander, in der Berliner Hufeisensiedlung auf einen für dessen Serie Menschen des 20. Jahrhunderts bestimmten Porträt verewigt.

6 Malevich Kubicki SanderLinks: Kasimir Malewitsch und Tadeusz Peiper in Berlin, Frühling 1927, Fotografie gesendet als Postkarte an Jalu Kurek in Krakau, aus: Andrzej Turowski, Malewicz w Warszawie, Kraków 2002, S. 212. /Rechts: August Sander, Der Maler (Stanislaw Kubicki), 1929, Privatsammlung von Prof. St. Karol Kubicki, Berlin. Foto: Mariola Nehrebecka

Wie ein Memento Mori an die nationalsozialistische Ära und an die Verbannung der sg. ‚entarteten Kunst’ aus dem offiziellen Kunstleben wirken Fotografien von Skulpturen Weiblicher Torso von Otto Krischer sowie Mutter und Kind von Pola Lindenfeld, welche von SA und SS während der Durchsuchungen im Berliner Haus der Kubickis zerstört wurden.

7 Kirscher LindenfeldOtto Krischer, Weiblicher Torso, ca. 1919 (links) und Pola Lindenfeld, Mutter und Kind, Gips, ca. 1922 (rechts).
Fotografie der Plastiken aus der Privatsammlung Kubicki die von den Nazis im Rahmen der Aktion ‚entartete Kunst’ vernichtet wurden. Foto: Lidia Głuchowska

Das nur noch von einer alten Postkarte bekannte Denkmal Zum ewigen Andenken an Józef Piłsudski, das einzige klassizistische Werk im Œuvre von Kubicki, bezeugt nicht nur den Kult um den polnischen Staatsanführer angesichts der wachsenden Stärke des sowjetischen und nationalsozialistischen Totalitarismus, sondern erinnert auch die Affinität der Bunt-Künstler zur Idee der Vereinigung Polens im Geiste seiner Politik während des Ersten Weltkrieges. Es veranschaulicht auch die Ambivalenz ihrer Selbstidentifizierung, die zwischen romantischer Begeisterung für den 1918 entstandenen polnischen ‚neuen Staat’ einerseits und avantgardistischer Utopie der internationalen ‚Neuen Gemeinschaft’ andererseits schwankte.

9 Kubicki PilsudskiStanisław Kubicki, Denkmal Zum ewigen Andenken (1935–1939) an Józef Piłsudski und seine Legionäre aus der Gemeinde Kobylepole, die in den Jahren 1919–1920 gefallen sind. Park des Palastes vom Grafen Stanisław Mycielski in Kobylepole. Denkmal vernichtet in den 1940ern.

Kubicki war nicht nur ein bildender Künstler, dessen Werke eine besondere geometrische Stringenz aufweisen, sondern auch ein Kunsttheoretiker und Dichter. 1918-1921, am Ende des Ersten Weltkriegs und in den Folgejahren verfasste er seine expressionistischen, manifestartige Poemen zugleich auf deutsch und polnisch, womit er seinen Beitrag zum avantgardistischen Internationalismus geleistet hat. Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs schloss er sich der der polnischen Widerstandsbewegung an und wurde 1942 von der Gestapo ermordet, womit er die Wahrheit seiner eigenen Aussage „Nicht unsere Werke sind wichtig, sondern das Leben“ bestätigt hat.

11 Gluchowska Bunt EkspresjonizmWenn nicht anders beschrieben, stellen Fotos in diesem Beitrag Fragmente des Arrangements der Ausstellung Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde im Kraszewski-Museum, Dresden

Mehr zum Thema in: Lidia Głuchowska (Hg.): Bunt – Ekspresjonizm –Transgraniczna awangarda / Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde, Poznań: Muzeum Narodowe, 2015

Bunt und die Gegenwartskunst

Lidia Głuchowska

Am Sonntag, den 4. Oktober um 15.00 Uhr finden im Kraszewski-Museum Dresden, begleitend zur Ausstellung ,Bunt’ – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki, ein öffentlicher Vortrag und eine kuratorische Führung von Dr. Lidia Głuchowska statt: Das Werk der Gruppe Bunt (Revolte) als Inspiration für Gegenwartskünstler in Deutschland und in Polen.

 Hier im Voraus Einiges zu diesem Thema.

Die Ausstellung expressionistischer Werke der Posener Expressionistengruppe Bunt (Revolte, 19181922), welche noch bis zum 8. November im Kraszewski-Museum Dresden und dann in Wrocław zu sehen ist, wird von zeitgenössischen Kunstpräsentationen begleitet. Die daran beteiligten Kunstgrafiker, Glaskünstlern und eine Bildhauerin beziehen sich in ihren Werken auf die Programme und Ästhetik der Künstlergruppe Bunt (Revolte) und dabei vor allem auf die Idee der engagierten Kunst.

1 PlakatLogo Bobrowski 2015Das auf dem Plakat abgebildetes Logo der Ausstellung – Linolschnitt von Andrzej Bobrowski Transformation M/S (2015) – knüpft an die expressionistischen Selbstbildnisse derjenigen Bunt-Mitglieder an, die die Kontakte der dieser Vereinigung zu den internationalen Künstlerkreisen in Deutschland initiiert haben – Margarete und Stanisław Kubicki.

So wie die Bunt-Künstler ein Gruppenporträt in der Art des Bildnisses Eine Künstlergruppe von Ernst Ludwig Kirchner (1926) nie geschaffen haben, so haben sich auch die Kubickis nie als Paar porträtiert. Andrzej Bobrowskis Linolschnitt Transformation M/S [M(argarete)/S(tanisław)] verbindet in sich ihre Selbstbildnisse aus den Jahren 1917–1918. Das Selbstporträt IV von Kubicki hat sich bis in unsere Zeit nicht erhalten und ist nur noch aus den Publikationen in den Kunstzeitschriften Zdrój (Quelle) und Die Aktion bekannt.

Das zeitgenössische grafische Werk, eine horizontal-panoramische, an Bannerform angelehnte Komposition, ist zum einen eine Reflexion über die künstlerischen und privaten Beziehungen zwischen den Kubickis, und zum anderen darüber, wie die Zeit vergeht, wie die Einzelheiten der künstlerischen Biografien im kollektiven Gedächtnis verblassen, über die Gruppenidentität und schließlich über die fehlende Integrität des Kunstwerkes im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit.
Von den selben Selbstbildnissen der Mitbegründer von Bunt wie das Ausstellungslogo wurde die monumentale Installation Przenikanie /In-Einander-Greifen (2015) von Karolina Ludwiczak und Marcin Stachowiak angeregt.

2 Przenikanie Ludwiczak StachowiakDas Ergebnis des Dialogs mit dem Schaffen der Kubickis ist hier jedoch ein ganz anderes.

Zum ersten verdeutlicht diese Installation, die um mehrfaches größer ist als die ursprünglichen Selbstporträts, dass der zeitgenössische Kontakt mit Kunstwerken der Vergangenheit, die häufig nur aus dem Internet oder anderer Vervielfältigungsmedien bekannt sind, nicht selten eine sehr beschränkte Vorstellung von deren materieller Gestalt verleiht. Und diese ist von wesentlicher Bedeutung auch wenn die manuellen und intellektuellen Fähigkeiten eines Künstlers Vorrang haben vor dem Material, mit dem er arbeitet.

Zum zweiten macht sie auf ein Paradox der von ihnen verwendeten Technik aufmerksam. Obwohl man im Falle des Werks von Ludwiczak und Stachowiak von einem „Inter-Gattungsspiel“ sprechen kann, da sie ein plastisches Bild und nicht lediglich ein flaches geschaffen haben, so knüpfen sie trotzdem in der reliefartigen Form ihrer Installation an die Form der Linolschnittplatte an, mit der die Bildnisse der Kubickis gedruckt wurden. Und wenn sie somit das expressionistische Vervielfältigungsverfahren verdeutlichen, muss klar werden, dass ihr eigenes Werk einmalig und nicht reproduzierbar ist. Paradoxerweise kann nämlich die Gussform ihrer Relief-Plastik, die in einer individuellen Technik entworfen wurde, nur einmal verwendet werden.

Die aufeinander abgestimmten halbtransparenten Glasporträttafeln, die sie aufgestellt auf eisernen Ständern vom Licht durchleuchten lassen, veranschaulichen die Idee des In-Einander-Greifens vom Leben und Werk zweier schöpferischer Menschen. Dieses wird konventionell als Harmonie verstanden, muss jedoch zumeist im Kontext des Alltäglichen aufgrund von Rivalitäten und materiellen Verpflichtungen immer einen Kompromiss bedeuten.

Weiterhin sind in der Ausstellung Gruppenpräsentationen Refleks / Reflex (Kurator: Maciej Kurak), Ulotka / Flyer (Kurator: Maciej Kurak) und Ich 7 / Sie 7 zu sehen, die jene Formen der medialen Kommunikation aufgreifen, welche typische Ausdrucksformen der Künstlergruppe Bunt und der internationalen Avantgarde waren. Dazu zählten in erster Linie die Form des Kunstbuchs, Informations- sowie Propagandadrucke politischer Provenienz. Diese wurden auf Kundgebungen verbreitet und unterstützten künstlerische Manifeste wie auch die Ideen der sozialen und politischen Emanzipation.

3-4-5Von links: Plakate der Ausstellung der Gruppe Bunt 1918 mit dem Motiv aus dem Linolschnitt Turmbau zu Babel von Stanislaw Kubicki und das Kunstbuch Refleks, Hg. v. Maciej Kurak

Motiv aus dem Plakat der Kunstpräsentation Refleks mit dem Linolschnitt von Andrzej Bobrowski (inspiriert von Turmbau zu Babel von Stanislaw Kubicki)


Maryna Mazur, Cardinal, Metaltechniken, aus dem Kunstbuch Refleks, 2014

Das Ergebnis des Projektes Refleks / Reflex (20142015) ist eine Kunstinstallation, deren wichtigste Komponente ein bibliophiles Buch mit Originalgrafiken ist. Ihre erste Präsentation in der Posener Galerie Rarytas im Frühjahr 2014 wurde durch ein Poster von Andrzej Bobrowski ergänzt, welches eine Transformation des Plakats zur ersten Ausstellung der Gruppe Bunt im Jahre 1918 darstellt. Das Originalplakat mit dem Linolschnitt von Stanisław Kubicki Der Turmbau zu Babel (1917) ist ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Auf dem Plakat der Kunstpräsentation Refleks wird anstelle des ursprünglichen Turms jedoch ein Tunnel gezeigt – ein Teil des Arrangements der Erstaufführung und eine Metapher des gesellschaftlichen Wandels.

Einen Teil der Präsentation Refleks / Reflex bildet ein 2015 entstandener Film desselben Titels – ein Einblick in das Kunstbuch mit den darin enthaltenen 16 Originalgrafiken.

Der zweite Film in der Ausstellung, betitelt Bunt Re-Vision – dokumentiert alle Stationen der internationalen Ausstellung, die als Würdigung der Schenkung von Professor St. Karol Kubicki an das Nationalmuseum Poznań und das Leon-Wyczółkowski-Kreismuseum in Bydgoszcz konzipiert wurde. Im Film sind die Vernissagen weiterer zeitgenössischer Kunstpräsentationen zu sehen. Über die Filme haben wir in der vorigen Besprechung dieser Ausstellung berichtet HIER.

Die Kunstpräsentation Ulotka / Flyer besteht aus einer Sammlung von 31 Werken, von zeitgenössischen Grafikern die mit Kunstschulen in Poznań und Wrocław in Verbindung stehen, und zeigt als Sammlung von symbolischen Flyern die soziale Problematik aus verschiedenen lokalen Perspektiven.

6-7-8Von links: Magdalena Czerniawska, 2015, aus der Kunstpräsentation Ulotka / Flyer

Stefan Ficner, Hołobutów, 2015, aus der Kunstpräsentation Ulotka / Flyer

Małgorzata EtBer Warlikowska, Blood is always black, Serigraphie, 2015, aus der Kunstpräsentation Ulotka / Flyer

Die Künstler, die an dieser Präsentation beteiligt sind, legen in ihren Werken Konventionen, Anzeichen des Provinzialismus und der Fremdenfeindlichkeit offen, bekämpfen die Idealisierung der Wirklichkeit in den Medien ebenso wie die Verfestigung der gesellschaftspolitischen Heuchelei sowie die Beschränkungen, die dem Menschen von offiziellen Institutionen auferlegt werden.

Die Sammlung der Flyern mit sozialkritischer Aussage wird auf zwei zylinderartigen Ständern in Form einer Windrose präsentiert und wie in einem Zeitungsständer aus den Cafés der expressionistischen Epoche betrachtet. Die in Bewegung gezeigten Kunstwerke werden wie Flyer zu einer Metapher der Flüchtigkeit und Synonym der Idee der Öffnung für innovative soziale und kulturelle Werte.

9-10Oben: Kunstpräsentation Ulotka / Flyer: 1 der 2 Ständern

Radosław Włodarski, ein der Teilnehmern der Kunstpräsentation vor seiner Das Cabinet, Digitalprint, 2015 (inspiriert vom Film Robert Wienes Das Cabinet des Doktor Caligari, 1920)

Die Kunstpräsentation, welche im Film Bunt Re-Vision zu sehen ist, heißt Ich 7 / Sie 7 (2015). Sie umfasst Werke eines größeren Formats, welche von einer informellen Gruppe aus sieben Künstlern geschaffen wurden und programmatisch wie auch technologisch an das Schaffen der Gruppe Bunt anknüpfen. Sie zeigen sowohl die Langlebigkeit der Ideen und Ästhetik der Avantgarde auf, als auch mögliche Richtungen einer Neuinterpretation dieser. Der Name des Projektes, welches auf Deutsch ich und auf Polnisch sie 7 bedeutet, bezieht sich auf die Anzahl der Mitglieder von Bunt und ist ein Echo des zweisprachigen Namens, welcher die grenzübergreifenden Anforderungen des Expressionismus aus dem Programm von Bunt ausdrückte.

12 Ich 7 Tyszkiewicz Gertchen Szurek Kopczynska 11 Bunt Bydg Szewczyk_filmUlotka foto LG Oben: Jacek Szewczyk, Aleja bez pracy, rysunek (1999), cokół z prezentacją książki artystycznej Refleks (2014) oraz film Bunt –Re-wizje, koncepcja: Lidia Głuchowska, Anna Kraśko, realizacja: Anna Kraśko (2015).

Fragment der Kunstpräsentation Ich 7 / Sie 7 im Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseum in Bydgoszcz (Juni-August 2015), sichtbar im Film Bunt Re-wizja / BuntRe-Vision im Kraszewski-Museum Dresden. Von links nach rechts Werke von Przemysław Tyszkiewicz, Agata Gertchen, Małgorzata Kopczyńska und Piotr Szurek.

Die Ausstellungsbesucher können als Souvenir ein von den Teilnehmern der Kunstpräsentation Ulotka / Flyer gestalteten Badges mitnehmen.

13 Badges Flyer