Lotte Laserstein und die Katzen

Ewa Maria Slaska

In der Berlinischen Galerie gibt es bis 12. August 2019 eine Ausstellung von Lotte Laserstein, eine von vielen vergessenen Künstlerinnen, die sich vor dem Kriege eine interessante Karriere aufgebaut haben, der die Hitlers Herrschaft, Krieg, Vernichtung und die dem Krieg folgende Teilung der Welt in Ost und West ein jähes Ende setzten.

Lotte Laserstein ist eine von denen, glücklicher als die anderen, als Julia Wolfthorn zum Beispiel, weil sie überlebt hat, aber, zugleich eine, die, wie viele Andere, wie Dodo, wie Jeanne Mammen oder Margarete Kubicki, oder gar Hannah Höch, in Unwichtigkeit oder gar Vergessenheit geraten waren. Welche Mühe, sie alle jetzt dem kunstinteressierten Publikum wieder zu präsentieren.

Lotte Laserstein (*1898 in Preußisch Holland im ostpreußischen Oberland; †1993 in Kalmar, Schweden) war eine deutsch-schwedische Malerin. Sie gilt als bedeutende Vertreterin der gegenständlichen Malerei der Weimarer Republik. 1937 emigrierte sie  nach Schweden. In Schweden war sie bis zu ihrem Tod als Porträtistin und Landschaftsmalerin tätig. Die in den 1920er und 1930er Jahren in Deutschland entstandenen Bilder stehen der Neuen Sachlichkeit nahe und gelten als der Höhepunkt ihres umfangreichen Schaffens. In Schweden war Lotte zwar immer noch als Malerin tätig, ihren Ruhm, den sie eine kurze Zeit in Berlin genossen hat, erlangte sie nie wieder.

Sie wird zwar der Neuen Sachlichkeit zugerechnet und tatsächlich war sie, was die Themen betrifft, eine moderne, emanzipierte Frau, aber in ihrem Schaffen war sie eine Traditionalistin. Sie war unglaublich stolz auf ihre künstlerische Bildung. Darauf, dass sie schon als junges Mädchen eine Kunstschülerin war. Sie und ihre Familie lebten in Danzig, wo Lottes Tante, Else Birenbaum eine Kunstschule leitete und selber dort lehrte. Lotte war als sehr junges Mädchen in der Ausbildung bei ihrer Tante und deshalb, wie uns unsere Kunstführerin erzähle, seit eh wusste, dass in der Kunst eine Frau einem Mann gleichberechtigt ist und sie die Kunst sowohl lehren als auch lernen kann. Als sie nach Berlin kam, war sie eine der ersten Studentinnen, die in der Königlichen Hochschule der Künste lernen dürfte. Mehr noch – sie dürfte gar die Aktmalerei studieren, darunter auch die Männerakte malen!

Lotte widmete sich der Staffelmalerei, dem Porträt und der Landschaft, und hielt nicht von der Moderne. In bester rembrandtschen Maniere malte sie verschiedene Stoffe so, dass man in einem Leinenkittel jede Falte sieht und in einem Katzenfell jedes Haar. So wie hier, in ihr Selbstbildnis mit einer Katze.

Das Bild ist exemplarisch für das Œuvre von Lotte Laserstein. Sie malte gern Porträts und darunter auch mehrere Selbstporträts. Sie schilderte sich oft als Künstlerin, als eine Malerin, die ihr Können gern zur Schau stellt, mit Attributen ihrer Zunft, was vor Kurzem nur den Männern erlaubt war. Sie liebte die Porträts mit dem Fensterblick im Hintergrund, wo man die Stadthäuser sehr genau wahrnahm. Und sogar die Katze war ein Beweis, dass sie alles kann, was sie sich vornimmt, weil die Katze musste doch sehr lange unbeweglich sitzen, wie jedes Modell auch (man munkelt, dass die Katze jeweils vor der Sitzung von einem guten Schluck Brandy betäubt wurde, aber ob es stimmt?)

Lotte wusste sehr geschickt, wie sie sich positionieren soll, wie sie ihre Kunst selber fördern kann. Sie engagierte sich im Frauenbund, sie schickte ihre Bilder zu Wettbewerben und Ausstellungen. Sie gründete auch eine Malschule für Studenten der Akademie der Künste, die an ihrem Abschluss-Portofolio gearbeitet haben. Mit ihrer StudentInnen fuhr sie unter anderen nach Worpswede, wo eine der berühmten deutschen Künstlerkolonie entstanden ist. Dort ist ihre Bilderreihe Dorfkinder entstanden. Ob diese Katze wohl auch betäubt werden müsste, darüber schweigt man.


Berlinische Galerie

Landesmuseum für Moderne
Kunst, Fotografie und Architektur
Stiftung Öffentlichen Rechts

Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

bg@berlinischegalerie.de

Barataria 122 / Lato 2019. Codziennie jeden wiersz (13). Grochowiak

Dawniej używało się takiego ładnego określenia “Do druku podał” – wiersz był drukowany wielokrotnie, ale “dla bloga wyszukał”:
A

Stanisław Grochowiak

Don Kiszot

Antoniemu Podsiadowi

Kiedy Don Kiszot wędrował przez świat…
Akacja — jabłoń — czarne wąsy w winie –
Wciąż świszczał za nim okrutny bat,
Mszczący się srogo na chudej oślinie.

Don Kiszot przebył wiele, wiele dróg…
Kobiety, dzbany, rude włosy nocą –
A Sanczo osła tłukł, tak jak mógł,
Osioł zaniemógł. A Pansa szedł boso.

I wtedy rycerz napotkał Ją —
Biodra-księżyce. Oczy — ostre piki…
Sanczo żarł kiszkę z bydlęcą krwią,
Oczyszczał gnaty zagiętym nożykiem.

I wreszcie rycerz obumarł. Klap!…
Trumna i wieńce. Świece do nieba,
A Pansa spłodził szesnaście bab,
Pięciu chłopaków do tego, co trzeba.

I ten, co domy — i ten, co cię wiezie,
I ta, co idąc, nie idzie, a tańczy –
I nawet w sklepie obwiną ci śledzie
W moje liryki — wnuka Sanczo Pansy.

(z tomu Ballada rycerska, 1956)

Podczas baratarystycznych poszukiwań, których sprawcą był A, a o których donosiłam w ubiegłym tygodniu, znalazłam też takie dwa obrazy (artysta ma ich więcej), oczywiście bezwzględnie “na temat”. Wacław Kondek:

Ten obraz nie jest tak jednoznaczny, jak pokazana powyżej grafika, powiem więc, że zatytułowany jest Pejzaż z Don Kichotem.

Frauenblick. Petersburger Hängung

Monika Wrzosek-Müller

Sammlung Hoffmann

Es war die „Petersburger Hängung“; der Begriff ist ihr im Ohr geblieben. Da nahm ihre Aufmerksamkeit zu. Eine Freundin hatte die hohe Wand in ihrer Wohnung mit den unbeholfen aufgehängten Bilder betrachtet und, da sie freundlich sein wollte, sagte sie: Ach, Petersburger Hängung. Es war aber eigentlich eine bunte Mischung aus allen möglichen Bildern, die sie an diese Wand gehängt hatten, in unregelmäßigen Abständen, von verschiedener Couleur, Größe und Techniken, nicht immer zueinander passend, doch insgesamt irgendwie die Wand bedeckend. Sie wollte diese weißen, hohen Wände füllen, ihre Wohnung heimischer und gemütlicher gestalten.

Das zweite Mal hörte sie den Begriff: Petersburger Hängung kurz darauf in der Sammlung Hoffmann, während einer Führung, fast gleich im ersten Raum der neuen Installation von Joelle Tuerlinckx. Man stand in einem Raum, der von ausgeschnittenen Kartons verklebt war, die wiederum deutliche Spuren der roten Farbreste trugen, so als ob sie Schablonen für rote Bilder wären. Sie bildeten eine Art von Tapete, die die Wände bedeckten. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine umgestaltete Installation des Roten Zimmers handelte, die die Künstlerin für die Ausstellung in der Eremitage in Sankt Petersburg geschaffen hatte. Hier, für die Sammlung Hoffmann, hat sie die roten Kartons umgedreht; geblieben waren die weißen Flächen mit roten Rändern und Ausschnitten für die dort vorhandenen Gegenstände an den Wänden: Steckdosen, Lichtschaltern, Röhren, Heizung und offensichtlich auch irgendwelche Bilder. Sie hat es in Petersburger Hängung arrangiert. Die Fenster wurden mit roten Kartons von außen verklebt, so als ob das Rot das Licht am Eindringen in die Räume hindern würde. Der Raum übt eine starke Wirkung auf den Betrachter aus; eben politische Kunst, wie viel konnte man mit so einfachen Mitteln ausdrücken, wie viel hätte man in so einen Raum hinein interpretieren können.

Es ist eine Besonderheit der großen Städte, der Metropolen, dass man sich private Sammlungen anschauen darf. In Berlin sind gleich mehrere solche Plätze vorhanden: neben der genannten Sammlung Hoffmann, der Boros-Bunker, die Camaro-Stiftung, das Atelier der Malerin Jeanne Mammen und viele andere.

In die Sammlung Hoffmann gelangt man durch die Hackeschen Höfe, sie befindet sich in den Sophie-Gips-Höfen, in einer ehemaligen Fabriketage, sehr schön restauriert, nicht überrenoviert, sondern so, dass das Alte gerade noch herausgeholt und wohnlich gemacht wird. Die Sammlung nimmt die 3., 4. und Teile der 5. Etage ein. Man fährt mit dem Lift nach oben und landet in großen, lichtdurchfluteten oberen Räumen der Fabrik; die übergroßen Filzpantoffeln, die man über die eigenen Schuhe ziehen soll, erinnerten sie sofort an die Klassenausflüge in die Warschauer Museen, wo das früher immer der Fall war, man schützte die Böden und polierte sie zugleich, auch wurde wahrscheinlich so der Staub abgewischt. Damals versuchten wir mit den Filzpantoffeln über die Flächen, wie mit den Schlittschuhen zu gleiten, wer kam als erster an, wie weit konnte man mit Schwung rutschen.

Die Sammlung – das sind zugleich Ausstellungs-, Wohn- und Arbeitsräume der Familie. Für den Besuch muss man sich anmelden und eine Führung buchen, damit die Leitung der Sammlung auch den Überblick hat, wie viele Menschen darin unterwegs sind. Jedes Jahr wird die Ausstellung neu konzipiert und trägt jeweils einen interessanten Titel und wird unter einem Aspekt arrangiert. Die diesjährige läuft unter dem Titel „Zweifel“. Die Geschichte der Sammlung war für sie interessant; auch wenn man das meiste im Internet nachlesen kann, erzählte der junge Mann, der sie durch die Räume führte, Folgendes: Sie ist in den 60er Jahren entstanden. Da begannen Erika und Rolf Hoffmann Werke meist befreundeter Künstler zu kaufen. Nach dem Verkauf des Unternehmens, in den späten 80er Jahren, steigerten sie ihr Engagement für die Kunsteinkäufe deutlich. Mit der Wiedervereinigung wollten sie aktiv am Prozess der Einigung teilnehmen und es gab die Idee einer Kunsthalle in Dresden, sie sollte nach einem Entwurf von Frank Stella gebaut werden. Zum Glück für Berlin und zum Nachteil für Dresden wurde diese Idee nicht realisiert. 1994 fanden die Hoffmanns eine leer stehende Fabrik, die sich dem Ziel der Unterbringung der Sammlung und als Wohn- und Arbeitsräume eignete. Ab 1997 ließen sie an jedem Samstag auch die Öffentlichkeit an ihrer Sammlung teilhaben. Im März letzten Jahres hat Erika Hoffmann die Sammlung doch den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden geschenkt. Bis 2022 bleiben Teile der Sammlung mit immer wechselnden Ausstellungen zu verschiedenen Themen doch in Berlin zugänglich.

Der Titel „Zweifel“ erlaubt alle möglichen Formate der Kunst vorzustellen, zwingt jedoch den Betrachter noch mehr zum Nachdenken. Die Führung beschränkt sich jeweils auf ausgewählte Objekte und dauert meistens nicht länger als anderthalb Stunden. Der Eingang mit der umgedrehten roten Tapete wurde bereits erwähnt. Vieles weitere lässt zweifeln, manchmal lächeln oder gar schmunzeln, das ist hier auch Programm. Besonders herausfordernd fand sie einen Künstler der die Werke, Bilder oder Fotografien anderer Künstler einfach übermalt hat. Arnulf Rainer fordert den Betrachter sehr heraus, indem er z.B. im Bild „Schwarze Zumalung“ Selbst begraben einfach fast das ganze Bild schwarz übermalt, überlässt nur ein helles Zipfelchen des alten Werk sichtbar. Was kann uns mehr zum Zweifeln bringen, oder ein Werk von Bruce Nauman Hanging Cat – die plastische Nachbildung eines abgeheueten Tieres, die von der Decke hängt.

Ein Wohnzimmer mit der Nr. 17 hat ihr sehr gut gefallen; ein Triptychon von Sean Landers hängt an einer Wand und erzählt über Meerwasser, das sich den Gesetzen der Physik entzieht, und auf der gegenüber liegenden Wand seine zwei riesigen Ölwände mit den Titeln: The Ether of Memory und Looking für Mr. God Bar. Der Künstler schreibt seine Gedanken mit dem Pinsel dicht und erstaunlich gleichmäßig auf Englisch auf die Leinwand über seinen Zustand, Gedanken und Gefühle auf (das zweite Gemälde angeblich sehr erotisch). Sowohl die Bilder vom Meer als auch die mit seinen Notizen haben etwas beruhigendes, monotones fast meditatives in sich und zugleich zweifelt man an ihrer äußeren Schale; beim näheren Hinsehen wird klar, dass das Meerwasser und die Wellen nie so schlagen und die Notizen sehr aufgewühlte Zustände beschreiben, alles ist anders, als auf den ersten Blick erscheint…

Auch die mehr privaten Räume, wie das Wohnzimmer mit dem Kamin eigerichtet mit echten Mies van der Rohe Möbeln, Barcelona Sesseln und Liege, einem Glastisch und Vitrine sind wunderschön. Die Wand hoch ist mit Acryl-Farben von Katharina Grosse gesprayt und harmoniert wenigstens von der Farbgebung mit zwei großen Acryl-Gemälden. An der seitlich liegenden Wand ist ein Gebilde von Frank Stella zu sehen: Of Whales in Paint, in Teeth, in Wood, in Sheet Iron, in Stone, in Mountains, In Stars (Moby Dick Series) aus bemalten Aluminium; es sieht wie ein bunter, ästhetischer Drache aus. Im Esszimmer bestaunt man wunderbare Lampen (4) von Bauhaus und Esstisch mit Stühlen von Eero Saarinen und ganz feines Teegeschirr in einer Glasvitrine.

Eine andere Art von Kunst bringt das Projekt von Katarzyna Kozyra, einer polnischen Installationskünstlerin, die einen langen Film Looking for Jesus/Szukając Jezusa in Jerusalem gedreht hat, der sich hauptsächlich mit dem Thema oder dem Phänomen des Jerusalem-Syndroms beschäftigt. Den Film hat sie in der Sammlung leider nicht gesehen, doch Kozyra ist für sie eine so gute Künstlerin, dass sie sich sofort im Internet alles Zugängliche angesehen hat. Kozyra hat sechs Jahre lang immer wieder mit Menschen in Jerusalem und Umgebung gesprochen, die sich für Jesus halten, sie hat dann das Material zusammengeschnitten und auf 73 Minuten gekürzt. Die Menschen berichten von ihrem Leben, Glauben und dem Platz des Glaubens, der Religion in ihrem Leben und in der heutigen Welt von den Werten, die ihnen wichtig sind. In einer der Szenen, die auf dem Trailer zu sehen ist, hören wir folgenden Dialog: „Are you Jesus or you think you are Jesus?“ – „Yes, I am Jesus“- „So we have to follow you“, und wir sehen wie der Mensch flüchtet und die Künstlerin ihn verfolgt. Bei einigen Treffen mit polnischen Zuschauern erzählt Kozyra, wie sie ihre Helden gefunden hat und warum sich für sie dieses Projekt zu einem Mammut-Projekt entwickelt hat. Sie sagt, natürlich ist das nicht objektiv, sie filtert alles durch ihr eigenes Interesse und ihren eigenen Willen, eine Antwort zu finden. Doch das, was wir sehen, ist ein gewaltiges Bild und ein Dialog über Religion und Glauben. Im heutigen Polen, gerade jetzt, nach mehreren Filmen über die Katholische Kirche und Missbrauchsfälle in der Kirche, müsste es mit sehr großem Interesse verfolgt und aufgenommen worden sein. Leider hat sie nicht am Treffen zwischen Erika Hoffmann und Kozyra teilgenommen, das am 24.01. 2018 stattfand, als der Film zum ersten Mal in der Sammlung gezeigt worden ist. Da wäre ihr wahrscheinlich klar geworden, warum diese Installation unter dem Titel der Ausstellung „Zweifel“ läuft.

Viele Räume hat sie nicht gesehen und sie nimmt sich vor, sie beim nächsten Besuch doch zu betreten (wenigstens), was sie Allen empfiehlt. Bis 2022 haben wir noch Zeit!

Awangarda jidisz. Łódź i Wrocław / wystawa, konferencja, projekt badawczy

Ekspresje wolności

Latem 2019 roku odnotować trzeba kilka ważnych wydarzeń kulturalno-naukowych nt. historii awangardy jidisz w Polsce.

Od 1 do 7 czerwca 2019 roku w Synagodze pod Białym Bocianem we Wrocławiu odbywa się
21. Festiwal Kultury Żydowskiej SIMCHA
połączony z koncertami i prezentacjami książek
Więcej… i więcej…

W ramach festiwalu 6.06.2019 będzie miało miejsce spotkanie uczestników
projektu badawczego, wspieranego przez Narodowy Fundusz Rozwoju Humanistyki, „Łódzka awangarda jidisz”
pod kierunkiem prof. Krystyny Radziszewskiej.
Oprócz jidyszystów i literaturoznawców w spotkaniu udział biorą dwie historyczki sztuki – dr Irmina Gadowska i dr Lidia Głuchowska.

Wystawa

W dniach 12-13.06.2019 w Muzeum Miejskim w Łodzi odbędzie się wernisaż wystawy
Ekspresje wolności. Bunt i Jung Idisz. Wystawa, której nie było…
z prezentująca prace działających w okresie międzywojennym w Poznaniu, Łodzi i Berlinie grup “Bunt” i “Jung Idisz”. Na wystawie pokazane zostaną m.in. dzieła artystów “Buntu” pochodzące z donacji profesora St. Karola Kubickiego, o której tu na blogu obszernie pisaliśmy.
Wystawie towarzyszy międzynarodowa konferencja naukowa. Z tej okazji ukażą się tłumaczenia czasopisma Jung Idisz na język polski i angielski oraz
publikacja towarzysząca.
Wystawa potrwa do października.

Podczas wystawy zaprezentowane też zostaną prace współczesnych twórców z Poznania, Łodzi i Izrael, stanowiące hommage dla artystów klasycznej awangardy.

Dr Lidia Głuchowska pisze:

Na wystawie prezentowane będą m.in. prace artystów z poznańskiej grupy Bunt i łódzkiej Jung Idysz (Yung Yiddish), pochodzące z byłej kolekcji Margarete i Stanisława Kubickich.
Oba ugrupowania współpracowały ze sobą nie tylko w Polsce, planując w 1919 r. wystawę,
która nie dosyła do skutku (skąd tytuł obecnej ekspozycji), lecz także na terenie Niemiec – w Berlinie i Nadrenii.
Jankiel Adler, Pola Lindenfeldówna i prawdopodobnie Artur Nacht-Samborski mieszkali
nawet przejściowo w atelier Kubickich w Berlinie. W domu polsko-niemieckich artystów czasy wojny przetrwały m.in. prezentowane prace
Głowa kobiety, autorstwa Lindenfeldówny (ok. 1922)


i grupa prac Adlera

z których jedna dedykowana jest Kubickim, a także wykonany przez niego portret Kubickiej.

Kubiccy, Adler, Lindenfeldówna, Marek Szwarc i Henryk Berlewi spotkali się w 1922 roku na Kongresie Międzynarodowej Unii Artystów Postępowych w Düsseldorfie.
Kolejnym wspólnym przedsięwzięciem artystów z tej grupy była Międzynarodowa Wystawa Artystów Rewolucyjnych w Berlinie. Zaproszenie na tę wystawę zdobił linoryt Kubickiego Samotnik.


Wspólnie ich prace prezentowane były m.in. w sali Awangarda na wystawie My, berlińczycy. Historia polsko-niemieckiego sąsiedztwa (Berlin, 2009, kuratorka: Lidia Głuchowska)

Więcej na ten temat w moim wystąpieniu na konferencji towarzyszącej otwarciu wystawy
oraz w planowanej publikacji.

Prezentowane prace pochodzą z dawnej kolekcji Margarete i Stanisława Kubickich.
Fot. 3 – Anna Kraśko / Fot. 1, 2, 4, 5 – Lidia Głuchowska

Konferencja

Grupa Jung Idysz i żydowska awangarda artystyczna w dwudziestoleciu międzywojennym. Idee – postawy – relacje.
Konferencja organizowana przez Muzeum Miasta Łodzi, Polski Instytut Studiów nad Sztuką Świata, Instytut Historii Sztuki Uniwersytetu Łódzkiego oraz Zakład Niemcoznawstwa w Instytucie Filologii Germańskiej Uniwersytetu Łódzkiego
Łódź, 12-13 czerwca 2019 roku.

Muzeum Miasta Łodzi, ul. Ogrodowa 15

PROGRAM
ŚRODA 12.06
Otwarcie konferencji
10.00-10.15 – Barbara Kurowska, Adam Klimczak – oficjalne otwarcie konferencji
10.15-10.45 – prof. Jerzy Malinowski, dr Małgorzata Geron,
Badania żydowskiej awangardy artystycznej w Polsce. Historia – perspektywy – najnowsze publikacje
10.45-11.15 – dr hab. Eleonora Jedlińska, Uniwersytet Łódzki,
Grupa Jung Idysz i tradycja ekspresjonizmu – malarstwo amerykańskiej sztuki figuratywnej w XX wieku
11.15-11.45 – dr hab. Artur Kamczycki, Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu,
Kilka refleksji nad sztuką Jankiela Adlera
11.45-12.20 – dyskusja i przerwa
Panel I
12.20-12.40 – dr Renata Piątkowska, Muzeum Historii Żydów Polskich POLIN /
Polski Instytut Studiów nad Sztuką Świata,
Sztuka narodowa czy sztuka narodu?
Wystawy artystów z kręgu awangardy w Żydowskim Towarzystwie Krzewienia Sztuk Pięknych w Warszawie
12.40-13.00 – dr Tamara Sztyma, Muzeum Historii Żydów Polskich POLIN /
Uniwersytet Warszawski,
„Nowa sztuka żydowska” jako wyraz nowych postaw ideologicznych i przemian tożsamości polskich Żydów w pierwszych dekadach XX wieku
13.00-13.20 – Teresa Śmiechowska, Żydowski Instytut Historyczny,
Jidyszland – fotografia jako środek tworzenia mitu narodu
13.20-13.40 – dr Karol Jóźwiak, Uniwersytet Łódzki,
Problem tożsamości w twórczości Stefana Themersona
13.40-14.00 dyskusja
14.00-15.00 obiad
Panel II
15.00-15.20 – dr Małgorzata Stolarska-Fronia, Centrum Badań Historycznych
Polskiej Akademii Nauk w Berlinie,
Kolektywy młodych gniewnych? Portret grupowy Jung Idysz na tle awangardowych grup z Niemiec
15.20-15.40 – dr Lidia Głuchowska, Uniwersytet Zielonogórski,
Bunt i Jung Idisz. Między Poznaniem, Łodzią a Berlinem. Kontakty, koncepcje i wydarzenia artystyczne
15.40-16.00 – Agnieszka Salamon-Radecka, Muzeum Narodowe w Poznaniu,
Kontakty Giny i Marka Szwarców ze środowiskiem poznańskiego „Buntu” w
okresie dwudziestolecia międzywojennego w świetle zachowanych materiałów
źródłowych
16.00-16.20 dyskusja i przerwa
Panel III
16.20-16.40 – David Mazower, Yiddish Book Center, Fun’m opgrunt /
Out of the Abyss: The Women Artists of Farlag Achrid – A Forgotten Chapter of Yung Yidish
16.40-17.00 – dr Ewa Rybałt, Uniwersytet Marii Curie-Skłodowskiej w Lublinie,
Margit Sielska-Reich w poszukiwaniu środka ciężkości
17.00-17.20 – dr Magdalena Maciudzińska-Kamczycka, Uniwersytet Mikołaja
Kopernika w Toruniu,
Żydowska, kobieca, feministyczna? Artystki Jung Idysz i ich sztuka
17.20-17.30 – Anna Małaczyńska, Muzeum Miasta Łodzi,
Felicja Pacanowska (1907-2002) – przyczynek do biografii
(komunikat)
17.30-17.50 – dyskusja
18.00 – wernisaż wystawy „Ekspresje Wolności. Bunt i Jung Idysz – wystawa,
której nie było…”

CZWARTEK 13.06
10.00-11.00 – Oprowadzanie kuratorskie po wystawie „Ekspresje Wolności. Bunt i
Jung Idysz – wystawa, której nie było…”
Panel IV
11.00-11.20 – dr Monika Polit, Uniwersytet Warszawski,
Ludowy inteligent na obrzeżach Awangardy
11.20-11.40 – Izabella Powalska, Polski Instytut Studiów nad Sztuką Świata,
„Wiersze słowem i grafiką”. Ilustrowane wydawnictwa z kręgu Jung Idysz
11.40-12.00 – Dariusz Dekiert, Uniwersytet Łódzki,
Między Jidyszlandem a Palestyną. Twórczość jidyszowa i hebrajska Icchoka Kacenelsona
12.00-12.20 – dr Krzysztof Cichoń, Uniwersytet Łódzki,
Nieuchronność etnosu. Letryzm i mesjanizm po „la rafle du Vel’ d’Hiv”
12.20-12.50 – dyskusja i przerwa
Panel V
12.50-13.10 – prof. Małgorzata Leyko, Uniwersytet Łódzki,
Mojżesz Broderson i żydowska awangarda teatralna
13.10-13.30 – dr hab. Agata Chałupnik, Uniwersytet Warszawski,
Tango judío i asymilacja przez muzykę
13.30-13.50 – dr Joanna Podolska, Uniwersytet Łódzki,
Niedaleko Jung Idysz. Bracia Bajgelmanowie i ich muzyka
13.50-14.10 – dr Adam Sitarek, Uniwersytet Łódzki,
Żydowscy artyści i Zagłada. Przypadek getta łódzkiego
14.10-14.30 – podsumowanie konferencji

Wycieczka do Tübkego / Zum Tübke

Zdjęcia: Ania, Netz i komórka Adminki
Wstęp: Adminka
Teksty: Sieć
Uczestniczki: Dorotek, Ania, Ewa (Adminka), Ela
Tübke (duchem)
Golf Touran (piękny)
Maj (piękny)
Kwiaty, trawa, drzewa (piękne)
Język: słubfurcki / Beitrag verfasst in der Slubfurter Sprache (Erklärung siehe TU)

Wstęp
Przed wielu wielu laty Dorotek obiecała, że na urodziny zabierze Adminkę (dalej: Ewę) na wycieczkę dokądś (Ewa nie zapamiętała dokąd, ale wiedziała, że gdzieś na południe od Berlina), aby jej pokazać panoramę namalowaną przez Tübkego. Dorotek zakładała, że Ewa wie, dokąd i co tam będzie, bo istnieje pewne (nie do końca uzasadnione, ale też nie całkiem nieuzasadnione) przekonanie, że Ewa wie (wszystko). Kilka razy w ciągu minionych lat Dorotek i Ewa uzgadniały nawet pewne terminy (w środę za tydzień od tego słupka), ale z przyczyn najróżniejszych, znanych ogólnie jako Vis Maior, wycieczka nie dochodziła do skutku, zmieniając się powoli w mityczną opowieść o krainie, w której jest piękna pogoda, piękna sztuka i piękna panorama Tübkego i do której “się” kiedyś dotrze.

Sprawa była mityczna już kilka lat temu, w październiku 2015 roku, gdy Dorotek i Ewa były wspólnie w Lipsku. Dorotek prowadziła tam lekcje niemieckiego, a ponieważ Ewa zna już niemiecki, mogła robić, co chciała. Poszła więc zwiedzić Bibliotekę Narodową, a potem odwiedziła Pomnik Bitwy Narodów, o czym napisała TU. Ponieważ, mimo tak ambitnych planów i ich realizacji, Ewa wciąż miała dużo czasu do końca lekcji, to z przyzwyczajenia poszła na cmentarz, który był tuż obok (Südfriedhof), gdzie przeczytała na tablicy (zawsze czyta), że jedną z osób, które są tam pochowane jest Tübke. Znalazła grób, sfotografowała i po lekcjach oznajmiła, że już wszystko w porządku, temat Tübke został odhaczony i już nie trzeba w ogóle jechać do Bad Frankenhausen.

Aż tu nagle, w maju 2019 roku temat powrócił. Dorotek kupiła nowe auto (piękne) i obiecała Ani, że zabierze ją tym autem na przejażdżkę. Na wyprawę została jeszcze zaproszona Ela, której Dorotek obiecała nie wiadomo co, ale na pewno coś.

I tak to w pewną majową sobotę pojechałyśmy we cztery “do Tübkego”.


Werner Tübke gehört zu den bedeutenden und gleichzeitig umstrittensten Maler des 20.Jahrhunderts und zur sogenannten Leipziger Schule.

Tübke wurde vor allem durch das Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen populär. Das gigantische Rundgemälde von 14 Metern Höhe und 120 Metern Umfang mit mehr als 3000 Figuren war ein Auftragswerke des DDR-Kulturministeriums. 1976 begonnen, dauerte die Vollendung 11 Jahre.
1997 schuf er einen Flügelaltar für die St. Salvatoris-Kirche in Clausthal-Zellerfeld.
Zwischen 1970 und 1973 gestaltete er das Wandbild „Arbeiterklasse und Intelligenz“, es befand sich im Hauptgebäude der Karl-Marx-Universität Leipzig und lagert derzeit im Depot des Museums der Bildenden Künste Leipzig.
1972 wurde er zum Professor ernannt, von 1973 bis 1976 war er Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Er hinterließ neben tausenden von Zeichnungen mehr als 500 Aquarelle und 353 Gemälde.
Sein Lebenswerk stiftete Tübke testamentarisch dem Germanischen Nationalmuseum, ausgestellt wird es in einer Dauerausstellung in seinem ehemaligen Haus mit Atelier, der Villa Tübke in der Leipziger Springerstraße 5.


Pewnego (pięknego) majowego dnia wyjechałyśmy więc z Berlina, przejechałyśmy 300 kilometrów, dojechałyśmy na parking, wysiadłyśmy z auta (pięknego) i poszłyśmy (piękną) drogą wśród (pięknych) tzw. okoliczności natury…

I tak sobie szłyśmy, aż doszłyśmy.

W muzeum (bilety po 8 euro, ulgowe po 7!). Kolejne zdziwienie, bo nie wszystkim z nas udało się w kawiarni dostać zamówioną kawę (no ale cóż, nie wszyscy uczciwym życiem zasłużyli sobie na kawę z widokiem, a widok był niezwykły; na szczęście oglądało się go również bez kawy i zasług).

W muzeum nie wolno fotografować słynnej panoramy. Also wenn ihr sehen wollt, wie es dort drinne ist, schaut HIER. Oder – fährt HIN.

PS. Potem jeszcze pojechałyśmy do Erfurtu. I też było przyjemnie, a kelnerki przyniosły kawę i/lub herbatę 🙂

Reblog: Kot, obraz i poetka

Danuta Starzyńska-Rosiecka

Wpis z nieistniejącego już bloga “Jak udusić kurę…”, opublikowany w dniu pogrzebu Wisławy Szymborskiej, 9 lutego 2012 roku. Nie ma żadnej rocznicy i żadnego powodu, by ten wpis opublikować dziś i właśnie dlatego go publikuję.

Henriette-Ronner-Knip-Cat

Umrzeć – tego nie robi się kotu.
Bo co ma począć kot
w pustym mieszkaniu.
Wdrapywać się na ściany.
Ocierać między meblami.
Nic niby tu nie zmienione,
a jednak pozamieniane.
Niby nie przesunięte,
a jednak porozsuwane.
I wieczorami lampa już nie świeci.

Słychać kroki na schodach,
ale to nie te.
Ręka, co kładzie rybę na talerzyk,
także nie ta, co kładła.

Coś się tu nie zaczyna
w swojej zwykłej porze.
Coś się tu nie odbywa
jak powinno.
Ktoś tutaj był i był,
a potem nagle zniknął
i uporczywie go nie ma.

Do wszystkich szaf się zajrzało.
Przez półki przebiegło.
Wcisnęło się pod dywan i sprawdziło.
Nawet złamało zakaz
i rozrzuciło papiery.
Co więcej jest do zrobienia.
Spać i czekać.

Niech no on tylko wróci,
niech no się pokaże.
Już on się dowie,
że tak z kotem nie można.
Będzie się szło w jego stronę
jakby się wcale nie chciało,
pomalutku,
na bardzo obrażonych łapach.
I żadnych skoków pisków na początek.

Dziś w Krakowie na Cmentarzu Rakowickim pochowana zostanie Wisława Szymborska. W ostatniej drodze wielkiej poetce towarzyszyć będą przyjaciele, wielbiciele i myśli tych, którzy nie mogą tam być…

Wszystkim pozostaną wiersze, w tym „Kot w pustym mieszkaniu”. Moim zdaniem to jeden z najpiękniejszych wierszy Szymborskiej, opowiadający prostymi słowami, prostymi obrazami, w sposób przeszywający duszę o wielkim bólu tych, którzy pozostają, o nie godzeniu się i nierozumieniu przez najbliższych, że ktoś odchodzi na zawsze.

Po tych co odchodzą pozostają wspomnienia. Ja miałam niezwykłe szczęście, że byłam tam, gdzie powinno się było być podczas kulminacji uroczystości, nazwanych przez poetkę „tragedią sztokholmską”. Byłam w gronie osób, którym dane było wysłuchać na żywo jej niezwykłego wykładu wygłoszonego w gmachu Starej Giełdy dla członków Akademii Noblowskiej, byłam w Filharmonii Narodowej, gdy z rąk króla Karola XVI Gustawa odbierała medal. Mam z tamtego czasu niezwykłą pamiątkę – tomik wierszy poetki po szwedzku z autografem i datą 9.12.1996.

W ostatnich dniach wiele można było usłyszeć i przeczytać o tym, jaką poetką, jaką osobą, była Wisława Szymborska. Przypomniano m.in., że bardzo lubiła malarstwo. Jej ulubionym malarzem był Vermeer, a ulubionym obrazem Vermeera – „Dziewczyna nalewająca mleko”. Kiedyś nawet powiedziała, że istnienie tego obrazu jest wystarczającym powodem, by świat istniał dalej…

Vermeer van Delft, Milkmaid

Moja nieżyjąca od wielu, wielu lat babcia mówiła, że na smutek, a także na przeziębienie, najlepsze jest gorące mleko. Zróbmy więc sobie kubek gorącego mleka i pijąc je pomyślmy o poetce, o malarzu i o dziewczynie nalewającej mleko.

Potrzebne nam są:
– 1 i ½ szklanki mleka
– szczypta cynamonu
– łyżka miodu
– łyżeczka masła

Do garnuszka/rondelka, w którym będziemy podgrzewać mleko wlewamy najpierw łyżeczkę lub dwie wody, dopiero wtedy wlewamy mleko (nie mieszamy). Mleko podgrzewamy powoli na niewielkim ogniu. Gdy będzie już ciepłe, dodajemy miód, masło i cynamon. Gdy masło rozpuści się, mieszamy. Podajemy gorące, ale zdejmujemy z kuchenki nim zacznie kipieć. Wlewamy do kubka, przelewając przez sitko.

Villa, Ausstellung, Filme, Brunch

Podlasie meets Berlin

 

 

 

 

Im Rahmen der Ausstellung veranstaltete am Sonntag 28. April filmPOLSKA den Festivalbrunch in der Villa Westend. Hier traf Kunst auf kulinarische und filmische Spezialitäten aus der Region Podlasie im Nordosten Polens präsentiert von den Kuratoren des Filmfestivals Żubroffka. Bei dieser Gelegenheit könnte man sich auch eine Ausstellung von 20 Künstlern – Studierende und Dozenten der Kunstakademie Stettin/Szczecin – anschauen.

Die Villa, die die Gabriele Fink Stiftung aus Hamburg zur Verfügung stellte, ist zum Abriss bestimmt. Das Thema der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Ort und dem Zeitgeist war „The End“.

Mehr oder weniger so viel fand man(findet man immer noch) in einer kurzen Beschreibung des Tages und des Events auf der Internetseite des Festivals. Dazu gibt es eigentlich nur ein Foto von der Villa, kein von Kunstobjekte, kein Wort über Filme, die während des Brunches gezeigt wurden, dafür aber… (Fotos Joanna Jakubiuk)

Schön arrangiert sind all die Würste auf den Fotos. Vielleicht sahen die Servierplatten tatsächlich so aus. Kann ich nicht sagen, weil ich sie nicht gesehen habe. Vor den Filmen sah die Wirklichkeit viel prosaischer aus, keine grüne Zweige, keine üppige Beerendolden, aber (zugegeben) viele schöne Äpfel. Wenn man in den Buffetsaal nach den Filmen kam, gab es zwar immer noch sehr viel Fleisch, Wurst, Gurken, Brot und Äpfel, aber von der Schönheit des Fleischfressens ist nix geblieben, es war eh eine Landschaft nach der Essschlacht. Oder (was ich leider vermute) gab es das Schöne nur fürs Fotografieren und das Bildliche stimmte mit dem Gegessenem überhaupt nicht überein. Genauso wie das einzige Foto von der Villa (oberes Foto unten) nicht das zeigte, was wir an diesem Sonntag gesehen haben.

Aber zum Glück war das, was wir sahen, viel schöner als das, was uns Festival-Portfolio anbietet. Dieses bemalte Haus machte schon Geschichte in Berlin und ganz viele Leute, die vom Festival und der Ausstellung gar nicht wussten, wussten doch, dass es am Ende der Stadt eine Villa gibt, die von den Kunststudenten aus Polen rot bemalt wurde…!

Ich versuche den knappen Bericht des Festivalsmachers ein Bisschen mit meinen eigenen Fotos und Impressionen zu ergänzen. Zuerst: kein Mensch hat verstanden, weshalb diese schöne fin de siecle Villa zu dem Abriss bestimmt ist. Jeder von uns dachte: aber wieso, wieso? Und die nächste Frage: Wenn sie schon weg ist, was wird hier entstehen? Noch ein Bürohaus? Ein Hotel? Eine Apartment-Siedlung für die Reichen? Es gab Zeiten, dass sich Berlin damit schmückte, arm aber sexy zu sein. Vorbei. Jetzt sind wir weiterhin arm, gar nicht sexy und an Reichen ausverkauft.

Die nächste Frage bereiteten uns die Filme. Wieso hat man sich für solch ein Motto entschieden: Podlasie atakuje (Podlasie greift an)? Das war schon 15. Festival der Filme aus Podlasie, in Berlin aber (glaube ich) das erste Mal gezeigt. Ohne Vorgeschichte fällt einem nicht ein, weshalb drei kurze Dokufilme (den vierten wollte man schon gar nicht mehr sehen, weil alle zum Buffet wollten), schön, ruhig, etnografisch-poetisch, plötzlich als Angreiferprodukte dargestellt werden sollen. Man hat sich sicher etwas dabei gedacht. Aber was?

Und letztendlich die Kunst. So lange man nicht wusste, dass das Thema der Ausstellung “The End” war, könnte man die 40 mit der Kunst “befallenen” Räume wirklich bewundern. Aber das Thema bereitet einem Kopfschmerzen vor. OK, die schönste Instalation (leider ist mir das Foto nicht gelungen) bildete einer auf dem Fussbpoden in einem Klo liegende Männeranzug, hergestellt aus der Klein-Fliesen-Matte, genauso einer wie die aus der Jahre zuvor der Fußboden gefertigt wurde. Der graue Anzug als der Überbleibsel von einem Mann, den es nicht mehr gibt, das Ende also.

Aber ein Kreis der Salzkristalle im Garten? Ein roter (lustig gefederter) Schnabeltier? Eine Glasflasche voller Wasser, in dem sich die Klänge der Umgebung angesammelt haben? Ein Raum voller Gegenstände, die nicht das sind, was sie darstellen (eine Fußmatte wie eine metallne Reibe, ein Mülleimer aus grünen Lutschbonbons, die Teller aus Pelz – vielleicht ein Hommage an Meret Oppenheim)? Symbolisieren sie “the End”? Keine Ahnung. Aber schön sind sie, keine Frage. Oder waren. Die Ausstellung ist nämlich zu Ende. Also “The End”.

Die Ausstellung gibt es nicht mehr, aber ich glaube die rote Villa kann man immer noch sehen, wahrscheinlich bis sie abgerissen wird. Es lohnt sich, hinzugehen, zumal es auch gegenüber eine schöne halbwilde Grünanlage mit Skulpruren gibt: Pillkaller Allee 2 in 14055 Berlin.

Weitere Filmberichten folgen.

Frauenblick auf Museum an der Weichsel

Monika Wrzosek-Müller

Gedanken zu der Ausstellung von Daniel Rycharski im Museum an der Weichsel

Der Taxifahrer sprach immer wieder von seinem Schwager aus der Provinz, genauer aus einem Dorf. Irgendwie würden die auf dem Land immer nur klagen, nichts lohne sich, jede Anstrengung sei zu viel; zwar hätte sich viel verändert, doch die Bereitschaft, Verantwortung für etwas Größeres (ein richtiges Unternehmen) zu übernehmen, würde fehlen; oder es wagen doch nur ganz wenige. Sollen sie doch in die Stadt kommen, sich hier ausprobieren, bitte schön… usw… usf.

Das war der Anfang meiner Episode mit dem Nachdenken über das Landleben, die Dörfer, die Bauern in Polen. Mehrere Faktoren haben zusammengespielt. Vor einigen Monaten erzählte mir eine Freundin von einer fantastischen Ausstellung in Krakau, die Stanisław Wyspiański gewidmet war und unheimlich viele seiner Werke versammelte. Er war der Hauptvertreter der „Bauernmanie“ [Chłopomania] aus der Kunstrichtung Junges Polen [Młoda Polska] in der Zwischenkriegszeit. Als Künstler war er nicht nur Maler, Projektant von Glasfenstern und Bildhauer; er schrieb auch – und sein bekanntestes Drama „Die
Hochzeit“ [Wesele] wurde immer wieder aufgeführt; es zeigte das stilisierte, farbenfrohe, manchmal bedrohliche Bauernleben, das die Vertreter dieser Kunstrichtung feierten. Andrzej Wajda drehte 1997 einen monumentalen Film aufgrund des Dramas, „Die Hochzeit“.

Ein anderer wichtiger Schriftsteller dieser Richtung, allerdings eher aus dem Realismus kommend, war Władysław Reymont. Er verfasste das Epos „Die Bauern“ [Chłopi] und erhielt dafür, so lernte ich in der Schule, den Literaturnobelpreis. Er lebte längere Zeit in einem Dorf, das damals Lipce hieß (später erhielt das Dorf den Beinamen Reymontowskie), wohin ich als Kind in die Sommerferienlager (sog. kolonie) fuhr. Im Dorf gab es ein Museum, es sollte sein Haus gewesen sein, mit vielen bunten Stuben, wo kleine Betten standen mit aufgetürmten Kissen darauf. So jedenfalls war meine Erinnerung daran. Der Roman „Die Bauern“ war lang, zog sich über vier Bände, die nach
Jahreszeiten unterteilt waren, und langweilte mich. Doch wir mussten ihn lesen, denn er stand auf der Lektüreliste. Er enthielt wohl auch viele Wahrheiten und treffende Beobachtungen über das Bauernleben in Polen. Für die meisten von uns Städtern meiner Generation existierte das Dorf eigentlich kaum – und wenn dann nur als Fluchtort aus dem mühsamen, strapaziösen Stadtleben; Ort für Ferien, um sich zu erholen. Ein Bewusstsein für Land, Dorf wurde nicht entwickelt, kaum jemand beschäftigte sich damit. Die Tatsache, dass die Bauern diejenigen waren, die uns ernährten, drang gar nicht zu uns vor.

Vor zwei Jahren war ich auf Einladung einer Freundin in ihrem Sommerhäuschen auf dem tiefen polnischen Land. Wir haben uns wunderbar amüsiert, wurden auch auf ein Dorffest eingeladen. Dort wurde so heftig getrunken, getanzt und geredet, dass ich es ungeheuerlich fand, mich fast davor fürchtete. Die Menschen erzählten mir, was für sie die „500 plus“ bedeuteten, das von der PiS-Regierung eingeführte großzügige Kindergeld; einige von ihnen hatten zum ersten Mal so viel Geld auf einmal gesehen, konnten zum ersten Mal nachdenken, was sie mit Geld anfangen würden, ob sie zum ersten Mal irgendwohin weg fahren würden. Neuerdings rücken die Bauern, das Landleben, die Landwirtschaft mehr in den Vordergrund, in das moderne Bewusstsein aller Menschen; sei es durch das zunehmende ökologische Bewusstsein, besonders nach dem heißen und trockenen Sommer des letzten Jahres, oder als Alternative zum Stadtleben, schließlich durch die Suche nach Wählerstimmen, die da noch zahlreich zu gewinnen waren.

Bei meinem letzten Besuch in Warschau habe ich eine Ausstellung in dem neu entstandenen Museum für Moderne Kunst („Museum an der Weichsel“) gesehen, die sich auch mit der Bauernproblematik auseinandersetzt, auf sehr interessante Weise. An jenem Abend war eine herrliche Stimmung schon vor dem Gebäude zu spüren. Auf den schönen Holzterrassen, und an Deck der Schiffe am Weichselufer saßen Unmengen von jungen Leuten, in einer fröhlichen, ausgelassenen Stimmung, die sich echt und ohne Events und viel Alkohol ausbreitete und in der Luft vibrierte. Die letzten Sonnenstrahlen schienen auf die wunderschöne neue Swiętokrzyski-Brücke und das Nationalstadion.
Das frische, feine Frühlingsgrün der Bäume und Sträucher auf dem anderen Weichselufer hob sich bewusst von dem regulierten, verbauten auf der Museumsseite ab. Drinnen, in dem provisorisch errichteten Gebäude, gab es eine Ausstellung, die mich gefesselt und gebannt hat, wie seit längerer Zeit keine mehr.
Es handelte sich um die Ausstellung von Daniel Rycharski „Strachy“ [Angst, Furcht, Schreck, Vogelscheuche]; sie enthält Arbeiten aus der langen Zeit der Suche des Künstlers nach Antworten auf die Fragen nach religiöser, gesellschaftlicher Identität, nach Gemeinschaft, nach der Andersartigkeit. Der Künstler kehrte nach seinem Studium an der Krakauer Kunstakademie in sein Heimatdorf zurück und setzte sich mit dem dortigen Leben auseinander. Er selbst suchte einen Weg, um sich mit der Kirche zu versöhnen und seinen Glauben zu praktizieren, obwohl er zur Gruppe der LGBT-Leute gehört und somit von der Kirche eher ausgegrenzt wird. Alle Exponate, die in der Ausstellung gezeigt werden, fand der Künstler irgendwo auf dem Dorf herumliegen und bearbeitete sie so, dass er sie als tragende Objekte seiner Ideen hinstellen oder aufhängen konnte. Doch sie haben ihre eigene Geschichte und diese schimmert durch die vom Künstler erzählte hindurch. So finden wir eine Tafel mit einem eingravierten Text aus dem Katechismus, aus dem hervorgeht, dass Homosexuelle zu den Riten der Kirche zugelassen werden sollen. Die Objekte sprechen den Betrachter durch ihre authentische Geschichte an und zugleich sind sie Stellungnahmen des Künstlers zu den bewussten Fragen. Er ist gläubig und will den Glauben auf eigene Art praktizieren. Seine Vogelscheuchen entstehen aus alten Kreuzen verschiedener Bekenntnisse, die er sammelt und in fröhlichen Farben bemalt und
entsprechend verkleidet. Hinter den bunten Farben verstecken sich aber bei näherem Hinsehen viele grausame Praktiken. Zu den Vogelscheuchen gelangt man durch ein bunt bemaltes Tor – für mich ein Tor, das man immer durchschreiten muss, um ins Innere zu kommen, um sich zu erklären, wozu man gehören will. Diese Momente der bewussten Entscheidung für eine Gemeinschaft bilden den Kern der Aussagen in seinen Arbeiten; es gibt auch einen Ornat, dem Rycharski eine Ku Klux Klan-Haube aufgesetzt hat. Er geht mutig mit den sakralen Gegenständen um, ohne in irgendeinem Moment die Institution zu
verletzen, doch er hinterfragt einige ihrer Praktiken, setzt sich mit ihnen auseinander. Seine eigene Biografie und seine familiäre Situation bilden den Ausgangspunkt für seine Reflexionen. Er setzt sich mit Vorurteilen und eben mit der Angst vor Neuem, vor dem Unbekanntem auseinander und da er das sehr intensiv, intuitiv aber auch leidenschaftlich tut, wird der Betrachter angesprochen und muss sich selbst mit den Fragen beschäftigen.

Ich fand die Ausstellung sehr gut und fühlte mich so direkt angesprochen, dass ich die Exponate lange nachdem wir die Ausstellung verlassen hatten, vor meinen Augen immer wieder sah. Es wurde mir plötzlich auch bewusst, wie wenig wir uns mit den Fragen der Menschen, die auf dem Land leben, auseinandersetzen. Und dann kamen mir auch all die Gedanken, die ich oben aufgeschrieben habe.

Barataria 113 Paul Emile Machault i…

Kochani, ten wpis jest zasłonką, a czego i dlaczego dowiecie się później. Trzeba tylko cierpliwie doczytać do końca.

Ewa Maria Slaska

Rembrandt i Don Kichot

Tak było. Spotkałam ich obu w Krakowie na wystawie EUROPEUM w starym spichrzu (klasztornym?) Jej motyw przewodni czyli tzw. idea pozostaje nawet po dokładnym zwiedzeniu spichlerza całkowicie niepojęty. No ale był Rembrandt, Pejzaż z miłosiernym Samarytaninem (jedyny Rembrandt w Polsce, którego zresztą już parę lat temu widziałam w Muzeum Narodowym w Szczecinie, a i pejzaż też jedyny – tym razem w dorobku malarza) i był Don Kichot, rzeźba Paula Emile Machault (Francja, 1800 – 1866).

Fajna rzeźba, Don Kichot “jak żywy”. Co go jednak łączy z Rembrandtem?

Sprawdzam i wiem.

Ośrodek Kultury Europejskiej – EUROPEUM

Muzeum Narodowe w Krakowie prezentuje własny zbiór sztuki zachodnioeuropejskiej w XVII-wiecznym Spichlerzu, znajdującym się przy klasztorze oo. Kapucynów.

Ekspozycja w Spichlerzu ukazuje siedem wieków historii sztuki europejskiej na przykładzie ponad 100 obrazów i rzeźb. Zbiory te, gromadzone od założenia muzeum w roku 1879 (głównie jako dary), początkowo nie były objęte jakąś szczególną polityką kolekcjonerską, ponieważ muzeum skupiało uwagę przede wszystkim na dziełach sztuki rodzimej. Sytuacja zmieniła się po wojnie, gdy muzeum nabyło wybitne dzieła malarstwa i rzeźby zachodnioeuropejskiej.

Do 2010 roku zbiory sztuki europejskiej MNK prezentowane były razem z kolekcją Czartoryskich. To sprawiło, że Dyrekcja MNK postanowiła utworzyć samodzielną ekspozycję sztuki europejskiej w budynku Spichlerza.

Ośrodek Kultury Europejskiej EUROPEUM pełni też funkcje edukacyjne i jest jedynym w kraju centrum informacji o zbiorach malarstwa zachodnioeuropejskiego w Polsce. W XXI wieku ma uświadamiać publiczności trwającą od wielu stuleci przynależność do Europy naszej kultury i wielu dziedzin sztuki. EUROPEUM będzie gościć wystawy, imprezy, koncerty, wykłady dotyczące szeroko rozumianej kultury europejskiej.

A za zasłonką

Ryszard Dąbrowski

Hallo,
z okazji początku wiosny, jednego z trzech najważniejszych świąt w szamanizmie, składamy Wam serdeczne życzenia słonecznego słońca, deszczowych deszczy (ale tylko w nocy), obfitych zbiorów i plonów, licznych uśmiechów, dobrego samopoczucia pomyślności oraz ZDROWIA, gdyż „… ile cię trzeba cenić, ten się tylko dowie, kto cię stracił…”.
Jestem w rozterce jakie „pocztówki” dołączyć do tych życzeń lub na jakim i czego odwrocie je zamieścić. Żyjemy teraz w czasach poprawności politycznej, moralnej oraz obyczajowej i każdy nieostrożny krok, zdanie, wypowiedź może się skończyć zerwaniem przyjaźni lub znajomości, co już dwa razy mi się ostatnio przytrafiło. I to mnie! Osobie, która całe swoje świadome istnienie „walczyła” o życie bez cenzury, o prawo czytania, pisania, oglądania oraz wypowiedzi słownej i artystycznej bez jakichkolwiek tabu. Często, zarówno w Polsce jak i w Niemczech spotykałem się z tego powodu z porażkami oraz represjami.
Teraz, poprzez nowe ustawodawstwo, powoli zaciska się pętla cenzury wokół internetu i w niezadługiej przyszłości, o tym co tam będzie mogło być publikowane, przeczytane oraz obejrzane, będą decydować filtry algorytmiczne, „logarytmiczne”, „całkowe” oraz „różniczkowe”. Już teraz przybiera to niekiedy komiczne rezultaty.
Szamańskie święto wiosny, kiedy przyroda budzi się do życia a wszystkie organizmy zwiększają swoją aktywność, obchodzone jest w katolicyzmie jako Święta Wielkanocne i w ikonografii symbolizuje je pisanka, baranek oraz zając.
To pierwsze jest alegorią życia, jego zalążka i narodzin; to drugie zwierzęciem ofiarnym; a trzecie obrazuje płodność.
Doszedłem do wniosku, iż najadekwatniejszym przedmiotem łączącym wszystkie te trzy stworzonka boże powinno być jakieś dzieło sztuki. Najbardziej do tego się nadającym, wydał mi się obraz „Pochodzenie świata” (L’Origine du monde) Gustava Courberta (1819–1877) z 1866 roku znajdujący się w Musée d´Orsay w Paryżu – pocztówka „01”.
Uwaga! po obejrzeniu tego, co w linku, wrócić strzałką w lewym górnym rogu z powrotem do tekstu – bo nadal są sprawy ważne i ciekawe
 
Ten naturalistycznie namalowany anatomiczny fragment ciała kobiety, umiejscowiony w środku obrazu, kontrastuje poprzez jasną karnację skóry z brązowym tłem i dobitnie uzmysławia widzowi, skąd się wzięła cała ludzkość, a pośrednio także i to dzieło oraz wszystko co nas otacza.
Jest to również abstrakcyjne zaproszenie do aktu seksualnego, filozoficzna refleksja oraz kapłański pokłon w kierunku kobiety, a także jakże ważnego obszaru naszego życia.
Ale… czyż ten srom nie mruga zalotnie w naszą stronę?
Obraz ten powstał na zamówienie tureckiego dyplomaty, znawcy i kolekcjonera sztuki, Hali Şerif Paşa. Świadkowie epoki oraz uczeni w sztuce spierają się do dzisiaj, która z kochanek ich obojga została tutaj tak realistycznie przedstawiona oraz twierdzą, iż jest to tylko fragment większej kompozycji, której „obcięta” została głowa.
(Ciekawym polecam prześledzenie w internecie dalszych dziejów tego dzieła sztuki; kilkakrotne zmiany właściciela, przechowywany w schowku za zasłoną obrazu ze śnieżnym „landszaftem” z kościołem, okupację niemiecką przetrwał w sejfie w Budapeszcie, skonfiskowany przez Rosjan, sprzedany na czarnym rynku jego prawnemu właścicielowi, przeszmuglowany w 1946 roku do Paryża, po wędrówce przez USA i kilka rąk, w 1995 trafił do paryskiego muzeum.)
Obraz Courberta fascynował i inspirował także Marcela Duchampa, Balthasara Burkharda, Jaquesa Tardi, Tatjanę Ostojić, Liv Strömquisto oraz wielu, wielu innych.
Powstała też parafraza tej słynnej „ikony”; w setną rocznicę wybuchu pierwszej wojny światowej, artystka Orlan (Mireille Suzanne Francette Porte) namalowała z podobnej perspektywy męski akt z fallusem pod tytułem „Pochodzenie wojny” (“L’origine de la guerre”).
Aktualnie w dobie poprawności moralnej, można znaleźć w internecie wersje jakie przedstawia np. pocztówka „02”.
Rok temu, 15 marca 2018, przed sądem cywilnym w Paryżu zakończył się trwający 7 lat proces francuskiego nauczyciela Frédérica Durand-Baïssa, który wygrał przeciwko „fejsbukowi” za ocenzurowanie i zdeaktywizowanie jego konta po opublikowaniu na nim obrazu „Pochodzenie świata”. Sąd uznał winnym giganta mediów społecznościowych, iż uczynił to bez uzasadnionego okresu wypowiedzenia i podania przyczyn. Oddalił jednak roszczenia finansowe nauczyciela oraz żądanie 20 tysięcy Euro odszkodowania.
P.S. Tradycjonalistom przesyłam także tradycyjny filmik „03” o tym jak w Niemczech produkuje się pisanki. Otrzymałem go od „starego”, wiekiem i stażem znajomości, bliskiego kolegi z Monachium.
P.S. 2. W Niemczech, już w piątek, dniem wolnym od pracy, rozpoczęła się czterodniowa obżarcza orgia świąteczna. I o to chodzi „weihnachten-bis”; żadnego zastanowienia, refleksji – rachunek sumienia zostawiając ateistom.

 

Fastentücher

Das Wort Fasten ist letztens zum Stylelife-Bestandteil geworden. Es ist Fastenzeit. Unsere Autorin erinnert sich ans Ursprüngliche.

Anne Schmidt

Zum Fasten

Fastentücher sind aus der Mode gekommen, auch wenn es in der sächsischen Stadt Zittau ein sehr berühmtes Fastentuch aus dem Jahre 1472 zu besichtigen gibt. Es verhüllt nicht mehr in der Fastenzeit den Altarraum der Johanniskirche, wie es im Mittelalter üblich war, sondern es ist ganzjährig in einer Museumsvitrine der säkularisierten Kreuzirche in Zittau zu bewundern.
Das 8,20m breite Leinentuch, das in 90 Feldern biblische Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament zeigt, ist zu kostbar um es ungeschützt im Kirchenraum zu präsentieren. Die Johannis-Gemeinde in Zittau, die von dem reichen Korn- und Salzhändler Johann Gürtler im 15. Jahrhundert dieses riesige “Bilder”- und ” Unterrichtstransparent” gestiftet bekommen hatte, musste nach dem 2. Weltkrieg ihr kostbarstes Werk als zerstört oder verloren betrachten, denn es war unauffindbar, nachdem es wegen der Kriegshandlungen auf den Oybin ausgelagert worden war.
Doch es geschah etwas Unglaubliches: Jahrzehnte nach dem Krieg wurden die zerschnittenen Teile des Tuches im Wald des Zittauer Gebirges gefunden. Russische Soldaten hatten das 6,80m hohe Tuch in vier Teile zerschnitten und ihre Wald-Banja
damit abgedichtet. In welchem Zustand es war, als es Herr Knobloch (Heinz?) gefunden hat, kann man sich ungefähr “ausmalen”; es war aber offensichtlich noch als das erkennbar, was es einmal gewesen war und als solches restaurierten es 1994/95
die SpezialistInnen eines Schweizer Klosters – unentgeltlich. Wäre es nicht ein christliches Objekt, würde ich die Restaurierung dieses ca. 50 qm großen Tuches als “Heidenarbeit” bezeichnen.


Eine Heidenarbeit hängt seit dem 8.3. 2019, dem erstmalig in diesem Jahr begangenen Frauenfeiertag in Berlin, in der Paul-Gerhardt-Kirche an der Wibyerstraße in Prenzlauer Berg, vor dem Altarraum.
Es ist ein schlichter blauer Vorhang, dessen Fläche in senkrechten Streifen wie ein Insektenvorhang vor einer Balkontür den Altarraum vom Rest der Kirche trennt.
Die Schafferin dieses Sichtschutzes ist eine kleine alte Dame, die zu den Protagonistinnen des Bauhauses zählt.
Ihr Werk wurde von dem Kunsthistoriker Matthias Flügge aus Dresden vorgestellt und in den Zusammenhang ihres umfangreichen Schaffens gestellt.
Ursula Sax, die 81 Jahre alte Künstlerin, musste ihr Werk nicht den vielen Fans, die zum Teil ihretwegen aus anderen Bundesländern angereist waren, erklären. Sie bedankte sich lächelnd und ließ ihre strahlend blauen Augen für sich sprechen.
Die bereitliegenden, bunten Postkarten, die die Erinnerung an Oskar Schlemmer wachriefen, aber Figuren aus Ursula Sax`s geometrischem Ballett darstellen, wiesen auf Veranstaltungen mit diesen Figuren hin, die im September sowohl im Radialsystem in Berlin, als auch in Dessau und in Hellerau/Dresden stattfinden werden.
Falls ich zu einer der Veranstaltungen gehe, werde ich hoffentlich den Mut finden, Ursula Sax zu fragen, ob sie eine Nachfahrin  des Saxophonerfinders ist. Wundern würde es mich nicht, denn die Ausstrahlung dieser kleinen alten Dame, die sich trotz ihrer Gehhilfe virtuos durch den Raum zu bewegen schien, brachte Schwingungen in die spröde Kirchenathmosphäre.