Puppendienstag: Fundstücke (Dahlie)

Zwei Mails von Gertraud Pohl:

Liebe Ewa,

wie soll man den Unterschied zwischen sehen und “sehen” erklären? Diese Frage treibt mich schon so lange um – und es schien, als fände ich keine Lösung. Bis die Clownspuppe “Bukfenz” zerbrach. Damit hat sich ein kreativer Quell eröffnet – und nun präsentiere ich dir mein “Meisterstück”. Diese Puppe hat noch keinen Namen – am Sonntag auf dem Mauerpark-Flohmarkt sind wir uns begegnet.

Heute ist Mittwoch – jeden Tag hat sie sich ein wenig mehr “gezeigt”.

Mit sehr herzlichen Grüßen

Gertraud

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Dalia1.webLiebe Ewa, lieber Kristján,

ohne Namen kann es natürlich nicht bleiben, das Fundstück.

Wie von Zauberhand haben die Accessoires sich zusammengefunden: das pinkfarbene Tüchlein, das Netz, das eigentlich zum Einseifen gedacht ist, und die Dahlienblüte. Was lag da näher, als in den Britzer Garten zu fahren zum Fotoshooting.

“Zufällig” lese ich auch gerade ein Buch, das “Die verborgene Sprache der Blumen” heißt – und die Dahlie steht für “Würde”.

So heißt sie nun Dalia nach dem spanischen Wort für Dahlie.

Sehr liebe Grüße

Gertraud

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Immer Montags: Der polnische Adel… (3)

Wir begannen vor zwei Wochen und werden noch ein paar Montage Fragmente eines Texts von Stanislaw K. Kubicki lesen, gespickt mit Anekdoten und Familiengeschichten aus der Welt, die es nicht mehr gibt.

Wenn im Text von “Kubicki” aber auch ggf. von “Staś” die Rede ist, gemeint ist der Maler, der Autors Vater war. “Janina” ist wiederum die ältere Schwester des Autors, die Malers Tochter. Und “Kubicka” ist die Mutter, Margarete Kubicka, ebenfalls eine Malerin.

Der Polnische Adel aus dem Blickwinkel eines 1936 10-jährigen deutschen Knirpses

Familie Mycielski (2)

Auf Wydawy verbrachte ich nun Mitte der Dreißiger etliche meiner Oster-, Sommer- und Oktoberferien. Schwester Janina, – fast 8 Jahre älter und schon eine junge Dame, – vergnügte sich derweil bei der Gräfin Żółtowska, beziehungsweise den Damen Turnow und Slaska, wo sie junge Leute traf, mit denen sie Tennis spielen konnte. Besonders Frau Turnow hatte es Janina angetan, denn auch sie verband – wie die alte Gräfin Mycielska – Leichtigkeit und Natürlichkeit mit einer ausgeprägten Damenhaftigkeit. Sie lebte mit ihrem Mann und den Kindern auf Winnogóra, einem stattlichen Schloß und einem sehr großen Park mit einem See.

Ich – beständig auf Wydawy – fühlte mich dort bald wie zu Hause. Vater zog sich – wenn ich Ferien hatte – mit mir nach dort zurück, und erledigte literarische Arbeiten für den Posener und Gnesener Rundfunk sowie das Posener Theater. Er hatte im Schloß ein festes Refugium.

wydawy-mapaDas Gut liegt unmittelbar südlich der Kleinststadt Poniec und ist von dem Ort nur durch die Bahngleise getrennt. Der Zaun, der das Bahngelände absichert, bedingte, dass man trotz des – Luftlinie gemessenen – kurzen Weges mit der Kutsche vom Bahnhof abgeholt werden mußte. Man fuhr dann etwa 700 m bis zur Straße nach Bojanowo und danach auf der entgegengesetzten Seite des Zaunes wieder zu­rück.

Rechts und links neben der Einfahrt zum Schloß lagen – wie der Karte zu entnehmen – zwei Häuser: Die Küche und das Domizil der Tante Helena Mycielska. Das Schlößchen, mehr eine große Villa, steht zu den beiden Gebäuden quer und schaut mit der Vorderseite auf den Park. Die Rückseite ist dem Hof mit den Stallungen zugewandt. Die Getreidespeicher befanden sich rechter Hand, vor den Obst- und Gemüsegärten. Rechts und links vom Schloß verliefen Wege mit alten Bäumen, wobei der linke sehr bald in den rechten einmündete, der – an einem Teich vorbei – bis zu einem Kleinsthügel führte, in  dem die gräf­lichen Hunde begraben lagen.

wydawy-zamekDas Schlößchen hat zwei Stock­werke, ein sym­pathisches Walm­­­dach und zu beiden Seiten einen häßlichen flachen Anbau, der aber zusätzlichen Wohnraum ein­brachte.

Dauergäste auf Wydawy waren damals der jüngste der Mycielski-Brüder Władysław und seine Familie, bei denen Vater 1934 noch Weihnachten verbracht hatte. Die Familie bestand aus seiner Frau Róża und den Kindern Józef (gerufen Józiu), etwas älter, und Krystyna (gerufen Krysia), etwas jünger als ich.

Alle waren 1935 – kurz vor meinem ersten Aufenthalt – dort eingetroffen. Der ältere Bruder Stanisław hatte sie von ihrem Gut nahe Posen – jeder der drei Brüder besaß demnach ein eigenes Gut – verwiesen. Sie fanden bei dem gutmütigen zweiten Bruder Wojciech auf Wydawy Asyl, vielleicht auch ein Bißchen mit dem Hintergedanken, an den langen Abenden in der langweiligen Gegend nicht so allein zu sein.

Róża hatte offenbar etwas zu anspruchsvoll gelebt und das eigene Gut stärker belastet als erträglich. Stanisław übernahm nun die Verwaltung und Entschuldung, aber eben ohne die Familie – bitte schön. So bewohnte diese jetzt auf Wydawy zwei geräumige Zimmer in dem linken häßlichen Anbau. Zu erreichen waren die Räume durch das Eßzimmer, das drei hohe Fenster zum Park hatte. Hinter diesem Eßzimmer gab es noch einen nur wenig benutzen Raum, eine Art Bibliothek, in dem wir an kühlen Herbsttagen vor dem Kamin saßen, vorn schwitzten und hinten froren.

Die Gräfin Róża war irgendeine Fürstentochter und mit Władek gewissermaßen eine kleine Mesalliance eingegangen, aber eben nur eine kleine, denn die Mycielskis ließen sich angeblich bis über das Jahr 1000 hinaus zurückverfolgen. Różas Jugendzeit muß schon sehr feudal gewesen sein. Sie erzählte zuweilen davon, beispielsweise, dass es vor ihrem Schloß einen See gab, auf dem mehrere, auch mit Bäumen bepflanzte schwimmende Inseln dümpelten. Wenn eine anlandete, mußten die Bediensteten sie wieder zurückstoßen. So habe sich das Panorama ständig verändert.

Róża war polyglott. Immer wieder telephonierte sie mit ihrer Tante, der ehemaligen östereichischen Kaiserin Zita, oder mit ihrem Vetter, dem italienischen König Vittorio Emanuele in Rom. Sie parlierte fließend ita­lienisch, französisch und deutsch. Dennoch bescheinigte ihr meine tiefbürgerliche preußische Mutter einen Dienstmädchencharakter, denn sie lauschte an Türen. Dabei war Róża nur von Natur aus etwas neugierig.

Ich jedenfalls pflegte ihr gegenüber trotz Mutters Urteil nicht die geringsten Vorbehalte. Vielmehr schätzte ich ihre Warmherzigkeit, mit der sie auch mich in die Kinderschar einbezog. Als ich einmal Heimweh bekam, weil die Mutter schon vorzeitig nach Berlin zurückgefahren war, gab sie mir ein paar Groszy für Sahnebonbons, die man in einem Lädchen am Bahnübergang erwerben konnte. Allerdings verminderte sich mein Heimweh dadurch nur wenig, denn ich aß die Dinger für mein Leben gern. Kurz gesagt: ich bekam weitere Groszy. Heute ist mir das fast etwas peinlich, weil ich damit vermutlich der Entschuldung der Familie entgegen gearbeitet habe.

Vor dem Schlößchen gab es eine kleine, besonders gepflegte Anlage mit einem Hauch von Versaille. Das Schlößchen lag minimal erhöht. Davor war die Wagenauffahrt. Aber noch bevor der weitläufige Park begann, gab es eine Komposition mit einigen geschwungenen Rabatten voller Fleißiger Lieschen, umrahmt von wadenhohen kleinen Hecken. Ein Treppchen von vier Stufen führte da hinunter. An schönen Sommertagen saßen dort Władek und Róża, die Sonne genießend, miteinander plaudernd oder lesend, oft Krysia mit Hündchen Finek und ihren Puppen zu ihren Füßen.

Krysia spielte nicht so gerne mit Józiu und mir. Wir waren ihr zu wild. Als wir einmal zu dritt auf den Dachboden des Schlößchens stiegen, scheuchten wir Fledermäuse auf, die wirr um uns herumflatterten. Für Józiu und mich war das lustig und kein Problem. Sein Haupt war praktisch kahl geschoren und meine Haare waren kurz. Krysia aber hatte langes, gelocktes, goldenes Haar, in dem sich einige Fledermäuschen verfingen. Sie kreischte entsprechend laut und nachhaltig. Es gab Vorwürfe, und wir sahen ein, dass Abenteuer besser ohne Mädchen zu bestehen sind.

Józiu war dabei risikofreudiger als ich. Er wollte einmal unbedingt aufs Dach des Schlößchens klettern, was mir etwas zu gefährlich erschien, doch meine Ehre verlangte es, mitzumachen. Gottlob erschien justamente Vater Władek und holte uns mit dem Versprechen herunter, ins städtische Schwimmbad nach Poniec zu gehen.

Oft spielten wir auch mit den Gärtnersjungen und den beiden schwarzen Doggen – Dama und ihrem Sohn Rex – Fußball. Beide Hunde waren ‚mächtig gut’. Dama ließ keinen Ball durchs Tor, Rex gab aber leider den Ball nicht wieder ab, wenn er ihn einmal ergattert hatte.

Ein Vorzugsspielplatz war der modderige Teich am Park, der trotz seiner Kleinheit noch eine Insel besaß, auf die wir unbedingt übersetzen mußten. Entsprechend dreckig kamen wir zurück, und Vater Władek versprach uns, am nächsten Tag in ein nahegelgenes Schwimmbad an einem See zu fahren.

Fortsetzung folgt


Frühere Bezüge auf diese Erinnerungen befinden sich in den Publikationen von Lidia Głuchowska:

1. Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945. Gebr.-Mann Verlag. Berlin 2007
2. (Trans)regionalne uniwersum. „Rodzinna Europa” i Paneuropa – arystokracja i awangarda = (Trans)regionales Universum. „Familie Europa” und Paneuropa – Aristokratie und Avantgarde. Pro Libris 2 (31) (2010), S. 6-12.
3. Worek cukru, czyli o awangardzie i nie tylko artystycznych cudach współpracy polsko-niemieckiej = Ein Sack Zucker. Über die Avantgarde und die nicht nur künstlerischen Wunder der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Pro Libris 3 (28) (2009), S. 70-81.

Поэзия – Poezja / Okudżawa

Był już u nas z modlitwą Villona, ale w grupie “Fani Bułata Okudżawy” pojawił się ulokowany na Youtubie taki śliczny jesienny filmik ilustrujący “Pożegnanie z Polską”, że po prostu nie mogłam się oprzeć. Piosenka w tej (drugiej) wersji  dedykowana Agnieszce Osieckiej. W sieci piosenka jest tylko po rosyjsku i po polsku.

Anmerkung an meine Deutschen Leser(innen): Das wunderbare Lied “Abschied von Polen” gibt es im Netz nur auf Russisch und Polnisch.

…Я давно очарован Польшей. Почему так случилось — не знаю. Черты национального характера, история и великая польская культура мне близки. Хорошо знаю ее историю — прекрасную, трагичную и героическую. Близки мне поляки — мудрые, остроумные, тонкие, музыкальные…

Булат Окуджава, Прощание с Польшей
Агнешке Осецкой

Мы связаны, Агнешка, давно одной судьбоюВ
прощанье и в прощенье, и в смехе и в слезах:
Когда трубач над Краковом возносится с трубою –
Хватаюсь я за саблю с надеждою в глазах.

Потертые костюмы сидят на нас прилично,
И плачут наши сестры, как Ярославны, вслед,
Когда под крик гармоник уходим мы привычно
Сражаться за свободу в свои семнадцать лет.

Прошу у вас прощенья за раннее прощанье,
За долгое молчанье, за поздние слова…
Нам время подарило большие обещанья,
От них у нас, Агнешка, кружится голова.

Над Краковом убитый трубач трубит бессменно,
Любовь его безмерна, сигнал тревоги чист.
Мы – школьники, Агнешка, и скоро перемена,
И чья-то радиола наигрывает твист.

***

Agnieszka, nas już dawno związała przeszłość jedna,
I śmiech, i łzy pożegnań, i wybaczenia czas:
I dziś, gdy nad Krakowem codzienny słychać hejnał –
Dłonią po szablę sięgam, z nadzieją patrząc nań.

Ubranka ciut przetarte jak ulał na nas leżą,
Jak niegdyś Jarosławny, sióstr naszych słychać płacz,
Gdy przy organków dźwiękach idziemy jak żołnierze,
Aby za wolność oddać swe siedemnaście lat.

Cóż znaczy słowo wolność? I jakie treści niesie?
Czy to, że kupisz bilet i pomkniesz w siną dal?
Czy może to, że nocą powłóczysz się po mieście?
Jest inna, wyższa wolność. Idziemy za nią w ślad.

Kogo weźmiemy z sobą? Odwieczna to zagadka.
Kto będzie komendantem? A ordynansem kto?
Dokąd pójdziemy najpierw? I czyja to kasztanka
Ominie fale nieszczęść, bezpieczny znajdzie ląd?

Wybaczcie, proszę, drodzy, to wczesne pożegnanie,
Milczenia długie lata i późne echa słów…
Obietnic czas już minął i niech tak pozostanie,
Bo mogłyby, Agnieszko, uderzyć nam do głów.

Trafiony strzałą trębacz na wieży gra niezmiennie,
I nad Krakowem płynie hejnału czysty dźwięk.
Agnieszko, nam jak uczniom, ogłoszą zaraz przerwę,
I cudze radio twistem zagłuszy bicie serc.

Tłumaczenie: anonimowa (nawet bez ksywki) autorka z portalu
http://www.portal-pisarski.pl/

Ülker Radziwill

uelkernaslupieWiecie kto to jest? Ma tureckie imię i polskie nazwisko. Pierwszy raz widzę ją na plakacie na słupie latarni ulicznej w Rosh Hashana – idę do mojej przyjaciółki, która mieszka na Wilmersdorfie, na noworoczną kolację. Jestem zmęczona po całym dniu na wykopaliskach i z perypatetycznego snu wyrywa mnie jaskrawy, fioletowo-czerwony plakat wyborczy SPD z polskim nazwiskiem. Wiem, to nic nie znaczy. Rok temu poszłyśmy z Anią na spotkanie z Haliną Wawrzyniak z partii Die Linke, bo wydawało nam się, że kobieta z takim imieniem i nazwiskiem musi być Polką lub przynajmniej z rodziny o polskim pochodzeniu. I na pewno tak jest, ale Halina zarzekała się, że nigdy w życiu…

No tak. Pani Radziwill, bezpośrednia kandydatka socjaldemokratów do Bundestagu w dzielnicy Charlottenburg-Wilmersdorf. Jest na pewno Turczynką i zapewne wyszła za mąż za Radziwilla. Wiem, że to nazwisko już wielokrotnie widziałam.

Oczywiście Radziwiłłowie w Berlinie, a już zwłaszcza książę Antoni (1755-1833), ten który ożenił się z bratanicą Fryderyka Wielkiego, Luisą von Hochenzollern, miał z nią furę dzieci i w ogóle bardzo się kochali. Radziwiłła w jego pałacu w Antoninie odwiedzał Chopin, który zadedykował księciu Introdukcję i Poloneza. Książę był też muzykiem, miał ambitne plany, skomponował muzykę ni mniej ni więcej tylko do “Fausta” Goethego. Praca zajęła mu ponad 20 lat, ale poecie opera bardzo się podobała. No i jeszcze, oczywiście, pałac Radziwiłłów na Wilhelmstrasse w Berlinie, w samym sercu miasta. Odsprzedany i po roku 1871 przekształcony przez Bismarcka w Kancelarię Rzeszy. A więc siłą rzeczy po roku 1933 stanie się Kancelarią Hitlera, który tu mieszkał z Evą Braun. A w ogrodzie pałacowym wybudowano tzw. bunkier Hitlera.

FriedrichWilhelmPaulRadziwillOczywiście generał Wilhelm von Radziwill (1797 – 1870), syn Antoniego. To od niego zaczyna się linia niemieckich Radziwillów.

Oczywiście malarz, przedstawiciel magicznego realizmu, Franz Radziwill (1895-1983), który zresztą też nigdy nie przyznawał się do polskości. Syn garncarza. Byłam wiele lat temu w jego domu w Dangast nad Morzem Północnym. Znakomity artysta. W czasie III Rzeszy członek NSDAP, a mimo to od czasu do czasu zakazywany. Był wykładowcą sztuki w Düsseldorfie, a objął to stanowisko po Paulu Klee, którego wyrzucono z uczelni. Nazywano go „Naziwill”. W roku 1949 został oficjalnie oczyszczony z zarzutów.  To jak – był? Czy nie był? Ale to Niemcy, tu wszystko się tak plącze.

pasek-spdAle oczywiście wiem, że chodzi mi o innego Radziwilla. Współczesnego. Wiem, że nawet poznałam kiedyś pana o tym nazwisku. Ale kto on? Co zacz? I, jakby zapytały kobiety z rodu Slaskich, kto go rodzi? Dopiero gdy wrócę wieczorem do domu, sprawdzę w internecie, że chodzi oczywiście o Clausa Radziwilla, adwokata ze specjalnością: prawo budowlane i architektoniczne. Ülker od 20 lat jest jego żoną. Urodziła się w Turcji w roku 1963,  jako siedmioletnia dziewczynka przyjechała z rodzicami do Berlina, tu zdała maturę, założyła własne biuro podróży, ukończyła studia ekonomiczne i zajęła się polityką. Nie mieszkam na Charlottenburgu, o pani Radziwill nigdy jeszcze nie słyszałam. Tymczasem od roku 2001 jest posłanką SPD do władz Berlina, teraz kandyduje do Bundestagu. Jej tematem głównym są sprawy społeczne, w tym kwestia zbyt drogich mieszkań w centrum miasta. Nie używa tego słowa, ale chodzi jej o gentryfikację. Podoba mi się. I jej polityka, i ona sama.  Miła, uśmiechnięta. Kobieta. Zawsze jakoś mi łatwiej głosować na kobiety. Na stronie internetowej twierdzi, że lubi piec, gotować i tańczyć. Super!

Opowiadam o niej Dorocie, która decyduje, że musimy dla Ülker zorganizować kampanię wyborczą. A to jest tak: Dorota powiedziała, ja zrobiłam. Następnego dnia czyli 11 września idę na spotkanie wyborcze SPD na Wilmersdorfie.

Niestety, jak zwykle, zbyt pospiesznie czytam informację na stronie internetowej i już lecę. Wilmersdorfer Strasse o godzinie 15. Jestem, też jak zwykle, za wcześnie i przyjdzie mi poczekać dwie i pół godziny, bo trzeba było wziąć pod uwagę małe słówko na czerwono – “weiterlesen” czyli poczytaj, to dowiesz się więcej. Jakbym poczytała, to bym wiedziała, że ekipa polityków, w tym i Ülker, pojawią się dopiero o 17. Przez 2,5 godziny robi się coraz zimniej, wręcz lodowato, i zaczyna padać. Łażę po sklepach i kawiarniach, w międzyczasie fotografuję. I fotografuję. I fotografuję. I szlag by to trafił, bo gdy wreszcie mogę sobie zrobić zdjęcie z Ülker, aparat się wyładowuje. Dokładnie w tym momencie. A starsza pani, która mi to wszystko załatwiła, nie umie zrobić zdjęcia komórką.

uelkerCholera, cholera, cholera! Zawsze mi się tak przydarza. Nieudacznica połamana! Ülker podpisuje mi się na książce, młodzi ludzie z biura prasowego SPD też nas fotografują i obiecują przysłać zdjęcie, ale czy przyślą? Stoimy jeszcze chwilę koło siebie, rozmawiamy o Radziwiłłach, Ülker zapewnia jakiegoś przysłuchującego się pana, że mogę, ja!, mogę zaświadczyć, że Radziwiłłowie to wspaniała rodzina polska. Pan twierdzi, że nie wątpi, a ja zaczynam się zastanawiać, czy adwokat Claus Radziwill mówi po polsku. Ale już nie mam jak zapytać, Ülker i reszta ważnych osobistości, wraz z szefem frakcji i burmistrzem Berlina lecą pod parasolami na scenę. Będą obiecywać. Klaus Wowereit mógłby obiecać, że zakończy budowę lotniska, ale kto go tam będzie słuchał. Ülker będzie stawiała czoła gentryfikatorom. Daj jej Boże.
A wy, jeśli mieszkacie w dzielnicy Charlottenburg-Wilmersdorf, koniecznie ją wybierzcie. Koniecznie!

Dobrze Wam radzę

Ewa Maria Slaska

PS. Isabel Herrmann i Elisa Rabe z biura prasowego Ülker przysłały mi (niezależnie od siebie) zdjęcie!

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Reblog: Jom Kippur

10. Tischrei 5773 / 13.-14. September 2013

Dieser Tag ist der heiligste Tag im jüdischen Jahr. Im Buch von Meike Winnemuth fand ich die Beschreibung des Tages 2011. Es war so. 2010 gewann Meike bei Günter Jauch eine Halbe Million Euro und flog (fast) gleich los. Ihr Projekt für 2011 war: 12 Städte in 12 Monaten. Sydney, Buenos Aires, Mumbai… Im Oktober war sie in Tel Aviv.

Gegen drei bin ich endlich aus dem Haus gekommen, ich musste noch was fertigschreiben. Morgen ist Jom Kippur, jetzt besser schnell noch was einkaufen, dachte ich. Und stand dann mit offenem Mund auf einer menschenleeren Straße vor verschlossenen Geschäften. Auf der Straße, denn Autos fuhren zu diesem Zeitpunkt in etwa so viele wie sonst gegen drei Uhr nachts.

Straßen leer, Geschäfte zu, Restaurants geschlossen, selbst der Strand war verlassen – über diesem Freitagnachmittag, dem Vorabend zum höchsten jüdischen Feiertag, lag eine Stimmung wie frischgefallener Schnee. Die Welt ist wie ausgeknipst und in Watte gepackt, so leise. Ich glaube, ich hatte zuletzt 1973, am autofreien Sonntag während der Ölkrise, ein ähnlich entrücktes Gefühl mitten in einer Stadt.

Zu Jom Kippur hält das Land den Atem an. Selbst normalerweise nicht so Strenggläubige fasten für 25 Stunden und trinken nicht mal Wasser, es fahren keine Busse und Bahnen, das israelische Fernsehen stellt seinen Sendebetrieb ein, es ist der Tag der Ruhe und Reue, und er beginnt mit dem heutigen Sonnenuntergang. Weitere Regeln: kein Sex, keine Lederschuhe, weiße Kleidung. Der Tag wird in der Synagoge verbracht, mit einer Unterbrechung am Nachmittag für ein kleines Nickerchen.

Schon am normalen Sabbat befolgen viele das Gebot, am siebten Tag zu ruhen und nicht zu arbeiten. Gar nicht. Das bedeutete unter anderem früher: kein Feuer anzuzünden. Heute: kein Auto zu fahren (der Zündfunke), kein Licht anzumachen, nicht zu kochen. Ob Elektrizität erlaubt ist oder nicht, ob man einen Kühlschrank öffnen oder den Aufzug nehmen darf, also um alle Probleme, die alte Lehre in das moderne Leben zu übersetzen, darum gibt es viele – und viele lustvolle – Debatten.

Doch wie immer, wenn der offizielle Betrieb ruht, beginnt ein geheimes zweites Leben. Heute, am Vorabend von Jom Kippur, drangen Kinderrufe hoch in meine Wohnung. Irgendwas war auf der Straße los. Ich ging noch einmal hinunter. Und tatsächlich: Die Kinder erobern sich an diesem Abend auf Fahrrädern, Skateboards, Inlineskates die leeren Straßen zurück so wie wir damals die verlassenen Straßen von 1973. (Übrigens dem Jahr des Jom-Kippur-Kriegs, als Ägypten und Syrien die Feiertagsruhe nutzten, um Israel zu überfallen – aber das ist eine andere Geschichte.) Es ist die entspannte, verspielte, übermütige und überhaupt nicht leise, sondern lebensfrohe Variante von Ruhe, wie ich sie so liebe. Ich habe gerade gegoogelt, ob man am Sabbat eigentlich joggen darf, und die Antwort war: solange es ein Vergnügen ist und keine Anstrengung – ja. Eine Auslegung, mit der ich leben kann.

los-meikewinnemuthMehr über das Projekt von Meike Winnemuth: HIER
Und das Buch (Fragment einer Buchkritik):

Meike schreibt so enthusiastisch, humorvoll und unprätentiös, dass man sofort total mit hineingerissen wird in ihre Geschichten: Ausgelassenes Ukulele-Spielen in Sydney, demotivierender Tango in Buenos Aires, „Take That“ in San Francisco, Totes Meer in Tel Aviv. Von allem bekommt der Leser ein schmackhaftes Stück ab.

Es gibt so viele Stellen, an denen man der Autorin das pure Glück formlich „anliest“ – und auch einige, an denen man ihre Enttäuschung mitfühlt. Doch immer beschreibt sie diesen einen Grundgedanken: Dass jedem von uns die Welt mit all ihren Möglichkeiten offensteht, wenn wir uns nur trauen loszugehen. Und dazu muss man gar nicht bei „Wer wird Millionär?“ gewinnen, denn Meike stellte fest, dass sie die Reise auch ohne das Geld hätte machen können. Sie sei nur nicht mutig genug gewesen, es ohne dieses verrückte finanzielle Sicherheitsnetz zu wagen.

Und noch dazu

Jom Kippur: David Daor, tenor, modli się o przebaczenie / Gebet um Vergebung / Prayer for forgiveness

Puppendienstag reloaded! Nadine

Nadine original.webGertraud Pohl hat mir doch etwas zu Puppendienstag zur Verfügung gestellt! Ich freue mich sehr, ich habe mich schon gewöhnt, dass am Dienstag diese originelle und einmalige Puppen kommen und ich glaube, auch die Leser warten immer ungeduldig auf neue Geschichten aus dem Puppenland.

Heute Nadine. Rechts: Nadine wie sie in Original ausgesehen hat.

Liebe Ewa,

es gibt natürlich noch genug Puppengeschichten in meinem Fundus – und eine ganz neue Teilnehmerin an diesem Reigen. Sie stammt ursprünglich aus dem Altstadtcafé Cöpenick, ich hatte sie mir ausgeliehen, um sie zu fotografieren, und habe mich verliebt in das Ergebnis meiner Verwandlungskünste. Und so konnte ich keine Ruhe geben, bis sie von mir adoptiert werden durfte.

Nadinedoppel1Habe ich ein passendes Gedicht für diese Situation?

Nadinedoppel2Vielleicht dies:

Der innigste Wunsch jedes Menschen auf Erden:
wie er ist, geliebt und verstanden zu werden.
Keine Angst oder Scham empfinden zu müssen,
unersetzbar zu sein und das auch zu wissen,
Geist, Seele, Körper – alles zu geben,
im Schutze der Liebe geborgen zu leben.
Nie Zweifel zu haben und niemals zu hassen,
vertrauensvoll beiden die Freiheit zu lassen.
Mit sich und der Schöpfung im Einklang zu leben
kann allein dieser Sehnsucht Befriedigung geben.

Nadinedoppel3

Immer Montags: Der polnische Adel… (2)

Wir begannen vor einer Woche und werden noch Montage lang Fragmente eines Texts von Stanislaw K. Kubicki lesen, gespickt mit Anekdoten und Familiengeschichten aus der Welt, die es nicht mehr gibt.

Wenn im Text von “Kubicki” aber auch ggf. von “Staś” die Rede ist, gemeint ist der Maler, der Autors Vater war. “Janina” ist wiederum die ältere Schwester des Autors, die Malers Tochter. Und “Kubicka” ist die Mutter, Margarete Kubicka, ebenfalls eine Malerin.

Der Polnische Adel aus dem Blickwinkel eines 1936 10-jährigen deutschen Knirpses

Familie Mycielski

Die Freundschaft der Familien Mycielski und Kubicki war schon seit Generationen solide, die der Ur-Großväter-Generation recht intensiv, die unseres Großvaters Witalis mit seinen Generationspartnern unter den Mycielskis allerdings etwas gelockert, dafür aber die der beiden Staś’s – der nun folgenden Berichte – schon seit ihrer Jungend wieder sehr kompakt. Man traf sich vor dem Ersten Weltkrieg auch in Berlin, denn die Mycielskis besaßen damals eine Wohnung am Kurfürstendamm.

Kubicki verbrachte die kulturell und politisch aufregenden zwanziger Jahre in Berlin, doch die Beziehungen rissen deswegen nicht ab. 1922 besuchte Staś Mycielski die Familie im Atelier im Tiergartenviertel und brachte – ganz Junggeselle – der gerade einmal dreijährigen Tochter Janina rote Bälle zum Jonglieren mit, und – wohl wirklich etwas verfrüht – Cognacbohnen. Sie genoß diese, sich von oben bis unten beschmierend, und demonstrierte damit eine durchaus bemerkenswerte Trinkfestigkeit, denn sie reagierte auf den Alkohol offensichtlich überhaupt nicht.

1933 kamen die Nazis, und im September 1934 emigrierte Kubicki dann nach Polen und fand dort sofort wieder Kontakte zur Familie Mycielski. Schon im  Dezember vermeldete er seiner Frau nach Berlin:

Die Feiertage über werde ich wahrscheinlich bei Władek Mycielski ver­brin­gen, der mit seiner Frau, die krank ist, und seinen Kindern zu Hause bleibt.

Damit begann eine bis zum Kriegsbeginn reichende Aera, in der die Mitglieder der Familie – vor allem die Brüder Stanisław und Wojciech – ihm mezaenatisch zur Seite standen, indem sie ihm Domizile in Posen und auf dem Lande sicherten.

Staś’s Gut – Kobylepole – grenzte östlich an Posen und ist heute nur noch ein Bezirk der ausgeuferten Stadt. Dort lebte er mit seiner Mutter, einer eleganten Frau, die es verstand, Natürlichkeit und Damenhaftigkeit in so lockerer Weise miteinander zu verbinden, dass Janina sie sich zum Vorbild erkor.

Zur Zeit des Großvaters der drei Mycielski-Brüder wurde das Schloß einmal – aus welchen Gründen auch immer – zum Seuchenlazarett umfunktioniert. Als es dann wieder frei gegeben wurde, ließ es der alte Graf total abreißen und baute ein neues im italienisch-klassizistischen Stil.

In dem Park errichtete Vater 1936 auf Bitten von Staś My­cielski das nebenstehen­de Denkmal für den 1935 verstorbenen Marschall Piłsudski. Im Hintergrund sind noch Turm und ein Hauch des Schlosses zu sehen.

pomnikpilsudskiSeiner Frau schrieb er Ende 1936 nach Berlin:

Das Denkmal in Kobylepole ist schon lange fertig und enthüllt. Die Zeitungen in Warschau, Krakau und Posen haben darüber berichtet, haben Photographien und Zeichnungen gebracht – leider habe ich nichts aufgehoben – nur vom Illustrierten Krakauer Kurier habe ich einige Abzüge bekommen, von denen ich Dir einen sende. Das ganze Ding ist karminrot mit grauen Gesimsen und Einfassungen, mit grün patiniertem Blech gedeckt und vorn mit Rasen eingefaßt. Das beste aber ist, daß man mir dafür einen wirklich anständigen Orden – Polonia restitue – angeboten hat, den ich dankend abgelehnt habe.

Dafür traf er sich lieber mit dem Hellseher des Marschalls, einem Herrn von Ossowiecki!

Hielt sich unser Vater in Posen auf – was häufig der Fall war – wohnte er auf Kobylepole. Selbstredend stand ihm dort ein kleines Appartment zur Verfügung.

Insgesamt schien sich der Vater nach der Emigration in Posen schnell wieder eingelebt zu haben, traf die alten Bunt– und Zdrój-Freunde Skotarek und Wroniecki wieder und wurde umgehend in den Vorstand des Posener Schriftstellerverbandes berufen. Für den Januar wurde er daselbst zu einem Vortrag über Kunst verpflichtet, und publizierte bereits Artikel und Gedichte. Außerdem hatte er eine Einladung vom Vizeminister Piasecki nach Warschau und wollte sich dort mit Wacław Berent treffen, dem er schon geschrieben hatte. Keine schlechte Bilanz für zwei Monate.

Kubicki traf in Posen in Windeseile auf alte und neue Freunde. Der älteste war wohl der Musikprofessor v. Kamiński, mit dem er sich während der Berliner Studienzeit in Charlottenburg eine Bude geteilt hatte. Von Kamiński war ein Professor, wie man ihn besser nicht karikieren konnte. In seinem Arbeitszimmer mußte man über Stöße vom Mamunskripten steigen, – und er war ständig beschäftigt.

Auch zu Jerzy Hulewicz – der seinen Grundbesitz der Kunst, dem Verlag Ostoja und der avangardistischen Zeitschrift Zdrój geopfert hatte – nahm er wieder Kontakt auf, auch wenn sich mit den Jahren unterschiedliche Anschauungen über die Kunst eingestellt hatten.

hrabiamycielskiWenn wir – Vater und ich – in Posen weilten, wohnten wir allerdings nicht in Kobylepole, sondern im Hotel oder – ich einmal – bei seiner Schwester Hania. Bei Staś Mycielski waren wir nur gelegentlich. Er erschien mir groß, fast etwas massig, und war an mir völlig desinteressiert. Ich nahm es nicht übel, sondern einfach hin. Das war mit Wojciech Mycielski ganz anders. Der war schlanker als sein Bruder, drahtig elegant, und sah ein wenig aus wie König Edward der VIII. von England, nur etwas besser. Auf dem Bild nebenan ist er überzeugender getroffen als auf dem Photo mit Hans von Riesen [darüber weiter]. Interessant daran ist nur, dass beide sich kannten. Vater war aber auch mit Hans von Riesen eng befreundet. Dieser heiratete eine Schülerin der Kubicka und lud mit seinem Bruder Alexander 1927 den weltberühmten Suprematisten Kasimir Malewitsch nach Berlin ein. Der wohnte bei ihnen. Beide waren in Moskau aufgewachsen und sprachen perfekt russisch. Vater nahm mich später, als 4-6jährigen Knopp, mehrfach zu von Riesens mit.

Aber zurück nach Posen. Noch im Dezember 1934 nistete sich Vater auch auf Wydawy ein. In einem Brief berichtet er seiner Frau nach Berlin:

Mein ständiges Quartier ist ziemlich weit weg von Posen, auf dem Lande bei dem Bruder von Staś. Meine Adresse: Poniec Wojciech hr. Mycielski – maj. Wydawy.

Das Mäzenatentum der Brüder griff also schon sehr früh.

Graf Wojciech war fürsorglich um Kubickis und seiner Familie Belange bemüht. 1935 wurden die Nürnberger Rassegesetze erlassen, und Muttter mußte als Lehrerin und Beamtin nachweisen, dass sie und ihr Mann „arisch“ seien. Dazu brauchte sie auch die Unterlagen aus Polen. Aber Kubicki nahm solche Dinge nicht so ernst und ließ sie erst einmal schmoren. In einem Brief von 1936 schrieb er:  „Außerdem fragte ich eine Nichte meines Vaters [eigentlich ja wohl dann seine Kusine] aus, aber die hatte keine Ahnung von Zeit und Aufenthaltsort meines Großvaters, außer daß er in Sohrau einige Jahre lebte und dort eine Baronin Schlaterbach heiratete, darauf (wann?) nach Posen ging.“ Mehr Aufwand schien ihm die Sache nicht wert zu sein. Deswegen gar Kontakt mit seiner Schwester Hania und seinem Bruder Jurek aufzunehmen, dazu hatte er absolut keine Lust.

Statt dessen plante er mit der Kubicka – die wegen des Ariernachweises schon Ostern 1935 nach Posen kommen wollte – eine Reise nach Winnogora zur Frau von Turnow, mit der er sich gleich 1935 angefreundet hatte, und dann nach Krakau, wo er hoffte den Baron Puget als Cicerone anheuerm zu können. Auch wollte er sie mit der Frau Połczyńska bekannt machen, deren Sohn der bekannte Weltreisende Aleksander Janta-Połczyński war. Und natürlich wäre da auch noch die Gräfin Żółtowska, die er gerade in Wargowo aufgesucht habe, und die die Mutter unbedingt kennen lernen müsse.

briefmycielskiAußerdem war ich mit dem polnischen Admiral zusammen und sah Frau von Unruh, der wir in Poznan durchaus einen Besuch machen müssen. So plauderte er über die brennenden Probleme hinwig. Die ernsten Dinge ig­norierte er oder überließ er dem Grafen Wojciech. Der half der Mutter einstweilen mit einer Ei­des­stattlichen Erklärung aus, die den deutschen Beamten si­cher impo­niert haben dürfte, denn auf dem Briefkopf war vermerkt:

Wojciech hr. Mycielski

MAJĘTNOŚĆ PONIEC

was so viel bedeutet, wie „Wojciech Graf Mycielski – Herr vom Gut Poniec“. Und obendrein hatte der Brief auch noch ein gräfliches Dienstsiegel, auf dem stand: „Wydawy * Powiat Gostyński *“ [Wydawy * Kreis Gostyń *].

Das half vorübergehend.

Fortsetzung folgt


Frühere Bezüge auf diese Erinnerungen befinden sich in den Publikati-onen von Lidia Głuchowska:

1. Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945. Gebr.-Mann Verlag. Berlin 2007
2. (Trans)regionalne uniwersum. „Rodzinna Europa” i Paneuropa – arystokracja i awangarda = (Trans)regionales Universum. „Familie Europa” und Paneuropa – Aristokratie und Avantgarde. Pro Libris 2 (31) (2010), S. 6-12.
3. Worek cukru, czyli o awangardzie i nie tylko artystycznych cudach współpracy polsko-niemieckiej = Ein Sack Zucker. Über die Avantgarde und die nicht nur künstlerischen Wunder der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Pro Libris 3 (28) (2009), S. 70-81.

Poetry – Poezja – Poesie / Shakespeare

361px-Romeoandjuliet1597W sprawie much / about flies / von Fliegen

Romeo & Julia

ROMEO:
‘Tis torture, and not mercy. Heaven is here,
Where Juliet lives; and every cat and dog
And little mouse, every unworthy thing,
Live here in heaven and may look on her;
But Romeo may not. More validity,
More honourable state, more courtship lives
In carrion flies than Romeo. They may seize
On the white wonder of dear Juliet’s hand
And steal immortal blessing from her lips,
Who, even in pure and vestal modesty,
Still blush, as thinking their own kisses sin;
But Romeo may not- he is banished.
This may flies do, when I from this must fly;
They are free men, but I am banished.
And sayest thou yet that exile is not death?
Hadst thou no poison mix’d, no sharp-ground knife,
No sudden mean of death, though ne’er so mean,                        1st Page of 1st Edition
But ‘banished’ to kill me – ‘banished’?
O friar, the damned use that word in hell;
Howling attends it! How hast thou the heart,
Being a divine, a ghostly confessor,
A sin-absolver, and my friend profess’d,
To mangle me with that word ‘banished’?

Romeo_and_juliet_brownFord Maddox Brown (1821 – 1893), Delaware Art Museum

ROMEO:
To jest tortura, nie łaska. Tu niebo,
gdzie Julia żyje; kot każdy, pies każdy,
Nawet mysz drobna, która tutaj żyje,
Przebywa w niebie mogąc na nią patrzeć.
A ja nie mogę? Więcej więc wartości,
Więcej znaczenia, więcej szczęśliwości
Muchy mieć mają niż ma ich Romeo?
Im wolno siadać na przeczystej dłoni,
Na wargach Julii kraść najczystsze szczęście
Z tych ust dziewiczych pełnych pocałunków
Niedopełnionych; mnie tego nie wolno,
Bom jest wygnany. Muchom więcej wolno…
One swobodne, ja jestem wygnany. […]

Przełożył
Jarosław Iwaszkiewicz

Francesco Hayez (1791 – 1882), Villa Carlotta, Tremezzo

Romeo_and_juliet_hayez***
ROMEO:
Nein, Folter; Gnade nicht! Hier ist der Himmel,
Wo Julia lebt, und jeder Hund und Katze
Und kleine Maus, das schlechteste Geschöpf,
Lebt hier im Himmel, darf ihr Antlitz sehn;
Doch Romeo darf nicht. Mehr Würdigkeit,
Mehr Ansehn, mehr gefällge Sitte lebt
In Fliegen als in Romeo. Sie dürfen
Das Wunderwerk der weißen Hand berühren
Und Himmelswonne rauben ihren Lippen,
Die sittsam in Vestalenunschuld stets
Erröten, gleich als wäre Sünd ihr Kuß.
Dies dürfen Fliegen tun, ich muß entfliehn;
Sie sind ein freies Volk, ich bin verbannt.
Und sagst du noch, Verbannung sei nicht Tod?
So hattest du kein Gift gemischt, kein Messer
Geschärft, kein schmählich Mittel schnellen Todes,
Als dies “Verbannt”, zu töten mich? Verbannt!
O Mönch! Verdammte sprechen in der Hölle
Dies Wort mit Heulen aus; hast du das Herz,
Da du ein heilger Mann, ein Beichtiger bist,
Ein Sündenlöser, mein erklärter Freund,
Mich zu zermalmen mit dem Wort Verbannung?

Übersetzt von August Wilhelm von Schlegel

Ausflug in Berlin 2 – Dahme

Als wir vor ein paar Tagen über (Geburtstags) Ausflug in Berlin schrieben, haben wir versprochen, dass wir öfter solche Vorschläge veröffentlichen werden. Heute also ein Ausflug zur Dahme. Jeder Berliner weiß, dass Berlin an der Spree und Havel liegt. Manche kennen noch Panke (mal auch rote Panke genannt) und fast jeder hat auch den Landswehrkanal gesehen, den, wo Rosa und Karl ermordet wurden. Aber Dahme? Wobei: es ist ein schöner Fluß, wo im Spätsommer eine Regatta der originellen Wasservehikel organisiert wird. Dahme ist 95 Kilometer lang und fließt in Köpenick, also südöstlich von Berlin, vom Seddinsee zur Spree. Bis 1938 hieß sie Wendische Spree.

dahme5 dahme1 dahme2 dahme3Bei Fontane findet man Beschreibung der Dahme:

An der Brücke zu Cöpenick treffen zwei Flüsse beinahe rechtwinklig zusammen: die «eigentliche» Spree und die «wendische» Spree, letztere auch «die Dahme» geheißen. Die wendische Spree, mehr noch als die eigentliche, bildet eine große Anzahl prächtiger Seeflächen, die durch einen dünnen Wasserfaden verbunden sind. Ein Befahren dieses Flusses bewegt sich also in Gegensätzen, und während eben noch haffartige Breiten passiert wurden, auf denen eine Seeschlacht geschlagen werden könnte, drängt sich das Boot eine Viertelstunde später durch so schmale Defilés, daß die Ruderstangen nach rechts und links hin die Ufer berühren. Und wie die Breite, so wechselt auch die Tiefe. An einer Stelle Erdtrichter und Krater, wo die Leine des Senkbleis den Dienst versagt, und gleich daneben Pfuhle und Tümpel, wo auch das flachgehendste Boot durch den Sumpfgrund fährt. So diese Wasserstraße.

Auf der heutigen Schlossinsel in Berlin-Köpenick am Zusammenfluss von Dahme und Spree bestand im Mittelalter eine Slawenburg. Mitte des 12. Jahrhunderts residierte hier der Fürst des slawischen Stammes der Spreewaner – Jaxa von Köpenick, der sich Albrecht dem Bären, dem Gründer der Mark Brandenburg, wiedersetzte. Er wurde nach langem Krieg am 11. Juni 1157 besiegt, am Tag also der bis heute als Gründungstag der Mark Brandenburg gilt.

Hier ein Porträt von Jaksa (Jacza) z Kopanicy (so der polnische Name des Fürsten) aus dem Museum in Krakau (18. Jahrhundert). Den Jaksa kennt jeder Pole, weil er der erste slawische Fürst war, der eigenes Geld prägte – sog. Brakteat (eine Münze die nur vor einer Seite geprägt war):

Plik:Jaxa Brakteat.JPG

Idee des Beitrags und Fotos von Dahme-Regatta – Thomas, Rest – Ewa Maria Slaska und Wikipedia.

Krawaty / Krawatten

P1170191To drzewo krawatów jest dziełem Artusa Unival i umieszczone zostało przez artystę na Böhmischer Platz w Berlinie jako zachęta do dziwienia się – za mało się dziwimy, stwierdził Unival i powiesił na wieszaku 777 krawatów. Są one jednak również protestem. “Krawat symbolizuje człowieka władzy – bankiera, menadżera, inwestora. To oni sprawili, że Berlin, a teraz akurat okolica Richard Platz pada właśnie ofiarą gentryfikacji”.

Artus Unival hätte gern, dass Menschen sich mehr wundern, Dinge wieder infrage stellen. Also hat er in Berlin-Neukölln Krawatten aufgehängt. „Der Schlips sei Metapher für Machtmenschen wie Manager, Politiker und Immobilienmakler. Denen haben wir zu verdanken, dass die Mieten steigen und die Gentrifizierung auch in Rixdorf angekommen ist“.

P1170192O gentryfikacji Berlina już tu pisałam, bo sama padłam jej ofiarą. Pisałam też już o tej ślicznej niezwykłej dzielnicy naszego miasta, zwanej Rixdorf czyli Ryszardowo. Ponieważ jednak tekst ukazał się na moim poprzednim blogu, pozwolę go tu sobie jeszcze raz zamieścić.

P1170193Rixdorf ma też drugą nazwę – Czeska Wioska – Böhmisches Dorf. Gdy w zeszłym roku postanowiłam ją (po raz kolejny zresztą) opisać, pojechałam zobaczyć, co się w Czeskiej Wiosce przez lata zmieniło. Zaczęło się od rozczarowania, bo nie znalazłam szyldu z nazwą ulicy “Mala ulica”. NIE BYŁO! Och, Los naprawdę bywa paskudny.

Rixdorf6_KirchgasseCS

To właśnie była, w czasach braci morawskich i do niedawna (znowu) “Mala ulica”.

Podobno na ów szyld wjechał samochód i go zniszczył. Tak mi powiedziały panie w starej szkole braci morawskich, gdzie od kilku lat mieści się muzeum. Poza tym na Rixdorfie niewiele się zmienia.  Będzie inaczej jak na dobre wejdą gentryfikatorzy, a za nimi ich bogaci sponsorzy. Unival już to czuje, ja, człowiek z zewnątrz, jeszcze nie.

“Rixdorf czyli Ryszardów to jedna z licznych wsi berlińskich – i proszę mnie nie poprawiać! – berlińskich a nie podberlińskich. Jak każde wielkie miasto tak i Berlin rozrastał się, pożerając okoliczne wioski i miasteczka, ale w Berlinie ta ongiś wiejska struktura wcale nie zaniknęła.  Kilkanaście dzielnic Berlina nosi wiejskie nazwy, a wcale często są to rzeczywiste wioski zakonserwowane wewnątrz organizmu miejskiego: Britz, Rudow, Wittenau, Reinickendorf, Lübars, Glienicke, Kladow, Zehlendorf, Dahlem… Centrum takiej miejskiej wioski jest mały kościół z cmentarzem, rozległy plac ocieniony wielkimi drzewami, wioskowa knajpa, zwana zazwyczaj “Krug” czyli dzbanek, pobliski dwór i kilka lub kilkanaście niewielkich domów, ni to wiejskich ni miejskich.
Rixdorf leży w samym sercu Nowej Kolonii czyli dzielnicy Neukölln, nazywał się kiedyś Richardsdorp i został założony w średniowieczu przez mnichów-rycerzy z zakonu Joannitów, do których należało prawie całe dzisiejsze Neukölln, podobnie jak pobliski Tempelhof należał do Templariuszy. Jednakże Rixdorf w swej dzisiejszej postaci powstał kilkaset lat później, dokładnie 14 czerwca 1737 roku, kiedy to król Fryderyk Wilhelm osadził tu uciekających z Czech przed prześladowaniami braci morawskich. Nadał im ziemię, prawo budowy miasta i zagwarantował wolność religijną.

Rixdorf1755

Tak na marginesie nasuwa się uwaga, że państwo pruskie, które w historii Polski tak źle się zapisało, cechowała nie pozbawiona wprawdzie kupieckiej kalkulacji, ale jednak znamienna tolerancja. Kolejni królowie pruscy przygarniali pod swe opiekuńcze skrzydła różnych prześladowanych: starowierów czyli filiponów na Mazurach, hugonotów i braci czeskich czyli morawian w Brandenburgii. Rixdorf do dziś nazywa się w języku ludowym “czeską wioską” (böhmisches Dorf), co zresztą miało ongiś pejoratywny wydźwięk. Wioska czeska (podobnie jak zamek w Hiszpanii) była z jednej strony synonimem polskiego zamku na lodzie, z drugiej jednak czegoś dziwacznego i nieznanego, istnieje też określenie “böhmisch einkaufen” – kupować po czesku czyli… kraść.

Jeżeli chcemy zwiedzić Rixdorf, musimy dojechać linią metra numer 7 do stacji Rathaus Neukölln i stąd pójść na piechotę Richardstrasse do Richard Platz. U wejścia na Richardstrasse wisi szyld: Rixdorf. Po drodze miniemy maleńki kościółek braci morawskich – uwaga! wcale nie wygląda jak kościół, tylko jak piętrowy domek XVIII-wieczny z wolnostojącą drewnianą dzwonnicą. Pastor Krebs – doktor historii – jest wielkim przyjacielem Polaków, zajmuje się historią kościołów w Europie Wschodniej i … gra na rogu. O 10 rano w niedzielę można przyjść na mszę i w małej salce, która służy jako kaplica przeczytać po czesku maksymę Jana Husa, patrona morawian: Verny křestane hledej pravdy, slyš pravdu, uč se pravdě, miluj pravdu, prav pravdu, drž pravdu, braň pravdu až do smrti.
Nic dodać, nic ująć!

Od Richardstrasse odchodzi wąski i długi zaułek zwany dziś Kirchengasse, który, jak głosi tablica, do roku 1912 nazywał się po czesku “Mala ulica”. Na zakręcie Małej ulicy stoi budynek parafialny i szkolny braci, dziś już nie używany w tej funkcji, a przed nim pomnik dobrego króla Fryderyka Wilhelma-Dobroczyńcy, wzniesiony przez wdzięcznych potomków uciekinierów. Na rogu Małej ulicy i Richardstrasse – kamień pamiątkowy ku czci Comeniusa-Komeńskiego, najważniejszego przywódcy duchowego morawian. Richardstrasse dochodzimy do wielkiego placu, ze znakomicie zachowaną i do dziś czynną kuźnią. Na południowej pierzei placu znajduje się niemal równie stare przedsiębiorstwo wynajmu powozów i kolejny kościół, tym razem ewangelicko-luterańsko-morawski. W sumie w maleńkim Rixdorfie jest 7 różnych parafii – dwie większe: katolicka i ewangelicka i aż 5 różnych tzw. wolnych kościołów protestanckich.

Z Richard Platz przez Karl-Marx-Platz wracamy do ‘normalnego’ miasta. Na zakończenie niedzielnego spaceru możemy zjeść ‘brunch’ w ‘Cafe Rix’, najładniejszej knajpce w całym Neukölln (Karl-Marx-Str. 141) albo, kawałek dalej i cztery razy taniej, kupić sobie pierwszego w Berlinie jarskiego kebaba.”

17 czerwca 2012 roku, Rixdorf obchodził 275 lat istnienia.

Tekst został opublikowany latem 2012 roku na blogu Qra czyli Nowa Kura, kuchnia i kultura. Blog już nie istnieje.

Zdjęcia krawatów i pomysł na wpis: Dorota Cygan, tekst i zdjęcia z czeskiej wioski: Ewa Maria Slaska