Frauenblick und wieder Prag (6)

Monika Wrzosek-Müller

Aus Prag mit einem Bein in der Welt

Nach wie vor völlig von Prag begeistert, füllt sich der Kopf mit verschiedenen Gedanken, wandert doch in andere Teile der Welt. Irgendwie kommt mir jetzt immer wieder die Yoga-Lehre von den drei großen Gottheiten des Hinduismus: Brahma, Vishnu und Shiva, in den Sinn. Das als Trimutri im Hinduismus bezeichnete Zusammenspiel zwischen Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung gibt es auch in der christlichen Theologie und wird da Trinität genannt; wobei für mich da die Zuordnung nicht ganz klar ist – wer ist für was zuständig? Im Hinduismus dagegen ist es stark ausgeprägt und beeinflusst die ganze Philosophie in Bezug auf Individuen, aber auch auf alle Lebewesen einschließlich der Natur. Das Prinzip finden wir überall, ob bei Patanjali oder auch in den Veden; das Zusammenspiel der gegensätzlichen Kräfte und Neigungen, um ein Gleichgewicht zu erhalten, schwingt in allen Beschreibungen und Sutren mit. Krankheit wird somit als ein Verlust des Gleichgewichts angesehen und es wird empfohlen, daran zu arbeiten und sich zu bemühen, es wiederherzustellen. Alle Entwicklungen in der Geschichte, die mit Kriegen endeten, werden auf den Mangel an Harmonie und Gleichgewicht zurückgeführt. Natürlich sind diese Gedanken scheinbar sehr einfach und einfältig, doch sie enthalten viel Wahrheit über das Funktionieren von Individuen, aber auch von ganzen Gesellschaften oder gar Völkern. Wie reiht sich in diese Gedankengänge dann so eine Pandemie wie die jetzige ein?

Wenn man während der Pandemie, während des lock downs, von weitem, aus einem noch einmal anderen Staat, die Länder betrachtet, mit denen man verbunden ist – und in meinem Fall sind das mehrere: Polen als Geburtsland, Italien als Lieblingsland und Deutschland als Wohnort – dann werden die Unterschiede der Herangehensweisen so markant und deutlich, dass es einen manchmal selbst etwas überrascht und ängstigt, welche Züge und Merkmale besonders hervortreten. Man gerät leicht in Verallgemeinerungen und Vorurteile, deren Einfluss auf das Verstehen der Vorgänge eher gedämpft werden soll. Daher versuche ich diese Gedanken nicht weiter zu verfolgen oder aufzuschreiben…

Prag, dessen Schönheit ich hier mehrmals beschrieben habe, ist für mich ein Paradebeispiel der Erhaltung im weitesten Sinne des Wortes, obwohl es in der Vergangenheit und der näheren Gegenwart nicht an Beispielen für gründliche Veränderungen gefehlt hat.

Den ersten wunderbaren Umbau auf der Kleinseite unterhalb des Schlosses hat Wallenstein, der eigentlich Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein hieß, Herzog von Friedland usw., angeregt. Er kaufte ein riesiges Areal auf, ließ 26 Häuser abreißen und baute in den Jahren 1623 bis 1630 darauf ein Schloss der Superlative. Wenn man bedenkt, dass Wallenstein (so wie wir ihn von Schiller kennen) schon 1634 von einem kaisertreuen Soldaten ermordet wurde, weil er für alle rundherum zu mächtig, zu störrisch, zu stolz und vor allem zu reich geworden war, konnte er sich selbst nicht allzu lang an der Schönheit des Palastes, der Loggia und des weitläufigen Gartens erfreut haben. Wenn man durch diese Anlage wandert, die 1992 Sitz des Senats der Tschechischen Republik wurde, wird einem klar, warum die anderen mächtigen Herren eifersüchtig auf ihn waren. Die Kompliziertheit der politischen Verflechtungen und der Lage sowie der Persönlichkeit Wallensteins hat Schiller in seiner Trilogie der Wallenstein-Dramen dargelegt. So oder so ist es eine der schönsten Anlagen, die ich je gesehen habe; sie ist im Stil des sehr frühen böhmischen Barock errichtet, enthält aber Elemente der Spätrenaissance in manieristischem Stil, daher ist sie lebendig, offen und inspirierend. Die Loggia zum Garten hin erinnerte mich sehr an die Loggia der Villa Schifanoia in San Domenico bei Fiesole. Meine Intuition hatte mich nicht im Stich gelassen: sie wurde auch nach dem Vorbild der Loggia des Domes in Livorno von einem toskanischen Architekten errichtet. Drei große Bögen öffnen sich freizügig zur Gartenseite hin, dahinter befinden sich die große sala terrena und davor ein wunderschön angelegter Garten, der gerade eine aufwendige Renovierung erfahren hat. Einige der Elemente wie die Felsimitationen und die künstliche Tropfsteinhöhle, die Grotte, erinnern mich wiederum stark an Giardini di Boboli in Florenz. Der Blick von der Loggia fällt auf ein Spalier von Skulpturen des niederländischen Bildhauers Adriaen de Vries. Leider wurden die Originale während des Dreißigjährigen Krieges von den schwedischen Truppen geraubt und stehen (bis auf eine Figur der Venus) angeblich noch heute noch im Schloss Drottningholm. Hinter dem Labyrinth und einer höheren Buchenhecke kommt man an einen wirklich tiefen, mit sehr schönen Wasserpflanzen geschmückten Teich mit allerlei großen und wertvollen Fischen. In der Mitte des Teiches gibt es eine kleine Insel mit Springbrunnen, alles in stattlicher Größe und alles wirklich minuziös sauber und gepflegt gehalten. Nach der Renovierung des Gartens kamen auch noch weiße und bunte Pfauen dazu, die gemächlich und sehr würdevoll auf dem kurz gehaltenen englischen Rasen spazieren und mich wiederum an den Garten in der Villa Meleto erinnern, in der wir unzählige Sommerferien verbracht haben. Im Garten des Palais Wallenstein finden im Sommer Theateraufführungen statt. Um die Geschichte der wirklich einmaligen Anlage zu vervollständigen, sei erwähnt, dass ein Nachkomme der Wallensteins sie übernommen hat, der während der Nazizeit in die NSDAP eingetreten ist; daher wurde das Schloss nach dem Krieg verstaatlicht. Doch bis zum Jahr 1955 lebte in dem Palais eine Gräfin von Waldstein mit ihrer Kammerfrau; sie starb mit 104 Jahren. Dabei musste ich an die Erzählungen über den polnischen Grafen Stanisław Potocki denken, der nach seinem Tod in Lima in Łańcut bestattet wurde und der nach 1989 oft das Schloss und den Garten besucht haben soll.

Die nächste Veränderung die mir in dieser grundsätzlich auf Erhaltung fixierten Stadt auffiel, war die Auflösung des Ghettos und der alten Judenstadt in den Jahren zwischen 1898 und 1913: Eingemeindung derselben unter dem Namen Josefov, als IV Prager Bezirk. Die umliegenden Häuser wurden um 1900 mit Jugendstil-Fassaden, in Anlehnung an Pariser Architektur, erbaut und eine Prachtachse vom Altstädter Ring bis zum (heutigen) Metronom oben auf dem Letna-Park mit dem Namen Pariser Straße errichtet. Heutzutage ist das die erste Adresse für die teuersten Läden in Prag: Gucci, Louis Vuitton, Burberry, Prada, Armani, Escada, Dior, Boucheron, Karl Lagerfeld, Givenchy, Hermes, Versace, Chanel und viele mehr. Von der alten Judenstadt sind einige Synagogen und der älteste jüdische Friedhof Europas erhalten geblieben.

In der neuesten Zeit ist ein durchaus gelungenes Objekt dazugekommen: das Tanzende Haus, tánčici dům. Der Komplex steht am Moldauufer, am Rasinovo nábřeži, daher aus allen Erhebungen, vom Petřin auf der anderen Moldauseite gut sichtbar, errichtet auf einem Grundstück, das länger brach gelegen hatte. Dafür wurde nicht einmal etwas abgerissen, denn das Eckhaus, das an der Stelle vor dem Krieg stand, wurde versehentlich bei einem amerikanischen Luftangriff auf Prag am 14.02.1945 zerstört. Václav Havel wohnte in der Nachbarschaft und hat das Projekt von Anfang an unterstützt; es sollte ein Kulturzentrum beinhalten, davon ist eine Galerie übriggeblieben, alles andere wird eher kommerziell genutzt (ein Super-Hotel, ein sehr teures Restaurant und Café). Es ist vielleicht das am meisten abgebildete moderne Gebäude in Prag, es reiht sich mit seiner verspielten Fassade in das Meer der schönen Häuser am Moldauufer ein und es sticht aus ihnen heraus. Es wurde von den bekannten Architekten Vlado Milunic und Frank O. Gehry entworfen; in Prag wird es liebevoll Ginger & Fred genannt, denn die Fassade scheint wirklich in Bewegung zu sein, so als ob die beiden Häusertürme tanzen würden.

Natürlich hat die Epoche des Sozialismus/Kommunismus im Bild der Stadt ihre Spuren hinterlassen, hier wird diese Architektur Prager Brutalismus genannt; es sind vor allem große Hotels und Zentren, die in den sechziger und siebziger Jahren entstanden. Viele Menschen assoziieren sie mit dem Kommunismus, doch wurde in diesem Stil in der ganzen Welt gebaut. Auch diese Bauten, wie z.B.: das Kaufhaus Kotva oder Kaufhaus Máj, der neue Bühnenbau des Nationaltheaters, um nur die bekanntesten in der Stadtmitte zu nennen, sie alle fügen sich doch irgendwie in das Stadtbild und machen es auch lebendiger, bei allen erhaltenden Elementen, an denen gerade diese Stadt so reich ist.

Wenn man aber mit Bildern des zerstörten Warschau aufgewachsen ist, erscheinen einem diese Dimensionen der Zerstörung und Erneuerung sehr zurückhaltend und, sagen wir, minimalistisch. Was auffällt, ist die wunderbare Harmonie, Weichheit und Menschlichkeit, die auch auf die geografische Lage, die Hügellandschaft und die mäandrierende Moldau zurückgeht. Gut, dass vieles in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen worden ist und hoffentlich auch neue Generationen erfreuen wird.

W wiosennym ogrodzie

Ela Kargol

Wiosna w moim ogrodzie

Wiosna w moim ogrodzie jakaś nieporadna,
jakby miała zakaz wychodzenia z domu.
Jeszcze w pąkach i zeszłorocznej trawie,
z kilkoma stokrotkami na nędznej murawie.
No może fiołki się pospieszyły,
zapachniały, wyfiołkowały.
Dąb w zimowych szatach nie zmienił ubrania,
nie miałby go gdzie kupić,
więc płaszcza nie ściąga
i płotu się czepia
i z nudów rozciąga.

Co ma kwitnąć, to kwitnie, ale u sąsiada
Nam nornica wszystko z apetytem zjada.
Albo robi zapasy
na niepewne czasy.
Właśnie ta niepewność,
wiosny też dotyczy,
ona nie wie co robić,
nie czyta wytycznych.                                                                        pszczoły w ogrodzie (film)

Tylko pszczoły niebawem królową wybiorą
I koronę ze złota przywdzieją na głowę.
W koronie do twarzy jest tylko królowej.

Inni z chęcią ją zdejmą,
Abdykują, odrzucą,
opuszczą królestwo,
nawet wiosny nie chcąc.
Zza firanki popatrzą, czy słońce już świeci, czy jabłoń zakwitła, albo bez.

Zaduszki 2019. Jesień w ogrodzie.

Ela Kargol

Jesień w moim ogrodzie cała w aksamitkach,
w złocie miłorzębu,
i purpurach wina
nasturcją podszyta
i więdnącą dalią,
ogórecznikiem, który nie rozumie
przesunięcia czasu
i następstw pór roku.
Zwabia pszczoły i trzmiele.
Kwitnieje, młodnieje.

Nad śmiercią słonecznika nikt już nie rozpacza.
Pod nim dynia brzemienna czeka rozwiązania,
W melancholię bluszczu liść klonu się wplątał.
Przy nim chrzan się rozpycha,
pomidor zmaliniał i naprasza się bardzo,
choć muśnięcia ręką.

Róże jak malowane
w okiennicach chatki
nie umieją przekwitnąć
kolcem nie ukłują,
nie zapachną
nie opadną,
a takie są piękne jak z obrazka.

Lawenda wystroiła się w srebrną suknię,
nawłoć posiwiała,
wypiękniała,
kocimiętka koty sprasza,
a jeż pod magnolią szykuje się do snu.

Jesień ciągnie słońce za włosy
i ziemi przybliża,
a ono, choćby chciało, już jej nie ogrzeje.

Wszystko ma swój czas.

Was mich wundert (immer noch)

Ewa Maria Slaska

Wir sind alle Kriminelle. Und Idioten obendrauf.

Die Impressionen und Reflexionen, die ich hier präsentieren werde sammelten sich in den letzten Wochen an und sie taten es nicht umsonst. Ich gewann von ihnen den oben formulierten Eindruck: Man hält sich gegenseitig für Kriminellen, die unter Kontrolle der Polizei gehören, und obendrauf findet man, dass die Mitmenschen einfach Idioten sind.

Beweise? Bitte sehr.

Ich wohne in einer schöner Kleinhäuser- und Niedrigmiethäuser-Siedlung, die, gegründet Ende des 19. Jahrhunderts und ausgebaut in den 20ern, mal Gartenstadt hieß. Und es ist wohl wahr – wir wohnen in einer Gartenidylle. Man stellt die Körbe voll mit Fallobst geladen auf die Straßen, damit die anderen es sich nehmen können, man hat größtenteils Gartenzäune entfernt, damit wir das Gefühl haben, es ist alles unser. Man macht Straßenpartys, Grünanlagenpicknicks und Plantchbeckenkonzerte, man, man, man…

Nun ja…

Eine kleine Nebenstraße. Zwei große Quittenbäume sind im September vor einem Haus voll goldener Früchte, es sind so viele, dass entweder macht man eine Produktionskette für Marmeladen, Süßwerk und Liköre, oder die magischen Birnen fallen runter und verfaulen. Auf dem Baum hängt ein Zettel:
Dieb, nimm die Früchte nicht weg, komm nach 1. Oktober, dann werden sie gesammelt und verteilt.
Die Botschaft ist klar und einleuchtend, soll gar friedlich anmuten, wieso aber beginnt sie mit dem Wort DIEB, wieso nicht Nachbar, Freund, Kumpel, Passant, gar Fremder? Nein, DIEB.

Eine andere kleine Straße. Vor dem Haus hat man einen Miniatur-Park gezaubert. In einem Kreis von Rosen wurde ein kleiner runder Platz eingerichtet, schön mit Steinquader ausgelegt. Mitten des Kreises wurde eine Bank gestellt, genauso eine wie in einem richtigen Park nur kleiner. Es gibt sogar ein gewundener Pfad zur Straße hin, ebenfalls mit schön bearbeiteten Steinen gepflastert. Alles sehr geschmackvoll. Nicht mein Still vielleicht, aber an sich eine bildhübsche Anlage, die nie von jemandem benutzt wird. Mindesten seit zehn Jahren als ich hier in der Nähe wohne, habe ich auf der Bank nie jemandem gesehen.

Offensichtlich irre ich mich. Seit ein paar Wochen klebt auf der Bank ein Zettel in einer Plastikhülle. Von der Strasse her lässt sich nicht entziffern, was da geschrieben steht. Ich komme also näher (betrete das Grundstück!) und lese: Es ist unser privates Grundstück. Beim Betreten und Banknutzen wird sofort die Polizei gerufen. Also. SOFORT und POLIZEI. Und natürlich UNSER und PRIVAT. Am nächsten Tag, um den Eindruck ein Bißl zu besänftigen, hat man neben dem Zettel zwei Plüschbären gesetzt. Aber das Wort POLIZEI bleibt.

In einem der Häuser gibt es Party. Bin ja auch eingeladen. Nach wunderbarem Essen und schönen Plaudern im Garten gehen wir nach Hause. Vor mir zwei ältere Damen, beide schon sehr schlecht auf den Beinen. Der Ausgang besteht aus vier kleinen Stufen ohne Gelände. Eine der Damen hat sichtlich Schwierigkeiten damit. Die andere und ich eilen ihr zur Hilfe, halten sie, sozusagen, fest im Griff und bringen sie nach unten. Eigentlich ist es verboten, sagt sie. In Berlin muss man ab drei Stufen ein Gelände einmontieren. Man kann die Polizei rufen.
Ich schaue sie verdutzt an. Wir waren doch bei einer Freundin. POLIZEI RUFEN? Ist es ihr ernst? Sind die POLIZEI und VERBOT einzige Kategorien, in denen sie denken kann? Stadt zum Beispiel zu sagen, dass man vielleicht mit Gertrud darüber sprechen soll, irgendetwas bei der Sache zu unternehmen.

OK, aber nicht nur unsere Gartenidylle bereitet mir Kopfzerbrechen. Ab und zu muss ich doch raus in die grosse Welt. Zum Beispiel in ein Ministeriumshaus. Ich bin eine Urlaubsvertretung für meine Freundin. Das tue ich schon seit ein paar Jahren, jetzt arbeitet sie aber in einem neuen Raum. Ich gehe in die kleine Teeküche nebenan. Es ist eigentlich keine richtige Teeküche, sondern eh ein sparsam eingerichtet Rattenloch. Ich warte, bis das Wasser kocht und schaue mir eine komplizierte Kombination aus Kabel und Schalter, die es erlaubt (zwingt) jeglicher Wasserkochgang drei Mal zu versichern. Mir ist ein bisschen mulmig. Wieso denkt man nicht, dass wir imstande sind, Wasser zu kochen ohne gleich große Schäden einzurichten. Wieso setzt man voraus, dass wir hier etwas falsch machen werden. Und dann, jaaaa, dann sehe ich, dass daneben noch ein Zettel hängt. Ich lese es und glaube meinen Augen nicht:

Also SCHWEINESTALL, CHAOS, GESTOHLENES ESSEN… Nicht Mal Kühlschrank gibt es in dieser Küche, keine Schubladen, keine Schränke, wo ist das Essen, das irgendjemand hier stehlen kann? Und wenn es hier auch etwas gäbe und zugleich jemand, der es stehlen möchte, was hätte er stehlen können – ein Teebeutel ab und zu, ein Löffel Kaffee, zwei Weintrauben? Was kann man groß in diesem Rattenloch verrichten? Wer ist auf die Idee gekommen, hier so eine Beleidigung aufzukleben? Ja klar, auch hier sieht man wieder ein laues Versuch, wie bei der Bank zwischen den Rosen, die Sache zu entschärfen, damit jemand über kleine Geschenke schreibt. Aber wieso nimmt er/sie den Zettel nicht einfach weg. Wieso erlauben alle Küchenutzer, dass das Ding da sichtlich seit langem klebt?

Was seid ihr alle? Auf Polnisch werde ich fragen: pogięło Was? Seid ihr gekrümmt worden?

Zur allgemeinen Aufheiterung zeige ich hier noch etwas, was uns ausnahmsweise nicht für Diebe hält, wohl aber für Idioten. Schaut ihr euch das an.

Telefonieren und Gewinnen

Habt ihr es gesehen? Dann bitte, sagt mir, WO ist die Telefon-Nummer, die man anrufen soll???

Der Comenius Garten

In zwei Tagen laden wir zu einer Stadtbesichtigung in Rixdorf ein. Heute möchten wir über einen Garten berichten, den wir an dem Tag besuchen werden. Der Comenius Garten.

Alles beginnt mit einer Überraschung. Man geht die Richardstrasse entlang, die Hauptstrasse des sog. Bömischen Dorfes in Berlin. Auf einer Seite der Strasse kleine Häusschen, die so typisch für Rixdorf sind, auf der anderen – das sieht man an jeder Stadtteilkarte – der Comenius Garten. Eine nicht besonders spektakuläre Grünanlage, rechts Büume, daneben Rasen, der Kiesweg, ein paar Banken, kleine Greenoase, die von der Strasse von einem Holzzaun getrennt ist. Holzzaun, kleines Tor. Zu. Man schaut irritiert, findet die Infotafel mit Öffnungszeiten, prüft nach. Ja, es ist geöffnet. Ist aber zu.

Und wenn man es nicht weiß, kommt man nicht rein. So einfach ist es. Man muss wissen, um etwas zu erreichen. Lernen, Infos sammeln, nachdenken… Ganz im Sinne des Comenius, der ein Pädagoge war.

Johann Amos Comenius
(Komensky)

* 28. März 1592 in Nivnice, Südostmähren; † 15. November 1670 in Amsterdam, war ein tschechischer evangelischer Philosoph, Theologe und Pädagoge sowie Bischof der Unität der Böhmischen Brüder aus der Markgrafschaft Mähren.

Bild von Comenius (gemalt zwischen 1650 und 1670 bei Jürgen Ovens) im Rijksmuseum in Amsterdam.

 
Der Garten befindet sich eigentlich hinter der kleinen Grünanlage, die man von der Strasse sieht und ist ganz nach Comenius Idee omnes omnia omnino excoli angelegt, was ungefähr bedeutet, dass wir unser ganzes Leben lernen. Wir beginnen schon als Embryos und Enden im Moment des Todes.

Wie man in den Garten docht reinkommen kann und wie er aussieht, dies erzählen wir in zwei Tage.

See you am 15. September um 14 Uhr vor der Neuköllner Oper.

Für alle andere kommt die Erklärung heute nacht 🙂

 

 

Eli kwietnik jesienny i jabłka Tibora

Ela Kargol

1
Lawendzieją zagony
fioletem barwione,
jeszcze latem pachnące,
jeszcze słońca łaknące,
a już nić babiego lata
za sobą ciągnące.

2
Skąd się wzięła tak nagle
ta nawłoć wszędobylska?
Ozłociła pola, rowy i ugory
i urządza finisaż letniej roku pory.

3
Sloneczniki van Gogha rosną w moim ogrodzie.
Radowałby się Vincent,
gdyby je zobaczył
wziąłby pędzel do ręki,
usiadł przy sztaludze
i na płótnie zatrzymał
ostatnie lata tchnienie
i te słoneczniki ze starości zgarbione,
ku zachodowi slońca się chylące.
i te ostatnie
te za późno kwitnące,
które już nie zdążą,
ptakom ziarnem sypnąć
I te co już nie zakwitną,

4
Petunia jak unia,
ciągnie ku jesieni
i pnie się w prawą stronę.
Choć kwiaty jeszcze w rozkwicie,
liście już przysuszone.
Może na wiosnę,
zmieni zdanie,
i piąć się na prawo
w końcu przestanie.

5
Widzę dalie w oddali
za daliami daleko
też dalie,
Dal się w daliach przegląda,
z oddalenia ogląda
barwy, stroje,
nadobność i czar,
elegancję bez miar.
Jesień minie,
zima minie,
wiosna minie
i znów późnym latem zakwitną…..
georginie.

6
Dąbki zdębiały,
bo dęby takie wielkie,
i zamiast kwiatów żołędzie rozdają.
A dąbki kwiaty tylko mają,
zimna się nie boją,
cmentarze ozdobią,
w wazonie postoją
i podziwiać będą okazałość dęba,
którego korona
aż do nieba sięga.

7
Rdest Auberta
trelem wróbli wypełniony,
obserwowany przez gołębie w locie,
pod autostradą na Szczecin
z powodu ocieplenia klimatu
zakwitł drugi raz.
Był październik
i nie był to kwitnięcia rdestu czas.


Tibor Jagielski

voll der äpfel
der runden speicher der sonnenenergie
und keiner gleicht dem anderen
manche haben rotbäckchen
die in der hand lachen
bis es kitzelt  zwischen den fingern

ein tag
voll von stillen sonnentropfen
gesammelt ausgebreitet
wie gedichte eines buches
genannt
wink des himmels
………………………………………………………………….
mein schrebergarten ist jetzt auf winter bereit
apfelwein ist angesetzt

Kwietnik lato

Elżbieta Kargol


Przy Grodzkiej grążel wygrążył się z Odry,
nieśmiało wysunął głowę spopod wody.
Złotą, kulistą, mokrą i gładką.
A ja ją wiosłem musnęłam czule.

Speszony spojrzał ku słońcu.
Nakazał liściom drogi mi ustąpić,
bym popłynęla do drugiego brzegu,
a ja niezdarnie wiosłowałam dalej
ku innym światom,
nowym celom
złotym grążelom.


Nie wiem, czy turki rosną też w Turcji?
U mnie mieszkają obok nasturcji.
Nasturcja nigdy w Turcji nie była,
ale z turkami w przyjaźni żyła .


Wierzbówka kiprzyca,
śwarna góralica
na Bachledzkim Wierchu
sierpniowa, różowa.
biała, fioletowa,
halnego dziewczyna,
gorąc jej niestraszny
i żadna gadzina.

Choć od wierzby mniejsza,
gdy wiater zawieje,
szumi niczym ona,
w kwiatach dorodniejsza,
giętka,
gibka,
smukła,
w Tatry zapatrzona.


Kwietek
nagietek
u cioci Irki w ogrodzie,
przy murku,
u stajni,
sad niedaleko,
w dole szumi rzeka,
a on tylko czeka,
aż się o niego upomni
apteka.


Na butach ostroga,
ostróżka w ogrodzie,
nikt się nie oprze twojej urodzie.
Choć ostrogami bronisz się zawzięcie,
to nie uchronisz się przed
ścięciem
lub
przekwitnięciem.


Wrotycz wrota otwiera
na hale i dziedziny,
na wierchy spoziera,
pola, łąki, zagony,
dalekie krainy.

Różne zioła sprasza,
ustawia w szeregu
i lipowym łykiem w bukiety związuje.
Matce Boskiej Zielnej
wszystkie podaruje.


Wchodząc na Rysy
jadłam irysy
i prawie wszystkie zjadłam.
Gdy zeszłam z Rysów,
to przy irysach
nieco zmęczona siadłam.


Dwa nagie miecze
w środku kwiat waleczny,
dzielny odważny i purpurowy.
Czyżby do walki był gotowy?

Nie, on się tylko ku słońcu pręży.
Nie widział nigdy grunwaldzkiego pola.
Dwa nagie miecze,
a w środku gladiola.


Jeż spotkał jeżówkę
i się nieco zjeżył.
Szybko zwinął się w kłębek,
bo nadchodzil Jerzy.

A Jerzy niósł jarzyny,
nie spojrzał na jeża,
ani na jeżówkę,
bo do domu zmierzał.


Złotogłowa lilio,
lelują nazwana,
długo cię szukałam
dziś z samego rana.

na grani Zawratu
i na Szpiglasowej,
na szlaku do Pięciu Stawów
i na Kondratowej.
Wreszcie cię znalazłam
na drzwiach starej chaty,
gdzie zręczny artysta
wyrzeżbił cię przed laty.

Kwietnik, powiośnie

Elżbieta Kargol

1
Jadę rowerem przez miasto.
Jest czerwiec, zakwitły lipy.
Gałęzie ciężkie od kwiatów
kłaniają się swojej ulicy,
miastu i światu.
Pachnie lipową herbatą
i czarnoleskim panem.
„odpoczni sobie!”, wołają.
Więc przystanęłam i chwilę zostanę.

2
Gdybym nie miała dziadka pszczelarza,
nie znałabym faceli.
Brał mnie za rękę, przy ulach sadzał
i opowiadał małej Eli,
o kwiatach, pszczołach, drzewach, ptakach
i o faceli.

3
W jaśminowej sukience
poszłam z Jasiem pod rękę,
tam gdzie kwitną jaśminy.
Jaśnie jaśmin czarował,
Liściem pieścił,
a kwiatem całował,
bałamucił, flirtował.

Jaś minąl jaśmin
i stanął opodal.
Nie w smak Jasiowi jaśminowe zaloty.
A ja pod jaśminem usychałam z tęsknoty.

4
Zakwitły róże w moim ogrodzie,
rozwielmożniły się wszędzie.
Cierniami bronią swojej urody,
jakby się bały,
że im jej ubędzie.

5
Ekscelencjo,
hortensjo!
Usychasz z gorąca,
kurczysz się od słońca,
nie cierpisz suszy,
ale, o zgrozo!
Nie nosisz kapeluszy!
I jak cię tu ochronić
od wszelkich niedogodności,
jeśli w tobie tyle niepoprawności.
Za mało pijesz,
niewiele się ruszasz,
więc może jednak przekonałabyś się do kapelusza?

6
Wyrosła malwa przy płocie,
w powiewnej, kwiecistej sukience.
Smukła, wyniosła jak dama,
dosięgnąć pragnie obłoków
i rzadko kiedy jest sama,
sióstr kilka trwa u jej boku.

A płot ją kocha szalenie,
bo stała się jego ozdobą.
On stary, koślawy, dziurawy,
z nią odmłodnieje na nowo.

7
Czekam na ciebie co roku z nadzieją,
w tę noc najdłuższą ze wszystkich nocy
i nadaremnie wypatruję
kwiatu, jakim mnie zauroczysz.

Do wielkich skarbów drogę wskażesz,
zapewnisz szczęście, bogactwo, miłość.
Może tym razem mi się pokażesz?
i wynagrodzisz za mą wytrwałość.
Lecz ty jak zwykle mącisz mi w głowie,
zwodzisz, kołujesz, bajki opowiadasz.
Że nie zakwitniesz, to ja już wiem.
Chociaż bym chciała raz ujrzeć cię.

8
Zwinna jak zwinka
wyka pomyka,
tu się zakręci, a tam wywinie,
i spod kontroli się wymyka.
Taka jest wyka,
wolna i dzika.

9
W chabrowym kolorze bardzo ci do twarzy.
Ja wiem, że czasem inny ci się marzy.
Ale ten nieprzeciętny modrakowy
jest właśnie taki wyjątkowy.
Inaczej bym cię nie dojrzała wśród łanów zbóż wszelakich,
jakbyś nie był jaki jesteś, a byłbyś byle jaki.

10
Mam nieco z lwa, a resztę z konia,
oto ja lewkonia.
Końskie mam zdrowie, a lwie pazury
moją kuzynkę małą maciejkę traktuję z góry.

No i co z tego, że wieczorami czarujesz wonią,
ubogą krewną tylko zostaniesz,
nigdy lewkonią.

Zdjęcia Autorka, rysunek Tomasz

Kwietnik, wiosna

Elżbieta Kargol


Bzów bezmiarem otulona,
odurzona jego wonią,
bezy jadłam w lila-gaju,
a bąk bzyczał w bzowym raju,
w maju.


Słońca w stupłatkach zamknięte
stokrotnieją na łące,
a gdy je skrócisz o głowę,
jak hydrze wyrosną trzy nowe.

Stokrotne siły posiadasz,
niczym armia setnika.
Choć wzrost twój napoleoński,
wiosnę po stokroć witasz,
stokrotko


Woń twoją rozsiewasz po całym ogrodzie,
tak przenikliwie, że głowa pęka,
a białe dzwonki bezgłośnie grają,
konwalio majowa, o piękna!


Białe grona od miodu ciężkie,
możesz dłonią dotknąć ich kiści,
poczuć smak, odgonić pszczoły,
a gdy potem powróżysz z liści,
może kocha,
może lubi,
i może się ziści.


To nie są maki spod Monte Cassino,
to maki z berlińskiego ogródka,
czas tamtych maków już dawno minął,
choć żołnierz nadal będzie ginął
i niepotrzebnie przelewał krew.
i niepotrzebna śmierć,
i niepotrzebny gniew.


Jestem wonią i stosunkiem
obwodu koła do długości jego średnicy,
przynajmniej tak mówią o mnie matematycy.

Jestem πwonią zielonoświątkową,
nie białą,
nie czerwoną,
jestem πwonią różową.
W trójcy ogrodowej
tą najważniejszą,
tą najdumniejszą,
tą najpiękniejszą.


Margarytko biała
na beskidzkich łąkach,
niczym panna młoda
dumnie po nich stąpasz.
Trawy ci welonem,
z macierzanki wianki,
a pan młody konik polny,
jak ty wolna
tak on wolny.


Akwarela, Tomasz Kargol

Moja mama lubi kaczeńce,
bo zrywała je będąc dziewczęciem.
W gaiku, strumyku, na mokradłach.
Naręczami znosiła do domu,
w sieni na stoliku je kładła.
Potem wianki z nich wyplatała,
boso biegła ku rzece,
złote wianki puszczała.


Niebo się w lustrach ziemi przeglądało,
o bożym świecie całkiem zapomniało,
zaniebieściło
i tak już zostało


Słońcem nasycone
rzepakowe pole.
Rzepą nie obrodzi,
będzie miód i olej.

Zdjęcia Ela Kargol