A(n)namorphosis

Katarzyna Mazur

Schrieb:

Liebe Freund*innen, Kolleg*innen und Bekannte,

ich möchte Euch ganz herzlich zur der Eröffnung meiner Ausstellung A(n)namorphosis einladen!

Wann? Diesen Freitag, den 22.09.2023 19 Uhr


Opening:
22.09.2023 at 7pm
Talk with Katarzyna Mazur and Sara-Lena Maierhofer
Exhibition until 27.10.2023
Only by appointment: info@kominek-gallery.com

Wo?  Kominek Gallery, Berlin Prenzlauer Berg
Immanuelkirch Str. 25
10405 Berlin

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Irena-Bobowska-Baum in Berlin

Über Irena Bobowska wurde im letzten Jahr auf diesem Blog mehrere Male geschrieben. Anna Krenz und ich veranstalteten im September 2022 vier Veranstaltungen über das Leben und dem Tod dieser jungen Polin, die, von der Kindheit her gehbehindert, in ihrem kurzem Leben soviel schaffen konnte. Sie war eine Dichterin und Zeichnerin, eine soziale Aktivistin, eine Pfadfinderin. Eine Konspiratorin, die sich, wie Millionen anderer Polinnen und Polen wärend des 2. Weltkrieges gegen die Unrecht-Macht der Nazis in ihrer Heimat einsetzten. Am 3. September 1920 in Poznań (Posen) in Polen geboren, starb sie den Heldinnen-Tod am 26. September 1942, hingerichtet durch die Guillotine im Berliner Todes-Gefängnis Plötzensee.

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Reblog: Wann wir nerven

In einer Studie haben neuseeländische Tourismusforscher untersucht, welche Verhaltensweisen von Reisenden den Einheimischen besonders auf die Nerven gehen. Dazu werteten sie 2.088 Einträge des Online-Forums Reddit aus. Aus den Antworten leiteten sie die nervigsten Touri-Typen ab. Hier die Top Ten.

Teaserbild: © Getty Images/iStockphoto/shalunts

Neuseeländische Tourismusforschende sind der Frage nachgegangen, welche Verhaltensweisen von Reisenden den Einheimischen besonders auf die Nerven gehen.

Dazu fragten die Forschenden im Online-Forum Reddit nach nervigen Verhaltensweisen von Touristen. Aus insgesamt 2.088 Einträgen leiteten die Wissenschaftler dann 13 Touristen-Typen ab, die mit ihrem Verhalten für Unmut bei den Einheimischen sorgen. Welche zehn typischen Verhaltensweisen am häufigsten genannt werden – und am meisten nerven.

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Wiersze z brodą i bez (27)

Jakob van Hoddis 
(16.05.1887,  Berlin – am 30.05.1942 von den Nazis deportiert; genaues Platz und Todesdatum unbekannt)

Weltende

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei,
Dachdecker stürzen ab und gehen entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

Else Lasker – Schüler
(11.02.1869, Elberfeld – 22.01.1945, Jerusalem)

Weltende

Es ist ein Weinen in der Welt,
Als ob der liebe Gott gestorben wär,
Und der bleierne Schatten, der niederfällt,
Lastet grabesschwer.

Komm, wir wollen uns näher verbergen…
Das Leben liegt in aller Herzen
Wie in Särgen.

Du! wir wollen uns tief küssen –
Es pocht eine Sehnsucht an die Welt,
An der wir sterben müssen.

Hommage á Jan Buk III/1

Dr Lidia Głuchowska

Přeprošenje
na wotewrjenje dwójneje wustajency:

WŠO JE KRAJINA. SERBSKI MOLER JAN BUK“

Měšćanski muzej Wrócław

15.09.2023, w 17.00 a 18.30 hodźinach

Chcemy Was přeprosyć na wurjadne dwójne wotewrjenje wustajeńcow, kotrejž wukonjetej wažny přinošk k diskursej wo stawiznach a přichodźe swěta, Europy a wosebje kulturnych zarjadnišćow pólskich zapadnych kónčin, kaž tež k druhim wažnym temam kaž zakorjenjenje, přiswojenje/přichilnosće k městnam a ludźom, wosobinske a zjawne podawki a prašenja wo wuznamje indiwidualneje a narodneje identity a zhromadnosće w dobje globalizacije, masoweje migracije a ekologiskeje katastrofy.

Wustajeńcy we Wrócławskim měšćanskim muzeju – „Wšo je krajina. Serbski moler Jan Buk” a „Hommage à Jan Buk (III): PŘICHILENI“– pokazujetej na korjenje pólskeho kulturneho žiwjenja w zapadnych kónčinach. Wustajeńca w Kralowskim palasće pokazuje na wukony nestorow Eugeniusza Geppertoweje akademije rjanych wuměłstwow we Wrócławju a na pokročowanje jeje tradicijow a idejow.
Nimo wobšěrneho wuběra twórbow Jana Buka – jednoho z najzažnišich adeptow a nana serbskeje moderny – su tu widźeć dźěła jeho mištra Jana Cybisa a jeho docentow, kolegow a šulerjow. „Hommage à Jan Buk“ w Měšćanskim arsenalu je pokazka na pochad a přitomnosć wuměłstwa w „znowa zdobytych kónčinach“, inkluziwnje fenomena „Wrócław/Breslau – městno zetkawanja“ a wudobyćow Instituta za wizuelne wuměłstwa uniwersity Zielona Góra, kotrehož předchadnicy Jana Buka wjele lět pola tak mjenowanych energijowych pleinairow w Delnjej Łužicy zetkawachu a jich přećelstwa z nim dołhe lěta traajachu.

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Quest for Women. Kreuzberg. 16. September

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Wir treffen uns am 16. September 2023 um 12:00 Uhr in der REGENBOGENFABRIK, wo schon der Name ein Kreuzberg-Utopie-Programm ist.

Christine Ziegler, Jahrgang 1959 war 1983 eine der Mitmachenden, die am 8. März die alte Chemie-Fabrik besetzten. Im Lauf der vergangenen 42 Jahren erlebte die Fabrik viele ungewöhnlichen Phasen, um 2023 ein etabliertes aber immer noch utopisches Nachbarschafts-Zentrum zu sein.

Hier bekommt ihr Euren Spiel-Plan – mit den Namen vor 10 Frauen, die die Kreuzberger-Geschicke mitgestaltet haben und die es nicht mehr unter uns gibt, sowie zwei, die leben und die Sie treffen werden.

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Hommage á Jan Buk 2

Lidia Głuchowska

FILM “Hommage à Jan Buck (II)”

Cottbus/Chóśebuz

Am Freitag, den 25.08.2023 fand in der Kunsthalle Lausitz in Cottbus die Finissage der Ausstellungen aus der Reihen „Alles ist eine Landschaft. Der sorbische Maler Jan Buck“ und „Hommage à Jan Buck (II)“ – „Wir haben den Ort gesehen“ und „Nach der Kohle … – Landschaften und Gesichter der Lausitz“ statt, über die wir bereits geschrieben haben.

Anlässlich der Finissage veröffentlichen wir einen Film, der einen Einblick in die wichtigsten Ereignisse des ganztägigen „Deutsch-wendisch/sorbisch-polnischen Festtags – Begegnung und Dialog“ anlässlich der Eröffnung der genannten Ausstellungen am 2.06.2023 im Wendischen Museum/Serbski Muzej, in der Stadt und in der Kunsthalle Lausitz gibt, der auch Teil des Projektes des Instituts für Visuelle Künste der Universität Zielona Góra „Hommage à Jan Buck (II)“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Lidia Głuchowska bildet.

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schut down (5)

Intro:

5 X

mein name ist in wasser geschrieben
umfasst von wellen
unvergänglich wie schaum deren kronen

mein name wird von wind gepfiffen
spaziert mit den wolken
und fällt mit den regen herunter

 in wasser geschrieben wird mein name
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1985

…wracam z targów (fr/m) obładowany książkami do b.,
po drodze podrzucam  redakcji moje teksty (kilka wywiadów z węgi
erskimi autorami, reportaż, felieton, trzy 
rolki
ze zdjęciami) i parę książek, potem walę się do łóżka
i śpię 24 godziny;
po prysznicu dzwonię do pani małgosi i pytam jak tam moje teksty
– wszystkim się podobają, a naczelny zabrał je nawet do domu.
no, trochę mnie  zdziwilo to “do domu”, ale nic, robię sobie parę dni wakacji i czekam na numer;
po tygodniu mam go w ręce, otwieram i znajduję jedną szóstą reportażu i jedno zdjęcie  (stoisko naszej redakcj
i na targach z leszkiem sz. i edwardem na pierwszym tle);
lekko oszołomiony
(liczyłem, że odrobinę zarobię, a płacono od znaku; za zdjęcie dostawało się najwięcej) staram się złapać edwarda, ale oczywiście trwa to wieczność
i kiedy go wreszcie po dwóch tygodniach
(nastepny numer magazynu był już w druku) 
dopadam – on zezuje strapiony…
– dlaczego nie puściłeś moich zdjęć i tekstów? – pytam
patrzy na sufit, patrzy na ziemię, patrzy na mnie
– nie mogę, bo, hm, wiesz, to faszyści…
– bo walczyli pod stalingradem, a potem przeżyli gulag?
– tak.
– ale oni nie mieli z szalasim i jego strzało-krzyżowcami nic  wspólnego; to byli normalni, zawodowi żołnierze
I armii węgierskiej…
patrzy w bok, patrzy w górę i milczy;
milczymy obaj;

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johanssen

1,

seine größte stunde kam an einen samstag
punkt zwanzig uhr übertrug das fernsehen der ddr
ein kessel buntes aus dem friedrichstadtpalast
und er kniete auf der mitte der bühne
vor der mirelle mathieu

in seiner ückermarkischen geburtsstadt saß in diesem moment
vor jetwedem empfänger
fast jeder

nur ein zum fernsehverbot verdonnerter arrestierter 

auf der dortigen volkspolizeiwachesowie das notaufnahmekollektiv des krankenhauses
das brav auf kommando
– aber fluchend –
die zentrale und das schwarzweiss gerät
– wo gerade die grosse weite welt
in der vertretung der wunderbarsten beine des mikrokosmos
zu schwingen begann –
verlassen musste
(weil irgendein idiot einen unfall gebaut hat)
konnten es nicht
nein
hautnah erfahren:
dass johannsen

es geschafft hat!

ja
er steppte in dieser stunde um sein leben
und warf seine tanzpartnerin fünf centimeter höher als gewöhnlich
und kaschierte einen schrittfehler von katja ebstein mit einem grandiosen spagat
(gleichzeitig sein hut so werfend, dass er in seine hand zurückkam…)
er spielte einfach hinreißend
bis seine mutter vor der mattscheibe zu weinen begann

was konnte ein stockschwuler von märkischer heide
damals
in dem land der arbeiter und bauern
mehr erreichen?

dazu:
eigene wohnung in der hauptstadt

mal tournee durch feindliches ausland (brd)schuhe von salamander
oder amerikanische jeans
vielleicht morgen eine datscha in der ruppiner schweiz
beziehungsweise an der usedomer riviera

doch es kam anders
2,

ein vierteljahrhundert später
lag seine verkohle leiche am bett
er wurde erdrosselt
die wohnung ausgeraubt und dann angezündet
von einem mann den er zu lieben glaubte

3,

als ich ihn zum ersten mal traf
war er schon unten
arbeitete als raumpfleger in einer sklavenfirma
und putzte vor meiner tür
my fair lady pfeifend
ständig auf der suche nach der entschwundener jugend
wie ein ton auf der sternleiter

der unermüdlichen begierde

allem zum trotz