Wien im März 2017 / Wiedeń marzec 2017

Ewa Maria Slaska

Groby i muzyka / Gräber und Musik

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Nie znałam tej piosenki, w życiu nie słyszałam o Wolfgangu Ambrosie, muzyka w Wiedniu to byli zmarły tajemniczą śmiercią Mozart, Haydn, stary i głuchy geniusz -Beethoven, mój ulubiony Franz Schubert, może jeszcze Johann Strauss, którego każdy zna, nawet jak nie lubi operetki, no i oczywiście Falco, którego akurat teraz wszyscy w Wiedniu przypominają, bo w lutym przyszłego roku minie 20 lat od jego tragicznej śmierci w wypadku samochodowym.

Tymczasem jednak opowieść o umarłych muzykach z Wiednia zaczynam od Wolfganga Ambrosa, a dlatego że świetny piosenkarz berliński, Andrzej Klukowski czyli Andy Klukos, podsunął mi na Facebooku linka do tej piosenki. Samym Andrzejem zajmę się kiedy indziej, tu tylko powiem, że jest autorem inteligentnych piosenek antyrządowych. Podczas protestu kobiet 23 października zeszłego roku na Warschauer Brücke Andrzej śpiewał Kto się boi czarnej baby, ale posłuchajcie też takich piosenek jak Ballada o Lechu, Mam dość czy Tu przyjdą za nami miliony.

Ich war in Wien auf dem Zentralfriedhof (endlich… seit Jahren wollte ich und immer kam etwas dazwischen) und schaute mir die Musikergräber an. Passend dazu beginne ich mit dem Lied von Wolfgang Ambros, Es lebe der Zentralfriedhof. Lustiges Lied… Ambros widmete es tatsäschlich dem Friedhof zu seinem 100. Geburtstag. Es war das Jahr 1975.

Es lebe der Zentralfriedhof, und olle seine Toten.
Der Eintritt is’ für Lebende heit’ ausnahmslos verboten,
weü da Tod a Fest heit’ gibt die gonze lange Nocht,
und von die Gäst’ ka anziger a Eintrittskort’n braucht.
Wann’s Nocht wird über Simmering, kummt Leben in die Toten,
und drüb’n beim Krematorium tan’s Knochenmork ohbrot’n.
Dort hinten bei der Marmorgruft, durt stengan zwa Skelette,
die stess’n mit zwa Urnen on und saufen um die Wette.
Am Zentralfriedhof is’ Stimmung, wia’s sei Lebtoch no net wor,
weu olle Tot’n feiern heite seine erscht’n hundert Johr’.
Es lebe der Zentralfriedhof, und seine Jubilare.
Sie lieg’n und sie verfeul’n scho durt seit über hundert Jahre.
Drauß’t is’ koit und drunt’ is’ worm,
nur monchmol a bissel feucht,

A-wann ma so drunt’ liegt, freut man sich, wenn’s Grablaternderl leucht’.
Es lebe der Zentralfriedhof, die Szene wirkt makaber.
Die Pforrer tanz’n mit die Hur’n, und Juden mit Araber.
Heit san olle wieder lustich, heit lebt ollas auf,
im Mausoleum spü’t a Band,
die hot an Wohnsinnshammer d’rauf.

Am Zentralfriedhof is’ Stimmung, wia’s sei Lebtoch no net wor,
weu olle Tot’n feiern heite seine erscht’n hundert Johr’.
Es lebe der Zentralfriedhof, auf amoi mocht’s an Schnoiza,
da Moser singt’s Fiakerliad,
und die Schrammeln spü’n an Woiza.

Auf amoi is’ die Musi stü, und olle Augen glänz’n,
weu dort drü’m steht da Knoch’nmonn
und winkt mit seiner Sens’n.

Am Zentralfriedhof is’ Stimmung, wia’s sei Lebtoch no net wor,
weu olle Tot’n feiern heite seine erscht’n hundert Johr’.

Der Wiener Zentralfriedhof wurde 1874 eröffnet und zählt mit einer Fläche von fast 2,5 km² und rund 330.000 Grabstellen zu den größten Friedhofsanlagen Europas. Er gehört aufgrund seiner vielen Ehrengräber, der Jugendstil-Bauwerke und des weitläufigen Areals zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt Wien.

Allerseelen 1903, Friedhofsbesucher auf der Simmeringer Hauptstraße auf dem Weg zum Zentralfriedhof

Wikipedia, von der ich die obigen Zeilen geliehen habe, berichtet noch dazu, dass zu seiner Geburtsstunde der Zentralfriedhof häufig kritisiert wurde und bei der Bevölkerung nicht sehr beliebt war. Es wurde die Trostlosigkeit des Areals bekrittelt, da im Vergleich zu heute nur eine karge Vegetation vorherrschte, außerdem verzögerte sich die Errichtung der dazugehörigen Bauwerke. Friedhofsbesucher mussten eine lange und mitunter beschwerliche Anreise auf sich nehmen, da es zu dieser Zeit noch keine direkte Bahnverbindung zum Friedhofsgelände gab. Im Oktober 1874 fasste eine Wiener Zeitung diese Stimmung in der Frage zusammen: „Eine Stunde Fahrzeit, zwischen Schlachthäusern und Heide und Bauern, und wofür?“

Heute ist der Friedhof verkehrs-technisch sehr gut erschlossen, vor allem mit der berühmten Strassenbahn Nummer 71, und bietet dem Besucher ein einmaliges Erlebnis, einen Spaziergang durch ein groszügig angelegtes Areal mit den interessanten Bauwerke, üppigem Grün und faszinierender Geschichte der hier Begrabenen.

A więc groby muzyków (na więcej nie starczyło czasu)
Also die Musikergräber (fürs mehr reichte die Zeit nicht)

Oto lista, na pewno niekompletna / Hier die Liste, ohne den Vollständigkeitsanspruch

Ludwig van Beethoven 1770–1827
Johannes Brahms 1833–1897
György Ligeti 1923–2006
Arnold Schönberg 1874–1951
Franz Schubert 1797–1828
Robert Stolz 1880–1975
Johann Strauß (Vater) 1804–1849
Johann Strauß (Sohn) 1825–1899
Franz von Suppé 1819–1895
Hugo Wiener 1904–1993
Hugo Wolf 1860–1903
Joe Zawinul 1932–2007
Falco (Johann Hölzel) 1957–1998
Fatty George 1927–1982
Hans Gillesberger 1909–1986
Ferdinand Grossmann 1887–1970
Hermann Leopoldi 1888–1959
Peter Wehle 1914–1986
Carl Zeller 1842–1898

Oczywiście na wszystkich muzyków też nie starczyło czasu, a częstokroć i wiedzy; poza tym i tak pokażę tu tylko tych, których muzykę lubię.

Natürlich die Zeit reichte gar für alle Musiker nicht, dazumal auch nicht immer das nötige Wissen vorhanden war; und sowieso zeige ich hier nur die, die ich mag.

Falco, ein Grab mit den Titeln seiner Hits wie Vienna calling, Komissar, Ganz Vien und Rock me Amadeus / Na płycie nagrobnej tytuły jego największych przebojów (koniecznie posłuchajcie! pierwszy porządny europejski rap!)

Pomnik Wolfganga Amadeusa Mozarta (grobu, jak wiemy nie ma) – do posłuchania Aria Królowej Nocy w wykonaniu Bogny Sokorskiej / Mozarts Denkmal (das Grab gibt es, wie wir wissen, nicht) – zum hinhören die Arie der Königin der Nacht

Franz Schubert – zapewne powinnam tu przywołać Pstrąga, ale zdecydowałam się jednak na Śmierć i dziewczynę. Pstrąg zaraz potem. / Das berühmteste Lied von Schubert ist zweifelsohne Die Forelle; ich entschied mich aber dafür, hier das Lied Der Tod und das Mädchen zu zittieren. Die Forelle folgt…

Johannes Brahms Wieges Lied / Kołysanka / Lullaby – najsłynniejsza melodia Brahmsa i jedna z najbardziej rozpoznawalnych melodii na świecie. Mój wnuk zaraz po urodzeniu dostał kaczuszkę, która grała mu tę właśnie kołysankę.

Ludwig van Beethoven

Cóż nie ma wyjścia, bo sprawa jest polityczna – Hymn Europy jako super Flash Mob (Oda do radości / Ode an die Freude). Łatwo się wzruszam, więc zawsze płaczę jak tego słucham… / Europa Hymne. TU słowa po polsku w przekładzie Konstantego Ildefonsa Gałczyńskiego / HIER der Text auf Deutsch

PS dla dociekliwych: Beethoven, Schubert, Strauss (ojciec) i inni umarli zanim powstał Cmentarz Centralny i ich groby zostały przeniesione /Beethoven, Schubert, Strauss (Vater) sind gestorben bevor der Zentralfriedhof gegründet wurde; deren Gräber wurden umgebettet.

2 thoughts on “Wien im März 2017 / Wiedeń marzec 2017

  1.     Liebe Ewa,

        danke für das Erinnern an unseren Besuch (F. u. meinen) auf dem Zentralfriedhof.

        Noch einmal meine Frage: War Dein Sohn im RBB zu sehen als Kurator der Ausstellung zu Zitty u. TIP?

        Anne

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