Meine Ferien

Dorota Cygan

Kreatives Schreiben für die Grundstufe Deutsch

Es gibt kaum etwas, was die Schüler mehr anödet als die Aufforderung: Erzählen Sie mal, was Sie in den Ferien gemacht haben. Damit bringt man sie am besten zum Schweigen, wenn die Gruppendynamik gerade aus dem Ruder läuft. Oder sie rächen sich: erzählen drauf los, benutzen  aber ausschließlich abgedroschene Phrasen, die sie irgendwann  in ihrer Lernbiografie aufgeschnappt haben und jetzt den Lehrer damit bestrafen. Dieser kann dann zum Gegenschlag ausholen und seine Sado-Maso-Veranlagung mit dem Argument untermauern, eine Fremdsprache sei nur durch Wiederholungen zu erlernen. Wenn aber ein verschämtes Stottern die Antwort darauf ist, hat der Lehrer einen Pyrrhussieg davongetragen und muss sich nun mitquälen.

Aus der Erfahrung gesprochen? Ja, richtig erkannt! In dem Moment, als ich dachte „was für ein Teufel hat mich geritten, diese dämliche Frage als Appetizer zu stellen, und das auch noch den sprechfaulen und phantasielosen Ingenieuren?!“, kam der mitleidige Engel vorbei und zischte: „Pass auf, Ingenieure brauchen doch Werkzeuge, Instrumente, verstehst du? Gib ihnen was Greifbares, woran sie sich lang hangeln können“.

Ich ließ sie alle jeweils sechs verschiedene Substantive auf einzelnen Zetteln  aufschreiben, die Zetteln gut in der Gruppe mischen und dann jeden wahllos sechs Wörter ziehen. Diese sollten in ihren Berichten unbedingt vorkommen (in Singular- oder Pluralform). Und während sie erzählten, zeichnete ich ihre ‚erzählten Strukturen‘ an die Tafel in Form eines Diagramms (sind ja Ingenieure!). Nicht gerade unwillig, nur etwas erstaunt, dass darin überhaupt Strukturen zu erkennen waren, protestierten sie dann nicht, als sie anschließend das Erzählte zu Papier bringen sollten.

Schaut Euch die Ergebnisse nach gemeinsamer Korrektur an. Wenn ich mir das angucke, könnte ich fast glauben, ich hätte mal Wladimir Kaminer höchstpersönlich unterrichtet. In diesem Sinne: Greif zur Feder, Sprachschüler!

Meine Ferien. Igor

Die Ferien. Ja… Na, was kann man schon in der vorlesungsfreien Zeit machen? Im Bett bleiben? Das war zunächst die beste Idee. Im Bett bleiben, nix machen und das Nichtstun genießen. Und nicht auf die Uhr schauen. Die Uhr am besten gleich wegschmeißen. Zumindest für ein paar Wochen.

Und dann kam langsam doch noch etwas: Ein paar Partys, drei oder vier, und am Ende noch der eigene interkulturelle Geburtstag in russisch-finnisch-litauischer Gesellschaft. Der lief echt gut. Wir wussten 5 Tage lang nicht, wie spät es eigentlich ist.

Zwischendurch kam noch so eine spontane Idee, nach Groningen zu fahren. Als kleiner Höhepunkt. Dieser war aber eher enttäuschend: Eine klitzekleine Kleinstadt mit doppelt oder vierfach so vielen Fahrrädern wie in ganz Oldenburg! Irgendwie Interessant, aber auch lästig.

Der Höhepunkt kam erst danach: Ein Ausflug nach Amsterdam! Die beste Stadt in der ganzen Region, richtig aufregend! Mhm… Amsterdam, Amsterdam… Was kann man wohl dort machen…?

Ja, wir haben zunächst das Museum von Van Gogh besucht, nicht wirklich spannend, nein. Dann gleich anschließend noch das Rembrandt-Museum. Das war Klasse! Alter Meister, richtig beeindruckend! Rembrandt KONNTE malen, kann man sagen.

Und dann kam ein spontaner Spaziergang. Und mittendrin die spontane Idee, in ein argentinisches Restaurant zu gehen. Die Kellner waren alles echte Argentinier. Wir haben uns gut und lange unterhalten. In welcher Sprache denn? Natürlich auf Russisch! Es gibt nicht Authentischeres als echte russischsprechende Argentinier in einem schicken Amsterdamer Restaurant. Das müsst ihr mir glauben.

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Mein Ferienausflug. Michail

Die beste Idee für coole und gelungene Ferien ist, wenn man sie zusammen mit seinen Eltern verbringt… Mhm…

Wir starteten von zwei verschiedenen Punkten aus. Ich fuhr von Oldenburg los, meine Eltern von München.

Und wir wollten am gleichen Tag in Amsterdam ankommen und uns treffen.

Meine Eltern fuhren über D …, E …, X …. und weiß Gott noch was, dann machten sie noch eine Station in XY… und anschließend in XLL. Und was machte ich in dieser Zeit? ich fuhr gemütlich von Oldenburg los, alles mit der Ruhe. Während sie 10 Städte unterwegs sahen, hatte ich eine ruhige Tour, einfache Fahrt ohne Umsteigen – um langsam aber sicher am Ziel anzukommen.

Mhm… Was alles hier so kostet… – interessant: Eine Busfahrt… Euro, das Hering-Essen im Fischrestaurant… Euro, Museen… Euro, na ja, Brillanten in der Brillanten-Fabrik sind schon mal teurer gewesen, wenn ich mich erinnere, dann Kiffen… Euro und der sonstige Spaß auch nicht viel weniger.

Amsterdam ist echt spannend. Aber irgendwann musste ich ja wieder nach Oldenburg.

Meine Eltern aber doch nicht!! Die sind richtig auf den Geschmack gekommen. Es hat ihnen offenbar Spaß gemacht, mit mir z.B. Museen in Amsterdam zu besichtigen. Was denken Sie…?

Wenn ich mir überlege, was meine coolen Eltern anschließend allein ohne mich in Amsterdam gemacht haben, bin ich nicht ganz sicher, ob sie nur Heringe gegessen haben… Jedenfalls schweigen sie sich darüber aus, was ihnen sonst so geschmeckt hatte.

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 Meine Ferien. Julia

Wenn man die Ferien so dicht an der holländischen Grenze verbringt, fällt einem spontan als Reiseziel natürlich… was? Na, Amsterdam… mhm. Na klar, was sonst?

Ich fing mit dem Wichtigsten an… Ja, richtig, mit den Sehenswürdigkeiten. Eine nach der anderen habe ich alle ganz brav abgehackt. Bis ich fast alles gesehen habe, wie eine japanische Touristin.

Dann schaute ich um mich herum… Es gibt ja auch Menschen hier! Und die sind auch ein wenig anders als das, was ich mir so als „normal“ vorstelle…

Im Straßenbild sind zum Beispiel bekiffte Leute zu sehen, recht viele, jung und alt, Männer und Frauen, alles gleichberechtigt. Man geht weiter, schaut sich um und traut den eigenen Augen nicht: Jeder zweite oder jeder Dritte hat eine etwas andere Körpersprache – sehr wahrscheinlich auch eine andere sexuelle Orientierung. Diese wichtige interkulturelle Erfahrung ist für Russen schon etwas ungewöhnlich, muss ich zugeben.

Dann geht man weiter und hat einen neuen Höhepunkt: Ein Rotlichtviertel, für Frauen schon eine grenzwertige Erfahrung. Muss man aber auch gesehen haben. Oder nicht unbedingt, weiß ich nicht…

Was könnte wohl der Gipfel dieses Kulturschocks sein? Bekiffte Hunde und Katzen? Na, ja. Wir in Russland sind schon etwas konservativer.

Was Amsterdam angeht, bin ich jedenfalls sicher: ich fahre… bald wieder hin!

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Meine Fahrt in die Ferien. Noemi.

Die Ferienfahrt führte mich… na wohin denn? Nach Hause natürlich. Ich wollte nach 5 Monaten in Deutschland nicht noch mehr neue Leute kennenlernen, sondern die alten Freunde wiedersehen. Das ist verständlich, oder?

Ich nahm den Wagen 1. Klasse natürlich, obwohl ich nur ein Regionalticket hatte. Und es passierte… gar nichts, die Schaffner merkten das nicht oder wollten es nicht bemerken. Erste Klasse war schön bequem und elegant. Alles ganz steril, auch der Mann mir gegenüber: schicker Anzug, blaues Hemd, vielleicht ein Banker. Er arbeitete die ganze Zeit an seinem Laptop, war sehr beschäftigt. Wir haben nur ein paar Worte auf Englisch gewechselt. In Osnabrück sagten wir uns nur kurz Tschüss und das war es. Ich wollte ja auch niemanden kennenlernen…

Beim Bustransfer zum Flughafen sah ich den Mann wieder. Aber er schien mich nicht zu bemerken, war sehr in Eile. Nach 2 Stunden Wartezeit auf dem Flughafen ging es weiter. Als ich in der Maschine saß, setzte sich plötzlich ein nervöser Mann neben mich. Dreimal dürfen Sie raten, wer das war: Natürlich der Geschäftsmann aus dem Zug. Na, jetzt hat auch er mich bemerkt – nicht sofort aber, erst vielleicht auf halber Strecke.

Er blieb weiterhin so distanziert. In Klausenburg, wo wir ausstiegen, sagten wir auch nur kurzes Tschüss. Na, ja, ist klar, ich wollte ja niemanden kennenlernen…

Irgendwann, nach der langen Heimreise, bin ich wirklich heimgekommen. Gleich in den nächsten Tagen verabredete ich mich mit meiner besten Freundin in einem Restaurant. Sie wollte mit ihrem neuen Freund kommen. Den kannte ich noch nicht, denn ich war lange in Deutschland.

Als die beiden kamen, musste ich innerlich lachen. Der unbekannte Freund meiner Freundin war… mir mittlerweile ein bisschen bekannt… Jedenfalls könnte ich genauestens sagen, wie seine Heimreise war und was er unterwegs gemacht hatte. Eine kleine Welt, oder?

Puppendienstag: Olga reloaded

Mueggelturm.webGertraud Pohl schrieb:

Liebe Ewa, es gibt eine Puppe, die ich schon einmal ganz zu Anfang unserer Puppendienstage vorgestellt habe – Olga – die mich seit meinem 18. Lebensjahr begleitet. Diese Puppe besteht inzwischen fast nur noch aus einem immer noch ausdrucksstarken Gesicht, der Rest war mit Stroh gefüllt und zerfällt mit der Zeit. Nun habe ich sie verkleinert, d.h. in ein sehr kleines Latzhöschen gesteckt, und in dieser (Ver)Kleidung war sie mit in den Müggelbergen. Am 15.11.2013. Sehr fotogen war weder die Puppe noch der trübe Tag, aber es hat sehr viel Spaß gemacht – und hier ist das Ergebnis

mit sehr lieben Grüssen

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Reblog: Clara Immerwahr

Blog You Go, Girl! prowadzony jest przez osobę (piszę “osobę”, bo nie wiem, ale jestem przekonana, że jest to kobieta) skrytą za pseudonimem Loris Cli Toris, ten zaś wiąże się (dla mnie) z życiem wydawniczym i odważną świadomą kobiecością. To blog o kobietach. Jego bohaterkami są “pionierki, prekursorki, kobiety nauki, matki wynalazków”.

Poniżej motto blogu i jego aktualny header. Oba piękne. A pod spodem reblog wpisu o niezwykłej kobiecie. Uzyskałam od autorki wpisu zgodę na zreblogowanie już dawno, ale to właśnie teraz, gdy jadę na konferencję naukową we Wrocławiu, przyszła ta właściwa chwila, kiedy trzeba koniecznie napisać o Klarze Immerwahr.

“Nobody took me seriously. They wondered why in the world I wanted to be a chemist when no women were doing that. The world was not waiting for me” ~ Gertrude Elion

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Clara Immerwahr
wpis opublikowany 9 czerwca 2013 by Loris Cli Toris

W czerwcu urodziny obchodziłaby Clara Immerwahr, kobieta która przede wszystkim powinna być symbolem moralnej odpowiedzialności naukowców. Mimo to w przerażającej liczbie notatek i opracowań występuje jako żona swojego męża. Wszak dorobek jej życiowego partnera jest nie byle jaki – odkrycie metody syntezy amoniaku, królestwo nawozów azotowych, wczesna sława, uznanie… i tysiące śmiertelnych ofiar. Jednak nie to ostatnie jest najczęściej wspominane w kontekście jego osoby, bowiem Fritz Haber, mąż tragicznie zmarłej chemiczki Clary Immerwahr, twórca iperytu i cyklonu B, był jednym z laureatów Nagrody Nobla.

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Clara urodziła się 21 czerwca 1870 roku niedaleko Wrocławia, w żydowskiej, liberalnej rodzinie. Od dziecka razem z rodzeństwem pobierała prywatne korepetycje, po których rozpoczęła naukę w szkole dla dziewcząt. I choć interesowała ją głównie biologia i chemia, od nauczycieli przez lata słyszała jedynie o specyficznej sferze zawodów kobiecych, dalekich od jej pasji. W czasie, gdy jej siostry planowały już wyjście za mąż, Clara zazdrościła bratu możliwości studiowania i doktoryzowania się na Uniwersytecie w Berlinie.

Do Wrocławia przeprowadziła się wraz z ojcem po śmierci matki, w 1890 roku. To właśnie tam na jednej z lekcji tańca poznała swojego przyszłego męża, Fritza Habera, studenta żydowskiego pochodzenia. Ich drogi rozeszły się na ponad dekadę, gdy dziewczyna odrzuciła jego pierwsze oświadczyny. Przerażała ją wizja ekonomicznej zależności, scenariusz tak chętnie akceptowany przez kobiety jej czasów. Z myślą o nowych perspektywach postanowiła ukończyć seminarium nauczycielskie, gdzie po raz kolejny, ku uciesze ojca chemika, na każdym kroku udowadniała swoje zdolności i zapał do nauk ścisłych. Drogę do samodzielności rozpoczęła na stanowisku guwernantki. (…)

Dalej

Clara Immerwahr do dziś bywa opisywana w pierwszej kolejności jako żona laureata Nagrody Nobla, człowieka którego działalność oprotestowała w ostateczny i najbardziej wymowny sposób. Historycy przywrócili jej głos dopiero w latach 70 XX wieku.

W 2011 roku Uniwersytet Wrocławski odsłonił tablicę upamiętniającą tę bezkompromisową postać.

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Loris! Dziękuję!

Puppendienstag: Bine

Bine4.webIch habe Gertraud Pohl gebeten, mir das Material für zwei Dienstage zuzuschicken, da ich verreise. Die Antwort kam sofort. Und sehr überraschend.

Liebe Ewa,
wie könnte ich dir einen Wunsch abschlagen? weisst du, dass du astrologisch gesehen eine gradgenaue Übereinstimmung der Position deines Mondes mit meiner Sonne hast – was besagt, dass ich auf dich reagiere wie eine Mutter auf ihr geliebtes Kind? Wie gefällt dir das?

Hier also der erste Puppendienstag:

Es scheint, als könnte ich mir selber nicht “treu” bleiben – es gibt doch neue Fotos – und so werde ich der Jahreszeit entsprechend mit Bine beginnen. Wir waren am 14.11.2013 in Potsdam im Park von Sanssouci auf der Suche nach Motiven, die den grauen Herbst vergessen lassen.
Hier meine “Ausbeute”
mit sehr lieben Grüssen

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Bine2.webBine1.web

– bei den Türken im Baumhaus –

Tanja Levy und Joasia Silberstein berichten: 

Flug Berlin Antalya.turcja01Großer Schreck: wir werden den Urlaub mit dem deutschen Verwaltungsapparat verbringen. Es scheint, als ob sich die Mitarbeiter sämtlicher Job-Center und Finanzämter Brandenburgs und Sachsens in diesem Flugzeug versammelt haben.

Erster Gedanke:  Smolensk! Wenn dieses Flugzeug abstürzt, kann Deutschland zumachen…

Aber, oh Wunder, Glück und Zauber: Nach einer zweistündigen Reise mit Bus und Sammeltaxi von Antalya nach Olympos, hat sich der Verwaltungsapparat in Luft aufgelöst. Stattdessen: 90 % türkische Hippie-Touristen, 7 % laut kommunizierende Amis, 3 % intellektuelle Franzosen und wir.

Ach ja, und die Russinnen. Daran zu erkennen, dass sie in romantischen Lycra-Kleidchen, die Lippen zum Kussmund, Po und Busen reckend, in den alten lykischen  Ruinen posieren und sich gegenseitig fotografieren.

Olympos: Ein kleines Dorf, rechts und links von einem Bergmassiv gesäumt – eigentlich nur eine Straße.

Naturschutzgebiet und Ausgrabungsstätte zugleich.

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Folge: keine Drei Sterne vier Sterne fünf Sterne Hotels aus Plastik&Beton. Statt dessen: Baumhaus-Areale.

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Kein Häuschen hat mehr als ein Stockwerk. Überall weiche Podeste und Hängematten – Laden ein zum ausdösen und ausruhen – und Essen im Liegen wie die alten Römer.

Der Weg zum Strand führt durch ein Freiluftmuseum. Vorbei an 2000 Jahre alten Gräbern und Amphitheatern.

turcja04Wir wohnen im Baumhaus.
Zehn Stufen-Leiter, und im Baum ist dann das Haus, also ein Bretterverschlag.

turcja05Zwei Matratzen, eine Glühbirne, und eine Steckdose, das war’s. Aber wo anders kann man sich die Zähne putzen, im Garten, zwischen Feigenbäumen, Auberginen-Sträuchern und Granat-Äpfeln und dabei auf ein riesiges Bergmassiv gucken?

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Am zweiten Tag entdecken wir Fukushima Mitarbeiterinnen am Strand. Hmmm, eigentlich sehen die Moscheen auch aus wie Atomkraftwerke, oder zumindest wie Raketen-Stützpunkte. Mit den zwei Spitzen Türmchen die scharf in den Himmel ragen.

Bei genauerem Hinsehen stellen wir fest: die AKW-Mitarbeiterinnen sind Frauen muslimischen Glaubens, die Strandburkas tragen, also Ganzkörper-Anzüge mit Kapuze – eine perfekte Mischung aus Burka und Bikini, und tatsächlich, sie heißen sogar Burkinis.

Gözleme locken. Damen mit Piratentuch und Blümchen-Hose lächeln uns wie die Sirenen von ihren Öfen aus zu. Mehrmals überlegen wir, an welchem Tag wir unserer Vollpension fremdgehen und diese türkisch native Köstlichkeit essen. Schließlich ist es soweit – zur Einstimmung summen wir schon Vormittags Gözleme,Gözleme,Gözleme… Doch was so authentisch, urwüchsig aussieht, schmeckt fader als Aldi-Toast von gestern… nein, nein, das können unsere Mädels aus der Müllerstraße im Wedding wirklich besser…

Am vierten Tag besteigen wir den Yarnatas, auch Chimaira genannt, einen Feuer spuckenden Berg. Dort hat einst die Chimäre, das Mischwesen aus Löwe, Ziege und Schlange gewohnt. – Und tatsächlich: aus den Löchern im Felsen züngelt Feuer

turcja07– das ewige Feuer! Es brennt hier schon seit der Antike. Die Türken sind praktisch veranlagt: Sie rösten über den Flammen ihre Sucuk-Wurst.

Am fünften Tag machen wir eine Bootstour.
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Ein Ausflug in eine Rolex-Werbung:
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wir cruizen an der türkischen Riviera entlang, planschen in einem Farbrausch aus Türkis,
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zählen die 2m-grossen Carette-Schildkröten, es ist einfach technicolor, bloß echt.

Die Fenster in unserem Baumhaus sind ins Holz gesägte Löcher – natürlich ohne Glasscheiben.turcja11

Zwischen den Brettern unseres Verschlags ist Platz genug für alle Insekten der Türkei. Und sie kommen auch gern. Am letzten Tag entdecken wir, dass eine Wespe,

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wir haben sie Schlamm-Wespe getauft, ein Haus auf Tanjas Jacke gebaut hat. Aus Ton. Perfektes Töpfer-Handwerk. Im Inneren zwei gelähmte Spinnen. Die sollten wohl den frisch geschlüpften Wespen als Willkommens-Dinner dienen. Schweren Herzens haben wir ihr Kunstwerk zerstört – Die Arbeit von einer Woche, auf Wespen-Zeit umgerechnet wahrscheinlich die Arbeit von einem Jahr…

Und während die Schlammwespe total desorientiert nach ihrem Haus suchte, fuhren wir ganz und gar farb-erfüllt nachhause.

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Poezja – Poesie – Poetry / Stanisław Kubicki

Tekst zreblogowany z zaprzyjaźnionego bloga W altanie przy kawie, gdzie został opublikowany w poniedziałek, 14 października 2013 roku. W altanie wiersze pojawiają się w poniedziałek, u nas w niedzielę, zostańmy jednak w tytule przy poniedziałku, bo tak to autor zadecydował (Uwaga z roku 2020: Od roku 2018 blog W altanie przy kawie przestał istnieć, podobnie zresztą jak wspomniane też w zakończeniu tego wpisu blogi Qra czyli kuchnia i kultura oraz Jak udusić kurę, czyli to, czego (dziwnym trafem) panny po 30 nie wiedzą, a wiedzieć powinny. Wszystkie te blogi zniknęły na wieki, gdy Gazeta Wyborcza jedną decyzją zlikwidowała portal blox.pl i miliony stworzonych na nim blogów.)

Reblog: Wiersz na poniedziałek – Stanisław Kubicki

Pharlap

Poezja tłumaczy się sama. Poniedziałkowe wpisy poetyckie to, jak dotąd, czysta poezja, bez wyjaśnień czy komentarzy. I tu właśnie jest pies pogrzebany czy też… da liegt der Hund begraben. Niech poniższe zdjęcie wyjaśni o co mi chodzi…

kubi

Spotkaliśmy się pewnie wszyscy z powiedzeniem – lost in translation – zgubione w tłumaczeniu. Jakże to prawdziwe w odniesieniu do poezji. Dlatego warto zwrócić uwagę na Stanisława Kubickiego – poetę, który “tłumaczył sam siebie”. Okres dwujęzyczności trwał tylko trzy lata. Przedtem i potem poeta pisał wiersze w obu językach, ale już ich nie tłumaczył.

Które wersje językowe zostały napisane pierwsze, a które są tłumaczeniem? To pozostanie tajemnicą.

O wschodzie słońca w dzień świąteczny

Dzisiaj jak kryształ jestem
w Twoim ręku —
kryształ zbudzony
słonecznym promieniem.
I łono pełne mam
blasków i tęczy,
załamań światła
i barwnych obręczy.

Promienny idę Twoją myślą, Panie,
którąś we mnie wzbudził,
jak prąd w obiegu
w sąsiednich pętlinach
prądy budzi
i drgnienia poddane.

Kiedyś przez szkiełka i krople świeczników
dziecko zdziwione —
świat widziało krasny —
i po pokojach chodziło i sieniach
całe jak we śnie
i rajskich promieniach.

I myślę:
dzisiaj Bóg przez mnie patrzy
na dzieło swoje
———-
i wzrok Boga jasny.

Sonnenaufgang an einem Festtage

Heut bin ich wie ein Stück Glas
in Deiner Hand —
licherweckt —
Innen voll
Regenbogen
Brechungen, Kreisen
brechenden Lichts.

Leuchtend wandle ich Deinen Gedanken
den Du erweckt in mir,
ein Strom umlaufend,
der Zuckungen erregt
in benachbaren Drähten.

Ernst sah ich das erstaunte Kind
in bunten Lupen die Welt
in den Prismen and Behang
entlag der Zimmer und Flure
ganz in Traume
strahlenbetäubt

Ich denke mir:
Heut sieht Gott durch mich
Sein eigen Werk
Leuchtenden Auges —

W prezentowanej powyżej książce znalazłem bardzo znamienną informację – otóż Stanisław Kubicki odczuwał dotkliwie brak modernistycznej tradycji w języku polskim i ograniczało to mocno jego twórczość w tym języku. Jakże to zbieżne z filozofią Ludwiga Wittgensteina. Chciałoby się powiedzieć – język określa świadomość.

Ewa Maria rzuciła mi propozycję do odrzucenia – spróbuj przetłumaczyć to na angielski. Pierwsza reakcja była negatywna – nigdy nie tłumaczyłem żadnych utworów literackich, a co dopiero poezji. Do tego klimat powyższego utworu nie jest mi bliski. Uznałem jednak, że w moim wieku nie mam już wiele do stracenia i przetłumaczyłem. I tutaj zaskoczenie – we wszytkich krytycznych punktach bardzo pomocna była mi wersja niemiecka.

Wynik poniżej…

At sunrise on a Holy Day

Today, I’m like a crystal
in Your hand –
crystal awakened
by a ray of sun.
I am filled
with glitters and rainbow,
refraction of light
and colourful rims.

Radiant I follow Your thought, O Lord,
which You induced in me,
like current in the circuit
raises currents
and tremors
in neighbouring coils.

Once through glass and drops of candelabrum
wondering child –
saw a blooming world –
and wandered through rooms and hallways
all as in dream
and heavenly rays.

And I think:
today God looks through me
at his own work
———-
and his sight is bright.

Czytając wiersze często staram się znaleźć właściwą dla nich melodię. W tym przypadku nie miałem wątpliwości – Mache Dich, mein Herze rein – z Pasji wg św Mateusza…

PS. Prezentowaną na zdjęciu książkę Lidii Głuchowskiej wydało Towarzystwo Literackie WIR (MY) – założone i prowadzone w latach 1994-2014 przez Ewę Marię Slaską – Qrę Alfa, w której gnieździe wylągł się również nasz obecny blog. Często wracam do tego gniazda i jest ono dla mnie źródłem coraz to nowych odkryć. Zaglądam również do obecnego blogu Ewy Marii i właśnie tą drogą stałem się właścicielem powyższej książki. I to z autografem autorki!
Warto wracać.

Reblog: Münchener Kunstfund

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reblog-muenchener-kunstfund2Der Münchner Fund von 1400 Gemälden und Papierarbeiten in einer Schwabinger Wohnung, die zuletzt von dem 1933 geborenen Cornelius Gurlitt bewohnt wurde, beschäftigt nicht nur die Augsburger Staatsanwaltschaft, sondern auch die Kunstgeschichte. Während Ermittler der Staatsanwaltschaft, Zollfahnder und Polizisten Indizien und Beweise zusammentragen, müssen Kunsthistoriker Originale begutachten, in Datenbanken nachforschen und die Archive von Koblenz bis Washington auf den Kopf stellen. Der Münchner Fund ist ein einzigartiger Fall, wegen der Menge der Bilder: Alle stammen aus den Beständen des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895 bis 1956), der vor allem im Nationalsozialismus Karriere machte.

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Auch aus einem zweiten Grund ist der Münchner Fund einzigartig: eben weil juristische und kunsthistorische Recherche Hand in Hand gehen. Was die Ermittlungen anbetrifft, stehen zwei Personen im Zentrum: Der Leitende Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz und die Kunsthistorikerin Meike Hoffmann, die als Sachverständige an Bord geholt wurde und hauptberuflich Mitarbeitern und Projektkoordinatorin an der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ der Berliner Freien Universität ist.

Wie passt das alles zusammen?

scanSchon jetzt hat diese Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaft und Kunstgeschichte zum Zusammenbruch einer scheinbar unumstößlichen Großerzählung der bundesdeutschen Nachkriegszeit geführt. Der Eisberg, an dem diese Erzählung wie ein Dampfer im Meer zerschellt, ist die Person Hildebrand Gurlitts. Nichts scheint bei ihm zusammenzupassen: ein Kunsthändler mit einer jüdischen Großmutter, der wegen seiner Abstammung und seines Einsatzes für Avantgardekunst in Zwickau 1930 seinen Posten als Museumsdirektor verlor und in Hamburg 1933 den als Leiter des Kunstvereins – und der dann zu einem der erfolgreichsten Kunsthändler im Nationalsozialismus aufstieg. Der sogar in der Nachkriegszeit Kunstvereinsleiter in Düsseldorf wurde. Und seiner Familie nach dem Tod 1956 eine Kunstsammlung hinterließ, die jetzt in München aufgetaucht ist. Geht das alles auf einmal?

Es ist zu einer Floskel geworden, dass die hintergründigsten Geschichten immer noch das Leben selbst schreibt. Zu diesen Geschichten gehört eine bisher unveröffentlichte, die in das Amsterdam des Jahres 1943 zurückführt, zu dem Künstler Max Beckmann, der dort im Exil lebte. Von Beckmann befand sich in Hildebrand Gurlitts Sammlung die Gouache „Der Löwenbändiger“, die sein Sohn Cornelius im Dezember 2011 über das Auktionshaus Lempertz in Köln versteigern ließ. Was indessen nicht bekannt war ist, dass Gurlitt 1943 Beckmann in Amsterdam aufsuchte. Der Maler hatte 1937 Berlin verlassen, als in München die Propaganda-Ausstellung „Entartete Kunst“ eröffnete, in der auch zehn Gemälde und zwölf Graphiken von seiner Hand gezeigt und diffamiert wurden; aus Museumsbesitz wurden insgesamt 28 seiner Gemälde beschlagnahmt. Beckmann, darüber kann kein Zweifel bestehen, verletzten die Diffamierungen zutiefst. Bereits 1933 war er als Dozent an der Frankfurter Städelschule entlassen worden, in einem Hetzschreiben wurde er als „Judenknecht“ bezeichnet, der „Kunsthurerei“ betreibe.

„Entartete Kunst“ verkaufte sich weiterhin

Umso erstaunlicher ist dieser Besuch: Am 19.Oktober 1943, einem Dienstag, kam Hildebrand Gurlitt in Begleitung von Erhard Göpel zu Beckmann, am nächsten Tag, dem 20. Oktober, ein zweites Mal. Dass Göpel Beckmann in Amsterdam besuchte, ist bekannt. Nicht bekannt ist, dass auch Gurlitt dabei war – und das aus gutem Grund. Denn nach Recherchen, deren Unterlagen dieser Zeitung vorliegen, kamen Göpel und Gurlitt, um Kunst zu kaufen. Genannt wird dort das Gemälde einer „Frau mit weißer Jacke“. 1944, bei einem weiteren Besuch, folgen Bilder einer „Franz. Bar“, eines „Fischs“ und einer „Südl. Landschaft“. Gurlitt, das darf man nicht vergessen, war zu diesem Zeitpunkt bereits zu einem der Chefeinkäufer für Adolf Hitlers pompöses Museumsprojekt in Linz aufgestiegen. Von 1938 an gehörte er außerdem zum Kreis der Kunsthändler, die als „entartet“ beschlagnahmte Kunst ins Ausland verkaufen sollten, um Devisen zu beschaffen.

In Sophia

Anina Takeff
Protests Sofia – 150th day
10.11.2013, 10 000 people on the streets

heute war der 150. tag der proteste und der forderungen für neuwahlen gegen die neue erst ende mai gegruendete bulgarische regierung aus sozialisten und türkenpartei. es wurde jeden tag gegen korruption und skrupellose machtausübung demonstriert sowohl tagsüber als auch abends. seit einigen wochen fordern nun auch studenten nach neuwahlen und haben die universität von sofia besetzt. vor genau 24 jahren als die ‘wende’ kam, hat man auf eine gute zukunft gehofft, leider aber regiert die mafia seither das land.

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anina1As I prepared that post it was still friendly in Sophia. Only two days later it was already not peacefull anymore. On November 12, the 152nd consecutive day of anti-government demonstrations in Bulgaria, protesters surrounded the National Assembly, blocking MPs inside. The police cordoned off one of Sofia’s main boulevards, Tzar Osvoboditel, trying to provide free passage for MP vehicles. The following video captures police violence against protesters, who managed to break through the security lines.

Puppendienstag: Gruppenbild mit November

Sarah.erstes BildLiebe Ewa,

da ich kein Archiv angelegt habe, um die Beiträge zu deinem Blog zu speichern, hoffe ich sehr, daß ich mich nicht wiederhole und deine Leser langweile.

Rosarium2Hier also Sarah, von der ich weiß, daß sie nur einmal auf einem “Gruppenbild”  zu sehen war. Das erste Foto zeigt sie bei unserer ersten Begegnung auf dem Mauerpark-Flohmarkt. Sarah hat eine ganze Reihe von Aktivitäten begleitet – so war sie z.B. mit in Forst im dortigen Rosenpark.

Rosarium3Wenn es dir recht ist, werde ich in den nächsten Wochen über Sarah berichten – sie hat einiges erlebt in der Zeit mit mir.

Sehr liebe Grüsse

Gertraud Pohl

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Poetry – Poezja – Poesie / Aaron Zeitlin & Joan Baez

Dziś w nocy obchodzimy 75 rocznicę pogromu ludności żydowskiej zwanego Nocą Kryształową. Dlatego publikuję tu słynną piosenkę Donna Donna, o cielaczku, który nie mógł być jaskółką. Każdy z nas to znał i śpiewał na rajdach lub przy ognisku. Ale czy każdy wiedział – bo ja nie wiedziałam – że podobnie jak Dance me to the end of love, również i ta piosenka była lamentem na śmierć milionów ofiar Shoah? Cielaczek, który nie ma skrzydeł i nie może cieszyć się wolnością jak jaskółka, to symbol żydowskiego losu. Piosenka powstała w czasie wojny, śpiewana była w musicalu Esterka, jej autorem był Aaron Zeitlin, muzykę skomponował Shalom Secunda. Donna Donna to inwokacja do Boga.

Adonai Adonai! Donna Donna! Panie!

Donna Donna (דאָנאַ דאָנאַ „Dana Dana“, דאָס קעלבל „Dos Kelbl“ oder „Dona Dona“) ist ein in weiten Teilen der Erde bekanntes Lied. Es handelt von einem Kälbchen, das sich nicht dagegen wehren kann, zur Schlachtbank geführt zu werden. Es ist abhängig wie ein Arbeitnehmer oder Knecht. Die Schwalbe hingegen bestimmt ihr Schicksal selbst, symbolisiert Eigenständigkeit und Selbstverantwortung. Sie ist die  Freiheit. Das Lied ist entstanden in der Zeit des Dritten Reichs und reflektiert die Situation der Juden. Es wurde für das Musical Esterke (1940–1941) von den jüdischen Künstlern Aaron Zeitlin (Text) und Shalom Secunda (Musik) geschrieben.  “Donna Donna” – auf hebräisch Donaj, Donaj – bedeutet Adonai, Gott.

Ich publiziere es heute am 75. Jahrestag der Kristallnacht.

Yiddish (transcription)
Dos Kelbl

Oyfn furl ligt dos kelbl
Ligt gebundn mit a shtrik
Hoykh in himl flit dos shvelbl
Freydt zikh, dreyt zikh hin un krik.

Chorus
Lakht der vint in korn
Lakh un lakht un lakht
Lakht er op a tog a gantsn
mit a halber nakht.
Hey Dona, dona, dona…

Shrayt dos kelbl, zogt der poyer
“Ver zhe heyst dikh zayn a kalb?
Volst gekert tsu zayn a foygl
Volst gekert tsu zayn a shvalb?”

Chorus
Lakht der vint in korn…

Bidne kelber tut men bindn
Un men shlept zey un men shekht
ver s’hot fligl, flit aroyf tzu
iz bay keynem nit keyn knekht

Chorus
Lakht der vint in korn…

Hebrew (transcription)

Egel rakh kashour bekhevel
al ha’agala moutal
velamala bashamayim
efroni mamri el al.

Rou’akh stav tzokhek lo
tzokhek ou mit’holel
tzokhek ou tzokhek miboker or
ve’ad khatzi halel.
Dona, Dona, Dona, Dona,
Dona, Dona, Dona, Don.
Dona, Dona, Dona, Dona,
Dona, Dona, Dona, Don.

Lama ze tige’e?
omer ikar la egel hamoutal
lou tzamakhta shte knafayim
vehimreta gam ata.

Rou’akh stav tzokhek lo
tzokhek ou mit’holel
tzokhek ou tzokhek miboker or
ve’ad khatzi halel.
Dona, Dona, Dona, Dona,
Dona, Dona, Dona, Don.
Dona, Dona, Dona, Dona,
Dona, Dona, Dona, Don.

Agalim bli da’at lama
el atevakh holkhim tamid
ve’asher libam lakhofesh
mamrim ke’efroni.

Rou’akh stav tzokhek lo
tzokhek ou mit’holel
tzokhek ou tzokhek miboker or
ve’ad khatzi halel.
Dona, Dona, Dona, Dona,
Dona, Dona, Dona, Don.
Dona, Dona, Dona, Dona,
Dona, Dona, Dona, Don.

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English

On a wagon bound and helpless
lies a calf who is doomed to die.
High above him, flies a swallow,
sawing gaily through the sky.

Wind laughs in the cornfield
laughs with all his might.
Laughs and laughs the whole day through
and half way through the night.
Dona, dona, …

Now the calf is softly crying:
“Tell me, wind, why do you laugh?
Why can’t I fly like the swallow
Why did I have to be a calf?”

Wind laughs in the cornfield,
laughs with all his might.
Laughs and laughs the whole day through
and half way through the night.
Dona, dona, …

Calves are born and soon are slaughtered,
with no hope of being saved
only those with wings like swallows
will not ever be enslaved

Wind laughs in the cornfield
laughs with all his might.
Laughs and laughs the whole day through
and half way through the night.
Dona, dona, …

Deutsch

Auf einem Wagen liegt ein Kälbchen ist gefesselt mit ´nem Strick.
Hoch am Himmel fliegt ein Vogel, fliegt nach rechts und fliegt nach links.

Lacht der Wind im Kornfeld, lacht und lacht und lacht,
lacht den ganzen Tag darüber und noch die halbe Nacht.
Donaj, Donaj, Donaj……. daj!

Schreit das Kälbchen, sagt der Bauer: Weshalb bist du auch ein Kalb?
Wenn du willst, dann sei ein Vogel, wie am Himmel diese Schwalb!

Lacht der Wind…

Arme Kälbchen kann man fesseln und zum Schlächter schleppen hin,
frei zu sein bedarf es Flügel, und du fliegst zum Himmel hin.

Lacht der Wind…