Stadtlegenden

Es hat noch Zeit, eigentlich sehr viel Zeit, aber die Organisatorin wollte, dass ich es unbedingt schon jetzt veröffentliche. Na ja, es handelt sich um Piwnica pod Baranami, eine der Stadtlegenden Krakaus und Polens, dafür kann ich ja auch zweimal werben, einmal heute und einmal im Spetember… Meinetwegen 🙂

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25. SEPTEMBER 2016, 18:00 Uhr

BABYLON, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin

http://www.ewadmoch.eu

DIE UNERTRÄGLICHE LEICHTHEIT DES SEINS

Es soll ein künstlerisches Ereignis werden, der Abend mit Beteiligung von Künstlern des Kabaretts Piwnica pod Baranami, das eine ganz besondere „Insel“ ist –auf keinen Fall aber eine ruhige und utopische Insel.
In dieser Extraklasse des Kabaretts wird es Auftritte u.a. von Tadeusz Kwinta, Mieczyslaw Święcicki, Miki Obłoński, Czesław Wojtała, Ewa Wnuk-Krzyżanowska, Oli Maurer, Tamara Kalinowska, Leszek Wójtowicz, Rafał Jędrzejczyk, Piotr Kuba Kubowicz, Agata Ślazyk, Dorota Ślęzak, Beata Czernecka, Maciek Półtorak, Rafał Jędrzejczyk, Kamila Klimczak, Andrzej und Aneta Talkowski und anderer geben.

Es ist eine starke eingespielte Künstler-Boheme,
die für das gemeinsame Spiel alles hinwirft.

Eine einmalige Atmosphäre
– surrealistischer Humor, Lyrik, herrliche Lieder.

Gastgeber des Abends: Leszek Wójtowicz
Musikalische Leitung; Michał Półtorak
Drehbuch und Regie: Bogdan Micek

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Während des Konzerts kann das Buch „Kabaret w Polsce 1950 – 2000“ (Kabarett in Polen von 1950 – 2000“) käuflich erworben werden und es gibt ein Zusammentreffen mit den Autoren des Buches

Informationen und Tickets:
Ewa Dmoch, http://www.ewadmoch.eu

Frauenblick

Monika Wrzosek-Müller

„Ungeduld des Herzens“

Und wir sind in ein Stück gegangen, das sich vom Titel her ganz vorgestrig anfühlte und dann im Theater modern und aktuell war und doch zugleich die Situation in Wien und in Österreich vor dem Ersten Weltkrieg wiedergab.

Es ist immer wieder faszinierend, wenn auf der Bühne etwas aus minimalen Mitteln groß wird; es sind nur fünf Schauspieler, ein paar Stühle, Tische, ein Glaskasten – und die Technik, die alte Fotos, Landschaften, den Himmel auf den Hintergrund projizieren lässt; dazu kommen noch Geräusche oder besser Geräuschkulisse. Wie wenig braucht man, um einen Zug darzustellen, durch einfache Bewegung des Körpers, das gewisse Schaukeln, dazu die Stühle hintereinander aufstellt und ein bestimmter Rhythmus gehalten. Natürlich, würde man sagen, so spielen auch Kinder Zug, das sind Urbewegungen, die etwas markieren, sichtbar machen, ohne großen Aufwand. Aber da sind noch die zwei Protagonisten: der Arzt und der Leutnant, die zusammen spazieren gehen und die Bewegung darstellen, ohne dass sie sich eigentlich vorwärts bewegen; so dass der Zuschauer mit ihnen mitgeht und im Gehen mithört. Oder: Mit einem Tisch und einem Stuhl wird eine Terrasse ganz oben im Turm des Schlosses improvisiert, und der Zuschauer ist ganz überzeugt, dass die Personen, Edith und ihr Vater, von der Terrasse herunterschauen, und er spürt die Weite und ihren Blick und dabei lässt er auch seinen eigenen in die Landschaft schweifen. Das alles muss man aber sehen und als Regisseur einzusetzen wissen.

Überhaupt ist in dem Stück alles in Bewegung, die Schauspieler übernehmen mehrere Rollen, tauschen sie aus, probieren sie an sich anzupassen, mit der Stimme und der Bewegung, und wählen jeweils die beste Option aus. Sie erproben immer wieder, wie aus der Stimme, dem Geräusch, der Ton, der Bewegung und dem Bild am besten ein Ganzes entsteht, in dem noch dazu die Emotionen und der Inhalt zusammenspielen. So kommt es, dass ein Buch, ein Roman in zwei Stunden so intensiv und klar vorgestellt wird, dass man meint es gelesen und sich tief mit den Problemen auseinandergesetzt zu haben.

Es muss ein Meisterstück sein, sowohl vom Stoff her als auch in der Bearbeitung. Die Bearbeitung des Textes stammt von Simon MacBarney, seinem Co-Regisseur James Yeatman und Maja Zade, für die szenische, bildhafte Umsetzung ist Simon MacBarney verantwortlich. Der Regisseur aus England beschreibt, wie sie proben, indem sie immer wieder ein Spiel, ein Ballspiel, als Aufwärmübung spielen, und das erlaubt allen, sich zu bewegen, ihre Positionen immer wieder zu wechseln, die bestmöglichen auszuwählen und diese Bewegung dann in das Stück zu übernehmen. Das Gleiche passiert mit dem Ton, er ist einen Moment vorher da, das Schlürfen, der Schrei, der Kanonendonner, der Donner des Gewitters, alle Töne signalisieren schon vor den Worten das Kommende oder unterstreichen es. Der Ton und die Bewegung können viel leichter Emotionen hervorrufen, das Wort kann sie dann korrigieren und richtigstellen; aber die Ungeduld des Herzens nachzuzeichnen, nachempfinden zulassen, das machen eben die Nebeneffekte. Mit dem Text wird so lange gearbeitet, bis er auch einen Rhythmus und einen genauen Ausdruck hat, der nicht austauschbar ist und genau zu dem Moment passt. Man spürt fast durch das ganze Stück hindurch, dass hier nichts austauschbar ist, dass die Harmonie des Wortes, der Bewegung, des Tons und des Bildes im Hintergrund immer ein Ganzes schaffen will.

Die Geschichte ist die eines Leutnants der K. und K.-Armee, der sich aus Mitleid aber auch aus falsch verstandenen Ambitionen mit der gelähmten Tochter eines reichen jüdischen Industriellen verlobt. Die Geschichte des Vaters von Edith spielt bei der Erfüllung des Schicksals mit; er ehelicht die Gouvernante des Hauses Kekesfalba, die zur Erbin wird und die bei der Geburt ihrer Tochter stirbt. Der Leutnant ist von Mitleid ergriffen und verlobt sich mit der in ihn verliebten, intelligenten Tochter, die aber eben Invalidin ist. Dem Leutnant selbst sind seine Beweggründe nicht klar, er schwankt zwischen Mitleid und echter Zuneigung. Der Autor unterscheidet zwischen zwei Arten von Mitleid und legt dem Arzt des Mädchens seine Interpretation des Begriffs Mitleid in den Mund: Den Leutnant bewege „das schwachmütige und sentimentale Mitleid, das eigentlich nur Ungeduld des Herzens ist“ und das soll „durch das andere, das einzig zählt – das schöpferische Mitleid, ersetzt werden, das weiß, was es will und entschlossen ist alles durchzustehen bis zum Letzten“. Vor seinen Kameraden verleugnet er die Verlobung, denn er fürchtet, dafür ausgelacht und verachtet zu werden, dass er sich an einen Krüppel gebunden hat. Nachdem Edith davon erfährt, stürzt sie sich vom Turm des Schlosses in den Tod, der Leutnant versucht vor seinen Gewissensbissen in die Wirren des Weltkrieges zu flüchten.

Die Handlung ist einfach und immer aktuell, der Erzählfluss von Zweig sehr einfühlsam, mitreißend und bewundernswert. Der Ich-Erzähler spricht von entlegenen Zeiten, die aber, so stellt sich aber schnell heraus, mehr als aktuell sind. So ist das auch in der Aufführung: Anfangs spielt die Handlung in einem Museum und es wird im Ton des Geschichtenerzählens berichtet, sie endet aber mit aktuellsten Bildern aus der Gegenwart (nach der Videomontage von Aufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg kommt unerwartet das Foto eines Flüchtlingsboots).

Der britische Regisseur MacBarney wurde durch ein mit seiner Kompanie Complicite aufgeführtes Stück nach der Erzählung des polnisch-jüdischen Schriftstellers Bruno Schulz „Street of crocodiles“ weltberühmt, hier arbeitet er mit dem deutschen Ensemble der Schaubühne, benutzt aber seine erprobten Mittel: Bewegung, Ton und Videoinstallationen.

Der Text beruht auf dem Roman von Stefan Zweig, der 1939 veröffentlich wurde. Bald musste Zweig aus dem deutschen Sprachraum verschwinden, seine Bücher wurden von den Nazis verbrannt, wie übrigens auch die des anderen Zweig, Arnold; er selbst floh zuerst in die Schweiz, dann nach London und New York und endete in Brasilien, in Petropolis, wo er 1942 zusammen mit seiner Frau Selbstmord beging.

***

Ungeduld des Herzens

Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153
10709 Berlin

Theaterkasse

Tel +49.30.890023
Fax +49.30.89002-295 300
ticket@schaubuehne.de

Eine Koproduktion mit Complicite.

Autor: Stefan Zweig
Regie: Simon McBurney
Co-Regie: James Yeatman
Bühne: Anna Fleischle
Kostüme: Holly Waddington
Licht: Paul Anderson
Sound Design: Pete Malkin
Mitarbeit Sound Design: Benjamin Grant
Video Design: Will Duke
Dramaturgie: Maja Zade

Dauer: ca. 120 Minuten

Gül. Im Frauenhaus.

Anne Schmidt

Gül schaut auf ihre Hände, runzelt die Stirn als dächte sie angestrengt nach und lächelt plötzlich kaum sichtbar.

“Damals, als ich am Ende war, kam meine Rettung. Meine Schwester, die mich leblos im Bett gefunden hatte, rief die Feuerwehr und ich wurde ins Urban-Krankenhaus gebracht. Dort hat man mir den Magen ausgepumpt und mich an den Tropf gehängt. Von all dem habe ich nichts bemerkt, aber Frau Weiss hat mir später den Ablauf seit meiner Einlieferung geschildert. Von meiner Familie hat sich keiner im Krankenhaus blicken lassen, was mir sehr recht war.

Frau Weiss, die Sozialarbeiterin in meiner Klinikabteilung, kam mich jeden Tag besuchen. Nach und nach hat sie alles aus mir herausgefragt. Sie hat dafür gesorgt, dass ich nicht nach drei Tagen nach Hause entlassen wurde, wie es sonst nach einem Selbstmordversuch üblich ist. Sie hat mir einen Platz in einem Frauenhaus besorgt, in dem normalerweise nur verheiratete Frauen mit Kindern Schutz finden.

Die türkische Frau, die mit ihren zwei Kindern im Nachbarzimmer wohnte, hat mir von ihrem Drama erzählt.

Sie war – genauso wie ich – gegen ihren Willen verheiratet worden, hatte ihren Mann nach der Zuzugssperre von einem Jahr nachkommen lassen und war mit ihm in eine kleine Wohnung gezogen, die ein lieber Onkel besorgt hatte.

Ihr Mann konnte kaum Deutsch, ging nicht arbeiten und verbrachte den Tag im Teehaus, während sie in einer Wäscherei arbeitete.  Wenn sie abends müde nach Hause kam, musste sie kochen und putzen, während er sich türkische Melodramen im Fernsehen anschaute.  Wenn ihm das Essen nicht schmeckte oder er einen Fleck irgendwo sah, schrie er sie an oder schlug sie. Wenn sie sich nicht mehr wehren konnte, vergewaltigte er sie brutal.

Mehrmals hat er ihren Kopf gegen die Wand geschlagen, so dass sie heute noch epileptische Anfälle bekommt. Nachdem sie zweimal ein Mädchen geboren hatte, wollte er nichts mehr von ihr wissen und kam nur noch nach Hause, um sich Geld zu erzwingen. Wenn sie ihm nicht so viel geben konnte, wie er haben wollte, schlug er sie und stieß wilde Drohungen aus. Sie fühlte sich ihres Lebens nicht mehr sicher und flehte ihre Familie an, sie aus ihrem Unglück zu befreien. Aber die Familie beharrte auf dem Ehebündnis und gab sogar ihr die Schuld für ihr Unglück.

Sie wandte sich in ihrer Not an eine Nachbarschaftsmutter in Neukölln und diese gab ihr die Adresse von dem Frauenhaus. Sie hat ihr geraten, versteckt zu bleiben bis sie den Mietvertrag gekündigt hätte.

Inzwischen hat Emine eine Wohnung gefunden und mich eingeladen, bei ihr vorübergehend zu wohnen.

Ohne sie und Frau Weiss hätte ich es nicht geschafft zu verhindern, dass Ömer nach einem Jahr mir nachreisen konnte.”

Gül seufzt, Frau Schulz bestellt neuen Kaffee und fragt leise nach der Reaktion von Güls Familie auf ihre Weigerung hin. Die Tatsache, dass Gül wieder bei ihrer Familie lebt, legt Frau Schulz den Schluss nahe, dass Güls Familie eingelenkt hat. Dennnoch kann sie sich nicht vorstellen, dass Güls Mutter die Verweigwerung von Gül gutheissen konnte, denn die Trennung von dem Gatten hatte wahrscheinlich das Zerwürfnis mit seiner und ihrer Familie in Anatolien zur Folge. Konnten sich die Eltern je wieder in ihrem Dorf sehen lassen, in dem die Ehre der Familie zum zweiten Mal “verspielt” worden war?

Gül löst sich aus ihren Gedanken, zieht zum ersten Mal während des Gespräches eine Zigarettenschachtel aus der Tasche, lässt sie aber gleich wieder zurückgleiten. Der bestellte Kaffee kommt und Gül nippt.

“Während ich im Frauenhaus war,  ist Frau Weiss zu meinen Eltern gegangen. Sie hat ihnen erklärt, dass Zwangsheirat illegal sei und ich meine Eltern anzeigen könne. Wenn ich es nicht täte, würde sie es tun, falls meine Eltern die Trennung von Ömer nicht tolerieren würden. Sie trat sehr entschieden auf, zeigte auf Formulare und Paragraphen, die meine Eltern einschüchterten. Mein Vater unterschrieb, dass er keine Wohnung für seine Tochter und ihren Mann gefunden habe und auch keine Absicht habe, das Paar finanziell zu unterstützen.

Meine Mutter, die nicht lesen und schreiben kann, unterzeichnete alles mit Xen; ihre größte Sorge war, dass irgendeine Behörde oder die Familie in der Türkei Geld von ihr verlangen könnten. Angeblich mussten sie einen kleinen Betrag an die Migrationsbehörde zahlen, den sie prompt von mir zurück verlangten.”

Gül lacht gequält auf. “Eigentlich hätte alles mein Bruder bezahlen müssen, denn der war an allem schuld, oder?”

Schmidt czyta Prousta…

…Ewa Maria Slaska…

…czyta Schmidta

Wiele tygodni temu nieopatrznie przyznałam się na Facebooku, że czytam książkę pewnego pisarza niemieckiego średniej generacji, który opisuje jak czyta Prousta. Dwoje moich facebookowych przyjaciół – Julita Bielak i Marcin Wilk – okazało zainteresowanie tą lekturą, a ja pochopnie napisałam, że ach OK, jak Was to tak interesuje, to zrobię o tym wpis…

Aby Czytelnik zrozumiał, na co się porwałam, muszę się na chwilę odwołać do rachunkowości. W poszukiwaniu straconego czasu Marcela Prousta, powieść wydawana przez kolejne lata od zakończenia I wojny światowej, to Dzieło Przeogromne. Duchem, oczywiście, ale i całkiem przyziemnie – masą. Siedem tomów, każdy średnio – 500 stron, w sumie 3500 stron. Trudnych i żmudnych w czytaniu. Czytałam Prousta mnóstwo razy, z pełnym poczuciem, że przy każdej lekturze odkrywam w tej książce, w kongenialnym tłumaczeniu Boya, coś nowego, czego przedtem nie zauważyłam. Przyznaję jednakowoż, że ostatnio szło mi już coraz gorzej i to nie dlatego że już wszystko znałam na pamięć, przecież nie sposób zapamiętać wszystkich inteligentnych myśli i obserwacji, zgromadzonych na 3500 stronach… i nawet nie dlatego, że to ja już wyrosłam z Prousta, tak jak się wyrasta z Ani z Zielonego Wzgórza. Więc nie, to raczej chyba Proust wyrósł z naszych czasów. Nie uważam, że Douglas Coupland jest lepszy od Marcela Prousta, ale jednak nasz umysł współczesnego człowieka łatwiej buduje synapsy z pokoleniem X niż z neurotycznym proustowskim Narratorem. Może najbardziej mi – dziś – przeszkadza fakt, że Proust, jeden z najsłynniejszych gejów w kulturze europejskiej, wydziwia w swej książce nad homoseksualizmem innych, ale ani słowem się nie zająknie, że on też reprezentuje rasę z Gomory. Mało tego, trzy tomy o Albertynie (W cieniu zakwitających dziewcząt, Uwięziona i Nie ma Albertyny), naprawdę opowieści o lokaju i kochanku, Albercie, tchną dziś straszliwym wręcz anachronizmem. Co gorsza owo zakamuflowanie jest w opisie stosunków z przełomu wieku XIX i XX po prostu wydumane i niezgodne z niczym realnym. O ile bowiem mężczyzna rzeczywiście nie mógł się przyznać, że jest homoseksualistą, to jednak w równym stopniu nie mógł “kupić” sobie od rodziny młodej panny z całkiem dobrego domu i trzymać jej u siebie w niewoli seksualnej, fizycznej i duchowej. Tak się traktowało utrzymanki czyli kokoty, ale z panienkami z dobrego domu chodziło się na spacery albo się je poślubiało.

Od dawna więc nie czytałam już Prousta, wciąż jednak byłam zdania, że jestem ostatnim człowiekiem na świecie, który pokonał siedem tomów Poszukiwania… Dlatego zdziwiłam się, gdy znalazłam na ulicy książkę autora o pokolenie młodszego ode mnie (urodził się w roku 1970), który nie tylko podjął trud tej lektury (nota bene, teraz to on jest zdania, że jest ostatnim człowiekiem na świecie, który…), ale jeszcze ją opisał.

Jochen Schmidt czytał 20 stron dziennie, od lipca 2006 do stycznia 2007 roku. Nota bene po niemiecku to 3900 stron. Opisywał tę lekturę na blogu, a potem wydał jako książkę i płytę. I tu dalszy ciąg rachunków – książka Schmidta liczy 600 stron, sześć razy mniej niż opisywany oryginał, ale mimo to jest to sam w sobie potężny kawał lektury, wymagający czasu. A ja, mimo że czytam bez przerwy, to aż tyle czasu nie mam, zwłaszcza, że ciężki tom Schmidta nie nadaje się jako lektura do metra i na podróż. Być może po to właśnie jest i płyta, ale ja zdecydowanie nie jestem “słuchaczem” książek, nie lubię audiobooków ani nawet czytników, po prostu lubię papierowe książki. Teraz więc, w kilka miesięcy po złożonej obietnicy doczytałam u Schmidta zaledwie do strony 93, on zaś dotarł u Prousta do stron 213-235 tomu W cieniu zakwitających dziewcząt.

Podczas lektury Schmidta borykam się jeszcze z problemem tłumaczenia. Oczywiście czytam Schmidta po niemiecku i to mi w ogóle nie przeszkadza, ale on też czyta po niemiecku i załącza cytaty po niemiecku, a ja w nich  w ogóle nie rozpoznaję “mojego Prousta”! Niech dla uzmysłowienia mojej męki wystarczy fakt, że słynna proustowska magdalenka to Sandtörtchen, torcik piaskowy… Nota bene, co za bzdura, ten tłumacz! doprawdy! nie odróżnia obrazu Holbeina od pola bananowego. A niemiecka Wikipedia za nim. Ciasteczko piaskowe, też coś… Proszę bardzo – TU magdalenki, a TU ciasto piaskowe.

Oczywiście Schmidt czyta… nie jest pierwszą książką o tym, jak się czyta Prousta. Chyba najsłynniejszą napisał Alain de Botton How Proust can change your life (1997), ale Schmidt pisze dokładnie o tym samym.

Nie mogę na razie ocenić całej książki. Powiem jednak, że to co mi się w niej najbardziej podoba, to wcale nie opinie Schmidta na temat lektury Prousta, lecz to co tu i ówdzie pisze o sobie i swoim życiu. Czyta bowiem tego Prousta w Berlinie i w małej wiosce w Brandenburgii, w Odessie i w samolocie z Warszawy do Berlina.

Przytoczę tu jeden z wpisów (str. 89-90), który dobrze to obrazuje.

34. Nie, 20.8., Alt-Lipchen (Stara Lipka), przed południem

Turkot taczek na podwórku. Bzyczenie muchy, które zawsze będzie takie samo i nigdy się nie zestarzeje. Również układ krajobrazu nie wymaga aktualizacji. Dom, w którym każda zmiana będzie zakłóceniem, po spray na muchy z produkcji enerdowskich zakładów aerozoli w Karl-Marx-Stadt, który od trzydziestu lat niezmiennie nieużywany stoi w łazience. Kto dał nam prawo, by go wyrzucić? Każdy szczegół w domu oznacza jakiś problem, który kiedyś ludzie tu mieszkający musieli rozwiązać i nawet jeśli nie wiesz, co to był za problem, bo budowniczy domu dawno umarli, trzeba respektować rozwiązania, które wybrali. Gdyby to ode mnie zależało, należałoby się ograniczyć zaledwie do poprawek, do prowizorki, która latami będzie wypełniała swoje zadania, stosować tylko jakieś znalezione materiały.

Wiatr wróży jesień, przed dziewięciu laty podjąłem tu ostatnią próbę napisania książki, gdyby nie było tego domu, nie byłoby zapewne i książki. Ciekawe, jak Proust dawał sobie z tym radę, w końcu był bogaty, miał służbę, po co właściwie miał pisać?

W cieniu zakwitających dziewcząt, s. 192-213

Czyż Proust nie pisał właśnie przez pół tomu o nieszczęśliwej miłości? A teraz znowu to samo, choć trzeba przyznać, że jako czytelnik nie masz poczucia, że autor się powtarza. Ale też nie jest to aż tak ważne, żeby o tym wspominać. Marcel codziennie spotyka się z Gilbertą, co ją wreszcie nudzi, a jego zmusza do wycofania się i przysparza mu cierpień. Co dzień czeka na pocztę, gdy minie poranek – na listonosza, który przychodzi po południu. Stan ekscytacji staje się chroniczny, bo ledwo emocje oczekiwania miały się czas uspokoić, już przychodziła nowa racja spodziewania się; wreszcie nie było już w dniu ani minuty, w której bym nie odczuwał owego ucisku serca, tak trudnego do zniesienia bodaj przez godzinę. A cóż my mamy dziś powiedzieć, w czasach maili i SMS? Diabelskie wynalazki, które nieszczęśliwie zakochanym wydłużają czekanie na każdą sekundę dnia. Nowoczesne metody komunikacji oznaczają zarówno komunikację jak milczenie.

Aby udowodnić Gilbercie, że radzi sobie bez niej, Marcel regularnie odwiedza salon Odetty, nie zaszczycając obecnością herbaty wydawanej w tym samym czasie przez Gilbertę. Każda wizyta jaką składałem pani Swann bez widzenia Gilberty, była mi okrutna, ale czułem, że tyleż poprawia pojęcie Gilberty o mnie. Jacyż piękni się sobie wydajemy, nieszczęśliwie zakochani, szlachetni w wyrzeczeniu, przygotowani na wszelakie wstrząsy duszy. I doprawdy każdemu rzuci się to w oczy, tylko niestety nie osobie, którą uwielbiamy.

O czym rozmawiają panie w salonie Odetty, możemy sobie szczęśliwie podarować. Jak tragicznym problemem jest być żoną polityka i wciąż mieć do czynienia z tymi samymi nudziarzami w ministerstwach. Widzi  pani, to tak jak z szefem protokołu, który jest garbaty; to murowane, jeszcze nie siedzi u mnie pięciu minut, a już muszę dotknąć jego garbu. Czy lepiej kupować rośliny u Lemaître’a, Debaca czy Lachume’a? A wypieki: Nie potrzebuję pytać o markę fabryczną, wiem, że pani wszystko bierze od Rebatteta. Muszę wyznać, że jestem bardziej eklektyczna. W kwestii ptifurów i w ogóle wszystkich łakoci często zwracam się do Bourbonneux. Ale uznaję, że oni tam nie mają pojęcia, co to są dobre lody. We wszystkim, co się tyczy lodów, kremów czy sorbetu, Rebattet to Sztuka przez wielkie S.

Zapomniane czynności:
– zadać sobie trud, by wymienić całą służbę
– rozumieć, że rolą gospodyni jest tylko pośredniczenie
– widzieć najważniejszy moment dnia nie w chwili przywdziewania toalety, lecz, przeciwnie, w chwili rozbierania się dla mężczyzny.

* Zdania zapisane kursywą – tłumaczenie Tadeusz Boy Żeleński; tłumaczenie Schmidta – ja.

Gül und die Geister

Anne Schmidt

Vorwürfe

Trotz all dieser Überlegungen ist Frau Schulz erschüttert. Zugleich stellt sie sich die Frage nach ihrer eigenen Hilfeleistung. Warum hat sie kein Gespräch mit Gül geführt, als diese – Daumen lutschend – den Bekenntnissen ihrer Freundinnen lauschte? Warum hat sie Gül nicht auf der Klassenreise nach den Gründen für nächtliches Einnässen gefragt? Sie hätte sich denken müssen, dass mit Gül etwas nicht stimmte, aber sie hatte nicht indiskret sein wollen, hatte geglaubt, Gül würde von sich aus das Gespräch suchen, wenn sie es brauchte.

Aber Gül hatte still zugehört  wenn Jenny und Nuren von den Jungs erzählten, die sie anhimmelten oder von denen sie angehimmelt wurden; meistens liefen die Sympathien nicht parallel, sodass sich öfter kleine Dramen anbahnten, die in letzter Minute abgewendet werden konnten. Gül erinnert sie daran, dass Nuren Stunden lang gesucht werden musste, bis sie jemand weinend am Straßenrand an einer Ausfallstraße fand, wo sie sich aus Liebeskummer vor einen Lastwagen hatte werfen wollen.

Gül erzählt von diesem Vorfall, als hätte er gestern stattgefunden.

“Verstehen Sie, Frau Schulz, dass ich meine eigenen Probleme hinter dem Stress, den die anderen Mädchen hatten, gut verstecken konnte? Ich wollte nicht an zu Hause denken. Sie und Herr Müller hatten so viel mit den Anderen zu tun, dass ich Sie nicht mit meiner Familiengeschichte belästigen wollte; sie sollte für zehn Tage nicht mehr vohanden sein.”

Frau Schulz fragt, ob sie etwas von dem Besuch der Anderen bei “Wildwasser” erfahren habe.

Gül lächelt: “Ich war selber mit Jenny dort.” Frau Schulz ist erstaunt, weil sie nur die drei anderen Mädchen dort angemeldet hatte. “Das stimmt,” pflichtet ihr Gül bei, “ich bin mit Jenny später noch einmal hingegangen, aber ich habe nichts gesagt. Jenny hat von ihrer Mutter erzählt, die von ihrem arabischen Liebhaber mehrere Tage in einem Keller gefangen worden sei. Ich konnte das, was mit der Mutter dort angeblich passiert war, kaum glauben. Ich habe nur zugehört und selber keinen Ton gesagt. Mein eigenes Problem kam mir plötzlich zu unwichtig vor, um Jenny zu unterbrechen.”

Gül kratzt mit dem Löffelchen den letzten Rest Zucker aus ihrer Kaffeetasse.

“Jetzt habe ich vielleicht aids,” platzt es aus ihr heraus. “Meinen Mann bin ich zwar losgeworden, aber selber muss ich vielleicht bald sterben.” Sie sieht Frau Schulz fast trotzig an. Frau Schulz legt ihre Hand auf Güls Arm.

“Wie bist du deinen Mann losgeworden?”, fragt sie möglichst unaufgeregt.

“Eine Sozialarbeiterin in der Klinik hat mir geholfen, die richtigen Schritte zu tun. Wie Sie vielleicht wissen, muss nach einer Heirat in der Türkei der türkische Ehepartner ein Jahr warten, bis er für Deutschland ein Visum bekommt. Und auch das nicht immer. Das war mein Glück. Als ich nach den schrecklichen Tagen in Anatolien wieder nach Berlin zurückkam, hatte meine älteste Schwester mich inzwischen von der Schule abgemeldet und mir einen Job bei einer Firma für Gebäudereinigung besorgt. Ich wohnte weiterhin bei meinen Eltern und musste mir jeden Tag anhören, wie teuer die Wiederherstellung meiner Ehre gewesen sei und dass ich alle Ausgaben natürlich zurückzahlen müsse. Jeden Tag, wenn ich von der Arbeit kam, zeigte mir meine Mutter auf dem Kalender, wie viele Monate und Tage es noch bis zum Eintreffen von Ömer dauern werde.  Ich konnte kaum noch essen, redete mit niemandem und hatte bald keine Kraft mehr, die schwere Bohnermaschine zu bedienen.  Ich ließ mir vom Arzt Schmerzmittel verschreiben und nahm noch am selben Abend zehn Pillen auf einmal.”

Wurzel von 2

Aus unserer Reihe

Lesungen vom Blog in der Regenbogenfabrik, wo schon so viele von uns gelesen haben, diesmal

tratatatata tata tata!

Emanuela Danielewicz. Lesung und Konzert.

10.5.16 | 20 Uhr | RegenbogenCafé
Lausitzerstr. 22
10999 Berlin

Emanuela Danielewicz ist Fotografin und Erzählerin. Sie hat den Verein Kosmopolen 2008 gegründet, zeigt Fotos und liest ausgewählte Texte.

plakatRobert Kusiolek (Akkordeon)
…hat die Musikakademie mit Auszeichnung in Poznan / Polen abgeschlossen und studiert seit 2007 an der HMTMH in der Solistenklasse von Frau Prof. Elsbeth Moser…. Kusiolek ist Preisträger der Internationalen Akkordeonwettbewerbe (Kammermusik) in St. Petersburg/Russland 2003, in Poprad/Slowakei 2003, in Przemysl/Polen 2003, in Klingenthal/Deutschland 2004 und in Castelfidardo/talien 2006. Robert Kusiolek hat auf dem Label: Multikulti Project die international sehr gut besprochene CD “NUNTIUM” 2011, “the universe” 2014 und für 2015 “Qui Pro Quo” veröffentlicht.

Elena Chekanova (Elektronik)
… wurde in Jefremow (Russl.) geboren. 2000 schloss sie die „Michail Oginsky Musikschule” Fakultät Chordirigieren mit Auszeichnung ab und erhielt von 2002-2007 ein Stipendium der polnischen Regierung für Dirigierkurse bei John Elliot Cobbs, Jose Maria Rodilla Tortajada und Ahim Holub in Polen & Österreich. Im Juni 2007 debütierte sie erfolgreich mit dem Torunischen Symphonieorchester und schloss mit der Bestnote den Studiengang Orchester- und Operdirigieren bei Prof. Jerzy Salwarowski in Poznan (Polen) ab. Im 2007 wurde sie als Dirigentin vom Arche NewMusicEnsemble eingeladen und gibt seitdem regelmäßig mit diesem Ensemble zahlreiche Konzerte, auch Uraufführungen u.a. mit Kosmopolen e.V. im Rahmen NEW Polish Tunes. Seit 2010 studiert Elena Chekanova in der Dirigierklasse im Rahmen des Solistenstudiums bei Prof. Eiji Oue an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Ausserdem ist sie seit 2009 in der Masterschule vom weltweit renommierten Maestro M. Jurowski.

Eintritt frei – Spenden willkommen.

Und noch morgen:
Mittwoch, 11. Mai 2016, 19.00 Uhr

Artur Beckers Buch: Kosmopolen Essays / Weisbookverlag – April 2016 wird im Willi Brand Haus Berlin vorgestellt

Kommen! Gehen! Lesen!

becker

 

Krieg der Gül

Anne Schmidt

Nachtschatten

Frau Schulz kann sich erinnern, dass Gül ihr mal erzählte, dass ihr Bruder manchmal  Haschisch rauche und bekifft nach Hause komme.
“Haben deine Eltern denn gar nichts bemerkt?”
“Doch,”schluchzt Gül, “als er das erste Mal nachts zu mir ins Bett gekommen ist, war ich steif vor Schreck. Ich konnte nicht aufstehen und weglaufen. Ich war 10 Jahre alt und hatte noch keinen Ansatz von Busen; trotzdem hat er mich auch dort berührt. Er hat meine Brust geknetet und behauptet, davon würde sie schneller wachsen. Dann hat er sich auf mich gelegt und sich so lange hin- und herbewegt, bis es feucht und klebrig auf meinen Oberschenkeln wurde. Ich habe die ganze Zeit geweint vor Ekel, Angst und Scham. Aber ich habe mich nicht getraut, zu schreien.”

Gül bricht in Tränen aus. “Das Schlimmste,” schluchzt sie,” war, dass mir meine Mutter am nächsten Morgen nichts glauben wollte. Er habe geschworen, seinen Schwestern nie wieder etwas anzutun; ich hatte nie bemerkt, dass er nachts meine Schwestern, Aishe und Emine, in ihren Betten belästigt hatte, obwohl wir in einem Zimmer schliefen.
Meinen Schwestern hatte sie geglaubt und meinen Vater informiert; mir wollte sie nicht glauben.
Meinem Vater wollte ich nichts sagen, weil ich vor ihm Angst hatte. Obwohl er immer sehr lieb zu mir war, hatte ich Angst vor seinem seltsamen Lächeln, das anders war als früher. Als ich noch kleiner war, hat er mich immer auf den Schoß genommen und mir ins Ohr geflüstert, dass ich seine Lieblingstochter sei, seine Rose.”

Gül seufzt tief und schaut gedankenverloren zurück.

Frau Schulz überlegt, ob dieser liebevolle Vater seine Tochter zu sehr liebte und sie aus eigenem Schuldbewusstsein heraus nicht vor einer Zwangsheirat bewahren wollte.
Sie will Gül nicht fragen, denn die Erinnerungen scheinen Gül zu überspülen.

Schließlich kommt sie wieder in die Gegenwart zurück: “Sie können sich nicht vorstellen, wie das ist, wenn man nachts aufwacht von der zuschlagenden Wohnungstür und auf die Schritte horcht. Immer, wenn die Tür laut zufiel, wusste ich, Mehmed hat gekifft und wenn er gekifft hatte, kam er zu mir ins Bett gekrochen. Ich lag starr vor Angst unter meiner Decke und hatte die Zipfel fest in meinen Fäusten. Aber das nützte natürlich  nichts.

Ich rief leise die Namen meiner Schwestern, aber die schliefen fest oder taten so, als schliefen sie.

Mein Bruder riss mir die Decke aus den Fäusten und hielt mir den Mund zu, während er sich auf mich wälzte; er schob mein Nachthemd hoch, stopfte mir einen Zipfel in den Mund  und befingerte mich überall; irgendwann fing er an herumzuruckeln und  zu stöhnen. Ich versuchte immer, an die Schule zu denken oder an meine Freundinnen. Während seine rissigen Hände meinen Körper bearbeiteten, war ich ganz weit weg.”

Gül stockt, weitere Einzelheiten kann sie nicht aussprechen; die Scham ist zu groß. Sie weiss, dass sexueller Missbrauch in türkischen und arabischen Familien häufig vorkommt; dennnoch fühlt sie sich beschmutzt und mitschuldig. Ihr Mutter hat ihr immer wieder vorgeworfen, dass sie selber schuld sei, weil sie kein Kopftuch trage und sich westlich kleide. Ihren Schwestern machte sie diesen Vorwurf nicht, obwohl auch sie sich europäisch kleideten. Aber Aishe und Emine waren dicck und wirkten wesentlich unattraktiver als die schlanke, langbeinige Gül mit dem ebenmäßigen Gesicht.

“Immer, wenn er nachts bei mir gewesen war, war morgens mein Laken nass und meine Mutter beschimpfte mich als stinkende Hure.”

Frau Schulz kann ihre Empörung kaum zurückhalten. Wie muss eine Mutter konzipiert sein, wenn sie ihre Tochter für die Übergriffe des eigenen Sohne verantwortlich macht, obwohl sie sie hätte verhindern müssen?
Welche archaischen Vorstellungen oder Erfahrungen könnten diese Frau belasten, die ihre Kindheit in einem anatolischen Dorf verbracht hat und ohne kulturelle und sprachliche Vorbereitung in eine europäische Großstadt katapultiert wurde. Frau Schulz muss an den Film “60qm Deutschland” denken, in dem die junge Kurdin aus Ost-Anatolien sich von ihrem Mann in einer Hamburger Wohnung einsperren und wie eine Hündin behandeln lassen muss.
Güls Mutter kam nie in die Schule, weil sie kein Deutsch spricht, geht nie alleine einkaufen und kann weder lesen noch schreiben. War auch sie immer ihrem Mann ausgeliefert gewesen?

Frauenblick

Monika Wrzosek-Müller

Mach dich hübsch

Als ich 1984 aus Warschau in die Bundesrepublik kam, spürte ich sofort, wie total anders Weiblichkeit und Frau-Sein in Deutschland erlebt und verstanden wurde. Mit meinem fremden Blick kamen mir die Frauen so vor, als ob sie sich ihrer Weiblichkeit versagen würden; viele trugen irgendwelche sackförmigen, ziemlich undefinierbare Kleider, oder Jeans, und flache, breite Schuhe. Nur einige wenige gaben sich Mühe und spürten den Wert des „sich hübsch Machens“. Allgemein wurde signalisiert: Kleidung geht uns nichts an, überhaupt ist uns unser Aussehen egal, wir stehen über diesen Sachen, make up war eigentlich auch verboten. Das empfand ich damals mit Wehmut, denn ich dachte an die tausenden von Möglichkeiten, die sie hier doch hatten – mit den vollen Läden, den Farben und der Auswahl; wie viel Spaß es uns in Polen gemacht hätte, uns so herausputzen zu können und sich zu zeigen. Sogar die Studentinnen der Kunstgeschichte, bei der sich in Warschau immer die am besten gekleideten und oft auch die schönsten Mädchen tummelten, sahen in Berlin ziemlich grau und uninteressant aus. Ich wurde meistens belächelt mit meinen Anstrengungen, schick, in stimmigen Farben angezogen zu sein.

Es gab damals aber doch eine Frau, die mich faszinierte, sie hieß Veruschka Lehndorff und war in der italienische Modewelt als die große Blonde bekannt; sie war dort in den 60-er Jahren als Modell entdeckt worden, spielte auch in Antonionis Film „Blow Up“ mit und kehrte dann irgendwann in den 80-er Jahren nach Deutschland zurück; sie wollte auch nicht mehr als nur schön angesehen werden, das galt als anrüchig und unintellektuell, sogar dumm… Sie versuchte, sich selbst mit bodypainting zu einer Kunstfigur zu machen. Doch sie kämpfte mit dem Nachkriegsdeutschland, mit der BRD, sie kämpfte auch mit ihren Depressionen und dem Unangepasstsein, dem Nicht-dazu-gehören.

Auch Hannelore Elsner habe ich immer bewundert, besonders in „Mein letzter Film“; da spricht sie so offen über das Frausein, das Leben und die Lust und Last, schön zu sein, über ihre Männer; über gescheiterte Beziehungen und über die Spuren des Lebens und die Makel, und man nimmt ihr das alles ab, als ob sie über ihr Leben sprechen würde. Die große Diva des deutschen Kinos zog mich in allen ihren Filmen, besonders in „Alles auf Zucker“ oder „Die Spielerin“ magisch an, denn sie hat ein Geheimnis und eine Art von Vitalität, die mit Zerbrechlichkeit verbunden ist.

Die beiden kamen mir immer wieder in den Sinn bei der Ausstellung von Isa Genzken „Mach dich hübsch“, vielleicht nicht immer wegen der Werke, sondern mehr wegen des Titels. Es ist eine Retrospektive und als solche sehr vielschichtig, alle möglichen Phasen des Schaffens der Künstlerin werden gezeigt; es sind viele Werke aus den ganz jungen Jahren (die großflächigen abstrakten Ölgemälde und die schweren Betonklumpen) , aber auch ganz neue. Die Künstlerin thematisiert doch sehr das Frausein, immer wieder tauchen Anspielungen darauf auch da auf, wo man sie gar nicht vermutet; z.B. auf den Röntgenbildern sieht man immer wieder ganz deutlich einen Ohrring, oder die großen Ohrenfotografien sind nicht nur durch ihre überdimensionale Größe interessant, sie werden auch mal mit einem, mal mit mehreren Ohrringen verschönert, und es sind weibliche Ohren, das sieht und spürt man. Wieviel Hübsch-Sein darf man sich erlauben oder ist erlaubt? Ja, diese coole Künstlerin hat mich fasziniert, schon ganz am Anfang meines Kunstgeschichtsstudiums in Berlin; sie war Schülerin von Gerhard Richter, lange seine Frau und lange unter seinem Einfluss, und doch ging sie dann ihren Weg, und hat diese Coolness durchgehalten, mühsam und kämpfend ,aber doch. Und sie sorgt mit ihren Puppen und Mannequins, mit ihren Installationen zum Ground Zero, mit den „Weltempfängern“ aus Beton mit den herausragenden Antennen, tonnenschwer und leicht zugleich, als ob sie die Verbindung zwischen Schwere und Leichtigkeit zeigen wollten; sie ist immer wieder für eine Überraschung gut. Obwohl man oft vor den Installationen steht und lange grübelt, was denn nun hier das wichtige sei, worum es geht, doch irgendwo findet man die Ästhetik , die Anspielung und den Zusammenhang. Sie sei gerne mal frech, sagt sie, und das spürt und sieht man an den Kollisionen von Materialien und Themen, die sie behandelt und die sie zusammenbringt. Wie sie Flugzeugwrackteile verbindet und auf die Lebensumstände der Menschen, die in den Türmen des World Trade Center gearbeitet haben, aufmerksam macht.

Manchmal drängt sich dann doch die Frage auf, ist das hier unbedingt ausstellungswürdig. Und dann geht man in den nächsten Raum und wird durch die vielen Büsten von Nofretete mit Sonnenbrillen und fetzigen Schals entschädigt und es wird einem klar, dass die Künstlerin die Coolness aushält, sie zum Spiel macht und einem den Weg dahin weist. Es ist vieles leicht ironisch und mit einem zugedrückten Auge, so als würde sie kokettieren und alles leicht machen wollen und dann aber doch die ganz schwer beladenen Themen behandeln.

Ich sah manchmal die Ratlosigkeit in den Gesichtern der Besucher aber auch manchmal ein Lächeln, die Kommentare fielen spärlich aus, vieles müsste man sich wahrscheinlich ganz lang anschauen und dahinter kommen, doch wer will das in unserer Zeit, und dann bleiben die große ganz schräg angezogene Puppe und die Büsten der Nofretete in Erinnerung, und das ist vielleicht auch genug.

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Ausstellung Mach dich hübsch im Martin-Gropius-Haus

Gül, der Name der Rose

Anne Schmidt

Bekenntnis 5

Gül versinkt in Traurigkeit und Nachdenken. “Meine Mutter wollte unbedingt, dass ich von der Schule abgehe und heirate.”
Frau Schulz glaubt, nicht richtig gehört zu haben. Unvorstellbar, dass die  pummelige Frau, die in Pluderhosen und Kopftuch ihre Wohnung saugte, als Frau Schulz wegen einer Einverständniserklärung an der Tür klingelte, dass diese kleine anatolische Bäuerin ihrer großen, intelligenten Tochter die Zukunft verbauen wollte.
Frau Schulz ist entgeistert.
“Jetzt bin ich Putzfrau,” sagt Gül.
Frau Schulz hat Mühe ihre Empörung zu zügeln.
“Aber warum wollte sie, dass du heiratest?”
Gül flüstert:” Ich sollte einen Cousin aus dem Dorf meiner Mutter heiraten, dem dafür sogar Geld geboten wurde, dass er mich nimmt.” Gül fängt an zu schluchzen.
Frau Schulz hat von solchen Kuppeleien schon öfter gehört; ihre alevitischen Schülerinnen lehnten die Arrangements durch Eltern heftig ab, während die schiitischen behaupteten, Liebesheiraten seien totaler Schwachsinn, weil die sogenannte Liebe irgendwann vorbei sei und nicht mal mehr Respekt zwischen den ehemals Liebenden bestünde.
Die Eltern jedoch hätten den richtigen Weitblick und Durchblick; sie könnten in den Familien ihrer Bekannten und Verwandten besser nach dem richtigen Mann für ihre Tochter Ausschau halten. Meistens würden der Tochter ganz unauffällig und unverbindlich mehrere junge Männer vorgeführt, unter denen sie die Wahl hätte.
Aber so war es bei Gül nicht gewesen. Sie war unerwartet überrumpelt worden mit dem Befehl, unverzüglich in die Türkei zu fahren. Gül seufzt selbstvergessen. Sie habe gehofft, in der Türkei ihre Lieblingstante auf ihre Seite ziehen zu können. Ihre Schwestern und ihr Bruder zu Hause hätten sich nicht für sie eingesetzt und ihr Vater schon gar nicht.
Frau Schulz beschleicht ein böser Verdacht, als sie an die liebevolle Zuneigung dieses Klischeebildes eines stolzen Türken denkt, wie er sich bei den Elternversammlungen seiner Tochter zugeneigt hat. Sie traut sich nicht, Gül direkt nach dem Verhältnis zu ihrem Vater zu fragen, bzw. nach seinem Verhältnis zu ihr.

Gül hebt den Kopf, schaut in die Ferne und erzählt: “In der Türkei wollten mich alle, auch meine Lieblingstante davon überzeugen, dass es das Beste für mich sei, zu heiraten. Der Cousin, den ich zuletzt als Siebenjährige gesehen hatte, ist ein kleiner, unsicherer Mensch, der etwas Lauerndes in den Augen hat. Ich fand ihn sofort unsympathisch und primitiv. Ich fragte mich, warum er ausgerechnet mich heiraten wollte, obwohl er mich gar nicht kannte. Von dem Brautpreis, den er erhalten sollte, wusste ich damals noch nichts. Jeden Tag musste ich mir die Lobeshymnen anhören, die meine Großmutter auf ihn sang. Ich hatte aber erfahren, dass er nicht einmal die Dorfschule beendet hatte und den Tag damit zubrachte, den anderen beim Arbeiten zuzuschauen und im Teehaus zu sitzen. Seine Eltern hatten immer darauf gehofft, dass er eines Tages eine reiche Verwandte aus dem fernen Norden zur Frau bekommen würde, eine, die sonst keiner haben wollte, wie ich heute weiß.”
Gül fängt wieder an zu schluchzen.
Frau Schulz umfasst tröstend ihre Hände und schaut sie mitleidend an. Sie wartet, bis Gül sich gefasst hat.
“Nach einer Woche kam der Imam und vollzog das Ritual der Trauung. Er achtete nicht auf meine Tränen, die ich nicht zurückhalten konnte. Er hatte schon oft weinende Bräute gesehen; ihm war nur das Geld wichtig, das er für die Zeremonie bekam. Alle Verwandten waren von meiner Großmutter eingeladen worden und es gab ein langes Fest mit viel Raki. Meine deutsche Familie war nicht anwesend, denn sie hatte kein Geld für den Flug übrig, nachdem sie den Brautpreis und den Hochzeitsschmaus bezahlt hatte, wie ich später erfuhr.
Gül hört auf zu sprechen und Frau Schulz wagt nicht nach der Hochzeitsnacht und den weiteren Nächten im Dorf
zu fragen. Plötzlich rafft sich Gül auf: “Er wollte mich in der Hochzeitsnacht vergewaltigen und hat mich als Nutte und Hure beschimpft; ich solle mich nicht so anstellen, hat er geschrien, ich wäre doch früher nicht so zimperlich gewesen.” Jetzt bricht Gül in Tränen aus und senkt ihr Gesicht tief über den Tisch, damit die anderen Gäste im Lokal nicht aufmerksam werden. Frau Schulz lässt ihr Zeit, die Fassung wieder zu gewinnen, reicht ihr ein Taschentuch und fragt vorsichtig nach einer Pause: “War es dein Bruder?”

Droga. Wystawa w Löcknitz.

Już tu kilka dni temu pisałam o spotkaniu w Löcknitz. Spotkanie, podobnie jak cały dwudniowy wyjazd do tego nadgranicznego miasta, bardzo mi się podobało, szkoda więc, że towarzyszyły mu różne nieprzyjemne sytuacje. Dziś jednak przede wszystkim o jasnych i optymistycznych sprawach, zaobserwowanych w Löcknitz.

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Ewa Maria Slaska

Wystawa, zamek, kościół, uchodźcy

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perspektywa (z małej litery!) – świetny projekt nadgraniczny, prowadzony przez niemieckiego historyka, socjologa i politologa Nielsa Gatzke i Agnieszkę Misiuk, polską germanistkę. Perspektywą wyznaczoną przez perspektywę jest demokratyczne społeczeństwo obywatelskie. Odpowiadają na propozycje oddolne i sami je inicjują. Działają na pograniczu, w mieście i regionie, gdzie w ostatnich latach zamieszkało wielu Polaków, w ich programie znalazły się więc też propozycje integracyjne, lokalne i ponadgraniczne.

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Oczywiście realne życie nie jest aż tak jasnozielone jak…

Neonaziści w Löcknitz od kilku lat ostro protestują przeciwko obecności Polaków w Brandenburgii i Meklemburgii, a co gorsza sprzymierzyli się z narodowcami w Szczecinie. Dziennikarz szczeciński, Bogdan Twardochleb, opowiadając nam w lutym tego roku o stosunkach polsko-niemieckich, tak jak się je widzi ze Szczecina, z dużą troską opowiadał o wspólnej demonstracji neonazistów niemieckich i polskich narodowców w Szczecinie…

Wobec napływu uchodźców arabskich do Niemiec, których umieszczono również w Löcknitz  i okolicy, front porozumienia się przesunął, i teraz Polacy zaczynają być widziani jako “nasi” i szuka się w nich sprzymierzeńców w proteście przeciwko przybyszom z Azji i Afryki.

Twórcy perspektywy są zaniepokojeni taką perspektywą. Martwi ich też, że spośród kilkudziesięciu rodzin mieszkających w Löcknitz  i okolicy, tylko dwie zaangażowały się pomoc uchodźcom. Nie wiem, czy to mało, czy dużo, wiem jednak, że ci zaangażowani, których poznałam, są po prostu nadzwyczajni.

Wystawa

To oni, wolontariusze polscy i niemieccy, wspólnie zorganizowali wystawę, którą można było obejrzeć wieczorem po moim spotkaniu, w siedzibie Regionu Pomerania.

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Towarzyszył jej taki tekst:

Najgorszym więzieniem jest zamknięte serce
Karol Wojtyła

Wyobraź sobie człowieka

Jest jeszcze młody, może przed trzydziestką, ma żonę i dzieci. Jest programistą, lekarzem, fryzjerem albo mechanikiem. Kocha swoją rodzinę i swą pracę. Małe miasteczko w którym żyje, jest od pokoleń małą ojczyzną jego rodziny.

Pewnego dnia, gdy wracał z pracy swoją ulicą, jego świat nagle się zawalił. I już nic nie było takie jak dawniej. W miejscu, gdzie kiedyś stał jego dom, ział krater wypełniony stertą dymiących gruzów. Sąsiedzi biegali z krzykiem, gestykulując. Na ulicy leżało kilka małych brudnych zawiniątek, nienaturalnie małych. Nie musiał nawet im się przyglądać, by wiedzieć, że to jego martwa żona i trójka jego dzieci – bliźniaki i to najmłodsze, trzyletnie.

Bezsensowna wojna domowa, która od lat targała jego krajem, upomniała się o nowe ofiary – tym razem o całą jego rodzinę, wszystko co miał, oprócz jego własnego życia i tego, co miał na sobie.

Pomyślał: byłoby lepiej, gdybym też umarł.

Wyobraź sobie tego człowieka teraz, gdy wraz z setkami podobnych sobie ucieka tygodniami. Głodny, brudny, zrozpaczony. Jest wyczerpany, zmarznięty, często płacze. Bezwzględni przestępcy wydarli mu ostatni grosz, aby mógł na zardzewiałej łajbie dotrzeć do bezpiecznego brzegu. Miał szczęście, bo razem z dwiema setkami innych dotarł na brzeg. Tam gdzie nie ma wojny, ale spokoju też nie. W kraju, do którego dotarł, nie ma dla niego miejsca, musi iść dalej. Jest noc, gdy wrzeszczący żołnierze i policjanci z gumowymi pałkami zaganiają go i trzydziestu innych do autokaru i wywożą w nieznanym kierunku.

Wyobraź sobie tego człowieka, który po tygodniach ucieczki, głodu, pragnienia, strachu, chłodu, bezdomności, poniewierki, wrogości, bicia, kopniaków, żebrania i błagania, znajduje się w miejscu, gdzie nie rozumie ani gestów, ani mowy, nie potrafi odczytać pisma i gdzie ludzie nie są wcale serdeczni i gościnni jak w jego ojczyźnie, ale ponurzy, zamknięci i wręcz wrodzy, mimo że nie zaznali ani wojny, ani głodu, nie muszą znosić samowoli i gwałtu i najwyraźniej korzystają z zamożności swojego kraju.

Owszem czasem trafiają się na jego drodze ludzie uczynni i naprawdę przyjaźni. Ale często bywają i tacy, którzy najchętniej przepędziliby go stąd albo zrobili coś jeszcze gorszego. Rozmawia z uchodźcami, którzy są tu już dłużej niż on, ale wciąż niewiele może zrozumieć z tego nowego świata.

A to jest właśnie miejsce w którym ma zacząć swoje nowe życie. Musi się śpieszyć: nauczyć nowego języka, odszyfrować obcy alfabet, zorientować się w obcym otoczeniu i dopasować do nowego społeczeństwa. Na opłakiwanie utraconych bliskich czasu już nie starcza.

I teraz wyobraź sobie, że tym człowiekiem jesteś Ty.

Manfred Häusler

Wolontariusz z ośrodka dla uchodźców w Plöwen, pod polską granicą

I takie pokazywała zdjęcia. Zdjęcia zrobili sami uchodźcy, zapewne, choć nie spytałam, przy pomocy tych komórek, które im się tak “wytyka”, nie pamiętając, że jest to najczęściej jedyny kontakt tych ludzi ze światem, tym który opuścili, i tym, do którego zmierzali. I że najczęściej był to ich jedyny drogowskaz, mapa, atlas i kompas. Myślę sobie, że uciekający przed Zagładą Żydzi wystawili by pomnik inżynierom, gdyby takie produkty myśli inżynieryjnej jak komórka i nawigator istniały już w latach 30 i 40 XX wieku.

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Niestety, wystawę można było zobaczyć tylko przez kilka godzin, po czym została zwinięta i schowana. Ale można ją od organizatorów wypożyczyć.

Wypożyczmy więc!

I ostatnia myśl. Na wystawie widać kobiety! Na zdjęciach ale i w realu!

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Zdjęcie powyżej Bogna Czałczyńska. Dziękuję! Pozostałe zdjęcia z wystawy, zamek i kościół – ja. Zdjęcia Agnieszki i Nielsa, flyer perspektywy oraz zdjęcia neonazistów niemieckich podczas wspólnej demonstracji w Szczecinie – znalazłam w sieci, dziękuję więc sieci.