Reblog(s): Niki de Saint Phalle

Po Yayoi Kusamie i Leonor Fini MUSI się tu znaleźć jeszcze jedna moja ulubiona, niezwykła artystka – Niki de Saint Phalle. Ale ponieważ Monika Wrzosek-Müller i ja pisałyśmy już tu o niej, postanowiłam, że po prostu zrebloguję te nasze wpisy. Ja pisałam po polsku, Monika po niemiecku.

Nach Yayoi Kusama und Leonor Fini MUSS ich hier noch ein Beitrag über Niki de Saint Phalle veröffentlichen, noch eine aussergewöhnliche weibliche Künstlerin, die ich sehr mag. Da jedoch Monika Wrzosek-Müller und ich schon hier Beiträge über sie publizierten, rebloggiere ich sie. Monika schrieb auf Deutsch, ich auf Polnisch.

Monika Wrzosek-Müller, Die kleine große Welt 20 (24.10.2015)

Der Tarot Garten der Niki de Saint Phalle

Sie wollte eigentlich von dem Skulpturengarten in der Toskana berichten, von dem Weg dahin, von ihrer Enttäuschung – und dann nach einem Gespräch mit einer Freundin hielt sie inne, schaute tiefer und fand viele Gesichter des Gartens, die sie vorher nicht gesehen hatte.

Den Garten wollte sie natürlich sehen, er war schon eine Berühmtheit und in der westlichen Welt so etwas, wie ein Muss, wenn man in der Gegend war. Sie kurvten und wendeten, um den Weg zu finden, ziemlich lange; die bescheidenen Hinweisschilder waren rar. Sie kamen von der falschen Seite, nicht von dem wunderschönen Städtchen Capalbio, das oben auf einem Hügel thronte und es mit seinen mittelalterlichen Mauern mit Monterregioni aufnehmen konnte, oder vielleicht sogar noch reizvoller war, mit dem Blick aufs breite, weite Meer. Aber sie kamen an und hatten, stellte sich heraus, wenig Zeit; der Garten wurde schon um 18.00 Uhr geschlossen, es war September.

Immer wieder hatte sie sich nach ihrer Ankunft im Westen konfrontiert gesehen mit dem westlichen Feminismus, mit dem sie nicht viel anzufangen wusste und den sie am Anfang in der BRD mit einem ziemlich schlampigen Stil der Kleidung assoziiert hatte, mit Stricken in den Hörsälen der Universitäten und dem Fehlen von Frauen in den oberen Chefetagen, vielleicht auch mit der Zeitschrift „Emma“ und der Person Alice Schwarzer. Für ihre Generation aus Polen, die der Töchter von Müttern, die alles schmissen: den Job, die Versorgung des Haushalts, Klavierspielen und eine gewisse Intellektualität, wenn die Zeit dafür reichte, waren die Kämpfe der Frauen hier anfänglich irgendwie lächerlich und auf jeden Fall unverständlich. Allmählich ging ihr auf, dass in der Welt des Geldes die Sachen sich anders gestalteten, und irgendwann etwas später, auf einer Konferenz im südenglischen Harrogate, bei einem Panel über Frauen in der polnischen Opposition, verstand sie, dass ihre Mutter zwar alles bewältigt hatte sich aber ihres Werts keineswegs bewusst gewesen war, und eigentlich auch keine Feministin. Den „kleinen“ Unterschied zwischen den Feministinnen und den überlasteten, chronisch kranken und überarbeiteten Frauen in ihren vielfältigen Berufen in den sozialistischen Ländern lernte sie erst allmählich.

An das alles dachte sie nicht, als sie durch den Garten an der Grenze zwischen Toskana und Latium ging; das kam erst später nach dem Gespräch mit Andrea. Danach hat sie sich über die Künstlerin, Niki de Saint Phalle informiert, über ihr Leben und den Fluch, der sie verfolgte, und den Segen der Kunst, der ihr erlaubt hatte, so zu leben, wie sie wollte, Kunst als Lebensprinzip zu kultivieren. Vor allem berührt hatte sie die Schönheit der Künstlerin, die aus den Fotos von ihr sprach: das feine filigrane Gesicht und die schlanke Figur, die Schönheit, die im Wiederspruch stand zu den von ihr dargestellten groben, fleischigen, rundlichen und manchmal fast vulgären Frauenfiguren. Ihre „Nanas“ waren für viele Frauen in der alten BRD ein Inbegriff des Feminismus; die bunten Gestalten sah sie einmal auf einer Reise nach Hannover, auch in Bonn, auch die riesige, viele Meter lange Figur von Hon vor dem Moderna Museet in Stockholm.

Doch da in der Toskana, an dem schönen Abend, erschienen ihr die Figuren zu grell, zu bunt, zu aggressiv und demonstrativ, ganz anders als die Umgebung; der Hinweis der Künstlerin auf die Verbindung und Inspiration bei Gaudi und Hundertwasser fand sie nicht gerecht, weil die beiden tief mit den Städten verbunden waren, für die oder wo sie ihre Werke schufen. Sowohl der Park Güell in Barcelona als auch das Elektrizitätswerk in Wien waren jeweils für den Standort errichtet, nicht austauschbar, verwurzelt und einmalig. Den Tarot Garten konnte sie sich dagegen in der Gegend um Berlin auch gut vorstellen; würden die Menschen nicht auch dahin strömten, um sich die wunderbar farbigen, bunten, fröhlichen Figuren anzuschauen? Das Argument, dass diese sich mit der männlichen Welt der italienischen Provinz auseinandersetzten, nahm sie nicht ab. Sie existierten für sich, im Kreis der 22 Figuren der Tarot Karten, das große Arkanum des Spiels, mit einigen Tiergestalten, Wohnensembles dazu. Zwar waren wie immer ihre Geschlechtsteile gut sichtbar und überdimensional, aber das war der Stil der Künstlerin.

Nun war sie aber drin und ging hinter Familien mit vielen Kindern her, die vor Freude und Erregung bei so viel Farbe, Spiegel und Spiegelung quietschten. Sie spielten mit den Tieren, ließen sich fotografieren, drauf, drunter und daneben. Überhaupt war der Garten für selfies wie geschaffen, animierte, die Posen der Figuren einzunehmen, sich zur Schau zu stellen. Sie bewunderte die unheimliche Arbeit, die feine und genaue Ausführung, die Fantasie der Künstlerin. Es war zugegeben schwerste Arbeit, die riesigen Figuren zu schaffen, zuerst aus einem Geflecht von Eisengittern, dann mit Beton zu bespritzen; erst danach kamen die Keramikfliesenarbeiten oder die Bemalung. Die oft verwendeten Spiegelscherben funkelten und spiegelten das Licht der untergehenden Sonne wunderbar, die Farben waren frisch und kräftig, lebendig, wie gerade aufgetragen. Je nach dem Licht der auf- und untergehenden Sonne konnte man unheimliche Fotografien machen, mit Farben, die aus einer ganz anderen Welt waren; wahrscheinlich, dachte sie, musste man sich da etwas länger aufhalten, um den Charme und die Seele des Gartens zu ergründen und ihm zu erliegen. Die Künstlerin selbst verstand den Garten als einen meditativen Ort und zum Tarot-Spiel sagte sie sehr klug einmal: „Das Leben ist wie ein Kartenspiel, wir werden geboren, ohne die Regeln zu kennen, aber jeder von uns muss mit dem Blatt spielen, das er bekommt.“

Zu Hause in Berlin stellte sie herrlich gelbe Sonnenblumen in eine prachtvolle Vase einer schweizerischen Künstlerin, der Mutter einer Freundin, die in Massa Marittima lebt und dort ihre wunderschönen Keramikarbeiten herstellt – eine einmalige Vase, die mit kleinen sich spiegelnden, gelblich-goldenen und burgunder-rostroten Mosaiksteinchen ausgekleidet ist.

Ewa Maria Slaska, Kot i ptak z cmentarza Montparnasse (26.01.2019)

Kilka lat temu byłam na cmentarzu Montparnasse (zobacz wpis Pisarze i cmentarze), odwiedziłam groby Sartre’a, Simone de Beauvoir, Ionesco i Cortazara.

Cortazar – najukochańszy, absurdalny, kultowy… Naszukałam się jego grobu jak głupia. W końcu machnęłam ręką na porównywanie rzeczywistości z planem. Wiedziałam, że jest w lewo od grobu Ionesco i tak długo chodziłam między grobami, aż znalazłam.

A mimo to nie znalazłam ani grobu z kotem, ani z ptakiem. O obu dowiedziałam się przez przypadek, szukając informacji, dlaczego pewna rzeźba Niki de Saint Phalle nazywa się Nana de Berlin?

Setki stron internetowych uporczywie powtarzały jedno zdanie – że ta mała Nana (ma niewiele ponad 30 cm wysokości), zwana również La baigneuse, została przez artystkę zaprojektowana w roku 1973 i wykonana w Niemczech w 500 egzemplarzach. Dopiero zadając pytanie na stronie internetowej artystki, dowiedziałam się, że wydawcą nakładu był oddział słynnego berlińskiego wydawnictwa Propyleje (Propyläen), a dokładniej jego dział zwany Refaktur. Berlińską Nanę wciąż można gdzieś od kogoś kupić, a jej cena waha się pomiędzy osiem a trzydzieści tysięcy euro, nie kupujcie więc kota w worku.



Zastanawiam się, jak to było możliwe, że choć, jak mi się wydaje, zdeptałam cały ten cmentarz od muru do muru, nie zauważyłam dwóch nagrobków wykonanych przez jedną z moich ulubionych i z daleka rozpoznawalnych artystek. Jest to tym dziwniejsze, że jeden z tych nagrobków to duży, kolorowy kot…
Le Chat Ricardo z roku 1989, to poliestrowa rzeźba na grobie Ricardo Menona (1952–1989), rzeźbiarza i malarza, asystenta artystki podczas budowy Ogrodu Tarota. Ricardo, który zmarł w wieku 37 lat na aids, był jednym z wielu przyjaciół Niki de Saint Phalle chorych na tę w owym czasie nieuleczalną chorobę. Dzisiaj, 30 lat później, ludzie chorzy na aids mają szansę przeżyć wiele lat, pod warunkiem, że systematycznie przyjmują leki spowalniające. Rzeźba kota została przez artystkę podpisana: Nie jestem kotem, jestem Ricardo. Również drugi grób na cmentarzu Montparnasse, ozdobiony rzeźbą artystki, to grób jej przyjaciela i asystenta, Jean-Jacquesa Goetzmana, który umarł na aids.
Niki de Saint Phalle była znana ze wsparcia, jakiego udzielała chorym, a także instytucjom, które walczyły o ich godne życie. W roku 1987 opublikowała książkę AIDS: You Can’t Catch It Holding Hands, która została wydana po angielsku, francusku, niemiecku, włosku i japońsku. Wszyscy znamy ten tytuł, to znane hasło: Nie nabawisz się aids, trzymając się za ręce.
Jean-Jacques Goetzman był przyjacielem Philipa Matthew, syna artystki. Umarł w roku 1998, a Niki de Saint Phalle wykonała dla niego rzeźbę zatytułowaną Oiseau pour Jean-Jacques (ptak dla Jana Jakuba).

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