Porady kulturalne / Kulturelle Ratschläge

Samstag / Sobota

Niemcy też mają długi weekend i jest on właśnie teraz. Zaczął się wczoraj, skończy 3 października wieczorem, w Dzień Jedności Niemieckiej. Wszyscy wyjechali, a ci co nie wyjechali pójdą w ten weekend co najmniej raz na jakiś event kulturalny. Wiele z nich jest za darmo. Tu poniżej podaję trzy z nich.


(Manchmal) Draussen und umsonst.

In Deutschland herrscht Herbsturlaub-Stimmung! Seit Gestern bis den 3. Oktober hat die ganze Nation frei! Und wer nicht irgendwohin gefahren ist, geht doch irgendwo hin…

Heute ist der erste freie Tag. Wir gehen in die Oper. Draussen und umsonst. Und noch dazu sehr genehme Atmosphäre. Und man kann picknicken! Also Alles in Einem!

Foto: Thomas Bartilla

30. SEPTEMBER UM 17 UHR

Staatsoper für alle: Open-Air-Konzert und Live Übertragungen

Die Staatsoper ist zurück in ihrem Stammhaus Unter den Linden!

Nach mehr als sieben Jahren kehren das gesamte Ensemble, das Orchester, der Chor und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder an ihren angestammten Ort zurück. Das möchten wir mit euch allen feiern!

Eintritt frei! Dank BMW Niederlassung Berlin

Open-Air-Konzert STAATSOPER FÜR ALLE
30. Sep 17.00 Uhr Bebelplatz

Dirigent: Daniel Barenboim
Sopran: Diana Damrau
Mezzosopran: Okka von der Damerau
Tenor: Burkhard Fritz
Bass: René Pape
Staatsopernchor
Staatskapelle Berlin

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Live-Übertragungen STAATSOPER FÜR ALLE
3. – 7. Okt. Bebelplatz

Im Rahmen von STAATSOPER FÜR ALLE werden alle Vorstellungen des PRÄLUDIUMS zur Wiedereröffnung der Staatsoper live aus dem Großen Saal übertragen: Die Eröffnungspremiere »Zum Augenblicke sagen: Verweile doch!« mit Schumanns »Szenen aus Goethes Faust« in der Inszenierung von Jürgen Flimm (3.10., 20 Uhr, auch am 6.10., 18 Uhr) das Konzert am 4.10., 19:30 Uhr (Daniel Barenboim, Maurizio Pollini, Staatskapelle Berlin) sowie das Konzert am 7.10.,18 Uhr mit den Wiener Philharmonikern und Zubin Mehta am Pult . Kommt vorbei!

Alle Termine zu STAATSOPER FÜR ALLE Unter den Linden unter: http://bit.ly/2gQ2eUg


30. SEPTEMBER UM 20 UHR

Und wenn man nach der Oper noch nicht genug von Musik hat, geht man in die Regenbogenfabrik und hört meine (ankommende) Lieblig-Musikerin: Quena Tapia.

Violeta Parra

Quena Tapia lädt zur Peña:

100 Jahre Violeta Parra

Sa., 30.9.17 | 20 Uhr | RegenbogenKino

Violeta Parra war Folk-Musikerin und bildende Künstlerin.
Vor fast 100 Jahren wurde Violeta del Carmen Parra Sandoval in Chile geboren.

Peña bedeutet Fels, aber auch Stammtisch und steht in ganz Chile für kulturell-politische Gemeindefeiern, bei denen Gesangswettbewerbe aller Generationen solo und als Chor, mit und ohne instrumentale Begleitung häufig im Mittelpunkt stehen.
Heute gibt es viele Peñas in Chile, Lateinamerika, Nordamerika, Europa und Australien, die sich aufgrund der Chilenen, die nach Augusto Pinochets Putsch ins Ausland flohen, ausgebreitet haben.

Ab 1952 begann Parra Folkloremusik aus den ländlichen Zonen aufzunehmen und zusammenzustellen. Diese Sammlung entdeckte die Poesie und das Volkslied aus den ziemlich verschiedenen Regionen Chiles. Diese Arbeit förderte den enormen verborgenen Reichtum der Traditionen zu Tage, die zur chilenischen Kultur verschmolzen waren. Von hier begann sie ihren Kampf gegen die stereotype ausländische Musik und transformierte bzw. gewann die authentische Volkskultur wieder zurück. Sie komponierte Lieder, Décimas und Instrumentalmusik, wurde zur Malerin, Bildhauerin, Stickerin, Töpferin.

Violeta Parra schuf die Basis für La Nueva Canción Chilena, die Neue Gesangsbewegung Chiles, die die chilenische Folkloremusik erneuerte. Diese Bewegung breitete sich in den sechziger und siebziger Jahren in Chile aus. Da sie folkloristische Musikelemente mit religiösen Formen und Inhalten der Protestbewegung und Sozialkritik der sechziger Jahre vereinte, wurde sie der Kopf einer mächtigen kulturellen Strömung und erfasste das ganze Land. Sie wurde auch nach dem Putsch in Chile 1973 für viele ein Synonym für das unter der Militärdiktatur leidende und kämpfende Chile, das seine Rückkehr zur Demokratie erreichte.

Eugenia Tapia (Quena Tapia)
Cantante / compositora / Guitarra

Eugenia Tapia wurde als Tochter Chilenischer Musiker in Rüdersdorf geboren, daher die Freude an Ethno-Einflüssen.
Sie studierte 2 Jahre Komposition an der Universität Arsis-Chile (SCD) und Gesang dazu. Danach Gitarrenstudium im Conservatorium – Badalona.
Eugenia startet ihr Musikerinnenleben mit verschiedenen Bands: teils in Chile, Barcelona und seit 2011 auch in Berlin.
Nicht nur live kann mensch sich an Eugenias Kunst erfreuen, sie hat auch einen Lullabye Song aufgenommen: “Tu mi Mariposa” (E.Tapia /P. v. Rothkirch). 2011 CD -Heart & Toes – Lullabies from Around the world.

Eintritt frei – Spenden willkommen

Gute Nacht


Guten Morgen

01. OCTOBER UM 14 UHR


Gallion-Bild der Ausstellung: Neavenezia 2015/17, was natürlich Berlin ist

In der Komunalen Galerie Berlin  auf dem Hohenzollern Damm 176 gibt es noch bis 29. Oktober eine Ausstellung von Matthias Koeppel

Experiment und Methode

Matthias Koeppel zum 80. Geburtstag

Fotografie, Zeichnung, Grafik, Gedichte, Komposition, Malerei

Während der Ausstellung wird sich der Künstler drei Mal mit seinem Publikum treffen und es durch die Ausstellung führen. Ein Termin ist schon vorbei, zwei bleiben noch, davon ein – morgen:

Führungen mit Matthias Koeppel

Sonntag, 10.09.2017 | 14 Uhr

Sonntag, 01.10.2017 | 14 Uhr

Sonntag, 15.10.2017 | 14 Uh

Leider nicht in der Ausstellung, auch als Plakat nicht: Matthias Koeppel ‘Requiem für Luise’, Plakat zur 750-Jahr-Feier Berlins

Auf dem Blog Café Deutschland liest man: Abgebildet sind die Humpe-Sisters: Annette und Inga Humpe gehörten zu den Schaumkronen der Neuen Deutschen Welle. Annettes Blaue Augen (1981) und Ingas Ich düse im Sauseschritt (1983) haben noch heute großen Wiedererkennungswert. Zwischen 1985 und 1987 hatten sie als Humpe & Humpe eine gemeinsame Band.

Das ‘Requiem für Luise’ ist mein Lieblingsbild von Koeppe – ironische Nachahmung der berühmten Skulptur von Prinzessinnen Luise und Frederike Hohenzollern von Johann Gotlieb Schadow aus den Jahren 1795-7.

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