Für alle in und aus Polen, die wissen, was die Polnische Katholische Kirche aus diesem Wort macht, nämlich Sünde und Schande, wird dieser Text hier reprinted, um zu ziegen, dass selbst Katholische Kirche mit dem Thema anders umgehen Kann: Offen!
Die Begriffe Gender bzw. Gender Studies werden immer öfter gehört und gelesen, aber was bedeuten diese Begriffe überhaupt?
Gender Studies analysieren das Geschlechterverhältnis respektive die Geschlechterverhältnisse als strukturierte wie strukturierende Bedingungen menschlicher Gemeinschaften und Gesellschaften. Dabei unterscheiden sie zwischen dem biologischen Geschlecht (sex) und dem gesellschaftlich-Kulturell konstruierten Geschlecht (gender). Der Fokus liegt auf Fragen nach der Geschlechterhierarchie, das heißt der Ungleichheit der Geschlechter oder der Geschlechterdifferenz, der Geschlechterrollen und -stereotypen, mithin der Geschlechtsidentität(en), wie sie sich unter verschiedenen soziokulturellen und historischen Bedingungen ausformen oder eben ‚konstruieren‘. Gender Studies betrachten also nicht allein die Rolle der Frau bzw. von Frauen in der patriarchalen Gemeinschaften/Gesellschaften, sondern untersuchen die Rollen beider Geschlechter in dem jeweils vorherschenden Normensystem. das die unterschiedlichen Rollen, Positionen, Młglichkeiten und die Macht bestimmt, die jedem Geschlecht zuerkannt wird. Mittels der Sozialisation werden verschiedene Rollen und Normen eingeübt und verinnerlicht. Durch gesellschaftliche Praktiken (z.B. Verhaltensweisen, Gewonheiten) werden die Geschlechtsidentitäten und Geschlechtszugehörigkeiten immer wieder hergestellt.
Wielkanoc Jana Sebastiana (i Konstantego Ildefonsa, i … moja)
Konstanty Ildefons Gałczyński
Wielkanoc Jana Sebastiana Bacha
Rodzina wyjechała do Hagen. Sam zostałem w tym ogromnym domu. Po galeriach krokami dudnię.
Bardzo śmieszą mnie te złocenia i te pelikany rzeźbione jak od niechcenia, i te chmury mknące na południe.
Ja bardzo lubię chmury. I światło pochmurne. Jak fortece. Jak moje fugi poczwórne.
Cóź to za rozkosz błądzić przez pokoje z Panią Muzyką we dwoje! Jak las jesienny świece w lichtarzach czerwone.
A dzisiaj jest Wielkanoc. Dzwon rozmawia z dzwonem. O, wesołe jest serce moje!
W starych szufladach są stare listy, a w książkach zasuszone kwiaty, jak to miło plądrować wśród starych papierów… O, świąteczne godziny pełne złotych szmerów! o, natchnienia jak kolumny złote! 0, kantaty!
Ubrany w zielony aksamit brodzę, błądzę tymi pokojami, i po galeriach, i po schodach;
o, jeszcze tyle, tyle do wieczora godzin, żeby mruczeć, żeby nucić, żeby chodzić, żeby płynąć jak zaczarowana woda!
Ciemne jak noc portrety witają mnie w salach, jeszcze bardziej ciemniejąc, kiedy się oddalam.
To śmieszne, że niektórzy nazwali mnie mistrzem, mówią, że w mych kantatach zamknąłem niebiosa. Szkoda, że tu nie wszyscy znacie mego kosa, ach, jakże ten kos śpiewa, jakże ten ptak gwiżdże, jemu wiele zawdzięczam. No i wielkim chmurom. I wielkim rzekom. I piersiom twoim, Naturo.
Spójrzcie na te niebieskie hiacynty, na te krzesła z czarnego drzewa, na te wszystkie złocone sprzęty, na tę klatkę z papugami, która śpiewa, na te obłoki jak srebrne okręty, które wiatr południowy podwiewa. Tak. Spójrzcie. To jest moje mieszkanie. Też wspomnienie po Janie Sebastianie.
Mówią, że jestem stary. Jak rzeka. Że czas coraz bardziej z rąk mi ucieka. To prawda, że mi wiele godzin przepadło. Ale to nic. Do diabła! Ja gram na mocnych strunach i są jeszcze kantaty moje, do pioruna! Nie czas mnie, ale ja go wziałem na kowadło.
Zaraz przyjdzie rodzina i zacznie się uczta. Córy moje, nim siadą, przejrzą się do lustra. I chmara gości ściągnie. I nastąpi taniec. Podjedzą sobie setnie i podpiją dobrze. I pasterz z gobelinu też huknie na kobzie. A potem wieczór przyjdzie. I zniknę w altanie.
Bo lepsza od mych skrzypiec, gdym grywał w Weimarze, niźli perły, o których dla mej żony marzę,
niż sonaty mych synów, niż wszystkie marzenia, taka chwila wielkiego, wielkiego wytchnienia,
właśnie teraz, gdy widzę przez altany szparę rzecz niezwykłą, zawrotną, szaloną nadmiarem: WIOSENNE GWIAŹDZISTE NIEBO.
Konstanty Ildefons Gałczyński 1950
Tu maleńki fragment, pierwszy fragment wielkiego dzieła: Chodźcie, córki, pomóc mi opłakiwać… Fragment na Wielki Piótek.Cała Pasja wg świętego MateuszaTU.
Premiera Pasji miała miejsce w Lipsku w Wielki Piątek 11 kwietnia 1729 roku. Potem utwór popadł w zapomnienie. Odkrył Pasję i przedstawił publiczności Feliks Mendelssohn 11 marca 1829 roku w berlińskiej Singakademie.
Kolonialismus ist jetzt in aller Münde. Leider vor allem der “da weit weit weg”. Zeitlich und geografisch weit weg. So ist es viel bequemer. In einer Broschüre der BPP (Bundeszentrale für Politischer Bildung) zu diesem Mode-Thema (Informationnen zur politischen Bildung/izpb Nr. 336 vom 3/2018) schreibt die Autorin des Heftes, Prof. Dr. Gabriele Metzler wie folgt:
Der Schwerpunkt liegt dabei auf Westeuropa. Aus Gründen des Umfangs müssen die größen europäischen Kontinentalimperien Russland und die Habsburgermonarchie (…) ausgeblendet bleiben.
OK, BPB hatte keinen Zeit und Raum für dieses Thema. Schade. Hier auf diesem Blog lade ich ein, über Kolonialismus Russlands und Deutschlands IN EUROPA zu schreiben. Nicht nur wissenschaftlich. Prosa und Poesie, Film, Musik, Kunst sind gleichberechtigte Ausdrucksformen.
Ich werde versuchen ein Projekt zu diesem Thema zu starten, eine Aktion, eine Ausstellung, ein Buch.
Macht mit.
Redakcja / Ewa Maria Slaska
“ӨМӘ”
Ausstellung zu russischem Kolonialismus
Yiliia Katchypina
11.03. – 29.05.2023 Ort Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2, Berlin-Kreuzberg
Öffnungszeiten So – Mi 10:00 – 20:00 Uhr Do – Sa 10:00 – 22:00 Uhr
Eintritt frei
Sprache(n):
Deutsch
Englisch
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
In russland** leben Menschen aus 185 verschiedenen ethnischen Gruppen. Trotzdem gilt das Land, gerade im Westen, nach wie vor als „weiß“. Obwohl ethnische Minderheiten in der Geschichte russlands gewaltsam unterdrückt wurden und von ethnischen Säuberungen bis hin zum Genozid betroffen waren, wird Kolonialismus nicht nur vom russischen Regime, sondern auch von großen Teilen der Opposition im Land häufig als westlicher Import gesehen. An die Stelle einer Aufarbeitung der russischen Kolonialgeschichte tritt die Erzählung russlands als antikolonialer und antiimperialistischer Macht, die seit dem Überfall russlands auf die Ukraine auch zentraler Bestandteil der Kriegspropaganda ist.
Die Ausstellung Өмә ([öme]; baschkirisch für „kollektive Selbsthilfepraktiken“) macht deutlich, dass der aktuelle Krieg gegen die Ukraine wie auch die Annexion der Krim 2014 nicht isoliert von der Geschichte russlands betrachtet werden können, sondern die Fortsetzung einer historischen Kontinuität des russischen Imperialismus darstellen. Während seit Kriegsbeginn ukrainische Positionen zu Recht oftmals im Vordergrund standen, möchte Өмә daher nun dem antikolonialen Widerstand in russland mehr Platz einräumen.
Dazu versammelt die Ausstellung rund dreißig künstlerische Positionen von Mitgliedern indigener Gemeinschaften sowie von Künstler_innen mit multiethnischer und migrantischer Identität aus russland. Sie zeichnen das Bild russlands als Kolonialmacht, die sich nur durch Vertreibung, Zwangsassimilierung, Christianisierung, Russifizierung und Extraktivismus innerhalb ihrer heutigen Grenzen konstituieren konnte.
Da das Bild eines weißen russlands nicht nur vom Regime, sondern auch von der – ebenfalls mehrheitlich weißen – russischen Opposition aufrechterhalten wird, konnten sich dekoloniale Bewegungen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion entstanden, nie durchsetzen. Nicht zuletzt deshalb möchte Өмә antihegemonialen Theirstories Gehör verschaffen und mit Methoden der Autoethnografie sowie durch die Aktivierung von Archiven ein komplexeres Russlandbild schaffen. Damit positioniert sich die Ausstellung im historischen und politischen Kontext andauernder kolonialer Expansion und Gewalt.
Ein Projekt der nGbK in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.
Künstler_innen: Altan Khaluun Darkhan, appak, Ars Kerim, BaderNisa, Balapan, Gilyana Mandzhieva, Gul Altyn, Gul Zeile, Insaya, iskandaria kukchachak, Keto Gorgadze, klöna, Ksti Hu, Medina Bazarğali, Neseine Toholya, norma, Patimat Partu, Polina Osipova, Ptuška, Sanjin Jirgal, sn, Tegryash, Qalamqas, qodiriy, Victoria Sarangova, YumKai, ᠰᠶᠦᠷᠧᠠᠯᠢᠶᠠ, MU collective, Never Odd or Even, un|rest group
nGbK-Arbeitsgruppe: FATA collective
** Mit ihrer Entscheidung, das Substantiv „russland“ und damit zusammenhängende Eigennamen nicht groß zu schreiben, wollen die Kurator_innen der Ausstellung ihre Unterstützung für die Menschen in der Ukraine zum Ausdruck bringen.
Was ich von der Ausstellungs denke? Es ist ANDERS. Das scheint mir das Wichtigste dabei. Es ist anders, es gibt viele sanfte Menschen, Frauen, Kinder, Musik. Es gibt Haus und Heimat, Essen, Kochen, Sticken, Nähen, Schlafen, Lieben. Textilien und nicht nur Texte. Und es ist so ungewöhnlich, plötzlich all diese Menschen zu sehen, von denen wir bis jetzt nichts wußten – Buryaten, Tschuktschen, Tschetschenen, Bashkiren, Kasachen, Tataren – alle diese Völker, die Mal von Russland eingenommen wurden und bis jetzt große, schweigende, vergessene Teile des russischen Imperiums sind. Wir sehen die größen Volker, größe Nationen – die Ukrainer, die Weißrussen und natürlich die Russen selbst. Die kleinen sind so weit weg, so marginalisiert und plötzlich sind sie alle da. So viele, so sanft und doch so hart.
Eigentlich wollte ich über Cate Blanchett schreiben, die man letztens oft im Film sah, aber auch im deutschen Fernsehen. In einem Live-Interview der ARD saß sie der bekannten Moderatorin Sandra Maischberger auf dem Sessel gegenüber. Auch bei der Oskar-Verleihung fehlte sie nicht. Ich bewundere sie sehr, ihren Stil, ihre Anmut, Coolness und ihr professionell wirklich fantastisches Spiel – jetzt gerade wieder in dem langen Film Tár. Trotzdem gehen meine Gedanken nach dem Film in eine andere Richtung.
Immer öfter denke ich darüber nach, was für eine Welt wir uns aufgebaut haben, wie werden die Generationen nach uns leben müssen. Es geht mir sogar weniger um die Klimakatastrophe als um die Welt des Geldes, obwohl diese Welten erstaunlich eng zusammenhängen; es handelt sich eher um die Welt der Habgier, der horrenden Ungleichheit der Menschen in allen Lebensbereichen. Das haben wir alles selbst hervorgebracht, selbst gewollt, bei der Entwicklung zugesehen, sie zugelassen.
Warum komme ich gerade bei diesem Film (bei Tár) auf solche Gedanken? Eigentlich verbindet man die Kunst (im Film geht es um die Musik) nicht mit Ungleichheiten und Bevorteilung, sondern mit Talent, Hingabe, Fleiß und (etwas) Glück. Doch was mich beim Ansehen von Tár am meisten beeindruckt hat – neben dem hervorragenden Spiel von Blanchett – das war die Einsicht, wie abgehoben die Welt der Dirigenten und ihrer gottgleichen Stellung in der Welt der Musik ist; sie wird hier wie ein Epizentrum der Macht dargestellt. Wir erleben, wie eine relativ junge Frau als Chefdirigentin der Berliner Philharmonie berufen und damit mit Geld und Privilegien überhäuft wird. Sie fährt sofort einen grotesk großen Porsche, bekommt ein zweites Luxus-Appartement, wird eingekleidet von einem Herrenausstatter, bekommt maßgeschneiderte Hemden, einen Smoking; die Szenen bei dem „Maßschneider“ Egon Brandstetter in Berlin-Wedding sind sehr gelungen, er spielt sozusagen sich selbst. Vielleicht konnte er von diesen Szenen sogar als Werbung für sein Atelier profitieren. Lydia Tár, die Stardirigentin, fliegt im Privatjet nach New York, nur um am nächsten Tag bei der Orchesterprobe dabei sein zu können. Wohl ganz zu schweigen von der Gage, die sie monatlich bezieht. Was ihr dann zustößt, ist offenbar auch durch die Überhöhung ihrer Position sozusagen vorprogrammiert. Die Umstände formen die Menschen im Guten wie im Schlechten. Natürlich ist sie noch dazu so schön, so cool, aber lesbisch und zu scharf, und sie verlangt von anderen wahrscheinlich zu viel. Sie hat ihre ganz präzisen Vorstellungen von ihrer Interpretation der Partitur, ihre ganz eigene Sicht der Musik. Die Welt des Orchesters mit ihren Problemen existiert aber genauso, und sie ist für die Musik, die wir zu hören bekommen, vielleicht sogar noch wichtiger als die des Dirigenten.
Mich hat das immer wieder abgestoßen und verwundert: die Erzählungen über die Unverschämtheiten von Dirigenten wie Karajan, Barenboim oder anderen und wie alle das ausgehalten und still hingenommen haben. Wieviel Raum, wieviel Macht darf so ein Genie bekommen, vielleicht auch ausnutzen, davon handelt der Film. Von einem Bekannten, selbst Orchestermusiker, hörte ich aber auch, dass gut eingespielte Musiker die DirigentInnen wenig bis gar nicht brauchen, kann das denn stimmen? Im Film wird die Erinnerung an diese männlichen, patriarchalischen Dirigenten in den Szenen festgehalten, in denen das Vorspielen der KandidatInnen für einen Platz im Orchester hinter einem Vorhang stattfindet. So kamen damals auch die Frauen zu einer Einstellung, vielleicht auch Ausländer. In Tár wird die Bedeutung des Vorhangs heruntergespielt, gar verlacht, denn der Vorhang ist zu kurz und man sieht deutlich die Schuhe des Kandidaten; also doch durchschaubar, wer gerade vorspielt. Und siehe da: die junge, coole, exzellente Dirigentin macht sich das zunutze.
Jemand hat mir gesagt, das sei ein Film über Aufstieg und Fall von Stars in künstlerischen Berufen, über ihren Platz, ihre Privilegien und manchmal auch ihren Anteil an Macht; es könnte sich genauso um ArchitektInnen, MalerInnen oder gefeierte SchriftstellerInnen handeln. Doch ich denke, die Stellung eines Chefdirigenten ist schon etwas besonders. Er herrscht über andere KünstlerInnen, soll ein absolutes Gehör haben und, was wahrscheinlich noch wichtiger ist, ein Charisma, das ihm eben erlaubt über die anderen zu herrschen – um der Musik willen. Das ist hier wirklich die große Frage.
Erstaunlich unterschiedliche Meinungen hörte ich zu dem Film, aber zugleich immer und wirklich immer wieder die große Begeisterung für das Spiel von Cate Blanchett. Manche sahen sie als Inbegriff des Bösen, Überheblichen, andere als Opfer der komplizierten Welt der Musiker, der Musik, des Kampfs um Machtpositionen. Auf jeden Fall wird ihr Abstieg, ihr Fall richtig schockierend dargestellt; ihre Verbissenheit, fast Besessenheit, mit der sie sich in der Welt der Musik zu behaupten versucht, weckt aber auch Bewunderung. Andererseits, was sonst blieb ihr übrig? ihr Elternhaus existierte nicht mehr, sie stammte aus sehr bescheidenen Verhältnissen und arbeitete sich allein durch Disziplin und harte Arbeit hoch. Manche fanden gar, dass sie verrückt geworden sei und dass die letzten Szenen aus Asien sich vielleicht in ihren Träumen abgespielt hätten. Hinweise auf ihre übergroße Sensibilität für Geräusche finden sich in vielen Szenen, ebenso wie auf ihre übermäßige Nervosität.
Der Film zeigte deutlich, wie schwer es für eine Frau ist, in der ehemaligen Welt der Männer zu bestehen, sich zu positionieren und eine Stellung zu behaupten, daneben eine Beziehung zu pflegen, ein adoptiertes Kind als Mutter-Vaterfigur zu betreuen. Es wird schließlich erwartet, dass eine Frau sich anderer Mechanismen bedient, um an der Macht zu bleiben. So etwa lautete die Frage der deutschen Journalistin, doch darauf antwortete Blanchett sinngemäß: warum glaubt man, die Frau müsse mitfühlender, toleranter, besser, sanfter und anders agieren als der Mann? Sie wolle doch auch ihre Rolle, ihre Karriere, ihre Machtposition behaupten.
Auf jeden Fall finde ich den Film sehenswert, die kontroversen Meinungen, Sichtweisen darüber zeigen deutlich, dass er einen Nerv getroffen hat und uns auf vielen Ebenen berührt.
In April & Mai wird sich die BEGiNE in die Botschaft der Polinnen verwandeln. Dieses künstlerische Konzept wurde für das Kollektiv Dziewuchy Berlin als Alternative zur realen polnischen Botschaft geschaffen, die seit der Machtübernahme der PiS in Polen ein unzugänglicher Ort für Menschen geworden ist, die nicht der Ideologie der Partei anhängen. Alle Menschen können Botschafter:innen polnischer Frauen* werden – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Nationalität oder ihrem Alter. Die Botschaft ist mobil, hat keine feste Adresse und tritt in verschiedenen Konstellationen und an unterschiedlichen Orten in Erscheinung.
Dziewuchy Berlin ist ein polnisches feministisches Kollektiv, das am 02.04.2016 im Rahmen einer Mobilisierung gegen die Maßnahmen der konservativen polnischen Regierung und der Partei Recht und Gerechtigkeit gegründet wurde. Also feiern wir am 01.04.23 auch in den Geburtstag rein!
Im Jahr 2018 wurde das Kollektiv vom Frauenrat der Partei „Die Grünen/90“ für sein Engagement im Kampf für Frauenrechte mit dem Green Pussyhat Award ausgezeichnet und im Jahr 2021 erhielten sie den renommierten Clara-Zetkin FrauenPreis. 2022 haben die Dziewuchy Berlin beschlossen, ihre eigenen Preise an Aktivist:innen zu vergeben, die sich für die deutsch-polnische Schwesternschaft einsetzen – die Siostry* Preis.
Bei Dziewuchy Berlin wird Widerstand in einem dynamischen Prozess durch kreative Aktionen ergänzt – nicht nur im Bereich der Kunst (bildende Kunst, Performance, Musik), sondern auch durch die Schaffung von Realität. Denn es reicht nicht aus, dagegen zu sein.
Die Ausstellung präsentiert die Aktionen des Kollektivs Dziewuchy Berlin in den letzten sieben Jahren, die unter anderem über wegweisende Ereignisse wie den Schwarzen Protest (3.10.2016), die Aktion Global Scream oder #IchStreike (8.3.2019) oder die Veranstaltungsreihe Blutige Wochen (Herbst 2022) berichten. Sie besteht aus Originalobjekten (z. B. Transparenten von Demonstrationen) sowie aus Plakaten mit Beschreibungen, Grafiken und Fotos von Fotograf:innen: Wojtek Drozdek, Oliver Feldhaus, Gabriella Falana, Sabrina Gröschke, Liam Hayes, Camilla Lobo, Patrycja Makucewicz, Maciej Soja und Dorota Szpajda, Marzena Zajączkowska.
Bei der Eröffnung der Ausstellung werden Dziewuchy über ihre Aktivitäten berichten und es wird ein deutsch-polnisches Feministisches Quiz geben!
Foto: „Global Scream” in der Botschaft der Polinnen, Oliver Feldhaus.
Autorin und Kuratorin der Ausstellung ist polnische Artivistin Anna Krenz, Gründerin der Gruppe Dziewuchy in Berlin und des Projekts und Vereins Ambasada Polek – Botschaft der Polinnen, Initiatorin des Global Screams.
Krystyna Koziewicz urodziła się 8 marca – w Dzień Kobiet, jednak nie tylko z tego powodu może służyć za idealny przykład kobiecości: silna, niezależna i odważna – przeszła w swoim życiu więcej niż niejedna z nas, a stale każdy dzień traktuje jak wyjątkowy prezent od losu.
Anna Burek: Gdyby miała się Pani przedstawić w kilku zdaniach, jak by się Pani opisała?
Krystyna Koziewicz: Urodziłam się w Dzień Kobiet, od zawsze czułam, że kobiecość idzie w parze z moimi wewnętrznymi potrzebami. Od dziecka uwielbiałam się wcielać we wszelkie role damskie – jak każda dziewczynka bawiłam się w dom, w rodzinę, udając mamę, babcię czy nauczycielkę, jednak wyobrażałam sobie siebie także w mniej typowych rolach kobiecych, np. zakonnicy. Kobiety zawsze mnie inspirowały – podziwiałam ich urodę, obycie, umiejętność budowania relacji, ale także oczytanie, elokwencję i zainteresowania. Zazdroszcząc im cech, których początkowo nie miałam lub w sobie nie widziałam, starałam się pilnie obserwować i uczyć od swoich autorytetów. Wiele pięknych przykładów kobiet odnajdywałam w książkach – czytając ich biografie, uczyłam się o życiu tego, czego nie wyniosłam z własnego domu.
Am 3. März kündigte ich an, dass Don Quijote nach Barataria geht, weil er dorthin gehört. Interessant, dass es nicht leicht ist, sein Lieblingsthema zu verbannen. Am Morgen des 6. März ging ich in die Stadt, um Besorgungen zu machen. Es hat geschneit, es war windig, es war kalt. Nach einer Polnischen Redewendung ist es im März wie in einem Topf. Mal heiß, mal kalt. Es war nass.
Auf einer nassen Bank lag …
Ich habe bereits zwei weitere Exemplare dieses Kinderbuchs, das in den 1950er Jahren von Erich Kästner als Teil der Reihe Nacherzählungen geschrieben wurde. Das erste habe ich von Ela Kargol bekommen, das zweite – vor kurzem! – von Tibor Jagielski, und jetzt ist das dritte eingetroffen. Illustrationen – Horst Lemke.
Es ist eine sehr schöne Geschichte, und sie beginnt so:
Neulich fragte eine Illustrierte ihre Leser: »In welchem Zeitalter hätten Sie am liebsten gelebt?« Und die Antworten waren bunt wie ein Blumenstrauß Ein Kolonialwarenhändler aus Sehweinfurt teilte der Redaktion mit, dass er am liebsten, etwa um 500 vor Christi Geburt, ein alter Grieche gewesen wäre, und Zwar, wenn sich’s hätte einrichten lassen, Sieger bei den Olympischen Wettkämpfen. Statt mit Lorbeer ‘gekrönt’ zu sein, müsse er nun in seinem Geschäft Lorbeer in Tüten verkaufen, für fremde Suppen, und das gefalle ihm viel weniger.
Eine gewisse Frau Brinkmann aus Lübeck schrieb, schon als Konfirmandin habe sie sieh sehnlichst gewünscht, im 18. Jahrhundert gelebt zu haben, und zwar als Hofdame in Frankreich, mit weißgepuderter Frisur und in weiten seidenen Reifröcken. Dann hätte sie den schönen Marschall Moritz von Sachsen geheiratet und nicht Herrn Brinkmann. Und Paris und Versailles seien viel hübscher als Lübeck und Travemünde. Sie könne das beurteilen, denn sie habe im vorigen Jahr eine achttägige Gesellschaftsreise nach Paris mitgemacht.
So hatte ein jeder Leser seinen eignen Kopf. Einer hätte gern als schwedischer Reitergeneral im Dreißigjährigen Kriege gelebt, ein andrer als chinesischer Mandarin, ein dritter als Mundschenk der Königin Kleopatra von Ägypten. Nur Herr Pfannenstiel aus Barmen-Elberfeld schrieb:
»lch, der Endesunterfertigte, möchte Herr Pfannenstiel aus Barmen-Elberfeld, Krumme Straße 7, Vertreter für Rasierklingen, sein und bleiben. Hochachtungsvoll Ihr sehr ergebener Willibald Pf.«
Willibald Pf. war mit seinem Los zufrieden. Er war eine Ausnahme. So selten wie eine seltene Briefmarke.
Don Quichotte nun, dessen Abenteuer ich euch gleich erzählen werde, war ein armer spanischer Edelmann, der für sein Leben gern ein Ritter gewesen wäre. Ein Ritter in voller und blitzender Rüstung, mit Lanze, Schild und Schwert und auf einem feurigen Hengst. Obwohl es zu seiner Zeit, vor etwa dreihundertfünfzig Jahren, solche Ritter schon lange nicht mehr gab! Nun hätte das keinerlei Aufsehen erregt, wenn Don Quichotte seine Ritterträume hübsch für sich behalten und zu Hause im Lehnstuhl geträumt hätte. Doch so bequem machte er es sich und den anderen nicht! Er dachte nicht: Ach, wäre ich doch ein tapferer Ritter! Ach, könnte ich doch den Schwachen und Bedrängten helfen! Ach, hätte ich doch verwegene Feinde, um sie zu besiegen! Nein, er hielt gar nichts von Wäre und Könnte und Hätte! Sondern er erhob sich aus seinem Lehnstuhl, schlug mit der Faust auf den Tisch und rief blitzenden Auges: »Ich bin ein Ritter! Ich habe Feinde! Und ich werde den Schwachen helfen!« Dann holte er die eiserne Rüstung seines Urgroßvaters vom Boden, putzte und kratzte den Staub, die Spinnweben und den Rost weg, reparierte den Helm und das Visier, kletterte in die Rüstung hinein, band den Heim fest, zog sein Pferd aus dem Stall, das so dürr war wie er selber, stieg ächzend hinauf, setzte sich Zurecht und ritt davon. Die Abenteuer, die er erlebte, hat Miguel de Cervantes aufgeschrieben, und er hat in dem Buch behauptet, schuld an Don Quichottes seltsamen Taten wären die zahllosen Ritterromane gewesen, die damals Mode waren und die er allesamt gelesen hätte. Das kann schon sein. Kürzlich wurde auf einem Münchner Standesamt ein junges Paar getraut, das dreihundertsieben Wildwestfilme gesehen hatte. Sie kamen Zu Pferde, mit Colts und Lassos, in Cowboytracht, und der Standesbeamte fiel in Ohnmacht. Immerhin wussten die jungen Eheleute noch, dass sie eigentlich Bachmayer hießen und dass der Herr Gemahl wochentags nicht über die Prärie reiten, sondern in Schwabing die Gaszähler prüfen musste. Bei Don Quichotte lag das anders. Er war beim Lesen übergeschnappt! (Na euch kann das ja nicht passieren).
Bye By Don Quichotte, ich habe deinetwegen eine schlechte Note bekommen. Lieben tue ich dich weiter. Trotzdem.
Global Scream / Aufschrei Global / Globalny Krzyk / El Grito Global
(DE unten, wersja polska poniżej)
Sisters*!
join us for the yearly traditional Global Scream on International Women’s Day, March 8th, 2023. Wherever we are, whoever we are, whatever we believe in, we stand together in this shit. In all corners of the Globe, we fight for (basically) the same – freedom, women’s rights and justice. We can smash the patriarchy if we do it together. We can change the World, from small steps, to big decisions and actions, from local voices to global choir. In the post-pandemic world, torn by wars and conflicts, death and guns, borders and violence, capitalism and dictatorships, we all have similar problems, demands and agendas. Not always the same, but this variety is our strength. We are similar, we are different, we have the power! Women of the World, unite! Once again, in order to unite us symbolically on a local and global scale, we are carrying out an action to which you are all cordially invited: at the same hour, we will scream for one minute. Global Scream is a woman’s cry of rage, anger, grief – each of us knows these emotions, even if their causes are different. And any person can scream. We don’t even have to speak the same language to become one voice. The voice of women*. Screaming becomes a kind of catharsis that releases emotions. Physically, screaming transforms our negative emotions into positive ones, and oxygen releases power and energy. We are women*, we are angry, we are loud and we do not give up! Together! Imagine – all over the city, on that day, you will hear a woman’s scream. When other countries join in, the wave of our voices will circle the planet, according to the change of time zones. You can shout in a group, but also alone. The visual symbol of Global Scream is an exclamation point (or three). The #GlobalScream action took place for the first time in 2019 in Berlin and other German cities, in some places in Poland, Denmark, Belgium or West Africa. In Berlin alone, 25,000 people shouted. Global Scream will take place on March 8, 2022, International Women’s Day at a designated time of 4 p.m., or 6 p.m. – depending on your ability and plans for the day. In Poland, however, on Saturday, March 11th.
It’s just a minute for a woman, but a global scream for the women of the world! Let our diverse voices join together in one powerful scream. We will be loud! Join us! Let us know about your local event in a comment or message. Dziewuchy Berlin Contact: info@dziewuchyberlin.org *When we write “women*” we mean people who identify or who read as women, which includes, but is not limited to, women, gay women, intern, non-binary, and trans* people. Herstory, meaning and origin of the artistic and political action “Global Scream” (in Polish and English): https://www.dziewuchyberlin.org/herstoria-wspolczesna-o…/
*** DE ***
Schwestern*!
schließt euch uns für den jährlichen traditionellen Global Scream am Internationalen Frauentag, dem 8. März 2023, an. Wo auch immer wir sind, wer auch immer wir sind, woran auch immer wir glauben, wir stehen zusammen in diesem Shit. In allen Ecken der Welt kämpfen wir (im Grunde) für das Gleiche – Freiheit, Frauenrechte und Gerechtigkeit. Wir können das Patriarchat zerschlagen, wenn wir es gemeinsam tun. Wir können die Welt verändern, von kleinen Schritten zu großen Entscheidungen und Aktionen, von lokalen Stimmen zum globalen Chor. In der Welt nach der Pandemie, zerrissen von Kriegen und Konflikten, Tod und Waffen, Grenzen und Gewalt, Kapitalismus und Diktaturen, haben wir alle ähnliche Probleme, Forderungen und Ziele. Nicht immer die gleichen, aber diese Vielfalt ist unsere Stärke. Wir sind ähnlich, wir sind verschieden, wir haben die Kraft! Frauen der Welt vereinigt euch! Um uns auf lokaler und globaler Ebene symbolisch zu vereinen, führen wir wieder einmal eine Aktion durch, zu der Sie alle herzlich eingeladen sind: Zur gleichen Stunde werden wir eine Minute lang schreien. Global Scream ist der Schrei einer Frau aus Wut, Zorn, Trauer – jeder von uns kennt diese Emotionen, auch wenn ihre Ursachen unterschiedlich sind. Und jeder Mensch kann schreien. Wir müssen nicht einmal dieselbe Sprache sprechen, um eine Stimme zu werden. Die Stimme der Frauen*. Schreien wird zu einer Art Katharsis, die Emotionen freisetzt. Körperlich verwandelt das Schreien unsere negativen Emotionen in positive, und der Sauerstoff setzt Kraft und Energie frei. Wir sind Frauen*, wir sind wütend, wir sind laut und wir geben nicht auf! Gemeinsam! Stellen Sie sich vor – überall in der Stadt werden Sie an diesem Tag den Schrei einer Frau hören. Wenn andere Länder sich anschließen, wird die Welle unserer Stimmen den Planeten umkreisen, je nach dem Wechsel der Zeitzonen. Man kann in einer Gruppe schreien, aber auch allein. Das visuelle Symbol von Global Scream ist ein Ausrufezeichen (oder drei). Die #GlobalScream-Aktion fand 2019 zum ersten Mal in Berlin und anderen deutschen Städten statt, an einigen Orten in Polen, Dänemark, Belgien oder Westafrika. Allein in Berlin haben 25.000 Menschen geschrien. Der Global Scream findet am 8. März 2022, dem Internationalen Frauentag, um 16 Uhr oder 18 Uhr statt – je nachdem, was man an diesem Tag vorhat. In Polen jedoch am Samstag, den 11. März.
Es ist nur eine Minute für eine Frau, aber ein globaler Schrei für die Frauen der Welt! Lasst unsere verschiedenen Stimmen sich zu einem kraftvollen Schrei vereinen. Wir werden laut sein! Schließt Euch uns an! Informieren Sie uns über Ihre lokale Veranstaltung in einem Kommentar oder einer Nachricht. Dziewuchy Berlin Kontakt: info@dziewuchyberlin.org
¹ Wenn wir “Frauen*” schreiben, meinen wir Menschen, die sich als Frauen identifizieren oder lesen, was Frauen, schwule Frauen, interne nicht-binäre und trans* Menschen einschließt, aber nicht darauf beschränkt ist. Geschichte, Bedeutung und Ursprung der künstlerischen und politischen Aktion “Global Scream” (auf Polnisch und Englisch): https://www.dziewuchyberlin.org/herstoria-wspolczesna-o…/
**** PL *****
Siostry*!!!
dołączcie do nas na corocznym, tradycyjnym Globalnym Krzyku w Międzynarodowy Dzień Kobiet, 8 marca 2023 roku. Gdziekolwiek jesteśmy, kimkolwiek jesteśmy, w cokolwiek wierzymy, stoimy razem w tym jazgocie. We wszystkich zakątkach świata walczymy o (w zasadzie) to samo – wolność, prawa kobiet i sprawiedliwość. Możemy rozbić patriarchat, jeśli zrobimy to razem. Możemy zmienić Świat, począwszy od małych działań, po wielkie postanowienia i działania, od lokalnych głosów po globalny chór. W post-pandemicznym świecie, rozdartym przez wojny i konflikty, śmierć i broń, granice i przemoc, kapitalizm i dyktatury, wszyscy mamy podobne problemy, żądania i agendy. Nie zawsze takie same, ale ta różnorodność jest naszą siłą. Jesteśmy do siebie podobne, jesteśmy różne, mamy potęgę! Kobiety świata, łączcie się! By symbolicznie zjednoczyć nas w skali lokalnej i globalnej, przeprowadzamy akcję, na którą wszystkich serdecznie zapraszamy: o tej samej godzinie krzyczmy przez jedna minutę. Global Scream to kobiecy krzyk wściekłości, złości, żalu – każda z nas zna te emocje, nawet jeśli ich przyczyny są różne. A krzyczeć może każda osoba. Nie musimy nawet mówić tym samym językiem, by stać się jednym głosem. Głosem kobiet*. Krzyk staje się rodzajem katharsis, które uwalnia emocje. Fizycznie krzyk przekształca nasze negatywne emocje w pozytywne, a tlen uwalnia siłę i energię. Jesteśmy kobietami*, jesteśmy wkurzone, jesteśmy głośne i nie poddajemy się! Razem!!! Wyobraź sobie – w całym mieście, tego dnia, słychać kobiecy krzyk. Gdy dołączą inne kraje, fala naszych głosów okrąży planetę, zgodnie ze zmianą stref czasowych. Można krzyczeć w grupie, ale także w pojedynkę. Wizualnym symbolem Global Scream jest wykrzyknik (lub trzy). Akcja #GlobalScream odbyła się po raz pierwszy w 2019 roku w Berlinie i innych niemieckich miastach, w niektórych miejscach w Polsce, Danii, Belgii czy Afryce Zachodniej. W samym Berlinie krzyczało 25 tysięcy osób. Global Scream odbędzie się 8 marca 2022 roku, w Międzynarodowy Dzień Kobiet o wyznaczonej godzinie 16.00, lub 18.00 – w zależności od możliwości i planów na ten dzień. W Polsce natomiast w sobotę, 11 marca podczas Manif.
To zaledwie minuta dla kobiety, przy czym jest to globalny krzyk dla kobiet na całym świecie! Niech nasze różnorodne głosy połączą się w jeden potężny krzyk. Będziemy głośne! Dołącz do nas! Daj nam znać o swoim lokalnym wydarzeniu w komentarzu lub wiadomości. Dziewuchy Berlin Kontakt: info@dziewuchyberlin.org
*Kiedy piszemy “kobiety*”, mamy na myśli osoby identyfikujące się lub czytające jako kobiety, co obejmuje, ale nie ogranicza się do kobiet, gejów, internowanych, niebinarnych i osób trans*.
Ihr Lieben, hier die Infos zum 8. März. Wir treffen uns 13.00 Invalidenpark (2. Plakat), gehen zum Bebelplatz, (1. Plakat) dort ist die Abschluß-Kundgebung. Soweit die Infos bis jetzt. lg Gisela