25 lat

Stefan Andrzejewski

na FB 20 czerwca 2023 roku

Dziś mija 25 lat od dnia, w którym przyjąłem sakrament święceń w stopniu prezbiteratu.
Często, kiedy wracamy pamięcią do przeszłości, próbujemy ją idealizować. Byliśmy piękni, młodzi, zdrowi, na początku trasy a nie na zakręcie, z którego widać koniec.

Tak się składa, że ja akurat wolę siebie takiego, jakim jestem dziś, niż takiego, jakim byłem wtedy.
Obawiam się, że ci dwaj, nie bardzo mogliby się zaprzyjaźnić 🙂.

Mówi się, że “każdy lekarzyk ma swój cmentarzyk”. Każdy ksiądz zapewne też 😥.

Tak, w tamtym czasie mogłem być nie miły dla ludzi choćby w konfesjonale, gdzie zgrzeszyłem zbytnim
trzymaniem się szablonu, zanim dostrzegłem, że po drugiej stronie jest człowiek.

Zgrzeszyłem na katechezie, gdy nie umiałem być z tymi, których miałem w klasie, tylko byłem nad nami.

Cóż, co się stało, to się nie odstanie. Mogę tylko zapewnić, że pewnie gdybyśmy się spotkali dziś, byłoby to zupełnie inne spotkanie. Mogę też powiedzieć, że wstyd mi za tamtą wersją samego siebie i że w jego imieniu przepraszam.

Wszystkim zaś, których spotkałem od tamtego dnia na mojej drodze, dziękuję, że doszło do tego spotkania.

Każdego zaś i każdą z osobna proszę o to, byście dalej, tak to robicie do tej pory, uczyli mnie bycia dla Was i z Wami.

Modlitwą, ale i każdym gestem i słowem.

Continue reading “25 lat” →

Frauenblick: Arno Geiger

Monika Wrzosek-Müller

Das glückliche Geheimnis oder eher die Veränderungen in der Zeit

Meistens begleitet einen ein nicht so glückliches Geheimnis durchs Leben, doch wahrscheinlich jeder trägt eines mit sich; auf Polnisch sagt man auch: „Co chatka to zagadka“, was ungefähr so viel bedeutet wie: „In jedem Häuschen gibt es ein Geheimnis“.

Schön, dass der Schriftsteller Arno Geiger ein glückliches Geheimnis mit sich trägt und uns es auch mitteilt. Besonders für Menschen, die immer wieder schreiben, ist das Buch sehr empfehlenswert. Das eigene Geheimnis als Quelle für die Themen, die man dann bearbeitet, ist auch nicht zu verachten. Worum geht es? Der junge, aufstrebende Arno kommt auf die Idee, in Papiercontainern nach brauchbarem Material zu suchen. Einerseits bessert er seine damals noch bescheidenen Einkünfte als ewiger Student damit auf, dass er einige der unter dem Abfallpapier gefundenen Bücher und Postkarten auf Flohmärkten verkauft. Manchmal findet er auch richtige Schätze, die er entweder für seine Romane verwendet oder auch wirklich gewinnbringend verkauft. Denn immer wieder entledigen sich die Menschen ihrer Sammlungen nicht nur von Büchern, sondern auch von Briefen oder Tagebüchern, die ihrerseits dem angehenden Schriftsteller helfen, neue Themen, neue Geschichten zu finden. Er beschreibt auch die Aufarbeitung dieses Materials als die eigentliche Schule für seine Schriftstellerei; dabei lernt er, bescheiden und ehrlich mit sich und den Themen umzugehen, versteht, dass das geschriebene Wort wirklich das meint, was es besagt, dass da Vorgänge beschrieben werden, die es gegeben hat, Emotionen, Zustände, die die Menschen erlebt haben. Im Laufe der Zeit entwickeln sich seine Erkundungen, Suchen, die Runden, wie er es nennt, zu einem regelrechten Ritual. Er durchforstet bei seinen Fahrradtouren immer mehr Papiercontainer, seine Funde werden immer interessanter.

Continue reading “Frauenblick: Arno Geiger” →

Wiem, że nic nie wiem

Michał Talma-Sutt

Wiem, że nic nie wiem, czyli co się stało w Rosji?

Sokratesowe przesłanie na dzień dzisiejszy staje się faktem, tracąc niestety na wartości, ale to kwestia na inny artykuł. Dzisiaj zajmijmy się tym, co właśnie wydarzyło się w Rosji i jaki wpływ mieć to może na wojnę w Ukrainie. Od razu tutaj zaznaczę, pojęcia bladego nie mam.

Jeśli chodzi o to, co się zdarzyło, to ewentualnie trochę więcej wie sam Prigożyn, jakieś osoby z wąskich kręgów amerykańskiego wywiadu, ktoś tam na Kremlu. Coś tam pewnie wiedział i sam Putin. I od niego zacznijmy.

Continue reading “Wiem, że nic nie wiem” →

Hommage à Jan Buck

Lidia Głuchowska

Please scroll down for English / Po relację w języku polskim proszę zjechać na dół

„Deutsch-sorbisch/wendisch-polnischer Festtag – Begegnung und Dialog”
„Alles ist eine Landschaft. Der sorbische Maler Jan Buck“
„Hommage à Jan Buck (II): Wir haben den Ort gesehen“

Nimsko-serbski-pólski swěźeń – zmakanje a dialog
„Wšykno jo krajina. Serbski mólaŕ Jan Buk“
„Hommage à Jan Buk (II): Wiźeli smy městno“

Cottbus/Chóśebuz | Choćebuz | Chociebuż, 2.06.2023


Deutsch-sorbisch/wendisch-polnische Festtage dieser Größenordnung gibt es viel zu selten, und leider ist das Bewusstsein über die gemeinsamen Verbindungen in der jüngeren Generation gering. Anlass für diese mit großem Elan und monatelanger Vorbereitung organisierte Veranstaltung ist der 100. Geburtstag des sorbischen Malers Jan Buk/Buck. Er gilt als Erneuerer der sorbischen Kunst, die sich bis dahin auf provinzielle Folklore beschränkte. Sein Studium in Breslau in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gab ihm den Anstoß, sie in die Umlaufbahn der europäischen Moderne zu lenken.

Der Festtag in der Hauptstadt der Niederlausitz war zugleich die feierliche Eröffnung der zweiten Teile der Ausstellungsreihen „Alles ist eine Landschaft. Der sorbische Maler Jan Buck“ und „Hommage à Jan Buck“. Die erstere wurde vom Sorbischen Museum in Bautzen (Serbski muzej, Budyšin, Direktorin: Christina Bogusz/Boguszowa) mit einem retrospektiven Überblick über das Werk des Künstlers initiiert. Das zweite Projekt – realisiert vom Institut für Visuelle Künste der Universität Zielona Góra unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Lidia Głuchowska – zielt darauf ab, die Bedeutung der internationalen Beziehungen im Grenzgebiet der Region, symbolisiert durch Leben und Werk von Jan Buk/Buck, hervorzuheben und einen damit verbundenen Diskurs über die Umwelt, postindustrielle Kultur, die politischen Bedingungen des künstlerischen Lebens und die Prozesse der Herausbildung individueller und kollektiver Identität auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze zu führen.

Continue reading “Hommage à Jan Buck” →

GRUFTTAGEBUCH (Teil1)

D I E   F L E DE R E M A U S
NAMENS GRUFTIE


2013/07/09
sechs Uhr sechs
aufatmen: die fledermaus kommt langsam zu sich! 
noch ist polen nicht verloren…
sprach mit friedhofswärter; auch er ist beunruhigt; 
die ganze linke seite sei in gefahr – 15 kreuze sind umgefallen 
und 666 grabstellen am einsinken.
– wahnsinn! wir sind von allen guten geister verlassen! – rif ich aus.
er nickte und gab trocken zu – die kanzlerin-ubahn.
es kann nicht so weiter gehen…
wer ist diese kanzlerin, dass  man für sie sogar eine u-bahn baut,
wo es vollkommen sinnloss ist, hm…
moment, moment, errinert sie mich nicht an die dicke käthe?
ich muss unbedingt in meinen memoiren nachschlagen.
uhu und mohrrüben kaufen!

2013/07/08
sechs Uhr sechs
arbeit am wochenende und das ohne zulage! bin ich nicht bekloppt?
leider ist mein arbeitgeber ziemlich konservativ; 
ich wollte, nicht nur einmal eine gewerkschaft gründen, 
aber wurde deswegen, in letzten 200 jahren dreimal geköpft, 
es reicht vorläufig;
die ursache des flaschenzugsversagens ist eindeutig – kanclerin u-bahn; 
die erderschüterrungen bewirken, dass die ganze statik des grufts ins wanken gerät;
skelettschädel habe ich zusammengeklebt (uhu wird langsam alle) 
p.s.zum trost. die ratten haben mich noch nicht verlassen!

2013/07/12
sechs Uhr sechs

File:Vier Elemente der Alchemie.svg

gestern kekse gebacken; 
die ausrüstung habe ich fast komplett nur die katakombenkarte kann ich nicht finden;
wo habe ich sie bloss reingesteckt? grüble ich unentwegt;
dieser verdammtes rattenpack! zuerst versprechen sie zu helfen
und wenn ich mich nur umdrehe stürzen sie sich auf mein reiseproviant!
musste richtig den besen in die hand nehmen um diesen höhlen köpfen vernunft beizubringen.

wo ist der plan? 
im kühlschrank habe ich auch inzwischen nachgeschaut
– keine spur…

Reblog: Alli Neumann

Anselm Neft, Januar 2022, Porta Polonica

Alli Neumann – eigentlich Alina-Bianca Neumann – ist ein Phänomen. Schon früh lebte sie ihre Liebe zur Musik aus, brach als Dreizehnjährige dafür sogar vorübergehend die Schule ab und hat mit gerade mal 26 Jahren ihren Kindheitstraum bereits verwirklicht: Sie lebt von der eigenen Musik, tourt durch Deutschland und begeistert mit ihren alternativen aber eingängigen Songs, emanzipatorischen Texten und ihrer Bühnenpräsenz ein größer werdendes Publikum. Obendrein kann die junge Sängerin bereits auf Rollen in drei Spielfilmen zurückblicken. Dabei lief es für die in Solingen geborene Tochter einer polnischen Mutter und eines deutschen Vaters keineswegs immer rosig.

Alli Neuman bei dem Konzert Rocken am Brocken 2019, Foto Chris W. Braunschweiger

In ihrer Jugend sang Alli Neumann ihre Lieder auf Englisch. Wenn Freund:innen ihr sagten: „Sing doch mal auf Deutsch, das ist bestimmt noch geiler“, konnte sie das nicht nachvollziehen. Bis sie einmal spontan einen Songtext von sich ins Deutsch übersetze, um den Anderen zu zeigen, wie bescheuert das klang. Tat es aber nicht. Sie war selbst erstaunt darüber, wie die Worte nun eine viel direktere Wirkung erzielten.

Continue reading “Reblog: Alli Neumann” →

Pozdrowienia dla Don Kichota (wiatraki)

Ela Kargol, Krysia Koziewicz, Ewa Maria Slaska

Żary i okolice

Amsterdam

Berlin

Bredstedt (Fryzja Północna)


Fragment mojej powieści Sen amerykański. Pokolenie Solidarności. Fragment zupełnie niezwiązany z tematem i treścią tej powieści.

Continue reading “Pozdrowienia dla Don Kichota (wiatraki)” →

Z życia wzięte

Krystyna Koziewicz

Co robi człowiek, kiedy znajduje się w kryzysie emocjonalnym, jest samotny, cierpi z powodu depresji, bezsenności, chronicznego stresu? Z kim rozmawiać, oto jest pytanie.
Zgłosił się do mnie znajomy (nazwijmy go X) z prośbą, bym zajęła się ważną dla niego sprawą, jaką jest terapia duszy, której krytyczny stan w jego wypadku rzeczywiście wymagał fachowej interwencji. Któż z nas, zwykłych śmiertelników nie szuka pomocy, dobrych rad, dróg dla uzdrowienia duszy?

Kiedy spojrzałam na X, od razu pomyślałam, że rzeczywiście potrzebuje wsparcia. Wychudzony, bez wyrazu twarzy, wyciszony głos, nie ten sam człowiek, co kiedyś, wyraźnie było widać zmianę zachowania. Z osoby kiedyś pełnej radości, emanował smutek i żal, że coś mu się przytrafiło, co odmieniło jego życie i to wcale nie na lepsze, jak mu w trakcie terapii obiecano.

Continue reading “Z życia wzięte” →

Frauenblick: Polonia in Italien

Monika Wrzosek-Müller

Auf den Spuren der Polen in Italien

Dass 2023 das Jahr von Szymborska ist, hat uns Ewa irgendwann schon vermittelt. Der hundertste Geburtstag der Lyrikerin fiel auf den 2.06.2023; das weiß ich ganz genau, denn das war ein Freitag und da kaufen wir in Italien immer „La Repubblica“. In dieser Ausgabe gab es einen langen Artikel über „La grande Szymborska“, eine Auswahl schön übersetzter Gedichte und die Ankündigung eines Gedichtbandes, der aus diesem Anlass erschienen ist. Angeblich werden Szymborskas Gedichte vor allem von ganz jungen Menschen in Italien gelesen, sie erscheinen in den sozialen Netzwerken, werden kopiert und weitergeleitet. Klar sie sind leicht, zeitlos, oft kurz und komprimiert, eignen sich sehr gut für die digitalen Stammbücher.

In Genua wird am 15.06.2023 zu diesem Anlass eine Ausstellung zu Leben und Werk von Szymborska eröffnet. Es sollen Manuskripte und vor allem ihre Collagen gezeigt werden. Anhand von vielen Fotos und Videos wird auch das Leben der Dichterin und ihrer Freunde illustriert. Szymborska liebte Objekte, die wenig nützlich waren; die sammelte sie und produzierte dann immer und immer wieder kleine Karten mit aufgeklebten Fragmenten der Gedichte, Wörtern, getrockneter Blumen usw. In Italien heißt es, sie sammelte allerlei Firlefanz und machte daraus dann ihre Collagen, die sie wiederum oft an Freunde weiterverschenkte.

Ein Freund aus Turin auf die Frage, ob er denn die Ausgabe von Reppublica gekauft hätte: Er schickte mir gleich unzählige Fotos von verschiedenen Bücher von Szymborska, die er besitze. Erstaunlich, wieviel Aufmerksamkeit sie hier bekommt.

Einen anderen Polen, der mich immer wieder in Italien begleitet, habe ich zufällig in Capodimonte am Lago di Bolsena für mich entdeckt. Inzwischen befürchte ich fast, dass er sich als Prototyp eines russischen Oligarchen eignen würde. Gemeint sind Fürst Stanislaw Poniatowski und dessen Familie, offensichtlich wusste er ganz genau, dass es besser ist, im Ausland zu investieren in schöne Immobilien, als im damaligen Polen; buon gusto hatte er auch. Die Zahl der Villen und Palästen, die er erworben hat, scheint mir unendlich oder ich stoße immer wieder darauf bei meinen Erkundungen in Italien.

Schon in Florenz, nicht weit von der Porta al Prato, habe ich das Stadtpalais Poniatowski für mich entdeckt, darin befindet sich jetzt der Sitz der Stadtpolizei. Einige Jahre später sah ich, südlich von Rom, in San Felice Circeo, einen Palazzo Poniatowski, mit einer schön angebrachten Erklärungstafel, worum es sich handelt. In Rom selbst gibt es zwei Poniatowski-Baudenkmäler: einen sehr schönen, mittelalterlichen Palazzo, in dem sich jetzt das Archäologisches Museum befindet und das Poniatowski als Ruine gekauft hatte und restaurieren ließ. Außerdem ließ er für sich in der Via della Croce von Giuseppe Valadier ein Stadtpalais bauen. Das sind nur die Gebäude, auf die ich aufmerksam geworden bin; wahrscheinlich existieren noch andere.

Die Entdeckung des Poniatowski-Palais in Capodimonte ist insofern kurios, als die Informationstafel zur Geschichte des Gebäudes gerade einmal eine Woche vor meinem Besuch angebracht worden ist; angeblich mit großem Pomp, in Anwesenheit der polnischen Botschafterin und lokalen Größen und Prominenz aus Rom sowie aus der Region wurde die Tafel enthüllt.

Zum Schluss muss ich noch meine geliebte Pizzeria-Rosticceria „Il Fornetto“ erwähnen, die ich immer in Orbetello frequentiere, sobald wir hier ankommen. Sie wird von Polen geführt. Es handelt sich eigentlich um einen Schnellimbiss, aber von hoher Qualität, der eine Pizza bianca con patate serviert, bei deren Name mir gleich Wasser im Mund zusammenläuft. Das winzige Lokal ist sehr preiswert, unheimlich sympathisch und hat immer dieselbe Palette von Gerichten; Trauben von Menschen stehen davor. Die Polin hat an den überkommenen Rezepten nichts geändert und serviert das alte seit Generationen erprobte Essen; für mich ist es umso sympathischer, dass ich auch auf Polnisch bestellen kann.