Wigilia vs Puppendienstag

also ein Post mit zwei Beiträgen in zwei Sprachen / jeden wpis ale w dwóch różnych częściach i w dwóch językach

Roman Brodowski

Wieczerza

Stary kalendarz wiszący na ścianie,
Wypełniony naszym doświadczeniem
Przypomina, że święta nadchodzą,
Czas rodzinny – Boże Narodzenie.

Stół nakryty już białym obrusem,
Pod nim sianko skoszone jesienią
I potrawy matczyne, dwanaście…
Zapachniało w domu polską ziemią.

Pod choinką, w gościnnym pokoju
Ozdobioną szklanymi bombkami.
Leżą w worku prezenty świąteczne
Które przywiózł mikołaj…, saniami.

Jeszcze tylko święcony opłatek
Jeszcze tylko modlitwa, życzenia,
I możemy zasiadać do stołu,
W czas jedności, miłości, spełnienia.

Niech za oknem, na bezkresie nieba
Jak co roku, właśnie o tej porze
Śpiewa gwiazda zwiastowania,
Że się w stajni rodzi Dziecię Boże.

Gertraud Pohl ging diesmal mit Christine im Gepäck ins Museum für Völkerkunde und den Markt der Kulturen besucht. So sind ihre Fotos für den Weihnachtsabend entstanden.

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Poesie / August von Platen

Weihnachten bei Avantgardisten. 1914

Dr. Lidia Głuchowska, unsere Fachfrau für Kunst überhaupt und für Kunst der Moderne und der Avantgarde insbesondere, stellt uns die Zeitschrift Die Aktion vor, eine von Franz Pfemfert von 1911 bis 1932 herausgegebene literarische und politische Zeitschrift, die dem Expressionismus zum Durchbruch verhalf und für eine undogmatische linke Politik stand. Die Aktion bereitete immer spezielle Weihnachtsseiten für jeweilige Dezemberausgabe vor. Mit viel moderner Graphik und Dichtung. 

In der Ausgabe vom Dezember 1914 finden wir unter anderem das Gedicht Christnacht von August von Platen (1796 – 1835),  der in Polen von allen wegen seiner Polenlieder sehr bekannt ist.

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Christnacht

Der Engel der Verkündigung:

Seraphimsche Heere,
Schwingt das Goldgefieder
Gott dem Herrn zur Ehre,
Schwebt vom Himmelsthrone
Durchs Gewölk hernieder,
Süße Wiegenlieder
Singt dem Menschensohne!

Ein Hirte:

Was seh’ ich? Umgaukelt mich Schwindel und Traum?
Ein leuchtender Saum
Durchwebt den azurnen, ewigen Raum,
Es schreiten die Sterne des Himmels entlang,
Mit leisem Gesang,
Der seligen Scharen musikalischer Gang.

Chor der Hirten:

Die Engel schweben singend
Und spielend durch die Lüfte,
Und spenden süße Düfte,
Die Lilienstäbe schwingend.

Chor der Seraphim:

Wohlauf, ihr Hirtenknaben,
Es gilt dem Herrn zu dienen,
Es ist ein Stern erschienen,
Ob aller Welt erhaben.

Chor der Hirten:

Wie aus des Himmels Toren
Sie tief herab sich neigen!

Chor der Seraphim:

Lasst Eigentriebe schweigen,
Die Liebe ward geboren!

Der Engel der Verkündigung:

Fromme Glut entfache
Jedes Herz gelind,
Eilt nach jenem Dache,
Betet an das Kind!

Jener heißerflehte
Hort der Menschen lebt,
Der euch im Gebete
Lange vorgeschwebt.

Traun! Die Macht des Bösen
Sinkt nun fort und fort,
Jener wird erlösen
Durch das Eine Wort.

Chor der Hirten:

Preis dem Geborenen
Bringen wir dar,
Preis der erkorenen
Gläubigen Schar.

Engel mit Lilien
Stehn im Azur,
Fromme Vigilien
Singt die Natur.

Der den kristallenen
Himmel vergaß,
Bringt zu Gefallenen
Ewiges Maß!

Der Engel der Verkündigung:

Schon les’ ich in den Weiten
Des künft’gen Tages bang,
Ich höre Völker schreiten,
Sie atmen Untergang.

Es naht der müden Erde
Ein frischer Morgen sich,
Auf dieses Kindes “Werde”
Erblüht sie jugendlich.

Chor der Seraphim:

Vergesst der Schmerzen jeden,
Vergesst den tiefen Fall,
Und lebt mit uns im Eden,
Und lebt mit uns im All!

Puppendienstag: Cloé

cloe-pionowo1Gertraud Pohl schrieb:

Liebe Ewa,

heute schicke ich dir Cloé – sie ist eine sehr standesbewußte Puppe mit einer vornehmen Herkunft, und entsprechend möchte sie auch außergewöhnlich in Szene gesetzt werden.  Sie und ich waren im Museum für Musikinstrumente, die wunderbaren Klangproben in meinem Ohr, und wünschen eine harmonische letzte Adventwoche.

Mir sehr lieben Grüssen

Gertraud

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Viktoria Korb, Tod…

viki-todViktoria Korb
“Tod eines Friedensforschers”
ein politischer Krimiroman, 2. Ausgabe
soeben erschienen

(…)

Mittlerweile stank es zum Himmel. Nicht nur im Garten. Der Geruch kam eindeutig aus Adalberts Behausung. So entschied sich Hugo, die Polizei anzurufen und bat, jemanden zu schicken.
“Sie spinnen doch, mein Herr”, wehrte sich der Polizist, “das kommt einfach von diesem komischen Wetter. Wir haben so viele Überschwemmungen, dass sogar der Bundeskanzler sie als die größte Katastrophe seit der deutschen Wiedervereinigung bezeichnet.”
Wie recht er hat, dachte Hugo und hörte geduldig zu:
“Es ist ein warmer Märztag, vielleicht stinkt die Kanalisation, und es gibt halt unterschiedliche Gerüche. Es wäre was anderes, wenn ein Wagen vor ihrem Haus nicht vorschriftgemäß geparkt hätte.”
“Ach so?” wunderte sich Hugo.
“Aber ja, dann würden wir sofort zu ihnen eilen. Wirklich sofort – wissen Sie, Gefahr im Verzug. Aber wegen ein bisschen Geruch… Vielleicht kocht ihr Nachbar Eisbein?”
“Mein Nachbar von rechts ist fanatischer Vegetarier, und mein Nachbar zur Linken, Professor Donnemua, ist seit Wochen spurlos verschwunden. Daher ist dieser ätzende Gestank äußerst dubios.”
“Na ja, mein Herr, ein Professor, der sitzt bestimmt den ganzen Winter auf den Kanaren.”
“Mag schon sein, Herr Wachtmeister, aber seine Katzen miauen schon so laut, dass man es bis zu uns hört… Ich würde fast sagen, dass sie hungrig sein könnten.”
“Wegen der Katzen wenden Sie sich ans Tierheim Lankwitz oder an die Feuerwehr. Die sind zuständig.”
“Ich verlange als Steuerzahler, dass Sie sofort kommen, sonst wende ich mich an den Innensenator, den ich aus meiner Schulzeit kenne”, knurrte Hugo. “Versuchen Sie nicht mich einzuschüchtern. Ich bin nämlich auch Steuerzahler. Wir kommen gleich und werden die Sache polizeimäßig erfassen.”
Hugo hatte den Satz: “ Geh doch nach drüben” schon auf der Zunge, schaffte es aber doch sich zu beherrschen. Das konnte man nicht mehr sagen. “Drüben” war verschwunden, und zwar unwiderruflich. Ein Umland mit politischer Alternative gab es nicht mehr.

Den Polizisten gelang es, ihrer Übelkeit Herr zu werden, und sie brachen in das Haus des Professors ein. Hugo und Gundula folgten ihnen. Die Leiche von Adalbert Donnemua war dabei, an seinem Schreibtisch zu zerfließen. Rund um ihn miauten verzweifelte, bis auf die Knochen abgemagerte Katzen. Offensichtlich hatten sie aus Hungersnot schon an seinen Ohren geknabbert.
Hugo und Gundula übergaben sich, überließen alles andere der Polizei, flüchteten nach Hause und genehmigten sich erst mal zwei doppelte Cognacs.
Beim Verhör nahmen die Polizisten ihre Personalien auf und fragten, wann sie zuletzt Kontakt mit Adalbert Donnemua gehabt hatten. Gundula schloss die Augen, um sich besser zu konzentrieren:
“Vor sechs Wochen etwa. Da war er bei uns zum Abendessen.”
“War er mit Ihnen alleine?” erkundigte sich Inspektor Ramol.
“Nein. Das wäre die reinste Zeitverschwendung, den ganzen Abend einer einzigen Person zu widmen”, erklärte Hugo.
Ramol hob seine Augenbrauen, erstaunt über so viel Ehrlichkeit, und Hugo berichtete gelangweilt weiter:
“Es war die gleiche Gesellschaft wie letzte Woche. Leute, die immer zu unseren Essen kommen. Sie wissen schon – das übliche – der Anwalt, der Steuerberater, der Vermögensverwalter, der Arzt und der Apotheker, samt Gattinnen.”
“Stimmt nicht, unser Anwalt war ohne Frau, er ist nämlich geschieden. Und ansonsten war die Gesellschaft auch nicht identisch, denn unser Vermögensverwalter Hasso Schuja war diesmal verhindert, dafür war aber Gloria Kosz da. Mein Mann besteht manchmal darauf, sie einzuladen”, korrigierte Gundula triumphierend. “Ach ja, und Professor Udo Knarsch mit seiner Frau Rosalinda kamen hinzu. Und ein Freund von Adalbert, der Maler Claude Eckel.”
“Das ist mir zu kompliziert”, Inspektor Ramol kratzte sich am Kopf. “Nennen Sie also einfach alle, die beim vorvorigen Essen da waren. Diejenigen, die letztes Mal anwesend waren, sind doch nicht verdächtig, denn die Tat wurde schon vor längerer Zeit begangen.”
“Welche Tat?” rief Hugo entsetzt.
“Das weiß ich nicht genau, die Leiche wird noch untersucht. Aber Tatbestand ist, dass Professor Donnemua nun mal tot ist. Und wenn es einen Tatbestand gibt, dann gibt es auch eine Tat. Und wenn es eine Tat gibt, dann gibt es auch einen Täter, so sagt die kriminalistische Logik. Also wer war letztendlich beim vorletzten Essen anwesend, außer Donnemua?”
“Wie gesagt, unser Steuerberater Artur Nudnik mit Frau, unser Anwalt Knut Wegor, unser Vermögensverwalter Hasso Schuja, der meistens ohne Frau kommt, weil er hartnäckig an der Tradition des deutschen Stammtischs festhält.”
Gundula grinste aufmüpfig, hörte aber unter dem eisigen Blick des Inspektors bald auf. Sie konzentrierte sich wieder auf Hugo, der inzwischen fortfuhr: “Dann unser Arzt Doktor Balthasar von Kupke mit seiner Erdmuthe und der Apotheker von nebenan, Hajo Trawnicki mit Frau Gertrud, die allerdings niemand jemals bemerkt. Aber was spielt das schon für eine Rolle? Wenn es wirklich eine ‘Tat’ war, musste sie doch nicht sofort nach dem Essen verübt werden. Es könnte genauso gut Tage oder Wochen später passiert sein.”
“Sie haben aber Professor Donnemua seit diesem Tag nicht mehr gesehen?”
“Das stimmt, aber wir sind hier doch in Dahlem. Wir sind taktvoll und wollen unsere Ruhe haben”, sagte Gundula stolz und empört zugleich.
“Wie dem auch sei, es ist für uns notwendig, den Bekanntenkreis von Professor Donnemua zu durchleuchten, egal, wann die Tat begangen wurde”, stellte Inspektor Ramol fest und forschte weiter: “Hatte er eine Freundin?”
“Eigentlich nicht”, murmelte Hugo geniert.
“Wie meinen Sie?” hakte Ramol aggressiv nach.
Gundula versuchte ihren Gatten zu retten und wiederholte mit Nachdruck:
“Wir mischen uns ins Leben anderer nicht ein. Wir sind tolerant, verstehen Sie?”
“Ich verstehe”, atmete Ramol erleichtert auf, “Sie meinen, er war schwul?”
“So würde ich es fast bezeichnen”, sagte Hugo. “Aber wir möchten ihm keinen Schaden zufügen.”
“Wie könnten Sie ihm Schaden zufügen, wo er doch tot ist?” fragte der Inspektor erstaunt.
“Außerdem war er doch Professor an der PFUJ?”
“Ja”, bestätigte Hugo leicht verwirrt. “Was hat das damit zu tun?”
“An der PFUJ gilt es doch sogar als schick, ein Homo zu sein. Schwul ist cool. Die Umschwulung schreitet voran. Und erst recht, seit auch der Bürgermeister…”, Ramol biss sich auf die Zunge und beeilte sich mit der Zusicherung: “Und das ist auch gut so.”
Er wartete auf eine Reaktion von Hugo, die jedoch ausblieb, und fragte weiter: “Hatte Donnemua einen festen Freund?”
“Das interessierte mich nicht so richtig”, antwortete Hugo und schaute verschämt in die Ferne.
“Werden Sie endlich kooperieren?” bellte Ramol. “Es geht wahrscheinlich um einen Mord!” Hugo antwortete zögernd:
“Vielleicht diesen Maler Claude Eckel, der auch beim letzten Essen dabei war. Es war aber keine feste Beziehung. Adalbert bevorzugte eher frische Jungs vom Bahnhof Zoo. Eigentlich kann man sagen, Strichjungen. Ab und zu sah ich zufällig, wie sie morgens durch seinen Garten schlichen. Eine Zeitlang hatte er auch eine Affäre mit seinem Masseur, die ist aber schon lange vorbei.”
“Namen, Adressen”, schnauzte der Polizist. “Und wer ist diese Gloria?”
“Eine Ex-Polin, die Donnemua aus der Studentenzeit kannte.”
“Die werden wir uns vornehmen”, beschloss Ramol.

Hier noch eine Rezension zu der 1. Auflage – REZENSION-Tod-Friedensforscher – von Martin Sander in Deutschlandradio Kultur.

Puppendienstag ohne Puppen

Sandwichfotos 039.1.webGertraud Pohl schrieb diesmal:

Liebe Ewa,

wie du weißt, teile ich die Wohnung mit Gyuri, einem Ungarn aus Budapest (darauf legt er Wert), dessen zentrales Thema die Bearbeitung von bisher nur seinen eigenen Fotos ist.

Wie durch ein Wunder ist es mir nun gelungen, ihn für die Fotoarbeiten zu gewinnen, die ich selbst bereits seit 30 Jahren kreiere, und sie mit seinem Farbempfinden ein wenig “aufzupeppen”.

 

Du bekommst also diesmal keine Puppen sondern echte Menschen, und ich hoffe, daß dir die ersten Gemeinschaftsprodukte gefallen und sie die Puppen einmal verdrängen dürfen.

Mit sehr lieben Grüssen

Gertraud

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Poetry – Poezja – Poesie / Edgar Allan Poe

For Begin of December / Dla godnego uczczenia grudnia

nevermore
Nevermore by Alice Vegrova

Edgar Allan Poe
The Raven

Once upon a midnight dreary, while I pondered, weak and weary,
Over many a quaint and curious volume of forgotten lore,
While I nodded, nearly napping, suddenly there came a tapping,
As of some one gently rapping, rapping at my chamber door.
‘Tis some visitor, I muttered, tapping at my chamber door-
Only this, and nothing more.

Ah, distinctly I remember it was in the bleak December,
And each separate dying ember wrought its ghost upon the floor.
Eagerly I wished the morrow;- vainly I had sought to borrow
From my books surcease of sorrow- sorrow for the lost Lenore-
For the rare and radiant maiden whom the angels name Lenore-
Nameless here for evermore.

And the silken sad uncertain rustling of each purple curtain
Thrilled me- filled me with fantastic terrors never felt before;
So that now, to still the beating of my heart, I stood repeating,
‘Tis some visitor entreating entrance at my chamber door-
Some late visitor entreating entrance at my chamber door;-
This it is, and nothing more.

Presently my soul grew stronger; hesitating then no longer,
Sir, said I, or Madam, truly your forgiveness I implore;
But the fact is I was napping, and so gently you came rapping,
And so faintly you came tapping, tapping at my chamber door,
That I scarce was sure I heard you- here I opened wide the door;-
Darkness there, and nothing more.

Deep into that darkness peering, long I stood there wondering, fearing,
Doubting, dreaming dreams no mortals ever dared to dream before;
But the silence was unbroken, and the stillness gave no token,
And the only word there spoken was the whispered word, Lenore!
This I whispered, and an echo murmured back the word, Lenore!-
Merely this, and nothing more.

Back into the chamber turning, all my soul within me burning,
Soon again I heard a tapping somewhat louder than before.
Surely, said I, surely that is something at my window lattice:
Let me see, then, what thereat is, and this mystery explore-
Let my heart be still a moment and this mystery explore;-
‘Tis the wind and nothing more.

Open here I flung the shutter, when, with many a flirt and flutter,
In there stepped a stately raven of the saintly days of yore;
Not the least obeisance made he; not a minute stopped or stayed he;
But, with mien of lord or lady, perched above my chamber door-
Perched upon a bust of Pallas just above my chamber door-
Perched, and sat, and nothing more.

Then this ebony bird beguiling my sad fancy into smiling,
By the grave and stern decorum of the countenance it wore.
Though thy crest be shorn and shaven, thou, I said, art sure no craven,
Ghastly grim and ancient raven wandering from the Nightly shore-
Tell me what thy lordly name is on the Night’s Plutonian shore!
Quoth the Raven, Nevermore.

Much I marvelled this ungainly fowl to hear discourse so plainly,
Though its answer little meaning- little relevancy bore;
For we cannot help agreeing that no living human being
Ever yet was blest with seeing bird above his chamber door-
Bird or beast upon the sculptured bust above his chamber door,
With such name as Nevermore.

But the raven, sitting lonely on the placid bust, spoke only
That one word, as if his soul in that one word he did outpour.
Nothing further then he uttered- not a feather then he fluttered-
Till I scarcely more than muttered, other friends have flown before-
On the morrow he will leave me, as my hopes have flown before.
Then the bird said, Nevermore.

Startled at the stillness broken by reply so aptly spoken,
Doubtless, said I, what it utters is its only stock and store,
Caught from some unhappy master whom unmerciful Disaster
Followed fast and followed faster till his songs one burden bore-
Till the dirges of his Hope that melancholy burden bore
Of ‘Never- nevermore’.

But the Raven still beguiling all my fancy into smiling,
Straight I wheeled a cushioned seat in front of bird, and bust and door;
Then upon the velvet sinking, I betook myself to linking
Fancy unto fancy, thinking what this ominous bird of yore-
What this grim, ungainly, ghastly, gaunt and ominous bird of yore
Meant in croaking Nevermore.

This I sat engaged in guessing, but no syllable expressing
To the fowl whose fiery eyes now burned into my bosom’s core;
This and more I sat divining, with my head at ease reclining
On the cushion’s velvet lining that the lamplight gloated o’er,
But whose velvet violet lining with the lamplight gloating o’er,
She shall press, ah, nevermore!

Then methought the air grew denser, perfumed from an unseen censer
Swung by Seraphim whose footfalls tinkled on the tufted floor.
Wretch, I cried, thy God hath lent thee- by these angels he hath sent thee
Respite- respite and nepenthe, from thy memories of Lenore!
Quaff, oh quaff this kind nepenthe and forget this lost Lenore!
Quoth the Raven, Nevermore.

Prophet! said I, thing of evil!- prophet still, if bird or devil!-
Whether Tempter sent, or whether tempest tossed thee here ashore,
Desolate yet all undaunted, on this desert land enchanted-
On this home by horror haunted- tell me truly, I implore-
Is there- is there balm in Gilead?- tell me- tell me, I implore!
Quoth the Raven, Nevermore.

Prophet! said I, thing of evil- prophet still, if bird or devil!
By that Heaven that bends above us- by that God we both adore-
Tell this soul with sorrow laden if, within the distant Aidenn,
It shall clasp a sainted maiden whom the angels name Lenore-
Clasp a rare and radiant maiden whom the angels name Lenore.
Quoth the Raven, Nevermore.

Be that word our sign in parting, bird or fiend, I shrieked, upstarting-
Get thee back into the tempest and the Night’s Plutonian shore!
Leave no black plume as a token of that lie thy soul hath spoken!
Leave my loneliness unbroken!- quit the bust above my door!
Take thy beak from out my heart, and take thy form from off my door!
Quoth the Raven, Nevermore.

And the Raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon’s that is dreaming,
And the lamplight o’er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted- nevermore!

Kruk
tłumaczenie: Zenon Przesmycki

Raz w północnej, głuchej dobie, gdym znużony siedział sobie
Nad księgami dawnej wiedzy, którą wieków pokrył kurz –
Gdym się drzemiąc chylił na nie, usłyszałem niespodzianie
Lekkie, ciche kołatanie, jakby u drzwi moich tuż.
“To gość jakiś – wyszeptałem. – Puka snadź przy drzwiach mych tuż.
Nic innego chyba już”.

Ach – pamiętam, jakby wczoraj – była przykra grudnia pora,
Głownie mrąc to cień rzucały, to blask jakichś krwawych zórz.
Tęsknom czekał, by świat biały błysł, bo księgi nie sprawiały
Ulgi w mej boleści stałej, odkąd znikł mój anioł stróż,
Dziewczę słodkie, które zwie Lenorą anioł stróż…
Tu bez nazwy ona już!

Strach zdejmował mnie nieznany, pełny grozy niezbadanej,
Kiedy u drzwi zaszeleścił purpurowy kotar plusz:
By ukoić serca trwogę, rzekłem sobie: “Pojąć mogę:
To podróżny – zgubił drogę – zbłąkał się wśród śnieżnych wzgórz…
W drzwi me puka, Zabłądziwszy pośród białych śnieżnych wzgórz…
Tak – nikt inny chyba już!”

Więc nabrawszy męstwa wstałem, z ugrzecznieniem mówiąc całem:
“Panie albo pani, błagam, nie obrażaj się ni chmurz,
Bo zasnąłem ze zmęczenia, a twe lekkie uderzenia
W drzwi mojego tu schronienia nie zbudziły mnie. Więc cóż
W tym dziwnego, żem nie słyszał?” Tu otwarłem drzwi – i cóż?
Ciemność w krąg – nic więcej już.

Patrząc w mrok ten na wsze strony, stałem trwożny i zdumiony,
Rojąc mary, jakich dotąd głąb nie znała ludzkich dusz.
Lecz milczenie głuche trwało, ciszy nic nie przerywało,
Tylko lekki szept nieśmiało drgnął: – “Lenora?” – gdzieś tuż, tuż.
Tom ja szepnął – i: “Lenora!” – wyszeptało echo tuż.
Tylko to, nic więcej już.

Powróciwszy do pokoju, w niesłychanym już rozstroju,
Posłyszałem znów stukanie, jakby gdzieś przy ścianie wzdłuż.
“Pewnie – rzekłem – coś kołacze w okno: wiatry snadź tułacze?
Zaraz, co to jest, zobaczę, nie bij, serce, ni się trwóż –
Wnet wyjaśnię tę zagadkę, serce, nie bój się ni trwóż.
Tak, to wiatr – nic więcej już!”

Otworzyłem okno zatem… Szumiąc skrzydły, z majestatem,
Wzleciał ciężko Kruk wspaniały, jakby czarny piekieł stróż.
Nie pozdrowił mnie ukłonem, okiem powiódł w krąg zamglonym
I siadł z pańskim jakimś tonem pośród dwóch kamiennych kruż –
Na Pallady biuście przy drzwiach, pośród dwóch kamiennych kruż.
Usiadł tam – nic więcej już.

Ptak ten sprawił, że przy całym rozsmętnieniu mym musiałem
Rozśmiać się z poważnej nader jego miny: “Tyś nie tchórz,
Widzę, stary, chmurny ptaku, co – choć piór już ani znaku
Na swym czubie – szukasz szlaku wśród posępnych nocy mórz?
Mów, jak zwą cię na plutonskim brzegu czarnych nocy mórz?”
Kruk rzekł na to: “Nigdy już!”

Zadziwiłem się nie lada, że ptak tak wyraźnie gada,
Choć żem jego odpowiedzi nie mógł pojąć ani rusz,
Boć to przyzna nawet dziecię, że nikt z ludzi dotąd w świecie
Nie oglądał chyba przecież ptaka przy drzwiach izby tuż.
Ptaka, co by przed nim usiadł na popiersiu przy drzwiach tuż.
Z takim mianem: “Nigdy już”.

Ale Kruk ten z łysą głową wyrzekł jedno tylko słowo,
Jak ci, którzy w jeden wyraz całą głąb wlewają dusz.
Potem milczał znów nieśmiele, Pióro mu nie drgnęło w ciele,
Aż gdym szepnął: “Przyjaciele opuścili mnie wśród burz.
I on też za dniem mnie rzuci, jak Nadzieje pośród burz”.
Ptak mi odrzekł: “Nigdy już!”

Zadziwiony niewymownie odpowiedzią tak stosownie
Wyrzeczoną: “Widać – rzekłem – umie tylko to. A nuż
Dar to pana, co w niewoli poznał tylko to, co boli,
I swe pieśni jął powoli echa kłaść przeżytych burz,
Aż pieśń każda w smętnej zwrotce brzmiała niby echo burz:
“Nigdy, nigdy, nigdy już!”

Lecz że w rozsmętnieniu całym wciąż się z Kruka śmiać musiałem,
Przysunąłem miękki fotel na wprost ptaka, do drzwi tuż,
I usiadłszy nań co żywo, jąłem myśli snuć przędziwo,
Co te stare, chmurne dziwo, czarne jakby piekieł stróż –
Co ten ptak złowróżbny, groźny, czarny jakby piekieł stróż –
Mniemał, kracząc: “Nigdy już!”

Myśląc, czego to oznaka, nie mówiłem ni do ptaka,
Który swe płonące oczy w serce wbijał mi jak nóż.
Tak siedziałem, wsparłszy głowę o poduszki fioletowe,
A blask lampy światło płowe lał na ich matowy plusz.
Ach, niestety, Ona o ten fioletowy, miękki plusz
Skroni swej nie oprze już!

Wtem powietrze się zamgliło, jakby wkoło się dymiło
Sto anielskich trybularzy, tchnących słodką wonią róż.
“Bóg na bóle, co trapiły serce, lek ci zsyła miły –
Zawołałem – zbierz swe siły i wspomnienia ciężkie zgłusz,
Wdychaj lek ten i wspomnienia o Lenory stracie zgłusz!”
Kruk zakrakał: “Nigdy już!”

“Zły wróżbiarzu – rzekłem – ptaku czy czarciego sługo znaku!
Czy cię szatan przysłał tutaj, czy pęd wściekły zagnał burz
Na brzeg smutku i boleści, gdzie żal tylko pustka mieści,
Gdzie noc każda zgrozę wieści – powiedz, błagam, wzrusz się, wzrusz!
Jestże, jestże balsam w Gilead? – powiedz, powiedz, wzrusz się, wzrusz!”
Rzekł Kruk na to: “Nigdy już!”

“Zły wróżbiarzu – rzekłem – ptaku czy czarciego sługo znaku!
Na to niebo, co nad nami, i na Pana ziemi, mórz
Powiedz duszy mej zbolałej, czy w Edenie szczęścia chwały
Znajdzie dziewczę, które biały zwie Lenorą anioł-stróż,
Dziewczę święte, słodkie, które zwie Lenorą anioł-stróż?”
Kruk mi odrzekł: “Nigdy już!”

“Niech to będzie pożegnanie – krzyknę – ptaku czy szatanie!
Precz na burzę, na plutońskie brzegi czarnych nocy mórz!
Niech mi żadne czarne pióro nie przypomni, jak ponuro
Mroczysz wszystko kłamstwa chmurą! Ruszże się z popiersia, rusz!
Wyjmij dziób z mojego serca – i rusz się z nade drzwi, rusz!
Kruk mi odrzekł: “Nigdy już!”

I kruk wcale nie odlata, jakby myślał siedzieć lata
Na Pallady biuście przy drzwiach, pośród dwóch kamiennych kruż,
Krwawo lśni mu wzrok ponury, jak u diabła spod rzęs chmury
Światło lampy rzuca z góry jego cień na pokój wzdłuż,
A ma dusza z tego cienia, co komnatę zaległ wzdłuż,
Nie powstanie – Nigdy już!”

Der Rabe
Übersetzung: Carl Theodor Eben

Mitternacht umgab mich schaurig, als ich einsam, trüb und traurig,
Sinnend saß und las von mancher längstverklung’nen Mähr’ und Lehr’ –
Als ich schon mit matten Blicken im Begriff, in Schlaf zu nicken,
Hörte plötzlich ich ein Ticken an die Zimmerthüre her;
„Ein Besuch wohl noch,“ so dacht’ ich, „den der Zufall führet her –
Ein Besuch und sonst Nichts mehr.“

Wohl hab’ ich’s im Sinn behalten, im Dezember war’s, im kalten,
Und gespenstige Gestalten warf des Feuers Schein umher.
Sehnlich wünscht’ ich mir den Morgen, keine Lind’rung war zu borgen
Aus den Büchern für die Sorgen – für die Sorgen tief und schwer
Um die Sel’ge, die Lenoren nennt der Engel heilig Heer –
Hier, ach, nennt sie Niemand mehr!

Jedes Rauschen der Gardinen, die mir wie Gespenster schienen,
Füllte nun mein Herz mit Schrecken – Schrecken nie gefühlt vorher;
Wie es bebte, wie es zagte, bis ich endlich wieder sagte:
„Ein Besuch wohl, der es wagte, in der Nacht zu kommen her –
Ein Besuch, der spät es wagte, in der Nacht zu kommen her;
Dies allein und sonst Nichts mehr.“

Und ermannt nach diesen Worten öffnete ich stracks die Pforten:
„Dame oder Herr,“ so sprach ich, „bitte um Verzeihung sehr!
Doch ich war mit matten Blicken im Begriff, in Schlaf zu nicken,
Und so leis scholl Euer Ticken an die Zimmerthüre her,
Daß ich kaum es recht vernommen; doch nun seid willkommen sehr!“ –
Dunkel da und sonst Nichts mehr.

Düster in das Dunkel schauend stand ich lange starr und grauend,
Träume träumend, die hienieden nie ein Mensch geträumt vorher;
Zweifel schwarz den Sinn bethörte, Nichts die Stille draußen störte,
Nur das eine Wort man hörte, nur „Lenore?“ klang es her;
Selber haucht’ ich’s, und „Lenore!“ trug das Echo trauernd her –
Einzig dies und sonst Nichts mehr.

Als ich nun mit tiefem Bangen wieder in’s Gemach gegangen,
Hört’ ich bald ein neues Pochen, etwas lauter als vorher.
„Sicher,“ sprach ich da mit Beben, „an das Fenster pocht’ es eben,
Nun wohlan, so laß mich streben, daß ich mir das Ding erklär’ –
Still, mein Herz, daß ich mit Ruhe dies Geheimniß mir erklär’
Wohl der Wind und sonst Nichts mehr.“

Riß das Fenster auf jetzunder, und herein stolzirt’ – o Wunder!
Ein gewalt’ger, hochbejahrter Rabe schwirrend zu mir her;
Flog mit mächt’gen Flügelstreichen, ohne Gruß und Dankeszeichen,
Stolz und stattlich sonder Gleichen, nach der Thüre hoch und hehr –
Flog nach einer Pallasbüste ob der Thüre hoch und hehr –
Setzte sich und sonst Nichts mehr.

Und trotz meiner Trauer brachte er dahin mich, daß ich lachte,
So gesetzt und gravitätisch herrscht’ auf meiner Büste er.
„Ob auch alt und nah dem Grabe,“ sprach ich, „bist kein feiger Knabe,
Grimmer, glattgeschor’ner Rabe, der Du kamst vom Schattenheer –
Sprich, welch’ stolzen Namen führst Du in der Nacht pluton’schem Heer?“
Sprach der Rabe: „Nimmermehr.“

Ganz erstaunt war ich, zu hören dies Geschöpf mich so belehren,
Schien auch wenig Sinn zu liegen in dem Wort bedeutungsleer;
Denn wohl Keiner könnte sagen, daß ihm je in seinen Tagen
Sonder Zier und sonder Zügen so ein Thier erschienen wär’,
Das auf seiner Marmorbüste ob der Thür gesessen wär’
Mit dem Namen „Nimmermehr.“

Dieses Wort nur sprach der Rabe dumpf und hohl, wie aus dem Grabe,
Als ob seine ganze Seele in dem einen Worte wär’.
Weiter Nichts ward dann gesprochen, nur mein Herz noch hört’ ich pochen,
Bis das Schweigen ich gebrochen: „Andre Freunde floh’n seither –
Morgen wird auch er mich fliehen, wie die Hoffnung floh seither.“
Sprach der Rabe: „Nimmermehr!“

Immer höher stieg mein Staunen bei des Raben dunklem Raunen,
Doch ich dachte: „Ohne Zweifel weiß er dies und sonst Nichts mehr;
Hat’s von seinem armen Meister, dem des Unglücks finstre Geister
Drohten dreist und drohten dreister, bis er trüb und trauerschwer –
Bis ihm schwand der Hoffnung Schimmer, und er fortan seufzte schwer:
„O nimmer – nimmermehr!“

Trotz der Trauer wieder brachte er dahin mich, daß ich lachte;
Einen Armstuhl endlich rollte ich zu Thür und Vogel her.
In den sammt’nen Kissen liegend, in die Hand die Wange schmiegend,
Sann ich, hin und her mich wiegend, was des Wortes Deutung wär’ –
Was der grimme, finst’re Vogel aus dem nächt’gen Schattenheer
Wollt’ mit seinem „Nimmermehr.“

Dieses saß ich still ermessend, doch des Vogels nicht vergessend,
Dessen Feueraugen jetzo mir das Herz beklemmten sehr;
Und mit schmerzlichen Gefühlen ließ mein Haupt ich lange wühlen
In den veilchenfarb’nen Pfühlen, überstrahlt vom Lichte hehr –
Ach, in diesen sammtnen Pfühlen, überstrahlt vom Lichte hehr –
Ruhet  sie jetzt nimmermehr!

Und ich wähnte, durch die Lüfte wallten süße Weihrauchdüfte,
Ausgestreut durch unsichtbare Seraphshände um mich her.
„Lethe“, rief ich, „süße Spende schickt Dir Gott durch Engelshände,
Daß sich von Lenoren wende Deine Trauer tief und schwer!
Nimm, o nimm die süße Spende und vergiß der Trauer schwer!“
Sprach der Rabe: „Nimmermehr!“

„Gramprophet!“ rief ich voll Zweifel, „ob Du Vogel oder Teufel!
Ob die Hölle Dich mir sandte, ob der Sturm Dich wehte her!
Du, der von des Orkus Strande – Du, der von dem Schreckenlande
Sich zu mir, dem Trüben, wandte – künde mir mein heiß Begehr:
Find’ ich Balsam noch in Gilead! ist noch Trost im Gnadenmeer?“
Sprach der Rabe: „Nimmermehr!“

„Gramprophet!“ rief ich voll Zweifel, „ob Du Vogel oder Teufel!
Bei dem ew’gen Himmel droben, bei dem Gott, den ich verehr’ –
Künde mir, ob ich Lenoren, die hienieden ich verloren,
Wieder find’ an Edens Thoren – sie, die throhnt im Engelsheer –
Jene Sel’ge, die Lenoren nennt der Engel heilig Heer!“
Sprach der Rabe: „Nimmermehr!“

„Sei dies Wort das Trennungszeichen! Vogel, Dämon, Du mußt weichen!
Fleuch zurück zum Sturmesgrauen, oder zum pluton’schen Heer!
Keine Feder laß zurücke mir als Zeichen Deiner Tücke;
Laß allein mich dem Geschicke – wage nie Dich wieder her!
Fort und laß mein Herz in Frieden, das gepeinigt Du so sehr!“
Sprach der Rabe: „Nimmermehr!“

Und der Rabe weichet nimmer – sitzt noch immer, sitzt noch immer
Auf der blassen Pallasbüste ob der Thüre hoch und hehr;
Sitzt mit geisterhaftem Munkeln, seine Feueraugen funkeln
Gar dämonisch aus dem dunkeln, düstern Schatten um ihn her;
Und mein Geist wird aus dem Schatten, den er breitet um mich her,
Sich erheben – nimmermehr!

Meine Ferien

Dorota Cygan

Kreatives Schreiben für die Grundstufe Deutsch

Es gibt kaum etwas, was die Schüler mehr anödet als die Aufforderung: Erzählen Sie mal, was Sie in den Ferien gemacht haben. Damit bringt man sie am besten zum Schweigen, wenn die Gruppendynamik gerade aus dem Ruder läuft. Oder sie rächen sich: erzählen drauf los, benutzen  aber ausschließlich abgedroschene Phrasen, die sie irgendwann  in ihrer Lernbiografie aufgeschnappt haben und jetzt den Lehrer damit bestrafen. Dieser kann dann zum Gegenschlag ausholen und seine Sado-Maso-Veranlagung mit dem Argument untermauern, eine Fremdsprache sei nur durch Wiederholungen zu erlernen. Wenn aber ein verschämtes Stottern die Antwort darauf ist, hat der Lehrer einen Pyrrhussieg davongetragen und muss sich nun mitquälen.

Aus der Erfahrung gesprochen? Ja, richtig erkannt! In dem Moment, als ich dachte „was für ein Teufel hat mich geritten, diese dämliche Frage als Appetizer zu stellen, und das auch noch den sprechfaulen und phantasielosen Ingenieuren?!“, kam der mitleidige Engel vorbei und zischte: „Pass auf, Ingenieure brauchen doch Werkzeuge, Instrumente, verstehst du? Gib ihnen was Greifbares, woran sie sich lang hangeln können“.

Ich ließ sie alle jeweils sechs verschiedene Substantive auf einzelnen Zetteln  aufschreiben, die Zetteln gut in der Gruppe mischen und dann jeden wahllos sechs Wörter ziehen. Diese sollten in ihren Berichten unbedingt vorkommen (in Singular- oder Pluralform). Und während sie erzählten, zeichnete ich ihre ‚erzählten Strukturen‘ an die Tafel in Form eines Diagramms (sind ja Ingenieure!). Nicht gerade unwillig, nur etwas erstaunt, dass darin überhaupt Strukturen zu erkennen waren, protestierten sie dann nicht, als sie anschließend das Erzählte zu Papier bringen sollten.

Schaut Euch die Ergebnisse nach gemeinsamer Korrektur an. Wenn ich mir das angucke, könnte ich fast glauben, ich hätte mal Wladimir Kaminer höchstpersönlich unterrichtet. In diesem Sinne: Greif zur Feder, Sprachschüler!

Meine Ferien. Igor

Die Ferien. Ja… Na, was kann man schon in der vorlesungsfreien Zeit machen? Im Bett bleiben? Das war zunächst die beste Idee. Im Bett bleiben, nix machen und das Nichtstun genießen. Und nicht auf die Uhr schauen. Die Uhr am besten gleich wegschmeißen. Zumindest für ein paar Wochen.

Und dann kam langsam doch noch etwas: Ein paar Partys, drei oder vier, und am Ende noch der eigene interkulturelle Geburtstag in russisch-finnisch-litauischer Gesellschaft. Der lief echt gut. Wir wussten 5 Tage lang nicht, wie spät es eigentlich ist.

Zwischendurch kam noch so eine spontane Idee, nach Groningen zu fahren. Als kleiner Höhepunkt. Dieser war aber eher enttäuschend: Eine klitzekleine Kleinstadt mit doppelt oder vierfach so vielen Fahrrädern wie in ganz Oldenburg! Irgendwie Interessant, aber auch lästig.

Der Höhepunkt kam erst danach: Ein Ausflug nach Amsterdam! Die beste Stadt in der ganzen Region, richtig aufregend! Mhm… Amsterdam, Amsterdam… Was kann man wohl dort machen…?

Ja, wir haben zunächst das Museum von Van Gogh besucht, nicht wirklich spannend, nein. Dann gleich anschließend noch das Rembrandt-Museum. Das war Klasse! Alter Meister, richtig beeindruckend! Rembrandt KONNTE malen, kann man sagen.

Und dann kam ein spontaner Spaziergang. Und mittendrin die spontane Idee, in ein argentinisches Restaurant zu gehen. Die Kellner waren alles echte Argentinier. Wir haben uns gut und lange unterhalten. In welcher Sprache denn? Natürlich auf Russisch! Es gibt nicht Authentischeres als echte russischsprechende Argentinier in einem schicken Amsterdamer Restaurant. Das müsst ihr mir glauben.

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Mein Ferienausflug. Michail

Die beste Idee für coole und gelungene Ferien ist, wenn man sie zusammen mit seinen Eltern verbringt… Mhm…

Wir starteten von zwei verschiedenen Punkten aus. Ich fuhr von Oldenburg los, meine Eltern von München.

Und wir wollten am gleichen Tag in Amsterdam ankommen und uns treffen.

Meine Eltern fuhren über D …, E …, X …. und weiß Gott noch was, dann machten sie noch eine Station in XY… und anschließend in XLL. Und was machte ich in dieser Zeit? ich fuhr gemütlich von Oldenburg los, alles mit der Ruhe. Während sie 10 Städte unterwegs sahen, hatte ich eine ruhige Tour, einfache Fahrt ohne Umsteigen – um langsam aber sicher am Ziel anzukommen.

Mhm… Was alles hier so kostet… – interessant: Eine Busfahrt… Euro, das Hering-Essen im Fischrestaurant… Euro, Museen… Euro, na ja, Brillanten in der Brillanten-Fabrik sind schon mal teurer gewesen, wenn ich mich erinnere, dann Kiffen… Euro und der sonstige Spaß auch nicht viel weniger.

Amsterdam ist echt spannend. Aber irgendwann musste ich ja wieder nach Oldenburg.

Meine Eltern aber doch nicht!! Die sind richtig auf den Geschmack gekommen. Es hat ihnen offenbar Spaß gemacht, mit mir z.B. Museen in Amsterdam zu besichtigen. Was denken Sie…?

Wenn ich mir überlege, was meine coolen Eltern anschließend allein ohne mich in Amsterdam gemacht haben, bin ich nicht ganz sicher, ob sie nur Heringe gegessen haben… Jedenfalls schweigen sie sich darüber aus, was ihnen sonst so geschmeckt hatte.

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 Meine Ferien. Julia

Wenn man die Ferien so dicht an der holländischen Grenze verbringt, fällt einem spontan als Reiseziel natürlich… was? Na, Amsterdam… mhm. Na klar, was sonst?

Ich fing mit dem Wichtigsten an… Ja, richtig, mit den Sehenswürdigkeiten. Eine nach der anderen habe ich alle ganz brav abgehackt. Bis ich fast alles gesehen habe, wie eine japanische Touristin.

Dann schaute ich um mich herum… Es gibt ja auch Menschen hier! Und die sind auch ein wenig anders als das, was ich mir so als „normal“ vorstelle…

Im Straßenbild sind zum Beispiel bekiffte Leute zu sehen, recht viele, jung und alt, Männer und Frauen, alles gleichberechtigt. Man geht weiter, schaut sich um und traut den eigenen Augen nicht: Jeder zweite oder jeder Dritte hat eine etwas andere Körpersprache – sehr wahrscheinlich auch eine andere sexuelle Orientierung. Diese wichtige interkulturelle Erfahrung ist für Russen schon etwas ungewöhnlich, muss ich zugeben.

Dann geht man weiter und hat einen neuen Höhepunkt: Ein Rotlichtviertel, für Frauen schon eine grenzwertige Erfahrung. Muss man aber auch gesehen haben. Oder nicht unbedingt, weiß ich nicht…

Was könnte wohl der Gipfel dieses Kulturschocks sein? Bekiffte Hunde und Katzen? Na, ja. Wir in Russland sind schon etwas konservativer.

Was Amsterdam angeht, bin ich jedenfalls sicher: ich fahre… bald wieder hin!

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Meine Fahrt in die Ferien. Noemi.

Die Ferienfahrt führte mich… na wohin denn? Nach Hause natürlich. Ich wollte nach 5 Monaten in Deutschland nicht noch mehr neue Leute kennenlernen, sondern die alten Freunde wiedersehen. Das ist verständlich, oder?

Ich nahm den Wagen 1. Klasse natürlich, obwohl ich nur ein Regionalticket hatte. Und es passierte… gar nichts, die Schaffner merkten das nicht oder wollten es nicht bemerken. Erste Klasse war schön bequem und elegant. Alles ganz steril, auch der Mann mir gegenüber: schicker Anzug, blaues Hemd, vielleicht ein Banker. Er arbeitete die ganze Zeit an seinem Laptop, war sehr beschäftigt. Wir haben nur ein paar Worte auf Englisch gewechselt. In Osnabrück sagten wir uns nur kurz Tschüss und das war es. Ich wollte ja auch niemanden kennenlernen…

Beim Bustransfer zum Flughafen sah ich den Mann wieder. Aber er schien mich nicht zu bemerken, war sehr in Eile. Nach 2 Stunden Wartezeit auf dem Flughafen ging es weiter. Als ich in der Maschine saß, setzte sich plötzlich ein nervöser Mann neben mich. Dreimal dürfen Sie raten, wer das war: Natürlich der Geschäftsmann aus dem Zug. Na, jetzt hat auch er mich bemerkt – nicht sofort aber, erst vielleicht auf halber Strecke.

Er blieb weiterhin so distanziert. In Klausenburg, wo wir ausstiegen, sagten wir auch nur kurzes Tschüss. Na, ja, ist klar, ich wollte ja niemanden kennenlernen…

Irgendwann, nach der langen Heimreise, bin ich wirklich heimgekommen. Gleich in den nächsten Tagen verabredete ich mich mit meiner besten Freundin in einem Restaurant. Sie wollte mit ihrem neuen Freund kommen. Den kannte ich noch nicht, denn ich war lange in Deutschland.

Als die beiden kamen, musste ich innerlich lachen. Der unbekannte Freund meiner Freundin war… mir mittlerweile ein bisschen bekannt… Jedenfalls könnte ich genauestens sagen, wie seine Heimreise war und was er unterwegs gemacht hatte. Eine kleine Welt, oder?

Puppendienstag: Olga reloaded

Mueggelturm.webGertraud Pohl schrieb:

Liebe Ewa, es gibt eine Puppe, die ich schon einmal ganz zu Anfang unserer Puppendienstage vorgestellt habe – Olga – die mich seit meinem 18. Lebensjahr begleitet. Diese Puppe besteht inzwischen fast nur noch aus einem immer noch ausdrucksstarken Gesicht, der Rest war mit Stroh gefüllt und zerfällt mit der Zeit. Nun habe ich sie verkleinert, d.h. in ein sehr kleines Latzhöschen gesteckt, und in dieser (Ver)Kleidung war sie mit in den Müggelbergen. Am 15.11.2013. Sehr fotogen war weder die Puppe noch der trübe Tag, aber es hat sehr viel Spaß gemacht – und hier ist das Ergebnis

mit sehr lieben Grüssen

Vom Mueggelturm.web Olga1.web Olga4.web Olgapodwojna Teufelssee.web

Reblog: Clara Immerwahr

Blog You Go, Girl! prowadzony jest przez osobę (piszę “osobę”, bo nie wiem, ale jestem przekonana, że jest to kobieta) skrytą za pseudonimem Loris Cli Toris, ten zaś wiąże się (dla mnie) z życiem wydawniczym i odważną świadomą kobiecością. To blog o kobietach. Jego bohaterkami są “pionierki, prekursorki, kobiety nauki, matki wynalazków”.

Poniżej motto blogu i jego aktualny header. Oba piękne. A pod spodem reblog wpisu o niezwykłej kobiecie. Uzyskałam od autorki wpisu zgodę na zreblogowanie już dawno, ale to właśnie teraz, gdy jadę na konferencję naukową we Wrocławiu, przyszła ta właściwa chwila, kiedy trzeba koniecznie napisać o Klarze Immerwahr.

“Nobody took me seriously. They wondered why in the world I wanted to be a chemist when no women were doing that. The world was not waiting for me” ~ Gertrude Elion

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Clara Immerwahr
wpis opublikowany 9 czerwca 2013 by Loris Cli Toris

W czerwcu urodziny obchodziłaby Clara Immerwahr, kobieta która przede wszystkim powinna być symbolem moralnej odpowiedzialności naukowców. Mimo to w przerażającej liczbie notatek i opracowań występuje jako żona swojego męża. Wszak dorobek jej życiowego partnera jest nie byle jaki – odkrycie metody syntezy amoniaku, królestwo nawozów azotowych, wczesna sława, uznanie… i tysiące śmiertelnych ofiar. Jednak nie to ostatnie jest najczęściej wspominane w kontekście jego osoby, bowiem Fritz Haber, mąż tragicznie zmarłej chemiczki Clary Immerwahr, twórca iperytu i cyklonu B, był jednym z laureatów Nagrody Nobla.

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Clara urodziła się 21 czerwca 1870 roku niedaleko Wrocławia, w żydowskiej, liberalnej rodzinie. Od dziecka razem z rodzeństwem pobierała prywatne korepetycje, po których rozpoczęła naukę w szkole dla dziewcząt. I choć interesowała ją głównie biologia i chemia, od nauczycieli przez lata słyszała jedynie o specyficznej sferze zawodów kobiecych, dalekich od jej pasji. W czasie, gdy jej siostry planowały już wyjście za mąż, Clara zazdrościła bratu możliwości studiowania i doktoryzowania się na Uniwersytecie w Berlinie.

Do Wrocławia przeprowadziła się wraz z ojcem po śmierci matki, w 1890 roku. To właśnie tam na jednej z lekcji tańca poznała swojego przyszłego męża, Fritza Habera, studenta żydowskiego pochodzenia. Ich drogi rozeszły się na ponad dekadę, gdy dziewczyna odrzuciła jego pierwsze oświadczyny. Przerażała ją wizja ekonomicznej zależności, scenariusz tak chętnie akceptowany przez kobiety jej czasów. Z myślą o nowych perspektywach postanowiła ukończyć seminarium nauczycielskie, gdzie po raz kolejny, ku uciesze ojca chemika, na każdym kroku udowadniała swoje zdolności i zapał do nauk ścisłych. Drogę do samodzielności rozpoczęła na stanowisku guwernantki. (…)

Dalej

Clara Immerwahr do dziś bywa opisywana w pierwszej kolejności jako żona laureata Nagrody Nobla, człowieka którego działalność oprotestowała w ostateczny i najbardziej wymowny sposób. Historycy przywrócili jej głos dopiero w latach 70 XX wieku.

W 2011 roku Uniwersytet Wrocławski odsłonił tablicę upamiętniającą tę bezkompromisową postać.

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Loris! Dziękuję!