Frauenblick – Warschau 1

Monika Wrzosek-Müller

Tu zaszła zmiana – Hier ist eine Veränderung eingetreten

Es hat mich wieder anderswohin verschlagen; zugegeben, es ist meine Heimatstadt Warschau, doch nicht das Viertel, in dem ich früher gewohnt habe. Auch sonst erkenne ich meine Stadt kaum wieder, natürlich gibt es noch den Kulturpalast und die Altstadt und die Wohnblocks und die Busse und Straßenbahnen, doch scheint mir alles sauberer, funktioneller, schneller, moderner. Es gibt viele Elektro-Busse, die ganz leise auf der Straße summen, und die Straßenbahnen sind ganz modern; um den Kulturpalast ist eine Skyline entstanden, die sehr schön mit ihm harmoniert. Lange Jahre war ich in Warschau immer nur mit tausenden von Erledigungen, Telefonaten, Terminen und Treffen beschäftigt, immer gezwungen, in kürzester Zeit ein Maximum an Problem zu lösen, so dass ich das das normale Leben rundherum und die Veränderungen kaum wahrnahm. Natürlich ist die äußere Schicht jetzt menschenfreundlicher, viele alte Gebäude restauriert oder wenigstens neu verputzt, angestrichen; sie sehen frisch, hell und angenehm aus. Die Trottoirs sind begradigt, die Löcher verschwunden, überall stehen Müllkörbe, manche Bushaltestellen sind zum Verlieben, mit schönen hölzernen Bänken und Glashäuschen, und die Busse fahren pünktlich.

Und doch frage ich mich komischerweise immer wieder: ist das jetzt besser, sind die Leute glücklicher, entspannter, freundlicher? Leider fällt die Antwort nicht oft positiv aus, es gibt riesige Unterschiede zwischen den Klassen oder gesellschaftlichen Schichten; das ist überall sichtbar. Und so wird die Wirklichkeit auch ganz verschieden wahrgenommen; an Übertreibungen in beiden Richtungen fehlt es nicht. Und leider verschwindet, die von mir so geliebte Spontanität in den zwischenmenschlichen Beziehungen; man trifft sich viel weniger, vieles ist sehr formell geworden. Bei meiner Yogagruppe reden die jungen Leute überhaupt nicht miteinander, sie sind todernst mit ihren perfekt ausgeführten Asanas beschäftigt. Auf meine Frage, wo hier die Matten seien, gab es keine Antwort, keine einzige, obwohl in der Garderobe sechs junge Frauen saßen und keine von ihnen ein Neuzugang war.

Jetzt versuche ich doch über eine sehr positive und sichtbare Veränderung zu berichten, die mich besonders gefreut hat und neue Ausblicke auf das Warschauer Panorama bietet. Ich meine die Ufergebiete an der Weichsel, sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite. Eine Stadt, die am Fluss gebaut wurde, ist anders; es gibt immer das eine und das andere Ufer, es braucht Brücken, auch wenn man diese Tatsache manchmal fast vergisst, bildet so ein Fluss ein ständig präsentes Element der Stadtlandschaft. Früher, viel früher war der Fluss eine natürliche Barriere, die vor Feinden schützte, der Fluss diente als Transportweg und wunderbare Wasserquelle. Nach der Industrialisierung und vor allem mit dem Erscheinen von Autos als Transportmittel bewegte sich die Bebauung oft vom Flussufer weg. So war das auch in Warschau, obwohl immer wieder versucht wurde, die Weichsel für den Wassersport zu nutzen – es gab sogar eine Weichselflotte – wurden die Ufer vernachlässigt. Niemand wäre in meinen jungen Jahren auf die Idee gekommen, an der Weichsel spazieren zu gehen, schon gar nicht auf dem rechten Weichselufer, das völlig von Gestrüpp überwachsen war, morastig, gefährlich und verschmutzt und auch wirklich unzugänglich. Dann kam die Veränderung; Schon um 2000 entstanden am linken Ufer so prominente Bauten wie das Wissenschaftszentrum Kopernikus, die Universitätsbibliothek, das Museum für Moderne Kunst an der Weichsel, schon von weitem sichtbar. Dazu kam der Ausbau des Fahrrad- und Spazierwegs mit vielen Cafés und Restaurants. Plötzlich war das Ufer sichtbar und die Leute flanierten hier, im Sommer verlagert sich das Nachtleben mit den vielen Bars, Clubs und Events ans Ufer. Später kam dann die Zeit für die rechte Seite: das Nationalstadion wurde erneuert, fast neu gebaut, auch da passierte vieles, doch zum Glück nicht zu viel.

Die Weichsel ist im Stadtgebiet von Warschau 28 km lang, ein ganzes Stück; sie ist wenig reguliert und asymmetrisch, d.h. auf der rechten Seite ganz flach, auf der linken erhöht. Immer schaute man auf das rechte Ufer von oben herab, da gab es die schlechteren Wohnviertel, es war nicht das Zentrum, allenfalls für die Industrie. Doch siehe da, nach 2017, dem „Jahr der Weichsel“, hat sich vieles verändert. Es wurden mehrere großartige Strände am rechten Weichselufer angelegt, mit richtig schönem Sand, im Sommer kursiert auch eine kostenlose Fähre, die beide Uferseiten verbindet. Der naturbelassene Weg nah am Wasser ist inzwischen fast ganze 28 Km lang, hauptsächlich rasen darauf Radfahrer, aber man kann doch auch spazieren gehen. Es gibt Sportklubs mit Rudervereinen und Tennisplätzen, doch alles sehr zurückgezogen; Hauptsache bleibt die Natur mit den vielen Weiden, den Pappeln und den Wiesen, ein riesiges Gebiet mit vielen Vögeln, Bibern und anderen Tierarten. Die letzte Renovierung der Lazienki-Trasse brachte auch wunderbare Fußgänger- und Radfahrbrücken auf beiden Seiten der Trasse, von denen man wirklich atemberaubende Ausblicke auf Warschaus Skyline hat. Langsam entstehen auch in unmittelbarer Nähe neue Apartmenthäuser, die Gegend wird aufgewertet. Über diese Veränderung freue ich mich mächtig und empfehle jedem, der nach Warschau fährt, sich für diesen Weg Zeit zu nehmen.

Spaziergänge in Berlin – Mitte

Brigitte von Ungern-Sternberg

Berliner ‚Schlossfreiheit‘ und Bauakademie

Seit 1976 ist Berlin mein Wohnort und inzwischen Heimat. Wie oft war ich in Ostberlin vor der ‚Wende‘? Nicht oft: Ich besuchte das Pergamonmuseum, speiste beim ‚Gastmahl des Meeres‘ und kaufte in einer Buchhandlung Unter den Linden Bücher und Platten. Nach diesem Anfangsprogramm fiel mir zu Ostberlin nicht mehr viel ein. Dorthin fahren mit der umständlichen Voranmeldung über das Besucherbüro und dem Zwangsumtausch – wofür? Ich hatte weder Verwandte noch Freunde in Ostberlin. Auf der westlichen Seite dagegen gab es viel zu erkunden. In der Stadtmitte verblasst inzwischen allmählich das Erscheinungsbild der früheren Hauptstadt der DDR. Es wird gebaut, rekonstruiert, repariert …. es ist auch die Suche nach einer neuen Identität. Wieviel DDR darf dabei sein? Wieviel Repräsentanz von früheren geschichtlichen Orten und Gebäuden?

Das Schloss/Humboldtforum steht. Ich habe dort vor kurzem die Ausstellungsräume mit Kulturgegenständen aus Asien, Afrika und Ozeanien besichtigt in überwältigender Fülle und Qualität. Es war kein Problem, eine Eintrittskarte zu bekommen: stehen in einer kurzen Schlange vor den Ticketschaltern, eine halbe Stunde warten, keinerlei Voranmeldung im Internet. Jetzt weiß ich, was im Schloss ‚drin‘ ist und auch, dass man mehrfach hingehen muss, um die Sammlungen gebührend zu betrachten und zu bewundern.


In der unmittelbaren Nachbarschaft des Schlosses wird jetzt der Wiederaufbau der Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel in Angriff genommen. Es wurde 1836 fertig und Schinkel bezog dort eine Dienstwohnung. Die Bauakademie war außen wie innen ein überaus nobler Bau und gleichzeitig ‚progressiv‘, insofern als es ein Prototyp war für unzählige nichtkirchliche Ziegelbauten in Berlin, z.B. Schulen. Auf dem Gemälde von Friedrich Wilhelm Klose sieht man die Bauakademie am Spreekanal mit einem äußerst niedrigen Wasserstand – es war wohl ein besonders trockener Sommer. Auf der anderen Seite des Kanals befinden sich die Gebäude der ‚Schlossfreiheit‘, sie verdecken die Sicht auf das Stadtschloss dahinter. Diese ‚Schlossfreiheit‘ samt Flussbad im Spreekanal wurde abgeräumt, um dem Nationaldenkmal von Kaiser Wilhelm II Platz zu machen. Es wurde errichtet in den Jahren 1895 – 97. Die Bürgernähe der früheren preußischen Könige verschwand, es gab um das Schloss herum nunmehr kaiserlichen Abstand. Die Bauakademie hat es mit Würde ertragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Bauakademie eine Ruine, das Schloss wurde gesprengt und das Nationaldenkmal abgetragen.

Auf einem Foto von 1952 steht auf dem Ort des Nationaldenkmals eine Art Galerie gekrönt von einer Taube, der Platz ist offenbar dem Frieden gewidmet. Eine neue Sinngebung für den Standort. Die Galerie samt Taube ist irgendwann wieder verschwunden. Auf der anderen Seite des Kanals sieht man auf dem Foto die Ruine der Bauakademie. Die stand noch bis in die50er Jahre, man hätte sie wieder instandsetzen können so wie die Schlossruine auch. Es gab sogar einen Plan dafür. Daraus wurde nichts, die Ruine wurde abgetragen und das Außenministerium der DDR auf dem Grundstück gebaut. Basta!

Derzeit wird eifrig auf dem Baugrund der Schlossfreiheit/ Nationaldenkmal/ DDR Friedensgalerie an dem Fundament für das ‚Einheitsdenkmal‘ gebaut. Es entsteht wieder ein Gedenkort: für das wiedervereinigte Deutschland. Und die Bauakademie? Einen Investor für ihren Wiederaufbau hat man gesucht und nicht gefunden. Auf dem Grundstück findet derzeit eine archäologische Grabung statt. Eine Bundesstiftung hat die Aufgabe für den Wiederaufbau übernommen.

Wir dürfen gespannt sein!

Shut down 6

Tibor Jagielski

der rechner

die kinder des neuen jahrtausends
gehen in den digitalen kindergarten

in der schule erwartet sie die weiße tafel des displays
und kein fehler wird mit der schwamm weggewischt

vollkommen vernetzt werden sie
das erwachsenenleben erreichen
die sanfte aber bestimmte stimme
– sie haben post – wird sie aufwecken
in den zeiten der leuchtenden wände
und über den himmel marschierenden zahlen

gestern surfte ich im internet
und fand einen verlassenen sandkasten

da lagen noch die schaufel und der eimer
und die virtuellen blätter fielen von den virtuelen bäumen

ich hörte das summen des rechners
er scheint mit der zukunft zufrieden zu sein.

11/11

Tibor Jagielski: po wypiciu wina z cjankali Krügerowie niemal całkowicie wymarli

na zachodzie bez zmian;

w berlinie i brandenburgii zapanowało znaczne ożywienie administracyjne; wygląda na to, że  produkcja tesli dawno by ruszyła, gdy nie jaszczurki zamieszkujące nadal (a raczej znowu, bo uciekły z miejsca gdzie je przeniesiono rok temu i wróciły na teren fabryki, pomimo wielu przeszkód naturalnych i sztucznych) terytorium, gdzie dają czadu od co najmniej paru tysięcy lat;
tusk, pardon, musk śmiał się w ub. sobotę po pachy z sądownictwa niemieckiego – nie z nim takie numery!
a cała załoga stała na baczność jak nie przymierzając na apelu w magnitogorsku; to będzie, zaprawdę powiadam wam, pierwsza na świecie fabryka z terrarium, otwarta dla wszystkich, ale cholernie droga, a na bilety czekać będziemy musieli latami;
angela, die seidene kanzlerin, będzie żyła pewnie jeszcze kopę lat, wiec swojego pupilka w biedzie nie opuści; dopiero cov-69 dopadnie ją, już podeszłą w wieku, podczas spotkania z tuskiem, pardon, muskiem (z okazji jego kolejnej wyprawy z marsa na ziemię w celu inspekcji czy wszystko w kolonii imperium marsjańskiego jest ok i czy poddani są z cesarza zadowoleni) w alpach austryjackich, podczas śniadania, przy barze z piwem w ischgl, a na dodatek w tym samym momencie nastąpi zaćmienie słońca i wszyscy, ale to wszyscy, którzy dożyją tej chwili, będą głośno płakali;
(c.d.n)

voll der äpfel
der runden speicher der sonnenenergie
und keiner gleicht den anderen
manche haben rotbäckchen
die in der hand lachen
bis es kritzelt zwischen den fingern

ein tag
voll von stillen sonnentropfen
gesammelt ausgebreitet
wie gedichte eines buches
genannt
wink des himmels  

Do, 25. Okt 2018

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hinter dem fliess  

sturm brachte die kraniche fort
jetzt warten die pelzigen quitten um gepflückt zu werden
bist du bereit? fragt winter  

za strumieniem
 
burza przegnała żurawie
czas zrywać pokryte puchem pigwy
czy jesteś gotowy? pyta zima

2011/10/15

abecadło happytalizmu

b – jak bobrobyt
funkcja: bobrobyt określa świadomość
pojecie: struktura happytalizmu (patrz: h -jak happytalizm) przypomina swoim hermetyzmem żeremie;
tam mieszka jej jelita (patrz: j – jak jelita), tak zwane/i udacznice/y (patrz: u – jak udacznica/nik);
hasło: bobrze!
odzew: zawsze bobrze!

p – jak polski hydraulik
ktoś, kto tanio naprawi kran i zagra przy tym na fujarce;
w nieśmiertelnych ogrodniczkach, otoczony flotyllą śrubokrętów, niewidoczny, ale wszędzie obecny; inaczej mówiąc taka niewierna, ale bezdzietna, funkcjonująca 24/7 krzyżówka gliny (patrz: g – jak glina) z kopciuszkiem (patrz: k – jak kopciuszek), która znika, jeśli się pstryknie

berlin,  2015
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Einem Goetheforscher des XIX Jahrhunderts gelang es, ein altes Mütterchen im Elsaß, das noch Friederike von Sesenheim (eig. Brion) gekannt hatte, zu ermitteln. Er suchte die Betagte auf und ließ diese von der schönen Muse des damals zwanzigjärigen Dichters erzählen.

“Riekchen war so ein herziges Kind”, erinnerte sich die Greisin, “jeder im Dorf hatte sie gern.”

“Na, und Goethe?” fragte der Forscher.

“Ah ja, der Goethe, richtig der Goethe”, sagte die Alte, “das war ein Student, der mit unserem Riekchien ging. Wir glaubten alle, es würde ein Paar aus den beiden. Aber eines Tages war er auf und davon, und kein Mensch hat je wieder etwas von ihm gehört.”

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wiadomosci z nie ostatniej chwili
————————————- rok 1877:
panika na marsie.
na wieść, ze giovanni schiapperelli odkrył kanały na ich planecie,
marsjanie wpadają w panikę;
jako wyznawcy szatana wiedzą doskonale,
iż pozostało im już niewiele czasu na niecnotę, rozpustę
i życie w grzechu;
prezydentopremiera beelzebuba ogłasza ambitny,
ale w ostateczności nieskuteczny,
planetarny plan zamaskowania infrastruktury

epilog:
rok 2047
telewizja trwam otwiera podwoje na czerwonej planecie.
szczecin, lipiec 2010



Wer möchte mitmachen? Who would like to participate?

Worldwide Screening: »The Dissident« von Bryan Fogel am 10. Dezember 2021

The international literature festival berlin [ilb] invites individuals, schools, universities, the media, and cultural institutions to participate in a Worldwide Screening of »The Dissident« by Bryan Fogel on 10 December 2021, the anniversary of the Universal Declaration of Human Rights proclaimed by the United Nations in Paris in 1948.

The documentary reconstructs the background of the murder of the Saudi Washington Post journalist and regime critic Jamal Khashoggi in 2018 and illuminates the geopolitical and power-strategic context of the case.

With the worldwide screening of Bryan Fogel’s film, we want to commemorate Jamal Khashoggi’s struggle for human rights and freedom of press and make sure that his commitment to an open, pluralistic Saudi Arabia is not forgotten.

With the film screening, we would also like to bring into focus the human rights violations in Saudi Arabia, especially the right to freedom of expression and freedom of the press. Saudi Arabia ranks fifth among countries that control the internet through spying techniques, censors and trolls. Dozens of journalists are currently imprisoned or beeing persecuted. Women and queer people who stand up for their rights are also imprisoned and tortured. In 2019, 184 people were executed in Saudi Arabia, more than ever before.

»The Dissident«: American documentary filmmaker and Academy Award winner Bryan Fogel spent two years researching for the film. The two-hour documentary analyses the course of events at the consulate in Istanbul and also sheds light on how those in power in Saudi Arabia suppress freedom of the press and manipulate public opinion with trolls and bots. Turkish investigators, journalists and opposition members in exile, Khashoggi’s fiancée Hatice Cengiz and the former CIA director John Brennan have their say.

Jamal Khashoggi (*1958 in Medina, Saudi Arabia) was the director of the Saudi daily newspaper Al-Watan. As of 2017, he was living in the USA. In his texts, he openly criticised the Saudi Arabian government and was a member of an oppositional Twitter network.

With the Worldwide Screening, the ilb continues the series of Worldwide Readings it has been organising since 2006 on various topics, mainly related to human rights, as well as the first two Worldwide Screenings from 2020.

We are calling for participation in the Worldwide Screening of »The Dissident«. This can be done privately in a cinema, in a cultural centre or theatre, a small circle or in a school. The film »The Dissident« is available as video on demand from various streaming providers in English and German and from August 2021 also as DVD in bookshops. Screening rights must be clarified individually with the distributor – we are happy to provide information about distributors.

Institutions and individuals who would like to participate with a screening on 10 December 2021 are asked to send us the following information by 15 November 2021: Organisers, venue, time, participating actors, event language, link to your website if applicable. The email address is: worldwidescreening@literaturfestival.com. The ilb will announce the events on the website and on social media. More
Weltweite Filmvorführung: »The Dissident« von Bryan Fogel Das internationale literaturfestival berlin (ilb) ruft Kinos, Schulen, Universitäten, Fernsehsender, Medien, kulturelle Institutionen und Individuen zu einer weltweiten Filmvorführung von »The Dissident« von Bryan Fogel am 10. Dezember 2021 auf, dem Jahrestag der durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 in Paris verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
Der Film rekonstruiert die Hintergründe der Ermordung des saudischen Washington Post Journalisten und Regimekritikers Jamal Khashoggi und beleuchtet die geopolitischen und machtstrategischen Zusammenhänge des Falls. Khashoggi wurde am 2. Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem 15-köpfigen saudischen Geheimdienstkommando getötet, als er dort Papiere für seine bevorstehende Hochzeit abholen wollte.Mit der weltweiten Vorführung des Films von Bryan Fogel erinnern wir an Jamal Khashoggis Kampf für Menschenreche und Pressefreiheit und möchten einen Beitrag dazu leisten, dass sein Einsatz für ein offenes, pluralistisches Saudi-Arabien nicht vergessen wird.

Mit der Filmvorführung wollen wir zudem die Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien, besonders das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit, in den Fokus rücken. Saudi-Arabien steht auf Platz fünf jener Länder, die mittels Spionagetechnik, Zensoren und Trollen das Internet kontrollieren. Dutzende Journalist*innen befinden sich aktuell in Gefangenschaft oder werden verfolgt. Auch Frauen und queere Personen, die sich für Ihre Rechte einsetzten, werden inhaftiert und gefoltert. 2019 wurden in Saudi-Arabien 184 Menschen hingerichtet, so viele wie nie zuvor.

»The Dissident«: Der amerikanische Dokumentarfilmer und Oscarpreisträger Bryan Fogel hat für den Film zwei Jahre recherchiert. Die zweistündige Dokumentation analysiert den Tathergang im Konsulat in Istanbul und beleuchtet daneben, wie Machthaber in Saudi-Arabien die Pressefreiheit unterdrücken und die öffentliche Meinung mit Trollen und Bots manipulieren. Zu Wort kommen türkische Ermittler*innen, Journalist*innen und Oppositionelle im Exil, die Verlobte Khashoggis Hatice Cengiz und auch der ehemalige CIA-Direktor John Brennan.

Jamal Khashoggi (*1958 in Medina, Saudi-Arabien) war Direktor der saudi-arabischen Tageszeitung Al-Watan. Ab 2017 lebte er in den USA. In seinen Texten kritisierte er offen die saudi-arabische Regierung und war Mitglied in einem oppositionellen Twitter-Netzwerk.

Das ilb knüpft mit dem Worldwide Screening an die Serie der weltweiten Lesungen an, die es seit 2006 zu verschiedenen Themen, vor allem auf Menschenrechte bezogen, veranstaltet sowie an die ersten beiden Worldwide Screenings aus dem Jahr 2020.Wir rufen zur Beteiligung an der weltweiten Filmvorführung von The Dissident auf. Dies kann privat in einem Kino, in einem Kulturzentrum oder Theater, einem kleinen Kreis oder in einer Schule erfolgen. Der Film »The Dissident« ist als Video on Demand bei verschiedenen Streaming-Anbietern auf Englisch und Deutsch und seit August 2021 auch als DVD im Buchhandel erhältlich. Die Vorführrechte sind individuell mit dem Verleih zu klären – gerne geben wir Auskunft über die Distributoren.

Institutionen und Personen, die sich mit einer Vorführung am 10. Dezember 2021 beteiligen möchten, werden gebeten, uns folgende Informationen bis zum 15. November 2021 zukommen zu lassen: Organisator*innen, Veranstaltungsort, Uhrzeit, teilnehmende Akteure, Veranstaltungssprache, ggf. Link zu Ihrer Webseite.

Die E-Mail-Adresse lautet: worldwidescreening@literaturfestival.com. Das ilb wird die Veranstaltungen auf der Webseite und in sozialen Medien ankündigen. Mehr
internationales literaturfestival berlin
Chausseestr. 5
10115 Berlin
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Odeszły

Ela Kargol, Krystyna Koziewicz, Ewa Maria Slaska

Byłyśmy z nimi zaprzyjaźnione, co roku odwiedzamy ich groby, myślimy o nich, piszemy, również tu, na blogu Ewa Maria & Friends.

Chcemy o nich jutro z Wami porozmawiać – zapraszamy do Galerii NaKole na Neukölln, którą prowadzi Wiesław Fiszbach, malarz.

Viki – odeszła 11 grudnia 2020 roku zabierając ze sobą pierwszą chanukową świeczkę, pół roku po swoich urodzinach 11.06.1945.

Była zawsze świetnie ubrana, mnóstwo podróżowała, wszystkich znała, napisała kilka książek. Słynęła z z ciętych wypowiedzi i ripost. Tu kilka z nich:

Każdy ma wrogów, nie warto się przejmować, po prostu trzeba mieć więcej przyjaciół niż wrogów.
Uciekinierzy chcieliby mieć nasze problemy.
Wolę nie zarabiać, niż użerać się Urzędem Skarbowym.
Nie ma to, jak przygotować na kolację dla wegetarian porządną, soczystą pieczeń wieprzową.
Jestem niewierząca w czterech religiach.
Na zewnątrz mógł być sobie bardzo poważny i dramatyczny stan wojenny, ale ja wysyłałam moim przyjaciołom do Warszawy nie tylko leki, ale również staniki, majtki, prezerwatywy i podpaski – dla mnie to już na zawsze będzie “stanik wojenny”.

Joasia – zachorowała dwa lata temu, umarła przed rokiem – w myślach zawsze sobie mówię, że zabrał ją październik, bo i choroba, i śmierć nadeszły w tym miesiącu.

Była jedną z najaktywniejszych autorek tego bloga – pisała dużo, ciekawie, na różne tematy i nigdy nie nawalała – jak obiecała tekst, to on zawsze był. Jeśli chodzi o ilość opublikowanych wpisów w dziesięcioletniej historii tego bloga na pierwszym miejscu jestem (niestety) ja (bo muszę wypełniać wszystkie dziury), na drugim Zbigniew Milewicz (197 wpisów), na trzecim właśnie ona – 89 tekstów. Proza, eseje, reportaże z podróży. Dużo z mężem podróżowali, ostatnią wielką podróż odbyli do Peru. W ostatnim wpisie o tej podróży czytam niezwykłą wiadomość.

Następnego dnia wstajemy o świcie. Ronaldo czeka na nas przed bungalowem. W świetle latarki wspólnie pokonujemy drogę do miejsca postoju naszej łodzi. W ciemnościach odpływamy od brzegu, przez godzinę płyniemy przez pola mgły przy akompaniamencie odgłosów dżungli. Kiedy docieramy na miejsce, Ronaldo opowiada nam, że niedaleko stąd widział przed rokiem „uncontacted person”, czyli indygennego Indianina, który nie miał do tej pory żadnego kontaktu z naszą cywilizacją. „Co się w takim przypadku robi?”, pytam z ciekawością. „Nie wolno podejmować żadnych prób nawiązania kontaktu, Indianie mogą poczuć się zagrożeni i zareagować agresywnie. Należy niezwłocznie poinformować dyrekcję parku”. Ronaldo dodaje, że naukowcy szacują, że na terenie parku Manu mieszka od tysiąca do trzech tysięcy Indian, którzy nie mieli do tej pory żadnego kontaktu z naszą cywilizacją.

Wiedzieliście o tym? Bo ja nie, a w końcu studiowałam etnografię.

Irena – była taka młoda, miała 40 lat, jak odeszła. Ela Kargol zapamiętała ją, jak w ogrodzie wspięła się na drzewo, żeby zebrać śliwki. “Taka była młoda, szczupła, gibka.”

Życie boli. Boli inaczej jak głowa, zwichnięta noga, wyrwany ząb, albo rwa kulszowa. Nie pomoże pigułka. Życie jest lekoodporne.

Przyjeżdżałaś rowerem do naszego ogrodu, smukła, gibka, wysportowana. Sama jeżdżę rowerem, a więc za ten rower miałaś już u mnie dodatnie punkty i za góry. Zazdrościłam tobie twoich górskich wypraw. Bo ja też miłośniczka gór, ale bardziej w schronisku, przy gitarze i wódeczce. A ty naprawdę przemierzałaś alpejskie i tatrzańskie szlaki. Pamiętasz, jak obiecałyśmy sobie wysłać kartkę z wakacji? Wiem, że od ciebie dostałam, a ja swoją do ciebie wysłałam dopiero z Berlina.

Ewa – nie miała 60 lat, jak odeszła. Monika Wrzosek-Müller tak o niej napisała:

Była gorliwą czytelniczką, czytała książki z niesamowitym zapałem i zaparciem, dyskutowała żarliwie.
Była kochającą matką, która uwielbiała swojego syna-przyjaciela.
Była wspaniałą nauczycielką, którą uwielbiały generacje obcokrajowców przybywających do Berlina.
Była towarzyska, lubiła życie codzienne, z kawą, papierosem i kieliszkiem czerwonego wina.
Była towarzyszką dla wielu osób, którym było dane ją spotkać. Potrafiła słuchać i próbowała pomagać w rozwiązaniu problemów, zapominając często o swoich własnych.

Choroba przyszła niespodziewanie, walczyła z nią przez kilka lat, nie poddając się pesmistycznym diagnozom większości lekarzy.

Dla mnie odeszła moja bardzo bliska przyjaciółka, osoba wielkiej kultury
i charyzmy.

Maryla – odeszła tak jak Ewa i Joasia, na raka, w wieku około 60 lat. W ciągu kilku lat z Berlina zniknęły trzy charyzmatyczne tłumaczki polsko-niemieckie, takie, które potrafiły nie tylko przetłumaczyć jeden język na drugi, ale też jeden z tych krajów przetłumaczyć mieszkańcom drugiego. I to w obu kierunkach.

Od wielu tygodni jej szwagierka, Magda, pisze dla nas, Czytelników bloga o Maryli. W ostatnim wpisie napisała:

Jesień coraz bardziej kolorowa, drzewa sypią żółto-czerwonym confetti, niedługo początek listopada. Naturalnie w tym czasie więcej myślimy o bliskich, którzy odeszli, jedziemy na cmentarz, trzeba uporządkować groby, zapalić znicze, położyć świeżą wiązankę. Coraz więcej wspomnień, tych zaduszkowych, z czasu, kiedy jeszcze przychodziliśmy na cmentarze z kimś, a nie do kogoś. Te polskie Zaduszki mają jedyny w swoim rodzaju, melancholijny, podszyty smutkiem nastrój, poważny, otwierający na eschatologię. Komercyjna, jarmarczna zabawa Halloween wprowadza jakiś dysonans, przełamuje smutek i religijną powagę, pozwala na śmiech, na kpinę ze śmierci, ma zapewne łagodzić lęk egzystencjalny. Według mnie Halloween po prostu nie pasuje do tych naszych świąt. Maryla była innego zdania. Może podobała jej się groteskowość Halloween, może też dlatego że w ogóle lubiła wszelkie poważne rozmowy zamykać żartem. Może w tym jej zwyczaju kryła się jakaś myśl o nietrwałości wszystkiego, może te żarty były rodzajem przypomnienia, że nie warto wszystkiego traktować tak bardzo serio, w końcu nic nie jest wieczne, wszystko się zmienia, a wreszcie kiedyś kończy. Może w tych żartach przejawiała się jej prywatna filozofia, zakładająca konieczność zachowania stoickiego dystansu wobec tego, co nieuchronne.


Usnarz jest wszędzie (2)

Zdjęcie z sieci

ein Hintergrundtext auf Deutsch

Medycy na granicy (Województwo Podlaskie)

Po północy nasz zespół otrzymał od organizacji pomocowej zgłoszenie o dużej grupie osób potrzebujących pomocy. Poszkodowani przebywali w lasach od wielu dni. Na miejsce udali się Andrzej Dziędziel (kierowca-ratownik), Weronika Bujko-Kiersnowska (lekarka) i Piotr Kołodziejczyk (ratownik medyczny). Zgłoszenie dotyczyło grupy ponad 30 osób przebywających poza strefą stanu wyjątkowego. Na miejsce pojechała też Anna Borkowska (lekarka), która miała zacząć swój dyżur o 8:00, ale przebywała już w naszej bazie. Okazało się, że niemożliwe jest dotarcie do poszkodowanych żadnym pojazdem – musieliśmy zaparkować na końcu drogi i przedrzeć się do grupy nocą przez gęsty las razem z naszym sprzętem oraz pakietami pomocowymi. Nieśliśmy ze sobą około 35 litrów wody oraz kilka termosów z gorącą herbatą. Marsz po grząskim terenie, przez gęsto usiane przewalone drzewa trwał około 40 minut.Na miejscu zastaliśmy grupę 8 mężczyzn, 6 kobiet i 16 dzieci. Najmłodsze z nich miało około roku, było karmione piersią. Cała grupa była wychłodzona, bardzo głodna i spragniona. Przekazaliśmy żywność, wodę i koce. Jedna z kobiet była w drugim trymestrze ciąży. Jej stan bardzo nas niepokoił – dolegliwości, które zgłaszała, mogły świadczyć o poważnych powikłaniach położniczych. Po nakarmieniu, ogrzaniu i nawodnieniu jej stan się poprawił. Oceniliśmy też medycznie kilkoro dzieci oraz mężczyznę w podeszłym wieku, po amputacji części nogi, który wędrował przez las od wielu dni. Obejrzeliśmy kikut nogi, zaopatrzyliśmy go i przekazaliśmy odpowiednie leki przeciwbólowe. Skonsultowaliśmy medycznie i podaliśmy odpowiednie leki kilku innym osobom, które cierpiały z powodu urazów, a także dolegliwości internistycznych i ginekologicznych. Na miejscu pomagała nam jedna z członkiń grupy, która w swoim kraju pochodzenia pracowała jako pielęgniarka anestezjologiczna. Zostawiliśmy poszkodowanym bardzo duże ilości leków na ich choroby, a także żywność i wodę. Do grupy dotarli również członkowie organizacji pomocowych, którzy wraz z nami świadczyli pomoc humanitarną. Wszyscy nasi pacjenci kategorycznie odmówili przewiezienia do szpitala. Obawiali się bycia oddzielonymi od rodzin. Grupa była nam ogromnie wdzięczna za udzieloną pomoc. Na pożegnanie zostaliśmy wyściskani. Wróciliśmy do bazy po 6 rano – cała akcja trwała około sześciu godzin. To była najcięższa z naszych dotychczasowych interwencji. Nigdy, w całym swoim życiu zawodowym, nie widzieliśmy czegoś takiego.

Mirosław Miniszewski

Nie mogę pisać wszystkiego, wybaczcie. Obiecuje, że opiszę to wszystko w książce, którą MUSZĘ napisać. Nie mogę tego nie zrobić. Słowo to mój żywioł. Moje życie. Teraz tylko krótka relacja.

Wezwanie pomocy. Wyjazd o 22:00. Powrót 6:00 rano. Potem niosę w sumie 80 kg jedzenia i sprzętu ratującego życie – nie licząc wody, ciepłej zupy i ciepłych ubrań. Wszystko zaniesione na plecach przez koleżankę i przeze mnie.

W drodze powrotnej co 100 metrów żołnierze. Palą ogniska. Pada deszcz. Trzęsą się z zimna. Nie mam już dla nich współczucia. Mają długą broń. Ktoś, kto nosi długą broń, musi sobie sam radzić z deszczem i wiatrem.

W czasie powrotu nagła kontrola SG. Ponad dwie godziny ewidentnie złośliwego trzepania. Co tu robimy? Po co jedziemy w nocy? Po co ma pan kalosze na nogach? Dlaczego ma pan brudne spodnie? Mandat dla koleżanki 500 zł za przebywanie w strefie. To nic, że mieszka kilkaset metrów od jej granicy i żeby dojechać do cywilizacji, musiałaby lasem nadrabiać wiele kilometrów po bezdrożach. “Może pani go nie przyjąć, ale wtedy jedziemy na dołek i składamy wniosek do sądu. Potrwa to około doby.” Koleżanka przyjmuje mandat. Ma w domu dwoje dzieci – nie ma doby na bycie poza domem. Funkcjonariuszka jest nienaturalnie i jadowicie miła. W oczach ma połączenie satysfakcji, wstydu, strachu i czegoś jeszcze, coś takiego jakby u robota albo nie-umarłego.

Pod koniec okazuje się, że jeszcze sprawdzają numer VIN auta. Patrzą, oglądają, ch… wie co i po co. Długo patrzą. Nie spieszą się. W tym czasie w ich radiowozie chodzi silnik. Przez 2 godziny! Paliwo po 6 złotych – za nasze podatki. Przeszukują torby i samochód. Wystawianie samego mandatu trwa ponad godzinę. W końcu nas puszczają. Funkcjonariuszka mówi: “Do zobaczenia w lepszych okolicznościach”. Odpowiadam, że już nigdy nie będzie lepszych okoliczności. Ona pyta dlaczego. Odpowiadam, żeby sama sobie odpowiedziała na to pytanie. Na sam koniec chcę ją zapytać, gdzie są dzieci z Michałowa.

Rezygnuję. Jest noc. Ciemny las. Wolę nie zaogniać sytuacji. Funkcjonariuszka z kolegą szybko wsiadają do auta. Eskortują nas kilkanaście kilometrów prawie pod sam dom koleżanki. Zapalają długie światła, które przez lusterka mnie oślepiają. Robią to specjalnie. Wbrew przepisom drogowym. Siedzą nam na tyłku. Po drodze koleżanka pyta mnie co czuję. Ja mówię, że nienawiść i lęk. Ona mówi, że obrzydzenie – obrzydzenie do tego świata, do całej rzeczywistości, że za dostarczenie komuś jedzenia, suchych skarpet, kurtek i wody człowiek musi się bać, musi się tłumaczyć i musi płacić mandat, który stanowi czwartą część statystycznych miesięcznych dochodów Polaka.

Odwożę koleżankę do domu, do jej wsi. Przesiadam się do swojego auta. Nadrabiam 20 kilometrów polnymi drogami, żeby uniknąć checkpointów policyjnych. Nie chodzi o to, że się boję. Mam prawo jechać, mieszkam w strefie. Nie mam nic nielegalnego w samochodzie. Nigdy nie mam. Po prostu funkcjonariusze policji są bardzo mili i zwłaszcza ci koło mojej wsi zawsze chcą pogadać, a mi się chce już rzygać na widok kogutów na radiowozie, tych ich mieczy laserowych, którymi machają, żeby zatrzymać samochód, na widok ich uśmiechniętych twarzy, jak gdyby nic się nie stało. Tymczasem się stało. Stało się zło. Otacza mnie. Trawi. Dławi. Oni je reprezentują, nawet jeśli są prywatnie zwykłymi i fajnymi ludźmi. Niestety, każdy ponosi odpowiedzialność za to, w czym w życiu uczestniczy.

W domu przeglądam jeszcze wiadomości na messengerze. W jednej z nich, od kolejnego znajomego, czytam, że jestem kłamcą, oszustem, manipulatorem i wrogiem własnego kraju. Kładę się do łóżka – jest 6:56. Biorę tabletkę Xanaxu. Lekarz mi polecił, bo coś już odkleja mi się w mózgu. Postaram się wyspać. Nie chcę, żeby cokolwiek mi się śniło. Od tygodni są to tylko koszmary. Tylko tyle mogę Wam napisać. Naprawdę nie mogę więcej… Reszty domyślcie się sami.

Słynne zdjęcie; wiem, jest czyjeś, ale nie wiem, czyje. Może pana Mirosława. Przepraszam, jeśli nadużyłam czyichś praw autorskich.

I niektóre komentarze:

* To jak list rozbitka w butelce. Znalazłem go. Jak dać odpowiedź?

* Ile jeszcze będziemy to znosić? Ile jeszcze? Jak długo?

* Ten piorun leci już poprzek rodzin, stołów przy których jemy wspólnie obiad, nie ma trzeciej drogi

Przypominam:

Tu można wpłacać pieniądze, które naprawdę dotrą do tych, niosących pomoc tam na granicy: Grupa Granica.

Wpłacajcie! to dzięki naszym wpłatom osoby w terenie, ale też prawnicy, psycholodzy i cała armia dobrych ludzi może robić to, co robi. Wpłacajcie, choćby po to, żeby ci ludzie mieli z czego zapłacić te cholerne mandaty. Dziękuję: https://zrzutka.pl/kk4yh2

Angela

Brigitte von Ungern-Sternberg

Angela Merkel beschäftigt mich immer noch. Ich nahm mir ein Interview vor, das Günter Gaus mit ihr 1991 geführt hat. Da war sie noch Helmut Kohls ‚Mädchen‘. 
Dieses ‚Mädchen’ hat ihm später die Stirn geboten und aus dem Amt gejagt. Nach den Regierungsjahren mit Kanzler Schröder, ist Angela Merkel an ihren männlichen Konkurrenten vorbei ins Kanzleramt gezogen und hat dort 16 Jahre lang residiert. Sie wurde immer wieder im Amt bestätigt. Schon bemerkenswert!
Ihr Mienenspiel ist interessant und manchmal interessanter als das, was sie sagt.  Anbei eine kleine Auswahl.


Angela Merkel war eine Ossifrau im höchsten Regierungsamt. Man könnte meinen, die Ex-DDRler hätte das mit Stolz erfüllen können. Mitnichten! Die wählen lieber die AFD, wenn sie ‚konservativ‘ wählen wollen. Da steht die SPD inzwischen besser da. 
Nun ist ihre Zeit vorbei, mal sehen wie unsere nächste Regierung sein wird!?!

Großberlin und wir

Quelle: Internet

Ewa Maria Slaska

Es ist ein von meinen Lieblings-Jahrestagen: 101. Jahrestag des Entstehens / Konzipierens / Zusammenklebens von Großberlin. Das Ungetüm ist am 1. Oktober 1920 ins Leben gerufen werden. So ein Frankenstein, zusammengeklebt aus 8 Städte, 59 Dorfgemeinden und 27 Guts.
Immer benutzte ich das Entstehens des Grossstadt Berlin als Erklärung, weshalb es in Berlin 270 Friedhöfe gibt, ich glaube, es sind mehr als in jeder anderen Großstadt der Welt. Jetzt sehe ich, dass auch marode Schulen und chaotische Wahlumstände auf dieses Ereignis zurück zu führen sind. Sehr interessant.

Lese weiter: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F-Berlin

Brigitte von Ungern-Sternberg

Zur Wahl gehen in Berlin, das war für viele Berliner*innen  kürzlich ein Erlebnis ganz besonderer Art. 
Ich ging zu einem Wahllokal, in dem ich zuvor noch nie gewählt hatte. Nach über einer halben Stunde Warten in der Schlange kam ich in ein Winzzimmer mit zwei Kabinen. So etwas hatte ich zuvor noch nie erlebt. 
Wie ich hinterher erfuhr, kam ich damit noch ziemlich glimpflich davon. Eine Freundin wartete in einem Wahllokal in der Nähe 1,5 Stunden darauf, ihre diversen Stimmen abzugeben. 
Insgesamt herrschte das wahre Chaos in ganz Berlin.

In der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG gibt es dazu einen ausführlichen Kommentar, siehe beigefügter PDF.
Vorab ein kleiner Auszug, der mir gefallen hat, weil in ihm Berliner Schulen als „einstürzende Schulbauten“ beschrieben werden. Nur allzu wahr, wie ich aus eigener Anschauung bestätigen kann.

…Vor mehr als 100 Jahren entstand Groß-Berlin als Zusammenschluss von vielen selbstbewussten Orten, die einander eher skeptisch beäugten. Das hatte die Folge, dass man in Berlin bis heute meh- rere Städte zum Preis von einer bekommt, je nachdem, ob man in Köpenick, Wedding, Spandau, Pankow oder Kreuzberg unterwegs ist. Aber es hat zusammen mit vielen historischen Brüchen auch dazu geführt, dass sich viele Bezirke, der Senat und die Berliner Landesregierung die Verantwortung teilen. Eine Schule zum Beispiel: Für das, was drinnen passiert, die Lerninhalte, ist der Berliner Senat zuständig, für das, was drumherum passiert, der jeweilige Bezirk. Wenn dann die Gebäude, die in Berlin gerne “einstürzende Schulbauten” genannt werden, saniert werden sollen, sind zwölf Bezirke, drei Senatsverwaltungen und vier kommunale Schulsanierungs-GmbHs am Werk, die sich ungern dreinreden lassen. Man muss nicht Franz Kafka heißen, um sich vorzustellen, wie gut ein solcher Apparat vorankommt…

Lese auch:

Frauenblick: Pinien

Monika Wrzosek-Müller

Die italienische Schirmpinie – die Stolze

Die malerischen Landschaften mit abwechselnd gepflanzten Schirmpinien und Zypressen avancierten zu kitschigen Vorstellungen von der Toskana; man findet sie auf Postkarten, Gemälden, Tischdecken, Fresken auch auf T-Shirts. Sie sind auch wunderschön und eigen, nirgendwo sonst findet man diese Anordnung. Das Schwere, Monumentale einer Schirmpinie wird von der Schlankheit und Eleganz der Zypresse ausgewogen, ausbalanciert, es entsteht ein harmonisches Zusammenspiel; dieser Ausgleich, der in der toskanischen Landschaft immer anzutreffen ist, verleiht ihr die Harmonie und Weichheit, die ich so liebe.

Diese wunderschönen, riesigen Schirme, die mir immer als schattenspendende Gewächse in den Sinn kommen, verlangen so wenig von der Natur, halten so viel aus: extreme Dürre, extreme Hitze, extrem schlechte, aber auch gute, nährreiche Böden. Jedes Jahr bewundere ich diese Giganten in der Pineta der Feniglia, der unter Naturschutz stehenden Landzunge zwischen Ansedonia und dem Monte Argentario. Wie überleben sie die Hitze der vier Monate ohne einen Regentropfen, wie die Horden von Radfahrern und auch der Badegäste? Doch nach erstem Regen wacht die Pineta wieder auf, ist grüner als je zuvor und atmet, riecht nach Pinien, nach Harz oder nach Rosmarin, der hier auch in Fülle wächst. Manchmal, wenn ich länger durch die Pineta laufe und mir die Kronengewölbe anschaue, kommen sie mir vor, als ob sie das Vorbild für die gotischen Kathedralen mit ihren gefächerten Gewölben und schlanken Stützen und Säulen wären. Sie sind aber auch nicht aus der Ansicht von Rom und der antiken Ruinen, umgeben von abertausend Touristen, wegzudenken. Angeblich ist bis heute nicht nachgewiesen, ob sie gezüchtet wurden oder immer schon so in der Natur vorkamen. Auf jeden Fall können die Bäume selbst bis zu 250 oder 300 Jahren alt werden.

Fast jeden Morgen laufe ich oder gehe schnell mit meinem Dackel durch die Pineta, entlang der Lagune, oder auf dem Weg näher am Meer, in der Feniglia, dem acht Kilometer langen Pinienwald, auf einer Landzunge. Das ist die Art von Bewegung, die man sich in der Hitze erlauben kann. Die Pinien schließen sich über meinem Kopf zu einem Gewölbe, unten ist es zwar trocken, aber schattig. In diesem Jahr wurde der Weg an der Lagune mit Wasser besprengt, damit nicht so viel Staub durch die Fahrräder der Ausflügler aufgewirbelt wird. Der Boden ist dann angenehm kühl und an den Rändern wachsen ganz schnell, fast im Nu, grüne Pflanzen, Gräser, Blüten an den Sträuchern. Die Schnelligkeit, mit der die Natur sich von der Trockenheit erholt, ist faszinierend; im Haus, im Garten, habe ich tagelang eine Topfpflanze beobachtet, die wirklich von Minute zu Minute wuchs. Als wir ankamen, waren die Blätter ausgetrocknet; nach regelmäßigem Gießen keimten sie dann aus der Erde und wuchsen zu riesigen Blättern, nahmen immer mehr Platz im Topf ein, bis ich fast dachte, dass sie ihn sprengen würden. Dasselbe geschieht in der Pineta, wenn es mal einen Regenguss gibt; da wachen Sträucher und Pflanzen auf, deren Existenz man gar nicht wahrgenommen hat. Oft überlege ich: Wurde die Pineta angelegt oder wuchs sie da schon seit Jahrhunderten von selbst? Die Funde von Ruinen römischer Villen an zwei Stellen in Pineta würden dem widersprechen.

Die Pinien sind wie Skulpturen, ihre Stämme sind kräftig und die Äste irgendwann wie Sprossen eines Schirmes angelegt; sie brauchen ungefähr 50 Jahre, bis sich ein richtiger Schirm gebildet hat. Manchmal ähneln sie einem Riesenpilz, vielleicht ist die Eiche ein Pendant in unseren Breitengraden zu dieser Wucht und Kraft, die sich aus diesen Bäumen entwickelt. Die vertrockneten Äste fallen von selbst ab, es bleibt der immer flachere Schirm oben, er ist wahrscheinlich auch überlebenswichtig für so einen Baum unter diesen klimatischen Bedingungen. Dieses Jahr war ich erschrocken, als ich die alten Pinien an der Straße nach Grosseto total beschnitten fand, sie sahen aus wie nackte, hilflose Wesen, die verletzt worden sind und ums Überleben kämpfen. Je weniger beschattete Stellen sich unten am Boden befinden, desto geringer die Überlebenschancen des Baumes. Irgendwo habe ich gelesen, dass sie in einer Pineta sogar bis zu sechs Monaten die Hitze und Dürre aushalten können. Dann flachen die Schirme noch mehr ab und bilden eine grüne Schicht oben; unten bleibt es trocken aber schattig. Die Schirmpinien wurden Modelle für unzählige Künstler und stehen immer noch stramm und schattenspendend, man möchte sogar sagen „wie gemalt“ da. Schon seit Antike werden sie abgebildet; natürlich finden wir sie bei den impressionistischen Gemälden, aber auch in vielen Zeichnungen, Lithografien, Fotografien, später und früher.

Interessant ist die Affinität der Faschisten zu den Pinien und zur Pineta; Mussolini soll angeordnet haben, überall Pinien zu pflanzen. Es gab regelrechte Programme zur Aufforstung entlang der Küste; die Wäldchen sollten die hinter dem Strand gelegenen Getreidefelder vor der salzigen Meerbrise schützen. Die bekannten faschistischen Musterdörfer wie Sabaudia in Latium, Villagio Resta und Le Cestine in Apulien oder auch Gualdo Tadino in Umbrien wurden mit Pinienwäldern abgegrenzt. Ich erinnere mich an Fotografien in einer Trattoria in Salento, die zeigten, wie Soldaten in den 1920er Jahren die frischen Anpflanzungen von Pinien bewachten. Gerade im Süden des Landes, in Apulien, in Latium, aber auch auf den Inseln, auf Sizilien und auf Sardinien, war dies Teil der der faschistischen Agrarpolitik nach den Kampagnen zur Enteignung des Großgrundbesitzes und zur Steigerung der Getreideproduktion auf bisher ungenutzten Flächen. Es gibt sehr lange Abschnitte an der italienischen Küste, besonders am Ionischen und Tyrrhenischen Meer, die mit Pinienwäldern bewachsen sind. Die Pinie als Symbol muss auch durch ihre Stärke, Anmut und Ausdauer angezogen haben und wurde in der Zeit oft auch in den Ornamenten eingesetzt; man findet sie schon früher im Art Déco-Stil.

Wenn ich an Pinien denke, kommen mir natürlich noch die schmackhaften Pinienkerne (pinoli) in den Sinn. Sie werden viel in der italienischen Küche verarbeitet, vor allem beim Backen; ich denke an die Torta della Nonna. Sie werden aber auch im berühmten pesto genovese, anstelle von Pistazien, verarbeitet; sie garnieren Salate und manche Vorspeisen. Pinienkerne haben einen relativ hohen Fettgehalt und sind sehr nahrhaft. Sie werden manuell geerntet, die Zapfen werden heruntergeschlagen oder man wartet, bis sie von selbst herabfallen. In Italien werden sie in der Winterzeit, zwischen Oktober und März gesammelt, dann fallen aus den Zapfen die harten Samen, deren harte Schale muss man entfernen, um an den cremeweißen Kern zu kommen. Manchmal werden die Samen eingeweicht oder direkt zerstoßen; diese Arbeit ist sehr mühsam und deswegen sind die Pinienkerne sehr teuer. Inzwischen gelangen sie auf unseren Lebensmittelmarkt auch aus Asien.

Shut down (5)

Tibor Jagielski

Siddartha

Intro:

5 X

mein name ist in wasser geschrieben
umfasst von wellen
unvergänglich wie schaum deren kronen

mein name wird von wind gepfiffen
spaziert mit den wolken
und fällt mit dem regen herunter

 in wasser geschrieben ist mein name

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wracam z targów (fr/m) obładowany książkami do b.,
po drodze podrzucam  redakcji moje teksty (wywiady z węgierskimi autorami, reportaż, felieton, trzy rolki ze zdjęciami) i parę książek, potem walę się do łóżka i śpię 24 godziny;
po prysznicu dzwonię do pani małgosi i pytam jak tam moje teksty
– wszystkim się podobają, a naczelny zabrał je nawet do domu.
no, trochę mnie zdziwiło to “do domu”, ale nic, robię sobie parę dni wakacji i czekam na numer;
po tygodniu mam go w ręce, otwieram i znajduje jedną szóstą reportażu i jedno zdjęcie  (stoisko naszej redakcji na targach z leszkiem sz. i edwardem na pierwszym tle);
lekko oszołomiony (liczyłem, że odrobinę zarobię, a płacono od znaku; za zdjęcie dostawało się najwięcej) staram się złapać edwarda, ale oczywiście trwa to wieczność i kiedy go wreszcie po dwóch tygodniach (następny numer magazynu był już w druku) dopadam zezuje strapiony
– dlaczego nie puściłeś moich zdjęć i tekstów?  – pytam
patrzy na sufit, patrzy na ziemię, patrzy na mnie
– nie mogę, bo, hm, wiesz, to faszyści…
– bo walczyli pod stalingradem, a potem przeżyli gulag?
– tak.
– ale oni nie mieli z szalasim i jego strzało-krzyżowcami nic wspólnego; to byli normalni, zawodowi żołnierze I armii węgierskiej…
patrzy w bok, patrzy w górę i milczy;
milczymy obaj;

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Pergamonaltar

Ich fühle mich
wie Pergamonaltar
manchmal ohne Kopf
ein anderes mal
kann ich nicht uff die Beine

Nicht selten
sind nur die Hände da
wie Freund und Feind
ineinander im kampf
verflochten

Ausgang  – ungewiß

(2014)

heute über windräder

die reise nach jerichow
ist immer eine reise des hiobs
oder
oedipus

gauck hat sich selbst geblendet
in seiner christenheit
und angela huldigt der kirche der komsomolzen bis ans gelbe meer
und verwandelt deutschland
in ein kibbuz
voller windräder

führwahr
an den  don kichots mangelt es nicht
aber was fehlt
vollkommen
sind die sancho pansas

was wurde loriot zur garnisonskirche sagen?
ich denke
ruhe in frieden

(2015)