Neue Insekten in unserem Essen

po polsku

Ab 23. Januar 2023, also ab morgen, sind neue Insekten in Lebensmitteln zugelassen, schreibt die Zeitschrift FOCUS.
Worauf wir jetzt achten müssen?

edible seasoned fried crickets and worms

(Getty Images/iStockphoto: Die Hausgrille (Acheta domesticus) ist nun in der EU in Form von teilweise entfettetem Pulver als neuartiges Lebensmittel genehmigt.)

Käfer in Nudeln, Grillen in der Pizza: Das ist künftig möglich. Neue EU-Verordnungen genehmigen im Januar zwei neue Formen für Speiseinsekten. Einige ekeln sich, andere loben das Essen der Zukunft.

So mancher denkt direkt ans Dschungelcamp. Die Hausgrille und der Getreideschimmelkäfer dürfen nun in unserem Essen landen – in ganz bestimmter Form. Andere haben gar Sorge, dass ihnen Insekten unbemerkt untergejubelt werden. Die lässt sich ganz einfach nehmen. „Was als neuartiges Lebensmittel zugelassen ist, muss als Zutat auf der Zutatenliste erscheinen“, erklärt Daniela Krehl vom Verbraucherschutz Bayern im Gespräch mit FOCUS online. Die Europäische Union habe die Hausgrille wie andere Insekten vorher intensiv geprüft und hegt „anhand der vorliegenden Studien keine gesundheitlichen Bedenken“.

Krehl ergänzt: „Wir stehen Insekten grundsätzlich positiv gegenüber. Sie liefern viele wichtige Nährstoffe und sind proteinreich.“ Wichtig sei natürlich, dass für Allergiker ein Hinweis zu finden sei. Denn die Hausgrillen seien den Krustentieren sehr ähnlich, die zu den zwölf Hauptallergenen zählen. „Daher wäre es ein großes Problem, wenn es nicht richtig gekennzeichnet ist. Auch wer gegen Hausstaubmilben allergisch ist, sollte vorsichtig sein.“ Die Kennzeichnung ist in den aktuellen Verordnungen geregelt. Die Details dazu und was Sie zu den neu zugelassenen Insekten wissen müssen:

Zur Hausgrille: Was genehmigt die EU-Verordnung 2023/5 genau?

Die neue EU-Verordnung 2023/5 genehmigt teilweise entfettetes Pulver aus Acheta domesticus (Hausgrille) als neuartiges Lebensmittel– für fünf Jahre exklusiv für das Unternehmen Cricket One Co. Ltd (Sitz in Vietnam), das 2019 den Antrag hierzu gestellt hat.

Hier geht’s zur EU-Verordnung 2023/5 .

Die Hausgrille selbst – gefroren, getrocknet oder pulverförmig – ist bereits seit März 2022 zugelassen (Antragsteller: Fair Insects BV, Sitz in Niederlande).

In welchen Produkten kann die Hausgrille stecken?

Die Liste an genehmigten Verwendungen für das Pulver der Hausgrille ist lang. Sie ist zugelassen in

  • Mehrkornbrot und -brötchen,
  • Crackern und Brotstangen,
  • Getreideriegeln,
  • trockenen Vormischungen für Backwaren,
  • Keksen,
  • trockenen gefüllten und ungefüllten Erzeugnissen aus Teigwaren,
  • Soßen,
  • verarbeiteten Kartoffelerzeugnissen,
  • Gerichten auf Basis von Leguminosen und Gemüse,
  • Pizza,
  • Erzeugnissen aus Teigwaren,
  • Molkenpulver,
  • Fleischanalogen,
  • Suppen und Suppenkonzentraten oder -pulver,
  • Snacks auf Maismehlbasis,
  • bierähnlichen Getränken,
  • Schokoladenerzeugnissen,
  • Nüssen und Ölsaaten,
  • Snacks außer Chips sowie
  • Fleischzubereitungen.

Konkrete Produkte lassen sich für beide Speiseinsekten zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht nennen.

Zum Getreideschimmelkäfer: Was genehmigt die EU-Verordnung 2023/58 genau?

Die Larven von Alphitobius diaperinus (Getreideschimmelkäfer) in gefrorener, pastenartiger, getrockneter und pulverisierter Form dürfen zunächst exklusiv für fünf Jahre von der Firma Ynsect NL B. V. (Sitz Niederlande) in den Verkehr gebracht werden.

Konkret heißt es: „Das neuartige Lebensmittel besteht aus ganzem Getreideschimmelkäfer in gefrorener, pastenartiger, getrockneter und pulverisierter Form. Der Begriff ‚Getreideschimmelkäfer‘ bezieht sich auf die Larvenform von Alphitobius diaperinus, einer Insektenart, die zur Familie der Tenebrionidae (Schwarzkäfer) gehört. Die ganzen Getreideschimmelkäfer sind für den menschlichen Verzehr bestimmt, es werden keine Teile entfernt.“

Der Verordnungstext weist zudem darauf hin: „Vor dem Abtöten der Insekten durch eine Hitzebehandlung ist eine Futterkarenz von mindestens 24 Stunden erforderlich, damit die Larven ihren Darminhalt abgeben können.“

Hier geht’s zur EU-Verordnung 2023/58 .

In welchen Produkten kann der Getreideschimmelkäfer stecken?

Das neuartige Lebensmittel kann folgenden Lebensmitteln zugesetzt werden:

  • Getreideriegel,
  • Brot und Brötchen,
  • verarbeitetem Getreide
  • Frühstückscerealien,
  • Porridge,
  • Vormischungen (trocken) für Backwaren,
  • getrockneten Erzeugnisse aus Teigwaren,
  • gefüllten Erzeugnisse aus Teigwaren,
  • Molkenpulver,
  • Suppen,
  • Gerichten auf Getreide-, Teigwarenbasis,
  • Gerichten auf Pizzabasis,
  • Nudeln,
  • Snacks außer Chips.

Wie erkenne ich die neuen Insekten in Produkten im Supermarkt?

Grille: Die Bezeichnung im Zutatenverzeichnis lautet „teilweise entfettetes Pulver aus Acheta domesticus (Hausgrille)“ .

Getreideschimmelkäfer: Die Bezeichnung im Zutatenverzeichnis heißt entweder, „gefrorene Larven/Paste aus Larven von Alphitobius diaperinus (Getreideschimmelkäfer)“ oder „getrocknete Larven/Pulver aus Larven von Alphitobius diaperinus (Getreideschimmelkäfer)“ .

Welche Insekten sind grundsätzlich im Essen erlaubt?

Insekten werden in der EU als neuartige Lebensmittel gesehen. Wollen Unternehmen solche verkaufen, stellen sie einen Novel-Food-Antrag. Die Europäische Kommission unterzieht diesen dann durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) einer intensiven Sicherheitsprüfung.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelten mehr als 2100 Insektenarten als essbar für den Menschen. Zwei von ihnen sind seit 2021 in der Europäischen Union als Nahrungsmittel zugelassen: der Mehlwurm und die Europäische Wanderheuschrecke. Nun kommen mit den neuen EU-Verordnungen die Hausgrille und der Getreideschimmelkäfer dazu.

Sind die Insekten gesund oder gefährlich?

Wer keine Allergien hat, kann die Insekten laut Verbraucherexpertin Krehl ohne Probleme ausprobieren. Denn sie liefern wertvolle Nährstoffe und Eiweiße. Allergiker dagegen sollten aufmerksam die Zutatenliste studieren.

Der Lebensmittelverband weist darauf hin, dass für beide Speiseinsekten der Hinweis erfolgen müsse, dass „diese Zutat bei Verbraucherinnen und Verbrauchern, die bekanntermaßen gegen Krebstiere und Erzeugnisse daraus sowie gegen Hausstaubmilben allergisch sind, allergische Reaktionen auslösen kann“. Dieser Hinweis muss – wenn auch nicht speziell hervorgehoben – in unmittelbarer Nähe der Zutatenliste angebracht werden. Die Nahrungsmittelfachleute betonen zudem, dass die Speiseinsekten extra gezüchtet werden, also unter kontrollierten Bedingungen mit speziellem Futter aufwachsen.

Ihre proteinreiche Nährstoffzusammensetzung :

  • Die Hausgrille liefert circa 68 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm.
  • Der Getreideschimmelkäfer kommt auf circa 57 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm.

Gefährlich könnte es für manche Menschen beim Bäcker oder im Restaurant werden.

Was ist aktuell problematisch?

Da die neuartigen Zutaten erst in den Markt kommen, haben sie noch nicht alle Allergiker auf dem Schirm. Krehl gibt daher zu bedenken, dass es aktuell bei loser Ware, also etwa Brot oder Brötchen beim Bäcker oder im Restaurant, problematisch sein könnte. Betroffene sollten daher nachfragen. Bäcker oder Gastronomen müssen auch die neu zugelassenen Insektenzutaten ausweisen.

Fazit:

Grundsätzlich gelten Nahrungsmittel mit Insektenanteilen als gesund und gleichzeitig als Essen der Zukunft. Die Verbraucherexpertin Krehl hofft, dass die Entwicklung in diese Richtung weitergeht. „Als protein- und nährstoffreiche Lebensmittel kann ich sie nur empfehlen“, sagt Krehl im Gespräch mit FOCUS online. „Es sind nachhaltige Lebensmittel, die etwa weniger CO2-Ausstoß und weniger Ausscheidungen produzieren.“ Allerdings gibt sie auch zu bedenken, dass noch sehr viele Fragen ungeklärt sind. Dazu zählen beispielsweise Regulation der Insektenfarmen, sodass gesichert ist, dass die hier gezüchteten Tiere nicht in die Umwelt gelangen oder Verordnungen dazu, womit die Grillen oder Heuschrecken gefüttert werden, bevor sie verarbeitet werden.

Surftipps:

Wiersze z brodą i bez (8)

Tibor Jagielski

Rose Ausländer (1901 – 1988)


Miłość V

Znajdziemy się ponownie

w toni
ty będziesz wodą
a ja kwiatem lotosu
Będziesz mnie dźwigał
a ja piła ciebie

Połączymy się
Na oczach wszystkich

Nawet gwiazdy
zdziwią się:
tych dwoje
stało się wybrańcami
ich marzenia

W deszczu

Siedzę w parku pod kasztanem
a deszcz
całuje kwiaty

Tańczy na mojej parasolce
zaprasza

Kocham chłód
lata
fontannę grającą
smutną pieśń deszczu
na parasolu kasztana

Jego srebrne serce
bije w moim sercu

Nadzieja IV

Moje
z rozpaczy
urodzone słowo
z rozpaczonej nadziei
że poezja
jest jeszcze możliwa

Don Quixote and Proust: A Horror Film

Konrad

I asked artificial intelligence (chatGPT) to create a film screenplay. Here is our conversation (all images were generated by another AI – Stable Diffusion):

Me: Develop a movie synopsis for a horror film about Marcel Proust and Don Quixote in this format:

TITLE:
Tagline:
Key characters:
Protagonists dark past:
Plot synopsis:
Plot twist:
Key locations:

AI: Sure, here is a possible movie synopsis for a horror film about Marcel Proust and Don Quixote:

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My trzy i Urszula

Czyli jutro kolejne nasze spotkanie w Sprachcafé Polnisch.

Trzeci piątek miesiąca, 20 stycznia 2023
o godzinie 19:00

Polska Kafejka Językowa
Schulzestr. 1
13187 Berlin

Dojazd do stacji S-Bahn Wollankstraße

Uwaga – wokół Friedrichstrasse konunikacja zastępcza! Lepiej jechać kolejką albo metrem nr 8 do Gesundbrunnen!

Tym razem zapraszamy na spotkanie z Urszulą Usakowską-Wolff, poetką, publicystką, zbieraczką sztuki ludowej, tłumaczką, menadżerką kultury. Tak naprawdę Urszula po prostu jest i już samo jej bycie przynosi człowiekowi radość, choć jej cięte riposty i komentarze mogą też przyprawić o niepokój.
Urszula w Sprachcafé Polnisch podczas jubileuszu dziesięciolecia bloga. Fota: ktoś z uczestników wieczoru (przepraszam, nie wiem, kto?). W tle obraz Wiesława Stefana Fiszbacha.

Na swojej stronie internetowej Urszula pisze o sobie / auf ihrer Internetseite schreibt Urszula über sich:

Urszula Usakowska-Wolff wurde am 30. September 1954 in Warschau geboren. Sie lebte von 1964-1966 in Bern, dann von 1970-1974 in Bukarest, wo sie an der dortigen Universität Germanistik und Romanistik studierte.

Ihr Studium setzte sie am Institut für Germanistik der Warschauer Universität fort, das sie 1977 mit dem Grad eines Magisters beendete.

Von 1977-1981 war sie Redakteurin des Polnischen Rundfunks in Warschau.

Nach der Verhängung des Kriegsrechts am 13.12.1981 wurde sie entlassen und mit Publikationsverbot belegt.

Sie lebte von 1984-1986 in Schwaz (Tirol) und Wien.

1986 heiratete sie Manfred Wolff. Von 1986 bis 2006 lebte sie in Bad Oeynhausen. Von 1989 bis 1990 war sie Inhaberin der Galerie Usakowska-Wolff in Herford. Bis 2019 kuratierte sie über 60 Ausstellungen, vorwiegend polnischer und osteuropäischer Kunst, in Deutschland.

Seit Mai 2006 lebt sie in Berlin.

Urszula Usakowska-Wolff ist freie Journalistin, Lyrikerin, Herausgeberin und Übersetzerin polnischer Literatur; seit Mitte der 1990er Jahre publizierte sie in Polen und Deutschland hunderte Beiträge über die deutsche und internationale Kunstszene.

Von 2007 bis 2016 war sie Mitarbeiterin der Berliner Straßenzeitung strassen|feger, wo sie als freie Kulturredakteurin zweimal im Monat in der Rubrik »art strassenfeger« ihre Ausstellungskritiken und Texte über die zeitgenössische Kunst veröffentlicht.

Bis Ende 2022 war sie Korrespondentin der Vierteljahresschrift des Polnischen Skulpturenzentrums in Orońsko, für die sie seit 1998 jährlich vier umfangreiche Texte im Jahr über die deutsche und internationale Objekt- und Installationskunst schreibt. Sie war freie Mitarbeiterin der Kunstmagazine art in berlin und stayinart – und arbeitet mit dem Portal Porta Polonica in Bochum zusammen.

2006-2011 – Vizepräsidentin des PEN-Zentrums der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil deutschsprachige Länder (Exil-PEN)

2009-2011 – Mitglied des Programmrats des Polnischen Skulpturenzentrums in Orońsko.

Preise und Auszeichnungen:

Ökumenischer Preis »Schafe Davids« der Stiftung Sacro-Art & der Stiftung Merkuryusz der Krakauer Journalisten für Aktivitäten zur deutsch-polnisch-jüdischen Aussöhnung

Pegasus-Medaille der Akademie der Schönen Künste in Warschau für die Popularisierung der polnischen Kunst in Deutschland

Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen für die Popularisierung der polnischen Kultur und Literatur in Deutschland

ART & POETRY BY URSZULA USAKOWSKA-WOLFF

Poświątecznie 2

Ela Kargol

Ogród botaniczny i czas porzuconych choinek

Styczeń to czas porzuconych choinek i tylko one przypominają o grudniu i świętach niedawno minionych.

Jakiś czas temu, 1 lutego byłam na ślubie w małej beskidzkiej wiosce, na południu Polski. Pamiętam, gdy w drewnianym 200-letnim lachowickim kościółku rozbrzmiały słowa kolędy Bóg się rodzi, moja wtedy nastoletnia córka spojrzała z niedowierzaniem na mnie, „czy tu się komuś coś nie pomyliło?” Ja w sumie też byłam przez kilka sekund zaskoczona dźwiękami kolęd.

Ale w Polsce moich czasów tak było, w kościołach do dzisiaj jeszcze tak jest. Kolędy śpiewa się do święta Matki Boskiej Gromnicznej, czyli do 2 lutego, choinki stoją czasem jeszcze dłużej, spotkania świąteczne, w zasadzie noworoczne w styczniu, baliki, pierniki i zapach świerku gubiącego igły. Wszystko w styczniu, poświątecznie. Bez pośpiechu.

W Berlinie, w całych Niemczech jest trochę inaczej. Wszystko odbywa się w adwencie, czyli w grudniu, w pogoni za prezentami, świątecznymi spotkaniami, wyprawami na jarmarki świąteczne. Tłok, stres, pośpiech. A w styczniu już na pewno wszędzie leżą na ulicy wyrzucone choinki, a w sklepach pojawiają się pierwsze czekoladowe zające. Nomen omen, rok zająca właśnie się zaczyna. Jak nie zająca, to królika.

Pisałam już o poświątecznym spacerze po berlińskiej Cytadeli Spandau, spokojnym, rozświetlonym poświątecznym blaskiem .

Jakże miłym zaskoczeniem była kolejna poświąteczna wyprawa do berlińskiego ogrodu botanicznego, zamienionego, a właściwie zaczarowanego – choć czar działał tylko w nocy – w Christmas Garden. Światło i dźwięk (tak wiem, koszty energii!) nienachalnie towarzyszyły nam w ciemności krótkiego dnia po wszystkich porach roku, krajobrazach jak z bajki i z całego świata, może nawet wszechświata. Księżyc był prawdziwy, ceny biletów też, a reszta iluzją lub możliwościami techniki.

Ogród botaniczny, najprawdziwszy, założony został w tym miejscu ponad sto lat temu, na ponad 40-hektarowych włościach domeny Dahlem. Pierwszym dyrektorem został urodzony w Żaganiu, wykształcony we Wrocławiu Adolf Engler, botanik fitogeograf i systematyk.

To on był odpowiedzialny w latach 1897–1910 za przeniesienie Berlińskiego Ogrodu Botanicznego z Schönebergu do Dahlem. Stworzył największy i najzasobniejszy ogród botaniczny w Niemczech, ogród o powierzchni 43 hektarów i z około 20.000 gatunkami roślin, drzew i krzewów. “Świat w jednym ogrodzie” – taka była idea Adolfa Englera.

Ogród obecnie należy organizacyjnie do Freie Universität Berlin.

O roślinności wspomnę mało, bo się nie znam. W zamkniętych wielkich szklarniach byłam na pewno kilka razy, pociłam się z gorąca, podziwiając egzotyczną florę, palmy, kaktusy, bananowce, damy kameliowe, jak nazwałam kwitnące kamelie, roślinność częściowo przywiezioną z dawnych kolonii niemieckich. Przy ogrodzie botanicznym działał z przerwami do 1943 roku Botaniczny Centralny Urząd dla Kolonii Niemieckich (Die Botanische Zentralstelle für die deutschen Kolonien). Czy któreś z roślin lub kolonialnych zbiorów dotrwały do naszych czasów, nie wiem, może roślinni potomkowie?

Ogród botaniczny, muzeum z biblioteką i herbarium zostały podczas II wojny światowej mocno zniszczone. Budynek muzeum odbudowano w latach 50. ubiegłego wieku. Niewiele zbiorów pozostało do dnia dzisiejszego. Po wojnie na terenie ogrodu, jak i na prawie każdym wolnym obszarze w Berlinie sadzono ziemniaki, brukiew, marchew, kapustę…

Wracając do pierwszego dyrektora ogrodu botanicznego, Adolfa Englera – jego grób, przynajmniej na pewno kamień nagrobny znajdują się w ogrodzie botanicznym, na małym cmentarzu z kilkoma innymi grobami bądź tylko cenotafami ważnych botaników, związanych z ogrodem i zasłużonych dla niego. Opieka miasta nad „honorowymi grobami miasta Berlina” (Ehrengräber der Stadt Berlin) już dawno wygasła, ale cmentarz pozostał.

Pozostały też niektóre budynki mieszkalne dla dyrektorów, pracownków, wieża ciśnień, pod którą skrywają się pozostałości bunkrów. Bunkry to już inna historia, związana z II wojną światową i znajdującym się niedaleko Głównym Urzędem Gospodarczo-Administracyjnym SS (SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt)

Po II wojnie światowej wejścia do bunkrów zostały wysadzone. Tylko nietoperze bez problemów umieją się poruszać w zasypanych bunkrach.

15 stycznia czar prysł, blask minął, anioły zeszły na ziemię, gadające drzewo przestało snuć opowieści o zmianach klimatu. Zaczarowany świąteczny ogród zabłyśnie znowu w listopadzie. Krótko przed świętami będzie znowu tłok, stres i pośpiech.

O tej porze roku ogród wydaje się dość samotny. Przyroda budzi się do życia lub trwa bez przerwy w wielkich szklarniach. Zamiast tłoku, stresu i pośpiechu, przestrzeń i kontemplacja.

Czas porzuconych choinek jest czasem wytchnienia, ale niedługo się skończy.

Frauenblick: Bernardine Evaristo kontra Annie Ernaux

Monika Wrzosek-Müller

Jeder kämpft um seinen Platz in der Welt; selbst die bloße Existenz beweist das. Doch in der modernen, kapitalistischen Welt ist dieser Kampf zum Sinn des Lebens geworden. Manche haben mehr Kraft, Wut, Charisma, Talent, so dass sie sich an die Spitze durchkämpfen und sich da oben dann etablieren. Das Recht des Individuums auf Eigentum, auf seinen individuellen Weg ist festgeschrieben und das wird als Erfolg gefeiert. So wundert es niemanden, dass dieser Kampf und die Karriere wichtiger werden als das Leben mit den Mitmenschen, als die Moral – umso weniger, als die Kirchen immer weniger Zulauf haben und kaum jemand sich noch als gläubig bekennt und nach religiösen Geboten lebt.

Zunehmend kämpfen auch verschiedene Teilgruppen um ihre Rechte, wahrscheinlich zurecht. Nur, müssten wir nicht immer im Kopf behalten, dass mehr Platz für mich weniger Platz für andere bedeutet – was in den laufenden Auseinandersetzungen gar nicht beachtet wird.

Für mich interessant wird es, wenn solche Kämpfe in der Literatur ausgetragen werden, wenn die Literatur gar zur Waffe des Kampfs wird.

Der erste Satz in Annie Ernauxs Rede bei der Verleihung des Nobelpreises an sie klag nach erbittertem Kampf:

j`ai écrit pour venger ma race“ – „Ich habe geschrieben, um meine Rasse zu rächen“. Was meinte sie denn damit, sie, die weiße Tochter einer weißen christlichen Mittelklassefamilie in Frankreich. Es geht nicht um ethnische Herkunft auch wenig um das Geschlecht. Viel mehr meint sie ihre „Benachteiligung“ als eine, die nicht in die Elite der herrschenden und reichen hineingeboren wurde. Und letztendlich geht es um ihren persönlichen, eigenen Kampf um den persönlichen Aufstieg. So wie ich die Bücher unserer diesjährigen Nobelpreisträgerin verstanden habe (gelesen habe ich: „Die Jahre“, „Der Platz“, „Eine Frau“), hat sie tatsächlich für sich, für ihren Platz in der Welt, in der Literaturgeschichte geschrieben. Immer wieder über sich selbst, über ihre Eltern, ihre Mutter, ihren Vater berichtet – sachlich, wenig emotional, ausführlich, auch interessant, aber nur ihre Welt fand Eingang in die Beschreibung. Auch in der gut halbstündigen Rede drehte sich alles um ihr Schreiben, ihren Weg, ihre Suche nach der geeigneten Sprache, erst ganz zum Schluss kamen allgemeinere Aussagen über die Welt um sie herum. Mich macht immer wieder diese selbstbezogene Perspektive stutzig, die Welt ausschließlich durch die eigenen Augen, aber auch durch das Prisma der eigenen Interessen zu sehen, was bei manchen Autoren fast an Narzissmus grenzt; so bei Emmanuel Carrère in seinem Buch „Yoga“, bei dem ich völlig entsetzt war, da er gerade diesen Narzissmus als den yogischen Weg kennzeichnet, wo doch das Zügeln des eigenen Ego das Hauptziel des Yogaweges sein sollte. Ist das nicht ein bisschen dürftig für große Literatur, das ständige Kreisen um sich selbst…

Ein Gegenbeispiel bot mir das Buch von Bernardine Evaristo „Mädchen, Frau, etc.“. Auf 550 Seiten beschreibt sie Schicksale und Lebenswege von 12 britischen Frauen, die alle zu den „people of colour“ gehören. Ihre Lebensläufe sind miteinander verflochten und daraus resultiert für mich die Erkenntnis der Schriftstellerin: wir sind miteinander verbunden, wir leben nicht jeder für uns allein. Die geschilderten Umstände und Ereignisse werden auch durch autobiografische Tatsachen unterbaut und unterstützt. Wenn man sich die Interviews mit der Schriftstellerin anhört, erfährt man, wie viel Parallelen es zu ihrem eigenen Leben gibt; das macht das Buch so authentisch und kraftvoll.

Es ist durchaus ein feministisches Buch, es streitet für die Rechte der „coloured“ Frauen in England. Auch wenn Sätze fallen wie: „Feminismus ist doch voll Herdennummer, hat Yazz [die Tochter der Hauptheldin] ihr erklärt, ganz ehrlich, heute ist es sogar schon durch, noch eine Frau zu sein, neulich hat bei uns an der Uni diese nicht-binäre Aktivistenperson gesprochen, M M das war der mega Eye-Opener für mich, ich denke, in Zukunft sind wir irgendwann alle nicht-binär, weder männlich noch weiblich, was ja alles sowieso nur Genderperformance ist, und das heißt dann auch, Mumsy, dass deine Frauenpolitik überflüssig wird, abgesehen davon bin ich Humanistin, das spielt sich auf einer viel höheren Ebene ab als Feminismus
Hast du davon gehört?“

Das Buch dokumentiert fast auf ethnologische Art und Weise das Leben dieser 12 Frauen, in Gesprächen, Monologen stellen sich die Frauen vor. Sie stammen aus allen Teilen der Welt; das Einzige, was sie verbindet, ist ihre dunklere Hautfarbe und, daraus folgend, ihre komplizierten Schicksale, die irgendwie zusammenhängen. Die Schriftstellerin selbst wurde in London geboren, ihr Vater stammt aus Nigeria, die Mutter war englische Grundschullehrerin, sie studierte und war am Theater tätig, inzwischen lehrt sie kreatives Schreiben an der Londoner Universität. Über die Hauptheldin, die eindeutig die Züge der Autorin trägt: „sie widmete sich ganz der Mission, sich in schwarzer Geschichte, Kultur, Politik und Feminismus weiterzubilden, entdeckte die alternativen Buchläden von London…und stöberte dort stundenlang: Geld, um sich etwas zu kaufen hatte sie nicht, las aber Home girls: A Black Feminist Anthology von vorn bis hinten durch, im Stehen und in wöchentlichen Tranchen…
Die Buchhändlerinnen schien das nicht zu stören
Als ich schließlich an einer sehr konventionellen Schauspielschule genommen wurde, da war ich lange politisiert und stellte dort alles in Frage
Als einzige Nichtweiße der Schule…“

Das Buch liefert uns aber auch ein Panorama der Zeit; da die Frauen verschiedensten gesellschaftlichen Schichten angehören, aus unterschiedlichen Familien stammen, verschiedene Berufe ausüben, erfährt man, wie sich die Beziehungen mit der Zeit verändern, wie die Probleme sich vertiefen oder auch lösen. Es ist ein Roman, der etwas sehr Warmes, Menschliches an sich hat, er erinnert uns daran, was uns zusammenhält, was wichtig für das menschliche Zusammenleben ist. Mit Humor, wirklich oft witzig und augenzwinkernd, auf keinen Fall moralisierend, schlägt auch vor, die DNA zu untersuchen, um die eigenen Identitätsprobleme zu lösen:

„als das Testpaket eintraf, gab Penelope den Anweisungen gemäß eine Speichelprobe in das Teströhrchen, schickte es mit der Post zurück…
Jüdisch, das ging noch, aber nie im Leben hätte sie damit gerechnet, Afrika in ihrer DNA zu sehen, das war der größte Schock überhaupt, der Test hielt überhaupt keine Antworten bereit, er stellte sie vor lauter neue Fragen“

Überhaupt ist das Buch so undogmatisch und ohne jegliche Ansprüche, einer Ideologie folgen zu müssen, es zeigt die ganze Ambivalenz des Lebens in der modernen Welt.

Ich kann mir den Text sehr gut als ein Bühnenstück, vorstellen; vielleicht auf einige Episoden reduziert, aber mit dieser Wucht der Authentizität und des Gelebten, direkt vorgetragen, ohne sich in die Schablonen der gerade modernen Begriffe zwingen zu lassen.

„Dr. Roland Quartey, landesweit erster Professor für Modernes Leben an der University of London
Echt jetzt? Für das ganze moderne Leben, Dad? …‘
ist das nicht, na ja, ein bisschen sehr hoch gegriffen? Musst du dafür nicht eigentlich Experte für alles sein, in einer Welt mit über sieben Milliarden Menschen und, was weiß ich, zweihundert Ländern und mehreren Sprachen und Kulturen
ist das nicht mehr so Gottes Zuständigkeitsbereich? Sag bloß, du bist neuerdings Gott, Dad? Also, so ganz offiziell? …“

So und ähnlich laufen die Gespräche, es gibt aber auch einige episch erzählte Lebensläufe, die unkonventionell und einzigartig sind. Der Roman ist wirklich wert gelesen zu werden.

Miniaturki noworoczne

Teresa Rudolf

***
Nowy rok; mała,
wczoraj urodzona
kulka, dzień w dzień
rosnąc, pędzi do celu.
***
Wczoraj; zamknęło
się już w szufladzie.

Dzisiaj; takie zabiegane,
tyle orzechów trudnych
do rozgryzania, zawsze
w pędzie!

Jutro? Jutro okaże się,
trzeba się raz jeszcze
przespać, jak w bajkach
dla dzieci, już i… już po.
***
Czas “pokaże jak będzie,
czas przecieka przez palce,
czas ucieka jak szalony,
czas jest, albo go nie ma”…
Czas; nagle zegar
się zatrzymuje,
umiera cicho
wskazówka.
***
Nadzieja jest zielona,
pachnie jaśminem,
tańczy tango,
przytula się
do lęku.

Greta Thunberg goes Davos

World Economic Forum

  • The Annual Meeting 2023 will take place in Davos, Klosters from 16-20 January.
  • The theme of the meeting is ‘Cooperation in a Fragmented World’.
  • The meeting will bring together 2,700 leaders from 130 countries including 52 heads of state/government.

https://www.weforum.org/agenda/2022/11/annual-meeting-davos-2023/

Meanwhile / Tymczasem

(Vanessa z Ugandy, Greta ze Szwecji, Helena z Ekwadoru i Luisa z Niemiec)

te młode dziewczyny mówią: wiedzieli i kłamali – niech przestaną kłamać

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Wiersze z brodą i bez 7

Tibor Jagielski

indyk i niedziela

ptak przebiega po parapecie i potrąca ogonem kasztan
który wylądował tam przed paroma miesiącami
i rozgościł się
– brązem w srebrzystym metalu –
na moich tęczówkach

nie zmiotła go jesienna burza
ani ja
gotujący loggię do zimowego snu

a teraz
w styczniu
ogon! trach! mach!
koniec projekcji

tak to jest
z pierzastymi


jeden dzień dzieciństwa

kwiat lipy
strącany z drzew
wciskany do płóciennych worków
i zanoszony do skupu

jutro
na winniczki!

poeci

to jak wiadomo dupy
rzadko w okopach
a na bagnety to zapomnij

nie nadają się właściwie do niczego

jako meldunkowi
gubią rozkazy pod ogniem nieprzyjaciela

w kuchni upijają się z kucharzem
i przypalaja zupę

a postawieni na warcie
dają się natychmiast zastrzelić

nawet w oddziale propagandy
nikt nie chce o nich słyszeć

tylko ptaki
upominają się o nich
i chmury…

tak
jednym słowem
niepotrzebni
die dichter

sind wie jeder weiss ärsche
selten in den schützengräben
und beim bajonettangriff nie da

sie taugen eigentlich zu nichts:

als meldegänger
verlieren sie die befehle unter dem gegnerischen feuer

in der küche brennen sie die suppe an
und besaufen sich mit dem koch

und als wachposten gestellt
lassen sie sich gleich erschissen*)

sogar in der propagandaabteilung
will keiner was von ihnen hören

nur vögel
fragen nach ihnen
und wolken…

so
mit einem wort:
unbrauchbar

*) für den deutschen leser:
der polnische dichter krzysztof kamil baczynski
fiel, von einer kugel getroffen, als wachposten
während des warschauer aufstandes (1944)

Czy przemijanie jest złem – dwie książki o śmierci

Konrad

Najpierw o Zaprzeczaniu śmierci (tytuł oryginalny: The Denial of Death). Książka antropologa i psychoanalityka Ernesta Beckera. Becker w 1974 roku otrzymał za nią nagrodę Pulitzera. Jej centralna teza: w naszej podświadomości tkwi konflikt między instynktem przetrwania z jednej strony, a świadomością nieuchronności śmierci z drugiej. Konflikt ten generuje (nieuświadomiony często) lęk przed śmiercią. Podświadomość popycha nas więc ku rozwiązaniom tego konfliktu – prawdziwym lub złudnym. Ponieważ nie możemy unieśmiertelnić się biologicznie, próbujemy osiągnąć to w sferze “symbolicznej”. Zdaniem autora gros tego co robimy to właśnie takie starania – i nawet same cywilizacje są w istocie systemami, których celem jest umożliwić nam osiągnięcie wrażenia nieśmiertelności.

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