Über Indien am Sonntag 4

Tanja Krüger & Johanna Rubinroth

wandern weiterhin durch Indien, schicken ihre Fotos und sind nach wie vor bei ihren Erklärungen sehr knapp (letztendlich kommt doch alles per WhatsApp). Ich glaube sie waren jetzt in einer Stadt, wo es 50 Tausend Einwohner gibt und 10 Tausend Tempel. Gokarna!? Vielleicht. Schaut euch die Fotos an, die Unterschrifte sammle ich drunter. Weil sie manchmal sogar besser sind als die Fotos. Versucht sie selber einzuordnen…

Gokarna! Auf dem Bahnhof. Auf dem Strand. Tempel im Bahnhof. Besucherinnen aus aller Welt. Tempel. Elephant aus den Blumen. Kolam. Kopf zum Banannenblatt statt Hand mit Löffel zum Mund. Sieben Becken zum Eintauchen bei einem Tempel. Müll. Ochse mit grünen Hörnern. Penis-Tempel. …. Schlafende. Selfie bei der Toilette. Singender Tempel-Automat auf dem Bahnhof. Tag und Nacht singen Blinden unter unseren Fenstern. Elefanten-Tempel. Tempelgucken vom Roof. Elefanten vor dem Tempel. Unglaublicher Tempel. …. Wassebüffel.

Gokarna. Stadt in Südindien.

Ich schaue in der Wikipedia. Und das erste, was ich finde, ist eine Text über Gokarna auf Tschechisch. Gokarna, město poutníků, klidných pláží a skvělého jídla. Stadt der Pilger, Strände und des wunderbaren Essens. Ich schaue mir die Fotos an und denke, na ja, das ist eben genau das. Mehr braucht man nicht zu wissen. Ach, doch, vielleicht woillen wir doch wissen, was ein kolam ist. Die Wikipedia sagt etwas Erstaunliches: Kolam ist ein meist zentrisch symmetrisches Muster, das viele Frauen in Südindien täglich mit weißem oder auch gefärbtem Reismehl im Eingangsbereich ihres Hauses anfertigen.

Täglich!

Über Indien am Sonntag 3

Tanja Krüger & Johanna Rubinroth

.. aus Indien

Diesmal sind Unterschrifte ganz knapp: Frauen, im südindischem Dorf, Ausflug zu Heiliger Insel Rameshwarm. Daher greife ich zur Wikipedia zu:

Rameswaram (Tamil: இராமேஸ்வரம் Irāmēsvaram [(ɨ)ˈɾaːmeːsʋəɾʌm], auch Rameshwaram, Ramesvaram) ist eine Stadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Sie liegt im Distrikt Ramanathapuram auf der dem Festland vorgelagerten Insel Pamban in der Meerenge zwischen Indien und Sri Lanka. Als Ort, an dem Rama nach seiner Rückkehr aus Lanka den Gott Shiva verehrt haben soll, gilt Rameswaram als einer der heiligsten Orte des Hinduismus und ist daher einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Indiens.

Über Indien am Sonntag (2)

Tanja Krüger und Johanna Rubinroth

sind in Indien. Sie schicken mir per Whats App jede Menge Fotos mit lustigen Unterschriften. Ich dachte, ich könnte diese Fülle einordnen, bin aber gescheitert. Ich weiss nicht, wo sie sind. Indien halt. Viel Spaß!

Ach… Sie sind in Ayodhya, die Stadt mit 50.000 Einwohner und 10.000 Tempeln.

2 westlichen Touristinnen in heiliger Bemalung

Eigentlich wollte ich heute etwas über indische Frauen berichten (ist doch immer eine Art Oktave vom Frauentag). Zu diesem Foto gab es folgene Beschreibung: und ladies – manche so gebleacht, dass sie heller sind als wir.

Dann kommen die Russinnen. Zuerst ein bisschen Lektüre …

Dann diese zwei Fotos:

Und extatischer hare-gesang von erleuchteten russinnen, die nach dem plündern einiger india-shops aussehen wie kolchose-feld-arbeiterinnen

 Aber auch Indien wie wir sie kennen und lieben…

Dame mit Neon-Orange-farbenen Haarscheitel

Lord Ganesha, in Licht duschend bei einer Hochzeitparade…

Hier ist das Foto sparsam, die Unterschrift dazu desto köstlicher…

Da reingehen, eine Runde drehen, dabei in auf dem Boden gemalten 150 Lotosblüten treten, und in jeder Lotosnlüte stehen bleiben und sehr sehr schnell Murmeln: Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna hare Hare. RAM Hare RAM. RAM RAM Hare Hare. Hinterher nicht wundern wenn statt: Ich gehe mir mal die Hände waschen – rauskommt: Ich gehe mir mal Haare waschen. 

Im Tempel hängt ein Bild von Krischna hinter einem Vorhang. Der wird nur alle ein paar Minutern geöffnet, weil man sonst in Ohnmacht fällt. Wenn der Vorhang geöffnet ist, drängelt man sich mit 1000 Indern nach vorne, reißt die Arme hoch, brüllt Gebete und wirft Blumenketten ungefähr in Richtung Statue – ein unvergessliches Erlebnis.

Der Priester erklärt Tanja, dass dieser Stelle so heilig ist, weil hier der Gott Krishna sich ausgeruht hat, nachdem er seinen Onkel erschlagen hat.

Hare hare hare hare


1900 Jahre alte Ladies aus der Kushama Periode. Mit dem Papagei, mit Wein, mit Schwert. Alltag.

Und danach eine Runde obligatirische Selfies.

Über Indien am Sonntag (1)

Johanna Rubinroth & Tanja Krüger

Bye bye Berlin & Happy Hola

 

Und ab nach Mumbai…

Frühstück im Leopolds, das seit dem Buch Shantram unglaublich berühmt ist, auch für seine Einschusslöcher während der Anschläge 2006 und mit Taschenkontrolle.

… Ach und im Taxi ein LIPSTICK HIMMEL.

Wie Sonntag!

Abnkunft Allahabad

wo Reis an Menschen verteilt wird…

Sonntagsboot (oben) und (untern) Pilger und Dalits (die Kastenzugehörigen der Unberührbaren, die früher glöckchen tragen mussten damit der höher kastige sie nicht sehen, geschweige denn in IHREN SCHATTEN treten musste…) hausen…

Bei Indien Railways ist ein Essen im Ticket Preis mit inBegriffen.

Holy resten. (Holy das indische frühlings-begrüssungs-fest an dem alle alle mit giftiger farbe bewerfen) hier wurde es ein bisschen gefährlich: eine riesige staubige strasse, mit scheppernder blecherner musik aus lautsprechern, 400 halb nackte besoffene verdrogte pink beschmierte vor testosteron schäumende wild tanzende gewaltbereite männer… wir nicht nur die einzigen touristen – erst recht die einzigen frauen… flucht durch weitere staubige strassen mit auf motorrädern rasenden (3 pro motorrad) (in pulks von 3 – 7 motorrädern) halbnackten pink beschmierten typen… holy-horror-apokalypse…

Happy Holy! … und weil wegen holy alles geschlossen zum ende den majaradscha-spicy-burger im rindfleisch-freien mc-donalds.

Am nächsten Sonntag: Von den Frauen…

Christmas in Weißrussland/ Belarus/ Białoruś/ Беларусь

W samą wigilię Bożego Narodzenia (24 grudnia, czyli 6 stycznia według kalendarza juliańskiego), zwaną po rosyjsku soczelnikiem, obowiązuje prawosławnych najostrzejszy post w ciągu tych 6 tygodni. Powstrzymują się wówczas cały dzień od jedzenia. Wieczorem spożywa się kutię, zwaną biedną (postną). Kutia bogata ze specjalnymi dodatkami spożywana jest dopiero w noc noworoczną, czyli z 13 na 14 stycznia i w uroczystość Chrztu Pańskiego (19 stycznia).

Johanna Rubinroth & Tanja Krüger

Vom Siegesstern zum Weihnachtsstern / Od Gwiazdy Zwycięstwa do Gwiazdy Betlejemskiej

Reblog: Ein Syrer in Polen

Johanna Rubinroth

So 12.06.2016 | 18:32 | Kowalski & Schmidt

Gemeinsame Werte?

Der syrische Soziologe Ziad Abou Saleh lebt seit 33 Jahren in Polen. Der Hass auf Flüchtlinge quält ihn: Er fürchtet, dass er nun auch noch seine Wahlheimat Polen verlieren könnte, sollte das feindliche Klima gegenüber Ausländern weiter zu nehmen. Dabei könnte die Integration arabischer Migranten in Polen bestens funktionieren – ist ihnen vieles doch vertraut.

http://www.rbb-online.de/kowalskiundschmidt/archiv/20160612_1832/fluechtlinge_polen_syrer_ziad_abou_saleh.html

Die Bedeutung der Religion, der Familie, die Liebe zum Feiern, Loyalität unter Freunden – all das macht Polen wie Araber einander ähnlicher, als sie denken würden…

Ziad Abou Sale:
Der durchschnittliche Pole hat nie im Leben einen Araber gesehen, nie einen Moslem. Die Politiker haben dieses Defizit genutzt, und ein sehr ungerechtes – ja, ein Horrorbild des Arabers, des Moslems geschaffen.

Nach Breslau kam Ziad Abou Saleh vor 33 Jahren, um Informatik zu studieren. Der Syrer verliebte sich in die Stadt, in das Land. Bald entdeckte er seine Begeisterung für die unterschiedlichen Kulturen, studierte Soziologie dazu, und promovierte. Er ist der einzige syrische Soziologe in Polen.

syryjczyk

Heute unterrichtet er an einer Breslauer Hochschule Arabisch und versucht, seinen Studenten die Welt des Orients zu vermitteln. Und ist immer wieder überrascht, wieviel er erklären muss…

Ziad Abou Saleh:
Aus meinen Fragebögen geht hervor, dass auch bei den polnischen Studenten das Wissen über die arabische Kultur sehr klein ist. Und ebenso klein ist die Möglichkeit, einen Araber persönlich kennen zu lernen. Eigentlich ist sie gleich Null.

Seine Vorträge über die arabische Gesellschaft nutzt er, seinen Studenten zu vermitteln, dass ein enges, nationalistisches Europa keine gute Zukunft hat.

Ziad Abou Saleh:
Niemand will zu uns nach Polen kommen. DAS ist ein Grund zur Sorge. Mit unserem demografischen Tief werden wir in dem heutigen Europa ohne die Emigranten nicht überleben. Wir wollen, dass es bei uns schön ist – ohne die Fremden geht das nicht, wirklich nicht!

Bei solchen Begegnungen stelle ich mich als das vor, was der Pole – beeinflusst durch die Medien – als das Schlimmste überhaupt begreift: ich bin aus Syrien, ich bin Araber, Moslem, Emigrant, Flüchtling. Damit gebe ich den Menschen die Möglichkeit, mit genau so einem zu sprechen! Das ist für sie die Chance, selbst einzuschätzen, ob ihre Angst begründet ist oder nicht.

Abou Saleh hatte in Damaskus geheiratet und mit seiner Familie abwechselnd in Polen und in Syrien gelebt. Vor drei Jahren, als der Krieg seine erste Heimat zerstörte, zog er mit seiner Frau und den vier Kindern ganz nach Polen.

Zu sechst wohnen sie nun auf 54 qm. Die Kinder haben sich dennoch gut eingelebt, sie sprechen Polnisch – die Älteste so gut, dass sie kürzlich ihr Abitur machte. Doch der Soziologe hat derzeit weniger Zeit für seine Familie – seit er es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschen hier aufzuklären. Es beunruhigt ihn, was er in Polen beobachtet und wahrnimmt.

Ziad Abou Saleh:
Ich hatte das Glück, dass Polen für mich ein zweites Zuhause wurde. Aber in der letzten Zeit passieren hier leider ungute Dinge. Das Schlimmste für mich wäre – auch nur der Gedanke daran – bald eine dritte Heimat suchen zu müssen.

Hier in Breslau hat Ziad Abu Saleh einen großen polnischen Freundeskreis, der ihm über die Jahre ans Herz gewachsen ist. Er ist überzeugt davon, dass die Integration der arabisch/muslimischen Bürger in Polen – wenn es diese Möglichkeit denn gäbe – wunderbar klappen könnte. Denn beide Völker haben überraschend viele Gemeinsamkeiten:

Ziad Abou Saleh:
Der Syrer ist gastfreundlich und der Pole ist es auch. Der Syrer ist ein bisschen religiös, aber nicht radikal, so ist auch der Pole. Der eine liebt das Feiern und der andere ebenso. Der eine kann gute Arbeit leisten, der andere auch. Der eine ist nicht immer so pünktlich – der andere aber zum Glück auch nicht. Ich bin absolut überzeugt davon, dass wir in bestem Einvernehmen miteinander leben könnten!

Und was könnten diese Beobachtungen eines Soziologen besser bestätigen als die Tatsache, dass er seine syrische Familie um ein polnisches Mitglied erweitert hat:

Ziad Abou Saleh:
Durch den arabisch-israelischen Krieg – da war ich vier – musste ich die Golan-Höhen verlassen, und so habe ich den Kontakt zu meinen Großeltern verloren. Als ich nach Polen kam, habe ich, wohl für das psychische Gleichgewicht, eine Oma gebraucht.

Und die hat er dann auch vor 33 Jahren gefunden: Babcia Stefcia, er nennt sie seine “polnische Oma”!

Reblog na Wielki Post

Nadesłany przez “naszego” Zbyszka Milewicza z następującym komentarzem: Ewuniu, proponuję Ci kolejny przedruk, myślę, że tekst dobrze się wpisuje w czas Wielkiego Postu, który dla wierzących powinien stać pod znakiem refleksji i duchowej odnowy. Niewierzącym też nie powinien zaszkodzić 😉

W sam raz lektura na Wielki Tydzień

Od pychy do lenistwa: 7 grzechów głównych Polaków

tekst opublikowany w Gazecie Krakowskiej 18 grudnia 2014 aktualizowany 18 marca 2015

Pycha. Chciwość. Nieczystość. Zazdrość. Nieumiarkowanie w jedzeniu i piciu. Gniew. Lenistwo. To według katechizmu Kościoła katolickiego 7 grzechów głównych. O nich, a właściwie o 7 wadach głównych Polaków, z księdzem dr. Robertem Nęckiem, rzecznikiem Archidiecezji Krakowskiej, a także badaczem nauk społecznych na Uniwersytecie Papieskim Jana Pawła II – rozmawia Maria Mazurek.

Porozmawiamy o grzechach głównych?

Będąc precyzyjnym: o wadach głównych. Zwyczajowo możemy mówić “siedem grzechów głównych”, ale grzechami one nie są. Za to stają się podstawą do rozwijania się innych występków i patologii, skłonnościami do popełniania tych samych nieprawości. Wady główne są więc naszymi słabościami.

Skoro to nasze powtarzalne słabości, to nie musimy się z nich spowiadać?

Musimy. Dlaczego Pani tak sądzi?

Bo skoro jesteśmy zazdrośni lub leniwi z natury, to nie nasza wina.

Nigdy nie jesteśmy zazdrośni czy leniwi z natury. Możemy mieć predyspozycje do pewnych słabości, ale mamy obowiązek pracować nad sobą. Jeśli nie pracujemy – grzeszymy.

Grzech główny numer jeden: pycha. Co to?

Jeśli odpowiadałbym pani teraz na pytania, a w moim głosie byłaby pogarda, to popełniałbym grzech pychy.

Czyli wywyższania się nad innymi?

Tak.

Pytam, bo słyszałam też inną interpretację tego grzechu. Że to nie poczucie wyższości nad innymi, ale stwierdzenie, że to, co mam, zawdzięczam sobie.

To też. Święty Paweł pytał: Cóż masz, czego byś nie otrzymał?

Od rodziców, od Boga, od życia?

Od wszystkich. Człowiek nie jest samotną wyspą. Drażni mnie, gdy ktoś podkreśla: To, co osiągnąłem, zawdzięczam sobie. Takie postawienie sprawy jest typowe dla tzw. nowobogackich – ludzi, którzy szybko się dorobili. Wie pani, jaką definicję nowobogackiego miał arcybiskup Józef Życiński? “Człowiek, który zrobił sam siebie”. A ja pytam: gdzie byli np. twoi rodzice?

“Czcij ojca swego i matkę swoją”.

Szacunek do rodziców jest obowiązkiem chrześcijan. Zawsze, gdy o tym myślę, przypomina mi się wzruszająca anegdota ze starożytnego Rzymu o Koriolanie i jego matce. Koriolan był rzymskim oficerem, który mimo młodego wieku bardzo szybko piął się po szczeblach hierarchii wojskowej. Ale to niektórym się nie podobało. Uniesiony więc honorem przeniósł się do “armii wroga”, czyli do Wolsków, gdzie został naczelnym dowódcą sił zbrojnych. Rozkazał atak na miasto. Kiedy Rzymianie zobaczyli swój błąd, wysłali do Koriolana najważniejszych polityków z błaganiem, by zmienił zdanie. Nie pomogło. Następnie duchownych w szatach liturgicznych, którzy na kolanach prosili go, by wrócił do Rzymu. Koriolan nimi też wzgardził. Potem podarowali mu złoto, które jeszcze bardziej go rozzłościło. Wreszcie, w akcie rozpaczy, wysłali do niego matkę. Ona uklękła i zaczęła błagać go, by zażądał odwrotu wojsk. Podniósł ją, przytulił i powiedział: Matko, ocaliłaś Rzym, ale straciłaś syna. Koriolan zdążył nakazać odwrót wojsk, ale zaraz potem został zabity przez Wolsków.

Ładne.

Pogańskie opowiadanie, a wpisuje się w chrześcijaństwo. Nie rozumiem, jak dzieci mogą gardzić swoimi rodzicami, jak mogą pławić się w luksusach, podczas gdy matki i ojca nie stać na podstawowe potrzeby.

Ale zapytam raz jeszcze, bo nie do końca rozumiem: Czym jest to poczucie wyższości zwane pychą, oprócz tego, że twierdzeniem, iż wszystko zawdzięczam sobie?

Źródłem zamknięcia się na innych, egoizmu.

Ale jeśli znam swoją wartość i lubię siebie, to popełniam grzech pychy?

Nie. Bóg nie chce, byśmy mieli kompleksy, nie wierzyli w swoje możliwości, źle się oceniali. Pokochanie siebie jest warunkiem tego, by pokochać innych. Przecież w Biblii jest napisane: “Miłuj bliźniego swego, jak siebie samego”. Nie mogą polubić świata i bliźnich ci, którzy depczą samych siebie. W grzechu pychy chodzi o coś innego – by znać swoje ograniczenia. By nie czuć się bogiem, od którego wszystko zależy.

Czemu mówi się, że pycha to najgorszy grzech?

Bo z niego wynikają wszystkie inne. Choćby chciwość bierze się z poczucia, że należy nam się więcej niż innym, bo jesteśmy ponad wszystkimi.

 Poniżej:
Pycha w interpretacji Johanny Rubinroth    01superbia

Dalsze grzechy
Dalsze interpretacje

und was nun?

johanna

tanja ist ein geburtstagsgeschenk kaufen gegangen.
hat ihr porte-monnaie vergessen.
ich habe ihr das porte-monnaie aus dem fenster runtergeworfen.
es ist im baum gelandet.
wir haben zwei besen zusammengeklebt – zu kurz.
wir haben zwei besen an eine leiter geklebt – zu kurz.
ich in die wohnung der russischen s-m-puffmutter
die wohnung wird gerade seit 4 monaten zu einem luxus-loft umgebaut.
ein mann kommt mit hoch guckt, versucht was, geht nicht.
“er muss nachdenken”.
5 min später kommt er wieder hoch und baut aus holzleisten ein 4meter-holz-teleskop und mit grossem geschick befreit er das porte-monnaie aus dem baum.
als dank will ich ihm einen sekt schenken.
er sagt nein danke.
wir sprechen ein mix aus polnisch und ukrainisch.
beim gehen schaut er zu dem sekt: “und wenn wir ihn zusammen trinken?”
höflich will ich sein, “vielleicht” sage ich. oder “vielleicht schenkt er ihn auch jemandem” füge ich vorsichtshalber hinzu.
er nimmt ihn. ich freue mich.
5 min später klingelt es an der tür.
herr alex ist da, steht im dunklen treppenhaus, gibt mir eine visitenkarte –
er sagt etwas was ich nicht verstehe, ich wiederhole, wiederhole, endlich verstehe ich:
ah! er würde sich sehr freuen! ich bedanke mich höflich.
er geht davon.
ich schaue auf die visitenkarte:
auf der hinterseite einer bau-unternehmer-adresse,
mit bleistift, sein name, handynummer, adresse,
und … “20:00”
nun blutet mir das herz wenn ich mir vorstelle, dass alex abakaev aus der ukraine, in einer kahlen wohnung in der see-strasse, heute abend um acht auf eine polin warten, die nie kommen wird…

Weihnachtsgeschichte

Johanna & Melina

Die Drei Damen

Am Stadtrand, in einem schönen Stadthaus schlafen, streiten, schnabulieren, sprich residieren: Drei Damen.

Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa lebt in einem pinkfarbenen Traum mit Himmelbett und Holunder Sekt. Im Mondschein und im Sonnenlicht flaniert sie durch ihre sieben Salons.
In ihrer Freizeit befasst sie sich mit Poesie, Rodin und Rachmaninoff.

Gisela Gelb hat ihre Gemächer zu Küche, Küche, Küche und Vorratsschrank umorganisiert. In Öfen, Pfannen und auf Bunsenbrennern backt, brät und brutzelt sie unaufhörlich Weihnachtsgebäck. Sogar im Mai. Die Plätzchen stapelt sie in Scheiten, Schränken, Schubladen. Und sogar in Briefumschlägen.

Bella Blau bewohnt den Bauwagen und bestellt den Garten. Sie summt das hohe C und pfeift das tiefe G. Ihre Latzhose liebt sie so sehr, dass sie sie jeden Tag anzieht – 365 Mal im Jahr. Blaubeeren, Blaukraut alles blüht. Bloß das Ziehen der blauen Zucchini zieht sich hin. Vielleicht mit Pflaumen kreuzen?

So leben sie friedlich, Woche um Woche:
Montags erzählen sie sich Märchen, dienstags denken sie zusammen nach, mittwochs malen sie, donnerstags drehen sie Däumchen, freitags spielen sie Frisbee, samstags schießen sie scharf am Schießstand und am Sonntag liegen sie in der Sonne.

Nur an manchen Tagen kommt es anders:
Wenn Bella Blau den Wochentag verwechselt, und vergisst, dass sie am Freitag Frisbee spielen und gedankenverloren stundenlang am Schießstand träumt bis es schließlich zum draußen spielen zu dunkel ist…
Dann bekommt Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa, einen Jähzornsanfall: sie strampelt, schreit und zerschmettert Porzellan, Plasmabildschirm und sogar Pfirsiche.
Um den Frieden wiederherzustellen kommt Gisela Gelb angeschlittert und stopft der weinenden Bella und der wütenden Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa, Spinnenbeine, Speck und Spiegelei in den Mund. Tja, das sind sie halt – die Zutaten ihrer Lieblingsplätzchen. Und sogar Spülmittel.

An einem Donnerstag; sie drehten gerade Däumchen – wie immer donnerstags – schwebte sanft ein silberner Luftballon direkt in den Garten.
Und in jedem Kopf (*pling!*) ging etwas anderes vor:
Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa, sprühte ihn in Gedanken rosa, und stellte ihn auf einen Sockel.
Gisela Gelb zog in Betracht ihn zu destillieren, ins feinste zu zerkochen und zu den Makronen hinzuzufügen.
Bella Blau dachte vor sich hin: Vielleicht mit schwarzer Johannisbeere kreuzen?

Unnötig gedacht.
Unnötig gesprüht.
Unnötig in Betracht gezogen.

An dem Ballon hing eine Botschaft:

Von ganz weit oben wird bestimmt
Dass eine Eisdiele gewinnt
Wer weit und breit das schönste Fest
Zum Weihnachtstag erstrahlen lässt.

Es schien als interessiere sich keine unserer Damen für einen Wettkampf.
Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa, schlenderte in ihre Salons
Gisela Gelb ging ganz gerade in ihre Küche-Küche.
Bella Blau balancierte pfeifend in ihren Garten.

Und kaum wähnten sie sich ungesehen –
Wurden:
Listen erstellt,
Recherchen betrieben,
Lexika gewälzt,
Bilder interpretiert,
Schränke durchwühlt – Ecken und Schubladen
Gedichte erörtert
Erinnerungen hervorgeholt
Träume analysiert
Das Innerste wurde nach außen gekehrt um raus zu finden:
Was ist das allerbeste am Weihnachtsfeste?

Am Ende war es jeder klar:

Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa raste zum Kudamm ins KDW und kaufte alles leer:
22 neon-pink-farbene glitzernde Weihnachtsbäume
7777 funkelnde Weihnachtskugeln,
111 Beutel lila Lametta,
44 glänzende Glasuräpfel
66 Flaschen von dem stärksten, schönsten besten Champagner,
und Kaviar.
Für Gisela ließ sie Ohrringe aus Saphir und Rubin anfertigen: für links ein Nudelhölzchen und für rechts einen winzigen Schneebesen.
Und für Bella entwarf sie bei ihrer Lieblings-Schneiderin ein haute-couture-Kleid mit blauen Zucchini drauf.

Gisela Gelb spurtete in ihre Küche-Küche und übte:
sie wog Knödel ab,
rührte den Rotkohl schaumig,
knetete Gänsebraten,
stach Kartoffelsalat aus
und verzierte Würstchen.
Für ihre Freundinnen buk sie zwei Lebkuchen Herzen:
Auf das eine malte sie:
Ruth Weißglut
Rita Pita
Reiner Mülleimer
Rosalinde Brotrinde
Und auf das andere:
Bella Mozarella

Bella Blau beeilte sich: zog Bienenwachskerzen und übte Weihnachtslieder. Für Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa dichtete sie eine Ballade über Bella Bartók und für Gisela probte sie „backe, backe Kuchen“ auf ihrer Balalaika.

So bereiteten sie sich vor: heimlich, unauffällig und diskret.

Doch Tonnen von Weihnachtstand lassen sich nicht unbemerkt ins Haus transportieren, Gänsebratenduft ist intensiv und dringt durch alle Ritzen, und Weihnachtslieder können nun mal nicht geflüstert werden…

Das unvermeidliche geschah. Es wurde belauscht, beschattet und spioniert.
Ohren wurden gespitzt,
Observationen angestellt
und sogar elektronische Überwachung installiert.

Bald war es jeder klar, dass die anderen auch die Eisdiele gewinnen wollten.

Die drei Damen dachten nach und kamen zu dem gleichen Schluss:
Keine wollte es der anderen gönnen!
Ein furchtbarer Unfrieden legte sich über das Stadthaus.
Böse Worte fielen, Flüche und Verwünschungen
Es folgten Ohrfeigen, Backpfeifen und Kopfnüsse.

Nach einer Stunde waren die drei Damen nur noch ein raufendes Knäuel, aus dem Schreie und Schlachtrufe drangen, und das sich durch den Flur in den Garten wälzte.
Bis in den Teich hinein…
Klatschnass, zerfetzt und ramponiert gingen sie auseinander.
Nun erst recht angestachelt stürzte sich jede der Damen in den Wettkampf.
Und in jedem Kopf (*peng!*) ging das gleiche vor:
Erster!
Sieger!
Ich!

Und dann war er da, der große Tag!

Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa saß stolz wie ein Pfau in ihrem Festsaal, der ausstaffiert war, wie für die Hochzeit einer orientalischen Prinzessin mit einem amerikanischen Filmstar.
Alles um sie herum funkelte und Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa dachte: „Nur schade eigentlich, dass Gisela und Bella nur noch Luft für mich sind.“
Bei Gisela Gelb lief alles wie sie es sich besser nicht hätte wünschen können: die Plätzchen lagen, ordentlich hergerichtet, auf bunten Tellern. Und alle 33 Gänge mussten nur noch serviert werden.

Die Küche-Küche duftete und Gisela Gelb dachte: „Jammerschade eigentlich, dass ich Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde und Bella nicht einmal ein winziges Krümelchen, von meinen Köstlichkeiten abgeben würde.“

Bella Blau stimmte die Balalaika, summte und besah überglücklich die duftenden Kerzen, die nur noch darauf warteten angezündet zu werden. Und Bella dachte: „Ach, schade, dass ich mir lieber den Mund mit Seife ausspülen würde als diesen blöden debilen Dumpfbacken meine Lieder vorzuspielen!“
Und so saßen sie… und saßen… und saßen…
Die eine aß das Lametta vor lauter Langeweile.
Die andere goss die Bratensauce zu einem See, staute ihn mit den Knödeln und spielte mit den Plätzchen Flitzesteine.
Und die dritte baute sich Freunde aus Tränen und Spucke-Bläschen.
So verging Stund´ um Stund´… Der Gedanke an die Eisdiele rückte in die Ferne und verblasste …

Und wenn nicht irgendjemand Silvester mit Weihnachten verwechselt hätte, wären die drei Damen wohl nie in den Garten gerannt, hätten nie gemeinsamen das herrliche Feuerwerk am Himmel bewundert und wären nicht, um sich aufzuwärmen im Bauwagen gelandet.

Da saßen sie nun, im goldenen Schein, eng aneinander gekuschelt, schmausend und schmatzend, kichernd und prustend, trinkend und glucksend:
Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa hatte noch rasch einen Weihnachtsbaum in den Bauwagen gezerrt.
Gisela Gelb hatte geschwind drei der Gerichte serviert.
Und Bella Blau hatte eben noch alle Kerzen entzündet.
Ach, was waren sie froh!

Und dann wurde beschert. Jubelrufe, Freudenschreie, Jauchzer und Lachsalven klangen aus dem Bauwagen.
Dieses Glück wollten sie teilen.
Sie trippelten kichernd in die Küche-Küche, packten und schnürten und schickten die leckersten Fresspakete an die, die es nicht so gut hatten wie sie.
Danach überkam sie Ausflugs Laune und sie trampelten im Marschschritt in den Festsaal.
Dort entdeckten sie, dass Champagnerflaschen sich hervorragend zum Jonglieren eignen, Bowling mit Weihnachtskugeln am besten geht und dass es enorm spaßig ist, sich Glasuräpfel vom Kopf zu schießen…

… und im Morgengrauen, Lebkuchenherzen mit Kaviar knabbernd, schliefen sie müde aber glücklich ein.

Als sie am nächsten Morgen aufwachten, stand, als wäre es nie anders gewesen, eine Eisdiele im Garten.
Die Tür war rosa, die Fensterrahmen gelb und das Dach blau.
Und im nächsten Frühjahr, pünktlich mit dem ersten Schneeglöckchen, eröffneten die drei Damen die Eisdiele.

Montags und dienstags gab es quietsch-pinkene Eis-Kreationen mit Schlagsahne, Liebesperlen und Holundersauce.
Mittwochs und donnerstags gab es Eis mit Zimtstern-, Speck- und Spiegelei-Geschmack.
Freitags und samstags gab es Blaubeereis, das merkwürdigerweise nach blauer Zucchini schmeckte.
Und sonntags tanzten die drei Damen Bauchtanz…

W tej pięknej minimalistycznej Japonii

Johanna Rubinroth
with a little help of Ewa Maria Slaska

JAPONIA – z czym kojarzy się Japonia?

Oczywiście z sushi, samobójstwem w ogóle i z hara-kiri w szczególe.
Ale również:
z minimalistycznym stylem,
z zen
i z jasną prostą formą.
Puściutkie mieszkania bez pamiątek-plastików-podstaweczek-stosów papieru-śmieci codziennych-zakupów z euro-shopu
no
bez tysiąca tych rzeczy, które zawalają nasze europejskie mieszkania.
Również i w filmie widzimy przestrzenne komnaty, w których oprócz futonu i czajniczka z zieloną herbatą nie ma nic, tylko płynące spokojnie ‘Ki’ ().
Prawda jednak wygląda inaczej.

Oto cytat z książki “Magic cleaning”, napisanej przez Japonkę Marie Kondo, kobietę która pomaga Japończykom sprzątać i wywalać niepotrzebne duperele. Niemiecki podtytuł brzmi:”Jak prawidłowe sprzątanie zmieni nasze życie”. Książka ukazała się oczywiście również po polsku, jej podtytuł brzmi “Japońska sztuka porządkowania i organizacji”.

Sama autorka nazwała swoją metodę sprzątania KonMari. Musisz wziąć do ręki każdą rzecz i przyznać jej odpowiednie miejsce w swoim życiu. I wtedy zobaczysz, że większość rzeczy, które weźmiesz do ręki to śmieci.

Rekord w ilości wyrzuconych worów śmieci dzierży niewątpliwie para małżeńska, których badziewie wypełniło 200 worków, a do tego jeszcze doszło dziesięć dużych gratów, które trzeba było usunąć osobno. Z mojego doświadczenia wynika, że dolna granica ilości śmieci to 20-30 worów o pojemności 45 l. Przeciętne gospodarstwo jednosobowe to z reguły 40 worków, dwuosobowe – około 70. Jeśli miałabym policzyć, ile worów już usunęłam, doliczyłabym się ponad 28000.

U jednej pani Marie Kondo znalazła sześćdziesiąt szczoteczek do zębów. Tak, w Japonii. W tej pięknej minimalistycznej Japonii.

Ewa Maria Slaska:

Oj! A jednak nie desperujmy na widok naszych mieszkań i, jak pisze Maria Kondo, nie próbujmy osiągnąć doskonałości. Wyrzucajmy jedną rzecz dziennie! Stosowałam to skutecznie przez rok, bez niczyjej porady, sama z siebie. Potem zapomniałam, dzięki Joasi przypomniałam sobie, że tak lubię usuwać niepotrzebne rzeczy. Na przykład skarpetki, już znalazłam 7 par beznadziejnych skarpetek. Te wyrzucę, resztę ułożę… Ułożę? Oj nie wiem.