Die Theorie von Allem, czyli…

Teoria wszystkiego

Ewa Maria Slaska

Więc moi Kochani Czytelnicy ogłaszam, że na pewno znalazłam najważniejszy film tego roku, a być może najlepszy film ostatniej dekady.

Nie przegapcie go.

Po prostu patrzcie wokół siebie. Te plakaty już są wszędzie. Film miał premierę we wrześniu podczas Festiwalu Filmowego w Wenecji, gdzie dostał nagrodę Klubu Niezależynych Krytyków Filmowych jako Najlepszy Film Roku.

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Frauenblick auf Netflix

Monika Wrzosek-Müller

Vier Kurzfilme von Wes Anderson nach Erzählungen von Roald Dahl

Ewa hat uns über die beiden neuen polnischen Filme Znachor und Chlopi informiert. Ich bin ihr sehr dankbar, weil man immer wieder etwas verpasst, oder zu spät reagiert und manche Filme verschwinden sehr schnell auf Nimmerwiedersehen.

Daher möchte ich heute gerne über die vier neuen Kurzfilme von Wes Anderson nach Erzählungen von Roald Dahl auf Netflix berichten; ich habe sie mir zwei Mal angesehen und fand sie faszinierend, vielleicht nicht gerade filmisch, aber durchaus theatralisch und ästhetisch. Nach den Filmen Grand Budapest Hotel und The French Dispatch, die sich ähnlicher Kulissen, oder besser gesagt ähnlich ausgedachter Kulissen bedienen, konnte man auch vielleicht diese Art von Filmen erwarten. Sie entstehen nur im Auge des Regisseurs und haben meistens wenig mit der wirklichen Umgebung zu tun. Nun gut, The French Dispatch, der an einem fiktiven Ort in Kansas spielt, wurde doch in einer realen Stadt in Frankreich gedreht, in Angoulême. Sie wurde aber sehr verfremdet.

Ich sehe, was du nicht siehst, Der Schwan, Der Rattenfänger, Gift: vier Kurzfilme, von denen der erste, der längste ca. 40 Min dauert; die anderen wesentlich kürzer je ca. 17. Min. sind, bedienen sich völlig künstlicher Kulissen, oder reale Räume werden so umgestaltet, dass sie diese spezielle Aura der pastellfarbenen und geordneten Unordnung aufweisen, die mich sehr fasziniert. Natürlich, denke ich, ist da der Kameramann sehr wichtig, tatsächlich derselbe wie im French Dispatch: Robert D. Yeoman. Man kann nach diesen inzwischen, nach mehreren Filmen, auch alles als manieriert empfinden und es kann vielleicht auch irgendwann langweilig werden, doch es gibt immer wieder etwas zu entdecken, neue verrückte Farbkombinationen, neue Bühnenbilder, aber im Grunde ähneln sich die Filme und diese Art Filme, zu machen, sehr. Dies kann zu einer Falle für den Regisseur werden, in eine Sackgasse führen. Kein Wunder, denn so wie die Kameraführung ist auch für die Kostüme und das Bühnenbild eine feste Gruppe von Menschen verantwortlich, die für Anderson arbeiten, darunter die polnischstämmige, in den USA lebende Kostümbildnerin Kasia Walicka-Maimone. Für die Handschrift von Wes Anderson sorgen eben diese Personen. Gerade in den Kurzfilmen spielt kaum reale Umgebung eine Rolle, das ganze Bühnenbild ist arrangiert, wird, wie auf einer Theaterbühne von dem Hilfspersonal zurechtgerückt, verschoben, angeheftet, weggebracht, aufgestellt, zugemacht; dieses Personal gehört sozusagen zum Bild, trägt auch entsprechende Kleidung, jeweils passend zu dem Bild.

Es spielen hervorragende Schauspieler, wirklich solche, auf die man sich zu 100% verlassen kann, allerdings gibt es keine Frauenrollen, alles spielt sich unter Männern ab. Mir scheint, als ob sie etwas Postkoloniales an sich hätten, mit der Vergangenheit in der Gegenwart kämpfen würden. In diesen Filmen wird das meiste einfach von einem neutralen Beobachter erzählt, nur die wesentlichen Szenen werden gespielt, und zwar sehr entfremdet. Und sie handeln von Gewaltphantasien und von der Welt des Geldes; denn ob es der Henry Sugar ist oder andere Protagonisten, sie sind wohlhabend und haben keine Geldsorgen. Henry Sugar gelangt an ein Büchlein über einen Vorfall in einem Krankenhaus, wo sich ein Mann meldet, der seine Fähigkeit zum Hellsehen von den Ärzten bestätigt haben will, die er sich mit Ausdauer nach Yoga-Anleitung aneignet hat und im Zirkus vorführt. Henry Sugar liest dieses Büchlein und übt solange nach dessen Anleitung, bis er auch verdeckte Karten erkennen kann; diese Fähigkeit nutzt er dann zum Geldscheffeln in den Casinos. Um sein Gewissen zu beruhigen, spendet er dann dieses Geld an Waisenhäuser. Bei dem Schwan ist die sinnlose Brutalität interessant, bei dem Rattenfänger eigentlich der Schauspieler, der ihn spielt, und die sehr menschliche Ratte, vielleicht auch die Erkenntnis, dass die Ratten sehr viel cleverer, klüger als die Menschen sein können. Bei Gift ist das ganze ad Absurdum geführt; denn es gibt keine Schlange im Bett des von Benedict Cumberbatch gespielten weißen Mannes im kolonialen Indien und es geht nur darum, die Anstrengungen zu seiner „Rettung“ zu beschreiben und die Unterwürfigkeit der indischen Bediensteten zu zeigen. Allerdings sind sie es, die retten können und gute Einfälle haben. Alles ist schnell mit englischem Humor erzählt und endet im nirgendwo. Die Erzählungen von Roald Dahl wurden vor kurzen neu herausgegeben und übersetzt, und „mit hundert Veränderungen versehen um empfindsame Gemüter zu schonen“ (laut Wikipedia). Ihm wurden antisemitischen Äußerungen vorgeworfen. Offensichtlich sind sie aber sehr filmisch oder für das Theater tauglich, denn es wurden schon mehrere Filme nach dessen Vorlagen gedreht. Unabhängig davon schrieb er selbst Drehbücher (z.B. für James Bond). Er hat auch viele Kinderbücher für seine zahlreichen Kinder geschrieben und vielleicht sind die Inszenierungen der vier Filme etwas auch diesen Werken abgeschaut.

Auch wegen Ralph Fiennes, der den Schriftsteller Dahl spielt, und den Rattenfänger, Benedict Cumberbatch, Dev Patel und Ben Kingsley würde ich die Filme empfehlen.

Frauen in Kreuzberg. Ein Spaziergang heute

Sprachcafé Polnisch & ewamaria.blog

Im Rahmen des Literaturprojekts von Elżbieta Kargol, Krystyna Koziewicz & Ewa Maria Slaska laden wir am Samstag, 21. Oktober 2023 um 12:00 Uhr zu einem Spaziergang ein.

Quest for Women
Kreuzberg

Wir treffen uns am Samstag, 21. Oktober 2023 um 12:00 Uhr vor dem Kino Sputnik an der Hasenheide 54 in 10967 Berlin (U-Bahn Südstern).

Wir werden Frauen “begegnen“, die in Kreuzberg tätig waren bzw. noch sind. Manche von ihnen werden Euch überraschen. Der Spaziergang endet um 15 Uhr im Café Strauss, einem Friedhofscafé in der Bergmannstraße.

Das Kreuzberg-Walking wurde von Anna Krenz (Grafik) und Ewa Maria Slaska (Biografien) konzipiert.
Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden zugunsten vom Sprachcafé Polnisch – willkommen!

Polnisch – siehe unter dem Bild.


Polska Kafejka Językowa i ewamaria.blog

Elżbieta Kargol, Krystyna Koziewicz & Ewa Maria Slaska zapraszają na spacer dziś, w sobotę, 21 października 2023 roku o godzinie 12:00

Quest for Women
Kreuzberg

Zbiórka przed Kinem Sputnik na ulicy Hasenheide 54 / 10967 Berlin (U-Bahn Südstern).

W trakcie spaceru „spotkamy” kobiety, które działały w przeszłości lub wciąż jeszcze działają na Kreuzbergu. Jedna z nich jest Polką. Niektóre z nich Was zaskoczą. Spacer zakończymy o godzinie 15 w kawiarni Strauss na cmentarzu przy Bergmannstrasse.

Spacer po Kreuzberg stworzyły Anna Krenz (grafika) i Ewa Maria Slaska (biografie).
Udział w spacerze jest bezpłatny, datki na rzecz Polskiej Kafejki Językowej – mile widziane.

I oby pogoda nam dopisała!

Frauen in Kreuzberg. Ein Spaziergang.

Sprachcafé Polnisch & ewamaria.blog

Im Rahmen des Literaturprojekts von Elżbieta Kargol, Krystyna Koziewicz & Ewa Maria Slaska laden wir am Samstag, 21. Oktober 2023 um 12:00 Uhr zu einem Spaziergang ein.

Quest for Women
Kreuzberg

Wir treffen uns am Samstag, 21. Oktober 2023 um 12:00 Uhr vor dem Kino Sputnik an der Hasenheide 54 in 10967 Berlin (U-Bahn Südstern).

Wir werden Frauen “begegnen“, die in Kreuzberg tätig waren bzw. noch sind. Manche von ihnen werden Euch überraschen. Der Spaziergang endet um 15 Uhr im Café Strauss, einem Friedhofscafé in der Bergmannstraße.

Das Kreuzberg-Walking wurde von Anna Krenz (Grafik) und Ewa Maria Slaska (Biografien) konzipiert.
Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden zugunsten vom Sprachcafé Polnisch – willkommen!

Polnisch – siehe unter dem Bild.


Polska Kafejka Językowa i ewamaria.blog

Elżbieta Kargol, Krystyna Koziewicz & Ewa Maria Slaska zapraszają na spacer w sobotę, 21 października 2023 roku o godzinie 12:00

Quest for Women
Kreuzberg

Spotykamy się przed Kinem Sputnik na ulicy Hasenheide 54 / 10967 Berlin (U-Bahn Südstern).

„Spotkamy” kobiety, które działały w przeszłości lub wciąż jeszcze działają na Kreuzbergu. Niektóre z nich Was zaskoczą. Spacer zakończymy o godzinie 15 w kawiarni Strauss na cmentarzu przy Bergmannstrasse.

Spacer po Kreuzberg stworzyły Anna Krenz (grafika) i Ewa Maria Slaska (biografie).
Udział w spacerze jest bezpłatny, datki na rzecz Polskiej Kafejki Językowej – mile widziane.

Frauenblick. Graue Bienen…

…von Andrej Kurkov, Erinnerung an den zukünftigen Krieg

Monika Wrzosek-Müller

Die Handlung des Romans entwickelt sich langsam, bedächtig, um nicht zu sagen schwerfällig. Der Leser wird Schritt für Schritt in die „graue Zone“ eingeführt, in das Niemandsland an der Front zwischen ukrainischen Regierungstruppen und den Verbänden der russisch kontrollierten „Volksrepublik Donezk“ – eingeführt in den Alltag dort um 2016/2017. Es passiert wenig, nur die Natur ändert sich mit dem Licht etwas. Die Handlung setzt noch im Winter ein, der Himmel ist grau und grau ist auch das Leben rundherum. Beschrieben wird die laute Stille, die herausfordernde Stille: ihre Arten und Abarten; ohne Strom, ohne jegliche Infrastruktur, ohne Nachbarn, in einem Nichts, in dem Dorf Malaja Starogradowka, das zum Untergang verurteilt ist, auf ein Minimum reduziert. Die Bewohner sind geflüchtet, haben ihre Fenster und Türen mit Brettern vernagelt, die beiden einzigen Verbliebenen, Sergej und Paschka, leben nicht weit voneinander entfernt, aber eher wie Katz und Maus, „Freundfeind“; der eine traut dem anderen nicht. Sie gehören auch zu verschiedenen Lagern; während Paschka mit den pro-russischen Separatisten kooperiert, ist Sergej Sergejiwitsch eher ein unauffälliger Ukrainer. Beide haben etwas im Leben verpasst, sind Rentner ohne Familienangehörige. Ab und zu hören sie Detonationen, es zischen Raketen über ihre Dächer, sie sehen einen Toten auf dem Feld liegen, zu dem sie nicht ohne Gefahr vordringen können. Uns, den Lesern, bleibt aber immer wieder völlig unverständlich, wie sie dort eigentlich überleben. Und wir verfallen diesen stimmungsvollen Bildern, die Kurkov für uns zeichnet.

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Hommage á Jan Buk III/1

Dr Lidia Głuchowska

Přeprošenje
na wotewrjenje dwójneje wustajency:

WŠO JE KRAJINA. SERBSKI MOLER JAN BUK“

Měšćanski muzej Wrócław

15.09.2023, w 17.00 a 18.30 hodźinach

Chcemy Was přeprosyć na wurjadne dwójne wotewrjenje wustajeńcow, kotrejž wukonjetej wažny přinošk k diskursej wo stawiznach a přichodźe swěta, Europy a wosebje kulturnych zarjadnišćow pólskich zapadnych kónčin, kaž tež k druhim wažnym temam kaž zakorjenjenje, přiswojenje/přichilnosće k městnam a ludźom, wosobinske a zjawne podawki a prašenja wo wuznamje indiwidualneje a narodneje identity a zhromadnosće w dobje globalizacije, masoweje migracije a ekologiskeje katastrofy.

Wustajeńcy we Wrócławskim měšćanskim muzeju – „Wšo je krajina. Serbski moler Jan Buk” a „Hommage à Jan Buk (III): PŘICHILENI“– pokazujetej na korjenje pólskeho kulturneho žiwjenja w zapadnych kónčinach. Wustajeńca w Kralowskim palasće pokazuje na wukony nestorow Eugeniusza Geppertoweje akademije rjanych wuměłstwow we Wrócławju a na pokročowanje jeje tradicijow a idejow.
Nimo wobšěrneho wuběra twórbow Jana Buka – jednoho z najzažnišich adeptow a nana serbskeje moderny – su tu widźeć dźěła jeho mištra Jana Cybisa a jeho docentow, kolegow a šulerjow. „Hommage à Jan Buk“ w Měšćanskim arsenalu je pokazka na pochad a přitomnosć wuměłstwa w „znowa zdobytych kónčinach“, inkluziwnje fenomena „Wrócław/Breslau – městno zetkawanja“ a wudobyćow Instituta za wizuelne wuměłstwa uniwersity Zielona Góra, kotrehož předchadnicy Jana Buka wjele lět pola tak mjenowanych energijowych pleinairow w Delnjej Łužicy zetkawachu a jich přećelstwa z nim dołhe lěta traajachu.

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Quest for Women. Kreuzberg. 16. September

Mehr

Wir treffen uns am 16. September 2023 um 12:00 Uhr in der REGENBOGENFABRIK, wo schon der Name ein Kreuzberg-Utopie-Programm ist.

Christine Ziegler, Jahrgang 1959 war 1983 eine der Mitmachenden, die am 8. März die alte Chemie-Fabrik besetzten. Im Lauf der vergangenen 42 Jahren erlebte die Fabrik viele ungewöhnlichen Phasen, um 2023 ein etabliertes aber immer noch utopisches Nachbarschafts-Zentrum zu sein.

Hier bekommt ihr Euren Spiel-Plan – mit den Namen vor 10 Frauen, die die Kreuzberger-Geschicke mitgestaltet haben und die es nicht mehr unter uns gibt, sowie zwei, die leben und die Sie treffen werden.

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Hommage á Jan Buk 2

Lidia Głuchowska

FILM “Hommage à Jan Buck (II)”

Cottbus/Chóśebuz

Am Freitag, den 25.08.2023 fand in der Kunsthalle Lausitz in Cottbus die Finissage der Ausstellungen aus der Reihen „Alles ist eine Landschaft. Der sorbische Maler Jan Buck“ und „Hommage à Jan Buck (II)“ – „Wir haben den Ort gesehen“ und „Nach der Kohle … – Landschaften und Gesichter der Lausitz“ statt, über die wir bereits geschrieben haben.

Anlässlich der Finissage veröffentlichen wir einen Film, der einen Einblick in die wichtigsten Ereignisse des ganztägigen „Deutsch-wendisch/sorbisch-polnischen Festtags – Begegnung und Dialog“ anlässlich der Eröffnung der genannten Ausstellungen am 2.06.2023 im Wendischen Museum/Serbski Muzej, in der Stadt und in der Kunsthalle Lausitz gibt, der auch Teil des Projektes des Instituts für Visuelle Künste der Universität Zielona Góra „Hommage à Jan Buck (II)“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Lidia Głuchowska bildet.

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