Expressionistische Märchen? (3)

Lidia Głuchowska

kinder1Das Leid der Kinder: Vera Hesse und Inge Denker

Inge Denker, o.T. (Arme Kinder), 1982

Missbrauchte Kinder
Verweinte in zahnlosen Kinderwagen
arbeitermondgezeugt
flüchtet eure Seele
ohne Betäubung entnommen
wie blutender Pflastersteinvogel
einer endlosen Demonstration
Scherbenenkel
Hinter einäugigen Gardinen
hügelt sich die blinde Großmutter
am Kellerloch eurer kranken Nierchen
pflanzt ein Pfarrer sich heiße Kartoffeln
aller Brüderchen Sonne
erstickt im Ställchen der Hinterhoftränefiut
Verbergt die uneheliche Fahne,
die rote!
Verlasst die schreckliche Tat!
Die Reichen verspeisen hier alles
Im Stadtteil der gepferdeten Hunde
verwest euer helles Aufgestütztsein
in dem nun gestohlenen Nischen
Neues aus Müll werdet ihr nicht
und später verloren
zwischen Mahnung und unbezahlter Rechnung
ist die Miete überfällig
der Strom abgestellt
das Hauptzollamt klagt gegen euch
auch die Krankenkasse
ein Prozess wegen Nichtbeachtung
des Betäubungsmittelgesetztes
steht euch bevor
der Offenbarungseid ist schon geleistet

fiuty
Vollstreckungsmaßnahmen angedroht
ebenso Strafe für Beförderungserschleichung
der Gedenkbibliothek schuldet ihr ein Buch
wieso hat auch Der Senator für Stadt-
ent
wicklung und Umweltschutz keine Freude an euch
Rechtsbehelfsbelehrung morgen
heute Verdacht des Verstoßes
gegen das Ausländergesetz
Die Staatsanwaltschaft bei dem
Landgericht Berlin mahnt
sehr geehrte…
der Bußgeldbescheid ist rechtskräftig
Tatort war das Stadtgebiet
Ihr habt die Polizeibeamten
Plaß und Vaders beleidigt
schreibt das Amtsgericht
und der Polizeipräsident bittet euch,
die Ausweispapiere mitzubringen,
die der Gerichtsvollzieher soeben
an eurer zwangsweise geöffneten Tür überprüft
Missbrauchte Kinder
die Lebenssechs auf allem Zeugnis
hat keine eigne Art berühmt zu werden
im Eimer eurer Hauswartseltern
bellt Doppelhund im fünften Stock
ums ferneweite, sanftbeschneite
Haushüttchen auf dem Land
Doch hier an jedem Abendhart
am tischleindeckdich Smog
ballt steingesammelt eurer Mutter Leid
frühkindlich grünts hier nie
Vom fünften Fliegenpilz der Kirche
gesättigt am Oranienplatz
der Kudammbodenheizung fliehend
heim, Stehgreifkiez des Ex und Hoff

Während zahlreiche Künstler sich so gern dem rein Ästhetischen, dem Privaten widmen, scheut sich Inge Denker nicht, selbst das Tabuisierte metaphorisch und doch untrüglich offen im Bild und Wort zum Ausdruck zu bringen. Dies tut sie besonders unmißverständlich in ihrer Dichtung wie in ihrer Serie von Federzeichnungen und Aquarellen, welche ein erst in letzter Zeit häufiger angesprochenes Verbrechen – den Kindesmissbrauch – zum Thema hat.

In einigen großformatigen, filigrangenauen Federzeichnungen, entstanden zwischen 2002 und 2010, setzt sie ein ein Mahnmal für die Opfer dieses Verbrechens, – das, wie es inzwischen deutlich wird – einen alarmierendes Ausmaß hat und was, da es von der Gesellschaft schweigend geduldet wurde, der öffentlichen Debatte so lange entzogen blieb. Noch in den achziger Jahren wurde die Künstlerin darauf  aufmerksam und malte teilweise schon zu dieser Zeit Aquarelle, die von einer verlorener Kindheit und einem davon für immer überschatteten Leben und dem daraus folgenden Glaubensverlust erzählen (Entkommen die Frommen?, 1988).

kinder4-poziom
Im Dialog mit ihren Zeichnungen hat Vera Hesse Gedichte verfasst. Zusammen wurden diese Werke 2012 aufgenommen in Federspurweisen – ein Kunstbuch, gestaltet in Bild und Wort. Inspiriert von der Federzeichnung Schmerzensgeld ausgeschlossen (2002) wurden folgende Verse verfaßt:

heischt unausthaltbar
Augenblicken wundem Jetzt
ohnmachterbeschwer

ward ein Erleben
in seinem Bildnis gefoltert
narbt Einst gellt Gegend

Wohnstadtfremden her
dauert Zwischenkunft besetzt
Zeitgrund haust langsam (S. 84, 85).

Und das erschreckende Bild des von etlichen Kirchtürme durchstochenen menschlichen Körpers (Missbrauch und Verletzung, 2010) wird von der Dichterin mit den folgenden Worten interpretiert:

lasset die Kinder
in dieser Welt daheim sein
vertraut und behaust

der Gottesschulen
Missbrauchswurzel Religion
veropfert Suchen

Erstaungrund gen Schaun
gilt tieferhellsam Weisheit
Alles hier finden (S. 86, 87).

kinder5-poziomAuch wenn gegenüber Ausmaß des Kinderschmerzes und des Leidens, welche aus dem Gedächtnis wohl nicht wegzuwischen sind, der Mensch sprachlos bleibt, wirken diese Bilder und Verse doch als notwendige Mahnzeichen und als eine beständige Warnung.

Federspurweisen. Federzeichnungen: Inge Denker, Haikutrios: Vera Hesse. Edition Hentrich, Berlin 2012. ISBN  978-3-89468-186-8

 

Expressionistische Märchen? (2)

Inge_Zuhaus7_8-kleinLidia Głuchowska

Inge Denker über das Heim und mütterliche Träume

Gewoben aus Traum, Wirklichkeit und Erinnerung erscheinen die großformatigen Federzeichnungen Inge Denkers, die sie den weiblichen Visionen von Zuhause, Familie und Mutterschaft gewidmet hat, minutiös angefertigt, doch sehr surreal. Ihre Grundlage waren Erzählungen zahlreicher Frauen, die der Künstlerin ihre intimsten Gedanken und Bekenntnisse anvertraut und ihr Schicksal erzählt haben.

Inge Denker hat zwei ganz unterschiedliche künstlerische Medien zu den ihren gemacht: das Aquarell [dem der vorige Beitrag über die Künstlerin gewidmet war – L.G.] und die Federzeichnung. Beiden ist gemeinsam die Zartheit und – verglichen mit den Dimensionen des Tafelbildes – das eher intime Format (wobei die Zeichnungen mit annähernd Folioformat sogar vergleichsweise groß sind). Sehr unterschiedlich ist dagegen der Entstehungsprozess: während die Federzeichnung in langwieriger Feinarbeit über Wochen, gar Monate hinweg entsteht, muss das Aquarell rasch und in einem Guss geschaffen werden. Dementsprechend sind die graphischen Arbeiten äußerst detailreich und erfordern ein konzentriertes, fast hingebungsvolles Betrachten – wohingegen die Aquarelle unmittelbar und emotional wirken.

Verena Krieger, Zur Kunst von Inge Denker. In: Inge Denker. Aquarelle. Federzeichnungen. Lübeck 2004. ISBN: 3-00-014400-5

Die besprochenen Federzeichnungsreihe ähnelt einer komplexen, mehrstimmigen Erzählung zum gleichen Thema: „Zuhause, Familie und Mutterschaft“, wobei sie auch in mehreren parallelen Varianten davon Zeugnis gibt.

Zuhaus3-4-kleinCharakteristisch dafür sind die Metaphern eines Heims, das einer auf einer sicheren Insel aufgebauten Burg gleicht (Auferstehung der Bäume, 1982). Diese, umkreist vom Meer mit großen Booten, die ebenfalls andere Häuser in sich beheimaten, ist durch weitere kleine Boote mit der Außenwelt und weiteren Inseln vernetzt, die teilweise bereits verlassen und verwüstet sind. Die Burg selbst, durch eine Reihe von Bäumen geschützt, scheint jedoch frei von Gefahr und nur vom Glück erfüllt zu sein. Zumindest für den Augenblick.
Positiv wirkt auch das Bild des Hauses auf einem Riesenkrug über die Welt erhoben (Bildnis einer Mutter, 1982) einerseits mit einem Blick nur auf den fast wolkenfreien Himmel, andererseits durch eine beschützende Wolke von der übrigen Welt abgesondert. Es ist kaum zu sehen, dass in der der Ferne ein ähnliches krugartiges Gebilde schimmert. Im Dialog mit diesem Bild schrieb Vera Hesse ein in seiner Aussage düsteres Gedicht:
Zuhaus1-kleinWolkenortsprache
Heimesfluchtenwind schüttelt
lautleises Wahren

aus seiner Ganzheit
spricht der zerbrochene Krug
trauneinsther randweit

raumweites Ahnen
einer Mutterbildbrücke
hortet noch Fragen

Zuhaus2-kleinaus: Federspurweisen. Federzeichnungen: Inge Denker,
Haikurtios: Vera Hesse. Edition Hentrich, Berlin 2012, S. 1-13.

Optimistisch-konstruktiv scheinen auch die dieser Federzeichnungsserie zugehörigen Darstellungen von Wohnstrukturen zu sein, deren Hauptbestandteil Bäume bilden. Eines davon – ein Riesenbaum auf einem Hügel, umrahmt von Unzahl seiner verkleinerten Kopien, heißt die Baummutter (1981). Ein anderer großer Baum, der in zwischen seinen Ästen eine Mehrzahl von Räumlichkeiten und in seinem Stamm einen beäugten, personifizierten Eingang hütet, wurde sogar Selbstbildnis (1982) genannt. Und in der Tat, nach einer genaueren Betrachtung entdeckt man, dass es versteckt in einem dichten Gewebe anderer palimpsestartig aufgebauter Details auch das Gesicht der Künstlerin in sich birgt.

Weitere zwei Häuser schwimmen auf den Meeresschiffen, wie bebäumte, bewegliche Inseln, denen jeweils ein entwurzelter und wohl hinter das Heck herausgeschmissener Baum angehängt wird. (Frauenarche, Die letzten Vier, beide 1981).

Inge_Zuhaus09kleinDie andere Gruppe von Darstellungen dieser Reihe wirkt etwas weniger ausgeglichen. Eine davon stellt eine Mühle auf einem Hügel dar, der sich über mehreren kleineren Hügeln erhebt, auf denen kleine Häuschen zu sehen sind. Die zierliche dekorierte Mühle gleicht somit etwa einer Dorfkirche, während im Hintergrund auf dem Himmel voller kleiner Wolken auf zweien davon wie andere solche Mühlen in die Ferne schweben (lieber Mühlen bauen, 1981).

Einer Mühle ähnelt auch ein verwüsteter Baum, der auf einem gestrandeten Boot wächst und in seinen Riesenästen ganz hoch ein kleines Palais und unten ein großes Haus beherbergt. Doch der Korpus des Hauses fällt gerade ins Wasser um die Insel herum, auf der sich das Boot samt seines Inhalts befindet. Vernachlässigung (1981) heißt das Bild, welches das Ende eines mühsam aufgebauten Glücks zu veranschaulichen scheint.

Inge_Zuhaus10kleinUnd schließlich trägt ein Engel mit dem gebrochenen Hals und den zum Gebet zusammengelegten Händen ein Boot, während er auf seinen Flügeln zahlreiche Bäume, mit den Wurzeln in den Himmel gerichtet stützt, während ein sich aus seinem Körper befreiender Turm ebenfalls Richtung Himmel erhebt. Dazu schrieb wiederum Vera Hesse:

Weltenchaosturm
entankerter Wohnstätten
reißt Behaustsein ein

waldsturzgeflügelt
kniet die Kopfgeburt Engel
Halturmenfügen

einsther kaumweit zeiht
erhandet her Notständen
jetztet Nahortspur (S. 74,75).

Zur Entstehungsgeschichte dieser Werke berichtet Verena Krieger:

Die Federzeichnungen entstanden hauptsächlich in den siebziger und frühen achtziger Jahren. Der Grund war zunächst sehr schlicht: es mangelte am Geld für teures Papier und Aquarellfarben. Zugleich ermöglichte die Technik ein langfristiges Arbeiten immer dann, wenn gerade einmal Zeit war in dieser Lebensphase, die von vielen Verpflichtungen neben der Kunst geprägt war. Doch neben solchen praktischen Aspekten eröffnete die Federzeichnung spezifische Gestaltungsmöglichkeiten, die Inge Denker in ihrem Sinne zu nutzen wusste. Ihre Zeichnungen haben eine Doppelstruktur: einerseits handelt es sich um ein „Gewimmel“ einer Vielzahl von Einzelmotiven, die sich nur bei längerer und genauerer Betrachtung erschließend ins Surreale tendieren. (…) Andererseits sind diese Motive in eine Metastruktur eingebunden, die, meist, symmetrisch aufgebaut, eher den Eindruck einer klaren Ordnung erzeugt. Reale Größenverhältnisse werden dabei spielend außer Kraft gesetzt. (s. 6-7)

Inge_Zuhaus11kleinDiese Visionen vom Zuhause sind nicht einfach zu deuten, bleiben oft unklar, geheimnisvoll, obwohl dem Betrachter immer durch symbolische Zeichen einen gewissen Zugang zu deren Inhalt gewährt wird. Die bildliche Erzählung von Familie und Mutterschaft wird hier – wie ein menschlicher Weg – mehrfach verzweigt und immer wieder vom Neuen begonnen. Zusammen scheinen die Bilder Inge Denkers im Dialog mit den Gedichten von Vera Hesse zur Konklusion der Unmöglichkeit eines stabilen Zuhauses zu führen, egal mit welch extremer Mühe frau dieses Gewebe von Traum und Wirklichkeit schafft. Ist es aber wirklich so? In den noch viel zahlreicheren Zeichnungen, die hier nur beispielhaft aufgeführt wurden,  gibt es nur einige wenige Analogien und Wiederholungen. Die  polyphone Vielfalt dieser berichteten und dann bildlich rekonstruierten oder eher neustrukturierten Erinnerungen ergibt keine eindeutige Aussage.

Und während der pessimistische Ton der Gedichte beinahe eindeutig bleibt, bringt die surreale Welt der Federzeichnungsreihe weit Ambivalenteres zum Ausdruck. Sie läßt durchaus etwas Hoffnung auf das Glück, das die Frau – mindestens zeitweilig – von der Welt schützen und wie ein Baum wachsen lassen kann.Und eine Auseinandersetzung mt diesen visuellen Rätseln ist einen nicht nur intellektuelle, sondern auch geistige Übung.

Siehe auch: http://www.ingedenker-aquarelle.de

Fortsetzung folgt in einer Woche

Expressionistische Märchen? (1)

Lidia Głuchowska

Berlin und andere Welten. Das hier und das ausserhalb davon… – Aquarelle von Inge Denker

Inge Denkers Werk ist poetisch und zart, von sensibler Einfindungskraft und liebevoller Hinwendung zur Natur und zur menschlichen Lebenswelt, zugleich aber hartnäckig insistierend auf die hinter der Idylle sich verbergenden Leiden. Zwischen leuchtender Strahlkraft und melancholischer Stimmung changierend, sind ihre Bilder auf keinen einfachen Nenner zu bringen. Auf den ersten Blick nehmen sie den Betrachter ihrer Schönheit wegen ein, dem zweiten Blick offenbaren sie untergründige Ambivalenz. Keine heile Welt wird gezeigt, aber eine Welt, die geliebt zu werden verdient, die des sorgenden Schutzes, ja der Rettung bedarf.

Verena Krieger, Zur Kunst von Inge Denker. In: Inge Denker. Aquarelle. Federzeichnungen. Lübeck 2004. ISBN:  3-00-014400-5.

Siehe auch: www.ingedenker-aquarelle.de

IngeAbb1Kleine Straße im Mondlicht, 1987

Verschwommene Farben, voll Licht, füllen Inge Denkers Bilder mit poetischen Gefühlen und einem Hauch von Nostalgie. Es sind Stadt- und Straßenansichten, flüchtige Erinnerungen aus unzähligen Spaziergängen – zumeist durch Berlin, manchmal durch Lübeck, seltener durch andere Orte. Gesehen, erlebt, festgehalten schaffen sie einen Gedankenraum für den Betrachter, der sie mit einem Blick erfassen und mit eigenen Gefühlen nacherleben kann.

IngeAbb3-4Erwachende Stadt, 1988 /Stadt unter der Nacht, 1987

Ein fester Bestandteil vieler Bilder ist Wasser – schon in der Textur vom Aquarell so sinnlich erlebbar, doch auch – mal als Regen, häufiger als Fluß oder die See – als das Element, das das Bild des Urbanen und der Landschaft belebt, das Natürliche, das die Festigkeit der Mauern durchbricht, das die Bewegung der Gedanken, der Schritte, des Winds in vielen Stadtecken spüren läßt.
In mehreren Ausführungen präsentiert die Malerin das Porträt einer Stadt (z.b. 1991), mit ihrem Großstadtfieber und ihrem Großstadtvulkan (1991, 1993), mit ihrem Tango-Boulevard (1996), ihrem Hohelied (1991) und ihren Engeln sogar – das facettenreiche Berlin – Berlin- grenzenlos (1993)…

Das gesamte Werk erweckt das Gefühl des Vertrauten, Bekannten und bleibt doch geheimnisvoll – fern von jedem journalistischen Dokument, gefiltert durch Fantasie und  subjektives Erleben.  Zum topographisch Konkreten tragen sprechende Titel bei, die die Routen der Malerin markieren, eine Stadt- und Landkarte mit Bildern und Schildern, ja Rufnamen, bestücken: die Rote Stadt (1987) und Stadt mit zwei Sonnen (1993). Doch es gibt hier auch den Kietz, den sie aus der Nahsicht betrachtet, wenn sie durch seine Straßen zieht und dort nicht selten anhält (z.B. Eckkneipe in Kreuzberg, 1995).

IngeAbb2-5Eckkneipe in Kreuzberg, 1995 / Müll im Hinterhof, 1995

Auf den ersten Blick scheint das Humane aus all den leeren Straßenzügen verschwunden zu sein, doch lüften diese Bilder den Atem der Malerin und des Betrachters, glühen mit deren Wärme und Sehnsucht, verzeichnen das Nachdenken, manchmal unbestimmte Hoffnung, ein anderes Mal wohl auch die Drohung des Beengtseins, und dann auch wieder einen hellen Traum. Wie eine Metapher menschlicher Gefühle wirken diese Häuser, offene Perspektiven weisen der Menschen Weg (Erwachende Stadt, 1988; Stadt in Erwartung, 1989; Trunkene Stadt; Toteninsel I und II, 1987).

IngeAbb6-7

Kleine Stadt am Wasser, 1996 / Nachtfassaden, 1996

Dem Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit verpflichtet, bleiben diese Werke doch sehr eigen und trotz des allgemein Zugänglichen darin – intim. Vorbilder Inge Denkers waren Ludwig Meidner und Werner Heldt, doch anders als in den Bilder des ersteren von ihnen – wie es Verena Krüger zurecht bemerkt – spiegeln ihre Aquarelle nicht die Apokalypse der Gegenwart, sondern das alltägliche Dasein.  Zuzugeben ist hier jedoch, dass der Alltag der Apokalypse doch manchmal bedrohlich nahe steht. Daher äußert auch ein Teil dieser Bilder Protest gegen die Armut, die Schichtarbeit, die Naturvernichtung, existentielle Unsicherheit. Mit dem nächtlichen Anblick von Schornsteinen, dem Tor der alten Fabrik, dem Menschenzug vor der Frühschicht (1987) oder Müll im Hinterhof (1995) verzeichnen die Aquarelle Inge Denkers ungeschönt und wachsam neben der Geburt der Ökologiebewegung auch noch vor kurzem zahlreiche Friedensdemonstationen, Hausbesetzungen und – Streik (1992).

Kontrapunkt dafür ist die Landschaft – offen, breitatmig, gnädig – eine Spur des Paradieses, eine Zuflucht, ein Ruhepol. Als subjektiv erlebtes Refugium – In der Bucht, Im Norden, Winterlandschaft oder Frühling in Rußland (1988-89), gleich wie die Wolken am Watt (2008) der Abend am Leuchtturm (2002) oder – schließlich – ein Blaues Boot (1995) – locken  sie den durch ihren Anblick leicht verträumten Betrachter auf eine Reise hinter den Horizont, hinter die Stadtgrenze – weg aus der Zeit.

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Winterlandschaft, 1988 / Boote am Ufer, 1988

Die neueren Aquarelle bringen Fassbareres mit herein – die in der Tinte getauchten Pastellstifte markieren unverwechselbar die Energiewege der Großstadtrhythmen, den genius loci unterschiedlicher Viertel, ihr Unverkennbares, ihre Anziehungskraft (so Berlin-Baustelle I, II, 1987; Altstadt am Wasser; Stadt der Männer, 1998, Stadt der Architekten, 2004 oder auch Klein Manhattan, 1994).

Geboren vor dem Kriege, in Düsseldorf (1936), von der Last des Nationalsozialismus geprägt, bis 1944 in Danzig-Langfuhr und Hilden, studierte Inge Denker Kunst in Düsseldorf und in Wiesbaden, dann reiste sie nach Paris, lebte in Lübeck. Jahrelang, im Berliner Kreuzberg, galt später ihre Zeit auch der Sozialarbeit, dem Großziehen der Kinder und daher dem Broterwerb. Empfindlich, empathisch, diskret veranschaulicht sie in ihrer Bilderwelt unermüdlich aufmerksam den Großstadtalltag in Geschichte und in Gegenwart. Selbst unsichtbar, Fassaden betrachtend, läßt sie in ihren Bildern auch andere sprechen und gleichzeitig – nachdenklich und vertrauensvoll – teilt sie dem Betrachter die eigene Erfahrung mit.

Fortsetzung folgt in einer Woche

Reblog: Clara Immerwahr

Blog You Go, Girl! prowadzony jest przez osobę (piszę “osobę”, bo nie wiem, ale jestem przekonana, że jest to kobieta) skrytą za pseudonimem Loris Cli Toris, ten zaś wiąże się (dla mnie) z życiem wydawniczym i odważną świadomą kobiecością. To blog o kobietach. Jego bohaterkami są “pionierki, prekursorki, kobiety nauki, matki wynalazków”.

Poniżej motto blogu i jego aktualny header. Oba piękne. A pod spodem reblog wpisu o niezwykłej kobiecie. Uzyskałam od autorki wpisu zgodę na zreblogowanie już dawno, ale to właśnie teraz, gdy jadę na konferencję naukową we Wrocławiu, przyszła ta właściwa chwila, kiedy trzeba koniecznie napisać o Klarze Immerwahr.

“Nobody took me seriously. They wondered why in the world I wanted to be a chemist when no women were doing that. The world was not waiting for me” ~ Gertrude Elion

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Clara Immerwahr
wpis opublikowany 9 czerwca 2013 by Loris Cli Toris

W czerwcu urodziny obchodziłaby Clara Immerwahr, kobieta która przede wszystkim powinna być symbolem moralnej odpowiedzialności naukowców. Mimo to w przerażającej liczbie notatek i opracowań występuje jako żona swojego męża. Wszak dorobek jej życiowego partnera jest nie byle jaki – odkrycie metody syntezy amoniaku, królestwo nawozów azotowych, wczesna sława, uznanie… i tysiące śmiertelnych ofiar. Jednak nie to ostatnie jest najczęściej wspominane w kontekście jego osoby, bowiem Fritz Haber, mąż tragicznie zmarłej chemiczki Clary Immerwahr, twórca iperytu i cyklonu B, był jednym z laureatów Nagrody Nobla.

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Clara urodziła się 21 czerwca 1870 roku niedaleko Wrocławia, w żydowskiej, liberalnej rodzinie. Od dziecka razem z rodzeństwem pobierała prywatne korepetycje, po których rozpoczęła naukę w szkole dla dziewcząt. I choć interesowała ją głównie biologia i chemia, od nauczycieli przez lata słyszała jedynie o specyficznej sferze zawodów kobiecych, dalekich od jej pasji. W czasie, gdy jej siostry planowały już wyjście za mąż, Clara zazdrościła bratu możliwości studiowania i doktoryzowania się na Uniwersytecie w Berlinie.

Do Wrocławia przeprowadziła się wraz z ojcem po śmierci matki, w 1890 roku. To właśnie tam na jednej z lekcji tańca poznała swojego przyszłego męża, Fritza Habera, studenta żydowskiego pochodzenia. Ich drogi rozeszły się na ponad dekadę, gdy dziewczyna odrzuciła jego pierwsze oświadczyny. Przerażała ją wizja ekonomicznej zależności, scenariusz tak chętnie akceptowany przez kobiety jej czasów. Z myślą o nowych perspektywach postanowiła ukończyć seminarium nauczycielskie, gdzie po raz kolejny, ku uciesze ojca chemika, na każdym kroku udowadniała swoje zdolności i zapał do nauk ścisłych. Drogę do samodzielności rozpoczęła na stanowisku guwernantki. (…)

Dalej

Clara Immerwahr do dziś bywa opisywana w pierwszej kolejności jako żona laureata Nagrody Nobla, człowieka którego działalność oprotestowała w ostateczny i najbardziej wymowny sposób. Historycy przywrócili jej głos dopiero w latach 70 XX wieku.

W 2011 roku Uniwersytet Wrocławski odsłonił tablicę upamiętniającą tę bezkompromisową postać.

tablica-clara-immerwahr

Loris! Dziękuję!

Sandra i Kosandra

czyli Ewa Maria Slaska o rzeźbach Barbary Ur

barbara0Powiedzmy sobie, nie wdając się w zbytnie a zbędne dywagacje – te rzeźby są super!

Barbara Ur (Ur to skrót od drugiego imienia artystki – Urszula) jest polską malarką i rzeźbiarką. W sierpniu tego roku skończyła 80 lat. Mieszka w Berlinie z mężem, Andrzejem Piwarskim, malarzem, ale oboje jeżdżą też  bez przerwy, to do Gdańska, skąd kiedyś wyjechali do Niemiec, to do Tuchomia na Pomorzu, gdzie założyli Europejskie Laboratorium Sztuki.

barbara3Pisze wiersze. Jak sama mówi, proste. To jeden z najstarszych, napisany, gdy była kilkunastoletnią panną. Do dziś go pamięta i dyktuje mi z głowy.

barbara-pion3Ach jak cudownie, o Boże
Już tam na Wschodzie
świecą się zorze
Wszystko spowite
w srebrzystej mgle
Pociąg z szaloną szybkością mknie
Mknie on z szybkością szaloną
jak czarny złowroki ptak
bo ma on drogę zmierzoną
przez naszej ziemi szlak.

Po latach wiersze wyzbywają się panieńskich egzaltacji, stają się znacznie bardziej powściągliwe. Barbara twierdzi, że tę powściągliwość wzięła od Staffa.

Zmęczony starzec marzył barbara-pion2
o zimowym śnie drzew
zasłuchanych w ciszę
Zasnął
Młodość wrócił mu sen
Nie zbudził się o świcie

Lub ten, też podyktowany z pamięci:

Było wielkie ognisko
gorące radosne
wszystko było
Dzisiaj w popiele
szukam
choć maleńkiej iskry
Pada deszcz  barbara-pion1

Oglądam te rzeźby i nie mogę się oderwać. Robią na mnie niezwykłe wrażenie – i ślub w białej ceramice, i egipska Madonna, której dziecko wspina się po plecach jak małpka, ale przede wszystkim te dwie czerwone boginie – Sandra i Kosandra – z włosami z łańcuchów.

I myślę sobie, że może jednak trzeba było chcieć się dorabiać i posiadać. Zawsze byłam zdania, że nie chcę, postępowałam w zgodzie z tą zasadą i rzadko kiedy żałowałam tej decyzji. Ale w pracowni Barbary rozmyślam o tym, jakby to było mieć dom w ogrodzie, za domem sad, a w sadzie te ceramiczne kobiety.
Przede wszystkim Sandrę i Kosandrę.

barbara5barbara6

Reblog: Księżniczki

Niestety ta wystawa już była, informacje o niej znalazłam za późno, żeby ją tu polecić w ramach porad kulturalnych. Ale była bardzo ciekawa, niestereotypowa, kontrowersyjna. Poczytajmy więc.

ksiezniczki

Agnieszka Żechowska

Wystawa pt. „Księżniczki” skupia prace video, video-instalacje, animacje komputerowe i fotografie artystek i artystów z USA, Finlandii, Singapuru, Japonii, Niemiec i Polski. Cel prezentacji to przedstawienie bohaterek – współczesnych niesfornych księżniczek. Kim są? Mają niezaspokojony  apetyt na życie. Skoro nie mogą go zaspokoić, biorą sprawy w swoje ręce. Spoglądają w lustro i w nim szukają odpowiedzi na pytanie o to, czy rzeczywiście są tą wyjątkową księżniczką z bajki. I z której bajki? Okazuje się, że z żadnej. Do żadnej nie pasują. Muszą więc same napisać swoją bajkę, napisać nowy scenariusz, wykreować swój niepowtarzalny wizerunek, dobrać rekwizyty, stworzyć scenografię. Nie potrzebują specjalistów od image’u. Są samowystarczalne. Same dobierają środki wyrazu, formy ekspresji. Eksperymentują. Prowokują, bawią się, przebierają i puszczają do widza oko. Oprócz niezaspokojonego apetytu mają świadomość własnej seksualności, a przy tym poczucie humoru i dystans do siebie i do tego, czego kultura popularna oczekuje od księżniczki: wychudzonej, aseksualnej sylwetki, lub przeciwnie  bycia „niewinnym” obiektem seksualnych pragnień, na ogół męskiej części społeczeństwa, albo też bycia uosobieniem skromności i naiwności.

Iiu Susiraja „Kocha nie Kocha”, kadr z wideo, 2013 (źródło: materiały prasowe organizatora)

Iiu Susiraja „Kocha nie Kocha”, kadr z wideo, 2013 (źródło: materiały prasowe organizatora)

Bohaterki wystawy „Księżniczki” zmagają się i grają z tymi stereotypowymi wyobrażeniami o sobie. Negocjują swój wizerunek, korygują go, patrzą przez pryzmat własnych pragnień, których nikt inny nie może zaspokoić poza nimi samymi. Żaden książę. Równie nierealny jak księżniczka z bajki. Kuratorka wystawy Katarzyna Majak tworzy galerię autoportretów współczesnych niesfornych księżniczek. Są wśród nich niewinne uwodzicielki i marzycielki, prowokatorki, lolitki, upadłe królewny i żartownisie grające na nosie widzowi.

Księżniczka z wideo ”Fairy Tale“ Agaty Michowskiej niczym Penelopa szyje swój los – białą niekończącą się tkaninę-opowieść – na miarę własnych pragnień. Jest odwrócona plecami do widza, nie odzwierciedla jego oczekiwań. Patrzy przed siebie. Cecylia Malik w fotografiach z cyklu „365 drzew“ spogląda z wysokości koron drzew, na które się wspięła, by podziwiać niedostępny innym widok i by ją – księżniczkę – podziwiano.  Na innych fotografiach (cykl „6 rzek”) artystka samotnie przemierza rzeki w niewielkiej łódeczce wyglądającej jak zabawka na tle natury dominującej w kadrze.

W fotografiach z cyklu „What My Pussy Loves“ Liany Yang pojawiają się przedmioty, rozmaite gadżety w pastelowych barwach przeznaczone dla pupilki kotki. Symbolizują one infantylną (dziewczęcą) seksualność. Odzwierciedlają potrzebę zaspokajana głodu (miseczki z pokarmem mokrym, pokarm suchy), potrzebę ładnego wyglądu (arsenał przyborów do czesania, do obcinania pazurków, kosmetyki do pielęgnacji sierści, kolorowe obroże), potrzebę zabawy (puszyste myszki, rybki i inne). Obok fotografii-tablic z wyżej wyszczególnionymi przedmiotami znajduje się portret samej bohaterki – białej kotki na tle tkaniny w różowe kwiaty, w owalnej ramce.  Barwne i wzorzyste tkaniny w pracach (z cyklu „Confections”) innej artystki Amy Stevens stanowią tło dla kolorowych, lukrowanych ciast i tortów. Nienasycenie koegzystuje tutaj z przesytem i słodyczą formy. Z kolei Signe Pierce w wideo „Infinite Cake Dance“ zastępuje głód słodyczy tańcem erotycznym. Scena rozgniatania pupą ciasta ustawionego na telewizorze jest zwielokrotniona w ekranie. W innych pracach artystka manipuluje swoim wizerunkiem, zakłada maski, stroi miny i uwodzi,  wciela się w różne postaci, multiplikuje obraz  i przystawia lustra. Jeszcze w innych pracach portretuje przedmioty – fetysze (buty na obcasach).

Warsaw Photo Days Foto

Infantylne kostiumy i gadżety prezentują „lolitki” z japońskich club-goers sfotografowane przez Yoichi Nagatę (cykl „Star of the Stars“). Kobiety-dziewczynki wyłaniają się z czarnego tła, świecą fosforyzującymi barwami, są niczym zjawy z krainy erotycznych fantazji. Catrine Val w interaktywnej instalacji video „I am en Other“ przymierza wizerunki najpiękniejszych kobiet świata – Mis Rosji, Indii czy Boliwii jak suknie.  Saraph Maple w pracy „Lolipop, Lolipop“ portretuje siebie w sukience zdobionej motywem różowych ust. Uniesiona ręka odsłania zarost pod pachą. Artystka wpadła też na pomysł (Page Three Girl), aby podmienić trzecią stronę jednej z brytyjskich gazet („The Sun”), która tradycyjne zamieszcza na tej stronie zdjęcia kobiet w strojach topless. Na tej podmienionej widzimy zdjęcie uśmiechniętej artystki, która ma piersi przysłonięte silikonowym biustem.  Poczucie humoru, choć raczej czarnego, ma też Finka  Liu Susiraja. W serii zdjęć „Loves Me Loves Me Not“ przedstawia siebie w dialogu z pragnieniami stymulowanymi przez kulturę, by być atrakcyjną i spełnioną seksualnie. Wykorzystuje różnego rodzaju przedmioty, fetysze, które nadają jej pracom charakter groteskowy, absurdalny, ironiczny. „Upadłe księżniczki” („Fallen Princesses“) z fotografii Diny Goldstein są nie z tej bajki. Wycięte z disnejowskich kreskówek i inscenizacji, i wklejone w scenerię szarej rzeczywistości, zmieniają wyraz twarzy, wygląd i tracą blask.

Punktem kulminacyjnym wystawy jest cykl fotografii „Rapture“ Franka Yamrusa. Ukazuje on subtelne portrety kobiet w różnym wieku w momencie seksualnej ekstazy.

Niedosyt i samozaspokojenie, pragnienie i samorealizacja to dwa bieguny wystawy. Na drodze od jednego do drugiego jest gra, zabawa, inscenizacja, improwizacja. Teatr barw (z dominacją różu) i świateł. Gadżety, zabawki, fetysze. Niesforne księżniczki nie czekają na księcia, który jest kulturowym fantazmatem. Mają swój świat.

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Tekst pochodzi z katalogu wystawy „Księżniczki” zorganizowanej w ramach pierwszej edycji festiwalu Warsaw Photo Days. Publikacja za zgodą kuratorki i dyrektorki programowej festiwalu WPD Kasi Majak.

5-27.10.2013, Nowe Miejsce, Warszawa
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Agnieszka Żechowska
Fundacja Supermarket Sztuki

Wiele jej prac błędnie przypisano mężowi

Wpis dedykuję Teresie Boguckiej

Amanzia-kotyText auch auf Deutsch (siehe unten).

Amanzia Ammirata Guérillot była włoską malarką, o której istnieniu dowiedziałam się, bo koleżanka z Facebooka zlinkowała się do jej obrazu na stronie iterArte Roma: Gatti che giocano con un vaso di pesci rossi, 1840-1850, Collezione privata.

Zajrzałam do Wikipedii i znalazłam wpisy o Amanzii po włosku i poniemiecku. Przeczytałam po niemiecku i mnie zamurowało. Wiele jej prac, pisze Wikipedia, błędnie przypisano mężowi.

Nóż feministycznego poczucia krzywdy otworzył mi się w kieszeni i już nie miałam wyjścia – musiałam przygotować ten wpis. Po polsku i po niemiecku. Korzystałam z Wikipedii, w której są wpisy tylko po niemiecku i po włosku. Po niemiecku wpis jest dłuższy.

Urodziła się 2 grudnia 1828 roku w Mediolanie, zmarła po roku 1886. Amanzia Ammirata Guérillot była włoską malarką, która malowała romantyczne widoki i martwe natury. Wiele jej prac błędnie przypisano mężowi, malarzowi Angelo Inganni (1807 – 1881). Był od niej o 33 lata starszy!

Urodziła się w rodzinie francuskiej, mieszkającej we Włoszech. Pierwszym jej nauczycielem malarstwa był ojciec, Nicola Guérillot. W roku 1845 opiekę nad młodą malarką przejął Angelo Inganni, który udzielał jej też lekcji malarstwa. Amanzia często mu pozowała. W roku 1847 debiutowała na wystawie w Accademia di Belle Arti di Brera, gdzie pokazano dwie jej weduty. W następnych latach wystawiała weduty, portrety, martwe natury, obrazy ze zwierzętami i kwiatami. Dużo wystawiała  w Medziolanie, m.in. w Galleria d’arte moderna. W latach 1853-1855 wykonała 14 stacji Męki Pańskiej dla kościoła parafialnego Ronco di Gussago. W roku 1856 (lub 1859) wyszła za mąż za Angela Inganni, którego pierwsza żona zmarła trzy lata wcześniej. Małżonkowie wyprowadzili się w okolice Brescii. Amanzia Guérillot i Ingannio często wspólnie pracowali. Malowali na przykład drewniane figury żołnierzy zdobiących odrzwia, manekiny dla pracowni krawieckich, bukiety kwiatów mocowanych na ramach luster, szkatułki i parawany. Gdy Ignannio zmarł, w roku 1887, Guérillot wyszła powtórnie za mąż za urzędnika sądowego Lodovico Antoniani, z którym wyprowadziła się do Padwy. O jej życiu i dziełach po tej dacie nic nie wiadomo. Nawet data jej śmierci nie jest pewna.

Geboren am 2. Dezember 1828 in Mailand, gestorben nach 1887 Amanzia Ammirata Guérillot war eine italienische Malerin, die vorwiegend romantische Veduten und Stillleben malte. Viele ihrer Werke wurden irrtümlich ihrem ersten Ehemann, dem Maler Angelo Inganni (1807 – 1881) zugeschrieben. Er war 33 Jahre älter als sie!

Angelo Inganni, Portrait of Amanzia Guérillot at the Mirror (1856)

Amanzia-portret2Sie wurde 1828 in Mailand als Mitglied einer Familie geboren, die ursprünglich aus Frankreich stammte. Ihren ersten Zeichenunterricht erhielt sie von ihrem Vater Nicola Guérillot. 1845 wurde der Maler Angelo Inganni ihr Vormund und Lehrer, sie stand ihm zudem häufig Modell. 1847 debütierte Guérillot mit einer Ausstellung in der Accademia di Belle Arti di Brera. Dort zeigte sie die zwei Veduten. Auch in den folgenden Jahren stellte sie Veduten, Porträts, Stillleben, Tier- und Blumenstücke aus. Viele ihrer Werke wurden in Mailand ausgestellt, unter anderem in der Galleria d’arte moderna. Von 1853 bis 1855 gestaltete sie 14 Kreuzwegstationen für die Pfarrkirche Ronco di Gussago. 1856 (oder 1859) heiratete sie Inganni, dessen erste Frau drei Jahre zuvor verstorben war. Nach der Hochzeit zog das Paar in die Nähe von Brescia. Guérillot arbeitete bis zu Ingannis Tod 1881 häufig mit ihm zusammen. So bemalten sie unter anderem gemeinsam Soldaten aus Holz für Türverkleidungen, Holz-Figurinen für ein Schneideratelier, Blumensträuße auf Spiegel, Dosen und Paravents. 1887 heiratete Guérillot in zweiter Ehe den Justizbeamten Lodovico Antoniani, mit dem sie nach Padova zog. Ihr weiteres Wirken und Todestag sind nicht bekannt.

Reblog: Woman’s work 2


Woman’s work: Columbia Journalism Review

A dark, rancid corner Borri says journalists have failed to explain Syria’s civil war because editors only want ‘blood.’ (Alessio Romenzi)

He finally wrote to me. After more than a year of freelancing for him, during which I contracted typhoid fever and was shot in the knee, my editor watched the news, thought I was among the Italian journalists who’d been kidnapped, and sent me an email that said: “Should you get a connection, could you tweet your detention?”

That same day, I returned in the evening to a rebel base where I was staying in the middle of the hell that is Aleppo, and amid the dust and the hunger and the fear, I hoped to find a friend, a kind word, a hug. Instead, I found only another email from Clara, who’s spending her holidays at my home in Italy. She’s already sent me eight “Urgent!” messages. Today she’s looking for my spa badge, so she can enter for free. The rest of the messages in my inbox were like this one: “Brilliant piece today; brilliant like your book on Iraq.” Unfortunately, my book wasn’t on Iraq, but on Kosovo.

People have this romantic image of the freelancer as a journalist who’s exchanged the certainty of a regular salary for the freedom to cover the stories she is most fascinated by. But we aren’t free at all; it’s just the opposite. The truth is that the only job opportunity I have today is staying in Syria, where nobody else wants to stay. And it’s not even Aleppo, to be precise; it’s the frontline. Because the editors back in Italy only ask us for the blood, the bang-bang. I write about the Islamists and their network of social services, the roots of their power— a piece that is definitely more complex to build than a frontline piece. I strive to explain, not just to move, to touch, and I am answered with: “What’s this? Six thousand words and nobody died?”

Actually, I should have realized it that time my editor asked me for a piece on Gaza, because Gaza, as usual, was being bombed. I got this email: “You know Gaza by heart,” he wrote. “Who cares if you are in Aleppo?” Exactly. The truth is, I ended up in Syria because I saw the photographs in Time by Alessio Romenzi, who was smuggled into Homs through the water pipes when nobody was yet aware of the existence of Homs. I saw his shots while I was listening to Radiohead—those eyes, staring at me; the eyes of people being killed by Assad’s army, one by one, and nobody had even heard of a place called Homs. A vise clamped around my conscience, and I had to go to Syria immediately.

But whether you’re writing from Aleppo or Gaza or Rome, the editors see no difference. You are paid the same: $70 per piece. Even in places like Syria, where prices triple because of rampant speculation. So, for example, sleeping in this rebel base, under mortar fire, on a mattress on the ground, with yellow water that gave me typhoid, costs $50 per night; a car costs $250 per day. So you end up maximizing, rather than minimizing, the risks. Not only can you not afford insurance—it’s almost $1,000 a month—but you cannot afford a fixer or a translator. You find yourself alone in the unknown. The editors are well aware that $70 a piece pushes you to save on everything. They know, too, that if you happen to be seriously wounded, there is a temptation to hope not to survive, because you cannot afford to be wounded. But they buy your article anyway, even if they would never buy the Nike soccer ball handmade by a Pakistani child.

With new communication technologies there is this temptation to believe that speed is information. But it is based on a self-destructive logic: The content is now standardized, and your newspaper, your magazine, no longer has any distinctiveness, and so there is no reason to pay for the reporter. I mean, for the news, I have the Internet—and for free. The crisis today is of the media, not of the readership. Readers are still there, and contrary to what many editors believe, they are bright readers who ask for simplicity without simplification. They want to understand, not simply to know. Every time I publish an eyewitness account from the war, I get a dozen emails from people who say, “Okay, great piece, great tableaux, but I want to understand what’s going on in Syria.” And it would so please me to reply that I cannot submit an analysis piece, because the editors would simply spike it and tell me, “Who do you think you are, kid?”—even though I have three degrees, have written two books, and spent 10 years in various wars, first as a human-rights officer and now as a journalist. My youth, for what it’s worth, vanished when bits of brain splattered on me in Bosnia, when I was 23.

Freelancers are second-class journalists—even if there are only freelancers here, in Syria, because this is a dirty war, a war of the last century; it’s trench warfare between rebels and loyalists who are so close that they scream at each other while they shoot each other. The first time on the frontline, you can’t believe it, with these bayonets you have seen only in history books. Today’s wars are drone wars, but here they fight meter by meter, street by street, and it’s fucking scary. Yet the editors back in Italy treat you like a kid; you get a front-page photo, and they say you were just lucky, in the right place at the right time. You get an exclusive story, like the one I wrote last September on Aleppo’s old city, a UNESCO World Heritage site, burning as the rebels and Syrian army battled for control. I was the first foreign reporter to enter, and the editors say: “How can I justify that my staff writer wasn’t able to enter and you were?” I got this email from an editor about that story: “I’ll buy it, but I will publish it under my staff writer’s name.”

And then, of course, I am a woman. One recent evening there was shelling everywhere, and I was sitting in a corner, wearing the only expression you could have when death might come at any second, and another reporter comes over, looks me up and down, and says: “This isn’t a place for women.” What can you say to such a guy? Idiot, this isn’t a place for anyone. If I’m scared, it’s because I’m sane. Because Aleppo is all gunpowder and testosterone, and everyone is traumatized: Henri, who speaks only of war; Ryan, tanked up on amphetamines. And yet, at every torn-apart child we see, they come only to me, a “fragile” female, and want to know how I am. And I am tempted to reply: I am as you are. And those evenings when I wear a hurt expression, actually, are the evenings I protect myself, chasing out all emotion and feeling; they are the evenings I save myself.

Because Syria is no longer Syria. It is a nuthouse. There is the Italian guy who was unemployed and joined al-Qaeda, and whose mom is hunting for him around Aleppo to give him a good beating; there is the Japanese tourist who is on the frontlines, because he says he needs two weeks of “thrills”; the Swedish law-school graduate who came to collect evidence of war crimes; the American musicians with bin Laden-style beards who insist this helps them blend in, even though they are blonde and six-feet, five-inches tall. (They brought malaria drugs, even if there’s no malaria here, and want to deliver them while playing violin.) There are the various officers of the various UN agencies who, when you tell them you know of a child with leishmaniasis (a disease spread by the bite of a sand fly) and could they help his parents get him to Turkey for treatment, say they can’t because it is but a single child, and they only deal with “childhood” as a whole.

But we’re war reporters, after all, aren’t we? A band of brothers (and sisters). We risk our lives to give voice to the voiceless. We have seen things most people will never see. We are a wealth of stories at the dinner table, the cool guests who everyone wants to invite. But the dirty secret is that instead of being united, we are our own worst enemies; and the reason for the $70 per piece isn’t that there isn’t any money, because there is always money for a piece on Berlusconi’s girlfriends. The true reason is that you ask for $100 and somebody else is ready to do it for $70. It’s the fiercest competition. Like Beatriz, who today pointed me in the wrong direction so she would be the only one to cover the demonstration, and I found myself amid the snipers as a result of her deception. Just to cover a demonstration, like hundreds of others.

Yet we pretend to be here so that nobody will be able to say, “But I didn’t know what was happening in Syria.” When really we are here just to get an award, to gain visibility. We are here thwarting one another as if there were a Pulitzer within our grasp, when there’s absolutely nothing. We are squeezed between a regime that grants you a visa only if you are against the rebels, and rebels who, if you are with them, allow you to see only what they want you to see. The truth is, we are failures. Two years on, our readers barely remember where Damascus is, and the world instinctively describes what’s happening in Syria as “that mayhem,” because nobody understands anything about Syria—only blood, blood, blood. And that’s why the Syrians cannot stand us now. Because we show the world photos like that 7-year-old child with a cigarette and a Kalashnikov. It’s clear that it’s a contrived photo, but it appeared in newspapers and websites around the world in March, and everyone was screaming: “These Syrians, these Arabs, what barbarians!” When I first got here, the Syrians stopped me and said, “Thank you for showing the world the regime’s crimes.” Today, a man stopped me; he told me, “Shame on you.”

Had I really understood something of war, I wouldn’t have gotten sidetracked trying to write about rebels and loyalists, Sunnis and Shia. Because really the only story to tell in war is how to live without fear. It all could be over in an instant. If I knew that, then I wouldn’t have been so afraid to love, to dare, in my life; instead of being here, now, hugging myself in this dark, rancid corner, desperately regretting all I didn’t do, all I didn’t say. You who tomorrow are still alive, what are you waiting for? Why don’t you love enough? You who have everything, why you are so afraid?

With the exception of Alessio Romenzi, the names in this article have been changed for reasons of privacy.


Jak to się czasem dziwnie składa; oba zdjęcia znalazłam podczas tej samej wizyty na Facebooku, choć wstawili je do FB zupełnie inni ludzie. /Wie sich manchmal die Dinge merkwürdig ergänzen; beide Bilder fand ich bei demselben Besuch im Facebook; sie wurden aber von verschiedenen Leuten gepostet.
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Obok portretu van Gogha cytat: “Normalność to wybrukowana ulica; dobrze się po niej chodzi – ale nie urosną tu rośliny”.

Praca kobiet

Ewa Maria Slaska

Praca kobiet

Różne myśli chodzą różnymi drogami i spotykają się w nieoczekiwanych miejscach, na przykład na skrzyżowaniu czerwonej sukienki i wpisu o Międzynarodowym Dniu Prostytucji, jaki na 2 czerwca przygotował nasz autor, Zbyszek Milewicz. Sukienka się podarła, ale bardzo ją lubię, trzeba ją więc zaszyć, a może nawet odnieść do krawcowej.

olwen-huftonPrzypomina mi się lektura wspaniałej książki pani Olwen Hufton o kobietach od renesansu po koniec wieku XVIII.
O tym jak pracowały, z czego żyły. Była tam oczywiście mowa o prostytucji, ale była też piękna historia o ubraniach. Bo to kobiety, korzystając przez kilkaset lat z tych samych starych sukien, tunik, prześcieradeł i płaszczy, cerując, nicując, zszywając, dopasowując, łatając i przerabiając, ubierały całą Europę. Sięgam  po gazetę, którą jeszcze raz chcę przejrzeć przy porannej kawie, zanim ją na dobre wyrzucę – to “Polityka” z 8 maja – a tam informacja Piotra Sarzyńskiego o wystawie grafik zatytułowanej “Praca kobiety nigdy się nie kończy” w Międzynarodowym Centrum Kultury w Krakowie. Można ją jeszcze obejrzeć prawie przez całe wakacje – do 11 sierpnia.

baner2Tytuł wystawy – czytamy na stronie MCK – nawiązuje do angielskiego przysłowia, rozpowszechnionego zwłaszcza w Ameryce: „a woman’s work is never done”. Tematem jest praca – zawodowa, ale też czynności domowe i zajęcia kobiet,  potraktowane realistycznie lub metaforycznie, a ujrzane oczami dawnych i obecnych mistrzów – Dürera, Rembrandta, Rubensa, Hogartha. Ekspozycja prezentuje liczne prace twórców szkoły włoskiej, francuskiej i niderlandzkiej oraz stosunkowo rzadkie prace kobiet rytowniczek. Jednym słowem to, co znaleziono w Gabinecie Rycin Biblioteki Naukowej PAU i PAN w Krakowie, uzupełnione o zbiory sztuki współczesnej. Dunikowski, Szapocznikow, Kozyra. Nazwiska dla każdego pokolenia odbiorców.

kobieta-rubens-czy nie rubensWystawę przygotowały nader uczone kuratorki. Było ich siedem. Czy dlatego starannie podzieliły 126 grafik mistrzów na siedem grup? „Matka”, „Towarzyszka i sługa”, „Przedmiot”, „Muza”, „Wojowniczka”, „Wzór dobry, wzór zły” oraz „Szafarka dobra i zła”.  Siedem to liczba symboliczna. Tyle było planet w starożytności. Tyle dni w tygodniu, ustalonym obrotem Księżyca. Siedem cudów, siedem grzechów, siedem cnót. Siedem kuratorek. Patrzę na stworzoną przez nie listę i myślę, że pełniłam już w życiu wszystkie te role. I kilka innych. Córka. Kochanka. Żona. Artystka. Samotna wilczyca. Babcia. Wnuczka. Synowa. Urzędniczka. Feministka. Menedżerka. Kucharka. Kelnerka. Nawet szyłam już w życiu coś, co dało się nosić. Haftowałam, robiłam na drutach, sadziłam pietruszkę, pielęgnowałam chorych, karmiłam spragnionych, pocieszałam bogatych… To wszystko jest pracą.

Na tych siedmiu zdjęciach jestem ja. Ja i moje funkcje. Matka, a pod spodem – córka matki. Obok – córka ojca. Samotna kobieta na cmentarzu. Modelka. Pielgrzymka w dniu ukończenia pielgrzymki w Santiago de Compostela. Babcia.

ewa7razy