Eine Familie fluchtet aus Riga (2. WK)

Brigitte von Ungern-Sternberg

Die erste Hälfte des 20. Jahrhundert war eine Zeit der ‘Völkerwanderung’ freiwillig oder unfreiwillig.
Die Umsiedlung war freiwillig, aber es war dennoch ein Verlust der Heimat.

Die Fotos werden in einer Ausstellung im Mentzendorff Haus gezeigt. Dort hat der deutsch-lettische Verein DOMUS RIGENSIS seinen Sitz.

http://domus-rigensis.eu/

Gefunden wurden die Fotos irgendwo auf einem lettischen Speicher, glaube ich. Im Internet habe ich keinen Hinweis auf die Ausstellung gefunden. Sie war vielleicht ziemlich improvisiert.

https://www.liveriga.com/de/1196-mentzendorff-haus

Fotos von der Umsiedlung der Deutschbalten 1939. Sie sind gerade auf einer Ausstellung in Riga zu sehen. In diese Umsiedlung sind meine Eltern und eine Reihe von Verwandten gegangen. Leider gibt es keine Fotos, damals wurde nichts so viel fotografiert. Ausserdem waren alle schwer damit beschäftigt, ihren Haushalt auch miteinzuschiffen. Es war eben keine Flucht, sondern eine organisierte Umsiedlung.

Meine Mutter war bereits schwanger mit ihrem ersten Kind.

Nach den Jahren in Lodz/Litzmannstadt gab es eine Flucht, aber nicht aus einer ‘Heimat ‘

Zwei Jahreszahlen: 1939 die ‘Umsiedlung’ und 1945 die Flucht aus L. odz/Litzmannstadt
Es war keine Vertreibung, sondern die Flucht vor der sowjetischen Armee und Stalin.

Zwei deutschbaltische Damen bei der Umsiedlung

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