Moje wojny, spojrzenie inaczej

Marek Włodarczak alias Tabor Regresywny

Ile trzeba było wysiłku intelektualnego byśmy wojny, choroby, katastrofy i kataklizmy o katastrofalnych skutkach, przestali kojarzyć z postępem cywilizacyjnym. Byśmy uwierzyli, że w końcu odkrycia naukowe, instytucje międzynarodowe, przepisy drogowe, wały ochronne i zbiorniki retencyjne uchronią nas od tych wszystkich nieszczęść. Tak jak wielu się broni przed myślą, że zmiany klimatyczne mają coś wspólnego z działalnością człowieka, tak prawie wszyscy wypierają myśl, że źródłem wszystkich nieszczęść jest postęp cywilizacyjny. Jak to się stało, że oburzamy się na ograniczone i nieszczelne sankcje, a nie przyjdzie nam do głowy, że to przez nas, konsumentów sankcje są jakie są, bo to my potrzebujemy gazu i ropy, a nie politycy. Politykom są potrzebne nasze głosy, a te najlepiej kupić tanią ropą, tanim gazem i innymi dobrami. Jak to się stało, że zamiast przestać chorować, oburzamy się na koncerny farmaceutyczne i niewydolną służbę zdrowia. Psioczymy na patodeweloperkę i zadłużamy się na całe życie, by mieszkać w deweloperskim kurniku. Bierzemy kredyt na samochód, którego żywotność kończy się równo ze spłatą kredytu. Pewien francuski socjolog napisał, że „drzewo wiadomości dobrego i złego grozi zawaleniem, grzebiąc Adama, Ewę i węża, a my pilnie podlewamy to drzewo, dbamy, by rosło ponad miarę i oczekujemy, że ktoś za nas powstrzyma to szaleństwo”. Nie chodzi mi o to, byśmy zrezygnowali z dóbr cywilizacyjnych. Chodzi mi o to, byśmy poczuli się osobiście winni i odpowiedzialni za to, co się dzieje. Nie chodzi mi o to, byśmy się uderzali się w pierś – moja wina, moja wina, moja bardzo wielka wina, bo to prowadzi do rozgrzeszenia i kontynuacji. Chodzi mi o to, żebyśmy się wystraszyli samych siebie. Nie muszą wszyscy od razu, cudów nie ma. Wystarczy parę osób. A następnie, żebyśmy zobaczyli, że można rozchodzić ten strach. Właściwie tylko o tyle mi chodzi.

Nie chcę pisać bezpośrednio o wojnie, przynajmniej do czasu aż się skończy.

Was mich der Krieg angeht

Monika Wrzosek-Müller

Ich bin einige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geboren und hatte inzwischen berechtigten Grund zu glauben, dass mich der Weltkrieg wenig anginge und beträfe, trotz der traumatischen Kriegserfahrungen meiner Großeltern und Eltern. Vielleicht wollten wir alle den Krieg einfach hinter uns lassen, vergessen, obgleich – oder vielleicht weil – wir in den Schulen ständig damit konfrontiert worden waren. Der russische Überfall auf die Ukraine war für mich ein Schock, trotz der Vorzeichen seit der Annexion der Krim von 2014; so wie Tausende andere Menschen konnte ich mir nicht vorstellen, dass Putin so etwas wagen würde. Noch in den Tagen direkt vor dem Angriff von 2022 sah ich, damals im polnischen Fernsehen, die militärischen Manöver an der Grenze zur Ukraine und war trotzdem überzeugt, dass es nicht zum endgültigen Bruch mit der zivilisierten Welt kommen würde.

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Wann hatten wir Krieg?

Michael G. Müller

In den Wochen vor dem 80. Jahrestag der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 haben sich die deutschen Medien mit Beiträgen zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg gegenseitig überboten. Oder genauer: mit Beiträgen über die deutschen Erfahrungen des Untergangs: Über Hitlers letzte Monate und Wochen in der „Wolfsschanze“, über die verheerenden und wahrscheinlich sinnlosen (weil militärisch nicht mehr bedeutsamen) Bombenangriffe auf Dresden oder Potsdam in den Wochen vor Kriegsende, die letzte große Schlacht der Wehrmacht gegen die Rote Armee auf den Seelower Höhen und den Handschlag zwischen Rotarmisten und amerikanischen GIs in Torgau im April 1945, die Kämpfe in den Straßen Berlins im Mai, die jeweilige Stunde der Kapitulation in Remagen, Kassel, Chemnitz…

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Meine Kriege. Geschichte.

Heute jährt sich zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs. Aus diesem Anlass werde ich hier in der nächsten Woche oder gar in den nächsten zehn Tagen Beiträge über den Krieg veröffentlichen. Ich lade die Leser ein, weitere Texte einzureichen.

Ewa Maria Slaska

Ich wurde kurz nach dem Krieg geboren. Mein Kindheitskrieg habe ich schon im Bauch meiner Mutter bekommen. In meinen Träumen sah ich die Straßen wo die Häuser brannten. Meine Mutter und ich liefen unter den Flammen. Ich war immer nur mit meiner Mutter.

Als kleines Kind habe ich Todesangst vor dem Krieg, dem, der vorbei war und dem, der kommen wird. Ich hatte Angst. Um mich herum alles behauptete, dieser Krieg stehe kurz bevor oder käme wieder und die Deutschen würden uns wieder töten.

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Deutsche Betroffenheit

Michael G. Müller

Nicht weniger als drei Seiten hat die FAZ am Sonntag gerade einer Schriftstellerin eingeräumt, um ihre persönliche Auseinandersetzung mit der Nazi-Vergangenheit ihres Großvaters darzustellen (Eva Schläfer, „Wir müssen über Opa reden“, FAZ vom 05.04.2025). Emotional bewegt berichtet die jetzt 57-Jährige, wie sie 2005 durch ihre Schwester auf die dunkle Vergangenheit ihres Opas aufmerksam wurde, wie sie sich später, schon nach dem Tod der Schwester, auf die Spurensuche machte – mit hartnäckigem Nachfragen in der Familie und durch Archivrecherchen – und was sie dabei herausfand. Die Befunde verstören sie: Opa Max Windhövel war schon 1930, mit 23 Jahren, der NSDAP beigetreten und damit im Parteijargon ein „alter Kämpfer“; das verhalf ihm zunächst zu einem bescheidenen Funktionärsposten in der NSDAP, 1938 aber zu einer Karriere bei der Staatspolizei und in der SS; von 1940 bis 1944 war er im Rang eines SS-„Scharführers“ in der Zentrale von SD und SS in Lublin tätig – also im Zentrum des Naziterrors im besetzen Polen.

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Frauenblick auf Europa

Monika Wrzosek-Müller

Für Europa in Italien

Heute am 15. März um 15.00 Uhr gehen die Italiener in Rom auf die Piazza del Popolo; sie wollen für Europa, den Zusammenhalt, noch nähere Zusammenarbeit demonstrieren. Sie wollen zeigen, dass die Intellektuellen, Künstler, Schriftsteller und einige Politiker inzwischen einsehen, dass ohne ein vereinigtes Europa, das wirklich zusammenarbeitet, kein Gefühl der Sicherheit mehr entstehen kann. Sie wollen ihre Positionen klarstellen und für ein offenes, diverses, gerechtes aber auch sich selbst verteidigendes Europa zusammenstehen.

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Moje wojny (6)

Ewa Maria Slaska

Gaza i antysemityzm

To już ostatni odcinek cyklu Moje wojny. Od początku wiedziałam, że poświęcę go problemowi Gazy i wojnie Izraela z Palestyną oraz niemieckim decyzjom w sprawie tego konfliktu. Nie wiedziałam jednak, że temat zmieni się z uwagi na rozejm, ale też nabierze aktualności w Niemczech, a to dlatego że podczas 75 festiwalu filmowego Berlinale po raz kolejny doszło do politycznego skandalu. Po raz kolejny, bo już rok temu podczas festiwalu uzewnętrznił się niemiecki wewnętrzny spór o wojnę Izraela z Gazą. Pisałam o tym TU.

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Wo ist der Krieg?

https://www.stadtmuseum.de/veranstaltungen/wo-ist-der-krieg

Eine interaktive Performance und Diskussion zum Krieg in der Ukraine bei BERLIN GLOBAL

Preise
Regulär: 5 Euro
Ermäßigt: 3 Euro

Tickets können vor Ort an den Kassen im Humboldt Forum oder online erworben werden.

Ort
Raum „Krieg” in der Ausstellung BERLIN GLOBAL und Berlin Raum (Saal 5), 1. OG
Termin
05. Mär, 18:30 Uhr
Dauer
1 Stunde 45 Minuten

Was bedeutet Krieg für Sie?
Die Künstlerin Masha Pryven lädt im Rahmen der Ausstellung BERLIN GLOBAL das Publikum in den Raum „Krieg“ zu einer interaktiven Performance ein.

Pryvens Intervention geht von ihrer Feststellung aus, dass der Krieg in der Ukraine keinen Platz im Raum „Krieg” bei BERLIN GLOBAL findet, und dadurch eine Lücke entsteht. Diese Lücke sei gefährlich – einerseits, weil sie Raum für Fehlinformationen und Fantasie lässt, andererseits, weil sie die gesellschaftliche Verdrängung einer nahestehenden Katastrophe ermöglicht. Pryven sucht nach Möglichkeiten einer echten emotionalen Verbindung zwischen denen, die in Frieden leben, und denen, die im Krieg sind. Wie verändert ein Krieg in Europa das eigene Verständnis von Frieden? Kann eine kurze Berührung mit einer anderen Realität Ihre Weltanschauung verändern?

Die Performance basiert auf Pryvens fortlaufenden Kunstprojekt mit Menschen, die während des Krieges in der Ukraine leben. Dafür reist sie regelmäßig in ihre Heimat und stellt dort die Frage: Wenn Sie die Möglichkeit hätten, mit Menschen in Europa zu sprechen, was würden Sie ihnen sagen?

Das Berliner Publikum hat die Möglichkeit, Teil der Performance zu werden und auf die Abwesenheit des Themas „Krieg in der Ukraine“ in BERLIN GLOBAL einzugehen. 

Anschließend laden wir zu einer Lesung der polnischen Schriftstellerin Ewa Maria Slaska (Meine Kriege) und einer Diskussion über den Umgang mit zeitgenössischen Konflikten in Museen und Institutionen ein, an der Daria Prydybailo (Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin) und Daniel Morat (Raumkurator „Krieg”) teilnehmen.

Die Performance findet in englischer und in deutscher Sprache statt, die anschließende Diskussion wird in deutscher Sprache geführt. 

Performance und Moderation: Masha Pryven
Lesung: Ewa Maria Slaska
Sound: Don Philippe
Gesprächsteilnehmende: Daria Prydybailo, Daniel Morat

Von links nach rechts und von oben nach unten:
Masha Pryven (Foto: Philippe Kayser), Ewa Maria Slaska (Foto: Jacek Krenz), Don Philippe (Foto: Aya Schamoni), Daniel Morat (Foto: Deutsches Historisches Museum), Daria Prydybailo (Foto privat)

Dlaczego Zachód nie umie się porozumieć z Putinem?

Reblog wpisu Radosława Sikorskiego na Facebooku z 14 lutego 2022 roku, niestety nadal aktualne jest każde słowo

Ann Applebaum

Dlaczego wysiłki dyplomatyczne Zachodu wobec Rosji wciąż zawodzą?

Fundamentalny brak wyobraźni amerykańskich i europejskich przywódców doprowadził świat na skraj wojny.

Och, jak zazdroszczę Liz Truss jej szansy! Och, jak bardzo żałuję, że kompletnie jej nie wykorzystała! Jeśli nie wiecie o kim mowa, wyjaśniam, że Truss jest mało znaczącą brytyjską minister spraw zagranicznych, która w tym tygodniu udała się do Moskwy, aby powiedzieć swojemu rosyjskiemu odpowiednikowi, Siergiejowi Ławrowowi, że jego kraj nie powinien najeżdżać Ukrainy.

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